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Montag, 31 Dezember, 2012

Tschö 2012

In einigen Stunden ist es soweit und das alte Jahr geht. Ich bin froh darüber - wie meistens Sylvester. Ich fand das Jahr ganz schön hart, anstrengend, herausfordernd. Das Gegenteil von leicht, beschwingt und fröhlich - zumindest, wenn ich das Jahr insgesamt betrachte. Doch wenn ich genauer hinschaue, gab es in der Schwere auch immer etwas Gutes und ich kann hinter Herausforderungen einen Sinn entdecken. Das will ich jetzt mal probieren, damit das Jahr in guter Erinnerung bleibt.

Einige Themen, die mein 2012 prägten:

Die Entscheidung, die Überprüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie im Herbst 2012 zu absolvieren. Nach der Euphorie, endlich eine Entscheidung getroffen zu haben, begannen die Probleme. Der für Januar avisierte Kurs wurde unverhofft auf März verschoben, so wurde die Zeit knapp. Mir begegneten bis zur Prüfung haufenweise Verunsicherungen, Herausforderungen, Durststrecken, Zweifel... Am Anfang wollte ich deswegen nicht nur einmal alles wieder hinwerfen. Das Gute: Ich habe trotzdem (im Blog stand nur ein Teil dessen, was war) an meinem Ziel festgehalten, mir zusätzliche Unterstützung geholt, kontinuierlich gelernt und mich durch die schwierige Konstellation intensiver mit dem Thema befasst als ich es sonst vielleicht getan hätte. Ich habe interessantes Wissen aufgenommen, Erkenntnisse gewonnen, neue Menschen kennen gelernt und Selbstvertrauen getankt.
Fazit: Wenn ich mich selbst darum kümmere, an Informationen zu kommen, entpuppen sich von anderen aufgepumpte Schreckgespenster als Luftblase. Ich gebe nicht so schnell auf, wenn es schwierig wird, sondern beiße mich durch und bleibe am Ball. Wenn ich etwas wirklich will, erreiche ich es auch. Ein wirklich guter Ratgeber ist meine innere Stimme!

Mein Aufenthalt in Stansted Hall, England im Arthur Findlay College Anfang Juli. Einen Blogeintrag dazu habe ich angefangen, doch nicht fertig gestellt. Die Zeit dort war so intensiv, dass ich schon am ersten Abend das Gefühl hatte, eine Woche sei vorbei. Sehr herausfordernd war meine Dozentin für mich, die Emotionen und vielen Eindrücke. Nachdem ich wieder zu Hause war, verschaffte sich mein Körper durch eine dicke Erkältung Ruhe. Vier Wochen konnte ich insgesamt nicht für die Prüfung lernen und ich hatte Sorge, dass mich das völlig aus dem Zeitplan schmiss.


Das Gute: Ich forderte auch meine Dozentin und sprach aus und fragte, was mir wichtig war, obwohl sie von meinen Fragen und Zweifeln genervt war. Ich habe nette Menschen kennen gelernt, neues Wissen aufgenommen, Zeit in der Natur mit Pferden, Kaninchen, Hörnchen, Schnecken, Staudenrabatten, alten Bäumen, wundervollen Duftrosen, beeindruckendem Gemäuer verbracht. Leckeres veganes Essen gekostet. Ein Zimmer für mich gehabt. Beeindruckende Dozentinnen und Dozenten kennen gelernt, an wunderschönen Meditationen teilgenommen, Erfahrungen und Beweise in Übungen gesammelt, ein bewegendes Sitting gehabt und berührendes Feedback und Informationen für mich erhalten.
Fazit: Es gibt Dinge, die sind so intensiv, dass ich lange brauche, um sie zu verarbeiten und ich finde es faszinierend, wie viel ich zwischen Himmel und Erde noch nicht weiß und wie spannend das ist...

Der Abriss und Aufbau des Reihenhauses neben unserem bedeutete für mich eine unübersehbare Belastung. Dreck & Lärm konnte ich am Anfang ganz gut wegstecken, doch trotz gutem Willen war es mit meiner Gelassenheit irgendwann vorbei. Das schlimmste Erlebnis für mich war der unangekündigte Aufbau des Dachstuhls am sehr frühen Morgen direkt neben unserem Schlafzimmer, als ich noch tief und fest und nichts ahnend schlief. Der plötzliche Krach, die starken Erschütterungen und vielen und lauten Stimmen der Handwerker fühlte sich an wie ein Überfall - mitten in meinem Schlafzimmer. An dem Tag war ich zu nichts mehr zu gebrauchen. Nicht nur das Haus, auch ich war erschüttert worden. Diese Beeinträchtigung war neben der Prüfungsvorbereitung das Anstrengendste für mich in diesem Jahr. Ich bin so froh, dass das geschafft ist.

Im Herbst 2011 bekamen wir neue Fenster. Immer wieder waren Kratzer auch auf den frisch eingebauten Ersatzscheiben oder wir entdecken Beschädigungen durch den Einbau. Etliche Mal hieß es warten auf Termine, neue Scheiben, die Monteure. Das war nicht nur anstrengend, sondern auch nervig. Ich bin froh, dass ich mich nach Lösungen erkundigt und trotz Widerstand erwirkt habe, dass die Schäden behoben wurden und letztendlich auch die durch den Einbau beschädigten Schieferplatten im Dachgeschoss ersetzt wurden. Im Juli war das Thema nach einem dreiviertel Jahr endlich abgeschlossen. Ich habe die Bequemlichkeit überwunden, gekämpft und wir sind mit dem Ergebnis jetzt in Frieden. Und... Minu hat weniger Probleme mit dem Wind, es ist viel wärmer und sieht schöner aus. Herrlich!

Im Februar entschloss ich mich zum Fasten. Keine einfache Zeit, weil ich schlechte Laune und Hunger hatte. Im nachhinein hat mir die Woche gut getan hat. Ich weiß aber nicht, ob ich das in der Konstellation (alleine zu Hause fasten, der Partner isst normal weiter) nochmal mache, die Bedingungen waren schon hart.

Ich ernähre mich übrigens immer noch hauptsächlich auf pflanzlicher Basis, lediglich bei diesen Dingen mache ich Ausnahmen: Kuchen. Teilchen. Eis. Schokolade. Süßigkeiten. Ausnahmen, weil darin Eier und Milchprodukte enthalten sind. (Mehr zum Hintergrund.) Dieses Jahr hat sich Normalität breit gemacht. Einfache vegane Gerichte habe ich inwischen eine Menge, die sich durch Fleisch- oder Käsealternativen für meinen Mann ergänzen lassen. Fotos habe ich davon auch gemacht. Mal sehen, ob es mir gelingt, einen neuen Beitrag dazu zu bloggen. Es tut mir nicht nur gut, weitmöglichst im Einklang mit meinem Mitgefühl für Tiere zu leben, ich bin auch - trotz der Ausnahmen - glücklich, dass ich weiter durchhalte, es fällt mir nicht immer leicht...

Während das Jahres ertappte ich mich immer wieder dabei, mich nicht entspannen zu wollen, zum Beispiel während dem Lernen - weil da doch das große unbedingt zu erreichende Ziel war und ich noch so viel dafür tun musste. Dabei waren die Pausen so wichtig, um das Wissen zu verarbeiten und neue Kraft & Lust zu schöpfen. Nicht erst wenn die Arbeit getan ist, ausruhen, auch schon vorher Pausen einlegen. Nicht erst leben, wenn ein Ziel erreicht ist, sondern während dessen vom Leben kosten! Ich hoffe, ich merke immer früher, wenn ich im ungesunden Muster stecke und verordne mir dann selbst eine Pause, bevor mein Körper einschreiten muss...

Büro: Die Veränderung der Wandfarbe von maigrün in rosa war eine gute Entscheidung. Es fühlt sich so viel leichter und beschwingter an. Mit der neuen Farbe bringe ich Selbstliebe in Verbindung. Zudem habe ich danach einiges im Büro und Lager losgelassen, das war auch wichtig. Mit Wehmut habe ich den Wandkalender aus dem Programm genommen. Die Entscheidung für einen zweiten Tischkalender fiel dagegen leichter. Ich bin froh, dass ich den Entwurf und die Druckdaten trotz der Prüfungsvorbereitung umsetzen konnte. Daran habe ich vorher öfters gezweifelt.

Auch die Webshopaktualisierung im Herbst, bevor er online ging, war nicht ohne. Davor hatte ich aufgrund meiner Erfahrungen aus den Vorjahren gehörigen Respekt: Bis jetzt gab es jedes Jahr neue rechtliche Anforderungen, die in die Shopsoftware eingebunden werden wollten, so auch dieses Jahr die sogenannte "Buttonlösung". Kein leichtes Spiel, da ich den Shop nur einmal im Jahr kurz vor der Saisoneröffnung anpacke, also während des Jahres Routine verloren geht und Wissen ebenso. Die Einspeisung neuer Anforderungen greift meist in die Programmierung ein, dafür kann viel Zeit dafür drauf gehen und sich aufgrund meiner Unwissenheit schnell Fehler einschleichen. Ergebnis: Der Shop läuft nicht mehr und der Fehler liegt irgendwo in den Tiefen versteckt. Das Gute: Ich habe aus den vergangenen Jahren gelernt und nicht so schnell alles hingeschmissen oder den Supprt angeschrieben oder meinen Mann zur Hilfe geholt, sondern versucht die Dinge selbst zu lösen. So kam es vor, dass ich abends spät - nach einem wegen Fehler im Shop durchsuchten Samstag - nicht alles hinschmiss, sondern auf mein Inneres hörte, nochmal in Ruhe überlegte und alle Schritte noch einmal (und damit zum xten Mal) überprüfte und dann wahrhaftig den Fehler selbst finden und beheben konnte! Das war ein Wow-Erlebnis für mich! Ich bin ja keine Programmiererin, sondern Autodidaktin. Ich bin erstaunt, dass ich meine Probleme größtenteils alleine und rechtzeitig trotz bevorstehender mündlicher Prüfung geschafft habe. Vor einigen Jahren war das undenkbar. :o)
Fazit: Durchhalten, kleine stetige Schritte und mir immer wieder Mut machen bringt mich zum Ziel.

Zufälle/Himmelsglück: Wenn unerwartete - schöne - Dinge passieren, mag ich das besonders. Zum Beispiel hat mir das Buch 'The Magic' von Rhonda Byrne gut getan, weil mir die Arbeit damit jeden Tag positive Stimmung bescherte und ich das Resonanzgesetz testete. Sogar mit Erfolg. Dazu eine Geschichte:

Ich lebe in einer Straße wo die Parkplätze wegen der nahen Geschäfte knapp sind. Eines Tages war unser Wagen vor der Tür zugestellt, nicht nur einige Minuten, sondern von morgens an. Gut, dass ich nicht weg musste, dennoch wollte ich das nicht so hinnehmen. Ich befestigte an der Windschutzscheibe den Hinweis, dass wir zugeparkt wurden und bat darum, das nächste Mal einen anderen Parkenplatz zu wählen. Ich gab auch meinen Namen und unsere Hausnummer an. Innerlich dankte ich dafür, dass sich der Autofahrer bei mir entschuldigt, indem er mir einen Zettel in den Briefkasten steckt. Nach Stunden entdeckte ich: Der Wagen ist endlich weg. Es juckte mich, in den Briefkasten zu schauen. Und was guckte da heraus? Mein Zettel, den ich am Wagen befestigt hatte. Auf der Rückseite die Entschuldigung des Fahrers mit der Angabe, wer er ist und wo er gewesen war! Das war bei allen Zetteln, die ich bisher an uns zuparkenden Autos befestigt hatte (Inhalt meistens ähnlich) noch nicht passiert und bescherte mir Gänsehaut. Obwohl es immer wieder Menschen gibt, die sich entschuldigen: Einmal hat ein sehr netter älterer Herr sogar geklingelt und sich entschuldigt, das fand ich sehr nett oder eine Mitarbeiterin der Bank hat mir eine Schachtel Süßigkeiten in den Briefkasten geworfen. So viel schönes und überraschendes! Doch in dem Beispiel, dass ich aufgeschrieben habe, war das besondere, dass ich mir den Zettel gewünscht habe... und ihn bekommen. Es funktioniert und es gab davon noch einige Beispiele mehr.

Es gab während des Jahres auch schöne Erlebnisse, wo ich auf mein Inneres hörte, statt auf meinen Verstand und dafür belohnt wurde wie oben mit dem Softwarefehler. Ein weiteres Beispiel war die Fahrt Anfang Oktober morgens zur schriftlichen Prüfung nach Düsseldorf. Es war so unübersichtlich und ich verpasste die Autobahnausfahrt. Mist! Ich kannte mich in der Gegend nicht aus, mehrspurige Straßen, X Schilder, viel Verkehr am Morgen. Ich nutze kein Navi und hatte mir nur einen Plan bis zur Ausfahrt und von dort einen Detailplan bis zum Prüfungsort ausgedruckt. Was tun? Ich nahm die nächste Ausfahrt, folgte meinem Gefühl und entschied mich nicht die Autobahn wieder zurück zur 'richtigen Ausfahrt' zu nehmen, sondern bog hier und da mal ab, fuhr gerade aus, war mehrmals unsicher und doch war ich auf einmal in der Nähe, wo die Prüfung abgehalten wurde! Ich konnte wieder auf meinen Plan schauen! Und in der Warteschlange zur Anmeldung erfuhr ich von einem Kommilitonen, dass im Tunnel zwischen den beiden Ausfahrten ein Auto gebrannt hat. Ich wäre also genau dort in den Stau gekommen, wenn ich zurück gefahren wäre...

Mein Kalender ist nun durchblättert. 2012 war voll und intensiv. Rückblickend waren 'Grenze' und 'Durchhalten' wichtige Themen. Es wäre toll, wenn 'Leichtigkeit' das Motto für 2013 ist! :o) Es liegt auch an mir, die Dinge mit Leichtigkeit zu nehmen.

Mir ist mal wieder klar geworden, wie wichtig es ist, dass ich mich selbst stütze, bestärke, mir Mut mache, mich bei der Hand nehme, mir gut zurede. Das nicht von außen erwarte, sondern es mir selbst erfülle. Insbesondere wenn mich andere von meinem Weg abbringen wollen, warum auch immer...

Mir selbst das schenken, was ich anderen gerne und leicht gebe (Aufmerksamkeit zum Beispiel), fällt mir schwer und ist auch ungewohnt. Damit Verhalten zur Gewohnheit wird, braucht es Übung. Ich übe es wieder und wieder und freue mich auf die Zeit in der Zukunft, wo es für mich zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Genau wie meine Hoffnung, in allem Negativen das Positive immer flotter zu entdecken und auf die darin liegenden Chancen meine Aufmerksamkeit zu lenken. Ebenso wie die Pausen, die mir mein Körper, das Leben oder meine blockierende Seele schenkt, mit Zuversicht anzunehmen und auch meine damit einhergehende Ungeduld und Unzufriedenheit (wie derzeit).

Ich bin dankbar für viele Begegnungen in diesem Jahr. Ein Medium aus Erftstadt, dass ich noch kennen lernen durfte, bevor sie diesen Frühsommer unerwartet verstarb. Mails und Briefe, die mich erreichten und ich schrieb. Dankeschön für meine Kalendersendungen, die mein Herz hüpfen ließen oder für den Blog und die E-Cards. Gespräche mit Freundinnen & Familie in der Natur, in Cafés, am Telefon, zu Hause... So viele weitere, die ich in meinem Herzen trage.

Auch die Begegnung mit mir selbst war wichtig, weil ich in meinem Inneren Kraft und Rat finde. Ich habe ein noch feinsinnigeres Gespür für mich selbst entwickelt, für das was mir wichtig ist und lerne jeden Tag etwas mehr, zu mir und zu meinen Bedürfnissen zu stehen und sie umzusetzen. Der Dialog mit meinem Inneren war und ist kostbar und die Techniken, wie ich mit mir selbst in Kontakt gehen kann, verfeinere und verbessere ich von Jahr zu Jahr. Das hilft mir sehr.

Wow, das ist ganz schön lang geworden. Erst dachte ich: Was soll ich schreiben? 2012 war so blöde. Doch wenn ich mich wirklich bemühe, finde ich viel Positives. Wenn der Beitrag auch ein wenig klingt wie eine Lobhuddelei, die ein innerer Anteil von mir am liebsten löschen möchte: Es tut mir gut, wo ich doch vieles erst mal in einem dunklen Licht sehe.

Es heißt noch lange nicht, was ich für andere mit Leichtigkeit schaffe (Mut machen, Stärken sehen und benennen, Annehmen, Hoffnung keimen lassen...) kann ich auch für mich selbst gut. Es entpuppt sich wohl als Lebensaufgabe für mich. Nicht umsonst beschäftige ich mich hier im Blog mit diesen Themen.

Im Newsletter des Milton Ericson Institut Hamburg las ich: "In einer Untersuchung über alte Menschen wurde gefragt, was diese bereuen. Es zeigte sich, dass man weniger bereute, was schief gegangen war, sondern was man gar nicht probiert hatte, was aber vielleicht lohnenswert gewesen wäre."

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und mir selbst von ganzem Herzen ein gutes 2013, das zu jeder Herausforderung gleichzeitig Hinweise zur Lösung aufzeigt, den Mut liefert, diese umzusetzen und die Zuversicht schenkt: Es wird gut werden, gleich was ich probiere.

Ihre Anja Kolberg

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Saisonschluss. Pause bis zum Verkauf der Tischkalender 2017.
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