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Meine Ethik & die Folgen (Teil 7)
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Mittwoch, 13 April, 2011

Blick in den Kopftopf
Meine Ethik & die Folgen (Teil 7)


Was isst man, wenn man ohne Fleisch, Fisch, Milch, Käse, Eier, Sahne auskommen möche? Und wie soll das alles klappen, wenn der Partner weiterhin Tierisches essen möchte? Ich zweifle, ob es mit der veganen Ernährung klappen würde, wenn mein Mann nur kochen würde. Doch da ich seit Beginn meiner Auszeit vor einigen Jahren meistens koche und er mich unterstützt, in dem er oft auf eine Fleischbeilage verzichtet, geht es.

Ein Blick in meinen Kochtopf gibt einige Ideen, was ich so zubereite:

Köstlich: Original italienisches Risotto mit Tomate & Basilikum von Rapunzel. Gibt es im Biogeschäft oder direkt online beim Hersteller. Praktisch: Alle Zutaten sind drin, bis auf die Flüssigkeit. Ich hatte keinen Weißwein zur Hand, aber Sekt im Schrank (ginge auch nur mit Wasser). Der Sekt eignete sich trotz Skepsis meines Mannes prima - und wurde anschließend zum Essen gereicht. :o) Es hat toll geschmeckt. Das muss ich nochmal machen. Meinem Mann hat das Risotto gut geschmeckt, allerdings würde es ihm beim nächsten Mal besser gefallen, wenn noch eine Fleisch- oder Fischbeilage dabei wäre. Die Portion ergab genau zwei Teller. Ehrlich gesagt: Zu wenig, um so richtig satt zu werden. Also gibt es beim nächsten Mal etwas dazu oder die doppelte Menge. Sieht das fertige Gericht nicht köstlich aus?

Lecker waren auch die Thai-Reisbratlinge Asia von Natur Campage. (Ich habe leider kein Foto davon gemacht.) Die habe ich ebenfalls in Denn's Biomarkt entdeckt. Die Mischung wird mit kochendem Wasser übergossen, dann muss es kurz quellen und schon können Bratlinge geformt und gebraten werden. Dazu gab es frischen Salat. Die Packung ergab ca. 6 Bratlinge. Ich hätte glatt die doppelte Anzahl essen können, sooooo lecker waren die. Die Reisbratlinge gab es auch noch in einer anderen Geschmacksrichtung, die werde ich beim nächsten Mal testen. Yamyam. Urteil meines fleischessenden Gatten: Okay, lecker, aber die Gemüseburger von Allnatura würden ihm besser schmecken.

Am ersten warmen Frühlingstag gab es bei uns dieses "Draußen"-Rezept. Draußen, weil es so herrlich zu warmen Wetter passt. Das Rezept vom Brot-Teig habe ich dafür genommen, es wurde mit Olivenöl an den Händen auf einem Backblech bis zum Rand verteilt und eingeöl, Dellen eingedrückt. Darauf wurden stückige Tomaten aus der Dose verteilt, einige Oliven, Salz drauf. Backen (habe mich am Brotrezept orientiert). Darauf habe ich einen Ruccola-Salat mit Tomaten angerichtet. Das Ergebnis fanden wir beide köstlich und mehr als einmal wiederholenswert. Mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Wir hatten einen Beitrag über diese Urpizza "Foccacia" gesehen, gleich danach im Netz gesucht und schwups - am nächsten Tag war die Idee umgesetzt. Übrigens schmeckte die aufgewärmte Foccacia am zweiten Tag nicht mehr so gut, also lieber frisch verputzen oder einfrieren? Das habe ich noch nicht probiert. Übrigens eigent sich das Brotrezept auch super als Pizzateig. Wenn Sie den Begriff Focaccia in eine Suchmaschine eingeben, gibt es einen ganzen Haufen Informationen, Rezepte...

Das Mango-Dhal mit Kokos ging in die Hose. Das Rezept fand ich in den ersten Tagen meiner Ernährungsumstellung, kaufte x neue Gewürze und rote Linsen. Letzte Woche habe ich es endlich probiert. Am Kopftopf schmeckte es mir noch gut. Zusammen mit Reis auf dem Teller nicht mehr so gut. Die Konsistenz war gewöhnungsbedürftig, so faserig, obwohl ich die Linsen eine gefühlte Ewigkeit habe kochen lassen. Mein Mann stocherte nur in seinem Teller rum, ich glaube, seine Reaktion wirkte sich auch auf mich aus. Gerochen hat das Essen gut. Ein Foto habe ich nicht gemacht. Bin ich froh, dass ich nicht oft solche Erfahrungen mache.

Ausprobiert habe ich einen Apfelstrudel mit Blätterteig (Rezept - mit Margarine statt Butter). Ist in die Hose gegangen. (Ich habe auch kein Foto gemacht, war zu enttäuscht. Ich glaube, ich fange mal damit an, Fotos von meinen Unglücken zu machen. Im Rückblick ist das doch witzig.) Inhalt war viel zu süß, Blätterteig ist oben drauf völlig auseinander gefleddert. Das Ergebnis hat trotzdem geschmeckt, würde ich aber beim nächsten Mal anders machen. Ich würde viiiiiel weniger Äpfel und Zucker nehmen und die Semmelbrösel weglassen, dann ist es auch weniger fetthaltig. Die Äpfel würde ich nur auf die Mitte legen und dann zuklappen. Oder gleich das fertige Produkt von Coppenrath und Wiese kaufen. Deren klassischer Apfelstrudel aus der Tiefkühltruhe ist nämlich vegan. Eine prima Alternative für den plötzlichen Besuch oder den kleinen Kuchenhunger am Sonntag Nachmittag.

Samstag probierte ich einen neuen Rote-Beete-Salat für gekochte Rote-Beete, der mir und auch meiner Mutter sehr gut geschmeckt hat. Ich habe noch zwei Äpfel darunter gerieben. Auf chefkoch.de gibt es viele köstliche Rezepte mit dieser Erdfrucht, besonders im rohen Zustand. Davon will ich, wenn es frischen aus der Region gibt, auch eines testen.

Gestern Abend wollte ich eigentlich den gekauften Strudelteig ausprobieren und mit Spinat füllen. Leider waren die dünnen Teigscheiben schimmelig, so musste ich mir spontan was anderes ausdenken: Den Spinat gab's dann mit Backofenkartoffeln. (Habe frischen Rosmarin über die Kartoffeln gelegt. Das hat beim Bakcen super toll gerochen, wenn ich davon auch nix geschmeckt habe...)

Viele Grüße von der Experimentier-, Geschmacks- und Genussfront. Vielleicht das nächste Mal mit mehr Experimentierfotos. Ich meine Ergebnisse, die nicht so aussehen wie im Rezept versprochen.... Ich will zu meinen Küchenabenteuern stehen, auch wenn sie nix werden. Aber wer weiß? Immerhin sind auf so einem Weg die berühmten Brownies entstanden... :o)

Anja Kolberg

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