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Mittwoch, 31 Oktober, 2007
Halloween
Feiern Sie Halloween? Ich nicht und wer von den Kids mit einer Geistermaske bewaffnet an unserer Tür klingelt und zuerst unsere Minu und dann mich oder meinen Mann erschrecken will, um Süßes zu bekommen, der erhält Saures: Die Türe bleibt zu.
Die Kommerzialisierung gefällt mir nicht besonders, aber da der Kölner ja einen Hang zum Verkleiden hat, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich als Teenager diese Nacht auf eine schöne Kostümparty gegangen wäre. Zu meiner Zeit (mein Gott wie das klingt, so lang ist das ja auch nicht her) Mitte/Ende der 80er war Halloween allerdings noch nicht modern und wir haben uns im Karneval ausgetobt.
Ich freue mich einfach auf den freien Tag, ein neues Kalenderblatt, scheinbar schönes Wetter, einen gemütlichen Abend mit Kaminofen und ganz viel Faulenzen.
Ihre Anja Kolberg
Sterneköchinnen**
Doch das ist nicht alles: Sie erzählen von ihrem Weg in die Sterneküche, vom Arbeitsalltag, wie und ob darin Familie einen Platz hat, sie berichten von Herausforderungen und ihren Vorlieben.
Die schönsten Weihnachtsmärchen*
Das Weihnachtsschwein**
Montag, 29 Oktober, 2007
Weihnachts Memo
Eine Pause für's Herz und die Seele
Liebe Interessentin, lieber Interessent,
seit Frühling 2007 befinde ich mich in meiner Coachingauszeit. Nach 8 Jahren professioneller Beschäftigung mit der beruflichen Veränderung brauchte ich Freiraum und Luft. Eine Veränderung stand an. Um mich selbst darin besser finden zu können, entschloss ich mich, keine Begleitung anzubieten.
Sie sind nicht alleine in Ihrer Veränderungssituation:
- Es gibt viele Kolleginnen und Kollegen, die Coaching für berufliche Veränderungssituationen anbieten. Ich bin mir sicher: Sie finden den richtigen Gesprächspartner, die richtige Gesprächspartnerin für Ihren Weg.
- Hier in meinem Blog berichte ich wöchentlich von meinem Weg. Vielleicht hilft der ein oder andere Gedanke weiter. Der Kernpunkt meiner Erfahrungen im Coaching: Sie tragen die Lösung in sich selbst. Sie sind also nicht weit davon entfernt. Hören Sie sich zu. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst. Das ist der Anfang. Immer wieder im Leben tauchen diese Phasen des Rückzugs und der Orientierung auf. Ich weiß, wovon ich spreche. :o)
Ganz bewusst habe ich mir keinen Zeitpunkt gesetzt, wann ich wieder starte. Wenn Sie den Newsletter empfangen, werden Sie auf jeden Fall erfahren, wenn es weiter geht und auch im Blog sind Sie immer auf dem neusten Stand. Seit April 2010 mache ich ab und an eine Ausnahme von der Auszeit. Wenn Sie das Gefühl haben, diese Ausnahme sein zu können, versuchen Sie es und melden Sie sich bei mir. Versprechen kann ich Ihnen nichts.
Ganz herzliche Grüße!
Anja Kolberg
moin moin
Huhu, da draußen an den Monitoren. Wie geht es Ihnen? Hatten Sie ein
schönes Wochenende?
(Ich höre Ihnen gerade erst einmal zu.)
...
Mein Wochenende? Oh, danke der Nachfrage! Am Samstag habe ich endlich ein Prospekt vollendet, das ich bald verschicken möchte (ja, ich habe Samstag gearbeitet. *räusper* Ist als Freiberuflerin, die zu Hause ihr Büro hat, recht verlockend. Das ist das Glück, mir meine Zeit frei einteilen zu können. Und der freie Sonntag ist mir heilig.)
Ja, und am Sonntaaaaag, da waren wir mit der Familie meines Mannes im Hänneschen Theater in Köln. Das ist ein urkölsches Puppentheater. Das war die Idee meines Mannes! *drück* Wir besuchten die Kindervorstellung um 15 Uhr. Das Stück hieß "Hännesche em All". Ich war beeindruckt von den schönen Farben der Kostüme, dem Bühnenbild. Da hätte ich Lust, mal mitzumischen. :o) Schön war auch, dass das Programm auf Kölsch gehalten wurde. Ich liiiiiebe diese Sprache!
Eigentlich wollte ich heute schreiben, dass ich eine Schreibblockade spüre. Und gerade wo ich darüber nachdenke, sehe ich, was ich jetzt schon wieder geschrieben habe und denke: 'Sie ist weg!' Prima!
Ganz ehrlich: Der Beitrag über meine Reise nach Stanstead ist mir sehr schwer gefallen. Erst mal habe ich beim Schreiben viel geweint. Aus Trauer um meinen Opa. Die Tränen waren heilsam. Und dann hatte ich Angst. Wovor? Vor den Reaktionen. Wenn Sie den Bericht gelesen haben, wissen Sie, wie wichtig mir Bodenständigkeit ist. Und dann gibt es diese spacy-Seite in mir, die Dinge glaubt, die nicht von dieser Welt sind. Die eine Sache ist, diese Dinge mit Menschen zu sprechen, die ich kenne und deren Reaktionen ich in der Regel abschätzen kann. Eine andere Sache ist, sie einer breiteren Öffentlichkeit mitzuteilen, die ich im einzelnen nicht kenne. (Obwohl, ich stelle mir gerade gaaaaaanz viele freundliche Gesichter vor, die mich gerade angrinsen: Sie!)
*Huhu* Interessant, jetzt merke ich, dass mir das keine Angst mehr macht. Weil ich mir eine Vorstellung von den Menschen gemacht habe, die mir zuhören. Sie nämlich. Das tut gut.
Es ist ein schwerer Schritt, ganz zu mir selbst zu stehen. Ich selbst zu sein. Vor ihm steht die Angst, nach ihm steht die Liebe. Denn ganz egal, wie Menschen reagieren: Ich habe darauf keinen Einfluss. Ich kann nur eines tun: Ich selbst sein.
Eine neue Woche liegt vor mir. Glänzend. Unbenutzt. Ich kann sie mit vielen schönen Dingen füllen. Darauf freue ich mich.
Lassen Sie es sich gut gehen,
Ihre Anja Kolberg
Donnerstag, 25 Oktober, 2007
hm
Diese Woche waren meine Freunde-Besuchstage: Montag, Mittwoch und heute, Donnerstag, auch wieder. Treffen mit Menschen, die ich mag. Das tut gut und ich komme auf neue und andere Gedanken.
Ganz bezaubernd ist im Moment der Japanische Garten in Leverkusen. Warum? Dort wird gerade alles für den Winter hergerichtet und unzählige Blätter verschönern den Rasen. Über ihnen thronen die atemberaubenden Ahornbäume.
So, jetzt mache ich mich auf den Weg.
Schönen Feierabend!
Anja Kolberg
Freitag, 19 Oktober, 2007
Kunterbunter Herbst
Gestern habe ich mich mit meiner Freundin Ariane zum Spazieren gehen im Siebengebirge getroffen.
Nur wenige Schritte in den Wald und schon plätscherte ein Bachlauf,
Sonnenstrahlen fielen durch die bunten Wipfel der Bäume bis auf den Weg.
Hat das gut getan. Die Kraftreserven in der Natur auffüllen.
Da wir beide unsere Kamera dabei hatten, fand natürlich auch eine
gegenseitige Fotosession statt.
Was hatten wir für einen Spaß und haben uns kringelig gelacht!
Auf dem Weg zurück haben wir uns bei einem Biobäcker ein Teilchen geholt und dann gemütlich zu Hause verspeist. Gibt es was besseres, als nach dem Spaziergang die Schuhe auszuziehen, sich gemütlich hinzusetzen, eine leckere Tasse Kaffee zu trinken, etwas leckeres dazu zu essen und dann noch mit der Freundin quatschen zu können?
Das war herrlich!
Ich wünsche Ihnen ein zauberhaft schönes Herbst-Wochenende!
Anja Kolberg
P.S. Ich habe Ihnen vom Spaziergang auch etwas mitgebracht: 2 neue E-Cards. Auf die Bilder klicken und verschicken!
Das Objekt meiner Begierde...
... sieht genau so aus: Ein Schokoladenbrunnen!
Kennen Sie den großen im Kölner Schokoladenmuseum? Yamyam, der ist riesig groß und man kann eine Waffel hineinhalten, um die flüssige Köstlichkeit zu probieren. Das Objekt meiner Begierde ist viel kleiner, was für den heimischen Tisch. Hm, da kann man leckere Früchte reintauchen, wann kann ihn auch mit weißer Schokolade befüllen...
Mir läuft das Wasser im Munde zusammen.... Ich stelle mir gerade vor, ich bin die Erdbeere und lasse mich in dieses duftende Bad fallen, werde von einer sanften Wärme umspült, schmecke Schokolade und lasse mich glücklich hineinfallen und versinke in süßen Träumen.... :o)
*räusper* Weg mit den Gedanken und weiter an die Arbeit!
Anja Kolberg
Donnerstag, 18 Oktober, 2007
Mich öffnen
... ist immer schwer. Warum? Weil ich verletzt werden kann. Weil ich Angst vor Ablehnung habe. Jeder, der ungewöhnliche oder neue, andere Wege beschreitet, geht in der Regel nicht in großen Gruppen. Nicht alleine, es gibt immer Wegbegleiter und das tut so unendlich gut.
Es ist ein Geschenk, zu wissen, dass es immer Menschen gibt, die zu einem stehen, egal was passiert im Leben. Egal, was ich glaube, egal, was ich mache. Egal, wie anders ich bin als andere, wie anders ich mich fühle. Anders als die Norm.
Für mich ist das meine Familie. Verständnis zu fühlen und angenommen zu sein so wie ich bin, ist eines der größten Geschenke, die man einem anderen Menschen machen kann.
Ich erfahre das und das ist ein wunderbares Gefühl des Aufgehoben seins. Ein Schutzwall aus Liebe.
Herzensgrüße von einer mit Sonnenstrahlen beschienenen
Anja Kolberg
P.S.: Das Bild ist wieder eine E-Card.
... noch was, mir fällt ein Zitat ein, das ich in meinem Ab-40-Buch aufgeschrieben habe:
Erschrecken wir nicht,
anders zu denken,
anders zu sein,
die
Dinge einmal anders anzupacken,
anders zu reden,
anders zu
schreiben,
einen neuen Ton in den Umgang
mit anderen bringen,
kurz
NEUES zu tun.
Emil Oesch
Mittwoch, 17 Oktober, 2007
Der Himmel ist nur einen Schritt entfernt***
Geliebter Opa und meine Reise nach England
Im Jahr 1989 starb mein Großvater, den ich sehr geliebt habe. Ich hatte immer den Eindruck, ich bin seine Lieblingsenkelin. Das tat gut. Viele Bilder blitzen vor meinem inneren Auge auf, wenn ich an ihn denke: Ich sehe, wie er uns Kindern im Schnee die kalten Hände warmgepustet hat. Er nahm meine kleinen Hände in seine großen, formte eine Höhle und pustete warme Luft hinein. Es dauerte nicht lange und schon waren die Hände wieder kuschelig warm. Oder ich sehe ihn hinter dem Haus sitzen und die Sense auf einem Metallklotz schlagen, damit sie wieder scharf wird. Mein Opa war mit Leib und Seele Bauer. Er hatte keinen eigenen Hof, sondern half den Landwirten bei der Arbeit auf dem Feld. Groß und hager war er. Er trug eine Brille vor den lustig blinzelnden Augen. Ich sehe ihn mit warmen Hausschuhen im Fernsehsessel Sportsendungen sehen. Er trug ein Hörgerät und so war der Fernseher immer recht laut gestellt. Wir wohnten ein Haus weiter und ich erinnere mich gerne daran, wie ich ihn besuchte und mich neben seinem Sessel auf dem Boden schmiss und in Zeitschriften blätterte, während er Tennis sah. Wir haben nicht viel gesprochen. Jeder hat gemacht, worauf er Lust hatte. Ich war damit glücklich.
Habe ich schon gesagt, dass mein Opa das weicheste Heu machen konnte, das ich je gesehen habe? Ich erinnere mich daran, dass er es auf Heuböcken trocknete und anschließend für unsere Schafe im Stall lagerte. Mein Opa war mein Firmpate. Im Herbst 1988 hatte ich Lust, kleine Puppen zu basteln. Die Herbstferien verflogen im nu, ich war in meinem Element: Anderen eine Freude machen und sie überraschen. Es entstand ein Opa und eine Oma. Als ich meinen Großeltern die Geschenke Weihnachten überreichte, war ich glücklich, weil sich beide darüber so gefreut haben. Als mein Opa die Feier verlies, um sich schlafen zu legen, trug er seine Puppe ganz stolz unterm Arm mit nach oben. Das Bild werde ich immer in meinem Herzen tragen.
Einige Monate später schafften verschiedene Ereignisse einen tiefen Einschnitt in meinem Leben: Bei meiner Mutter war einige Jahre zuvor Multiple Sklerose diagnostiziert worden. Als ich ungefähr 13 Jahre war, bekam sie einige Schübe, musste ins Krankenhaus und erhielt Cortisonbehandlungen. Das war eine sehr schwere Zeit für unsere Familie. Mein Vater schmiss mit uns 3 Kindern den Haushalt. (Besonders bleibt mir sein köstliches Frühstück in Erinnerung: Frische Orangen, dazu gekeimte Weizenkörner und frisch geschlagene Sahne. Köstlich!!!) Ich hatte Angst um meine Mutter. Die schulmedizinischen Behandlungen im Krankenhaus brachten nicht wirklich eine Linderung. Meine Eltern machten sich auf den Weg nach alternativen Heilwegen. Sie fanden Hilfe bei einer Ernährungsberaterin. Meiner Mutter ging es besser, die Schübe ließen nach, die Angst vorm Rollstuhl war gebannt.
Leider hatte diese Frau, die meiner Mutter so geholfen hatte, nicht nur Gutes im Schilde. Sie bildete einen Kreis von Menschen um sich, denen sie allesamt geholfen hatte und schaffte es auf welche Weise auch immer, sie für ihre Zwecke zu manipulieren. Sie sponn eine Weltuntergangsstimmung, wollte nach Österreich mit dieser Gruppe auswandern, um dort in einer Kommune ganz gesund zu leben. Eine sektenähnliche Abhängigkeit war entstanden. Die Dankbarkeit für die Hilfe verhinderte bei meinen Eltern eine gesunde und kritische Hemmschwelle. Die Situation spitzte sich zu, wir sollten über einen bestimmten Zeitraum das Haus möglichst nicht verlassen. Während dieser Zeit war ich mitten im Lernstress, meine Abschlussprüfung zur Bürokauffrau stand an. Mein Großvater erlitt einen Herzinfarkt, kam ins Krankenhaus und starb. Ich konnte mich nicht persönlich von meinem geliebten Großvater verabschieden. Gerade ich, die ihn so sehr geliebt hatte. Wie ich von meiner Großmutter erfuhr, ahnte mein Opa wohl, wie schlecht es ihm ging und er hätte immer wieder Ausschau am Fenster gehalten, ob wir ihn besuchen kommen. Aber wir kamen nicht. Ich kam nicht.
Seit dieser Zeit war ich untröstlich. Die Beerdigung habe ich unter einem Tränenschleier erlebt. Ich trauere, dass ich mich von meinem geliebten Opa nicht verabschiedet habe. Ihm nicht noch einmal gesagt habe, wie sehr ich ihn lieb hab. Mein Schmerz ist unendlich groß. Keine Strategie hat geholfen: Keinen Brief, den ich an ihn geschrieben habe, kein Abschiedsgruß am Grab, kein stiller Austausch in Gedanken. Auch nicht das Wissen, das er weiß, wie sehr ich ihn geliebt habe. Ich war und bin untröstlich. Ich würde alles geben, um ihn wirklich noch einmal in meine Arme schließen zu können. Ihn noch einmal drücken, ein Klümpchen von ihm beim Abschied geschenkt zu bekommen, ihn lachen zu sehen oder beim Pfeifen zuhören. Das ist unwiederbringlich vorbei.
In diesen Tagen schaffte mein Vater klare Verhältnisse: Er stoppte jeglichen Konakt zu der Ernährungsberaterin und der Gemeinschaft. Es war ein Befreiungsschlag für die ganze Familie. Einige Familien in diesem Kreis schafften den Absprung nicht, trennten sich von ihren Angehörigen, auch Ehepartnern und Kindern und zogen nach Österreich. Dieses Ereignis hinterlies bleibende Empfindungen bei mir. Ich bin seit diesem Zeitpunkt sehr aufmerksam, wenn ich nur die geringste Spur von Manipulation spüre. Mein Drang nach Freiheit, nach größtmöglicher Selbstbestimmung ist dadurch noch stärker geworden. Nie wieder wollte ich eine solche Abhängigkeit, Manipulation, Hörigkeit und Beeinflussung erleben.
13 Jahre später stehe ich in einem Buchladen in Köln-Zollstock. Ich habe Mittagspause und stöbere. Da fällt mir ein Buch ins Auge mit dem Titel "Der Himmel ist nur einen Schritt entfernt". Es handelt von einem Mann, der mit den Toten kommuniziert. Er wirkt sehr bodenständig, einfach und seriös. Das Buch weckt meine Neugierde und obwohl ich vorher nichts zu diesem Thema gelesen habe, es mich nicht interessiert hat, nehme ich es mit. Ich verschlinge die Seiten und lese in dieser Ausgabe zum Schluss, dass es ein Ausbildungscollege in Stansted, England gibt, welches Medien ausbildet. Auch die Adresse steht dort. Ich finde das hochspannend, aber aufgrund meiner oben beschriebenen Erfahrungen bin ich auch hochsensibel.
Meiner Freundin Ariane erzähle ich von dem Buch und der Medienschule, als wir als Stellvertreter in der Runde einer Familienaufstellung sitzen. Ich sage, dass ich dort sehr gerne einmal hinmöchte, mich aber alleine nicht traue und schon gar nicht, weil ich nicht weiß, was sich dahinter verbirgt. Am liebsten wäre mir, jemanden aus Deutschland kennen zu lernen, der sich dort auskennt. Zwischen uns sitzt eine alte Dame, die uns zugehört hat. Sie sagt: "Stansted? Arthur Findlay College? Das kenne ich. Da fahre ich schon seit 16 Jahren hin!" Ich bin sprachlos. Die Dame erzählt uns in der Pause einiges über die Kurse dort. Wir treffen uns einige Male und schöpfen Vertrauen. Ja, wir wollen es wagen und im nächsten Sommer für eine "German Week/Deutsche Woche" nach Stansted fliegen.
Im Juli 2003 war es soweit: Vom Flughafen Köln-Bonn ging es per Billigflieger nach Stansted. Wir hatten ein Doppelzimmer und die Verpflegung über das Haus gebucht. Es war ein traumhaft schönes Anwesen, ein Park mit uraltem Baumbestand und Rosenbeete umgaben das Backsteingebäude.
Wir trafen uns am ersten Tag in der Kapelle, in der sich die Medien vorstellten, mit denen wir in dieser Woche arbeiten könnten. Unsere Gruppe war buntgemischt aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich zusammen gekommen.
In der Kapelle spielte Mike Rowland, einer der Medien, auf dem Klavier. Die Musik berührte etwas in mir, Tränen liefen mir die Wangen hinunter. Ich konnte gar nicht mehr auffhören. Es war mir unangenehm, aber sie ließen sich nicht unterdrücken.
Das Gesicht von Marcia, einer kleinen blonden Frau, zog mich magisch an. Sie wählte Worte, die mir gut taten, sprach die ganze Gruppe an und doch fühlte ich mich persönlich angesprochen und beruhigt. Obwohl ich immer wieder weinte. Zum Schluss ihrer Worte legte ich ohne zu überlegen die rechte Hand auf mein Herz und öffnete dann meine Hand. Dabei sah ich Marcia in die Augen. Es sollte mein Dankeschön auf die Entfernung für ihre Worte sein.
Nachdem Zusammentreffen teilten wir uns in Gruppen auf. Ariane und ich wollten zur Melanie in die Gruppe. Sie machte einen sehr bodenständigen Eindruck und wollte die Anfänger betreuen. Trudi, eine der Schweizer Übersetzerinnen sprach mich auf dem Weg hinaus an. Sie arbeitete mit Marcia zusammen und die hatte sie gebeten, mich anzusprechen. Ob ich ein Sitting gebucht hätte, fragte sie mich. Ich? Oh mein Gott nein, davor hatte ich große Angst. (Ein Sitting ist die Konsultation eines Mediums, um mit den Verstorbenen Kontakt aufzunehmen.) Ich dachte direkt an meine Großvater und musste weinen. Trudi beruhigte mich und sagte, dass ich hier sei, um etwas zu klären und ich die Chance nutzen solle. Ich wollte es mir durch den Kopf gehen lassen.
Als sich daraufhin zur Bibliothek kam, wo sich unsere Gruppe das erste Mal in diesem großen alten Raum traf, waren schon alle Plätze belegt. Bis auf den Platz neben Melanie, unserem Medium. Neben mir saß Mike mit seiner Frau, die aus dem Süddeutschen angereist waren. Bei seinem Arbeitgeber arbeitete er u.a. als Rettungssanitäter. Ich setzte mich auf den freien Platz und schon wieder begannen die Tränen zu laufen. Melanie stellte sich vor und die Übersetzerin machte gute Arbeit. Wir sollten uns vorstellen und die Runde begann bei mir. Ich war sowieso schon in Tränen aufgelöst und all meine Angst brach aus mir hervor. Ich erzählte von meiner Erfahrung mit der Sekte, meiner Angst in Stansted etwas Negatives zu erleben, beeinflusst zu werden, und von außen als verrückt abgestempelt zu werden. Mike reichte mir ein Taschentuch, die Gruppe hörte zu. Es hat so gut getan, darüber zu reden. Melanie beruhigte mich. Was mich an ihr so faszinierte, war ihre einfache Art. Sie war weder aufgetakelt, noch hob sie sich aus der Masse hervor. Ich fühlte mich ernst genommen. Das tat gut.
Ich schlief eine Nacht über die Frage, ob ich an einem Sitting teilnehmen sollte. Mein Inneres war dafür, ich entschied mich für Marica und meldete mich an. Am nächsten Tag hatte ich mittags meine Sitzung. Während der Zeit lief ein Band mit, Trudi übersetzte, was Marcia sagte. Ich erzählte, dass ich meinen Großvater vermisse, mehr nicht. Marcia beschrieb daraufhin, dass sie einen älteren Mann sehe, der die Hände zusammenlegte und hinein pustete! Ja, das war mein Großvater! Das war die Geste, an die ich mich bei ihm am stärksten erinnerte. Als ich ihr sagte, dass ich traurig sei, dass ich mich nicht von ihm verabschiedet habe, hielt sie kurz inne und sgte dann: "Dein Großvater wollte das nicht, Anja. Er wollte, dass du ihn so in Erinnerung behälst, wie er war." Tränen liefen, ich war so befreit und erleichtert. Noch einiges andere ist in der Sitzung besprochen worden. Doch das wichtigste waren diese Worte.
Fortan habe ich in unserer Gruppe nicht mehr geweint. Ich war wie befreit und konnte den Übungen folgen und mitmachen. Es war spannend. Einfach spannend und beeindruckend. Gerne würde ich noch einmal nach Stanstead fahren, in das Haus, in dem die Spiritualist Church eine über 150jährige Tradition hat. Es war himmlisch, abends mit Ariane den Tag durchzugehen, unsere Eindrücke zu schildern, zu lachen, zu hinterfragen und durchaus kritisch zu betrachten.
Die Tage im Arthur Findlay College sind für mich unvergesslich. Wieder zu Hause, haben Ariane und ich weitere Veranstaltungen hier in Deutschland von Geistheilern und Medien besucht. Doch nichts war so echt, so stimmig für mich wie in England. Stimmig war für mich hier allerdings die Beschäftigung mit der Literatur der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross, die ich sehr schätze. Für mich passt das zusammen, was ich aus ihren Büchern, denen von Bernard Jakoby, im Buch von Paul Meek und in Stanstead erfuhr: Die Erde ist eine Schule des Lernens. Wir sind hier, um zu wachsen, zu lernen, reifer zu werden. Wenn wir sterben, bleibt unser Körper hier und unsere Seele geht hinüber in die geistige Welt, wo sie von den geliebten Menschen empfangen wird, die vor ihr gegangen sind. Das stimmt für mich, das ist wahr für mich.
Die Trauer um meinen geliebten Großvater ist seit England leichter geworden. Dennoch ist sie nicht ganz verschwunden. Einige Monate später bei einem Vortrag von Fritz Roth, einem besonderen Bestattungsinstitut in Bergisch Gladbach, liefen mir in Gedanken an meinen Großvater wieder die Tränen die Wangen hinab. Fritz Roth sagte etwas, das mich sehr beeindruckte: "Trauer lässt sich nicht zeitlich begrenzen. Manche Menschen trauern kurz, andere ihr Leben lang. Trauer lässt nicht nicht erklären. Genau so wenig wie sich Verliebtsein erklären lässt. Verliebte verhalten sich anders als Nicht-Verliebte. Genau so ist es bei Trauernden. Jeder trauert auf seine Art." Das tat mir gut. Wieder einmal fühlte ich mich angenommen und verstanden.
In der Zeit nach England habe ich mich über die Möglichkeiten der Sterbebegleitung informiert, aber wieder davon Abstand genommen, weil ich es seelisch nicht leisten könnte. Aber ich habe die Augen und Ohren geöffnet, für alles, was mit diesem Thema Verbindung findet. Es fasziniert mich, welche Zeichen Sterbende hinterlassen: Als der Opa meines Mannes starb, blieben die Uhren zu seiner Todesstunde stehen, berichtete meine Schwiegermutter. Als ich ihn wenige Tage zuvor besuchte, war er sehr fröhlich. Ich wusste, dass ich ihn das letzte Mal sehen würde und es war ein richtig guter Abschied. Auch von der Oma meines Mannes konnte ich mich verabschieden und noch einige Zeit bei ihr im Krankenhaus sein, bevor sie ging. Es sollte mir nie wieder passieren, was mich bei meinem Opa so nachhaltig getroffen hat. Auch von der Schwester meines Opas, die von meiner Patentante liebevoll gepflegt wurde, habe ich mich verabschieden können. Ich werde immer ihre rosigen Wangen in Erinnerung halten, wie sie mich mit einer kuschligen Decke eingehüllt anlächelt.
Eine interessante Begebenheit gab es noch bei dem Opa meines Mannes: Er sagte einige Tage bevor er starb "Am Donnerstag kommt mich xy besuchen." Seine Tochter wunderte sich, da diese frühere Nachbarin ihres Vaters schon einige Jahre tot war. Als er an dem Donnerstag starb, war meiner Schwiegermutter klar, was mein Schwiegeropa meinte.
Ich glaube, von solchen Geschichten gibt es viele. Ich liebe sie, sind sie für mich ein Beweis, dass eine Verbindung zwischen den Lebenden und den Toten besteht. Dass es mehr gibt, als das Erdenleben hier.
Beeindruckt hat mich der Besuch bei Bert van der Post, einem freien Seelsorger, der die Trauerfeier für den Opa meines Mannes gehalten hat. Er war so menschlich und nah. Bei einem Besuch bei ihm zu Hause erzählte er Ariane und mir von seiner Arbeit der Sterbegebleitung für den Kölner Verein "Himmel und Äd". Ich war tief beeindruckt. Bert van der Post besuchte u.a. Sterbeseminare bei Elisabeth Kübler-Ross und begleitete Jahrzehnte Sterbende in der Uniklinik Köln. Er gab mir ein Heft, in dem seine Erfahrungen und Geschichten rund um sterbende Menschen gesammelt wurden. Ich denke gerade an das sterbende Kind, dem er den letzten Wunsch erfüllt hat, in dem er den Hund des Kindes entgegen den Krankenhausbestimmungen in einer großen Kiste an das Krankenbett des Jungen transportierte, damit er sich von ihm verabschieden und endlich gehen konnte. Ein nachhaltiges und beeindruckendes Erlebnis. Der Seelsorger sagte, dass es ihm immer nahe geht, wenn jemand stirbt, egal wie lange er die Arbeit schon macht.
Dankbar bin ich für diese Erlebnisse. Auch wenn der Verlust meines Großvaters noch heute schmerzhaft für mich ist, ermöglichte mir dieses Erlebnis doch die Beschäftigung mit dem Tod und dem Leben danach. Ohne diese fehlende Verabschiedung wäre ich nie auf diesen Weg gekommen. Danke dafür, Opa!
Und ohne die schwierige Familiensituation, die wir gemeistert haben, hätte ich heute nicht diese gesunde und wichtige kritische Haltung Themen gegenüber, die nicht im bekannten, normalen Bereich liegen. Danke dafür, Mama und Papa!
Sie glauben gar nicht wie froh ich bin, dass ich meine Oma noch habe!
Von Herzen,
Anja Kolberg
Montag, 15 Oktober, 2007
Traumpaare im Beet **
Sabine Reder hat in diesem Buch solche Traumpaare gesammelt. Für jeden Monat, für Sonnenlagen oder Schattenplätze, für's Gemüsebeet und den Terrassenkübel. Alles eingepackt in lockere Erzählungen aus ihrer Gartenerfahrung - es macht Spaß in diesem großformatigem Bildband durch die 200 Seiten zu blättern, zu stöbern, Ideen zu sammeln und Visionen vom eigenen Garten im stimmigen Pflanzenduett zu entwickeln.
Freitag, 12 Oktober, 2007
Manno!
So richtig blöd im Leben ist es für mich, wenn meine innere Stimme mir sagt: "Ruh dich aus" und mir aber genau das schwer fällt. Geht nicht. Ich laufe innerlich auf 180, bin aber in einer Warteschleife, weil ich auf grünes Licht vor einer roten Ampel warte. Urg!
Ruhig Brauner.
Hmhm. Leichter gesagt als getan...
Soll ich mal mit meiner inneren Stimme sprechen? Jaaaaa! (Da fängt förmlich was in mir zu hüpfen!)
Anja: Was ist denn los?
Innere Stimme: Du bist auf 180 und nimmst dir gar nicht mehr die Zeit, mal inne zu halten.
Anja: Leichter gesagt als getan.
Innere Stimme: Ich weiß.
Anja: Was kann ich tun?
Innere Stimme: Mach den PC aus, lass es gut sein.
Anja: Aber ich könnte doch die Sache noch fertig machen.
Innere Stimme: Natürlich könntest du das.
(Ich merke, dass ich weiter total kribbelig bin.)
Anja: O.k., was ist, wenn ich das hier noch fertig mache und
Innere Stimme unterbricht mich: NEIN!
Anja: Was nein?
Innere Stimme: Du sagst immer "noch dies", "noch das". Und irgendwann ärgerst du dich, dass du deine Zeit nicht für dich genommen hast.
Anja: Es ist aber auch schwer. Ich versuche, möglichst viel zu schaffen, komme aber im Moment nicht weiter. Will aber auch nicht auf der "faulen" Haut liegen und mir ein schlechtes Gewissen machen.
Innere Stimme: Aber warum denn das nicht?
Anja: (ganz leise) weiß nicht (traurig) mir fällt es nicht ein, ich will da gar nicht hingucken
Innere Stimme: Musst du auch nicht. Hast du schon mal daran gedacht, dass es dir auch gut tun könnte, dich einfach auszuklinken aus dem, was du noch alles tun könntest? Ich meine jetzt NICHT (!) Hausarbeit erledigen, den Wocheneinkauf machen, mit dem Kochen beginnen. Nein, irgend etwas für dich tun. Etwas, worauf du Lust hast. Es muss nichts großes sein.
Anja: (schaut freudig auf) egal was?
Innere Stimme: Egal was. Worauf hast du denn Lust?
Anja: Mich mit dem neuen Buch auf's Bett zu legen und darin zu stöbern. Ja, das möchte ich.
Innere Stimme: Dann mal los!
Ich mache jetzt den PC aus und wünsche Ihnen daheim oder auf der Arbeit, im Internetcafé oder wo immer Sie dies hier lesen eine wunderschöne kommende Stunde und ein zauberhaftes Wochenende!
Tschööööhö
Anja Kolberg
Donnerstag, 11 Oktober, 2007
Eine Duftwolke
... umhüllt mich! Die pinkfarbene Parole
hüllt den ganzen Raum ein. Hm, könnte ein Parfüm sein. Diese Rose riecht
nicht nur einmalig, sie hat auch noch eine herausragend große Blüte mit
einem Durchmesser von ca. 14 cm. Ich habe diese Rose als Hochstämmchen
letztes Jahr direkt vom Züchter
Kordes Rosen gekauft. Eine der besten Ausgaben für meinen Garten!
Rosige Grüße
Anja Kolberg
Mittwoch, 10 Oktober, 2007
Das schwarze Schaf
Waren Sie das schwarze Schaf in Ihrer Familie? Haben Sie immer gemacht,
was Sie wollten und Ihnen war schnurzpiepegal, was die anderen dachten
oder wollten?
Ich hatte nicht den Mumm dazu, obwohl ich ziemlich
frech war. Ich war ein weißes Schaf in einer weißen Herde. Noch heute
ist es eine Herausforderung für mich, aus den üblichen Regeln
auszubrechen, um meinen Weg zu gehen. Ich vergesse es oft, trotte
einfach mit oder erlaube es mir nicht, anders zu sein. Ich will es aber.
Ich will kein weißes braves Lämmchen mehr sein!
Beim Bummeln ist mir dann ein kleines schwarzes Schaf in die Finger geraten. Das war's! Eine Erinnerung daran, dass ich mir immer öfter erlaube, das schwarze Schaf zu sein. An mich selbst zu denken und an das, was ich tun will, statt auf das zu hören, was die anderen wollen (wollen könnten...) Blos, um nett und brav zu sein. ... und zur Herde dazu zu gehören. Pah! Mit dem schwarzen Schaf an meinem Schlüsselanhänger gehört das der Vergangenheit an. Jawohl!
Mäh! aus Köln
Anja Kolberg
P.S. Das Bild ist eine E-Card ... vielleicht gibt es ja bald eine Herde schwarzer Schafe, dann will ich aber ein weißes sein. :o))
Dienstag, 09 Oktober, 2007
Vorher - Nachher.
Der grosse Schöner Wohnen Ratgeber
Anja
Kolberg: Lieben Sie auch Vorher-Nachher-Reportagen? Dann liegen
Sie mit diesem Bildband genau richtig.Ilex Neß präsentiert auf 166 Seiten die besten Beispiele des beliebten Schöner Wohnen Themas. Die Leserin wandert durch Wohn- und Essräume, den Schlafraum, durch Bäder, Küchen, Flur und Diele. Selbst für Ein-Zimmer gibt es patente Lösungen.
Sei liebevoll umarmt

Anja Kolberg: Eine Doppelseite für jede Woche des Jahres ist gefüllt mit ansprechenden Fotographien verschiedener Autoren und den warmherzigen, kurzen Texten von Thich Nhat Hanh. Der Mönch und Zen-Meister wählt mit seinen Worten den direkten Weg ins Herz der Leserin und des Lesers und regt zum Nachdenken an.
Montag, 08 Oktober, 2007
Bombig!
Hatten Sie auch ein soooooooo schöööööönes Wochenende?
Ich glaube, die Sonne hat überall geschienen. Hat das gut getan.
Was ich gemacht habe?
Am Samstaaaaag bin ich ins Bergische gefahren. Ich wollte in den Wald
und dort Fotos von Pilzen machen. Ich hatte das Glück, dass mein Onkel
und meine Tante meinen Hund Minu und mich begleitet haben. Das war
schön! Besonders, weil die beiden sich dort so gut auskennen, wo ich
mich alleine nicht hingetraut hätte.
Als ich im Örtchen noch gewohnt habe, bin ich dort auch mit unserem damaligen Hund viel spazieren gewesen. Es gibt einen Bach, der im Wald entspringt und sich dann durch eine Minischlucht vorbei an einer sehr schönen Mooslandschaft windet. Wir haben Kuhlen von Wildschweinen gesehen und herrliche Mooswiesen zwischen den Tannen und darauf gaaaaanz viele schöne Pilze. Magdalene und ich haben gar kein Ende beim Fotographieren finden können.
Und der Franz, mein Onkel, bekommt die goldene Geduldsmedaille, dass er
sooo lange gewartet hat und uns hat machen lassen.
Was war das schön. Das ist ein Stück Heimat, das ich hier im Kölner Vorort doch sehr sehr sehr vermisse.
Klar gibt es hier den Stadtwald, aber so unberührte Natur nicht.
Ja und gestern, da haben wir trotz des schönen Wetters die Hälfte vom Tag im Bett verbracht. Hat das gut getan. Mein Mann wollte Formel 1 am Morgen sehen, herrlich, also blieb ich im Bett und habe in meinem neuen Roman gelesen. :o) Dann gemütlich frühstücken, Milchkaffee schlürfen, Zeitung lesen, ein bischen Tagebuch schreiben, im Garten sitzen, lesen, Apfel-Mandel-Muffins backen, hmm zu Espresso in der Sonne genießen und dann ins Bett und lesen und einnicken. Wow! Das war klasse. Wir haben uns richtig gut erholt.
Heute früh geht es wieder frisch an die Arbeit. Ich freue mich auf die Woche!
Herzlich aus dem noch leicht nebeligen Köln
Anja Kolberg
Donnerstag, 04 Oktober, 2007
Herrlich verrückt
Meine momentane Lieblingsbeschäftigung am Abend: In meinen alten
Tagebüchern lesen. Aktuell habe ich eines aus dem Jahr 2004 zur Hand, im
Sommer waren wir mit Freunden eine Woche in Juist. Da war es schön. Oben
die Mohn-Ecard habe ich vor unserer Ferienwohnung geschossen.
Auf Juist habe ich das Buch "Der Weg des Künstlers"? teilweise durchgearbeitet und die Ergebnisse in mein Tagebuch geschrieben. Eine der Fragen bzw. Antworten fiel mir gestern besonders ins Auge: "Wenn es nicht so verrückt klänge, würde ich .... schreiben oder .... machen." Darauf habe ich geschrieben: "Wenn es nicht so verrückt länge, würde ich einen Liebesroman schreiben und Postkarten und Kalender machen."
Aber hallo! Diese Frage hatte ja eine große Wirkung auf mich, denn zwei der Dinge habe ich schon umgesetzt. Damals war das utopisch für mich. Ist das nicht herrlich? (Ich bin mir sicher: Den dritten Punkt schaffe ich auch noch!)
Was würden Sie auf diese verrückte Frage antworten? Ich habe sie mir gleich noch mal gestellt! Verrate aber nicht, was ich geantwortet habe. :o)
Schöööönen Tag!
Anja Kolberg
Dumdidum
Ist das schön! Seit dem Newsletterversand am Montag ist hier jede Menge los. Bestellungen kommen herein, E-Mails erreichen mich, Päckchen sind zu packen. Ist das herrlich. Ich bin in meinem Element!
Anja Kolberg
Montag, 01 Oktober, 2007
Der goldene Oktober beginnt
Neue Kalenderblätter hüpfen in die erste Reihe:
"Zum Glück brauchst du Freiheit, zur Freiheit brauchst du Mut" meint
Perikles auf dem Tischkalender Leben.
Für den Schritt in die Freiheit braucht man Mut. Das Kalenderblatt erinnert mich an die Möwe Jonathan und daran, mutig zu sein, wenn es darum geht, meine Wünsche zu verwirklichen. Auch wenn ich Angst habe, diesen Schritt zu wagen.
Wie eine Schale fängt die geöffnete Rosenblüte den Regen auf. Diese
Blüte ist für mich die pure Schönheit der Natur. Erntedank fällt in den
Oktober. Wenn ich auf das Jahr 2007 zurück blicke, empfinde ich große
Dankbarkeit, für das, was ich bekommen habe. Die Erfahrungen, Geschenke,
liebe Briefe, Feedback, neue Kontakte, interessante Menschen, die mir
begegnet sind, neue Wege, die ich beschritten bin. Wow, ja tut gut. Ich
bin reich. :o)
Ich wünsche mir einen goldenen Oktober! Und Sie?
Herzlich,
Anja Kolberg
Weltmeisterinnen!
Deutschland - Brasilien 2:0. Wir sind Weltmeisterin im Frauenfußball 2007!
Was für ein spannendes Spiel! Waren Sie auch am TV dabei? Die Begeisterung und die Leidenschaft der Fußallerinnen ist so ansteckend, ich war wirklich drauf und dran, nach Ende des Spiels ins Auto zu steigen und einen Autokorso durch Junkersdorf zu veranstalten...
Mehr davon! Vielleicht gibt es ja in 4 Jahren Public Viewing auch für die Frauen?
Eine gute Woche!
Anja Kolberg











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