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Donnerstag, 01 August, 2013

Adieu Juli 2013

Was war das für ein Monat! Puh, diese Hitze ruft bei mir nicht wirklich Freudentänze hervor. Vielleicht wenn ich Schulkind wäre und Ferien hätte und so eine richtig schöne Zeit im Freibad verbringen könnte... (Schöne Vorstellung.)

So habe ich meinen Körper möglichst wenig bewegt, wenn's zu heiß wurde, alle anstrengenden Arbeiten auf den Vormittag und den Abend verlegt und beobachtet, wie mein Gehirn erst mal auf Notstromaggregat umschaltete, wenn's zu heiß wurde. :o) Wie blockiert... da half mir manchmal der Lavendelbusch vom Kalenderblatt: 'Ich gönne mir Pausen.' ... manchmal aber auch nicht, denn eigentlich hatte ich ja andere Pläne. Witzig fand ich meine Berichte aus früheren Jahren, wo's so heiß war. (Blog - Wetterkapriolen)

Erstaunlich, wie schnell ich mich dann an die höheren Temperaturen gewöhnt habe, damit gelernt habe umzugehen und irgendwann konnte ich trotz der hohen Temperaturen gut arbeiten!

Woran ich gerade arbeite? Ich entwerfe die Tischkalender 2014. Die Druckdaten für den ersten sind bereits fertig - und natürlich bin ich verliebt in ihn. Sein Motto: Kurze Meditationen. Sooooo sieht er aus: *HÜPF*

Tischkalender Meditation 2014

Er hilft im trubeligen Alltag inne zu halten mit schönen Fotographien und klaren, möglichst kurzen Texten. So dass man auch im dicksten Stress Zeit und Gelegenheit findet, Kraft zu tanken. Die Texte sind einfache Anleitungen, die leicht umzusetzen sind. Zum Beispiel im Dezember: 'Ich schließe die Augen und bin bei mir.' Dafür reichen wenige Sekunden aus.

Meditation finde ich spannend. Ich schaffe es aber bisher nicht, sie in meinen Alltag regelmäßig einzubauen. Mit dem Kalender kann ich üben, zu meditieren, denn die Monate bestehen aus Meditationsanleitungen. So bekomme ich Übung, auch wenn ich nicht zehn Minuten täglich 'sitzen' kann. Mit dem Kalender schaffe ich einen Einsteig, auch wenn es nur jeweils Sekunden sind. Jede Übung zählt, macht Lust auf mehr und bringt frische Energie.

Am zweiten Tischkalender arbeite ich gerade. Ich dachte zwar, ich könne gleich nach Fertigstellung des ersten weiter machen, gerade weil die letzten Tage hier angenehmeres Wetter war, doch mein Körper war anderer Meinung. Er hatte ein großes Ruhebedürfnis.

So ein Entstehungsprozess des Kalenders ist eine intensive und gleichzeitig schöne Arbeit. Das ganze Jahr über fotographiere ich, denn mir ist es wichtig, möglichst mit vielen Kalenderblättern nah an den Jahreszeiten zu sein. Ich habe über die Jahre einen großen Pool an Bildern gesammelt, vor einigen Wochen habe ich die ausgewählt, die mich im Moment am meisten ansprechen. Klar, das sind auch wieder viel mehr, als ich für die Kalender brauche. Ich liebe die Auswahl, so schwer dann manchmal auch die Entscheidung für eines ist.

Ein weiterer Schritt ist die Auswahl von Texten. Ich schreibe das ganze Jahr über Tagebuch. Dabei entstehen Sätze und Einsichten, die mich besonders bewegen. Die werden wieder in einem Textpool gesammelt.

So und dann kommt der Schritt: Mache aus Texten und Fotographien ein stimmiges Kalenderkonzept. Sie glauben gar nicht, wie viele Seiten dabei entstehen, die wieder verworfen werden. PUH!

Mir ist es wichtig, dass es sich stimmig anfühlt, ein gutes Gefühl entsteht, Stärkung, Nachdenken über die eigene Situation, persönliche Weiterentwicklung - und dazu Bilder, die der Seele gut tun. Viel Liebe, Zeit und der Blick fürs Detail fließen in die Arbeit, die ich echt mag. Und das ist herrlich!

Letzter Schritt für den Entstehungsprozess: Die Druckdaten für die Druckerei erstellen, dazu gehört unter anderem die Fotos bearbeiten, Schrift auswählen, Texte setzen, den Kalender erstellen, in Dateien einfügen, die für den Druck geeignet sind und und und...

... und dann kommt nach einigen Wochen der Moment, wo der Spediteur klingelt und die frisch gedruckten Kalender vor der Türe stehen. Dieser Moment ist nach all der intensiven Arbeit einfach himmlisch. Und wenn die Kalender dann von ihren neuen Besitzern in Empfang genommen werden und sie mir von ihren Gefühlen berichten, dann ist das wie der Beifall für den Musiker. Seufz - einfach schön!

Apropos Musik: Das Lied hier von Sting gefällt mir gerade besonders. Warum? Weil ich das Gefühl habe, er sitzt mir in meinem Wohnzimmer gegenüber und singt für mich. Seeeeeeufz!

So, jetzt werde ich noch die Impulse für den heute frisch geschlüpften August 2013 ins Netz stellen. ... und mich dann wieder der Kalenderarbeit widmen.

Ganz herzliche Grüße aus Köln

Anja Kolberg

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