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Mittwoch, 01 September, 2010

Impuls für den September
Ich sage "Nein", wenn ich es fühle.

Tischkalender 2010 - vor Weihnachten gibt es den neuen Kalender 2011 hier zu kaufen  

Treffender könnte das September-Kalenderblatt für mich persönlich nicht sein. Ich spüre wie unendlich schwer es mir fällt, wirklich "Nein" zu sagen, wenn ich ein "Nein" fühle, es ist wie mich durch ein Nadelöhr zu zwängen. Überhaupt erst einmal zu erspüren, dass das knubblige Gefühl, das Unwohlsein, meine Reaktionen auf eine Frage, einen Befehl, eine Erwartung, eine Bitte ein innerliches "Nein" bedeutet. Wer viele Jahre oder Jahrzehnte den Erwartungen der Menschen in seinem Umfeld entsprochen hat, wer immer "Ja" sagte, auch wenn er es lieber nicht getan hätte, wer Angst hat vor den Reaktionen der Anderen auf ein "Nein", wer fürchten muss, deswegen nicht mehr geliebt zu werden, Ärger zu bekommen und weggestoßen oder gemieden zu werden, wer gegen langjährige Regeln verstößt, hat Erfahrungen gemacht, die diesen neuen Weg des "Nein" schwer machen.

Schwer heißt nicht, dass es nicht geht.

Schwer heißt für mich, mit dem leben zu können, was ein ausgesprochenes "Nein" auslösen kann. Doch ebenso schwer ist auch ein "Ja", dass sich wie ein "Nein" anfühlt und gegen die inneren Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle ausgesprochen wird. Der Ärger wird geschluckt und schlummert dort im Körper und sucht sich sein Ventil: Schlechte Laune. Kopfschmerzen. Traurig sein. Wut. Niedergeschlagenheit. Und Ersatzbefriedigungen: Essen. Kaufen. Rauchen. Trinken. Spielen...

Gesund ist das Gegenteil. Gesund ist es "Nein" zu sagen, wenn ich es fühle.

Ein "Nein" von einem Menschen, der immer "Ja" gesagt hat, kann beim Gegenüber Unverständnis auslösen. Die anderen werden vor den Kopf gestoßen, sind damit konfrontiert, dass es nicht mehr so bequem und einfach weitergeht wie bisher. Das ruft Gefühle beim Gegenüber hervor: Entsetzen. Wut. Beleidigt sein. Panik. Angst. Entrüstung. Ärger. Traurigkeit. Selbstzweifel...

Es sei denn, das Umfeld kann damit umgehen, dann ist das "Nein" akzeptiert und willkommen. Dann keimt Verständnis auf und das Gefühl, selbst "Nein" sagen zu dürfen. Wenn diese Kultur jedoch nicht existiert, gibt es eine Veränderung im oft lange bestehenden System und die ist für alle am System beteiligten (Familie, Freundeskreis, Kollegen...) bewusst oder unbewusst spürbar. Es verändert sich was am gewohnten Ablauf. Veränderung, die von außen und nicht von uns selbst kommt, ist oft schwer anzunehmen, besonders wenn sie lieb gewonnene Gewohnheiten, Bequemlichkeiten oder jahrelang bestehende Regeln in Familie, Freundes- oder Kollegenkreis berührt.

Mit all dem kann ich rechnen, wenn ich mich traue, ein "Nein" auszusprechen, das ich fühle, statt es wie gewohnt runterzuschlucken und zu nicken.

Zu sehen, dass es einem anderen nicht gut geht, weil er mit seinen Reaktionen auf mein "Nein" zu kämpfen hat - das ist Gefühlshorror für mich. Lieber soll es mir schlecht gehen, als dass es einem Menschen, den ich gerne habe, wegen meiner Ablehnung schlecht geht. Ich merke jedoch, dass ich nicht mehr gegen mich selbst handeln kann. Das bedeutet auch, mit all dem umgehen zu lernen, was mein neues Verhalten auslöst.

Einfach ist der Weg nicht. Deswegen kommt die Blüte der Echinacea zu Hilfe. Diese Gartenstaude ist eine Heilpflanze und stärk die körperlichen Abwehrkräfte, das Immunsystem. Auf der seelischen Ebene wirkt sie wie im Buch "Blütentherapie und Naturerfahrung" zu lesen ist, so: "Kernintegrität; Fähigkeit, sich zu sammeln und die Sammlung aufrecht zu erhalten, besonders bei ernsthafter Herausforderung; Würde bewahren."

Ich bin gerade sehr berührt, wie dies alles zusammen passt, denn als ich den Kalender im vergangenen Jahr entwarf, fügte meine Intuition Text und Bild zusammen. Jetzt erfahre ich in der Praxis wie die Herausforderung des "Nein" und die stärkende Wirkung der Echinacea, die auf dem Kalenderblatt für September abgebildet ist, zueinender passen. Ich schließe die Augen, halte mein Gesicht für einen Augenblick in die Morgensonne, die in mein Büro scheint und genieße diesen für mich besonderen Moment.

Ich interpretiere den Text so: Die Pflanze hilft mir dabei, zu mir zu stehen, die Gesamtheit meiner Gefühle wahrzunehmen und bei mir zu bleiben, auch wenn es schwer wird, wirklich zu mir zu stehen und mich zu verstehen, wenn es Gegenwind gibt. Ich bewahre mir meine Würde, meine Integrität mir selbst gegenüber.

Das "Nein" ist ein wertvoller Schritt auf dem Weg zu mir selbst. Wirklich zu mir stehen, authentisch und gesund zu leben.

Ich hoffe von ganzem Herzen, dass es mir von Mal zu Mal leichter fällt, zu mir zu stehen und "Nein" zu sagen und meinem damit konfrontierten Gegenüber die Freiheit zu lassen, dass er darauf reagieren darf, wie es für ihn stimmig ist - ob laut oder leise, traurig, beleidigt, wütend, strafend, drohend oder mit einem wohlwollenden Nicken akzeptierend.

Ich wünsche Ihnen und mir einen zauberhaften September

Ihre Anja Kolberg

Montag, 02 August, 2010

August-Impression

 

So schaut ab heute mein Desktop aus: Es ist August und heute früh war es an der Zeit, sowohl das Desktopmotiv als auch das Kalenderblatt des Tischkalenders 2010 "Ich mache mich glücklich" zu wechseln. Es gefällt mir sehr, was ich sehe: Luft, blauer Himmel, Strand, Meer. Durchatmen!

Aufgenommen habe ich das Motiv an der dänischen Nordseeküste, unserem favoristieren Urlaubsziel. Die Gegend auf dem Foto heißt "Bjerregard", das liegt auf der schmalen Landzunge zwischen dem Ringköbing Fjord und dem Meer.

Der Text lautet: "Ich genieße diesen Moment."

Für mich ist dies eine Einladung, mit meinen Gedanken in der Gegenwart zu sein. Nicht daran zu denken, was morgen los ist oder nächste Woche. Wo der nächst Urlaub hingehen könnte oder wie ich es schaffe, endlich wieder mit dem Schreiben eines Buches anzufangen. Mich auch mit meinen Gedanken nicht in die Vergangenheit zu flüchten, nicht über Erfahrungen nachzudenken, über Erlebnisse, was auch immer.

In der Gegenwart sein, bedeutet für mich: In mich hineinhorchen und gucken, wie es mir geht. Stimmung. Körper. Mich strecken, weil der Nacken schmerzt.

Meine Umgebung wahrnehmen: Licht. Farben. Ausblick. Geräusche. Düfte. Temperatur.

Genießen, was ich sehe. Mir zum Beispiel den neu gepflanzten Lavendel im Blumenkasten vor meinem Bürofenster genau anschauen. Die Nase reinhalten. Über die Blätter streichen, jetzt hat meine Hand für einige Momente seinen Duft aufgenommen. Oder Passanten beobachten wie sie miteinander umgehen, wie sie sich bewegen. In dem Himmel schauen und diese wunderschönen Schwärme der Mauersegler beobachten, die mich diesen Sommer verwöhnen.

Diesen einen Moment genießen, in dem ich mich jetzt befinde.

Kraft tanken. Pause machen.

Immer wieder werde ich diesen Monat daran erinnert.

Ich wünsche Ihnen einen schönen August

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 und auch die Desktopmotive im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Ich beschütze mich und stehe zu mir

Ich möchte zum Kalenderblatt des vergangenen Monats Juli noch etwas schreiben: Es gibt vieles, wovor ich mich beschützen kann. Auch vor mir selbst. Wann das der Fall ist? Wenn ich etwas tue, das mir schadet.

Beispiel Essen: Mir ist aufgefallen, dass ich oft esse, weil ich mich damit beruhige, ablenke oder Langeweile und Unterforderung bekämpfe. Also nicht, weil ich Hunger habe. Als mir das bewusst wurde, war ich erst mal richtig erschrocken.

Wie ich mich in der Situation vor mir selbst beschütze?

In dem ich erst einmal akzeptiere, dass es so ist, ohne mich dafür zu verurteilen. Dieses Muster trage ich schon sehr sehr lange in mir und es darf die Zeit brauchen, die es braucht, bis das Muster geht. In einem nächsten Schritt kann ich mich fragen, ob ich wirklich Hunger habe oder ob irgend etwas anderes los ist. Nicht verwunderlich: Das Zweite trifft oft zu.

Und dann? Dann kann ich gucken, was los ist. Ich wende mich dann also nicht dem Essen, der Beruhigung und Ablenkung zu, sondern mir selbst und dem, was ich wirklich brauche, was wirklich los ist.

"Was ist wirklich los? Was brauche ich wirklich?"

Die Antworten sind sehr unterschiedlich: "Mir ist langweilig." "Ich bin ungeduldig, spüre eine innere Unruhe." "Ich bin wütend." "Ich bin traurig." "Ich bin müde." ... Nicht immer kommen die Antworten sofort, manchmal brauche ich auch Geduld und Verständnis, dass es noch mehr Aufmerksamkeit braucht, bis ich wirklich weiß, was los ist.

Dann kann ich mich entscheiden, zu mir zu stehen und statt zu essen und damit vom eigentlichen Problem abzulenken, etwas zu tun, damit es mir wieder gut geht. Einige Beispiele, von dem was mir bisher eingefallen ist:

  • Wenn mir langweilig ist (passiert abends oft beim Fernsehen), aufstehen und etwas tun, worauf ich Lust habe oder was mir gerade einfällt. Lesen. Aufräumen. In den Garten gehen. PC anmachen und surfen. Mich ablenken. Schreiben.
  • Wenn ich wütend bin: Darüber reden. Die Gründe in mein Tagebuch schreiben. Meiner Stimmung mit Farbe Ausdruck verleihen. (Ich kann unglaublich groß schreiben und den Stift sehr sehr fest ins Papier drücken, wenn ich wütend bin. Bevorzugte Farbe: Rot.) Auf ein Kissen schlagen. Laut schreien...
  • Wenn ich mich unterfordert fühle: Mich fragen, was ich lieber tun würde und es versuchen.
  • Wenn ich Aufmerksamkeit und Liebe möchte: Meinen Partner bitten, mich in den Arm zu nehmen. Ihn Fragen, ob er mir etwas Nettes sagen könnte. Einen Liebesbrief an mich selbst schreiben. Oder einen lesen, den ich schon vorher geschrieben habe. Mich duschen und anschließend mit einer duftenden Creme einreiben.
  • Wenn ich inner Unruhe spüre: Aufstehen und mich bewegen, zum Beispiel eine Runde durch den Garten oder durchs Haus. Je nach dem, was gerade "geht".
  • Wenn ich müde bin: Mich hinlegen und versuchen, mich auszuruhen und zur Ruhe zu kommen. Auch wenn es nur fünf Minuten sind.
  • Wenn ich traurig bin: Mich fragen, was mich traurig gemacht hat. Mich selbst verstehen. Mich (mein inneres Kind oder welcher Anteil von mir selbst auch immer traurig ist) in den Arm nehmen, das kann ich mir gut in meiner Phantasie vorstellen. Mir gut zureden, mich selbst trösten. Mich fragen, was ich tun kann, damit es mir besser geht.

Ich bin dankbar für diese Entdeckung, die mir in den letzten Tagen bewusst geworden ist. Bisher hatte ich nicht die Geduld, dahin zu gucken, warum ich esse. Jetzt ging es. Das macht mich froh. Ich bin mir sicher, dass es mir nicht immer gelingen wird, mich zu fragen, warum ich etwas essen möchte, ob ich Hunger habe, oder etwas anderes dahinter steckt. Ich werde sicherlich auch noch des öfters zur Beruhigung nach Essen greifen. Wichtig ist, dass ich jetzt den ersten Schritt gemacht habe und mir das alles bewusst geworden ist. Damit kann ich künftig entscheiden, wie ich mich verhalten möchte. Und ich möchte mir nicht böse sein, wenn es mir nicht gelingt. Auch damit beschütze ich mich vor mir selbst, nämlich davor, mich selbst zu stark zu kritisieren. Wozu ich auch neige. Es gibt noch so viel zu entdecken!

Tiefes Durchatmen!

Anja Kolberg

Freitag, 02 Juli, 2010

Tischkalender 2010: Juli

 

Das Foto lässt den Blick über die zarten roten Blütenblätter in das Innere einer Mohnblüte zu, wo der Stempel und die Staubgefäße wie mit dunkellilafarbenem Samt überzogen sind. Aufgenommen habe ich das Foto in Nachbars Vorgarten, bei mir selbst will der türkische Mohn (Papaver orientale) nicht im Garten wohnen. Wie gut, dass es noch andere Gärten gibt, wo sich die Staude pudelwohl fühlt.

"Ich beschütze mich und stehe zu mir", dieser Satz begleitet mich die 31 Julitage diesen Jahres. Vielleicht werde ich im Laufe des Monats erst begreifen, was diese Worte in ihrer Ganzheit für mich bedeuten. Heute sehe ich vor allen Dingen den erwachsenen, liebevollen Anteil in mir, der schützend die Hand um mich legt, der mit einem Arm abwehrt, was mir nicht gut tut und mir durch seine Aufmerksamkeit Halt und Sicherheit schenkt. Ein schönes Gefühl.

Nicht andere Menschen haben die Aufgabe, mich zu beschützen - ich, jeder Erwachsene hat die Aufgabe, dies zu tun und gut für sich selbst zu sorgen. Ich lasse nicht zu, dass mich andere verletzen: Ich kann 'Stopp' sagen und 'Nein'. Vor allen Dingen kann ich auch 'Ja' sagen zu all den Dingen, Gedanken, Erlebnissen, Menschen, Tieren, Erfahrungen, die ich in meine innere Mohnblüte einladen will. In mein inneres Wohnzimmer.

Diese Waage zwischen Ja und Nein, das feine Erspüren, was ich will und was nicht, was mir gut tut und was nicht (mehr), dies auch anderen mitzuteilen und zum Beispiel im Moment eines neuen oder schwierigen "Nein" zu mir zu stehen, daran werde ich in diesem Monat durch das Kalenderblatt erinnert. Auch meine eigene Meinung zu hören und mich dafür nicht in Frage zu stellen oder zu kritisieren, sondern zu sagen: "Aha, so bin ich also. Das ist gut. Ich darf anders sein als alle anderen Menschen auf dieser Welt."

Gerade, wenn es mir so häufig nicht gelungen ist, mich zu schützen und zu mir zu stehen: Es kann von einem Tag auf den anderen und von einem Moment zum nächsten etwas völlig Neues in mir entstehen. Neue Gedanken. Veränderung. Schutz. Wagemut. Zuversicht. Sicherheit. Ich kann es immer wieder von Neuem wagen, Grenzen zu ziehen und sie zu verschieben, wo es notwendig ist. Genau immer so wie es dann für mich stimmig ist.

Jeden Tag gehe ich einen Schritt mehr auf ein gesundes Gleichgewicht in mir zu.

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Dienstag, 01 Juni, 2010

Juni-Zeit

Einer der schööönsten Gartenmonate hat heute begonnen. Die Rosen stehen in den Startlöchern, die Lavendelknospen recken sich in die Höhe, die Clematis rankt unermüdlich am Kirschbaum und zwischen den Rosen nach oben und wartet ebenso wie die Iris auf ihre Juniblüte. Der Frauenmantel zeigt schon seinen hellgrünen Flor und wartet darauf, die Rosen in ihrer Blüte zu begleiten.

Auf dem Blatt des Tischkalenders 2010 "Ich mache mich glücklich" - dessen nächste Ausgabe Sie im Herbst für 2011 hier wieder erwerben können - bezaubert die Blüte einer rosaroten Pflingstrose. Ich liebe diese Duftwunder sehr. In meinem Garten darf ich mich auf zwei Blüten in diesem Jahr freuen. Aufgenommen habe ich das Innere der Pfingstrose im grünen Reich meiner Freundin Barbara, wo mindestens zehn unterschiedliche Pfingstrosenbüsche von weiß, hellgelb, hellrosa bis dunkelrosa, gefüllt und ungefüllt um die Wette strahlen. Wirklich ein Traum!

Das Zitat für Juni lautet: "Ich erlaube mir unperfekt zu sein."

Perfekt sein ist für mich ein Synonym für alles richtig machen, nicht anecken, mich so verhalten, dass ich von möglichst vielen Menschen gemocht werde. Diese Annahme kann allerdings zu ziemlichem Stress führen. Dann, wenn ich mich selbst aufgebe, nur um anderen gefallen zu wollen. Beispiel: Wenn mich jemand um einen Gefallen bittet, und obwohl ich keine Lust habe oder es nicht machen möchte, 'ja' sage, aus Angst, der andere mag mich nicht mehr, wenn ich 'nein' sage. Es ist jedoch ein Trugschluss, dass mich andere nur mögen, wenn ich alles für den anderen tue, nur damit er glücklich wird. Erst mal weiß ich gar nicht, ob das den anderen wirklich glücklich macht und zweitens: Ist es gesund, wenn ich mich unglücklich machen muss, damit andere glücklich sein können? Da schüttle ich ganz doll den Kopf!

Wer mich wirklich liebt, der versteht oder respektiert mein 'nein'. Wer mich wirklich mag, der freut sich, wenn ich mich so zeige wie ich bin, auch wenn das bedeutet, dass ich anderer Meinung bin, keine Lust habe, etwas zu tun, was der andere sich wünscht, wenn ich Fehler mache, wenn ich Verabredungen absage - obwohl ich zuerst wollte...

Im Monat Juni will ich mir ganz bewusst erlauben, Fehler zu machen, unperfekt zu sein - und damit ganz besonders ich selbst.

Anja Kolberg

Montag, 03 Mai, 2010

Mai 2010

 

Das neue Blatt des Tischkalender 2010 zeigt eine herrlich blaue Kornblume vor sattgrünem Hintergrund. Durch den Regen der letzten zwei Tage ist das Grün draußen wie explodiert. Das Dankeschön der Natur für den heißersehnten Regen. Wochenlang kam kaum ein Tropfen vom Himmel. Das Foto entstand im Garten meiner Großmutter im Bergischen Land.

Der Text auf dem Kalenderblatt: "Ich lasse sein, was mir nicht gut tut."

Manchmal meine ich, ich müsste etwas tun, obwohl es mir nicht gut tut. Ich kann mich von dieser Last befreien und gut für mich sorgen, in dem ich sein lasse, was mir nicht gut tut.

Warum sich das lohnt? Ich lebe gesünder, ich achte auf mich und meine Bedürfnisse, ich sorge gut für mich. Meine Seele singt und mein Herz lacht.

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Donnerstag, 08 April, 2010

April: Verständnis

Von Januar bis April wurden die Blätter des Tischkalenders immer farbenfroher, das war ohne Absicht und freut mich jetzt um so mehr, denn das Aprilbild ist so ein fröhlich bunter Augenschmaus - ähnlich wie die Natur mehr und mehr ihre Farben entfaltet.

 

Auch als Hintergrundbild für meinen Computer ("Wallpaper") entwickelt es so eine Strahlkraft, ich spüre wie mir diese Fröhlichkeit gut tut.

Der Text über dem Tulpenstrauß: "Ich habe Verständnis für mich selbst." Wie oft bin ich unzufrieden mit mir, weil ich etwas nicht so geschafft habe, wie es in meiner Vorstellung möglich gewesen wäre? Wie oft setze ich mein Inneres unter Druck, jetzt müsse ich doch endlich wissen was ich will - dabei ist mein Inneres noch längst nicht soweit? Es sind die Momente, wo ich von mir erwarte etwas zu sein oder ein bestimmtes Verhalten zu zeigen, was gar nicht mir selbst entspricht oder nicht mehr entspricht. Und in solchen Momenten lädt der April ein, inne zu halten, den inneren Gesprächen zu lauschen und mich zu fragen, warum ich so handle oder nicht handle.

So mache ich einen Schritt auf mich selbst zu, lerne mich besser kennen und entwickle Verständnis für mich selbst. Ich lerne, mich selbst mehr zu lieben. Liebevoll mit mir umzugehen, statt hart und unnachgiebig. Das ist der Anbeginn vom Glück.

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 hier kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Montag, 01 März, 2010

März: Zeit für's Glück (?)

 

So ein schönes Kalenderblatt, das Lust auf Frühling macht, Lust auf's Leben und seine Möglichkeiten. Dazu noch der Spruch: 'Ich mache mich glücklich.'

Als ich heute früh das neue Blatt erblickte, wollte ich es am liebsten gleich wieder wegpacken. Zuviel des Guten für mich heute. Seit Tagen quält mich eine Erkältung, an ruhige Nächte nicht zu denken, dazu noch Minus Windangst, die diese Nacht zusätzlich fürs Wachbleiben sorgte. Dann noch Bauchweh und trübe Stimmung. Ist fast nicht zu toppen. Heute früh bekam ich von einem Bekannten, der von mir gehört hatte, dass es mir nicht gut geht, den lockeren Spruch gedrückt: 'Wir sollten dann mal in die Krankenhäuser fahren. Wenn man die Leute sieht, die sind noch viel schlechter dran, da geht es uns doch gut.' Worauf ich ehrlich sagte: 'Das wollte ich jetzt nicht hören und es hilft mir auch nicht weiter, eher geht es mir jetzt noch schlechter.' Eine andere Kundin, die zuhörte, grinste. 'Was mir wirklich geholfen hätte, wäre ein 'Oh, Erklältung, das ist aber doof' - also eine Portion Mitleid. Die würde mir helfen.' Darauf hin kam von ihm ein lang gezogenes 'Oooooh' und schwups, ging es mir schon ein bischen besser. Geht doch! Ich fühlte mich ernst genommen.

Als ich heute mittag wieder aufs Kalenderblatt schaute und wegen meiner immer noch bedrückten - Ich-bin-krank-und-es-will-gar-nicht-besser-werden-Stimmung das Blatt wieder gegen den Februar tauschen wollte, fiel mir Hühnersuppe ein. Das wär was. Hühnersuppe ist gut bei Erkältung. Als auf in den Laden, Zutaten gekauft, geschnippelt, alles in einen großen Topf. Der kocht jetzt unten vor sich hin und duftet himmlisch. Damit geht es mir jetzt schon ein riesen Stück besser.

... vielleicht ist die Hühnersuppe ja auch gut für meine Seele und ich mache mich so heute zumindest ein kleines bischen glücklich...

Anja Kolberg

Montag, 01 Februar, 2010

Willkommen Februar

 

Langsam entfaltet sich die Rolle des Farnblattes. Mir wird warm ums Herz bei dem grünen Hintergrund. Ich liebe diese Farbe.

Der Text des Februarblattes vom Tischkalender 2010*: "Ich gebe mir die Zeit, die ich brauche."

Als ich den Satz gestern las, dachte ich nur: Oh ja. Das passt.

Mir selbst die Zeit geben, die ich brauche und nicht die Zeit, die ich mir geben will: Dazwischen liegen Welten. Geben will ich mir meist wenig Zeit. Schnell, schnell soll es gehen, vorwärts, vorwärts auf meinem Weg. Meine Seele mit ihren unterschiedlichen Anteilen ist anderer Meinung. Sie braucht Zeit. Zeit, sich zu entwickeln. Zeit, mitzukommen oder auch nachzukommen in dieser Schnelllebigkeit, dich mich umgibt. Zeit, zu begreifen. Zeit, zu verstehen, warum die Dinge sind wie sie sind. Zeit, um mir klar zu werden, was ich wirklich will und was ich nicht mehr will. Die Feinheiten wahrnehmen, die mir wichtig sind. Und dies vor allen Dingen von dem zu unterscheiden, was die anderen wollen, was die Allgemeinheit für richtig hält, was 'man' tut und was nicht. Was will ICH?

Seelenzeit unterscheidet sich von der Zeit auf der Uhr, von der Zeit in To-Do-Listen und von der Zeit in den Plänen, die mein Kopf so entwirft. Meine Gedanken, meine Phantasie kann in Sekundenbruchteilen am Ziel sein, Hürden überwinden, tausend Schritte voraus hüpfen.

Doch der Rest von mir: Körper und Seele funktionieren nach einer anderen Zeit. Und die Zeit werde ich mir heute und diesen Monat ganz bewusst nehmen und geben. Die Zeit, die ich brauche. Die Zeit, die alle Anteile meiner Selbst brauchen, um anzukommen. Mit Geduld will ich warten, bis das innere Kind, mein Körper, mein Trotz, meine Angst, meine Zweiflerin - alle Anteile, soweit sind. Zwischenzeitlich werde ich mich wohl oft an den Januar erinnern und mir verzeihen, dass es nicht so schnell geht, wie ich will oder es von mir erwarte.

Einen ersten Schritt mit diesem Gedanken bin ich heute früh schon gegangen. Ich habe mich für die Zeit entschieden, die mein Inneres brauchte, um einen Termin in der Stadt wahrzunehmen. Weil es hier in Köln so geschneit hat und ich kein gutes Gefühl für eine Fahrt mit dem Auto hatte (obwohl ich im Schnee-verwöhnten Bergischen Land aufgewachsen bin und mir das 'eigentlich' nichts ausmacht), habe ich mich dagegen entschieden, diesen Blogbeitrag zum Februaranfang heute früh noch vor dem Termin zu schreiben, sondern habe die Zeit in die Hand genommen und bin statt dessen mit der Bahn gefahren. Das hat mir richtig gut getan: Mein Gefühl ernst nehmen, die Dinge in die richtige Reihenfolge bringen. Mich nicht klein machen mit dem Gedanken: 'Jetzt stell dich doch nicht so an. Das Fahren im Schnee macht dir doch sonst nichts aus. Das hast du schon so oft gemacht.' Sondern mich selbst ernst nehmen. Ich bin echt stolz auf mich.

Anja Kolberg

PS: Mein Gesicht ist endlich nicht mehr so grün wie der Hintergrund. Langsam verschwindet die Magen-Darm-Erkrankung. Eine wahnsinns Reinigung von innen!

* Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" konnte bis Mitte Januar über meinen Webshop bezogen werden. Alle Kalender 2010 sind verkauft. Hier im Blog schreibe ich jeden Monatsanfang etwas zum nächsten Kalenderblatt.

Freitag, 01 Januar, 2010

Frohes Neues Jahr

 

Heute beginnt nicht nur ein neues Jahr, sondern auch ein neues Jahrzehnt. Meine Gedanken hüpfen die vergangenen zehn Jahre zurück: 2000 bis 2009 - wow, was ist in den Jahren alles in meinem Leben geschehen, wie hat sich mein Leben verändert, wie habe ich mich weiterentwickelt... Ich spüre Wärme und auch Stolz für das Geschaffte.

Mit großer Vorfreude habe ich heute den neuen Kalender auf meinen Schreibtisch gestellt und das erste Blatt gelüftet. Auch auf meinem Desktop leuchten nicht mehr die roten Kerzen des Dezembermotivs, sondern die betenden und mit Rauhreif überzogenen Hände der Buddha-Statue. Mir gefällt die Farbe und Klarheit dieses Bildes. Das bedeutet einfach der Januar für mich: Neuanfang. Stille und zur Ruhe kommen. Konzentration und inne halten.

Januar-Blatt des Tischkalenders 2010

Thema des Monats: "Ich verzeihe mir."

Ich glaube jeden Tag gibt es etwas, das ich mir verzeihen kann: Wenn ich mich selbst oder andere mit Worten verletzt habe. Wenn ich ungerecht war. Wenn ich nicht alles geschafft habe, was ich wollte und mich deswegen mies fühle. Wenn ich mich selbst kritisiere. Wenn ich Fehler mache. Wenn ich mich verurteile für meine Gedanken... Wenn ich neidisch bin auf andere und mich deswegen schlecht fühle. Wenn ich merke, dass ich nicht so (gut) bin, wie ich sein könnte...

Mir fällt es leicht, ungnädig mit mir selbst zu sein. Zu eingeübt ist mein Verhalten, mich selbst für meine Fehler mies zu fühlen. Ein guter Schritt in Richtung meiner seelischen Gesundheit ist es, mir genau diese Unzulänglichkeiten zu verzeihen und mich damit anzunehmen wie ich bin.

Wenn Sie ein persönliches Exemplar des Tischkalenders möchten, im Shop können Sie ihn bestellen. Eine schöne Alternative sind die Desktopmotive, die den Kalenderbildern entsprechen, um einiges größer sind und durch den Bildschirm intensiv wirken.

Ein frohes Neues Jahr!
Anja Kolberg

Dienstag, 01 Dezember, 2009

Dezember-Zeit

Heute wechselt der Tischkalender 2009 das letzte Mal sein Aussehen. Zeit für den Dezember. In all der Hektik, die in der Adventszeit aufkommen kann, tut es mir gut, mich mit Ruhe, Licht und Frieden zu verbinden. Wenn ich diesen Monat auf den Kalender schaue, werde ich daran erinnert. Ich schließe die Augen und fühle: Frieden. Seufz. Tut das gut.

Klick zum Tischkalender 2010  

Wenn Sie den Kalender für 2010 haben möchten: Hier können Sie ihn kaufen.

Ich wünsche Ihnen schöne Dezembertage mit allem, was Ihnen gut tut.

Anja Kolberg

Montag, 02 November, 2009

November-Kind

Ein November-Kind ist der kleine Piepmatz auf dem Blatt für diesen Monat. Ich war im Japanischen Garten in Leverkusen unterwegs, es hatte gefroren und das Rotkehlchen flog vor mir her und setzte sich auf einen großen Stein in die Sonne. Drehte sich nach links, drehte sich nach rechts, ließ sich von der Sonne wärmen. Ruhte sich aus und zeigte sich mir. Ich hatte genügend Zeit, die Kamera einzustellen und diesen besonderen Moment einzufangen, den Sie auf dem Novemberblatt des Tischkalenders 2009 sehen können:

Klick gehts zum neuen Tischkalender  

Das war ein ganz seltenes Erlebnis für mich. Die Natur ist einfach besonders ... im November.

Möchten Sie den Tischkalender für das nächste Jahr kaufen? Hier im Shop finden Sie ihn.

Ich wünsche Ihnen schöne vier Wochen!

Anja Kolberg

Freitag, 02 Oktober, 2009

Huch, schon Oktober!

Der zehnte Monat im Jahr 2009. Herbst. Eine Waldlichtung. Sonne fällt auf den bemoosten Boden, einige Zweige und eine Pilzgruppe. Dieses Foto habe ich im Oktober 2007 auf einem Spaziergang mit Tante und Onkel im Bergischen gemacht. Gegen halb elf am Morgen zogen wir robuste Schuhe an, eine wärmende Jacke durfte nicht fehlen, Spazierstock in die Hand, die Kamera eingepackt und dann raus aus dem Haus. Minu war schon ganz aufgeregt. Ein Spaziergang - ein Spaziergang! Über die großen Wiesen bis an den Waldrand bei herrlich blauem Himmel und angenehm frischer Luft. Bei jedem Schritt sinke ich sanft in den Boden, das Gras ist nass vom Tau der Nacht. Mein Wunsch: Einen Fliegenpilz fotographieren. Mein Onkel hatte an einer Stelle schon mal welche gesehen. Ob jetzt welche dort waren? Fliegenpilze habe ich nicht vor die Kamera bekommen, dafür jede Menge anderer Motive: Moos, meinen Onkel bei der Wanderung

Klick direkt zur Shopseite

(wurde das Motiv Nr. 7 bei den Besonderen Doppelkarten), dann diese riesige Lichtung mitten im Wald, deren Boden über und über mit Moos bedeckt war. Ein Traum. Ich liebe Moos! Kleine und große Gruppen Pilze hatten sich auf dem Boden angesiedelt, Farn, wilder Fingerhut und über allem tanzten die Strahlen der Sonne.

Dabei entstand das obige Kalenderbild. Als wir mittags mit roten Wangen zurück waren, hatte Oma Sauerkraut mit Kartoffelpüree gekocht. Minu schlich sich während dem Essen aufs Sofa, wo sie genüsslich einschlief, denn auch sie war so herrlich müde von unserem Ausflug in die Natur geworden wie wir.

Für ein paar Stunden hatte ich alle Alltagsgedanken vergessen und so entstand der Spruch auf dem Kalenderblatt: "Die Sorgen am Waldesrand ablegen wie einen Rucksack. Zu schwer für eine schöne Reise."

Dieses Kalenderblatt wird mich die nächsten vier Wochen begleiten, auf dem Schreibtisch, auf der Fensterbank am Eßtisch und auf meinem Desktop als Wallpaper. Mit jedem Blick erinnere ich mich an den schönen Spaziergang mit Magdalene und Franz.

Ich wünsche Ihnen einen bezaubernden Oktober!

Anja Kolberg

PS: Bald ist es soweit. Der Tischkalender 2010 ist bald lieferbereit. Gestern habe ich die ersten Exemplare aus der Druckerei erhalten. Hm, sind die schön. Bin ganz verliebt! Nächste Woche werde ich ihn vorstellen.

Dienstag, 01 September, 2009

September!

Endlich: Ein neuer Monat! Ich konnte es wieder nicht abwarten, ein neues Blatt im Tischkalender aufzudecken. Diesen Monat lockt mein Blogmädchen Lilo zu einer kleinen Pause. Sie macht es sich schon mal auf einem orangeroten Kürbis bequem. Ja, eine kleine Pause ist immer drin - und sie tut soooooo gut! Neue Kraft tanken, zu mir kommen, inne halten - und dann ausgeruht frisch wieder ans Werk!

Ich wünsche Ihnen einen schönen September mit unendlich vielen kleinen Pausen

Anja Kolberg

Samstag, 01 August, 2009

Ich höre auf mein Herz

... Es weist mir den Weg.", so lautet das Kalenderzitat für den frisch geschlüpften Monat August.

 

Für mich ist das der Königsweg: Wirklich auf mein Herz hören. Das nicht nur so sagen, sondern auch zu tun. Hinhorchen, genau sein, Zwischentöne erkennen, dem Ruf des Herzens zu folgen, ihm zu vertrauen und in Folge dessen: Wunderbares zu erfahren.

Ich bin so froh, dass ein neuer Monat begonnen hat, die letzten Tage eines Monats füllen mich mit Sehnsucht nach dem Neuen aus. Heute ist es soweit. Etwas Neues beginnt und das zeigt sich im Kalenderblatt.

Einen zauberhaften, wundervollen August für Sie!

Anja Kolberg

Dienstag, 02 Juni, 2009

Juni 2009: Ein kühner Traum

Tischkalender - Klick zum Shop

"Ich wage einen kühnen Traum", so der Text des Tischkalenders 2009 und des Wallpapers für den Juni. Auf dem Foto lockt ein knospiger Zierlauch und eine Ahnung wie schön er erblüht sieht man im Hintergrund.

Kühne Träume - hm, das regt meine Phantasie an: Was wäre über meine bisherigen Grenzen hinaus ein Wunsch, den ich habe? Nehmen wir an, alles würde bestens laufen, mir ginge es blendend, alles ist gut UND ein kühner Traum ist in Erfüllung gegangen - wie würde ich diese Situation beschreiben? Ist das vielleicht einen kühnen Gedanken wert?

Im Juni lasse ich meine Gedanken freien Lauf und träume - immer dann, wenn ich wieder auf das herrliche lila-grüne Bild schaue.

Schöne Träume!

Anja Kolberg

Freitag, 01 Mai, 2009

Mai-Glück

Tischkalender - Motiv Mai 2009  

"Mit Achtsamkeit entdecke ich die besonderen Schätze des Lebens", so lautet mein Zitat für den Mai 2009 auf Tischkalender und Desktopmotiven.

Achtsamkeit bedeutet für mich Stille. Mit Ruhe und einer gewissen Langsamkeit etwas wahrnehmen.

Besondere Schätze des Lebens sind für mich große Kleinigkeiten wie ein badender Vogel in unserem Bachlauf oder ein unerwarteter Gruß, den mir ein lieber Mensch schickt. Es ist ein Kompliment, das ich bekomme. Oder eines, das ich gebe und bei dem der Empfänger ein warmes Strahlen auslöst.

Im letzten Jahr habe ich den Marienkäfer auf dem Klee in unserem Garten gefunden. Das war ein besonderer Schatz für mich, der einen ganzen Kübel Glücksgefühle über mir ausgeschüttet hat.

Zauberhafte Maitage für Sie. Schön, dass Sie da sind!

Ihre Anja Kolberg

Mittwoch, 01 April, 2009

April

Das Leben erwacht.
Ich nehme mir die Zeit,
die ich brauche.
Kalender "Eine Freude für's Herz" April 2009

Tischkalender 2009

Die Schachbrettblume ziert das Kalenderblatt des frisch geschlüpften Monats. Eine bezaubernde fedrig leicht wirkende Blüte, die auf einem hohen Stengel sitzt und sachte im Frühlingswind hin und her wiegt. Ich mag diese Zwiebelblume sehr, zeigt sie mir doch, dass die Natur von Tag zu Tag mehr erwacht.

Alles braucht seine Zeit. Die Natur, um ihre ganze Pracht zu entfalten. Und ich selbst, um mich selbst zu entfalten. Manchmal geht es mir nicht schnell genug, dann versuche ich zu erzwingen, was nicht zu erzwingen ist. Leichtigkeit und Beschwingtheit kommt in mein Leben, wenn ich mir die Zeit gönne, die ich brauche, die "es" braucht, um zu wachsen. Auch wenn es länger dauert, als mein Verstand will.

Das Gras wächst nicht schneller, wenn ich daran ziehe...

Einen grünen, blühenden, beglückenden, wärmenden, lebensfrohen April!

Anja Kolberg

Montag, 02 März, 2009

März: Ein Stück vom Glück

Tischkalender 2009 - Motiv März

Endlich ist er da - mein Lieblingsmonat und der meterologische Frühlingsbeginn!

Ein Stück vom Glück habe ich am Wochenende erlebt: Die ersten warmen Temperaturen dieses Jahres, Gartenschuhe und Gartenklamotten an und hinaus an die frische Luft. Sträucher schneiden, Kübel putzen, den Pflanzen Nahrung geben und mich zwischendurch in die Sonne setzen. Herrlich, einfach herrlich. Das ist für mich ein Stück vom Glück. Damit ist die Vorfreude auf die kommende Freiluftsaison entfacht, ich kann kaum abwarten, bis die Stauden wieder aus der Erde kommen, neue Triebe bilden. Manche Gartenbewohner sind schon kräftig dabei: An den Rosen konnte ich viele Knospen entdecken und die der Zierkirsche werden von Woche zu Woche kräftiger. Ein Stück vom Glück macht froh!

Das Märzmotiv: Farbenfrohe Bellis, hier eine Zuchtform des Gänseblümchens. Freude für Ihren Schreibtisch: Holen Sie sich den Tischkalender und die Desktopmotive für Ihren Computer.

Ich wünsche Ihnen einen zauberhaften März!

Anja Kolberg

Montag, 02 Februar, 2009

Willkommen Februar!

Die Blüte einer Lenzrose (Helleborus) ziert das Februarblatt des Tischkalenders 2009. (Jetzt auch als Desktopmotiv erhältlich.) Dieses besonders gezeichnete Exemplar habe ich im Japanischen Garten in Leverkusen fotografiert. Eines meiner liebsten Ausflugsziele, wenn ich Lust aufs Fotografieren habe. Der Winter ist die Blütezeit dieser Staude, in meinem Garten dauert es nicht mehr lange und auch dort zeigen sie ihre ganze Pracht. Vor einigen Jahren dachte ich: Im Winter gibt es gar nichts Blühendes. Wie man sieht, stimmt das nicht, es gibt so viele wundervolle Winterblumen!

Mein Zitat für den Februar lautet: 'Ich vertraue der Weisheit in mir.' Meiner inneren Weisheit (meiner Seele, inneren Stimme) vertrauen, bedeutet, ihr mehr Gewicht zu geben, als der Meinung anderer oder der meines Verstandes. Das Zitat erinnert mich daran, zu mir zu halten, mich anzunehmen wie ich bin. Mich zu trösten, mir Aufmerksamkeit zu schenken, meinen Gefühlen zu vertrauen.

Wenn ich meiner inneren Weisheit vertraue, bin ich auf einem guten Weg. Dem Weg zu mir selbst.

Einen schönen Februar!

Ihre Anja Kolberg

Links: Japanischer Garten Leverkusen. Helleborus-Stauden.

Tischkalender 2009 im Shop. Wallpaper im Shop.

Donnerstag, 01 Januar, 2009

Januar!

 

"Eingehüllt in Stille breitet sich Ruhe in mir aus." Das ist mein Text für den Januar im Tischkalender 2009.

Heute früh konnte ich es gar nicht erwarten, den neuen Kalender einzuweihen. Das Januarlicht auf das Blatt zu lassen. Dieses kühle Blau, die Stille des Schnees. Wie gut passt diese Stimmung zu diesem Monat: Vorbei ist die Hektik der vergangenen Feiertage. Gelassenheit kehrt ein. Die längsten Nächte sind überstanden, das Licht kehrt jeden Tag stetig zu uns zurück.

Eingehüllt in diese Stille des klaren Januarlichts spüre ich, wie sich Ruhe in mir ausbreitet. Entspannung. Ja zum Neuen!

Neugierig kann ich nach vorne schauen: Was möchte ich tun? Was erwartet mich in diesem Jahr? Worauf habe ich Lust?

Oder einfach mein Da-sein genießen: Die Stille des Winters. Die Schönheit der Natur. Mich selbst. Das Leben. Und die Ruhe und Gelassenheit, die das mit sich bringt.

Auf einen wunderbaren Januar!

Anja Kolberg

PS: Wenn Sie den Kalender auch in Ihrem Reich haben möchten: Im Webshop können Sie noch Ihr persönliches Exemplar bestellen und geliebten Menschen eine Freude fürs neue Jahr machen.

Montag, 01 Dezember, 2008

Dezembertage

Er ist angebrochen: Der letzte Monat im Jahr 2008. In 23 Tagen ist Weihnachten, in 31 Tagen haben wir 2009. Rast die Zeit schneller als sonst?

Der letzte Monat im Jahr ist etwas ganz besonderes für mich. Ich liebe die lichtvolle Adventszeit. Am Samstag haben wir wahrhaftig den Baum gekauft und aufgestellt. Anschließend habe ich ihn geschmückt, auch einen Adventskranz gebastelt - dazu gab's Weihnachtsmusik von der CD. Das hat alles viel viel Freude gemacht und ich bin in Weihnachtsstimmung gekommen. Schön! Diesmal ist es ruhig und schön. Keine Hektik. Stille. Ruhe. Bewegung und Ausgleich. Es passt! Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich das schon mal hatte. *Hüpf*

Am Sonntag Nachmittag (meine berühmt berüchtigten Bauchschmerzen waren mal wieder da), habe ich es mir auf der Couch gemütlich gemacht. Mein Mann hatte den Kaminofen eingeheizt und während er sein Mittagsschläfchen hielt, habe ich mir aus der Sammlung der Audrey Hepburn-Filme 'Sabrina' angeschaut. Zwar nicht mein Lieblingsfilm, aber so schön alt - und damit völlig anders als Filme heute - und so anders das Frauenbild damals... Unterm Strich genau die Romantik und Gemütlichkeit, die ich für diesen Nachmittag brauchte.

Heute dann das neue Kalenderblatt: "Im Dunklen ein Licht entzünden." Das tut mir so gut, wenn es draußen dunkel ist, insbesondere früh am Morgen, wenn es düster ist und ich aufstehen muss. (Heute früh, ich zeige mir immer noch den Piepvogel, wie ich genau diesen Zeitpunkt wählen konnte, hatte ich - es ist Montag - um 8 Uhr in der Kölner Innenstadt einen Zahnarzttermin.) Vorher habe ich mir viel Licht gegönnt, das hat gut getan. Der Zahnarzt hat zwar nicht gebohrt, aber leider leider kommt das noch... Aua! Doof! Der Dezember fing also nicht wirklich super an, dafür wird der Rest jetzt besser (bis auf den nächsten Zahnarzttermin am 15.12.).

Ein Licht im Dunklen entzünden.

Hoffnung hereinholen.

Fröhlichkeit.

Wärme.

Liebe.

Verbundenheit.

Das Helle im Dunklen zum Leuchten bringen.

Ich wünsche Ihnen zauberhafte Adventstage!

Anja Kolberg

Montag, 03 November, 2008

Start in den November

 

"Lieben, was ist" - das ist der Text des neuen Kalenderblattes für November. Ein herbstgefärbtes Ahornblatt liegt auf einem grün bemosten Stein. Hm, das Motiv liebe ich. Ich liebe Moos.

Was bedeutet "Lieben, was ist"?

Für mich bedeutet es, daran erinnert zu werden, dass ich gut so bin wie ich bin. Mich anzunehmen wie ich bin. Mit allen Ängsten, Sorgen, Macken, schönen und starken Seiten. Meinen Körper zu lieben wie er ist, statt daran rumzumäkeln oder genervt zu sein, wenn er schmerzt oder meine Seele weh tut. Auch die schmerzhaften Erfahrungen im Leben annehmen und lieben, die da sind und in mein Leben treten.

Spüren, sie wollen mir nichts böses. Es sind Aufgaben für meinen Lebensweg. Themen, die ich noch zu lernen habe. Manche Herausforderungen lerne ich schnell, für andere brauche ich länger. Da kommt eine (meist ziemlich blöde und anstrengende) Situation so lange in meinem Leben vor, bis ich sie verstanden habe, mich verstanden habe und etwas daran ändern konnte, z.B. meine Einstellung oder mein Verhalten. Aber solange, bis es endlich gelöst ist, bleibt mir nur eines: Lieben, was ist.

Einen wunderschönen November!

Anja Kolberg

PS: Ich arbeite weiter auf Hochtouren am Shop. Lassen Sie sich überraschen. Nicht mehr lange und Sie können den neuen Kalender und die Weihnachtskarten anschauen und bestellen.

Dienstag, 02 September, 2008

September

Auf dem neuen Kalenderblatt lockt die Rose "Marie Curie" (von Meiland Rosen) mit:

"Mein Duft entführt dich ins Reich der Phantasie."

Meine Mutter hat gestern eine Blüte ins Wohnzimmer gestellt und berichtete mir eben, dass der ganze Raum von ihrem Duft eingehüllt ist. Hm.

In meinem Garten stehen noch einige Rosen in den Knöpfen. Sie wollen zum Ende des Sommers noch mal so richtig auftrumpfen. Darauf freue ich mich sehr!

Anja Kolberg

Freitag, 01 August, 2008

Huch, schon August!

Gerade schaue ich auf den Kalender - ich kann ein neues Blatt nach vorne stellen. Der August ist da.

Auf dem Kalenderblatt lockt ein Sommerhut auf einer grünen Wiese zur Pause. Bei dem schwülen Wetter werde ich gezwungen, Pausen zu machen, aber mache ich wirklich bewusste Pausen? Ja, morgens die Tasse Kaffee und die Zeitung auf der Treppe zum Garten. Aber danach? Vielleicht möchte mich der Kalender an mehrere bewusste Pausen erinnern. Inne halten. Die Augen schließen. Durchatmen. Mich sammeln. Hören. Riechen. Schmecken. Fühlen. Sehen.

Ich glaube, das wäre eine gute Übung im August für mich.

Anja Kolberg

Dienstag, 01 Juli, 2008

Sommermonat Juli

Ich wollte in die Überschrift schon schreiben: "Jetzt neu und einmalig!" Denn dieser Monat ist nagelneu. Wir können unsere Geschichte neu beginnen. Ein unbeschriebenes Blatt so wie jeder Tag ein neuer Anfang ist. Einmalig ist dieser Monat auch, denn der Juli 2008 wird nie wieder kommen.

Heute früh habe ich brav ein neues Kalenderblatt nach vorne gestellt:

 

Fußspuren durch den Sand. Am Meer entlang. Der Himmel zaubert mit Farben und Formen ein Gemälde. Die Luft ist frisch und salzig. Der Wind streicht kühl über meine Haut. Das Meer kitzelt zwischendurch meine Füße. Der Horizont kommt mir unendlich vor. Ich komme zu mir. Atme. Gehe. Fühle.

Da sein.
Kraft tanken.
Die Weite spüren.

Das Meer ist etwas wunderbares für mich. Ein besonders kraftvoller Ort. Egal wo auf der Welt. Für mich ist immer der schönste Moment, wenn wir Richtung Meer fahren: Der erste Blick auf das weite, endlose.

Schönen Juli!

Anja Kolberg

Freitag, 02 Mai, 2008

Der Mai ist gekommen...

Herrlich - der Mai ist da. Ein wundervoller Monat: Alles grünt, sprießt, wächst. Ich bekomme so richtig gute Laune, wenn ich an diesen Monat denke. :o)

Es heißt ja: "Alles neu macht der Mai." Glückwunsch an Petra-Ute Köllen-Chaverial, die seit gestern Besitzerin des Geschäfts Blumen-Stil in Köln-Junkersdorf ist. Schauen Sie doch mal vorbei: Kirchweg 131.

Bei dem Text auf dem Kalenderblatt "Alles einfache ist gut." werde ich ganz ruhig und entspannt. Warum? Weil es nichts mit Perfektionismus, überzogenen Ansprüchen und Erwartungsdruck zu tun hat. Und das tut gut.

Einen schönen Mail voller Glück und
wunderbarer Überraschungen für Sie!

Anja Kolberg

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Mittwoch, 30 April, 2008

Ein letztes Mal...

... steht heute auf dem Kalender: "Was braucht deine Seele heute, um froh zu sein?"

Schon spinxe ich nach vorne: Was für ein Bild - was für ein Text kommt im Mai? Was wird der neue Monat bringen? Werden sich meine Hoffnungen erfüllen? Was wird sich ändern? Ich schaue zurück: Welche Änderungen hatte der April für mich im Gepäck?

Ich konzentriere mich auf das Hier und Jetzt. Frage mich ein letztes Mal:

Anja, was braucht deine Seele heute, um froh zu sein? Schreiben. Ich will schreiben. So viel ich kann. Schreiben. Ohne zu denken. Tun.

Einen zauberhaften Tag und einen zauberhaften Tanz in den Mai

Anja Kolberg

Samstag, 01 März, 2008

Startschuss für den Frühlingsmonat

Ich liebe den März! Mein Liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieblingsmonat!

Heute konnte ich das neue Kalenderblatt nach vorne stellen. Ein neuer Monat hat für mich so etwas frisches, unbekümmertes und ich schaue innerlich mit Neugier nach vorne, was mich denn diesen Monat so erwarten wird...

Auf dem Kalenderblatt spielt meine kleine Freundin auf einer wunderschönen Frühlingswiese mit Ihnen verstecken. Sie ist ganz aufgeregt wegen der vielen bunten Blumen und überall duftet es so wundervoll nach Frühling!

Viele neue E-Cards habe ich eingestellt. Viel Freude beim Verschicken!

Wir haben heute den Garten trotz Sturm "Emma" klar Schiff gemacht. Zwar hat der Wind diese Nacht unsere Gartenbank einmal durch den Garten geschoben und eine Holzplanke daraus gelöst, aber sonst keine Schäden. Jetzt sieht der Garten wie eine riesige Schlammlandschaft aus. Schön! Man müsste ein Schweinchen sein. Das hätte seine Freude! :o)

Ganz herzliche Grüße und einen guten Start in den neuen Monat!

Ihre Anja Kolberg

PS: Den Kalender können Sie hier noch bestellen.

Mittwoch, 02 Januar, 2008

Frohes Neues Jahr!

Ein Zyklus beginnt. Der neue Tischkalender steht glänzend auf meinem Tisch und ich schaue auf eines meiner Lieblingsbilder: Herz, Schlüssel und Hufeisen auf Moos. Das Kalenderblatt Januar 2008 mit dem Text:

"Der Schlüssel zum Glück: Höre auf dein Herz."

Das passt gerade genau in meine Stimmung. Denn die ist: "Was will ich 2008? Was ist mir wichtig? Welche Prioritäten will ich setzen?"

Damit ich vor allem bei meinen unternehmerischen Planungen nicht nur nach dem finanziellen Aspekt gehe, kommt dieses Kalenderblatt zum richtigen Zeitpunkt.

Ein Dialog mit meinem Herzen. Das fühlt sich gut an.

Einen schönen Tag und

alles Gute für 2008!

Anja Kolberg

PS: Sie möchten sich den Tischkalender auch für Ihren Schreibtisch gönnen? Hier können Sie ihn bestellen.(Ein neues Fenster öffnet sich.)

Montag, 03 Dezember, 2007

Adventsmonat Dezember

Die gemütliche Zeit beginnt: Der Advent. Ich mag diese Tage und Wochen ganz besonders gerne.

Die letzten Kalenderblätter von 2007 sind nach vorne gerückt:

 

Die Adventszeit ist nicht nur schön, sondern oft stressig. Und einen Ruhepol bildet das "Frieden"-Bild des Kalender "Sein". Eine einzelne Schneeflocke habe ich dafür eingefangen. Ruhe. Die Konzentration auf die Einfachheit der Natur. Kraft tanken.

 

Ein Herz aus Beeren im Schneebett. Das ist das andere Kalenderblatt. Es gibt Zeiten, da fühlen wir uns klein und dann kommt dieses Blatt genau richtig. Es wärmt Herz & Seele mit: "Du bist wichtig."

Wenn Sie den neuen Tischkalender 2008 "Das Leben genießen" auf Ihren Schreibtisch sehen möchten oder damit anderen eine Freude schenken: Hier ist die Shopseite.

Einen ruhigen und freudigen Adventstag

Anja Kolberg

Freitag, 02 November, 2007

Novemberzeit

Bisher macht der November, was ein November machen soll: Nebel. Trister Himmel. Nieselregen. Es ist früh dunkel. Kalt. Nass.

Das Wetter bringe ich mit englischen Schwarz-Weiß-Krimis in Verbindung oder mit mystischen Landschaften. Und die herrliche Gemütlichkeit, die dann drinnen herscht. Hm... Selbst ein Spaziergang an der frischen Luft (Minu und ich machen ja täglich unsere Runde) wird zur Freude, weil es dann drinnen um so wärmer ist. Der November hat viel Schönes! Die Vorfreude auf Weihnachten fällt mir ein. Ich freue mich schon so auf das Plätzchenbacken mit meiner Freundin und ihren Kids, den Weihnachtsbaum, die große Schale mit Nüssen auf dem Tisch, die Kerzen...

Zwei neue Kalenderblätter strahlen mich im November an:

Im Tischkalender "Leben" ist es das Gehäuse einer Schnecke, welches mir beim Spaziergang vor die Füße viel und das ich ganz besonders mag. Der Text: "Alles ist gut." Als ich das Bild gestern früh gesehen habe, dachte ich nur: "Wow, ist das schön." Mit dem Text zusammen: Ein Gedicht. Ich klopfe mir auf die Schulter: Habe ich wirklich gut gemacht. :o)

Auf dem Kalender "Sein" ist es ein Herbstblatt vor blauem Himmel mit dem Text "Loslassen". Ein buntes, fröhliches Bild mit einem so ernsten Text. Puh, denke ich erst einmal und die Gedanken hüpfen zu meinem Großvater, zu Allerheiligen... Wie konnte ich blos dieses ernste Thema wählen?

Dann sehe ich das Blatt, das bald vom Baum losgelassen wird, damit der Baum Kraft für den Winter hat. Loslassen.

Manchmal will ich alles steuern, alles bestimmen können. Aber es gibt Situationen, da kann ich nur eines: Loslassen und dem Himmel seine Arbeit überlassen. Darauf hoffen, dass das Richtige für mich geschehen wird. Und dadurch entsteht ein freier Raum. Freier Raum, der mit etwas Neuem gefüllt werden kann. Etwas, das heute besser zu mir und meinen Lebensbedingungen passt als das bisherige, liebgewonnene.
Ich habe schon so oft Altes losgelassen, gerade denke ich speziell an Aufräumaktionen, die ich in den vergangenen Jahren gestartet habe: Unterlagen von alten Projekten weggeworfen. Nicht verwirklichte Ideen losgelassen - ganz konkret: Zettel zerrissen, in den Müll geworfen. Ordner gelehrt mit Informationen, von denen ich dachte: Die brauche ich nochmal, Trainings, die ich nicht mehr halten wollte. Als ich dies das erste Mal machte, entwickelte ich Monate später meinen ersten Kalender. Letztes Jahr habe ich erst die Workshops, dann das Büro in Zollstock und im Frühjahr die Coachings losgelassen. Nach einigen Monaten der Erholung, des Besinnens, des ziemlich schlapp seins habe ich wieder Kraft gefunden und neue Energie für meine kreativen Projekte entwickelt. Wow, das ist ein tolles Gefühl. Ich habe so oft losgelassen, ohne zu wissen, was danach kommt. Ich wusste nur eines und das ganz bestimmt: Das Bisherige stimmt so wie es ist nicht mehr. Und es blieb mir nur eines: Vertrauen haben in mich selbst, in meine Gefühle. Dass dies der richtige Schritt ist. Und das Vertrauen und der Mut und das Risiko lohnte sich: Bisher hat sich durch loslassen immer eine gute und stimmige Lösung entwickelt.


Das sind meine kleinen Wunder und Hoch-Zeiten im Leben. Erfüllung finden. Bestätigung finden in mir selbst. Das ist genial gut! Durch das Loslassen nehme ich einen neuen Blickwinkel ein, so wie das herrlich bunte Herbstblatt auf dem Kalender, das zu Boden fällt und eine neue Position einnimmt, so wie auf der E-Card hier. Ganz anders, aber doch bezaubernd. Und jetzt sieht das Kalenderblatt "Loslassen" für mich gar nicht mehr beängstigend aus, sondern wunderbar lebendig, fröhlich, spannend. Das pure Leben! Alles wird gut!


Ich wünsche Ihnen und mir ein tolles Wochenende!
Ihre
Anja Kolberg
P.S. Wollen Sie vom neuen Tischkalender durch das Jahr 2008 begleitet werden? Hier können Sie ihn bestellen.

Montag, 01 Oktober, 2007

Der goldene Oktober beginnt

Neue Kalenderblätter hüpfen in die erste Reihe:

"Zum Glück brauchst du Freiheit, zur Freiheit brauchst du Mut" meint Perikles auf dem Tischkalender Leben.

Für den Schritt in die Freiheit braucht man Mut. Das Kalenderblatt erinnert mich an die Möwe Jonathan und daran, mutig zu sein, wenn es darum geht, meine Wünsche zu verwirklichen. Auch wenn ich Angst habe, diesen Schritt zu wagen.

Wie eine Schale fängt die geöffnete Rosenblüte den Regen auf. Diese Blüte ist für mich die pure Schönheit der Natur. Erntedank fällt in den Oktober. Wenn ich auf das Jahr 2007 zurück blicke, empfinde ich große Dankbarkeit, für das, was ich bekommen habe. Die Erfahrungen, Geschenke, liebe Briefe, Feedback, neue Kontakte, interessante Menschen, die mir begegnet sind, neue Wege, die ich beschritten bin. Wow, ja tut gut. Ich bin reich. :o)

Ich wünsche mir einen goldenen Oktober! Und Sie?

Herzlich,

Anja Kolberg

Montag, 03 September, 2007

Willkommen September!

Die neuen Kalenderblätter: Der Tischkalender "Sein" 2007 erinnert an den Reichtum, der einfach da ist - zum Beispiel in der Natur. Oder all die Selbstverständlichkeiten, die ich im Überfluss habe und die für Menschen in anderen Ländern kostbar oder gar unerreichbar sind: Bildung. Politische Sicherheit. Freie Meinungsäußerung. Immer frisches Wasser. Banalitäten? Beileibe nicht. Purer Reichtum, der mich umgibt!

 Auf dem Tischkalender "Leben" 2007 steht ein Zitat von Laotse "Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest Schmetterling." Es spiegelt die Ängste wenn man z.B. etwas loslässt, das einem lieb und teuer war und macht zuversichtlich darauf aufmerksam, dass das, was danach kommt, noch schöner ist!

Einen guten September für Sie!

Anja Kolberg

Mittwoch, 01 August, 2007

Neuer Monat - neues Glück!

Wieder einmal ist ein Monat vorbei. Ich beobachte immer wieder erstaunt, wie sehr ich mich am Ende eines Monats auf einen neuen Impuls durch das nächste Kalenderblatt freue. Heute ist es soweit: Der August ist da! Hallo!

Auf dem Kalender "Sein", der mir so sehr durch seine Einfachheit und Klarheit ans Herz gewachsen ist, strahlt mich eine Rosenblüte an. "Fülle" steht darauf. Was verbinde ich damit? Wohlbefinden. Den inneren Reichtum erkennen, all das Glück und die guten Dinge, die ich auf dem Haben-Konto meines Lebens verbuchen kann. Die Fülle in mir. Ja, vielleicht sogar die Fülle meines Körpers. Es muss auch etwas Gutes daran geben, sonst wäre sie nicht da. Mein Körper ist ja nicht blöde, er hat einen Plan. Nur habe ich ihn noch nicht durchblickt. Aber eines Tages, da werde ich ihn völlig verstehen. Jetzt - in diesem Monat - geht es darum, die Fülle in meinem Leben zu entdecken und sie zu genießen.

Zu einer Pause lädt der Kalender "Leben" Sie im August ein. Das Zitat - frei nach Ovid - lautet: "Gönn' dir eine Pause. Ein Feld, das geruht hat, trägt wundervolle Früchte." Es erinnert mich daran, nicht immer nach vorne zu hasten, neue Ziele zu suchen, sondern im hier und jetzt inne zu halten und mir zu ERLAUBEN, eine Pause zu machen. Wohlwissend, dass dies gut für meine Zukunft ist. Auch wenn ich jetzt noch nicht weiß, wie es weiter gehen wird. Fühlt sich gut an und bestärkt mich darin, auf dem richtigen Weg zu sein.

Einen zauberhaften August!

Anja Kolberg

P.S. Die beiden Kalender erhalten Sie jetzt um 50% reduziert. Noch 5 Monate Freude tanken!

Dienstag, 03 Juli, 2007

Sinnlos Freude haben & LEBEN

Da ist er endlich, der neue Monat JULI. Er glänzt, blitzt und blinkt. Zugegeben, bislang noch ein wenig nass, doch genau das könnte ein Zeichen für einen atemberaubenden Altweibersommer sein. Jetzt werden die Wassertanks aufgefüllt! Wer sagt's denn? Jetzt kommt wahrhaftig die Sonne heraus. :o)

Hier die beiden neuen Kalenderblätter:

"Hab' sinnlos Freude und deine Seele strahlt!"

Das Bild in rot-gelb habe ich auf der Sommerakademie der Alanus Kunsthochschule in Bonn gemalt. Eine tolle Erfahrung!

Mit den Händen in den Acryltopf gegriffen und mit dunkelroter Farbe begonnen und mit Gelb immer weiter nach außen weggestrichen. Hm, das hat sich gut angefühlt und Spaß gemacht. Seit dem nutze ich meine Finger und die Hand auch als Pinsel. Acrylfarbe lässt sich ganz leicht von der Haut lösen und abwaschen.


Zwei Wochen dauerte die Sommerakademie. Ich war stolz, mir 2001 die beiden Wochen Auszeit von der Selbstständigkeit für mich zu nehmen. Am Anfang war ich noch sehr erfolgsgesteuert: Wie viel Bilder muss ich am Tag malen, damit sich der Kurs lohnt, damit er für mich Sinn macht?

Ich war dankbar, dass unser Kursleiter uns völlig freie Hand und Raum ließ. Es war ja auch der Kurs "Freies Malen". Doch frei verhielt ich mich nicht: Ich folgte den Zeiten des Kurses wie auf einer Arbeitsstelle: Beginn. Mittag. Gruppenbesprechung. Weitermalen. Essen. Feierabend. Abends viel ich todmüde vom Stehen, Malen, mich kreativ Ausleben und den unzähligen Eindrücken ins Bett. Ich war zum Malen im Kurs. Also malte ich, was das Zeug hielt. Das war für mich der Sinn dieser Veranstaltung.

Am nächsten Tag unterhielt ich mich in der Mensa mit einer Teilnehmerin, die vom Gegenteil erzählte: Am Abend würde sie noch beschwingt mit ihrem Mann spazieren gehen. Sie war im Singkurs und besonders toll wäre der Kreistanz am Abend. Alle konnten daran teilnehmen. Und während ich am Abend zuvor noch über diese Veranstaltung gelächelt hatte, ließ ich mich von der begeisterten Erzählung anstecken und ging einfach mit: Ein großer Raum. Musik. Holzboden. Nackte Füße. Aufregung.

Wir stellten uns in einem Kreis auf, fassten uns bei den Händen und die Leiterin machte die Schritte vor. Erst langsam, dann wurde es immer schneller. Alles ohne zu sprechen. Nur sehen, nachmachen, den Takt mit dem Körper fühlen. Es dauerte nur wenige Momente und ich lachte über das ganze Gesicht. Den anderen ging es genau so. Freude durchströmte mich. Lachen. Glücksgefühle. Schweben. Wir unterhielten uns ohne zu sprechen. Ich hatte sinnlos Freude! Mein Herz strahlte.

An diesem Abend ging ich beschwingt mit einem Lächeln ins Bett. Kein Gedanke an schmerzende Füße. Ein tolles Erlebnis.

Am nächsten Tag änderte sich mein Verhalten beim Malen: Ich begann, die Zeit zu genießen und nicht mehr "zu arbeiten". Immer mehr zog es mich während unserer Kurszeiten zu Gesprächen mit anderen Teilnehmern über das wundervolle Gelände des alten Hofes mit Blick in die Rheinebene. Ich trank zwischendurch einen Kaffee in der Caféteria, machte einen Ausflug zu einer Pferdekoppel. In der Mittagspause legte ich mich auf die Wiese unter die Apfelbäume und träumte vor mich hin. Geigen- und Klaviermusik von musikliebenden Teilnehmern schwebte über die Wiese bis an mein Ohr. In der Ferne das Klopfen der emsigen Holzschnitzer-Gruppe.

Das ist die Geschichte zum Kalenderblatt "Juli" des "Leben"-Tischkalenders.

Freude hat nicht unbedingt etwas mit Leistung zu tun. Unsere Seele strahlt, wenn sie sinnlos Freude empfinden darf. Keine Leistung. Kein Anspruch. Keine Erwartung. Nur da sein und Spaß am Leben haben. Daran möchte Sie der Juli erinnern.

Das ist LEBEN pur.

"LEBEN" - das ist auch der Titel des Kalenderblattes Juli im Tischkalender "Sein".

 Ich wünsche Ihnen einen traumhaften Juli - voller LEBEN und dem MUT zu sinnloser FREUDE.

Ihre SEELE wird strahlen.

Von Herzen

Anja Kolberg

P.S. Wenn Sie mehr über die Alanus Kunsthochschule wissen möchte: Alanus.edu & die Sommerakademie-alfter.de



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