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Freitag, 25 März, 2016

Ein herrlicher Beginn eines neuen Lebensjahres

Mein gestriger Geburtstag hat sich als Glückstag entpuppt. Ich freue mich so sehr darüber, weil ich es auch schon anders erlebt habe oder er anders begann, wie im letzten Jahr, wo Tränen flossen...

Mein ursprünglicher Wunsch war, wieder mittags mit meinem Mann in der Kölner Südstadt brunchen gehen, weil ich mich auf die Auswahl dort so freue. Ob das zeitlich klappte, war zunächst unklar. Ich habe es einfach losgelassen. Und wie der Himmel es dann wollte, hatte mein Mann dann wahrhaftig rechtzeitig frei. Manchmal ist es ein Glück an Ostern Geburtstag zu haben. :o) Also auf in die Südstadt.

Wir fanden einen Parkplatz gleich in der Nähe und auch einen Tisch im gut besuchten Ecco nahe der Serverinsstraße. (Links zum Ende des Artikels.) Wir wählten das vegane und normale Brunchbüffet. Es ist für mich etwas besonderes, so mit meinem Mann, der kein Veganer ist, essen zu gehen, so dass jeder auf seine Kosten kommt.

Die Auswahl ist nicht extra groß, aber lecker. Besonders das vegane Kuchen- und Nachtischbüffet ist mein Highligt. Oah, sooooo lecker. Diesel kleinen Kuchenstücke, genau richtig, um zu probieren und die Cremes und der Milchreis und und und ... Für mich ist es königlich, aus so vielen veganen Speisen aussuchen zu können.

Ich war rundherum glücklich, als wir das Restaurant verließen. Und ich freute mich auf das, was noch kam: Vor ein paar Tagen sahen wir einen Bericht in der WDR-Lokalzeit, dass die Kölner Seilbahn wieder eröffnet hat.

Die seit 50 Jahren bestehende Institution hatte in neue Technik investiert. Klang gut. Das Kölnpanorama von dort zu sehen, muss herrlich sein. Ich hatte gesagt, dass ich noch nie mit der Gondel über den Rhein gefahren bin und das mal gerne machen möchte. Mein Mann hatte auch Lust und so sind wir dann nach dem Restaurantbesuch mit wohlig gefülltem Magen Richtung Flora/Zoo gefahren, wo wir nahe der Seilbahn unter der Zoobrücke geparkt haben.

Wir buchten eine Hin- und Rückfahrt. Es gibt Gondeln, die sehen wirklich herrlich aus. Wir sind mit der Maus gefahren. :-)

Es war einfach herrlich, Köln von oben zu sehen. Ich will das unbedingt nochmal machen.

Auf der anderen Rheinseite wollte ich gerne ein bisschen durch den Rheinpark gehen, bevor wir zurück fahren, weil man von dort den Dom so schön sehen kann. Für mich persönlich einer der schönsten freien Blicke auf den Dom.

Die Beete und Bäume im Park warteten geradezu auf die warme Frühlingssonne. Noch waren die Äste karg, dafür war der Dom durch die Baumwipfel besser zu entdecken.

Als wir aus der Seilbahn stiegen sahen wir ein Schild: "Kleinbahn". Gleich am Eingang der Claudiustherme war die Haltestelle. "Komm, das machen wir jetzt auch noch.", sagte ich und wir gingen schauen. Ja, da waren die schmalen Schienen auf dem Boden und nach zehn Minuten Wartezeit hörten wir die Geräusche.

Diese süße Bahn, die einmal um den Park herum fährt, hielt an. Sie wurde wie der Park auch zur Bundesgartenschau 1957 angelegt. Wir buchten beim Lokführer die Rundfahrt und setzten uns in die engen Waggons, die wohl eher für kleine Menschen gemacht sind. :-) Um so mehr Spaß hatten wir.

Wir fuhren an der Claudiustherme vorbei, am Rhein entlang und an einem großen Kinderspielplatz, konnten den Dom sehen und den Tanzbrunnen. Nach einer Vierteilstunde war die Rundfahrt beendet. Perfekt.

Ich wollte gerne ans Rheinufer, dessen Bett recht niedrig war wegen des wenigen Regens in der letzten Zeit. Zwischen den Rheinkieseln entdeckte ich sogar Muscheln.

Wir probierten einige Fotos mit dem Dom aus - zum Beispiel ihn zu küssen.

Anschließend sind wir über eine große Wiese zur Seilbahn zurück, die den Rheinpark mit Zoo und Kölner Flora auf der anderen Seite verbindet.

Welch ein gelungener Tag!

Am Morgen hatten mich unter anderem meine Eltern angerufen. Wie jedes Jahr sangen sie mir ein Ständchen am Telefon. Darauf freute ich mich schon sehr. Und es ist mir wieder gelungen, es aufzunehmen, was ich mir sehnlichst wünschte. So kann ich es auch noch hören, wenn ich 100 Jahre werde. Sie glauben gar nicht, was mir das bedeutet.

Und bei einer Tasse Tee und Kaffee, bevor wir in die Stadt losfuhren, da habe ich mir mit Ruhe meine Geburtstagspost angeschaut. Es ist so ein Geschenk für mich, diese zu bekommen, anzuschauen und zu lesen. Handgeschriebene Zeilen, etwas selbstgemaltes vom Patenkind meines Mannes und ihrem Bruder. So süß. Einen langen Brief meiner Brieffreundin aus Bayern, mit der ich mich seit 1982 schreibe, als wir bei ihren Eltern Ferien auf dem Bauernhof machten.

Wenn mein neues Lebensjahr so wird wie mein Geburtstag war, dann bin ich wirklich glücklich!

Alles Liebe aus Köln und schöne Ostertage

Anja Kolberg

PS: Hier die Links für einige oder mehrere schöne Stunden in Köln:

Ecco in der Kölner Südstadt, man kann auch gut bei den Kranhäusern/Rheinauhafen in der Tiefgarage parken, dort sind wir letztes Jahr spazieren gegangen und rund um das Lokal im Severinsviertel lässt sich gut bummeln gehen, zum Beispiel in der Severinsstraße oder auf der anderen Seite des Clodwigplatzes in der Merowingerstraße gibt es so niedliche kleine Läden. Hier finde ich, gibt es ein typisches Bild, wie ich mir ein belebtes und beliebtes Innenstadtviertel vorstelle. Dann die Kölner Seilbahn - die Kleinbahn - der Rheinpark mit dem Tanzbrunnen - dann die schöne Bad- und Saunalandschaft der Claudiustherme - und auf der anderen linken Rheinseite der herrliche Park um die Kölner Flora, wo es ein Gartenlokal zum Draußensitzen gibt, und neben dem Seilbahn-Parkplatz der Skulpturenpark. In Köln gibt es soooo viel zu entdecken.

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Montag, 21 März, 2016

Jeder Frühling ist ein neuer Anfang

E-Card

21. März. Trotz Heizung klimpern meine kalten Finger über die Tastatur. Montag in der Karwoche. Grauer Himmel. Noch nicht mal die Forsythien blühen, wenn auch schon vieles im Garten austreibt, wie die Rosen oder die Clematis am Rosenbogen.

Ich freue mich auf den Besuch, den wir für das Osterwochenende erwarten, auf meinen 46. Geburtstag und habe vom Wetterfrosch gehört, dass es am Wochenende etwas wärmer werden soll. Klingt nach einem herrlichen Osterwochenende. Endlich die Sonne genießen.

Zwar habe ich mich die letzten Wochen immer wieder mal kurz in die Sonne gesetzt, wenn sie hervorlukte, aber für mehr als eine kurze Zeit reichte es - außer vorletzten Sonntag - meist nicht. Brrrr, zu kalt. Ich sehne mich soooo sehr nach dem Frühling.

Mein Körper zeigt mir seit Anfang Februar zunehmend wieder seine müde Seite mit "Watte im Kopf"-Gefühl wie im letzten Jahr, wenn auch schwächer. Ich dachte, die Konzentrationsschwierigkeiten wären weg. Ist aber leider nicht so. Ich hoffe, es wird bald eine Ursache gefunden, damit ich etwas tun kann und besser weiß, damit umzugehen.

Bis dahin helfe ich mir wieder einigermaßen mit den homöopatischen Tropfen. Von November bis Januar brauchte ich sie gar nicht. Ich war einfach nur fit. Symptomfrei. Hm. Dieses sprunghafte Auftreten und Abhauen der Symptome ist schwer für mich. Bin schon ein bisschen traurig deswegen. Nun ja, Kopf hoch.

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, mich wieder auf die Leistungsfähigkeit meines Körpers verlassen zu können. Das zu schätzen weiß ich erst, seit dem ich es anders kennen gelernt habe. Mit wie vielen Dingen ist es im Leben so...

Vor einigen Tagen sagte ich meinem Mann: "Oder ich muss lernen, damit zu leben." Aber ist das eine Option? Ich bin 45 Jahre. Nein, es ist keine Option. Ich will dauerhaft leistungsfähig sein. Klar, es gibt Menschen in meinem Alter, denen geht es viel schlechter - wie immer im Leben und ich bin dankbar, dass es mir so gut geht wie es mir geht.

Akzeptieren ist gut, um das Beste draus zu machen. Das tue ich auch. Wenn ich im Kopf fit bin und mich gut konzentrieren kann, arbeite ich am Schreibtisch - und mache weniger anspruchsvolle Aufgaben (Hausarbeit), wenn ich gerade einen Durchhänger habe oder ich ruhe mich aus. Letzteres ist natürlich eine sehr gute Nebenwirkung meines Durchhängers. Wenn ich den nicht hätte, würde ich sehr intensiv arbeiten, mich nicht so viel ausruhen.

Alles hat immer einen guten Grund. Wäre der nur schon zu Beginn klar... Er zeigt sich erfahrungsgemäß erst bei rückblickender Betrachtung solcher Downs... Wie oft habe ich im nachhinein gedacht: "Deswegen ist das in mein Leben getreten..."

 

Ansonsten beschäfigte ich mich wieder intensiv mit meiner Heimat- und Familiengeschichte. Führe Interviews, tippe sie ab. Sichte Fotos, beschrifte und archiviere. Eine sehr intensive Arbeit, denn all die Informationen wollen verarbeitet werden. (Also mein Kopf leistet trotz des Downs schon ganz schön viel. Ich muss ihn auch mal loben!!!)

Das macht mir Freude und ist spannend, weil immer mal wieder Rätsel gelöst werden, nach deren Lösung ich oft Monate suchte. Wie vor drei Wochen, als ich nach über einem Jahr durch Zufall Familiendaten meiner Ururgroßeltern und deren Kindern fand, die in Vaals an der holländischen Grenze aufwuchsen.

Und einen Tag später erhielt ich den Kontakt zu einem Urenkel der Schwester meines Urgroßvaters. Ich hatte eine gefühlte Ewigkeit nach einem Kontakt gesucht und weiß jetzt endlich wo das Wohnhaus der Schwester meines Urgroßvaters stand - wo er auch einige Jahre lebte und in der Nähe meine Urgroßmutter kennen lernte. Dieser Hof steht sogar heute noch und wird von den Nachfahren der Tante meiner Oma bewohnt. Diesen wiedergefundenen Familienzweig durfte ich jetzt besuchen und kennen lernen. Ich sah das erste Mal ein Bild von der Schwester meines Urgroßvaters und erfuhr Spannendes aus der damligen Zeit. Wie viele Geschenke! Ich habe so viele spannende Geschichten gehört. Manchmal glaube ich wirklich, der Himmel hilft mit, damit sich Menschen finden und meine Geschichte immer kompletter wird. Ich liiiiiiebe diese Detektivarbeit. Denn jedes gelöste Rätsel legt neue offen...

Soweit für heute. In diesem Beitrag sehen Sie einige Oster- und Frühlingsecards. Viel Freude beim Verschicken!

Schöne Ostertage mit allem, was Ihnen gut tut - und Gesundheit und Lebensfreude, das wünsche ich Ihnen von Herzen

Anja Kolberg

PS: Ich blogge seltener... Jeden Monatsanfang schreibe ich meine Monatlichen Impulse, die per Mail an einen begrenzten Empfängerkreis verschickt werden. Es sind inspirative Gedanken zu zwei Themen des Monats, die meinen Kalendern entspringen. Das Mailabo läuft von Januar bis Dezember 2016 - jeden Monat eine Mail, also insgesamt zwölf Stück. Sie können das Abo für insgesamt 12 Euro beziehen. Bereits erschienene Ausgaben von 2016 werden nachgeliefert. Hier können Sie Beispiele aus 2015 lesen: Juli und August. Der Umfang ist mal länger, mal kürzer, so wie es gerade passt. Wenn Sie teilnehmen möchte, schicken Sie mir einfach eine kurze Mail an ak@anjakolberg.de. Nach Zahlung erhalten Sie die Impulse bis einschließlich Dezember 2016 zugestellt. Danach endet das Abo automatisch.

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Freitag, 04 März, 2016

Winterzeit statt Frühlingsluft - Loslassen und Konzentrieren

Riesige Schneeflocken fielen in Köln heute Vormittag vom Himmel. Die Pfannen auf den Dächern sind immer noch nass und auch die Straße ist es. Das höre ich am Geräusch der am Büro vorbeifahrenden Wagen. Freitag Nachmittag. Bald ist Wochenende.

Nach von mir ersehnter Frühlingsluft sieht es so gar nicht aus. Zurück zum Winter. Der Himmel grau. Kalter Wind. Die Heizung bollert. Dampfender Tee wärmt die Hände.

Ok, dann mummel ich mich noch mal ein an diesem Wochenende. Einen Tag in der vergangenen Woche saß ich eine halbe Stunde hinterm Haus auf der Terrasse. Trotz Kälte, aber in der Sonne und mit vorheriger Bewegung gings. Von diesem Gefühl wie es bald im Frühling öfter sein wird, etwas abbekommen. Vögel zwitschern. Herrlich.

Wie oft passiert es mir, dass ich etwas vorhabe, etwas will und dann macht mir das Leben einen Strich durch die Rechnung. Wie jetzt. Ich will Frühling, 12 Grad, Sonne. Ich bekomme Schneeregen. Grauen Himmel.

Eines ist sicher: Das bleibt nicht so. Und auf die kommende Veränderung der Jahreszeit, da freue ich mich.

Vorzeichen sind da: Viele Gänseschwärme am Himmel. Die Mininarzissen blühen im Beet. Beim Spaziergang sah ich die lila Blüten der Veilchen und Krokusse. Überall strahlen Schneeglöckchen. Es bleibt immer länger und morgens wird es früher hell. Es juckt mich in den Fingern, aufzuräumen und loszulassen.

Als ich das Problem im Büro hatte, mich auf eine Sache zu konzentrieren, guckte ich auf die Wand hinter meinem Bildschirm.

Sie hing voller Karten, Texte, Bilder, Feedbacks, Inspirationen. Sie hatten mir lange gut getan und Kraft gegeben, aber jetzt passte es nicht mehr. Kein Wunder, dass es mir schwer viel mit dieser Ablenkung. Wie sollte da Ruhe in mir sein? Also aufgestanden und alles abgehängt. Zwei neue Zettel aufgehängt. Auf jedem steht etwas, auf das ich mich konzentrieren will.

Danach habe ich die Papiertonne bis oben hin mit Verlagsprospekten, Zeitschriften und Katalogen gemacht, die hier auch noch meine Aufmerksamkeit verstopften ... Ein herrliches Gefühl auf den frei gewordenen Platz zu schauen!

Seit dem geht es mit der Konzentration besser. Yeah!

Und auf ein weiteres gemütliches Wochenende im warmen Zuhause.

Anja Kolberg

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Sonntag, 14 Februar, 2016

Die Renovierung ist abgeschlossen! HÜPF!

Seit Donnerstag Abend hängen die neuen Gardinen in Küche und Esszimmer und ich habe als bewusste, letzte Handlung die Klappleiter in den Keller gestellt. Darauf hatte ich mich schon lange gefreut. Genauso wie auf den ersten Tulpenstrauß dieses Jahr auf dem Esszimmertisch. Ein Frühlingstraum!

 

Wie ich Ende Januar hier berichtete, spielten seit 2. Januar Presslufttacker, Kappsäge, Wasserwaage, Zollstock, Schleifer, Pinsel und Farbe die Hauptrollen in meinem Alltag und dem meines Mannes. Wir wollten unseren Traum von einem nordischen Landhausstil für zwei Räume verwirklichen. Die warmen Terracottafarben wichen einem klaren weiß und hellgrau. Es sieht sooo schön und anders aus. Passender zu unserem Kölner Altbau aus 1926. Ein Schrank fehlt noch im ehemaligen Türdurchbruch, das schwedische Möbelhaus hatte kein passendes Stück für die 80 cm breite Aussparung in der Mauer. Mit etwas Ruhe werden wir dafür auch noch das richtige Stück finden.

Die letzten vierzehn Tage - ja, auch über Karneval - haben wir uns auf den Zuschnitt und die Montage der vielen Abdeck-, Hohlkehl-, Eck- und Abschlussleisten konzentriert, die Rückwand der Nische zwischen Hochschrank und Unterschrank in der Küche verkleidet, eine neue Beleuchtung darüber aufgehangen und ein Ordnungssystem für Gewürze, Tablett, Küchenrolle ...

Aschermittwoch besserten wir die letzten Stellen mit weißem Lack und grauer Wandfarbe aus und bezogen am Donnerstag die 20 Jahre alten Holzstühle mit neuem Stoff. Es hat mir so einen Spaß gemacht, dabei mit dem Tacker zu arbeiten. Mein Mann hat sich einen Kompressor zu Weihnachten gewünscht und der hat uns bei der Renovierung gute Dienste geleistet. Damit hat mein Partner alle Holzbretter an der Wand befestigt und ich den Stoff auf den Stühlen. :-)

Ich hoffe, ich werde nicht mehr so schnell denken: "Machen wir mal eben." Beispiel: Ich dachte, das Beziehen der Stühle ist ruckizucki gemacht. Aber ich habe nicht damit gerechnet, dass die Polsterer Spaß daran hatten ganze Magazine der Klammern zu verschießen. Es hat so lange gedauert, bis die runter waren. Doch mit Geduld und Spucke haben wir auch das geschafft.

Ein neues Bild von einem meiner Fotos von den Dünen mit Blick auf die Nordsee in Dänemark haben wir uns zum krönenden Abschluss ebenso gegönnt wie neue Gardinen mit gesticktem Motiv und einer Spitzenborde. Wir fühlen uns rundherum wohl. Hier ein paar Bilder von der Verwandlung:

Vorher - Esszimmer:

Vorher - Küche:

Nachher - Esszimmer: Über der in beiden Räumen neu angebrachten weißen Holzvertäfelung haben wir uns für Grau entschieden. Im Esszimmer Vliestapete. In der Küche haben wir die vorhandene Raufaser überstrichen.

Blick vom Esszimmer in die Küche:

Blick auf die Küchenzeile: Wir sind froh, dass wir uns für die graue Seite der Nischenrückwand entschieden haben.

Und hier ein Blick auf die Stickerei der Gardine:

Wir sind stolz auf unsere Eigenleistung. Sechs Wochen hat die Verwandlung gedauert. Wenn ich jetzt im Wohnzimmer über dem Esszimmer sitze, habe ich das Gefühl, unter mir liegt ein Schatz. :-)

Jetzt habe ich endlich wieder den Kopf für mein Büro frei. Juchu! Ich neige in Phasen, wo ich auf ein anderes Projekt konzentriert bin, dazu, Papierstapel der nicht so dringenden Sachen zu bilden. Jetzt wird hier aufgeräumt.

Die erste Aktion nach dem Schreiben dieses Blogbeitrags ist die Räumung meines Lagers der Kalender 2016 und Minikarten-Sets. Die Preise werden purzeln. Die Aktion hat begonnen und geht bis 5. März 2016. Helfen Sie mit!

Zum Abschluss: So hat sich der Tulpenstrauß die letzten Tage entwickelt:

Herzliche Grüße aus Köln

Anja Kolberg

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Sonntag, 31 Januar, 2016

Ein Lebenszeichen aus Köln

Hallo ihr lieben Menschen da draußen in der Welt,

ich hoffe, Ihr Jahr 2016 hat schon seine gute Seite gezeigt. Ein gutes Jahr 2016 für Sie!

Mein 2016 zeigt sich ereignisreich, deswegen gibt es heute nach vielen Wochen erst ein Lebenszeichen von mir. Ich bin abgetaucht in eine andere Arbeitswelt: Seit 2. Januar renovieren mein Mann und ich Küche und Eßzimmer. Inzwischen weiß ich auch, warum wir das so lange vor uns herschoben: Es ist sehr viel Arbeit. :o)

Aus anfänglich gedachten maximal vierzehn Tagen sind nun schon vier Wochen geworden. Und wir sind noch nicht fertig, wenn auch ziemlich nah an der Ziellinie. Dabei haben wir bis auf sonntags und vier andere freie Tage jeden Tag einige Stunden an unserem Projekt gearbeitet.

Küche und Eßzimmer sind bei uns zwei Räume, die durch einem Thekenbereich verbunden sind. Die Buchenküche ist 1996 bei unserem Einzug neu montiert worden, nachdem wir mit unseren Familien das alte Stadthaus über ein Jahr saniert hatten. Sie bleibt also bestehen, ebenso wie der terrakottafarbene Fliesenboden in der Küche, das Buchenlaminat im Eßzimmer und die hell gekelkte Holzdecke. Der Rest an den Wänden wird verschönert. Die terracottafarbene Strukturvliestapete im Eßzimmer ist Vergangenheit, auch die dazu passenden orangfarbenen Wände in der Küche. Die waren seit 13 Jahren unsere Begleiter.

Hätten wir nur neu tapeziert und gestrichen, wären wir wohl längst fertig. Wir als Dänemarkfans träumten seit langem von einer Wandvertäfelung bis halbe Wandhöhe aus weißen Holzpanelen - ganz wie im nordischen Landhausstil. Und diesen Traum haben wir jetzt wahr werden lassen. Wenn man es selbst macht, gut machen möchte und nicht vom Schreiner fertigen lässt - braucht das seine Zeit.

Hier ein paar Impressionen von unserem Weg: Unser Altbau hat in der unteren Etage etwas schiefe Wände.

So hatte mein Mann im Eßzimmer einiges zu tun, damit die Unterkonstruktion wirklich gerade ist.

Derweil habe ich die Holzpanelen geschliffen, vorgestrichen und dann die hochgestellten Holzfasern wieder glatt geschliffen. Das habe ich bei uns dank der anfangs milden Temperaturen auf der Terrasse machen können und mich an dem Gesang der Vögel erfreut. Hätte ich sonst nicht gehört. Schön!

Der Altbau bringt auch kleine Schätze zu Tage. So zeigte sich unter der Tapete im Eßzimmer wieder an manchen Stellen - wo keine Rigipsplatten waren - traumhafte alte Farbschichten wie man sie wahrscheinlich in toskanischen Herrenhäusern finden würde. Leider nicht überall ... Ich hatte kurz überlegt, einen Rahmen um eine Stelle zu machen und es so zu lassen. Um die Schönheit des Alten zu zeigen.

Wie das so ist bei Renovierungen: Es kommt eines zum anderen. "Jetzt sind wir einmal dran. Jetzt machen wir es auch gut und schön." Der graue Heizungskörper sah nicht mehr zur jetzt weißen Wand aus und bekam zwei Farbanstriche. Dabei kosteten mich die winzig kleinen Lamellen so manchen Nerv, weil die wasserbasierte Farbe nicht gut hielt (trotz guter Untergrundvorbereitung) und jede Lamelle einzeln gestrichen werden wollte. Da merkte ich: Mein Körper ist nicht mehr dafür gemacht, ewig gebeugt auf dem Boden zu hocken, es sei denn, ich würde endlich mit Yoga ... ;o)

Die zwanzig Jahre alten Steckdosen waren vergilbt, also auch neu gekauft. Die Arbeitsplatte auf der Theke war durch die Holzvertäfelung zu klein, das Rolladenband schrieh nach einer Auswechslung ebenso wie der Rolladenmotor. Die Rolladenkästen wurden isoliert und zwei gesprungene Fliesen in der Küche ausgetauscht. Weil die Holzvertäfelung im Eßzimmer so schön aussah, beschlossen wir sie auch in der Küche zu machen. Nach vierzehn Tagen waren wir dann soweit, dass wir die Küche streichen und das Eßzimmer tapezieren konnten.

Bis wir mal die richtige Tapete gefunden hatten, war es ein langer Weg...

Wir wollten einen Grauton, weil der das Weiß der Holzvertäfelung so richtig schön zur Geltung bringt. Nicht zu hell, nicht zu dunkel, damit es nicht düster wirkt. Die Tapete sollte auch ohne Struktur oder Muster sein, damit es mit den senkrechten Panelen harmonierte. Und eine Vliestapete war uns auch wichtig, weil die sich soooo gut abziehen lässt. Nie wieder Raufaser! In der Küche musste um den Rolladenkasten ein Stück Raufaser ausgebessert werden und es war trotz einweichen - Milimeterarbeit mit dem Spachtel, bis sie wirklich runter war. Deswegen die Entscheidung für Vliestapete.

Und die zu finden nach unseren Vorstellungen war lange Sucharbeit. Es gibt zwar inzwischen weiße, überstreichbare Vliestapeten, doch die Muster gefielen uns nicht und wir wollten auch das Eßzimmer nicht streichen. Und eines Tages fand ich sie: Genau die richtige Tapete! Meisterflies heißt sie. Sie ist zwar von der Oberfläche recht empfindlich, aber sie sieht einfach umwerfend bei uns aus. Für die Küche ließen wir uns die gleiche Farbe im Baumarkt anfertigen und ich mischte sie dann ein paar Töne heller auf. Die Küche sollte wegen der doch dunkleren Küchenzeile einen helleren Ton haben.

Ich liiiebe streichen und fange dabei immer an zu singen - auch wenn es anstrengend war, zwei Tage auf der Leiter zu verbringen...

Stand heute: Die Arbeitsplatte auf der Theke ist passend zu unseren schiefen Wänden ideal eingepasst, geschliffen und zweimal gestrichen, sie braucht noch eine Behandlung, weil die Schnittkanten der Buchestäbchen den Lack schlucken. Das dürfte Montag geschafft sein. Dann sind in der Karnevalswoche die Abschlussleisten oben auf der Vertäfelung und die Eckleisten dran. Die Fußleisten sind bereits montiert.

Es sieht so schön aus.

Dann fehlt noch eine neue Nischenverkleidung für die Küche zwischen Hochschrank und Arbeitsplatte. Bisher hatten wir dort Tapete, die mit abwaschbarer Latexfarbe gestrichen war. Das wollten wir ändern. Die weiße Melaminplatte steht bereits fast fertig zugeschnitten bereit. Die Halogenstrahler unter den Hochschränken geben nach zwanzig Jahren endgültig ihren Geist auf und können nicht mehr repariert werden, weil die Verkabelung regelrecht einmontiert wurde. Also kommt noch eine neue LED-Lichtleiste unter die Hochschränke.

Der Bezug der Eßzimmerstühle ist an den Ecken abgescheuert. Wir haben beim Kauf damals Stoff mitgegeben bekommen. Vielleicht reicht der aus, um die Stühle neu zu beziehen. Mal sehen. Und dann geht es auf zu IKEA einen neuen Schrank für das Eßzimmer kaufen. Die grau-weißen Räume brauchen weiße Deko und einige Farbtupfer. Ich freue mich schon auf den Moment, wo das Chaos überall beseitigt, alles wieder eingeräumt ist und ich mir die ersten Frühlingstulpen auf den Tisch stelle. :-)

Unsere Minu ist uns auch beim Renovieren eine treue Begleiterin. Sie hat einen neuen Lieblingsplatz unter dem großen Eßtisch gefunden. Ihre eigene Freiluft-Hundehütte. Zwischendurch war immer mal Zeit zum Schmusen und Fotos zu machen. Ich liiiiiebe unseren dreizehnjährigen Schatz jeden Tag ein bisschen mehr.

Es macht mir Spaß handwerklich zu arbeiten. Weil ich die Ergebnisse sehen kann. Weil ich es mag, mit Farbe zu arbeiten. Weil ich es gerne schön mache. Weil es was ganz anderes ist, als am Schreibtisch zu sitzen. Ich habe bei meinem Vater - er ist Elektriker und hat damals hat Haus seiner Eltern umgebaut - als Kind geholfen, wenn auch 'nur' Handreicherin, aber immerhin. Ich habe so manches dabei gelernt, zum Beispiel voraus schauen. So helfe ich heute meinem Mann und traue mich immer mehr, selbst Dinge anzupacken.

Letzte Woche habe ich das erste Mal mit der Stichsäge gearbeitet. Cooles Gefühl. Zwar mit Hilfe meines Mannes, aber immerhin. Ich habe die Ruhe und Geduld, feine Sachen zu machen, mein Mann die Kraft und Fachkenntnis, um die großen Dinge zu bewegen. Was eine/einer nicht kann, kann die/der andere. Streichen ist eindeutig mein Metier. Nach 24 Jahren Zusammensein klappt die Teamarbeit immer besser und macht richtig Spaß! :-)

Mir ist wieder einmal aufgefallen - das war u.a. beim Pergolabau im Frühjahr 2014 auch so: Ich kann mich während solcher intensiven Projekte schwer auf etwas weiteres, neues konzentrieren. Im Büro habe ich so nur das nötigste gemacht. Mir war wichtiger, etwas auf der Baustelle vorzubereiten, was wir dann weiter machen konnten, wenn mein Mann von der Arbeit nach Hause kam. Und wie oft war ich im Baumarkt, um die richtigen Leisten zu finden, die richtige Tapete, die richtige Lösung für die Reparatur der Fliesen ... Ein Stapel Quittungen thront auf meinem Schreibtisch. Ich bin im Baumarkt auf freundliche Mitarbeiter gestoßen, die so manchen Tipp geben konnten. (Also entgegen dem geläufigen Klischee.) Dort könnte ich jetzt glatt anfangen zu arbeiten, ;o) so gut kenne ich mich im Baumarkt inzwischen aus. Mein Bruder - er hat Tischler gelernt - meinte im Scherz, mein Mann und ich könnten uns mit Küchen- und Eßzimmerrenovierung selbstständig machen. Räusper. Für uns ist ok und macht auch wirklich Spaß, aber dann ist auch gut. :-)

Ich vermisse meine Kopfarbeit schon. Bald ist es wieder soweit. Wir wollen ja beide endlich fertig werden. So bleibt so manches liegen. Der Hausputz. Der Weihnachtsbaum. Noch nie stand er so lange wie in diesem Jahr. Es war aber auch so schön, müde auf der Couch zu liegen und dann in die Lichter zu schauen. Erstaunlicherweise hat die Nordmanntanne nicht genadelt. Die Zweige hingen nur schon fast auf dem Boden. Sieht noch richtig gut aus, besonders im Dunklen:

Am Samstag hat der Baum unser Wohnzimmer in Einzelstücken verlassen. Ganz schön hart und pieksig seine Zweige. Mein Mann lag mit Rücken danieder. Die Baustelle ruhte, da habe ich die Chance für einen Hausputz genutzt. Dem Baum bin ich für seine wochenlange Treue wirklich dankbar. Eine schöne Zeit.

So, genug für heute. Ich könnte noch weiter schreiben. Aber wir haben Sonntag. Eigentlich will ich sonntags nicht arbeiten. Heute ist es so. Büroarbeit ist dran. Schreiben. Das liebe ich. Und so habe ich endlich mal wieder gebloggt und Sie wissen, warum ich mich so lange nicht gemeldet habe.

Viele Grüße aus der Renovierungszentrale von einer müden und glücklichen - morgen schreibe ich dann die Impulse für Februar!

Update 14.2.: Hier die Fortsetzung.

Anja Kolberg

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Dienstag, 22 Dezember, 2015

Weihnachtsstimmung: Liebe. Hoffnung. Singen.

Hallo, ihr lieben Menschen da draußen in der Welt!

Die letzten Wochen war es ruhig hier im Blog. In meinem Leben war so viel los. Nicht nur in meinem Webshop mit dem Verkauf von Kalendern, Karten und Impulsen. Auch privat. Meiner Oma ging es gesundheitlich nicht gut und treue LeserInnen wissen, was Oma für eine Wichtigkeit für mich hat. Ich hoffe, sie kommt wieder zu Kräften und erholt sich wieder. Im Blog habe ich immer wieder von meinen Besuchen bei meiner Familie im Bergischen berichtet. Oma spielte dabei immer eine wichtige Rolle.

Seit ungefähr 2006 nehme ich ihre Geschichte auf Band auf, nachdem ich ihr oft zugehört hatte und meinte, das wäre so wichtig und müsste eigentlich festgehalten werden. Das habe ich in die Tat umgesetzt und nehme seit dem immer wieder Gespräche mit ihr über ihre Vergangenheit auf. Ich habe zwar schon viel erfahren, viel recherchiert und abgetippt, doch hoffe ich, weitere Puzzlesteine hinzufügen zu können. Mal sehen, was der Himmel uns noch an Zeit schenkt. Ich hoffe noch viele Stunden bei guter Gesundheit, in denen ihr kölsches Herz vor Freude schlägt.

Durch die Erzählungen meiner Oma bin ich auch auf das Singen in den Familien aufmerksam geworden. Das war damals so üblich: Man saß zusammen am Tisch und sang Volkslieder. Einer der Brüder spielte Akkordeon, ihr Vater die Zitter. Eine schöne Tradition, die auch in Köln mit ihren Mitsingkonzerten (z.B. über den Verein Loss mer singe oder Björn Heuser ... es gibt noch viel mehr) wieder Aufwind erhält.

So kam es auch, dass ich am 4. Advent Lust hatte, zum ersten 'Loss mer Weihnachtsleeder singe' ins Kölner Stadion mit meinem Mann und seiner Schwester mit Familie zu gehen. Dort wurde nach dem Berliner Vorbild gemeinsam mit 32 Chören, vielen Kölner Musikern und Künstlern und 32.000 Menschen 21 Weihnachtslieder angestimmt. Es war ein Erlebnis. Ich glaube, hier hat eine Tradition ihren Anfang gefunden. Es waren sehr viele Familien mit Kindern da, auch viele ältere Menschen, es durften Kekse mitgebracht werden, der Glühwein vor Ort schmeckte köstlich. Die Karten waren mit 5 Euro wirklich eine Einladung, teilzunehmen.

Als es dunkel wurde, begann das Konzert mit einer wunderschönen Lichtshow und einem instrumentalen, von einer Kapelle live gespieltem Medley. Da liefen bei mir schon die ersten Tränen, die Lichter im Stadion und von all den Menschen rundum auf den Tribünen. Wir saßen auf der Nordtribüne, gegenüber auf der Südtribüne standen die Chöre um die Bühne mit den Musikern.

Den Auftakt machten die Wise Guys, eine Kölner A-capella-Band mit einem meiner Lieblingsweihnachtslieder: 'Es ist ein Ros entsprungen'. Ihr Auftrag war ein Geschenk für meine Ohren. Auch Wolfgang Niedecken, (Sänger von BAP), der "Happy Christmas (War ist over)" war eines meiner Highlights und auch das kölsche, mir noch unbekannte Lied von Peter Brings mit seiner herrlich rauchigen Stimme 'Plastik Stään' war wirklich berührend. Wir konnten alle mitsingen, entweder dank der Texthefte auf dem Schoß oder durch die Anzeigetafeln im Stadion, wo alle Zeilen aufgeführt waren.

Nach "Stille Nacht" war das Konzert zu Ende und ich erfüllt mit so vielen guten Gefühlen wie es besser nicht hätte sein können. Ich bin mir sicher, es wird nicht das letzte Adventssingen im Stadion sein, an dem wir teilgenommen haben, so gut hat es uns gefallen. Die Planungen für 2016 haben schon begonnen.

Für alle, die mehr sehen möchten: Hier ein Bericht des Kölner Stadtanzeigers. und hier Wolfgang Niedecken auf Youtube. und hier Halleluja. Schön, nicht wahr?

Das Mitsingen ging sogar in der Bahn noch weiter, wie dieses Video beweist. Singen löst Frieden aus. Mögen alle Menschen auf dieser Welt zusammen singen und spüren wie schön Frieden und Freude sein kann. Das wünsche ich uns allen.

Klick zu den E-Cards

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein schönes Weihnachtsfest mit allem, was Ihnen gut tut und Gelassenheit und Vertrauen für das, was sich nicht ändern lässt.

Ihre Anja Kolberg

PS: Die Weihnachts-E-Cards sind seit einigen Tagen online. Viel Freude beim Verschicken und Empfangen.
PPS: Im Webshop gibt es Tischkalender für 2016 mit den Titeln 'Alles wird gut' und 'Ich schaffe das'.

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Mittwoch, 02 Dezember, 2015

* Nur für mich *

Obwohl der November ja bei uns Menschen dafür bekannt ist, trübe Stimmungsphasen auszulösen - ging es mir die ganze Zeit über gut. Aber heute morgen, am 2. Dezember erwischte mich der Blues. Schlechte Stimmung, keine richtige Lust auf gar nix ... Doch Hilfe war schon unterwegs, ich merkte aber erst mal nix davon.

Gestern war einer der seltenen Abende, an denen ich einfach nicht einschlafen konnte. Ich lag im Bett und Kopf und Körper dachten nicht daran, einzuschlafen. Mein Kopf machte einfach weiter. Da habe ich mir gedacht, wenn ich eh schon hier wach rumliege, kann ich mir auch endlich einen Adventskalender basteln. Süßes fürs Herz. Nur für mich.

In meinem Nachttisch liegen für die Notizen zwischendurch die Vorder- und Rückseiten von Tischkalendern. Die weißen Rückseiten des stabilen Papiers lassen sich so herrlich beschreiben und die Größe ist einfach praktisch. Zwölf Kärtchen habe ich mir heraus geholt und auf jedes Kärtchen oben und unten einen Spruch geschrieben, der mit gut tut. Liebesbotschaften, Anregungen, wie sie auch im Tischkalender vorkommen. Manche gefallen mir so gut, vermutlich werden sie in einem nächsten Tischkalender Einzug halten. In meinem Büro wartet im großen Holzschrank hinter den beschlagenen Türen eine große Sammlung von Sätzen ungeduldig darauf, in die Tischkalender hinein zu dürfen. :-)

Heute früh habe ich die Karten halb durchgeschnitten und in ein Kartönchen gestellt. Daraus werde ich mir jetzt jeden Tag eine Adventskarte ziehen. Bis Weihnachten. Vielleicht auch bis 25.12., ich habe ja 24 und heute erst angefangen. Oder ich habe einen Joker dabei, wenn mir mal eine Karte nicht gefällt.

Diese Karte zog ich heute früh:

Und zack verstärkte sich meine eh schon nicht so tolle Laune. Mist! Warum es mir damit nicht gut ging? Weil ich mich nicht glücklich fühlte. Anja, lies nochmal die Karte:

Ich sorge dafür, dass ich glücklich werde + bin.

Hm. Ich sorge dafür. Es fällt nicht einfach vom Himmel. Es macht kein anderer. Was kann ich für mich tun? Mal nicht für andere sorgen oder andere erfreuen, überraschen. MICH SELBST fürsorglich und liebevoll behandeln. Das macht glücklich.

Also, was könnte ich tun? Irgendwas möchte ich mir gönnen. Blumen. Ich gönne mir Blumen. Auf zu Petra ein paar Häuser weiter ins Blumengeschäft Blumen-Stil. Dort habe ich bei einem netten Plausch Moos erstanden, mit dem ich mir eine Adventsdeko basteln wollte. Und dann sah ich einen wunderschönen Blumenstrauß. Der würde sich vortrefflich auf meinem Schreibtisch machen und mich erfreuen! Gesagt, gekauft.

Zu Hause habe ich dann die Weihnachtsdeko rausgekramt. Diesmal gibt es nur Zapfen, Moos und rot-weiße Pilze. Gläser befüllt mit Moos und Teelichtern. So schaut unser Eßtisch aus:

Eine Schale noch für meinen Schreibtisch gemacht und die schöne Kerze, die ich geschenkt bekam, sollte ebenfalls einen Ehrenplatz bekommen. Sie passt so schön zum Strauß. Während ich zauberte, stieg meine Laune. Aufatmen. Ja, so fühlt es sich gut an. Ich bin nicht superglücklich, aber viel viel glücklicher als heute früh. Ich habe für mich selbst gut gesorgt. Sehr gut, Anja!

So sieht meine Freude spendende Ecke auf dem Schreibtisch jetzt aus:

Und so geht es mir jetzt:

Viele Grüße aus Köln

Anja Kolberg

PS: Möchten Sie auch etwas nur für sich tun? Wie wäre es mit meinen Kalendern und Karten. Wegbegleiter, Herzstärker, Mutmacher durchs Jahr:

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Donnerstag, 22 Oktober, 2015

Erst die Arbeit ...

Seit einiger Zeit träume ich davon endlich wieder Blumen vor meinem Bürofenster zu haben. Meinen Augen und meinem Herzen tut es gut, zwischendurch darauf zu schauen und mich an ihrem Wachsen und Sein zu erfreuen. Manchmal landen Schmetterlinge oder Hummel darauf. Einmal hat dort sogar eine Hummel übernachtet, erst mit dem Licht der Morgensonne wurde sie wach, bewegte ihren flauschigen Rücken und ihre Flügel und startete in ihren neuen Tag.

Im Juni hatte ich die Blumenkästen vor den Fenstern unseres Hauses abgenommen. Durch die Straßensanierung vor dem Haus und die Sanierungsarbeiten im Haus nebenan war die Verschmutzung groß. Zugestaubte Blumen machen mir keinen Spaß. Also hab ich mich entschlossen, keine Sommerblumen zu pflanzen, sondern eine zeitlang gar nichts ...

Oktober: Straße fertig saniert. Die dreckigsten Arbeiten nebenan sind wohl auch passé. Ich bin frisch gestärkt aus dem Urlaub zurück. Also kann ich endlich meine geliebten Blumenkästen hervor holen und bepflanzen! Yeah!

Ein Blick auf die Fenster - die ich bestimmt seit einem Jahr nicht geputzt habe (oder sagen wir die Rahmen, die Scheiben haben schon einmal Wasser gesehen) - sagte mir: Die müssen zuerst sauber gemacht werden, bevor die neuen Blumen davor kommen. (Update: Erstaunlich, wie mein Erinnerungsvermögen funktioniert. Im März diesen Jahres habe ich die Fenster das letzte Mal gewienert. Es ist gar kein Jahr her, 'nur' ein halbes Jahr. Aber egal: Ich bin kein Fensterputz-Freak.)

Erstmal durchatmen. Viele Fenster im ganzen Haus. Aber wenn ich schon mal anfange ... Dienstag Nachmittag hatte ich mir dafür auserkoren. Dienstag vormittag habe ich mir im Blumengeschäft Blumen-Stil im Kirchweg neue Pflanzen gekauft. Herrlich herbstlich.

Erst mal eine kleine Vorfreue, bevor es mit der Arbeit losgeht ...

Puh, was war da ein Dreck auf den Rahmen und Fensterscheiben. Räusper. Räusper. Räusper. Nachdem ich sie das letzte Mal geputzt hatte, begannen die Handwerker im Haus nebenan, Fließen von der Hauswand abzuklopfen und Fenster zu vergrößern. Eine schöne Staubschicht legte sich auf alles. Ich habe gar nicht eingesehen, sinnlose Arbeit zu verrichten, die ich eh nicht mag. Warum sollte ich da noch Fenster putzen? Gut, um vielleicht was sehen zu können. :-)) Aber Licht kam noch durch.

Es hat Stunden gedauert, bis ich bei der weißen Haustüre angelangt war und zum Abschluss den Dreck aus dem Briefkasten putzte. Bin ich froh, dass der Dreck im Eimer ist. Jetzt blitzen die Fensterrahmen und ich erfreue mich daran, wie klar der Blick aus dem Fenster ist. Das macht so einen Spaß.

Zum Abschluss, es dämmerte schon etwas, habe ich auch noch die Blumenkästen sauber gemacht und bepflanzt. Das war meine Belohnung. Das sieht sooooo schön aus. Ich bin glücklich. Jedes Mal, wenn ich auf die Blumen schaue, durch das Fenster nach draußen oder nach Hause komme und sehe, wie schön weiß die Rahmen sind - empfinde ich Freude. Die Aktion hat sich doch gelohnt. So kommt Schrittchen für Schrittchen so langsam alles wieder in Ordnung.

Das sind die kleinen, großen Dinge mir Freude machen.

Herzliche Grüße von der Putzinsel

Anja Kolberg

PS: Ach so. Lange habe ich die braunen Fließen an unserem Haus nicht gemocht. Durch den Dreck draußen im letzten Jahr habe ich sie schätzen gelernt. Sie lassen sich wunderbar abwischen und der Dreck ist weg. Auch ein Regenguss vermag die Hauswand wieder herrlich sauber zu machen. Die Platten sind bestimmt schon 40 Jahre am Haus und sie halten echt was aus. Das hätte eine verputzte und angestrichene weiße Wand nicht weg gesteckt. So langsam schließe ich Frieden mit den Fließen, weiß sie gar zu schätzen. Wer hätte das gedacht. :-)

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Donnerstag, 15 Oktober, 2015

Der Webshop hat geöffnet.

Es ist soweit: Der Webshop Anja Kolberg - Einfach anders ist wieder online.

Das können Sie dieses Jahr bei mir kaufen:

  • Tischkalender 2016: Alles wird gut
  • Tischkalender 2016: Ich schaffe das
  • Passend dazu: Monatliche Impulse 2016
  • Verwöhnpaket für sich selbst: Beide Kalender und Impulse im günstigen Set
  • Den Tischkalender als Geschenk verpackt (neue Kärtchen)
  • Fünf Minikarten-Sets

Danke für 10 Kalender: Bei einer Bestellung von zehn Kalendern (beide Motive zählen) in einer Lieferung lege ich Ihnen ein Minikartenset *Leben* im Wert von 6 Euro gratis dazu. Bei 20 Kalendern zwei und so fort ...

Rabatt für Vereine und Soziale Einrichtungen: Bei der Bestellung ab 30 Kalendern erhalten Sie 10% Rabatt. Bitte warten Sie vor der Bezahlung meine Auftragsbestätigung ab, in welcher der Rabatt von mir manuell eingetragen wird. Sie können mich auch gerne bei Fragen anrufen 0221-9483865 oder anmailen:
ak(at)anjakolberg.de.

Tischkalender Alles wird gut 2016  

Tischkalender 2016: Alles wird gut

Ihr Wegbegleiter durch das Jahr: Er schenkt Gelassenheit, regt zu Pausen an und gibt anregende Impulse. Besonders in herausfordernden Zeiten entfaltet er seine Kraft.

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Tischkalender Ich schaffe das 2016 

Tischkalender 2016: Ich schaffe das

Dieser Kalender macht Mut für die Umsetzung Ihrer Ideen, focussiert, stärkt und gibt anregende Impulse. Gut gewappnet durch das Jahr.

Schauen Sie sich die Bilder & Texte dieses Kalenders hier im Shop an.


Monatliche Impulse

Monatliche Impulse

Ich empfehle Ihnen zum Kalender meine Anregungen zu den einzelnen Kalenderseiten, die ich Ihnen persönlich 1 x monatlich per E-Mail zusende: Die Monatlichen Impulse. Wertvolle Seelen-Pausen und Inspirationen, die Sie durchs Jahr begleiten.

Einige Feedbacks von Leserinnen aus 2015:

  • "Danke schön für deine Impulse, sie tun mir einfach gut."
  • "Ach, tut das wieder gut, was Du schreibst. Du sprichst mir förmlich aus der Seele."
  • "Die Texte zu beiden Karten sind einfach nur Herzensstärkung."
  • "Ich war letzte Woche sehr, sehr getragen von deiner Monatsmail."
  • "Hallo Anja, es bewegt mich sehr, deine Texte zu lesen. Es ist, als ob du mir aus der Seele sprichst. Freue mich immer sehr auf die Monatlichen Impulse, sie gehören für mich zum Monatsanfang dazu."
  • "Liebe Frau Kolberg, immer freue ich ich sehr an Ihren Meditationen. Sie haben stets so wundervolle Worte und Bilder parat - eine Odyssee sich wohl zu fühlen und auf bessere Gedanken zu bringen."


Verwöhnpaket

Verwöhnpaket für sich selbst: Mit Liebe durchs Jahr & Geld sparen

Beide Kalendermotive und die Impulse gibt es als Set im günstigen Verwöhnpaket. Sie sparen 3 Euro.


Geschenkverpackte Kalender  

Tischkalender als Geschenk verpackt:
Roter Schmuckwellkarton. Geschenkkärtchen. Bastschleife

Zwei neue Geschenkkärtchen sind im Programm:

Geschenkkarte Von Herzen  

und der wunderschöne Text von Henry David Thoreau:

Geschenkkärtchen Thoreau

Auch dieses Jahr biete ich Ihnen an, die Kalender gleich an Ihre Geschenkempfänger zu verschicken.


Und zu guter letzt die beliebten Minikarten-Sets:

Minikarten-Sets

Bunte Begleiter für Geschenke, Kurzmitteilungen, Impulskarten für Coaching und Workshops, positver Blickfang an Kühlschrank und auf dem Schreibtisch ...


Ich freue mich auf Ihre Bestellung, den Kontakt mit Ihnen und das Päckchen für Sie zu packen. :o)
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Ihre Anja Kolberg

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Freitag, 05 Juni, 2015

Kleines Glück im Alltag

Auf meinem Schreibtisch beduftet mich eine Pfingstrose aus meinem Garten. Obwohl sie schon fast verblüht ist und ziemlich schlapp daher kommt, gibt sie immer noch ihre betöhrenden Lockstoffe ab. Dieser Duft macht mich glücklich. Gelassen. Froh. Wie eine kleine Streicheleinheit. Danke, Himmel, dass es so etwas schönes gibt!

Dieses Bild zeigt etwas, das mich auch sehr froh macht und innerlich hüpfend: Den Vögeln an unserem Bachlauf und dem Teich beim Baden zuschauen dürfen. Oben sehen Sie zwei Blaumeisen. Eine befindet sich im Schleudergang durch das Wasser, die andere Meise macht gerade ein Päuschen.

Jeden Tag ist Badetag in unserem Garten. Besonders mögen die Vögel den geschützten Platz unter dem Zwergahorn, der über den Bachlauf ragt. Solange das Blattwerk noch nicht sehr dicht war, konnte ich die Vögel prima vom Sitzplatz auf der Terrasse beobachten. Jetzt ist es unter dem Ahorn so dunkel, dass die Vögel nicht nur einen vor Raubvögeln sicheren Platz haben, sondern auch ihre absolute Privatphäre genießen. Fehlt eigentlich nur ein kleines weißes Holzhäuschen mit spitzem Dach und rot-weiß-gestreiften Badetüchern für die Piepmätze. :o)

Oben die Meise beim Baden und darunter einer meiner Lieblingsvögel: Das Rotkehlchen am Teichrand.

Neuerdings bekommen wir auch - meist nur kurz - Besuch von einem Entenpaar:

 

 

Süß, die zwei, oder?

 

Die David-Austin-Rose 'Getrude Jekyll' blüht in diesem Jahr bombastisch. Über 40 Knospen habe ich gezählt. Ich glaube sie mag keinen Rückschnitt. Den habe ich nämlich dieses Jahr ausgelassen und die Ernte ist der beste Beweis. Ihr Duft ist einfach der Hammer. Immer wenn ich über die Terrasse gehe, weht ihr Duft zu mir herüber und macht mich glücklich. Ein typisch intensiver Rosenduft, wie er nicht besser sein könnte. Denen von Pfingstrosen ist er ähnlich. Einziger Wermutstropfen sind ihre winzig kleinen Stacheln, die sich fies in die Haus bohren können. Dank schmerzlicher Erfahrung entferne ich die Stacheln sofort, wenn ich eine Blüte für die Vase schneide.

Ansonsten habe ich diese Woche eine Wurzelspitzenresektion (Spitzen des Zahns werden im Kiefer abgetrennt, um einen entzündeten Zahn halten zu können) an einem Backenzahn im Unterkiefer gewuppt. Dank eines Schlummerschlafes habe ich wenig von der einstündigen OP mitbekommen. Puh! Ich war aber noch so fit, dass ich - als das Medikament schon wirkte und der Arzt sagte: 'So machen Sie den Mund auf.' - ganz ehrlich nein brummte und den Kopf schüttelte. Natürlich nur zum Scherz, das tat so gut, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, ob der Arzt danach nochmal ein wenig von dem Schlummer-Medikament nachspritzte. :o))

Gestern, am dritten Tag, war meine Wange wirklich dick. Die Wunde zwickt und zwackt an der Naht und ich habe mich vorletzte Nacht mit der Hand genau auf die Wunde abgestützt. Arg! Doch ich spüre: Alles gut. Scheine dieses Mal auch die Antibiotika besser zu vertragen. (Habe Eubiol, eine Trockenhefe dazu verschrieben bekommen, die sollen den Darm schützen. Das scheint zu wirken.)

Yeah! Der Backenzahn beschäftigt mich schon seit letztem Mai. Unter einer scheinbar intakten Füllung hatte sich Karies breit gemacht. Als im Mai ein Stück vom Zahn abbrach, zeigte sich das ganze Ausmaß. Seufz. Medikamente, Wurzelfüllung... alles half nichts. Jetzt bin ich guter Dinge, dass durch die Kappung der Wurzelspitzen der Zahn geretttet werden kann. Es tut so gut, wenn langwierige Entzündungen im Körper endlich gehen dürfen. Mein Gefühl ist gut.

Ich bin heilfroh, dass ich endlich wieder gebloggt habe. Die Mai-Wochen waren sehr anstrengend für mich, da ging nix. Ab Juni geht es bergauf!

Winkewinke aus Köln

Anja Kolberg

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Donnerstag, 02 April, 2015

Schöne Ostertage!

Oster-Ecards

Das Osterfest steht vor der Türe. Die letzten Ausläufer des Sturmtiefs Niklas streifen Köln. Der Himmel ist voller Graublau in allen möglichen Abstufungen.

Der Boden bebt. Ein Fenster wird nebenan vergrößert. Unser Reihenhaus erzittert. Es macht mir Stress. Seit einem halben Jahr halten die Bauarbeiten an dem frisch verkauften Haus nebenan an. Gleichzeit haben im März die Sanierungsarbeiten unserer Straße begonnen. In zwei Wochen beginnen die Arbeiten an unserem Straßenabschnitt. Ich bin so froh, wenn das alles vorbei ist.

Die Musik über meine Kopfhörer lässt mich ruhiger werden, konzentrierter bei mir sein. Morgen ist Feiertag. Ruhe. Zur Ruhe kommen.

Eigentlich will ich nur, dass es vorbei ist. Der Dreck. Der Krach. Die Belästigung. Der Stress. Ich sehne mich nach Ruhe und Harmonie. Unsere Hündin Minu lässt das alles kalt. Welch herrlicher Ruhepol für mich. Sie liegt hier gerade in meinem Büro auf ihrem Kratzteppich (der wird abends immer ausführlich bearbeitet und sieht schon zerrupft aus) und leckt und pflegt ihre Pfoten. Auch mein Mann nimmt es locker. Ach, könnt ich mir doch mal sein Gehirn für eine zeitlang ausleihen. Welch eine Entlastung wäre das!

Oh, die Sonne scheint durch die Wolken kurz in mein Zimmer herrlich! Ich wundere mich, wie ich es geschafft habe, diese Woche trotz diesem Baustress meiner Arbeit nachzugehen. Die monatlichen Impulse - meine Gedanken zu den aktuellen Kalenderblättern meiner beiden Tischkalender - für April sind geschrieben und verschickt.

Und ich übe mich in Gelassenheit, im mich wehren und immer wieder in meine Mitte zurück kommen. Ostern, ich freue mich auf die Zeit. Vier Tage Ruhe. Himmel, welch Geschenk.

Die Oster-E-Cards sind online. Drei neue sind zur Sammlung hinzu gekommen. Viel Freude beim Verschicken!

Ich wünsche uns allen schöne Ostertage, nährend für alle Bedürfnisse die wir haben!

Alles Liebe,
Ihre Anja Kolberg

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Samstag, 28 März, 2015

Wohnzimmer-Frühlings-Spektakel

Tatzeit: Dienstag, 17. März.
Tatort: Wohnzimmer.
Motiv: Wohlbefinden. Schwung aufgenommen durch Frühlingswetter.
Hintergründe: Staub extrem durch Kaminofenbeheizung im Winter. Brennmaterial aus. Ofen aus.
Täterin: Anja K.
Beteiligte: Gardinen. Wände. Sofa. Ofen. Holzvorratskiste. Böden. Schränke.
Hilfsmittel: Staubsauger. Staubwedel. Wischmopp. Wasser. Eimer. Putzlappen. Die Lust darauf.
Tat: Frühjahrsputz konzentriert auf ein Zimmer.

Das herrliche Frühlingswetter in der letzten Woche zeigte seine Wirkung. Ich sehnte mich nach frischer Luft im Wohnzimmer und schritt zur Tat.

So ein Kaminofen ist ein echtes Schätzchen, seine Wärme tut uns unglaublich gut. Es ist eine Energiequelle nicht nur für den Körper, sondern auch für die Seele und den Geist. Ich tanke daran jeden Abend im Winter Kraft. Der Körper wird durch und durch warm wie nach einer langen heißen Dusche. Die Wärmeintensität ist mit Heizungswärme nicht zu vergleichen. Das habe ich jetzt nochmal spüren können. Denn der Ofen ist seit Anfang März aus und wir erwärmen die Zimmer wieder nur mit der Heizung.

Seit Herbst haben wir einen Dauerbrandofen, den mein Mann in der kalten Winterzeit zum Teil mehrere Tage durchbefeuert hat. Den alten Ofen haben wir erst am späten Nachmittag angeheizt, wenn wir den Raum nutzten. Durch diese Veränderung hatten wir mehr Holz- und Kohlebriketts verbraucht als die Jahre zuvor. Unser Vorrat schmolz schneller dahin. Anfang März war Schluss und wir entschieden uns, kein neues Brennmaterial zu holen.

Der Kaminofen macht viel Arbeit, die sich lohnt. (Brennmaterial besorgen, einlagern, zur Feuerstelle tragen, Ofen anheizen, Brennmaterial nachlegen, Ascheschoß leeren, Ofen reinigen, Brennmaterial zur Feuerstelle tragen...) Auch der Staub, der sich zuverlässig und täglich auf allem im Raum niederlässt, und man sogar täglich Staub wischen könnte (wenn man wollte) ist das wert. Nun war der Ofen aus, es kommt bis zum Herbst kein frischer Staub - zumindest nicht dieser - nach. Zeit, mal gründlich sauber zu machen.

Also: Wischmopp raus und losgehts. Gardinen waschen. Wände abstauben, was dank der Eigenschaft der Farbe ganz gut ging. Ascheschoss lehren, Ofen aussaugen, abstauben, Scheibe wienern. Holzvorratskiste aussaugen. Rolladenkästen und Gardinenstangen entstauben, Fußleisten (die berühre ich extrem selten mit dem Putzlappen) und Türen und Türrahmen abwischen. Sofa absaugen, Sofadecken waschen. Sogar unter dem Verstärker des Fernsehers hab ich gewischt. Saugen, wischen, auch hinter den Schränken. Hab mich selbst übertroffen. Wenn schon, denn schon. Ansonsten kann ich ja sehr gut locker lassen, eine regelmäßige eng getaktete Reinigung gibt es in unserem Haushalt nicht. Wir machen das, wenn es schmutzig ist. Und ob es schmutzig ist, hängt von unserem Wohlbefinden und unserer Zeit und Lust ab. Das schwankt. :o)

Als vier Stunden vorbei waren, hingen die frisch gewaschenen Gardinen wieder. Herrlich. Puh, war das ein Staub. Dann kam mein Mann und wollte was an der großen Couch schauen. Die Gelegenheit nutzte ich und wir räumten die drei schweren Elemente vom Teppich, wo ich die letzten Reste riesiger Staubberge einfangen konnte. 2011 war ich da glaube ich das letzte Mal.

Ja, so viel frische Luft und Energie. Das hat richtig gut getan. So schön sauber!

Für die anderen Räume hab ich jetzt erst mal keine Lust mehr. Mal sehen, ob und wann es mich überkommt, eine Grundreinigung zu machen. Es stirbt ja keiner, wenn ich es nicht tue. Herrlich! Mir gefällt der Spruch:

Dieses Haus ist sauber genug, um gesund zu sein.
Und schmutzig genug, um sich darin wohlzufühlen.

Es hing im Haus meiner Eltern. Daran versuche ich zu denken, wenn mich mein schlechtes Gewissen packt, wie sauber es sein sollte. Klar, eine Putzfrau wäre schön, die regelmäßig alles blitzeblank macht. Haben wir aber nicht. Also leben wir mit uns und dem, was wir fabrizieren.

Winkewinke aus der Wohlfühl-Übungszentrale

Anja Kolberg

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Mittwoch, 11 Februar, 2015

Endlich Sonne!

Klick zu den E-Cards

Ein Moment nach einem stressigen Vormittag nur für mich. 1/2 Stunde habe ich mich mit dem Gartenstuhl in die Sonne gesetzt.

Nur für mich.

Nicht darüber nachdenken, was ich tun muss, wie ich mich sonst so fühle und was los ist. Einfach eine Auszeit nur für mich in der Sonne.

Die Wärme auf meinen Händen, im Gesicht und am Hals spüren. Die Kleidung wird aufgeheizt. Vögel versuchen sich am ersten Frühlingsliedchen. Blauer Himmel. Tut das gut!

Meine Haut wandelt Sonnenlicht in Vitamin D um. Meine Seele tankt die Ruhe. Mein Körper atmet die Wärme und das Licht und die Luft.

Ich unterhielt mich mit meinem Nachbarn. Wir beide lieben die Arbeit im Garten und ich sagte, dass ich mich so sehr wieder danach sehne, wenn die Zeit losgeht. Ich brauche die Zeit draußen so sehr. Ihm ging es ebenso. Und wenige Stunden später wird sie mir geschenkt, die Zeit draußen. Gut, es ist noch frisch, aber es fühlt sich schon mächtig nach Leben, Frühling und neuer Energie an.

Danke Himmel!

Einige Schnappschüsse aus meinem Wintergarten:

 

Die Hochstammrose Parole zeigt erste Knospen.

 

Die schattenliebende Kletterhortensie hat sich während der letzten Wochen ebenfalls auf den Frühling vorbereitet. Sieht diese pralle Knospe nicht herrlich aus? Geballte Lebenskraft!

 

Auch die Zierkirsche, die in einigen Wochen rosa gefüllte Blüten zeigen wird, steht in den Startlöchern.

 

Schneeglöckchen haben sich in Gruppen aneinander gekuschelt. Während letzte Woche noch - zumindest in Köln kurz - Schnee lag und Frost war, zeigen sich jetzt erste Blüten. Es braucht sicherlich nicht mehr lange, dann springen die weißen Köpfchen auf.

 

Beim täglichen Spaziergang mit unserer Hündin Minu erfreue ich mich an den jahreszeitlichen Wiederholungen der Natur. So zeigen sich auf einer Rasenfläche am Wegesrand Jahr für Jahr unzählige Krokusse in Lila, Rosa und Weiß. Ich hab schon drauf gewartet. Jetzt hab ich sie entdeckt. Hüpf! Sie sind wieder da! Ich hab extra die Kamera eingepackt, um ein Foto von ihnen zu machen.

 

Auch diese herrliche Gruppe Schneeglöckchen war an dem regnerischen Tag schon ganz gespannt auf die wärmeren Tage. Die Aufnahme ist von gestern, da war es kalt und nass. Gerade (16 Uhr) sind es laut unserem Thermometer draußen schon 7 Grad. Das geht in die richtige Richtung. Oh, was freue ich mich auf die Zeit draußen. Die Wärme. Die Tiere. Das Grün. Die Blüten und Pflanzen.

Ich sehne mich nach dem Frühling und diese Woche spüre ich: Er ist nah. Das zeigt mir auch der vermehrte Gesang der Vögel am Morgen. Wie ich das liebe. Es ist wie eine Energiequelle für mich.

Eine einzelne Forsythienblüte hab ich auch schon entdeckt. Ja, ich will ihn sehen. :o) Und finde ihn, den Frühling!

Das himmelblaue Bild ist übrigens eine E-Card. Viel Freude beim Verschicken. Ich habe viele Frühlings-Ecards online gestellt.

Alles Liebe aus Köln

Anja Kolberg

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Montag, 26 Januar, 2015

So macht Vorrat Spaß!

Das Vorratsregal steht. Stabil miteinander über Eck verschraubt. Mit einem Wahnsinns-Schlagdübel an der Wand befestigt. Mein Mann hat alles gegeben. :o)

Im Baumarkt hab ich anschließend 6 cm hohe und 5mm schmale Holzleisten erstanden, die wir passend zugeschnitten vorne an den Regalbrettern befestigt haben. Damit ist sichergestellt, dass kein Glas so leicht aus dem Regal geschupst wird und auf dem Boden landet. Sicher. Gutes Gefühl.

An der Unterseite der Treppenstufen zur ersten Etage ist nun ein Licht mit Bewegungsmelder befestigt. Kaum macht man jetzt die Kellertüre auf: Bling! Erstrahlt das Regal und sein Inhalt in hellem Glanz!

Als dann noch die Vorräte eingeräumt waren... Erstaunlich, was da alles rein ging. Das große Schrankfach in der Küche ist jetzt leer. Toll! Die Arbeitsplatte in der Küche ist aufgeräumt. Von dem alten Nähmaschinentisch im Eßzimmer, wo auch einige Vorräte drauf und drunterstanden, haben wir schon einiges weggefuttert, der Rest landete ebenfalls im Regal. Coole Sache.

Momentane Lieblingsbeschäftigung, wenn ich unten in der Küche bin: Mal eben die Türe zum neuen Regal aufmachen und hingucken - auf unser neues Werk. Hach, herrlich!

So weiß, so neu, so hell, so aufgeräumt. Ich mag das. Jetzt haben wir auf einen Blick Klarheit, was wir noch an Gläsern, Dosen und Tetrapacks haben. So macht das Kochen auch mehr Spaß, weil gleich Ideen, was wir machen könnten, aufploppen.

Mehl, Zucker und Nudeln lagere ich lieber weiter in der Küche. So hundertprozent sicher, dass an das Regal keine Mäuse kommen, bin ich mir nicht. Mein Mann stellte sich bildhaft vor, wie sie kleine Leitern anstellen und nach oben auf das Regal klettern, mit einer Thermoskanne in der Hand und sich eine Kaffeebohne klein nagen und Kaffee kochen. :o) Schöne Vorstellung!

Der Technikchef unseres Hauses erinnerte sich, mal eine Einkaufslistenapp gekauft zu haben. Große Freude, dass er damit all die Barcodes von den Lebensmitteln einscannen konnte und so war ruckzuck eine Bestandsliste fertig. Piep. Piep. Piep. Wie im Supermarkt. :o)

Ob ich die mit zum Einkaufen nehme und demnächst mit meinem Smartphone durch die Einkaufsreihen gehe oder doch lieber mit meinem guten alten Einkaufszettel? Wobei ich mich ja geärgert habe, den immer wieder mit den fast gleichen Dingen neu zu schreiben. So kam mein Mann ja auf die Idee mit der elektronischen Einkaufsliste. Hm, mal gucken.

Ganz meinem ersten Widerstand [Meine Widerstände gegen technische Neuerungen] getreu, brauch ich da einfach noch ein bisschen Zeit zu, bis ich auch Piep, Piep, Piep - alle Barcodes einscanne. :o)

Liebe Grüße

Ihre Anja Kolberg

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Mittwoch, 21 Januar, 2015

Schreiben im Café

Besonders in den ersten Monaten des Jahres zieht es mich nach IKEA. Nein, nicht einkaufen. Wenn ich gut drauf bin, vielleicht einen Teilbereich anschauen, aber am liebsten: Gleich ins Café, schreiben und von dort gleich wieder raus. Wenn ich voller Energie bin, auch eine Runde Billy & seine Freunde anschauen.

Am 15. Januar war es mal wieder soweit: Ich brauchte einen Tapetenwechsel. Raum zum Schreiben.

 

Eigentlich überfordern mich die vielen visuellen Reize in dem schwedischen Möbelhaus, ganz zu schweigen von der Geräuschkulisse aus Stimmen, hinunterfallenden Tellern, quietschenden Einkaufswagen. Meine Hochsensibilität lässt grüßen.

Doch wenn ich die Abkürzung nehme und mich dem nicht aussetze, geht es eigentlich. Am Donnerstag allerdings konnte ich nicht wiederstehen. Wir suchen ein Vorratsregal, welches maximal 18 cm tief ist. Auch wenn es unwahrscheinlich zu finden ist, ich wollte mich mal umschauen. Ich fand nichts und als ich trotz Abkürzungen durch die ewig langen Bummelschleifen im Café angekam, war ich nur noch müde und platt.

Ich hoffte auf was Leckeres zu essen. Vegan sind Obstsalat, Fritten mit Ketchup und der grüne Salat (diese lieblosen Schälchen mit hart geraspelten Möhren und Salatblättern mochte ich noch nie). Also erstmal Obstsalat und dazu eine Tasse Tee.

Einen Sitzplatz möglichst in Fensternähe. Ah. Durchatmen. Leider war ich zur Mittagszeit dort. Das Restaurant wird von vielen umliegenden Unternehmen als Kantine genutzt. Viele Eltern mit ihren Kindern. Rentner. Ab und an konnte ich auch Freiberufler entdecken, die an ihren PCs schrieben.

Die Geräuschkulisse war enorm. Die Müdigkeit blieb. So konnte ich mir nicht vorstellen, eine Zeile zu schreiben. Noch einen Moment die Leute beobachten und in mich hineinspüren: Gleich wieder fahren? Nein, ich wollte noch etwas warten. Ich hatte noch mehr Hunger und holte mir die Portion Fritten, eine Apfelschorle. Ah, das tat gut. Ich wurde ruhiger.

Noch mehr zu Trinken und einen Kaffee. Jetzt entspannte ich. Die meisten Mittagsgäste waren gegangen. Die hinter der Trennwand schreienden Kinder hörte ich nicht mehr, das Scheppern des Geschirrs war weit entfernt und die am Nebentisch quatschende Arbeitsgruppe konnte ich auch ausblenden.

Ich holte mir mein Tagebuch heraus und begann zu schreiben. Erst wie ich mich fühlte, was ich brauchte. Das half, bei mir anzukommen. Zwischendurch guckten mich große Kinderaugen an. Ein blonder Junge und ein dunkelhaariges Mädchen quetschten sich durch den Spalt der Mauer, an die mein Tisch grenzte und spielten mit mir verstecken. Was für eine herrliche Abwechslung!

Ehe ich mich versah, hatte ich neun Seiten gefüllt. Dann sah ich mir noch meine mitgebrachten Unterlagen durch. Fasste sie in einem Mindmap zusammen. Lies meinen Blick immer wieder zu den Menschen um mich herum und auf den Parkplatz schweifen.

Herrlich, dieser Ort zum Schreiben!

Im Café geht mir das Tagebuchschreiben leichter von der Hand, auch bei uns im Garten, wo es mir jetzt zu kalt ist. Wenn es mir mal gelingt, in den Cafés meine Umwelt auszublenden, bin ich ganz bei mir und genieße den Schreibfluss.

Eine zeitlang bin ich nach Sülz ins Café Balthasar gefahren oder hab bei Boesner im hellen (aber extrem hallenden) Anbau geschrieben. Auch Möbelhäuser eigenen sich hervorragend, weil es außer zu den Hauptzeiten immer stille Plätzchen mit Versorgungsmöglichkeiten gibt. Wir sind hier im Kölner Stadtrandgebiet mit vielen Möglichkeiten versorgt. Sehr schön auch ein Besuch im Japanischen Garten in Leverkusen. Der befindet sich auf dem Verwaltungsgelände von Bayer und am Besucherzentrum befindet sich auch ein Café, wo es sich herrlich schreiben lässt.

Ich schreibe im Café allerdings nur Tagebuch. Ob ich mich mal traue und beim nächsten Mal mein kleines Netbook mitnehme und an meinem Buchplänen weiter arbeite?

Ein herrlicher Ausflug. Ich freue mich schon auf den nächsten!

Schreibende Grüße,

Ihre Anja Kolberg

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Samstag, 17 Januar, 2015

Anisklümpchen

Das war mein letztes Anisklümpchen. Auf dem Weihnachtsmarkt am Rudolfplatz hab ich die knirschende Klarsichttüte mit den sattgelben Glücklichmachern erstanden. Lecker.

Mit ihnen bringe ich meinen Opa in Verbindung. Die bekam ich bei ihm, wenn ich zu Besuch war. Er hatte auch andere, saure, soweit ich mich erinnere in einer Dose. Das war ein schönes Ritual: Zu Besuch gibts ein Klümpchen (= platt für Bonbon).

Ich habe sie zelebriert. Und bei jedem an den Mann gedacht, der mir so kostbar war. Mein Opa. Ich habe hier im Blog schon zu ihm geteilt. Am Dienstag wäre er 110 Jahre geworden. Schnief. Bin immer noch traurig, dass er nicht mehr da ist. Tränen rollen. Klar, ich weiß, ich kann in Gedanken Kontakt zu ihm aufnehmen und mir auch vorstellen, er steht hinter mir und legt die Hand auf meine Schulter, wie er das bei meiner Firmung als Firmpate gemacht hat.

Aber das alles ist nichts im Vergleich zu dem 'echten' Menschen. Der in seinem Sessel sitzt, mit Vorliebe Sportsendungen schaut und ich darf neben ihm auf dem Boden Zeitschriften durchblättern. Herrlich war das. Eine Harmonie ohne groß zu quatschen. Einfach sein dürfen. Sein verschmitztes Lächeln. Schnief. Menno!

Ich überlege gerade wie lange er schon tot ist. In dem Jahr habe ich meine Abschlussprüfung zur Bürokauffrau gehabt. Das war 1989. Im April sind es 26 Jahre. Mehr als ein Vierteljahrhundert. Eine kleine Ewigkeit. Und manche Erinnerungen sind mir so nah und so vertraut.

Opa, ich hab dich immer noch ganz doll lieb und bin so froh, dass Oma noch hier auf der Erde leben darf! Danke, dass du da warst. Für mich warst du immer ein beständiger Pol der Ruhe.

Schnief.

Auf das Leben und die Menschen, die unser Leben ein wenig schöner machten, auf die Erinnerungen an sie und auf all die wunderbaren Menschen, die unser Leben heute noch bereichern. Manchmal sind Himmel und Erde auf einem Platz. In unserem Herzen.

Anja Kolberg

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Samstag, 27 Dezember, 2014

Schneeflöckchen-Grüße

Klick zu den E-Cards

Weiße Überraschung am Tag nach Weihnachten. Selbst bei uns in Köln hat es geschneit. Wenn der Schnee auch eher nass ist und die Straße relativ frei, so liegt er immer noch auf Hausdächern und fällt leise vom Himmel.

In meiner Heimat ging heute an vielen Stellen nichts mehr. Das Bergische Land ist Schnee gewohnt, war aber wohl überrascht worden. 10 cm. Verwehungen. Eis auf den Straßen...

Viele zusätzliche Schutzengel für alle Menschen, die unterwegs in den Urlaub sind oder wegen ihrer Arbeit unterwegs sein müssen.

Weihnachtsspaß

Hatten Sie ein schönes Weihnachtsfest? Meines war schön und ich bin dem Himmel dankbar dafür. Dankbar für unsere Familien - das ist wirklicher Reichtum. Besonders lustig war an Heilig Abend mal wieder das Wichteln mit meiner Familie. Wir schenken uns schon einige Jahre nichts mehr zu Weihnachten, doch das Wichtelgeschenk - das passt. Nach der Runde Schrottwicheln (mein Mann hat den Vogel mit einem gebrauchten Sudokuheft abgeschossen, gefolgt von meinem Bruder mit einer 80erJahre Sonnenbrille meines Vaters) gab's eine Runde 'Schön'wichteln mit Geschenken im Wert von ca. 5 Euro. Klasse!

Es hat gut getan, den ersten Feiertag 'frei' zu haben, wo wir uns dem Faulenzen hingaben. :o) Wir optimieren eine der schwierigsten Fertigkeiten der Welt: Couchen. Das muss intensiv geübt werden und Minu ist unsere Meisterin. Super-Guru in der Disziplin Entspannen.

Dreizehn

Unsere Minu ist Heilig Abend schon dreizehn Jahre geworden. Unfassbar schnell sind die Jahre vergangen... Wir sind so froh, dass dieser süße Vierbeiner Teil unseres Teams ist. Sie ist merklich ruhiger geworden und ihre Windangst ist komplett verflogen. Hüpf! In der Rubrik Blog - Hundemami finden Sie einige Bilder und Beiträge über unseren 'Moppel' (universell einsetzbarer Kosename in unserem Team).

Raunächte

Besonders sind die zwölf Nächte vom 25.12. bis 5.1. - entsprechend jedem Monat des neuen Jahres können wir den Wünschen und Themen des neues Jahres lauschen. Ich liiiiebe diese Zeit. Sie ist so besonders still, anders - ja mystisch.

E-Cards

Sylvester-E-Cards & Jahresende

Mal sehen, ob ich noch Zeit, Kraft & Lust habe, vor Sylvester einen Jahresrückblick zu machen. Ich bin mal wieder von dem Problem befallen, viel zu wollen und wenig zu schaffen... ;o) (Problem ist weniger meine Kraft oder mein Wille, sondern meine vielen Wünsche...) Schritt für Schritt kann ich doch einiges auf meiner To-Do-Liste abhaken. Zum Beispiel habe ich die Sylvester- und Neujahr-Ecards online gestellt und zwei neue gestaltet. Einige jetzt noch passende Weihnachtskarten habe ich in der Auswahl gelassen. Viel Spaß beim Verschicken.

Auch zum Jahresbeginn ist ein Tischkalender noch ein tolles Mitbringsel oder Geschenk. Tiefsinnige und inspirierende Tischkalender mit herrlichen Fotos können bei mir im Webshop bestellen.

Wenn ich es nicht mehr schaffe, zu bloggen und Sie wünschen sich was zu lesen: Ich habe immer wieder Freude daran, mir meine Beiträge der letzten Jahren vor dem Jahreswechsel anzuschauen und bin erstaunt, was ich alles erlebt habe und geschrieben. Mein Favorit - ist meine Geschichte '2007 geht'. Besonders liebe ich das mümelnde Eichhörnchen. Wenn Sie Lust haben, sich durch die anderen Jahre zu klicken, dann gehen Sie jeweils links im Menü auf die 2. Halbjahre der Jahre, zum Beispiel Blog - 2013, 2. Halbjahr usw. Der letzte Beitrag im Jahr steht ganz oben zu lesen. Viel Freude beim Stöbern!

Einen guten Rutsch - vielleicht melde ich mich nochmal im alten Jahr! Sonst:

Bis nächstes Jahr,
Ihre Anja Kolberg

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Dienstag, 23 Dezember, 2014

Eine besondere Zeit...

Frohe Weihnachten - E-Card

Vorbereitungen sind getroffen.
Die Glieder durchstrecken.
Eine heiße Dusche genießen.

Durchatmen.
Zu mir kommen.
Die Stille fühlen.
Ruhe breitet sich aus.
Erfüllt meinen Körper. Meine Seele.
Nährt meinen Geist.

Weihnachtsfunkeln.
Vorfreude.

Bald ist es da, das Weihnachtsfest.
Inne halten. Ganz da sein.
Einen Moment ausschöpfen.

Wie duftet Weihnachten?
Wie hört es sich an?
Was erblickt mein Auge?
Das Gefühl in mir.

Beisammen sein.

In mir - mit mir. Jetzt.

Ich wünsche Ihnen zauberhafte Weihnachsttage, die Begegnung mit flitzenden Weihnachtselfen, gemütlichen Hausgeistern, köstlichen Momenten, genügend Zeit und Raum für alles, was Ihnen gut tut und was Sie brauchen und die entspannte Haltung eines Buddhas, wenn es mal anders läuft als gehofft...

Anja Kolberg

 

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Sonntag, 21 Dezember, 2014

Was so los war in den letzten Wochen...

Hallo da draußen in der Welt!

E-Cards

Zunächst einmal habe ich frische Weihnachts-E-Cards entworfen. Die meisten Bilder in diesem Beitrag sind neue Karten. Viel Freude beim Verschicken. Die E-Cards sind kostenfrei und können über diese Seite verschickt werden. Einfach auf das Motiv klicken, Empfänger, Absender und Adresse eingeben und abschicken. Ein Vordatieren ist auch möglich.

Der Renner unter den beiden Tischkalendern 2015 ist dieser hier: Balsam für die Seele

Tischkalender Balsam für die Seele

Ob es an den Bildern liegt? Den Texten? Dem Titel? Vielleicht ist es alles zusammen. :o) Seine Schwester mit dem Titel: 'Ich lebe mein Leben' liegt ein ganzes Stück dahinter. Es erstaunt mich jedes Jahr aufs neue, welcher der beiden das Rennen macht. Der Dezember ist für mich geprägt mit Päckchen packen. Das mache ich mit viel Liebe für alle Bestellungen aus meinem Webshop.

E-Cards

Was gab es sonst? Außer einer schmerzhaften Zahnbehandlung....

Vor einigen Wochen wurde ich von einem Realschulrektor um die Nutzungsgenehmigung eines meiner Gedichte gebeten. Er wollte es für eine Einladungskarte nutzen. Ich fühle mich geehrt und berührt. Zwar war ich nie schlecht in der Schule, eher oberes Mittelfeld, doch ich hätte mir nie im Leben als Schülerin träumen lassen, dass mal einer meiner Texte als Einladungstext fürs das Lehrerkollegium dienen könnte. Hätte ich das gewusst, das wäre himmlisch schön gewesen. So habe ich heute auch noch meine Freude daran. Es war dieser Text...

E-Cards

Es kommt immer mal wieder vor, dass meine Zeichnungen für soziale Projekte angefragt werden. Im Dezember von der Lebenshilfe Crailsheim, die damit den Sinn ihren Zukunftskonferenz allen Menschen einfach vermitteln wollten. Das unterstütze ich sehr gerne!

Ansonsten verflog der Dezember im nu. Ich kann gar nicht fassen, dass schon Wintersonnenwende ist (22.12.). Jetzt kommt Tag für Tag das Licht zurück! Dem Himmel sei dank, denn das düstre Wetter ist mir oft aufs Gemüt geschlagen. Letzte Woche Sonntag war endlich Sonnenschein und ich hatte mittags sowohl Lust, mich mit jemandem zu unterhalten und auch mein Gesicht in die Sonne zu halten. Mein Mann machte Mittagsschlaf, ich wollte nicht warten bis er aufstand. Wer weiß wie lange die Sonne schien? Also entschloss ich mich, gut für mich selbst zu sorgen und so nahm ich mich selbst als Gesprächspartnerin mit nach draußen.

Zwei Stunden war ich von unserem Zuhause bis zum Adenauer Weiher am Stadion in Müngersdorf und zurück unterwegs. Inklusive ausgiebigem Sonnenbad auf einer Bank am Seeufer mit herrlichem Blick auf die Enten. Das hat soooo gut getan. Anschließend war ich richtig 'satt', gut drauf und froh, so gut für mich gesorgt zu haben. Herrlich! Petrus sei dank für diesen Sonnentag!

Apropos Stadion: So ein bis zweimal im Jahr gönnen wir uns einen Stadionbesuch. Der 1. FC Köln spielte am 16.12. gegen Mainz. Das Spiel haben wir uns angeschaut. Wenn es auch ein verhaltenes Spiel ohne ein einziges Tor war, so begeistert mich doch jedes Mal die Atmosphäre im Stadion. Die Musik, die wehenden Fahnen auf der Südtribühne, wo auf den Stehplätzen die Fans vertreten sind, die mit Leib und Seele für den Verein leben. Das ist immer schön anzusehen und ein paarmal im Jahr finden dort auch Fan-Choreographien statt, dann ist die ganze Südtribühne einheitlich mit Fahnen, rot-weißen Schildern zum Einzug der Mannschaft gestaltet. Ein Gänsehaut-Moment. Lustig: Die gegnerischen Fans werden vom Stadionsprecher in der 'schönsten Stadt Deutschlands' begrüßt.

Oder wenn - wie oben auf dem Bild in der rechten Ecke sichtbar, die FC-Hymne "Üvverall jitt et Fans vom FC Kölle" ertönt, dann ist das ganze Stadion geschmückt mit Motto-Schals, die von den singenden (ja, meist männlichen) Fans hochgehalten werden. Hier zeigen Männer ihre Gefühle! Sie sollten mal sehen, wenn der Schiedsrichter nicht so pfeift wie der Fan das sieht: Wow! Ich hätte mir gewünscht, mit den Eintrittskarten auch ein Tor gebucht zu haben, aber dabei sein ist wirklich alles. Alleine für die Stimmung lohnt es sich!

E-Cards

Soviel für heute. Ich wünsche Ihnen einen zauberhaften Tag!

Anja Kolberg

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Donnerstag, 04 Dezember, 2014

Ich auch!

Wenn ein Kind etwas besonders Schönes hat, rufen die anderen gleich: 'Ich auch!' Kennen Sie das? Ich erinnere mich zumindest daran wie das früher war.

So, mein Mann hat einen Adventskalender. Ich nicht. War ganz traurig, als er am Montag sein Törchen öffnete und sich Kinderschokolade in den Mund schob. Ist ja auch nicht so leicht, einen veganen Adventskalender bekommt man nicht an jeder Ecke. Und mein Mann hat den Kalender geschenkt bekommen, also brauche ich gar keinen Gedanken daran verschwenden, dass ich ja nichts von ihm bekomme...

Fakt ist: Es ist der 4. Dezember und ich habe keinen Adventskalender. Ich bin traurig. Ich will auch so was haben.

Am Dienstag schrieb eine Kundin nach den Monatlichen Impulsen (in denen es darum ging, sich selbst zu verwöhnen), dass sie sich dieses Jahr einen eigenen Adventskalender gebastelt hatte. Nicht nur ihren Kindern und ihrem Mann wie all die Jahre zuvor. Ein 'Klopf auf die Schulter-Kalender' mit nettem Spruch als Erinnerung an etwas, das sie dieses Jahr gut geschafft hatte und Schokolade dazu.

Geniale Idee!

Das hat mich angeregt, mir selbst eine Freude zu machen und es ihr gleich zu tun. Wie oft habe ich für andere schon mit viel Liebe einen Kalender gebastelt. Jetzt mache ich mich selbst glücklich!

Schritt 1: Vegane Schoki bestellen. Habe von einem Schokoladen-Outlet.de erfahren, wo es vegane Bio-Bruch-Schoki gibt. Das Probierpaket bestellt und die Sorten Mandel Orange (lecker) und Nougat Krokant (noch besser!). Das schwere Schokoladenpaket ist heute eingetroffen. Musste erst mal gestestet werden. Göttlich lecker. Aber jetzt ist mir schlecht, weil ich wohl ein klitzekleines bisschen zuviel probiert hab. :o) Doch die Phase wird nicht lange anhalten. :o)

Schritt 2: Kleine Liebesbriefe an mich selbst schreiben. Die klebe ich auf die kleinen Tütchen mit der Schokolade. Aufkleber mit motivierenden Sätzen. Komplimente, die ich mal bekommen habe. Komplimente, die ich mir selbst machen möchte, die ich schon immer mal hören wollte. Einfach so was nettes, motivierendes, was mir einfällt und mir gut tun könnte. Und nicht nur Worte. Nein, ich will's auch bunt, so wie ich es für einen anderen machen würde, also Filzstifte raus.

Schritt 3: Stoffadventkalender im Keller ausgraben, mit kleinen Tütchen bestücken. Darauf ein Spruch, darin Schokolade oder was anderes Süßes.

Aufhängen. Jetzt ist der 4. Dezember und mein Adventskalender hängt. Jeden Tag freuen bis zum 24. Dezember. Yeah! Und weil schon der 4. Dezember ist, habe ich jetzt einige Jokertage, wo ich in die bisherigen Taschen greifen kann. Herrlich! *Hüpf*

Ich wünsche Ihnen einen schönen Adventstag!

Liebe Grüße,
Ihre Anja Kolberg

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Mittwoch, 26 November, 2014

Licht fürs Herz

E-Card

Wenn die Umstellungszeit im November von hell auf dunkel mal vorbei ist, erfreue ich mich am Licht dieser Zeit.

Die Dunkelheit in der Natur umgibt eine besondere Stille, die auch hinein zu mir kommt. Kerzenlicht erhellt den Raum. Flackern. Schwefelduft von den Anzündhölzern verflüchtigt sich langsam. Ein Papierstern leuchtet am Fenster.

Ruhe.

Die Umgebungsgeräusche werden lauter. Doch auch sie treten in den Hintergrund, wenn ich mich stärker auf das Licht der Kerze konzentriere. Im allerbesten Fall ist der Raum kuschlig warm, der Kaminofen bollert. Ich bin von einer heißen Dusche gut durchwärmt und habe Lümmelklamotten an. Es gibt kaum gemütlichere Momente.

Advent-Ecard

Zeit, inne zu halten. Seufzen. Einen Augenblick ganz aufmerksam da zu sein - bei mir selbst.

Andächtig pausieren. Diese klitzekleinen Momente sind Kraftquellen für unsere Seele, unseren Geist, unser Herz, für unseren Körper. Wir kommen zur Ruhe.

Das sind für mich die kostbaren Geschenke der dunklen Zeit. Dieses besondere Gefühl kenne ich nur von Ende November und dem Dezember. Wenn ich mich an die zunehmende Dunkelheit gewöhnt habe. Diese Umstellungszeit ist nicht ohne und der Novemberblues hat mich dieses Jahr doch wieder den ein oder anderen Tag eingeholt. Wenn auch weniger als die Jahre zuvor.

Es ist ähnlich wie bei Veränderungen im Leben, die ich nicht stoppen kann. Erst wehre ich mich dagegen, finde es doof (es ist viel früher dunkel, der Himmel oft grau und schwer) und nach einer Eingewöhnungszeit habe ich mich damit angefreundet und finde ich es urgemütlich (wie jetzt mit dem Licht) und genau richtig so.

Ich habe gestern fünf neue E-Cards erstellt. Drei davon sehen Sie in diesem Beitrag. Alle anderen Advent- und auch Schnee-Ecards sind online. Hier in Köln hatten wir diese Woche den ersten Frost. Vor Weihnachten kommen die Weihnachts-E-Cards dazu. Viel Freude beim Verschicken.

Ich wünsche Ihnen von Herzen einen lichtvollen Advent!

Anja Kolberg

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Donnerstag, 13 November, 2014

Eine Tasse Tee...

... dampft gerade auf meinem Schreibtisch. 'Hier und Jetzt' heißt die Teesorte. Schöne Inspiration, nicht wahr? Und er schmeckt auch noch gut.

Heute hatten wir kein Internet und kein Telefon, weil unser Anbieter Netcologne den Anschluss auf Glasfaser umstellte. Was das bedeutet merkte ich erst am frühen Morgen, als ich weder Kontostände noch Mails abrufen konnte. Aha, so ist es also, keine Verbindung zu haben.

Ich erreichte meinen Mann, der meist eine Idee parat hat. So wurde mein Handy dann zum mobilen Hotspot und ich konnte meine Büroarbeit erledigen. Der Zugriff darauf erfolgte sehr konzentriert, da ich keine Flatrate am Handy habe. Heißt, jede Minute kostete Einheiten.

Sobald ich den Hotspot ausstellte, hatte ich an meinem Arbeitsplatz keine Verbindung. Wissen Sie was? Das war richtig praktisch. Ich pflanzte endlich die Blumenzwiebeln im Hochbeet auf unserer Terrasse ein, schnitt die Rosen zurück und sammelte die vom Rost befallenen Rosenblätter vom Erdreich ab. Das Bürofenster war wie der Schreibtisch ruckzuck gereinigt und der Staubsauger über Fliesen, Parkett, Teppich und Treppenstufen geschwungen.

Ich sollte mir öfter so eine Keine-Verbindungs-Diät verpassen. Wie schnell unterbreche ich sonst meine Arbeit, um mal eben was im Internet nachzusehen, Mails abzurufen... und schwups ist eine Stunde vorbei. Heute habe ich diese Zeiten konzentriert auf einmal abgearbeitet.

In meinen Firefox-Browser habe ich mir das Add-on LeechBlock installiert, mit dem ich bestimmen kann, wann welche Internetseite blockiert wird. Ganz schön praktisch, aber auch ruckzuck wieder ausgestellt. Hm. Mal sehen, ob ich etwas aus der heutigen Erfahrung mache. Heute fühle ich ich dadurch ganz schön aufgeräumt. Gutes Gefühl.

Liebe Grüße aus Köln

Anja Kolberg

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Donnerstag, 21 August, 2014

Kleine Glücksmomente

Es gibt so kleine Glücksmomente... Sie bringen einen ganzen Tag zum Strahlen, ganz gleich wie er sich sonst so anfühlt oder wie es mir geht. Diese Augenblicke schaffen es, meine Stimmung zu erhellen und dass ich mich rundherum wohl fühle. Ihre Wirkung dauert manchmal eine Minute - manchmal hält sie länger an. Ich bin ganz im Hier und Jetzt.

Gerade eben war ein solcher Moment. Ich gestalte in diesen Tagen die Tischkalender für 2015. Das macht mir große Freude wie Sie wissen. Musik von Deuter klingt leise durch den Raum.

Für eine kurze Pause ging ich ins benachbarte Wohnzimmer, wo unsere Hündin Minu auf dem Sofa auf der Seite lag und schlief. Sie bemerkte mich, öffnete die Augen und ich setzte mich zu ihr. Streichelte ihr glänzendes, weiches Fell. (Letztes Wochenende hatte sie eine ihrer seltenen Duschen. Seit dem strahlt ihr Fell an den hellen Stellen wieder weiß. Das schwarze lässt rötlichen Schimmer erkennen.) Genussvoll grunzte Minu und drehte sich auf den Rücken, um sich da weiter kraulen zu lassen. Die Beine in die Luft. Sie genoss die Streicheleinheiten, schloss ihre Augen wieder, seufzte. Ich liebe es, ihr etwas Gutes zu tun und ihr weiches Well auf den Handflächen zu fühlen. So schön! Wir beide. Einfach da.

Meistens, wenn ich morgens hinter dem Haus unter unserer neuen Pergola sitze und frühstücke und meine Danke-Sätze schreibe, bekomme ich Besuch. Von Amseln, Kohlmeisen, Spatzen, Zaunkönigen, die im Bachlauf, an der Quelle oder am Teichrand baden. Besonders freue ich mich über die Rotkehlchen. Ganz nah kommen sie. Setzen sich auf die Lehne der Holzliege auf dem Steg oder auf den Rosenbogen oder den Zaun. Schauen sich neugierig um. Wippen. Fliegen wieder weg. In solchen Augenblicken halte ich die Luft an, blicke ganz andächtig und bin dankbar für dieses Geschenk, das ich von der Natur bekomme.

Momente, wo ich mit meiner ganzen Aufmerksamkeit in der Gegenwart bin. Staune wie ein Kind. Genieße. Lebe.

Ich fühle Glück. Ganz da zu sein bei mir.

Viele weitere zauberhafte Momente wünscht Ihnen
und mir

Ihre Anja Kolberg

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Dienstag, 22 Juli, 2014

Hängematten-Gefühl

Vorige Woche wünschte ich mir einen Ausschalter für meinen Kopf. Grübelnde Gedanken - sie wollten nicht aufhören.

Am Donnerstag kam die Hängematte, die sich mein Mann schon lange gewünscht und davon geschwärmt hatte. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich schon mal in einer gelegen hatte. Bei der Bestellung las ich wie sich Schreibabys darin beruhigen, weil der Stoff dicht um sie liegt. Aha, interessant, dachte ich nur. Mehr nicht.

Dann lag mein Göttergatte endlich drin, in seiner heißersehnten Hängematte und guckte ganz glücklich. "Komm, probier doch auch mal aus." "Neee, lass mal." "Doch, mach mal, nachher komme ich gar nicht mehr in meine rein, weil du immer darin liegen willst." "Jaja."

Freitag morgen habe ich es dann probiert und mich schibbelig gelacht, weil sie so hoch hängt und ich Schwierigkeiten hatte, in das wackelige Ding reinzukommen. Doch unbeobachtet habe ich mich getraut und es geschafft. Eigentlich wollte ich darin meine morgendlichen Dankesübungen schreiben - das sind zehn Dinge, für die ich dankbar bin und warum. Sonst mache ich das ziemlich flott.

Und nun? In der Hängematte kam mir die Frage: Warum? Meine Gedanken waren wie ausgeschaltet. Alles grübeln hatte aufgehört. Ich sah in den Himmel. Wie schön blau er war. Und die Pflanzen um mich herum. So viel unterschiedliche Grüntöne. Herrlich. Ich lag da mit dem Gefühl gehalten zu werden. Glück - so fühlt sich Glück an. Gelassenheit machte sich breit, alles Grübeln - welches Grübeln? - weit entfernt von mir.

Ich war so dankbar, dass mein Mann mich gedrängt hatte, seine Hängematte auszuprobieren. Ich verstand, warum er darin so glücklich war und unbedingt eine haben wollte. Als ich ihm dann als er nach Hause kam, mein glückliches Gesicht zeigte und das ich seine Hängematte ausprobiert hatte, sagte er nur: "Komm, bestell dir auch eine. Es ist noch Platz unter der Pergola." "Ach was, deine reicht doch, wenn du nicht da bist, nehme ich deine und sonst lege ich mich einfach wie bisher auf die Gartenbank." "Gönn dir das doch." "Ach was, das geht doch so."

Samstag nach dem Frühstück wollte er am PC was erledigen und seine Hängematte war frei. Ich hatte auf der Gartenbank gelegen und gelesen. Ganz schön hart. Eigentlich könnte ich ja nochmal kurz, dachte ich zu dem bunten Stoffsegel schielend. Stellte mich auf die Zehenspitzen und schaffte es hinein. Sofort stellte sich Ruhe und Frieden in mir ein. Gehalten und geliebt werden ist die beste Beschreibung, die mir einfällt. Ja, ich kann Schreibabys verstehen. Auch ich beruhigte mich. So fühlt sich bestimmt das Gefühl im Bauch der Mutter für die Babys an. Schwerelosigkeit, beschützt sein und damit einhergehend Sorglosigkeit machte sich in mir breit.

Innere Zufriedenheit. Glück. Gelassenheit. Liebe. Glücklich sein dürfen.

Da lag ich und war einfach froh. Einfach da. Von elf bis halb drei habe ich dort gelegen, in den Himmel geguckt, mich entspannt, verschiedene Liegepositionen ausprobiert, endlich mit dem Buch 'Ein ganzes halbes Jahr' angefangen (so schön!) und dann - hab ich mir mein Netbook geschnappt und mir meine eigene Hängematte bestellt. Ich wollte dieses Gefühl haben. Mit meinem Mann zusammen. In meiner eigenen Hängematte.

Es tut so gut, mir das gegönnt zu haben. Und ich wünsche jedem diese Hängematten-Gefühle und so einfach den Kopf mal ausschalten zu können. Ich wünsche mir, dass es gaaaaanz lange noch so ist und immer wieder, wenn ich reinschlüpfe.

Gestern Nachmittag lag ich dann mit Fleecejacke und Decke wieder in dem grünen Stoffwunder, Sprühregen um mich herum und das Buch in der Hand. Himmel, welch ein glücklicher Moment für mich. Ich bin so froh, Ihnen das schreiben zu können.

Entspannte Grüße,

Ihre Anja Kolberg

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Samstag, 05 Juli, 2014

Flügelschlagen

Schöner Moment. Links neben meinem Schreibtisch hängt schon ein oder zwei Jahre eine mehrteilige Kette aus den oben abgebildeten Herzflügeln. Heute früh lief mir ein Zitat von Paulo Coelho über den Weg. Es sprach mich sehr an, ich druckte es aus und hängte es unter die Kette.

Das Zitat lautet: "One day, you will wake up and there won't be any more time to do the things you've always wanted." Eines Tages wirst du aufwachen und da wird keine Zeit mehr sein, um die Dinge zu tun, die du immer tun wolltest.

Nach dem Aufhängen beantwortete ich weiter E-Mails. Mein Mann kam rein, wir unterhielten uns, er verließ den Raum und stellte noch einen der beiden Fensterflügel auf Kipp. Nach einiger Zeit wehte ein Windstoß die Gardinen auf und die metallenen Figuren bewegten sich.

Durch das Geräusch wurde ich aufmerksam, als hätten sie dies das erste Mal getan. Sie klapperten gegen die tapezierte Steinwand, als wollten sie sagen: "Schau hin!", was ich auch tat.

Paulo Coelho blickte mich an. Erinnerte mich mit seinem Spruch an die Dinge, die ich noch nicht tue, aber schon immer vorhatte.

Warum hatte ich den Text ausgedruckt und aufgehangen, wenn ich mich damit doch nicht beschäftigte? Das Klappern - ein schöner Wink des Himmels. Flügelschlagen der Seele. Tanz zwischen den Welten. Ein zauberhafter Denkanstoß für mich:

Was wollte ich schon immer tun oder erleben? Was ruft in mir nach Erfüllung? Da fällt mir so einiges ein. Ich muss es heute nicht verwirklichen, nicht anpacken. Ich kann es aber mit Energie versorgen, in dem ich hinschaue, in mich hinein höre. Und das ist bereits der erste Schritt.

So wie der Wind durch ein leicht geöffnetes Fenster die Flügel des metallenen Herzens zum Schlagen bringt. Sanft. Leise. Vorsichtig. Und doch aufweckend und unüberhörbar rufend.

Wissen Sie was? Erst jetzt, wo ich das Foto mit dem Spruch für diesen Artikel bearbeite, sehe ich, dass ich "Do it now." übersehen habe. Tue es jetzt.

Einen schönen Tag voller zauberhafter Gedanken

Ihre Anja Kolberg

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Freitag, 09 Mai, 2014

Was mir gerade gut tut

Endlich lässt die ewige Erkältung- und Schlappseinssphase nach. Sie hat mich mürbe gemacht. Jetzt gewinne ich spürbar an Kraft zurück. Woran das liegt?

Die körperliche Arbeit an der frischen Luft tut mir gut. Auch wenn ich darauf oft keine Lust habe, unterstütze ich meinen Mann, der sich vorgenommen hat, unsere Terrasse zu verschönern.

Dazu gehört, eine freistende Wand auf der Grenze zum Nachbarn zu verkleiden, zu spachteln, zu schleifen, zu streichen. Der Haussockel wird noch verputzt, die Treppe in den Keller verkleidet und zwei Holzelemente an der weiterführenden Gartenmauer müssten ausgetauscht werden. Praktisch, denn zwei Elemente sind durch die Verkleidung der Wand jetzt frei geworden.

Laaange Einkäufe - im Baumarkt, was nicht so ganz mein Fall ist. Beim ersten Einkauf waren wir drei Stunden dort, bis wir alles gefunden und uns durch x Auswahlsituationen (welcher Lack, welche Rolle, wo ist eine Holzspachtelmasse, die auch für außen geeignet ist...) durchgewuselt hatten - trotz Einkaufsliste und Fragen der Belegschaft. Ausgerechnet an dem Tag war es sehr sonnig und auf dem Parkplatz beim Einladen sehr heiß. Keine gute Kombination, die meine Stimmung steigert. Aber als dann endlich alles zu Hause im Keller verstaut war, ein gutes Gefühl.

Obwohl ich keine Lust hatte, zu helfen, tat ich es trotzdem. Bei uns zu Hause, also meiner Ursprungsfamilie, haben wir alle mit angepackt. Gleich, ob Mädchen oder Junge. Gut, mein Bruder mehr, aber jeder kann was zum Ergebnis beitragen. Mein Vater ist Elektriker und in meinem Elternhaus wurde viel umgebaut und renoviert. Wir haben geholfen. Und sei es, Werkzeug angereicht, etwas gehalten, aufgeräumt. Lust hat uns das damals glaube ich auch nicht gemacht? Nun, so freut sich mein Mann jetzt über meine Dienste als Assitentin. :o) Sein Gebiet: Sägen, Bohren, Schrauben, Planung, Kopf des großen Ganzen. Mein Gebiet: Assistentin, Ideengeberin, Mitplanerin, Arbeiten wie Spachteln, Schleifen, Aufräumen und wenn es dann ums Streichen z.B. der Wand oder der Holzelemente geht, bin ich in meinem Element. Dann träller ich 'Komm ein bisschen mit, nach Italien, komm ein bisschen mit ans blaue Meer...' Das Lied geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich glaube Bernd Stelter spielte es in seinem Bühnenprogramm, das abends im WDR lief.

Abends gibt es wehe Füße, steife Knochen und Muskelkater. Und ein gutes Gefühl, weil ich sehen kann, was wir geschafft haben.

Anfangs war ich nörgelig, weil ich ja eigentlich in meinem Büro was machen wollte. Ich will endlich (...) vorwärts kommen. Doch die Realität sah durch meine Erkältung und Leistungstief nicht so aus. Nach einem Urlaub brauche ich Zeit, um wieder vollständig in den Alltag zu finden, so eine Beobachtung von mir. Es wäre anders, wenn ich gleich einer vorgegebenen Struktur nachgehen würde, wie einer Festanstellung. Da ich aber frei in meinem Büro zu Hause arbeite, ist das anders. Obwohl, mir fällt gerade ein, als wir dreieinhalb Wochen Schweden mit Freunden bereisten, Stockholm, Götakanal, Göteborg, das war glaube ich 1995. Damals war ich noch festangestellt und es ist mir auch schwer gefallen, wieder in Fluss zu kommen.

Auf jeden Fall merke ich, dass es mir durch die körperliche Arbeit besser geht. Ich nehme manches im Büro nicht mehr so wichtig und kann mich auf wesentliche Punkte konzentrieren, die ich dann hier erledige. Meine Stimmung ist gestiegen.

Bei der Erkältung haben Allergietabletten gegen die Heuschnupfensymptome geholfen. So konnte die Erkältung abheilen und mein Körper musste nicht zwei Baustellen bearbeiten.

Und was mir auch gut tut, sind die grünen Smoothies. Ich trinke sie seit letzter Woche Montag. Eine gefühlte Ewigkeit schon wollte ich sie morgens als Frühstücksersatz trinken. Ich dachte immer, es fehlt der Hochleistungsmixer und hatte mein erstes Experiment in Erinnerung. Der Smoothie schmeckte echt bitter. Urg. Vorletzte Woche lief mir zufällig ein Video eines jungen Mannes über den Weg, der die Smoothies nett erklärte, die Vorteile und dass man am Anfang auch mit dem normalen Pürierstab arbeiten kann. Wichtig sei, der Smoothie soll schmecken. Mischungsverhältnis 60% Obst, 40% grünes Blattgemüse. In den Topf die Hälfte Wasser geben. Pürieren, bis alles klitzeklein ist und genießen. In meinem ersten Smoothie hatte ich ein ganzes Paket frischen Babyspinat gepackt und nur eine Banane. Kein Wunder, dass der bitter und zum Abgewöhnen war. Jetzt schmecken mir die Smoothies, weil ich im richtigen Mischungsverhältnis Obst reingebe. Ich genieße die Energiebomben, die meinem Immunsystem gut tun.

Auch das ist derzeit ein Baustein zum Glück.

Die Regentage helfen nicht wirklich bei den Arbeiten draußen, besonders wenn man auf die Zeitfenster Wochenende und später Nachmittag angewiesen ist. Auf der anderen Seite verschaffen sie auch Ruhephasen, die wichtig sind. Eigentlich habe ich so Sachen am liebsten sehr schnell erledigt. Doch zumindest Trockenheit brauchen wir, um draußen zu arbeiten. So darf ich daran arbeiten, mich auch hier in Geduld zu üben und zu akzeptieren, dass das Projekt länger dauert, als ich eigentlich will. Es gibt noch einige Punkte, die wir hier an dem alten, aber 1996 unter der Kraft vieler sanierten Haus tun könnten. Wenn man bei uns die Treppe in die erste Etage hochgeht, kann man seitlich unter die Verkleidung der Flurdecke schauen. Ein Stück Vergangenheit begutachten. Eigentlich müsste dort eine Abdeckung hin. Auf der anderen Seite habe ich manchmal gedacht, so sieht man wie es hier früher war. Bei dem Kreativtempel Bösner hat man sogar einen ehemanligen Wasserschaden eingerahmt. Vielleicht sollten wir das hier auch so tun. :o) Im Garten haben wir in den letzten Jahren regelmäßig gearbeitet. Wir können dann aber auch gut jahrelang nix tun...

Eines ist sicher: Nach dem Projekt ist erst mal wieder viel nixtun und faulenzen in der Freizeit angesagt.

Auf meinem Schreibtisch stehen Maiglöckchen aus dem Garten. Die duften herrlich. Auf dem Tischkalender 'Ich bin gut zu mir' spielen sie im Mai eine tragende Rolle. Es geht um Selbstliebe und mich selbst dufte finden. In den monatlichen Mailimpulse habe ich dazu geschrieben. Ich liebe diese Arbeit!

Ganz herzliche Grüße und schöne Maitage

Anja Kolberg

PS: Weiter zum Renovieren berichte ich hier und hier und hier.

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Samstag, 07 Dezember, 2013

Kleiner Baum - großes Glück

Er ist klein, herrlich grün und konnte für 16 € aus seiner Gefangenschaft befreit werden.

Ich glaube, es ist der kleinste Weihnachtsbaum, den wir je hatten - und ich liebe ihn. Mit einer Hand konnte ich ihn die Treppe hochtragen, während ich in der anderen etwas anderes trug. Er war ruckzuck aufgestellt und stand gleich gerade. Die platte Seite passte wunderbar vor die Wand.

Deal mit meinem Mann: Einer saugt, einer macht die Kette am Baum fest. Mein Mann hatte zu beidem keine Lust, lässt sich aber aufs Kette befestigen ein. Prima! Minu beobachtete alles vom Sofa aus. Das Ergebnis sah super aus. Besser als ich es hinbekommen hätte. Freude auf beiden Seiten. Lob tut einfach gut!

Zweiter Deal: Einer putzt Küche und Flur durch ('Kölscher Wisch' - das heißt, es ist oberflächlich sauber, nicht sonderlich gründlich und geht superfix.) - einer schmückt den Baum. Und weil der so klein ist, kam die riesige Box mit Glasglocken und roten Kugeln gar nicht zum Zuge, sondern nur ein Karton mit alten Holzfigürchen, karierten Schleifen, Äpfeln, Zuckerstangen... Ich biete an, das putzen zu übernehmen: Mein Mann schlägt ein. :o) Innerlich hüpfend habe ich den Schrubschlunz geschwungen und mich auf das Schmückergebnis gefreut: Es ist richtig toll geworden. Das machen wir jetzt immer so herum!

Der kleine Baum ist eine klasse Erfahrung: Es war viel weniger Zeit nötig, um ihn aufzustellen. HüHüpf. Und es wird auch weniger Zeit brauchen, ihn abzubauen. So mag ich das. Adventliche Stimmung ist nicht von der Baumgröße abhängig.

Wir haben bezüglich Weihnachtsbäume schon alles durch: An Heilig Abend auf den letzten Drücker noch eine Blaufichte hier im Ort gekauft. Sah toll aus, war der teuerste den wir je hatten, dafür hat er gepiekst und gut geduftet.

Es gab große Bäume, wunderschön gewachsen, andere brauchten eine verdeckende Wand, weil sie so schief waren. Mussten wir nicht auch schon einen festbinden, weil er nicht stehen bleiben wollte?

Zeitlich sind wir weils weniger stressig an Weihnachten ist und ab seinem Aufbau es noch gemütlicher ist, dazu übergegangen, den Baum schon im Advent aufzustellen. Einmal sogar so früh, dass er vor Weihnachten schon rappeltrocken war und er mir Heilig Abend an den Ohren rauskam. Ich war froh, als Weihnachten vorbei war und ich ihn wieder abbauen konnte. :o) Das war einfach zuviel Weihnachten.

Dieses Jahr also mal zum zweiten Advent, klitzeklein und federleicht. Er passt prima in die Ecke und sieht von der Vorderseite super aus. :o)

Bimmelim, frohlocket, Weihnachten kann kommen.

Anja Kolberg

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Mittwoch, 06 November, 2013

Muskelkater von Eichhörnchen-Arbeiten

1500 kg Holz- und Kohlebrikets haben mein Mann und ich innerhalb einer halben Stunde in den Keller geschafft. Das war am Montag und mir schmerzen immer noch die Oberarme. Meinem Rücken, der ja sonst eher meine Schwachstelle ist, meldet keine Probleme. Er hat das Gewicht, das ich bewegt habe, gut weg gesteckt. Mein Körper ist ein echter Schatz! *drück*

Warum wir nur eine halbe Stunde gebraucht haben? Die Paletten wurden vom Lieferanten sehr nah vor unserem Kellerfenster abgestellt. Der Keller ragt bei uns ein halbes Geschoss aus dem Erdboden hervor, so dass ich im Keller stehend gut rausschauen kann, das Fenster ist ungefähr auf Schulterhöhe. Mein Mann stellte die 20 und 10 kg Pakete vor dem Fenster ab und ich nahm sie entgegen, ging zwei drei Schritte zur Seite und stapelte sie dort gleich. Deswegen ging das so schnell. Vor einigen Jahrzehnten wurde so sicherlich die Kohlelieferung schnell im Keller verstaut. Uns freut das heute, denn es ist einfach praktisch.

Nicht so schnell wandern die Pakete dann ins Wohnzimmer, zwei Etagen höher, wo unser Kaminofen steht. Das ist ganz gut anstrengend, die 20 kg zwei Treppen hoch zu schleppen. Da bräuchten wir für die Lieferung viele Tage, weil ich das einfach nicht so stemmen könnte. Das müssen wir ja auch nicht auf einmal machen, sondern immer nur, wenn die schöne Holzkiste im Wohnzimmer leer ist.

Meinem Mann hat die Arbeit (er hatte die für den Rücken anstrengendere Arbeit, runter von der Palette und vor dem Kellerfenster abstellen) nichts ausgemacht. Da macht sich eben der Unterschied zwischen einem Handwerker (er ist Schornsteinfeger) und einem Büromenschen (ich sitze in der Regel) doch bemerkbar. Etwa eine Stunde nach der Aktion fingen meine Arme an zu zittern und zu schmerzen, noch heute habe ich Muskelkater. Seufz. Nein, ich werde deswegen jetzt nicht mit Hanteltraining für die Arme anfangen. (Vorschlag meines Mannes.) So schwer sind die Blätter im Büro ja nicht. :o) Ich nehme es einfach hin und lecke meine Wunden. :o)

Ich erfreue mich richtig an diesem riesigen Vorrat in unserem Keller und er duftet herrlich nach Harz. Es ist einfach ein gutes Gefühl, zu wissen: Der Winter kann kommen und egal, was passiert, wir werden es warm haben! Ich liebe diese Eichhörnchenqualitäten. Meine Familie hat im Bergischen in den letzten Wochen jede Menge Obst und Gemüse eingekocht und eingefroren. Da steht der Vorratsraum voll mit gefüllten Einmachgläsern. Als Kind habe ich dabei (widerwillig) geholfen. Heute sehe ich den Wert dessen aus einem anderen Licht.

(Übrigens gibt es jede Menge Obstbäume, die gar nicht mehr abgeerntet werden und die Äpfel, Birnen, Zwetschgen... verfaulen dann. Denn so viel können die Vögel und Igel gar nicht essen... Also wer Interesse am Einmachen hat: Einfach mal in der Nachbarschaft bei den Menschen fragen, deren Obstbäume noch voll hängen. Hier z.B. ein Projekt aus Hessen, wo Obst vermittelt wird. - hier eines aus Bayern. Wäre es nicht toll, wenn es ein bundesweites Vermittlungsnetzwerk für privates Obst geben würde? Wenn jemand Adressen hat: Bitte an mich mailen. Ich veröffentliche sie hier.)

Es hat etwas von 'Die Ernte ist eingefahren, der Winter kann kommen.' Ich möchte die Wärme und das Licht des Feuers in unserem Kaminofen nicht mehr missen. Gerade an dunklen, ungemütlichen Tagen ist das die Kraftquelle, die uns so richtig gut tut. Da schwinden Bauch- und Rückenschmerzen und innere Unruhe weicht auch beim Blick ins Feuer. Ich liebe es wie unsere Minu auf dem Foto, mich vor den Ofen zu setzen und die Wärme ganz nah zu haben.

Es ist zwar viel Arbeit und Dreck, doch was wir dafür erhalten ist all das wert, auch für ein paar Tage schmerzende Arme...

Das gute Gefühl bleibt bis ins Frühjahr. Der Muskelkater geht. :o)

Viele Grüße aus Hamsterhausen

Anja Kolberg

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Montag, 21 Oktober, 2013

Vielleicht geht ja was anderes?

Freitag: Nach erfolgreichem Zahnarztbesuch (- bin glücklich mit meiner neuen Zahnärztin, dafür lohnt die Reise ins Bergische -) glotzt mich meine To-Do-Liste im Büro an.

Oben auf der Frauencoaching-Newsletter und das Einpflegen neuer Abos. Eigentlich wollte ich das schon laaaange erledigen. Klappt nicht. Den Newsletter an meine Webshop-Kundinnen und Kunden habe ich vor einigen Wochen verschickt. Erst schob ich die Aufgabe einige Tage vor mir her und dann - schwups - ging es ganz leicht. Hat richtig Spaß gemacht. Doch jetzt dauert es und dauert und dauert und ich kriege die Kurve nicht.

Da steht auch noch drauf, endlich das Rezept für den köstlichen - veganen *hüpf* - Pflaumenkuchen online zu stellen. Eigentlich liegt dafür alles auf meinem Schreibtisch, ich habe sogar schon damit angefangen.

Doch ich kriegs nicht gebacken. Die Aufgaben abzuarbeiten. Kuchen habe ich inzwischen schon viel gebacken, zum Beispiel auch einen köstlichen Möhrenkuchen. Auch vegan. Ich müsste nur die Fotos bearbeiten, den Beitrag schreiben...

Es geht aber nicht. Das fällt mir schwer zu akzeptieren. Ich kann mich darauf im Moment nicht konzentrieren. Auf keinen der genannten Punkte, die 'unbedingt' getan werden müssten. Auch nicht, wenn ich mir vorstelle, sie in kleine Portiönchen aufzuteilen. Nix. Wobei Druck mache ich mal wieder nur mir selbst. Kein anderer steht da und sagt: Los Anja! Das bin 'nur' ich. Doch der von mir selbst reicht. :o)

Freitag Nachmittag, nachdem ich vergeblich versuchte, mich zu motivieren, doch endlich mit einer der Aufgaben zu beginnen und draußen herrliches Wetter war: Die Sonne schien, die Herbstfarben strahlten - da kapitulierte ich. Ich schloss das Bildbearbeitungsprogramm, mein Blogprogramm, Emailprogramm, Browser, Shopprogramm und fuhr den Computer runter. Feierabend! Raus auf die Terrasse. Mal sehen, wie mir das bekommt. Und erstaunlicherweise passierte dann ganz viel.

Nicht im Büro, sondern draußen: Ich habe mir das Unkraut auf der Terrasse angeschaut, das ich schon den ganzen Sommer entfernen wollte, es aber wegen der Hitze nur immer bruchstückhaft geschafft. Klar, selbst an diesen Stellen waren schon wieder Löwenzahn und Klee aktiv... So entschloss ich mich, hier einfach mal anzufangen. Kniend auf einer weichen Schaumstoffunterlage arbeitete ich mich Ritze für Ritze vor. Zwischendurch stand ich auf, strecke meinen Rücken durch und bewunderte mein Werk. Auch wenn ich aufhören wollte (es gibt wirklich schönere Arbeiten), so dachte ich mir: Kommt nur diese Ecke noch. Dann kehrte ich mal und dachte: Wow, sieht doch schon toll aus! Und weiter gemacht. Meine Form der Meditation. Mein Anteil an einem schönen Leben zu Hause. Denn so eine saubere Terrasse, die sieht schon schön aus! Gegen halb sieben tat mir alles am Körper weh, besonders meine Knie. Und die Terrasse war fertig und ich sooo stolz auf mich!

Am nächsten Nachmittag habe ich mit meinem Mann noch die Holzmöbel in den Keller geräumt. Genau zur rechten Zeit, denn am Abend regnete es.

Ich schaffte also bisher meine To-Do-Liste im Büro nicht, aber es ging etwas anderes: Die Terrasse sieht super aus, die Möbel sind trocken im Keller. Ein tollles Gefühl. Einfach irgendwo angefangen und erstaunt gespürt, wie viel ich dann schaffen kann. Auch die Wäscheberge sind geschmolzen, die lagen ebenfalls schon lange rum und jetzt sind sie weg, bzw. wieder im Schrank. HÜÜHÜPF!

Manchmal geht einfach nicht, was ich unbedingt machen will (To-Do-Liste-Büro), dafür geht was anderes - nämlich Garten- und Hausarbeit. Nicht minder befriedigend und wichtig.

Ich wünsche mir, dass ich immer früher mit Gelassenheit annehmen kann, wenn etwas einfach nicht umgesetzt werden will, (auch wenn es gut wäre, wenn es erledigt wäre) ... und darauf zu vertrauen, dass dafür etwas anderes geht, das schon lange wartet. ... und auch für das, was während dessen auf Erledigung wartet (auch wenn es schon seeeehr lange ist), auch der richtige Zeitpunkt kommen wird!

Jetzt habe ich zum Beispiel das Rezept nicht online gestellt, sondern diesen Beitrag geschrieben - dafür war scheinbar JETZT der richtige Zeitpunkt... Und es kommt auch der Zeitpunkt, da sind die Abos alle eingepflegt, der Newsletter entworfen, verschickt und das Rezept ist online. Alles zu seiner Zeit. Geduld wird noch mal meine Stärke. :o)

Von Herzen eine gute Woche
wünscht Anja Kolberg

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Dienstag, 08 Oktober, 2013

Ein süßes Malörchen

Erst kostete es mich ein wenig Überwindung, den Schreibtisch zu verlassen. Doch Berichte von lieben Menschen, der blaue Herbsthimmel und die warme Sonne lockten mich hinaus in die Natur. Ich besuchte kurz entschlossen den Tierpark im Kölner Stadtwald, wo vor einigen Tagen etwas wunderbares geschah: Ein Malörchen kam auf die Welt. Ich habe davon eine Bildergeschichte mitgebracht:

~ * ~

Malörchen im Kölner Stadtwald  

Hallo, ich heiße Malörchen und bin im Kölner Stadtwald vor wenigen Tagen auf die Welt gekommen!

Eselchen mit Mama  

Das ist meine Mama Amelita, sie wurde 2011 im Tierpark geboren. Warum ich einen so besonderen Namen trage? Nun, ich war gar nicht erwartet. Denn keiner weiß, wer mein Papa ist! Wie du siehst, hat meine Mama helles Fell und der einzige männliche Esel im Park ist auch hell und äh bekommt Hormone, damit er keine neuen Eselchen machen kann. Hat aber wohl doch geklappt. Nur wie kommt dann meine Farbe? Egal. Ich bin da und ich freeeeeuuuue mich!

Im Moment ist für mich alles noch sooo spannend. Ich erkunde die Welt und bin froh, wenn meine Tierpfleger kommen, die mag ich und sie bringen mich und meinen Mama und meine Oma und meine Tante in den Stall.

 

Siehst du, da sind sie. Von denen bekomme ich ganz viele Streicheleinheiten. Kuschelig!

Apropos Tante: Meine Oma hat kurz nachdem ich auf die Welt gekommen bin, auch ein Eselbaby bekommen. Das war erwartet und hat auch die richtige Farbe. Kicher. Ich freue mich über die Spielkameradin. Hach, ist das Leben schön!

 

Auf dem Foto seht ihr sie. Noch etwas schüchtern hatte sie keine Lust an den Zaun zu kommen, wo all die netten Menschen standen und uns bewunderten. Übrigens habe ich noch jede Menge Freundinnen und Freunde im Park: Ziegen, Schafe, Enten, Rehe, Rinder, Hühner...

 

Ach, ja, in Köln benutzt man das Wort 'Malörchen' für etwas, das unerwartet passiert und meist mit Freude verbunden ist - so wie die unerwartete Schwangerschaft. Ich finde meinen Namen dufte und ich freue mich auf noch ganz viele warme Herbsttage!

Kommt mich doch mal besuchen. Euer Malörchen

~ * ~

Den Lindenthaler Tierpark gibt es seit 100 Jahren. Hier weitere Informationen.

Das war so ein schönes Erlebnis. Anschließend bin ich durch die Wiesen und den Wald des Stadtparks geschlendert und mir eine Bank in der Sonne gesucht. Hat ihre Wärme gut getan. Ein bischen die Augen schließen, den blauen Himmel anschauen, Kastanien beim Plumsen auf den Waldboden zuhören, sie aufsammeln, ihre schöne Form spüren, die Spinnweben auf dem Gras bewundern, etwas schreiben und immer wieder in der Sonne entspannen und glücklich sein.

Danke Himmel, dass ich das erfahren durfte!

Anja Kolberg

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Donnerstag, 26 September, 2013

Ernte & Danke Sonne - bleib gerne noch was hier

Welch Kraft die Sonne hat. Montag noch schwebte dunkles undurchdringliches Grau am Himmel und drückte mir auf die Stimmung. Dienstag zeigte sich dann der Feuerball am Himmel, erhellte das Leben um mich herum, strahlte - und ich lies mich ohne mein Zutun einfach mitreißen.

So sonnige Herbsttage sind herrlich. Die Wärme ist nicht mehr extrem, sondern angenehm, es gibt genügend Schatten zum Abkühlen und nachts enstehen beste Schlaftemperaturen. Davon kann ich noch ganz viele Tage gebrauchen.

Samstag schon war es auf einmal so schön draußen und ich habe die Zeit genutzt, den Garten zu durchforsten. Ein kleiner Urwald war entstanden - jetzt ist es wieder größtenteils ein Garten. :o) Das hat richtig gut getan und die Rücken- und Knieschmerzen sind längst vergessen. Allerdings habe ich mich an irgend etwas gepickt (oder es mich) und mein Ringfinger juckt wie verrückt. Aaaaahrg.

Trotz allen sommerlichen Gefühlen - die Ohne-Socken-Zeit ist sicher vorbei, ich habe schon die ersten Kastanien beim Spazieren gehen gesehen und die Blätter auf Bäumen, Sträuchern und Funkien verfärben sich bereits. Abends ist es so früh dunkel, dass ich mich schon auf das zusätzliche Licht des Kaminofens freue.

Die Apfelernte habe ich im Garten eingefahren - es waren stattliche 6 Äpfel an unseren beiden Säulenbäumen! Die habe ich für Apfel-Zimt-Muffins genutzt:

Ich mag sie sehr gerne. Sie lassen sich wunderbar einige Tage aufbewahren und sind vegan und ohne Soja. Rezept: Der vegane Bisquit (ich nehme immer etwas weniger Zucker) mit etwas Zimt ergänzt (oder ganz zum Schluss oben etwas Zimt+Zucker vor dem Backen aufstreuen), kleingeschnittene Äpfel unter den Teig und dann in Muffinförmchen füllen.

 

Diese köstlichen Gaben erhielt ich von meinen Schwiegereltern bzw. meiner Schwägerin und Schwager. Murmeln heißen die Tomaten, köstlich süß und ideal für die Kinder (auch großen) zum Naschen, dazu herrlich bunte Paprika und eine Gurke. Das alles - in einem neu angelegten Hochbeet gezogen - schmeckt so unglaublich lecker. Danke schön!

 

Weil es gerade so schön passt: Diese Rote Beete habe ich aus meinen Ferien auf dem Land mitgebracht. Roh mit einem Apfel gerieben, dazu eine Soße aus Öl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Agavensirup (als Ersatz für Honig, Zucker geht auch) - köstlich! Der Salat ist gleich supersaftig, mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Allerdings ist Farbalarm bei der Verarbeitung angesagt, ohne Handschuhe bekommen auch die Hände eine schöne Färbung.

Ich wünsche uns allen noch viele sonnige und die Stimmung stärkende Herbsttage! [Hier ein Lied, das mir gerade sehr gefällt und gut tut.]

Ihre Anja Kolberg

PS: Die Herbst-E-Cards sind online.

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Donnerstag, 01 August, 2013

Adieu Juli 2013

Was war das für ein Monat! Puh, diese Hitze ruft bei mir nicht wirklich Freudentänze hervor. Vielleicht wenn ich Schulkind wäre und Ferien hätte und so eine richtig schöne Zeit im Freibad verbringen könnte... (Schöne Vorstellung.)

So habe ich meinen Körper möglichst wenig bewegt, wenn's zu heiß wurde, alle anstrengenden Arbeiten auf den Vormittag und den Abend verlegt und beobachtet, wie mein Gehirn erst mal auf Notstromaggregat umschaltete, wenn's zu heiß wurde. :o) Wie blockiert... da half mir manchmal der Lavendelbusch vom Kalenderblatt: 'Ich gönne mir Pausen.' ... manchmal aber auch nicht, denn eigentlich hatte ich ja andere Pläne. Witzig fand ich meine Berichte aus früheren Jahren, wo's so heiß war. (Blog - Wetterkapriolen)

Erstaunlich, wie schnell ich mich dann an die höheren Temperaturen gewöhnt habe, damit gelernt habe umzugehen und irgendwann konnte ich trotz der hohen Temperaturen gut arbeiten!

Woran ich gerade arbeite? Ich entwerfe die Tischkalender 2014. Die Druckdaten für den ersten sind bereits fertig - und natürlich bin ich verliebt in ihn. Sein Motto: Kurze Meditationen. Sooooo sieht er aus: *HÜPF*

Tischkalender Meditation 2014

Er hilft im trubeligen Alltag inne zu halten mit schönen Fotographien und klaren, möglichst kurzen Texten. So dass man auch im dicksten Stress Zeit und Gelegenheit findet, Kraft zu tanken. Die Texte sind einfache Anleitungen, die leicht umzusetzen sind. Zum Beispiel im Dezember: 'Ich schließe die Augen und bin bei mir.' Dafür reichen wenige Sekunden aus.

Meditation finde ich spannend. Ich schaffe es aber bisher nicht, sie in meinen Alltag regelmäßig einzubauen. Mit dem Kalender kann ich üben, zu meditieren, denn die Monate bestehen aus Meditationsanleitungen. So bekomme ich Übung, auch wenn ich nicht zehn Minuten täglich 'sitzen' kann. Mit dem Kalender schaffe ich einen Einsteig, auch wenn es nur jeweils Sekunden sind. Jede Übung zählt, macht Lust auf mehr und bringt frische Energie.

Am zweiten Tischkalender arbeite ich gerade. Ich dachte zwar, ich könne gleich nach Fertigstellung des ersten weiter machen, gerade weil die letzten Tage hier angenehmeres Wetter war, doch mein Körper war anderer Meinung. Er hatte ein großes Ruhebedürfnis.

So ein Entstehungsprozess des Kalenders ist eine intensive und gleichzeitig schöne Arbeit. Das ganze Jahr über fotographiere ich, denn mir ist es wichtig, möglichst mit vielen Kalenderblättern nah an den Jahreszeiten zu sein. Ich habe über die Jahre einen großen Pool an Bildern gesammelt, vor einigen Wochen habe ich die ausgewählt, die mich im Moment am meisten ansprechen. Klar, das sind auch wieder viel mehr, als ich für die Kalender brauche. Ich liebe die Auswahl, so schwer dann manchmal auch die Entscheidung für eines ist.

Ein weiterer Schritt ist die Auswahl von Texten. Ich schreibe das ganze Jahr über Tagebuch. Dabei entstehen Sätze und Einsichten, die mich besonders bewegen. Die werden wieder in einem Textpool gesammelt.

So und dann kommt der Schritt: Mache aus Texten und Fotographien ein stimmiges Kalenderkonzept. Sie glauben gar nicht, wie viele Seiten dabei entstehen, die wieder verworfen werden. PUH!

Mir ist es wichtig, dass es sich stimmig anfühlt, ein gutes Gefühl entsteht, Stärkung, Nachdenken über die eigene Situation, persönliche Weiterentwicklung - und dazu Bilder, die der Seele gut tun. Viel Liebe, Zeit und der Blick fürs Detail fließen in die Arbeit, die ich echt mag. Und das ist herrlich!

Letzter Schritt für den Entstehungsprozess: Die Druckdaten für die Druckerei erstellen, dazu gehört unter anderem die Fotos bearbeiten, Schrift auswählen, Texte setzen, den Kalender erstellen, in Dateien einfügen, die für den Druck geeignet sind und und und...

... und dann kommt nach einigen Wochen der Moment, wo der Spediteur klingelt und die frisch gedruckten Kalender vor der Türe stehen. Dieser Moment ist nach all der intensiven Arbeit einfach himmlisch. Und wenn die Kalender dann von ihren neuen Besitzern in Empfang genommen werden und sie mir von ihren Gefühlen berichten, dann ist das wie der Beifall für den Musiker. Seufz - einfach schön!

Apropos Musik: Das Lied hier von Sting gefällt mir gerade besonders. Warum? Weil ich das Gefühl habe, er sitzt mir in meinem Wohnzimmer gegenüber und singt für mich. Seeeeeeufz!

So, jetzt werde ich noch die Impulse für den heute frisch geschlüpften August 2013 ins Netz stellen. ... und mich dann wieder der Kalenderarbeit widmen.

Ganz herzliche Grüße aus Köln

Anja Kolberg

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Samstag, 22 Dezember, 2012

Schöne Weihnachten

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich wünsche Ihnen & Ihrer Familie ein frohes und lichtvolles Weihnachtsfest mit allem, was Sie sich wünschen & Ihnen gut tut.

Schön, dass Sie da sind.

Herzlich,

Ihre Anja Kolberg

Dienstag, 18 Dezember, 2012

Vor-Weihnachtszeit

Klick zu den E-Cards

Heute habe ich aus neuen Fotographien Weihnachts-Ecards gestaltet. Ich finde diese Lichtkompositionen einfach herrlich und habe viel Freude daran. Auch die anderen Weihnachts-E-Cards sind online. So können Sie sie jetzt schon schreiben und mit Absendedatum versehen abschicken.

Unser Weihnachtsbaum steht seit letzter Woche Montag. Er ist klein, grün und steht auf einem Podest. Er verströmt ein herrliches Licht und Nadelduft. Geschmückt ist er mit kleinen Holzfiguren, die noch aus dem Fundus der Großmutter meines Mannes stammen, liebevollen Figuren, die ich geschenkt bekam, kleinen roten Äpfeln, Glückspilzen, Strohsternen, Schleifen, Zuckerstangen, Tannenzapfen, Zimtstangen ... und zwei Lichterketten. Hier ist unser kleiner Freund:

Die Stimmung ist seit dem weihnachtlich in unserem Wohnzimmer. Ich genieße die Wärme abends durch den Kaminofen, das Licht, dazu noch Räucherwerk. Hm. Das tut so gut.

Mit dem Verkauf der Kalender bin ich sehr zufrieden. Es sind immer noch Kalender auf Lager, Sie können also noch bestellen. Ich finde der Kalender ist auch ein besonderes Mitbringsel für eine Sylvesterparty oder ein schönes Geschenk zum neuen Jahr.

In den letzten Jahren wurde immer mal wieder die Idee an mich herangetragen, einen alternativen Tischkalender zu entwerfen, der die Menschen nicht so direkt anspricht wie der Affirmationskalender durch seine Ich-Sätze, der aber ebenso tiefsinnig ist. Zum Beispiel als Geschenk für den Chef, Geschäftskunden oder als kleine Aufmerksamkeit für die Nachbarin. Für Menschen, die man vielleicht nicht so gut kennt oder auch als Alternative für sich selbst, wenn man sich andere Texte wünscht. Dieses Jahr habe ich die Idee endlich umgesetzt mit dem Kalender 'Ein gutes Leben'.

Ich war gespannt, wie die Idee ankommt und welcher der beiden Tischkalender stärker gekauft wird. Was würden Sie tippen?

Tischkalender Ich gehe meinen Weg 2013

Ich gehe meinen Weg: Mit 'Ich-Sätzen', Affirmationen, die den Menschen direkt ansprechen

oder

Tischkalender Ein gutes Leben 2013

Ein gutes Leben: Mit allgemein formulierten Sätzen.

Na? Auflösung 'Ich gehe meinen Weg' hat die Nase knapp vorne. Ich freue mich, dass mein neues Werk 'Ein gutes Leben' so gut bei Ihnen angekommen ist. Ich kann mich gar nicht für einen der beiden entscheiden und freue mich, im nächsten Jahr je nach Stimmung und Situation auf den einen oder den anderen zu schauen.

*Hüpf*

Jetzt werde ich mich weiter der Kalenderwerkstatt und dem Webshop widmen. Eine Zipfelmütze und Elfenohren sind mir noch nicht gewachsen... Eigentlich eine schöne Idee!

Klick zu den E-Cards

Wenn Sie sich oder netten Menschen auch einen Kalender gönnen wollen: Hier geht es zum Webshop - Einfach anders.

Einen schönen Adventstag - hier in Köln wird es schon langsam Abend... Lust dazu auf die Musik von 3 Nüsse für Aschenbrödel?

Anja Kolberg

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Mittwoch, 19 September, 2012

Tiefes Glück

Heute ist ein guter Tag. Ein schöner Moment. Einfach leben im Trubel und dem Auf und Ab des Alltags. Mir selbst eine Freude machen - zum Beispiel mit zwei wunderschönen kleinen Blumensträußen für meinen Lerntisch und fürs Wohnzimmer, wo ich heute Abend beim Entspannen einen tollen Blickfang habe.

Es tut mir gut, solch schöne Momente immer bewusster wahrzunehmen. Das Leben kann schön sein. Sich toll anfühlen. Wissen, all das Unangenehme, Herausfordernde, Nervige, Blöde hat auch ein Ende bzw. ist nicht dauerhaft anwesend.

Spüren, Leben ist ein Wechsel von Sonne und Wolken. Licht und Dunkelheit. Schmerz und Entspannung. Trauer und Fröhlichkeit. Spannungsfelder, die sich abwechseln und auch gleichzeitig vorkommen können. Wenn ich traurig bin und auf einmal durch eine komische Situation lachen muss, das ist herrlich. Der Moment, wenn ein Schmerz nachlässt, hmmm. Das spannende Spiel von Sonne und Wolken...

 

Mir ist vor vielen Jahren mal auf dem Weg zu einem Workshop an einem vorausfahrenden Wagen das Yin-Yang-Zeichen ins Auge gesprungen und mir fiel das erste Mal bewusst auf: Es ist nicht nur schwarz und nur weiß. Im Weißen liegt etwas Schwarzes und umgekehrt. Das bestätigte meine Erfahrung: Nichts ist wirklich nur schlecht und böse. In jedem liegt immer auch ein Kern Gutes, selbst wenn es mir nicht möglich ist, das sofort zu entdecken.

Manchmal ist es auch wichtig, dass ich gezielt was Gutes aus einer gerade blöden Situation mache, die ich nicht ändern kann. Mir was Gutes tun zum Beispiel. Kleine Pausen nehmen. Meine Lieblingsentspannung (aufgrund nicht vorhandener Badewanne) - lange und heiß duschen - am liebsten mit einem tollen Duft, zum Beispiel Minze oder Kampfer. Hm, das tut mir so gut. Oder eine Tasse Kaffee an der frischen Luft trinken und einen Moment abschalten. Herrlich!

Was mir auch supersupersuper gut tut, sind Komplimente und Aufmerksamkeiten, Begeisterung und Ermutigung, die von außen auf mich zukommen. Einfach so wie kleine Schmetterlinge, die unverhofft auf einer Blume vor mir landen und mein inneres Kind zum Hüpfen, Singen und Tanzen bringen.

So teilte mir meine Mutter letzten Samstag ihre positiven Erfahrungen mit dem Kalender mit, auch von einer guten Bekannten, die ihn hat und wie man dem Kalender ansehen würde, dass ich mir damit viele Gedanken mache. Dann sagte sie mir noch, wie sehr sie weiß, ich suche auch dieses Mal wieder genau die richtigen Bilder und Texte für den neuen Kalender aus. Ach, tat das gut. Was soll ich sagen? Es wirkte wie eine Vitamin-Super-Spritze: An dem Tag entwarf ich komplett den zweiten Tischkalender! (2013 wird es zwei Tischkalender geben.)

In den letzten Tagen fällt mir der so kostbare Spruch von Konrad Adenauer immer wieder ein: Kritiker haben wir genug. Was unsere Welt braucht, sind Menschen, die ermutigen.

Bei mir löst das tiefes Glück und einen Energieschub aus. Schöööönes Gefühl!

Mit diesem Gefühl gehe ich jetzt wieder zum Lerntisch. :o)

Ihre Anja Kolberg

PS: Falls jetzt der Anschein geweckt wird, ich könne nur fröhlich, der sei eingeladen, die Rubriken Blog - Dunkle Tage oder Blog - Körper & Schmerzen zu durchstöbern. Dann wird klar, wie kostbar Fröhlichkeit und gute Stimmung für mich sind. :o)

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Samstag, 01 September, 2012

Das Leben ist schön

Seufz. Das Leben kann so schön sein. Gestern durften wir mit meiner Patentante und einem großen Kreis aus Familie und Nachbarn ihren 60. Geburtstag feiern. Ich liebe es, ins Bergische zu fahren, Menschen wiederzusehen, die ich viel zu selten sehe, sie drücken, hören, was es Neues gibt. Schön. Davon wünsche ich mir viel viel mehr. Nach Hause kommen ist einfach schön!

Es gibt Phasen, da kommen die Dinge zu kurz, die kostbar sind. Vielleicht ist das wichtig, um herauszufinden, was mir wirklich viel Freude macht und wirklich wichtig ist, wovon ich mehr haben möchte? Menschen zum Beispiel, die mir am Herzen liegen, die mir Aufmerksamkeit schenken und sich für mich interessieren.

Ich liebe es, morgens mit unserem Hund spazieren zu gehen, anschließend beim Bäcker Brötchen und Zeitung zu kaufen und mein Croissant (oder die kleinen Quarkbällchen, göttlich) und dann auf der Terrasse unter unserem Stoffpavilion die Zeitung zu lesen, Tagebuch zu schreiben, aus einem wunderschönen henkellosen Becher der dänischen Firma GreenGate meinen Kaffee zu trinken, in unseren Garten zu schauen. Ein Traum. Ich kann kaum in Worte fassen wie viel Energie und Kraft mir dieser Ort gibt. Welch ein Geschenk, dass das Wetter all die letzten Wochen so mitspielte und ich dort aufgrund vieler stimmiger Randbedingungen dort sitzen konnte. Danke!

Letzte Woche hatte ich am Abend das große Glück eine Kohlmeise beim Baden zu beobachten. Dann tanzt und hüpft mein inneres Kind und ich fühlte so viel Dankbarkeit, diesen scheuen Vogel aus der Nähe beobachten zu dürfen. Es dauerte nicht lange, da landete am Teich eine Amsel, um dort ein Bad zu nehmen und ihr folgte ein kleiner Schwarm Vögel, die mal badeten, dann wieder auf dem Zaun oder im Baum Platz nahmen. Mir liefen Tränen die Wangen herab, so berührt hat mich dieses Geschenk der Natur. War das schön!

Es gibt so viel Schönes - gerade in der Natur zu beobachten, das mich glücklich macht. Auf unserer Terrasse hat sich Mohn zwischen die Fugen der Steine gesetzt. Zwei Stengel waren verblüht und da sie an der Treppe standen, waren sie durch uns wohl ein wenig nach unten gebeugt worden, so dass ihre inzwischen blütenlosen Samenkapseln nur noch einige Zentimenter über dem Boden schwebten. Auf unserer Terrasse lebt eine Mausfamilie, manchmal wenn ich still dort sitze, kann ich sie am Abend flitzen sehen. Ich mag diese Tiere, seit dem wir mal eine retteten [Maus(e)tod?]. Nun fiel mir eines morgens auf, dass die beiden Samenkapseln des Mohns spurlos verschwunden waren. Vor meinem inneren Auge sah ich, wie die Mausfamilie auf der Terrasse ein Erntefest gefeiert hatte und die Kapseln entweder gleich gefuttert oder sie in ihr Winternest geschleppt hatten...

Das sind die Geschenke der Natur, die ich meine und die mich - einfach - glücklich machen. Dafür brauche ich einige Momente des Innehaltens. Durchatmen, da sein und mit allen Sinnen wahrnehmen, was um mich herum so passiert.

Ich bin glücklich, endlich wieder gebloggt zu haben. Ich vermisse das und weiß, es wird auch wieder mehr werden. Alles hat seine Zeit...

Ich werde öfter gefragt, ob ich noch auf meinem Weg zur veganen Ernährung bin. Ja, bin ich. Ich habe in den letzten Monaten so viele Fotos von meinen Tellern gemacht, dessen köstliche Auflage ich anschließend verspeiste. Die wollte ich schon lange mal bloggen und wie es mir geht. Mal sehen, ob es mir dieses Jahr noch gelingt. Auf jeden Fall esse ich weiterhin kein Fleisch, kein Fisch, keinen Käse, keine Eier, keine Milchprodukte. Es gibt aber - immer noch - Ausnahmen, die ich mir erlaube: Eis, Kuchen, Teilchen, Croissants, Schokolade (oder die oben erwähnten Quarkbällchen).

Mal sehen, wie sich das entwickelt. Wenn Sie wissen wollen, warum ich mich auf diesem Weg befinde, können Sie es hier nachlesen: Meine Ethik ... und die Schwierigkeiten danach zu leben 

Viele Grüße

Ihre Anja Kolberg

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Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder ohne meine Erlaubnis kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das möchten, schreiben Sie mir.

Freitag, 22 Juni, 2012

Der längste Tag - 2012 & das Leben

Gestern war der längste Tag im Jahr. Das wurde mir erst bewusst, als es bereits dunkel war und die Spätnachrichten dies meldeten. Sonst denke ich immer vorher daran. Dieses Jahr ist es untergegangen.

2012 - ein Jahr der Veränderungen. So nannte es eine Freundin von mir. Stimmt. 2012 bewegt sich so viel wie Jahre nicht in meinem Leben. Ich arbeite konzentriert auf ein Ziel zu, das nimmt Zeit ein. Ich lerne viel Neues, das neue Räume öffnet und ich lerne viel über mich selbst. Eine gute und intensive Zeit.

Das Haus neben unserem Haus wird seit Januar zum Teil abgerissen und wieder aufgebaut. Manchmal bedeutet das Baulärm von 7 Uhr morgens bis vier oder fünf Uhr am Abend. Ich bin so froh, wenn endlich Ruhe ich. Noch nie habe ich das Wochenende so gebraucht, um Stille zu tanken.

Da ich ein sehr geräuschempfindlicher Mensch bin, wusste ich nicht, wie ich mit dieser Belästigung umgehen soll, um trotzdem im Haus bleiben zu können. Ich habe meine Phantasie eingesetzt, das hat mir manchmal geholfen. Wie? Ich habe versucht, die Schlag-, Bohr- und anderen undefinierbaren Geräusche, die unser Haus durchhallen, umzudeuten in ein 'positives' Geräusch. Zum Beispiel habe ich mir vorgestellt, dass sie nicht nur 'krankes' am Haus nebenan entfernen, sondern dies imaginär gleichzeitig auch an meiner Seele oder meinem Körper passiert. Dass zum Beispiel alte Schlacken wie beim Heilfasten entfernt werden. Vielleicht eine Form der Selbsthypnose. :o)

Geklappt hat es auch oft nicht. Wenn mehrere Stunden am Tag und das mehrere Tage hintereinander einen Schlaghammer oder auch ein normaler Hammer die Zwischenwand zwischen zwei Häusern behandelt oder anderes Mauerwerk, der die Wände fibrieren lässt und so laut ist, dass man nicht mehr telefonieren kann... So viel konnte doch gar nicht an Schlacken bei mir abgebaut werden, da war dann auch meine Phantasie am Ende ...

Die bisher schlimmste Erfahrung war wie morgens um 7 Uhr unerwartet der Dachstuhl auf das Haus gesetzt wurde (wir schlafen auch unterm Dach). Ich war noch im Tiefschlaf und auf einmal ohrenbetäubender Lärm, es fühlte sich so an, als laufen auf einmal zehn Bauarbeiter durchs Schlafzimmer. An dem Tag war ich nicht mehr zu gebrauchen. Da spüre ich meine Hochsensibilität in vollem Umfang. Obwohl - es hätte auch jedem "normal" empfindenden etwas ausgemacht.

Ich freue mich auf jede stille Minute, jeden Feierabend, jedes Wochenende und jede ruhige Nacht. Und jede Sekunde, wo ich unseren Garten wirklich nutzen kann, ohne durch sehr unangenehme Gerüche oder zu extreme Geräusche daran gehindert zu werden.

Was für ein Jahr. Von 2010 habe ich behauptet, dass noch keines vorher so heftig war, es könne nur besser werden. 2011 wurde noch schlimmer und ich dachte mir, jetzt kann nichts mehr kommen und blickte hoffnungsvoll auf 2012. Und das - ist alles andere als einfach. Eine enorme Herausforderung.

Seufz. Vielleicht schreibe ich dann im Blog am wenigsten, wenn es in meinem Leben am heftigsten ist? Weil ich meine Gefühle nicht verbergen kann und nicht zeigen will. Weil ich einen Schutzraum brauche und Rückzugsort?

Der Monat Juni steht unter dem Motto: 'Ich erfülle mir meine Bedürfnisse.' Das habe ich geschafft oder schaffe ich immer besser. Wenn der Baulärm zu heftig war, bin ich raus in die Natur und habe meine Arbeit liegen gelassen. Oder ich habe mich aufs Sofa gelegt und einen Film angeschaut, obwohl erst Mittag war, aber es ging einfach nichts. Ich konnte mich nicht konzentrieren. Also Kapitulation und mir selbst etwas Gutes tun. Ich muss nicht erst körperlich krank sein, um mich tagsüber aufs Sofa zu legen. Das schlechte Gewissen klingelt immer weniger an. Ich weiß, wenn es mir gut geht, kann ich effektiv und konzentriert sehr viel schaffen und arbeiten. Um so wichtiger, mich selbst 'in Schutz' zu nehmen, wenn ich nicht so leistungsfähig bin.

Also weg vom 'Da musst du jetzt durch. Stell dich nicht so an.' hin zu 'Ich schaffe es im Moment nicht. Das ist ok. Was brauche ich wirklich?' Was für ein schönes Erlebnis, wenn ich dann am nächsten Tag bei guter Stimmung das liegengebliebende Pensum locker schaffe.

Ich achte mehr auf meine unterschiedlichen Rhythmen an Leistungsstärke und -schwäche und erlaube mir, meine Arbeit dem anzupassen. Großzügig und nachgiebig sein, wenn ich mich nicht konzentrieren kann (trotz Pausen) und darauf achten, wenn es mir gut geht, dass ich die Pausen nicht vergesse.

Ganz wichtig für mich: Mich genau so lieb zu haben, wenn ich mal nicht so fit bin und mich deswegen nicht abzuwerten. In unserer Gesellschaft wird Leistung belohnt. Das führt zu Stress und Krankheiten. Ich will das nicht mehr. Ich will mich annehmen wie ich bin - egal wie ich bin. Das gelingt mir - gerade wenn ich nicht so bin, wie ich es gerne hätte - nicht oft, aber immer häufiger. Und das ist wundervoll!

Ein neuer Tag beginnt. Neue Möglichkeiten, sehr lieb zu mir zu sein. Ich will sie ergreifen.

Von Herzen,

Ihre Anja Kolberg

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Mittwoch, 22 Februar, 2012

Rosige Zeiten

 

Die Ära des hellen Maigrüns in meinem Büro ist beendet. Am 21. Februar (!) 2008 begann sie und sie endete am 19. und 20. Februar 2012. Ich bin gerade sehr erstaunt, dass es um den gleichen Tag vor vier Jahren war, als ich mein Büro grün strich. Das bemerke ich erst gerade, als ich den alten Blogbeitrag raussuche. Spannend!

Das Grün hat mir Kraft gegeben, es gehört zu meinen Lieblingsfarben, nicht umsonst ist sie auch die Hintergrundfarbe dieser Webseite. Die Farbe steht für mich für Neuanfang, Veränderung, Bewegung. Das Sprießen frischen Blattwerks in der Natur.

Vor einigen Wochen schon spürte ich den Wunsch nach einer farblichen Veränderung. Doch welche Farbe sollte es sein? Blau? Nein. Rot? Auf keinen Fall. Beige oder Creme? Nein, geht auch gar nicht. Zu ruhig für mein Arbeitszimmer. Meine Aufmerksamkeit drehte sich mehr und mehr um Rosa. Unser Wohnzimmer, welches gleich neben meinem Arbeitszimmer liegt, haben wir vor anderthalb Jahren in einem hellen Grauton, eine Wand in einem dunkleren Grauton und die Wand hinter unserer Couch in einem Aubergine-Ton gestrichen. So ähnlich wie das Kleidchen von meiner Lilo oben auf dem Bild. Meinem Mann und mir bekommen die Farben dort sehr. Und ich hatte innerlich den Impuls, beide Räume mehr miteinander harmonisieren zu lassen. Das Grün und das Aubergine waren nicht wirklich harmonische Partner. Rosa würde gut dazu passen.

Rosa steht für mich persönlich für Selbstliebe. Davon kann ich einen ganzen Haufen brauchen. Karnevalssamstag habe ich Nägel mit Köpfen gemacht. Rosa Farbe mischen lassen (ah, genau, auf der Farbkarte von Schöner Wohnen ist es die Mild-Karte mit dem Ton 01.026.01) für eine Wand. Für die drei übrigen Seiten mischte ich zu der noch reichlich vorhandenen hellgrauen Farbe einen Topf Weiß dazu. Im Wohnzimmer sieht dieses Hellgrau nämlich herrlich zu dem Bucheton unseres Fußbodens aus. Der ganze Raum in Rosa wäre mir zuviel gewesen.

Sonntag habe ich die Möbel verrückt. Da ich seit Jahren mein Inventar reduziert habe, konnte ich es jetzt einfach in die Mitte meines Büroraumes stellen und hatte noch genügend Raum, um die Wände zu streichen. Ich musste nicht mehr wie noch in 2008 das Wohnzimmer mit meinem Inventar in Beschlag nehmen. Loslassen hat so seine Vorteile...

Rosenmontag habe ich dann rosa und hellgraue Farbe aufgetragen. Ich war traurig, dass mein Grün mehr und mehr ging und an das Rosa musste ich mich erst gewöhnen. Ganz schöne Veränderung!

Heute, einen Tag mit meinem 'neuen' Büro finde ich es einfach dufte. Ich liebe meine rosa Wand! Jetzt mache ich mich auf den Weg, um ein paar Farbtupfer zu besorgen. Die Gardinen (weiß) werde ich weiter nutzen, die kommen jetzt erst mal in die Waschmaschine. Mal schauen, welche Bilder ich an die Wand hängen werde. Vielleicht eines meiner Fotos vergrößern?

Ich freue mich auf rosige Zeiten. Und auf die unbewusste Beschäftigung mit der Selbstliebe. Ein so wichtiges Thema!

Herzliche Grüße aus Köln

Anja Kolberg

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Freitag, 23 Dezember, 2011

Weihnachtsgrüße

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Liebe Leserin, lieber Leser,

von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen gesegnete Weihnachtstage mit einer Prise Magie, die das Kind in uns weckt.

Hier im Büro kehrt Ruhe ein. Die letzten Sendungen sind bei der Post. Gleich mache ich den PC aus und es mir nach einer langen heißen Dusche auf der Couch gemütlich. Mein Mann hat den Kaminofen schon seit einigen Stunden befeuert. Herrlich kuschlig ist es hier. Ich freue mich auf Weihnachten. Draußen ist eine andere Stimmung, eine andere Stille als sonst im Jahr.

Ich freue mich auch auf liebe Menschen, aufs Zusammensein und nette Gespräche. Auf leckeres Essen und vielleicht sogar ein Spiel. Ich habe Lust, mit meiner Mama Kalah zu spielen oder Halma und mit meinem Papa vielleicht eine Runde Mühle. Ob es mir gelingen wird, ihn endlich mal zu besiegen? Ich bin ganz schön aus der Übung.

Das Wort 'magische' hat mich elektrisiert. Eine Leserin (winke winke zu Claudia in den Norden) wünschte es mir. Es hat mir so gut gefallen und meine Phantasie angeregt. Schön! Als Kind glaubte ich noch ans Christkind. Was haben wir das Klingeln des Glöckchens herbei gesehnt, dann durften wir ins Wohnzimmer, den Baum bewundern und die Geschenke.

Als wir älter wurden, war es ein besonderer Moment, die anderen beim Geschenke auspacken zu beobachten. Wir setzten uns feierlich um den Tisch, wo auf jedem Platz das Geschenk lag. Es war so schön, die Reaktionen zu beobachten. Mir - und ich glaube auch meinen Eltern und Geschwistern - hat die Freude und Überraschung des Auspackenden ebenso viel Freude gemacht wie selbst beschenkt zu werden.

Dieses Jahr haben mein Mann und ich keinen Weihnachtsbaum aufgestellt. Bisher geht es uns damit ganz gut. Im Wohnzimmerfenster hängt ein weißer beleuchteter Stern, der für schöne Stimmung sorgt. Mein Mann meinte, wir hätten schon mal Weihnachten keinen Baum gehabt und uns danach geschworen: Nicht mehr ohne Baum. Im darauf folgenden Jahr stellten wir ihn schon Anfang Dezember auf. :o) Das war auch schön. Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt. Der Baum hängt für mich schon mit einem gewissen feierlichen Weihnachtsgefühl zusammen. Doch dieses Jahr freue ich mich einfach, dass wir weniger Arbeit hatten.

Nächste Woche kann ich ausschlafen. Die Zeit 'zwischen den Jahren' genießen. Rückblick halten. Und Ausblick. Ich habe so große Lust auf 2012!

Ich melde mich nächste Woche wieder mit den Sylvester-E-Cards und ich hoffe auf Zeit und Lust fürs Schreiben. Mal sehen, ob mir ein Blogeintrag gelingt...

Aus dem Foto oben mit dem Beeren-Rentier im Schnee habe ich eine neue Weihnachts-E-Card gemacht. Jetzt noch ein bisschen Aschenbrödel-Musik...

Liebe Grüße aus Köln in Ihr Heim, an Ihren Arbeitsplatz oder wo immer Sie gerade diesen Beitrag lesen!

Anja Kolberg

Freitag, 25 November, 2011

Adventszauber

Adventszauber - Klick zu den E-Cards

Dieser Lichtteller erfreut mich seit heute vormittag auf unserem Eßzimmertisch. Ich wollte dieses Jahr keinen Adventskranz, sondern all die Kerzen brennen lassen, die im letzten Jahr übrig geblieben sind. Meiner Blumenfreundin Petra-Ute erzählte ich von meinem Vorhaben und sie versorgte mich bei einem Besuch in ihrem Blumengeschäft (herrlich! Kirchweg 131, 50858 Köln-Junkersdorf) mit Naturmaterial, welches ich mit den Kerzen auf einen Teller legte. Ich bin so angetan von meinem Adventslicht. Aus dem Foto habe ich eine neue Advents-Ecard gemacht. [Klick zu den E-Cards]

Mir ist so gar nicht nach Weihnachtsstimmung, mir fehlt auch die Lust adventlich zu schmücken. Durch den Frost heute früh wurde es etwas besser, so entstand der Lichtteller. Insgesamt beobachte ich, dass ich in den letzten Jahren weniger Lust aufs Adventsschmücken habe und wenn, dann einfacher und naturbelassener. Bisher weiß ich nicht, ob ich dieses Jahr einen Weihnachtsbaum möchte. Letztes Jahr habe ich den Baum sogar eigenhändig besorgt, die Treppe hochgeschleppt und geschmückt, da mein Mann ja mit gebrochenem Bein auf dem Sofa lag. Die Lichter mag ich schon sehr am Abend. Überhaupt verbinde ich gerade mit Licht Gemütlichkeit und Adventszeit.

Eigentlich wollte ich mir heute früh die Haare im Einkaufscenter schneiden lassen, wo ich sonst hingehe, doch bei dem Gedanken an die vollen Geschäfte und Gänge, diese überbordende Dekoration, die Musikbeschallung, schreit es gleich 'Nein' in mir. Als mir Petra-Ute dann noch von dem Gefühl erzählte, als sie den Weihnachtsmarkt am Neumarkt sah, fehlte mir nochmehr die Lust mich in ein ähnlichen Trubel zu stürzen. Also machte ich einen Termin beim Frisör bei uns in der Straße und darauf freue ich mich schon.

Die Haare sollen wieder kürzer werden. Es heißt ja, wenn Frauen sich die Haare abschneiden, ändert oder hat sich was in ihrem Leben geändert. Ich mache das nach Impuls einmal im Jahr, meist nachdem sich was geändert hat. :o) Im Winter kann ich die Haare gut kürzer tragen, im Sommer brauche ich sie länger, damit ich sie zusammenbinden kann. Ich habe ja ziemlich viele wilde Haare, die unglaublich warm sein können. Mein Mann zeigte mir gestern seine neue 1. FC Köln Wintermütze und fragte mich, ob ich nicht auch eine wollte. Wir haben sehr unterschiedliche Haare, mit meinen und einer Mütze schwitze ich direkt am Kopf, ich habe einen natürlichen Kälteschutz. :o)

Heute Nachmittag gehe ich Plätzchen backen bei meiner Freundin Babsi und mit ihren beiden Töchtern. Darauf freue ich mich schon ganz besonders.

Ein schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Samstag, 19 Februar, 2011

Ich mache mir eine Freude

Zum Valentinstag gönnte ich meinem Mann und mir fünf französische Tulpen, die ich im Geschäft meiner Blumenfreundin Petra-Ute schon oft bewundert hatte. Zusammen mit den Birkenzweige und dem Zweig der Quitte gibt der Strauß vor unserer grauen Wand einen Augenschmaus ab. Ich kann mich gar nicht daran satt sehen.

Das besondere an diesen Tulpen ist ihre Länge und die Größe ihrer Blüten. Wie alle Tulpen wachsen auch diese in der Vase weiter. So verändert sich der Strauß von Tag zu Tag.

 

So sieht der Strauß am Ende der Woche aus. Er wird immer schöner. Jetzt kommt der Zweig oben besonders zur Geltung.

Ich blicke auf eine schöne und lebendige Woche zurück. Besuche bei Freundinnen. Neue Geschmackseerlebnisse. Viel neues sehen. Anregende Gespräche. Ganz früh aufstehen, um endlich die neuen Personalausweise zu beantragen. Besuche in Kölns Zentrum (während mein Mann fast zwei Stunden auf dem Zahnarztstuhl saß, schlenderte ich jetzt schon zum dritten Mal durch die Schildergasse und Hohe Straße. Mein erster Gang ist immer der nächste Buchladen. Ich liebe die Atmosphäre dort.)

Heute steht für mich ein Besuch bei meiner Familie im Bergischen an. Meine Eltern besuchen und meine Großmutter, Tante und Onkel, Luna knuddeln und dann eine Karnevalsparty besuchen. Die Jugend feiert! :o) Gut, inzwischen gehören wir alle nicht mehr zu der Jugend, aber wir sind die ehemaligen (katholischen) Jugendgruppen. Dort werde ich all die Menschen sehen, mit denen ich in meiner Heimat aufgewachsen bin. Schön!

Mein Kostüm ist auch schon fertig: Ein roter Cowboyhut mit weißen Flauschfedern am Rand. Vorne ein silberner Dom mit rot blinkenden Lichtern (innen ist eine Batterie), dazu ein rotes Cordhemd, hinten habe ich einen weißen Dom aufgenäht, vorne ein kleines weißes Herz auf der rechten Seite, auf dem steht: "Köln ist eine schöne Stadt, aber...", auf der linken Seite ein viiiiel größeres Herz, auf das ich mit bunten Farben geschrieben habe: "Mein Herz schlägt für meine Heimat, mein Bergisches Land."

Gibt es etwas Schöneres, als ein solches Wochenende vor sich zu haben?

Anja Kolberg

Montag, 17 Januar, 2011

Was macht mich froh?

Ein Rückblick auf die vergangenen Tage...

Meine Stimmung stieg gleich um einige Punkte, als ich letzten Mittwoch kurzerhand mit meiner Familie vereinbarte, sie freitags zu besuchen. Der Tapetenwechsel hat mir so gut getan und dabei meine Eltern, meine Großmutter, Onkel, Tante und Cousin zu sehen, zu umarmen und mit ihnen zu quatschen, war die Kirsche auf der Sahne. :o)

Mein Onkel hatte einen köstlichen Kuchen mit Haselnüssen aus dem eigenen Garten gebacken und in seiner Werkstatt wunderschöne Herzen aus Holz gefertigt. Davon werde ich bei einem meiner nächsten Besuche Fotos machen. Meine Tante musste nicht arbeiten, so war es ein Spaß, dass wir Frauen das erste Mal zu viert - abwechselnd - Halma spielen konnten. Und bei meinen Eltern konnte ich vom Brot naschen, dass mein Vater am Morgen selbst gebacken hatte. Oh lecker, mit Butter und Marmelade... YamYam!

Mit meiner Oma war ich kurz auf dem Friedhof, Lämpchen anzünden. Da ich eine große Packung gekauft hatte und sie sonst nicht brauche, hatten wir beide Spaß, bei vielen Verwandten Lichter anzuzünden. Bei meinem Opa habe ich eine herrliche Christrose aus meinem Garten aufs Grab gepfanzt, in ihrem Zentrum wartet ein ganzes Nest aus unzähligen weißen Blütenknöpfen auf den richtigen Zeitpunkt, ihr schönes Antlitz zu zeigen. Meine Oma erzählte bei der Gelegenheit, dass meinem Opa Blumen immer sehr wichtig waren und er sich darüber sicher sehr freuen würde. Das ihm Blumen so wichtig waren, daran konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Um so schöner nun das Gefühl wie er sich anlässlich seines 106. Geburtstages über die aufblühenden Christrosen freuen wird. :o) Jedes Mal, wenn ich an diese Blumen denke, fühle ich mich blendend.

Sonntag Nachmittag rauchte mir der Kopf. Ich hatte mich ab mittags - endlich - mit dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung beschäftigt. Schon seit September lag hier das Erweiterungsangebot für Zahnerhalt meiner Versicherung rum und nervte mich beim Anblick... Ich finde das Verarbeiten dieser vielen Informationen - wann zahlt die Kasse, wann nicht, was ist nötig, was nicht, wieviel muss ich bezahlen, wieviel will ich bezahlen, wie wirtschaftlich ist das usw. usw.) schrecklich anstrengend und bin heilfroh, dass ich eine Seite gefunden habe, die verschiedene Versicherungen vergleicht und dabei nicht Zahnersatz, sondern auch Zahnerhalt berücksichtigt. Obwohl ich alles immer wieder zur Seite legte und mir die Haare zu Berge standen, weil so vieles nicht gleich klar war, blieb ich am Ball. Strike! Heute sind nur noch wenige Fragen offen, dann endlich kann ich dieses Thema abschließen. Warum mich das froh macht? Nun die Aussicht, etwas das mich lange "gequält" hat, endlich weg ist. Juchu!

Noch eine anderes Loslassen steht an: Mittwoch bekommt mein Mann die Stellschrauben ambulant entfernt. Sechs Wochen ist seine Operation dann schon her. Wie die Zeit vergeht... Laut Internetberichten soll das Entfernen ca. 1/2 Stunde dauern, dann kann er wieder nach Hause (gehen?). Bisher durfte er sein linkes Bein nicht belasten. Die Konsequenz war, dass er die meiste Zeit lag und ich für das Drumherum sorgte. Für keine der beiden Seiten leicht... Ein Hoffnungsschimmer für uns beide ist, dass wir Mittwoch wieder einen großen Meilenstein passieren und er dann hoffentlich Schritt für Schritt sein Bein wieder belasten kann. Wir sind auf dem Weg zurück zur Normalität. Ein unfassbar tolles Gefühl.

Am Wochenende habe ich mir einen neuen Strauß Tulpen gegönnt. Schon bei deren Anblick erhellt sich meine Stimmung. Heute war ich in einem Pflanzencenter Kraft tanken. Es reicht mir schon, mich dort aufzuhalten, durch die Reihen zu schlendern, die Blumen und Pflanzen zu betrachten und schon geht mir das Herz auf. :o)

Ich wünsche mir für diese Woche noch so einige Herzöffner für mich, das liegt in meiner Hand. Mal sehen, was ich mir Gutes tun kann. Übrigens war Mittwoch wirklich Wunderbares in der Post: Ein Geschenk von meiner Oma und am nächsten Tag ein Brief von einer Blog-Leserin. *HÜPF!*

Es gibt so viele Dinge, die mich froh machen können wie zum Beispiel die Fotographien in diesem Beitrag. Ich habe sie - vor einem Jahr ungefähr war das - mit einer Lichtquelle in der Dunkelheit gezeichnet während mein Mann auf den Auslöser drückte. Heute habe ich sie am PC bearbeitet. Zwar ein bischen düster, aber schön finde ich Licht im Dunklen = Hoffnung in schwierigen Zeiten.

Anja Kolberg

PS: Das Energieloch ist noch nicht wirklich weg, doch ich spüre wie es sich langsam schließt. :o) Hüpf!

Samstag, 08 Januar, 2011

Ich mache mir eine Freude

Klick zu den E-Cards

Weihnachts- und Sylvestertrubel ade. Anfang Januar. Samstag. Wochenende. Der Schnee ist fast weggeschmolzen. Welch schöneren Stimmungsaufheller gibt es jetzt zu Brötchen, Kaffee und Zeitung auf dem Frühstückstisch als einen Strauß Tulpen mit Heidelbeere?

Diesen herrlichen Frühlingsgruß habe ich mir heute im Geschäft meiner Blumenfreundin Petra gekauft. Auf meinen Schreibtisch steht ein Mooskörbchen, in dem eine lilafarbene Hyazinthe einen köstlichen Duft verströmt.

Diese Frühlingsblumen sind Hüpfer für mein Herz, ihr Duft bringt mich auf andere Gedanken. Herrlich! Das Januarblatt des Wandkalenders hat mich erinnert, mir eine Freude zu machen. Den Wandkalender und auch den Tischkalender können Sie im Webshop noch kaufen.

Ein klitzekleines bisschen muss der Garten noch trocknen, dann husch husch die Zwiebeln ins Beet. Ich weiß, eigentlich schon (zu?) spät. Doch ich will mein Glück versuchen.

Ich habe aus dem Bild oben eine E-Card gemacht und einige Frühlingskarten ins Netz gestellt.

Mein Glückstipp für gute Laune: Ab in den Blumenladen und einen Arm voll Blüten mit nach Hause nehmen.

Anja Kolberg

Donnerstag, 06 Januar, 2011

Schwung holen

Köln steht kurz vor der Schneeschmelze. Das klingt wie "nach der Eiszeit". Aber ehrlich: Ein bischen ist es so ja auch. Ich sehne mich nach dem Moment, wo der Gartenboden frostfrei ist und ich die Blumenzwiebeln in die Erde bringen kann. Ich hörte, dass man sie auch in die Gefriertruhe legen kann, damit sie den benötigten Frost abbekommen, falls sie noch nicht ins Beet können oder die Zwiebeln draußen lagern, damit sie die Kälte abbekommen. Im Hinblick auf das gefräßige Eichhörnchen und unsere Mausefamilie hinterm Haus - hm... Ich warte bis zum Wochenende, dann muss ich mich nicht durch den Keller zu Töpfen kämpfen, in denen sie draußen nagersicher gelagert werden können. Also Tauwetter: Bei mir bist du willkommen.

Mein geliebter Gartentisch hat einigen Schaden genommen, weil wir ihn nicht rechtzeitig vor dem Frost, dem Schnee und dem Beinbruch meines Mannes in den Keller gebracht haben. Gut, dass mein lieber Schwiegervater mir geholfen hat, ihn vor Sylvester in trockene und frostfreie Räume zu bringen. Im Frühjahr muss der Holztisch unbedingt abgeschliffen werden, beim Schneerunterkratzen... ich will lieber nicht länger an die Kratzer und Streifen und das Abgehobelte denken... Lieber Tisch, ich werde dich im Frühling so richtig schön aufmöbeln und dir alles geben, was du brauchst, damit du wieder in Sonne und Regen stehen kannst und es dir gut geht! Versprochen.

Ich freue mich sehr über Rückmeldungen zu meinem Engagement für die Pferde in Irland. Das gibt mir immer wieder die Kraft, ein Schrittchen weiter zu gehen, obwohl mir so oft die Energie dafür abhanden gekommen ist. Da wird mir bewusst wie ermüdend es ist, keine Antworten zu kommen und was es für ein machtvolles Gefühl ist, zu spenden, denn das kann ich in jedem Falle tun. Updates finden Sie bisher noch am Ende des Irland-Artikels, ab sofort gibt es für die Pferde in Irland eine eigene Blog-Kategorie, die heißt "Blog - Tierschutz", dann stehen die News immer zu oberst. :o) Was ich noch tun kann, ist bei der nächsten Europawahl noch genauer darauf schauen, wer sich für die Themen einsetzt, die mir wichtig sind. Im Europaparlament wird so viel mehr entschieden, was für uns wichtig ist, das wird mir immer deutlicher. Denn nur wenn Gesetze da sind, die die Tiere schützen und auch die Menschen sensibilisiert werden, ist langfristig keine Hilfe mehr nötig.

Anja Kolberg

Freitag, 24 Dezember, 2010

Stille Nacht

 

Licht erhellt die Nacht.
Flocken schweben vom Wind getragen herab.

Stille. Die Stille eines besonderen Abends.
Heilig Abend.

Frieden finden.
Zur Ruhe kommen.
Wärme fühlen.

Da sein.
Genießen.
Schweigen.
Lauschen.

Eins sein mit der Stille und dem Frieden.

Zeit für mich haben. Ausatmen.
Stille einatmen.

Es ist Weihnachten!

Anja Kolberg

Weiße Weihnacht!

Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen frohe Weihnachtstage!

Nachdem es von Dienstag Mittag bis Mittwoch Abend in Köln taute, begann Donnerstag vormittag die Schlitterpartie mit überfrierender Nässe, später Schneeregen. Eine Eislandschaft. Während des Spaziergangs mit Minu rutsche auch ich aus und landete unsanft auf dem Boden. Nichts passiert, nur ein Schrecken und die Kleidung etwas schmutzig. Puh!

Seit Donnerstag Nachmittag schneit es und schneit und schneit und schneit, dazu Schneeverwehnungen. Bestimmt 15 Zentimeter sind frisch gefallen. Unten ein Bild von unserem Garten heute früh. Weiße Weihnacht!

Ganz oben auf dem ersten Bild sehen Sie einen ganzen Schwarm Meisen an meiner Futterstelle, diesmal hatte ich die Kamera parat und daneben ein Herz, das Minu in den Schnee gehoppelt hat. :o) Ich habe aus dem Bild oben eine neue E-Card für Sie gemacht.

Da wir einen Haufen gute Nachrichten beim Arzt bekommen haben (Fäden sind gezogen, Heilungsverlauf klasse, er muss erst wieder Mitte Januar zum Schrauben entfernen zum Arzt), bekam ich einen Energie-Kick, so dass ich Mittwoch Abend noch einkaufen fuhr, einen Weihnachtsbaum kaufte, obwohl ich noch am Morgen das Gefühl hatte, ich schaffe es dieses Jahr einfach nicht. Jubel! Ich bin so stolz auf mich!

Gestern früh holte ich den bestellten Teppich für unser im August renoviertes Wohnzimmer im Möbelhaus ab, schleppte ihn ins Wohnzimmer hoch schaffte es mit meinem Mann - wie wissen wir selbst nicht mehr - ihn unter die Couch zu bekommen. Vorher hatte ich den Weihnachtsbaum aufgestellt und 60 kg Holz- und Kohlebrickets ins Wohnzimmer vom Keller hochgeholt. Was ist Weihnachten alles zu tun!

Ich bin überglücklich, was ich alles geschafft habe. Was gute Nachrichten doch bewirken können. Auch meinem Mann ist ein Stein vom Herzen gefallen, dass alles so gut verläuft. Heute gönne ich mir mal, das Schneeschippen sein zu lassen, ich muss kein Auto freibuddeln, mit Minu war ich schon draußen, wir müssen mal nicht zum Physiotherapeuten, alle Pakete sind gepackt und zur Post gebracht. Herrlich! Es ist so schön, endlich frei zu haben. Zeit für das, was mir am Herzen liegt, worauf ich Lust habe. Zum Beispiel hier zu Schreiben.

Heute Abend machen mein Mann und ich Raclette. Seit wir es bei Freunden in Papenburg kennen gelernt haben, immer mit Hack, das in den Pfännchen gegart und mit Käse überbacken wird, dazu Pellkartoffeln, die oben auf dem Grill in einer Butterpfanne bruzeln. Yam Yam! Dazu vielleicht einen Glühwein, gefüllte Peperoni, Oliven, Kräuterbaguette und Ananas, Zwiebeln. Herrlich gemütlich. Hoffentlich kann mein Göttergatte so lange sitzen. Mit den Krücken die Treppen runter, das ist schon abenteuerlich, aber er schafft es. Da zahlt sich aus, dass er dank seines Jobs so gut in Form ist. :O))

Mein Mann meinte, als ich gestern Abend die letzten Geschenke einpackte: "Du hast so viele Geschenke und Päckchen gepackt. Du bekommst bestimmt bald den ersten Elfenflügel verliehen." "Ja, aber mit einem Flügel kann ich doch nicht fliegen. Dann fliege ich immer im Kreis." "Ja, so wie ich mit meinem Bein immer im Kreis laufe." "Wenn wir uns an die Hände fassen, dann müssten wir gemeinsam vorwärts kommen, oder? Dann müsste ich sehen, dass ich..." - wir beendeten beide den Satz: "Den rechten Flügel bekomme!" :o)

Wir haben beide einiges in den letzten Wochen durchgemacht: Der Schreck, der Schmerz, die Sorge. Für meinen Mann, sich in Geduld zu üben und immer wieder um Hilfe zu fragen und für mich, die doppelte Last auf den Schultern zu tragen.

Wir haben es geschafft. Und das fühlt sich himmlisch an.

Was kann es für ein schöneres Gefühl zu Weihnachten geben?

Frohe Weihnachten für Sie aus dem zugeschneiten Köln, mit einem schlafenden Hund auf der Couch, dem knisternden Kaminofen, einem eingekuschelten und schnarchenden Mann und einer fröhlichen

Anja Kolberg

PS: Auch aus dem animierten Bild habe ich eine E-Card gemacht. Ich hoffe, es klappt mit dem Verschicken.

  

Samstag, 11 Dezember, 2010

Licht im Dezember

 

Drei Kerzen erhellen den Tisch. Advent. Das Tablett mit den vier Kerzen ist endlich geschmückt, die Weihnachtstischdecke ausgepackt.

Die letzten acht Tage waren vor allen Dingen geprägt von Besuchen im Krankenhaus, Besorgungen, Wäsche waschen, Minu alleine ausführen, selbst mit der Umstellung klar kommen... Windnächte (es waren bisher drei) alleine mit Minu durchstehen... Boah, war ich müde, lief ziemlich an meinem Limit. Heute geht es schon besser. Erfreulich ist, dass es meinem Mann von Tag zu Tag besser geht, die Heilung trotz der Diabetes gut voranschreitet. Ab Montag darf er endlich aufstehen. Heiß ersehnt von einem Menschen, der sich täglich viel bewegt...

Stolz bin ich auf mich, dass ich diesmal gut mit meiner Angst, nachts alleine zu sein, umgehe. Klar, habe ich Minu zur Seite. Dennoch konnte ich vorher immer schlecht einschlafen, wenn mein Mann mal mehrere Tage unterwegs war, hatte immer wieder Angst. Jetzt habe ich den Satz: "Ich habe Angst, hier kommt einer rein" mit 'The Work' verwandelt in: "Hier kommt keiner rein!" Ich spürte wie dieser Satz in mir die Idee formte, dass ich mich wehren kann.

Auf einmal erinnerte ich mich an eine Klöpperei, die ich als Kind mit meinem gleichaltrigen Nachbarsjungen hatte. Er hatte immer eine große Klappe und ich ließ mir nichts von ihm gefallen: Also wurde ein Streit auch schon mal körperlich ausgetragen. Eine Situation, die ich nie vergessen werde: Ich besiegte meinen Nachbarsfreund! Er lag unter mir auf der Wiese und konnte sich nicht mehr wehren! Das war enorm stärkend für mein Selbstbewusstsein. Ich wünschte ein solches Erlebnis jedem Mädchen in seinem Leben, denn es ist ein unglaublich gutes Gefühl, zu wissen, dass ich auch körperlich stärker sein kann als ein Junge. Klar, nur wenige Jahre später war er stärker als ich und ich wehrte mich mit meinen Worten. Dennoch: Diese Klöpperei mit diesem Ergebnis ist einer meiner Schätze. Und lieber S., ich werde dir dafür ewig dankbar sein. :o)

Also: Wenn es einer wagen sollte, dann wird er ein richtiges Bergisches Landmädel mal kennen lernen! Ich merke, wie ich dabei meinen Rücken gerade mache, den Kopf hebe, die Brust rausstrecke und einen richtig bösen Gesichtsausdruck bekomme: "Wehe dir!" Seit dem schlafe ich gut.

Ich bin so froh, wenn dieses Jahr endlich vorbei ist. 2009 fand ich schon heftig, 2010 war gefühlt minimal besser, aber so wirklich? Ich schüttle mit dem Kopf. Tiefes Durchatmen: Es kann nur besser werden.

Im Garten ist der Schnee vollständig weggetaut, lediglich der Teich zeigt noch eine dicke Eisschicht, auf der die Blätter wie eine herrliche Garnierung ausschauen:

 

Lieber Petrus, bitte warte mal eine Woche mit dem nächsten Schnee- und Frostschub und lass es draußen ein wenig trocknen. Dann kann ich nämlich meinen Kaufrausch an Blumenzwiebeln endlich abarbeiten...

 

210 Zwiebeln sind es insgesamt. Zwanzig Zierlauchkugeln warten bereits im Gartenboden auf den Frühling. Für mehr von ihnen war in der voraussichtlichen Höhe leider kein Platz - vielleicht werde ich nächstes Frühjahr mehr Stellen entdecken, wo ich eine meiner Lieblingspflanzen doch noch platzieren kann. Im Ausverkauf habe ich mir diese Begleitblumen für die Allium Purple Sensation gegönnt: Weiße und lilafarbene Tulpen und weiße Narzissen. Ich hoffe, sie blühen wirklich einigermaßen zur gleichen Zeit, dann sieht es bestimmt ganz toll aus.

Und für meine beiden großen Blumenkübel auf der Terrasse habe ich die Mischungen rechts besorgt: Der große Karton für meinen Blumen-"Sandkasten" und die weiß-rosa-Mischung für den Terracottakübel, der noch leer ist.. wenn bis Mai nicht wieder das Eichhörnchen alle ausbuddelt und vernascht, habe ich richtig dolll was zu gucken... Ich muss dran denken, den Kübel dieses Mal mit Reisig abzudecken.

Das Beste an der ganzen Garten-Vorbereitung ist für mich eines: Die Vorfreude auf den Frühling und meine Gedanken wie das Ergebnis wohl aussehen mag! Das ist wie ein lichtvoller Frühlingsgruß im Dezember.

Einen schönen 3. Advent

Anja Kolberg

Freitag, 03 Dezember, 2010

Adventstage: Die Stille herbeizaubern

In diesen Tagen erlebe ich eine Mischung aus Stille - dank des Schnees - und glückbringenden Momenten - dank den Weihnachtsbestellungen in meinem Shop.

In Nachbars Garten entdeckte ich ein herrliches Bild: Lavendelblüten im Schnee!

 

Das hat mich fasziniert!

Ich liebe die Mails von Ihnen, wenn Sie Päckchen erhalten haben und mir Ihre Freude mitteilen. Ich liebe die Ruhe, die die weiße Pracht mir schenkt, alles geht dann ein wenig leiser vonstatten.

Wenn Sie in Weihnachtsstimmung kommen möchten, empfehle ich den Film "Wunder einer Winternacht", ein sehr schönes Märchen, das mich sehr berührt hat und wieder mit dem wirklichen Sinn Weihnachtens in Verbindung bringt. Und irgendwie - ja irgendwie könnte diese Geschichte doch auch stimmen...

Kulinarischer Adventskalender

Lust auf Naschereien macht der kulinarische Adventskalender "Bald ist Weihnachten" aus dem Kosmos-Verlag. 88 Rezepte für Köstlichkeiten von Schokotarte mit Marzipansauce *Schluck* über Karamelcreme mit Zimt gewürzt *YamYam*, Knusperschmalz mit Zwiebeln und Äpfeln *was für meinen Mann*, Schokolollis mit Chili *Eindeutig für mich*, Bratäpfel süß oder salzig - *oh die abends auf der Couch zu einem guten Film* bis hin zum Weihnachtsmenü finden sich schön bebildert in diesem gut in der Hand liegenden Koch- und Backbuch. Herrliche Idee!

Ich hätte jetzt gerne jemanden, der mich nach Strich und Faden verwöhnt, mir all die Köstlichkeiten Tag für Tag, Keks für Keks und Pralinchen für Pralinchen zubereitet und mich davon kosten lässt! Das wäre ein Vergnügen! Ich liebe selbstgebackene Kekse - überhaupt schmeckt alles viel viel besser, wenn es mit Liebe zubereitet wurde. Pizza mit handgeknetetem Hefeteig schmeckt anders als die Fertige aus der Tiefkühltruhe! Himmlische Zeiten waren das noch, als ich an dem Tisch meiner Eltern als Kind saß und mich um das Kochen und Einkaufen nicht kümmern musste, sondern als Kind essen und genießen!

Da weiß ich die Arbeit der Väter und Mütter, Omis und Opis wieder einmal zu schätzen. Dazu gehört Liebe, Hingabe und Zeit. Das vermisse ich! Ich hätte wirklich gerne jemanden, der mich hier zu Hause betüttelt, verwöhnt, bekocht und sich um den Haushalt kümmert. So ein richtig großer Generationenhaushalt. Dann ist irgend jemand immer da, mit dem man quatschen kann, spielen, ärgern, einen Ausflug machen, was auch immer...

Was ich Ihnen an Freude machen kann, sind vielleicht neue E-Cards, die ich in meiner Werkstatt zubereitet habe?

Klick zu den E-Cards

Viel Freude beim Verschicken und ein herrliches Adventswochenende

Ihre Anja Kolberg

Donnerstag, 11 November, 2010

Glücksgefühle + Motivationsgedanken

Kennen Sie das Lied "Somewhere over the Rainbow" gesungen vom Hawaianer Israel Kamakawiwo? Es ist derzeit bei uns in den Charts, obwohl der Musiker bereit 1997 starb. Wenn Sie die Daten in eine Suchmaschine eingeben, werden Sie die Musik sicher anhören können. So viel Gefühl in der Stimme - er rührt mich zu Tränen. Was für ein schönes Lied!

Gestern Nachmittag startete mein November-Wohlfühlprogramm: Kaminofen. Heiß geduscht. Meine gestreifte Kuscheldecke, die ich aus Dänemark mitgebracht habe. Lümmelklamotten. Handgestrickte Socken. Eine dampfende Tasse Tee. Drei Kerzen. Blumenstrauß. Der Jane Austen Film "Sinn und Sinnlichkeit" mit Emma Thompson, Kate Winslet und Hugh Grant. Seufz. So was grandioses. Ich habe den Film so genossen. So viel Leidenschaft, schöne Landschaftsaufnahmen, tolle Schauspieler, so viel Gefühl... Himmlisch und genau mein Ding! Obwohl ich den Film schon zweimal gesehen habe, konnte ich jetzt so richtig darin schwelgen, mitfiebern und vor Freude zum Schluss mitweinen. Es gibt nicht viele Filme, die ich mir mehrmals anschauen kann, doch dieser gehört dazu und "Drei Nüsse für Aschenbrödel". Seufz! Der freie Nachmittag hat mir soooo gut getan. Heute geht es mir viel besser, ich bin viel besser gelaunt, ich fühle mich kraftvoller. Wozu kleine Auszeiten doch gut sind und wirklich das zu tun, worauf ich Lust habe - nämlich diesen Film in Kuschelstimmung zu sehen - ohne schlechtes Gewissen.

Ich bin glücklich, dass ich hier zu Hause arbeiten kann. Ich bin glücklich, dass ich meine Ideen verwirklicht habe und zwei Kalender daraus entstanden sind und Weihnachtskarten. Mich erfüllt es, die Beiträge im Blog zu schreiben, wenn ich deswegen auch weniger Tagebuch schreibe. Dennoch landet nur ein winzig kleiner Teil dessen, was mich bewegt, im Netz. Da ist so viel mehr, was zu privat ist und so viel mehr, das ich nicht berühre. Noch nicht.

Gestern schrieb ich über die Energie, die von außen kommt und mich fröhlich stimmt, wie zum Beispiel Sonnenlicht, Briefe, Mails, ein Lächeln. Ich finde es eine Herausforderung, dauerhaft Energie für etwas aus mir heraus zu gewinnen, ohne einen Termin zu haben. Was ist nötig, um Projekte, die mir am Herzen liegen, wirklich umzusetzen? Im Idealfall mache ich es einfach, weil es mir Freude bereitet. Doch was, wenn diese Arbeit nicht nur aus Freude besteht, sondern auch anstrengend ist? Für das Schreiben meiner beiden Sachbücher zum Beispiel war am Anfang das Feuer und die Idee und dennoch brauchte ich die Verträge mit den Verlagen und die Abgabetermine, um meine Projekte wirklich zu Ende zu führen. Bei den Kalendern ist es ebenso. Ich weiß, dass sie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein müssen und dann ziehe ich es auch durch.

Vielleicht funktioniere ich einfach so? Ich brauche feste Verträge, ich brauche Abgabetermine, um den Weg bis zu Ende zu gehen. Schon gaaaanz lange trage ich den Wunsch in mir, aus einigen Blogbeiträgen ein Buch zu machen. Ich schaffe es einfach nicht, ein Konzept zu schreiben und an Verlage heran zu treten. Seufz!

Wird der Tag kommen, wo ich das kann? Ja, er wird!

Himmelsgrüße aus Köln

Anja Kolberg

Montag, 08 November, 2010

"Bärenkräfte" haben die Eichhörnchen

Freitag haben mein Mann und ich die Eichhörnchen in uns ausgelebt und Holz und Briketts für einen warmen Winter gebunkert. 1400 kg wolllten in den Keller transportiert werden. Noch nicht mal eine Stunde haben wir gebraucht. Doch anschließend... zittertem dem einen Eichhörnchen, das sonst meist auf einem Bürostuhl sitzt, statt auf Dächer zu klettern ganz schön die Arme. Jetzt fühlt es sich wie Arnoldine Schwarzenegger. :o)

Mittags wollte ich bloggen, aber ich musste mich zusammen nehmen. Wegen meiner überlasteten Arme konnte ich nur das nötigste machen. Gott sei dank hatte ich "keinen Rücken", weil ich im Keller stand und die Pakete nicht herunter reichen musste... Ja, ich bin stolz auf mich, weil ich mit anpacke. Ich habe zufällig am Wochenende gelesen, dass Frauen gesetzlich nur 10 kg auf der Arbeit heben dürfen. Ha! Die Holzbriketts wogen 20 kg das Paket. Ein Mädel vom Land eben. :o)

Meinen Sie, ich weiß noch, was ich schreiben wollte? Aaaaah, jetzt. Letzen Donnerstag war ich doch einkaufen, Jacke gefunden, die hatte ich mir im Katalog bereits ausgesucht. Richtig erschreckend fand ich, wie voll es war. Ich war im "Hürth Park", der liegt südwestlich von Köln, ein netter Einkaufspark, nicht überdacht. Das mag ich, weil dort viel frische Luft reinkommt. Jedoch fand ich erst nach langer Zeit einen Parkplatz. Es war wochentags - ein Nachmittag. Keine Vorweihnachtszeit, wo einfach viele Leute unterwegs sind. Hat es mit der Winterzeit zu tun? Mit Anfang November? Einige Tage zuvor war ich schon mal kurz dort, Fleecejacken kaufen. Da war es auch so voll. Ich begreife es einfach nicht. Wieso war es so extrem voll, warum waren so viele Leute unterwegs?

Die Zeitumstellung macht mir am Abend so'n bisschen zu schaffen. Plötzlich ist der Abend so lang. Im Sommer gehe ich in den Garten, setze mich raus. Das ist in der dunklen Jahreszeit nicht möglich - klar es ist möglich, ich will es aber nicht. Macht ja keinen Spaß. Ich brauche eine zeitlang, mich an die frühe Dunkelheit zu gewöhnen. Ich fänd's ja besser, die Sommerzeit würde es gar nicht mehr geben, dann müsste ich mich nicht abrupt auf dunkel umstellen, der Übergang wäre natürlicher. Irgendwann war doch die Möglichkeit, dass sich Europa auf die Abschaffung einigt. Ich habe das Gefühl, alle leiden darunter, aber es ist nicht so "wichtig", dass es geändert wird. Ob es eine Petitionsmöglichkeit beim europäischen Parlament dafür gibt?

Innerhalb einer Woche haben hier viele Bäume das meiste Laub verloren. Unfassbar, wie schnell das ging. Und wie schön bunt jetzt die Wege sind. Überhaupt fällt mir dieses Jahr auf wie wunderschön die Laubfärbung ist und sie hielt kaum zwei Wochen bis dass die Blätter fielen. Einen Ahorn habe ich gesehen, so hoch wie ein anderthalbstöckiges Einfamilienhaus, der aussah wie eine Feuerfackel. Oben Rot, dann dunkles Orange, immer heller werdend gelb bis unten einige grüne Blätter noch waren. So etwas habe ich noch nie gesehen. Traumhaft. Was ist der Herbst schön!

Anja Kolberg

Donnerstag, 04 November, 2010

Familie & mehr, was ich liebe

Gestern war ein schöööööööööööner Tag. Warum? Besuch bei meiner Familie, meine Oma hatte Geburtstag. Jede Menge Menschen drücken, die ich gerne habe, ich brauch gar nicht so viel zu quatschen, mir reicht schon die Energie des Familienverbundes. Gleich ob die Ursprungsfamilie meiner Mutter oder die meines Vaters, oder meine eigene, also meine Eltern und Geschwister oder die Familie meines Mannes: Familie tut mir einfach gut! Luna ist inzwischen ganz schön gewachsen und so süß und zum Knuddeln, dass ich sie am liebsten eingepackt und mitgenommen hätte... (Der Wirbelwind hat eine Tube Holzkleber zwischen die Zähne bekommen. Ergebnis: Interessante helle Stellen im Fell, die wohl irgendwann auch wieder gehen...)

Früher wurde in den Familien - mangels Fernsehen oder Radio - viel gesungen. So auch in der Familie meiner Oma oder bei meinem Vater war es auch so. Schade, dass diese Tradition schon fast ausgestorben ist. Die Onkels und Tanten sangen gestern im Kanon "Der Dom zu Köln", wobei ich den richtigen Text nicht behalten habe, aber wichtig ist nur: Es hat sich richtig toll angehört!

Ich bin stolz auf mich, dass ich den Wandkalender und den Tischkalender ausführlich vorgestellt habe. Das war eine sehr intensive Arbeit für mich. So lange Blogbeiträge schreibe ich selten. Mehrere Tage habe ich daran gearbeitet. Jetzt freue ich mich über das Ergebnis. Ich höre von verschiedenen Seiten, dass es Ihnen gefällt, dass ich mehr zu den Kalenderblättern erzählt habe. Ich habe das Gefühl, dass die Impulse, die ich jetzt aufgeschrieben habe, sich noch mal von dem unterscheiden werden, was ich dann in dem jeweiligen Monat dazu zu empfinde. Ich freue mich darauf!

Das nächste große Ziel ist den neuen Newsletter rauszubringen. Das werde ich auch noch schaffen!

Dankbar bin ich, dass die Kalender bei Ihnen so gut ankommen, denn sie sind meine Haupteinnahmequelle, die es mir überhaupt möglich macht, hier diesen Blog zu schreiben.

Sonntag Abend lief eine Sendung auf RTL, die mir gut gefallen und gut getan hat: Das Medium. Die kritische Berichterstattung, die ich darüber gelesen habe, macht mich traurig. Ich hatte das Gefühl, dass die Angehörigen sehr gut betreut worden sind und sie eine Erleichterung erfahren habe. Mir gefällt Kim-Anne Jannes sehr und ihre Arbeit, die sie dort geleistet hat. Von solchen Sendungen kann ich nicht genug bekommen. Ich liebe die Beweise, dass die Seele nach dem Tod des Körpers weiterlebt und der Kontakt zu Menschen, die gestorben sind, möglich ist. Für mich ist das ein großer Trost und Gewissheit zugleich. Ich weiß, dass ich nicht alleine bin, wenn ich eines Tages sterben werde, ich werde aufgefangen von den Menschen, die ich kannte und die vor mir gegangen sind. Da oben warten schon mein Opa, meine Uroma, die Mutter meines Vaters, unser Hund Britta und ganz sicher auch Morle, mein süßes Schaf, das ich als Kind mit der Flasche aufziehen durfte und mir heute noch am Herzen liegt.

Jetzt mache ich hier im Büro Feierabend und gönne mir eine warme Winterjacke, da freue ich mich auch schon lange drauf.

Einen schönen Nachmittag wünscht Ihnen

Anja Kolberg

Montag, 25 Oktober, 2010

Das einfache Leben. Basisprogramm erwünscht.

Es gibt Tage, da bin ich einfach nicht gut drauf und nicht doll belastbar.

Entweder wache ich morgens auf und habe ein Stimmungstief aus heiterem Himmel. Oder ich spüre gleich: Heute bin ich nicht so belastbar wie sonst. Einfach so. Oder wenn ich meine Periode habe und Bauchweh. Oder .... oder... oder...

Was mir dann hilft, ist die Konzentration auf das einfache Leben: Die Aufgaben erfüllen, die wichtig sind. Nicht mehr. Alle Gedanken wie "Morgen musst du..." oder "Oh, das muss auch noch gemacht werden..." oder "Ah, da ist noch das Projekt, das wolltest du doch auch noch..." abwehren.

Immer wieder meine Aufmerksamkeit auf das wirklich wichtige richten: Meine Aufgaben erledigen. Pausen machen. Essen. Trinken. Möglichst früh Feierabend. Nichts Neues anfangen, in das ich mich erst reinarbeiten muss. Keine Termine. Alles, was Streß auslöst und Druck, vermeiden. Entscheidungen notfalls verschieben. Keine besonderen Ansprüche an mich stellen.

Kurz: Das Basisprogramm abspielen.

Das klappt ziemlich gut. Ich bin erstaunt, wenn ich diese Wohlfühl-Regeln befolge, was ich dann manchmal leisten kann.

Nehme ich mir für so einen Tag - ich weiß ja vorher nicht wie es mir geht, am Morgen selbst merke ich wie meine Stimmung und mein Körperbefinden ist - zu viel vor, drückt mir das aufs Gemüt. Ich habe das Gefühl, nicht voran zu kommen, wie ein riesiger Berg liegt der Tag dann vor mir. Kaum zu überwindende Aufgabenklippen. Dann hilft mir Umschalten auf das Basisprogramm. Das wichtigste und nötigste machen und alles andere auf den nächsten Tag verschieben.

Durchatmen. Glücklich sein mit dem, was ich geschafft habe.

Das tut so gut.

Oft geht es mir am Tag darauf schon wieder viel besser und ich schaffe das, was ich am Vortrag nicht geschafft habe, mit Leichtigkeit. Keine Ahnung, was in der Nacht passiert ist, dass es mir besser geht...

Immer mehr gelingt es mir, mich auf meinen Körper, meine Seele, meine Psyche einzustimmen und ausgeglichen und zufrieden zu sein mit dem, was geht. Denn es gibt neben dem Basisprogramm immer noch ein Notprogramm. Davon habe ich vor anderthalb Wochen berichtet, als ich die Reißleine gezogen habe. Das hat mir so geholfen und gut getan!

Manchmal meine ich, das Leben wird immer komplizierter - so kommt es mir zumindest manchmal vor. Zum Beispiel ein riesiger Fragebogen von der Rentenversicherungsdingsbumsanstalt, um Fehlzeiten zu klären. Himmel, da kann man seinen Doktor dran machen und es geht ja schließlich auch um was, da will man nichts falsch machen. Was fällt mir noch ein? Bedienungsanleitungen lesen - und verstehen, Bestimmungen lesen - und verstehen, Nachrichten verarbeiten, Angebote lesen, die richtigen Entscheidungen treffen - Der Autoverkehr in der Innenstadt. Stau auf der Autobahn plus Dauerregen. ... Bin ich ein Hochleistungscomputer? Nein, ein Mensch, der manchmal nicht so funktioniert wie das mein Verstand am liebsten will.

In solchen Momenten sehne ich mich nach einem gaaaanz einfachen Leben:

Ein Haus auf dem Land, in dem ich mich zu großen Teilen selbst versorgen kann. Ein großes Grundstück, Obstbäume, Gemüsegarten. Hühner, die mich mit Eiern versorgen. Eine Katze, unseren Hund, natürlich mein Mann. In der Nähe ein Bauernhof, wo ich Milch kaufen kann und andere Leckereien im Hofgeschäft. Ich bin im Sommer damit beschäftigt, den Garten zu pflegen und meine Vorräte zu füllen, vielleicht mache ich selbst Apfelmus und koche Kirschen und Birnen ein. Ich habe einfache Arbeiten zu verrichten, die ich gut bewältigen kann. Im Haus ein Ofen, den wir mit Holz befeuern. Und das alles mit einem modernen "Drum-Herum": Krankenhaus, Arzt oder eine kleinere Stadt nicht länger als eine halbe Stunde entfernt. Auto. Strom. Moderne Heizungs- und Sanitäranlage. Gute Dämmung. Gesunde Bausubstanz. Ich arbeite von zu Hause aus wie jetzt und habe ein Büro, von dem ich ins Grüne schaue. Ich verdiene mein Geld mit dem Schreiben. Wenn man nachts das Fenster öffnet: Stille, keine Geräusche von der Autobahn. Höchstens der Ruf einer Kuh auf der Weide. Seufz. So schöne Träume. ... Und zu wissen: Träume können wahr werden. :o)

Gestern habe ich so eine ganz einfache Tätigkeit gemacht: Kuchen gebacken.

Lecker & schnell mit Äpfeln aus unserem Garten. YamYam!

Heute mittag erfreute mich ein Schmetterling, der zusammen mit so einigen Bienchen Nektar im Blumenkasten vor meinem Bürofenster naschte:

Gleich hinterm Fenster bemerkte er mich nicht, ich konnte ihn mir mit Ruhe ganz aus der Nähe anschauen. Toll! Sogar die Härchen auf dem Rücken konnte ich sehen.

Ganz herzliche Grüße aus Köln!

Anja Kolberg

Donnerstag, 21 Oktober, 2010

Huhu da draußen in der Welt

 

Oh, das Bild gefällt mir sehr - es sieht wirklich so aus, wenn Sie vor meinem Bildschirm stehen, hinter mir die grüne Wand mit meinem Sonnenblumen-Feuerbild, ich habe ein rotes Oberteil an, gut die Tasse Kaffee steht stabiler und ist inzwischen leer, auf dem Schreibtisch sieht es auch nicht ganz so aufgeräumt aus. ;o) Aber sonst stimmt es ziemlich genau.

Mir geht es richtig gut nach der emotionalen Achterbahnfahrt der letzten Tage. Die ersten Bestellungen sind mit per Post unterwegs, meine Künstlerseele wurde mit liebevollen Feedbacks verwöhnt - und jetzt gerade scheint die Sonne in mein Büro. Minu hat sich gleich ein sonniges Plätzchen auf dem Boden ausgesucht. Ich bin so froh, dass die neuen Kalender und Karten so gut bei Ihnen ankommen. Was für ein Geschenk für mich! So langsam spielt sich alles ein.

Ich war heute früh im Garten mit der Kamera unterwegs, (klingt, als sei es ein riesiger Park, dabei könnte ich den Zaun abhüpfen, ohne große Konditionsprobleme zu bekommen - gut, dass es nicht geht, denke ich gerade, da sind die Hortensien im Weg, die Quelle des Bachlaufs, Steine... Glück gehabt. Was schreibe ich denn auch, ich will unseren Garten nicht abhopsen.)

Hier ein paar Bilder aus meinem grünen Reich:

An unserem Säulenapfel habe ich eine schöne Frucht übersehen. Die lasse ich auch da hängen. Mal sehen, ob die Vögel und Insekten daran Freude finden.

Ungefähr diese Aussicht hat der Apfel, wenn er nach oben schaut. Schön bunt & von der Nachbarin gegenüber.

So zauberhaft verfärben sich die Hortensien. Die Blätter sind immer noch dunkelgrün - vielleicht hilft die Kälte, die uns seit gestern heimsucht, sie bunter zu machen.

Diese Margerite habe ich im Frühsommer zwischen die Hortensien und das Geranium gepflanzt. Sind wohl die letzten Blüten für dieses Jahr von ihr. So richtig wohl fühlt sie sich noch nicht, ihre Schwester - genau gegenüber gepflanzt - wollte nicht im Garten bleiben. Seufz. Moment, musste gerade für Minu einen Knochen verstecken. Sie liebt es, Dinge zu suchen. So, fertig, nächstes Bild:

Das Bild gefällt mir am besten: Die Funkie verfärbt sich und der kleine Ahorn am Bachlauf fängt ganz langsam an, die Farbe der Blätter zu verändern.

Meine Hochstammrose hat noch eine Blüte hervorgebracht. Ich hoffe, dass sie genug Sonne auf der um die Jahreszeit immer schattigeren Terrasse abbekommt, damit sie noch aufblüht.

Sieht ein bischen wie Kohl aus, ist aber selbstausgesähter Mohn. Ich hoffe, sie hat genug Kraft um diesen Herbst noch zu blühen.

So richtig in Hochform sind die Dahlien. Früher mochte ich sie nie, sie waren in so vielen Gärten vertreten. Zwei klitzekleine Sorten in Pink und Gelb habe ich auch seit letztem Jahr. Die mag ich.

So blau ist der Himmel hier im Moment. Die große Buche beginnt laaaaaangsam, ihre Blätter zu verfärben.

Und sooooooo viele Blüten haben die Sommerblumen in meinem Blumenkasten vorm Bürofenster noch. Die wollen noch gar nicht aufhören mit Blühen, bekommen hier auch viel Sonne ab, Südlage statt im Garten, der eher Richtung Nord/West ausgerichtet ist. Eigentlich möchte ich schon gerne herbstlich bepflanzen, aber bei dem Blütenmeer bringe ich das noch nicht übers Herz.

Puh, war das letzte Nacht kalt. Meine Nasenspitze: Eiskalt. Ich wollte gar nicht warm werden, bibber, ich hatte schon so viel an. Mit Heizung im Schlafzimmer kann ich nicht gut schlafen. Hm und ich war zu faul, raus aus dem warmen Bett in die kalte Luft zu steigen, die Treppen runter zu laufen und mir eine Wärmflasche zu machen... Da liebe ich doch die warmen Füße meines Mannes...

Einen schönen Sonnentag wünscht

Anja Kolberg

Montag, 20 September, 2010

Brief-Freude, Kalenderspaß & Vorahnungen

Huhu aus Köln!

Die Sonne scheint auf meinen Schreibtisch und kitzelt mich an der Nase. Ha..ha...haaaa... ist noch mal gut gegangen.

Hatten Sie ein schönes Wochenende?

Ich war zu Tränen gerührt, als ich die Briefe von Ihnen las. Was für eine liebevolle Dusche von Glück und Dankbarkeit, die ich dabei spürte. DANKE! Postkarten, ein schööönes Büchlein, handgeschriebene Briefe, Fotos ... alles ist dabei, was mein Herz zum Hüpfen bringt. Es tut so gut, durch Ihr Feedback ein Gefühl für mich zu bekommen, was ich anderen mit dieser Webseite gebe. Das ist mir nämlich nicht wirklich klar, wie mir jetzt noch einmal deutlich wird. Ich werde Ihnen persönlich zurück schreiben, bitte haben Sie dafür noch etwas Geduld. Briefe schreiben und sie zu bekommen und zu lesen ist einfach etwas ganz besonderes und wundervolles. Ich liebe Briefe schreiben. Auf einer Postkarte fand ich dies Zitat von Jean Paul: "Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde." Da ist was dran.

Es macht mir Freude, hier im Blog über mich und mein Leben zu schreiben und zu illustrieren. Schwer ist es manchmal offen zu berichten, wie es mir wirklich geht und was ich fühle, weil ich Angst habe, vor Zurückweisung oder dass mich jemand belehrt oder oder... Ich merke, es geht nicht mehr anders, als offen zu schreiben und ich fühle, es wird immer leichter, ganz zu mir zu stehen und mich zu zeigen, wie ich bin. Aber ein Gefühl, was ich anderen mit meinen Blogbeiträgen gebe, das habe ich kaum. So geht es vielen Menschen mit ihren Talenten, erst die Rückmeldung oder zum Beispiel der Vergleich mit anderen wie in einer Schulklasse macht deutlich, was man mehr kann oder anders kann als andere. In dem Zusammenhang finde ich macht Vergleichen nicht unglücklich, sondern glücklich.

Mich macht es glücklich, durch Ihr Feedback ein Gespür für mich zu bekommen und das, was ich kann und von Herzen gerne mache. Wenn Sie mir auch schreiben möchten, hier die Informationen.

Die Kalender sind auf dem Papier geplant, ab heute werden die Entwürfe im PC umgesetzt. Ich hatte so viele Ideen, die ich umsetzen wollte und musste mich auf 2 x 12 Motive und Texte (!) beschränken. Das fiel mir sehr schwer. Um mich zu entscheiden, habe ich erst die Lieblingsbilder, dann dazu passend die Lieblingstexte ausgelegt. Dann bekamen die, die für mich rund waren, ein Herzchen aufs Papier gelegt. Das habe ich so lange gemacht, bis alles rund war. Puh! Ich habe mir am Wochenende eine Auszeit vom Kalenderentwurf gegönnt, das hat mir gut getan. Zuletzt war ich so aufgekratzt, ich wollte wieder zur Ruhe kommen, zur Stille in mir, um aus einem anderen Gefühl heraus den Entwurf betrachten zu können. So vereinen sich darin freudige Aufregung, sprühende Ideen und andächtige Ruhe.

Am Samstag bekam ich einen Blumenstrauß geschenkt, der so unglaublich schön ist, voller Herbsteindrücke: Ein Apfel, Hagebutten, Mutterkraut, Erika, Artischocke, Kohl, Disteln, Eselsöhrchen, Johanniskraut, Efeufrüchte und von zweien fällt mir der Name nicht ein. Schön, einfach schön! Danke Petra! (Meine Freundin besitzt den schönen Blumenladen "Blumen-Stil" hier im Kirchweg 131, 50858 Köln.)

Ich war ziemlich aufgeregt, weil mein Mann letzte Woche einen Unfall hatte (nur Blechschaden im Parkhaus am Flughafen Düsseldorf), aber wir beide ahnten bevor er losfuhr (ohne darüber sprechen zu können), dass etwas passieren würde. Ich packte vorher noch die Versicherungsunterlagen ins Auto und fragte ihn, ob er sein Handy dabei hätte. Als er anrief, wusste ich was los war. Es war ein so komisches Gefühl. Diesmal war diese Vorahnung leise und ruhig gewesen, ohne Panik, dass ihm etwas passieren würde. Letzteres habe ich öfter, mein Mann hat ja einen abenteuerlichen Job über den Dächern zu arbeiten. Als wir als er heil zu Hause war darüber sprachen, sagte mein Mann, dass er so sehr aufgepasst hatte, eben weil er dieses Gefühl auch hatte und dennoch wäre es dann im Parkhaus passiert. Gut, besser da als auf der Autobahn. Gut, dass es glimpflich abgegangen ist. Samstag war er dann mit seinem Verein auf einem Ausflug per Bus unterwegs und wieder kam das Gefühl hoch, diesmal aber nicht ruhig und im Hintergrund wie Donnerstag, sondern eher aufgeregt. Ich habe mich beruhigt, tief durchgeatmet und mich abgelenkt. Ich wünschte, ich hätte diese Gefühle nicht immer mal wieder. Lange war es gut. Mist! Ich habe so etwas immer wieder mal, wenn einer meiner lieben Menschen unterwegs ist.

Der Blumenstrauß von Petra war genau das, was meiner Seele gut getan hat und darüber zu sprechen und zu hören, dass es nicht nur mir alleine so geht. Und natürlich meinen Schatz am Abend glücklich wieder vom Ausflug abzuholen.

Jetzt gehe ich meine Runde mit Minu, schaue bei der Post vorbei und mache mich dann an den Kalender ran.

Herzensgrüße aus Köln

Ihre Anja Kolberg

Freitag, 27 August, 2010

So schnell geht die Zeit vorbei

 

Ich weiß nicht warum, aber die Tage diese Woche sind mindestens doppelt so schnell vorbei gewesen wie die in der Woche zuvor. Komisch. Ist aber so.

Zwei Nächte hintereinander habe ich schlecht geschlafen. Die erste Nacht hatte mein Mann gegen vier Uhr Zahnschmerzen, die nächste Nacht konnte ich wegen dem verflixten Mond einfach nicht einschlafen, als es gegen halb drei dann ging, war der Wind da und Minu hielt mich auf Trapp. Schrei!!! Wahrscheinlich habe ich deswegen zwei Tage neben der Spur gelebt. Mit Schlafdefizit komme ich nicht gut klar... Schön war das Frühstück bei meiner Freundin Barbara am Mittwoch. Herrlich, so lange zusammen zu sitzen und ausgiebig zu quatschen! Unfassbar, dass ihre älteste Tochter schon neun Jahre alt ist. Es war ein besonderes Erlebnis für mich, als sie als Baby auf meiner Brust/Bauch liegend einschlief. Ich habe in dem Moment eine tiefe Entspannung wie schon lange nicht mehr und einen tiefen Frieden empfunden. Das bleibt mir wohl ewig in Erinnerung.

Das Pflaumenkuchenessen am Wochenende war schön und die Kuchen wirklich jamijami-lecker. Sechs Kilo Pflaumen habe ich entsteint, vier davon verarbeitet. Obwohl ich keinen Entsteiner hatte, ging es ziemlich flott, oben und unten kreuzweise einritzen und dann an einer Seite aufschneiten. Ich habe einen Zwetschgendatschi gemacht (Rezept hinter dem Namen verlinkt), der Hefeteig ist sehr schön gegangen und lecker geworden. Nach meinem letzten Hefeteig war ich frustig. Ist ein paar Monate her. Drei Anläufe. Zweimal mit frischer Hefe, einmal mit Trockenhefe. Alle nicht gegangen... Es war zum Heulen. Diesmal habe ich ganz genau darauf geachtet, dass weder Milch noch Butter zu heiß sind. Das war wohl mein Fehler damals... Ja, der andere Kuchen war ein Knetteig mit Zimtstreuseln, ging schneller, war natürlich viiiiiel reichhaltiger, weil mehr Butter, auch lecker. (Habe für eine Platte die dreifache Menge vom Knetteig genommen.)

Wettermäßig hatten wir richtig Glück, nur ein paar Regentropfen, obwohl Unwetterwarnung war, blieben wir verschont. Jiepieh! Ich war zwar den ganzen Tag dank schwüler Luft durchgeschwitzt, aber besser noch als im Sommer wegen Regen drinnen sitzen müssen...

Das 1. Kölner Ballonfestival war ein tolles Erlebnis. Nicht weit von hier, auf den Jahnwiesen vor dem Stadion, war letztes Wochenende viel los. Neben dem Flugfeld auf den Jahnwiesen eine Flaniermeile mit Veranstaltungsbühne, jeder Menge kulinarischen Versorgungsmöglichkeiten, Kinderprogramm und auch die Möglichkeit, mit einem Ballon am Kran in die Luft zu gehen.

 

Aufgrund der Wetterverhältnisse konnte nur einer der ich glaube fünf geplanten Massenstarts der Ballone stattfinden. Wir hatten Glück und konnten den Start Samstag früh gegen 7 Uhr von uns aus sehen:

 

Samstag Abend konnten zwar einige Ballone starten, mussten aber weil sie Richtung Flughafen getrieben wurden, wieder landen. Die Enttäuschung war groß, als viele der bereits aufgeblasenen Ballonhüllen wieder eingepackt wurden. Dennoch war die Stimmung auf der Wiese toll. Wie ein schönes Sommerpicknick.

Abends gab es ein Feuerwerk und zuvor das Nightglow (Nachtglühen) der Ballone. Im Rhyhtmus der Musik zündeten sie ihr Feuer, wie eine Lichtorgel. Ein tolles Erlebnis!

 

Und heute? Ich gucke von meinem Schreibtisch auf eine neue Couch (ein richtig schön großes U mit vielen Kissen, 90 cm Tiefe und einem unempfindlichen grob gewebten Stoff in Grautönen. Diese Wohlfühllandschaft haben mein Mann und ich gestern abgeholt (klar, dass es beim Verpacken in die Wagen in Strömen geregnet hat...) und hier in meinem Büro geparkt. Natürlich muss dann auch noch frische Farbe fürs Wohnzimmer her, wir haben uns am Gelb/Rot satt gesehen. Wir haben uns in die neuen Trendfarben von Schöner Wohnen verliebt (Lounge, Stone, Perl). Das Streichen ist mein Wochenendprogramm, während mein Mann eine Holzwand hinter den Fernseher zur Abdeckung der Kabel montiert, die wir mit indirektem Licht hinterlegen wollen. Ich mag neu renovieren! Ich freue mich auf die frischen Farben, das Licht, die groooooße Couch, wo wir endlich mal wieder nebeneinander liegen können.. Herrlich!

Soviel für heute. Jetzt werde ich mit dem Ausräumen anfangen, Gardinen abhängen, die Farbe hochholen, die Leiter steht schon bereit.... Das wird ziemlich anstrengend - aber auch sehr schön!

Ganz liebe Grüße aus Köln & auch Ihnen ein schönes Wochenende

Anja Kolberg

Freitag, 06 August, 2010

Raus aus dem Alltag

Ich genieße das Wetter. Es tut mir so gut, dass die Hitze weg ist. Mir macht der Regen und die kühlen Temperaturen nichts aus. Kein Vergleich zu meinem Befinden bei Temperaturen über 30 Grad! Wie stark ich doch aufs Wetter reagiere...

Ich finds schön, dass mein Mann frei hat. Diese Woche haben wir einen Ausflug in die Eifel gemacht. Uns gefällt die ARD-Krimiserie "Mord mit Aussicht" so gut und die spielt in der Eifel, wobei es den Ort Hengasch nicht wirklich gibt. In einer Folge kam das Radioteleskop vor und da sind wir hin.

Ein bisschen übers Land fahren. Ein bisschen Spazieren gehen. Ein bisschen was Neues entdecken. Ein bisschen aus dem Alltag raus. Das hat gut getan!

Noch was Neues habe ich entdeckt, das mir gut gefällt: Garten-Fernsehen. Ich meine damit nicht die im Fernsehen laufen, sondern kleine Videobeiträge, die im Netz stehen. Es macht richtig Spaß, darin zu stöbern und Neues zu lernen. Dort gibt's Beiträge über die Gartenpraxis wie z.B. Buchsbaum schneiden, über Gartenideen, z.B. ein englisch inspiriertes Gartenbeet gestalten, sowie die Rubrik "Pflanzen", in der Beiträge z.B. über die Clematis und viele andere zu finden sind. Ich bin über die Seite von Clematis-Spezialist Westphal dort gelandet und habe einiges über die Clematis erfahren und dazu noch interessante Sorten entdeckt und zwei gleich für meinen Garten geordert. Eine in dunkel-pink für die eine Seite des Rosenbogens und eine weiße, die ich gerne in einen Kirschbaum wachsen lassen möchte. Ich freue mich schon so darauf, sie wachsen und blühen zu sehen!

Ich habe die letzten Wochen gemerkt, wie gut es mir tut, aus dem Alltag auszubrechen. Die Woche im Bergischen hatte entscheidenden Anteil. Einfach mal raus, neue Eindrücke bekommen, einen anderen Tagesablauf haben, anderes sehen, hören, riechen, schmecken. Es muss wie ich gemerkt habe auch nicht gleich eine ganze Woche sein, seit einigen Monaten fahre ich ab und an auch mal wieder gerne ins Rheincenter, ein überdachtes Einkaufscenter mit vielen kleinen Geschäften in Köln-Weiden. Dort lässt sich prima im Buchladen stöbern, dabei eine Tasse Kaffee trinken (haben eine tolle Leseinsel mit Tischen, Kaffeecenter, Springbrunnen). Zum Abschluss gönne ich mir immer 10 Minuten Massage auf Shiatsu-Massagesesseln. Das tut soooo gut!

Lange Zeit hat Bummeln nur Stress für mich bedeutet. Als ich zu meinem Mann auf diese Rheinseite gezogen bin (war vor 18 ! Jahren - huch wie die Zeit vergeht), bin ich mit Vorliebe dort und in Hürth bummeln gegangen. Dann kamen Abendstudium, der Umbau, die Selbstständigkeit und bummeln hat mich nur noch gestresst. Jetzt stelle ich fest, dass es wieder geht und das finde ich schön.

Nichts bleibt wie es war - alles ändert sich.

Ein schönes Wochenende!

Ihre Anja Kolberg

Mittwoch, 07 Juli, 2010

Die vielen kleinen Dinge im Leben, die glücklich machen, kosten kein Geld...

Die Woche hat gut angefangen: Sonne und doch viele erfrischende Brisen, kühler Schatten, in der Nacht und am Morgen niedrige Temperaturen. So mag ich den Sommer. Ich schreibe diesen Beitrag gerade im abgedunkelten Büro, damit die Sonne nicht meinen PC ausknockt. So richtig auf Touren komme ich im Moment jedoch nicht. Obwohl ich viele Sachen, die lange hier auf dem Schreibtisch lagen, endlich geklärt und abgeheftet habe. Gut, ich will mich auch an "kleinen" Erfolgen freuen, also Yipieh!!!!

 

Ich freue mich auf das Fußballspiel heute Abend. Sie auch? Mitfiebern. Die Augen zuhalten. Die Freude herausschreien. Herrlich! Vor der WM dachte ich noch: "Oh je, jetzt gibt es Krach, weil mein Mann ständig Fußball gucken will..." Statt dessen habe ich selbst Lust bekommen und wir haben uns ganz gut geeinigt. Die Deutschland-Spiele will ich unbedingt auch sehen. Der Aberglaube hat sich inzwischen eingestellt: Das weiße Trikot, das mein Mann zum Spielegucken trägt, darf seit der Vorrunde nicht mehr gewaschen werden und auch Jogi Löw versprach wieder seinen blauen Glückspulli zu tragen. Vielleicht hilft es, zumindest scheint es den Geist zu beruhigen. Falls Sie andere zum Spiel gucken einladen und sich treffen möchten, hier gibt es eine Extra-Ecard dafür:

Entspannung stellt sich bei mir ein, wenn ich in unseren Garten schaue. Letzte Woche erfreute mich ein Vogel, der irgendwo in den Bäumen saß und wunderschön sang. Was für ein Vogel war das wohl? Ich wünschte mir so, den Sänger zu sehen, doch konnte ich ihn in den Tannen, Buchen, Birken, der Blutpflaume und dem großen Kirschlorbeerbusch nicht entdecken. Als das Lied verstummte, beobachtete ich einen winzigen beige-braunen Vogel an unserem Bachlauf, er stellte sich auf die Steinstufen, über die das Wasser läuft, trank, hüpfte anschließend durch das Hochbeet und dann wieder in den Bachlauf, wo er badete. Dann flog er auf den Zaun, schüttelte das Wasser aus den Federn und sang zum Abschied ein Lied. Es war das Lied des wunderschönen Sängers, den ich zuvor so gerne sehen wollte. In dem Momenten schossen mir die Tränen in die Augen, so berührt und tief beseelt fühlte ich mich. Was für ein Geschenk. Was für ein Glück.

Diese Beobachtungen sind es, die mich so froh machen. Ich weiß zwar immer noch nicht, was das für ein Vogel war, aber das ist auch nicht mehr so wichtig. Ich werde ihn wiedererkennen. Es sind diese kleinen großen Dinge, die meinen Alltag reich machen. Dazu gehört auch das Rotkehlchen, das Minu und mich morgens seit einigen Tagen ein Stück auf dem Spazierweg begleitet, von Baum zu Baum hüpft, guckt, singt, weiterfliegt. In solchen Momenten hüpft mein Herz. Ich bin glücklich. Einfach so. Die Macht und Kraft die Natur.

Ich wünsche Ihnen viele wunderschöne Momente, die Sie zum Hüpfen bringen!

Ihre Anja Kolberg

Montag, 21 Juni, 2010

Traumhochzeit

Die Hochzeit in Schweden war ein Traum. Mein Shirt war anschließend durchtränkt von Rührungstränen. Mit Prosecco, frischen Erdbeeren und leckeren Schoko-Karamel-Bonbons feierte ich den Nachmittag auf der Couch - in bequemer Kleidung. Hochsteckfrisur und Abendkleid habe ich mir dazugedacht.

Ärgerlich nur, dass das ZDF den Hochzeitskuss auf dem Balkon nicht gezeigt hat und statt dessen die singenden Chöre oder die jubelnden Massen oder das Schloss von oben. Vielleicht konnte unser Sender gar nichts dafür, aber ich habe mich mächtig geärgert. Auf der Web-TV-Seite der schwedischen Zeitung Aftonbladet bin ich jedoch fündig geworden. Unter diesem Link konnte ich das Video vom Hochzeitskuss auf dem Schlossbalkon anschauen. [Ich übernehme keine Gewähr für externe Links. In dem Video läuft zunächst ein Werbespot.]

Damit war ich dann wirklich zufrieden, bzw. will ich jetzt noch mehr Bilder sehen. So eine Märchenhochzeit kitzelt mein romantisches Frauenherz doch sehr! Auch wenn es nachher fast ein bischen zuviel war. Kann so viel Liebe sein?

Anja Kolberg

Samstag, 19 Juni, 2010

Bei Königs eingeladen

Den heutigen Nachmittag verbringe ich mit Abendkleid, Hochsteckfrisur nebst Blumen im Haar und Prosecco in der Hand. Ich bin zur Königshochzeit von Victoria von Schweden eingeladen. Gut, zugegeben, nur per TV-Übertragung. Aber heute will ich mich mal wie eine Prinzessin fühlen und ein lebendiges Märchen träumen. Hach, schöööön... Ich erinnere mich noch an die Hochzeit von Lady Di, die ich am TV verfolgte, Tränchen verdrückte. Ja, das muss heute sein!

Das zaubert auch gleich die Enttäuschung des gestrigen Deutschland-Spiels ruckzuck weg.... Schööööön!

Ein zauberhaftes Wochenende!

Ihre Anja Kolberg

PS: Unser Garten ist derweil auch ein einziges Märchen voller Rosen. Das Arrangement im Hochbeet aus vier verschiedenen Rosen, grün blühendem Frauenmantel und blauem Männertreu ist wunderbar aufgegangen, die Rosen am Rosenbogen blühen, die Knospen der Clematis warten auf der anderen Seite schon auf ihren Blühstart und die Blüten der Hochstammrose Parole sind eine Wucht. Nicht nur, dass sie unglaublich intensiv duften, sondern auch so riesig groß sind. Auf meinem Schreibtisch habe ich ein fast erblühtes Exemplar in einer Vase thronen. Die Blüte ist so groß, dass meine ausgestreckte Hand nicht alles bedecken kann! Nochmal schöööööön!

 

Mittwoch, 09 Juni, 2010

Land-Freude

Gestern bin ich dem Alltag entflohen. Ziel: Bergisches Land. Meine Familie besuchen. Neue Eindrücke sammeln. Auf andere Gedanken kommen. Energie tanken.

Bei meinem Bruder habe ich einen gaaaaaanzen Haufen wunderschöner neuer Naturbilder angeschaut. Vor allen Dingen die Vögel hatten es mir angetan. Frisuren haben die! Genial das Bild einer Bachstelze, die wirklich wie ein General strammen Schrittes mit in den nacken geworfenem Haupt durchs Bild stolzierte. Oder ein Lämmchen und ein Böckchen, die ein wildes Kaninchen skeptisch beäugen und dann laut blöckend von ihrer mit gelben Blümchen durchzogenen satt-grünen Wiese jagen. Das Kaninchen in Großaufname, das sich wie ein Model für den Fotografen in Pose schmiss und seine unglaublich langen Wimpern zeigte. Es muss ein Mädchen gewesen sein. :o) Noch sooooo viele Fotographien mehr .... Bäume in den verschiedenen Jahreszeiten vor blau-weißen Himmellandschaften, neben Rapsfeldern, abendblauen Schneelandschaften. Singvögel beim Füttern und Nahrung sammeln. Greifvögel bei der Jagd. Wildgänse auf dem Wasser, beim Liebkosen, Streiten und Starten. Bei einem Bild hielt mich nichts mehr: "Niiiiiiiils Hooooolgerson - fliegt mit den Gänsen davoooooon." Lilo sah ich auf einem der Vögel Platz nehmen - hier ist das Ergebnis:

 

Danke, dass ich das Nutzungsrecht für das tolle Foto hier für den Blog bekommen habe!

Wie viel Geduld man aufbringen muss, sitzen, beobachten, warten, Stunden um Stunden - und dann das technische Verständnis und das "Auge", um die Natur so abzubilden. Hach, meine Seele konnte richtig genießen und Energie tanken. Zum krönenden Abschluss hat mein Bruder noch viele schöne Aufnahmen von mir gemacht. Rechts können Sie eines sehen und andere zum Beispiel unter meiner Vorstellung. Das hätte ich noch stundenlang machen können! ((((Danke schön!!!))))

Nachmittags ging es dann zu meinen Eltern und meiner Oma. Halma spielen. Diesmal war mir das Spielerglück nicht hold. Mama und Oma steckten die ersten Plätze ein. Der leckere Erdbeerkuchen, den ich im Gepäck hatte, tröstete gleich. (So leicht geglückt: Bisquitkuchenrezept. Auf den ausgekühlten Boden Sahnesteif gestreut, damit das Obst nicht den Boden mit seinem Saft durchweicht. Frische einheimische Erdbeeren obendrauf und den - sicherlich nicht supergesunden, dafür aber superduftenden Erdbeerguss oben drauf. Sehr lecker. Will ich nochmal machen.)

Im Garten von meiner Tante und meinem Onkel konnte ich die neuen Hühner bewundern - eines legt sogar grüne! Eier -, neu angelegte Funkienbeete, kräftige Tomatenpflanzen im Gewächshaus - so viele schöne Ecken und Beete. Die Zeit war viel zu schnell vorbei... Aber wenn alles klappt, werde ich dort bald wieder einige Tage verbringen. Das wäre zu schön. Es ist immer wieder erstaunlich für mich, wie ich in meiner Heimat Kraft tanke und an Blühkraft gewinne. :o)

Ihre

Anja Kolberg

PS: Noch mehr Berichte vom Landleben finden Sie hier:

Mittwoch, 14 April, 2010

Lesevergnügen

Urlaub bedeutet auch immer Zeit zu lesen für mich. Die drei besten Schmöker habe ich Ihnen vorgestellt. Als erstes habe ich den leichten Krimi "Kreuzstich Bienenstich Herzstich" gelesen, dann folgten himmlische Zeiten mit "Wolkenspiele" und zum Schluss die Krönung mit "Die Mondspielerin". Von Buch zu Buch wurde es besser, intuitiv hatte ich mir die richtigen Bücher gegriffen. Das letzte - "Die Mondspielerin" war mein absoluter Favorit. Danach konnte ich erst mal keinen Roman mehr lesen, weil dieser so schön war und kein anderes Buch, das ich in die Hand nahm, dem Stand halten konnte!

Also habe ich mich in die beiden Sachbücher gestürzt, die ich dabei hatte. Beide kann ich empfehlen und haben sich wunderbar ergänzt:

"Aussöhnung mit dem inneren Kind", wo ich mich sehr wiedergefunden habe. Ich arbeite zwar schon lange mit der inneren Stimme, dem inneren Kind, doch das Modell des liebevollen Erwachsenen war mir neu. Damit habe ich Lust, zu arbeiten. Mir gefällt auch, wie die Autorinnen die Zusammenhänge und Ursprünge beschreiben.

"Vom Glück sich selbst zu lieben. Wege aus Angst und Depression" - das vierte Buch, das ich schon von Psychotherapeut Heinz-Peter Röhr gelesen habe. Alle seine Bücher haben mir ausgesprochen gut gefallen, sie waren lehrreich und lesenswert. Auch dieses hier, das anhand des Märchens "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" erklärt wie man dem Glück sich selbst zu lieben wieder auf die Spur kommen kann.

Auf der Hinfahrt haben wir Arne Dahls "Falsche Opfer" angehört. Volle Konzentration war wegen der schwedischen Namen und vielen Details von Nöten. Der Schluss war nichts für meine zarte Seele. Auf der Rückfahrt dann "Die Anstalt" von John Katzenbach, welches mir bis auf einige Längen besser gefiel, vor allen Dingen musste ich mich nicht so doll konzentrieren und die Einblicke in eine Anstalt fand ich spannend. Bisher ist aber keines unserer Fahrthörbücher an die Unterhaltsamkeit und Leichtigkeit von Harpe Kerkelings "Ich bin dann mal weg" rangekommen.

Anja Kolberg

Donnerstag, 18 Februar, 2010

Schön!

Nach dem Zahnarzttermin heute früh brauchte ich unbedingt eine große Portion Wellness: Frisörbesuch.

Das Ergebnis war nicht beabsichtigt, gefällt mir jedoch ausgesprochen gut: Experiment gelungen. Willkommen an der Lockenfront. Mal wieder schnipp-schnapp. :o) Diesmal gibt es auch ein Foto von mir - gleich vor der frisch gestrichenen hellblauen Wand... vage kann man da auch meine weiße Papiermöve entdecken.

 

Das ausgeschnittene Wohnmobil will noch nicht so recht auf der Wand halten. Sie wird zu einer riesig großen Zielcollage für mich. HÜPF! Das ist mein Wunsch: Einen Teil des Jahres mit dem Wohnmobil durch Europa fahren, Mann und Hund dabei, dabei Schreiben, Fotographieren und mit den Ergebnissen meinen Lebensunterhalt bestreiten. :o) Klingt das nicht himmlisch?

Shaun lässt übrigens noch auf sich warten. Davon habe ich glaube ich im Blog bisher nichts geschrieben. Ich habe ein Wandsticker von dem putzigen Schaf und seiner Herde entdeckt. Dabei bilden sie alle eine Pyramide, oben auf Shaun mit dem Fernglas in die Weite blickend. Das Bild hat mir so viel Freude gemacht und es passt hervorragend zu meinem Wandbild: Schafe auf dem Deich. Sie halten Ausschau nach all den wundervollen Dingen, die bereits hinter dem Horizont auf mich warten. HÜHÜPF!

Daran habe ich immer mehr Freude. Wie sich diese Wand so entwickelt hat. Herrlich. Ich überlege schon, was noch auf die Wand gehört. Die größte Collage meines Lebens!

Die Sonne scheint hier in Köln, blauer Himmel, es ist ca. 9 Grad, Frühlingsgefühle kommen auf. Schöööööön!

Anja Kolberg

Donnerstag, 11 Februar, 2010

Karneval?

Ich hab' keine Lust auf Karneval. Sieht man schon daran, dass heute Weiberfastnacht ist, wir kurz vor 14 Uhr haben und ich stocknüchtern und im Alltagsoutfit am Schreibtisch sitze. Rundherum wird gefeiert, Kostümierte begegnen mir wie Aliens auf der Straße. Den einzigen Karnevalszug, den ich mir in echt anschauen werde, ist der Zug am Dienstag, der an unserem Haus vorbei zieht. Dafür brauch ich noch nicht mal vor die Türe. Vielleicht sehen wir am Montag den Rosenmontagszug von Köln im TV an und abends eine Kölner Sitzung. Vielleicht...

Grundsätzlich bin ich kein Karnevalsmuffel, als Jugendliche war ich sogar sehr aktiv im Karneval. Jetzt genieße ich mal die andere Seite der tollen Tage, denn was mir besonders gut gefällt: Es ist so herrlich still draußen. Weniger Autos auf den Straßen, fast so ruhig wie an einem Heilig Abend. Herrlich, wie ein Miniurlaub! Und um das zu genießen, brauche ich auch keine rote Pappnase.

Schöne Karnevalstage!

Anja Kolberg

Montag, 28 Dezember, 2009

Endspurt

Huhu da draußen!

Na, Weihnachten gut überstanden? Ich ja, schön war's. Besonders schön lümmelig war der erste Feiertag, da hatten mein Mann und ich komplett "frei" und haben den Tag in Jogginghose, Shirt und dicken Socken verbracht. Ofen an, Couch, schön kuschelig, lesen, fernsehen... Herrlich, so ein Tag Kraft tanken.

Jetzt freue ich mich auf die Tage zwischen den Jahren, wo es so schön locker zugeht. Frei haben, tun, worauf ich Lust habe, entspannen, den Tag auf den Kopf stellen, zurückblicken und ein bischen nach vorne.

Puh, bin ich müde, diese Nacht war Sturm und unser flauschiges Kuscheltier war treppauf treppab unterwegs, bis sie sich nach zwei Stunden beruhigte. Kommt Gott sei dank immer seltener vor. Gäääähn, mir fehlt Schlaf. Vielleicht sollte ich heute ein Mittagsschläfchen machen?

Anja Kolberg

Montag, 21 Dezember, 2009

Schnee-Grüße

 

Das wir Kölner das vor Weihnachten erleben dürfen! Schnee - Schnee - Schnee - das passt doch zum heutigen Winteranfang. Der kleine Ahorn an unserem Bachlauf - in weiße Kristalle gepackt. Der Blick aus dem Bürofenster: Blauer Himmel, weiße Dächer, Sonne, Schnee in den Tannen. Hm, das mag ich.

Ich hatte ein schööööönes Wochenende. Gestern zum Überraschungsbesuch kam die Familie meines Mannes: Ständchen singen, Waffeln im neuen FC-Waffeleisen backen. Das war richtig schön und gemütlich.

Anschließend sind wir zwei zum Heimspiel des 1. FC Köln, die Karten hatte ich meinem Mann zum Geburtstag geschenkt. Das Stadion erreichen wir zu Fuß in zwanzig Minuten. Trotz des eisekaltes Wetters - wir waren im Zwiebellook gewappnet - war es ein toller Ausflug. Vor allen Dingen, dass der Lieblingsfußballverein meines Mannes auch noch gewann! Zwei der drei Tore konnten wir aus nächster Nähe beobachten, weil wir genau oberhalb des Tores saßen. Fußball im Stadion ist echt klasse: Singen, schreien, mitfiebern, sich über den Schiedsrichter aufregen, Torjubeln - herrlich, einfach herrlich. Glauben Sie mir: Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass mir das wirklich mal so viel Freude machen kann. Als die Nachbarskinder früher Fußball spielten und mit den Vereinen fieberten, fand ich das immer grottenlangweilig. Aus Solidarität mit meinem Mann sah ich mir Welt- oder Europameisterschaften am TV mit an. Doch das alles ist nichts gegen den Besuch im Kölner Fußballstadion, vor zwei oder drei Jahren hatte ich meinen ersten Besuch dort. Die Stimmung, die Fans, das Spiel miterleben ist etwas besonderes. Natürlich erst recht, wenn der Verein gewinnt.

Zurück stapften wir glücklich durch den zwischenzeitlich reichlich gefallenen Schnee. Zu Hause wartete Minu darauf, durch den Schneegarten zu toben, Schnee mit ihrer Schnauze zu schieben und frisch gepresste Bälle zu fangen. Dann auf die Couch, den Kaminofen an und Sisi gucken. Der Weihnachtsbaum steht schon eine Woche, bei uns immer wieder in Rot mit wunderschönen uralten Holzfigürchen, die wir von Guidos Großmutter übernommen haben. Die liebe ich sehr.

Mein kleines großes Glück am Wochenende.

Anja Kolberg

PS: Heute ist neben dem Winteranfang auch Wintersonnenwende, genau genommen heute Abend. Ab jetzt werden die Tage wieder länger. Das Licht kehrt zurück. Das finde ich herrlich!

Donnerstag, 17 Dezember, 2009

Gefühlsachterbahnfahrt - Wow!

Guten Morgen aus Köln! Ja, es ist ein guter Morgen, denn heute früh konnte ich ein Problem lösen, von dem ich gar nicht wusste, das ich es hatte...

Ende November führte ich ein Shopupdate durch, sprach mit den netten Herren vom Support, änderte einige Sachen... Das hatte zur Folge, dass ich nur noch Bestellungen erhielt, jedoch keine Nachrichten, also keine normalen Mails an meine Shopadresse. Ich wunderte mich schon, weil ich sonst so viele Rückmeldungen für die Päckchen erhalte. Ein bischen traurig war ich schon...

Heute habe ich durch die liebe Mail einer Kundin an meine Frauencoaching.de Adresse das Problem entdeckt und behoben. Und plötzlich erreichte mich ein ganzer Haufen an Rückmeldungen! Was für ein schönes Gefühl, tut das gut! Inzwischen sind alle Mails gesichtet - ich bin beruhigt ... und happy!

Die Welt - die Technik - ich - nichts davon ist perfekt. Kleine Macken machen liebenswert!

Postkarte Nr. 06009 - Klick zum Shop

Ich bin liebenswert, auch wenn ich nicht perfekt bin. (Manchmal ganz schön schwer, mich dann selbst lieb zu haben, aber es klappt immer besser...)

Von Herzen

Anja Kolberg

Montag, 14 Dezember, 2009

Knusper, knusper knäuschen...

... wer knuspert an meinem Häuschen?

 

Das wird sich wohl die Hexe dieser stattlichen Behausung die nächsten Tage fragen.

 

Bauherren dieses Meisterwerkes: Marie und Lea, die bezaubernden Töchter meiner Freundin. Gehilfen: Meine Freundin Babsi und ich.

Was hat der gemeinsame Nachmittag mir eine Freude bereitet. Die Lebkuchenplatten waren vorbereitet, wird durften uns mit dem Zuckerguss beim Aufbauen und Dekorieren austoben. Das war genau richtig für ein paar schöne gemeinsame Stunden. Meine Freundin hatte zur Stärkung vorher einen einladenden Adventstisch gedeckt: Kerzen brannten, Kaffee duftete....

Ich bin begeistert von unserem Hexenhäuschen. Die beiden Kinder haben so viel Phantasie und Ideen für das Dekorieren - so schön kunterbunt könnte ich das niemals mit so viel Leichtigkeit machen.

Abends bin ich aufgefüllt mit ganz viel Freude nach Hause gefahren.

Die glückliche Gehilfin

Anja Kolberg

Freitag, 11 Dezember, 2009

Die Zeit rast plötzlich & Geschenkvorfreude

Je näher es auf Weihnachten zugeht, desto schneller geht die Zeit voran. So kommt es mir auf jeden Fall vor - und ich freue mich auf das Fest - und den Jahreswechsel.

Dieses Jahr mache ich mit meiner Familie Wichteln. Das große Geschenkeverteilen haben wir schon lange eingestellt, weil es einfach nur noch in Streß für uns alle war und uns ein bischen der Sinn von Weihnachten verloren ging. Mit unseren Familien Zeit verbringen, das war wichtig. Nach ein paar Jahren Abstinenz wollen wir es jetzt mal mit dem Wichteln probieren. Maximal 5 Euro darf es kosten. Es soll nur eine Kleinigkeit sein, ein aneinander denken. Und es tut einfach gut, etwas geschenkt zu bekommen. Da keiner weiß, wer das Geschenk erhält (wir werden es auslosen oder auswürfeln), ist der Druck weg, etwas zu finden, was dem anderen gefällt. Notfalls werden wir untereinander die Geschenke tauschen. Wo ich mich noch mehr drauf freue, ist das Trash-Wichteln. Jeder bringt etwas mit, das er quitt werden möchte. Ich freue mich schon darauf, zu rätseln, was in den Päckchen ist! Ich glaube, das wird Spaß machen.

So werden wir also nicht nur mit Essen den Heilig Abend verbringen, sondern auch mit zwei Geschenkerunden.

Nur noch zwei Stündchen, dann werde ich mit den Engeln Plätzchen backen. Ich bin bei meiner Freundin und ihren süßen Töchtern eingeladen. Dieses Jahr erfüllen wir einen Wunsch von mir: Ein Lebkuchenhexenhäuschen bauen. Ich hab's noch nie gemacht. Die Lebkuchen sind schon fertig. Drücken Sie mir die Daumen, dass es wirklich hält...

Ein zauberhaftes Wochenende wünsche Ihnen Ihre

Anja Kolberg

Montag, 07 Dezember, 2009

Endlich Weihnachtsstimmung

Es lag nicht nur an den gesunkenen Temperaturen, dass ich in Weihnachtsstimmung gekommen bin. Wirklich viel gebracht hat der Adventskranz, den ich aufgestellt habe. Eigentlich kein Kranz, sondern eines von diesen langen Metalltabletts, welches ich leicht dekorieren konnte. Dazu noch ein Rentier mit Schlitten: Perfekt. Mir ist es egal, dass schon der zweite Advent ist. Dieses Jahr bin ich eben spät dran mit meiner Stimmung.

 

Wunder vollbrachte auch eine Lichterkette am Rosenbogen, der am Übergang von der Terrasse zum Rasen steht und ein (zugegeben nicht echter) grüner Kranz mit roter Schleife an der Türe und natürlich auch der beleuchtete Stern im Fenster. Schon viiiiiiiiel besser.

 

Samstag war ich mit meiner Freundin Martina im Rheincenter in Weiden. Puh! Gut, dass wir schon so früh unterwegs waren, so bekamen wir einen schönen Platz zum Quatschen im Café. Um uns herum wurde es voller und voller und lauter und lauter. Ich habs wahrhaftig geschafft, nachher noch in den Buchladen zu gehen. Schrei! war das voll. Ein Buch habe ich mir trotz der Überfüllung gegönnt: Sarah Kuttners Mängelexemplar. Damit habe ich gemütliche Lesestunden auf der Couch verbracht, dazu der wärmende Kaminofen, Kerzen und gestern zum Sonntagscafé einen Apfelstrudel mit Vanillesoße und Sahne. Hmmm...

Nach dem Besuch im überfüllten Center bin ich heilfroh, dass es Internet-Shops gibt, in denen keine Schlangen an der Kasse stehen, in denen ich in Ruhe aussuchen kann - zu jeder Tageszeit - und bekomme, was ich will. Ich bin dafür eher geschaffen, als mich beim Weihnachtsshopping in die Menschenmassen zu schmeißen. Wenn Sie noch ein schönes Geschenk für Menschen suchen, die ein Faible für tiefsinnige Texte haben: Kommen Sie in meinen Shop. Ich empfehle Ihnen den Tischkalender und das Postkartenset.

Postkartenset - Klick zum Shop

Eine schöne zweite Adventswoche

Anja Kolberg

Freitag, 20 November, 2009

Was ich mag und was nicht

Erinnern Sie sich an die Freundschaftsbücher? Ich hatte mit ca. 16/17 (Mitte der Achziger) eines und lies alle meine Freunde hinein schreiben. Eine der Fragen, die bei einem Eintrag beantwortet wurden, lautete: "Was mag ich?" und das Gegenstück: "Was mag ich nicht?" Ich habe Lust, die Frage heute nochmal zu beantworten. Also:

Was mag ich nicht?

  • morgens früh duschen, ist mir viel zu kalt und ich schlafe doch noch, zu viel Wasser ist da ungünstig
  • schlechte Laune haben
  • wenn mein Hund krank ist
  • wenn ich Bauchschmerzen habe
  • wenn ich etwas nicht ändern kann, was mir nicht gut tut
  • wenn mein Computer defekt ist oder eines der Programme, die ich dringend brauche

Was mag ich?

  • am späten Nachmittag oder am Abend duschen, hm, dann fühle ich mich richtig wohl, es ist schön kuschelig, ich kann meine Lümmelklamotten anziehn
  • wenn ich frohen Mutes bin
  • wenn Minu im Schlaf bellt
  • überrascht werden
  • Zeit haben, d.h. keine Termine im Kalender
  • wenn die Sonne scheint und es nicht zu heiß ist
  • die Blumen vor meinem Bürofenster (aktuell: Hornveilchen, Silberblatt, Alpenveilchen)
  • das Postfach öffnen und mich überraschen lassen, was darin liegt, am liebsten persönliche Briefe für mich
  • das abendliche Spiel mit meinem Mann: "Sagst du mir drei nette Dinge?" und sie ihm umgekehrt auch zu sagen.
  • das wärmende und helle Feuer in unserem Kaminofen, das mir so viel Energie und Freude am Abend gibt
  • Samstags und Sonntags gemütlich und lange mit meinem Mann frühstücken und dabei Zeitung lesen
  • Kuchen backen & essen (hm und natürlich bei der Zubereitung den Teig testen)
  • Schokolade essen
  • an Aufstellungen teilnehmen (am liebsten 'Freie Aufstellungen' nach Olaf Jakobsen)
  • gute Filme auf DVD schauen (besonders gut sind sie für mich, wenn sie Gefühl haben - so war es bei Wie im Himmel oder eine übersinnliche Komponente haben wie Das Haus am See und solche, die mir etwas mit auf den Weg geben, zum Beispiel ein Film über Schriftsteller wie Geliebte Jane)
  • Die Serien 'Bauer sucht Frau', 'Desperate Housewives', 'Greys Anatomy', 'Medium', 'Navy CIS' und vor allen Dingen 'Doctors Diary' [früher stand dort: 'Denver Clan' :o)]
  • wenn mein Mann mir bei meinen PC-Problemen hilft

Das reicht für heute. Die Sonne scheint, es ist nicht zu heiß, heute früh hatte ich einen unerwarteten Brief eines ehemaligen Studiums-Dozenten im Postfach, Minu geht es nach einem Tag und einer Nacht Bauchweh langsam besser, ich habe ein Wochenende ohne Termine vor mir - das alles sind gute Vorzeichen für gute Laune. Das mag ich!

Ich wünsche Ihnen ein zauberhaft schönes Wochenende, das Ihnen so richtig gut tut

Ihre Anja Kolberg

Mittwoch, 18 November, 2009

Gute Laune dank...

... Weihnachtsmusik! Ich fertige gerade bestellte Doppelkarten und bei dieser ruhigen Arbeit dachte ich auf einmal: Musik wär jetzt nicht schlecht. Warum nicht eine der Weihnachts-CDs abspielen?

Jetzt, wo ich noch nicht mit Weihnachtsliedern überfrachtet bin, tut mir das richtig gut & macht gute Laune!

Was ich am liebsten höre? "A Very Ally Christmas" von Vonda Shepard:

Klick nach Amazon  

Hier eines meiner Lieblingslieder: "This Christmas". Bei Amazon kann man sich die Lieder auch anhören...

Da kommt einfach gute Stimmung auf.

Anja Kolberg

Freitag, 13 November, 2009

Guten Morgen

Es ist noch dunkel draußen. Mir ist kalt. Die Heizung braucht einen Moment, bis sie den Raum aufgewärmt hat. Müde bin ich auch noch. Seufz. Vielleicht bringt mich der Spaziergang mit unserem Hund auf Touren? Bisher schlafe ich noch äußerlich, obwohl mein Gehirn arbeitet und die Finger über die Tastatur fliegen. Ist wohl besser, ich gehe mal 'ne Runde.

Ah, da kommt meine Begleitung schon angetapst. Stups! Guten Morgen! Weg ist sie wieder, nimmt Anlauf und springt auf die Couch, wo sie sich genüsslich seufzend in eine Ecke kuschelt. Minu hat wohl auch keine Lust. Ist noch zu früh, ist noch zu dunkel, ist noch zu kalt... Mir fallen bestimmt noch mehr Gründe ein, warum ich nicht...

Heute fängt das Wochenende an. Das kann ich gebrauchen. Sie auch?

Ich wünsche Ihnen eine schönes!

Anja Kolberg

Mittwoch, 11 November, 2009

Hilft auch :o)

Heute früh lachten mich beim Quatschen mit meiner Blumenfreundin Petra diese herrlichen Gerbera-Blüten an. Mein gute Laune Gruß für den heutigen Tag.

Die Blüten strahlen mich an und vertreiben dunkle Gedanken in winzige bunt-hüpfende Punkte!

Klick zu den E-Cards

Sie können draufklicken - ist eine E-Card

Anja Kolberg

Mittwoch, 14 Oktober, 2009

Gute Nachrichten

Erinnern Sie sich an meinen Blogbeitrag vom 24. Juni diesen Jahres "Ich habe Angst, wenn ich hier im Blog nicht jeden Tag etwas schreibe, verliere ich LeserInnen"? Darauf hin habe ich meine Angst losgelassen und nur noch dann geschrieben, wenn es für mich wirklich passte, auch unter dem komischen Gefühl, was ist, wenn ich tagelang nichts schreibe...

Jetzt habe ich einen Blick in meine Web-Statistik geworfen, um zu schauen, ob sich meine Angst bewahrheitet hat. Überraschung! Vier Monate später habe ich mehr Besucher als im Juni!

Das freut mich so sehr. Ich habe auf mein Herz gehört, meine Angst losgelassen und es war gut so! Danke für Ihre Treue!

Happy End Glücksgefühle aus Köln

Anja Kolberg

Samstag, 18 Juli, 2009

Mir einfach was gönnen

Gestern war ein Tag, an dem mein Mann und ich mal raus mussten aus dem Alltag. Wir haben uns etwas gegönnt, bei dem wir uns schon gar nicht mehr daran erinnern, wann es das letzte Mal war:

Ab ins Hürther Einkaufs-Center, dort die einmalige Curry-Wurst geschlemmt, dann ICE AGE 3 in 3D im Kino geschaut. Das hat so einen Spaß gemacht, ich hatte wirklich den Eindruck, das Fell streicheln, anfassen zu können und wie süüüüß das Mammutbaby war! Natürlich gab es dazu Nachos mit Käsesoße und Pepperoni und ein Getränk. Anschließend sind wir durchs Center gebummelt und zum krönenden Abschluss haben wir zwei ein Eis im Eiscafé gegessen. Mein Mann den Waldbeerbecher, ich den Haselnussbecher. Köstlich!

Es war königlich! Wann waren wir das letzte Mal in einer Eisdiele? Und in welchem Kinofilm das letzte Mal? Keine Ahnung! Vor zehn Jahren ca. sind wir fast jede Woche einmal ins Kino gegangen, haben uns meist die Montagsvorpremiere angeschaut. Wir konnten die seltenen Kinogänger daran identifizieren, dass sie bei den Werbespots lachten, die mir schon vom vielen Angucken an den Ohren rauskamen. Heute wäre ich diejenige, die lacht und die anderen würden gucken...

Geschockt war ich wie die Preise für Eintritt und Snacks gestiegen sind. Wie kann sich das noch eine Familie mit Kindern leisten? Für uns war es ja schon der totale Luxus.

So wird so ein Ausflug wirklich zu etwas Besonderem, von dem wir noch lange zehren werden. Das ist viel wert.

Ein schöööönes Wochenende!

Anja Kolberg

Samstag, 20 Juni, 2009

So viel Freude

... macht mir die weiß getupfte rot-grüne Salatschüssel von Spiegelburg. Seit dem esse ich doppelt so gerne Salat und jedes Mal, wenn ich sie sehe, erfreut sie mein Herz:

Und auch das Platzdeckchen - eine Seite blau-weiß-karriert, die andere rot mit weißen Punken - bringt meine Seele zum Strahlen:
Manchmal sind es so kleine Dinge, die das Leben schön machen.
Anja Kolberg

Montag, 15 Juni, 2009

Moin Moin

Mein Blumenkasten entwickelt immer eine größere Pracht. Tut das gut, dorthin zu schauen und wenn ich meinen Kopf für ein Päuschen aus dem Fenster halte, strömt mir der Duft des Lavendels entgegen. Ach, das tut gut.

Solche Seelenstreichler sind immer willkommene Gäste in meinem Leben.

Eine Woche ist seit dem Unfall rum, letzten Montag war ich auf dem Weg in die Notaufnahme. Das angenehme bei all der Lauferei, Warterei: Das Team vom Hohenlind-Krankenhaus ist einfach supernett. Die Ärzte, die Schwestern, das tut einfach gut. Jetzt fängt die ganze Lauferei an, Formulare ausfüllen. Es wäre so schön, wenn es unbürokratisch gehen könnte. Der ganze Rattenschwanz, den so ein Unfall mit sich bringt, ist anstrengend und nicht wirklich heilungswirksam... Mein Mann *drück* wünscht sich sehr, es wäre alles schon wieder im Lot. Auch wenn es glimpflich ausgegangen ist.

Minu hüpft wieder fröhlich durch die Gegend. Plastik ist gesichtet! Puh, Erleichterung macht sich breit.

Erstaunlich fand ich, dass beide Zeitungsberichte (unterschiedliche Verlagshäuser), die über den Unfall erschienen, die Tatsachen nicht richtig wieder gegeben haben. Das bringt mich doch zum Nachdenken, wie viel von dem, was ich in den Nachrichten sehe und in der Zeitung lese mit der Wirklichkeit übereinstimmt.

Am Wochenende war Petrus uns holt - Grillen, Sonne tanken, ausschlafen, lesen - das hat gut getan.

Jetzt liegt sie vor mir: Die neue Woche. Mal sehen, was mich erwartet und was ich daraus mache!

Anja Kolberg

PS: Auf dem Foto sehen Sie einen geliebten Augenschmaus in einem der Terrassenkübel: Unermüdlich blühender Mohn in gelb, orange und rot. Und das tolle: Diese zarten Blüten halten auch noch lange in der Vase und erfreuen mich so auch im Haus.

Freitag, 12 Juni, 2009

Darfs ein bisschen mehr sein?

Die Krönung der Woche: Heute kam noch ein Gips dazu. Der Handknöchel meines Göttergatten war durch den Unfall angebrochen. Da er Montag dachte, die Schmerzen kämen von der Kanüle, wurde die Fraktur nicht entdeckt, doch von Tag zu Tag wurde der Knöchel dicker. Heute nochmal in der Notaufnahme dann die Erkenntnis und der Gips.

So, jetzt ist aber wirklich wirklich gut!  Ich schreibe jetzt nicht, dass Minu auch noch gestern ein spitzes Stückchen Plastik gefressen hat und wir ihr zum Einwickeln des Gegenstandes im Bauch Sauerkraut gegeben haben...

Ich finde, wir haben jetzt für ein paar Jahre Ruhe verdient!

Am Himmel blitzt blau hervor und die Sonne scheint. Herrlich. Ich hoffe auf Sonne am Wochenende, ich habe mal wieder richtig Lust auf die Terrasse, auf Rasen mähen, auf im Dreck buddeln und meinen Mann betüdeln. :o)

Anja Kolberg

Donnerstag, 11 Juni, 2009

Grüße von der Krankenstation

Ein Teil Deutschlands feiert heute Fronleichnam, der andere geht ganz normal zur Arbeit. Gerecht finde ich das ehrlich gesagt nicht. Hier in NRW ist der heutige Donnerstag frei. Und es regnet und stürmt. Den Garten freut der Regen, der Boden war schon rappeltrocken, durch den Regen der letzten Tage kann die Erde wieder Reserven aufnehmen. Wir haben heute nichts vor, wollen drinnen bleiben, also stört mich der Himmelsguss nicht wirklich.

Minu stört aber der Wind. Sie hat uns schon im großen und ganzen in Ruhe schlafen lassen. ABER der Schreck war groß, als sie gegen acht Uhr am Bett stand und ich dachte: 'Sie hat einen Buckel.' Bei näherem Betrachten war es auch so. Sie hechelte. Das hatten wir schon mal vor einigen Monaten als es so kalt war, hatte sie sich beim Spazierengehen einen Krampf im Rücken zugezogen und ging nur noch schmerzgebeugt. Mei, war das arg. Wir hatten von ihrer Beinverletzung noch ein schmerzstillendes, muskelentspannendes Medikament, das wir ihr gaben. Und wie vor ein paar Monaten dauerte es eine Stunde, dann legte sie sich hin. Puh. Nach dem Aufstehen war sie dann wieder "gerade", konnte den Kopf heben, die Augen funkelten wieder. Alles gut. Was für ein Glück.

Da wir das Symptom schon kannten, konnten mein Mann und ich diese Aufregung auch besser tragen und blieben ruhiger. Seufz. Damit dürften die Krankheitsfälle jetzt aber endgültig abgegolten sein, oder? Das Lazarett hat geschlossen. Keine Neuaufnahmen mehr. :o)

Und es ist so schön, wenn es allen wieder gut geht. Bzw. fast gut, mein Mann humpelt immer noch, es zwickt und zwackt, nun, das braucht einfach Zeit, bis alles wieder heil ist. Mir geht es wieder richtig gut. Puh!

Anja Kolberg

Mittwoch, 10 Juni, 2009

Das Leben ist schön

Ich schaue auf meinen bunten Blumenkasten und bin froh. Froh um das Glück.

Eben war die Familie meines Mannes mit dem frisch geschlüpften :o) Enkelkind Phil da. Ist der süß! Noch keine vierzehn Tage alt, so putzige Kleidung dabei (warum gibt es die nicht für Erwachsene? So ein Schlaftuch mit integrierter Mütze, Fußtasche, hübschen Schäfchen draufgestickt und Wölkchen an den Seiten), schon wild am Strampeln und so ein ausgeglichener Gast. Da wächst die nächste Generation heran.

Das Leben geht unaufhaltsam weiter. Jeden Tag. Die Wunden heilen. Die Leichtigkeit kehrt langsam zurück.

Und es ist schön, das Leben.

Bunte Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Dienstag, 09 Juni, 2009

Tausend Schutzengel...

... begleiteten meinen Mann gestern auf dem Weg zur Arbeit. Jemand nahm ihm die Vorfahrt, es kam zum Zusammenprall. Beide Autos sind wohl nicht mehr zu benutzen. Ich war heilfroh, als ich meinen Mann nach einigen Stunden Durchchecken im Krankenhaus mit Prellungen und kleineren Wunden mit nach Hause nehmen konnte. Es hätte auch anders ausgehen können, alle sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Ich bin noch immer beeindruckt, wie schnell und unvorbereitet einen das Schicksal treffen kann.

Nach dem Schreck am Montag morgen kann es nur eine besonders glückliche Woche werden. Wir haben hier zu Hause ein Krankenlager aufgebaut, Minu hat auch das Schwesternhäubchen angezogen und umsorgt ihr Herrchen mit zusätzlichen Kuscheleinheiten. Da wird man ganz schnell wieder gesund.

Glückliche Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Freitag, 29 Mai, 2009

Pfingsten

In ein tiefes fröhliches Blau schaue ich, wenn ich meinen Blick in den Himmel richte und die Sonne blendet mich. Ein leichter Wind bewegt die Sommerblumen vor meinem Bürofenster und im Schatten ist es angenehm kühl. Die perfekte Mischung. Keine Spur Schwüle. Herrlich!

... und das Beste: Woooooochenende! Kein kurzes, nein, ein laaaaaaaaaaaaanges. Und nix, gar nix haben wir vor. Das ist wirklich die Krönung. Ganz frei können wir gemeinsam oder jeder für sich tun, worauf wir Lust haben. Ich liebe das! Sicherlich werde ich Zeit im Schatten auf der Terrasse verbringen, lesen (das neue Buch von Sabine Kornbichler ist da!), an den Blumen zupfen, etwas im Garten werkeln, wenn ich Lust habe, wenn nicht lasse ich es, vielleicht grillen, mit Sicherheit faulenzen und fünfe gerade sein lassen!

Ich wünsche Ihnen zauberhafte Tage!

Anja Kolberg

Donnerstag, 07 Mai, 2009

So ein Tag...

... so wunderschön wie heute!

Zumindest wettermäßig stimmt die Liedzeile heute voll und ganz: Sonnig und nicht zu warm, blauer Himmel mit weißen Wolken, Schön!

Aber sonst wars heute ziemlich stressig. Unsere Nachbarn haben eine riesige Tanne fällen lassen, unser Auto war voll Sägespäne, der Vorplatz voller Sägespäne, die Blumen, die Fensterbank, dazu noch Haufen trockenes Laub vom Efeu, das in der Tanne lebte. Heute früh nach dem Gassigang habe ich dann erst mal gekehrt, es sah furchtbar aus. Danach gleich mit dem Auto in die Waschstraße, damit das harzige Holz sich in der Sonne nicht in den Lack frisst und dann wollte ich noch ein paar Sachen besorgen.

Als ich wieder am Auto stehe und einlade, spüre ich auf einmal: Mein Portemonnaie ist weg! SCHREI! Alles durchsucht, nichts. Panik. Ich hatte Kontoauszüge gezogen, da muss ich den Geldbeutel liegen gelassen haben. Sch..., das ist mir noch nie passiert. In einem Affentempo jogge ich quer über den Parkplatz, überspringe die Grünstreifen und quäle mich ungeduldig durch die Drehtüre. In Gedanken sehe ich mich schon die Sperrnummern für die EC-Karten anrufen. Ich sprinte Richtung EC-Automat und nehme im Augenwinkel die Info wahr. MEIN PORTEMONNAIE! Vor dem Tresen steht eine blonde Frau und gibt es gerade ab. "Mein Portemonnaie!" rufe ich und bremse außer Puste ab. "So ein Glück!"

"Ich wollte gerade einen Durchruf machen", sagt die Dame an der Info. "Oh danke, was für ein Glück, dass Sie es gefunden haben! Sie sind ein Engel!" Freudestrahlend schaue ich die blonde Frau an und umarme sie dankend. Es tut so gut, in einer solchen Situation Glück zu haben und auf ehrliche Menschen zu treffen. Ist das schöööön!

Doch es stimmt, bei all dem Schreck, der mir bei der Sache in die Glieder gefahren ist - ich war erst mal richtig fertig - kann ich singen: So ein Tag, so wunderschön wie heute!

Glücksgrüße aus Köln

Anja Kolberg

Mittwoch, 29 April, 2009

Ganz leise...

... guten Morgen aus Köln. Ich flüstere, weil Minu noch schläft. Auf dem Sofa. Schlingel. Da sieht sie immer soooo süß aus und eigentlich weiß sie, dass sie dort nicht liegen soll. Wenn ich vorbei gehe und so tue, als sehe ich sie nicht, bewegt sie ganz leicht ihre Schwanzspitze. :o) Vielleicht flüstere ich auch wegen mir selbst. Morgens brauche ich einfach Stille. Ich habe wieder geträumt diese Nacht, tssss, davon könnte ich Seiten füllen...

Gestern habe ich wahrhaftig die Einkommenssteuer fertig gemacht. Seufz. Es ist so ein gutes Gefühl, das endlich geschafft zu haben. Ich fühle mich in meinem Büro wohl wie der Tisch jetzt steht, ich schaue auf den frisch bepflanzten Blumenkasten vor meinem Fenster. Ein Hauch von Bollywood, zumindest, was die Farben angeht: Orange und lila, dazwischen ein noch nicht erblühter Lavendel. In der Mitte umspielen weiße Dahlien ein efeuberanktes Herz. Schön! Hier zwei Ausschnitte:

 

 

Einen schönen Tag!

Anja Kolberg

Donnerstag, 09 April, 2009

Freies, langes Wochenendeeeeeee!

Die Sonne scheint, ich fühle mich wohl, der Frühling lockt und einige freie Tage! Kann es etwas besseres geben? Ich freue mich, die Familien zu sehen und auch zu relaxen.

Schöne Ostertage!

Anja Kolberg

Dienstag, 31 März, 2009

Ach, schöööön!

Das Wetter ist reiner Seelenschmaus für mich. Sonne, Frühlingsduft, Vögelzwitschern, bunte Blumen, überall treibt die Natur aus. Bis diese Nacht gehörte zu meinem Glück das Buch "Mein Tag ist deine Nacht" von Melanie Rose, das ich eben vorgestellt habe.

Jetzt werde ich einige Sonnenstrahlen auf der Terrasse genießen. Hm, herrlich!

Anja Kolberg

Mittwoch, 25 März, 2009

Glück und Regen

Es regnet und ich denke: Es ist o.k. so, der Boden braucht jetzt für die anstehenden Wachstumsprozesse das Wasser. Der Frühling hat viel vor mit unserer Natur. Auch wenn der Regen einschließt, dass ich selbst dabei nass werde und meine Stimmung mit Sonne besser ist.

Gestern änderte sich die Anzeige auf meiner inneren Jahreszahluhr von 38 auf 39. Ich habe mir gewünscht, dass ich in diesem Jahr einen Vorgeschmack bekomme, was mich ab 40 erwartet: Gestern wechselte das Wetter von Sonne über Regen bis hin zu Schneeschauern und starken Böen. Ich habe viele Glückwünsche aufgenommen und werde jeden Tag dieser Woche von Menschen besucht, die ich mag. Ich habe schon in den ersten Minuten meines neuen Jahres gut für mich gesorgt und innere Harmonie empfunden. Mein Mann und ich haben uns gestern auf meinen Wunsch hin ein besonderes Essen beim Thailänder gegönnt, was wir schon lange wieder machen wollten. Gestern haben wir es getan, Geldbeutel hin oder her. Ich spüre tiefe Liebe in mir und zu den Menschen und Tieren, die mich umgeben. Das ist mein Glück.

Regentropfen-Glücks-Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Montag, 09 März, 2009

Gefühlte Engelspost

Heute früh am Postfach. Minu und ich waren hierher getrottet, müde, eine Sturmnacht lag hinter uns. (Es wird Schritt für Schritt besser.) Ich öffne die Postfachklappe und denke: "Voll!" Zwischen einigen großen und kleinen Umschlägen luckt ein dicker hervor. Interessant. Bunte Aufkleber. Eine Kundin schreibt mir. Boing! Gute Laune! Müdigkeit? Weggeblasen! Beschwingt nach Hause. Tasse Kaffee gekocht, etwas zu essen dazu und dann genüßlich an den Eßzimmertisch gesetzt. Den Brief gelesen, das liebevoll eingepackte Geschenk geöffnet. Schön! Frieden! Dankbarkeit! Tiefe Freude!

Ach, ein schöner Tag!

Anja Kolberg

Donnerstag, 05 März, 2009

Ein grauer Donnerstag

Der Blick hinaus ist kein Motor für gute Laune: Grauer Himmel, Dauerregen. Bäh! Als diese Woche so herrlich die Sonne geschienen hat, stieg mein Gute-Laune-Barometer gleich nach oben.

Puh - und jetzt? Da sackt die Anzeige gleich nach unten ab.

Da muss ich mir für heute etwas ganz besonderes überlegen, damit ich bessere Laune bekomme. Also zuerst gehe ich mit Minu mal eine Runde an die frische Luft und genieße den Regen :o( - ich versuche es zumindest. Danach ist irgend ein stimmungsaufhellendes Getränk fällig. Heiße Schokolade mit Sahne? Kaffee mit doppelter Portion Milchschaum - oder gleich beides zusammen? Und dazu ein leckeres Brötchen mit Nussnougatcreme?

Ja, das ist glaube ich ein guter Einstieg. Damit steig das Barometer um ein paar Grad. Und vielleicht habe ich dann ja noch was nettes in der Post - das kann sogar einen Sprung auf dem Barometer nach oben bedeuten.

Klingt schon mal gut. Am Wochenende startet eine Ausbildung, an der ich teilnehme. Thema: Aufstellungen. Ich habe hier schon vielseitige Erfahrungen, Familienaufstellungen nach Hellinger, Aufstellungen mit Einzelpersonen, Aufstellungen, die in frühere Leben zurück gehen (spannend!) - und hier eben die Variante Freie Aufstellungen ohne Regeln. Wobei ich mit meiner Freundin Ariane auf dem Gebiet schon viel ausprobiert habe und wir uns auch nicht von festen Regeln haben abhalten lassen unser eigenes Ding zu machen. Kann also sein, dass ich das alles schon selbst gemacht habe. Mal sehen - ich lasse mich überraschen, habe auf jeden Fall große Lust darauf, neue Menschen kennen zu lernen, Neues zu erfahren... Denn das werde ich auf jeden Fall - vor allem über mich selbst. Ein Seminar habe ich schon ewig nicht mehr gemacht. Ja, dank der Vorfreude steigt das Gute-Laune-Barometer auch noch einmal.

Einen schööööööööönen Tag!

Anja Kolberg

Donnerstag, 26 Februar, 2009

Glücksgefühle

... heute früh lese ich Ihre Reaktionen auf meinen Blogbeitrag "Vergleichen..." und freue mich. Ich freue mich, dass Ihnen der Beitrag so gut getan hat wie mir. Ich freue mich, dass ich meinen Weg weiter gehe, offen aus meinem Leben zu berichten. Ich bin froh, dass ich Sie teilhaben lasse, an meinem Weg, zu mir zu stehen und mich lieb zu haben und mich zu mögen, gerade weil ich bin wie ich bin. Nicht perfekt, aber glücklich! Und dass genau dieses Nicht-Perfekt sein das ist, was andere mögen.

Danke, dass Sie mir schreiben. Es sind Glücksgefühle auf meinem Weg. So wie Menschen, die mir auf dem Weg begegnen und sagen: "Ja, der Weg ist richtig." Und das tut gut, wenn man mit manchmal unsicherem Schritt unterwegs ist.

Anja Kolberg

Freitag, 13 Februar, 2009

Karneval

So richtig schön war eine Karnevalssitzung, auf der ich Mittwoch Nachmittag war. Die Katholische Frauengemeinschaft in Frechen-Grefrath hat sie ausgerichtet. Meine Freundin Babsi hatte mich gefragt, ob ich Lust habe, mitzukommen. Und da ich zumindest zwei der Frauen kannte, die dort auf der Bühne ihr Bestes gaben, stimmte ich zu.

Das Programm konnte sich sehen lassen: Stimmungsvolle selbstgetextete Stimmungslieder ("Karneval" ist mein Favorit), witzige Büttenreden und kleine Theaterstückchen, die zum Brüllen waren. Ich muss gerade an eine Tanzeinlage denken, bei der Frauen aller Altersstufen, Körpergrößen und -maße teilgenommen haben. Sie zogen als Putzfrauen mit Kopftuch, Kittel und Gummihandschuhen auf die Bühne. Nanu, was wird denn das? Dann schmetterte Tom Jones "Sex Bomb" auf die Bühne und die Damen legten einen Stripp hin, der sich sehen lassen konnte. Der Saal tobte. So mag ich Karneval!

Auch die beiden Damen, die ich kannte (Petra-Ute aus dem Blumenladen und ihre Freundin Petra) legten ein Theaterstückchen hin, das es in sich hatte: Kaffeekränzchen mit gaaaanz viel Sahne, und unzähligen Sahnestückchen, die sie auf der Bühne verschlungen haben (das war eine Leistung!) - eine Freundin saß mit am Tisch, die nur schwarzen Kaffee trank und nichts aß (sie machte eine Diät). Dafür rügte sie die beiden korpulenten Damen (die zwei haben sich mit unendlich viel Material toll vergrößert) unentwegt, wie sie denn so viel essen könnten und die Sahne.... sie sollten doch auf ihre Gesundheit achten. Die Zwei ließen sich nicht beeindrucken und aßen sogar unter dem Tisch weiter, wohin die Gesundheitspredigerin die Kuchen in Sicherheit gebracht hatte. Was machte die Abnehmjüngerin, als die Freundinnen weg waren? Sie stopfte alles in sich herein, was noch auf dem Tisch stand ... und dann kam die Dame vom Abnehmclub mit der Waage um die Ecke. Ich konnte teilweise gar nicht verstehen, was die Damen auf der Bühne sagten, so bebte der Saal. Ich hätte mir es noch mehrmals ansehen können - aber den beiden Hauptdarstellerinnen wäre das nicht zumutbar gewesen, ihnen war nachher wohl etwas schlecht...

So kenne ich Karneval von "zu Hause", die Sitzungen, die wir bei der Katholischen Jugend gebracht haben, waren ähnlich: Tänze, Büttenreden, Theaterstückchen, Lieder. Ach, was war das früher schööööön. Das ist einer der Vorteile, wenn man noch da wohnt, wo man aufgewachsen ist, weil man alle kennt und eingebunden ist.

Die Kostüme auf der Damensitzung waren allesamt eine Freude fürs Auge. Besonders angetan haben es mir die Damen, die uns gegenüber saßen: Sie waren sicherlich über 80, trugen Clownskostüme, rote Perücken und das Gesicht war natürlich auch geschminkt. Die hatten vielleicht einen Spaß! Oder die Dame, die bestimmt auch über 80 war und eine lange blonde Zopfperrücke trug. Das sah so süß aus! Ich liiiiiiebe Kostüme!

Wie ich von meiner Mutter hörte, bastelt meine Oma derweil an weißen Pudeln. Mein Cousin macht mit seiner Clique dieses Jahr die Jakobsisters nach und da gehört ja ein weißer Pudel dazu. Ich bin mir sicher, sie werden auch dieses Jahr wieder einen Preis für das schönste Kostüm auf der Sitzung ergattern!

Ich freue mich auf die Karnevalsparty morgen zu Hause im Bergischen, dann besuche ich meine Familie und übernachte bei meiner Oma. :o) Ab Weiberfastnacht bis Aschermittwocht wird es dann ganz ruhig, man glaubt es nicht, aber es ist - wenn nicht gerade der Zug durch die Straße geht - so ruhig wie an Weihnachten. Das mag ich.

Ein schönes Wochenende!

Anja Kolberg

PS: Ich habe seeeehr gut geschlafen und Minu auch - die ganze Nacht!! *hüpf*

Mittwoch, 04 Februar, 2009

Schluss mit der Aufschieberitis

"Mach' ich später!" Das denke ich oft bei Dingen, wo ich meinen inneren Schweinehund überwinden muss. Seit dem ich mich mit der Buchkorrektur so überlistet habe, packe ich eher die Dinge an, die liegen geblieben sind. Treffe Entscheidungen, streiche Dinge ganz (wo ich gar keine Lust drauf habe) und andere erledige ich endlich.

Ich hoffe, dass ich meinen inneren Schweinehund möglichst lange bezwingen kann. ... och, und wenn nicht, denke ich gerade, ist auch nicht schlimm. Vielleicht brauche ich dann mal wieder eine Pause und der kleine Schweinehund verschafft sie mir!

Quieck-Wuff!

Anja Kolberg

Mittwoch, 31 Dezember, 2008

Vorgestern war Knut, heute ist Sylvester

Er hat alles gegeben. Unser Tannenbaum. Gestern durfte er gehen. Zum Abschied bekam er einen tollen Sprung aus dem Fenster der ersten Etage geschenkt. (Seit dem IKEA Werbespot weiß ich, dass dies in Schweden "Knut" heißt. Gefällt mir, so nenne ich diesen Flug jetzt auch.) Hier im Wohnzimmer hat der Baum beim Abbauen einen großen Haufen trockenster Nadeln verloren, auf dem Weg zum Fenster nochmal und draußen vor dem Haus liegen immer noch einige Nadeln. Er hatte es aber auch schwer! 4 Wochen neben dem Kaminofen sind wirklich eine harte Zeit. Die Zweige waren saharatrocken, die Spitzen zeigten alle zum Boden. Jetzt hat er seine verdiente Ruhe!

2008 - das war's! Eben habe ich meinen Terminkalender zugeklappt, einige Termine in den Januar übertragen. Auch er darf gehen. 12 Monate lang lag er auf meinem Schreibtisch. Hat mich durch Höhen und Tiefen begleitet. Mal lag er nur so rum, mal war er fleißig im Einsatz. Der Kalender "Spiegelbilder der Seele" mit Zitaten von Paramahansa Yogananda und Naturfotos gibt es auch 2009 wieder, aber ich habe mich für einen anderen Terminkalender entschieden. Einen ohne Bilder, einer Wochenübersicht .... und das besondere: Einer leeren Seite gegenüber. Viel Platz für das, worauf ich Lust habe. Vielleicht eine Zeichnung zur Stimmung am Wochenanfang? Notizen? Krikelkrakel? Leer bleibende Seiten? Mal sehen. Die Idee finde ich auf jeden Fall klasse. Gesehen und gekauft bei Boesner - DEM Paradies für alle Künstler.

Heute ist ein ganz fauler Tag für mich, für uns. Nur tun, worauf wir Lust haben. Keine Einladungen, keine Termine. Nur faulenzen! Herrlich! Ich liebe so Tage! Heute Abend gibt's Raclette wie schon Heilig Abend und wahrscheinlich auch wieder den köstlichen Schokoladenbrunnen. *reib-meinen-Bauch*

So ein bischen juckt mich die Idee, eine Rückschau zu halten auf das Jahr 2008, aber ich merke, dafür fehlt mir der wirkliche Antrieb. Macht eher mehr Spaß in einer Gruppe. Sonntag habe ich mir überlegt, dass es mal wieder Zeit für eine Collage ist, beim Betrachten meiner bisherigen Collagen war der Antrieb ganz doll: Eine Collage, was mich 2009 erwartet, das wär's. Aber auch dafür fehlt mir im Moment der Antrieb. Vielleicht kommt es noch. Heute gibt's keine Planungen. Heute lasse ich mich einfach treiben. Vielleicht schaue ich meinen Blog 2008 noch mal als Erinnerung durch, vielleicht auch nicht.

Das ist ein herrlicher Abschied von 2008 und ein guter Einstieg in 2009:

Tun, worauf ich Lust habe und ganz entspannt lassen, worauf ich keine Lust habe.

Guten Rutsch ins Jahr 2009!

Anja Kolberg

Samstag, 27 Dezember, 2008

Vorbei...

... sind die Weihnachtstage. So lange herbeigesehnt, darauf hingearbeitet und schwups, sind sie schon wieder gestern.

Schon am 2. Weihnachtstag sehne ich mich nach Sylvester. Ich will es haben, das neue Jahr. Darin schwingt immer ein Neuanfang mit. Und ich liebe Neues!

Herrlich, diese Zeit zwischen den Feiertagen. Bald beginnt es, das neue Jahr 2009!

Anja Kolberg

Mittwoch, 24 Dezember, 2008

Frohe Weihnachten

Ich wünsche Ihnen frohe Festtage voller Entspannung, Genuss, besinnlicher Momente und Zeit für die Dinge, die Ihnen wichtig sind.

Und noch etwas wünsche ich Ihnen: Ein kleines Wunder! Für einen Herzenswunsch, für einen Genesungswunsch, für Frieden, für Befreiung, für Zufriedenheit oder wofür Sie sich auch immer ein kleines Wunder herbeisehnen: Von ganzem Herzen wünsche ich es Ihnen.

Wunder werden wahr!

Anja Kolberg

Montag, 22 Dezember, 2008

Jetzt wird's langsam ein bischen viel...

Im November habe ich mich nach Weihnachten gesehnt. Nach Weihnachtsschmuck, Liedern, Tannengrün, Beleuchtung, Adventskranz, Tannenbaum - eben alles drum und dran. Die letzten Jahre habe ich mir geschworen: Der Tannenbaum muss früher aufgestellt werden. Dieses Jahr haben wir es zum 1. Advent geschafft. Ich fands toll und gemütlich. Weihnachtsstimmung pur!

Aber jetzt ist es mir anders: Ich habe die Weihnachtsstimmung fast über. Am Baum habe ich kaum noch Freude.

Das musste ich jedoch erst mal so intensiv ausprobieren, damit ich weiß: Nächstes Jahr lieber nicht mehr zu früh. Eintrag im Outlookterminkalender für Advent 2009 ändern: Weihnachtsbaum früüüühestens ab 2. Advent. Ich kann auf einmal all die Verkäuferinnen gut verstehen, die Weihnachten einfach kein Weihnachten mehr sehen können. Bis dahin haben sie zuviele Weihnachtslieder gehört, Baumschmuck gesehen und verkauft, dass es einfach zu viel wird.

Wieder was gelernt. :o) Es heißt ja nicht umsonst in einem chinesischen Sprichwort: "Wenn der Blütenschimmer der Kirschbäume länger währte als ein paar Tage, wir würden ihn so innig nicht lieben." Und das gilt wohl auch für die Weihnachtszeit!

Grüße vom Adventshasen

Freitag, 12 Dezember, 2008

Weihnachtsbäckerei

 

Herrlich war der Nachmittag mit den Backengeln. Oben auf der E-Card sehen Sie drei der Köstlichkeiten. Es macht mir so viel Spaß mit den Kindern zu backen.

Meine Freundin hat neue Plätzchenrezepte ausprobiert, die kööööstlich geschmeckt haben. Die beiden Mädchen waren so emsig: Erwartungsvolle Gesichter. Hände waschen. Tisch einmehlen und die Teigrollen (in unterschiedlichen Größen, die kleinste geschätzte 12 cm). Teig ausrollen. Mist, klebt noch. Wieder zusammenkneten. Nochmal Mehl drauf. Aaaaah, jetzt klappt es. Welche Förmchen wollen wir nehmen? Sterne, Herzen, Schweine für den Bauernhof, ein Tannenbaum, ein Kreis - daraus machen wir ein Gesicht. Oh, einen Schneemann aus Teigkugeln. Genau, das machen wir auch. Mal sehen, ob der von innen gar wird? Ab damit auf's Backblech. Hmmm, es duftet schon, die Mama hat die Nascherein schon im Backofen. Wann sind die fertig? Oh jetzt! Mal probieren. Hmmmm, sind die lecker! Jetzt noch mit Schokolade bestreichen und mit Perlen verzieren. Fertig!

Danke, liebe Babsi, Marie und Lea für den wunderschönen Nachmittag! Ein tolles Geschenk für mich!

Anja

Donnerstag, 11 Dezember, 2008

Plätzchen backen

 

Heute Nachmittag besuche ich meine Freundin Babsi. Mit ihren süßen Töchtern Lea und Marie machen wir uns über den Kuchenteig her und unterstützen die Engel bei der Weihnachtsbäckerei!

Grüße von der Backfee

Anja Kolberg

Mittwoch, 10 Dezember, 2008

Wünsch dir was...

Mein Mann fragte mich, was ich mir zu Weihnachten wünsche.

Jedes Jahr das gleiche: Ich stehe vor einem großen Fragezeichen. Ich weiß nicht, was ich mir wünschen soll.

Wir haben ein finanzielles Limit von 50 Euro festgelegt, was schon mal hilft, weil es die Auswahl eingrenzt. Mein Mann hat seine Liste längst fertig. Eine Liste, damit wenigstens ein bischen Spannung bleibt, was man denn nu wirklich bekommt.

Aber was will ich wirklich? Was muß keinen Sinn machen, weil ich es sowieso brauche (Kleidung z.B. oder Fotoausrüstung). Nein, was würde mir wirklich Freude machen? Damit stehe ich vor dem Problem: Was macht mir Freude?!

Es ist ein Problem. Kein Großes, aber ein wichtiges. Ein sehr wichtiges. Weil es darum geht, mir persönlich etwas zu gönnen. Nur mir. Luxus. Ja. Ein Geschenk ist purer Luxus. Besonders, wenn man sich was wünschen darf...

Anja Kolberg

Samstag, 22 November, 2008

Kalte Finger...

... nach einem Spaziergang. Hm, und dann die Hände an einem heißen Getränk wärmen. Den Rücken an die Heizung lehnen. Minu einladen, auf meinem Füßen Platz zu nehmen und mich von ihrem Fell wärmen lassen.

 

Herrlich!

Anja Kolberg

Donnerstag, 20 November, 2008

Einfach die Zeit anhalten können...

... das wünsche ich mir manchmal. Dann, wenn es gerade richtig gut in meinem Leben läuft. Wenn die Menschen, die mir am Herzen liegen, alle gesund und munter sind.

Viel zu schnell - so habe ich gerade den Eindruck - rast das Leben an mir vorbei. Schreitet das Jahr voran und ehe ich mich versehe, beginnt schon die Adventszeit, Weihnachten, dann dauert es nicht mehr lange und der Jahreswechsel steht bevor. Ruckzuck ist 2008 vorbei.

STOPP!

Die Zeit anhalten. Mich aus dem Hamsterrad ziehen. Inne halten. Alle technischen Geräte und das elektrische Licht ausschalten. Eine Kerze anzünden. Der Stille lauschen. Den Duft meiner Umgebung und meinen eigenen wahrnehmen. Formen und Farben betrachten. Stoffe fühlen, das kuschlige Fell meines Hundes, Haut berühren. Eins werden mit allem.

Die Zeit genießen!

Anja Kolberg

Montag, 17 November, 2008

Noch ein Kapitel...

... - o.k. noch eins. So verhandelte ich mit mir gestern Abend. Und irgendwann dachte ich: 'Jetzt sind es nur noch 40 Seiten - ich will wissen wie es aus geht.' Um halb zwei war es soweit: Ich hatte das Buch zu Ende gelesen. Verheult und glücklich löschte ich das Licht. Welches Buch das war? "Roman: Wohin die Wolken ziehen" von Ursula Wolter.

Konsequenz meines nächtlichen Lesemarathons: Ich bin müde. Heute Abend geht es also früher ins Bett. Ich hatte aber auch schon wochenlang kein Buch mehr, das mich so eingefangen hat. Auf meinem Nachttisch liegen drei Bücher, bei denen ich schon nach wenigen Seiten keine Lust mehr hatte. Um so mehr freut es mich, dass es mal wieder eines geschafft hat, mich zu fesseln. :o)

Ich wünsche Ihnen einen guten Einstieg in die Woche!

Anja Kolberg

Mittwoch, 12 November, 2008

Schlafen ist sooooo schöööön!

Hm, ich habe vergangene Nacht gut geschlafen. Nicht nur ich, auch mein Mann und unsere Minu ebenso. Aaaaaah, ist schlafen schööööööööön! Petrus hatte ein Einsehen und orderte den Wind woanders hin. Himmlisch!

Gerade fiel mir dies Zitat von Franz Kafka vor die Füße: „Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, schönes zu erkennen, wird nie alt werden.“

Das gefällt mir. Wenn es stimmt, werde ich nie wirklich alt werden, mir fällt immer etwas schönes auf. Es sei denn, mir geht es gaaaaanz mies. Dann fällt es mir doch ziemlich schwer.

Einen kuschligen Abend!

Anja Kolberg

Donnerstag, 09 Oktober, 2008

Schöne Dinge... (Teil 3)

... die kein Geld kosten. Hier sind die neusten Zuschriften:

Steffi aus Kerpen schreibt: Was ich besonders gerne mache, was NICHTS kostet, ist morgens durch die Felder joggen. Am liebsten, wenn noch ein Nebel auf dem Boden liegt, die Sonne aber schon aufgeht. Die kühle Luft, in der man startet, man fröstelt noch leicht, gewinnt aber mit jedem Schritt an Wärme.
Nicht ganz kostenlos ist unser neues Hobby das Kanufahren. Aber vielleicht zählt das ja auch: Da man ja nicht vor der Haustüre einbooten kann, muss man bis zum nächsten Fluss mit dem Auto fahren. Aber Einbootstelle ist aber alles kostenfrei :) Das Wasser trägt dich ganz umsonst weiter. Man hat einen wundervollen Blick auf die Landschaft, sieht Tiere, die man sonst nicht sieht. Enten, Gänse, Biber, Graureiher, Fische springen manchmal aus dem Wasser, Fuchs und Reh im Wald, Kuh- und Schafherden oder Pferde auf den Weiden, stahlblaue Libellen, ... Weisst du, wie absolute Stille klingt? Gleite einfach mit einem Kanu durch ein Naturschutzgebiet, ohne eine Bewegung zu machen. Unglaublich schön!

Mercedes aus Hemminingen bei Hannover schreibt: In meinem Leben gibt es etwas ganz besonderes, was kein Geld kostet und trotzdem unbezahlbar ist ... Mein Sohn Sven Patrick, weil ... es schön ist, mit ihm zu lachen und rumzualbern. ... er so ein schönes vorwitzigen Lachen hat. ... er eine blühende Fantasie hat. ... wir zusammen gern vorlesen, bevor wir das Licht für die Nacht ausschalten. ...er so einen Gerichtigkeitssinn hat. ... er einfach seine Mutter jeden Tag glücklich macht. ... er mir mit seinen 11 Jahren immernoch etwas von seiner Zeit und Aufmerksamkeit schenkt. ... er schon so selbständig ist und ich mich auf ihn verlassen kann. ... er sich mit mir einfach gut versteht, wirklich sehr lieb ist und das auch nach aussen hin so lebt. Das ist etwas, was ein Kind schenken kann.

Andrea aus Dresden schreibt: Im Regen spazierengehen, auch mal mitten durch die Pfützen durch, so wie es Kinder tun. Kinder beim Spielen beobachten. Für Freunde kochen. Fremde Menschen anlächeln (da kommt immer was zurück :). Pilze sammeln. Wandern gehen. Im Fotoalbum blättern. Mittagsschläfchen halten :). Wohnung umgestalten. In die Zukunft träumen. Flirten - flirten - flirten :)

Doris aus Köln schreibt: Jemandem seine volle Aufmerksamkeit schenken, zuhören, da sein. Für andere Beten. Anderen ein Lächeln schenken – nur so. Anderen Mut machen. Jemandem ein Kompliment machen. Jemandem sagen, ich habe vertrauen zu dir. Jemandem sagen, ich möchte mir dir die Welt erkunden. Jemandem sagen, deine Nähe ist mir wichtig.

Mittwoch, 08 Oktober, 2008

Schöne Dinge... (Teil 2)

... die kein Geld kosten. Hier die ersten Leserinnenzuschriften:

Sabine aus Dresden schreibt: mit meinem Hund schmusen, meinen Mann küssen, morgens alleine Yoga machen, Joggen im Wald, einfach aus dem Fenster schauen und träumen, schlafen.

Silke F. schreibt: in der Herbstsonne in einem Wald - mit orange und rot gefärbten Blättern an den Bäumen - spazieren gehen; in einem See baden; mit einer Energiebürste morgens den Körper bürsten und danach kalt duschen (Feuerwerk!); mit Freunden ein Buch gemeinsam besprechen, die verschiedenen Eindrücke teilen; ein Adventsgesteck basteln aus gesammelten Zweigen, Ästen, Hagebutten

Hm, das fühlt sich gut an! Nennen Sie mir auch Ihre Lieblingsdinge, die kein Geld kosten: Schreiben Sie mir eine Mail.

Anja Kolberg

Montag, 06 Oktober, 2008

Etwas schönes tun, das kein Geld kostet

Hm, was kann das für mich sein? Es gibt Tätigkeiten, die mir einfallen, die ich schon oft gemacht habe, aber worauf ich nicht immer Lust habe: Spazieren gehen, fotographieren, malen.

Was ich gerne und oft mache, ist: Lesen, Tagebuch schreiben.

Aber was gibt es noch? Im Sommer fällt mir der Garten ein, den ich pflegen und einfach betrachten und genießen kann. Gespräche können schön sein, aber auch anstrengend. Heiß duschen - das ist was feines (wir haben keine Badewanne, sonst würde ich ein heißes Bad bevorzugen). Einen guten Film anschauen oder eine meiner Lieblingsserien.

Mir fällt gerade so wenig ein oder immer wieder die gleichen Sachen. Schöne Dinge, die Geld kosten, sind leicht zu finden (Massage, Ausflüge, Kino, Essen gehen, über's Wochenende wegfahren, Weiterbildungen, Sauna...)

Welche schönen Dinge machen Sie, die kein Geld kosten? Ich würde sie hier gerne veröffentlichen. Schreiben Sie mir.

Ich freue mich auf Ihre Anregungen

Anja Kolberg

Mittwoch, 24 September, 2008

4:42 Uhr dunkel draußen

Guten Morgen!

Nein, ich bin nicht unter die Bäcker gegangen, dass ich soooooo früh schon auf bin. Um 4 Uhr klingelte der Wecker. V-I-E-H-R U-H-R!

Zu der Zeit habe ich normalerweise noch drei Stunden Schlaf vor mir. Heute besuche ich mit Petra-Ute, der der wundervolle Blumenladen hier im Kirchweg 131 in Junkersdorf gehört, den Großmarkt in Köln. Ich bin gespannt, was es dort alles zu sehen gibt. Und diese Neugier schält mich aus dem Bett. Und dazu gehört schon einiges. Eigentlich nur Urlaubsreisen oder etwas Besonderes eben - wie den Ausflug heute.

Buh, bin ich noch müde. Wundere mich, dass ich überhaupt schon hier tippe. Alle Körperfunktionen scheinen funktionstüchtig. Sprachzentrum ist auch schon aktiv, denn eben hat mich unser völlig verdutzter Hund begrüßt. Brrrr, das Wasser unter der Dusche war noch recht kühl, die Heizung rechnet nicht mit so frühen Aufstehern...

Mein Mann war richtig froh, dass ich heute mal diejenige bin, die vor ihm aufsteht. Sonst ist es immer umgekehrt. Also heute begrüße ich als erste die morgendlichen Sonnenstrahlen und bin gespannt, was der Tag so mit mir vorhat. Diese frühe Uhrzeit hat etwas sehr friedliches und gleichzeitig aktives finde ich. Nur in mir ist noch nicht viel aktiv. Ist aber auch o.k. so. :o)

Bilder gibt es um die Uhrzeit noch nicht. Das wäre zuviel verlangt. Jetzt noch schnell Schuhe geputzt und dann geht's los!

Guten Morgen!

Anja Kolberg

Freitag, 08 August, 2008

Jetzt darf ich...

Tage habe ich darauf gewartet, darüber schreiben zu dürfen, nun ist die Sperrfrist aufgehoben. Heute früh habe ich die Rezension geschrieben. Worum es geht? Das Buch "Dem Leben auf den Fersen". Erinnern Sie sich, ich hatte am 25.7. im Blog [Geben und Nehmen] darüber berichtet. Ich hoffe, dass der Autor in einer der Talkshows zu sehen ist.

Gestern war ich im Garten fleißig, ich habe meinen Schweinehund überwunden und zwei Zäune und einen Holzkübel nebst Rankgitter gestrichen. Yeah! Endlich fertig.

Bei meinem Buch bin ich gerade etwas am Zweifeln, auf vielen Schriftstellerseiten habe ich gelesen: Völlig normal. Dann bin ich ja in guter Gesellschaft... und mache munter weiter.

Ein schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Donnerstag, 24 Juli, 2008

Funkensprühen

Gestern Nachmittag hatte ich einen schöööööööööööööööööööööönen Fototermin. Blumen, lachen, Sonne, Schatten, Wald, Wiese. Heute schaue ich mir die Ergebnisse an. Das macht Spaß!

Anja Kolberg

Samstag, 19 Juli, 2008

Köstlich!

Seit Wochen komme ich nicht von einer Soße los. Am besten schmeckt sie mir auf knackigem Chicorée.

Das Objekt meiner Begierde: Warme Salatsoße.

Im Netz suchte ich nach einem neuen Salatsoßen-Rezept, bin eigentlich kein Essig-Öl-Typ, eher der Jogurt-Soßen-Typ. Aber dies Rezept hier hat es mir angetan. Hm, wir haben es auch schon mit verschiedenen Blattsalaten, Tomaten, Rukola, Mozarella und Hähnchenfleischstücken ausprobiert. Einfach köstlich, leicht zu machen, gut aufzubewahren. Perfekt lecker.

Auf dem Herd steht noch ein Rest von gestern und im Kühlschrank lauern zwei Chicorée schon gierig auf ihr Zusammentreffen mit der Köstlichkeit. Wenn Sie auch mal probieren wollen, hier ist das Rezept. (Ich mache es ohne Knoblauch und Pfeffer/Salz braucht meinem Geschmack nach auch nicht mehr dran.)

Ein leckeres Wochenende!

Anja Kolberg

Freitag, 18 Juli, 2008

Da liegt es vor uns...

... das Wochenende. Lockt uns mit Regen, Einladungen, Hausarbeit, Einkaufen, kleinen und großen Pausen. Ein ganz normales Wochenende. Wirklich?

Was kann dieses Wochenende zu einem besonderen machen? Muss das Wochenende ein besonderes sein oder darf es, weil völlig gewöhnlich, einfach so sein wie es ist? Ohne unseren Anspruch, vielleicht genau jetzt den Kick oder die besondere Erholung zu erleben.

Das Wochenende will eines von vielen sein. Gewöhnlich. Unscheinbar. Und damit wunderbar!

Anja Kolberg

Donnerstag, 17 Juli, 2008

Kleine Auszeiten

Im Alltag eine Pause machen. Die Zeit anhalten. Da sein und Kraft tanken.

 

Mich ins Bett legen und einen Mittagsschlaf halten. Oder in die Sonne und einfach etwas dösen.

Mir eine Tasse Tee aufschütten und mit Genuss und Ruhe trinken.

Die Tiere, die um mich herum sind, beobachten. Gleich ob Schnecke, Ameise, Vogel oder Hund.

Einen Schritt heraus aus dem Hamsterrad des Alltags wagen. Meinen Bedürfnissen folgen.

Ohne Anspruch. Ohne Druck.

Frei sein wie ein Vogel!

Anja Kolberg

Mittwoch, 09 Juli, 2008

Die tägliche Tasse Kaffee...

... ist ein wunderbares Ritual für mich. Morgens früh, wenn ich mit Minu Gassi gegangen bin, mache ich die Kaffeemaschine an, brühe mir einen Kaffee auf und versorge ihn mit viel Milch und Zucker. Naturlich habe ich Lieblingstassen. Heute war die schmale Henkeltasse dran. Sie hat einen Farbverlauf von dunkel nach hell orange und rote Sterne mit goldenen Mustern sind darauf verteilt.

Mit dem duftenden Getränk setze ich mich dann auf die obersten Stufen der Treppe, die von der Küche auf die Terrasse führt. Sie ist meistens trocken, auch wenn es geregnet hat. Minu setzt sich dann neben mich. Ich lese die Express und zwischendurch schauen wir beide in den Garten. Morgenmeditation. :o)

Und mit so einem genussvollen Start in den Tag habe ich eine gute Grundlage für alle Aktivitäten, die da kommen. :o)

Anja Kolberg

Dienstag, 08 Juli, 2008

Blümelein fein

Ich brauchte grad eine Pause und schenke Ihnen ein Blümchen für's Vorbeischauen:

Anja Kolberg

PS: Auch wenn manche vielleicht wegen des Wetters fluchen. Ich bin dankbar für die Abkühlung und sehe förmlich, wie der Garten Wasserkraft tankt.

Mittwoch, 25 Juni, 2008

Wenn alles möglich wäre...

... und ich alles in meinem Leben so gestalten könnte, wie es stimmig wäre, wie wäre mein Leben dann?

 

Was würde ich beruflich machen? Ich würde mit meinem Mann, mit Minu und mit unseren Zwillingen in einem Wohnmobil durch Europa reisen. Mit meinen Büchern verdiene ich so viel Geld, dass wir unser Leben so gestalten können. Ich schreibe während des Reisens.

Was wäre mir noch wichtig: Alle Menschen, die mir am Herzen liegen, und das sind eine Menge, sind gesund und können dem nachgehen, was sie erfüllt und glücklich macht.

Wow, das wäre königlich. Und möglich.

Ist das möglich? Ja, das ist möglich.

Anja Kolberg

PS: Bevor es zu Irritationen kommt: Ich bin nicht schwanger. Es ist (noch) ein Traum.

Dienstag, 24 Juni, 2008

Ein Geschenk Gottes

... ist für mich unser Garten. Eben brauchte ich eine Pause und bin hinunter in den Garten gegangen. Machte mir zuvor eine Tasse Kaffee, nahm das Buch "Zen oder die Kunst, den Mond abzustauben" in die Hand und setzte mich dann auf die Gartenbank, die schon in der Sonne erstrahlte. Hm, die Wärme tat gut. Minu gesellte sich zu mir, legte sich auf den Holzsteg. Ich hörte das Plätschern des Bachlaufes, sah den Fliegen beim Wasserlaufen zu. Ja, ein Geschenk Gottes, so empfinde ich den Garten. Ein Geschenk, dass ich diese Umgestaltung gewonnen habe.

Was mich schon länger während des Schreibens quält: Ich schweife sehr schnell mit meinen Gedanken ab, konzentriere mich nicht weiter auf das, was ich tue. Was mir hilft, mich zu konzentrieren, ist ein gewisser Zeitdruck, darunter arbeite ich dann sehr konzentriert. Ich habe aber keinen Zeitdruck und will mir auch gar keinen erzeugen. Also muss ich die Herausforderung annehmen, meine Gedanken immer wieder zu mir zurück zu bringen.

Diese Gedanken umwehten mich, bevor ich das Buch aufschlug, das mir eine liebe Leserin dieses Blogs geschenkt hatte. Und was las ich? Über abschweifende Gedanken und wie man sie (am Beispiel vom Kehren des Bodens durch das immer gleiche Geräusch) zurück holen kann. Eben telefonierte ich mit meinem Bruder und weil er kurz etwas machen musste, legte ich den Hörer beiseite, drückte auf den Lautsprecher, um zu hören, wann er wieder am Apparat ist und schrieb. Als er zurück kam, fragte er: "Was machst du da?" "Ich schreibe." "Es klingt, als schlägst du deine Tastatur." Und da machte es *pling* bei mir. Warum sollte das Klackern der Tastatur nicht das Geräusch sein, das meine Gedanken zurück holt an meinen Arbeitsplatz, zu dem Thema, das ich gerade bearbeite? Das versuche ich jetzt.

Einen besonderen Schmaus habe ich mir noch gegönnt, bevor ich in den Garten ging: Frischen Teig. Kuchenteig. Pi-mal-Daumen zubereitet. Ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe Kuchenteig. Ich habe daran schon immer gerne genascht und irgend wann habe ich mir gedacht: Warum gönnst du ihn dir nicht einfach? So viel schlecken wie ich will. Muss ja nicht die Masse eines ganzen Kuchenteiges sein. Und das habe ich gemacht. Ein Ei, Wasser, Mehl, Zucker. Hm. Und nach dem Probieren habe ich den Rest in ein kleines rundes Gratinschälchen gefüllt und ab damit in den Backofen. So gab es zum Abschluss - inzwischen oben im Schatten auf der Gartentreppe sitzend - den Kuchen mit noch etwas flüssigem Innenleben. Lecker - lecker - lecker! Ja, ich gönne mir das, was "man" sonst nicht macht. Warum eigentlich nicht? Vielleicht habe ich deswegen so einen schönen, weichen großen Bauch?

Genussvoll schlemmend beobachtete ich den Teich und konnte ein kleines graues Vögelchen mit schwarzem Hut beobachten, wie es neben dem Buddha auf einem Schachtelhalm landete, dann in den Pool sprang und sein Gefieder im Wasser badete. Fluchs auf einen Stein flog, sich gehörig schüttelte. Zwitscherte und davon flog.

Ein Stück vom Paradies, wo ich in kurzen Pausen Inspiration bekomme, die Natur beobachten kann, Teig schlecken und einfach glücklich sein!

Anja Kolberg

Dienstag, 10 Juni, 2008

Sternschnuppe!

Ich habe mich getraut, eine Autorin anzusprechen, deren Buch mir so gut gefallen hat. Und was soll ich sagen: Eben hatte ich sie am Telefon. Ich bin platt, glücklich, begeistert und mächtig dankbar. Der Himmel meint es wirklich gut mit mir.

Eine Sternschnuppe auf meinem Weg zum Glück!

Eine hüpfende

Anja Kolberg

Montag, 09 Juni, 2008

Tägliche Süßigkeiten

... für die Seele - daran erinnert mich mein Kalender. Erdbeeren sind solche Süßigkeiten für mich. Am Samstag habe ich 1,5 kg Erdbeeren verarbeitet. Für einen Nachtisch mit Vanilleeis und "mildernden Umtänden". So nennt eine Cousine meiner Großmutter die Portion Sahne oben drauf. :o) Gott, war das lecker. Die Farbe, der Duft, der Geschmack. Da lachte nicht nur mein Bauch, auch mein Herz.

Süßigkeiten für die Seele sind für mich auch Ihre Feedbacks oder ein gutes Gespräch oder ein badendes Vögelchen in unserem Teich oder unsere Minu, die durch die Wohnung und den Garten hüpft.

Die Tasse Milchkaffee auf der Terrasse, das Jubeln bei einem Deutschlandspiel, der gute Film am Abend.

Kennen Sie "Das Beste kommt zum Schluss" mit Morgan Freeman und Jack Nicholson? Der Film war unterhaltsam, zum Weinen und macht auch ein bischen nachdenklich. Eine herrliche Unterhaltung für uns beide. Mein Mann und ich haben viel Freude an unserem DVD-Abo über Amazon. Früher sind wir ja 1x die Woche ins Kino, aber seit Minu haben wir darauf keine Lust mehr. Auf unserer Leihliste gibt es Filme nur für mich (die mein Mann zu schnulzig findet oder zu anspruchsvoll langweilig - "Frauenfilme" eben) und solche, die ich nicht sehen will, er aber super findet. Und dann gibt es die große Masse, die wir beide mögen. :o) "Das Beste kommt zum Schluss" war so einer.

Welche fallen mir denn noch gerade ein? Sehr spannend, nur mit blöde offenem Ende war "Next" von einem Zauberer, der 2 Minuten die Zukunft voraus sieht. Ein Film für mein Schriftstellerherz war "Unter dem Himmel der Toskana". Ein junger Londoner Lektor muss den in der Toskana lebenden Erfolgsschriftsteller dazu bewegen, wieder einen Romanvertrag zu unterschreiben. Nur der hat seit 20 Jahren eine Schreibblockade und ist dafür bekannt, Lektoren zum Teufel zu jagen... Besonders gefallen haben mir die Unterhaltungen über das Schreiben. Denn der Lektor ist großer Fan des berühmten Schriftstellers und möchte selbst gerne Schriftsteller sein. Ich habe mich darin wieder gefunden und Lichtblicke erlebt.

Genug geschnackt. Ja, genau, hier zu schreiben ist auch eine kleine Süßigkeit für mich.

Auf süße Zeiten!

Anja Kolberg

Montag, 02 Juni, 2008

Rooooooot!

Rooooote Fingernägel sind was feines. Rooooot. Rooooot. Rooooot. Mir hat es super viel Spaß gemacht, sie mir gestern Abend nach ewig langer Zeit mal wieder rot anzumalen. Normalerweise trage ich nur rote Fußnägel während der Sommermonate. Doch gestern überkam mich die Lust, mir auch die Fingernägel anzupinseln. Und was hatte ich für einen Spaß beim "Malen". Sah toll aus und ich fühlte mich wie eine kleine Prinzessin. :o)

Die Enttäuschung heute früh: Unendlich viele Flusen auf dem Lack. Ich kann mich erinnern anschließend noch einen Wattebausch in der Hand gehabt zu haben...

Ich war gestern im Garten fleißig. Sieht jetzt richtig schön aus. Auf der Terrasse habe ich endlich was geändert, das mich schon lange störte, denn in der Ecke stand immer noch die alte Teichschale. Ich habe sie kurzerhand mit der Gartenschere und dann im Keller mit der Säge zerschnitten. In einer 1/4 Stunde war etwas erledigt, das mich wochenlang genervt hat! Muss ich mir merken. Boah, bin ich stolz auf mich, dass ich das angepackt hatte.

Jetzt ist die Ecke richtig schön mit Kübeln begrünt. Das hat so gut getan, ich habe selbst meinen Mann angesteckt, der aufeinmal was gepflanzt hat. Gartenarbeit ist normalerweise (bis auf Rasenmähen) nicht sein Metier. Teich und Bachlauf beflügeln ihn. :o)

So, jetzt gehe ich mit unserem Hasen Gassi und dann schmeiße ich mich in die Arbeit.

Eine gute Woche!

Anja Kolberg

PS: Heute Abend gebe ich meinen Nägeln noch eine Chance...

Dienstag, 27 Mai, 2008

So süß!

Auf der Hochzeit am Samstag waren sehr viele Kinder. Zwei kleine Mädchen mit ihren riesigen Kulleraugen und kleinen Löckchen haben es mir angetan. So was hübsches, süßes. Da springt mir das Herz auf und hüpft und lacht mit den beiden über die Wiese!

Anja Kolberg

Dienstag, 20 Mai, 2008

Das kleine Glück

Erst luckt es zaghaft um die Ecke.

Nimmt dann allen Mut zusammen.

Mit Anlauf kommt es um die Eck' geschossen.

Umarmt dich, hüpft um dich herum.

Und fühlt sich dabei an wie das ganz große Glück.

Anja Kolberg

Montag, 05 Mai, 2008

Versteckt...

... hat sich mein Blog-Männchen - eigentlich ist es ja ein Blog-Mädchen. Ein paar Tage hatte ich sie nicht mehr gesehen. Heute früh ist sie aufgetaucht, hat ihren Kopf an meiner Türe reingesteckt. "Haaaallooo" gerufen, gekichert und ist dann mit Minu spielen gegangen.

Jetzt höre ich die beiden toben. :o)

Hatten Sie ein schönes Wochenende? Es war ein Traumwetter, oder? Nachdem ich Samstag vormittag mal wieder im Garten gearbeitet habe (Rindenmulch verteilt), konnte ich den Nachmittag auf der Terrasse so richtig genießen. Tee. Kekse. Buch. Laptop. Perfekt.

Gestern haben wir ein sensationell gutes Fußballspiel im Rhein-Energie-Stadion gesehen. Köln hat gewonnen. Ein Spiel, das so richtig Spaß gemacht hat. Man konnte sich über den Schiedsrichter aufregen, die Spieler, die ständig hinfielen und über DREI Tore freuen. Jubeln macht einfach Spaß! Eigentlich bin ich kein Fußballfan, meinem Mann zuliebe gehe ich mit ins Stadion. Aber so langsam fange ich auch Feuer. Nicht nur, dass es superviel Spaß macht, sich die Performance der Fans in der Südkurve anzuschauen, es macht auch Laune, mitzusingen, La-Ola-Wellen zu machen und alle Gefühle rauszubrüllen. Könnte eine Therapieform sein. Ja und als Belohnung gibt es nach dem Spiel dann schniecke Männeroberkörper mit tüchtig Muckies. Also was für's Frauenherz. :o)

Ich wünsche Ihnen einen superschönen Tag, an dem alles glatt läuft, was Sie sich vorgenommen haben!

Anja Kolberg

Montag, 07 April, 2008

Moin moin...

... einen guten Start in eine neue Woche!

Das war ja ein Wochenende! Samstag hat es hier den ganzen Tag geregnet. Und ich meine ohne Pause. Nachdem ich morgens mit Minu so richtig nass geworden bin und ich keine Lust auf gar nichts hatte, war ich richtig happy über die Antwort meiner Seele auf die Frage des Monats: Ins Bett gehen. :o) Und das habe ich dann auch nach dem Frühstück gemacht. Ich habe vier Stunden geschlafen. Hat das guuuuuut getan. Hm und zum Einschlafen hörte ich dieses beruhigende Regenkonzert auf dem Dach. Gemütlich...

Durch die Extra-Portion Schlaf war ich gewappnet für die Party von unserem Freund Gerwin, der laut Pass 50 wurde, aber wirklich nicht wie 50 aussieht. Überhaupt war die gemeinsame Meinung: Eigentlich sind die 40jährigen von früher die 50jährigen von heute. Heutzutage wirken die 50jährigen viel jünger (ohne OP!). Vielleicht reden wir uns das alles auch nur ein, weil wir auf einmal feststellen: Wir kommen selbst in das Alter, wo wir unsere Eltern als Jugendliche ziemlich alt fanden...

Der Clou der Party war eine Stripperin. Ich habe diese Überraschungen schon im TV gesehen, aber keineswegs live. Was hatten wir einen Spaß! Und das Geburtstagskind kam ganz gut ins Schwitzen. Es hielt sich beständig das Gerücht, wir hätten die hübsche Dame bestellt, was nicht stimmte. Das Gerücht wird sicherlich nie verstummen... :o)

Und gestern hatten Guido und ich endlich mal seit laaaaanger Zeit einen Sonntag ohne Termine. War das ungewohnt. Nachmittags gab's Windbeutel, die ich vom Geburtstagskaffee eingefroren hatte. Obwohl ich sie am morgen aus dem Tiefkühlschlaf geweckt hatte, waren sie nachmittags innen noch immer gefroren. Ein neues Rezept: Eissplitterwindbeutel!

Genug geschnackt, auf geht's in die neue Woche. Mit frischer Energie und Lust!

Übrigens habe ich es am Freitag geschafft, eine Stunde rauszugehen. Ohne Kamera. Ohne was zu lesen. Ohne was zu schreiben. Ohne Hund. Einfach nur ich und ein Spaziergang durch den Stadtwald. Dabei ist mir bewusst geworden, dass ich das schon eine kleine Ewigkeit nicht mehr gemacht habe. Und es hat gut getan. Natürlich bin ich den ganzen Tag um das Thema herumgetänzelt, habe mich statt dessen in die Arbeit gestürzt und so manches liegengebliebene erledigt. Ein gelungener Tag!

Mir gefällt die Frage des Monats. Und bevor es im Tag untergeht: Seele, was brauchst du heute, um froh zu sein? Ruhe. Was meinst du damit? Eine zeitlang nichts tun. Heute Nachmittag. Eine halbe Stunde. (Puh, da muss ich mir den Kopf abstützen. Wieder so eine schwierige Aufgabe. Ich finde es schwer, nichts zu tun! Wahrscheinlich kommt daher die Aufgabe, weil ich es so gut wie nie tue...) "Soll ich dabei etwas bestimmtes tun?" frage ich und merke wie sehr meine Frage die Aufgabe auf den Kopf trifft...

Na dann: Einen schönen Tag!

Anja Kolberg

Montag, 31 März, 2008

Geburtstagsfeier-Woche geht zu Ende

Wow! Das war eine Feierwoche so ganz nach meinem Geschmack. Ostermontag war meine Familie hier und dann über die Woche verteilt waren Freundinnen zum Kaffee eingeladen. Schön, weil wir so genügend Zeit zum Quatschen hatten. Gestern waren Martina und Babsi da, meine "ältesten" - nein wie schreibt man - langjährigsten - genau das ist es, denn alt sind die nicht - Freundinnen.

Letztes Jahr konnten wir auf der Terrasse in der Sonne sitzen, dafür hat es dieses Jahr nicht gereicht. Aber für selbstgemachte Windbeutel. Boah, waren die lecker!

[Rezept - Ich habe davon 9 große gemacht]

Anja Kolberg

Dienstag, 25 März, 2008

Schneeparty!

Weiße Grüße aus Köln!

 

Gestern hat es wahrhaftig geschneit. Und dass hier in Köln. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass an meinem Geburtstag schon mal Schnee gelegen hat. Vielleicht fehlt es mir aber auch an Erinnerungsvermögen, mit 38 sollte das zwar noch nicht anfangen, aber...

Auch heute früh liegt Frischgeschneites in unserem Garten. Minu hat daran eine wahre Freude. Mit ihrer Schnauze geht sie wie ein Schneeschieber über den Boden, um dann genußvoll in den großen Haufen vor ihr zu beißen. Überhaupt ist sie im Schnee ausgelassen, hüpft, springt und freut sich unbändig. Gleich gehen wir wieder unsere Runde. Bin gespannt, was sie macht.

Die Geburtstagsparty konnte aufgrund des Wetters nicht im Garten stattfinden, aber meine Nichte Jule konnte im Garten Eier suchen - da hatte sie große Freude dran. Vor lauter Aufregung merkte sie gar nicht, dass ihr Vater am anderen Ende des Gartens wieder anfing, die Eier zu verstecken, die sie gerade gesammelt hatte... Für einen Tag noch mal Kind sein - das wär's!

Der Nachmittag war herrlich. Erst hatte ich die Befürchtung, dass meine Familie nicht aus dem Bergischen kommen konnte, weil es da ja immer x mal mehr schneit. Das Radrennen "Rund um Köln", das auch durch das Bergische führt, ist schließlich abgesagt worden. Doch die Straßen waren frei, sie konnten kommen.

Das war mal wieder ein richtig schönes Geburtstagsfest so ganz nach meinem Geschmack. 15 Menschen beglückten mich. Das hat so richtig gut getan. Ich revanchierte mich mit Brownies (göttlich lecker - es musste was schokoladiges sein), Blaubeermuffins, einer göttlich leckeren Himbeerplatte (Rezept steht nicht im Netz) und Schnittchen für alle nicht süßen. Meine Mama brachte noch eine Käse-Sahne-Torte mit. Hm... genau nach meinem Geschmack!

So wild kann der Tisch dann bei mir aussehen...

Der Nachmittag war viel zu schnell vorbei. Ich hatte wieder mal das Gefühl nicht so viel Zeit für jeden einzelnen Gast zu haben wie ich haben wollte. Es war trotzdem schön...

Diese Woche freue ich mich auf einige Einladungen mit Freundinnen, die ich auf die ganze Woche verteilt habe, um genügend Zeit zu quatschen zu haben. Seit gestern Abend nieße ich. Bitte keine Erkältung!

Grüße von der Schneeburg

Anja Kolberg

PS: Ich musste einfach noch ein paar Schnee-Ecards wieder ins Netz stellen. Wer hätte das gedacht? War letztes Jahr Ostern nicht Sommerwetter?

 

Mittwoch, 12 März, 2008

Ist da draußen jemand?

Hallo! Hier Anja Kolberg. Köln. Ich schreibe hier auf der Webseite so viel über mich, Sie wissen mehr über mich als ich über Sie. Sie wissen, dass ich da bin - aber ich weiß nicht, dass Sie da sind.

Ich fänd's super, wenn Sie mir eine Mail schicken und mir was über sich erzählen und warum Sie meinen Blog lesen und vielleicht auch wie oft. (Mir reicht schon ein Satz: "Hallo, ich bin Petra Müller und ich lese Ihren Blog, weil...")

Schreiben Sie mir - meine Mailadresse ak@anjakolberg.de. Ich möchte, dass mein E-Mail-Fach an allen Ecken knackt und kracht, weil soooooooooo viele Mails reingekommen sind. Mails von Leserinnen und Lesern, egal ob ich Sie schon kenne oder nicht. Jede einzelne, jeder einzelne - ist für mich wichtig! Ich brauche einen Motivationsschub!

(Klicken Sie hier, dann öffnet sich eine Mail)

Samstag, 08 März, 2008

Hubschrauber vor der Türe

High Noon in Junkersdorf. Staub wirbelt auf. Ohrenbetäubender Lärm. Über unseren Köpfen steht ein Hubschrauber in der Luft. Warum fliegt er nicht weg?

Der Krach wird immer lauter, der Staub wird wie bei einem starken Wirbelsturm immer stärker aufgewirbelt. Steinchen wirbeln gegen die Fenster. Ich traue meinen Augen kaum: Der Hubschrauber kommt immer tiefer, die Rotorblätter kommen der Hecke des Nachbarn gegenüber bedrohlich nahe, dann landet er fast vor unserer Türe auf dem Kirchweg!

 

Es ist die Deutsche Luftrettung. Ein Polizeiwagen bringt das Rettungsteam fort. Für 20 Minuten geht auf dem Kirchweg nichts mehr. Dann startet der Pilot - ohne das Team.

Das war ein Ereignis! Dem/r Verletzten alles Gute!

Anja Kolberg

Donnerstag, 10 Januar, 2008

Ein Schmeichler...

... für meine Seele ist heißer Kakao. Hm. Mein neuster Test: Milch auf dem Ofen erwärmen. Aufschäumen. Einen großen Löffel Nuß-Nougatcreme unterrühren. Gott, ist das gut!

Glückliche Schokogrüße

Anja Kolberg

Donnerstag, 27 Dezember, 2007

So schnell vorbei...

... sind die Weihnachtstage. Ach, war das schön!

Heilig Abend haben mein Mann und ich das erste Mal alleine gefeiert.

Diese himmlische Ruhe, die sich ab 16 Uhr einstellte.

Das Geläut der Kirchenglocken. Ein Spaziergang bei klarer Luft und zauberhaftem Lichterspiel. Nachbarn hatten ihre Laubbäume bis in die letzten Astspitzen mit Lichterketten geschmückt. Was für ein schöner Anblick!

Ich habe eine schöne Zeit mit meiner Familie verbracht und mit der meines Mannes. Es war entspannt. Herzlich. Gemütlich. Davon hätte ich gerne noch viiiiiiel mehr Feste.

Am 1. Weihnachtstag haben wir den Schokoladenbrunnen eingeweiht. Ich sage Ihnen, das war köstlich! Wow! Genau mein Ding. Nachher war mir von allem Naschen richtig schlecht. Aber auch das gehört irgendwie zu Weihnachten dazu. :o)

Jetzt genieße ich die Tage zwischen den Tagen.

Eine Pause machen. Das alte Jahr Revue passieren lassen. Überlegen, was mir im neuen Jahr wichig ist. Das möchte ich gerne. Ich habe oft an meinen Jahresendworkshop gedacht, in dem das immer möglich war...

Anja Kolberg

Donnerstag, 20 Dezember, 2007

Geglückt

Gestern hatte mein Göttergatte einen runden Geburtstag (nein, er ist nicht jünger als ich) ;o). Und er wollte nicht feiern. Da habe ich so getan, als ob ein Tisch beim Thailänder bestellt ist und heimlich seine Familie und seinen besten Kumpel eingeladen. Der hat vielleicht verdattert geguckt, als es auf einmal an der Tür geklingelt hat. :o) Die Überraschung ist geglückt. Ein gemütlicher Abend am Kaminofen mit Käse- und Mettbrötchen. Das war schön!

Die größte Freude ist, wenn Überraschungen gelingen.

Anja Kolberg

Donnerstag, 13 Dezember, 2007

Die Keksdose

Letzte Woche Mittwoch hatte ich einen wunderschönen Backnachmittag: Marie und Lea, die beiden süßen Töchter von Freundin Barbara hatten mich zum Backen eingeladen. Das war ein schöööööner Nachmittag. Und so eifrig waren die beiden! Das Ergebnis sind jede Menge köstliche Kekse. Allesamt sind in der blauen Keksdose gelandet.

 

Kaum öffnen wir die Keksdose, die auf dem Wohnzimmertisch steht, bewegt sich Minus Nase. Ja, wir wissen, Hunde sollen kein Süßes essen. Aber ich konnte nicht drumrum, ihr auch einen einfachen Keks anzubieten. Jetzt lässt unser Vierbeiner die Dose nicht mehr aus den Augen. Und wehe, ich mache die Dose auf... Da habe ich was angefangen...

Hundemami-Grüße

Anja Kolberg

PS: Jetzt ist es nicht mehr lange: Noch einmal schlafen und dann ist es soweit. Der Weihnachtsmarkt in Lechenich steht vor der Türe. Puh, bin schon was aufgeregt. Und ich freue mich. Meine Oma schrieb mir: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt." Das sind Worte so ganz nach meinem Geschmack. :o)

Donnerstag, 06 Dezember, 2007

Was mir wirklich gut tut...

... ist die tägliche Routine. Morgens mit Minu gehen. Post bearbeiten. Aufgaben erledigen. Abends um 18 Uhr ist Feierabend. PC aus. Möglichst keine Termine mehr. Kochen. Gemeinsam im köstlich warmen Wohnzimmer essen. Couch.

Ja, das ist mir gestern so richtig bewusst geworden. Wie sehr das meine Energietankstelle am Abend ist.

Ab und an ein Ausreißer am Abend ist o.k., aber am liebsten: Routine.

Adventsgrüße!

Anja Kolberg

Donnerstag, 29 November, 2007

Gute Laune

Ich habe mir das Lied "Bin heute abend bei dir" von Roger Cicero bei Musicload gekauft. Das macht richtig gute Laune.

Gestern war ein herrlicher Tag: Ich war im Bergischen bei meiner Familie. Erst bei Onkel und Tante die gemütliche Weihnachtsdeko bewundern. Da juckt es mich in den Fingern, hier auch was zu machen. Meine Oma hatte ihr Wohnzimmer verändert - sah toll aus - (ich liebe Umstellen ja auch, mein Mann hat sich schon mal gewundert, dass nach seinem Sonntagsmittagsschlaf mein Arbeitszimmer komplett anders gestellt war). Auch bei meiner Oma war schon weihnachtlich dekoriert. In der Küche roch es nach frischem Harz: Aus gaaaanz vielen unterschiedlichen Grünsträuchern und Nadelhölzern aus dem Garten und sogar kleinen Minitannen hat Franz frische Kränze gebunden. Und ich habe davon einen geschenkt bekommen. Sieht der schön aus. Und ein selbstgemachtes Holzherz von Franz habe ich ergattert. Das werde ich sicherlich für Karten fotographieren, so gut gefällt es mir! Meine Oma hat mir noch Windlichter und ein Nähbuch eingepackt. Ich liiiiiiiebe Geschenke!

Anschließend bin ich mit Oma zu meinen Eltern gefahren. Mama, Oma und ich waren zum Halma spielen verabredet. Das habe ich mir schon lange vorgenommen und jetzt endlich umgesetzt und freue mich dementsprechend schon lange drauf. Gewonnen habe ich nur einmal. Meine Mutter dafür zweimal und meine Oma mindestens dreimal. :o) Da brauche ich wohl noch einige Übungsstunden bei den beiden. Zum Abschluss habe ich die neue Wohnung meiner Freundin und Trauzeugin Martina bewundert. Ich bin ein bischen neidisch - sie blickt runderhum ins Grüne.

Heute ging es schon ganz früh aus dem Bett: Der Wagen musste in die Werkstatt. Und jetzt bleibt er da bis morgen. Ohne Wagen ist komisch. Hier auf meinem Schreibtisch herrscht das Chaos, so viel ist zu tun. Ich mache x Sachen auf einmal. Am Abend aber, das ist das Wichtigste, ist alles wieder aufgeräumt (hoffe ich doch). :o) Und mit so einem Tag Kraft tanken wie gestern geht alles ein bischen leichter von der Hand.

Gute Laune macht auch die Erinnerung an letzten Sonntag, da habe ich meinem Hobby gefröhnt und Fotos gemacht und die bearbeite ich gerade: Dazu mehr im nächsten Blogbeitrag.

Genießen Sie den Tag!

Anja Kolberg

Dienstag, 27 November, 2007

Wo ist es?

Seit einigen Monaten suche ich es immer wieder mal: Mein Handy. Es macht ja überhaupt nicht, was es soll: Da sein, wenn ich es brauche. Das liegt auch daran, dass ich kaum mit dem guten Stück telefoniere. Meist ist es ausgeschaltet. Auch, als ich noch Coaching und Seminare machte, hatte ich es nur kurz vor den Terminen eingeschaltet, um erreichbar für die Teilnehmerinnen zu sein. Und jetzt nutze ich es nur noch, wenn ich unterwegs bin, falls mir eine Panne passiert. Und dann vergesse ich es im Handschuhfach, in der braunen Tasche oder war es in schwarzen unter all dem schönen Inhalt? Mal ist es in der Jackentasche... Himmel! Da ich es ausmache, kann es auch keinen Piep von sich geben. Also suche ich heute schon wieder... Da - ich habe es wiedergefunden: In der Fototasche...

Glückliche Findergrüße!

Anja

PS: Mir fällt gerade ein, dass ich unserer Minu vielleicht beibringen könnte, das Handy zu finden. Sie findet es bestimmt schneller als ich. Dann heißt es demnächst nicht mehr "Such das Huhn!" sondern "Such das Handy!" :o)

Montag, 12 November, 2007

Vorteile der Selbstständigkeit

Keine Frage: Eine Selbstständigkeit hat viele Herausforderungen. Zum Beispiel das unternehmerische Risiko, selbst zu tragende soziale Absicherung (Krankheit, Rente...), kein bezahlter Urlaub, ....

Aber sicher ist auch: Selbstständigkeit hat viele Vorteile. Zum Beispiel, wenn eine Freundin - ebenfalls Freiberuflerin - mal eben auf einen Sprung vorbei kommen möchte und wir eine Tasse Kaffee trinken und quatschen bzw. schreiben (meine Freundin ist gehörlos) wollen, dann geht das.

Das ist für mich Luxus pur! (Ich weiß, Steffi, du grinst jetzt, weil ich den Begriff "Luxus" benutze, :o) hier passt er für mich richtig richtig gut.)

Winkewinke nach Horrem

Anja

Mittwoch, 07 November, 2007

Es gibt sie!

Wen? Nette Menschen! Serviceorientiert. Freundlich. Mitdenkend. Interessiert. Toll!

Gerade hatte ich ein sehr sehr nettes Telefonat mit einem Displayhersteller - der Kundenbetreuer war einfach klasse. Das war aber nicht das einzige positive Telefonat am heutigen Tag. :o)
Ich freue mich einfach, wenn ganz normale und nette Menschen auf der anderen Seite des Hörers sitzen.

Es gibt sie nämlich auch: Die richtig schlecht gelaunten. Desinteressierten. Kundenfeindlichen.

Aber heute ist alles gut!

Gestern waren wir supersupersuperlecker Essen in Frechen-Königsdorf. Da gibt es an der Aachener Straße das Portobello. Und der Portobello-Salat ist mein heimlicher Dauer-Lieblingssalat: Riesengroß und eine göttlich leckere Soße. Dazu noch zwei freundliche und hübsche Gesichter, die mir gegen über gesessen haben: Babsi und Steffi. Was war das ein schöner Abend, Mädels! Hat mir richtig gut getan! Winkewinke nach Habbelrath und Horrem.

So viel für heute - machen Sie's gut,

Ihre Anja Kolberg

P.S. und heute Abend freue ich mich auf Grey's Anatomy. Ich bin süchtig danach. :o)

Montag, 05 November, 2007

Fliehende Zeit

Ich habe gerade den Eindruck, die Zeit fliegt an mir vorbei. Es ist viel zu tun und dann merke ich gar nicht wie die Stunden am Tag verfliegen.

Da ist es gut, wenn ein schönes Wochenende einen kraftvollen Einstieg in die emsige Woche ermöglicht. Und ich hatte eines. So viele schöne Ruhe- und Kraftinseln. Hm.

Am Samstag der Geburtstag meiner Oma. Das war so schön, so lebendig, so lustig und soooo lecker! Danke an Franz und Magdalene für den Service und einen dicken Kuss für dich Oma! (Meine Oma liest nämlich immer diesen Blog müssen Sie wissen und E-Cards schreibt sie auch. Sie ist übrigens 83 geworden.)

Aufgetankt mit frischer Energie haben wir am Abend unseren vierbeinigen Liebling bei Schwiegereltern wieder abgeholt. Es ist toll, einen solchen Hundekindergarten - äh sorry Grundschule, sie ist ja schon groß - zu haben. Winkewinke nach Bachem!

Und Sonntag hatte ich eine lustige Zeit mit Petra-Ute auf dem Martinsmarkt in Frechen. Der war schrecklich und wir wissen jetzt, was wir auf keinen Fall wollen. Und wir wissen, was wir wollen: Geld verdienen mit schönen Dingen und Ambiente. Witzige Ideen haben wir auf jeden Fall für uns entwickelt.

Das schönste kam dann zum Schluss: Draußen tristes Novemberwetter. Drinnen im Wohnzimmer. Zwei kuschlige Lampen. Kaminofen mit knisternder Wärme. Schnarchende und seufzende Minu. Zwei Tassen Kaffee. Berliner. Couch. Und ab und zu ein Geräusch: Das Umblättern von zwei lesenden Menschen. Mann, war das gemütlich!

So viel Neues vom mir zum Wocheneinstieg.

Ich wünsche Ihnen und mir eine richtig erfolgreiche Woche!

Anja Kolberg

Freitag, 02 November, 2007

Das macht Spaß!

 

Heute früh erwartete mich was gaaaaanz schönes am Postfach: Eine Überraschung! Eine liebe Leserin des Blogs beschenkte mich mit einem zauberhaften Büchlein von einem schwarzen Schaf! Ist das schön! Ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe Überraschungen! Ja! Ja! Ja! Yiepieh! Danke schöööön!

Ansonsten geht es mir wirklich gut! Ich freue mich, das schreiben zu können. Die Schlappheit des Sommers ist überwunden, ich habe wieder jede Menge Energie. Die investiere ich in meine kreativen Projekte. Marketing ist angesagt - ich habe riesig Lust, hier aktiv zu werden.

Gestern - wir in NRW hatten wie 4 weitere Bundesländer einen Feiertag - habe ich am Nachmittag Weihnachtsmemo mit meinem Mann gespielt. Ich muss zugeben: Darin bin ich echt eine Niete. Diese unzähligen roten Kärtchen machen mich ganz kirre. Während ich mich über 8 Paare freue, räumt mein Göttergatte alles ab. Wahnsinn, was der sich merken kann, da komme ich nicht mit. Gut, dass es andere Spiele gibt, wo ich meist gewinne. :o)) Zum Beispiel Halma, darin bin ich geübt, denn Oma, Mama und ich sind Meisterinnen. Mein Vater hat eines mit steckbaren Holzfiguren auf einem schönen Holzbrett gezaubert, da macht auch Spielen zu dritt Spaß.

Freuen Sie sich auf das Wochenende?

Ich mächtig. Meine Oma hat Geburtstag - das heißt lecker Kuchen und nette Leute treffen - und dann schaue ich mir mit einem lieben Menschen einen Markt an, um Ideen zu sammeln für einen eigenen Martkstand. Zu zweit macht vieles mehr Spaß! Winkewinke und liebe Genesungswünsche nach Habbelrath.

Viele Grüße aus Köln an Ihren Monitor

Anja Kolberg

Mittwoch, 31 Oktober, 2007

Halloween

Feiern Sie Halloween? Ich nicht und wer von den Kids mit einer Geistermaske bewaffnet an unserer Tür klingelt und zuerst unsere Minu und dann mich oder meinen Mann erschrecken will, um Süßes zu bekommen, der erhält Saures: Die Türe bleibt zu.

Die Kommerzialisierung gefällt mir nicht besonders, aber da der Kölner ja einen Hang zum Verkleiden hat, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich als Teenager diese Nacht auf eine schöne Kostümparty gegangen wäre. Zu meiner Zeit (mein Gott wie das klingt, so lang ist das ja auch nicht her) Mitte/Ende der 80er war Halloween allerdings noch nicht modern und wir haben uns im Karneval ausgetobt.

Ich freue mich einfach auf den freien Tag, ein neues Kalenderblatt, scheinbar schönes Wetter, einen gemütlichen Abend mit Kaminofen und ganz viel Faulenzen.

Ihre Anja Kolberg

Freitag, 19 Oktober, 2007

Kunterbunter Herbst

Gestern habe ich mich mit meiner Freundin Ariane zum Spazieren gehen im Siebengebirge getroffen.

Nur wenige Schritte in den Wald und schon plätscherte ein Bachlauf, Sonnenstrahlen fielen durch die bunten Wipfel der Bäume bis auf den Weg. Hat das gut getan. Die Kraftreserven in der Natur auffüllen.

Da wir beide unsere Kamera dabei hatten, fand natürlich auch eine gegenseitige Fotosession statt.

Was hatten wir für einen Spaß und haben uns kringelig gelacht!

Auf dem Weg zurück haben wir uns bei einem Biobäcker ein Teilchen geholt und dann gemütlich zu Hause verspeist. Gibt es was besseres, als nach dem Spaziergang die Schuhe auszuziehen, sich gemütlich hinzusetzen, eine leckere Tasse Kaffee zu trinken, etwas leckeres dazu zu essen und dann noch mit der Freundin quatschen zu können?

Das war herrlich!

Ich wünsche Ihnen ein zauberhaft schönes Herbst-Wochenende!

Anja Kolberg

P.S. Ich habe Ihnen vom Spaziergang auch etwas mitgebracht: 2 neue E-Cards. Auf die Bilder klicken und verschicken!

Das Objekt meiner Begierde...

 

... sieht genau so aus: Ein Schokoladenbrunnen!

Kennen Sie den großen im Kölner Schokoladenmuseum? Yamyam, der ist riesig groß und man kann eine Waffel hineinhalten, um die flüssige Köstlichkeit zu probieren. Das Objekt meiner Begierde ist viel kleiner, was für den heimischen Tisch. Hm, da kann man leckere Früchte reintauchen, wann kann ihn auch mit weißer Schokolade befüllen...

Mir läuft das Wasser im Munde zusammen.... Ich stelle mir gerade vor, ich bin die Erdbeere und lasse mich in dieses duftende Bad fallen, werde von einer sanften Wärme umspült, schmecke Schokolade und lasse mich glücklich hineinfallen und versinke in süßen Träumen.... :o)

*räusper* Weg mit den Gedanken und weiter an die Arbeit!

Anja Kolberg

Montag, 01 Oktober, 2007

Weltmeisterinnen!

Deutschland - Brasilien 2:0. Wir sind Weltmeisterin im Frauenfußball 2007!

Was für ein spannendes Spiel! Waren Sie auch am TV dabei? Die Begeisterung und die Leidenschaft der Fußallerinnen ist so ansteckend, ich war wirklich drauf und dran, nach Ende des Spiels ins Auto zu steigen und einen Autokorso durch Junkersdorf zu veranstalten...

Mehr davon! Vielleicht gibt es ja in 4 Jahren Public Viewing auch für die Frauen?

Eine gute Woche!

Anja Kolberg

Montag, 17 September, 2007

Ein Spätsommer-Traum...

... war das vergangene Wochenende für mich!  

Am Samstag haben wir den Garten "klar-Schiff" gemacht (woher kommt eigentlich dieser Ausdruck?), die hartnäckige Pfeifenwinde ist zumindest optisch eliminiert. Unkraut ist grob entfernt, der Rasen frisch gemäht, einige Pflanzen ausgegraben (was Minu suuuuper fand!). Gestern hat sie sich direkt zum Sonnen in ein solches Dreckloch gelegt. Unsere kleine Genießerin!

Gestern kam ich ausgeschlafen die Treppe herunter, da war mein Mann schon mit Minu Gassi gegangen und der Frühstückstisch war gedeckt. :o) (Normalerweise gehe ich immer morgens mit unserem Vierbeiner.) Und dann folgte ein Sonnen-Nachmittag auf der Terrasse. Die Luft war so herrlich warm, nicht heiß, die Sonnenstrahlen haben nur gut getan. Aaaaah, was für ein Traum. Zwischen dem Lesen, Schreiben und Faulenzen habe ich ein paar Muffins gebacken und die wurden dann anschließend mit einem leckeren Kaffee verputzt.

Was gibt es besseres, als ein solch schönes Wochenende? Selbst der Muskelkater vom samstäglichen Garten putzen war kaum noch zu spüren.

Hm, ich liiiiiebe einen solchen Start in die Woche!

Genießen Sie das Leben!

Anja Kolberg

P.S. Durch Zufall habe ich ein tolles Nachschlagewerk gefunden: Woxikon - dort finden Sie Synomyme. Ich war immer auf der Suche nach einer solchen Lösung (habe früher die in Word genutzt) - jetzt ist sie gefunden. Zur Aktualisierung läuft die Rubrik "Link: Auskunft+Wissen" daher über die Startseite.

Donnerstag, 30 August, 2007

Kleine Freiheiten im Alltag

Eine solche habe ich gestern genossen: Es war halb fünf, eigentlich noch 1.5 Stunden Zeit weiterzuarbeiten. Die Sonne schien und meine Gedanken zogen zu dem Buch, das ich fast zu Ende gelesen hatte. Warum nicht eine kurze Pause machen? Also die Treppe runter, die Kaffeemaschine angeschmissen, ab auf die Terrasse in die Sonne. Hmmmm, tat das gut. Ich liebe ja die Wärme der Sonnenstrahlen, wenn es im Schatten sonst recht frisch ist. Das tut mir gut. So las ich und las und las und sah auf die Uhr und dachte: So, jetzt musst du aber wieder reingehen, wenn du heute noch fertig bekommen willst, was du angefangen hast. Ja, wäre vernünftig.

Auf der anderen Seite: Was soll das? Warum mache ich mir diesen Streß? Ich kann auch genau so gut am nächsten Tag mit der Arbeit weiter machen und das gute Gefühl meiner Miniauszeit mit in die Arbeit des nächsten Tages fließen lassen.

Gedacht, getan. Ich setzte mich wieder in die Sonne und vertiefte mich in das Buch, bei dem Tränen ebenso liefen wie herzhaftes Lachen. Und ich war glücklich. Plötzlich kam ein Gefühl auf, das ich sonst nur aus dem Dänemark-Urlaub kenne, wenn ich dort am Tisch auf der Terrasse sitze und lese. Ahhhh, tat das gut!

Ich erinnerte mich an den Bericht einer Bekannten, die von ihrem beruflichen Aufenthalt in Australien erzählte: Dort hatte der Chef in der Werbeagentur am Nachmittag aus dem Fenster geschaut und gesagt: "Ein tolles Wetter zum Surfen." packte sich seine Sachen und ging an den Strand. Das Lebensgefühl hätte sie in Deutschland nicht erlebt.

Aber ich erlebe es gerade! Es gibt nur einen - zumindest in der Selbstständigkeit - der mir Streß macht, das bin ich selbst. Und es ist nicht leicht, diese strenge Grenze, sofort alles abzuarbeiten (wer weiß, was sonst ist) zu durchbrechen. Selbst in meiner Angestelltenzeit war es möglich, mal zwischendrin einen Tag Urlaub zu nehmen oder am Nachmittag Überstunden abzubauen, wenn ich was Schönes vorhatte. Genutzt habe ich das vor allem in der Zeit, als ich meinen Mann kennen lernte und wir rund 60 km voneinander entfernt wohnten. Das war eine tolle Zeit!

Kleine Freiheiten im Alltag müssen nicht lange sein. Da reicht schon oft eine Stunde und die Energie, die ich dann anschließend wieder in meine Arbeit investiere, zahlt die Pause mehr aus, als wenn ich durcharbeite und traurig darüber nachdenke wie schön das Wetter doch draußen ist! Seit einigen Wochen, wenn es draußen trocken ist, nehme ich mir am Vormittag eine Stunde Zeit: Ich setze mich auf die Terrasse und lese die Zeitung und schreibe anschließend meine Erfahrungen in mein Laptop. Das tut so gut und ist so kostbar. Jedes Mal schreibe ich zum Schluss: Das war gut investierte Lebenszeit!

Und wäre das alles nicht schon Belohnung genug, hat mich Minu auch noch mit einem ihrer Tänze erfreut: Sie schmeißt dann ihren Knochen in die Luft, hüpft und spielt und tanzt damit. Ein königliches Schauspiel, das mich zum Lachen brachte. Und dass alles, "nur" weil ich mir eine Miniauszeit gestern Nachmittag nahm!

Grüße von der Sonneninsel der kleinen Freiheit

Anja Kolberg

Brauche ich auch eine Wunschliste?

Das Buch "Die Wunschliste " hat mich zum Nachdenken gebracht. Brauche ich auch eine Wunschliste? Wenn ja, was würde darauf stehen? Habe ich heimliche Träume, unausgesprochene Sehnsüchte oder auch ganz banale Dinge, die ich einfach nicht anpacke? Weil der Alltag dazwischenkommt?

Und dann habe ich angefangen, eine Liste zu schreiben und war mehr als erstaunt, was dort alles stand...

Einen zauberhaften Tag!

Anja Kolberg

Freitag, 24 August, 2007

*Hühüpf*

Manchmal braucht es nur ganz wenig im Leben und schon fängt mein Herz an zu hüpfen. :o) Zum Beispiel gestern morgen: Ein Briefumschlag in meinem Postfach. Der hat so gut getan - eine tolle Überraschung. Türen öffnen sich ganz leicht, die vorher schwer zu öffnen waren. :o)

Selbst die ärgste August-Regenzeit geht vorbei, wie die Sonne wieder einmal beweist. So ist es auch mit allen Prüfungen, Herausforderungen oder dunklen Zeiten im Leben: Von irgendwo kommt ein Lichtlein her. Die Sonne bricht durch die Wolken, denkt gar nicht daran, das Regenspiel länger mitzumachen. Alles hat ein Ende. :o)

Ein schööööööönes Wochenende!

Anja Kolberg

Montag, 20 August, 2007

Ein guter Start in die Woche!

Vorbereiter dafür ist das schöööne Wochenende, das wir hatten:

Der Samstag mit Grillen auf der Terrasse und viel Gemütlichkeit, Quatschen, Essen, Trinken und Glück mit dem Wetter war einfach gut. Manche Menschen sieht man einfach viel zu wenig! :o)

Und gestern haben wir dem Brautpaar den Videofilm und die gemachten Fotos gezeigt. Gut, dass es diese visuellen Erinnerungen gibt. Das macht Spaß!

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche!

Anja Kolberg

Dienstag, 07 August, 2007

I-Dötzchen-Tag

 Unzählige Schultüten wandern den Kirchweg hoch. Dort ist unsere Grundschule. Heute ist der große Tag der Einschulung. Alle haben sich in Schale geworfen. Die Aufregung ist bis hier oben zu spüren.

Die Zeit der Zahnlücken. Der ersten klitzekleinen Liebe. Der dooofen Klassenkameraden. Der netten Lehrerin. Rechnen. Lesen. Schreiben. Pausenbrot. Die beste Freundin. Hausaufgaben. So vieles beginnt heute für die kleinen Menschen!

Viel Glück allen von Ihnen, die heute mit ihren Kindern, Enkeln, Nichten, Neffen, Freundinnen und Freunden gestartet sind und mitgefiebert haben!

Anja Kolberg

Montag, 30 Juli, 2007

Schöne Tage halten ein Leben lang

Am Samstag war kirchliche Hochzeit von der Schwester meines Mannes. Der Tag ging so schnell vorbei und war soooo traumhaft schön!

Die Messe mit all ihren Gefühlen war für mich ein Highlight. Dazu beigetragen hat die Gospelsängerin Adrienne (bei ihr hatte ich vor 2 Jahren einen Workshop besucht, daher freuten wir uns so auf die Musik) mit zwei weiteren Sängerinnen. Ich war ganz durchgeweicht vom Weinen, konnte kaum noch fotografieren, so ergriffen war ich. Besonders schön fand ich das Lied "I' m kissing you" von Des'ree - wow, ein Traum!

Nach der Messe ging es mit einem alten Feuerwehrauto zum Fotografieren. Die haben wir im Park der Burg Bergerhausen gemacht. Links ein Ausschnitt - ein hübsches Brautpaar - tolles Brautkleid - edler Anzug.

Das Wetter hat super mitgespielt. Obwohl es morgens wie verrückt geregnet hat, hörte es zum richtigen Zeitpunkt auf: Vor der Trauung. Und währenddessen kam wahrhaftig noch die Sonne heraus! Ab da blieb es trocken, war sonnig, mal bewölkt und angenehm von der Temperatur. Wenn das mal keine guten Zeichen sind.

Danach dann zum Feiern in die Kommandeursburg. Ein tolles Fest. Viele Gäste. Köstliches Buffet (von Schwiegermutter gezaubert), leckere Hochzeitstorte (vom Bruder meines Mannes gebacken), tolles Ambiente, Tanzen, Musik, Feiern...

Mir hat die Aktion mit dem Partyballon, die wir uns überlegt haben, gut gefallen. Die Wünsche aller wurden auf Herzpost-its gesammelt, auf den Papierballon geklebt und der stieg dann um Mitternacht - toll beleuchtet - in den Himmel. Mit ein bischen weniger Wind wäre es noch mehr gelungen - aber auch so ein Highlight.

Die beiden Flittern jetzt in Dubai und auf Mauritius. Hmm, schöööön!

Tage wie dieser werden wochen- und monatelang geplant und dann ist er so schnell vorbei. Es bleibt die Erinnerung - und die hält ein Leben lang.

Auf die Liebe!

Anja Kolberg

Montag, 23 Juli, 2007

Hochzeitstag!

Ein ganz besonderer Tag ist heute: Vor 14 Jahren haben mein Mann und ich geheiratet!

Es war der heißeste Tag im Jahr. Bilder, die mir ewig in Erinnerung bleiben werden: Eine Kutsche mit einem weißen und einem schwarzen Pferd. Eine bewegende Messe mit schöner Musik (unter anderem UNSER Lied: "Follow you - follow me" von Genesis. Liebevoll auf der Querflöte gespielt von meinem lieben Kollegen), mitgestaltet von Freunden (Meßdiener) und Verwandten (Lesung, Pfarrer). Unvergesslich schöne Momente vor der Kirche, die Gratulanten, fliegende Tauben. Die Kutschfahrt zu meinen Eltern nach Hause. Die Nachbarn hatten ganz toll geschmückt - ein Ständchen - Babywäsche zum Aufhängen - ein Holzstamm musste durchgesägt werden. Kaffee und Kuchen. Dann auf zum Schloss Heiligenhoven in Lindlar. Sektempfang. Die schöne Fotozeit im Park. Eine unvergessliche Feier mit köstlichem Buffet meiner Schwiegermutter - einer sagenhaften 3-stöckigen Hochzeitstorte mit Krokantkrone, die der Bruder meines Mannes gezaubert hatte. Die vielen Spiele, die meine Schwester organisiert hatte. Um Mitternacht gingen die Lichter aus, eine mehrstöckige Hochzeitstorte aus Holz, bestückt mit unzähligen Teelichtern wurde mit dem Lied "Ein schöner Tag" in den Raum gefahren. Gänsehaut-Stimmung. Wir haben an dem Tag so viel getanzt, gelacht, gefeiert, gegessen, gesungen. Es war einfach wunderwunderschön. So ein Tag ist ein ganzes Energiebündel an Freude, von dem ein Paar sein Leben lang zehrt.

Und heute, während die Vorbereitungen für die kirchliche Hochzeit von meiner Schwägerin laufen, wird mir mehr und mehr bewusst, wie viele Menschen daran Anteil hatten, dass es so schön wurde wie es war. Das wird mir heute erst richtig bewusst, wo ich selbst als Familienmitglied in die Hochzeitsvorbereitungen eingebunden bin. Wie viel Liebe von den Menschen investiert wurde, Arbeit, Übung, Ideen, Vorbereitung. Dafür bin ich sehr dankbar. Das merke ich heute viel mehr als vor 14 Jahren, wo so viel Trubel war.

Es tut so gut, in eine Gruppe von Menschen eingebunden zu sein, die man liebt und von denen man geliebt wird. Auch wenn manche mit der Zeit gehen oder sich ein Kontakt löst, so bleibt die wundervolle Erinnerung an diesen besonderen Tag!

Ein Hoch auf die Liebe!

Anja Kolberg

Eine neue Woche!

Hallo und guten Morgen aus Köln!

Eine neue Woche beginnt und ich habe diesmal Startschwierigkeiten. Vielleicht, weil das Wochenende soooo schön war: Meine Eltern haben uns besucht, wir hatten einen schönen Nachmittag. Ich habe dafür eine leckere Quiche ausprobiert. Sie ist gelungen. Und am Sonntag Familienbesuch bei der Familie meines Mannes. Seine erste Nichte ist schon drei geworden.

Oder auch das süüüüüße Baby, das Patenkind meines Mannes, das wir Donnerstag das erste mal live gesehen haben. Soooooo süß! So kleine Söckchen! So glückliche, liebevolle Eltern! So leckere Mickey-Maus-Waffeln! Mein Mann konnte nicht umhin, seinem Patenkind einen kölschen Strampler zu schenken. :o)

Und nach so guten Tagen und einer guten Nacht, in der ich himmlisch geschlafen und geträumt habe, noch ein sehr schönes Buch zu Ende gelesen habe (stelle ich bald hier vor), da muss die neue Woche erst mal an Schwung gewinnen. Das wird sie, da bin ich mir sicher!

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche mit kleinen und großen Glücksmomenten!

... und die wünsche ich mir selbst auch!

Herzlich,

Anja Kolberg

Dienstag, 10 Juli, 2007

Hochzeiten sind was feines!

 

Am Samstag, den 7.7.07 hat meine Schwägerin geheiratet. Ein schöööönes Fest, ein noch schöneres Brautpaar - was wünscht man sich mehr? Ich war damit betraut, Fotos zu machen. Sie sehen keine vom Brautpaar (ooooooooh), da ich dazu das persönliche Einverständnis der beiden brauche. Aber ein paar andere schöne Eindrücke. Mir hat der Tag viel Spaß gemacht und es ist so süß zu sehen, wie liebevoll die beiden miteinander umgehen. :o)

 

Klar, bei Hochzeiten denk ich natürlich auch an meine zurück. Wie aufgeregt ich war und wie schnell der Tag vorbei war. Wieder mal ein gelungener Beweis für die Relativitätstheorie.

Da mein Mann zufällig :o) Beziehungen zu Schornsteinfegern hat und seine Schwester ja auch den Glücksberuf bei ihm gelernt hat, gab's auch den Segen vom Schwarzen Mann. Was soll da noch schief gehen?

 

Ich mag Hochzeiten sehr! Meine liegt jetzt *rechne* 14 Jahre zurück. Was für eine lange Zeit, auch sie scheint wie im Flug vergangen.

Einen schönen Tag!

Anja Kolberg

Samstag, 26 Mai, 2007

Blumen vor der Tür ...

... diese tolle Überraschung erwartete mich heute morgen, als ich gerade mit Minu heraus wollte!

Ein riiiiiiiesiger Pfingstrosenstrauch. Wow!

Danke!!! Ich weiß nicht vom wem sie sind, da ohne Hinweis, habe aber eine Vermutung. :o) *winkewinke* Ich freue mich riesig!!!

Was für ein dufter Einstieg in ein wundervolles Wochenende!

Schöne Pfingsttage!

Anja Kolberg

Dienstag, 22 Mai, 2007

Luxus...

... bedeutet für mich keine Jacht, keine Juwelen oder Feriendomizile auf den Antillen (o.k. letzteres klingt zugegebenermaßen verlockend...).

Luxus sind für mich die kleinen Freiheiten am Tag. Ich habe meinen persönlichen Luxus heute früh erfahren: Nach dem Gassigehen mit Minu habe ich mich auf die Terrasse gesetzt. Früh am Morgen ist es dort noch kühl, dann liegt sie im Schatten. Meine heißgeliebte bauchige, blau-weiß gestreifte Tasse war mit einem köstlichen Milchkaffee gefüllt. Vor mir lag das Buch "Alchemilla", das ich bald vorstellen werde und um mich herum der Garten, den ich so sehr liebe.

Zwischendurch habe ich den unnachahmlich betörenden Duft der Pfingstrose eingeatmet.

Das ist wahrer Luxus für mich. Dass ich das machen kann.

Danke Himmel dafür.

Von Herzen einen duften Tag mit einem "kleinen" Luxus auch für Sie!

Anja Kolberg

Montag, 14 Mai, 2007

Fußball? Ein tolles Erlebnis!

Geschätzte 750 Meter Luftlinie ist das Rhein Energie Stadion von uns entfernt, schon oft bin ich mit Minu daran vorbei spaziert. Gestern war ich das erste Mal im neuen Stadion und das erste Mal bei einem Fußballspiel live dabei. Vorher habe ich mich niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie dafür interessiert. Aber jetzt bin ich mir sicher, wir waren nicht das letzte Mal im Stadion!

Die Stimmung und die Sicht (wir saßen recht hoch auf der Ost-Tribüne) war einfach grandios, das lässt sich nicht beschreiben, das muss man erleben!

Das Beste zu Beginn: Kurz vor Start des Spiels lief auf der Süd-Tribüne eine Choreographie. Toll - toll - toll! Mir liefen die Tränen vor Rührung die Wangen hinunter. Der komplette obere Block hielt große weiße, rote und gelbe Farbtafeln hoch und die Ränge darunter - allesamt Stehplätze - schwenkten ihre kleinen und großen Fahnen, Banner waren ausgerollt. Dazu lief Musik - Gänsehaut-Feeling. Ich habe mich in den Hintern gebissen, dass ich meinen Fotoapparat nicht mitgenommen habe, um Ihnen davon ein Bild zu zeigen. Mein Mann und ich haben uns angeguckt - ich habe gesagt: "Das ist wie eine große Schlacht - wie -" und wir beide aus einem Mund "Brave Heart". Ja, wirklich so war das! Grandios! Das will ich noch mal erleben. :o)

Das Spiel war auch spannend - ich habe mich keine einzige Minute gelangweilt. Meinen Mann habe ich noch gar nicht so erlebt (... und wir sind 15 Jahre zusammen) - er fachsimpelte über die Torwartfehler (er war selbst mal ein guter...) und ging ebenso wie ich bei jedem Tor und jedem Aufreger mit. Was für ein toller Nachmittag!

Die Fans des FC wissen es, zu feiern. Klasse, das Plakat: "Der FC - das sind seine Fans". Egal, ob der Verein in der ersten oder zweiten Liga spielt - die Fans feiern sich selbst und die Mannschaft. Ein Erlebnis! Wie mein "bald"-Schwager Björn mir sagte, sollen die KEC (Kölner Haie - der Eishockey-Verein Kölns) - Spiele noch stimmungsvoller sein. Vielleicht sollten wir das auch mal ausprobieren?

Wer Lust hat, hier noch ein paar Links: 1. FC Köln - Rhein-Energie Stadion Köln - Fan-Projekt

Begeisterte Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Freitag, 11 Mai, 2007

Einfach ich

Stürmisch ist es hier in Köln. Heute mittag hatte ich einen Interviewtermin für einen Hörbeitrag draußen im Park - kurzerhand wegen des Wetters ins Auto verlegt. :o) Lösungen finden sich immer wieder.

Diese Woche war ich sehr aktiv. Recherche war mein wichtigstes Thema und ich habe mit vielen netten Menschen gesprochen. Ich freue mich sehr, dass wahrhaftig Türen geöffnet werden, wenn ich anklopfe und man mich freundlich herein bittet. Das ist eine tolle Erfahrung!

Und heute ist so ein - "ich-weiß-nicht-so-richtig-Tag". Eigentlich will ich direkt mit dem gleichen Schwung weiter machen, aber ich habe so viel in Bewegung gebracht, dass muss erst mal ankommen und sich entfalten dürfen. Loslassen, Anja, loslassen.

Heute ist einfach nur das zu tun, was anliegt, so meine innere Stimme heute früh. O.k.!

Morgen bekommen wir netten Besuch von der Cousine meines Mannes und ihrem Partner. Guido soll Pate werden. Wir freuen uns auf den Besuch. :o) Überhaupt ist diesen Sommer sooooo viel an Familienfesten und Feiern: Meine Mutter wird 60, Guidos Mutter ebenfalls, mein Onkel und meine Tante auch. Das war noch nicht alles: Guidos Schwester heiratet, mein Cousin heiratet. Und im Herbst wird eine Freundin 40. Wow - was für ein rundes Jahr - und jede Menge zu feiern!

Freitag gehen wir zum FC. Das erste Mal in meinem Leben! Wir kennen das neue Stadion nur von außen, sind ganz gespannt, wie es von innen ist und es ist, ein Fußballspiel live zu erleben. Ich bin schon aufgeregt. :o)

Ich wünsche Ihnen ein zauberhaftes Wochenende - und dass sich auch für Sie eine Türe öffnet!

Anja Kolberg

Mittwoch, 09 Mai, 2007

Engel - die gibt es

Heute früh öffnete ich nichtsahnend mein Postfach - oh! eine großer, bunter Umschlag. Oh, da ist was drin und so schöne Aufkleber ("Du kannst das!") darauf! Ich hab's direkt geöffnet, ahnte schon, von wem es sein könnte. :o)

Zum Vorschein kam eine ganz liebe Postkarte mit einem schöööönen Text, liebevolle ermutigende Worte und ein geheimnisvoller Karton. Als ich ihn öffnete strahlten mich meine Lieblingspralinen an! Wow! Seit dem strahle ich schon den ganzen Morgen!!

Da hat ein ganz lieber Mensch meinen Blog gelesen und schickt mir eine Ermutigung. Ich bin diejenige, an die gedacht wird und die liebevolle Aufmerksamkeiten erhält. Das ist einfach toll!

Danke, Petra-Ute. Du bist ein Schatz und für mich mein ganz persönlicher Engel des Tages!

Eine ganz beschwingte und glückliche
Anja Kolberg

Samstag, 07 April, 2007

War das schöööööööööööööööön!

Was war das ein schöner Karfreitag! Gestern waren meine Eltern, mein Bruder und meine Oma bei uns zu Gast.

Minu hat alle kräftig abgeschleckt, das Essen ist meinem Mann sehr gut gelungen (Schweinefilet gefüllt mit Rotwein-Pflaumen - genau mein Ding), als Vorspeise Kartoffelsuppe mit Lachsstreifen und zum Nachtisch Eis. Ich liebe Eis! Eigentlich könnte ich Fachtesterin für Eis werden! Vielleicht gewöhne ich mir das Schlemmen damit mal ab... Ein Bekannter hat in einer Schokifabrik gearbeitet und konnte dort soviel Schokolade essen wie er wollte. Ich glaube, da verfliegt die Lust auf das süße Braune irgend wann einmal... Schokiträume beiseite. Das Wetter hier in Köln war gestern einfach klasse: Herrlich warme Sonnenstrahlen, gar kein kalter Wind wie die letzten Tage. Himmlisch!

Am Nachmittag gab es dann noch ein Stück Kuchen (ich backe ganz gerne, greife aber genauso gerne auf Fertigkuchen zurück). So gab es Pflaumen-Sträusel-Kuchen von Aldi und meine Mama hat vom gleichen Lieferanten eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte mitgebracht. Puh, war das lecker! Wie selbst gemacht. Es sind so "Minitorten", kleine Stücke, davon gibt es viele Sorten. Sonst hat meine Mama immer köstliche Kuchen selbst gebacken, aber das war ihr schon lange zuviel (vielleicht habe ich mal erzählt, dass sie MS hat). So kamen meine Eltern auf die Idee mit den Minitorten. Davon habe ich mich gerne anstecken lassen. So, bevor mir das Wasser jetzt endgültig im Mund zusammen läuft, schaue ich mal, ob mein Göttergatte seinen Mittagsschlaf beendet hat (macht er regelmäßig, hält ihn fit, jung und gesund für mich :o)) - dann essen wir die übrig gebliebenen zwei Stücke Torte. *schluck*

Was wollte ich noch erzählen? Ah, ja. Gestern habe ich Narzissen von meiner Mama geschenkt bekommen. Die haben soooooo intensiv geduftet. Als wir von der Terrasse wieder ins Eßzimmer kamen, war davon der ganze Raum erfüllt. Frühling pur!

Und noch ein Geburtstags-Nachtrag: Letzten Sonntag waren zwei meiner Freundinnen bei mir zu Gast. Es war herrlich warm und wir haben einen richtig schönen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen in der Sonne verbracht. Wir hatten viel Zeit zu quatschen - genau mein Ding. Eine guuuuuuuute Erfahrung, dich ich auf jeden Fall bei meinem nächsten Geburtstag wiederholen werde.

Terrasse ist heute nicht drin. Der Himmel über Köln ist bewölkt. Vielleicht klappt es ja morgen wieder mit dem Sonnenwetter? Wäre schön, Petrus...

Weiterhin schöne Ostertage...

Anja Kolberg

Donnerstag, 05 April, 2007

Ein paar faule Tage...

... voller Genuss, dösen in der Frühlingssonne, schnuppern an Frühlingsblumen, schlürfen von leckerem Kaffee, netten Gesprächen, zufriedenen Gästen und Zeit mir Gutes zu tun, das wünsche ich mir für die kommenden Ostertage.

Ich bin dankbar, dass der Himmel uns so schönes Wetter schenkt. Da macht die freie Zeit doppelt Spaß. Wir haben morgen, Karfreitag, Gäste - mal den sonst so tristen Tag anders gestalten. Darauf hatten mein Mann und ich Lust. Es gibt am "heiligen" Karfreitag auch keinen Fisch (o.k., doch in der Vorspeise), aber zum Hauptgang gibt es mit Pflaumen gefülltes Filet. Selbst meine Oma sagte, dass sie es mit dem Fisch an Karfreitag nicht so genau hält, denn sie sitzt mit am Tisch. Oh, ich freue mich auf die Gäste und das Essen, an Sylvester konnten wir es schon einmal genießen, jetzt kocht mein Mann es nach. YAM YAM!

Für alle, die sich wundern, wo denn der Frühlings-Newsletter bleibt: Ich brauche noch Zeit dafür. Es gibt im Moment einige Baustellen, auf denen es einfach nicht weitergehen will. Ich habe diese Woche gelernt, dies zu akzeptieren und mich dafür nicht länger zu malträtieren. Wie lautet der schöne Spruch: "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." Wie wahr!

Also übe ich mich in Geduld (Sie wissen ja, für einen Widder wie mich eine ganz schöne Herausforderung) und genieße all das andere, was in meinem Leben klappt und fließt.

Bezaubernde Ostertage wünscht Ihnen

Anja Kolberg

Mittwoch, 21 März, 2007

Feiern? Nicht feiern?

Samstag habe ich Geburtstag. Das ist ein besonderer Tag für mich. Und jedes Jahr die gleiche Frage: Feiern? Nicht feiern? Wie will ich den Tag haben?

Jahrelang war klar: Ich mach 'ne Party. Einige Jahre das gemütliches Beisammen sein am Abend, später dann der Brunch am Wochenende. Mit Familien und Freunden kommt schon eine gute Zahl Gäste zusammen. Schön, so viele Menschen hier bei mir zu haben, im Mittelpunkt zu stehen, Glückwünsche, Blumen, Geschenke, Freunde, Familie, lecker essen, die Gäste kennen sich - freuen sich, sich wieder zu sehen. Vor ein paar Jahren viel mir auf, wie anstrengend die Feier für mich ist. Vorher viel Arbeit. Während dessen viel Arbeit. Nachher viel Arbeit. Und was mir selbst wichtig ist, nämlich Zeit mit den Menschen verbringen, die zu mir gekommen sind, blieb nicht.

Ich konnte mir aber schwer vorstellen, nicht zu feiern. Mein Mann hat damit keine Probleme: Er hat meist keine Lust, seinen Geburtstag zu feiern und läßt es auch. Es macht ihm gar nichts aus. Eine neue Erfahrung für mich. Irgendwann habe ich dann beschlossen: Ich feier diesmal auch nicht. Und war totunglücklich an dem Tag. Es hat mir was gefehlt. Seit dem probiere ich aus, was für mich wirklich stimmig ist.

Ein Jahr habe ich mich einzeln mit meinen Freundinnen getroffen. Das war schön. Für jede hatte ich Zeit. Zwei Jahre bin ich alleine in die Sauna gefahren, mir bewusst Zeit für mich genommen und habe einen Tag später meine Familie zum Kaffee eingeladen. Dann bin ich mal zu meinen Eltern gefahren, wo ein Kuchen auf mich wartete. Alles wunderschöne Kombinationen und dennoch bin ich weiter auf der Suche nach der für mich dieses Mal stimmigen Version.

Toll finde ich die Idee, die ich noch nicht ausprobiert habe: Jeder trägt einen Teil zur Feier als Geschenk bei. Das, worauf er Lust hat: Getränke mitbringen. Lieblingsspeise mitbringen. Helfen beim Aufräumen... Die Version habe ich bis jetzt noch nicht ausprobiert. Dieses Jahr? Lange Schlafen, gemütlich frühstücken, nachmittags Kaffee und Kuchen in kleiner Runde mit den Eltern und Schwiegereltern, abends mit meinem Mann essen gehen.

Feiern Sie Ihren Geburtstag? Was ist Ihre ideale Geburtstags-Lösung? Wenn Sie Lust haben, berichten Sie mir davon. Mail

Liebe Grüße

Anja Kolberg

Montag, 19 März, 2007

Schneeflockentag

Hier hat es heute früh wahrhaftig geschneit! Gerade scheint die Sonne, der Schnee liegt sogar noch. Wow! Wer hätte das nach letzter Woche gedacht? Wunder gibt es immer wieder...

Ich will mal meine Karte des Tages ziehen. Ich wünsche mir eine Karte, die mir Kraft gibt. Also: Mischen, auffächern, ziehen. Oh ja, ich sehe die Karte und denke: 'Ja, das passt.' Auf dem Bild öffnet sich eine wunderschöne Seerose und zeigt uns die Vielfalt ihres Inneren. Der Text: "Der Sinn des Lebens? Lernen, du selbst zu sein."

Noch am Wochenende habe ich mich mit meiner Mutter darüber ausgetauscht wie wichtig und gleichzeitig schwer es ist, man selbst zu sein. Nicht auf andere zu achten und sich von denen ablenken zu lassen. Auf mich selbst achten. Was will ich? Was tut mir gut? Was nicht? Mir einzugestehen, dass ich bestimmte Bedürfnisse habe und sie auch haben darf und ich sie mir erfüllen darf. Dafür bin ich selbst verantwortlich. Kein anderer kann mich davon so abbringen wie ich selbst.

So ist es für mich auch der Sinn des Lebens, zu lernen ich selbst zu sein. Zu mir stehen. Mir zuhören. Meinen Gefühlen glauben. Ja, das gibt mir Kraft. Es beinhaltet für mich die "Erlaubnis", auf mich selbst zu achten, statt immer andere an die erste Stelle zu setzen. Jeder sorgt für sich selbst und hat die Kraft dazu. Ich will meine Verantwortung mir selbst gegenüber übernehmen.

Einen zauberhaften Tag aus Köln

Anja Kolberg

Dienstag, 13 März, 2007

Gute-Laune-Tag

Hallo da draußen an den Bildschirmen!

Wie Sie sehen, hatte ich gestern Nachmittag schon wieder gute Laune. Nicht zuletzt dank des schönen Wetters, den traumhaften Rheinauen in Bonn und dank meiner Freundin Ariane, mit der ich viiiiiiiiiiiiiiel Spaß und gute Gespräche hatte. Tut einfach gut, so ein Freundinnen-Nachmittag. :o)

Den Frühling konnten wir so richtig fühlen, sehen, hören, riechen....

Mit Ariane habe ich schon tolle Ausflüge unternommen. Wir interessieren uns beide für Übersinnliches und sind beide sehr kritisch, es tut

einfach gut, sich nach und während einer Veranstaltung auszutauschen. Eine meiner schönsten Erfahrungen war die mediale Ausbildungswoche in Stanstead, England am Arthur Findlay College. Wie wir dorthin gekommen sind, erzähle ich wahrscheinlich in den nächsten Wochen, denn dann werde ich ein ganz besonderes Buch vorstellen, was dabei eine große Rolle spielt.

So, jetzt ziehe ich noch die Karte des Tages:

Die habe ich mir gewünscht!! Hah - das klappt ja wunderbar. Der Text: "Höre nie auf zu träumen. Träume sind Landschaften deiner Möglichkeiten!" Es ist eine meiner Lieblingskarten - die Farben sprechen mich sehr an und die Karte erinnert mich daran, dass ich mich jederzeit aufmachen kann zu Neuem, zu einem Traum, der mir jetzt entspricht. Und dass ich unendlich viele Möglichkeiten auf dieser Welt habe. Toll! Was für ein schöner Tag!

Herzensgrüße aus Köln

Anja Kolberg

Donnerstag, 08 Februar, 2007

Wünschen lohnt!!!

Vor einigen Tagen habe ich mir einen "alten Hasen" gewünscht, der mir Fragen zum Vertrieb von Postkarten beantworten kann.

Kurz vorher hatte ich einige Anfragen losgeschickt und dann nicht weiter darüber nachgedacht...


Bis es *pling* machte und eine sehr nette Mail im Eingangsfach war. Zwei Tage später ein Telefonat - ich war erstaunt und erfreut: Es war wahrhaftig ein alter Hase in diesem Geschäft!!! Mein Wunsch hatte sich erfüllt! Ich bin darüber sehr dankbar und glücklich. Wünsche erfüllen sich!! Das habe ich nicht das erste Mal erfahren.

Wichtig ist, dass ich mir darüber klar werde, was ich will und meine kühnsten Träume aufschreibe oder ausspreche. Dazu gehört Mut und eine Prise Impulsivität. Warum? Nun, um den Verstand mal kurz auszuklinken (denn der erzählt einem ja erst mal, warum etwas nicht geht...).

Und dann mache ich irgendetwas, das nicht direkt mit meinem Wunsch in Verbindung steht - wie eine Mail losschicken, jemanden von meinem Wunsch erzählen... Und schon setzt sich etwas in Bewegung.

Also: Nicht groß grübeln wie sich mein Wunsch erfüllen könnte, sondern einfach anfangen. Handeln. 

Von Herzen aus Köln

Anja Kolberg

Samstag, 30 Dezember, 2006

Das war sooooo schön!

Am Donnerstag Abend traf ich mich mit meiner Freundin Ariane, um mit ihr Rückschau auf das alte Jahr zu halten. Zu den Fragen, die sich jeder überlegen konnte ("Was will ich zu meinem alten Jahr gefragt werden?") viel mir eine weitere ein: "Was magst du an mir?"

Das mache ich immer mal wieder abends wechselseitig mit meinem Partner: "3 Dinge, die ich heute an dir mag, an mir mag, an Minu mag. Dinge, die mir positiv aufgefallen sind, Komplimente, was auch immer." Aber meinem Mann reicht es dann auch und sonderlich ausführlich wird es nicht. Ich bin ja froh, dass er es macht und ich muss ihn ja nicht übermäßig quälen, ich will ja auch nicht, dass er mich mit seinen Ideen quält ;o)

Ariane holte so richtig aus. Ich weiß gar nicht wie viele Seiten ich beschrieben habe. :o) Und auch auf meinen Wunsch, mir doch Beispiele zu nennen, antwortete sie mir sehr ausführlich. Oh, wie ich das liebe! Das muss ich vieieieieieieieiel öfter machen. :o) Montag revanchiere ich mich mit Antworten bei Ariane. Darauf freuen wir uns beide schon. :o)

Mensch, hat das gut getan! Das Grinsen bekam ich gar nicht mehr aus dem Gesicht.

Glückliche Grüße

Anja Kolberg

Schöner Artikel über das "Fringsen" im Kölner Stadt-Anzeiger

Kennen Sie den Begriff "fringsen"? Seinen Ursprung fand er 1946 durch den Kölner Kardinal Josef Frings, der in seiner Sylvesterrede den durch den Krieg hungernden und Not leidenden Menschen 'erlaubte', sich überlebensnotwendige Güter unter bestimmten Bedingungen zu 'organisieren'. Dazu gehörten neben Essen auch das schwarze Gold. Ein schöner und berührender Artikel steht dazu heute im Kölner Stadt-Anzeiger. Lesen Sie ihn hier.

Dienstag, 19 Dezember, 2006

Ich hab's getan :o)

Gestern in der Siegburger Fußgängerzone. Nach dem Gang über den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Zusammen mit meiner Freundin Ariane. WAS?

Mit einem Schild "Gratis Umarmung" wollte ich den Selbstversuch starten. Ein bischen schissig war ich schon, muss ich zugeben. 'Himmel, bist du verrückt?' waren Gedanken, die mir beim Schreiben des Plakates durch den Kopf gingen. 'Ach, erst mal schreiben', dachte ich mir. 'Ich muss die Zettel ja nicht auspacken.' Gedacht, getan. Natürlich habe ich Ariane direkt gesagt, dass ich die Zettel vorbereitet hatte, als wir uns um 16.00 Uhr trafen. Tage zuvor hatten wir über einen Blogbeitrag über die Free-Hug-Initiative gesprochen und meine Freundin meinte auf meinen Wunsch, dass ich das mal so gerne ausprobieren wolle, direkt: "Ich mache mit!"

Erst mal brauchte ich dann doch eine gehörige Portion Mut. "Na, pack das Schild mal aus." "Lass uns erst so 'ne Runde über den Weihnachtsmarkt gehen." "O.k., komm jetzt." "Ich traue mich nicht." "Mensch Anja, du machst mich mit nervös. Komm, wir machen das jetzt." Endlich habe ich aufgehört zu denken und die Schilder ausgepackt. Ein guter Schritt. :o)

Da standen wir und grinsten. Als erstes sagte eine Dame mit Hund, die uns beobachtet hatte: "Das ist ja eine tolle Idee. Das finde ich ja toll.

Ach, das ist ja bestimmt schön." - woraufhin ich sagte: "Vielleicht möchten Sie ja den Anfang machen?" Und so kam es dann. Hm, schön weich. Tat gut. Dann sagte ein älterer Herr: "Das kenne ich, das kommt aus Australien." "Ja, möchten Sie denn mitmachen und eine Umarmung haben?" "Ja, warum nicht?" :o) Breites Grinsen. Seine Frau: "Jetzt wollen Sie doch bestimmt was für ihren Klingelbeutel haben, oder?" "Nein, auf keinen Fall. Das ist gratis. Echt. Einfach so. Möchten Sie auch eine haben?" Da war das Eis gebrochen, nachdem sie ungläubig schaute.

Die meisten Menschen haben gegrinst und sich gefreut, gesagt "das ist ja eine schöne Idee", viele haben nachgefragt, ob wir Junggesellinnenabschied feiern (nein, schon längst passiert) und warum wir das überhaupt machen.

Wir haben von der Initiative erzählt, eine Frau machte sogar mit und nahm das Schild für einige Zeit. :o) Was ist das schön, wenn jemand kommt und sagt: "Oh ja, ich will eine Umarmung." Davon gab es einige: Junge, alte, Männer, Frauen, dicke, dünne, kleine, große.

Es gab aber auch Frauen, die ihre Männer fest im Griff hatten und raunten: "Du drückst die nicht." :o) Ein älterer Herr sagte: "Aber sie wollen bestimmt keinen alten Knacker drücken." "Und ob", da hatte die Seniorengruppe vielleicht einen Spaß!

Kleine Jungs waren dabei, Mädels, die fragten, wo denn bitte schön die Jungs zum Drücken sind. Viele sagten: "Davon habe ich im Radio gehört."

Mich interessiert wie die Reaktionen in einer anderen Stadt sind. Ariane meinte: "In Köln werden wir sicherlich überrannt". Vielleicht trauen wir uns ja noch einmal, mal sehen... Es war einfach eine gute Erfahrung - ich bekam das Grinsen kaum noch aus dem Gesicht. Arianes Fotos zeigen einen schönen Blick über unseren Selbstversuch.

Winkewinke aus Köln

Anja Kolberg

Samstag, 16 Dezember, 2006

Vorfreude

ist noch die schönste Freude. :o) Ich freue mich auf Weihnachten. Eine schöne Zeit, denn ist das Fest erst mal da, ist es draußen herrlich ruhig. Wir werden Guido's und meine Eltern besuchen, meine Oma und meinen Onkel und meine Tante. Und einen Weihnachtstag haben wir zwei ganz für uns alleine: Ist das schön!

Worauf ich mich am meisten freue? Auf alles. Ich mag die geschmückten Räume, unser Baum steht übrigens schon seit 8 Tagen, so genießen wir in der Adventszeit bereits das schöne Lichterspiel. Ich mag das leckere Essen, das Beisammen sein mit der Familie besonders. Geschenke? Wirklich wichtig ist mir ein Geschenk. Das von meinem Mann. Aber ansonsten ist mir das Beisammen sein mit den Menschen wichtiger. In meiner Familie haben wir die Geschenke zu Weihnachten schon einige Jahre abgeschafft. Das fühlt sich herrlich leicht an. :o)

Und dieses Jahr habe ich durch die Workshoppause auch das erste Mal seit langer Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr frei. Mein Mann auch. Darauf freue ich mich ganz besonders. :o) Von vielen wurde ich gefragt, wie es ihm geht, nachdem ich im vor einigen Wochen berichtet habe, dass er unerwartet an Diabetes I erkrankt ist. Es geht ihm gut (na, bei der Pflege ;o), er hat seine Zuckerwerte sehr gut im Griff, von seinem Arzt und der Diabetesberaterin gab es Lobeshymnen. Ich bewundere ihn, wie konsequent er HIER ist *räusper* und wie er Messen, BE-berechnen, Spritzen, Werte notieren in seinen Tagesablauf integriert hat. Es jammert nicht. Er nimmt es als Selbstverständlichkeit auf. Alle Achtung. Seit Anfang Dezember arbeitet er wieder. Es läuft super. :o)

Ein schönes Adventswochenende

Anja Kolberg

P.S. Weihnachtslieder am PC hören ist eine feine Sache. Weihnachtsradio gibt eine Übersicht über die Sender. Ich höre gerade ein wunderschönes Weihnachtslied auf einem kanadischen Sender. Schön!

Samstag, 09 Dezember, 2006

Die Engelchen sind fleissig...

Gestern nachmittag habe ich mit meiner Freundin Barbara und ihren beiden süßen Töchtern Lea und Marie Plätzchen gebacken. Wir als Aushilfs-Engelchen wollten die himmlische Schar bei ihrer jährlichen Backarbeit unterstützen.

Das war ein Spaß!

Wo bleibt der Teig? ... schon ganz ungeduldig wartet Marie mit ihrem Riesen-Nudelholz (so süß!) darauf, dass es losgeht. Sie hilft dieses Jahr das erste Mal beim Zubereiten der köstlichen Naschereien.

... und los geht's.

Lea ist schon ein "alter Hase". Engelchen-Backklasse 2.

Sie hat das Fieber gepackt.

Da wird mit voller Konzentration und mit vollem Einsatz geknetet, gerollt und ausgestochen, was der Teig so herhält.

Bald hält es keinen mehr auf dem Stuhl. Die Mama hilft mit, Marmelade kommt auf die Kekse, die zum Teil riesige Ausmaße annehmen. :o) Ganz besondere Formen entstehen, auf die ich uralter Backengel gar nicht mehr kommen würde.

"Puuuuuh, bin ich jetzt müde", sagt das kleinste Backengelchen Marie. Plätzchenduft liegt in der Luft, der Ofen zaubert eine wohlige Wärme. "Noch ein bischen von Mama's köstlichem Vanille-Kipferl-Teig naschen und dann ist aber auch wieder Zeit zu Spielen." Richtig so! :o)

:o) Was war das schön! Danke an die 3 Engelchen aus Frechen-Habbelrath für den schöööööönen Nachmittag!

Die Backfee.

Mittwoch, 06 Dezember, 2006

Gratis Umarmung

Haben Sie auch schon von dieser herzerwärmenden Umarmungswelle gehört, die um die Welt schwappt?

Der Amerikaner Jason Hunter verlor 2001 seine Mutter und viele Menschen kamen zu ihm und erzählten ihm wie liebevoll seine Mutter war, die Menschen gerne umarmte und jedem sagte, wie wichtig er sei. Das berührte ihn so sehr, dass er mit einem Schild "free hugs" durch seine Heimatstadt Miami South Beach lief. So wurde die Aktion geboren, die inzwischen die ganze Welt ansteckt.

Heute früh erst hörte ich einen Beitrag auf WDR2 über die Aktion. Drei Redakteure berichteten von ihrem Selbstversuch: Mit einem Schild "Gratis Umarmung" machen Sie sich auf durch die Bielefelder Innenstadt. Am Ende der Straße können sie die Menschen kaum noch zählen, mit denen sie sich umarmten, kurzentschlossen drehen sie sich um und gehen nochmal mit den Schildern die Straße zurück, weil's so schön war. Und dann ergattern zwei Holländerinnen die Schilder, die sie mit in ihre Heimatstadt nehmen möchten, um dort auch gratis Umarmungen zu verteilen. Schöne Geschichte.

Ich mag es ja auch, Menschen so richtig doll lieb zu halten. Das tut einfach gut. Mir standen nach dem Artikel vor Freude die Tränen in den Augen. Erst recht nach einem Video über die Aktion. So süß wie die Oma sich ein Herz fasst und das Eis bricht. (Das Video ist nicht mehr im Netz, aber auf Wikipedia steht noch etwas über die Free Hug Initiative.)

Jeder kann mitmachen. Schild malen, auf die Straßen und Streicheleinheiten verteilen und selbst genießen. :o)

Eine gaaaaanz dicke und lange Umarmung aus Köln

Anja Kolberg

Montag, 04 Dezember, 2006

Nelkenduft

Der Duft von Nelken zaubert Adventsstimmung!

Tolle Sache, ganz leicht gemacht: In die Schale einer Orange kleine Löcher piecksen und dort die Nelken hereinstecken. Fertig!
Der Duft wird immer intensiver, sobald sich die Nelke voll Flüssigkeit gesogen hat.

Dufte Adventstage!

Ihre Anja Kolberg

Samstag, 18 November, 2006

Wie bei Mama

Schönes Erlebnis am regnerischen Freitagmorgen um halb 9 mitten in der Kölner City: Ausnahmsweise bin ich mit der Bahn unterwegs (klappte trotz vieler KVB-Baustellen in Köln und neuer Fahrpläne reibungslos). Vor meinem Termin mit meiner Steuerberaterin habe ich noch Zeit und finde am Eigelstein eine Bäckerei mit einigen Stehtischen. Bestelle ein Schokoweckchen und einen heißen Kakao. Die Dame hinter der Theke ist so liebevoll, spontan kommt das Gefühl auf: "Wie bei Mama!" Und das mitten in Köln. Da ist die trübe Wetterstimmung wie weggepustet. Sie freut sich über mein Kompliment, ich mich über die gemütliche Stimmung. Einen besseren Start in den Tag gibt es gar nicht!

Anja Kolberg

Donnerstag, 16 November, 2006

Das kann doch nicht sein!

 "Ich muss mich verlesen haben", dachte ich bei dem Artikel in der Zeitung. Weihnachten in 6 Wochen. So ein Quatsch! Dann warf ich einen Blick auf den Kalender: Huch! Kann das so schnell gehen? Das Jahr ist bald schon wieder vorbei? Wow!

Und so langsam fangen dann auch die Planungen an: Wo sind wir Weihnachten? Wann geht es zur Familie meines Mannes, wann besuchen wir meine Familie? Wir haben dieses Jahr Glück und werden von allen Seiten bekocht. Auch schön! Und dann noch ein Tag für uns zwei alleine, drei, Minu ist ja auch dabei. Letztes Jahr haben wir so lustige Bilder mit ihr und einem Elchgeweih gemacht. Das war ein Spaß. Mal sehen, daraus könnte ich ja eine E-Card machen. :o) In zwei Wochen ist schon der erste Advent. Das geht alles noch schneller als im letzten Jahr habe ich den Eindruck. Werde ich älter?

Ich freue mich so sehr auf die Adventszeit. Alles leuchtet und glänzt. Herrlich. Ich warte hier im Kölner Westen noch auf den ersten Frost, den hatten wir bislang noch nicht. Den brauche ich nämlich unbedingt, um in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Leuchtende Grüße

Anja Kolberg

Dienstag, 14 November, 2006

Gut, dass ich heute früh Ruhe hatte...

Was für ein Tag! Wow!

Ich bin heute nur einen Moment zur Ruhe gekommen (immerhin) und dann ging es Schlag auf Schlag. Und ich komme wieder mit dem Stress in Kontakt, den ich nicht mehr haben wollte. Wie gut, dass noch einmal so bewusst zu spüren. Ein Signal "Hallo Anja, erinnerst du dich an alte Zeiten? Gefällt dir dieser stressige Tag?" Nein, tut er nicht.

Gut waren die sehr netten Kontakte heute den ganzen Tag über, nette Mails *hüpf**drück*, Bestellungen, Coaching. *hüpf**hüpf**hüpf*. Ja, die Kontakte mit den Menschen, die sind es immer wieder, die mir den Tag versüßen. Ein nettes Telefongespräch, einige schöne Zeilen per Mail, ein Coaching mit einer schönen Wertschätzungsebene, ein grüßendes Nicken beim Einkauf, ein kurzer Plausch beim Bäcker, ein Wuscheln in Minus Fell, der Austausch mit meinem Mann nach der Diabetes-Schulung. Ja, die Kontakte sind es, die mein Herz und mich zum Strahlen bringen.

Nicht gut war der unglaubliche Verkehr draußen auf der Straße. Himmel! In so einem Moment frage ich mich immer: Ist heute eine besonders verzwickte Konstellation der Sterne? Liegt es am Wetter (hier in Köln: Nieseldauerregen, dunkel, "usselig")? Puh, jetzt bin ich froh, dass Feierabend ist und ich habe mir hinter die Ohren geschrieben: Nicht mehr so viel an einem Tag. Stück für Stück genossen ist das doch wirklich besser. :o)

Herzensgrüße aus Köln

Anja Kolberg

Freitag, 10 November, 2006

Hab' mir was gegönnt

Gestern Nachmittag habe ich frei gemacht und mir einen Ausflug in die Stadt gegönnt. Mit der Bahn zum Neumarkt, in Büchern stöbern bei Gonski, beim Floristen eine wunderschöne duftende großblütige Rose kaufen, ins Cafe Lichtenberg in die Richmodstraße verdrücken, Kakao schlürfen, schreiben und in den neu ergatterten Büchern schmökern. Herrlich! Das hat so richtig gut getan!

Es fällt mir nicht leicht, statt zu arbeiten, eine Pause zu machen und in dieser freien Zeit nicht wieder irgendwas "sinnvolles" zu tun, (also z.B. im Haushalt zu arbeiten), sondern etwas, das mir "nur" gut tut und keinen Zweck hat, außer einen schönen Nachmittag mit mir selbst zu haben. :o)

Anja Kolberg

Montag, 23 Oktober, 2006

Duft erinnert...

Auf meinem Schreibtisch habe ich einige Lavendelzweige aus meinem Garten gesammelt. Zwischendurch zerreibe ich eine der unzähligen Blüten in der Hand und der starke Duft ruft Bilder von Lavendelfeldern hervor. Herrliche Erinnerungen an den Sommer. Eintauchen im Alltag in eine andere Welt. Tut einfach gut!

Anja Kolberg

Freitag, 13 Oktober, 2006

Glückspost...

... erhielt ich heute früh von einer Klientin. Sie hatte sich während des Coachings für ihre Liebe entschieden und ist dafür aus Köln weggezogen. Und am neuen Wohnort fand sie dann auch einen tollen neuen Job. Bestimmt zwei Jahre sind seitdem ins Land gezogen.

Nanu, Post von ihr: Kleine Füße darauf? 4 kleine Füße? Eine Geburtsanzeige von Zwillingen! Was für eine Überraschung! Ich hab mich so gefreut!

Was für ein schööööner Brief! Das war meine Glückspost des Tages! :o)

Liebe Grüße & ein schöööönes Wochenende!

Anja Kolberg

Montag, 09 Oktober, 2006

Lesen...

... das ist im Urlaub eine meiner liebsten Beschäftigungen. In Geschichten versinken, sich inspirieren lassen und uns die lange Autofahrt nach Dänemark mit Hörspielen versüßen.

Mit den meisten Büchern habe ich eine gute Wahl getroffen, lediglich kapituliert habe ich bei dem Roman Die vierte Schwester - auch wenn er ein Bestseller ist. Ein kleines Mädchen verwindet in einer Sommernacht und bleibt verschollen. Jahrzehnte später beauftragen die beiden Schwestern einen Detektiv mit der Auflösung des Rätsels. Klingt spannend - da aber so viele in meinen Augen unwichtige Zusatzinformationen und weitere Geschichten mit ins Buch gepackt sind - habe ich immer wieder den Faden verloren und schließlich ganz aufgegeben...

Jetzt aber die Beschreibungen der Glücksgriffe!

Herzliche Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Donnerstag, 05 Oktober, 2006

Schöne Mail am Morgen

Heute früh hatte ich eine schöne Mail im Eingangsfach. Und weil die Autorin einen Hinweis machte, falls ich ihre Mail veröffentlichen wolle... mache ich das jetzt einfach:

"Liebe Frau Kolberg,

auf der Suche nach Buchbesprechungen von Julia Camerons Buch "Von der Kunst des Schreibens" bin ich auf Ihrer Site gelandet. Wie schön!

Der Bericht über Ihre persönliche Entwicklung ist nur Mut machend! Nachdem ich die 50er-Grenze vor bald zwei Jahren überschritten habe, ist mir - trotz einer sehr anstrengenden Familiensituation: beeinträchtigtes Kind - klar geworden, dass ich unbedingt meinem Kindheits- und Jugendtraum "Schreiben" folgen muss. Sie haben Recht: Im Inneren weiß frau/man sehr genau, was im Leben angesagt ist.

Zwar "stolpere" ich immer noch bei der Durchführung meiner "Schreibpläne", doch, erstens bekenne ich mich mehr und mehr "öffentlich" dazu, dass ich viel und gern schreibe (Briefe habe ich in meinem Leben bestimmt schon Tausende verfasst!) und zweitens, arbeite ich konsequenter als je zuvor daran, mich weiter zu bilden und mich mit gleich gesinnten Menschen zu treffen.

Was mich besonders freut: Trotz nur kleiner Vorwärtsschritte, freue ich mich von Herzen über jeden Fort-Schritt.

Seit ich Ja sage zu meinen inneren Träumen und Wünschen bin ich viel gelassener geworden!

Dass mich (leider?) auch Krankheit und Belastungen zu der haben werden lassen, die ich inzwischen bin, scheint oft der notwendige Lebens-Weg zu sein!

Ich schreibe Ihnen dies alles, weil ich Ihnen auf Ihre so persönlichen Mitteilungen ant-worten möchte!

Nochmals vielen Dank!

Herzliche Grüße

M. R. K.
aus Konz bei Trier"

Danke schön! :o)

Donnerstag, 24 August, 2006

Mein Tag

Heute ist ein besonderer Tag, denn ich stehe in der Zeitung! :o) Genauer gesagt im Kölner Stadt-Anzeiger auf Seite 2 in der Serie "Mein Tag". Ich fühle mich geehrt. Wer außerhalb Kölns wohnt und den Kölner Stadt-Anzeiger nicht bekommt, hier der Link zum Artikel.

Willkommen all denen, die mich inspiriert durch diesen Artikel gefunden haben und das erste Mal hier virtuell besuchen. Fühlen Sie sich wohl. Wenn Sie durch den Bericht neugierig auf die E-Cards geworden sind, klicken Sie einfach rechts auf das Bild "E-CARDS" oder auf diesen Link.

Danke an die wunderbare Ingrid Strobl für dieses Interview!

Sonnengrüße aus Junkersdorf

Anja Kolberg

Dienstag, 22 August, 2006

Das Leben meint es gut mit mir! :o)

Heute war ein schöner und versöhnlicher Tag. Der hat mir richtig gut getan.

Er hat damit angefangen, dass ich von einer lieben Kundin ein wunderschönes Feedback bekommen habe, was sich nach dem Coaching so alles entwickelt hat. Honig für die Seele.

Heute Mittag habe ich für das Postkarten-Set Geschenkkartons bestellt. Die gefallen mir richtig gut!

Am Nachmittag hatte ich mit einer Kundin aus New York ein Telefoncoaching, das mir wieder und wieder spiegelt wie sehr ich meine Arbeit liebe und was es ein Geschenk in dieser Arbeit ist, so viele interessante Menschen kennen zu lernen.

Anschließend war der beste Freund meines Mannes auf einen Kaffee da. Es hat gut getan, ihn zu sehen, ihm zuzuhören, versuchen zu verstehen, warum. Und wie befreiend es ist, wieder zu lachen. Mir ist klar, Ralf geht es jetzt gut, wo er ist. Für die, die hiergeblieben sind, ist es eine unglaubliche Herausforderung!

Am späten Nachmittag dann hatte ich einen Termin mit dem Nachmieter meiner Coachingwerkstatt, der dort zum 1.12. ein IT-Büro eröffnen wird. Der Austausch und die Vereinbarungen waren wie ich es mir gewünscht habe. Herrlich, wenn Wünsche in Erfüllung gehen. Das war richtig schön! Ich bin dem Himmel dankbar wie sich alles gefügt hat.

Nachdem ich dann noch Geschenkband für die Postkarten-Sets gekauft habe, erwarteten mich hier einige schöne Mails. Ganz besonders habe ich mich über ein Feedback zu den Tischkalendern 2006 gefreut und der gleichzeitigen Bestellung des Tischkalenders für 2007. Und dass, obwohl er noch gar nicht da ist. Das ist ein wunderbares Gefühl, wie ein liebevolles Streicheln für die Seele, ein Locken, ein Bestätigen.

Und jetzt blicke ich auf diesen reichen Tag zurück und bin dankbar. Dankbar dafür, dass es mir gut geht, dass ich lebe und das Leben liebe und glücklich bin. Was für ein Geschenk!

Von Herzen ein ganz sonniger Gruß aus Köln

Anja Kolberg

Montag, 17 Juli, 2006

Heute gönne ich mir was!

Es ist an der Zeit, dass ich mir etwas gönne: Schon ganz lange träume ich von einer neuen Nähmaschine.

Ich will keine mit unendlich vielen Stickprogrammen, sondern eine robuste, mit der ich vorwärs, rückwärts, zickzack und auch dehnbare Stoffe und Jeans nähen kann. Also etwas "ganz normales". Nachdem ich ellen lang überlegt und die Nähmaschine meiner lieber Schwiegermutter Gisela (*winkewinke*) nutzen durfte, ist es endlich an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen und in mich selbst zu investieren:

Ich habe mir eine neue Nähmaschine von Quelle bestellt, die genau meine Anforderungen erfüllt. Mit meiner ersten eigenen Nähmaschine von Quelle war ich sehr zufrieden und mit dieser hier will ich jetzt wieder eine lange und glückliche Beziehung eingehen! *hipphipphurra*

Vorfreudige Grüße!

Anja Kolberg

Montag, 10 Juli, 2006

Erinnerungen...

Aufräumen bringt manchmal Schätze zu Tage! So entdeckte mein Mann im Keller seine alte Dampfmaschine. Wie konnte die Aufräumaktion besser enden, als das gute Stück auf der Terrasse aufzubauen, zu putzen, zu pflegen, mit Wasser zu befüllen und ordentlich Dampf ;o) abzulassen. Und plötzlich flammen Erinnerungen auf, wie man als Kind oder Jugendlicher seinen Hobbys fröhnte.

Haben Sie auch so einen Schatz im Keller oder auf dem Dachboden versteckt?

Meinen Schatz entdeckte ich im Februar. Eine Freundin kam über's Wochenende zu Besuch und meistens starten wir dann vorher irgendwelche Aktionen, die wir schon lange mal tun wollten. So war diesmal der Bezug des Korbsessels an der Reihe, der endlich eine Farbe bekommen sollte, die zum neu gestrichenen Wohnzimmer passte. Was ich nach dem Färben aus der Waschmaschine zog, war nicht wirklich ein Bezug: Es war ein Reißverschluss mit vielen Fäden dran! Damit sah der Sessel nicht wirklich gut aus... Was passierte aber durch dieses Unglück? Ich ging Stoff kaufen, lieh mir von meiner Schwiegermutter die Nähmaschine und fing an, neue Bezüge für den Korbsessel zu schneidern. Mein Kopf glühte, so sehr war ich bei der Sache, mein Nacken war völlig verspannt ob der ungewohnten Arbeit, aber mein Herz hüpfte vor Freude! Der Bezug ist mir richtig gut gelungen, ich habe sogar noch zwei Kissen passend dazu gemacht. Was war ich stolz auf mich! Inzwischen habe ich zur Auffrischung einen Nähkurs besucht (nach über 10 Jahren Nähpause hatte ich so manches vergessen) und schon einige Kleidungsstücke sind geschafft! Mein erster Berufswunsch - Schneiderin und Designerin - flammt wieder auf. Schön!

So kann eine unangenehme Arbeit (Keller aufräumen) oder ein Unglück auf den ersten Blick (Korbsesselbezug im Eimer) etwas Wunderschönes in Bewegung bringen.

Strahlende Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Samstag, 27 Mai, 2006

Rum-Trödeln

Wissen Sie, was ich an einem so verregneten Wochenende gut finde?

Ich habe mal richtig Zeit zum Trödeln. Ehrlich: Wenn es trocken wäre, würde mein Garten rufen. Oder ich würde fotographieren gehen. Oder sonst irgend etwas effektives und "sinnvolles" tun.

Aber bei so miesem Wetter, da bleibt mir ja gar nichts anderes übrig, als schööööön zu faulenzen. ;o) Und da fällt mir einiges neben schlaaaaafen ein. :o)

Lesen, am Computer herumspielen, z.B. selbst Mandalas entwerfen. Haben Sie das schon mal ausprobiert?

Mit einem Zeichenprogramm Kreise und Figuren ziehen, zentrieren und mit Farbe (z.B. dem Fülleimer) aus"malen". Macht viel Spaß. Denn wenn's mir nicht gefällt, brauche ich das Papier nicht zerknüddelt in die Ecke werfen, sondern einfach die Rückgängig-Taste betätigen. Herrlich. Und ich kann verschiedene Muster ausprobieren. Oder vielleicht auch mal was, wo ich innerlich schreie: iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiihhhhhhhhhhhhhhh! Was für eine furchtbare Farbzusammenstellung. HILFE!!! :o)

Macht Spaß, wie gesagt. :o)

So, jetzt wissen Sie, wie ich meine letzte halbe Stunde verbracht habe. :o)

Liebe Grüße!

Anja Kolberg

Freitag, 28 April, 2006

Richtig schön...

... war ein Erlebnis heute früh:

An einem Verkaufsstand bestelle ich mir einen Kaffee, blicke in die Auslage, weit und breit nur Pizza, Laugenbretzeln. "Haben Sie auch etwas Süßes?" "Leider nicht, höchstens die Pizza Hawai oder das Croissant mit Käse und Schinken." "Puh, nein. Wenn das Croissant mit Schokolade gefüllt wäre, sofort. Ich nehme dann nur den Kaffee." Die Bedienung dreht sich um, geht nach hinten und kommt mit einem Paket Knoppers zurück, reißt mir davon eines ab und sagt: "Ich kann Sie gut verstehen. Ich mag morgens auch eher was Süßes. Hier das schenke ich Ihnen zum Kaffee, die habe ich mir heute mitgebracht." Ich war wirklich perplex! So was richtig nettes, mitten in Köln! So fängt der Tag doch gut an, wenn man einfach so etwas geschenkt bekommt!

Richtig schön!




Saisonschluss. Pause bis zum Verkauf der Tischkalender 2017.
Danke für Ihre Treue!

DIE FRAU DAHINTER...

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