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Donnerstag, 29 November, 2007
Gute Laune
Ich habe mir das Lied "Bin heute abend bei dir" von Roger Cicero bei
Musicload gekauft. Das macht richtig gute Laune.
Gestern war ein herrlicher Tag: Ich war im Bergischen bei meiner Familie. Erst bei Onkel und Tante die gemütliche Weihnachtsdeko bewundern. Da juckt es mich in den Fingern, hier auch was zu machen. Meine Oma hatte ihr Wohnzimmer verändert - sah toll aus - (ich liebe Umstellen ja auch, mein Mann hat sich schon mal gewundert, dass nach seinem Sonntagsmittagsschlaf mein Arbeitszimmer komplett anders gestellt war). Auch bei meiner Oma war schon weihnachtlich dekoriert. In der Küche roch es nach frischem Harz: Aus gaaaanz vielen unterschiedlichen Grünsträuchern und Nadelhölzern aus dem Garten und sogar kleinen Minitannen hat Franz frische Kränze gebunden. Und ich habe davon einen geschenkt bekommen. Sieht der schön aus. Und ein selbstgemachtes Holzherz von Franz habe ich ergattert. Das werde ich sicherlich für Karten fotographieren, so gut gefällt es mir! Meine Oma hat mir noch Windlichter und ein Nähbuch eingepackt. Ich liiiiiiiebe Geschenke!
Anschließend bin ich mit Oma zu meinen Eltern gefahren. Mama, Oma und ich waren zum Halma spielen verabredet. Das habe ich mir schon lange vorgenommen und jetzt endlich umgesetzt und freue mich dementsprechend schon lange drauf. Gewonnen habe ich nur einmal. Meine Mutter dafür zweimal und meine Oma mindestens dreimal. :o) Da brauche ich wohl noch einige Übungsstunden bei den beiden. Zum Abschluss habe ich die neue Wohnung meiner Freundin und Trauzeugin Martina bewundert. Ich bin ein bischen neidisch - sie blickt runderhum ins Grüne.
Heute ging es schon ganz früh aus dem Bett: Der Wagen musste in die Werkstatt. Und jetzt bleibt er da bis morgen. Ohne Wagen ist komisch. Hier auf meinem Schreibtisch herrscht das Chaos, so viel ist zu tun. Ich mache x Sachen auf einmal. Am Abend aber, das ist das Wichtigste, ist alles wieder aufgeräumt (hoffe ich doch). :o) Und mit so einem Tag Kraft tanken wie gestern geht alles ein bischen leichter von der Hand.
Gute Laune macht auch die Erinnerung an letzten Sonntag, da habe ich meinem Hobby gefröhnt und Fotos gemacht und die bearbeite ich gerade: Dazu mehr im nächsten Blogbeitrag.
Genießen Sie den Tag!
Anja Kolberg
Auf die Liebe!
Wenn sich zwei Menschen ganz doll lieb haben, dann kann etwas Wundervolles geschehen: Ihnen wird ein Kind geschenkt. Und wenn man besonders lieb ist, wird man Pate. :o) Am Sonntag war eine wunderschöne Familienfeier: Das Patenkind meines Mannes wurde getauft. Was für ein bezauberndes und zufriedenes Kind! Selbst als das Weihwasser über ihren Kopf lief, hat Kim nicht geweint.
Die stolzen Eltern Dirk und Nicole haben ein tolles Fest für ihre Tochter auf die Beine gestellt: Süße Einladungen - selbstgemacht -, Sektempfang, liebe Leute, ein schöner Raum zum Feiern, tolle Deko, köstliches Essen (winkewinke nach Gisela), eine angenehme Atmosphäre. Mein Mann und ich haben den Tag sehr genossen und uns wohl gefühlt. Zum krönenden Abschluss gab es dann noch lecker Kuchen. Und Kim? Selbst nach Stunden immer noch fröhlich. Was für ein süßer Fratz! Vielleicht kommt sie auch ein bischen auf die Paten?
Liebe Grüße aus Köln und ein zauberhaft schööööönes Wochenende!
Anja Kolberg
PS: Jetzt muss ich aber wirklich mal "Klar-Schiff" machen...
Mittwoch, 28 November, 2007
Boah! Lecker!
Heute morgen habe ich mir nach dem Spaziergang etwas gaaaaanz besonders leckeres gegönnt: Einen heißen Kakao - mit Sahne. Ich habe was neues ausprobiert: Es gibt doch im Moment die kleinen Nougathappen - und die habe ich in Milch erwärmt. Das schmeckt so genial gut, so gut hat mir bisher noch kein Kakao geschmeckt. :o)
Die Wochen vor Weihnachten - wie viele sind es eigentlich, ich habe noch nicht gezählt ... noch 4 - rasen nur so an mir vorbei. Da ist es wichtig, ab und zu an eine selbst geschaffene Haltestelle zu fahren und ein Päuschen einzulegen. Mir helfen schon einige Minuten, in denen ich inne halte.
Die Weihnachtsmärkte beginnen - ich freue mich schon darauf. Denn vom 14.-16. Dezember 2007 stehe auch ich mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Erftstadt-Lechenich. Dort werde ich Kalender und Karten verkaufen. Ich stecke im Moment mitten in den Vorbereitungen, werde dazu aber noch mal einen Newsletter mit mehr Infos rausschicken.
Für alle Musikliebhaber/-innen: Am 1. Adventssonntag zündet der Shanty-Chor der Marinekameradschaft Frechen das erste Adventslicht an. Wunderschöne Weihnachtslieder gesungen von herrlichen Männerstimmen warten auf Sie! Mir stehen immer die Tränen in den Augen, so gut gefällt es mir! Gesungen wird am 2.12. ab 17 Uhr vor dem MK Heim auf dem Schulhof der Mauritiusschule, Fürstenbergstraße 118, 50226 Frechen-Bachem. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Es gibt einen kleinen, feinen Weihnachtsbasar.
So, jetzt kann ich wieder frisch an die Arbeit. Der Kakao ist leer.
Pause beendet - weiter geht's!
Einen schöööönen Tag!
Anja Kolberg
Dienstag, 27 November, 2007
Wo ist es?
Seit einigen Monaten suche ich es immer wieder mal: Mein Handy. Es macht
ja überhaupt nicht, was es soll: Da sein, wenn ich es brauche. Das liegt
auch daran, dass ich kaum mit dem guten Stück telefoniere. Meist ist es
ausgeschaltet. Auch, als ich noch Coaching und Seminare machte, hatte
ich es nur kurz vor den Terminen eingeschaltet, um erreichbar für die
Teilnehmerinnen zu sein. Und jetzt nutze ich es nur noch, wenn ich
unterwegs bin, falls mir eine Panne passiert. Und dann vergesse ich es
im Handschuhfach, in der braunen Tasche oder war es in schwarzen unter
all dem schönen Inhalt? Mal ist es in der Jackentasche... Himmel! Da ich
es ausmache, kann es auch keinen Piep von sich geben. Also suche ich
heute schon wieder... Da - ich habe es wiedergefunden: In der
Fototasche...
Glückliche Findergrüße!
Anja
PS: Mir fällt gerade ein, dass ich unserer Minu vielleicht beibringen könnte, das Handy zu finden. Sie findet es bestimmt schneller als ich. Dann heißt es demnächst nicht mehr "Such das Huhn!" sondern "Such das Handy!" :o)
Donnerstag, 22 November, 2007
Schlawiner
Wow! Schon gestern Abend hat er mich bezirzt: Der Mond! Es ist ein Spiel von Wolken, Licht, Schatten - ich könnte unentwegt an den Himmel schauen und mich von ihm einhüllen lassen. Ist das schön!
Mein Tag startete heute mit schlechter Laune. Warum? Weil ich fast am Zebrastreifen mit Minu von einem Raser über den Haufen gefahren worden wäre. Mensch! Ich habe mich so erschrocken... Danach ging meine Laune ziemlich runter, habe ich gemerkt. Mein Tagebucheintrag war ziemlich mies. Ein Teil von mir versucht immer noch etwas Gutes am Tag, am Moment zu finden. Ging aber nicht. Heute ist mein schlechte-Laune-Tag und ich habe mir erlaubt, ihn zu haben.
Als ich heute Nachmittag Besorgungen machte, habe ich mich richtig vor mir selbst erschrocken, als ich mich im Spiegel gesehen habe: Nicht nur, dass ich meinen Bad-Hair-Day (meinen mieses-Haar-Tag) hatte, ich sah richtig schlecht gelaunt aus....
Meine Stimmung gehoben hat dann wieder der nette ältere Mann in der Waschstraße, der mir doch anbot, ich könne nicht nur das Waschprogramm individuell zusammen stellen, sondern ihn auch noch gratis dazu haben. *grins* War leider nicht Dr. Shepherd aus Grey's Anatomy, sonst wäre ich vielleicht - nein, natürlich nicht!
Alles Gute aus Köln
Anja Kolberg
Dienstag, 20 November, 2007
Komische Zeit
... manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr: Da muss ich warten, warten, warten, loslassen, Geduld haben, weil ich auf Entscheidungen und Reaktionen anderer Personen warte. Und dann - ganz plötzlich - und innerhalb von wenigen Stunden erledigt sich alles an einem Tag! Wow - Wahnsinn!
In solchen Momenten überlege ich, ob es an mir selbst liegt (habe ich vielleicht irgendeinen Schritt unternommen, der dies ausgelöst hat - wäre ja schön, wenn ich es reproduzieren könnte) oder ob irgendwelche himmlischen Konstellationen (Mond? Astrologie?) dazu führen, dass es einfach fluppt. Hm. Grübel. Bekomme ich jetzt keine Antwort drauf, aber ich freue mich über so viel Bewegung. Endlich, ich bin doch soooooo ungeduldig!
Viele Grüße
Anja Kolberg
Montag, 19 November, 2007
Kaaaaaalt!
Puäh, ist das draußen ungemütlich. Mein täglicher Gang zur Post war diesmal gar nicht schön. Pitschpatsch macht es unter den Füßen, von oben Regen, von vorne Wind.
Da freue ich mich auf einen warmen Feierabend vorm Kaminofen. Tut diese Wärme gut! Wenn wir eine Badewanne hätten, wüsste ich, was ich vorher tun würde. Hmmmmmm! Das ist das schöne an der kalten und ungemütlichen Jahreszeit. :o)
Ich wünsche Ihnen einen kuschligen Abend!
Anja Kolberg
For Sale! So funktioniert Vertrieb*
Anja
Kolberg: Sie denken darüber nach, im Vertrieb tätig zu werden
und wünschen sich von einem erfahrenen Vertriebler einen Einblick in die
Branche? Dann ist das Buch "For Sale! So funktioniert Vertrieb" von
Michael Zachau eine Möglichkeit. Der Autor ist gelernter Bankkaufmann
und heute Bezirksdirektor einer Versicherung. Er gibt im Ratgeber
Einblicke in unterschiedliche Vertriebsformen (Strukturvertrieb,
Organisationsvertrieb oder Telefonvertrieb), schreibt über
Arbeitsbedingungen, Arbeitsverhältnisse, Verdienstmöglichkeiten,
Ausbildungsberufe, Weiterbildungsmöglichkeiten und lässt Kolleginnen und
Kollegen zu Wort kommen.
Kleiner Autoren-Workshop**
Freitag, 16 November, 2007
Ein neuer Tag...
Träge liege ich vor ihm. Vor dem Morgen. Ich sehe die Sonne schon - Wolken reißen auf. Und ich sitze vorm PC, schaue mir den Himmel an und habe das Gefühl, innerlich noch zu schlafen. Doch, doch, alle Körperfunktionen sind o.k., sonst könnte ich ja hier nichts tippen. Aber innerlich, irgendwie schlafe ich da noch. Oder soll ich es die große Ruhe nennen? Ja, klingt besser. :o) Innerlich bin ich noch ganz entspannt. Tipptapp, da kommt Minu und klappert mit ihren Tatzen bzw. den Krallen über's Parkett. Draußen hat es gefroren. Als ich heute früh aufwachte, dachte ich: "Es ist Schneewetter." So hört es sich zumindest an und so sieht es aus. Keine Ahnung, wie ich das Hören und Sehen in Zusammenhang mit dem Wetter bringe. Ich erinnere mich gerade an einen Urlaub in Scheveningen, Holland mit meiner Familie. Ich war ungefähr 6 Jahre und habe ich mir mit meiner Cousine einen Spaß gemacht: Jeden Morgen habe ich aus dem Fenster geschaut und gesagt wie das Wetter wird. Erstaunlicherweise hat es funktioniert. (Nein, es war nicht morgens grundsätzlich blauer Himmel.) Nach ein paar Tagen kam mir das komisch vor und es funktionierte nicht mehr. Vielleicht hätte ich Wetterfee werden sollen?
Gestern durfte ich wieder einmal lernen zu reklamieren. Werkstatttermin. Sommerreifenwechsel. Als ich vom Platz fuhr, machte es: "Klack...klack...klack..." Sch....! Also bin ich eine Runde um den Block gefahren, dachte erst: 'Ich fahre nach Hause und lass meinen Mann mal hören.' Aber dann dachte ich: 'So ein Quatsch! Ich höre, hier stimmt was nicht. Ich fahre zurück und reklamiere.' Sie müssen wissen: Vor 3 Jahren bin ich vom Hof dieser Werkstatt gefahren und die Elektronik spielte verrückt. Als ich zurück zur Werkstatt fuhr und die Symptome beschrieb, machte der Werkstattmeister einen riesen Terz: 'Es hätte ja auch schon vorher sein können. Sie hätten gar nichts an der Elektrik gemacht....' Ich kann Ihnen meine Wut gar nicht beschreiben. Ich bin mir sicher, wenn ich ein Mann gewesen wäre, hätte er mir Glauben geschenkt. Naja, ich habe mich nicht beirren lassen und bin dann vom Werkstattmeister zurück an die Annahme und habe mich beim Filialleiter beschwert, denn der Meister war nicht nur unfreundlich, er hat mir auch nicht richtig zugehört. Denn der Mechaniker, das hatte ich gesehen, hatte was an der Elektrik gemacht, vorne und hinten. Der Fililalleiter sprach nochmal mit dem Meister, wutschnaubend schaute er hinten in den Kofferraum und siehe da: Der Mechaniker hatte hinten irgendwelche Steckverbindungen nicht wieder richtig zusammen gemacht, dadurch sponn die Elektronik. Auf einmal war der laute Meister ganz leise und hat sich entschuldigt (war aber sehr in den Bart gemurmelt). Ich hätte ihm am liebsten in den Allerwertesten getreten, weil ich mich von ihm überhaupt nicht ernst genommen fühlte. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaah!
Na auf jeden Fall hatte ich diese Erinnerung im Kopf, als ich zurück in die Werkstatt fuhr. Aber diesmal ging alles ruckzuck: Zugehört. Wagen auf die Bühne. Wuchtgewicht war zu groß und rieb sich am Bremssattel, daher kam das Geräusch. Fehler behoben. Gute Fahrt. Na bitte, geht doch! (War zwar die gleiche Werkstatt, aber nicht der Kollege vom letzten Mal.) Ich habe gelernt: Es liegt nicht an mir. Ich höre auf mich, wenn etwas nicht stimmt, auch wenn ich nicht verstehe, was genau los ist. (Das erwarte ich fast von mir... unmöglich, ich interessiere mich Null für Technik.)
Jetzt ist aber Zeit, mit Minu eine Runde zu drehen. Die Post dürfte inzwischen im Postfach liegen und heute gibt es viel zu tun. Ich freue mich auf heute Nachmittag, da werde ich vor der Adventsausstellung in Schloss Loersfeld (siehe Blog am Mittwoch) einige Fotos schießen. Mal sehen, ob die Kamera dies bringt, wie ich mir die Fotos vorstelle, denn die Lichtverhältnisse werden nicht die besten sein und ich habe noch keinen externen Blitz.
Ich wünsche Ihnen und mir ein wunderschönes Wochenende und jeden Tag
ein Kompliment (das kann man sich ja auch selbst geben, wenn man den
Gatten nicht immer fragen will: "Sag mir mal was Nettes.")
Ich
fange mal damit an: Sie sind eine wunderbare Leserin! Danke. Ich bin
froh, dass Sie da sind, auch wenn ich Sie nicht sehen kann oder weiß,
wer Sie sind. Schön, dass Sie da sind!
Tschüüüüß
Anja Kolberg
Donnerstag, 15 November, 2007
Such das Huhn!
Wenn Minu und ich vom Spazieren gehen kommen und ich meine Brötchen gemümmelt und einen Kaffee getrunken habe, sind wir beide richtig fit. Ich will arbeiten und Minu spielen. Hm. Kompromiss: Ich arbeite am Schreibtisch und verstecke zwischendurch das Huhn von Minu. Sie liebt dieses Gummihuhn, das ein wenig quietscht, überschwenglich. Natürlich muss sich Minu vorher in mein Arbeitszimmer setzen und ich ziehe die dunkelroten Vorhänge zu, die mein Arbeitszimmer von unserem Wohnzimmer trennen. Warum? Weil Minu sonst pfuscht. Sie kommt einfach gucken, was ich mache. Tsss...
Und wenn sie ein paar Mal mit Erfolg das sehr schwer versteckte Huhn gefunden hat, ist sie glücklich. Holt ihren Kauknochen, hält mir das angekaute Stück an die Hose (hm... herrliche Flecken). Wenn sie merkt, dass ich ihn nicht festhalten will, legt sie sich mit dem Knochen auf den Teppich, beisst sich durch und sinkt dann schon bald in süße Hundeträume.
Dann sind wir beide glücklich!
Hundemami-Grüße aus Köln
Anja Kolberg
Mittwoch, 14 November, 2007
Es schneit!
Ich traue meinen Augen kaum: Es schneit draußen! O.k. nur ganz wenig und
es scheint auch wieder aufzuhören oder in Regen überzugehen, aber für
diesen Herbst/Winter waren es die ersten die ich gesehen habe. Schööööön!
Schnelle Schneeflockengrüße
Anja Kolberg
Moderne und traditionelle Floristik
im Kaminzimmer auf Schloss Loersfeld
Lust auf einen stimmungsvollen Ausflug aufs Land?
Kerzenlicht. Adventsstimmung. Moderne und traditionelle Floristik. Geschenkideen. Besinnliche Gemütlichkeit. Ankommen. Anschauen. Inspiration finden.
Wann: Freitag, den 16.11.2007 von 16 bis 22 Uhr
Wo: Schloss Loersfeld in Kerpen Hier Wegbeschreibung. (Es gibt lt. Nachfrage bei Schloss Loersfeld keine Straßenzuordnung. Für's Navigationsgerät würde Schloss Loersfeld, Altes Forsthaus, 50171 Kerpen reichen.)
Wer: Das Floristenteam Petra-Ute Köllen-Chaverial und Guido Engels.
Sie können die Gestecke und Geschenkideen vor Ort erwerben. Das Floristenteam steht auch für Beratung zur Verfügung, um Ihnen Ihren ganz individuellen Dekorationswunsch zu erfüllen.
Eintritt frei.
Ich durfte während der Produktion schon einige Blicke auf die Gestecke werfen: Hm. Schön!
Anja Kolberg
Dienstag, 13 November, 2007
Manchmal...
... liegen große, neue Aufgaben oder Projekte wie ein unbezwingbarer Berg vor mir, dass ich am liebsten weglaufen würde. Mich verkriechen und warten, bis alles vorbei ist.
Geht nicht? Geht schon, aber ich bin nicht bereit mit den Konsequenzen zu leben. Also fange ich an. Schaufel für Schaufel, diese große Aufgabe in vielen kleinen Schritten abzutragen. Ich konzentriere meinen Blick auf jede einzelne Schaufel, die ich als nächstes in den Berg stecke, um wieder etwas von dieser riesigen Aufgabe abzutragen. Nicht nach oben gucken, wo ich sehe, was ich noch alles zu tun habe. Sondern auf meinen derzeitigen Schritt und immer wieder auf das, was ich schon geschafft habe.
Und dann funktioniert es. Schritt für Schritt. Step by step.
Übrigens hat dieses Weglaufen wollen nichts damit zu tun, dass ich das nicht kann. Nein, nein. Eher mit meiner Ungeduld oder einer Unsicherheit, ob alles klappt. Oder Zweifel, ob ich das kann und nicht andere es besser können. Ich finde, hier haben mir viele Männer etwas voraus: Sie denken nicht lange nach, verstricken sich nicht in Unwägbarkeiten, mögliche Gefahren, für und wider - nein, sie machen einfach. Schritt für Schritt. Manchmal kracht dabei etwas zusammen. Was soll's? Jeder macht Fehler, jeder erleidet Rückschläge, aber er kann nur Erfolge sammeln, wenn er wagt und bereit ist, diese Risiken einzugehen.
Und ich kann das auch. Also: Frisch voran!
Ihre Anja Kolberg
Montag, 12 November, 2007
Vorteile der Selbstständigkeit
Keine Frage: Eine Selbstständigkeit hat viele Herausforderungen. Zum Beispiel das unternehmerische Risiko, selbst zu tragende soziale Absicherung (Krankheit, Rente...), kein bezahlter Urlaub, ....
Aber sicher ist auch: Selbstständigkeit hat viele Vorteile. Zum Beispiel, wenn eine Freundin - ebenfalls Freiberuflerin - mal eben auf einen Sprung vorbei kommen möchte und wir eine Tasse Kaffee trinken und quatschen bzw. schreiben (meine Freundin ist gehörlos) wollen, dann geht das.
Das ist für mich Luxus pur! (Ich weiß, Steffi, du grinst jetzt, weil ich den Begriff "Luxus" benutze, :o) hier passt er für mich richtig richtig gut.)
Winkewinke nach Horrem
Anja
Irgendwie...
... bin ich heute früh ziemlich geschafft. Trotz des schönen Wochenendes.
Müde
bin ich. Trotz Sonnenschein und blauem Himmel.
Dabei hatte ich mir so
viel vorgenommen für heute...
Also erst mal kleine Brötchen backen. Schritt für Schritt Ordnung schaffen, eine aktuelle Aufgabenliste erstellen, Prioritäten setzen, bei manchen Dingen Geduld haben, bei anderen genau darauf achten, dass es mir gut geht und ich sage, was ich will. Bei anderen Aufgaben 'Nein' sagen oder mich erst gar nicht ins Spiel bringen. Bei manchen Aufgaben ist ein kühler Kopf gefragt, Visionsfähigkeit und Risikobereitschaft.
Puh, und all diese Fähigkeiten habe ich. Ich muss sie nur anwenden. Aber das ist nicht immer leicht...
Jetzt bin ich wieder bei meinen kleinen Schritten und mit dem ersten fange ich jetzt an: Aufräumen - Ideen sortieren...
Sonne aus Köln!
Anja Kolberg
Freitag, 09 November, 2007
Was mich wütend macht...
... sind Telefonverkäufer. Klar gibt es auch nette, aber meist sind sie penetrant, rhetorisch geschickt und versuchen einen mit ihren wohl gewählten Worten über's Ohr zu hauen. Abgesehen davon, dass diese Art der Werbung nicht erlaubt ist...
Was mich dennoch freut, ist dass ich es bisher immer geschafft habe, die Damen und Herren mit frechen Fragen und Worten aus dem Konzept zu bringen, so dass eine Dame einmal verdutzt fragte: "Was haben Sie da eben gefragt?" ... um natürlich daraus wieder eine Standardantwort für künftige Anrufe zu basteln. Neenee, nicht mit mir.....
Das Bundesministerium für Justiz schreibt dies zu unerwünschter Telefonwerbung und das rät der ARD-Ratgeber.
Grüße von der Rebellenfront
Anja Kolberg
Mittwoch, 07 November, 2007
Es gibt sie!
Wen? Nette Menschen! Serviceorientiert. Freundlich. Mitdenkend. Interessiert. Toll!
Gerade hatte ich ein sehr sehr nettes Telefonat mit einem
Displayhersteller - der Kundenbetreuer war einfach klasse. Das war aber
nicht das einzige positive Telefonat am heutigen Tag. :o)
Ich freue
mich einfach, wenn ganz normale und nette Menschen auf der anderen Seite
des Hörers sitzen.
Es gibt sie nämlich auch: Die richtig schlecht gelaunten. Desinteressierten. Kundenfeindlichen.
Aber heute ist alles gut!
Gestern waren wir supersupersuperlecker Essen in Frechen-Königsdorf. Da gibt es an der Aachener Straße das Portobello. Und der Portobello-Salat ist mein heimlicher Dauer-Lieblingssalat: Riesengroß und eine göttlich leckere Soße. Dazu noch zwei freundliche und hübsche Gesichter, die mir gegen über gesessen haben: Babsi und Steffi. Was war das ein schöner Abend, Mädels! Hat mir richtig gut getan! Winkewinke nach Habbelrath und Horrem.
So viel für heute - machen Sie's gut,
Ihre Anja Kolberg
P.S. und heute Abend freue ich mich auf Grey's Anatomy. Ich bin süchtig danach. :o)
Auf Wolken tanzen*
Montag, 05 November, 2007
Fliehende Zeit
Ich habe gerade den Eindruck, die Zeit fliegt an mir vorbei. Es ist viel zu tun und dann merke ich gar nicht wie die Stunden am Tag verfliegen.
Da ist es gut, wenn ein schönes Wochenende einen kraftvollen Einstieg in die emsige Woche ermöglicht. Und ich hatte eines. So viele schöne Ruhe- und Kraftinseln. Hm.
Am Samstag der Geburtstag meiner Oma. Das war so schön, so lebendig, so
lustig und soooo lecker! Danke an Franz und Magdalene für den Service
und einen dicken Kuss für dich Oma! (Meine Oma liest nämlich immer
diesen Blog müssen Sie wissen und E-Cards schreibt sie auch. Sie ist
übrigens 83 geworden.)
Aufgetankt mit frischer Energie haben wir am Abend unseren vierbeinigen Liebling bei Schwiegereltern wieder abgeholt. Es ist toll, einen solchen Hundekindergarten - äh sorry Grundschule, sie ist ja schon groß - zu haben. Winkewinke nach Bachem!
Und Sonntag hatte ich eine lustige Zeit mit Petra-Ute auf dem Martinsmarkt in Frechen. Der war schrecklich und wir wissen jetzt, was wir auf keinen Fall wollen. Und wir wissen, was wir wollen: Geld verdienen mit schönen Dingen und Ambiente. Witzige Ideen haben wir auf jeden Fall für uns entwickelt.
Das schönste kam dann zum Schluss: Draußen tristes Novemberwetter.
Drinnen im Wohnzimmer. Zwei kuschlige Lampen. Kaminofen mit knisternder
Wärme. Schnarchende und seufzende Minu. Zwei Tassen Kaffee. Berliner.
Couch. Und ab und zu ein Geräusch: Das Umblättern von zwei lesenden
Menschen. Mann, war das gemütlich!
So viel Neues vom mir zum Wocheneinstieg.
Ich wünsche Ihnen und mir eine richtig erfolgreiche Woche!
Anja Kolberg
Freitag, 02 November, 2007
Das macht Spaß!
Heute früh erwartete mich was gaaaaanz schönes am Postfach: Eine Überraschung! Eine liebe Leserin des Blogs beschenkte mich mit einem zauberhaften Büchlein von einem schwarzen Schaf! Ist das schön! Ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe Überraschungen! Ja! Ja! Ja! Yiepieh! Danke schöööön!
Ansonsten geht es mir wirklich gut! Ich freue mich, das schreiben zu können. Die Schlappheit des Sommers ist überwunden, ich habe wieder jede Menge Energie. Die investiere ich in meine kreativen Projekte. Marketing ist angesagt - ich habe riesig Lust, hier aktiv zu werden.
Gestern - wir in NRW hatten wie 4 weitere Bundesländer einen Feiertag - habe ich am Nachmittag das Weihnachtsmemo mit meinem Mann gespielt. Ich muss zugeben: Darin bin ich echt eine Niete. Diese unzähligen roten Kärtchen machen mich ganz kirre. Während ich mich über 8 Paare freue, räumt mein Göttergatte alles ab. Wahnsinn, was der sich merken kann, da komme ich nicht mit. Gut, dass es andere Spiele gibt, wo ich meist gewinne. :o)) Zum Beispiel Halma, darin bin ich geübt, denn Oma, Mama und ich sind Meisterinnen. Mein Vater hat eines mit steckbaren Holzfiguren auf einem schönen Holzbrett gezaubert, da macht auch Spielen zu dritt Spaß.
Freuen Sie sich auf das Wochenende?
Ich mächtig. Meine Oma hat Geburtstag - das heißt lecker Kuchen und nette Leute treffen - und dann schaue ich mir mit einem lieben Menschen einen Markt an, um Ideen zu sammeln für einen eigenen Martkstand. Zu zweit macht vieles mehr Spaß! Winkewinke und liebe Genesungswünsche nach Habbelrath.
Viele Grüße aus Köln an Ihren Monitor
Anja Kolberg
Novemberzeit
Bisher macht der November, was ein November machen soll: Nebel. Trister Himmel. Nieselregen. Es ist früh dunkel. Kalt. Nass.Das Wetter bringe ich mit englischen Schwarz-Weiß-Krimis in Verbindung oder mit mystischen Landschaften. Und die herrliche Gemütlichkeit, die dann drinnen herscht. Hm... Selbst ein Spaziergang an der frischen Luft (Minu und ich machen ja täglich unsere Runde) wird zur Freude, weil es dann drinnen um so wärmer ist. Der November hat viel Schönes! Die Vorfreude auf Weihnachten fällt mir ein. Ich freue mich schon so auf das Plätzchenbacken mit meiner Freundin und ihren Kids, den Weihnachtsbaum, die große Schale mit Nüssen auf dem Tisch, die Kerzen...
Zwei neue Kalenderblätter strahlen mich im November an:
Im Tischkalender "Leben" ist es das Gehäuse einer Schnecke, welches
mir beim Spaziergang vor die Füße viel und das ich ganz besonders mag.
Der Text: "Alles ist gut." Als ich das Bild gestern früh gesehen habe,
dachte ich nur: "Wow, ist das schön." Mit dem Text zusammen: Ein
Gedicht. Ich klopfe mir auf die Schulter: Habe ich wirklich gut gemacht.
:o)
Auf dem Kalender "Sein" ist es ein Herbstblatt vor blauem Himmel mit dem
Text "Loslassen".
Ein
buntes, fröhliches Bild mit einem so ernsten Text. Puh, denke ich erst
einmal und die Gedanken hüpfen zu meinem Großvater, zu Allerheiligen...
Wie konnte ich blos dieses ernste Thema wählen?
Dann sehe
ich das Blatt, das bald vom Baum losgelassen wird, damit der Baum Kraft
für den Winter hat. Loslassen.
Manchmal will ich alles
steuern, alles bestimmen können. Aber es gibt Situationen, da kann ich
nur eines: Loslassen und dem Himmel seine Arbeit überlassen. Darauf
hoffen, dass das Richtige für mich geschehen wird. Und dadurch entsteht
ein freier Raum. Freier Raum, der mit etwas Neuem gefüllt werden kann.
Etwas, das heute besser zu mir und meinen Lebensbedingungen passt als
das bisherige, liebgewonnene.
Ich habe schon so oft Altes
losgelassen, gerade denke ich speziell an Aufräumaktionen, die ich in
den vergangenen Jahren gestartet habe: Unterlagen von alten Projekten
weggeworfen. Nicht verwirklichte Ideen losgelassen - ganz konkret:
Zettel zerrissen, in den Müll geworfen. Ordner gelehrt mit
Informationen, von denen ich dachte: Die brauche ich nochmal, Trainings,
die ich nicht mehr halten wollte. Als ich dies das erste Mal machte,
entwickelte ich Monate später meinen ersten Kalender. Letztes Jahr habe
ich erst die Workshops, dann das Büro in Zollstock und im Frühjahr die
Coachings losgelassen. Nach einigen Monaten der Erholung, des Besinnens,
des ziemlich schlapp seins habe ich wieder Kraft gefunden und neue
Energie für meine kreativen Projekte entwickelt. Wow, das ist ein tolles
Gefühl. Ich habe so oft losgelassen, ohne zu wissen, was danach kommt.
Ich wusste nur eines und das ganz bestimmt: Das Bisherige stimmt so wie
es ist nicht mehr. Und es blieb mir nur eines: Vertrauen haben in mich
selbst, in meine Gefühle. Dass dies der richtige Schritt ist. Und das
Vertrauen und der Mut und das Risiko lohnte sich: Bisher hat sich durch
loslassen immer eine gute und stimmige Lösung entwickelt.
Das sind meine kleinen Wunder und Hoch-Zeiten im Leben. Erfüllung
finden. Bestätigung finden in mir selbst. Das ist genial gut! Durch das
Loslassen nehme ich einen neuen Blickwinkel ein, so wie das herrlich
bunte Herbstblatt auf dem Kalender, das zu Boden fällt und eine neue
Position einnimmt, so wie auf der E-Card hier. Ganz anders, aber doch
bezaubernd. Und jetzt sieht das Kalenderblatt "Loslassen" für mich gar
nicht mehr beängstigend aus, sondern wunderbar lebendig, fröhlich,
spannend. Das pure Leben! Alles wird gut!






Das Samenkorn für diese Webseite pflanzte ich 1999. Aus dem zarten Spross wurde ein kräftiger Baum.