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Freitag, 27 August, 2010
So schnell geht die Zeit vorbei
Ich weiß nicht warum, aber die Tage diese Woche sind mindestens doppelt so schnell vorbei gewesen wie die in der Woche zuvor. Komisch. Ist aber so.
Zwei Nächte hintereinander habe ich schlecht geschlafen. Die erste Nacht hatte mein Mann gegen vier Uhr Zahnschmerzen, die nächste Nacht konnte ich wegen dem verflixten Mond einfach nicht einschlafen, als es gegen halb drei dann ging, war der Wind da und Minu hielt mich auf Trapp. Schrei!!! Wahrscheinlich habe ich deswegen zwei Tage neben der Spur gelebt. Mit Schlafdefizit komme ich nicht gut klar... Schön war das Frühstück bei meiner Freundin Barbara am Mittwoch. Herrlich, so lange zusammen zu sitzen und ausgiebig zu quatschen! Unfassbar, dass ihre älteste Tochter schon neun Jahre alt ist. Es war ein besonderes Erlebnis für mich, als sie als Baby auf meiner Brust/Bauch liegend einschlief. Ich habe in dem Moment eine tiefe Entspannung wie schon lange nicht mehr und einen tiefen Frieden empfunden. Das bleibt mir wohl ewig in Erinnerung.
Das Pflaumenkuchenessen am Wochenende war schön und die Kuchen wirklich jamijami-lecker. Sechs Kilo Pflaumen habe ich entsteint, vier davon verarbeitet. Obwohl ich keinen Entsteiner hatte, ging es ziemlich flott, oben und unten kreuzweise einritzen und dann an einer Seite aufschneiten. Ich habe einen Zwetschgendatschi gemacht (Rezept hinter dem Namen verlinkt), der Hefeteig ist sehr schön gegangen und lecker geworden. Nach meinem letzten Hefeteig war ich frustig. Ist ein paar Monate her. Drei Anläufe. Zweimal mit frischer Hefe, einmal mit Trockenhefe. Alle nicht gegangen... Es war zum Heulen. Diesmal habe ich ganz genau darauf geachtet, dass weder Milch noch Butter zu heiß sind. Das war wohl mein Fehler damals... Ja, der andere Kuchen war ein Knetteig mit Zimtstreuseln, ging schneller, war natürlich viiiiiel reichhaltiger, weil mehr Butter, auch lecker. (Habe für eine Platte die dreifache Menge vom Knetteig genommen.)
Wettermäßig hatten wir richtig Glück, nur ein paar Regentropfen, obwohl Unwetterwarnung war, blieben wir verschont. Jiepieh! Ich war zwar den ganzen Tag dank schwüler Luft durchgeschwitzt, aber besser noch als im Sommer wegen Regen drinnen sitzen müssen...
Das 1. Kölner Ballonfestival war ein tolles Erlebnis. Nicht weit von hier, auf den Jahnwiesen vor dem Stadion, war letztes Wochenende viel los. Neben dem Flugfeld auf den Jahnwiesen eine Flaniermeile mit Veranstaltungsbühne, jeder Menge kulinarischen Versorgungsmöglichkeiten, Kinderprogramm und auch die Möglichkeit, mit einem Ballon am Kran in die Luft zu gehen.
Aufgrund der Wetterverhältnisse konnte nur einer der ich glaube fünf geplanten Massenstarts der Ballone stattfinden. Wir hatten Glück und konnten den Start Samstag früh gegen 7 Uhr von uns aus sehen:
Samstag Abend konnten zwar einige Ballone starten, mussten aber weil sie Richtung Flughafen getrieben wurden, wieder landen. Die Enttäuschung war groß, als viele der bereits aufgeblasenen Ballonhüllen wieder eingepackt wurden. Dennoch war die Stimmung auf der Wiese toll. Wie ein schönes Sommerpicknick.
Abends gab es ein Feuerwerk und zuvor das Nightglow (Nachtglühen) der Ballone. Im Rhyhtmus der Musik zündeten sie ihr Feuer, wie eine Lichtorgel. Ein tolles Erlebnis!
Und heute? Ich gucke von meinem Schreibtisch auf eine neue Couch (ein richtig schön großes U mit vielen Kissen, 90 cm Tiefe und einem unempfindlichen grob gewebten Stoff in Grautönen. Diese Wohlfühllandschaft haben mein Mann und ich gestern abgeholt (klar, dass es beim Verpacken in die Wagen in Strömen geregnet hat...) und hier in meinem Büro geparkt. Natürlich muss dann auch noch frische Farbe fürs Wohnzimmer her, wir haben uns am Gelb/Rot satt gesehen. Wir haben uns in die neuen Trendfarben von Schöner Wohnen verliebt (Lounge, Stone, Perl). Das Streichen ist mein Wochenendprogramm, während mein Mann eine Holzwand hinter den Fernseher zur Abdeckung der Kabel montiert, die wir mit indirektem Licht hinterlegen wollen. Ich mag neu renovieren! Ich freue mich auf die frischen Farben, das Licht, die groooooße Couch, wo wir endlich mal wieder nebeneinander liegen können.. Herrlich!
Soviel für heute. Jetzt werde ich mit dem Ausräumen anfangen, Gardinen abhängen, die Farbe hochholen, die Leiter steht schon bereit.... Das wird ziemlich anstrengend - aber auch sehr schön!
Ganz liebe Grüße aus Köln & auch Ihnen ein schönes Wochenende
Anja Kolberg
Freitag, 06 August, 2010
Raus aus dem Alltag
Ich genieße das Wetter. Es tut mir so gut, dass die Hitze weg ist. Mir
macht der Regen und die kühlen Temperaturen nichts aus. Kein Vergleich
zu meinem Befinden bei Temperaturen über 30 Grad! Wie stark ich doch
aufs Wetter reagiere...
Ich finds schön, dass mein Mann frei hat. Diese Woche haben wir einen Ausflug in die Eifel gemacht. Uns gefällt die ARD-Krimiserie "Mord mit Aussicht" so gut und die spielt in der Eifel, wobei es den Ort Hengasch nicht wirklich gibt. In einer Folge kam das Radioteleskop vor und da sind wir hin.
Ein bisschen übers Land fahren. Ein bisschen Spazieren gehen. Ein bisschen was Neues entdecken. Ein bisschen aus dem Alltag raus. Das hat gut getan!
Noch was Neues habe ich entdeckt, das mir gut gefällt: Garten-Fernsehen. Ich meine damit nicht die im Fernsehen laufen, sondern kleine Videobeiträge, die im Netz stehen. Es macht richtig Spaß, darin zu stöbern und Neues zu lernen. Dort gibt's Beiträge über die Gartenpraxis wie z.B. Buchsbaum schneiden, über Gartenideen, z.B. ein englisch inspiriertes Gartenbeet gestalten, sowie die Rubrik "Pflanzen", in der Beiträge z.B. über die Clematis und viele andere zu finden sind. Ich bin über die Seite von Clematis-Spezialist Westphal dort gelandet und habe einiges über die Clematis erfahren und dazu noch interessante Sorten entdeckt und zwei gleich für meinen Garten geordert. Eine in dunkel-pink für die eine Seite des Rosenbogens und eine weiße, die ich gerne in einen Kirschbaum wachsen lassen möchte. Ich freue mich schon so darauf, sie wachsen und blühen zu sehen!
Ich habe die letzten Wochen gemerkt, wie gut es mir tut, aus dem Alltag
auszubrechen. Die Woche im Bergischen hatte entscheidenden Anteil.
Einfach mal raus, neue Eindrücke bekommen, einen anderen Tagesablauf
haben, anderes sehen, hören, riechen, schmecken. Es muss wie ich gemerkt
habe auch nicht gleich eine ganze Woche sein, seit einigen Monaten fahre
ich ab und an auch mal wieder gerne ins Rheincenter,
ein überdachtes Einkaufscenter mit vielen kleinen Geschäften in
Köln-Weiden. Dort lässt sich prima im Buchladen stöbern, dabei eine
Tasse Kaffee trinken (haben eine tolle Leseinsel mit Tischen,
Kaffeecenter, Springbrunnen). Zum Abschluss gönne ich mir immer 10
Minuten Massage auf Shiatsu-Massagesesseln. Das tut soooo gut!
Lange Zeit hat Bummeln nur Stress für mich bedeutet. Als ich zu meinem Mann auf diese Rheinseite gezogen bin (war vor 18 ! Jahren - huch wie die Zeit vergeht), bin ich mit Vorliebe dort und in Hürth bummeln gegangen. Dann kamen Abendstudium, der Umbau, die Selbstständigkeit und bummeln hat mich nur noch gestresst. Jetzt stelle ich fest, dass es wieder geht und das finde ich schön.
Nichts bleibt wie es war - alles ändert sich.
Ein schönes Wochenende!
Ihre Anja Kolberg
Mittwoch, 07 Juli, 2010
Die vielen kleinen Dinge im Leben, die glücklich machen, kosten kein Geld...
Die Woche hat gut angefangen: Sonne und doch viele erfrischende Brisen,
kühler Schatten, in der Nacht und am Morgen niedrige Temperaturen. So
mag ich den Sommer. Ich schreibe diesen Beitrag gerade im abgedunkelten
Büro, damit die Sonne nicht meinen PC ausknockt. So richtig auf Touren
komme ich im Moment jedoch nicht. Obwohl ich viele Sachen, die lange
hier auf dem Schreibtisch lagen, endlich geklärt und abgeheftet habe.
Gut, ich will mich auch an "kleinen" Erfolgen freuen, also Yipieh!!!!
Ich freue mich auf das Fußballspiel heute Abend. Sie auch? Mitfiebern. Die Augen zuhalten. Die Freude herausschreien. Herrlich! Vor der WM dachte ich noch: "Oh je, jetzt gibt es Krach, weil mein Mann ständig Fußball gucken will..." Statt dessen habe ich selbst Lust bekommen und wir haben uns ganz gut geeinigt. Die Deutschland-Spiele will ich unbedingt auch sehen. Der Aberglaube hat sich inzwischen eingestellt: Das weiße Trikot, das mein Mann zum Spielegucken trägt, darf seit der Vorrunde nicht mehr gewaschen werden und auch Jogi Löw versprach wieder seinen blauen Glückspulli zu tragen. Vielleicht hilft es, zumindest scheint es den Geist zu beruhigen. Falls Sie andere zum Spiel gucken einladen und sich treffen möchten, hier gibt es eine Extra-Ecard dafür:
Entspannung stellt sich bei mir ein, wenn ich in unseren Garten schaue. Letzte Woche erfreute mich ein Vogel, der irgendwo in den Bäumen saß und wunderschön sang. Was für ein Vogel war das wohl? Ich wünschte mir so, den Sänger zu sehen, doch konnte ich ihn in den Tannen, Buchen, Birken, der Blutpflaume und dem großen Kirschlorbeerbusch nicht entdecken. Als das Lied verstummte, beobachtete ich einen winzigen beige-braunen Vogel an unserem Bachlauf, er stellte sich auf die Steinstufen, über die das Wasser läuft, trank, hüpfte anschließend durch das Hochbeet und dann wieder in den Bachlauf, wo er badete. Dann flog er auf den Zaun, schüttelte das Wasser aus den Federn und sang zum Abschied ein Lied. Es war das Lied des wunderschönen Sängers, den ich zuvor so gerne sehen wollte. In dem Momenten schossen mir die Tränen in die Augen, so berührt und tief beseelt fühlte ich mich. Was für ein Geschenk. Was für ein Glück.
Diese Beobachtungen sind es, die mich so froh machen. Ich weiß zwar immer noch nicht, was das für ein Vogel war, aber das ist auch nicht mehr so wichtig. Ich werde ihn wiedererkennen. Es sind diese kleinen großen Dinge, die meinen Alltag reich machen. Dazu gehört auch das Rotkehlchen, das Minu und mich morgens seit einigen Tagen ein Stück auf dem Spazierweg begleitet, von Baum zu Baum hüpft, guckt, singt, weiterfliegt. In solchen Momenten hüpft mein Herz. Ich bin glücklich. Einfach so. Die Macht und Kraft die Natur.
Ich wünsche Ihnen viele wunderschöne Momente, die Sie zum Hüpfen bringen!
Ihre Anja Kolberg
Montag, 21 Juni, 2010
Traumhochzeit
Die Hochzeit in Schweden war ein Traum. Mein Shirt war anschließend
durchtränkt von Rührungstränen. Mit Prosecco, frischen Erdbeeren und
leckeren Schoko-Karamel-Bonbons feierte ich den Nachmittag auf der Couch
- in bequemer Kleidung. Hochsteckfrisur und Abendkleid habe ich mir
dazugedacht.
Ärgerlich nur, dass das ZDF den Hochzeitskuss auf dem Balkon nicht gezeigt hat und statt dessen die singenden Chöre oder die jubelnden Massen oder das Schloss von oben. Vielleicht konnte unser Sender gar nichts dafür, aber ich habe mich mächtig geärgert. Auf der Web-TV-Seite der schwedischen Zeitung Aftonbladet bin ich jedoch fündig geworden. Unter diesem Link konnte ich das Video vom Hochzeitskuss auf dem Schlossbalkon anschauen. [Ich übernehme keine Gewähr für externe Links. In dem Video läuft zunächst ein Werbespot.]
Damit war ich dann wirklich zufrieden, bzw. will ich jetzt noch mehr Bilder sehen. So eine Märchenhochzeit kitzelt mein romantisches Frauenherz doch sehr! Auch wenn es nachher fast ein bischen zuviel war. Kann so viel Liebe sein?
Anja Kolberg
Samstag, 19 Juni, 2010
Bei Königs eingeladen
Den heutigen Nachmittag verbringe ich mit Abendkleid, Hochsteckfrisur nebst Blumen im Haar und Prosecco in der Hand. Ich bin zur Königshochzeit von Victoria von Schweden eingeladen. Gut, zugegeben, nur per TV-Übertragung. Aber heute will ich mich mal wie eine Prinzessin fühlen und ein lebendiges Märchen träumen. Hach, schöööön... Ich erinnere mich noch an die Hochzeit von Lady Di, die ich am TV verfolgte, Tränchen verdrückte. Ja, das muss heute sein!
Das zaubert auch gleich die Enttäuschung des gestrigen Deutschland-Spiels ruckzuck weg.... Schööööön!
Ein zauberhaftes Wochenende!
Ihre Anja Kolberg
PS: Unser Garten ist derweil auch ein einziges Märchen voller Rosen. Das Arrangement im Hochbeet aus vier verschiedenen Rosen, grün blühendem Frauenmantel und blauem Männertreu ist wunderbar aufgegangen, die Rosen am Rosenbogen blühen, die Knospen der Clematis warten auf der anderen Seite schon auf ihren Blühstart und die Blüten der Hochstammrose Parole sind eine Wucht. Nicht nur, dass sie unglaublich intensiv duften, sondern auch so riesig groß sind. Auf meinem Schreibtisch habe ich ein fast erblühtes Exemplar in einer Vase thronen. Die Blüte ist so groß, dass meine ausgestreckte Hand nicht alles bedecken kann! Nochmal schöööööön!
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Mittwoch, 09 Juni, 2010
Land-Freude
Gestern bin ich dem Alltag entflohen. Ziel: Bergisches Land. Meine
Familie besuchen. Neue Eindrücke sammeln. Auf andere Gedanken kommen.
Energie tanken.
Bei meinem Bruder habe ich einen gaaaaaanzen Haufen wunderschöner neuer Naturbilder angeschaut. Vor allen Dingen die Vögel hatten es mir angetan. Frisuren haben die! Genial das Bild einer Bachstelze, die wirklich wie ein General strammen Schrittes mit in den nacken geworfenem Haupt durchs Bild stolzierte. Oder ein Lämmchen und ein Böckchen, die ein wildes Kaninchen skeptisch beäugen und dann laut blöckend von ihrer mit gelben Blümchen durchzogenen satt-grünen Wiese jagen. Das Kaninchen in Großaufname, das sich wie ein Model für den Fotografen in Pose schmiss und seine unglaublich langen Wimpern zeigte. Es muss ein Mädchen gewesen sein. :o) Noch sooooo viele Fotographien mehr .... Bäume in den verschiedenen Jahreszeiten vor blau-weißen Himmellandschaften, neben Rapsfeldern, abendblauen Schneelandschaften. Singvögel beim Füttern und Nahrung sammeln. Greifvögel bei der Jagd. Wildgänse auf dem Wasser, beim Liebkosen, Streiten und Starten. Bei einem Bild hielt mich nichts mehr: "Niiiiiiiils Hooooolgerson - fliegt mit den Gänsen davoooooon." Lilo sah ich auf einem der Vögel Platz nehmen - hier ist das Ergebnis:
Danke an Jens, dass ich das Nutzungsrecht für das tolle Foto hier für den Blog bekommen habe!
Wie viel Geduld man aufbringen muss, sitzen, beobachten, warten, Stunden um Stunden - und dann das technische Verständnis und das "Auge", um die Natur so abzubilden. Hach, meine Seele konnte richtig genießen und Energie tanken. Zum krönenden Abschluss hat mein Bruder noch viele schöne Aufnahmen von mir gemacht. Rechts können Sie eines sehen und andere zum Beispiel unter meiner Vorstellung. Das hätte ich noch stundenlang machen können! ((((Danke schön!!!))))
Nachmittags ging es dann zu meinen Eltern und meiner Oma. Halma spielen. Diesmal war mir das Spielerglück nicht hold. Mama und Oma steckten die ersten Plätze ein. Der leckere Erdbeerkuchen, den ich im Gepäck hatte, tröstete gleich. (So leicht geglückt: Bisquitkuchenrezept. Auf den ausgekühlten Boden Sahnesteif gestreut, damit das Obst nicht den Boden mit seinem Saft durchweicht. Frische einheimische Erdbeeren obendrauf und den - sicherlich nicht supergesunden, dafür aber superduftenden Erdbeerguss oben drauf. Sehr lecker. Will ich nochmal machen.)
Im Garten von meiner Tante und meinem Onkel konnte ich die neuen Hühner bewundern - eines legt sogar grüne! Eier -, neu angelegte Funkienbeete, kräftige Tomatenpflanzen im Gewächshaus - so viele schöne Ecken und Beete. Die Zeit war viel zu schnell vorbei... Aber wenn alles klappt, werde ich dort bald wieder einige Tage verbringen. Das wäre zu schön. Es ist immer wieder erstaunlich für mich, wie ich in meiner Heimat Kraft tanke und an Blühkraft gewinne. :o)
Ihre
Anja Kolberg
PS: Noch mehr Berichte vom Landleben finden Sie hier:
- Einfach mal an was anderes denken... Juni 2006
- "Ich wünscht' ich wär ein... August 2006
- Das tat richtig gut! Juni 2007
- Bombig! Oktober 2007
- Zurück aus der frischen Landluft März 2008
- Heimatbesuch September 2008
- Landzeit Mai 2009
Thema: Blog - 2010, 1. Halbjahr, Blog - Kleines Glück im Alltag, Blog - Landleben & Urlaub
Mittwoch, 14 April, 2010
Lesevergnügen
Urlaub bedeutet auch immer Zeit zu lesen für mich. Die drei besten Schmöker habe ich Ihnen vorgestellt. Als erstes habe ich den leichten Krimi "Kreuzstich Bienenstich Herzstich" gelesen, dann folgten himmlische Zeiten mit "Wolkenspiele" und zum Schluss die Krönung mit "Die Mondspielerin". Von Buch zu Buch wurde es besser, intuitiv hatte ich mir die richtigen Bücher gegriffen. Das letzte - "Die Mondspielerin" war mein absoluter Favorit. Danach konnte ich erst mal keinen Roman mehr lesen, weil dieser so schön war und kein anderes Buch, das ich in die Hand nahm, dem Stand halten konnte!
Also habe ich mich in die beiden Sachbücher gestürzt, die ich dabei hatte. Beide kann ich empfehlen und haben sich wunderbar ergänzt:
"Aussöhnung mit dem inneren Kind", wo ich mich sehr wiedergefunden habe. Ich arbeite zwar schon lange mit der inneren Stimme, dem inneren Kind, doch das Modell des liebevollen Erwachsenen war mir neu. Damit habe ich Lust, zu arbeiten. Mir gefällt auch, wie die Autorinnen die Zusammenhänge und Ursprünge beschreiben.
"Vom Glück sich selbst zu lieben. Wege aus Angst und Depression" - das vierte Buch, das ich schon von Psychotherapeut Heinz-Peter Röhr gelesen habe. Alle seine Bücher haben mir ausgesprochen gut gefallen, sie waren lehrreich und lesenswert. Auch dieses hier, das anhand des Märchens "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" erklärt wie man dem Glück sich selbst zu lieben wieder auf die Spur kommen kann.
Auf der Hinfahrt haben wir Arne Dahls "Falsche Opfer" angehört. Volle Konzentration war wegen der schwedischen Namen und vielen Details von Nöten. Der Schluss war nichts für meine zarte Seele. Auf der Rückfahrt dann "Die Anstalt" von John Katzenbach, welches mir bis auf einige Längen besser gefiel, vor allen Dingen musste ich mich nicht so doll konzentrieren und die Einblicke in eine Anstalt fand ich spannend. Bisher ist aber keines unserer Fahrthörbücher an die Unterhaltsamkeit und Leichtigkeit von Harpe Kerkelings "Ich bin dann mal weg" rangekommen.
Anja Kolberg
Donnerstag, 18 Februar, 2010
Schön!
Nach dem Zahnarzttermin heute früh brauchte ich unbedingt eine große Portion Wellness: Frisörbesuch.
Das Ergebnis war nicht beabsichtigt, gefällt mir jedoch ausgesprochen gut: Experiment gelungen. Willkommen an der Lockenfront. Mal wieder schnipp-schnapp. :o) Diesmal gibt es auch ein Foto von mir - gleich vor der frisch gestrichenen hellblauen Wand... vage kann man da auch meine weiße Papiermöve entdecken.
Das ausgeschnittene Wohnmobil will noch nicht so recht auf der Wand halten. Sie wird zu einer riesig großen Zielcollage für mich. HÜPF! Das ist mein Wunsch: Einen Teil des Jahres mit dem Wohnmobil durch Europa fahren, Mann und Hund dabei, dabei Schreiben, Fotographieren und mit den Ergebnissen meinen Lebensunterhalt bestreiten. :o) Klingt das nicht himmlisch?
Shaun lässt übrigens noch auf sich warten. Davon habe ich glaube ich im Blog bisher nichts geschrieben. Ich habe ein Wandsticker von dem putzigen Schaf und seiner Herde entdeckt. Dabei bilden sie alle eine Pyramide, oben auf Shaun mit dem Fernglas in die Weite blickend. Das Bild hat mir so viel Freude gemacht und es passt hervorragend zu meinem Wandbild: Schafe auf dem Deich. Sie halten Ausschau nach all den wundervollen Dingen, die bereits hinter dem Horizont auf mich warten. HÜHÜPF!
Daran habe ich immer mehr Freude. Wie sich diese Wand so entwickelt hat. Herrlich. Ich überlege schon, was noch auf die Wand gehört. Die größte Collage meines Lebens!
Die Sonne scheint hier in Köln, blauer Himmel, es ist ca. 9 Grad, Frühlingsgefühle kommen auf. Schöööööön!
Anja Kolberg
Donnerstag, 11 Februar, 2010
Karneval?
Ich hab' keine Lust auf Karneval. Sieht man schon daran, dass heute
Weiberfastnacht ist, wir kurz vor 14 Uhr haben und ich stocknüchtern und
im Alltagsoutfit am Schreibtisch sitze. Rundherum wird gefeiert,
Kostümierte begegnen mir wie Aliens auf der Straße. Den einzigen
Karnevalszug, den ich mir in echt anschauen werde, ist der Zug am
Dienstag, der an unserem Haus vorbei zieht. Dafür brauch ich noch nicht
mal vor die Türe. Vielleicht sehen wir am Montag den Rosenmontagszug von
Köln im TV an und abends eine Kölner Sitzung. Vielleicht...
Grundsätzlich bin ich kein Karnevalsmuffel, als Jugendliche war ich sogar sehr aktiv im Karneval. Jetzt genieße ich mal die andere Seite der tollen Tage, denn was mir besonders gut gefällt: Es ist so herrlich still draußen. Weniger Autos auf den Straßen, fast so ruhig wie an einem Heilig Abend. Herrlich, wie ein Miniurlaub! Und um das zu genießen, brauche ich auch keine rote Pappnase.
Schöne Karnevalstage!
Anja Kolberg
Montag, 28 Dezember, 2009
Endspurt
Huhu da draußen!
Na, Weihnachten gut überstanden? Ich ja, schön war's. Besonders schön lümmelig war der erste Feiertag, da hatten mein Mann und ich komplett "frei" und haben den Tag in Jogginghose, Shirt und dicken Socken verbracht. Ofen an, Couch, schön kuschelig, lesen, fernsehen... Herrlich, so ein Tag Kraft tanken.
Jetzt freue ich mich auf die Tage zwischen den Jahren, wo es so schön locker zugeht. Frei haben, tun, worauf ich Lust habe, entspannen, den Tag auf den Kopf stellen, zurückblicken und ein bischen nach vorne.
Puh, bin ich müde, diese Nacht war Sturm und unser flauschiges Kuscheltier war treppauf treppab unterwegs, bis sie sich nach zwei Stunden beruhigte. Kommt Gott sei dank immer seltener vor. Gäääähn, mir fehlt Schlaf. Vielleicht sollte ich heute ein Mittagsschläfchen machen?
Anja Kolberg
Montag, 21 Dezember, 2009
Schnee-Grüße
Das wir Kölner das vor Weihnachten erleben dürfen! Schnee - Schnee - Schnee - das passt doch zum heutigen Winteranfang. Der kleine Ahorn an unserem Bachlauf - in weiße Kristalle gepackt. Der Blick aus dem Bürofenster: Blauer Himmel, weiße Dächer, Sonne, Schnee in den Tannen. Hm, das mag ich.
Ich hatte ein schööööönes Wochenende. Gestern zum Überraschungsbesuch kam die Familie meines Mannes: Ständchen singen, Waffeln im neuen FC-Waffeleisen backen. Das war richtig schön und gemütlich.
Anschließend sind wir zwei zum Heimspiel des 1. FC Köln, die Karten hatte ich meinem Mann zum Geburtstag geschenkt. Das Stadion erreichen wir zu Fuß in zwanzig Minuten. Trotz des eisekaltes Wetters - wir waren im Zwiebellook gewappnet - war es ein toller Ausflug. Vor allen Dingen, dass der Lieblingsfußballverein meines Mannes auch noch gewann! Zwei der drei Tore konnten wir aus nächster Nähe beobachten, weil wir genau oberhalb des Tores saßen. Fußball im Stadion ist echt klasse: Singen, schreien, mitfiebern, sich über den Schiedsrichter aufregen, Torjubeln - herrlich, einfach herrlich. Glauben Sie mir: Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass mir das wirklich mal so viel Freude machen kann. Als die Nachbarskinder früher Fußball spielten und mit den Vereinen fieberten, fand ich das immer grottenlangweilig. Aus Solidarität mit meinem Mann sah ich mir Welt- oder Europameisterschaften am TV mit an. Doch das alles ist nichts gegen den Besuch im Kölner Fußballstadion, vor zwei oder drei Jahren hatte ich meinen ersten Besuch dort. Die Stimmung, die Fans, das Spiel miterleben ist etwas besonderes. Natürlich erst recht, wenn der Verein gewinnt.
Zurück stapften wir glücklich durch den zwischenzeitlich reichlich gefallenen Schnee. Zu Hause wartete Minu darauf, durch den Schneegarten zu toben, Schnee mit ihrer Schnauze zu schieben und frisch gepresste Bälle zu fangen. Dann auf die Couch, den Kaminofen an und Sisi gucken. Der Weihnachtsbaum steht schon eine Woche, bei uns immer wieder in Rot mit wunderschönen uralten Holzfigürchen, die wir von Guidos Großmutter übernommen haben. Die liebe ich sehr.
Mein kleines großes Glück am Wochenende.
Anja Kolberg
PS: Heute ist neben dem Winteranfang auch Wintersonnenwende, genau genommen heute Abend. Ab jetzt werden die Tage wieder länger. Das Licht kehrt zurück. Das finde ich herrlich!
Donnerstag, 17 Dezember, 2009
Gefühlsachterbahnfahrt - Wow!
Guten Morgen aus Köln! Ja, es ist ein guter Morgen, denn heute früh konnte ich ein Problem lösen, von dem ich gar nicht wusste, das ich es hatte...
Ende November führte ich ein Shopupdate durch, sprach mit den netten Herren vom Support, änderte einige Sachen... Das hatte zur Folge, dass ich nur noch Bestellungen erhielt, jedoch keine Nachrichten, also keine normalen Mails an meine Shopadresse. Ich wunderte mich schon, weil ich sonst so viele Rückmeldungen für die Päckchen erhalte. Ein bischen traurig war ich schon...
Heute habe ich durch die liebe Mail einer Kundin an meine Frauencoaching.de Adresse das Problem entdeckt und behoben. Und plötzlich erreichte mich ein ganzer Haufen an Rückmeldungen! Was für ein schönes Gefühl, tut das gut! Inzwischen sind alle Mails gesichtet - ich bin beruhigt ... und happy!
Die Welt - die Technik - ich - nichts davon ist perfekt. Kleine Macken machen liebenswert!
Ich bin liebenswert, auch wenn ich nicht perfekt bin. (Manchmal ganz schön schwer, mich dann selbst lieb zu haben, aber es klappt immer besser...)
Von Herzen
Anja Kolberg
Montag, 14 Dezember, 2009
Knusper, knusper knäuschen...
... wer knuspert an meinem Häuschen?
Das wird sich wohl die Hexe dieser stattlichen Behausung die nächsten Tage fragen.
Bauherren dieses Meisterwerkes: Marie und Lea, die bezaubernden Töchter meiner Freundin. Gehilfen: Meine Freundin Babsi und ich.
Was hat der gemeinsame Nachmittag mir eine Freude bereitet. Die Lebkuchenplatten waren vorbereitet, wird durften uns mit dem Zuckerguss beim Aufbauen und Dekorieren austoben. Das war genau richtig für ein paar schöne gemeinsame Stunden. Meine Freundin hatte zur Stärkung vorher einen einladenden Adventstisch gedeckt: Kerzen brannten, Kaffee duftete....
Ich bin begeistert von unserem Hexenhäuschen. Die beiden Kinder haben so viel Phantasie und Ideen für das Dekorieren - so schön kunterbunt könnte ich das niemals mit so viel Leichtigkeit machen.
Abends bin ich aufgefüllt mit ganz viel Freude nach Hause gefahren.
Die glückliche Gehilfin
Anja Kolberg
Freitag, 11 Dezember, 2009
Die Zeit rast plötzlich & Geschenkvorfreude
Je näher es auf Weihnachten zugeht, desto schneller geht die Zeit voran. So kommt es mir auf jeden Fall vor - und ich freue mich auf das Fest - und den Jahreswechsel.
Dieses Jahr mache ich mit meiner Familie Wichteln. Das große Geschenkeverteilen haben wir schon lange eingestellt, weil es einfach nur noch in Streß für uns alle war und uns ein bischen der Sinn von Weihnachten verloren ging. Mit unseren Familien Zeit verbringen, das war wichtig. Nach ein paar Jahren Abstinenz wollen wir es jetzt mal mit dem Wichteln probieren. Maximal 5 Euro darf es kosten. Es soll nur eine Kleinigkeit sein, ein aneinander denken. Und es tut einfach gut, etwas geschenkt zu bekommen. Da keiner weiß, wer das Geschenk erhält (wir werden es auslosen oder auswürfeln), ist der Druck weg, etwas zu finden, was dem anderen gefällt. Notfalls werden wir untereinander die Geschenke tauschen. Wo ich mich noch mehr drauf freue, ist das Trash-Wichteln. Jeder bringt etwas mit, das er quitt werden möchte. Ich freue mich schon darauf, zu rätseln, was in den Päckchen ist! Ich glaube, das wird Spaß machen.
So werden wir also nicht nur mit Essen den Heilig Abend verbringen, sondern auch mit zwei Geschenkerunden.
Nur noch zwei Stündchen, dann werde ich mit den Engeln Plätzchen backen. Ich bin bei meiner Freundin und ihren süßen Töchtern eingeladen. Dieses Jahr erfüllen wir einen Wunsch von mir: Ein Lebkuchenhexenhäuschen bauen. Ich hab's noch nie gemacht. Die Lebkuchen sind schon fertig. Drücken Sie mir die Daumen, dass es wirklich hält...
Ein zauberhaftes Wochenende wünsche Ihnen Ihre
Anja Kolberg
Montag, 07 Dezember, 2009
Endlich Weihnachtsstimmung
Es lag nicht nur an den gesunkenen Temperaturen, dass ich in Weihnachtsstimmung gekommen bin. Wirklich viel gebracht hat der Adventskranz, den ich aufgestellt habe. Eigentlich kein Kranz, sondern eines von diesen langen Metalltabletts, welches ich leicht dekorieren konnte. Dazu noch ein Rentier mit Schlitten: Perfekt. Mir ist es egal, dass schon der zweite Advent ist. Dieses Jahr bin ich eben spät dran mit meiner Stimmung.
Wunder vollbrachte auch eine Lichterkette am Rosenbogen, der am Übergang von der Terrasse zum Rasen steht und ein (zugegeben nicht echter) grüner Kranz mit roter Schleife an der Türe und natürlich auch der beleuchtete Stern im Fenster. Schon viiiiiiiiel besser.
Samstag war ich mit meiner Freundin Martina im Rheincenter in Weiden. Puh! Gut, dass wir schon so früh unterwegs waren, so bekamen wir einen schönen Platz zum Quatschen im Café. Um uns herum wurde es voller und voller und lauter und lauter. Ich habs wahrhaftig geschafft, nachher noch in den Buchladen zu gehen. Schrei! war das voll. Ein Buch habe ich mir trotz der Überfüllung gegönnt: Sarah Kuttners Mängelexemplar. Damit habe ich gemütliche Lesestunden auf der Couch verbracht, dazu der wärmende Kaminofen, Kerzen und gestern zum Sonntagscafé einen Apfelstrudel mit Vanillesoße und Sahne. Hmmm...
Nach dem Besuch im überfüllten Center bin ich heilfroh, dass es Internet-Shops gibt, in denen keine Schlangen an der Kasse stehen, in denen ich in Ruhe aussuchen kann - zu jeder Tageszeit - und bekomme, was ich will. Ich bin dafür eher geschaffen, als mich beim Weihnachtsshopping in die Menschenmassen zu schmeißen. Wenn Sie noch ein schönes Geschenk für Menschen suchen, die ein Faible für tiefsinnige Texte haben: Kommen Sie in meinen Shop. Ich empfehle Ihnen den Tischkalender und das Postkartenset.
Eine schöne zweite Adventswoche
Anja Kolberg
Freitag, 20 November, 2009
Was ich mag und was nicht
Erinnern Sie sich an die Freundschaftsbücher? Ich hatte mit ca. 16/17
(Mitte der Achziger) eines und lies alle meine Freunde hinein schreiben.
Eine der Fragen, die bei einem Eintrag beantwortet wurden, lautete: "Was
mag ich?" und das Gegenstück: "Was mag ich nicht?" Ich habe Lust, die
Frage heute nochmal zu beantworten. Also:
Was mag ich nicht?
- morgens früh duschen, ist mir viel zu kalt und ich schlafe doch noch, zu viel Wasser ist da ungünstig
- schlechte Laune haben
- wenn mein Hund krank ist
- wenn ich Bauchschmerzen habe
- wenn ich etwas nicht ändern kann, was mir nicht gut tut
- wenn mein Computer defekt ist oder eines der Programme, die ich dringend brauche
Was mag ich?
- am späten Nachmittag oder am Abend duschen, hm, dann fühle ich mich richtig wohl, es ist schön kuschelig, ich kann meine Lümmelklamotten anziehn
- wenn ich frohen Mutes bin
- wenn Minu im Schlaf bellt
- überrascht werden
- Zeit haben, d.h. keine Termine im Kalender
- wenn die Sonne scheint und es nicht zu heiß ist
- die Blumen vor meinem Bürofenster (aktuell: Hornveilchen, Silberblatt, Alpenveilchen)
- das Postfach öffnen und mich überraschen lassen, was darin liegt, am liebsten persönliche Briefe für mich
- das abendliche Spiel mit meinem Mann: "Sagst du mir drei nette Dinge?" und sie ihm umgekehrt auch zu sagen.
- das wärmende und helle Feuer in unserem Kaminofen, das mir so viel Energie und Freude am Abend gibt
- Samstags und Sonntags gemütlich und lange mit meinem Mann frühstücken und dabei Zeitung lesen
- Kuchen backen & essen (hm und natürlich bei der Zubereitung den Teig testen)
- Schokolade essen
- an Aufstellungen teilnehmen (am liebsten 'Freie Aufstellungen' nach Olaf Jakobsen)
- gute Filme auf DVD schauen (besonders gut sind sie für mich, wenn sie Gefühl haben - so war es bei Wie im Himmel oder eine übersinnliche Komponente haben wie Das Haus am See und solche, die mir etwas mit auf den Weg geben, zum Beispiel ein Film über Schriftsteller wie Geliebte Jane)
- Die Serien 'Bauer sucht Frau', 'Desperate Housewives', 'Greys Anatomy', 'Medium', 'Navy CIS' und vor allen Dingen 'Doctors Diary' [früher stand dort: 'Denver Clan' :o)]
- wenn mein Mann mir bei meinen PC-Problemen hilft
Das reicht für heute. Die Sonne scheint, es ist nicht zu heiß, heute früh hatte ich einen unerwarteten Brief eines ehemaligen Studiums-Dozenten im Postfach, Minu geht es nach einem Tag und einer Nacht Bauchweh langsam besser, ich habe ein Wochenende ohne Termine vor mir - das alles sind gute Vorzeichen für gute Laune. Das mag ich!
Ich wünsche Ihnen ein zauberhaft schönes Wochenende, das Ihnen so richtig gut tut
Ihre Anja Kolberg
Mittwoch, 18 November, 2009
Gute Laune dank...
... Weihnachtsmusik! Ich fertige gerade bestellte Doppelkarten und bei dieser ruhigen Arbeit dachte ich auf einmal: Musik wär jetzt nicht schlecht. Warum nicht eine der Weihnachts-CDs abspielen?
Jetzt, wo ich noch nicht mit Weihnachtsliedern überfrachtet bin, tut mir das richtig gut & macht gute Laune!
Was ich am liebsten höre? "A Very Ally Christmas" von Vonda Shepard:
Hier eines meiner Lieblingslieder: "This Christmas". Bei Amazon kann man sich die Lieder auch anhören...
Da kommt einfach gute Stimmung auf.
Anja Kolberg
Freitag, 13 November, 2009
Guten Morgen
Es ist noch dunkel draußen. Mir ist kalt. Die Heizung braucht einen Moment, bis sie den Raum aufgewärmt hat. Müde bin ich auch noch. Seufz. Vielleicht bringt mich der Spaziergang mit unserem Hund auf Touren? Bisher schlafe ich noch äußerlich, obwohl mein Gehirn arbeitet und die Finger über die Tastatur fliegen. Ist wohl besser, ich gehe mal 'ne Runde.
Ah, da kommt meine Begleitung schon
angetapst.
Stups! Guten Morgen! Weg ist sie wieder, nimmt Anlauf und springt auf
die Couch, wo sie sich genüsslich seufzend in eine Ecke kuschelt. Minu
hat wohl auch keine Lust. Ist noch zu früh, ist noch zu dunkel, ist noch
zu kalt... Mir fallen bestimmt noch mehr Gründe ein, warum ich nicht...
Heute fängt das Wochenende an. Das kann ich gebrauchen. Sie auch?
Ich wünsche Ihnen eine schönes!
Anja Kolberg
Mittwoch, 11 November, 2009
Hilft auch :o)
Heute früh lachten mich beim Quatschen mit meiner Blumenfreundin Petra diese herrlichen Gerbera-Blüten an. Mein gute Laune Gruß für den heutigen Tag.
Die Blüten strahlen mich an und vertreiben dunkle Gedanken in winzige bunt-hüpfende Punkte!
Sie können draufklicken - ist eine E-Card
Anja Kolberg
Mittwoch, 14 Oktober, 2009
Gute Nachrichten
Erinnern Sie sich an meinen Blogbeitrag
vom 24. Juni diesen Jahres "Ich habe Angst, wenn ich hier im Blog
nicht jeden Tag etwas schreibe, verliere ich LeserInnen"? Darauf hin
habe ich meine Angst losgelassen und nur noch dann geschrieben, wenn es
für mich wirklich passte, auch unter dem komischen Gefühl, was ist, wenn
ich tagelang nichts schreibe...
Jetzt habe ich einen Blick in meine Web-Statistik geworfen, um zu schauen, ob sich meine Angst bewahrheitet hat. Überraschung! Vier Monate später habe ich mehr Besucher als im Juni!
Das freut mich so sehr. Ich habe auf mein Herz gehört, meine Angst losgelassen und es war gut so! Danke für Ihre Treue!
Happy End Glücksgefühle aus Köln
Anja Kolberg
Samstag, 18 Juli, 2009
Mir einfach was gönnen
Gestern war ein Tag, an dem mein Mann und ich mal raus mussten aus dem
Alltag. Wir haben uns etwas gegönnt, bei dem wir uns schon gar nicht
mehr daran erinnern, wann es das letzte Mal war:
Ab ins Hürther Einkaufs-Center, dort die einmalige Curry-Wurst geschlemmt, dann ICE AGE 3 in 3D im Kino geschaut. Das hat so einen Spaß gemacht, ich hatte wirklich den Eindruck, das Fell streicheln, anfassen zu können und wie süüüüß das Mammutbaby war! Natürlich gab es dazu Nachos mit Käsesoße und Pepperoni und ein Getränk. Anschließend sind wir durchs Center gebummelt und zum krönenden Abschluss haben wir zwei ein Eis im Eiscafé gegessen. Mein Mann den Waldbeerbecher, ich den Haselnussbecher. Köstlich!
Es war königlich! Wann waren wir das letzte Mal in einer Eisdiele? Und in welchem Kinofilm das letzte Mal? Keine Ahnung! Vor zehn Jahren ca. sind wir fast jede Woche einmal ins Kino gegangen, haben uns meist die Montagsvorpremiere angeschaut. Wir konnten die seltenen Kinogänger daran identifizieren, dass sie bei den Werbespots lachten, die mir schon vom vielen Angucken an den Ohren rauskamen. Heute wäre ich diejenige, die lacht und die anderen würden gucken...
Geschockt war ich wie die Preise für Eintritt und Snacks gestiegen sind. Wie kann sich das noch eine Familie mit Kindern leisten? Für uns war es ja schon der totale Luxus.
So wird so ein Ausflug wirklich zu etwas Besonderem, von dem wir noch lange zehren werden. Das ist viel wert.
Ein schöööönes Wochenende!
Anja Kolberg
Samstag, 20 Juni, 2009
So viel Freude
... macht mir die weiß getupfte rot-grüne Salatschüssel von Spiegelburg. Seit dem esse ich doppelt so gerne Salat und jedes Mal, wenn ich sie sehe, erfreut sie mein Herz:
Montag, 15 Juni, 2009
Moin Moin
Mein Blumenkasten entwickelt immer eine größere Pracht. Tut das gut, dorthin zu schauen und wenn ich meinen Kopf für ein Päuschen aus dem Fenster halte, strömt mir der Duft des Lavendels entgegen. Ach, das tut gut.
Solche Seelenstreichler sind immer willkommene Gäste in meinem Leben.
Eine Woche ist seit dem Unfall rum, letzten Montag war ich auf dem Weg in die Notaufnahme. Das angenehme bei all der Lauferei, Warterei: Das Team vom Hohenlind-Krankenhaus ist einfach supernett. Die Ärzte, die Schwestern, das tut einfach gut. Jetzt fängt die ganze Lauferei an, Formulare ausfüllen. Es wäre so schön, wenn es unbürokratisch gehen könnte. Der ganze Rattenschwanz, den so ein Unfall mit sich bringt, ist anstrengend und nicht wirklich heilungswirksam... Mein Mann *drück* wünscht sich sehr, es wäre alles schon wieder im Lot. Auch wenn es glimpflich ausgegangen ist.
Minu hüpft wieder fröhlich durch die Gegend. Plastik ist gesichtet! Puh, Erleichterung macht sich breit.
Erstaunlich fand ich, dass beide Zeitungsberichte (unterschiedliche Verlagshäuser), die über den Unfall erschienen, die Tatsachen nicht richtig wieder gegeben haben. Das bringt mich doch zum Nachdenken, wie viel von dem, was ich in den Nachrichten sehe und in der Zeitung lese mit der Wirklichkeit übereinstimmt.
Am Wochenende war Petrus uns holt - Grillen, Sonne tanken, ausschlafen, lesen - das hat gut getan.
Jetzt liegt sie vor mir: Die neue Woche. Mal sehen, was mich erwartet und was ich daraus mache!
Anja Kolberg
PS: Auf dem Foto sehen Sie einen geliebten Augenschmaus in einem der Terrassenkübel: Unermüdlich blühender Mohn in gelb, orange und rot. Und das tolle: Diese zarten Blüten halten auch noch lange in der Vase und erfreuen mich so auch im Haus.
Freitag, 12 Juni, 2009
Darfs ein bisschen mehr sein?
Die Krönung der Woche: Heute kam noch ein Gips dazu. Der Handknöchel
meines Göttergatten war durch den Unfall angebrochen. Da er Montag
dachte, die Schmerzen kämen von der Kanüle, wurde die Fraktur nicht
entdeckt, doch von Tag zu Tag wurde der Knöchel dicker. Heute nochmal in
der Notaufnahme dann die Erkenntnis und der Gips.
So, jetzt ist aber wirklich wirklich gut! Ich schreibe jetzt nicht, dass Minu auch noch gestern ein spitzes Stückchen Plastik gefressen hat und wir ihr zum Einwickeln des Gegenstandes im Bauch Sauerkraut gegeben haben...
Ich finde, wir haben jetzt für ein paar Jahre Ruhe verdient!
Am Himmel blitzt blau hervor und die Sonne scheint. Herrlich. Ich hoffe auf Sonne am Wochenende, ich habe mal wieder richtig Lust auf die Terrasse, auf Rasen mähen, auf im Dreck buddeln und meinen Mann betüdeln. :o)
Anja Kolberg
Donnerstag, 11 Juni, 2009
Grüße von der Krankenstation
Ein Teil Deutschlands feiert heute Fronleichnam, der andere geht ganz normal zur Arbeit. Gerecht finde ich das ehrlich gesagt nicht. Hier in NRW ist der heutige Donnerstag frei. Und es regnet und stürmt. Den Garten freut der Regen, der Boden war schon rappeltrocken, durch den Regen der letzten Tage kann die Erde wieder Reserven aufnehmen. Wir haben heute nichts vor, wollen drinnen bleiben, also stört mich der Himmelsguss nicht wirklich.
Minu stört aber der Wind. Sie hat uns schon im großen und ganzen in Ruhe
schlafen lassen. ABER der Schreck war groß, als sie gegen acht Uhr am
Bett stand und ich dachte: 'Sie hat einen Buckel.' Bei näherem
Betrachten war es auch so. Sie hechelte. Das hatten wir schon mal vor
einigen Monaten als es so kalt war, hatte sie sich beim Spazierengehen
einen Krampf im Rücken zugezogen und ging nur noch schmerzgebeugt. Mei,
war das arg. Wir hatten von ihrer Beinverletzung noch ein
schmerzstillendes, muskelentspannendes Medikament, das wir ihr gaben.
Und wie vor ein paar Monaten dauerte es eine Stunde, dann legte sie sich
hin. Puh. Nach dem Aufstehen war sie dann wieder "gerade", konnte den
Kopf heben, die Augen funkelten wieder. Alles gut. Was für ein Glück.
Da wir das Symptom schon kannten, konnten mein Mann und ich diese Aufregung auch besser tragen und blieben ruhiger. Seufz. Damit dürften die Krankheitsfälle jetzt aber endgültig abgegolten sein, oder? Das Lazarett hat geschlossen. Keine Neuaufnahmen mehr. :o)
Und es ist so schön, wenn es allen wieder gut geht. Bzw. fast gut, mein Mann humpelt immer noch, es zwickt und zwackt, nun, das braucht einfach Zeit, bis alles wieder heil ist. Mir geht es wieder richtig gut. Puh!
Anja Kolberg
Mittwoch, 10 Juni, 2009
Das Leben ist schön
Ich schaue auf meinen bunten Blumenkasten und bin froh. Froh um das
Glück.
Eben war die Familie meines Mannes mit dem frisch geschlüpften :o) Enkelkind Phil da. Ist der süß! Noch keine vierzehn Tage alt, so putzige Kleidung dabei (warum gibt es die nicht für Erwachsene? So ein Schlaftuch mit integrierter Mütze, Fußtasche, hübschen Schäfchen draufgestickt und Wölkchen an den Seiten), schon wild am Strampeln und so ein ausgeglichener Gast. Da wächst die nächste Generation heran.
Das Leben geht unaufhaltsam weiter. Jeden Tag. Die Wunden heilen. Die Leichtigkeit kehrt langsam zurück.
Und es ist schön, das Leben.
Bunte Grüße aus Köln
Anja Kolberg
Dienstag, 09 Juni, 2009
Tausend Schutzengel...
... begleiteten meinen Mann gestern auf dem Weg zur Arbeit. Jemand nahm ihm die Vorfahrt, es kam zum Zusammenprall. Beide Autos sind wohl nicht mehr zu benutzen. Ich war heilfroh, als ich meinen Mann nach einigen Stunden Durchchecken im Krankenhaus mit Prellungen und kleineren Wunden mit nach Hause nehmen konnte. Es hätte auch anders ausgehen können, alle sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Ich bin noch immer beeindruckt, wie schnell und unvorbereitet einen das Schicksal treffen kann.
Nach dem Schreck am Montag morgen kann es nur eine besonders glückliche Woche werden. Wir haben hier zu Hause ein Krankenlager aufgebaut, Minu hat auch das Schwesternhäubchen angezogen und umsorgt ihr Herrchen mit zusätzlichen Kuscheleinheiten. Da wird man ganz schnell wieder gesund.
Glückliche Grüße aus Köln
Anja Kolberg
Freitag, 29 Mai, 2009
Pfingsten
In ein tiefes fröhliches Blau schaue ich, wenn ich meinen Blick in den
Himmel richte und die Sonne blendet mich. Ein leichter Wind bewegt die
Sommerblumen vor meinem Bürofenster und im Schatten ist es angenehm
kühl. Die perfekte Mischung. Keine Spur Schwüle. Herrlich!
... und das Beste: Woooooochenende! Kein kurzes, nein, ein laaaaaaaaaaaaanges. Und nix, gar nix haben wir vor. Das ist wirklich die Krönung. Ganz frei können wir gemeinsam oder jeder für sich tun, worauf wir Lust haben. Ich liebe das! Sicherlich werde ich Zeit im Schatten auf der Terrasse verbringen, lesen (das neue Buch von Sabine Kornbichler ist da!), an den Blumen zupfen, etwas im Garten werkeln, wenn ich Lust habe, wenn nicht lasse ich es, vielleicht grillen, mit Sicherheit faulenzen und fünfe gerade sein lassen!
Ich wünsche Ihnen zauberhafte Tage!
Anja Kolberg
Donnerstag, 07 Mai, 2009
So ein Tag...
... so wunderschön wie heute!
Zumindest wettermäßig stimmt die Liedzeile heute voll und ganz: Sonnig und nicht zu warm, blauer Himmel mit weißen Wolken, Schön!
Aber sonst wars heute ziemlich stressig. Unsere Nachbarn haben eine
riesige Tanne fällen lassen, unser Auto war voll Sägespäne, der Vorplatz
voller Sägespäne, die Blumen, die Fensterbank, dazu noch Haufen
trockenes Laub vom Efeu, das in der Tanne lebte. Heute früh nach dem
Gassigang habe ich dann erst mal gekehrt, es sah furchtbar aus. Danach
gleich mit dem Auto in die Waschstraße, damit das harzige Holz sich in
der Sonne nicht in den Lack frisst und dann wollte ich noch ein paar
Sachen besorgen.
Als ich wieder am Auto stehe und einlade, spüre ich auf einmal: Mein
Portemonnaie ist weg! SCHREI! Alles durchsucht, nichts. Panik. Ich hatte
Kontoauszüge gezogen, da muss ich den Geldbeutel liegen gelassen haben.
Sch..., das ist mir noch nie passiert. In einem Affentempo jogge ich
quer über den Parkplatz, überspringe die Grünstreifen und quäle mich
ungeduldig durch die Drehtüre. In Gedanken sehe ich mich schon die
Sperrnummern für die EC-Karten anrufen. Ich sprinte Richtung EC-Automat
und
nehme
im Augenwinkel die Info wahr. MEIN PORTEMONNAIE! Vor dem Tresen steht
eine blonde Frau und gibt es gerade ab. "Mein Portemonnaie!" rufe ich
und bremse außer Puste ab. "So ein Glück!"
"Ich wollte gerade einen Durchruf machen", sagt die Dame an der Info. "Oh danke, was für ein Glück, dass Sie es gefunden haben! Sie sind ein Engel!" Freudestrahlend schaue ich die blonde Frau an und umarme sie dankend. Es tut so gut, in einer solchen Situation Glück zu haben und auf ehrliche Menschen zu treffen. Ist das schöööön!
Doch es stimmt, bei all dem Schreck, der mir bei der Sache in die Glieder gefahren ist - ich war erst mal richtig fertig - kann ich singen: So ein Tag, so wunderschön wie heute!
Glücksgrüße aus Köln
Anja Kolberg
Mittwoch, 29 April, 2009
Ganz leise...
... guten Morgen aus Köln. Ich flüstere, weil Minu noch schläft. Auf dem Sofa. Schlingel. Da sieht sie immer soooo süß aus und eigentlich weiß sie, dass sie dort nicht liegen soll. Wenn ich vorbei gehe und so tue, als sehe ich sie nicht, bewegt sie ganz leicht ihre Schwanzspitze. :o) Vielleicht flüstere ich auch wegen mir selbst. Morgens brauche ich einfach Stille. Ich habe wieder geträumt diese Nacht, tssss, davon könnte ich Seiten füllen...
Gestern habe ich wahrhaftig die Einkommenssteuer fertig gemacht. Seufz. Es ist so ein gutes Gefühl, das endlich geschafft zu haben. Ich fühle mich in meinem Büro wohl wie der Tisch jetzt steht, ich schaue auf den frisch bepflanzten Blumenkasten vor meinem Fenster. Ein Hauch von Bollywood, zumindest, was die Farben angeht: Orange und lila, dazwischen ein noch nicht erblühter Lavendel. In der Mitte umspielen weiße Dahlien ein efeuberanktes Herz. Schön! Hier zwei Ausschnitte:
Einen schönen Tag!
Anja Kolberg
Donnerstag, 09 April, 2009
Freies, langes Wochenendeeeeeee!
Die Sonne scheint, ich fühle mich wohl, der Frühling lockt und einige freie Tage! Kann es etwas besseres geben? Ich freue mich, die Familien zu sehen und auch zu relaxen.
Schöne Ostertage!
Anja Kolberg
Dienstag, 31 März, 2009
Ach, schöööön!
Das Wetter ist reiner Seelenschmaus für mich. Sonne, Frühlingsduft,
Vögelzwitschern, bunte Blumen, überall treibt die Natur aus. Bis diese
Nacht gehörte zu meinem Glück das Buch "Mein
Tag ist deine Nacht" von Melanie Rose, das ich eben vorgestellt habe.
Jetzt werde ich einige Sonnenstrahlen auf der Terrasse genießen. Hm, herrlich!
Anja Kolberg
Mittwoch, 25 März, 2009
Glück und Regen
Es regnet und ich denke: Es ist o.k. so, der Boden braucht jetzt für die
anstehenden Wachstumsprozesse das Wasser. Der Frühling hat viel vor mit
unserer Natur. Auch wenn der Regen einschließt, dass ich selbst dabei
nass werde und meine Stimmung mit Sonne besser ist.
Gestern änderte sich die Anzeige auf meiner inneren Jahreszahluhr von 38 auf 39. Ich habe mir gewünscht, dass ich in diesem Jahr einen Vorgeschmack bekomme, was mich ab 40 erwartet: Gestern wechselte das Wetter von Sonne über Regen bis hin zu Schneeschauern und starken Böen. Ich habe viele Glückwünsche aufgenommen und werde jeden Tag dieser Woche von Menschen besucht, die ich mag. Ich habe schon in den ersten Minuten meines neuen Jahres gut für mich gesorgt und innere Harmonie empfunden. Mein Mann und ich haben uns gestern auf meinen Wunsch hin ein besonderes Essen beim Thailänder gegönnt, was wir schon lange wieder machen wollten. Gestern haben wir es getan, Geldbeutel hin oder her. Ich spüre tiefe Liebe in mir und zu den Menschen und Tieren, die mich umgeben. Das ist mein Glück.
Regentropfen-Glücks-Grüße aus Köln
Anja Kolberg
Montag, 09 März, 2009
Gefühlte Engelspost
Heute früh am Postfach. Minu und ich waren hierher getrottet, müde, eine Sturmnacht lag hinter uns. (Es wird Schritt für Schritt besser.) Ich öffne die Postfachklappe und denke: "Voll!" Zwischen einigen großen und kleinen Umschlägen luckt ein dicker hervor. Interessant. Bunte Aufkleber. Eine Kundin schreibt mir. Boing! Gute Laune! Müdigkeit? Weggeblasen! Beschwingt nach Hause. Tasse Kaffee gekocht, etwas zu essen dazu und dann genüßlich an den Eßzimmertisch gesetzt. Den Brief gelesen, das liebevoll eingepackte Geschenk geöffnet. Schön! Frieden! Dankbarkeit! Tiefe Freude!
Ach, ein schöner Tag!
Anja Kolberg
Donnerstag, 05 März, 2009
Ein grauer Donnerstag
Der Blick hinaus ist kein Motor für gute Laune: Grauer Himmel,
Dauerregen. Bäh! Als diese Woche so herrlich die Sonne geschienen hat,
stieg mein Gute-Laune-Barometer gleich nach oben.
Puh - und jetzt? Da sackt die Anzeige gleich nach unten ab.
Da muss ich mir für heute etwas ganz besonderes überlegen, damit ich bessere Laune bekomme. Also zuerst gehe ich mit Minu mal eine Runde an die frische Luft und genieße den Regen :o( - ich versuche es zumindest. Danach ist irgend ein stimmungsaufhellendes Getränk fällig. Heiße Schokolade mit Sahne? Kaffee mit doppelter Portion Milchschaum (wir haben seit einigen Wochen einen tollen Milchaufschäumer - da wird die Milch wie geschlagene Sahne so fest) - oder gleich beides zusammen? Und dazu ein leckeres Brötchen mit Nussnougatcreme?
Ja, das ist glaube ich ein guter Einstieg. Damit steig das Barometer um ein paar Grad. Und vielleicht habe ich dann ja noch was nettes in der Post - das kann sogar einen Sprung auf dem Barometer nach oben bedeuten.
Klingt schon mal gut. Am Wochenende startet eine Ausbildung, an der ich teilnehme. Thema: Aufstellungen. Ich habe hier schon vielseitige Erfahrungen, Familienaufstellungen nach Hellinger, Aufstellungen mit Einzelpersonen, Aufstellungen, die in frühere Leben zurück gehen (spannend!) - und hier eben die Variante Freie Aufstellungen ohne Regeln. Wobei ich mit meiner Freundin Ariane auf dem Gebiet schon viel ausprobiert habe und wir uns auch nicht von festen Regeln haben abhalten lassen unser eigenes Ding zu machen. Kann also sein, dass ich das alles schon selbst gemacht habe. Mal sehen - ich lasse mich überraschen, habe auf jeden Fall große Lust darauf, neue Menschen kennen zu lernen, Neues zu erfahren... Denn das werde ich auf jeden Fall - vor allem über mich selbst. Ein Seminar habe ich schon ewig nicht mehr gemacht. Ja, dank der Vorfreude steigt das Gute-Laune-Barometer auch noch einmal.
Einen schööööööööönen Tag!
Anja Kolberg
Donnerstag, 26 Februar, 2009
Glücksgefühle
... heute früh lese ich Ihre Reaktionen auf meinen Blogbeitrag "Vergleichen..." und freue mich. Ich freue mich, dass Ihnen der Beitrag so gut getan hat wie mir. Ich freue mich, dass ich meinen Weg weiter gehe, offen aus meinem Leben zu berichten. Ich bin froh, dass ich Sie teilhaben lasse, an meinem Weg, zu mir zu stehen und mich lieb zu haben und mich zu mögen, gerade weil ich bin wie ich bin. Nicht perfekt, aber glücklich! Und dass genau dieses Nicht-Perfekt sein das ist, was andere mögen.
Danke, dass Sie mir schreiben. Es sind Glücksgefühle auf meinem Weg. So wie Menschen, die mir auf dem Weg begegnen und sagen: "Ja, der Weg ist richtig." Und das tut gut, wenn man mit manchmal unsicherem Schritt unterwegs ist.
Anja Kolberg
Freitag, 13 Februar, 2009
Karneval
So richtig schön war eine Karnevalssitzung, auf der ich Mittwoch
Nachmittag war. Die Katholische Frauengemeinschaft in Frechen-Grefrath
hat sie ausgerichtet. Meine Freundin Babsi hatte mich gefragt, ob ich
Lust habe, mitzukommen. Und da ich zumindest zwei der Frauen kannte, die
dort auf der Bühne ihr Bestes gaben, stimmte ich zu.
Das Programm konnte sich sehen lassen: Stimmungsvolle selbstgetextete Stimmungslieder ("Karneval" ist mein Favorit), witzige Büttenreden und kleine Theaterstückchen, die zum Brüllen waren. Ich muss gerade an eine Tanzeinlage denken, bei der Frauen aller Altersstufen, Körpergrößen und -maße teilgenommen haben. Sie zogen als Putzfrauen mit Kopftuch, Kittel und Gummihandschuhen auf die Bühne. Nanu, was wird denn das? Dann schmetterte Tom Jones "Sex Bomb" auf die Bühne und die Damen legten einen Stripp hin, der sich sehen lassen konnte. Der Saal tobte. So mag ich Karneval!
Auch die beiden Damen, die ich kannte (Petra-Ute aus dem Blumenladen und
ihre Freundin Petra) legten ein Theaterstückchen hin, das es in sich
hatte: Kaffeekränzchen mit gaaaanz viel Sahne, und unzähligen
Sahnestückchen, die sie auf der Bühne verschlungen haben (das war eine
Leistung!) - eine Freundin saß mit am Tisch, die nur schwarzen Kaffee
trank und nichts aß (sie machte eine Diät). Dafür rügte sie die beiden
korpulenten Damen (die zwei haben sich mit unendlich viel Material toll
vergrößert) unentwegt, wie sie denn so viel essen könnten und die
Sahne.... sie sollten doch auf ihre Gesundheit achten. Die Zwei ließen
sich nicht beeindrucken und aßen sogar unter dem Tisch weiter, wohin die
Gesundheitspredigerin die Kuchen in Sicherheit gebracht hatte. Was
machte die Abnehmjüngerin, als die Freundinnen weg waren? Sie stopfte
alles in sich herein, was noch auf dem Tisch stand ... und dann kam die
Dame vom Abnehmclub mit der Waage um die Ecke. Ich konnte teilweise gar
nicht verstehen, was die Damen auf der Bühne sagten, so bebte der Saal.
Ich hätte mir es noch mehrmals ansehen können - aber den beiden
Hauptdarstellerinnen wäre das nicht zumutbar gewesen, ihnen war nachher
wohl etwas schlecht...
So kenne ich Karneval von "zu Hause", die Sitzungen, die wir bei der Katholischen Jugend gebracht haben, waren ähnlich: Tänze, Büttenreden, Theaterstückchen, Lieder. Ach, was war das früher schööööön. Das ist einer der Vorteile, wenn man noch da wohnt, wo man aufgewachsen ist, weil man alle kennt und eingebunden ist.
Die Kostüme auf der Damensitzung waren allesamt eine Freude fürs Auge.
Besonders angetan haben es mir die Damen, die uns gegenüber saßen: Sie
waren sicherlich über 80, trugen Clownskostüme, rote Perücken und das
Gesicht war natürlich auch geschminkt. Die hatten vielleicht einen Spaß!
Oder die Dame, die bestimmt auch über 80 war und eine lange blonde
Zopfperrücke trug. Das sah so süß aus! Ich liiiiiiebe Kostüme!
Wie ich von meiner Mutter hörte, bastelt meine Oma derweil an weißen Pudeln. Mein Cousin macht mit seiner Clique dieses Jahr die Jakobsisters nach und da gehört ja ein weißer Pudel dazu. Ich bin mir sicher, sie werden auch dieses Jahr wieder einen Preis für das schönste Kostüm auf der Sitzung ergattern!
Ich freue mich auf die Karnevalsparty morgen zu Hause im Bergischen, dann besuche ich meine Familie und übernachte bei meiner Oma. :o) Ab Weiberfastnacht bis Aschermittwocht wird es dann ganz ruhig, man glaubt es nicht, aber es ist - wenn nicht gerade der Zug durch die Straße geht - so ruhig wie an Weihnachten. Das mag ich.
Ein schönes Wochenende!
Anja Kolberg
PS: Ich habe seeeehr gut geschlafen und Minu auch - die ganze Nacht!! *hüpf*
Mittwoch, 04 Februar, 2009
Schluss mit der Aufschieberitis
"Mach' ich später!" Das denke ich oft bei Dingen, wo ich meinen inneren Schweinehund überwinden muss. Seit dem ich mich mit der Buchkorrektur so überlistet habe, packe ich eher die Dinge an, die liegen geblieben sind. Treffe Entscheidungen, streiche Dinge ganz (wo ich gar keine Lust drauf habe) und andere erledige ich endlich.
Ich hoffe, dass ich meinen inneren Schweinehund möglichst lange bezwingen kann. ... och, und wenn nicht, denke ich gerade, ist auch nicht schlimm. Vielleicht brauche ich dann mal wieder eine Pause und der kleine Schweinehund verschafft sie mir!
Quieck-Wuff!
Anja Kolberg
Mittwoch, 31 Dezember, 2008
Vorgestern war Knut, heute ist Sylvester
Er hat alles gegeben. Unser Tannenbaum. Gestern durfte er gehen. Zum Abschied bekam er einen tollen Sprung aus dem Fenster der ersten Etage geschenkt. (Seit dem IKEA Werbespot weiß ich, dass dies in Schweden "Knut" heißt. Gefällt mir, so nenne ich diesen Flug jetzt auch.) Hier im Wohnzimmer hat der Baum beim Abbauen einen großen Haufen trockenster Nadeln verloren, auf dem Weg zum Fenster nochmal und draußen vor dem Haus liegen immer noch einige Nadeln. Er hatte es aber auch schwer! 4 Wochen neben dem Kaminofen sind wirklich eine harte Zeit. Die Zweige waren saharatrocken, die Spitzen zeigten alle zum Boden. Jetzt hat er seine verdiente Ruhe!
2008 - das war's! Eben habe ich meinen Terminkalender zugeklappt, einige Termine in den Januar übertragen. Auch er darf gehen. 12 Monate lang lag er auf meinem Schreibtisch. Hat mich durch Höhen und Tiefen begleitet. Mal lag er nur so rum, mal war er fleißig im Einsatz. Der Kalender "Spiegelbilder der Seele" mit Zitaten von Paramahansa Yogananda und Naturfotos gibt es auch 2009 wieder, aber ich habe mich für einen anderen Terminkalender entschieden. Einen ohne Bilder, einer Wochenübersicht .... und das besondere: Einer leeren Seite gegenüber. Viel Platz für das, worauf ich Lust habe. Vielleicht eine Zeichnung zur Stimmung am Wochenanfang? Notizen? Krikelkrakel? Leer bleibende Seiten? Mal sehen. Die Idee finde ich auf jeden Fall klasse. Gesehen und gekauft bei Boesner - DEM Paradies für alle Künstler.
Heute ist ein ganz fauler Tag für mich, für uns. Nur tun, worauf wir Lust haben. Keine Einladungen, keine Termine. Nur faulenzen! Herrlich! Ich liebe so Tage! Heute Abend gibt's Raclette wie schon Heilig Abend und wahrscheinlich auch wieder den köstlichen Schokoladenbrunnen. *reib-meinen-Bauch*
So ein bischen juckt mich die Idee, eine Rückschau zu halten auf das Jahr 2008, aber ich merke, dafür fehlt mir der wirkliche Antrieb. Macht eher mehr Spaß in einer Gruppe. Sonntag habe ich mir überlegt, dass es mal wieder Zeit für eine Collage ist, beim Betrachten meiner bisherigen Collagen war der Antrieb ganz doll: Eine Collage, was mich 2009 erwartet, das wär's. Aber auch dafür fehlt mir im Moment der Antrieb. Vielleicht kommt es noch. Heute gibt's keine Planungen. Heute lasse ich mich einfach treiben. Vielleicht schaue ich meinen Blog 2008 noch mal als Erinnerung durch, vielleicht auch nicht.
Das ist ein herrlicher Abschied von 2008 und ein guter Einstieg in 2009:
Tun, worauf ich Lust habe und ganz entspannt lassen, worauf ich keine Lust habe.
Guten Rutsch ins Jahr 2009!
Anja Kolberg
Samstag, 27 Dezember, 2008
Vorbei...
... sind die Weihnachtstage. So lange herbeigesehnt, darauf hingearbeitet und schwups, sind sie schon wieder gestern.
Schon am 2. Weihnachtstag sehne ich mich nach Sylvester. Ich will es haben, das neue Jahr. Darin schwingt immer ein Neuanfang mit. Und ich liebe Neues!
Herrlich, diese Zeit zwischen den Feiertagen. Bald beginnt es, das neue Jahr 2009!
Anja Kolberg
PS: Aus dem Blogbild habe ich auch eine E-Card für Sie gefertigt.
Mittwoch, 24 Dezember, 2008
Frohe Weihnachten
Ich wünsche Ihnen frohe Festtage voller Entspannung, Genuss, besinnlicher Momente und Zeit für die Dinge, die Ihnen wichtig sind.
Und noch etwas wünsche ich Ihnen: Ein kleines Wunder! Für einen Herzenswunsch, für einen Genesungswunsch, für Frieden, für Befreiung, für Zufriedenheit oder wofür Sie sich auch immer ein kleines Wunder herbeisehnen: Von ganzem Herzen wünsche ich es Ihnen.
Wunder werden wahr!
Anja Kolberg
Montag, 22 Dezember, 2008
Jetzt wird's langsam ein bischen viel...
Im November habe ich mich nach Weihnachten gesehnt. Nach Weihnachtsschmuck, Liedern, Tannengrün, Beleuchtung, Adventskranz, Tannenbaum - eben alles drum und dran. Die letzten Jahre habe ich mir geschworen: Der Tannenbaum muss früher aufgestellt werden. Dieses Jahr haben wir es zum 1. Advent geschafft. Ich fands toll und gemütlich. Weihnachtsstimmung pur!
Aber jetzt ist es mir anders: Ich habe die Weihnachtsstimmung fast über. Am Baum habe ich kaum noch Freude.
Das musste ich jedoch erst mal so intensiv ausprobieren, damit ich weiß: Nächstes Jahr lieber nicht mehr zu früh. Eintrag im Outlookterminkalender für Advent 2009 ändern: Weihnachtsbaum früüüühestens ab 2. Advent. Ich kann auf einmal all die Verkäuferinnen gut verstehen, die Weihnachten einfach kein Weihnachten mehr sehen können. Bis dahin haben sie zuviele Weihnachtslieder gehört, Baumschmuck gesehen und verkauft, dass es einfach zu viel wird.
Wieder was gelernt. :o) Es heißt ja nicht umsonst in einem chinesischen Sprichwort: "Wenn der Blütenschimmer der Kirschbäume länger währte als ein paar Tage, wir würden ihn so innig nicht lieben." Und das gilt wohl auch für die Weihnachtszeit!
Grüße vom Adventshasen
Freitag, 12 Dezember, 2008
Weihnachtsbäckerei
Herrlich war der Nachmittag mit den Backengeln. Oben auf der E-Card sehen Sie drei der Köstlichkeiten. Es macht mir so viel Spaß mit den Kindern zu backen.
Meine Freundin hat neue Plätzchenrezepte ausprobiert, die kööööstlich geschmeckt haben. Die beiden Mädchen waren so emsig: Erwartungsvolle Gesichter. Hände waschen. Tisch einmehlen und die Teigrollen (in unterschiedlichen Größen, die kleinste geschätzte 12 cm). Teig ausrollen. Mist, klebt noch. Wieder zusammenkneten. Nochmal Mehl drauf. Aaaaah, jetzt klappt es. Welche Förmchen wollen wir nehmen? Sterne, Herzen, Schweine für den Bauernhof, ein Tannenbaum, ein Kreis - daraus machen wir ein Gesicht. Oh, einen Schneemann aus Teigkugeln. Genau, das machen wir auch. Mal sehen, ob der von innen gar wird? Ab damit auf's Backblech. Hmmm, es duftet schon, die Mama hat die Nascherein schon im Backofen. Wann sind die fertig? Oh jetzt! Mal probieren. Hmmmm, sind die lecker! Jetzt noch mit Schokolade bestreichen und mit Perlen verzieren. Fertig!
Danke, liebe Babsi, Marie und Lea für den wunderschönen Nachmittag! Ein tolles Geschenk für mich!
Anja
Donnerstag, 11 Dezember, 2008
Plätzchen backen
Heute Nachmittag besuche ich meine Freundin Babsi. Mit ihren süßen Töchtern Lea und Marie machen wir uns über den Kuchenteig her und unterstützen die Engel bei der Weihnachtsbäckerei!
Grüße von der Backfee
Anja Kolberg
Mittwoch, 10 Dezember, 2008
Wünsch dir was...
Mein Mann fragte mich, was ich mir zu Weihnachten wünsche.
Jedes Jahr das gleiche: Ich stehe vor einem großen Fragezeichen. Ich weiß nicht, was ich mir wünschen soll.
Wir haben ein finanzielles Limit von 50 Euro festgelegt, was schon mal hilft, weil es die Auswahl eingrenzt. Mein Mann hat seine Liste längst fertig. Eine Liste, damit wenigstens ein bischen Spannung bleibt, was man denn nu wirklich bekommt.
Aber was will ich wirklich? Was muß keinen Sinn machen, weil ich es sowieso brauche (Kleidung z.B. oder Fotoausrüstung). Nein, was würde mir wirklich Freude machen? Damit stehe ich vor dem Problem: Was macht mir Freude?!
Es ist ein Problem. Kein Großes, aber ein wichtiges. Ein sehr wichtiges. Weil es darum geht, mir persönlich etwas zu gönnen. Nur mir. Luxus. Ja. Ein Geschenk ist purer Luxus. Besonders, wenn man sich was wünschen darf...
Anja Kolberg
Samstag, 22 November, 2008
Kalte Finger...
... nach einem Spaziergang. Hm, und dann die Hände an einem heißen Getränk wärmen. Den Rücken an die Heizung lehnen. Minu einladen, auf meinem Füßen Platz zu nehmen und mich von ihrem Fell wärmen lassen.
Herrlich!
Anja Kolberg
Donnerstag, 20 November, 2008
Einfach die Zeit anhalten können...
... das wünsche ich mir manchmal. Dann, wenn es gerade richtig gut in meinem Leben läuft. Wenn die Menschen, die mir am Herzen liegen, alle gesund und munter sind.
Viel zu schnell - so habe ich gerade den Eindruck - rast das Leben an mir vorbei. Schreitet das Jahr voran und ehe ich mich versehe, beginnt schon die Adventszeit, Weihnachten, dann dauert es nicht mehr lange und der Jahreswechsel steht bevor. Ruckzuck ist 2008 vorbei.
STOPP!
Die Zeit anhalten. Mich aus dem Hamsterrad ziehen. Inne halten. Alle technischen Geräte und das elektrische Licht ausschalten. Eine Kerze anzünden. Der Stille lauschen. Den Duft meiner Umgebung und meinen eigenen wahrnehmen. Formen und Farben betrachten. Stoffe fühlen, das kuschlige Fell meines Hundes, Haut berühren. Eins werden mit allem.
Die Zeit genießen!
Anja Kolberg
Montag, 17 November, 2008
Noch ein Kapitel...
... - o.k. noch eins. So verhandelte ich mit mir gestern Abend. Und irgendwann dachte ich: 'Jetzt sind es nur noch 40 Seiten - ich will wissen wie es aus geht.' Um halb zwei war es soweit: Ich hatte das Buch zu Ende gelesen. Verheult und glücklich löschte ich das Licht. Welches Buch das war? "Roman: Wohin die Wolken ziehen" von Ursula Wolter.
Konsequenz meines nächtlichen Lesemarathons: Ich bin müde. Heute Abend geht es also früher ins Bett. Ich hatte aber auch schon wochenlang kein Buch mehr, das mich so eingefangen hat. Auf meinem Nachttisch liegen drei Bücher, bei denen ich schon nach wenigen Seiten keine Lust mehr hatte. Um so mehr freut es mich, dass es mal wieder eines geschafft hat, mich zu fesseln. :o)
Ich wünsche Ihnen einen guten Einstieg in die Woche!
Anja Kolberg
Mittwoch, 12 November, 2008
Schlafen ist sooooo schöööön!
Hm, ich habe vergangene Nacht gut geschlafen. Nicht nur ich, auch mein Mann und unsere Minu ebenso. Aaaaaah, ist schlafen schööööööööön! Petrus hatte ein Einsehen und orderte den Wind woanders hin. Himmlisch!
Gerade fiel mir dies Zitat von Franz Kafka vor die Füße: „Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, schönes zu erkennen, wird nie alt werden.“
Das gefällt mir. Wenn es stimmt, werde ich nie wirklich alt werden, mir fällt immer etwas schönes auf. Es sei denn, mir geht es gaaaaanz mies. Dann fällt es mir doch ziemlich schwer.
Einen kuschligen Abend!
Anja Kolberg
Donnerstag, 09 Oktober, 2008
Schöne Dinge... (Teil 3)
... die kein Geld kosten. Hier sind die neusten Zuschriften:
Steffi aus Kerpen schreibt: Was ich besonders gerne mache, was NICHTS
kostet, ist morgens durch die Felder joggen. Am liebsten, wenn noch ein
Nebel auf dem Boden liegt, die Sonne aber schon aufgeht. Die kühle Luft,
in der man startet, man fröstelt noch leicht, gewinnt aber mit jedem
Schritt an Wärme.
Nicht ganz kostenlos ist unser neues Hobby das
Kanufahren. Aber vielleicht zählt das ja auch: Da man ja nicht vor der
Haustüre einbooten kann, muss man bis zum nächsten Fluss mit dem Auto
fahren. Aber Einbootstelle ist aber alles kostenfrei :) Das Wasser trägt
dich ganz umsonst weiter. Man hat einen wundervollen Blick auf die
Landschaft, sieht Tiere, die man sonst nicht sieht. Enten, Gänse, Biber,
Graureiher, Fische springen manchmal aus dem Wasser, Fuchs und Reh im
Wald, Kuh- und Schafherden oder Pferde auf den Weiden, stahlblaue
Libellen, ... Weisst du, wie absolute Stille klingt? Gleite einfach mit
einem Kanu durch ein Naturschutzgebiet, ohne eine Bewegung zu machen.
Unglaublich schön!
Mercedes aus Hemminingen bei Hannover schreibt: In meinem Leben gibt es etwas ganz besonderes, was kein Geld kostet und trotzdem unbezahlbar ist ... Mein Sohn Sven Patrick, weil ... es schön ist, mit ihm zu lachen und rumzualbern. ... er so ein schönes vorwitzigen Lachen hat. ... er eine blühende Fantasie hat. ... wir zusammen gern vorlesen, bevor wir das Licht für die Nacht ausschalten. ...er so einen Gerichtigkeitssinn hat. ... er einfach seine Mutter jeden Tag glücklich macht. ... er mir mit seinen 11 Jahren immernoch etwas von seiner Zeit und Aufmerksamkeit schenkt. ... er schon so selbständig ist und ich mich auf ihn verlassen kann. ... er sich mit mir einfach gut versteht, wirklich sehr lieb ist und das auch nach aussen hin so lebt. Das ist etwas, was ein Kind schenken kann.
Andrea aus Dresden schreibt: Im Regen spazierengehen, auch mal mitten durch die Pfützen durch, so wie es Kinder tun. Kinder beim Spielen beobachten. Für Freunde kochen. Fremde Menschen anlächeln (da kommt immer was zurück :). Pilze sammeln. Wandern gehen. Im Fotoalbum blättern. Mittagsschläfchen halten :). Wohnung umgestalten. In die Zukunft träumen. Flirten - flirten - flirten :)
Doris aus Köln schreibt: Jemandem seine volle Aufmerksamkeit schenken, zuhören, da sein. Für andere Beten. Anderen ein Lächeln schenken – nur so. Anderen Mut machen. Jemandem ein Kompliment machen. Jemandem sagen, ich habe vertrauen zu dir. Jemandem sagen, ich möchte mir dir die Welt erkunden. Jemandem sagen, deine Nähe ist mir wichtig.
Mittwoch, 08 Oktober, 2008
Schöne Dinge... (Teil 2)
... die kein Geld kosten. Hier die ersten Leserinnenzuschriften:
Sabine aus Dresden schreibt: mit meinem Hund schmusen, meinen Mann
küssen, morgens alleine Yoga machen, Joggen im Wald, einfach aus dem
Fenster schauen und träumen, schlafen.
Silke F. schreibt: in der Herbstsonne in einem Wald - mit orange und rot
gefärbten Blättern an den Bäumen - spazieren gehen; in einem See baden;
mit einer Energiebürste morgens den Körper bürsten und danach kalt
duschen (Feuerwerk!); mit Freunden ein Buch gemeinsam besprechen, die
verschiedenen Eindrücke teilen; ein Adventsgesteck basteln aus
gesammelten Zweigen, Ästen, Hagebutten
Hm, das fühlt sich gut an! Nennen Sie mir auch Ihre Lieblingsdinge, die kein Geld kosten: Schreiben Sie mir eine Mail.
Anja Kolberg
Montag, 06 Oktober, 2008
Etwas schönes tun, das kein Geld kostet
Hm, was kann das für mich sein? Es gibt Tätigkeiten, die mir einfallen,
die ich schon oft gemacht habe, aber worauf ich nicht immer Lust habe:
Spazieren gehen, fotographieren, malen.
Was ich gerne und oft mache, ist: Lesen, Tagebuch schreiben.
Aber was gibt es noch? Im Sommer fällt mir der Garten ein, den ich pflegen und einfach betrachten und genießen kann. Gespräche können schön sein, aber auch anstrengend. Heiß duschen - das ist was feines (wir haben keine Badewanne, sonst würde ich ein heißes Bad bevorzugen). Einen guten Film anschauen oder eine meiner Lieblingsserien.
Mir fällt gerade so wenig ein oder immer wieder die gleichen Sachen. Schöne Dinge, die Geld kosten, sind leicht zu finden (Massage, Ausflüge, Kino, Essen gehen, über's Wochenende wegfahren, Weiterbildungen, Sauna...)
Welche schönen Dinge machen Sie, die kein Geld kosten? Ich würde sie hier gerne veröffentlichen. Schreiben Sie mir.
Ich freue mich auf Ihre Anregungen
Anja Kolberg
Mittwoch, 24 September, 2008
4:42 Uhr dunkel draußen
Guten Morgen!
Nein, ich bin nicht unter die Bäcker gegangen, dass ich soooooo früh schon auf bin. Um 4 Uhr klingelte der Wecker. V-I-E-H-R U-H-R!
Zu der Zeit habe ich normalerweise noch drei Stunden Schlaf vor mir. Heute besuche ich mit Petra-Ute, der der wundervolle Blumenladen hier im Kirchweg 131 in Junkersdorf gehört, den Großmarkt in Köln. Ich bin gespannt, was es dort alles zu sehen gibt. Und diese Neugier schält mich aus dem Bett. Und dazu gehört schon einiges. Eigentlich nur Urlaubsreisen oder etwas Besonderes eben - wie den Ausflug heute.
Buh, bin ich noch müde. Wundere mich, dass ich überhaupt schon hier tippe. Alle Körperfunktionen scheinen funktionstüchtig. Sprachzentrum ist auch schon aktiv, denn eben hat mich unser völlig verdutzter Hund begrüßt. Brrrr, das Wasser unter der Dusche war noch recht kühl, die Heizung rechnet nicht mit so frühen Aufstehern...
Mein Mann war richtig froh, dass ich heute mal diejenige bin, die vor ihm aufsteht. Sonst ist es immer umgekehrt. Also heute begrüße ich als erste die morgendlichen Sonnenstrahlen und bin gespannt, was der Tag so mit mir vorhat. Diese frühe Uhrzeit hat etwas sehr friedliches und gleichzeitig aktives finde ich. Nur in mir ist noch nicht viel aktiv. Ist aber auch o.k. so. :o)
Bilder gibt es um die Uhrzeit noch nicht. Das wäre zuviel verlangt. Jetzt noch schnell Schuhe geputzt und dann geht's los!
Guten Morgen!
Anja Kolberg
Freitag, 08 August, 2008
Jetzt darf ich...
Tage habe ich darauf gewartet, darüber schreiben zu dürfen, nun ist die Sperrfrist aufgehoben. Heute früh habe ich die Rezension geschrieben. Worum es geht? Das Buch "Dem Leben auf den Fersen". Erinnern Sie sich, ich hatte am 25.7. im Blog [Geben und Nehmen] darüber berichtet. Ich hoffe, dass der Autor in einer der Talkshows zu sehen ist.
Gestern war ich im Garten fleißig, ich habe meinen Schweinehund überwunden und zwei Zäune und einen Holzkübel nebst Rankgitter gestrichen. Yeah! Endlich fertig.
Bei meinem Buch bin ich gerade etwas am Zweifeln, auf vielen Schriftstellerseiten habe ich gelesen: Völlig normal. Dann bin ich ja in guter Gesellschaft... und mache munter weiter.
Ein schönes Wochenende!
Anja Kolberg
Donnerstag, 24 Juli, 2008
Funkensprühen
Gestern Nachmittag hatte ich einen schöööööööööööööööööööööönen Fototermin. Blumen, lachen, Sonne, Schatten, Wald, Wiese. Heute schaue ich mir die Ergebnisse an. Das macht Spaß!
Anja Kolberg
Samstag, 19 Juli, 2008
Köstlich!
Seit Wochen komme ich nicht von einer Soße los. Am besten schmeckt sie mir auf knackigem Chicorée.
Das Objekt meiner Begierde: Warme Salatsoße.
Im Netz suchte ich nach einem neuen Salatsoßen-Rezept, bin eigentlich kein Essig-Öl-Typ, eher der Jogurt-Soßen-Typ. Aber dies Rezept hier hat es mir angetan. Hm, wir haben es auch schon mit verschiedenen Blattsalaten, Tomaten, Rukola, Mozarella und Hähnchenfleischstücken ausprobiert. Einfach köstlich, leicht zu machen, gut aufzubewahren. Perfekt lecker.
Auf dem Herd steht noch ein Rest von gestern und im Kühlschrank lauern zwei Chicorée schon gierig auf ihr Zusammentreffen mit der Köstlichkeit. Wenn Sie auch mal probieren wollen, hier ist das Rezept. (Ich mache es ohne Knoblauch und Pfeffer/Salz braucht meinem Geschmack nach auch nicht mehr dran.)
Ein leckeres Wochenende!
Anja Kolberg
Freitag, 18 Juli, 2008
Da liegt es vor uns...
... das Wochenende. Lockt uns mit Regen, Einladungen, Hausarbeit, Einkaufen, kleinen und großen Pausen. Ein ganz normales Wochenende. Wirklich?
Was kann dieses Wochenende zu einem besonderen machen? Muss das Wochenende ein besonderes sein oder darf es, weil völlig gewöhnlich, einfach so sein wie es ist? Ohne unseren Anspruch, vielleicht genau jetzt den Kick oder die besondere Erholung zu erleben.
Das Wochenende will eines von vielen sein. Gewöhnlich. Unscheinbar. Und damit wunderbar!
Anja Kolberg
Donnerstag, 17 Juli, 2008
Kleine Auszeiten
Im Alltag eine Pause machen. Die Zeit anhalten. Da sein und Kraft tanken.
Mich ins Bett legen und einen Mittagsschlaf halten. Oder in die Sonne und einfach etwas dösen.
Mir eine Tasse Tee aufschütten und mit Genuss und Ruhe trinken.
Die Tiere, die um mich herum sind, beobachten. Gleich ob Schnecke, Ameise, Vogel oder Hund.
Einen Schritt heraus aus dem Hamsterrad des Alltags wagen. Meinen Bedürfnissen folgen.
Ohne Anspruch. Ohne Druck.
Frei sein wie ein Vogel!
Anja Kolberg
Mittwoch, 09 Juli, 2008
Die tägliche Tasse Kaffee...
... ist ein wunderbares Ritual für mich. Morgens früh, wenn ich mit Minu Gassi gegangen bin, mache ich die Kaffeemaschine an, brühe mir einen Kaffee auf und versorge ihn mit viel Milch und Zucker. Naturlich habe ich Lieblingstassen. Heute war die schmale Henkeltasse dran. Sie hat einen Farbverlauf von dunkel nach hell orange und rote Sterne mit goldenen Mustern sind darauf verteilt.
Mit dem duftenden Getränk setze ich mich dann auf die obersten Stufen der Treppe, die von der Küche auf die Terrasse führt. Sie ist meistens trocken, auch wenn es geregnet hat. Minu setzt sich dann neben mich. Ich lese die Express und zwischendurch schauen wir beide in den Garten. Morgenmeditation. :o)
Und mit so einem genussvollen Start in den Tag habe ich eine gute Grundlage für alle Aktivitäten, die da kommen. :o)
Anja Kolberg
Dienstag, 08 Juli, 2008
Blümelein fein
Ich brauchte grad eine Pause und schenke Ihnen ein Blümchen für's Vorbeischauen:
Anja Kolberg
PS: Auch wenn manche vielleicht wegen des Wetters fluchen. Ich bin dankbar für die Abkühlung und sehe förmlich, wie der Garten Wasserkraft tankt.
Mittwoch, 25 Juni, 2008
Wenn alles möglich wäre...
... und ich alles in meinem Leben so gestalten könnte, wie es stimmig wäre, wie wäre mein Leben dann?
Was würde ich beruflich machen? Ich würde mit meinem Mann, mit Minu und mit unseren Zwillingen in einem Wohnmobil durch Europa reisen. Mit meinen Büchern verdiene ich so viel Geld, dass wir unser Leben so gestalten können. Ich schreibe während des Reisens.
Was wäre mir noch wichtig: Alle Menschen, die mir am Herzen liegen, und das sind eine Menge, sind gesund und können dem nachgehen, was sie erfüllt und glücklich macht.
Wow, das wäre königlich. Und möglich.
Ist das möglich? Ja, das ist möglich.
Anja Kolberg
PS: Bevor es zu Irritationen kommt: Ich bin nicht schwanger. Es ist (noch) ein Traum.
Dienstag, 24 Juni, 2008
Ein Geschenk Gottes
... ist für mich unser Garten. Eben brauchte ich eine Pause und bin
hinunter in den Garten gegangen. Machte mir zuvor eine Tasse Kaffee,
nahm das Buch "Zen
oder die Kunst, den Mond abzustauben" in die Hand und setzte mich
dann auf die Gartenbank, die schon in der Sonne erstrahlte. Hm, die
Wärme tat gut. Minu gesellte sich zu mir, legte sich auf den Holzsteg.
Ich hörte das Plätschern des Bachlaufes, sah den Fliegen beim
Wasserlaufen zu. Ja, ein Geschenk Gottes, so empfinde ich den Garten.
Ein Geschenk, dass ich diese Umgestaltung gewonnen habe.
Was mich schon länger während des Schreibens quält: Ich schweife sehr schnell mit meinen Gedanken ab, konzentriere mich nicht weiter auf das, was ich tue. Was mir hilft, mich zu konzentrieren, ist ein gewisser Zeitdruck, darunter arbeite ich dann sehr konzentriert. Ich habe aber keinen Zeitdruck und will mir auch gar keinen erzeugen. Also muss ich die Herausforderung annehmen, meine Gedanken immer wieder zu mir zurück zu bringen.
Diese Gedanken umwehten mich, bevor ich das Buch aufschlug, das mir eine liebe Leserin dieses Blogs geschenkt hatte. Und was las ich? Über abschweifende Gedanken und wie man sie (am Beispiel vom Kehren des Bodens durch das immer gleiche Geräusch) zurück holen kann. Eben telefonierte ich mit meinem Bruder und weil er kurz etwas machen musste, legte ich den Hörer beiseite, drückte auf den Lautsprecher, um zu hören, wann er wieder am Apparat ist und schrieb. Als er zurück kam, fragte er: "Was machst du da?" "Ich schreibe." "Es klingt, als schlägst du deine Tastatur." Und da machte es *pling* bei mir. Warum sollte das Klackern der Tastatur nicht das Geräusch sein, das meine Gedanken zurück holt an meinen Arbeitsplatz, zu dem Thema, das ich gerade bearbeite? Das versuche ich jetzt.
Einen besonderen Schmaus habe ich mir noch gegönnt, bevor ich in den Garten ging: Frischen Teig. Kuchenteig. Pi-mal-Daumen zubereitet. Ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe Kuchenteig. Ich habe daran schon immer gerne genascht und irgend wann habe ich mir gedacht: Warum gönnst du ihn dir nicht einfach? So viel schlecken wie ich will. Muss ja nicht die Masse eines ganzen Kuchenteiges sein. Und das habe ich gemacht. Ein Ei, Wasser, Mehl, Zucker. Hm. Und nach dem Probieren habe ich den Rest in ein kleines rundes Gratinschälchen gefüllt und ab damit in den Backofen. So gab es zum Abschluss - inzwischen oben im Schatten auf der Gartentreppe sitzend - den Kuchen mit noch etwas flüssigem Innenleben. Lecker - lecker - lecker! Ja, ich gönne mir das, was "man" sonst nicht macht. Warum eigentlich nicht? Vielleicht habe ich deswegen so einen schönen, weichen großen Bauch?
Genussvoll schlemmend beobachtete ich den Teich und konnte ein kleines graues Vögelchen mit schwarzem Hut beobachten, wie es neben dem Buddha auf einem Schachtelhalm landete, dann in den Pool sprang und sein Gefieder im Wasser badete. Fluchs auf einen Stein flog, sich gehörig schüttelte. Zwitscherte und davon flog.
Ein Stück vom Paradies, wo ich in kurzen Pausen Inspiration bekomme, die Natur beobachten kann, Teig schlecken und einfach glücklich sein!
Anja Kolberg
Dienstag, 10 Juni, 2008
Sternschnuppe!
Ich habe mich getraut, eine Autorin anzusprechen, deren Buch mir so gut gefallen hat. Und was soll ich sagen: Eben hatte ich sie am Telefon. Ich bin platt, glücklich, begeistert und mächtig dankbar. Der Himmel meint es wirklich gut mit mir.
Eine Sternschnuppe auf meinem Weg zum Glück!
Eine hüpfende
Anja Kolberg
Montag, 09 Juni, 2008
Tägliche Süßigkeiten
... für die Seele - daran erinnert mich mein Kalender. Erdbeeren sind solche Süßigkeiten für mich. Am Samstag habe ich 1,5 kg Erdbeeren verarbeitet. Für einen Nachtisch mit Vanilleeis und "mildernden Umtänden". So nennt eine Cousine meiner Großmutter die Portion Sahne oben drauf. :o) Gott, war das lecker. Die Farbe, der Duft, der Geschmack. Da lachte nicht nur mein Bauch, auch mein Herz.
Süßigkeiten für die Seele sind für mich auch Ihre Feedbacks oder ein gutes Gespräch oder ein badendes Vögelchen in unserem Teich oder unsere Minu, die durch die Wohnung und den Garten hüpft.
Die Tasse Milchkaffee auf der Terrasse, das Jubeln bei einem Deutschlandspiel, der gute Film am Abend.
Kennen Sie "Das Beste kommt zum Schluss" mit Morgan Freeman und Jack Nicholson? Der Film war unterhaltsam, zum Weinen und macht auch ein bischen nachdenklich. Eine herrliche Unterhaltung für uns beide. Mein Mann und ich haben viel Freude an unserem DVD-Abo über Amazon. Früher sind wir ja 1x die Woche ins Kino, aber seit Minu haben wir darauf keine Lust mehr. Auf unserer Leihliste gibt es Filme nur für mich (die mein Mann zu schnulzig findet oder zu anspruchsvoll langweilig - "Frauenfilme" eben) und solche, die ich nicht sehen will, er aber super findet. Und dann gibt es die große Masse, die wir beide mögen. :o) "Das Beste kommt zum Schluss" war so einer.
Welche fallen mir denn noch gerade ein? Sehr spannend, nur mit blöde offenem Ende war "Next" von einem Zauberer, der 2 Minuten die Zukunft voraus sieht. Ein Film für mein Schriftstellerherz war "Unter dem Himmel der Toskana". Ein junger Londoner Lektor muss den in der Toskana lebenden Erfolgsschriftsteller dazu bewegen, wieder einen Romanvertrag zu unterschreiben. Nur der hat seit 20 Jahren eine Schreibblockade und ist dafür bekannt, Lektoren zum Teufel zu jagen... Besonders gefallen haben mir die Unterhaltungen über das Schreiben. Denn der Lektor ist großer Fan des berühmten Schriftstellers und möchte selbst gerne Schriftsteller sein. Ich habe mich darin wieder gefunden und Lichtblicke erlebt.
Genug geschnackt. Ja, genau, hier zu schreiben ist auch eine kleine Süßigkeit für mich.
Auf süße Zeiten!
Anja Kolberg
Montag, 02 Juni, 2008
Rooooooot!
Rooooote Fingernägel sind was feines. Rooooot. Rooooot. Rooooot. Mir hat es super viel Spaß gemacht, sie mir gestern Abend nach ewig langer Zeit mal wieder rot anzumalen. Normalerweise trage ich nur rote Fußnägel während der Sommermonate. Doch gestern überkam mich die Lust, mir auch die Fingernägel anzupinseln. Und was hatte ich für einen Spaß beim "Malen". Sah toll aus und ich fühlte mich wie eine kleine Prinzessin. :o)
Die Enttäuschung heute früh: Unendlich viele Flusen auf dem Lack. Ich kann mich erinnern anschließend noch einen Wattebausch in der Hand gehabt zu haben...
Ich war gestern im Garten fleißig. Sieht jetzt richtig schön aus. Auf der Terrasse habe ich endlich was geändert, das mich schon lange störte, denn in der Ecke stand immer noch die alte Teichschale. Ich habe sie kurzerhand mit der Gartenschere und dann im Keller mit der Säge zerschnitten. In einer 1/4 Stunde war etwas erledigt, das mich wochenlang genervt hat! Muss ich mir merken. Boah, bin ich stolz auf mich, dass ich das angepackt hatte.
Jetzt ist die Ecke richtig schön mit Kübeln begrünt. Das hat so gut getan, ich habe selbst meinen Mann angesteckt, der aufeinmal was gepflanzt hat. Gartenarbeit ist normalerweise (bis auf Rasenmähen) nicht sein Metier. Teich und Bachlauf beflügeln ihn. :o)
So, jetzt gehe ich mit unserem Hasen Gassi und dann schmeiße ich mich in die Arbeit.
Eine gute Woche!
Anja Kolberg
PS: Heute Abend gebe ich meinen Nägeln noch eine Chance...
Dienstag, 27 Mai, 2008
So süß!
Auf der Hochzeit am Samstag waren sehr viele Kinder. Zwei kleine Mädchen mit ihren riesigen Kulleraugen und kleinen Löckchen haben es mir angetan. So was hübsches, süßes. Da springt mir das Herz auf und hüpft und lacht mit den beiden über die Wiese!
Anja Kolberg
Dienstag, 20 Mai, 2008
Das kleine Glück
Erst luckt es zaghaft um die Ecke.
Nimmt dann allen Mut zusammen.
Mit Anlauf kommt es um die Eck' geschossen.
Umarmt dich, hüpft um dich herum.
Und fühlt sich dabei an wie das ganz große Glück.
Anja Kolberg
Montag, 05 Mai, 2008
Versteckt...
... hat sich mein Blog-Männchen - eigentlich ist es ja ein Blog-Mädchen. Ein paar Tage hatte ich sie nicht mehr gesehen. Heute früh ist sie aufgetaucht, hat ihren Kopf an meiner Türe reingesteckt. "Haaaallooo" gerufen, gekichert und ist dann mit Minu spielen gegangen.
Jetzt höre ich die beiden toben. :o)
Hatten Sie ein schönes Wochenende? Es war ein Traumwetter, oder? Nachdem ich Samstag vormittag mal wieder im Garten gearbeitet habe (Rindenmulch verteilt), konnte ich den Nachmittag auf der Terrasse so richtig genießen. Tee. Kekse. Buch. Laptop. Perfekt.
Gestern haben wir ein sensationell gutes Fußballspiel im Rhein-Energie-Stadion gesehen. Köln hat gewonnen. Ein Spiel, das so richtig Spaß gemacht hat. Man konnte sich über den Schiedsrichter aufregen, die Spieler, die ständig hinfielen und über DREI Tore freuen. Jubeln macht einfach Spaß! Eigentlich bin ich kein Fußballfan, meinem Mann zuliebe gehe ich mit ins Stadion. Aber so langsam fange ich auch Feuer. Nicht nur, dass es superviel Spaß macht, sich die Performance der Fans in der Südkurve anzuschauen, es macht auch Laune, mitzusingen, La-Ola-Wellen zu machen und alle Gefühle rauszubrüllen. Könnte eine Therapieform sein. Ja und als Belohnung gibt es nach dem Spiel dann schniecke Männeroberkörper mit tüchtig Muckies. Also was für's Frauenherz. :o)
Ich wünsche Ihnen einen superschönen Tag, an dem alles glatt läuft, was Sie sich vorgenommen haben!
Anja Kolberg
PS: Das Bild ist eine E-Card.
Montag, 07 April, 2008
Moin moin...
... einen guten Start in eine neue Woche!
Das war ja ein Wochenende! Samstag hat es hier den ganzen Tag geregnet. Und ich meine ohne Pause. Nachdem ich morgens mit Minu so richtig nass geworden bin und ich keine Lust auf gar nichts hatte, war ich richtig happy über die Antwort meiner Seele auf die Frage des Monats: Ins Bett gehen. :o) Und das habe ich dann auch nach dem Frühstück gemacht. Ich habe vier Stunden geschlafen. Hat das guuuuuut getan. Hm und zum Einschlafen hörte ich dieses beruhigende Regenkonzert auf dem Dach. Gemütlich...
Durch die Extra-Portion Schlaf war ich gewappnet für die Party von unserem Freund Gerwin, der laut Pass 50 wurde, aber wirklich nicht wie 50 aussieht. Überhaupt war die gemeinsame Meinung: Eigentlich sind die 40jährigen von früher die 50jährigen von heute. Heutzutage wirken die 50jährigen viel jünger (ohne OP!). Vielleicht reden wir uns das alles auch nur ein, weil wir auf einmal feststellen: Wir kommen selbst in das Alter, wo wir unsere Eltern als Jugendliche ziemlich alt fanden...
Der Clou der Party war eine Stripperin. Ich habe diese Überraschungen schon im TV gesehen, aber keineswegs live. Was hatten wir einen Spaß! Und das Geburtstagskind kam ganz gut ins Schwitzen. Es hielt sich beständig das Gerücht, wir hätten die hübsche Dame bestellt, was nicht stimmte. Das Gerücht wird sicherlich nie verstummen... :o)
Und gestern hatten Guido und ich endlich mal seit laaaaanger Zeit einen Sonntag ohne Termine. War das ungewohnt. Nachmittags gab's Windbeutel, die ich vom Geburtstagskaffee eingefroren hatte. Obwohl ich sie am morgen aus dem Tiefkühlschlaf geweckt hatte, waren sie nachmittags innen noch immer gefroren. Ein neues Rezept: Eissplitterwindbeutel!
Genug geschnackt, auf geht's in die neue Woche. Mit frischer Energie und Lust!
Übrigens habe ich es am Freitag geschafft, eine Stunde rauszugehen. Ohne Kamera. Ohne was zu lesen. Ohne was zu schreiben. Ohne Hund. Einfach nur ich und ein Spaziergang durch den Stadtwald. Dabei ist mir bewusst geworden, dass ich das schon eine kleine Ewigkeit nicht mehr gemacht habe. Und es hat gut getan. Natürlich bin ich den ganzen Tag um das Thema herumgetänzelt, habe mich statt dessen in die Arbeit gestürzt und so manches liegengebliebene erledigt. Ein gelungener Tag!
Mir gefällt die Frage des Monats. Und bevor es im Tag untergeht: Seele, was brauchst du heute, um froh zu sein? Ruhe. Was meinst du damit? Eine zeitlang nichts tun. Heute Nachmittag. Eine halbe Stunde. (Puh, da muss ich mir den Kopf abstützen. Wieder so eine schwierige Aufgabe. Ich finde es schwer, nichts zu tun! Wahrscheinlich kommt daher die Aufgabe, weil ich es so gut wie nie tue...) "Soll ich dabei etwas bestimmtes tun?" frage ich und merke wie sehr meine Frage die Aufgabe auf den Kopf trifft...
Na dann: Einen schönen Tag!
Anja Kolberg
Montag, 31 März, 2008
Geburtstagsfeier-Woche geht zu Ende
Wow! Das war eine Feierwoche so ganz nach meinem Geschmack. Ostermontag
war meine Familie hier und dann über die Woche verteilt waren
Freundinnen zum Kaffee eingeladen. Schön, weil wir so genügend Zeit zum
Quatschen hatten. Gestern waren Martina und Babsi da, meine "ältesten" -
nein wie schreibt man - langjährigsten - genau das ist es, denn alt sind
die nicht - Freundinnen.
Letztes Jahr konnten wir auf der Terrasse in der Sonne sitzen, dafür hat es dieses Jahr nicht gereicht. Aber für selbstgemachte Windbeutel. Boah, waren die lecker!
[Rezept - Ich habe davon 9 große gemacht]
Anja Kolberg
Dienstag, 25 März, 2008
Schneeparty!
Weiße Grüße aus Köln!
Gestern hat es wahrhaftig geschneit. Und dass hier in Köln. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass an meinem Geburtstag schon mal Schnee gelegen hat. Vielleicht fehlt es mir aber auch an Erinnerungsvermögen, mit 38 sollte das zwar noch nicht anfangen, aber...
Auch heute früh liegt Frischgeschneites in unserem Garten. Minu hat daran eine wahre Freude. Mit ihrer Schnauze geht sie wie ein Schneeschieber über den Boden, um dann genußvoll in den großen Haufen vor ihr zu beißen. Überhaupt ist sie im Schnee ausgelassen, hüpft, springt und freut sich unbändig. Gleich gehen wir wieder unsere Runde. Bin gespannt, was sie macht.
Die Geburtstagsparty konnte aufgrund des Wetters nicht im Garten stattfinden, aber meine Nichte Jule konnte im Garten Eier suchen - da hatte sie große Freude dran. Vor lauter Aufregung merkte sie gar nicht, dass ihr Vater am anderen Ende des Gartens wieder anfing, die Eier zu verstecken, die sie gerade gesammelt hatte... Für einen Tag noch mal Kind sein - das wär's!
Der Nachmittag war herrlich. Erst hatte ich die Befürchtung, dass meine Familie nicht aus dem Bergischen kommen konnte, weil es da ja immer x mal mehr schneit. Das Radrennen "Rund um Köln", das auch durch das Bergische führt, ist schließlich abgesagt worden. Doch die Straßen waren frei, sie konnten kommen.
Das war mal wieder ein richtig schönes Geburtstagsfest so ganz nach meinem Geschmack. 15 Menschen beglückten mich. Das hat so richtig gut getan. Ich revanchierte mich mit Brownies (göttlich lecker - es musste was schokoladiges sein), Blaubeermuffins, einer göttlich leckeren Himbeerplatte (Rezept steht nicht im Netz) und Schnittchen für alle nicht süßen. Meine Mama brachte noch eine Käse-Sahne-Torte mit. Hm... genau nach meinem Geschmack!
So wild kann der Tisch dann bei mir aussehen...
Der Nachmittag war viel zu schnell vorbei. Ich hatte wieder mal das Gefühl nicht so viel Zeit für jeden einzelnen Gast zu haben wie ich haben wollte. Es war trotzdem schön...
Diese Woche freue ich mich auf einige Einladungen mit Freundinnen, die ich auf die ganze Woche verteilt habe, um genügend Zeit zu quatschen zu haben. Seit gestern Abend nieße ich. Bitte keine Erkältung!
Grüße von der Schneeburg
Anja Kolberg
PS: Ich musste einfach noch ein paar Schnee-Ecards wieder ins Netz stellen. Wer hätte das gedacht? War letztes Jahr Ostern nicht Sommerwetter?
Mittwoch, 12 März, 2008
Ist da draußen jemand?
Hallo! Hier Anja Kolberg. Köln. Ich schreibe hier auf der Webseite so viel über mich, Sie wissen mehr über mich als ich über Sie. Sie wissen, dass ich da bin - aber ich weiß nicht, dass Sie da sind.
Ich fänd's super, wenn Sie mir eine Mail schicken und mir was über sich erzählen und warum Sie meinen Blog lesen und vielleicht auch wie oft. (Mir reicht schon ein Satz: "Hallo, ich bin Petra Müller und ich lese Ihren Blog, weil...")
Schreiben Sie mir - meine Mailadresse ak@anjakolberg.de. Ich möchte, dass mein E-Mail-Fach an allen Ecken knackt und kracht, weil soooooooooo viele Mails reingekommen sind. Mails von Leserinnen und Lesern, egal ob ich Sie schon kenne oder nicht. Jede einzelne, jeder einzelne - ist für mich wichtig! Ich brauche einen Motivationsschub!
(Klicken Sie hier, dann öffnet sich
eine Mail)
Sorry! Da war ein Dreher in der Mailadresse. Wurde
soeben behoben!
Samstag, 08 März, 2008
Hubschrauber vor der Türe
High Noon in Junkersdorf. Staub wirbelt auf. Ohrenbetäubender Lärm. Über unseren Köpfen steht ein Hubschrauber in der Luft. Warum fliegt er nicht weg?
Der Krach wird immer lauter, der Staub wird wie bei einem starken Wirbelsturm immer stärker aufgewirbelt. Steinchen wirbeln gegen die Fenster. Ich traue meinen Augen kaum: Der Hubschrauber kommt immer tiefer, die Rotorblätter kommen der Hecke des Nachbarn gegenüber bedrohlich nahe, dann landet er fast vor unserer Türe auf dem Kirchweg!
Es ist die Deutsche Luftrettung. Ein Polizeiwagen bringt das Rettungsteam fort. Für 20 Minuten geht auf dem Kirchweg nichts mehr. Dann startet der Pilot - ohne das Team.
Das war ein Ereignis! Dem/r Verletzten alles Gute!
Anja Kolberg
Donnerstag, 10 Januar, 2008
Ein Schmeichler...
... für meine Seele ist heißer Kakao. Hm. Mein neuster Test: Milch
auf dem Ofen erwärmen. Aufschäumen. Einen großen Löffel Nuß-Nougatcreme
unterrühren. Gott, ist das gut!
Glückliche Schokogrüße
Anja Kolberg
Donnerstag, 27 Dezember, 2007
So schnell vorbei...
... sind die Weihnachtstage. Ach, war das schön!
Heilig Abend haben mein Mann und ich das erste Mal alleine gefeiert.
Diese himmlische Ruhe, die sich ab 16 Uhr einstellte.
Das Geläut der Kirchenglocken. Ein Spaziergang bei klarer Luft und zauberhaftem Lichterspiel. Nachbarn hatten ihre Laubbäume bis in die letzten Astspitzen mit Lichterketten geschmückt. Was für ein schöner Anblick!
Ich habe eine schöne Zeit mit meiner Familie verbracht und mit der meines Mannes. Es war entspannt. Herzlich. Gemütlich. Davon hätte ich gerne noch viiiiiiel mehr Feste.
Am 1. Weihnachtstag haben wir den Schokoladenbrunnen
eingeweiht. Ich sage Ihnen, das war köstlich! Wow! Genau mein Ding.
Nachher war mir von allem Naschen richtig schlecht. Aber auch das gehört
irgendwie zu Weihnachten dazu. :o)
Jetzt genieße ich die Tage zwischen den Tagen. Die Sylvester- und Neujahrsecards habe ich eben ins Netz gestellt.
Eine Pause machen. Das alte Jahr Revue passieren lassen. Überlegen, was mir im neuen Jahr wichig ist. Das möchte ich gerne. Ich habe oft an meinen Jahresendworkshop gedacht, in dem das immer möglich war...
Anja Kolberg
Donnerstag, 20 Dezember, 2007
Geglückt
Gestern hatte mein Göttergatte einen runden Geburtstag (nein, er ist nicht jünger als ich) ;o). Und er wollte nicht feiern. Da habe ich so getan, als ob ein Tisch beim Thailänder bestellt ist und heimlich seine Familie und seinen besten Kumpel eingeladen. Der hat vielleicht verdattert geguckt, als es auf einmal an der Tür geklingelt hat. :o) Die Überraschung ist geglückt. Ein gemütlicher Abend am Kaminofen mit Käse- und Mettbrötchen. Das war schön!
Die größte Freude ist, wenn Überraschungen gelingen.
Anja Kolberg
Donnerstag, 13 Dezember, 2007
Die Keksdose
Letzte Woche Mittwoch hatte ich einen wunderschönen Backnachmittag: Marie und Lea, die beiden süßen Töchter von Freundin Barbara hatten mich zum Backen eingeladen. Das war ein schöööööner Nachmittag. Und so eifrig waren die beiden! Das Ergebnis sind jede Menge köstliche Kekse. Allesamt sind in der blauen Keksdose gelandet.
Kaum öffnen wir die Keksdose, die auf dem Wohnzimmertisch steht, bewegt sich Minus Nase. Ja, wir wissen, Hunde sollen kein Süßes essen. Aber ich konnte nicht drumrum, ihr auch einen einfachen Keks anzubieten. Jetzt lässt unser Vierbeiner die Dose nicht mehr aus den Augen. Und wehe, ich mache die Dose auf... Da habe ich was angefangen...
Hundemami-Grüße
Anja Kolberg
PS: Jetzt ist es nicht mehr lange: Noch einmal schlafen und dann ist es soweit. Der Weihnachtsmarkt in Lechenich steht vor der Türe. Puh, bin schon was aufgeregt. Und ich freue mich. Meine Oma schrieb mir: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt." Das sind Worte so ganz nach meinem Geschmack. :o)
Donnerstag, 06 Dezember, 2007
Was mir wirklich gut tut...
... ist die tägliche Routine. Morgens mit Minu gehen. Post bearbeiten.
Aufgaben erledigen. Abends um 18 Uhr ist Feierabend. PC aus. Möglichst
keine Termine mehr. Kochen. Gemeinsam im köstlich warmen Wohnzimmer
essen. Couch.
Ja, das ist mir gestern so richtig bewusst geworden. Wie sehr das meine Energietankstelle am Abend ist.
Ab und an ein Ausreißer am Abend ist o.k., aber am liebsten: Routine.
Adventsgrüße!
Anja Kolberg
Donnerstag, 29 November, 2007
Gute Laune
Ich habe mir das Lied "Bin heute abend bei dir" von Roger Cicero bei
Musicload gekauft. Das macht richtig gute Laune.
Gestern war ein herrlicher Tag: Ich war im Bergischen bei meiner Familie. Erst bei Onkel und Tante die gemütliche Weihnachtsdeko bewundern. Da juckt es mich in den Fingern, hier auch was zu machen. Meine Oma hatte ihr Wohnzimmer verändert - sah toll aus - (ich liebe Umstellen ja auch, mein Mann hat sich schon mal gewundert, dass nach seinem Sonntagsmittagsschlaf mein Arbeitszimmer komplett anders gestellt war). Auch bei meiner Oma war schon weihnachtlich dekoriert. In der Küche roch es nach frischem Harz: Aus gaaaanz vielen unterschiedlichen Grünsträuchern und Nadelhölzern aus dem Garten und sogar kleinen Minitannen hat Franz frische Kränze gebunden. Und ich habe davon einen geschenkt bekommen. Sieht der schön aus. Und ein selbstgemachtes Holzherz von Franz habe ich ergattert. Das werde ich sicherlich für Karten fotographieren, so gut gefällt es mir! Meine Oma hat mir noch Windlichter und ein Nähbuch eingepackt. Ich liiiiiiiebe Geschenke!
Anschließend bin ich mit Oma zu meinen Eltern gefahren. Mama, Oma und ich waren zum Halma spielen verabredet. Das habe ich mir schon lange vorgenommen und jetzt endlich umgesetzt und freue mich dementsprechend schon lange drauf. Gewonnen habe ich nur einmal. Meine Mutter dafür zweimal und meine Oma mindestens dreimal. :o) Da brauche ich wohl noch einige Übungsstunden bei den beiden. Zum Abschluss habe ich die neue Wohnung meiner Freundin und Trauzeugin Martina bewundert. Ich bin ein bischen neidisch - sie blickt runderhum ins Grüne.
Heute ging es schon ganz früh aus dem Bett: Der Wagen musste in die Werkstatt. Und jetzt bleibt er da bis morgen. Ohne Wagen ist komisch. Hier auf meinem Schreibtisch herrscht das Chaos, so viel ist zu tun. Ich mache x Sachen auf einmal. Am Abend aber, das ist das Wichtigste, ist alles wieder aufgeräumt (hoffe ich doch). :o) Und mit so einem Tag Kraft tanken wie gestern geht alles ein bischen leichter von der Hand.
Gute Laune macht auch die Erinnerung an letzten Sonntag, da habe ich meinem Hobby gefröhnt und Fotos gemacht und die bearbeite ich gerade: Dazu mehr im nächsten Blogbeitrag.
Genießen Sie den Tag!
Anja Kolberg
Mittwoch, 28 November, 2007
Boah! Lecker!
Heute morgen habe ich mir nach dem Spaziergang etwas gaaaaanz besonders leckeres gegönnt: Einen heißen Kakao - mit Sahne. Ich habe was neues ausprobiert: Es gibt doch im Moment die kleinen Nougathappen - und die habe ich in Milch erwärmt. Das schmeckt so genial gut, so gut hat mir bisher noch kein Kakao geschmeckt. :o)
Die Wochen vor Weihnachten - wie viele sind es eigentlich, ich habe noch nicht gezählt ... noch 4 - rasen nur so an mir vorbei. Da ist es wichtig, ab und zu an eine selbst geschaffene Haltestelle zu fahren und ein Päuschen einzulegen. Mir helfen schon einige Minuten, in denen ich inne halte.
Die Weihnachtsmärkte beginnen - ich freue mich schon darauf. Denn vom 14.-16. Dezember 2007 stehe auch ich mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Erftstadt-Lechenich. Dort werde ich Kalender und Karten verkaufen. Ich stecke im Moment mitten in den Vorbereitungen, werde dazu aber noch mal einen Newsletter mit mehr Infos rausschicken.
Für alle Musikliebhaber/-innen: Am 1. Adventssonntag zündet der Shanty-Chor der Marinekameradschaft Frechen das erste Adventslicht an. Wunderschöne Weihnachtslieder gesungen von herrlichen Männerstimmen warten auf Sie! Mir stehen immer die Tränen in den Augen, so gut gefällt es mir! Gesungen wird am 2.12. ab 17 Uhr vor dem MK Heim auf dem Schulhof der Mauritiusschule, Fürstenbergstraße 118, 50226 Frechen-Bachem. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Es gibt einen kleinen, feinen Weihnachtsbasar.
So, jetzt kann ich wieder frisch an die Arbeit. Der Kakao ist leer.
Pause beendet - weiter geht's!
Einen schöööönen Tag!
Anja Kolberg
Dienstag, 27 November, 2007
Wo ist es?
Seit einigen Monaten suche ich es immer wieder mal: Mein Handy. Es macht
ja überhaupt nicht, was es soll: Da sein, wenn ich es brauche. Das liegt
auch daran, dass ich kaum mit dem guten Stück telefoniere. Meist ist es
ausgeschaltet. Auch, als ich noch Coaching und Seminare machte, hatte
ich es nur kurz vor den Terminen eingeschaltet, um erreichbar für die
Teilnehmerinnen zu sein. Und jetzt nutze ich es nur noch, wenn ich
unterwegs bin, falls mir eine Panne passiert. Und dann vergesse ich es
im Handschuhfach, in der braunen Tasche oder war es in schwarzen unter
all dem schönen Inhalt? Mal ist es in der Jackentasche... Himmel! Da ich
es ausmache, kann es auch keinen Piep von sich geben. Also suche ich
heute schon wieder... Da - ich habe es wiedergefunden: In der
Fototasche...
Glückliche Findergrüße!
Anja
PS: Mir fällt gerade ein, dass ich unserer Minu vielleicht beibringen könnte, das Handy zu finden. Sie findet es bestimmt schneller als ich. Dann heißt es demnächst nicht mehr "Such das Huhn!" sondern "Such das Handy!" :o)
Montag, 12 November, 2007
Vorteile der Selbstständigkeit
Keine Frage: Eine Selbstständigkeit hat viele Herausforderungen. Zum Beispiel das unternehmerische Risiko, selbst zu tragende soziale Absicherung (Krankheit, Rente...), kein bezahlter Urlaub, ....
Aber sicher ist auch: Selbstständigkeit hat viele Vorteile. Zum Beispiel, wenn eine Freundin - ebenfalls Freiberuflerin - mal eben auf einen Sprung vorbei kommen möchte und wir eine Tasse Kaffee trinken und quatschen bzw. schreiben (meine Freundin ist gehörlos) wollen, dann geht das.
Das ist für mich Luxus pur! (Ich weiß, Steffi, du grinst jetzt, weil ich den Begriff "Luxus" benutze, :o) hier passt er für mich richtig richtig gut.)
Winkewinke nach Horrem
Anja
Mittwoch, 07 November, 2007
Es gibt sie!
Wen? Nette Menschen! Serviceorientiert. Freundlich. Mitdenkend. Interessiert. Toll!
Gerade hatte ich ein sehr sehr nettes Telefonat mit einem
Displayhersteller - der Kundenbetreuer war einfach klasse. Das war aber
nicht das einzige positive Telefonat am heutigen Tag. :o)
Ich freue
mich einfach, wenn ganz normale und nette Menschen auf der anderen Seite
des Hörers sitzen.
Es gibt sie nämlich auch: Die richtig schlecht gelaunten. Desinteressierten. Kundenfeindlichen.
Aber heute ist alles gut!
Gestern waren wir supersupersuperlecker Essen in Frechen-Königsdorf. Da gibt es an der Aachener Straße das Portobello. Und der Portobello-Salat ist mein heimlicher Dauer-Lieblingssalat: Riesengroß und eine göttlich leckere Soße. Dazu noch zwei freundliche und hübsche Gesichter, die mir gegen über gesessen haben: Babsi und Steffi. Was war das ein schöner Abend, Mädels! Hat mir richtig gut getan! Winkewinke nach Habbelrath und Horrem.
So viel für heute - machen Sie's gut,
Ihre Anja Kolberg
P.S. und heute Abend freue ich mich auf Grey's Anatomy. Ich bin süchtig danach. :o)
Montag, 05 November, 2007
Fliehende Zeit
Ich habe gerade den Eindruck, die Zeit fliegt an mir vorbei. Es ist viel zu tun und dann merke ich gar nicht wie die Stunden am Tag verfliegen.
Da ist es gut, wenn ein schönes Wochenende einen kraftvollen Einstieg in die emsige Woche ermöglicht. Und ich hatte eines. So viele schöne Ruhe- und Kraftinseln. Hm.
Am Samstag der Geburtstag meiner Oma. Das war so schön, so lebendig, so
lustig und soooo lecker! Danke an Franz und Magdalene für den Service
und einen dicken Kuss für dich Oma! (Meine Oma liest nämlich immer
diesen Blog müssen Sie wissen und E-Cards schreibt sie auch. Sie ist
übrigens 83 geworden.)
Aufgetankt mit frischer Energie haben wir am Abend unseren vierbeinigen Liebling bei Schwiegereltern wieder abgeholt. Es ist toll, einen solchen Hundekindergarten - äh sorry Grundschule, sie ist ja schon groß - zu haben. Winkewinke nach Bachem!
Und Sonntag hatte ich eine lustige Zeit mit Petra-Ute auf dem Martinsmarkt in Frechen. Der war schrecklich und wir wissen jetzt, was wir auf keinen Fall wollen. Und wir wissen, was wir wollen: Geld verdienen mit schönen Dingen und Ambiente. Witzige Ideen haben wir auf jeden Fall für uns entwickelt.
Das schönste kam dann zum Schluss: Draußen tristes Novemberwetter.
Drinnen im Wohnzimmer. Zwei kuschlige Lampen. Kaminofen mit knisternder
Wärme. Schnarchende und seufzende Minu. Zwei Tassen Kaffee. Berliner.
Couch. Und ab und zu ein Geräusch: Das Umblättern von zwei lesenden
Menschen. Mann, war das gemütlich!
So viel Neues vom mir zum Wocheneinstieg.
Ich wünsche Ihnen und mir eine richtig erfolgreiche Woche!
Anja Kolberg
Freitag, 02 November, 2007
Das macht Spaß!
Heute früh erwartete mich was gaaaaanz schönes am Postfach: Eine Überraschung! Eine liebe Leserin des Blogs beschenkte mich mit einem zauberhaften Büchlein von einem schwarzen Schaf! Ist das schön! Ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe Überraschungen! Ja! Ja! Ja! Yiepieh! Danke schöööön!
Ansonsten geht es mir wirklich gut! Ich freue mich, das schreiben zu können. Die Schlappheit des Sommers ist überwunden, ich habe wieder jede Menge Energie. Die investiere ich in meine kreativen Projekte. Marketing ist angesagt - ich habe riesig Lust, hier aktiv zu werden.
Gestern - wir in NRW hatten wie 4 weitere Bundesländer einen Feiertag - habe ich am Nachmittag das Weihnachtsmemo mit meinem Mann gespielt. Ich muss zugeben: Darin bin ich echt eine Niete. Diese unzähligen roten Kärtchen machen mich ganz kirre. Während ich mich über 8 Paare freue, räumt mein Göttergatte alles ab. Wahnsinn, was der sich merken kann, da komme ich nicht mit. Gut, dass es andere Spiele gibt, wo ich meist gewinne. :o)) Zum Beispiel Halma, darin bin ich geübt, denn Oma, Mama und ich sind Meisterinnen. Mein Vater hat eines mit steckbaren Holzfiguren auf einem schönen Holzbrett gezaubert, da macht auch Spielen zu dritt Spaß.
Freuen Sie sich auf das Wochenende?
Ich mächtig. Meine Oma hat Geburtstag - das heißt lecker Kuchen und nette Leute treffen - und dann schaue ich mir mit einem lieben Menschen einen Markt an, um Ideen zu sammeln für einen eigenen Martkstand. Zu zweit macht vieles mehr Spaß! Winkewinke und liebe Genesungswünsche nach Habbelrath.
Viele Grüße aus Köln an Ihren Monitor
Anja Kolberg
Mittwoch, 31 Oktober, 2007
Halloween
Feiern Sie Halloween? Ich nicht und wer von den Kids mit einer Geistermaske bewaffnet an unserer Tür klingelt und zuerst unsere Minu und dann mich oder meinen Mann erschrecken will, um Süßes zu bekommen, der erhält Saures: Die Türe bleibt zu.
Die Kommerzialisierung gefällt mir nicht besonders, aber da der Kölner ja einen Hang zum Verkleiden hat, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich als Teenager diese Nacht auf eine schöne Kostümparty gegangen wäre. Zu meiner Zeit (mein Gott wie das klingt, so lang ist das ja auch nicht her) Mitte/Ende der 80er war Halloween allerdings noch nicht modern und wir haben uns im Karneval ausgetobt.
Ich freue mich einfach auf den freien Tag, ein neues Kalenderblatt, scheinbar schönes Wetter, einen gemütlichen Abend mit Kaminofen und ganz viel Faulenzen.
Ihre Anja Kolberg
Freitag, 19 Oktober, 2007
Kunterbunter Herbst
Gestern habe ich mich mit meiner Freundin Ariane zum Spazieren gehen im Siebengebirge getroffen.
Nur wenige Schritte in den Wald und schon plätscherte ein Bachlauf,
Sonnenstrahlen fielen durch die bunten Wipfel der Bäume bis auf den Weg.
Hat das gut getan. Die Kraftreserven in der Natur auffüllen.
Da wir beide unsere Kamera dabei hatten, fand natürlich auch eine
gegenseitige Fotosession statt.
Was hatten wir für einen Spaß und haben uns kringelig gelacht!
Auf dem Weg zurück haben wir uns bei einem Biobäcker ein Teilchen geholt und dann gemütlich zu Hause verspeist. Gibt es was besseres, als nach dem Spaziergang die Schuhe auszuziehen, sich gemütlich hinzusetzen, eine leckere Tasse Kaffee zu trinken, etwas leckeres dazu zu essen und dann noch mit der Freundin quatschen zu können?
Das war herrlich!
Ich wünsche Ihnen ein zauberhaft schönes Herbst-Wochenende!
Anja Kolberg
P.S. Ich habe Ihnen vom Spaziergang auch etwas mitgebracht: 2 neue E-Cards. Auf die Bilder klicken und verschicken!
Das Objekt meiner Begierde...
... sieht genau so aus: Ein Schokoladenbrunnen!
Kennen Sie den großen im Kölner Schokoladenmuseum? Yamyam, der ist riesig groß und man kann eine Waffel hineinhalten, um die flüssige Köstlichkeit zu probieren. Das Objekt meiner Begierde ist viel kleiner, was für den heimischen Tisch. Hm, da kann man leckere Früchte reintauchen, wann kann ihn auch mit weißer Schokolade befüllen...
Mir läuft das Wasser im Munde zusammen.... Ich stelle mir gerade vor, ich bin die Erdbeere und lasse mich in dieses duftende Bad fallen, werde von einer sanften Wärme umspült, schmecke Schokolade und lasse mich glücklich hineinfallen und versinke in süßen Träumen.... :o)
*räusper* Weg mit den Gedanken und weiter an die Arbeit!
Anja Kolberg
Montag, 01 Oktober, 2007
Weltmeisterinnen!
Deutschland - Brasilien 2:0. Wir sind Weltmeisterin im Frauenfußball 2007!
Was für ein spannendes Spiel! Waren Sie auch am TV dabei? Die Begeisterung und die Leidenschaft der Fußallerinnen ist so ansteckend, ich war wirklich drauf und dran, nach Ende des Spiels ins Auto zu steigen und einen Autokorso durch Junkersdorf zu veranstalten...
Mehr davon! Vielleicht gibt es ja in 4 Jahren Public Viewing auch für die Frauen?
Eine gute Woche!
Anja Kolberg
Donnerstag, 27 September, 2007
Frauen-Fußball gucken
Eine glorreiche Mannschaft - das Fußballteam der Frauen-Nationalmannschaft. Ohne ein einziges Gegentor zogen die Frauen bei der Weltmeisterschaft ins Finale. Sonntag 14 Uhr spielen sie in Schanghai, dann ist Daumen drücken angesagt. Auch wenn um die WM im Frauenfußball kein Hype gemacht wird wie bei den Männern (warum eigentlich nicht???): Frauenfußball ist groß im kommen. Kein Wunder bei dieser geballten Power!
Ich freue mich auf einen WM-Endspiel-Nachmittag am Sonntag!
Wollen Sie auf den Geschmack kommen? Der mitreißende Beitrag aus dem Heute Journal vom 26. September (2:44 Minuten) dürfte helfen. :o)
Sind Sie mit dabei?
Viele Grüße von einer Fußball-mitfiebernden
Anja Kolberg
Montag, 17 September, 2007
Ein Spätsommer-Traum...
... war das vergangene Wochenende für mich!
Am Samstag haben wir den Garten "klar-Schiff" gemacht (woher kommt eigentlich dieser Ausdruck?), die hartnäckige Pfeifenwinde ist zumindest optisch eliminiert. Unkraut ist grob entfernt, der Rasen frisch gemäht, einige Pflanzen ausgegraben (was Minu suuuuper fand!). Gestern hat sie sich direkt zum Sonnen in ein solches Dreckloch gelegt. Unsere kleine Genießerin!
Gestern kam ich ausgeschlafen die Treppe herunter, da war mein Mann schon mit Minu Gassi gegangen und der Frühstückstisch war gedeckt. :o) (Normalerweise gehe ich immer morgens mit unserem Vierbeiner.) Und dann folgte ein Sonnen-Nachmittag auf der Terrasse. Die Luft war so herrlich warm, nicht heiß, die Sonnenstrahlen haben nur gut getan. Aaaaah, was für ein Traum. Zwischen dem Lesen, Schreiben und Faulenzen habe ich ein paar Muffins gebacken und die wurden dann anschließend mit einem leckeren Kaffee verputzt.
Was gibt es besseres, als ein solch schönes Wochenende? Selbst der
Muskelkater vom samstäglichen Garten putzen war kaum noch zu spüren.
Hm, ich liiiiiebe einen solchen Start in die Woche!
Genießen Sie das Leben!
Anja Kolberg
P.S. Durch Zufall habe ich ein tolles Nachschlagewerk gefunden: Woxikon - dort finden Sie Synomyme. Ich war immer auf der Suche nach einer solchen Lösung (habe früher die in Word genutzt) - jetzt ist sie gefunden. Zur Aktualisierung läuft die Rubrik "Link: Auskunft+Wissen" daher über die Startseite.
Donnerstag, 30 August, 2007
Kleine Freiheiten im Alltag
Eine solche habe ich gestern genossen: Es war halb fünf, eigentlich noch 1.5 Stunden Zeit weiterzuarbeiten. Die Sonne schien und meine Gedanken zogen zu dem Buch, das ich fast zu Ende gelesen hatte. Warum nicht eine kurze Pause machen? Also die Treppe runter, die Kaffeemaschine angeschmissen, ab auf die Terrasse in die Sonne. Hmmmm, tat das gut. Ich liebe ja die Wärme der Sonnenstrahlen, wenn es im Schatten sonst recht frisch ist. Das tut mir gut. So las ich und las und las und sah auf die Uhr und dachte: So, jetzt musst du aber wieder reingehen, wenn du heute noch fertig bekommen willst, was du angefangen hast. Ja, wäre vernünftig.
Auf der anderen Seite: Was soll das? Warum mache ich mir diesen Streß? Ich kann auch genau so gut am nächsten Tag mit der Arbeit weiter machen und das gute Gefühl meiner Miniauszeit mit in die Arbeit des nächsten Tages fließen lassen.
Gedacht, getan. Ich setzte mich wieder in die Sonne und vertiefte mich in das Buch, bei dem Tränen ebenso liefen wie herzhaftes Lachen. Und ich war glücklich. Plötzlich kam ein Gefühl auf, das ich sonst nur aus dem Dänemark-Urlaub kenne, wenn ich dort am Tisch auf der Terrasse sitze und lese. Ahhhh, tat das gut!
Ich erinnerte mich an den Bericht einer Bekannten, die von ihrem beruflichen Aufenthalt in Australien erzählte: Dort hatte der Chef in der Werbeagentur am Nachmittag aus dem Fenster geschaut und gesagt: "Ein tolles Wetter zum Surfen." packte sich seine Sachen und ging an den Strand. Das Lebensgefühl hätte sie in Deutschland nicht erlebt.
Aber ich erlebe es gerade! Es gibt nur einen - zumindest in der Selbstständigkeit - der mir Streß macht, das bin ich selbst. Und es ist nicht leicht, diese strenge Grenze, sofort alles abzuarbeiten (wer weiß, was sonst ist) zu durchbrechen. Selbst in meiner Angestelltenzeit war es möglich, mal zwischendrin einen Tag Urlaub zu nehmen oder am Nachmittag Überstunden abzubauen, wenn ich was Schönes vorhatte. Genutzt habe ich das vor allem in der Zeit, als ich meinen Mann kennen lernte und wir rund 60 km voneinander entfernt wohnten. Das war eine tolle Zeit!
Kleine Freiheiten im Alltag müssen nicht lange sein. Da reicht schon oft eine Stunde und die Energie, die ich dann anschließend wieder in meine Arbeit investiere, zahlt die Pause mehr aus, als wenn ich durcharbeite und traurig darüber nachdenke wie schön das Wetter doch draußen ist! Seit einigen Wochen, wenn es draußen trocken ist, nehme ich mir am Vormittag eine Stunde Zeit: Ich setze mich auf die Terrasse und lese die Zeitung und schreibe anschließend meine Erfahrungen in mein Laptop. Das tut so gut und ist so kostbar. Jedes Mal schreibe ich zum Schluss: Das war gut investierte Lebenszeit!
Und wäre das alles nicht schon Belohnung genug, hat mich Minu auch noch
mit einem ihrer Tänze erfreut: Sie schmeißt dann ihren Knochen in die
Luft, hüpft und spielt und tanzt damit. Ein königliches Schauspiel, das
mich zum Lachen brachte. Und dass alles, "nur" weil ich mir eine
Miniauszeit gestern Nachmittag nahm!
Grüße von der Sonneninsel der kleinen Freiheit
Anja Kolberg
Brauche ich auch eine Wunschliste?
Das Buch "Die Wunschliste" hat mich zum Nachdenken gebracht. Brauche ich auch eine Wunschliste? Wenn ja, was würde darauf stehen? Habe ich heimliche Träume, unausgesprochene Sehnsüchte oder auch ganz banale Dinge, die ich einfach nicht anpacke? Weil der Alltag dazwischenkommt?
Und dann habe ich angefangen, eine Liste zu schreiben und war mehr als erstaunt, was dort alles stand...
Einen zauberhaften Tag!
Anja Kolberg
Freitag, 24 August, 2007
*Hühüpf*
Manchmal braucht es nur ganz wenig im Leben und schon fängt mein Herz an zu hüpfen. :o) Zum Beispiel gestern morgen: Ein Briefumschlag in meinem Postfach. Der hat so gut getan - eine tolle Überraschung. Türen öffnen sich ganz leicht, die vorher schwer zu öffnen waren. :o)
Selbst die ärgste August-Regenzeit geht vorbei, wie die Sonne wieder einmal beweist. So ist es auch mit allen Prüfungen, Herausforderungen oder dunklen Zeiten im Leben: Von irgendwo kommt ein Lichtlein her. Die Sonne bricht durch die Wolken, denkt gar nicht daran, das Regenspiel länger mitzumachen. Alles hat ein Ende. :o)
Ein schööööööönes Wochenende!
Anja Kolberg
Montag, 20 August, 2007
Ein guter Start in die Woche!
Vorbereiter dafür ist das schöööne Wochenende, das wir hatten:
Der
Samstag mit Grillen auf der Terrasse und viel Gemütlichkeit, Quatschen,
Essen, Trinken und Glück mit dem Wetter war einfach gut. Manche Menschen
sieht man einfach viel zu wenig! :o)
Und gestern haben wir dem Brautpaar den Videofilm und die gemachten Fotos gezeigt. Gut, dass es diese visuellen Erinnerungen gibt. Das macht Spaß!
Ich wünsche Ihnen eine gute Woche!
Anja Kolberg
Dienstag, 07 August, 2007
I-Dötzchen-Tag
Unzählige Schultüten wandern den Kirchweg hoch. Dort ist unsere
Grundschule. Heute ist der große Tag der Einschulung. Alle haben sich in
Schale geworfen. Die Aufregung ist bis hier oben zu spüren.
Die Zeit der Zahnlücken. Der ersten klitzekleinen Liebe. Der dooofen Klassenkameraden. Der netten Lehrerin. Rechnen. Lesen. Schreiben. Pausenbrot. Die beste Freundin. Hausaufgaben. So vieles beginnt heute für die kleinen Menschen!
Viel Glück allen von Ihnen, die heute mit ihren Kindern, Enkeln, Nichten, Neffen, Freundinnen und Freunden gestartet sind und mitgefiebert haben!
Anja Kolberg
Montag, 30 Juli, 2007
Schöne Tage halten ein Leben lang
Am Samstag war kirchliche Hochzeit von Christiane, der Schwester meines Mannes. Der Tag ging so schnell vorbei und war soooo traumhaft schön!
Die Messe mit all ihren Gefühlen war für mich ein Highlight. Dazu beigetragen hat die Gospelsängerin Adrienne (bei ihr hatte ich vor 2 Jahren einen Workshop besucht, daher freuten wir uns so auf die Musik) mit zwei weiteren Sängerinnen. Ich war ganz durchgeweicht vom Weinen, konnte kaum noch fotografieren, so ergriffen war ich. Besonders schön fand ich das Lied "I' m kissing you" von Des'ree - wow, ein Traum!
Nach der Messe ging es mit einem alten Feuerwehrauto zum Fotografieren.
Die haben wir im Park der Burg
Bergerhausen gemacht. Links ein Ausschnitt - ein hübsches Brautpaar
- tolles Brautkleid - edler Anzug.
Das Wetter hat super mitgespielt. Obwohl es morgens wie verrückt geregnet hat, hörte es zum richtigen Zeitpunkt auf: Vor der Trauung. Und währenddessen kam wahrhaftig noch die Sonne heraus! Ab da blieb es trocken, war sonnig, mal bewölkt und angenehm von der Temperatur. Wenn das mal keine guten Zeichen sind.
Danach dann zum Feiern in die Kommandeursburg. Ein tolles Fest. Viele Gäste. Köstliches Buffet (von Schwiegermutter gezaubert), leckere Hochzeitstorte (vom Bruder meines Mannes gebacken), tolles Ambiente, Tanzen, Musik, Feiern...
Mir hat die Aktion mit dem Partyballon, die wir uns überlegt haben, gut gefallen. Die Wünsche aller wurden auf Herzpost-its gesammelt, auf den Papierballon geklebt und der stieg dann um Mitternacht - toll beleuchtet - in den Himmel. Mit ein bischen weniger Wind wäre es noch mehr gelungen - aber auch so ein Highlight.
Die beiden Flittern jetzt in Dubai und auf Mauritius. Hmm, schöööön!
Tage wie dieser werden wochen- und monatelang geplant und dann ist er so schnell vorbei. Es bleibt die Erinnerung - und die hält ein Leben lang.
Auf die Liebe!
Anja Kolberg
Montag, 23 Juli, 2007
Hochzeitstag!
Ein ganz besonderer Tag ist heute: Vor 14 Jahren haben Guido und ich
geheiratet!
Es war der heißeste Tag im Jahr. Bilder, die mir ewig in Erinnerung bleiben werden: Eine Kutsche mit einem weißen und einem schwarzen Pferd. Eine bewegende Messe mit schöner Musik (unter anderem UNSER Lied: "Follow you - follow me" von Genesis. Liebevoll auf der Querflöte gespielt von meinem lieben Kollegen Wolfgang), mitgestaltet von Freunden (Meßdiener) und Verwandten (Lesung, Pfarrer). Unvergesslich schöne Momente vor der Kirche, die Gratulanten, fliegende Tauben. Die Kutschfahrt zu meinen Eltern nach Hause. Die Nachbarn hatten ganz toll geschmückt - ein Ständchen - Babywäsche zum Aufhängen - ein Holzstamm musste durchgesägt werden. Kaffee und Kuchen. Dann auf zum Schloss Heiligenhoven in Lindlar. Sektempfang. Die schöne Fotozeit im Park. Eine unvergessliche Feier mit köstlichem Buffet meiner Schwiegermutter Gisela - einer sagenhaften 3-stöckigen Hochzeitstorte mit Krokantkrone, die Ulf, Guidos Bruder gezaubert hatte. Die vielen Spiele, die meine Schwester organisiert hatte. Um Mitternacht gingen die Lichter aus, eine mehrstöckige Hochzeitstorte aus Holz, bestückt mit unzähligen Teelichtern wurde mit dem Lied "Ein schöner Tag" in den Raum gefahren. Gänsehaut-Stimmung. Wir haben an dem Tag so viel getanzt, gelacht, gefeiert, gegessen, gesungen. Es war einfach wunderwunderschön. So ein Tag ist ein ganzes Energiebündel an Freude, von dem ein Paar sein Leben lang zehrt.
Und heute, während die Vorbereitungen für die kirchliche Hochzeit von Guidos Schwester Christiane laufen, wird mir mehr und mehr bewusst, wie viele Menschen daran Anteil hatten, dass es so schön wurde wie es war. Das wird mir heute erst richtig bewusst, wo ich selbst als Familienmitglied in die Hochzeitsvorbereitungen eingebunden bin. Wie viel Liebe von den Menschen investiert wurde, Arbeit, Übung, Ideen, Vorbereitung. Dafür bin ich sehr dankbar. Das merke ich heute viel mehr als vor 14 Jahren, wo so viel Trubel war.
Es tut so gut, in eine Gruppe von Menschen eingebunden zu sein, die man liebt und von denen man geliebt wird. Auch wenn manche mit der Zeit gehen oder sich ein Kontakt löst, so bleibt die wundervolle Erinnerung an diesen besonderen Tag!
Ein Hoch auf die Liebe!
Anja Kolberg
Eine neue Woche!
Hallo und guten Morgen aus Köln!
Eine neue Woche beginnt und ich habe diesmal Startschwierigkeiten. Vielleicht, weil das Wochenende soooo schön war: Meine Eltern haben uns besucht, wir hatten einen schönen Nachmittag. Ich habe dafür eine leckere Quiche ausprobiert. Sie ist gelungen. Und am Sonntag Familienbesuch bei Guidos Bruder. Die süße Nichte Jule ist schon drei geworden.
Oder auch das süüüüüße Baby, das Patenkind meines Mannes, das wir
Donnerstag das erste mal live gesehen haben. Soooooo süß! So kleine
Söckchen! So glückliche, liebevolle Eltern! So leckere
Mickey-Maus-Waffeln! Mein Mann konnte nicht umhin, seinem Patenkind
einen kölschen
Strampler zu schenken. :o)
Und nach so guten Tagen und einer guten Nacht, in der ich himmlisch geschlafen und geträumt habe, noch ein sehr schönes Buch zu Ende gelesen habe (stelle ich bald hier vor), da muss die neue Woche erst mal an Schwung gewinnen. Das wird sie, da bin ich mir sicher!
Ich wünsche Ihnen eine gute Woche mit kleinen und großen Glücksmomenten!
... und die wünsche ich mir selbst auch!
Herzlich,
Anja Kolberg
Dienstag, 10 Juli, 2007
Hochzeiten sind was feines!
Am Samstag, den 7.7.07 hat meine Schwägerin Christiane ihren Björn geheiratet. Ein schöööönes Fest, ein noch schöneres Brautpaar - was wünscht man sich mehr? Ich war damit betraut, Fotos zu machen. Sie sehen keine vom Brautpaar (ooooooooh), da ich dazu das persönliche Einverständnis der beiden brauche. Aber ein paar andere schöne Eindrücke. Mir hat der Tag viel Spaß gemacht und es ist so süß zu sehen, wie liebevoll die beiden miteinander umgehen. :o)
Klar, bei Hochzeiten denk ich natürlich auch an meine zurück. Wie aufgeregt ich war und wie schnell der Tag vorbei war. Wieder mal ein gelungener Beweis für die Relativitätstheorie.
Da mein Mann zufällig :o) Beziehungen zu Schornsteinfegern hat und seine Schwester ja auch den Glücksberuf bei ihm gelernt hat, gab's auch den Segen vom Schwarzen Mann. Was soll da noch schief gehen?
Ich mag Hochzeiten sehr! Meine liegt jetzt *rechne* 14 Jahre zurück. Was für eine lange Zeit, auch sie scheint wie im Flug vergangen.
Einen schönen Tag!
Anja Kolberg






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