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Donnerstag, 10 September, 2015

Gelassenheit auf dem Tischkalender für September

Tischkalender 2015

Das ist das Kalenderblatt für September 2015 des Tischkalenders 'Balsam für die Seele'.

Ich sende Ihnen zu diesem für mich so wundervollen Bild die Impulse als kleine Inspiration. Die Impulse werden per Mail verschickt. Es sind meine monatlichen Gedanken zu beiden Kalenderseiten. So können Sie sich einen Eindruck verschaffen, was ich darin so schreibe. Dieses Mal habe ich einen inneren Dialog geschrieben.

Auf dem Foto: Hortensien aus meinem Garten umkreisen eine leuchtende Kerze. Im Hintergrund ein Liegestuhl.

Der Text: 'Was in unserem Leben sein soll, wartet auf uns.'

Bild und Text lösen Ruhe, Entspannung und Gelassenheit in mir aus. Ich liebe diese Gefühle. Sie erlösen mich von einer Angst, etwas zu verpassen, wenn ich befürchte nicht gut genug oder nicht schnell genug zu sein.

Der September lässt mich durchatmen. Ich 'muss' nichts tun, mich nicht quälen oder zu etwas zwingen, weil: Was kommen soll, wird kommen. Gerade in der momentanen Situation - wo ich mehr will als ich kann und damit klar kommen 'muss'/will/darf ..., hilft mir dieses Bild, gnädig mit mir zu sein. Immer, wenn ich darauf schaue, beruhige ich meinen Geist.

Ich habe Lust auf einen Dialog mit meinem Inneren, um mir meine Ungeduld, mein Zaudern mit meiner körperlichen Situation anzuschauen. (Es ist wieder stärker geworden mit der Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeit. Warte jetzt auf Bericht eines Endokrinologen ... Blutwerte Hausarzt ok, das ist ein gutes Gefühl.)

Anja: Mich nervt die Situation so an. Nichts wird gefunden und mir geht es einfach nicht gut. Was mache ich falsch?

(Überlege kurz, wer mir antworten könnte. Au ja, ein Dialog mit meinem Inneren Heiler!)

Innerer Heiler: Du machst nichts falsch, Anja. Alles, alles ist richtig.

Anja (A): Aber es ist doch total unfair, dass ich mich schon so lange quäle und es einfach nicht besser wird. Ich will einfach wissen, was ich tun muss, damit es mir besser geht.

Innerer Heiler (IH): So einfach ist es aber nicht im Leben. Ich kann nachempfinden, dass du die Situation unfair findest, aber glaube mir, rückblickend wirst du erkennen, warum diese Phase in deinem Leben so wichtig war.

A: Na toll! Das stimmt mich nicht gerade zufrieden. Ich hab da keinen Bock mehr drau.

IH: Hm. Ja. So ist es.

A: (ärgerlich) Wie? So ist es. Ist das alles, was du mir sagen kannst? Warum kann das nicht endlich vorbei sein?

IH: Weil es noch dauert.

A: Warum dauert es denn?

IH: Weil du noch was lernen sollst.

A: So, was denn?

IH: Zum Beispiel, das Leben 'dennoch' genießen und wertschätzen.

A: Das nervt und ist so anstrengend.

IH: Ja, ich weiß.

A: Boah, nervt mich das gerade. Ich hab da echt keinen Bock mehr drauf. Gibt es keine Abkürzung?

IH: Nö.

A: Na toll. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich drehe mich im Kreis und es geht nicht vorwärts.

IH: Das ist deine Bewertung der Situation, Anja. Du kannst es auch anders sehen?

A: Ja, mag sein, aber im Moment bin ich nur frustriert und traurig und genervt und ungeduldig. Ich will und kann nicht. Das ist Folter für einen strebsamen Menschen, wie mich. Ich habe Ideen und kann sie nicht umsetzen. Das tut weh. Ich fühle mich nur wie ein halber Mensch. Ich will aktiv sein und kann nicht. Ich mach mich selbst runter, weil ich nicht so aktiv bin wie mein Kopf das gerne hätte. Ich schiele auf andere, wie viel die schaffen und mache mich klein. Ich bin außerhalb meiner Kraft, außerhalb meiner Möglichkeiten.

IH: Anja, wenn du dir selbst zuhörst, was fällt dir auf? Lies dir nochmal durch, was du oben gesagt hast.

A: Ich fühle ganz doll mit mir. Wie schwer die Situation für mich ist.

IH: Ja. Es macht traurig, oder?

A: Ja und ein Teil von mir schimpft: 'Stell dich nicht so an. Reiß dich zusammen!'

IH: Auch das. Wenn eine gute Freundin dir das erzählen würde, was du seit ein paar Monaten empfindest und erlebst und wie es dir jetzt geht und die Worte: 'Stell dich nicht so an. Reiß dich zusammen!' Was würdest du dann sagen?

A: Ich weiß nicht. Es würde mich zuerst sehr traurig machen. Ich sehe wie hart dieser Mensch mit sich selbst umgeht. So würde sie mit niemandem sonst umgehen. Sie würde mitfühlen, aufmuntern, da sein, aber niemals so harte Worte sagen, wie sich zusammen zu reißen oder sich nicht anzustellen. Ich hätte Verständnis.

IH: Und, hast du nun Verständnis für dich selbst?

A: Ja, es fällt mir leichter durch diesen anderen Blickwinkel. Ich fühle, wie schwer es für mich ist und dass es wohl keine leichte, einfache Lösung (alles ist wie vorher, nur besser) gibt, sondern es darum geht, anzunehmen was ist und mir so viel Freude wie möglich zu machen. Fürsorglich mit mir umgehen, mir eine gute Freundin sein.

IH: Ja, genau.

A: Ok. Wenn ich mir eine gute Freundin wäre, was würde ich mir dann sagen? Ich hab dich lieb, Anja. Es tut mir leid, dass es gerade so schwer für dich ist. Im Moment hast du viel zu tragen und ich finde klasse, wie du den Kopf immer wieder aufrichtest, obwohl es nicht so vorwärts geht wie du das möchtest, obwohl deine inneren Antreiber dir kaum Ruhe lassen. Mir gefällt, wie du dich an den kleinen Dingen erfreust und immer wieder liebevoll zu dir bist. Es wird besser werden, es wird. Du darfst halblang machen, du musst nicht perfekt sein, du darfst schwach sein und nur die Leistung bringen, die dir gerade möglich ist. Ich weiß, du stellst dich nicht an. Du brauchst dich für mich nicht zusammen reißen, sondern einfach nur so sein wie du bist. Für mich darfst du auch traurig sein und hadern. All das gehört doch dazu.

IH: (Atmet auf.)

A: Das fühlt sich gut an.

IH: Ja. Tut es. Wie geht es dir jetzt?

A: Besser, wenn auch das Grundproblem nicht gelöst ist. Es tut gut, einfach mal aussprechen zu können, was ist.

Ich habe die Hoffnung, dass das wirklich wichtige im Leben auf mich wartet wie das Kalenderblatt mir sagt. Und all das, was mir im Moment nicht gelingen will, weil ich es nicht schaffe, einfach nicht sein soll. Ich setze mich in den Liegestuhl, lehne mich zurück und atme durch. In meiner jetzigen Situation wird auch mein Mitgefühl, mein Verständnis geschult. Ich erfahre jetzt wie sich andere fühlen, denen es auf Dauer nicht gut geht und wo keine schnelle Lösung gefunden wird.

Es gibt im Leben immer wieder Phasen, in denen es nicht so läuft, wie wir das eigentlich brauchen und uns wünschen. Es ist eine Herausforderung, dann zu üben, damit dennoch gut zu leben.

Ich wünsche uns allen diese Kraft, die uns wie ein Sonnenstrahl berührt und von innen heraus Mut macht und uns bestärkt. Und die Hoffnung: Gleich wie es kommt, es wird besser werden. Die Situation kann sich jeden Moment verbessern, Heilung und Entlastung sind immer möglich. Heilung kann sein, die Dinge anders zu sehen und sie so anzunehmen.

~ * ~

Das waren die Impulse für eines der beiden Kalenderblätter September. In dem anderen geht es um die innere Weisheit, mich selbst um Rat fragen. Herrlich, der September ist so richtig mein Ding.

Wenn Sie Interesse bekommen haben: Die Impulse können im Shop bestellt werden. Der Shop öffnet Mitte Oktober, dann können Sie die neuen Kalender und Impulse für 2016 bestaunen und bestellen. Ich informiere hier im Blog, auf meiner Facebook-Seite und im Newsletter, wenn der Shop seine Tore geöffnet hat.

Liebe Grüße

Anja Kolberg

Sie können gerne auf diesen Artikel hinweisen, in dem Sie diesen Link teilen:
http://www.frauencoaching.de/archives/2015/09/entry_6945.html
Darüber hinaus erlaube ich die Nutzung außerhalb dieser Webseite nur mit meiner Genehmigung.

Donnerstag, 23 Oktober, 2014

Im Haus meines Herzens

Das Oktoberblatt meines Tischkalenders blickt mich an:

Tischkalender von Anja Kolberg

'Ich handle so, als ob ich's schon kann.' Mit diesem Satz versuche ich mich immer wieder zu verbinden, wenn ich aufgeregt werde, Sorgen oder Ängste entwickle. Zum Beispiel besuche ich am Wochenende eine Weiterbildung. Ich spüre jetzt schon Aufregung:

Werde ich Freitag einen Parkplatz finden oder ewig durch die Straßen kurven? Wird das am Samstag mit der Bahnanreise klappen? Werde ich mich wohl- und gut aufgehoben fühlen? Wird es das richtige für mich sein? Wie werde ich das mit dem Essen machen? Wird es mir zeitlich zuviel werden?

Meine Gedanken spielen Pingpong in meinem Kopf. Wie so oft.

Ich schaue auf das Kalenderblatt, dessen Herz so viel Liebe, Ruhe und Zuversicht ausstrahlt. Ich lese den Satz: 'Ich handle so, als ob ich's schon kann.'

Gelassen. Zuversichtlich. Ruhig. Entspannt. Locker. Frei. Sicher. Ganz bei mir.

Ich beruhige mich. Atme durch.

Ich habe alle Freiheiten der Welt. Den Sonntag kann ich im Bett verbringen und auf der Couch und mich regenerieren. Wenn ich keinen Parkplatz in der Nähe finde, laufe ich ein Stück. Auch wenn es dunkel ist, wird der Weg beleuchtet sein. Ich bin nicht alleine. Anderen geht es vielleicht ebenso wie mir. Das wird schon gut werden.

Ich werde trotzdem wieder aufgeregt. Gut, erwarte ich Wunder?

...

Ich habe mein Schreiben hier unterbrochen. Weil ich innerlich so aufgewühlt war. Ich hatte mir vorgenommen, heute endlich wieder einen Blogbeitrag zu schreiben. Fing mit dem an, was mich bewegte, beruhigte und die Aufregung kam zurück.

Frühstückspause machen. Ich habe die Angewohnheit entwickelt, erst ein wenig am Morgen zu arbeiten - dann ist noch alles ruhig und ich wenig abgelenkt - anschließend mit unserer Hündin Minu spazieren zu gehen und dann zu frühstücken. Heute morgen habe ich diese Routine durchbrochen. Gerade eben. Bin in die Küche. Den Wasserkocher angestellt. Mir Brote mit süchtig machender Spekulatiuscreme bestrichen. Gesehen, dass das aufgebrühte heiße Wasser in der Teetasse kalkig aussah und erst mal den Kocher mit einigen Spritzern Essigessenz entkalkt. Die Küche während dessen ein wenig aufgeräumt. Eine reife Banane geschält und mit auf den weißen Teller mit den bunten Blüten gelegt. Mit dem frischen Wasser die Teetasse erneut befüllt und noch eine Wärmflasche.

Die Stufen hinauf in mein Büro. Minu folgt mir. Stelle die Herrlichkeiten auf dem freien Bereich des vor dem Fenster stehenden alten Küchentisches ab. Wähle einen neuen Tee aus: 'Raum für Stille. Erleuchtung.' Auch wenn ich das Wort Erleuchtung nicht mag: Der Kräutertee ist lecker. Apfel und Zitrone. Englisch heißt er: 'Joyful Silence. Holding the Space.' Klingt viel besser. Und inspiriert mich.

Mit Ruhe esse ich meine Schnitten. Nippe am Tee. Spüre die Hitze der Wärmflasche auf meinem Bauch und später im Rücken. Schaue in die noch dunkle Welt vor meinem Fenster. Blättere durch eine Psychologie-Zeitschrift. Werde ruhiger und fühle Gelassenheit. Tiefes Seufzen.

Die Pause hat mich beruhigt. Atmen. Annehmen.

Die Aufregung kommt vielleicht zurück. Ok. Ich fühle mich vielleicht unwohl. Ok. Ich bin vielleicht vorher und nachher gestresst. Ok. Ich kann auch zu Hause bleiben. Ok. Ich kann auch etwas wagen und Neues entdecken. Mein gewohntes Umfeld verlassen, ist immer mit Aufregung verbunden. Gleich ob ich in Urlaub fahre oder ein Seminar besuche oder irgend etwas anderes Neues mache. Das ist Teil des Ganzen. Diese Gefühle müssen nicht da sein. Sie sind es aber. Und dürfen da sein.

Schmeckt der Tee wirklich nach Apfel und Zitrone? Hm, der Teebeutel duftet intensiv. Düfte können wunderbar entspannen, gerade wenn innerlich Aufregung tobt. Die Neurologin Dr. Claudia Croos-Müller hat wunderbare Bilderbüchlein heraus gebracht, mit Übungen, die bei Psychostress helfen.

Das Buch 'Nur Mut' habe ich hier und die Körperübungen haben mir vor meiner Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie geholfen. Zum Beispiel die Gleichgewichtsübung 'Auf einem Bein stehen'. Die Ärztin erklärt bei jeder Übung, warum sie gut ist, wie sie wirkt. Alles einfach, knapp geschrieben und herrlich illustriert mit den Schafen Oscar und Emiliy.

Ich habe im Warteraum vor der mündlichen Prüfung zwar nicht auf einem Bein balanciert, um mich zu beruhigen, die Übung aber für mich adaptiert und mir statt dessen den geraden Horizont am Meer vorgestellt. Das hat mir auch geholfen, ruhig und ausgeglichen zu sein.

Eine der 12 1/2 Übungen ist 'Duft atmen', was sofort beruhigend wirkt. Hmmmm. Riecht gut, der Tee. Alles zusammen heißer Tee, süße Schnitten, inne halten, Wärmflasche - das hat mich beruhigt. Und auch, meine Gedanken durch die Tastatur in diesen Text fließen zu lassen.

Schön. Ich kann die Welt nicht kontrollieren. Aber ich kann immer wieder in das Haus meines Herzens zurück kommen und nah bei mir sein. Mich immer wieder mit guten Gedanken verbinden, mit Gelassenheit und Zuversicht.

Das fühlt sich gut an.

Die Tischkalender 2015 können Sie in meinem Webshop Einfach anders anschauen und bestellen. Ebenso die Monatlichen Impulse - meine inspirative Jahresbegleitung per Mail.

Alles Liebe,

Ihre Anja Kolberg

Direktlink dieses Artikels, um darauf zu verweisen:
http://www.frauencoaching.de/archives/2014/10/entry_6863.html
Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das machen möchten, schreiben Sie mir, um eine Vereinbarung zu treffen.

Sonntag, 29 Juni, 2014

In den monatlichen Impulsen schnuppern und mitmachen:
Zutrauen in schwierigen Zeiten.

Am Anfang jeden Monats verschicke ich an einen Kreis von E-Mail-Empfängerinnen und -Empfänger meine Impulse zum neuen Blatt der Tischkalender 2014 'Ich bin gut zu mir' und 'Kurze Meditationen'.

Für alle, die daran teilnehmen möchten, biete ich hier die Gelegenheit zum Schnuppern an und stelle meine Gedanken zum Juni-Kalenderblatt ins Netz - es geht darin um die Bewältung schwieriger Phasen in unserem Leben. Am Ende des Beitrags erfahren Sie, wie Sie mitmachen können.

Jetzt - viel Freude und gute Gedanken beim Lesen!

~ * ~ Schnupperauszug der Juni-Impulse ~ * ~

Tischkalender 2014 'Ich bin gut zu mir' - Monat Juni

Tischkalender 'Ich bin gut zu mir' Juni 2014

Foto: Knospen und Blüten der Himbeere.

Text: Schwere Zeiten durchstehe ich... ... einen Tag nach dem anderen. Zutrauen

Welch wunderschöne Blütenrispe. Zartes Rosa. Helles Grün. Langstielige Staubblätter umkreisen das Zentrum, aus dem die rote Frucht ensteht.

Himbeere: Die rote aus einzelnen Kügelchen geformte Frucht. Köstlich saftiger Geschmack. Auch Stacheln, die sich böse in die Haut bohren können. Bei Wikipedia las ich von ihrer Heilwirkung: Sie bietet besonders viel Vitamin C, Kalium und Fruchtsäuren, stärkt damit die Abwehrkräfte und fördert die Heilung von Wunden.

Als ich Bild zum Text intuitiv auswählte, wusste ich nichts von ihrer Heilwirkung. Jetzt fällt mir auf, wie gut beides zusammen passt: 'Schwere Zeiten durchstehe ich einen Tag nach dem anderen.' Nämlich mit Zartheit und Geduld. Mit der Zuversicht, auch Verletzungen durch Stacheln überwinden zu können. Spätestens beim Vernaschen der Frucht spüren wir: Es hat sich gelohnt. So wie sich auch bewältigte Hürden im Leben lohnen.

Die Himbeere begegnet uns im Juni, um uns zu stärken und uns zu sagen: Wir werden die hohen Gebirge, die dunklen Täler und die öden Wüsten unseres Leben durchstehen.

Unsere Aufgabe ist nicht, zu wissen, wie wir das schaffen sollen. Auch wenn unser Verstand die Bedienungsanleitung für unser Leben und schwere Zeiten gerne hätte. Die gibt es nicht. Weder für unser Leben, noch für das eines anderen Menschen, noch für Reichtum oder für Heilung, für Gerechtigkeit oder die Liebe.

Manchmal wäre das Wissen, was noch wie kommt, geballt auf einen Moment auch zu überfordernd oder zu neu und anders. Und manches ergibt sich erst durch einen vorherigen Schritt, ein Zufall ist noch nicht soweit, unser innerer Reifungsprozess braucht noch Zeit. Deswegen durchstehen wir schwere Zeiten einen Tag, einen Schritt nach dem anderen. So wie wir, unsere Seele, bereit dazu ist. Und der Weg entsteht so beim Gehen.

Unsere Aufgabe ist, während dessen so gut zu leben und zu lieben wie es uns eben möglich ist. Heute. Heute die machbaren Schritte gehen. Wenn es nur ein einziger ist. Stehenbleiben, traurig sein und hadern mit dem Schicksal oder sauer sein, wie ungerecht das Leben sein kann - auch das sind wichtige Phasen, die unsere Seele braucht.

Wir können so gut es geht, nett zu uns sein. Spüren, was wir jetzt in diesem Moment brauchen. Und uns das geben. Uns so lieb haben, so mitfühlend, großzügig und zuversichtlich zu uns selbst sein wie wir es anderen gegenüber sind. Am nächsten Tag sehen, wie es uns geht und dann weiter entscheiden. Nicht mehr tun als wir können.

Sicher ist: Alles wirkt in uns. Tag für Tag. Moment für Moment. Aufgabe für Aufgabe. Und auch vermeintlicher Stillstand für Stillstand.

Wir durchlaufen viele Wachstums- und Reifeprozesse im Leben: Krankheiten. Zwischenmenschliche Probleme. Umzüge. Trennungen. Abschiede. Sinnentleerte Zeiten. Veränderungen am Arbeitsplatz. Finanzielle Unsicherheiten. Die gefühlt hundertste Warteschleife. Rückschläge. Sackgassen. Hoffnungslose Täler und hilflose Zustände...

Auch wenn wir es selbst manchmal nicht glauben wollen oder können, wenn wir zweifeln und es hoffnungslos scheint. Wenn alles länger dauert, als wir eigentlich planten oder dachten, aushalten zu können: Wir werden diesen Weg meistern, in unserem Tempo, auf unsere Weise. Sogar viel mehr als das.

Nicht durch Willenskraft oder einen Wunschgedanken ist die Himbeere - plopp - plötzlich essreif. Es braucht viele Monate des Wachsens, Veränderns und Reifens, bis es soweit ist. Tag für Tag wächst und reift die Himbeere.

Tag für Tag wandeln wir auf unserem Lebensweg. Entdecken. Erkennen. Verarbeiten. Trauern. Warten. Sind wütend. Zweifelnd. Zornig. Leer. Verstehen. Akzeptieren. Reifen. Genießen. Überwinden.

Das Leben traut uns die Überwindung schwerer Zeiten zu, sonst wären sie nicht da. Sie helfen uns, zu wachsen, uns weiterzuentwickeln und von alten, nicht mehr stimmigen Zuständen zu lösen.

Wenn das Leben mir zutraut, dies zu schaffen, könnte ich es selbst auch tun.

~ * ~ Ende des Schnupperauszugs der Juni-Impulse ~ * ~

Machen Sie mit!

Wenn Sie Feuer gefangen haben und ebenfalls zum Kreis der EmpfängerInnen gehören möchten, können Sie jetzt die Teilnahme buchen. Für insgesamt 6 Euro erhalten Sie von Juli bis Dezember 2014 jeden Monat eine Mail mit meinen Impulsen zu beiden Kalendern. Die Zusendung endet automatisch mit der Dezember-Mail. Preis inklusive MwSt. Versandkosten fallen nicht an.

Schreiben Sie mir bei Interesse einfach in einer Mail Ihren Teilnahmewunsch und Ihre Adresse. Ich schicke Ihnen eine Rechnung zu. Nach Überweisung der Gebühr nehmen Sie sofort an den Impulsen Juli bis Dezember 2014 teil.

Sie möchten alle Themen des Jahres 2014 als Kraftquelle für sich nutzen? Für weitere 6 Euro schicke ich Ihnen auch die Impulse zu den bereits per Mail erschienenen Themen des ersten Halbjahres Januar bis Juni 2014 zu. Die Themen des ganzen Jahres sind:

Tischkalender 2014 "Ich bin gut zu mir":

  • Langsam machen & Zeit lassen
  • Ansprüche & Leichtigkeit
  • Möglichkeiten (Ich stelle mir die beste Lösung vor)
  • Annehmen, was ist
  • Selbstliebe
  • Zutrauen in schweren Zeiten
  • Müßiggang als Kraftquelle
  • Selbstmitgefühl
  • Die eigene Leistung würdigen
  • Handeln, als ob ichs schon kann
  • Geben ohne Erwartungen
  • Mich selbst verwöhnen.

Tischkalender 2014 "Kurze Mediationen": Er umfasst kleine und einfache Übungen, die der regelmäßigen Mediationspraxis Monat für Monat näher bringen. Texte, Bilder und Gedanken dazu sind ebenfalls Teil der Impuls-Mail. Sie zahlen dafür nichts extra.

Sie erwerben mit der Teilnahme an den Impulsen folgende Nutzungsrechte: Sie können die Impulse für den persönlichen Gebrauch auf Ihrem Computer bzw. sonstigem elektronischen Gerät abspeichern und ausdrucken. Wenn Sie darüber hinaus den Inhalt oder Teile verändern, kopieren und Dritten privat oder kommerziell zur Verfügung zu stellen möchten, können Sie mir gerne schreiben, um eine weitere Honorarvereinbarung zu treffen.

Lieferzeitpunkt: Der Impuls wird in der Regel in einem Zeitraum von drei Tagen vor bis drei Tagen nach dem Monatswechsel verschickt. Bei Abweichungen (z.B. wenn ich Urlaub habe) wird die E-Mail vorher verschickt bzw. bei evtl. Krankheit wird der Impuls sobald wie möglich verschickt.

Machen Sie mit und schreiben Sie mir Ihren Teilnahmewunsch und Adresse: Mail.

Ich freue mich darauf, Ihnen zu antworten und Sie mit meinen Impulsen zu begleiten.

Herzlich,

Ihre Anja Kolberg

Direktlink dieses Artikels, um darauf zu verweisen:
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Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das machen möchten, schreiben Sie mir, um eine Vereinbarung zu treffen.

Donnerstag, 02 Januar, 2014

Die monatlichen Impulse 2014 sind erschienen.
Ab 2014 nur per Mail. Jetzt teilnehmen.

Ein frohes neues Jahr!

Ich hoffe, Sie hatten einen guten Start in das Jahr 2014. Falls nicht: Jeder Tag gibt uns erneut die Chance, ein gutes Jahr für uns zu gestalten, Wünsche zu benennen und unsere kleinen und großen Vorhaben Schritt für Schritt in die Tat umzusetzen. Es gibt viele Möglichkeiten, glücklich zu sein.

Die erste Ausgabe der Impulse 2014 mit meinen Gedanken zum Januarblatt meiner Tischkalender 'Ich bin gut zu mir' und 'Kurze Meditationen' ist soeben per Mail erschienen. Die Themen: Zur Ruhe kommen & mir Zeit nehmen.

Tischkalender Kurze Meditationen 2014 Tischkalender Ich bin gut zu mir

Meine Inspiration zum jeweils aktuellen Monatsblatt des Tischkalenders - die monatlichen Impulse - werden 2014 nicht mehr hier im Blog veröffentlicht, sondern zum Monatswechsel persönlich zugestellt: Zwölf Mails 'Impulse 2014' von Januar bis Dezember. Sie können sie für sich archivieren und ausdrucken. Hier die Rubrik mit den Impulsen der vorangegangenen Jahre.

Auch Sie können mitmachen. Drei Möglichkeiten:

1.) Für BesitzerInnen des Tischkalenders 2014 ist die Teilnahme dieses Jahr gratis. Schreiben Sie mir kurz eine Mail, dass Sie an den Impulsen 2014 teilnehmen möchten und teilen Sie mir als Nachweis mit, wie Sie den Kalender erhalten haben: Im Webshop gekauft. Als Geschenk erhalten von ... (Namen angeben). In Geschäft .... gekauft (Namen angeben). Ich trage Sie ein und Sie erhalten die aktuelle und die vergangenen Ausgaben 2014 zugestellt.

2.) Tischkalender kaufen: Wenn Sie noch einen Tischkalender 2014 kaufen, nehmen Sie auch kostenlos teil. Sie haben dann den Tischkalender, werden so an die stärkenden Inspirationen außerhalb der virtuellen Umgebung erinnert und erhalten die zwölf Impulse 2014 gratis dazu. (Update 28.2.14 Der Webshop ist geschlossen. Sie können mir gerne eine Mail mit Ihrem Bestellwunsch schicken. Ein Kalender kostet 10 Euro, zzgl. Versand 3.50 Euro in Deutschland. Zahlung Vorkasse.)

3.) Direkt buchen:Kaufen Sie die Teilnahme an den Impulsen 2014 für 1 Euro monatlich, buchbar für 12 Monate. Schreiben Sie mir Ihren Namen und Adresse in einer Mail. Ich schicke Ihnen eine Rechnung und nach der Überweisung nehmen Sie teil. Sie erhalten die aktuelle und die vergangenen Ausgaben 2014 zugestellt.

Wie wäre es, ein Jahr regelmäßig in einer virtuellen Oase einzukehren? Machen Sie mit. Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen!

Anja Kolberg

Direktlink dieses Artikels, um darauf zu verweisen:
http://www.frauencoaching.de/archives/2014/01/entry_6823.html
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Sonntag, 01 Dezember, 2013

Dezember-Impulse & Neuigkeiten für Impulse 2014

Der letzte Monat im Jahr 2013 beginnt. Hier sind die aktuellen Impulse zu den Kalenderblättern 2013:

~ Tischkalender 2013 'Ich gehe meinen Weg' ~

Tischkalender 2013 - Dezember

Foto: Ein leuchtender Stern vor dem Himmel des Dezembers.

Affirmation: Ich sorge für mein inneres Gleichgewicht.

Die Zeit im Dezember ist sehr dicht: Zwischen Weihnachtsfeiern, dem Besorgen von Geschenken, den Planungen für das Festessen, dem Wienern der Wohnung, dem Dekorieren einer festlichen Stimmung und dem ganz normalen Arbeits- und Familienalltag bleibt manchmal kaum Zeit zum Luftholen, kaum Zeit für uns selbst.

Das Kalenderblatt erinnert mich an meine Verantwortung gerade auch in stressigen Zeiten gut für mich selbst zu sorgen. Immer wenn ich auf den Kalender schaue, kann ich einen Moment inne halten, meinen Körper bewusst gerade aufrichten, mich strecken, die Augen schließen, tief durchatmen und mir innerlich für eine Sekunde einen Ort vorstellen, wo ich mich wohlfühle.

Wenn ich ganz bewusst meine Aufmerksamkeit auf mich selbst richte, so hilft das, wieder zu mir zu kommen und mein inneres Gleichgewicht wieder herzustellen. Wenn ich mich frage, was ich brauche, dann spüre ich, was mir vielleicht mitten im Stress nicht bewusst war: Ich bin durstig, müde, hungrig, brauche Luft oder ein heißes Getränk, eine Quasselpause, eine Kuschelminute oder meine warm geriebenen Hände auf meinem Herz...

Eine ganz persönliche Mini-Auszeit im Dezember - dazu lädt dieses Kalenderblatt ein.

~ * ~

~ Tischkalender 2013 'Ein gutes Leben' ~

Tischkalender 2013 - Dezemberblatt

Foto: Eine Schneeflocke aufgefangen in einem schützenden Blatt. Aufgenommen im Schwarzwald.

Text: Aufgefangen werden. Zur Ruhe kommen.

Ich fühle bei dem Blick auf die Kalenderseite große Sehnsucht danach, mich fallen lassen zu können und aufgefangen zu werden. Ausruhen, da sein können, durchatmen und die Pause genießen. Wenn ich viel zu tun habe, verschiebe ich dieses Bedürfnis auf später, auf den Zeitpunkt, wenn all der Streß und die Projekte vorbei sind, wenn Weihnachten da ist... Eine perfekte Programmierung, um auszubrennen, die ich jeden Tag unterbrechen kann, wenn ich auf den Kalender schaue:

Was kann ich jetzt tun, um zur Ruhe zu kommen? Dazu braucht es nicht die großen Dinge wie ein Wellnesswochenende, dazu reicht schon ein kurzer Spaziergang, bewusst das Fenster öffnen und durchatmen, mich kurz hinlegen und die Augen schließen, eine schöne Musik hören, an etwas schnuppern was besonders gut duftet...

Wodurch bekomme ich jetzt das Gefühl aufgefangen zu werden und mich fallen lassen zu können? Bei einem Telefonat oder spontanen Treffen mit einem lieben Menschen? Bei einer Massage oder einem heißen Bad mit würzigen Ölen? Einer schönen Entspannungsmusik kuschelig eingepackt auf dem Sofa? Was ist mein ganz persönliches Blatt für diesen Moment, wenn ich Schneeflocke wäre?

Der Dezember erinnert mich daran, gut für mich zu sorgen, mich selbst aufzufangen und gut zu mir zu sein.

~ * ~

Neuigkeiten: Monatliche Impulse ab 2014 nur noch per Mail

Impulse 2014 per Mail

Die hier zu jedem Monatsanfang veröffentlichten Impulse zu den Kalenderblättern werden ab 2014 nur noch per E-Mail verschickt, d.h. sie erscheinen nicht mehr im Blog. So nehmen Sie an den Impulsen 2014 teil:

Die Käuferinnen und Käufer der Tischkalender 2014 bekommen die Impulse 2014 gratis. Sie werden von mir automatisch im Laufe des Dezembers über den Webshop angeschrieben. Auch diejenigen, die den Tischkalender 2014 geschenkt bekommen oder ihn in einem der Ladengeschäfte erworben haben, kommen 2014 in diesen Genuss: Melden Sie sich per Mail bei mir und nach richtiger Beantwortung von zwei Sicherheitsfragen (die sie beantworten können, wenn Sie den Kalender in der Hand halten) bekommen auch Sie die Impulse 2014 gratis.

Alternativ können Sie die Impulse 2014 direkt im Webshop bestellen, pro Monat für 1 Euro, buchbar für 12 Monate.

Klick zum Webshop, wo Sie die Impulse 2014 oder die Tischkalender erhalten.

Klick zum Webshop, wo Sie die Impulse und Kalender kaufen können.

~ * ~

Einen lichtvollen Dezember wünscht Ihnen und mir

Anja Kolberg

Sie möchten auf diesen Beitrag hinweisen? Gerne! Nutzen Sie diesen Link, dann gelangt die Besucherin gleich hierhin:
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Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder ohne meine Erlaubnis kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das machen möchten, können Sie mir gerne schreiben.

Freitag, 01 November, 2013

November-Impulse

Ein neuer Monat bringt neue Impulse für die Novemberseiten meines Tischkalenders 2013:

Kalender "Ich gehe meinen Weg"

Klick zum Webshop

Foto: Von Frost überzogene Rosenknospen und -blüten

Text: "Ich umarme meine Angst."

Wenn ich auf das Bild bezogen die Angst als den Frost dargestellt sehe, dann wird mir klar: Sie ist zu überwinden. Selbst die Sonne und Wärme schafft es in kurzer Zeit, den Frost zum Schmelzen zu bringen und wie schnell wird er durch die Berührung meiner Haut verschwinden?

Meine Angst hält mich davon ab, bestimmte Schritte zu gehen. Wobei nicht die Angst an sich das Problem ist, wie ich von dem Foto lernen kann, sondern meine Angst vor der Angst und die darum kreisenden Gedanken. Denn der Frost ist in sekundenschnelle verschwunden. Bleiben wird meine Angst, wenn ich weiter auf das Problem starre, in eine Problemhypnose verfalle, die mich nicht aus der Situation ausbrechen lässt.

Ein beherzter Schritt nach vorne, mit dem Entschluss mich auch zu lieben, wenn ich die Situation nicht so optimal meistere wie ich es mir erhoffe, hilft. Ich weiß, leichter gesagt als getan. Oder?

Auch gut: Ich muss es nicht perfekt machen - wird zu: Ich mache es. Und zwar so wie ich kann und vor allen Dingen wann ich kann. Schluss mit dem Verurteilen, weil ich schon so lange sitze und die Hand nicht ausstrecke, um den Frost zum Schmelzen zu bringen, sondern mich lieb halten weil ich sitze und die Schönheit dieses Naturschauspiels weiter bewundere.

Ich bin auch so ein Naturschauspiel. :o) Mit allem Zögern, mutig voran schreiten, über das Ziel hinaus schießen, inne halten, warten, noch Zeit brauchen. Egal wie es ist, ich will mich annehmen, so wie ich jetzt bin.

Weitere Impulse zu diesem Kalenderblatt finden Sie in seiner Tischkalender-Vorstellung 2013.

~ * ~

Kalender "Ein gutes Leben"

Klick zum Shop

Foto: Küstenschutz vor der Steilküste in Dänemarks Norden. Abendstimmung.

Text: "Menschen, die zuhören, schenken Heilung für die Seele."

Hm. Ich liebe diesen Satz. Ich liebe dieses Bild. Die Weite und Unendlichkeit des Meeres und des Himmels. Die Tiefen der Seele, die Unendlichkeit unserer Weisheit. Die Küste grenzt an dieses Land und die Holzbalken schützen vor allzu starken Wellen.

So wie ein Mensch, der wahrhaftig zuhören kann. Nicht sich in den Mittelpunkt stellt und seine Erfahrungen, sondern sich zurück nimmt und hört, was der andere zu erzählen hat. Ausreden lassen. Atmen. Stille.

Der Satz stammt aus meinen Coachingerfahrungen. Zuhören war und ist eine der wichtigsten Fähigkeiten dabei. Und obwohl ich mir zuspreche, es ganz gut zu können und es in meiner Familie auch viele können (warum ich es wahrscheinlich auch kann), gibt es in diesem Bereich noch viel zu lernen und zu verbessern. Ich glaube, es ist eine Fertigkeit, in der man nie auslernt.

'Schweigekapazität erhöhen' ist deswegen eine der Notizen, die ich mir gemacht habe. Der Begriff stammt aus dem Buch von Prof. Lilo Schmitz über Lösungsorientierte Gesprächsführung (Ausgabe 2002, Klagenden Situation). Ich mag diese Frau und habe in ihren Weiterbildungen viel gelernt. Auch, dass die Form der Hilfe vielleicht eine andere ist, als die ich im Kopf habe. Es geht nicht darum, Ideen rauszuhauen, denn ich gehe davon aus, dass meine Gesprächspartnerin längst alles ausprobiert hat. Und - das wichtigste - dass sie die Lösung in sich selbst trägt.

Es ist in manchen und besonders schweren Situationen eine Herausforderung, auf der einen Seite zu wissen, der Mensch trägt die Lösung in sich - und auf der anderen Seite wissend, ich kann nicht auf irgend einen Knopf drücken und schon ist alles wieder im Lot. Das wäre doch praktisch wenn wir so schnell von einem Leid erlöst wären, oder? So funktioniert nur das Leben nicht.

Was aber geht, ist den Weg mitzugehen. Zuhören. Hervorlocken, was auf dem Herzen liegt und was darin. Mitfühlen. Verstehen. Fragen. Impulse geben, wenn es passt, um neue Räume und Fenster zu öffnen oder einen anderen Winkel einzunehmen. Und immer wieder Geduld üben, das eigene Schweigen und Öffnen des Herzens und der Ohren zu üben. Unvoreingenommen. Offen. Das ist eine Meisterschaft.

In den November-Impulsen 2012 des Wandkalenders habe ich etwas zur Klientenorientierten Gesprächsführung nach Carl Rogers geschrieben, bei der Zuhören eine wichtige Rolle spielt und über seine Heilwirkung. [Klick zum Artikel] Scrollen Sie nach unten, der Text steht unter dem Foto mit der Abendstimmung.

Zuhören bedeutet auf das Meer eines anderen Menschens zu schauen. Auf seine Schönheit und Einzigartigkeit. Auf die Gefühle, die Gedanken, den Menschen, sein Leben. Das große Ganze erfassen und die tiefe Unendlichkeit der Seele. Und in seiner Weisheit liegt alles, was der Mensch zur Lösung braucht. Zuhörende geben den Raum, um dem Rauschen des eigenen Meeres zuzuhören. Sie lassen die Kraft des Wassers und der Gezeiten spüren, den Wechsel von Lachen und Weinen, Freude und Traurigkeit. Die Tiefen unseres Seins.

Eigenlich eine schöne Aufgabe, oder?

Ich könnte zu dem Thema noch viel mehr schreiben, spüre ich gerade. Zum Beispiel wie wichtig ein 'Energie'ausgleich ist; was demjenigen, der spricht, so gar nicht als Feedback hilft; welcher Unterschied zwischen professionellen Gesprächssituationen (z.B. im Coaching) und denen zwischen Partnern, Freundinnen, Familie besteht und ...

Vielleicht ein anderes mal. Schönes und wichtiges Thema!

~ * ~

Ich wünsche Ihnen und mir einen guten und lichtvollen November!

~ * ~

Vorstellung 'Ich bin gut zu mir'

Die neuen Tischkalender für 2014 sind eingetroffen. Ihre Titel lauten 'Ich bin gut zu mir' (es geht rund um die Selbstliebe) und 'Kurze Meditationen' (inne halten im täglichen Trubel).

Vorstellung 'Kurze Meditationen'

Bestellen Sie jetzt die Kalender für 2014. Ich freue mich auf den Kontakt mit Ihnen!

~ * ~

Herzlich,

Ihre Anja Kolberg

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Dienstag, 01 Oktober, 2013

Oktober-Impulse Tischkalender 2013 'Ich gehe meinen Weg'

Hier sind meine aktuellen Gedanken und Impulse für den Monat Oktober zu den Blättern meines Tischkalenders 2013:

Klick zu den neuen Kalendern

Foto: Gelb-orange gefärbe Ahornblätter.

Text: "Ich gebe die Kontrolle auf und lasse mich fallen."

Als ich das Blatt heute früh lüftete, kam mir nur ein 'Oh Mann' und tiefes Seufzen. Es ist ein so wichtiges Thema - klar, deswegen steht es im Kalender - dass ich noch nicht gut beherrsche - auch deswegen steht es im Kalender. Wenn ich die schwierigen Dinge in meinem Leben nicht anpacke, werden sie immer schwierig bleiben. Sie gehen weg, wenn ich mich ihnen stelle: Also, mutig voran, Anja. Kontrolle aufgeben - fallen lassen. Sofort fällt mir die Übung ein, die z.B. in Seminaren schon mal gemacht wird: Augen zu und sich nach hinten in die Arme des/der Übungspartner/in fallen lassen. Uff! Habe ich glaube ich noch nie gemacht. Mein Cousin erzählte mir von Platzangst und dass er sie durch diese Übung verloren habe. Erstaunlich! Mir fällt aber auch ein Video von zwei Mädchen ein, die diese Übung machen, nur lässt sich das Kind nicht nach hinten fallen, wo die Freundin mit ihren sicheren Armen steht, sondern nach vorne, wo keiner sie auffängt - doch klar, der Boden.

Hm. Warum finde ich es wichtig die Kontrolle aufzugeben und mich fallen zu lassen? Weil es sich extrem verkrampft anfühlt, alles kontrollieren zu wollen oder zu müssen. Alles wird durchgeplant, nichts mehr darf schief gehen. Perfektion. Kann sehr anstrengend sein, wenn man nicht mehr locker lassen kann. Wenn man andere nicht lassen kann. Und nur die Kontrolle einem Sicherheit gibt. Was aber, wenn gerade das Loslassen und mich fallen lassen eine viel größere Sicherheit bedeutet? Nämlich immer aufgefangen zu werden, wenn man vertraut? - Gut in anbetracht auf die übenden Mädchen ist wohl eine klare Absprache wichtig, in welche Richtung ich fallen will, damit alles gut geht.

Als ich in meiner Zollstocker Coachingwerkstatt spürte, dass ein Umräumen wichtig ist und der Schreibtisch 'raus' muss, hinter dem ich mich prima verstecken konnte, um mehr Freiraum und Bewegung in die Coachings und mein Leben fließen zu lassen, da hatte ich 'richtig Schiss' davor. Wie würde das aussehen, wie würde das neue wirken... Unsicherheit machte sich breit. Es füllte sich an, als würde ich fallen und hatte keine Ahnung, wo der Boden sei, ob da überhaupt einer sei. So wie es eben vor Veränderungen ist. Eine Frau, der ich meine Sorgen schilderte, sagte mir: 'Du kannst nicht tiefer fallen, als in Gottes Hand. Stell dir vor, du fällst und eine große Hand fängt dich auf.' Nun bin ich kein besonders gläubiger Mensch, aber dieses Bild half mir, Vertrauen zu schöpfen. Ich wagte die Veränderung. Nicht nur der Schreibtisch, sondern auch die vielen Bücherregale mit all den 'wichtigen' Büchern, hinter denen ich mich auch verstecken konnte, verließen meine beiden Coachingräume. Wow, was für ein Raum auf einmal entstanden war. Bewegung war möglich. Ein runder Glastisch mit zwei bequemen Sesseln zogen in den Raum ein und die Themen der Coachings veränderten sich auch. Ich machte mehr Einzelaufstellungen, wofür wir den ganzen Raum nutzen konnten. Was für eine schöne Entwicklung! Heute brauche ich für ein Coaching nur noch zwei Stühle und eine Abstellmöglichkeit für Getränke, ein 'schützender' Tisch ist auch nicht mehr nötig.

Ich merke durch mein Berichten gerade, was für schöne Erfahrungen ich mit dem Loslassen, der Kontrolle aufgeben und mich fallen lassen gesammelt habe. Eigentlich doch ein schönes Signal, wieder mutig einen Schritt zu gehen, oder Anja? Seufz. So mutig, klar und selbstbewusst ich auch nach außen wirken mag (so die Rückmeldungen, die ich oft höre), so spiegelt mir mein Inneres doch auch andere Anteile. Ich schreibe über die Themen, weil ich sie auch für mich selbst brauche und nicht nur für Sie mitteile. Eine Win-Win-Situation also. :o)

Ich lasse das jetzt einfach mal so stehen, obowohl ich spüre, dass ich zu dem Thema noch viel teilen könnte. Der Oktober wird mich immer wieder sanft mit dem Kalenderbild und all den fallenden Blättern in der Natur an dieses wichtige Thema erinnern. Danke!

Schöne Nachrichten: Die neuen Tischkalender 2014 sind eingetroffen. Sie können sie hier im Shop kaufen.

Hier lesen Sie meine Oktober-Impulse für den Tischkalender 'Ein gutes Leben'.

* ~ *

Ich wünsche Ihnen und mir einen zauberhaften Oktober

Anja Kolberg

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Oktober-Impulse Tischkalender 'Ein gutes Leben'

Tischkalender - Klick zum Shop

Foto: Sonnenblume vor blauem Herbsthimmel

Text: 'Was ich ausstrahle, fließt zu mir zurück.'

Es geht um das Gesetz der Anziehung. Was ich ausstrahle, fließt zu mir zurück. Wenn ich Menschen zulächle, fließt dieses Lächeln zu mir zurück. In den meisten Fällen ist das so. Genauso geht es umgekehrt: Wer mich anlächelt, bekommt von mir ein Lächeln zurück. Das klappt nicht nur mit schönen Dingen, mit negativen Gedanken ist das nicht viel anders. Es ist, als hätte ich einen Magneten in mir, der gleiches anzieht. Es gibt einige Bücher zu dem Thema, ich mag 'The Magic' von Rhonda Byrne zum Beispiel. Mit den täglichen Dankesübungen sende ich gute Gedanken aus und meine Dankbarkeit und guten Gefühle wirken wie ein Magnet, der das Gute anzieht. Letztes Jahr habe ich damit begonnen und schöne Dinge erlebt. In meinem Jahresrückblick [unter dem Bild 'Zufälle sind etwas Wunderbares'] habe ich eines beschrieben.

Wenn ich nur noch in einem negativen und traurigen Gedankenstrudel bin, ziehe ich immer mehr davon an. In den Übungen, wo ich mich bewusst für das bedanke, was ich alles habe (und oft von mir weil selbstverständlich nicht mehr geschätzt wird), wird mir einerseits bewusst, wie reich ich bin, andererseits lenke ich meine Gedanken bewusst auf etwas Gutes, Positives. Meine Stimmung verändert sich - denn genau in dieser Zeit der Übung bin ich in positver Stimmung - und ich komme wieder in Fluss. Auch wenn es einen oder zwei Morgen gab, wo mir wirklich nichts (!) einfiel, wofür ich dankbar sein konnte, (soviel zu meiner Stimmung an dem Morgen) so gab es doch den Tag danach, wo es wieder ging. :o)

Der Oktober lädt mich ein, gute Gedanken auszusenden - auch über Menschen oder Situationen, die mich gerade ärgern - in der Gewissheit, dass gerade diese Signale es sind, die einen Prozess ins Gute führen können. Schöne Gedanken, die mir gefallen.

* ~ *

Hier lesen Sie meinen Oktober-Impuls für den Tischkalender 'Ich gehe meinen Weg'.

* ~ *

Die neuen Tischkalender 2014 sind eingetroffen. Ein schöner zum Thema 'Kurze Meditationen' mit Übungen, die gut für unsere Seele und den Körper sind, weil sie zur Entstressung und Entspannung führen und der Tischkalender 'Ich bin gut zu mir', der wieder mit nachdenklichen und tiefsinnigen Texten durchs Jahr begleitet.

Die ausführlichen Vorstellungen der Kalender 2014: 'Kurze Meditationen' - 'Ich bin gut zu mir.'

Und hier der Klick zum Webshop, wo Sie die Kalender gleich aussuchen und bestellen können.

* ~ *

Ich wünsche Ihnen und mir einen zauberhaften Oktober

Anja Kolberg

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Samstag, 31 August, 2013

Impulse für den September

Die letzten vier Monate des Tischkalenders 2013 brechen an. Kann ein Jahr so schnell vergehen? Wie schnell vergeht eine Woche, zwei Wochen? Puh! Da heißt es: Intensiver leben!

Hier wie jeden Monatsbeginn meine Impulse zu den aktuellen Kalenderblättern meiner Tischkalender:

* Tischkalender 2013: Ich gehe meinen Weg *

Tischkalender - Klick zum Shop

Foto: Kastanienallee am Decksteiner Weiher im Kölner Westen (nicht weit davon steht das Heim des 1. FC Köln).

Text: Ich gehe meinen Weg.

Ist Ihnen der kleine Vogel rechts im Bild aufgefallen? Es war mir so wichtig, dass er mit aufs Bild kommt. Mitten im Grün schaut er in eine andere Richtung als der Verlauf des großen breiten Weges.

Heute bringe ich ihn in Zusammenhang mit dem Text. Als ich das Kalenderblatt letztes Jahr entwarf, hatte ich das noch nicht im Sinn, da bezog ich den Satz: 'Ich gehe meinen Weg.' auf den großen Weg mitten im Bild.

Gerade wird mir bewusst wie viel besser die Blickrichtung der Amsel am Wegesrand zum Text passt. Sie blickt nicht in die Richtung, in die man automatisch guckt, nämlich dem breiten Weg entlang. Sie schaut in ihre Richtung - die liegt weit ab vom Mainstream (da muss ich glatt mal nachschlagen für das Deutsche Wort, dabei ist es ganz einfach: Hauptstrom), vom Massengeschmack der Gesellschaft. Der Vogel wählt seine eigene Richtung, seinen eigenen Weg. Ein Individualist. Den eigenen Weg gehen - eine Quelle an Kreativität, Andersartigkeit, Lebendigkeit und Selbstausdruck.

Der September lädt mich ein, mich umzuschauen, wo mein Weg lang gehen könnte. Wo ist mein eigener Weg und wann folge ich aus Routine vielleicht dem der breiten Masse, obwohl mir der gar nicht gut tut? Weg steht sinnbildlich für Lebensweg, kann aber auch für meine Art zu Denken stehen, meine Art zu Schreiben, meine Art mit anderen Menschen umzugehen, meine Meinung...

* Tischkalender 2013: Ein gutes Leben *

Tischkalender - Klick zum Shop  

Foto: Eine Schnecke legt auf dem Weg zur Krone eines Pflaumenbaumes eine Pause ein. Sieht nach Schlaf aus. :o)

Text: Ausdauer und Vergnügen bringen mich zum Ziel.

Stetig an einem Projekt arbeiten, einen Schritt nach dem anderen gehen, viele Tage im Jahr zur Arbeit gehen um für etwas zu sparen, den Lebensunterhalt und Werte zu erwirtschaften, die Familie zu ernähren, all das können wir glaube ich sehr gut, weil es unserer Mentalität entspricht. Viel schwerer ist es oft, auszuruhen und schon während der Strecke zum Ziel zu schauen, was es Einladendes am Wegesrand gibt.

Als ich meinen Berufsworkshop in der Nähe von Königswinter abhielt, war die Abschlussübung, den Ölberg (Teil des Siebengebirges) hinter dem Haus hinauf zu gehen. Jeder in seinem Tempo, sinnbildlich die Umsetzung des eigenen Zieles vor Augen. Das ist ein Spaziergang von ungefähr einer 3/4 Stunde. Es gibt einen steilen, schnellen Weg und einen weniger steilen, dafür längeren. Untrainiert wie ich bin, habe ich als Seminarleiterin öfter ein Päuschen machen müssen und entdeckte dabei die großartigen Möglichkeiten des Weges: Die Ausblicke auf die Rheinebene, eine schöne Hütte am Wegesrand, eine Bank mit Blick ins Tal.

Der September des Tischkalenders 'Ein gutes Leben' lädt mich dazu ein, neben all der Arbeit - die auch wichtig ist, um ein Ziel überhaupt zu erreichen - das Vergnügen auch nicht aus dem Auge zu verlieren. Manchmal hilft es, wenn man nicht so schnell ist und dazu gezwungen wird, Pausen einzulegen, noch schöner ist es, wenn man gelernt hat, bewusst inne zu halten auf dem Weg und zu genießen, was im Moment da ist. Das Leben findet immer auf dem Weg zu einem Ziel statt, selten am Ziel selbst, denn meistens wartet dann schon die nächste Aufgabe.

* ~ *

Ich wünsche Ihnen und mir einen zauberhaften September!

Die erste Woche darf ich noch weiterhin Zeit bei meiner Oma und meiner Familie im Bergischen verbringen. Zusammen mit meiner Mutter leiste ich meiner Großmutter Gesellschaft, während Onkel und Tante, die im Haus wohnen, in Urlaub sind. Wir drei genießen die 'Mädelswochen' sehr. Minu, unsere Hündin, leistet ab heute meinem Mann, der zu Hause bleibt, Gesellschaft. Wir werden sie in unserer Mädelsrunde vermissen und ich freue mich auch, jetzt eine Woche 'so richtig frei' zu haben. Von meinen Urlauben auf dem Land habe ich schon oft berichtet: Blog - Landleben & Urlaub 

Ab 1. Oktober 2013 erhalten Sie die neuen Tischkalender zum Preis von 10€ (inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten) im Shop. Hier können Sie schon einen ersten Blick auf die Cover werfen: Schöne Aussichten!. Mehr in den nächsten Wochen.

Ich freue mich auf den nächsten Kontakt mit Ihnen und auch, Sie als Kunden und Kundin im Webshop begrüßen zu können. Selten habe ich so viel Kontakt zu meinen Leserinnen und Lesern wie in der Shopzeit über den Kalenderverkauf. Und das mag ich.

So, jetzt esse ich mit meinem Mann ein Stück Kuchen und dann geht's wieder auf ins Bergische.

Herzliche Grüße!

Ihre Anja Kolberg

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Donnerstag, 01 August, 2013

Impulse für August 2013

Endlich ist es soweit: Die Kalenderseiten können umgeblättert werden. Mal sehen, was der August bereit hält:

* ~ *

Tischkalender 'Ich gehe meinen Weg':

Tischkalender 2013 Ich gehe meinen Weg

Foto: Ein Schmetterling nimmt auf einer Margerite Platz.

Text: Ich lasse den Gedanken an ein Wunder zu.

Meine Gedanken: Erst mal freue ich mich immer sehr, wenn ich einen Schmetterling in der Natur beobachten darf. Ich empfinde es als großes Glück, so nah an den Tieren sein zu dürfen, dass sie sich mir zeigen. Wenn dann noch die Kamera zur Hand ist und ich diesen Moment einfangen kann: Um so besser!

Zum Text: Es ist mir schon oft passiert, dass ich nicht weiter wusste und alleine der Gedanke, dass die Situation durch ein Wunder gelöst ist, hat etwas bewirkt. Ich habe mir für einige Sekunden den Moment vorgestellt, wo das Problem nicht mehr da ist. Und dann passierte es wirklich. Ich liebe solche Momente! Denn es ist meine Begrenzung, die manchmal nicht zu einer Lösung führt, weil ich immer wieder das gleiche denke. Mir vorzustellen, ein Wunder passiert - und bei Wundern ist alles möglich - löst neue Gedanken aus, die Veränderungen bewirken können.

* ~ *

Tischkalender: Ein gutes Leben

Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Nahaufnahme einer Hortensienblüte.

Text: Seelen folgen ihrem Plan.

Meine Gedanken: Ja. Ich fühle ein lautes Ja. Ich merke richtig, wie ich ruhig werde, wenn ich darauf schaue. Ich glaube daran, dass sich meine Seele bevor sie auf die Erde kam, überlegt hat, was sie hier lernen will. Und das tut sie dann auch, dafür bekommt sie jede Menge Aufgaben gestellt, damit sie lernen kann. Klar, sind die nicht leicht, sonst hätte die Seele es ja längst gelernt, in einem früheren Leben. Bestärkt wurde meine Überzeugung u.a. von Elisabeth Kübler-Ross, der leider schon verstorbenen Schweizer Ärztin und Sterbeforscherin. Ich liebe ihre Bücher und die Weisheit, die darin liegt.

Der Text sagt mir aber auch, dass ich nicht dafür da bin, das Leben anderer Menschen zu lenken. Es ist ihr Leben und ihr Plan. Selbst wenn ich meine, sie könnten doch so oder so handeln, dann wäre ihr Leid schnell erledigt und sie sind wieder fröhlich, so bringt das alles nichts. Die Seele muss die Dinge selbst begreifen und lernen. Erst wenn man etwas selbst gemacht hat, begriffen hat, verstanden hat, ist es integriert und geheilt. Da hilft es wenig, wenn andere die Lösung vorgeben. Der Mensch bleibt dann abhängig. Ich finde den Satz schön: 'Hilf mir, es selbst zu tun.' Schön, weil darin die Möglichkeit steckt, die Menschen unabhängig werden zu lassen, selbstbewusst und stark. Und das gefällt mir.

* ~ *

Ich freue mich auf den August und all seine Aufgaben und Herausforderungen. Ich werde an ihnen wachsen.

Weitere Kalender-Impulse für das ganze Jahr finden Sie hier: Ich gehe meinen Weg. Tischkalender-Vorstellung 2013 und Ein gutes Leben. Vorstellung. 

Die neuen Kalender für 2014 werden Sie spätestens ab 1. November (wahrscheinlich dieses Jahr jedoch schon früher) über meinen Webshop kaufen können. Schauen Sie einfach wieder vorbei. Wenn Sie automatisch erinnert werden möchten, tragen Sie sich für meinen Newsletter ein oder werden Sie Fan auf meiner Facebook-Seite.

Herzliche Grüße aus Köln und einen schönen August für Sie!

Anja Kolberg

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Dienstag, 02 Juli, 2013

Gedanken zum Juli

Einige Stunden auf dem Land sind doch was herrliches. Gestern war ich wieder im Bergischen und Familie und Heimat zu sehen, das tut mir in der Seele gut.

Jetzt schaue ich mir die neuen Kalenderblätter an. Auf das Lavendelbild freue ich mich besonders, er erinnert mich an den Duft dieser tollen Staude.

Tischkalender 'Ich gehe meinen Weg.' im Juli:

Tischkalender von Anja Kolberg - Ab Herst im Shop zu kaufen

Foto: Ein Lavendelbusch ganz aus der Nähe. Sein Lila ist herrlich intensiv, ebenso wie sein beruhigender Duft.

Meine Mutter hat mir in ein kleines besticktes Beutelchen (Es war ein Damentaschentuch mit hübscher Stickerei, welches nicht mehr genutzt wurde, aus dem meine Oma ein Beutelchen nähte. Das sieht so schön aus!) mit frischem Lavendel gefüllt und geschenkt. Auch nach über einem Jahr riecht der Lavendel noch. Die Blüten zwischen den Fingern leicht reiben, Nase reinstecken. Entspannen... Lavendelduft wirkt beruhigend, hilft beim Einschlafen, entspannt und gleicht aus. Daran will ich mal denken, wenn in mir gerade ein Sturm tobt und ich mir die stille See wünsche...

Affirmation: Ich gönne mir Pausen.

Dazu habe ich einen schönen Text in der Vorstellung geschrieben, den ich hier zitieren möchte: "Wenn ich an einem Projekt arbeite, ein Ziel oder einen Termin vor Augen habe, passiert es mir oft, dass ich vergesse, es mir während der Arbeit daran schön zu machen. Pausen einzulegen. Weil es ja noch soooo viel zu tun gibt. Weil erst all die Arbeit getan werden muss und ich ja noch reichlich Zeit zum Ausruhen habe, wenn ich das Ziel erreicht habe. Dabei vergesse ich: Es gibt immer neue Ziele, Termine, Projekte im Leben. Das hört also nie auf. Es ist meine Aufgabe, mir insbesondere während solch intensiver Arbeitsphasen Pausen zu gönnen, zu schauen, was mich ablenkt, auf andere Gedanken bringt. Nicht erst zu leben, wenn ... sondern jetzt!"

Normalerweise ist mein Juli ein ruhiger Monat. Als ich den Kalender entwarf konnte ich gar nicht wissen, dass ich bis Ende Juli ein wichtiges Projekt zu Ende bringen will. Ein Termin spornt mich an, führt aber auch dazu, dass ich meinen Ausgleich vergesse. Wie passend jetzt dieses Blatt und die Erinnerung an Pausen...

(Mehr zum Lavendel und anderen Kräutern finden Sie hier: http://www.kraeuterweisheiten.de)

Tischkalender 'Ein gutes Leben'

Tischkalender von Anja Kolberg - ab Herbst hier im Shop neu

Foto: Abendstimmung über der Nordsee, aufgenommen im Norden Dänemarks. Die Farben, das Licht, hm... was zum Foto noch fehlt ist eine leichte Brise, die mir über die Arme und den Rücken streicht und die Haare in die Höhe weht. Der salzige Geschmack auf den Lippen und dieser einzigartige Geruch am Meer von Weite und Kraft. Und das Geräusch des Windes, das Kreischen der Möven, das Rauschen der Wellen... Ich liebe das Meer und könnte dort einige Wochen und Monate im Jahr verbringen. Hach, das wär herrlich! Außenstelle: Meer!

Text: Die Natur erinnert mich an die unendliche Kraft, die in mir liegt.

Meine Gedanken: Das Blatt macht mir Mut, mir mehr zuzutrauen. Die Natur kann sehr ruhig und bedacht sein, aber auch in stürmischen Zeiten ihre ganze Kraft und Macht zeigen. Diese Möglichkeiten, diese Kraft liegt auch in uns. Auch ich kann zusätzliche und ungenutzte Kräfte mobilisieren, von denen ich mir gar nicht vorstellen kann, das sie da sind...

~ * ~

Ich wünsche Ihnen und mir einen herrlichen Juli: Mit Sonne und wenn nötig einer erfrischenden Abkühlung durch Wind oder die Füße im Wasser, den Duft von Lavendel und Zeit zur Muße... Wohlwissend um die Kraft, die auch daraus entstehen kann, wenn ich Ressourcen brauche...

Anja Kolberg

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Samstag, 01 Juni, 2013

Juni-Zeit

Der Mai ist an mir vorbeigerast und schwups steht der Juni vor der Tür. Hallo, neuer Monat! Wäre es vielleicht, unter Umständen, eventuell möglich etwas freundlicher zu sein als dein Vorgänger? Ich weiß, wettermäßig schreiben wir das Jahr der Extreme (besonders kalter, langer, dunkler Winter...), musste auch der Frühling ins Wasser fallen? Das einzig gute: Die schönen Tage sind keine Selbstverständlichkeit und ich schenke ihnen dann besonders viel Aufmerksamkeit und genieße sie. So versuche ich, dem Ganzen auch was Gutes abzuringen. Mal sehen, was der Juni mit uns vorhat.


Hier sind die neuen Seiten von meinen beiden Tischkalendern. Sie geben mir gleich ein Wohlgefühl. Guter Start!

Tischklalender 'Ich gehe meinen Weg':

Tischkalender Ich gehe meinen Weg - Juni

Foto: Herrlich weiche Rosenblüten (Jasmina), nach Apfel duftend - aufgenommen vor einigen Jahren an meinem Rosenbogen. Seit dem Jahr hat sie nie wieder so intensiv geblüht. Ich hoffe, das kommt wieder.

Affirmation: Ich bin richtig so wie ich bin.

Dieser innere Druck, besser sein zu müssen als ich bin - der wird von diesem Kalenderblatt einfach mal in Frage gestellt. :o) Revolution in meinem Gefühlsleben und Gedanken! Keine Anstrengung mehr, mich verändern zu müssen. Wissend: Jetzt ist alles so gut und richtig wie es ist. Ich in meiner Unperfektheit. Ja, genau so wie ich bin ist alles gut. Das finde ich herrlich erleichternd, wenn ich die Stimme stoppen kann, die den Finger hebt und 'Aber...' sagen will.

Mich annehmen wie ich bin. Es hat einen Grund, warum ich so bin und warum ich jetzt genau diese Themen in meinem Leben habe, vielleicht für vieles mehr Zeit brauche als mein Verstand mir einräumen will. Ich las in der Lehre über die Gestalttherapie, dass der Weg der Heilung darin besteht, das Jetzt bedingungslos anzunehmen und zu akzeptieren und dass alles gut ist wie es ist.

Dazu lädt mich der Juni ein. Ich möchte mich daran erinnern, jedes Mal, wenn ich auf das Kalenderblatt schaue und meine Augen über Rosenblüten streifen lasse oder meine Nase tief in ihren süßen Duft eintauche.


Tischkalender 'Ein gutes Leben'

Tischkalender Ein gutes Leben - Juni

Foto: Eine Skabiose, herrlich leichte Blüten, die auf hohen Stengeln durch die Luft schwingen.

Text: Auch wenn ich nicht alles richtig mache, bin ich ein guter Mensch.

Himmlisch, dieser Text ist Honig für meine Seele. Er verschafft mir Erleichterung und passt zum Juni-Bild seiner Kalenderschwester. Was bedeutet er für mich? Wenn ich ihn lese, fühle ich wie der innere Anspruch an mich, möglichst alles richtig zu machen, abfällt. Ich fühle die Erlaubnis, Fehler zu machen und dadurch zu lernen. Ich fühle die Erlaubnis unperfekt zu sein und die Einladung mich auszuprobieren. Das ist es doch, was zum Lernen dazu gehört: Versuch und Irrtum. Das ist nicht nur bei kleinen Aufgaben so, sondern auch im 'großen' Leben. Und all dieses Ausprobieren stellt nicht meine Wertigkeit in Frage, sondern sie ist Teil dessen.

Anders ausgedrückt könnte der Satz auch heißen: Ich bin in Ordnung, auch wenn ich Fehler mache. Ich bin ein guter Mensch, auch wenn ich andere vielleicht verletze, weil ich nein sage und so meine Bedürfnisse achte. Gerade weil ich Fehler mache, lerne, nicht alles richtig mache, weil ich vieles falsch mache, weil ich schwach bin, weil ich unperfekt bin, weil ich nicht den Erwartungen (der Gesellschaft, meines Umfeldes, meinen eigenen) entspreche - bin ich ein guter Mensch.

Es macht mir Spaß, damit zu spielen und mich durch die Liebe, die Selbstannahme in diesem Satz wie in eine kuschlige Decke am Abend einzuhüllen. Und je mehr ich mir selbst mein Unperfektsein erlaube, desto mehr kann ich es auch bei anderen annehmen. Gelassenheit entsteht.

Der Juni lädt mich ein, liebevoll mit mir umzugehen. Welch wertvolle Aufgabe!


Ich wünsche Ihnen und mir einen herrlichen Juni - mit kostbaren Sommertagen, wo einfach alles stimmt - bzw. die Konzentration auf das Gute gelingt und alles andere für einige Zeit ausgeblendet werden kann.

Ihre Anja Kolberg

PS: Schreiben Sie mir eine Mail, wenn Sie noch einen Kalender kaufen möchten (Preis 10 € inkl. MwSt. zzgl. 3,50 € Versand in Deutschland, gegen Vorkasse). Sie können sich hier die beiden Kalender anschauen. (Darin lesen Sie auch andere Impulse von mir zu den Kalenderblättern, die ich zum Zeitpunkt der Vorstellung hatte.)

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Mittwoch, 01 Mai, 2013

Mai-Impulse

Grünes Erwachen überall. Der Mai ist da, welch eine Freude!

Ich lüfte wie jeden Monatsanfang die neuen Kalenderblätter und teile mit Ihnen meine Gedanken. Wenn Sie noch einen Kalender haben möchten, finden Sie am Ende dieses Artikels Infos.)

~ ~ ~ Tischkalender 'Ich gehe meinen Weg' ~ ~ ~

Tischkalender Ich gehe meinen Weg 2013 Mai

Foto: Luftig leichte Glöckchen und weiße Blüten einer wuchsfreudigen Clematis, die eine große Zaunwand in unserem Garten bewohnt. Auch dieses Jahr warten hunderte Glöckchen darauf, größer zu werden und zu erblühen. Ich liebe ihre Farbe und ! ihren Duft. Mein Mai-Highlight im Garten - neben den herrlichen Maiglöcken, die sich immer mehr ausbreiten. (Für alle Gartenliebhaber: Die Clematis heißt 'Clematis Montana Alexander'. Ich habe sie beim Clematisexperten Westphal bestellt.)

Affirmation: 'Ich mach's mir leicht.'

Ich neige zum Grübeln. Wenn ich eine Idee habe, gibt es einen Moment, wo ich noch nicht zuviel über sie nachgedacht habe und losstiefeln will. Das war zum Beispiel bei meinem ersten Buch so. Da wollte ich mit einer Bekannten morgens zur Buchmesse nach Frankfurt. Sie sagte ab. Ich entschloss mich, einen Entwurf für meinen Ratgeber mitzunehmen und setze mich kurzentschlossen hin und schrieb meine Ideen in einem Exposé auf. Den Ausdruck nahm ich eine Stunde später ohne viel nachzudenken mit auf die Messe und sprach drei Verlage an, ob sie Interesse hätten, mein Buch zu verlegen. Just so, wie Uta Glaubitz mir ihre Erfahrungen berichtet hatte.

Mein Mut wurde belohnt, ich ergatterte so nicht nur - nach der Messe, aber der Kontakt entstand dort - den Vertrag mit dem mvg-Verlag für mein Buch 'Die richtige Idee für Ihren Erfolg', sondern bekam auch den Kontakt zum Kösel-Verlag, wo mein zweites Buch 'Ab 40 reif für den Traumjob' entstand. Welch ein Erfolg! Ich hab's mir damals einfach leicht gemacht, hatte keine Zeit viel nachzudenken - weil ich ja noch nach Frankfurt fahren wollte - und hab mein Glück einfach probiert. Die Geschichte ist so toll, dass ich gleich wieder sprudelnde Glücksgefühle in mir spüre! (Die kann ich immer gut gebrauchen und genieße sie jetzt bewusst.)

Zu jedem Projekt gehört neben der Kompetenz auch das Quentchen Glück und Esprit - und das hatte ich damals. Und wissen Sie was das Beste ist? Es ist nicht verloren, auch wenn ich heute mehr grüble, plane, zögere als damals. In mir lebt immer noch das frische junge Ding, dass einfach losstiefelt, ohne zu viel nach dem Weg zu fragen. Denn wer zu viel nach dem Weg fragt, begegnet auch Menschen, die mit ihren negativen Erfahungen, Ängsten ausbremsen und Träume kaputt machen können. Dafür bin ich leider auch noch zu empfänglich.

Ich will wieder zur Unbekümmertheit zurück - die liegt übrigens in uns allen. Wir allen hatten Sie einmal, auch wenn sie vielleicht verschüttet ist. Sie ist reaktivierbar.

Die Devise für den Mai: Nicht lange nachdenken, sondern einfach mal machen!

~ * ~

~ ~ ~ Tischkalender 'Ein gutes Leben' ~ ~ ~

Tischkalender 'Ein gutes Leben' Mai 2013

Foto: Frisch geschlüpfte Buchenblätter vor herrlichem Mai-Himmel. Welch eine Farbenpracht zwischen hellem Grün - meinem Lieblingsgrün - und dem Blau des Himmels. Da hüpft meine Seele Tango!

Text: 'Krisen & Entwicklung gehören zusammen.'

Die Gewissheit, eine Krise ist kein Ende, sondern ein Wendepunkt im Leben, hilft mir, schwere Zeiten durchzustehen, die immer mal wieder im Leben auftauchen. Eine Krise macht mich aufmerksam: Es stimmt etwas nicht, mein Inneres bedarf einer Veränderung, weil mir ein Teil des Lebens wie ich es gerade führe, nicht wirklich gut tut.

Manchmal ist es einfach zu schwer, Ursachen wahrzunehmen, schon frühzeitig etwas zu verändern, bevor es zu einer Krise kommt. Dann hilft zum Beispiel der Körper, in dem er sich blockiert und mich so zur Pause zwingt, um mir Zeit zu geben, nachzudenken und mich auch durch den Schmerz zwingt, mich zu ändern. Denn solange alles bequem und gemütlich weiterläuft: Warum ändern?

Ich musste (durfte?) solche Krisen schon öfter erleben. Mir fällt es nicht leicht, aus einem jahrelang eingeübten Muster auszubrechen. Ich habe zu Beginn meiner Selbstständigkeit viel zu viel gearbeitet. Weil es einfach Spaß machte. Endlich machen, was ich will! Ich konnte mich gar nicht bremsen und für eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit sorgen. Dann hatte ich einen Bandscheibenvorfall und weil ich immer noch nicht kürzer treten wollte, knockte mich ein zusätzlicher Hexenschuss völlig aus. Nichts ging wirklich lange, schon gar nicht am PC oder Schreibtisch sitzen. Ich musste was ändern.

Das habe ich auch. Danach ist mein Garten entstanden, ich reaktivierte meine Hobbies Malen und Fotographieren... Eine große Bereicherung für mein Leben und eine wunderbare Entwicklung, die aus der Krise heraus entstanden ist. Zum Zeitpunkt der Krise weiß ich aber noch nicht, wie sich alles verändert. In der Wiege liegt ja keine Gebrauchsanweisung fürs Leben bei... Und das lässt mich erst mal ziemlich wütend sein, zweifeln... bis sich langsam etwas neues entwickelt - wie sich ein Blatt am Baum von der Knospe zum großen stabilen Blatt mehr und mehr entfaltet. Rückblickend ist dann alles klar und einfach.

Deswegen dieser Satz 'Krisen & Entwicklung gehören zusammen.' Er erinnert mich zusammen mit den herrlichen Blättern daran, dass auch der heftigsten Krise eine Weiterentwicklung folgt, die gut ist. Der Satz macht mir Mut, ist Erinnerung und schenkt mir Hoffnung zugleich.

~ ~ ~

Ich wünsche Ihnen und mir einen herrlichen Mai voller sonniger Tage, Freude am Wachsen und Erblühen - eine Stärke der Natur, die in in allen liegt!

Von Herzen

Anja Kolberg

PS: Schreiben Sie mir eine Mail, wenn Sie noch einen Kalender kaufen möchten (Preis 10 € inkl. MwSt. zzgl. 3,50 € Versand in Deutschland, gegen Vorkasse). Sie können sich hier die beiden Kalender anschauen.

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Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder ohne meine Erlaubnis kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das möchten, schreiben Sie mir.

Dienstag, 02 April, 2013

April - ein neuer Frühlingsmonat beginnt

Haben Sie die neuen Kalenderblätter* gelüftet? Hier stelle ich Sie Ihnen vor:

http://www.frauencoaching.de/shop

Tischkalender 'Ich gehe meinen Weg'

Foto: Hornveilchen in einem von der Natur verzierten Tontopf.

Text: Ich erlaube mir zu scheitern.

Mein Impuls: Manchmal fange ich etwas Neues gar nicht erst an. Aus lauter Sorge und Angst vor dem Scheitern. So kommt es immer wieder zu 'perfektem Zögern'. Das 'nicht versuchen' gelingt mir optimal. Doch damit komme ich auf Dauer nicht weiter.

Das Kalenderblatt ermutigt mich, das Scheitern einzukalkulieren. Mir von vornherein erlauben, ein Vorhaben kann auch 'in die Hose gehen'. Selbst falls ich scheitern sollte, bekomme ich dafür Wertvolles: Die Erfahrung daraus. Das gute Gefühl, es versucht zu haben.

Schon oft habe ich mir gesagt: 'Ich probiere es einfach und wenn es nicht klappt, dann hab' ich es wenigstens versucht.' oder ich habe mich gefragt, was das schlimmste ist, das mir passieren kann und die Antwort war dann auch mal: 'Mehr als sterben geht nicht.' :o) Makaber, hat aber immer mal wieder gewirkt und mir die Angst genommen.

Nun bin ich kein Einbahnstraßen-Mensch, der einfach gestrickt ist. Ich kann mutig sein und losstiefeln und ich kann auch ängstlich sein und (perfekt) zögern. Der April ermutigt mich, es zu versuchen und mit mir liebevoll umzugehen, wenn es nicht klappt. Es ist einer von möglichen Ausgängen, der auch ok ist.

Tischkalender 2013 'Ich gehe meinen Weg' von Anja Kolberg

Tischkalender 'Ein gutes Leben'

Foto: Ein Strauß bunter Tulpen vor blauem Frühlingshimmel fotographiert.

Text: Schwäche zeigen ist eine Stärke.

Mein Impuls: Schwäche zeigen ist schwer. Wer das riskiert, erntet vielleicht Hilfe, die er nicht haben will, verliert vielleicht die Kontrolle, setzt ein perfektes Image aufs Spiel.

Darum ist Schwäche zeigen eine Stärke, denn nur diejenigen, die ihre (meist vorübergehende) Schwäche zeigen und um Hilfe bitten, nehmen all das in Kauf, zeigen sich verletzlich, um gestärkt aus einer Sache hervor zu gehen. Wer in einer schweren Lebensphase zeigt, dass er Hilfe braucht, zeigt sich damit stark. Denn er beweist, dass er gut für sich sorgt und Hilfe holt, wo sie gebraucht wird, statt ohne diesen Schritt unterzugehen.

Bitte hilf mir, zu unterscheiden, wann ich vielleicht zu früh aufgeben will, es noch selbst schaffen könnte und es wichtig ist, mich zu ermutigen und wann der richtige Zeitpunkt ist, mir Hilfe zu holen.

Einen zauberhaften April wünscht Ihnen und mir

Anja Kolberg

* Die hier gezeigten Kalenderblätter stammen aus meinen Tischkalendern (-> In der Vorstellung der Kalender finden Sie weitere schöne Impulse zu den einzelnen Monaten, die ich aufschreib, als ich die Blätter entwarf. Es lohnt sich, dort vorbei zu schauen. Viel Freude beim Stöbern.) Die Kalender können jedes Jahr - meist von November bis Januar - über meinen Webshop erworben werden. Wenn Sie sich für den Newsletter eintragen, werden Sie von mir an ihr Erscheinen erinnert.

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Freitag, 01 März, 2013

März Gedanken

Hier meine Gedanken zu den neuen Kalenderblättern:

Tischkalender 'Ich gehe meinen Weg'

Auf dem Tischkalender 'Ich gehe meinen Weg' stelle ich das neue Märzblatt auf. Es begrüßt mich eines der lustigen, emsigen, mümelnden und hüpfenden Hörnchen aus dem Park von Stansted Hall, England, wo ich letzten Sommer auf einer Seminarwoche war. Es erinnert mich an die Schönheit der Natur.

Text: "Ich nehme mein Leben an wie es ist."

Unzählige Gedanken hatte ich die vorigen Wochen zu diesem Thema. Heute fällt mir keiner mehr von ihnen ein. Ich sehe auf dieses süße Tier und denke: Es ist wohl immer im hier und jetzt, nicht mit Gedanken von gestern oder morgen beschäftigt. 'Mal sehen wo ich jetzt hinlaufe?`scheint es zu überlegen, vielleicht noch nicht mal das. Keine Gedanken, einfach tun. Horchen: Ist da was? und weiterhoppeln. Die Tiere feilen nicht an Karriereplänen, kritisieren nicht ihre Eigenarten oder ihr Dasein. Sie sind. Sie sind einfach da in ihrem Leben. Daran möchte ich mich im März erinnern. Im hier und jetzt sein. Leben.

Tischkalender Ein gutes Leben 2013 - März

Tischkalender 'Ein gutes Leben': Die Seitenansicht eines Tores im japanischen Garten Leverkusen bietet eine tolle Leinwand für die Blüten der weißen Magnolie.

Jede Zelle meines Körper sehnt sich inzwischen nach Frühling. Auf dem Bild sehe ich Sonne, die auf den Baum im Hintergrund scheint und diese herrlichen Blüten der Magnolie. Ein Traum. In den letzten Tagen konnte ich die Vögel immer länger und lauter singen hören. Der Frühling steht vor der Türe. Der meterologische beginnt schon heute, am ersten März.

Text: "Wer Gewohnheiten durchbricht, kann Neues entdecken."

Wenn ich jeden Tag das Gleiche mache, passiert nichts Neues in meinem Leben. Es bleibt wie es ist. Ein strukturierter Tagesablauf hat viel Gutes, zum Beispiel gibt er Sicherheit, er kann aber auch ein Gerüst sein, um kleine Änderungen in Gewohnheiten durchzuführen. Um Neues in unser Leben zu lassen und nicht die gleichen Gedanken wie gestern und vorgestern und vorvorgestern zu haben, ist Veränderung wichtig. Da helfen schon ganz kleine Sachen. Zum Beispiel einen anderen Weg gehen, einen anderen Stuhl nutzen und damit den Blickwinkel verändern, ein neues Rezept ausprobieren und die Geschmacksnerven kitzeln, etwas ungewohntes essen, eine andere Zeitschrift lesen, sich mit Menschen unterhalten mit denen man sich noch nie unterhalten hat, ein Buch über ein neues Thema lesen, sich mal eine andere Begrüßung überlegen, eine andere als die Standardantwort... und sich damit überraschen lassen, was passiert.

Der März lädt mich ein, etwas Neues in mein Leben zu lassen, in dem ich meine Gewohnheiten aufbreche. Ganz so wie die vielen Blumen die Decke der Erde aufbrechen.

Einen wundervollen März wünscht Ihnen und mir

Anja Kolberg

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Dienstag, 19 Februar, 2013

Der innere Kritiker. Ergänzung zum Februar-Blatt des Tischkalenders.

Gestern. Prüfender Blick auf mein Februar-Blatt 'Ich höre auf, mich zu verurteilen.' Ist es mir in diesem Monat gelungen, mich weniger zu verurteilen? Nicht wirklich. Statt dessen nörgelte ich: 'Was für ein blöder Spruch, Anja! Warum hast du den auf den Kalender gepackt? Die Frühlingswiese und der Text auf dem anderen Tischkalender stimmt mich viel fröhlicher und sanfter.'

Nun stehen die Texte nicht auf dem Tischkalender, weil ich sie gut beherrsche, sie haben auch keine Zauberkraft - einmal anschauen, schon kann ich was dort steht und zack - ist das Thema für mich gelöst. Nein, ich sehe sie eher als eine Aufforderung, mich mit dem Thema auseinander zu setzen. Und das passiert unweigerlich, weil ich immer wieder darauf schaue.

Gestern forderte ich mich in meinem Tagebuch in einer bestimmten Situation zu Verständnis für mich auf. Das Gegenteil passierte: Die Stimme meines inneren Kritikers brach aus mir heraus. Schrieb in einem Rutsch zwei Seiten voll. Und danach ging es mir nicht schlechter, sondern besser als vorher. Stille. Ruhe. Entspannung. Mit den Selbsturteilen war für diesen Tag Schluss.

Das erinnert mich an eine kostbare Erfahrung mit meinem Kritiker vor einigen Jahren. Mein Fazit damals: Den inneren Kritiker zu ignorieren ist keine gute Idee. Das macht ihn nämlich noch größer und kostet einen Haufen Energie. Einfacher ist es, ihn zu Wort kommen zu lassen - und auch Energie sparender, als seine Worte immer wieder zu unterdrücken. Damals rief ich ein Kritikertagebuch für mich ins Leben, das mir richtig gut tat. Einerseits, die Worte und inneren Bilder rauszulassen - ohne Wertung - und andererseits die positive Absicht dahinter zu sehen. In meinem Beitrag "Mir selbst näher kommen" habe ich meinen Prozess dorthin beschrieben.

Heute kann ich in dem, was mein Kritiker gestern in mein Tagebuch voller Wucht und Wut schrieb, auch eine gute Absicht abgewinnen, einen Hinweis für mich. Und das tut gut. Doch gleich ob ich künftig eine gute Absicht hinter dem finde, was mein Kritiker sagt oder nicht: Alleine das Rauslassen seiner Meinung ist gut, weil die Stille danach einfach himmlisch ist!

So schließe ich Frieden mit dem Februar-Bild 'Ich höre auf, mich zu verurteilen.' und sehe darin einen Schatz, nämlich: 'Ich höre meinem inneren Kritiker wertfrei zu.' - eine wichtige Erfahrung, die ich über die letzten Jahre glatt vergessen habe!

Anja Kolberg

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Samstag, 02 Februar, 2013

Februar-Impulse

Der Februar zeigt sich in Köln mit grau-nassem Himmel. Die Natur lässt sich davon nicht beeindrucken und zeigt die ersten Frühjahrsblüher: Gelb blühende Winterlinge fand ich beim Spaziergang am Wegesrand. Ich kann gut etwas fröhliches gebrauchen und das Blatt des Tischkalenders 'Ein gutes Leben' kommt da wie gerufen:

Tischkalender 2013 - Ein gutes Leben

Ich liebe dieses Blatt. Die Farben, die Sonne, die Krokusse in ihrem Licht. Aufgenommen in der Kölner Flora oder im Japanischen Garten, bin gerade unsicher. An beiden Orten gibt es solch schöne Frühlingswiesen.

Der Text: 'Auch der dunkelsten Nacht folgt ein strahlend heller Tag.' kommt mir nach diesen trüb-nassen Tagen wie eine Gnade vor. Die Medien melden, es war der dunkelste Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Noch nie hat die Sonne so selten geschienen. So sehr sehnt sich jede meiner Zellen nach Licht, Sonne und den bunten Farben der Natur. Sicher ist: Das wird kommen, es ist nur noch eine Frage der Zeit.

Sinnbildlich steht das Foto mit dem Text nicht nur für einen harten Winter und den Wunsch auf den Frühling. Das Februarblatt des Tischkalenders 'Ein gutes Leben' steht auch für die persönlichen Herausforderungen in unserem Leben. Da gibt es auch Zeiten, wo die Sonne einfach nicht scheinen will und dies Blatt ist der Mutmacher, das jedes Leid, jede schwere Phase im Leben auch ein Ende hat und danach eine strahlend helle, bunte und fröhliche Zeit folgt.

Das Bild kommt wie gerufen in mein Leben!

~ * ~

Auf dem Tischkalender 'Ich gehe meinen Weg' findet sich eine Spiegelung der Sonne über dem Meer. Möwen schaukeln auf den Wellen und eine segelt durch die Lüfte. Aufgenommen habe ich das Foto an Dänemarks Nordseeküste im Winter. Ja, auch dann geht die Sonne dort im warmen Licht bilderbuchmäßig unter:

Tischkalender 2013: Ich gehe meinen Weg

Der Text: 'Ich höre auf, mich zu verurteilen.'

Affirmationen sind positive Sätze, die uns bestärken. Dieser Satz ist auf den ersten Blick nicht positiv. Er klingt hart. Auf den zweiten Blick jedoch bewirkt er, dass ich über mich nachdenke wie das mit einem positiven Satz - etwa 'Ich bin lieb zu mir.' nicht in der Intensität möglich ist. Manchmal ist es einfach wichtig, die unangenehmen Dinge beim Namen zu nennen, um ihnen auf die Schliche zu kommen. Denn Selbst-Verurteilungen sind sehr subtil, sind sie doch meist jahrelang einstudiert und laufen automatisch ab. Der Februar hilft mir, sie aufzuspüren: "Verurteile ich mich? Wann? Warum?" Wenn ich im Februar auf das Blatt schaue, werde ich daran erinnert, dies zu beobachten.

Gleich gestern morgen, beim ersten Aufwachen im neuen Monat wurde mir bewusst, wo ich mich zum Beispiel selbst verurteile. Ich erinnerte mich an eine schon einige Jahre zurück liegende Situation, die ungute Gefühle bei mir auslöste und als ich darüber nachdachte, merkte ich, dass die unguten Gefühle von meiner Selbstverurteilung stammen:

Ein Treffen war anberaumt in einer anderen Stadt mit ehemaligen Kollegen. Früher hatte ich immer 'ja' gesagt, wenn ich von einer Kollegin gefragt wurde, ob ich sie mitnehmen könne. Wir leben in der gleichen Stadt, jedoch in entferntern Stadtteilen. Sie hat kein Auto, fährt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Eigentlich wollte ich sie nicht mitnehmen, weil es immer ein Umweg war und ich nach den Treffen sehr müde. Ich traute mich nicht, 'nein' zu sagen, weil ich dachte, dann muss sie abends spät alleine mit den Öffentlichen fahren und in meinem Auto ist es sicher und warm und ich könne doch nicht nein sagen, wenn ich sooo nett gefragt werde... Ich gab meinen Gefühlen, meinen Bedürfnissen keinen Raum.

Nun waren zwischen den Treffen einige Jahre vergangen und die Kollegin fragte mich wieder. Mein Automatismus sagte: 'Du kannst jetzt nicht nein sagen, hast sie schon immer mitgenommen.' Doch mein Inneres sagte mir, ich solle einen Moment überlegen und das sagte ich auch meiner ehemaligen Kollegin. Ich horchte nach innen, wo alles 'NEIN, ich will nicht!' schrie. Und ich nahm meinen Mut zusammen und sagte, ich möchte lieber alleine und nicht extra durch die Stadt fahren. Stille auf der anderen Seite. Mit dieser Reaktion hatte meine Gesprächspartnerin nicht gerechnet und auch sie brauchte einen Moment, sich auf die Veränderung einzustellen. Ich hatte mit Vorwürfen gerechnet, doch statt dessen hörte ich: 'Kein Problem, dann fahre ich mit der Bahn.'

Ich hatte mir so viele Gedanken gemacht und es war so einfach gewesen, nein zu sagen. Tolles Erlebnis. Eigentlich. Denn danach machte ich mir Vorwürfe, warum ich meine Bedürnisse an die erste Stelle gesetzt hatte, 'sei doch nicht so' hörte ich in mir. Ich war aus meinem Muster ausgebrochen. Klar, dass ich mit dieser Verhaltensänderung zu kämpfen hatte.

Innerlich gab/gibt (?) es den Satz: Erst die anderen, dann ich.

Und der ist so fest verwurzelt, dass er sich nicht einfach wegzaubern lässt. (Hab's probiert und auf viele Weisen geübt.) Auch nicht seine Folgen, nämlich, dass ich mich verurteile, wenn ich dieser Regel nicht mehr folge. "Eine Gewohnheit kann man nicht einfach zum Fenster hinaus werfen. Man muss sie Stufe für Stufe die Treppe hinunter locken." sagte Mark Twain und das bringt es für mich auf den Punkt.

Der Februar ist eine Einladung an mich, liebevoll mit mir umzugehen, wenn ich aus alten Mustern ausbreche und mich dafür verurteile. Er lädt mit ein, mich zu beobachten und inne zu halten: 'Was läuft da gerade eigentlich ab? Ich verurteile mich, weil ich mich an die erste Stelle setze und nicht andere Menschen. Ist das ok? Was würde ich einem anderen sagen, der in meiner Situation ist? Ich würde ihm sagen: Höre auf deine Bedürfnisse und erfülle sie. Du bist nicht auf der Welt, um die Wünsche und Bedürfnisse anderer Menschen zu erfüllen, sondern zu dir selbst gut zu sein. Das fällt dir schwer, weil du viele Jahre nach einem anderen Wert gelebt hast, nämlich andere an erste Stelle zu setzen. Jetzt ist es an der Zeit, das zu ändern. Es ist ok, wenn es dir noch schwer fällt. Von mal zu mal wird es leichter werden. Ich bin stolz auf dich, dass du dich verändert hast und mehr auf dich hörst!'

An meiner Wand hängt ein Zitat von Fritz Perls, Begründer der Gestalt-Therapie. Das 'Gestalt-Gebet', gefunden in der Zeitung Gestalt-Kritik 2/2011. Es lautet:

"Ich mache meine Sache.
Und du machst deine Sache.
Ich bin nicht auf dieser Welt,
um deinen Erwartungen zu entsprechen.
Und du bist nicht auf der Welt,
um meinen Erwartungen zu entsprechen.
Ich bin ich und du bist du.
"

Das passt herrlich in dieses Thema und hilft mir, den Weg der inneren Veränderung meiner Muster zu gehen. Schritt für Schritt. Liebevoll.

~ * ~

Das sind die Impulse für Februar - eine Mischung aus Vorfreude, die Gnade des Lichts und liebevoller Veränderung. Es steht viel Arbeit an in diesem Jahr. Wo viel Dunkelheit ist, ist auch sehr viel Licht. Und das wird kommen. So sicher wie die Kirschen in einigen Wochen blühen werden, die Vögel zwitschern. Eine unaufhaltsame Kraft. In der Natur und in jedem von uns.

Auf der anderen Seite meines Bildschirms hängt an der Wand ein Zitat von Albert Campus, einem französchichem Philosophen: "Mitten im Winter habe ich erfahren, dass es tief in mir einen unbesiegbaren Sommer gibt."

Ich wünsche Ihnen und mir einen guten Monat Februar!

Wenn Sie noch Tischkalender haben möchten, ist dies bis zum 10.2. noch möglich, dann schließt der Shop seine Tore. Klick zum Shop. Der Webshop ist bis zum Verkauf der Kalender für 2014 geschlossen.

Anja Kolberg

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Donnerstag, 03 Januar, 2013

Willkommen 2013 - den neuen Kalender öffnen

2013 ist da. Willkommen neues Jahr. Zwölf frische Monate liegen vor mir. Hoffnung, Tatendrang, Neugier und Zuversicht sind ebenso im Gepäck wie Unsicherheit, was werden wird - wie es werden wird. Am ersten Tag im neuen Jahr überwiegt die Hoffnung, der will ich mich jetzt hingeben und das erste Kalenderblatt meiner Tischkalender lüften.

Zu jedem Monatsanfang schreibe ich hier im Blog etwas zu den neuen Kalenderblättern. Diese Impulse sind inhaltlich meist anders als die Gedanken, die ich bei der Konzeption hatte. Warum? Ich bin in einer anderen Stimmung, es ist eine andere Zeit. Meine Gedanken beim Entwurf finden Sie hier:

Los geht's, der erste Kalender wird umgeblättert.

~ * ~

Tischkalender 'Ein gutes Leben':

Januar 2013 - Ein gutes Leben

Foto: Gestapelte Ölkreide. Wie oft sind die glatten Stäbe runtergepurzelt, bis es endlich hielt und ich den richtigen Aufnahmewinkel gefunden hatte. Herrlich, die Farben so geballt zu sehen.

Text: "Was mir Freude bereitet, lässt meine innere Quelle sprudeln."

Text und Bild ziehen mich magisch an und lassen das kreative Kind in mir wild hopsen. Ich habe immer gerne gemalt, gleich ob Strichmännchen, Krikelkrakel, Blümchen, Striche, Punkte, Acrylfarbe in großen Flächen aufgetragen oder einfach rumgekritzelt. Eine spielerische Möglichkeit, das Innere nach außen zu bringen, wenn man sich von dem Anspruch an ein bestimmtes Ergebnis befreit, was mir leicht fällt. Ich liebe die Einzelaufstellungsarbeit, die ich im Coaching anwende, wo der spontane Ausdruck des Inneren auf Blättern der Klientin einfach und tiefgreifende Impulse und Erkenntnisse liefert.

Die innere Quelle sprudeln lassen empfinde ich so grundlegend positiv, dass mir gleich viele schöne Gedanken in den Sinn kommen. Der Januar des Kalenders 'Ein gutes Leben' lädt dazu ein, mich dem zu widmen. Und daraus ganz nebenbei Kraft & Lebenfreude zu gewinnen. Farbe und Malen ist nur eine Möglichkeit. Was lässt mich sprudeln?

~ * ~

Tischkalender 'Ich gehe meinen Weg'

Januar - Tischkalender Ich gehe meinen Weg - 2013

Foto: Cremefarbene Blüten an einem unscheinbaren Strauch, der jetzt schon blüht: Die Scheinhasel.

Affirmation: Ich habe Geduld mit mir.

Ich sah das Bild und dachte: Oh ja! Vor einer Woche bin ich schon durch die Straße gegangen wo der Strauch steht und habe mich so gefreut als ich sah: Er blüht schon! Auch heute morgen bin ich daran vorbei und habe mir ein Zweiglein mit nach Hause genommen. Dieser zitronenartige Duft - und das im Januar. Vorfreude auf das, was die Natur mir an Düften während des Jahres bietet!

Der Text passt gerade so dermaßen, als hätte ich es geahnt... Ich kenne mich natürlich und weiß wie es mir oft im Januar geht. Die Emsigkeit der Kalendersaison geht zu Ende. Dieses Jahr noch gepaart mit der bisher straffen Tagesstruktur bis Anfang November, wo mein Tag durch Vorbereitung auf die Prüfung geprägt war. Da kommt dann bei mir ein Loch. Orientierung fehlt. Und mein Verstand will endlich wissen wie es weiter geht. Will ein Ziel, klare Vorgaben. 'Los, volle Kraft voraus', ruft er. Da es auch Anteile in mir gibt, die noch keinen Plan haben, Ängste und Sorgen haben und Unklarheiten sehen, ist es meine Herausforderung, alles in Einklang zu bringen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg ist Geduld. Da seufzt mein energievoller Widder-/Löweanteil und mein inneres Kind sagt: "Danke, dass du dir die Zeit nimmst."

Der Januar ist eine Mischung aus Vorfreude auf das, was kommt und die Weisheit, mir die Zeit zu nehmen, die ich brauche. Die Tulpen draußen in der Natur blühen vielleicht eher, wenn ich einen Heizstrahler darüber stelle, doch ist das wider die Natur und die Echtheit, die mir so wichtig ist.

Im Januar will ich also lernen, geduldig zu sein und mich an der Gewissheit erfreuen, dass sich zum rechten Zeitpunkt die Dinge von ganz alleine entfalten. Himmel, was für eine schwere Aufgabe für mich!

~ * ~

Link zum Webshop, wo Sie die beiden Kalender anschauen und kaufen können.

~ * ~

Von Herzen wünsche ich Ihnen ein glückliches, erfülltes und gesundes Jahr 2013! Ich freue mich auf die Zeit mit Ihnen und das, was kommt!

Ihre Anja Kolberg

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Sonntag, 02 Dezember, 2012

Dezember-Zeit auf meinen Kalendern

Wandkalender

Ich liebe das Foto und den Text meines Wandkalenders für diesen Monat:

Foto: Eine einzelne Schneeflocke landet auf einer Kiefernadel.

Text: "Ganz leise schleicht sich das Gück in meine Seele & zündet dort ein Lichtlein an."

Das wünsche ich mir sehr: Glück. Licht. Diese stille Ruhe und Friedlichkeit, die das Bild ausstrahlt. Aufgefangen werden. Mich selbst auffangen. Durchatmen. Kiefernadelduft. Adventszeit. Ruhepausen finden. Auszeiten vom Alltag nehmen.

Tischkalender 2012

Auf dem Tischkalender 'Ich will frei sein' steht ein von Frost überzogener Zweig mit dem Satz: "Ich kann mich ändern, nicht dich."

Hm. Was fällt mir heute dazu ein? Dass ich das ganz schön schwer finde, mich zu ändern. Im Idealfall kann ich alles so annehmen wie es ist. Das ist aber manches Mal nicht der Fall und ich spüre, es muss was anders werden, damit es mir gut geht. Wenn andere Menschen am Problem beteiligt sind, ist es für mich am bequemsten, sie ändern sich. Das passiert aber nicht so einfach und es ist - wichtig - auch nicht deren Aufgabe, sich für mich zu ändern, wenn mir etwas nicht mehr passt. Wobei zum menschlichen Zusammensein natürlich auch ein aufeinander zu gehen gehört.

Wenn mir mein Leben nicht gefällt, habe ich die Aufgabe, daran etwas zu ändern und nicht anderen diese Verantwortung zu übertragen. Ich kann andere nicht ändern. Ich kann nur mich ändern - und manchmal braucht das einen ganz schönen Leidensdruck, damit ich in Bewegung komme. Puh! Manchmal hilft es mir schon, meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu lenken als das Problem. Etwas schönes, buntes, lebendiges - das entspannt die Situation und meinen Geist. Wie bei einem Puzzle, bei dem einfach ein Teil nicht zu finden ist. Nach einer Pause springt es mir geradezu ins Auge.

Der Dezember lädt mich ein, die Verantwortung für mein Leben, mein Wohlbefinden, die Erfüllung meiner Bedürfnisse nicht auf andere abzuwälzen, sondern sie selbst zu übernehmen und mein Leben mit meiner Kraft und Liebe für mich selbst Schrittchen für Schrittchen glücklicher und stimmiger zu machen.

Abgeleitet ist das Zitat im Dezember vom Gelassenheitsspruch, welcher von Friedrich Christoph Oetinger stammt, (die Klammern habe ich ergänzt):

Gott, gebe mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann (DICH),
den Mut die Dinge zu ändern, die ich ändern kann (MICH)
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden (DICH und MICH).


Damit ist das Kalenderjahr 2012 abgeschlossen. Was für ein Jahr!

Die neuen Tischkalender für 2013 "Ich gehe meinen Weg" und "Ein gutes Leben" können Sie jetzt im Webshop Einfach anders kaufen.

Rückblickend auf 2012 sind gerade die kleinen Pausen vom Alltag, die ich trotz allem Stress und Zeitdruck genommen habe, wertvolle Edelsteine meiner Erinnerung und des Kraft schöpfens gewesen.

Ich wünsche Ihnen und mir eine zauberhafte Adventszeit mit vielen Gelegenheiten für Pausen, inne halten und den Moment genießen.

Anja Kolberg

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Donnerstag, 01 November, 2012

November-Inspirationen

Herrlich, wenn ein Monat mit einem Feiertag beginnt. Den November verbinde ich traditionsgemäß mit Dunkelheit, Nieselregen, Kälte, Nebel. 'Usselich und unjemütlich' würde ich auf platt sagen.

Die letzten Jahre habe ich mal genauer hingeguckt, ob das stimmt. Ist der November wirklich so? Erstaunt habe ich festgestellt, dass er auch sehr sonnig, mit strahlend blauem Himmel, buntem Laub, glitzerndem Frost sein kann. November, ich habe dir unrecht getan und versuche, dich freundlicher zu sehen!

Jetzt zu den Kalenderimpulsen für diesen Monat:

Tischkalender 2012 - November

Auf dem Foto des Tischkalenders 'Ich will frei sein.' liegt ein leeres Schneckengehäuse in wunderschönen Cremefarben auf einem Holzdeck und zwischen den Holzplanken ragt vorwitzig der Trieb eines hellgrünen Farns empor. Passend zum November würde ich sagen, dass beide Enden des Lebens hier vereint sind: Tod und Leben. Die Spirale auf dem Schneckengehäuse symbolisiert Weiterentwicklung und Wachstum. So viele Gedanken habe ich mir beim Erstellen des Fotos gar nicht gemacht. Da sah ich nur: 'Oh das sieht schön aus' und habe abgedrückt. :o)

Affirmation: Ich nehme Leid & Schmerz als Teil des Lebens an.

Ich atme durch, denn mein erster Gedanke geht an die wertvollen Menschen, die nicht mehr leben. Mein Opa, meine Uroma, die Mutter meines Vaters die ich nur kurz gekannt habe und die Großeltern meines Mannes, die ich länger erleben durfte. Alles liebevolle Menschen. Sie sind zwar körperlich nicht mehr auf der Erde, aber in Gedanken kann ich sie mir vorstellen und mich mit ihnen unterhalten.

Durch meine Aufenthalte am Arthur Findlay College und durch Medien habe ich auch über andere Menschen Kontakt zu 'meinen Verstorbenen' bekommen. Das war sehr tröstlich für mich, denn um meinen Opa trauere ich noch heute. Zu wissen, dass er um mich ist und meine Oma väterlicherseits und die Uroma mütterlicherseits, das empfinde ich als ein wunderschönes Gefühl von Sicherheit und Freude und Liebe. Ja, ich glaube daran, dass die Seele eines Menschen weiter existiert. Mich hat das Thema schon immer fasziniert. Mir haben die Bücher von Elisabeth Kübler-Ross sehr gefallen, auch ein Buch von Bernhard Jakoby und natürlich Paul Meek hat mich beeindruckt. Auch der Film 'Talking to heaven' über James van Praag hat mich berührt.

Als ich den Kalendertext geschrieben habe, dachte ich vor allen Dingen daran, anzunehmen, dass traurig sein zum Leben dazu gehört, auch wenn die Menschen - ich auch - lieber sehen, wenn jemand lacht. Da kann ich mitlachen, das ist schön. Mitweinen tut weh, es berührt die eigene vielleicht unverarbeitete Trauer und dem Schmerz geht jeder gerne aus dem Weg. Kennen Sie den Satz 'Wein doch nicht.'? Doch, weine. Weinen ist gut. Es spült die Gefühle nach außen. Weinen dauert nicht ewig und tut so gut. Trauer zulassen, traurig sein dürfen und nicht gut drauf - es wäre schön, wenn das genau so selbstverständlich ist wie lachen und hüpfen. Es ist anstrengend so zu tun, als sei alles ok und das ist es nicht. Trauer braucht einen selbstverständlichen Platz in unserem Leben genau wie Freude. Seit dem ich meine Trauer zugelassen habe, zugelassen habe, dass ich weinen darf, kann ich leichter mit anderen mitweinen und sehe dies nicht länger als Makel an, sondern ich freue mich, dass ich weinen kann. Ich weine nicht nur wenn ich traurig bin oder mit etwas sehr traurigem berührt werde, mir schießen auch die Tränen in die Augen, wenn ich mich sehr freue, wenn ich intensive Liebe und Wahrheit spüre. Immer mehr möchte ich Tränen als etwas wunderbares und selbstverständliches ansehen - genau wie lachen und hüpfen.

Wandkalender November 2012

Foto: Abendstimmung über der Nordsee.

Text: Friede umgibt mich. Er durchdringt jede Zelle und lässt meine Lebensgeister hüpfen.

Carl Rogers, ein Therapeut, der die klientenzentrierte Gesprächsführung entwickelte, hat die Theorie, dass derjenige Störungen entwickelt, der nur unter bestimmten Bedingungen geliebt wird. Ist die Haltung des Menschen, der mir zuhört also so, dass er mich bedingungslos annimmt so wie ich bin, mich versteht und wertschätzt, dann kann ich in Kontakt zu meinen Selbstheilungskräften kommen. Wenn ich von anderen so geliebt werde wie ich bin, kann ich mich selbst auch so lieben wie ich bin. Und das finde ich einen wundervollen Heilungsweg. Für mich ist die Haltung im Gespräch mit Klienten sehr wichtig und ich arbeite daran, diese Haltung mehr und mehr in mein ganzes Leben zu integrieren und andere mehr und mehr so anzunehmen wie sie sind und vor allen Dingen mich selbst. Das ist wohl eine lebenslange Übung.

Wenn ich angenommen und verstanden werde, dann breitet sich Friede in mir aus. Und ich glaube auch, dass die Natur eine solche Haltung hat: Sie nimmt mich an wie ich bin, urteilt nicht, wertet nicht. Sie lässt mich einfach da sein, beobachten und entspannen. Somit hat für mich auch die Natur heilende Kräfte.

~ * ~

Das sind meine Gedanken zu den beiden Kalenderblättern dieses Monats. Ich finde spannend wie unterschiedlich meine Gedanken sein können. Bei der Konzeption im letzten Jahr hatte ich andere Impulse und nächste Woche wahrscheinlich auch... Jeder Mensch hat dazu andere Gedanken, das finde ich so interessant.

Die neuen Kalender für 2013 sind seit wenigen Tagen in meinem Webshop erhältlich. Wenn Sie schauen mögen, hier ist der Eingang.

Einen wunderschönen November wünscht Ihnen

Anja Kolberg

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Montag, 01 Oktober, 2012

Kalender-Impulse für Oktober 2012

Gefühlt sind die Monate zum Ende des Jahres immer schneller vorbei. Wir haben schon Oktober! Hier dafür die Ausblicke auf die beiden Kalenderblätter. Gestern war in Köln herrlicher Sonnenschein, strahlend blauer Himmel - das machte so richtig gute Laune. Welch ein Dankeschön vom September und welch guter Bote für die nächsten Wochen.

'Ich lasse das Leben auf mich zukommen.' - dazu ermutigt mich mein Tischkalender diesen Monat. Dazu segeln drei Möven durch den dramatisch gefärbten Himmel.

Tischkalender 2012 - Oktober

Das Leben auf mich zukommen lassen. Oh ja. Das kann ich diesen Monat gut gebrauchen. Da schwingt Gelassenheit, Zuversicht und Vertrauen mit. Vertrauen haben oder entwickeln: Gleich was passiert, es ist gut für mich.

Gerade wenn ich keine Kontrolle über den Ausgang einer wichtigen Sache in meinem Leben haben kann, weil ich auf viele Dinge nur bis zu einem bestimmten Grad Einfluss nehmen kann, zum Beispiel weil an Entscheidungen andere Menschen beteiligt sind. Ich muss also loslassen und auch hier vertrauen.

Egal, was geschieht: Es hat einen Sinn, auch wenn ich ihn erst im nachhinein verstehen oder erkennen werde. Wie oft ist mir das schon passiert. Eigentlich könnte ich längst auf diese Erfahrungen bauen und gelassen sein. Doch immer wieder gerade ich leicht in Panik, weil ich mir Sorgen mache. Diesmal ist das Kalenderblatt da, das mich beruhigt und daran erinnert: Was sein wird, wird gut sein für mich und alle, die mit mir verbunden sind.

Wandkalender 2012

Auf dem Wandkalender thronen im Morgenlicht der Sonne winzig kleinig Pilze auf einem mit Moos bewachsenen Baumstumpf einer Tanne. Im Text heißt es: 'Landeplattform fürs kleine & große Glück.' Hm, das passt zu dem anderen Kalenderblatt. Die Vorstellung, das Glück landet bei mir - in diesem furchtbar anstrengenden Jahr 2012, einfach so. Als Belohnung für all die Anstrengung, die Mühe, die durchstandenen Herausforderungen. Das ist ein schöner Ausblick, der mir sehr gefällt. Ja, Glück, komm her zu mir! Lande in meinem Leben, mach mich froh, freudetaumelnd will ich sein, vor Glück tanzen und hüpfen und springen. Das fühlt sich herrlich an!

Ich wünsche Ihnen und mir einen zauberhaften Oktober - der uns alle glücklich macht und uns zuversichtlich auf all das blicken lässt, was vor uns liegt.

Von ganzem Herzen

Anja Kolberg

PS: Ab Anfang November können Sie im Webshop die neuen Kalender für 2013 kaufen. Schauen Sie dann doch einfach mal wieder vorbei. Ich kann Sie auch erinnern mit meinem Newsletter, der voraussichtlich im Laufe des Novembers erscheint.

PPS: Hier können Sie lesen, was ich in der Kalendervorstellung letzten Herbst zu den beiden Blättern und den anderen Monaten geschrieben habe: [Tischkalender 2012: "Ich will frei sein"]] und [Wandkalender 2012: Glückliche Zeiten].

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Samstag, 01 September, 2012

September-Zeit

Ein neuer Monat ist angebrochen und ein schöner und spannender Moment für mich: Was ist das nächste Kalenderblatt? Obwohl ich die Seiten vor einem Jahr entworfen habe, weiß ich oft nicht mehr, was jetzt an der Reihe ist. Also auch für mich immer wieder eine schöne Überraschung. Hier ist der September:

Auf meinem Tischkalender 'Ich will frei sein' hüpfen mir Pilze auf moosigem Waldboden entgegen, umgeben von glitzernden Tautropfen in der Morgensonne. Wenn ich das Foto sehe, denke ich an den wunderschönen Spaziergang mit meiner Patentante und meinem Onkel durch den frühen Herbstwald im Bergischen Land, bei dem ich diese Aufnahme machte. Hach, das war herrlich!

Neben dem großen Pilz steht ein kleiner Pilz. Diese beiden passen sinnbildlich für mich zu dem liebevollen Erwachsenen in mir, der meinem inneren Kind beisteht und die Hand reicht, deswegen auch die Affirmation: 'Ich reiche meinem inneren Kind die Hand.'

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Mein inneres Kind, das ist für mich der Anteil in mir, der seine Gefühle offen zeigt, mal ängstlich, verschreckt, wütend oder traurig, dann wieder mutig, neugierig, wissbegierig, frech und voller Tatendrang, Lust am Spielen, Quatsch machen, Ausprobieren. Ein Kind, das Schutz braucht, Ermutigung, das eine Hand dankbar ergreift, die es durch schwierige Phasen führt, die ihm Dinge erklärt, ihm zuhört, die Tränen trocknet, lieb hält, etwas Schönes zeigt, es in die Luft wirft und zum Lachen bringt. All das und noch viel mehr - das ist für mich mein inneres Kind und mein innerer Erwachsener. Ein tolles Team.

Darauf möchte ich meinen Focus im September richten. Mich fragen: 'Wie geht es meinem inneren Kind gerade? Wo ist es? Was braucht es?'. Beobachten, was ich sehe, höre, fühle, wahrnehme und mich bemühen, dass es meinem inneren Kind so gut geht wie ich kann und zu schauen wie ich es unterstützen und aufheitern kann, bis es wieder kichert oder wieder glücklich aussieht. Vielleicht geht es auch darum, zu entdecken was ich von ihm lernen kann. Sicher eine ganze Menge.

Wertvoll. Ich liebe dieses Kalenderblatt und das Thema. Ich freue mich darauf, daran im September erinnert zu werden.


Mein Wandkalender 'Glückliche Zeiten' bringt mich ans Meer, wo die Sonne am tieforange farbenen Abendhimmel bald über dem Horinzont eintaucht. Der Text lautet:

'Die Liebe, die mir zur Verfügung steht,
ist unendlich. Unendlich sind auch die
Möglichkeiten, meine Träume zum
Leben zu erwecken und den Tanz
auf dem Horizont zu wagen.'

Als ich die letzten Tage gespinxt habe, was auf dem Septemberbild steht, fühlte ich richtig, wie mein Herz aufatmete. Ich liebe diese Ermutigungen, die meine Phantasie entfachen, die mir den Glauben schenken, das so viel mehr möglich ist, als mein Verstand erreichen kann. Auf den Schwingen meiner Phantasie und Visionen kann ich mir Szenarien kreieren, die wunderbar sind und die mir Mut machen, meine Träume zu verwirklichen.

An das glauben, was ich mir vorstellen kann. Und ich kann mir so viel vorstellen. :o) Solche Sätze wie der auf dem Kalenderblatt sind das, was mir Kraft und Energie gibt. Es ist als würde ich meinem inneren Kind ein Blume schenken, einen Lolli oder es in die Luft werfen. Hören Sie es jauchzen? Von da oben sieht die Welt ganz anders aus und ich kann sooooo weit gucken!

Wandkalender 2012 'Glückliche Zeiten'


Die letzten Wochen und Monate sind bei mir von Lernen geprägt und ich bereite auch die Kalenderdaten für 2013 vor. Ich habe schon ein Lieblingsbild, an dem ich mich nicht sattsehen kann. Die neuen Kalender erstellen ist immer wieder wie mich ein bisschen zu verlieben. :o) Herzensarbeit - wie auch hier im Blog zu schreiben.

Ganz herzliche Grüße aus Köln und einen traumhaft schönen September!

Ihre Anja Kolberg

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Mittwoch, 01 August, 2012

August: Widerstandskräfte & Vertrauen

Wie sehnte ich mich nach dem August-Blatt des Tischkalenders:

August 2012 - Tischkalender von Anja Kolberg

Auf dem Foto ein Löwenzahn, der einen Platz zum Leben zwischen Steinen gefunden hat. Die Affirmation lautet: 'Ich entdecke meine Widerstandskräfte.'

Eine Erklältung quält mich seit fast zwei Wochen. Inzwischen sind die Nebenhöhlen befallen und meine Geduld ist arg strapaziert. Vor allen Dingen, weil mich die Schmerzen und die spürbare körperliche Beeinträchtigung - wie mich schwer konzentrieren zu können - es unmöglich machen, für diese Zeit geplante Ziele umzusetzen.

Genau deswegen sehne ich mir meine Widerstandskräfte herbei. Es geht mir heute nicht um die Kräfte, die es möglich machen, dass wir intensive Krisensituationen seelisch unbeschadet überstehen (Resilienz), sondern um meine körperlichen Widerstandskräfte. Die Stärke in uns, die es schafft Krankheiten abzuwehren oder zu genesen, die unser Immunsystem repariert, wenn es schwächelt. Was kann diese Widerstandskraft sein? Kann sie aus sich heraus größer werden und wirken oder braucht es Hilfe von außen? Zum Beispiel durch Pflanzen. Der Löwenzahn zeigt nicht nur, dass er wenig zum Leben braucht, um unermüdlich wachsen, blühen und Nachwuchs entwickeln zu können - er hat auch entzündungshemmende Wirkung. Das passt ja prima und macht mir doppelt Freude, ihn auf dem Blatt anzuschauen. Zurück zu meiner Frage, kann diese Widerstandskraft von sich aus stärker werden? Ich glaube ja. Dann, wenn ich mir gebe, was ich wirklich brauche. Was ich will entspricht dem im Moment nicht. Was ich brauche, ist wohl noch mehr Ruhe, noch mehr Dampfbäder und die Erlaubnis, dass es okay ist, auch wenn ich meine Ziele dann nicht erreiche.

Wenn ich meinem Körper gebe, was ich brauche, werden meine körperlichen Widerstandskräfte entfacht? Ja, das fühlt sich für mich stimmig an. Ich kann ihn ja direkt mal fragen, was er braucht:

Anja: Körper, was brauchst du?
Körper: RUHE. Schlafen. KEIN Fernsehen. KEIN Krach. RUHE für meine Ohren. EINEN TAG nur für mich und nichts im Büro machen, nichts versuchen doch zu lernen, keine Gedanken daran.

Anja: Dampfbäder?
Körper: Ja, gerne. Aber wichtiger ist die Ruhe. Mal nicht ständig denken, was ich statt krank zu sein hätte tun können. Da sein. Annehmen.

Puh. Eine Herausforderung. Ich will sie annehmen. Die Widerstandskräfte meines Körpers entfachen, widererwecken helfen. Um beim Bild des Löwenzahns zu bleiben: Die Haube meines Verstandes, die ich über den Löwenzahn gestülpt habe ('Aber ich muss doch... Das geht doch jetzt nicht...') entfernen und Sonne, Luft und Wasser an die Pflanze lassen.

Wandkalender von Anja Kolberg

Auf meinem Wandkalender - das passt ja herrlich - ist eine Echinazea abgebildet. Die herrliche Staude, die das Immunsystem stärken soll. Ich hatte vergessen, was auf dem Kalenderblatt abgebildet ist und freue mich gerade, wie sehr es zu meiner momentanen Situation passt. Der Text lautet: 'Klein sein wie eiin Schmetterling und die Blumen anhimmeln.'

Hm, welch Gedanke. Ganz da sein in der Natur, mich ihrer Schönheit hingeben. Das klingt herrlich. Schmetterling bringe ich mit Leichtigkeit und Lebensfreude in Verbindung. Mit genießen. Das Leben genießen. Ich glaube, sie denken nicht darüber nach, ob es morgen Regen geben könnte oder dass sie vielleicht nächste Woche weniger Nektar finden könnten. Sie leben und vertrauen.

Das möchte ich auch: Leben und vertrauen.

Mir ist eingefallen, dass ich noch einen Gutschein für eine Ayurveda-Massage habe, der auf Einlösung wartet. Genau den werde ich mir in der nächsten Zeit gönnen. Das wird mir gut tun und meine Kräfte von außen stärken.

Ich wünsche Ihnen - und mir selbst - einen starken und wundervollen August

Anja Kolberg

PS: Im April habe ich über Resilienz geschrieben. Hier der Artikel.
PPS: Meine Kalender für 2013 gibt es voraussichtlich ab November im Shop zu kaufen.

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Montag, 02 Juli, 2012

Mein Glück im Juli 2012 - Kalenderimpulse

Tischkalender: Ich bin für mein Glück selbst verantwortlich.

Tischkalender 2012 - Ich will frei sein

Wenn ich mein Leben selbst in die Hand nehme, selbst entscheide, eigene Fehler mache, die Gefahr eingehe mich zu blamieren oder in Sackgassen zu laufen, wenn ich mich traue meine Wünsche und Bedürfnisse ernst zu nehmen und ihnen Raum und Verwirklichung ermögliche - und das bisher nicht getan habe - dann brauche ich vor allen Dingen eines:

M U T.

Denn es erfordert Mut, über die Schwelle der Angst zu treten. Es erfordert Mut, neue Wege zu beschreiten. Es erfordert Mut, das Risiko einzugehen, vielleicht eine falsche Entscheidung zu treffen.

Wenn ich gelerntes Verhalten abstreifen will, das mich bisher davon abgehalten hat, mein wirkliches Leben zu leben, mein Ich zu entfalten, dann ist das zunächst schwer. Sonst wäre es schließlich längst geschehen. Vielleicht muss ich mich mit Gedanken auseinander setzen, die mich blockieren. Vielleicht ist es erforderlich, mir selbst und/oder auch anderen mehr zuzutrauen. (Impatiens auf dem Foto ist eine Bachblüte. Sie steht u.a. dafür, anderen Menschen mehr Zeit zu lassen und ihnen nicht vorschnell das Zepter aus der Hand zu nehmen.)

Postkarte aus Webshop

Vielleicht ist es Zeit, einer schmerzlichen Erfahrung eine neue Chance zu geben. Es ist leicht, aus einer einmal gemachten, schmerzlichen Erfahrung eine Regel zu machen. Und schwer, die Erinnerung zu überwinden und dem Leben eine zweite Chance zu geben, gerade weil die Gefahr besteht, wieder Schmerzen zu erleiden. Ich denke an Kinder, die x Mal hinfallen, bevor sie ohne hinzufallen laufen können. Jedes Mal lernen sie - und stehen wieder auf.

Ich wünsche mir den Mut, wenn ich etwas Neues beginnen will und mein Hinfallen oder Ängste im Kopf habe, mich daran zu erinnern wie es war, als ich Laufen lernte. Denn das habe ich geschafft. Und so vieles mehr in meinem Leben habe ich erreicht. Ich wünsche mir, mich dann an all die Situationen zu erinnern, in denen ich wieder aufgestanden bin und mein Ziel - trotz innerer und äußerer Widerstände - erreicht habe.

Diese Erinnerung verschafft mir Kraft und einen Schub, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ich bin für mein Lebensglück selbst verantwortlich. Kein anderer Mensch. Das ist Herausforderung, Chance und Aufgabe zu gleich.

Das Gefühl, eine Hürde überwunden zu haben, meine Bedürfnisse zu erfüllen, für mein Glück, meinen Seelenfrieden zu handeln, fühlt sich unglaublich gut an.

Das Kalenderblatt im Juli erinnert mich an diese Aufgabe.

In der Kalendervorstellung im Herbst habe ich einen weiteren Impuls zum Kalenderblatt geteilt. Sie können sie hier lesen.


Wandkalender Juli:

Wandkalender 2012

"Der Wind tanzt Tango mit den Blüten. Ich singe mein Lied."

Als ich diesen Text zu der feurigen Mohnblüte sah, tanzte mein Herz. So viel Lebensfreude!

Ich freue mich auf den Juli, in dem ich eine Woche nach England reisen werde. Ich freue mich auf interessante Tage, neue Entdeckungen, auf Austausch, da sein, genießen. Das Leben hält so viele Überraschungen für uns bereit. Wer weiß, was der Juli uns noch schenken möchte.

Tanzen in einem roten Kleid - schwingen mit den Kräften der Natur - und dann noch ein Lied singen, das eigene Lied...

Klingt nach einem traumhaften Sommermonat! Den wünsche Ihnen und mir selbst von Herzen.

Anja Kolberg

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Freitag, 01 Juni, 2012

Juni-Impulse

Tischkalender 2012

Juni. Rosenzeit. Die Sommerzeit breitet sich so langsam aus. Die Temperaturen steigen.

Das Foto auf meinem Tischkalender 'Ich will frei sein' für Juni 2012 zeigt eine Düne vor Dänemarks Nordseeküste.

Die Affirmation: "Ich erfülle mir meine Bedürfnisse."

Was fällt mir dazu ein: Aus dem Alltag aussteigen. Inne halten. In mich hinein horchen: Wie geht es mir? Wäre es gut, eine Pause zu machen und vielleicht in Verhandlung mit meinem Verstand zu treten, der mir sagt: 'Du musst zuvor noch dies oder das tun?' Der Juni lädt mich zum Dialog zwischen Verstand und Körper, Verstand und Herz und Seele ein. Mit Verstand meine ich mein schlechtes Gewissen, meine Regeln, meinen Anspruch an mich selbst. Ich empfinde ihn sehr zielgerichtet, eben bezogen auf meine Ansprüche und Ziele, aber er vergisst manchmal einfach den Rest von mir...

Ausbrechen aus dem Trott, der mich davon abhält, meine Bedürfnisse zu erspüren und über sie hinweg geht. Eine schöne und wertvolle Einladung, der ich im Juni gerne nachgehen möchte.

Wandkalender 2012

Das Foto auf dem Wandkalender 2012 'Glückliche Zeiten' gefällt mir sooooo gut. Wow! Diese Farben! Es zeigt den von Sand eingeschlossenen Leuchtturm 'Rudbjerg Knudde' an Dänemarks westlicher Küste.

Der Text: "Mich auf den Weg machen & in neue Welten aufbrechen. Staunend mich selbst dabei wiederfinden."

Oh ja. Mir selbst näher kommen. Aus dem Alltag ausbrechen. Etwas Neues machen. Versuchen. Schnuppern. Ausprobieren. Mich auf den Weg machen & in neue Welten aufbrechen: Das muss keine weite Reise sein. Die Veränderung des Alltags, mich selbst besser kennen lernen, in Kontakt mit neuen Menschen und neuen Themen gehen, bringt Energie und Schwung... und auch Veränderung mit sich. Es gibt so viel zu entdecken, erst recht in mir selbst.

Einen zauberhaften Juni wünscht Ihnen

Anja Kolberg

PS: Die neuen Tischkalender 2013 werden voraussichtlich ab Anfang November wieder im Shop erhältlich sein. Wenn Sie sich für den Newsletter eintragen, werden Sie automatisch informiert. Auch auf meine Facebook-Seite gebe ich Bescheid.

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Dienstag, 01 Mai, 2012

Mai-Inspirationen

Tischkalender 2012 - Motiv Mai

Tischkalender 2012 "Ich will frei sein" - Kalenderblatt Mai

Motiv: Akelei vor Schneeball in einem schönen Bergischen Garten.

Affirmation: "Ich ändere mein Leben & fange mit was Leichtem an."

Manchmal sind es die kleinen - zunächst unwichtig erscheinenden - Schritte, die letzten Endes eine große Veränderung erwirken. Zum Beispiel dem Impuls folgen, eine Zeitung zu kaufen, nur mal so durch den Anzeigenteil zu stöbern und genau so den Mann fürs Leben kennen zu lernen. Oder einfach mal so an einem Gewinnspiel teilzunehmen und eine Gartenrenovierung zu gewinnen.

Wenn ich unzufrieden bin, nehmen mir die Gedanken an die Macht der kleinen Schritte die Last, eine Veränderung nur dann bewirken zu können, wenn ich mich ganz doll anstrenge und was Großes stemme. So ist es nämlich nicht. Es geht auch leicht. In dem ich meinen Impulsen mit klitzekleinen Schritten folge. Ein Anruf. Ein Gedanke. Ein Gespräch. Etwas Lesen. Eine Beobachtung in der Natur. Das ist wunderbar!

Wandkalender 2012 - Maiblatt

Das Mai-Blatt aus meinem Wandkalender 2012 "Glückliche Zeiten".

Motiv: Eine Morgenstimmung im Japanischen Garten in Leverkusen. Frisch geschlüpfter Farn, der sich ausrollt, Hasenglöcken und Schachtelhalm.

Text: "Die Geister des Waldes nehmen ihre Plätze ein. Zwerge beginnen ein Glockenspiel. Blüten werden zu Höhenmessern. Bald beginnt der Elfensprung."

In meiner Phantasie kann ich mir so viel vorstellen. Feen, Zwerge, Elfen, Gnome - wer mag in der Natur von uns unbemerkt wohl leben? Es heißt ja noch lange nicht, was wir nicht sehen können, existiere nicht. Es macht mir Freude, mir vorzustellen, wer nachts so durch meinen Garten tobt oder mir vorzustellen, was auf einer Waldlichtung so los sein mag, wenn gerade kein Mensch hinschaut.

Die Welt der Phantasie ist unendlich. Sie ist stark, voller Kraft, Freude und macht einen Haufen Spaß! Dieses Kalenderblatt erinnert mich an diese Welt, die ich mir öfter vorstellen könnte, um Energie zu tanken.

Einen zauberhaften Mail wünscht Ihnen & mir selbst

Anja Kolberg

PS: Neue Kalender gibt es voraussichtlich ab November wieder hier auf dieser Seite im Webshop zu kaufen. Schauen Sie dann wieder vorbei oder lassen Sie sich über meinen Newsletter automatisch daran erinnern. Den Überblick über meine 2012-Kalender finden Sie hier: Tischkalender - Wandkalender.

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Sonntag, 01 April, 2012

April-Impressionen

Tischkalender 2012 'Ich will frei sein'

Tischkalender 2012

Foto: Blätter eines Kastanienbaumes mit knospiger Blüte

Affirmation: 'Ich traue anderen etwas zu.'

Im Stern-Artikel über Innere Stärke (Ausgabe 12 vom 15.3.2012) las ich vom Tierfilmer Andreas Kieling. Seine Mutter ließ ihn mit 10 Jahren alleine 50 km mit dem Rad fahren, um Hirschhornkäfer zu beobachten. Für ihn war dies genau das Richtige, um Stärke und Vertrauen in sich selbst zu finden.

Jean Liedloff berichtet in ihrem bemerkenswerten Buch 'Auf der Suche nach dem verlorenen Glück' von Indianern, die ihren Kindern früh zutrauen, Dinge selbst zu tun und gut auf sich zu achten. Kinder glauben ihren Eltern alles, so die Psychotherapeutin. Auch übervorsichtigen Eltern, zu was sie als Kind offensichtlich nicht fähig sind. (Warum sonst deren große Sorge?) Und das unabhängig von dem, was wirklich möglich wäre. In einem Vortrag nennt die Autorin das Beispiel eines Kindes, das sicher zwischen zwei Wasserbecken balanciert, bis die ängstliche Mutter zu ihm kommt.

Übertragen auf meinen Umgang mit Erwachsenen heißt das für mich: Je mehr ich anderen zutraue, desto mehr trauen sie sich selbst zu und desto besser passen sie auf sich auf.

Wo zeige ich zuviel Angst und Sorge um andere und signalisiere damit indirekt: Ich glaube nicht, dass du gut für dich selbst sorgen kannst. Ich muss also auf dich aufpassen. Eine veränderungswürdige Einstellung, denn ich will so auch nicht behandelt werden. Ich will Vertrauen und Freiheit.

Warum sorge ich mich überhaupt? Will ich mich selbst und andere vor einem Unglück bewahren, damit wir kein Leid erfahren, keine Schmerzen erleiden müssen und keiner durch diese intensive Gefühle gehen muss? Aber habe ich darüber wirklich die Kontrolle?

Mir ist durch die beiden Verkehrsunfälle (letzten März nahm mir jemand auf einer Kreuzung bei Grün die Vorfahrt und drei Jahre zuvor geschah das Gleiche meinem Mann) bewusst geworden: Ich hatte keinen Einfluss. Ich kann andere Verkehrsteilnehmer nicht kontrollieren, so korrekt ich mich selbst auch verhalte.

Ich glaube inzwischen: Wenn etwas passieren soll, dann passiert es, da kann ich noch so gut aufpassen oder andere vor einem Unglück bewahren wollen. Da kann ich noch so sehr versuchen, Gefahren zu vermeiden. Ich habe eben nicht über alles im Leben die Kontrolle. Wenn einen das Schicksal einholen will, dann tut es das auch.

Bis dahin versuche ich, meine Ängste um andere mehr und mehr loszulassen, Vertrauen in mich und andere - und das Leben - zu stärken und uns die Dinge tun lassen, die wir lieben. Auch wenn sie gefährlich sind.

Leichter gesagt als getan. Doch Gedanke und Wunsch sind ein guter Anfang.

Für Interessierte: Hier ein Vortrag von Jean Liedlhoff, die im März 2011 verstarb. Im Internet finden Sie mehr von ihr unter dem Begriff 'Kontinuum-Konzept' .


Wandkalender 'Glückliche Zeiten'

Wandkalender 2012 - April

Foto: Ein alter Kirschbaum in weißem Blütenkleid

Text: 'Die Natur beginnt jeden Frühling den Kreis von Geburt, Wachsen, Reifen und Rückzug. Auch wir Menschen haben die Chance, jedes Jahr neu anzufangen.'

Ich liebe die frisch geschlüpften hellgrünen Blättchen, die im Moment überall aus scheinbar leblosem Holz, Zweigen, Ästen sprießen. So viel Kraft und Wille zu wachsen und sich zu verändern. Abwerfen, was nicht mehr zu mir passt und etwas beginnen, das jetzt für mich passt: An diese Möglichkeit erinnert mich der Frühling.

Einen herrlichen April wünscht Ihnen Ihre

Anja Kolberg

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Donnerstag, 01 März, 2012

März 2012 - Kalenderimpulse

Heute ist meteorologischer Frühlingsanfang. Meine Lieblingsjahreszeit. Beim Spaziergang konnte ich erste grüne Blättchen entdecken. Die Vögel zwitschern ein herrliches Konzert. Ein Traum!

Die Kalenderimpulse für März:

Tischkalender 'Ich will frei sein'

Foto: Die Blüten eines Pflaumenbaumes.

Text: Ich finde Menschen, die mir gut tun.

Mein Herz geht bei Bild und Text auf. Menschen, die mir gut tun. Oh ja! Bitte!

Gleich kommt der nächste Gedanke um die Ecke: Gibt es auch Menschen, die mir nicht gut tun? Ja, gibt es. Nicht jeder von ihnen lässt sich so einfach meiden. Manchmal ist es mir auch gar nicht bewusst, dass mir bestimmte Menschen nicht gut tun. Habe ich sie erst mal identifiziert, kann ich versuchen, mich nun mehr den Menschen zuzuwenden, bei denen mir das Herz aufgeht.

Vielleicht war es mir auch bisher nicht möglich, mich ihnen zu öffnen, weil ich unbewusst denke: 'Ich habe es nicht verdient/bin es nicht wert, so geliebt zu werden.' In der Schule war ich verliebt in einen Klassenkameraden - und zwar genau so lange, bis ich merkte: Er hat auch Interesse an mir. Ich wunderte mich über diesen inneren Wechsel meiner Neigungen und erklärte es mir so: 'Wenn ich selbst das Gefühl habe, nicht liebenswert zu sein, dann kann jemand, der mich offensichtlich nett findet, nur doof sein.' Ich weiß nicht, ob jemand nachvollziehen kann, was ich damals gespürt habe, doch für mich war es einleuchtend. Und die Erkenntnis schmerzhaft und mich nachdenklich stimmend.

Zwischen dieser Erkenntnis und dem heutigen Tag liegen Jahrzehnte. Diese Zeit bedeutet auch persönliche Weiterentwicklung, die aber auch rascher einsetzte: Schon wenige Jahre nach meiner Schulerfahrung war der erste Freund und das gegenseitige Verliebtsein da und einfach schööön. :o)

Doch wie ist es, wenn ich tiefer schaue? Glaube ich immer noch, ich habe keine Liebe und Aufmerksamkeit verdient? Gibt es irgendwo noch den Gedanken, ich bin es nicht wert, wirklich liebevoll, wertschätzend und respektvoll behandelt zu werden? Solche Glaubensmuster liegen oft im Verborgenen, im Unterbewusstsein und wirken sich so auf unser Leben aus. Zum Beispiel, in dem ich vor Menschen weglaufe, die mich wirklich mit viel Aufmerksamkeit und Liebe versorgen. Weil sie mir unheimlich sind und ich an die obigen Glaubenssätze eben glaube und es daher doch eigentlich nicht wahr sein kann...

Wenn ich ehrlich bin, gibt es Menschen, die mich liebevoller und wertschätzender behandeln könnten. Dazu gehört auch, dass ich ihnen die Stirn biete, Grenzen aufzeige und mir nicht gefallen lasse, wenn ich von ihnen nicht liebevoll behandelt werde, wie ich es verdient habe. Der Weg des Lernens ist also noch lange nicht zu Ende...

Heute und die Wochen des Monats März lädt mich der Tischkalender dazu ein, mehr Menschen in mein Leben einzuladen und hineinzulassen, die mir gut tun. Weil ich ein guter Mensch bin, der diesen Umgang verdient hat. Weil ich eine interessante Gesprächspartnerin mit einer wichtigen Meinung bin. Weil ich ein wertvoller Bestandteil der Gesellschaft bin wie jeder andere Mensch auch - und es verdient habe, wirklich geliebt und gesehen zu werden. (Und lernen möchte, dies auch auszuhalten...)

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Wandkalender 'Glückliche Zeiten'

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Bild: Ein Eichhörnchen auf einer Frühlingswiese in der Kölner Flora.

Text: Lass mich wieder lernen zu staunen wie ein Kind. So schön ist das Leben!

An unserem Teich entdeckte ich Montag einen riesigen Frosch, der sich nach meiner Winteraufräumaktion ganz langsam Richtung Wasser bewegte. Meine Blumenfreundin Petra erzählte mir von einer Beobachtung in ihrem Urlaub, Streifenhörnchen am Strand, die Papageien die frisch geöffneten Nüsse klauten. Mir fällt der Seehund ein, der mich einst bei starken Rückenschmerzen völlig aus meiner traurigen Stimmung katapultierte, als er mir morgens bei einem Spaziergang am Deich prustend aus dem Wasser zuguckte. Was für eine Freude!

Staunen wie ein Kind. Keine Erwartungen. Offen sein für Wunder. Gerade in diesen Frühlingstagen gibt es so viel Schönes und Neues zu bewundern. Ich freue mich darauf - wie ein Kind.

Hier noch ein Blick auf meinen frisch bepflanzten Blumenkasten - passend zum neuen Büro-Rosa, das mir sehr gut tut:

 

Schöne Märztage!

Ihre Anja Kolberg

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Mittwoch, 01 Februar, 2012

Februar-Sonne

In Köln scheint die Sonne von einem strahlend blauen Himmel. Es ist kalt (ca. -4 Grad). Ich mag dieses Wetter. Tiiiiiief durchatmen geht dann so gut!

Zeit für die neuen Kalenderblätter. Der zweite Monat im Jahr 2012 hat begonnen.

Februar 2012 - Tischkalender

Tischkalender 2012 "Ich will frei sein"

Motiv Februar: Ein Paar spaziert an einem Wintertag entlang der Nordseeküste.

Affirmation: 'Ich prüfe meine Illusionen.'

Heute möchte ich bei diesen Satz nicht wie in meiner Kalendervorstellung an Beziehungen denken, was bei dem Foto nahe liegt, sondern an meine Illusionen sonst in meinem Leben.

Was ist eine Illusion für mich?
Zum Beispiel eine unrealistische Vorstellung, z.B. wie ein Vorhaben verlaufen könnte. Denn es heißt noch lange nicht, dass die Dinge so ablaufen wie ich sie mir vorstelle. Dabei kenne ich die Illusion, dass alles furchtbar verlaufen wird. Diese Illusion zieht mich runter und hält mich womöglich davon ab, mein Vorhaben zu realisieren. Und ich kenne die zu positive Illusion, dass alles ganz einfach verlaufen wird. Sie hat den Nachteil, dass ich mich nicht mit den möglichen Schwierigkeiten eines Vorhabens auseinander setze und sehr schnell 'desillusioniert' und enttäuscht bin, wenn es eben nicht so leicht läuft, wie ich es mir vorgestellt habe.

Was kann ich daraus lernen?
Mich weder durch positive noch durch negative Illusionen aus meiner Mitte bringen lassen. Versuchen, möglichst realistische Szenarien zu entwickeln, die positiv sind, mich also bestärken, aber auch so realistisch, dass ich mich wappne, welche Schwierigkeiten auftreten könnten und welche Handlungsmöglichkeiten sich daraus ergeben. Das macht mich stark.

Wandkalender 2012

Wandkalender 2012: Glückliche Zeiten

Februarbild: Von der Sonne angestrahlte Blätter eines hohen Bambus vor von Frost überzogener Natur

Text: 'Ein leiser Gruß des Windes. Zaghaft springt in der Eiseskälte ein Glühwürmchen hervor, packt uns und schleppt uns hinaus in die Wunderwelt der Natur.'

Erstaunlich, wie gut dieses Bild in den heutigen Tag passt. Kälte. Sonne. Frost. Und dazu die kreative Freude, die ich bei dem Lesen des Textes empfinde. Geschichten entwickeln sich von ganz alleine...

Viele Sonnentage im Februar, das wünsche ich Ihnen und mir!

Herzlich, Anja Kolberg

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Freitag, 06 Januar, 2012

Januar 2012

Ein frohes Jahr 2012! Die neuen Kalender können endlich eingeweiht werden. Hier die neuen Seiten:

Tischkalender 2012. "Ich will frei sein."

Klick zum Shop

Foto: Kleine, in Handarbeit hergestellte Vogelhäuschen

Text: Ich will frei sein.

Dieser Text löst große Sehnsucht in mir aus. Mich befreien von dem, was mir nicht gut tut. Mich öffnen, für das, was ich möchte, wonach ich mich sehne, was ich brauche und will: Frei sein.

Befreiung ist nicht immer leicht. Was erwartet mich, wenn ich loslasse? Wie geht es dann weiter? Was sagen andere dazu? Manchmal muss man loslassen, ohne zu wissen, wie es weiter geht. Das erfordert Mut und Kraft. Ich wünsche mir die Erinnerung an meine inneren Ressourcen, solche Wege durchzustehen, meine Erlaubnis gut für mich zu sorgen und liebevolle Ermutigung - vielleicht von anderen - vor allem von mir selbst. Es ist richtig, gut für mich zu sorgen, mich zu schützen, in dem ich mich von dem befreie, was mich belastet.

Das Leben kann ein Abenteuer sein - wenn man bereit ist, nach den inneren Bedürfnissen zu leben - und sie im Außen umzusetzen. :o)

Wovon kann ich mich befreien? Wenn ich bei dem Foto bleibe, von kleinen und großen Besitztümern. Von Büchern, Kleidung, Nippes, von Dateien, von Gedanken. Von Bekanntschaften, die mir nicht gut tun. Von alten Lebensregeln, die längst überfällig sind. Von Verhaltensweisen und Lebensumständen, die mich einschränken. Von Aufträgen, Projekten, Erwartungen, die nicht mehr stimmig sind. Befreien kann ich mich auch von meinen Selbstzweifeln, meiner Selbstkritik - weil ich dafür zuständig bin, mich zu unterstützen, bei mir zu bleiben und zu mir zu stehen. Dabei ist es hilfreich, mich selbst zu verstehen und meine Entscheidung nicht von dem Einverständnis und Verstehen anderer abhängig zu machen.

Ich wünsche mir für den Januar, in dem ich einen Befreiungsschritt schon gegangen bin, und für das ganze Jahr 2012 immer wieder die Einsicht und den Mut, mich zu befreien, von dem, was mir nicht gut tut.

[Den Tischkalender können Sie hier kaufen und damit auf Ihren Schreibtisch, in Ihr zu Hause als Wegbegleiter stellen.] Der Tischkalender ist ausverkauft.

Wandkalender 2012: Glückliche Zeiten

Kalender hier kaufen  

Foto: Von Eiskristallen umhüllte Schneeglöckchen.

Text: Eingehüllt in einen schützenden Mantel blicke ich stark & voller Zuversicht auf ein Leben, in dem ich mich ganz leben & lieben kann.

Ich liebe diesen Text. Er lässt mein Inneres erstrahlen und weckt Hoffnung. Mich ganz leben, was würde das für mich bedeuten? Wie würde mein Leben dann sein? Wenn ich mich ganz leben würde, dann würde ich meine Talente einsetzen und schulen. Dann würde ich sehr sorgfältig auswählen, was ich mache und was nicht. Ich würde mich klar und rasch von dem lösen, was mir nicht gut tut. Ich würde mir meine Wünsche und Bedürfnisse erfüllen. Ich würde gut für mich sorgen.

Wenn ich mich ganz lieben würde, was würde das bedeuten? Es würde heißen, dass ich mich aus ganzem Herzen so liebe und akzeptiere wie ich bin. Ich würde mich weder kritisieren, noch klein machen, mich nicht beschimpfen, mein Können nicht in Frage stellen. Ich würde mit mir umgehen, wie mit einem Kind, das ich über alles liebe: Ich würde ihm verzeihen. Ihm zuhören. Darauf achten, dass es ihm gut geht. Es beschützen. Es fördern, loben, lieb halten und trösten. Ihm die Dinge erklären, die es nicht versteht oder jemanden suchen, der es uns erklärt. Ich würde seine Ängste und Sorgen sehr ernst nehmen und sie nicht klein reden. Ich würde ihm die Hand reichen, wenn es schwere Zeiten durchlebt und dafür sorgen, dass es Freude empfindet, Spaß hat und seine Träume leben kann. Ich würde es ermutigen und stärken. Ich würde es lieben wie es ist.

Das wünsche ich mir - und wenn Sie mögen auch Ihnen - von ganzem Herzen!

Auf ein gutes und glückliches 2012!

Ihre Anja Kolberg

Wenn Sie auf diesen Beitrag hinweisen möchten, nutzen Sie diesen Link: http://www.frauencoaching.de/archives/2012/01/entry_6708.html
Das Nutzen der Inhalte außerhalb dieser Webseite erlaube ich nicht.

Donnerstag, 01 Dezember, 2011

Impulse Dezember 2011

Schwups, schon ist der letzte Monat in 2011 angebrochen. Die Zeit verfliegt immer schneller. Bald ist das Jahr rum. Es war so intensiv und anstrengend, hat mich an meine Grenzen gebracht. Heute geht es mir gut und besser als all die Monate zuvor. Jetzt will ich 2011 am liebsten gar nicht gehen lassen und es noch etwas genießen. Das Novemberblatt mit der Affirmation: "Ich lasse los, was ich nicht beeinflussen kann." hat mir so gut getan. Gerade als es darum ging, Entscheidungen für meine Selbstständigkeit zu treffen, hat mir dieser Satz viel Gelassenheit geschenkt. Auch das will ich noch nicht gehen lassen. Doch die Novemberzeit ist vorbei, das Blatt kann ich mir abschneiden und auf meinen Tisch stellen, wann immer mir nach dieser Inspiration ist. Es lockt das nächste Kalenderblatt:

Tischkalender 2011: Ich trau mich was

Dezember 2011 Tischkalender

Foto: Ein Steinstapel, den ich selbst mit unglaublich viel Spaß und Geduld (eigentlich ist Widdern diese Tugend fern) aufgebaut habe. Erstaunt stellte ich fest: Ich kann das auch! Im Garten. Mit Kieseln, die am Teichrand liegen. Ich brauche dafür kein Meer, wo die meisten dieser Fotos entstehen, an die ich mich erinnere.

Affirmation: Ich wage es, langsam zu gehen & stehen zu bleiben.

Das passt wunderbar zu meinem Wunsch, das Jahr 2011 noch einmal bewusst zu genießen. Eigentlich passt das Bild nicht zu Weihnachtsmotiven und das finde ich heute gut. Gestern war ich Geschenke für Nichten und Neffen besorgen und es war so schrecklich laut und voll in dem Einkaufscenter. Diese Dekoration, überall Stände, x Leute... Puh. Da freue ich mich über die Ruhe, die das Dezemberbild des Tischkalenders ausstrahlt. Langsam gehen. Stehen bleiben. Mich umschauen. Durchatmen. Es anders machen als der breite Strom in dieser hektischen Zeit. Etwas mit Ruhe zelebrieren, zum Beispiel eine Tasse Tee aufschütten, Kerzen anzünden, den Duft und den Dampf beobachten. Zu mir finden. Seufz. Schön!

Wandkalender 2011: Herzensangelegenheiten

Dezember 2011 Wandkalender

Oh, ist das Foto schön! Ich habe lange nicht daran gedacht und freue mich jetzt über dieses Herz aus Hagebutten, das ich selbst gebunden habe. Ich legte es zum Geburtstag meines Großvaters im Januar auf sein mit Schnee bedecktes Bett. Der Text: "Ich bin liebenswert." erinnert mich gerade sehr an meinen Großvater. Ich hatte das Gefühl, er nimmt mich so an wie ich bin, bei ihm konnte ich einfach sein. Das berührt mich und macht mich froh. Mein Opa strahlte für mich Wärme und Ruhe aus. Er war einfach da. Keine Wertung. Keine großen Aktionen. Er saß in seinem Sessel, schaute fern, gab mir ein Klümpchen. Im Winter, als ich noch klein war, wärmte er uns die Hände, wenn sie beim Spielen im Schnee kalt geworden waren. Liebe ist etwas so wunderbares. Jeder Mensch braucht eine solche Quelle der Verbundenheit, die einfach da ist.

Eine Ressource, die mein Herz bis an mein Lebensende erfreuen wird und mich stärkt. Danke, Opa! Winke winke!

Die Kalender für das kommende Jahr stelle ich im Blog ausführlich vor: Tischkalender 2012: "Ich will frei sein" - Wandkalender 2012: Glückliche Zeiten.

Wenn Sie die Kalender zu sich nach Hause, an Ihren Arbeitsplatz holen oder verschenken möchten: Hier im Webshop gibt es sie ... und einiges mehr.

Ich wünsche Ihnen und mir einen zauberhaften Dezember mit dem Blick auf das Wunder der Lichter und der Ruhe in der Natur!

Ihre Anja Kolberg

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Samstag, 05 November, 2011

Impulse November 2011

Tischkalender 2011: Ich trau mich was

November Tischkalender 2011

Foto: Eine von Frost überzogene Echinazea.
Wie weit entfernt ist der warme Tag heute - in Köln waren es 19 Grad - von typischem Novemberfrost. Ich sehne mich in dieser Jahrszeit nach Kälte und freue mich schon auf die Frost-Zaubereien in der Natur.

Affirmation: Ich lasse los, was ich nicht beeinflussen kann.

Ich liebe diesen Satz. So schwer er auch für mich umzusetzen ist. Solange ich der Meinung bin, dass ich Einfluss habe und ich noch nicht alles gegeben habe, halte ich fest werde ich nicht frei.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Loslassen? Vielleicht, wenn ich merke, ich verliere nur noch Energie. Wenn mir bewusst wird, dass die Sache gar nicht in meinen Verantwortungsbereich fällt. Zum Beispiel, wenn es darum geht, was ein anderer Mensch tun oder lassen soll. Dazu mehr in der Kalendervorstellung von letztem Herbst.

Ich wünsche mir, dass es mir im November gelingt, mehr loszulassen als krampfhaft festhalten und ändern zu wollen. Und statt dem Festhalten meine Konzentration auf das zu Lenken, was mir Energie gibt.


Wandkalender 2011: Herzensangelegenheiten

November 2011 Wandkalender

Foto: Mit der Kamera habe ich im Dunklen eine Lichtquelle aufgenommen und die Kamera dabei in Herzform bewegt.

Text: Ich wünsche mir was.
Ich werde im November daran erinnert, MIR etwas zu wünschen. Nicht an andere denken, sondern an mich selbst. Ich habe die Aufgabe, für mich da zu sein, mir aufmerksam zuzuhören und mir meine Herzenswünsche zu erfüllen. Nicht länger auf den Prinz auf dem weißen Pferd warten, der den Zauberstab der guten Fee schwingt.

Diesen November habe ich mir schon einen Herzenswunsch erfüllt, an den mich meine innere Stimme immer wieder erinnerte. Ich werde nächstes Jahr für eine Woche nach England reisen und dort einen Kurs in Medialiät belegen. Davon träume ich schon seit ich mit meiner Freundin Ariane im Sommer 2003 das erste Mal dort war. Nächstes Jahr wird es Wirklichkeit. Ich fühle tiefe Freude, Tränen steigen in meine Augen. Ich habe mir was gewünscht UND es mir erfüllt.

Ich wünsche mir, öfter den Zauberstab für mich zu schwingen - und meine Märchen wahr werden zu lassen.

Die Kalender für 2012 können Sie hier kaufen: Zum Webshop Einfach anders.

Herzensgrüße aus Köln

Anja Kolberg

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Samstag, 01 Oktober, 2011

Meine Träume verwirklichen - Oktober 2011 - Wandkalender Herzensangelegenheiten

Wandkalender 2011: Herzensangelegenheiten

Positive Affirmation: Ich verwirkliche meine Träume.

Fotographie: Ein von mir selbst gebundener Herbstkranz in Grün und Lilatönen, befestigt an einem Weidenkorb. Aufgenommen in der Abendsonne.

Ich liebe dieses Bild. Ich liebe diesen Text. Als ich dieses Blatt für die Druckerei fertigstellte, hatte ich Tränen in den Augen. Das ist immer und immer wieder mein Thema: An mich selbst und meine Träume und Wünsche glauben. Sie so ernst nehmen, dass ich sie verwirkliche. Ein unbeschreibliches Glücksgefühl.

In der Kalendervorstellung letzten Herbst habe ich einiges zu diesem Kalenderblatt geschrieben, schauen Sie hier (bis Oktober runterscrollen).

Zusätzlich dazu möchte ich heute ganz besonders den Augenmerk darauf richten, mich selbst zu unterstützen. Anderen Mut machen, fällt mir leicht. So viel schwerer ist es für mich, mir selbst beizustehen und mir Mut zu machen. Die Kraft, die Energie und Liebe kommt dafür aus dem Inneren. Wenn ich mich selbst liebe, ist dies leichter möglich, als wenn ich das nicht tue.

Selbstliebe ist das Stichwort.

Liebvoll zu mir selbst sein. Wie eine gute Mutter/guter Vater zu meinem inneren Kind zu sein, das sie bedingungslos lieben. Denn das ist meine Aufgabe als Erwachsene, genau so zu mir zu sein.

Das möchte ich jetzt mal ausprobieren und mich hier öffnen. Zeit für einen kurzen Dialog zwischen meinen inneren Anteilen: Dem liebevollen Erwachsenen in mir und dem inneren Kind, das Träume hat.

Liebevoller Erwachsene: Welche Träume hast du?
Inneres Kind: Sag ich dir nicht.

Liebevoller Erwachsene: Warum nicht?
Inneres Kind: Weil ich nicht weiß, ob ich dir vertrauen kann.

Liebevoller Erwachsener: Du weißt nicht, ob du mir vertrauen kannst. Warum? Habe ich dich schon mal verletzt?
Inneres Kind: (lacht bitter, schaut dann auf den Boden) Nicht nur einmal.

Liebevoller Erwachsener: (betroffen) Oh, das tut mir leid. Das war nicht meine Absicht. Entschuldige, wenn ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt war, dass ich mich dir nicht widmen konnte wie du es gebraucht und verdient hast.
Inneres Kind: Hmmm. (guckt noch immer traurig auf den Boden)

Liebevoller Erwachsener: (Hockt sich hin, damit er dem inneren Kind auf gleicher Höhe in die Augen schauen kann) Kannst du mir verzeihen?
Inneres Kind: (verschränkt die Arme vor der Brust, schüttelt mit dem Kopf, weicht dem Blick aus)

Liebevoller Erwachsener: War wohl ziemlich schlimm, was ich gemacht habe, oder?
Inneres Kind: (hebt den Blick und nickt heftig)

Liebevoller Erwachsener: Was brauchst du denn von mir, damit es dir besser geht?
Inneres Kind: Liebe. Verständnis. Da sein für mich. (jetzt mit lauter und wütender Stimme) MEINE TRÄUME NICHT LÄCHERLICH MACHEN, SONDERN MICH ERNST NEHMEN!

Liebevoller Erwachsener: Das habe ich nicht getan?
Inneres Kind: NEIN!

Liebevoller Erwachsener: (setzt sich jetzt im Schneidersitz auf den Boden) Es tut mir leid, dass ich deine Träume lächerlich gemacht habe und dich nicht ernst genommen habe. Es tut mir leid, dass ich so wenig Verständnis für dich habe und nicht genug für dich da bin. Es tut mir leid, dass ich dich nicht so liebe wie du bist und du es verdienst. Es tut mir leid.
Inneres Kind: (guckt dem liebevollen Erwachsenen jetzt genau in die Augen)

Liebevoller Erwachsener: Ist es ein bisschen besser?
Inneres Kind: (zuckt lustlos mit den Schultern)

Liebevoller Erwachsener: Hilft es dir denn zu wissen, warum ich so gehandelt habe?
Inneres Kind: (WÜTEND) NEIN! Dann geht es wieder nur um dich. Wie immer. (sie wird leiser) Immer geht es nur um dich.

Liebevoller Erwachsener: (ist betroffen) Das war mir gar nicht bewusst. Ich dachte, es würde dir helfen. Aber du hast Recht, dabei geht es um mich. Die Aufmerksamkeit liegt bei mir und nicht bei dir. Du hast gar nichts davon, wenn du weißt, warum ich so handle, oder?
Inneres Kind: Nein. (leiser werdend, den Blick nun auf den Boden gerichtet) Endlich begreifst du.

Liebevoller Erwachsener: Das hilft nur mir, um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen. (schlägt mir der Hand vor die Stirn) Jetzt begreife ich. Es tut mir so unendlich leid. Du musst mir nicht verzeihen. Ich sehe deinen großen Schmerz. Da ist bestimmt ganz viel Traurigkeit und Schmerz und Resignation, oder?
Inneres Kind: (guckt auf den Boden und nickt)

Liebevoller Erwachsener: Wie kann ich das bloß wieder gut machen?
Inneres Kind: (streckt die Schultern nach hinten, richtet sich regelrecht auf, guckt hoch und grinst frech) In dem du mir meine Wünsche erfüllst!

(Ich habe gerade beim Schreiben einen solchen Spaß und eine große Freude, diese beiden Anteile von mir zu beobachten, ihre Gestik und Mimik, ihre Antworten. Reines Vergnügen!)

Liebevoller Erwachsener: (lächelt) Was sind denn deine Wünsche?
Inneres Kind: Erzähle ich dir nicht.

Liebevoller Erwachsener: Aber wie soll ich sie dir denn erfüllen?
Inneres Kind: In dem du auf mich hörst. Ich sende dir deutliche Signale, was ich will. Überhöre mich nicht. Höre hin.

Liebevoller Erwachsener: Oh, das fällt mir bestimmt ganz schön schwer.
Inneres Kind: Ist mir egal. Du wolltest wissen, wie du das wieder gut machen kannst. Das ist meine Antwort.

Liebevoller Erwachsener: (grinst) Ok, ich werde achtsam sein und auf deine Signale hören.
Inneres Kind: Versprochen?

Liebevoller Erwachsener: (wird etwas traurig, die Schultern schmerzen und ziehen nach unten) Ich will dich nicht wieder enttäuschen und habe Angst, dir das zu versprechen. Was, wenn ich es nicht halten kann, weil ich Fehler mache?
Inneres Kind: Fehler sind mir wurscht! Dein Wille zählt. Versprichst du mir, dass du auf meine Signale hörst und mir meine Wünsche erfüllst?

Liebevoller Erwachsener: (windet sich) Aber ich kann doch nicht global sagen, dass ich dir deine Wünsche alle erfülle. Was wenn du dir wünschst, für eine zeitlang in ein anderes Land zu gehen oder dir etwas wünschst, das ich mir nicht leisten kann?
Inneres Kind: (entrüstet, stemmt die Hände in die Hüften) Ich wünsche mir nur Sachen, die gehen. Ich sage nicht, dass ich mir Sachen wünsche, die einfach sind. Für manche sind Veränderungen nötig, die dir schwer fallen. Aber alle Wünsche gehören in dein, in unser Leben. Wenn du wirklich auf mich hörst, wirst du den richtigen Weg gehen.

Liebevoller Erwachsener: Puh! (zieht die Augenbrauen nach oben) Das ist ganz schön heftig für mich, macht mir auch ehrlich gesagt ein bisschen Angst.
Inneres Kind: (lächelt, reicht dem liebevollen Erwachsenen die Hand) Brauchst keine Angst haben. Wir sind doch zu zweit.

 

Kurz war der Dialog nicht, dafür mich sehr bewegend.

Gesegnete Oktobertage!

Anja Kolberg

PS: Der neue Wandkalender wird gerade gedruckt. Ich freue mich schon auf sein Eintreffen! Mehr dazu bald hier auf der Webseite.

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Goldener Oktober 2011 - Tischkalender

Der erste Tag verspricht den goldenen Oktober. Mal sehen, was uns die nächsten vier Wochen erwartet. Zeit für den Blick auf die neuen Kalenderblätter! :o)

Tischkalender 2011: Ich trau mich was

Oktober 2010 - Tischkalender 'Ich trau mich was'  

Das Foto zeigt einen herrlichen Fliegenpilz, der in einer Lichtung von der Sonne angestrahlt wird. Ein besonderer Moment, gerne erinnere ich mich an diesen Ausflug [Auf der Suche nach dem roten Glück mit den weißen Punkten] im Bergischen. Das war auch so ein sonniger Tag wie heute. Strahlend blauer Himmel. Begleitet von zwei mir sehr lieben Menschen wanderten wir los, damit ich die Fliegenpilze vor die Kamera bekam. Mein Wunsch wurde mir erfüllt. Das schönste Motiv ziert den Oktober in diesem Jahr.

Die positive Affirmation auf dem Kalenderblatt lautet: 'Ich darf anders sein.'

Im Moment finde ich die Worte zu dieser Affirmation nicht. Es fällt mir schwer. Mal sehen... Anders sein. Da fällt mir als erstes ein, nicht wie die anderen zu sein. Nehmen wir mal an 'die anderen' sind die 'Guten'. Sie schreiben gute Noten in der Schule, sie machen wenig Fehler, sind pünktlich, pflichtbewusst, nicht verhaltensauffällig, bekommen alles im Leben auf die Reihe, sie klagen nicht, werden nicht arbeitslos, nicht krank, haben immer gute Laune und selten Probleme. (Zumindest ist das die nach außen gezeigte Fassade.') Wenn ich zu dieser 'Idealgruppe' gehöre, ist soweit alles ok. Denn angepasst sein an die breite Masse wird belohnt, Kinder bekommen Aufmerksamkeiten, weil sie gute Noten schreiben, 'weil sie brav' sind oder Erwachsene Anerkennung für ein möglichst hohes regelmäßiges Einkommen, für Statussymbole, für gute Laune...

Wenn das also durch Aufmerksamkeit, Akzeptanz und Liebe belohnt wird, dann ist es ganz schön schwer, anders zu sein. Weil das eben nicht belohnt wird.

Aus dem Raster der Allgemeinheit zu fallen, kann ganz schön weh tun. Menschen, die plötzlich arbeitslos werden, können davon berichten. Menschen, die krank sind und nicht mehr den Beitrag zum Leben leisten können wie bisher, ebenso. Ich glaube, es macht auch den wenigsten Kindern Spaß, schlechte Noten zu schreiben. Nur drei von unzähligen Beispielen.

Dazu kommt, dass in der Herde laufen weitaus ungefährlicher ist, als alleine unterwegs zu sein. Ich denke hier an große Tierherden in der afrikanischen Steppe oder Fischschwärme. Sich in der breiten Masse bewegen, bedeutet auch Schutz.

Viele Argumente sprechen also für 'pass dich an'. Die Akzeptanz der Gesellschaft ist da, Liebe und Aufmerksamkeit, weil das Leben 'richtig' gemacht wird. Zumindest nach der Meinung der Gesellschaft, wie Mann/Frau/Kind zu sein hat.

Was aber, wenn sich das Gefühl breit macht, es geht nicht anders - als anders zu sein? Das Gefühl, sich selbst verleugnen zu müssen, wenn man weiterhin 'das Spiel der allgemeinen Erwartungshaltung/Verhaltens' mitspielt. Ich kenne das Gefühl zu gut, weil ich oft das Gefühl habe, anders zu sein. Mir fällt es schwer, dazu zu stehen, auch weil ich nicht das dazu notwenige Selbstwertgefühl habe, um damit ganz locker umzugehen. 'O.k., so bin ich eben.' Es wäre schön, wenn es mir eines Tages wie selbstverständlich durch den Kopf geht, statt mich innerlich unter Druck zu setzen, dass ich ja anders bin und nicht 'so' wie ich sein sollte.

Das Oktoberblatt lädt mich mit all seiner Liebe, Güte und Schönheit dazu ein, zu mir zu stehen, wie ich bin. Ich darf anders sein als die breite Masse. Ich darf sein wie ich bin. Die dafür notwendige Liebe erfahre ich von mir selbst. Ich bin mir selbst eine liebevolle Wegbegleiterin, die mich freundlich anlächelt und sagt: 'Schön, dass du bist wie du bist. Genau so mag ich dich.'

Anja Kolberg

PS: Der neue Tischkalender 2012 ist hier im Büro bereits eingetroffen. Ich bin ganz vernarrt in die neuen Motive und Texte. Mitte/Ende Oktober werde ich ihn vorstellen, der Verkauf beginnt ab 1. November 2012 im Shop. Neugierig auf das Motto? Es lautet für 2012: Ich will frei sein.

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Sonntag, 04 September, 2011

Impulse für September 2011

Tischkalender 2011

Vom Tischkalender strahlen mir rosafarbene Clematisblüten entgegen, die sich mit leichter Hilfe den Kirschbaum hochgewunden haben.

Der stärkende Satz lautet: "Ich vertraue meiner Wahrnehmung."

Vor einigen Wochen hörte ich ein komisches Geräusch im Wohnzimmer beim Filmschauen. Mein Mann hörte es nicht, mich störte es sehr. Er meinte, das Geräusch könne nicht sein. Ich hörte aber etwas und blieb bei meiner Wahrnehmung. Am nächsten Tag gab er dann zu, dass etwas an der Lautsprecheranlage nicht in Ordnung gewesen sei, was einen komischen dumpfen Ton erzeugt habe.

Früher hätte ich nicht zu meiner Wahrnehmung gestanden und es als Irrtum abgetan, mein Gefühl 'da ist was' in Frage gestellt. Dieses Mal bin ich bei mir geblieben. Das hat so gut getan. Auch wenn andere Menschen die Dinge nicht so wahrnehmen wie ich, heißt das nicht, ich nehme etwas falsches wahr oder sie. Vielleicht nehmen wir unterschiedlich intensiv wahr. Menschen können unterschiedlich intensiv riechen, hören, sehen oder auch fühlen. Das bedeutet nicht, der eine macht es richtig und der andere falsch.

Es braucht zum Beispiel eine unglaublich feine Nase, um die Nuancen eines Parfüms zu kreieren oder einen hoch entwickelten Geschmackssinn, um bestens abgestimmte Gerichte zu kochen. Nur weil der gut ausgebildete Koch mehr Feinheiten wahrnimmt und ein anderer diese gar nicht schmeckt, heißt das nicht, sie exisiteren nicht.

Für diesen Monat möchte ich mich daran erinnern, meiner Wahrnehmung zu vertrauen. Was ich wahrnehme stimmt für mich. Es muss für keinen anderen stimmen. Der hat seine eigene Wahrnehmung. Wichtig ist, dass ich mich selbst nicht in Frage stelle.

(Wenn Sie mehr lesen möchten, hier stellte ich den gesamten Tischkalender 2011 vor.)

Wandkalender 2011

Ein Herz aus den selbst gepflückten und gezogenen Äpfeln in unserem Garten - bis auf den dicken, der unten den Abschluss bildet.

Text: "Ich nehme mich an wie ich bin."

Wie eine liebe Kundin und Besitzerin beider Kalender mir letzte Woche schrieb: Die beiden Kalenderblätter passen wunderbar zusammen und auch zu meinem letzten Blogbeitrag. Das war mir nicht aufgefallen. Jetzt sehe ich es. Was für ein schöner Zufall.

Mich annehmen wie ich bin. Oh ja. Eine schöne Aufgabe für mich. Meine Wahrnehmung annehmen, Dinge, die vielleicht andere nicht wahrnehmen - und für mich dennoch existieren dürfen. Meine Gefühle annehmen und bewusst fühlen, statt sie zu unterdrücken.

Die Äpfel auf dem Bild sind so unterschiedlich. Große. Kleine. Mit roten Backen. Hellgrün. Rotbraun. Mit Dellen. Ich kann noch viel mehr Unterschiede erkennen, wenn ich genauer hinschaue. So viele unterschiedliche Anteile trage ich auch in mir und noch viel mehr.

Die Kunst besteht darin, mich so anzunehmen und zu lieben wie ich mit. Mit all den unterschiedlichen Seiten. Eine Aufgabe, die so richtig Sinn macht, denn mich selbst zu lieben, ist das Beste, das es gibt. Wohlfühlen. Mich geliebt fühlen. Von mir selbst.

(Der Wandkalender 2011 in seiner Gesamtheit wurde von mir im Oktober 2010 hier vorgestellt.)

Ich wünsche Ihnen einen zauberhaften September & bis bald

Ihre Anja Kolberg

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Montag, 01 August, 2011

August-Impulse

Heute ist der erste Tag im August. Die Sonne scheint in Köln, blauer Himmel, 22 Grad. Für mich waren auch die regnerischen Julitage eine schöne Seite des Sommers. Mir liegt das kühlere Wetter eher als heiße Tage. Das Tropfen des Regens verbreitet eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Hm, herrlich... Mal sehen, was der neue Monat für uns bereit hält.

Jetzt zu den neuen Kalenderblättern für August:

Wandkalender 2011: Herzensangelegenheiten

In einem Bett aus Blüten von Hortensien, Margeriten, Echinazea, Rosen und Dahlien liegt ein handgemachtes Herz aus Holz.

Der Text auf dem Wandkalender "Herzensangelegenheiten" 2011 lautet: "Ich lausche meinem Herzen."

Für mich ist das Herz eine Quelle der Freude, der Wärme, der Weisheit, der Liebe und auch meiner Wünsche und Sehnsüchte. Wenn ich mir selbst also aufmerksam zuhöre, mir selbst Fragen stelle, dann erfahre ich mehr über mich. Dann lerne ich, was sind meine Bedürfnisse, was sind meine Wünsche, wofür empfinde ich Freude, was bringt mich zum Hüpfen und Tanzen. All das und noch viel mehr vermag das Herz uns erzählen, wenn wir leise sind und lauschen.

Das Kalenderblatt des Tischkalenders 2011 "Ich trau mich was" zeigt im August Schopflavendel im Vordergrund, hinten leuchten Farbtupfer von Rosen, Hortensien und hellgrünen Funkien. Ein lauer Sommerabend, an dem ich das Foto machte. Ich wünsche mir von ganzem Herzen laue Sommerabende, in denen ich mit Genuss, Freude und Leichtigkeit auf unserer Terrasse sitzen kann, ohne Beeinträchtigungen wie ich es in den vergangenen Wochen und Monaten erleben musste.

Der Text: "Ich lerne unbequem zu sein." Puh, ein Mensch wie ich, dem Harmonie sehr wichtig ist, hat mit dem Satz ganz schön Bauchschmerzen.

Wann bin ich denn bequem für andere? Wenn ich das Verhalten eines anderen ertrage (obwohl ich es als Unrecht mir selbst gegenüber empfinde), zu allem 'Ja' sage (obwohl ich 'Nein' fühle) und ich zulasse, dass sie sich ungehindert meiner eigenen Bedürfnisse und Grenzen ausleben. Bequem, weil der andere meine Grenzen nicht achten muss, nicht aufgefordert wird, Rücksicht zu nehmen und sich nicht einschränken muss.

Wann werde ich unbequem? Wenn ich meine Grenzen und Bedürfnisse wahrnehme (das passt zum Wandkalender in diesem Monat), darauf aufmerksam mache und darauf achte, dass sie von anderen respektiert und nicht mehr überschritten werden. Unbequem, weil mein verändertes Verhalten eine Wirkung auf andere hat. Das entsprechende Gegenüber muss sich an die neuen Gegebenheiten gewöhnen, nicht zuletzt weil die eigene Bequemlichkeit nun darunter leidet, er/sie zu Änderungen unweigerlich aufgefordert wird oder auch umdenken muss.

Nun beginnt der Satz ja mit: "Ich lerne...", heißt, ich mache Fehler, es läuft am Anfang nicht alles so wie ich mir das erhoffe, dazu gehören auch komische Gefühle, wenn andere plötzlich sauer auf mich sind, weil das Leben nicht mehr so einfach und bequem mit mir ist wie zuvor. Mit der Zeit gewöhnen sich alle daran, die anderen und auch ich und es wird leichter, meine Grenzen zu respektieren. Ich zeige Profil und damit steigt auch die Anerkennung.

Ich durfte erleben, dass Menschen meine Grenzen, meine Bedürfnisse, ein 'Nein' oder 'Stop' akzeptieren, dann war ein unbequem sein gar nicht nötig, sondern eine liebevolle und wertschätzende gegenseitige Akzeptanz entfaltete sich. Und ich musste erleben, dass es auch andere Menschen gibt. Letzteres stimmt mich traurig, warum es nicht auch friedlich geht und es ist mir unangenehm, für die Einhaltung meiner Grenzen unbequem zu werden. Doch dieser Schritt gehört dazu, wenn ich gut für mich sorge und körperlich, seelisch und geistig gesund leben möchte.

Ich wünsche Ihnen und mir zauberhafte Augusttage und Herausforderungen, die zu meistern sind.

Anja Kolberg

PS: Weitere Impulse zu den Kalendern gibt es in der Gesamtvorstellung des Wandkalenders und Tischkalenders. Die neuen Kalender für 2012 werden voraussichtlich ab 1. November hier erhältlich sein. Wenn Sie im Newsletter angemeldet sind, werde ich Sie darüber informieren.

Freitag, 01 Juli, 2011

Juli-Impulse

Ein herzliches: 'Guten Morgen' aus Köln. Ein neuer Blogeintrag von mir. Die Juli-Impulse. Viel Freude beim Lesen, Ihre Anja Kolberg

Wandkalender Juli 2011

Der Wandkalender trägt diesen Sommermonat die Aufschrift: "Liebe hat viele Farben." Umkreist von einem Regenbogen-Herz aus Ölkreiden. Zunächst springt mir das Wort "Liebe" ins Auge und dessen Schrift, die mir so gefällt. Ich erinnere mich an die Freude, die mir die Erstellung dieses Foto bereitete: Ich fuhr in einen Künsterbedarf (Boesner) und suchte dort Kreiden in möglichst vielen Farben aus. Ich arrangierte sie auf einem Blatt, welches auf unserem Terrassentisch lag, bis die Kreiden ein Herz ergaben und positionierte die Kamera solange bis alle Farben aufs Bild fanden. Meine Wangen glühten vor Freude.

"Liebe hat viele Farben." Die Liebe für eine Tätigkeit, die mein Inneres zum Strahlen bringt, ist eine dieser Farben. Die Liebe zu mir selbst. Mich anzunehmen. Damit meine ich vor allen Dingen die Seiten an mir, mit denen ich hadere. Mich mit all dem lieb zu haben. Kein abfälliges "so bin ich eben", sondern ein freudvolles, liebevolles: "So bin ich.", mit einem Lächeln im Gesicht. Kreiden für die Liebe zu anderen Menschen. Liebe ich bedingungslos? Liebe ich mich selbst bedingungslos? Wofür könnten die anderen Kreiden stehen? Was liebe ich? Wie liebe ich? Liebe hat viele Farben. Der Juli lädt mich ein, darüber nachzudenken...

Weitere Impulse zu diesem Monat finden Sie in der Gesamtvorstellung des Wandkalenders 2011: 'Herzensangelegenheiten' von letztem Herbst.

Tischkalender 2011: Ich trau mich was  

Eine herrliche Rose der Sorte 'Leonardo da Vinci' schmückt den Tischkalender 2011 "Ich trau mich was" im Juli. Bei ihrem Anblick fühle ich Entspannung und will am liebsten meine Nase in ihre weiche Blütenblätter halten, tief den Duft des Sommers einatmen. Hm, herrlich. Es dauert nicht mehr lange, dann erblüht ein zweiter Flor meiner Rosen. Ich kann es kaum abwarten, sie nutzten die Regenphase, um neue Blüten zu bilden. Lediglich die hellrosafarbene 'Jasmina' am Rosenbogen blühte unermüdlich weiter. Ihr Duft ist zart, hm, nach Apfel und Zitrone, ganz sanft und während ich einatme kitzeln die weichen Blätter meine Nase.

"Ich zeige mich", so der Impuls für den Juli. In Verbindung mit dem Foto denke ich daran, mich in meiner Schönheit zu zeigen. Nichts verstecken wollen, alles gehört zu mir. Jedes graue Haar, jede Sommersprosse, jede Schramme, Narbe, Rundung oder Delle. Mit 41 Jahren hat das Leben Spuren auf meinem Körper gezeichnet. Lebensspuren, die ich nicht verstecken möchte. In den letzten Monaten habe ich ein paar Kilos verloren. Grund ist wohl meine andere Ernährung, es passierte, obwohl ich es nicht darauf angelegt habe. Ich freue mich über dieses Geschenk, merke aber auch, ein Stück von mir ist damit gegangen. Diese Kilos standen stellvertretend für ein Thema in meinem Leben. So verrückt es sich anhören mag: Ein kleines bischen wehmütig bin ich schon. Da ist etwas nicht mehr da, das mich auch ausgemacht hat. Ich will mein verlorenes Gewicht nicht wieder haben, doch da ich durch die Psychotherapie gelernt habe, mich so zu lieben wie ich bin, liebte ich auch meinen Körper MIT den Kilos. Und der verändert sich jetzt. Ich mag die neue Anja und mag die 'alte' Anja. Und die zeige ich.

Der Monat Juli möchte Mut machen, ganz zu mir zu stehen wie ich bin. Zu meinem Körper und auch zu meinem Charakter, meine Art zu sein. Meine Meinung sagen. Meine Gefühle zeigen. Mich selbst zeigen.

Weitere Impulse in der Jahresvorstellung des Tischkalender 2011: Ich trau mich was.

Zauberhafte Juli-Tage & bis bald

Anja Kolberg

Mittwoch, 01 Juni, 2011

Impulse für Juni 2011

Dies ist das Blatt des Tischkalenders 2011 "Ich trau mich was" für diesen Monat:

Tischkalender 2011

Ein Feld aus Rittersporn und Mohn. Mit diesem Motiv verbinde ich Wärme, Sonne, Freiheit, kleine und große Pausen, ein kühles Getränk im lichten Schatten schlürfen und die Füße ins kühle Nass halten. Die Wärme der Sonne auf meinem Körper spüren. Blütenduft atmen. Das Rauschen des Windes durch die Blätter der hohen Buche. Vogelstimmen, das Plätschern einer sprudelnden Quelle. Draußen sein in der Natur. Hm... Herrlich!

Das Zitat auf diesem Sommerblatt: "Ich öffne eine Türe." Spontan muss ich an eine Türe nach draußen denken. Eine Veränderung. Eine Erweiterung meines Alltags. Etwas Neues in mein Leben lassen. Meine Gedanken sind natürlich bei meiner Auszeit 2.0 und auch der Beschreibung meiner inneren Räume, wovon viele Türen noch verschlossen sind.

Welche Türe möchte ich diesen Monat öffnen? Ich sehe, wie ich als kleiner frecher Schmetterling über die Blumenwiese schwebe und sie neugierig erkunde, hier und dort probiere, mich niederlasse, wieder wegfliege und die warmen Sommertage und das Leben genieße...

Mehr Impulse finden Sie in der Tischkalenderbeschreibung.

(Update 2.6.11: Ich habe gestern mit Hilfe einer Aufstellung eine Türe geöffnet. Sie führte in meine Vergangenheit und halft mir ein Problem, das ich heute habe, in Ruhe und mit Hilfe anderer zu betrachten, zu verstehen und ein Stückchen zu lösen. Das tut so gut!)

Der Wandkalender 2011 "Herzensangelegenheiten" zeigt dieses Motiv im Juni:

Wandkalender Herzensangelegenheiten  

Im Blatt der großblütigen Rose "Parole" liegt ein Blütenblatt des Storchschnabels. Welche Farben die Natur bietet! Bei dem Motiv denke ich an die Vielfalt an Rosen, Stauden, ein- und zweijährigen Blumen... Hm, ich liebe den Garten und seine Schätze!

Der Text: "Ich glaube an die Weisheit meines Körpers." Schon vor einigen Tagen dachte ich an diesen Satz. Auch wenn ich nicht gleich verstehe, warum ich bestimmte Gefühle habe, warum mein Körper bestimmte Symptome und Schmerzen zeigt, warum ich mich in manchen Situationen so und nicht anders verhalte - so kann es doch einen Grund dafür geben und ein Zusammenhang mit meinem momentanen Leben bestehen. Was, wenn mein Körper, meine Seele einen Plan verfolgt? Wenn ich durch Krankheit, Unzufriedenheit (...) etwas erfahren, erleben soll, was wichtig für meinen weiteren Lebensweg ist? Wenn ich Schmerzen habe, mich unwohl fühle oder unzufrieden bin, sehe ich oft keinen Zusammenhang, dann ist alles nur blöd und ungerecht. Doch ist die Situation gelöst oder sind die Schmerzen weg, wird mir rückblickend ein Zusammenhang deutlich und auch klar, wofür diese Erfahrung wichtig war.

Beispiel: Meine Hexenschüsse mit anschließendem Bandscheibenvorfall knockten mich vor einigen Jahren für sechs Woche aus. Ich konnte nicht lange sitzen, nicht lange stehen, nicht lange liegen. Alles ging immer nur kurz, schon um vier Uhr war oft die Nacht zu Ende, weil ich wegen meiner Rückenschmerzen nicht mehr schlafen und liegen konnte. Termine konnte ich nicht wahrnehmen. Es war furchtbar. Ich war gezwungen, etwas zu tun, so kam ich in Kontakt mit meiner inneren Stimme, führte Dialoge mit meinem Rücken und erkannte meine innere (Fehl-)Haltung, die zu meinen Schmerzen führte. Seit dem habe ich sehr an meinem Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit gearbeitet, mich wieder für meine Hobbies interessiert, angefangen einen Garten anzulegen... Und vor allen Dingen begann damals mein Dialog mit meiner inneren Stimme. Ich bin so dankbar für diese Erfahrung. Ohne sie wäre ich nicht da, wo ich heute stehe.

Für mich passt daher, was Christian Morgenstern sagte: "Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare." Beispiele, wie ich mit mir selbst in Kontakt gehe, finden Sie in der Rubrik: Blog - Innere Stimme.

So scheint auch meine momentane Pause - oder direkter gesagt: Dieses Stocken und Stecken bleiben - einen Grund zu haben, den mein Verstand noch nicht ergründet hat. Meine Seele und mein Körper, das fühle ich, wissen jedoch ganz genau, warum... Diese Gewissheit hilft mir sehr. Sie stimmt mich hoffnungsvoll, fröhlich und zuversichtlich.

Weitere Impulse zum Monat und zum Wandkalender finden Sie in der Jahresbeschreibung.

Ich wünsche Ihnen und mir einen zauberhaften Juni

Ihre Anja Kolberg

Wenn Sie auf diesen Beitrag hinweisen möchten, können Sie einen Link hierhin setzen: http://www.frauencoaching.de/archives/2011/06/entry_6686.html

Das Nutzen der Inhalte außerhalb dieser Webseite ist verboten.

Montag, 02 Mai, 2011

Mai-Impulse

Die neuen Kalendermotive für Mai hauen mich fast um, besonders wenn ich sie gemeinsam auf mich wirken lasse. Ich empfinde sie sehr stark vorwärts treibend. Das war mir während des Entstehungsprozesses nicht bewusst, da ich jeden Kalender separat entwarf. Mal sehen, was sie jetzt in mir auslösen:

Wandkalender "Herzensangelegenheiten"

Vor grünem Hintergrund wächst ein aus Papier geformtes Herz aus einem Tagebuch. Darüber steht in roter Schrift: "Ich habe Mut." Schon die letzten Tage des Aprils überlegte ich: Wie war noch mal das Blatt für Mai? Als es mir bewusst wurde, spürte ich wie meine Aufregung stieg.

Für mich ganz persönlich bedeutet die Symbolik dieses Bildes: Schreiben. Herz. Mut. Dazu noch "meine" Farbe Grün. Einige Blätter des abgebildeten Tagebuches sind beschrieben, doch die meisten davon sind noch weiß und warten darauf, beschrieben zu werden. Das Innere des Herzens ist rot. Für mich symbolisiert dieses Bild: Da gibt es noch viel zu füllen, zu schreiben, zu erleben. Von mir. In meinem Leben. Mut brauche ich, um nächste Schritte zu gehen, denn auch wenn ich vor zehn Jahren zwei Bücher schrieb, also Erfahrung mit dem Veröffentlichen habe, so bedeutet dies nicht, es fällt mir leicht. Kurz: Ich habe Hemmungen, die nächsten Schritte zu gehen. Wie diese auch immer aussehen mögen.

An ungeschriebenen Themen hat sich vieles in den letzten Jahren aufgestaut. Dieses aufgestaute, nicht veröffentlichte, fühlt sich an wie ein riesiger Staudamm, der bis zum Rand gefüllt ist, doch kaum Wasser fließt ab und es kommt immer neues hinzu. Die Staumauer quietscht und kracht. Wie lange hält sie noch? (Ist auch eine tolle Kraftvorstellung... Was passiert, wenn er bricht? Gar nichts? Ein bisschen? Viel? Ich traue mich gar nicht, hinzuschauen...)

Übrigens ist das Thema Veröffentlichen (damit meine ich gegen Honorar zu schreiben wie ein Buch veröffentlichen oder einen redaktionellen Beitrag) einer der für mich persönlich im Moment wichtigsten Räume in meinem Inneren, die ich nicht betrete...

Das Kalenderblatt erinnert mich daran, mutig mein Herzensthema anzugehen. Wie dieses Angehen auch immer aussehen mag, sei es, bei jedem Blick auf den Kalender an etwas sehr sehr wichtiges erinnert zu werden oder wirklich konkrete Schritte zu unternehmen.

Für was haben Sie Mut? Welche Seiten eines Herzensthemas möchten Sie füllen?

Tischkalender "Ich trau mich was"

Auf einem Ziegelweg, der über den Rasen führt, wächst Moos zwischen den Ritzen und auch blaue Stiefmütterchen. Sie haben sich dort selbst hingepflanzt, gleich davor steht ein einzelnes, kleines Stiefmütterchen, welches auch seinen Weg in die "Freiheit" gefunden hat. Das Zitat lautet: "Ich befreie mich von einengenden Grenzen."

Was löst dieses Blatt in mir aus? Woran erinnert es mich?

Vor allen Dingen denke ich daran, Dinge anders zu machen, etwas Neues zu denken, mich anders zu verhalten, etwas Neues auszuprobieren. Und darüber nachzudenken: Was engt mich ein? Gibt es Regeln, die ich mir angeeignet habe, die ich gelernt habe, wie ich erzogen worden bin, die überholt sind? Regeln, die nicht mehr wirklich zu dem Menschen, der ich heute bin, passen?

Ein Beispiel ist sehr präsent für mich: Meine Ernährungsumstellung. Seit Mitte Januar bin ich auf dem Weg, mich ohne Lebensmittel, die von Tieren stammen, zu ernähren. Eine enorme Veränderung raus aus einem alten, eingespielten, vier Jahrzehnte gewohnten Eßverhalten. Unvorstellbar war diese Änderung vorher. Jetzt, wo ich es einige Monate lebe, denke ich: Es ist einfacher als ich dachte - und interessant zugleich.

Der Satz auf dem Kalenderblatt hat aber noch einen weiteren Aspekt: "einengend". Hat mich meine alte Ernährung eingeengt? Ja, höre ich, in deiner Gesundheit, deiner persönlichen Entwicklung UND vor allen Dingen darin, nach deinem moralischen Empfinden zu leben.

Ok. Ja. Stimmt. Diese Einengung war mir aber ehrlich gesagt nicht bewusst, denn ich habe etwas geändert, weil ich nicht anders konnte. Ich habe nicht über Grenzen, Einengung, Gesundheit nachgedacht, sondern gemerkt, dass es für mich nicht mehr geht ist, gegen meine Ethik zu handeln, zu leben. Ich habe so viele schmerzhafte Fakten aufgenommen, was mein bisheriges Leben für andere Lebewesen für Konsequenzen hat. Danach hatte ich endlich die Kraft, etwas zu tun. Dass es nicht mehr stimmig ist, wusste ich schon lange...

Finden Sie nicht auch, dass diese beiden Kalenderblätter herrlich zusammenpassen? Mut haben, mich aus einengenden Grenzen zu befreien. Hu! Durchatmen.

Meine Beispiele spiegeln einige typische Aspekte von Veränderungsprozessen:

  1. Wissen, wo es hingehen soll, aber nicht in Aktion kommen und zögern.
  2. Den Mut spüren und die Gewissheit zu haben, es wird sich was ändern, die Frage ist nur noch: Wann.
  3. Nicht mehr anders können und handeln. (Hier kommt oft das Schicksal oder ein Zufall zu Hilfe, der einem die eigene Endlichkeit, die Konsequenzen des bisherigen Handelns oder auch bewusst macht, was man alles nicht gelebt hat. Wir Menschen brauchen/ich brauche diese starken Impulse, um ins Handeln zu kommen. Darüber könnte ich Bücher schreiben... Huch!)
  4. Darüber nachdenken und sich bewusst machen, was es ist, das nicht mehr stimmig ist im Leben.
  5. Diese einengenden Grenzen überwinden und neue Erfahrungen sammeln.

Ich wünsche Ihnen und mir selbst einen zauberhaften Mai!

Anja Kolberg

Wenn Sie auf diesen Beitrag hinweisen möchten, können Sie einen Link hierhin setzen: http://www.frauencoaching.de/archives/2011/05/entry_6678.html
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Die neuen Kalender 2012 gibt es im Herbst im Shop zu kaufen. Hier können Sie sich für den Newsletter eintragen, der Sie informiert, wenn sie lieferbar sind.

Die ausführliche Vorstellung der gesamten Kalenderblätter finden Sie unter Blog - Kreative Projekte.

Freitag, 01 April, 2011

April 2011: Kalenderimpulse

Tischkalender 2011 - April

Unabhängigkeit - mit diesem Motto wagt der Tischkalender 2011 ein Tänzchen im April. Auf dem Foto radelt eine Frau durch den Kölner Stadtwald. Der Text darunter lautet: "Ich mache mich unabhängig."

Meinen Herzschlag spüre ich bis zum Hals, wenn ich das Kalenderblatt auf mich wirken lasse. Wirkliche Unabhängigkeit bedeutet Freiheit für mich. Frei zu sein von einengenden Lebensregeln und von Abhängigkeiten. Unabhängigkeit kann die unterschiedlichsten Lebensbereiche betreffen.

Schritte von der Abhängigkeit in die Unabhängigkeit erfordern Mut. Mut, anders zu sein. Auf fragende Gesichter zu blicken, die einen möglichen Wandel nicht verstehen. Eine solche Veränderung bringt aber auch etwas: Freiheit und - wie schon im letzten Monat erfahren: Ein unbeschreibliches Glücksgefühl, wenn ich wirklich zu mir und dem, was mir wichtig für mein Leben ist, stehe. Einen weiteren Impuls zu diesem Kalenderblatt lesen Sie in der Kalendervorstellung.

Ich bin neugierig, ob und was dieses Blatt in mir auslösen wird... Wovon möchte ich mich unabhängig machen?

Wandkalender 2011: April  

Passend zu den Gefühlen, die in mir freigesetzt werden, wenn ich darüber nachdenke, etwas Neues zu tun, bietet der Wandkalender 2011 im April einen Impuls: "Ich akzeptiere meine Gefühle." Auf dem Bild ein Busch Margeriten, die durch ein Herz nach oben streben.

Welche Gefühle will ich gar nicht haben? Welche "drücke" ich weg? Für welche Gefühle schäme ich mich oder verurteile mich dafür? Mir fällt meine Angst ein, abgelehnt zu werden oder das Gefühl der Ohnmacht, nicht wirklich etwas bewirken zu können. Ich blicke zur Traurigkeit, die ich immer mehr als einen wichtigen Teil meiner Selbst annehme.

Ich kann in Situationen, in denen ich ein Gefühl am liebsten wegdrücken möchte, an dieses Kalenderblatt denken.

Ich lade meine Gefühle ein, am Tisch meines inneren Teams Platz zu nehmen und höre ihnen zu, warum sie gekommen sind und was sie mir zu sagen haben. Wie das funktioniert? Ich schließe die Augen und stelle mir diese Situation vor.

Einen anderen Impuls zu diesem Kalenderblatt finden Sie in der Kalendervorstellung.

Einen zauberhaften April wünscht Ihnen

Anja Kolberg

Dienstag, 01 März, 2011

Frühlingsmonat März

Meterologisch ist heute, am 1. März Frühlingsanfang, astrologisch erst zur Tag- und Nachtgleiche am 21. März. Die Forsythien stehen in den Startlöchern, morgens begleiten mich die Vögel mit ihrem wundervollen Gezwitscher und heute strahlt dazu die Sonne vor einem blauen Himmel. Mit Hilfe einiger frisch gekaufter Zwiebelblumen habe ich in der Früh meinen Blumenkasten von Winter auf Frühling umgestellt. Aufbruchstimmung. Herrlich!

Die Kalenderblätter Februar wandern in ihren verdienten Ruhestand. Die Märzblätter sind an der Reihe:

Märzblatt Tischkalender 2011

Auf dem Tischkalender 2011: Ich trau mich was lautet das neue Thema: "Ich genieße meine weiche Seite." Eine lilafarbene Küchenschelle zeigt mit goldgelben Staubgefäßen ihre ganze Schönheit.

Meine weiche Seite. Was spricht dieser Satz heute in mir an? Mir fällt mein gestriger Blogbeitrag "Wenn's gerade nicht vorwärts geht" ein, in dem es darum ging, Vertrauen zu haben, dass sich das Richtige zum rechten Zeitpunkt entwickelt. Nicht mit meinem Willen Dinge beeinflussen, sondern sie auf mich zukommen lassen. Das ist eine weichere Art, vorzugehen. Sanft und liebevoll mit mir selbst umgehen.

Als weitere Assoziation fällt mir meine Haut ein. Nicht überall ist sie so weich wie an meinem Bauch, ganz kuschelig fühlt sie sich dort an. So erinnert mich das Märzblatt auch daran, diese weiche Seite an mir zu genießen, statt daran zu denken wie es anders ("besser") sein könnte. Mich lieben und genießen wie ich bin.

Tischkalender: Ich trau mich was

Nun zum Wandkalender:

Wandkalender 2011

Ich liiiiiiiebe das Märzbild vom Wandkalender Herzensangelegenheiten 2011 mit dem Zitat: "Ich gestalte mein Leben wie es mir gefällt." Dieser Satz löst Freude, Kraft und Lust auf Neues in mir aus. Ich könnte vor Vergnügen quietschen. :o)

Warum? Weil es mich erinnert: Ich habe mein Leben in der Hand. Ich gestalte es und bestimme, was mir wichtig ist und was nicht. Ich kann mich für etwas Neues entscheiden, etwas anders machen, neue Türen öffnen. Diese Energie passt für mich in die Aufbruchstimmung des Frühlings.

Ausführlicher habe ich das Märzblatt und den Kalender insgesamt im Herbst vorgestellt: "Wandkalender 2011: Herzensangelegenheiten". Wenn Sie mögen, schauen Sie rein.

Wandkalender 2011

Mich packt die Lust, raus in den Garten zu gehen. Die schützenden Tannenzweige nahm ich heute früh schon von meinen Pflanzkästen. Wenn die Forsythien blühen, ist die richtige Zeit für den Rosenschnitt und dafür, im Garten aufzuräumen. Darauf habe ich bei diesem herrlichen Wetter so richtig Lust!

Einen schönen Tag wünscht

Anja Kolberg

Dienstag, 01 Februar, 2011

Februar 2011 - Kalenderimpulse

"Ich trau mich was", das war der Leitspruch für Januar 2011 auf dem Tischkalender. Ich habe mich getraut, auf mich selbst zu hören und mein Leben zu ändern. Dies betrifft die Ernährung. Kleine erste Schritte. Doch es gibt noch viel mehr, was mir mein Inneres sagen möchte. Im Februar 2011 lächelt ein Buddha mit geschlossenen Augen auf dem Tischkalender:

Tischkalender 2011 - Klick zum Shop

Neben ihm steht: "Ich höre mir zu." Die Augen schließen und mich auf mich selbst konzentrieren. Mir lauschen. Wie geht es mir? Was brauche ich? Was wünsche ich mir? Was denke, was fühle ich zu Themen, die mich bewegen?

Ich werde auf Sehnsüchte aufmerksam und kann mir überlegen, wie ich sie verwirklichen kann. Zum Beispiel: Wie schaffe ich es, einen Verlag zu finden, der mich fordert und fördert, der meinen Ideen gegenüber aufgeschlossen ist? Wie kann ich meine Bedürfnisse befriedigen, die bislang kaum Aufmerksamkeit bekommen?

Die Welt in uns ist riesengroß. Ein Abenteuerland. Und mehr als eine Reise wert. Die Lösung für all die Fragen, die uns bewegen, liegt in uns. Um an die Antworten zu gelangen, muss ich nur eines tun: Mich selbst fragen und dann auf die Antwort hören.

Sie können den Tischkalender 2011 "Ich trau mich was" im Shop im Detail anschauen und kaufen.

Klick zum Wandkalender

Die Ranke der Pfeifenwinde habe ich im Garten oft verflucht, weil sie unermüdlich alles überwuchert. Bis ich letzten Sommer ihre wunderbaren Seiten kennenlernte. Zum Beispiel, dass ihre Blätter wie Herzen aussehen und sie auch im Strauß immer weiter rankt, dies herrlich ausschaut und für mich ein Zeichen unbändiger Lebenskraft ist. Im Wandkalender 2011 "Herzensangelegenheiten" erinnert sie mich im Februar an meine eigene Lebenskraft.

Mit dem Satz: "Ich habe Zeit für mich.", lockt sie mich, mir auch unter den anstrengensten Umständen Zeit für mich selbst zu nehmen, für die Dinge, die mir wichtig sind und mir am Herzen liegen. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel ich im Alltag schaffen kann, wie gut gelaunt und ausgeglichen ich bin, wenn ich selbst gut versorgt bin und mir Auszeiten für meine Herzenswünsche nehme.

Den Wandkalender 2011 "Herzensangelegenheiten" können Sie sich hier im Detail anschauen und bestellen.

Einen zauberhaften Februar wünscht Ihnen

Anja Kolberg

Montag, 03 Januar, 2011

Januar 2011 - Frohes neues Jahr!

Ich wünsche Ihnen alles Gute für 2011!

Hat das neue Jahr gut für Sie begonnen? Falls nicht, es kann sich jeden Moment ändern und besser werden!

Meine Kalender werden Sie durch ein gutes Jahr begleiten, Ihnen Mut machen, Sie in Ihrer Individualität bestärken, Ihnen Impulse geben und Sie locken, Ihrem Herz zu folgen. Hier die ersten beiden Kalenderblätter:

Kalender im Detail anschauen

Tischkalender 2011: Monat Januar

Das Foto zeigt Dänemarks Nordseeküste im Winter. Im "Land des Lichts" herrscht eine besondere Stimmung. Der Himmel reißt über dem Meer auf und bringt Licht ins Dunkel.

Der Text lautet: "Ich trau mich was." In mir lösen diese Worte Aufbruchstimmung aus, ganz so wie das Bild sie spiegelt. Ich fühle Lust und Kraft, etwas zu probieren, zu testen, etwas zu wagen. Was das genau ist, weiß ich heute noch nicht. Ich lasse die Stimmung auf mich wirken.

Sie können sich die einzelnen Kalenderblätter im Webshop anschauen und ihn dort kaufen oder auch als Geschenk direkt an den Geschenkempfänger verschicken. Es fallen pro Empfänger nur die Versandkosten an. Ebenso gibt es die Tischkalendermotive als Desktopbilder für Ihren PC. Klick zum Shop.

Wandkalender im Detail anschauen

Wandkalender Herzensangelegenheiten 2011: Monat Januar

Das Foto: Ein Filzherz im Schnee auf einem Holzdeck.

Der Text: "Ich mache mir eine Freude." Was könnte das in den nächsten vier Wochen sein? Für mich ist es eine Freude, mir Blumen zu kaufen. Vielleicht Frühlingsblüher für den Blumenkasten vor meinem Büro? Mir eine Wohnzeitschrift kaufen, in der ich neue Ideen finde? Meine Familie besuchen? Einfach mal so bummeln gehen? Es macht mir richtig Freude, mir zu überlegen, wie ich mir eine machen könnte! Diesen Monat überrasche ich mich selbst!

Auch den Wandkalender können Sie für 2011 noch im Webshop im Detail anschauen und kaufen.

Ich wünsche Ihnen wunderbare Monate im neuen Jahr: Unzählige Glückliche Momente. Das Erleben von Sinn in dem, was Sie tun. Freiheit. Großzügigkeit. Einen ganzen Haufen Spaß. Das fröhliche Hüpfen Ihres inneren Kindes.

Schön, dass Sie da sind. Ich freue mich auf das Jahr mit Ihnen!

Anja Kolberg

Mittwoch, 01 Dezember, 2010

Dezember 2010: Mir vertrauen

Klick zum Shop für den neuen Kalender  

31 Tage hält das Jahr 2010 noch bereit. Hier das letzte Kalenderblatt im Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" .

Das Foto zeigt eine Abendstimmung, in der Sonne und Wolken zeigen, was sie können: Einen wunderschönen Sonnenuntergang im Winter zaubern. Aufgenommen in der Nähe des Braunkohletagebau-Aussichtspunktes zwischen Frechen und Kerpen-Horrem.

Text: "Ich vertraue mir und gehe meinen Weg." Da atme ich erst mal tief durch. Die Aufgabe ist keine leichte für mich: "Mir selbst vertrauen." Wenn ich als Kind gelernt habe, auf meine Eltern zu hören und später auf Lehrer in der Schule, als Jugendliche auf meinen Ausbilder, dann auf den Arbeitsstellen auf meinen Chef... Wo war dann die Wende, wo ich lernte, auf mich selbst zu hören und mir selbst - statt anderen Menschen - zu vertrauen? Wo lernte ich im Leben, mit meinen Zweifeln umzugehen? Wo, nicht dem Wort der anderen mehr Wert zu geben, als meinen eigenen? Wo war die Schulklasse, die das Fach "Ich gebe meinen Gefühlen Raum und vertraue ihnen" unterrichtet?

Für solche Themen gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Lehrzeit, die jeder Mensch automatisch durchläuft. Nur das Leben kann uns darin unterrichten. Ich kann mich selbst immer wieder daran erinnern, dass es meine Aufgabe ist, mir zu vertrauen und meinen Weg zu gehen.

Was mir auf meinem Weg begegnen und mich davon abbringen kann? Zweifel: "Tue ich wirklich das richtige, wenn ich auf mein Herz höre, wo ich das doch nie gelernt habe?" Angst: "Was, wenn es doch der falsche Weg ist?" Einsamkeit: "Aber alle die ich kenne, gehen einen anderen Weg. Ich will nicht alleine gehen!"

Das Kalenderblatt für den Dezember erinnert mich, mir selbst zu vertrauen und meinen Weg zu gehen. Es ist mein Weg, also bin ich die Einzige, die auf diesem Weg unterwegs ist. Weil keiner genau so fühlt und denkt wie ich, weil keiner eine 100% identische Geschichte hat und gleiche Erfahrungen gemacht hat. Jeder geht seinen Weg. Selbst wenn ich mich von den Stimmen der Anderen, der Meinung der Gesellschaft wie man/frau zu sein hat, von meinem "Wunschweg" abbringen lasse, so gehört auch das zu meinem Weg, auch wenn es vielleicht ein Umweg ist.

Ich möchte mich diesen Monat daran erinnern, auf mein Herz zu hören und meinem Inneren zu vertrauen, dass ich auf dem richtigen Weg unterwegs bin, immer dann, wenn ich im Einklang mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen lebe.

Mein Verstand erreicht manche Länder nicht, in denen meine Seele zu Hause ist. Und doch hat meine Seele einen Plan. Ich vertraue ihr (und damit mir selbst) und gehe meinen Weg.

Wenn Sie den neuen Tischkalender "Ich trau mich was" für das Jahr 2011 möchten, können Sie ihn hier im Webshop bestellen.

Anja Kolberg

Montag, 01 November, 2010

November 2010

Motiv November 2010 - Tischkalender - Klick zum Shop - Tischkalender 2011

Ich liebe das Feuer des November-Blattes auf dem Tischkalender. Aufgenommen habe ich das Foto mit langer Belichtungszeit vor unserem Kaminofen. Seine ganze Leucht-Kraft entfaltet das Bild besonders als Desktop-Motiv.

Was fällt mir zum Motto für diesen Monat: "Ich sage, was ich wirklich will." ein?

Zu sagen, was ich wirklich will, setzt voraus, dass ich weiß, was ich wirklich will. Zu schnell habe ich irgendetwas gesagt, im üblichen Trott verhaftet, ohne darüber nachzudenken: Will ich das wirklich? Oder ist es das, was ich immer so gemacht habe? Was die anderen von mir erwarten? Was die Gesellschaft von mir erwartet? Manchmal weiß ich auch, was ich wirklich will, es ist aber schwer, es zu sagen.

Ein Beispiel: Wenn ich am liebsten einen guten Job ablehnen will, der mehr Verantwortung, mehr Geld, mehr Ansehen bedeutet. Erfahren Andere davon, haben sie dafür schnell kein Verständnis, wie kann man "in der heutigen Zeit...", "da muss man doch froh sein...". Jobs lehnt man nicht ab, die nimmt man an. Bei solchen Meinungen spielt auch die momentan scheinbar rosige Arbeitsmarktsituation keine Rolle.
Wenn ich jedoch in mir nicht den Wunsch verspüre, diesen Job anzunehmen, sondern eher Ablehnung spüre, ich die zusätzliche Verantwortung, den Stress nicht möchte, dann kann mich dieser Wunsch ganz schön ins Schwitzen bringen. Soll ich sagen, was ich wirklich will? Wie werden die anderen reagieren? Will ich mir wirklich diese Gesichter anschauen und die Vorwürfe anhören?

Dieses Kalenderblatt möchte den Betrachter, die Betrachterin darin ermutigen, zu sagen, was sie wirklich wollen.

Kein anderer Mensch kann wissen wie ich fühle, warum ich mich so entschieden habe, warum ich etwas sage oder auch nicht, weil nur ich selbst in meiner Geschichte stecke, meine Erfahrungen gemacht habe. Es sei denn, er interessiert sich wirklich für mich, fragt nach und hört mir zu, dann wird mein Gesprächspartner mich vielleicht verstehen und fühlen, was ich fühle.

Ich entscheide mein Leben. Es ist meine Lebenszeit, mein Streß, es sind meine Gefühle, meine Freude oder auch meine Unlust, mit der ich zu kämpfen habe, kein anderer.

Wie ich herausfinde, was ich wirklich will? Als ich noch Workshops gegeben habe, war das Thema vom Workshop "Innere Stimme" und auch im Berufsworkshop spielte es eine Hauptrolle. Wenn ich auf mich selbst höre, meine Bedürfnisse, mein Herz, meine Stimmungen, dann komme ich dem immer näher, was ich wirklich will.

Ein guter Spiegel finde ich ist die Mimik: Wenn mir jemand erzählt, welche Pläne er hat und welche möglichen Entscheidungen er in Erwägung zieht, kann ich an der Mimik seines Gesichts ablesen, was er wirklich will, auch wenn er sich das nicht eingestehen will/kann/darf. Bei dem, was der Andere will, leuchten die Augen, lächelt der Mund, sprühen Funken in der Stimme. Bei dem, was er meint, zu "müssen", wird das Gesicht ernst, Falten auf der Stirn, die Augen schauen eher nach unten, ein trauriges, nachdenkliches, ernstes Gesicht. Der Körper ist so ehrlich zu uns, deswegen mag ich ihn, wenn seine Antworten auch oft unbequem sind, weil er auch schon mal mit Schmerzen den Weg zeigt...

Ganz herzliche Grüße aus Köln
und einen wunderbaren November

Ihre Anja Kolberg

PS: Wenn der Tischkalender im nächsten Jahr auch auf Ihren Tisch stehen soll, hier im Webshop können Sie ihn kaufen.

Freitag, 01 Oktober, 2010

Oktober 2010: Ich bin frei

Guten Morgen aus Köln!

Der Oktober begrüßt mich hier in Köln mit herrlichen Sonnenstrahlen und dem Blick auf dieses Kalenderblatt:

 

Auch auf meinem Desktop strahlt mich jetzt dieses wundervolle Himmelblau an. Und die Freiheit, die ich bei diesem Bild empfinde. Ich habe gespürt, wie es weit in mir wurde, als ich das neue Kalenderblatt des Tischkalenders 2010 sah.

Hm, ich kann mir gut vorstellen, mich an die sonnige Baumwurzel zu lehnen und die Herbstsonne zu genießen. Eine kleine Pause auf meiner Wanderung machen. Zurückblicken auf den Weg, den ich schon geschafft habe. Die Augen schließen. Ausatmen. Zur Ruhe kommen.

"Ich bin frei", lautet der Text für diesen Monat. Frei wovon? Gibt es etwas, von dem ich mich befreien möchte? Vielleicht Ballast in meinem Rucksack? Sind da Steine drin, ohne dass ich es bisher gemerkt habe? Die könnte ich hier aus dem Rucksack packen und es mir künftig leichter machen auf meinem Weg.

Wovon trage ich denn zuviel? Verantwortung für andere? Ja. Mache ich es mir zu schwer? Oh ja. Liegt Ballast auf meinem Herzen? Oh ja.

Wie kann ich es loslassen? Pack es einfach aus deinem Rucksack aus. Für alles, was dir einfällt, findest du dort einen Stein. Klein oder groß. Der Baum lädt dich ein, sie dort am Wegesrand abzulegen. Wenn es dir schwer fällt, vielleicht kommt ja eines Tages dort jemand vorbei, der genau diese Steine brauchen kann?

Tief durchatmen.

Ich würde gerne das Anspruchsdenken an mich selbst auspacken. Das sind mehrere Steine und mächtig schwer. Auf einem steht drauf: "Die Sorge und Angst, nicht alles richtig zu machen." Ich habe die letzten Tage erfahren, wo der Ursprung für diese Ängste liegt. Ich hoffe, ich kann sie nun wirklich hier liegen lassen (und sie laufen mir nicht hinterher oder wachsen Steine im Rucksack neu?). Nein, sie wachsen nicht nach, wenn dann lege ich sie mir in den Rucksack. Okay, werde ich also merken, wenn er wieder zu schwer ist, gucke ich erneut nach.

Jetzt ist mehr Luft und Leichtigkeit da. Ungewohnt leicht auf dem Rücken. Ich schaue in den Himmel. Ja, die Leichtigkeit, die würde ich gerne annehmen. Die Freiheit zu meinen Fehlern zu stehen und zu wissen, manchmal auch nur hoffen zu können, dennoch geliebt zu werden. Auch wenn ich nicht alles richtig mache. Auch wenn ich besser sein könnte, es aber nicht bin oder nicht geschafft habe. Ich darf so sein. Ich darf Ich sein. Dafür werde ich geliebt. Ich muss nicht perfekt sein.

Selbst wenn alle doof finden, was ich mache oder wie ich bin: Ich kann mich mögen wie ich bin. Ich hab' mich lieb. Das, merke ich gerade, ist auch ein Stück Freiheit.

Alles ist gut. Atmen.

Ich wünsche Ihnen einen bezaubernd schönen Oktober

Ihre Anja Kolberg

PS: Der neue Tischkalender 2011 wird in wenigen Wochen hier zu kaufen sein. Wenn Sie für den Newsletter angemeldet sind, werden Sie darüber automatisch informiert.

Mittwoch, 01 September, 2010

Impuls für den September
Ich sage "Nein", wenn ich es fühle.

Tischkalender 2010 - vor Weihnachten gibt es den neuen Kalender 2011 hier zu kaufen  

Treffender könnte das September-Kalenderblatt für mich persönlich nicht sein. Ich spüre wie unendlich schwer es mir fällt, wirklich "Nein" zu sagen, wenn ich ein "Nein" fühle, es ist wie mich durch ein Nadelöhr zu zwängen. Überhaupt erst einmal zu erspüren, dass das knubblige Gefühl, das Unwohlsein, meine Reaktionen auf eine Frage, einen Befehl, eine Erwartung, eine Bitte ein innerliches "Nein" bedeutet. Wer viele Jahre oder Jahrzehnte den Erwartungen der Menschen in seinem Umfeld entsprochen hat, wer immer "Ja" sagte, auch wenn er es lieber nicht getan hätte, wer Angst hat vor den Reaktionen der Anderen auf ein "Nein", wer fürchten muss, deswegen nicht mehr geliebt zu werden, Ärger zu bekommen und weggestoßen oder gemieden zu werden, wer gegen langjährige Regeln verstößt, hat Erfahrungen gemacht, die diesen neuen Weg des "Nein" schwer machen.

Schwer heißt nicht, dass es nicht geht.

Schwer heißt für mich, mit dem leben zu können, was ein ausgesprochenes "Nein" auslösen kann. Doch ebenso schwer ist auch ein "Ja", dass sich wie ein "Nein" anfühlt und gegen die inneren Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle ausgesprochen wird. Der Ärger wird geschluckt und schlummert dort im Körper und sucht sich sein Ventil: Schlechte Laune. Kopfschmerzen. Traurig sein. Wut. Niedergeschlagenheit. Und Ersatzbefriedigungen: Essen. Kaufen. Rauchen. Trinken. Spielen...

Gesund ist das Gegenteil. Gesund ist es "Nein" zu sagen, wenn ich es fühle.

Ein "Nein" von einem Menschen, der immer "Ja" gesagt hat, kann beim Gegenüber Unverständnis auslösen. Die anderen werden vor den Kopf gestoßen, sind damit konfrontiert, dass es nicht mehr so bequem und einfach weitergeht wie bisher. Das ruft Gefühle beim Gegenüber hervor: Entsetzen. Wut. Beleidigt sein. Panik. Angst. Entrüstung. Ärger. Traurigkeit. Selbstzweifel...

Es sei denn, das Umfeld kann damit umgehen, dann ist das "Nein" akzeptiert und willkommen. Dann keimt Verständnis auf und das Gefühl, selbst "Nein" sagen zu dürfen. Wenn diese Kultur jedoch nicht existiert, gibt es eine Veränderung im oft lange bestehenden System und die ist für alle am System beteiligten (Familie, Freundeskreis, Kollegen...) bewusst oder unbewusst spürbar. Es verändert sich was am gewohnten Ablauf. Veränderung, die von außen und nicht von uns selbst kommt, ist oft schwer anzunehmen, besonders wenn sie lieb gewonnene Gewohnheiten, Bequemlichkeiten oder jahrelang bestehende Regeln in Familie, Freundes- oder Kollegenkreis berührt.

Mit all dem kann ich rechnen, wenn ich mich traue, ein "Nein" auszusprechen, das ich fühle, statt es wie gewohnt runterzuschlucken und zu nicken.

Zu sehen, dass es einem anderen nicht gut geht, weil er mit seinen Reaktionen auf mein "Nein" zu kämpfen hat - das ist Gefühlshorror für mich. Lieber soll es mir schlecht gehen, als dass es einem Menschen, den ich gerne habe, wegen meiner Ablehnung schlecht geht. Ich merke jedoch, dass ich nicht mehr gegen mich selbst handeln kann. Das bedeutet auch, mit all dem umgehen zu lernen, was mein neues Verhalten auslöst.

Einfach ist der Weg nicht. Deswegen kommt die Blüte der Echinacea zu Hilfe. Diese Gartenstaude ist eine Heilpflanze und stärk die körperlichen Abwehrkräfte, das Immunsystem. Auf der seelischen Ebene wirkt sie wie im Buch "Blütentherapie und Naturerfahrung" zu lesen ist, so: "Kernintegrität; Fähigkeit, sich zu sammeln und die Sammlung aufrecht zu erhalten, besonders bei ernsthafter Herausforderung; Würde bewahren."

Ich bin gerade sehr berührt, wie dies alles zusammen passt, denn als ich den Kalender im vergangenen Jahr entwarf, fügte meine Intuition Text und Bild zusammen. Jetzt erfahre ich in der Praxis wie die Herausforderung des "Nein" und die stärkende Wirkung der Echinacea, die auf dem Kalenderblatt für September abgebildet ist, zueinender passen. Ich schließe die Augen, halte mein Gesicht für einen Augenblick in die Morgensonne, die in mein Büro scheint und genieße diesen für mich besonderen Moment.

Ich interpretiere den Text so: Die Pflanze hilft mir dabei, zu mir zu stehen, die Gesamtheit meiner Gefühle wahrzunehmen und bei mir zu bleiben, auch wenn es schwer wird, wirklich zu mir zu stehen und mich zu verstehen, wenn es Gegenwind gibt. Ich bewahre mir meine Würde, meine Integrität mir selbst gegenüber.

Das "Nein" ist ein wertvoller Schritt auf dem Weg zu mir selbst. Wirklich zu mir stehen, authentisch und gesund zu leben.

Ich hoffe von ganzem Herzen, dass es mir von Mal zu Mal leichter fällt, zu mir zu stehen und "Nein" zu sagen und meinem damit konfrontierten Gegenüber die Freiheit zu lassen, dass er darauf reagieren darf, wie es für ihn stimmig ist - ob laut oder leise, traurig, beleidigt, wütend, strafend, drohend oder mit einem wohlwollenden Nicken akzeptierend.

Ich wünsche Ihnen und mir einen zauberhaften September

Ihre Anja Kolberg

Montag, 02 August, 2010

August-Impression

 

So schaut ab heute mein Desktop aus: Es ist August und heute früh war es an der Zeit, sowohl das Desktopmotiv als auch das Kalenderblatt des Tischkalenders 2010 "Ich mache mich glücklich" zu wechseln. Es gefällt mir sehr, was ich sehe: Luft, blauer Himmel, Strand, Meer. Durchatmen!

Aufgenommen habe ich das Motiv an der dänischen Nordseeküste, unserem favoristieren Urlaubsziel. Die Gegend auf dem Foto heißt "Bjerregard", das liegt auf der schmalen Landzunge zwischen dem Ringköbing Fjord und dem Meer.

Der Text lautet: "Ich genieße diesen Moment."

Für mich ist dies eine Einladung, mit meinen Gedanken in der Gegenwart zu sein. Nicht daran zu denken, was morgen los ist oder nächste Woche. Wo der nächst Urlaub hingehen könnte oder wie ich es schaffe, endlich wieder mit dem Schreiben eines Buches anzufangen. Mich auch mit meinen Gedanken nicht in die Vergangenheit zu flüchten, nicht über Erfahrungen nachzudenken, über Erlebnisse, was auch immer.

In der Gegenwart sein, bedeutet für mich: In mich hineinhorchen und gucken, wie es mir geht. Stimmung. Körper. Mich strecken, weil der Nacken schmerzt.

Meine Umgebung wahrnehmen: Licht. Farben. Ausblick. Geräusche. Düfte. Temperatur.

Genießen, was ich sehe. Mir zum Beispiel den neu gepflanzten Lavendel im Blumenkasten vor meinem Bürofenster genau anschauen. Die Nase reinhalten. Über die Blätter streichen, jetzt hat meine Hand für einige Momente seinen Duft aufgenommen. Oder Passanten beobachten wie sie miteinander umgehen, wie sie sich bewegen. In dem Himmel schauen und diese wunderschönen Schwärme der Mauersegler beobachten, die mich diesen Sommer verwöhnen.

Diesen einen Moment genießen, in dem ich mich jetzt befinde.

Kraft tanken. Pause machen.

Immer wieder werde ich diesen Monat daran erinnert.

Ich wünsche Ihnen einen schönen August

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 und auch die Desktopmotive im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Ich beschütze mich und stehe zu mir

Ich möchte zum Kalenderblatt des vergangenen Monats Juli noch etwas schreiben: Es gibt vieles, wovor ich mich beschützen kann. Auch vor mir selbst. Wann das der Fall ist? Wenn ich etwas tue, das mir schadet.

Beispiel Essen: Mir ist aufgefallen, dass ich oft esse, weil ich mich damit beruhige, ablenke oder Langeweile und Unterforderung bekämpfe. Also nicht, weil ich Hunger habe. Als mir das bewusst wurde, war ich erst mal richtig erschrocken.

Wie ich mich in der Situation vor mir selbst beschütze?

In dem ich erst einmal akzeptiere, dass es so ist, ohne mich dafür zu verurteilen. Dieses Muster trage ich schon sehr sehr lange in mir und es darf die Zeit brauchen, die es braucht, bis das Muster geht. In einem nächsten Schritt kann ich mich fragen, ob ich wirklich Hunger habe oder ob irgend etwas anderes los ist. Nicht verwunderlich: Das Zweite trifft oft zu.

Und dann? Dann kann ich gucken, was los ist. Ich wende mich dann also nicht dem Essen, der Beruhigung und Ablenkung zu, sondern mir selbst und dem, was ich wirklich brauche, was wirklich los ist.

"Was ist wirklich los? Was brauche ich wirklich?"

Die Antworten sind sehr unterschiedlich: "Mir ist langweilig." "Ich bin ungeduldig, spüre eine innere Unruhe." "Ich bin wütend." "Ich bin traurig." "Ich bin müde." ... Nicht immer kommen die Antworten sofort, manchmal brauche ich auch Geduld und Verständnis, dass es noch mehr Aufmerksamkeit braucht, bis ich wirklich weiß, was los ist.

Dann kann ich mich entscheiden, zu mir zu stehen und statt zu essen und damit vom eigentlichen Problem abzulenken, etwas zu tun, damit es mir wieder gut geht. Einige Beispiele, von dem was mir bisher eingefallen ist:

  • Wenn mir langweilig ist (passiert abends oft beim Fernsehen), aufstehen und etwas tun, worauf ich Lust habe oder was mir gerade einfällt. Lesen. Aufräumen. In den Garten gehen. PC anmachen und surfen. Mich ablenken. Schreiben.
  • Wenn ich wütend bin: Darüber reden. Die Gründe in mein Tagebuch schreiben. Meiner Stimmung mit Farbe Ausdruck verleihen. (Ich kann unglaublich groß schreiben und den Stift sehr sehr fest ins Papier drücken, wenn ich wütend bin. Bevorzugte Farbe: Rot.) Auf ein Kissen schlagen. Laut schreien...
  • Wenn ich mich unterfordert fühle: Mich fragen, was ich lieber tun würde und es versuchen.
  • Wenn ich Aufmerksamkeit und Liebe möchte: Meinen Partner bitten, mich in den Arm zu nehmen. Ihn Fragen, ob er mir etwas Nettes sagen könnte. Einen Liebesbrief an mich selbst schreiben. Oder einen lesen, den ich schon vorher geschrieben habe. Mich duschen und anschließend mit einer duftenden Creme einreiben.
  • Wenn ich inner Unruhe spüre: Aufstehen und mich bewegen, zum Beispiel eine Runde durch den Garten oder durchs Haus. Je nach dem, was gerade "geht".
  • Wenn ich müde bin: Mich hinlegen und versuchen, mich auszuruhen und zur Ruhe zu kommen. Auch wenn es nur fünf Minuten sind.
  • Wenn ich traurig bin: Mich fragen, was mich traurig gemacht hat. Mich selbst verstehen. Mich (mein inneres Kind oder welcher Anteil von mir selbst auch immer traurig ist) in den Arm nehmen, das kann ich mir gut in meiner Phantasie vorstellen. Mir gut zureden, mich selbst trösten. Mich fragen, was ich tun kann, damit es mir besser geht.

Ich bin dankbar für diese Entdeckung, die mir in den letzten Tagen bewusst geworden ist. Bisher hatte ich nicht die Geduld, dahin zu gucken, warum ich esse. Jetzt ging es. Das macht mich froh. Ich bin mir sicher, dass es mir nicht immer gelingen wird, mich zu fragen, warum ich etwas essen möchte, ob ich Hunger habe, oder etwas anderes dahinter steckt. Ich werde sicherlich auch noch des öfters zur Beruhigung nach Essen greifen. Wichtig ist, dass ich jetzt den ersten Schritt gemacht habe und mir das alles bewusst geworden ist. Damit kann ich künftig entscheiden, wie ich mich verhalten möchte. Und ich möchte mir nicht böse sein, wenn es mir nicht gelingt. Auch damit beschütze ich mich vor mir selbst, nämlich davor, mich selbst zu stark zu kritisieren. Wozu ich auch neige. Es gibt noch so viel zu entdecken!

Tiefes Durchatmen!

Anja Kolberg

Freitag, 02 Juli, 2010

Tischkalender 2010: Juli

 

Das Foto lässt den Blick über die zarten roten Blütenblätter in das Innere einer Mohnblüte zu, wo der Stempel und die Staubgefäße wie mit dunkellilafarbenem Samt überzogen sind. Aufgenommen habe ich das Foto in Nachbars Vorgarten, bei mir selbst will der türkische Mohn (Papaver orientale) nicht im Garten wohnen. Wie gut, dass es noch andere Gärten gibt, wo sich die Staude pudelwohl fühlt.

"Ich beschütze mich und stehe zu mir", dieser Satz begleitet mich die 31 Julitage diesen Jahres. Vielleicht werde ich im Laufe des Monats erst begreifen, was diese Worte in ihrer Ganzheit für mich bedeuten. Heute sehe ich vor allen Dingen den erwachsenen, liebevollen Anteil in mir, der schützend die Hand um mich legt, der mit einem Arm abwehrt, was mir nicht gut tut und mir durch seine Aufmerksamkeit Halt und Sicherheit schenkt. Ein schönes Gefühl.

Nicht andere Menschen haben die Aufgabe, mich zu beschützen - ich, jeder Erwachsene hat die Aufgabe, dies zu tun und gut für sich selbst zu sorgen. Ich lasse nicht zu, dass mich andere verletzen: Ich kann 'Stopp' sagen und 'Nein'. Vor allen Dingen kann ich auch 'Ja' sagen zu all den Dingen, Gedanken, Erlebnissen, Menschen, Tieren, Erfahrungen, die ich in meine innere Mohnblüte einladen will. In mein inneres Wohnzimmer.

Diese Waage zwischen Ja und Nein, das feine Erspüren, was ich will und was nicht, was mir gut tut und was nicht (mehr), dies auch anderen mitzuteilen und zum Beispiel im Moment eines neuen oder schwierigen "Nein" zu mir zu stehen, daran werde ich in diesem Monat durch das Kalenderblatt erinnert. Auch meine eigene Meinung zu hören und mich dafür nicht in Frage zu stellen oder zu kritisieren, sondern zu sagen: "Aha, so bin ich also. Das ist gut. Ich darf anders sein als alle anderen Menschen auf dieser Welt."

Gerade, wenn es mir so häufig nicht gelungen ist, mich zu schützen und zu mir zu stehen: Es kann von einem Tag auf den anderen und von einem Moment zum nächsten etwas völlig Neues in mir entstehen. Neue Gedanken. Veränderung. Schutz. Wagemut. Zuversicht. Sicherheit. Ich kann es immer wieder von Neuem wagen, Grenzen zu ziehen und sie zu verschieben, wo es notwendig ist. Genau immer so wie es dann für mich stimmig ist.

Jeden Tag gehe ich einen Schritt mehr auf ein gesundes Gleichgewicht in mir zu.

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Dienstag, 01 Juni, 2010

Juni-Zeit

Einer der schööönsten Gartenmonate hat heute begonnen. Die Rosen stehen in den Startlöchern, die Lavendelknospen recken sich in die Höhe, die Clematis rankt unermüdlich am Kirschbaum und zwischen den Rosen nach oben und wartet ebenso wie die Iris auf ihre Juniblüte. Der Frauenmantel zeigt schon seinen hellgrünen Flor und wartet darauf, die Rosen in ihrer Blüte zu begleiten.

Auf dem Blatt des Tischkalenders 2010 "Ich mache mich glücklich" - dessen nächste Ausgabe Sie im Herbst für 2011 hier wieder erwerben können - bezaubert die Blüte einer rosaroten Pflingstrose. Ich liebe diese Duftwunder sehr. In meinem Garten darf ich mich auf zwei Blüten in diesem Jahr freuen. Aufgenommen habe ich das Innere der Pfingstrose im grünen Reich meiner Freundin Barbara, wo mindestens zehn unterschiedliche Pfingstrosenbüsche von weiß, hellgelb, hellrosa bis dunkelrosa, gefüllt und ungefüllt um die Wette strahlen. Wirklich ein Traum!

Das Zitat für Juni lautet: "Ich erlaube mir unperfekt zu sein."

Perfekt sein ist für mich ein Synonym für alles richtig machen, nicht anecken, mich so verhalten, dass ich von möglichst vielen Menschen gemocht werde. Diese Annahme kann allerdings zu ziemlichem Stress führen. Dann, wenn ich mich selbst aufgebe, nur um anderen gefallen zu wollen. Beispiel: Wenn mich jemand um einen Gefallen bittet, und obwohl ich keine Lust habe oder es nicht machen möchte, 'ja' sage, aus Angst, der andere mag mich nicht mehr, wenn ich 'nein' sage. Es ist jedoch ein Trugschluss, dass mich andere nur mögen, wenn ich alles für den anderen tue, nur damit er glücklich wird. Erst mal weiß ich gar nicht, ob das den anderen wirklich glücklich macht und zweitens: Ist es gesund, wenn ich mich unglücklich machen muss, damit andere glücklich sein können? Da schüttle ich ganz doll den Kopf!

Wer mich wirklich liebt, der versteht oder respektiert mein 'nein'. Wer mich wirklich mag, der freut sich, wenn ich mich so zeige wie ich bin, auch wenn das bedeutet, dass ich anderer Meinung bin, keine Lust habe, etwas zu tun, was der andere sich wünscht, wenn ich Fehler mache, wenn ich Verabredungen absage - obwohl ich zuerst wollte...

Im Monat Juni will ich mir ganz bewusst erlauben, Fehler zu machen, unperfekt zu sein - und damit ganz besonders ich selbst.

Anja Kolberg

Montag, 03 Mai, 2010

Mai 2010

 

Das neue Blatt des Tischkalender 2010 zeigt eine herrlich blaue Kornblume vor sattgrünem Hintergrund. Durch den Regen der letzten zwei Tage ist das Grün draußen wie explodiert. Das Dankeschön der Natur für den heißersehnten Regen. Wochenlang kam kaum ein Tropfen vom Himmel. Das Foto entstand im Garten meiner Großmutter im Bergischen Land.

Der Text auf dem Kalenderblatt: "Ich lasse sein, was mir nicht gut tut."

Manchmal meine ich, ich müsste etwas tun, obwohl es mir nicht gut tut. Ich kann mich von dieser Last befreien und gut für mich sorgen, in dem ich sein lasse, was mir nicht gut tut.

Warum sich das lohnt? Ich lebe gesünder, ich achte auf mich und meine Bedürfnisse, ich sorge gut für mich. Meine Seele singt und mein Herz lacht.

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Donnerstag, 08 April, 2010

April: Verständnis

Von Januar bis April wurden die Blätter des Tischkalenders immer farbenfroher, das war ohne Absicht und freut mich jetzt um so mehr, denn das Aprilbild ist so ein fröhlich bunter Augenschmaus - ähnlich wie die Natur mehr und mehr ihre Farben entfaltet.

 

Auch als Hintergrundbild für meinen Computer ("Wallpaper") entwickelt es so eine Strahlkraft, ich spüre wie mir diese Fröhlichkeit gut tut.

Der Text über dem Tulpenstrauß: "Ich habe Verständnis für mich selbst." Wie oft bin ich unzufrieden mit mir, weil ich etwas nicht so geschafft habe, wie es in meiner Vorstellung möglich gewesen wäre? Wie oft setze ich mein Inneres unter Druck, jetzt müsse ich doch endlich wissen was ich will - dabei ist mein Inneres noch längst nicht soweit? Es sind die Momente, wo ich von mir erwarte etwas zu sein oder ein bestimmtes Verhalten zu zeigen, was gar nicht mir selbst entspricht oder nicht mehr entspricht. Und in solchen Momenten lädt der April ein, inne zu halten, den inneren Gesprächen zu lauschen und mich zu fragen, warum ich so handle oder nicht handle.

So mache ich einen Schritt auf mich selbst zu, lerne mich besser kennen und entwickle Verständnis für mich selbst. Ich lerne, mich selbst mehr zu lieben. Liebevoll mit mir umzugehen, statt hart und unnachgiebig. Das ist der Anbeginn vom Glück.

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 hier kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Montag, 01 März, 2010

März: Zeit für's Glück (?)

 

So ein schönes Kalenderblatt, das Lust auf Frühling macht, Lust auf's Leben und seine Möglichkeiten. Dazu noch der Spruch: 'Ich mache mich glücklich.'

Als ich heute früh das neue Blatt erblickte, wollte ich es am liebsten gleich wieder wegpacken. Zuviel des Guten für mich heute. Seit Tagen quält mich eine Erkältung, an ruhige Nächte nicht zu denken, dazu noch Minus Windangst, die diese Nacht zusätzlich fürs Wachbleiben sorgte. Dann noch Bauchweh und trübe Stimmung. Ist fast nicht zu toppen. Heute früh bekam ich von einem Bekannten, der von mir gehört hatte, dass es mir nicht gut geht, den lockeren Spruch gedrückt: 'Wir sollten dann mal in die Krankenhäuser fahren. Wenn man die Leute sieht, die sind noch viel schlechter dran, da geht es uns doch gut.' Worauf ich ehrlich sagte: 'Das wollte ich jetzt nicht hören und es hilft mir auch nicht weiter, eher geht es mir jetzt noch schlechter.' Eine andere Kundin, die zuhörte, grinste. 'Was mir wirklich geholfen hätte, wäre ein 'Oh, Erklältung, das ist aber doof' - also eine Portion Mitleid. Die würde mir helfen.' Darauf hin kam von ihm ein lang gezogenes 'Oooooh' und schwups, ging es mir schon ein bischen besser. Geht doch! Ich fühlte mich ernst genommen.

Als ich heute mittag wieder aufs Kalenderblatt schaute und wegen meiner immer noch bedrückten - Ich-bin-krank-und-es-will-gar-nicht-besser-werden-Stimmung das Blatt wieder gegen den Februar tauschen wollte, fiel mir Hühnersuppe ein. Das wär was. Hühnersuppe ist gut bei Erkältung. Als auf in den Laden, Zutaten gekauft, geschnippelt, alles in einen großen Topf. Der kocht jetzt unten vor sich hin und duftet himmlisch. Damit geht es mir jetzt schon ein riesen Stück besser.

... vielleicht ist die Hühnersuppe ja auch gut für meine Seele und ich mache mich so heute zumindest ein kleines bischen glücklich...

Anja Kolberg

Montag, 01 Februar, 2010

Willkommen Februar

 

Langsam entfaltet sich die Rolle des Farnblattes. Mir wird warm ums Herz bei dem grünen Hintergrund. Ich liebe diese Farbe.

Der Text des Februarblattes vom Tischkalender 2010*: "Ich gebe mir die Zeit, die ich brauche."

Als ich den Satz gestern las, dachte ich nur: Oh ja. Das passt.

Mir selbst die Zeit geben, die ich brauche und nicht die Zeit, die ich mir geben will: Dazwischen liegen Welten. Geben will ich mir meist wenig Zeit. Schnell, schnell soll es gehen, vorwärts, vorwärts auf meinem Weg. Meine Seele mit ihren unterschiedlichen Anteilen ist anderer Meinung. Sie braucht Zeit. Zeit, sich zu entwickeln. Zeit, mitzukommen oder auch nachzukommen in dieser Schnelllebigkeit, dich mich umgibt. Zeit, zu begreifen. Zeit, zu verstehen, warum die Dinge sind wie sie sind. Zeit, um mir klar zu werden, was ich wirklich will und was ich nicht mehr will. Die Feinheiten wahrnehmen, die mir wichtig sind. Und dies vor allen Dingen von dem zu unterscheiden, was die anderen wollen, was die Allgemeinheit für richtig hält, was 'man' tut und was nicht. Was will ICH?

Seelenzeit unterscheidet sich von der Zeit auf der Uhr, von der Zeit in To-Do-Listen und von der Zeit in den Plänen, die mein Kopf so entwirft. Meine Gedanken, meine Phantasie kann in Sekundenbruchteilen am Ziel sein, Hürden überwinden, tausend Schritte voraus hüpfen.

Doch der Rest von mir: Körper und Seele funktionieren nach einer anderen Zeit. Und die Zeit werde ich mir heute und diesen Monat ganz bewusst nehmen und geben. Die Zeit, die ich brauche. Die Zeit, die alle Anteile meiner Selbst brauchen, um anzukommen. Mit Geduld will ich warten, bis das innere Kind, mein Körper, mein Trotz, meine Angst, meine Zweiflerin - alle Anteile, soweit sind. Zwischenzeitlich werde ich mich wohl oft an den Januar erinnern und mir verzeihen, dass es nicht so schnell geht, wie ich will oder es von mir erwarte.

Einen ersten Schritt mit diesem Gedanken bin ich heute früh schon gegangen. Ich habe mich für die Zeit entschieden, die mein Inneres brauchte, um einen Termin in der Stadt wahrzunehmen. Weil es hier in Köln so geschneit hat und ich kein gutes Gefühl für eine Fahrt mit dem Auto hatte (obwohl ich im Schnee-verwöhnten Bergischen Land aufgewachsen bin und mir das 'eigentlich' nichts ausmacht), habe ich mich dagegen entschieden, diesen Blogbeitrag zum Februaranfang heute früh noch vor dem Termin zu schreiben, sondern habe die Zeit in die Hand genommen und bin statt dessen mit der Bahn gefahren. Das hat mir richtig gut getan: Mein Gefühl ernst nehmen, die Dinge in die richtige Reihenfolge bringen. Mich nicht klein machen mit dem Gedanken: 'Jetzt stell dich doch nicht so an. Das Fahren im Schnee macht dir doch sonst nichts aus. Das hast du schon so oft gemacht.' Sondern mich selbst ernst nehmen. Ich bin echt stolz auf mich.

Anja Kolberg

PS: Mein Gesicht ist endlich nicht mehr so grün wie der Hintergrund. Langsam verschwindet die Magen-Darm-Erkrankung. Eine wahnsinns Reinigung von innen!

* Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" konnte bis Mitte Januar über meinen Webshop bezogen werden. Alle Kalender 2010 sind verkauft. Hier im Blog schreibe ich jeden Monatsanfang etwas zum nächsten Kalenderblatt.

Freitag, 01 Januar, 2010

Frohes Neues Jahr

 

Heute beginnt nicht nur ein neues Jahr, sondern auch ein neues Jahrzehnt. Meine Gedanken hüpfen die vergangenen zehn Jahre zurück: 2000 bis 2009 - wow, was ist in den Jahren alles in meinem Leben geschehen, wie hat sich mein Leben verändert, wie habe ich mich weiterentwickelt... Ich spüre Wärme und auch Stolz für das Geschaffte.

Mit großer Vorfreude habe ich heute den neuen Kalender auf meinen Schreibtisch gestellt und das erste Blatt gelüftet. Auch auf meinem Desktop leuchten nicht mehr die roten Kerzen des Dezembermotivs, sondern die betenden und mit Rauhreif überzogenen Hände der Buddha-Statue. Mir gefällt die Farbe und Klarheit dieses Bildes. Das bedeutet einfach der Januar für mich: Neuanfang. Stille und zur Ruhe kommen. Konzentration und inne halten.

Januar-Blatt des Tischkalenders 2010

Thema des Monats: "Ich verzeihe mir."

Ich glaube jeden Tag gibt es etwas, das ich mir verzeihen kann: Wenn ich mich selbst oder andere mit Worten verletzt habe. Wenn ich ungerecht war. Wenn ich nicht alles geschafft habe, was ich wollte und mich deswegen mies fühle. Wenn ich mich selbst kritisiere. Wenn ich Fehler mache. Wenn ich mich verurteile für meine Gedanken... Wenn ich neidisch bin auf andere und mich deswegen schlecht fühle. Wenn ich merke, dass ich nicht so (gut) bin, wie ich sein könnte...

Mir fällt es leicht, ungnädig mit mir selbst zu sein. Zu eingeübt ist mein Verhalten, mich selbst für meine Fehler mies zu fühlen. Ein guter Schritt in Richtung meiner seelischen Gesundheit ist es, mir genau diese Unzulänglichkeiten zu verzeihen und mich damit anzunehmen wie ich bin.

Wenn Sie ein persönliches Exemplar des Tischkalenders möchten, im Shop können Sie ihn bestellen. Eine schöne Alternative sind die Desktopmotive, die den Kalenderbildern entsprechen, um einiges größer sind und durch den Bildschirm intensiv wirken.

Ein frohes Neues Jahr!
Anja Kolberg

Dienstag, 01 Dezember, 2009

Dezember-Zeit

Heute wechselt der Tischkalender 2009 das letzte Mal sein Aussehen. Zeit für den Dezember. In all der Hektik, die in der Adventszeit aufkommen kann, tut es mir gut, mich mit Ruhe, Licht und Frieden zu verbinden. Wenn ich diesen Monat auf den Kalender schaue, werde ich daran erinnert. Ich schließe die Augen und fühle: Frieden. Seufz. Tut das gut.

Klick zum Tischkalender 2010  

Wenn Sie den Kalender für 2010 haben möchten: Hier können Sie ihn kaufen.

Ich wünsche Ihnen schöne Dezembertage mit allem, was Ihnen gut tut.

Anja Kolberg

Montag, 02 November, 2009

November-Kind

Ein November-Kind ist der kleine Piepmatz auf dem Blatt für diesen Monat. Ich war im Japanischen Garten in Leverkusen unterwegs, es hatte gefroren und das Rotkehlchen flog vor mir her und setzte sich auf einen großen Stein in die Sonne. Drehte sich nach links, drehte sich nach rechts, ließ sich von der Sonne wärmen. Ruhte sich aus und zeigte sich mir. Ich hatte genügend Zeit, die Kamera einzustellen und diesen besonderen Moment einzufangen, den Sie auf dem Novemberblatt des Tischkalenders 2009 sehen können:

Klick gehts zum neuen Tischkalender  

Das war ein ganz seltenes Erlebnis für mich. Die Natur ist einfach besonders ... im November.

Möchten Sie den Tischkalender für das nächste Jahr kaufen? Hier im Shop finden Sie ihn.

Ich wünsche Ihnen schöne vier Wochen!

Anja Kolberg

Freitag, 02 Oktober, 2009

Huch, schon Oktober!

Der zehnte Monat im Jahr 2009. Herbst. Eine Waldlichtung. Sonne fällt auf den bemoosten Boden, einige Zweige und eine Pilzgruppe. Dieses Foto habe ich im Oktober 2007 auf einem Spaziergang mit Tante und Onkel im Bergischen gemacht. Gegen halb elf am Morgen zogen wir robuste Schuhe an, eine wärmende Jacke durfte nicht fehlen, Spazierstock in die Hand, die Kamera eingepackt und dann raus aus dem Haus. Minu war schon ganz aufgeregt. Ein Spaziergang - ein Spaziergang! Über die großen Wiesen bis an den Waldrand bei herrlich blauem Himmel und angenehm frischer Luft. Bei jedem Schritt sinke ich sanft in den Boden, das Gras ist nass vom Tau der Nacht. Mein Wunsch: Einen Fliegenpilz fotographieren. Mein Onkel hatte an einer Stelle schon mal welche gesehen. Ob jetzt welche dort waren? Fliegenpilze habe ich nicht vor die Kamera bekommen, dafür jede Menge anderer Motive: Moos, meinen Onkel bei der Wanderung

Klick direkt zur Shopseite

(wurde das Motiv Nr. 7 bei den Besonderen Doppelkarten), dann diese riesige Lichtung mitten im Wald, deren Boden über und über mit Moos bedeckt war. Ein Traum. Ich liebe Moos! Kleine und große Gruppen Pilze hatten sich auf dem Boden angesiedelt, Farn, wilder Fingerhut und über allem tanzten die Strahlen der Sonne.

Dabei entstand das obige Kalenderbild. Als wir mittags mit roten Wangen zurück waren, hatte Oma Sauerkraut mit Kartoffelpüree gekocht. Minu schlich sich während dem Essen aufs Sofa, wo sie genüsslich einschlief, denn auch sie war so herrlich müde von unserem Ausflug in die Natur geworden wie wir.

Für ein paar Stunden hatte ich alle Alltagsgedanken vergessen und so entstand der Spruch auf dem Kalenderblatt: "Die Sorgen am Waldesrand ablegen wie einen Rucksack. Zu schwer für eine schöne Reise."

Dieses Kalenderblatt wird mich die nächsten vier Wochen begleiten, auf dem Schreibtisch, auf der Fensterbank am Eßtisch und auf meinem Desktop als Wallpaper. Mit jedem Blick erinnere ich mich an den schönen Spaziergang mit Magdalene und Franz.

Ich wünsche Ihnen einen bezaubernden Oktober!

Anja Kolberg

PS: Bald ist es soweit. Der Tischkalender 2010 ist bald lieferbereit. Gestern habe ich die ersten Exemplare aus der Druckerei erhalten. Hm, sind die schön. Bin ganz verliebt! Nächste Woche werde ich ihn vorstellen.

Dienstag, 01 September, 2009

September!

Endlich: Ein neuer Monat! Ich konnte es wieder nicht abwarten, ein neues Blatt im Tischkalender aufzudecken. Diesen Monat lockt mein Blogmädchen Lilo zu einer kleinen Pause. Sie macht es sich schon mal auf einem orangeroten Kürbis bequem. Ja, eine kleine Pause ist immer drin - und sie tut soooooo gut! Neue Kraft tanken, zu mir kommen, inne halten - und dann ausgeruht frisch wieder ans Werk!

Ich wünsche Ihnen einen schönen September mit unendlich vielen kleinen Pausen

Anja Kolberg

Samstag, 01 August, 2009

Ich höre auf mein Herz

... Es weist mir den Weg.", so lautet das Kalenderzitat für den frisch geschlüpften Monat August.

 

Für mich ist das der Königsweg: Wirklich auf mein Herz hören. Das nicht nur so sagen, sondern auch zu tun. Hinhorchen, genau sein, Zwischentöne erkennen, dem Ruf des Herzens zu folgen, ihm zu vertrauen und in Folge dessen: Wunderbares zu erfahren.

Ich bin so froh, dass ein neuer Monat begonnen hat, die letzten Tage eines Monats füllen mich mit Sehnsucht nach dem Neuen aus. Heute ist es soweit. Etwas Neues beginnt und das zeigt sich im Kalenderblatt.

Einen zauberhaften, wundervollen August für Sie!

Anja Kolberg

Dienstag, 02 Juni, 2009

Juni 2009: Ein kühner Traum

Tischkalender - Klick zum Shop

"Ich wage einen kühnen Traum", so der Text des Tischkalenders 2009 und des Wallpapers für den Juni. Auf dem Foto lockt ein knospiger Zierlauch und eine Ahnung wie schön er erblüht sieht man im Hintergrund.

Kühne Träume - hm, das regt meine Phantasie an: Was wäre über meine bisherigen Grenzen hinaus ein Wunsch, den ich habe? Nehmen wir an, alles würde bestens laufen, mir ginge es blendend, alles ist gut UND ein kühner Traum ist in Erfüllung gegangen - wie würde ich diese Situation beschreiben? Ist das vielleicht einen kühnen Gedanken wert?

Im Juni lasse ich meine Gedanken freien Lauf und träume - immer dann, wenn ich wieder auf das herrliche lila-grüne Bild schaue.

Schöne Träume!

Anja Kolberg

Freitag, 01 Mai, 2009

Mai-Glück

Tischkalender - Motiv Mai 2009  

"Mit Achtsamkeit entdecke ich die besonderen Schätze des Lebens", so lautet mein Zitat für den Mai 2009 auf Tischkalender und Desktopmotiven.

Achtsamkeit bedeutet für mich Stille. Mit Ruhe und einer gewissen Langsamkeit etwas wahrnehmen.

Besondere Schätze des Lebens sind für mich große Kleinigkeiten wie ein badender Vogel in unserem Bachlauf oder ein unerwarteter Gruß, den mir ein lieber Mensch schickt. Es ist ein Kompliment, das ich bekomme. Oder eines, das ich gebe und bei dem der Empfänger ein warmes Strahlen auslöst.

Im letzten Jahr habe ich den Marienkäfer auf dem Klee in unserem Garten gefunden. Das war ein besonderer Schatz für mich, der einen ganzen Kübel Glücksgefühle über mir ausgeschüttet hat.

Zauberhafte Maitage für Sie. Schön, dass Sie da sind!

Ihre Anja Kolberg

Mittwoch, 01 April, 2009

April

Das Leben erwacht.
Ich nehme mir die Zeit,
die ich brauche.
Kalender "Eine Freude für's Herz" April 2009

Tischkalender 2009

Die Schachbrettblume ziert das Kalenderblatt des frisch geschlüpften Monats. Eine bezaubernde fedrig leicht wirkende Blüte, die auf einem hohen Stengel sitzt und sachte im Frühlingswind hin und her wiegt. Ich mag diese Zwiebelblume sehr, zeigt sie mir doch, dass die Natur von Tag zu Tag mehr erwacht.

Alles braucht seine Zeit. Die Natur, um ihre ganze Pracht zu entfalten. Und ich selbst, um mich selbst zu entfalten. Manchmal geht es mir nicht schnell genug, dann versuche ich zu erzwingen, was nicht zu erzwingen ist. Leichtigkeit und Beschwingtheit kommt in mein Leben, wenn ich mir die Zeit gönne, die ich brauche, die "es" braucht, um zu wachsen. Auch wenn es länger dauert, als mein Verstand will.

Das Gras wächst nicht schneller, wenn ich daran ziehe...

Einen grünen, blühenden, beglückenden, wärmenden, lebensfrohen April!

Anja Kolberg

Montag, 02 März, 2009

März: Ein Stück vom Glück

Tischkalender 2009 - Motiv März

Endlich ist er da - mein Lieblingsmonat und der meterologische Frühlingsbeginn!

Ein Stück vom Glück habe ich am Wochenende erlebt: Die ersten warmen Temperaturen dieses Jahres, Gartenschuhe und Gartenklamotten an und hinaus an die frische Luft. Sträucher schneiden, Kübel putzen, den Pflanzen Nahrung geben und mich zwischendurch in die Sonne setzen. Herrlich, einfach herrlich. Das ist für mich ein Stück vom Glück. Damit ist die Vorfreude auf die kommende Freiluftsaison entfacht, ich kann kaum abwarten, bis die Stauden wieder aus der Erde kommen, neue Triebe bilden. Manche Gartenbewohner sind schon kräftig dabei: An den Rosen konnte ich viele Knospen entdecken und die der Zierkirsche werden von Woche zu Woche kräftiger. Ein Stück vom Glück macht froh!

Das Märzmotiv: Farbenfrohe Bellis, hier eine Zuchtform des Gänseblümchens. Freude für Ihren Schreibtisch: Holen Sie sich den Tischkalender und die Desktopmotive für Ihren Computer.

Ich wünsche Ihnen einen zauberhaften März!

Anja Kolberg

Montag, 02 Februar, 2009

Willkommen Februar!

Die Blüte einer Lenzrose (Helleborus) ziert das Februarblatt des Tischkalenders 2009. (Jetzt auch als Desktopmotiv erhältlich.) Dieses besonders gezeichnete Exemplar habe ich im Japanischen Garten in Leverkusen fotografiert. Eines meiner liebsten Ausflugsziele, wenn ich Lust aufs Fotografieren habe. Der Winter ist die Blütezeit dieser Staude, in meinem Garten dauert es nicht mehr lange und auch dort zeigen sie ihre ganze Pracht. Vor einigen Jahren dachte ich: Im Winter gibt es gar nichts Blühendes. Wie man sieht, stimmt das nicht, es gibt so viele wundervolle Winterblumen!

Mein Zitat für den Februar lautet: 'Ich vertraue der Weisheit in mir.' Meiner inneren Weisheit (meiner Seele, inneren Stimme) vertrauen, bedeutet, ihr mehr Gewicht zu geben, als der Meinung anderer oder der meines Verstandes. Das Zitat erinnert mich daran, zu mir zu halten, mich anzunehmen wie ich bin. Mich zu trösten, mir Aufmerksamkeit zu schenken, meinen Gefühlen zu vertrauen.

Wenn ich meiner inneren Weisheit vertraue, bin ich auf einem guten Weg. Dem Weg zu mir selbst.

Einen schönen Februar!

Ihre Anja Kolberg

Links: Japanischer Garten Leverkusen. Helleborus-Stauden.

Tischkalender 2009 im Shop. Wallpaper im Shop.

Donnerstag, 01 Januar, 2009

Januar!

 

"Eingehüllt in Stille breitet sich Ruhe in mir aus." Das ist mein Text für den Januar im Tischkalender 2009.

Heute früh konnte ich es gar nicht erwarten, den neuen Kalender einzuweihen. Das Januarlicht auf das Blatt zu lassen. Dieses kühle Blau, die Stille des Schnees. Wie gut passt diese Stimmung zu diesem Monat: Vorbei ist die Hektik der vergangenen Feiertage. Gelassenheit kehrt ein. Die längsten Nächte sind überstanden, das Licht kehrt jeden Tag stetig zu uns zurück.

Eingehüllt in diese Stille des klaren Januarlichts spüre ich, wie sich Ruhe in mir ausbreitet. Entspannung. Ja zum Neuen!

Neugierig kann ich nach vorne schauen: Was möchte ich tun? Was erwartet mich in diesem Jahr? Worauf habe ich Lust?

Oder einfach mein Da-sein genießen: Die Stille des Winters. Die Schönheit der Natur. Mich selbst. Das Leben. Und die Ruhe und Gelassenheit, die das mit sich bringt.

Auf einen wunderbaren Januar!

Anja Kolberg

PS: Wenn Sie den Kalender auch in Ihrem Reich haben möchten: Im Webshop können Sie noch Ihr persönliches Exemplar bestellen und geliebten Menschen eine Freude fürs neue Jahr machen.

Montag, 01 Dezember, 2008

Dezembertage

Er ist angebrochen: Der letzte Monat im Jahr 2008. In 23 Tagen ist Weihnachten, in 31 Tagen haben wir 2009. Rast die Zeit schneller als sonst?

Der letzte Monat im Jahr ist etwas ganz besonderes für mich. Ich liebe die lichtvolle Adventszeit. Am Samstag haben wir wahrhaftig den Baum gekauft und aufgestellt. Anschließend habe ich ihn geschmückt, auch einen Adventskranz gebastelt - dazu gab's Weihnachtsmusik von der CD. Das hat alles viel viel Freude gemacht und ich bin in Weihnachtsstimmung gekommen. Schön! Diesmal ist es ruhig und schön. Keine Hektik. Stille. Ruhe. Bewegung und Ausgleich. Es passt! Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich das schon mal hatte. *Hüpf*

Am Sonntag Nachmittag (meine berühmt berüchtigten Bauchschmerzen waren mal wieder da), habe ich es mir auf der Couch gemütlich gemacht. Mein Mann hatte den Kaminofen eingeheizt und während er sein Mittagsschläfchen hielt, habe ich mir aus der Sammlung der Audrey Hepburn-Filme 'Sabrina' angeschaut. Zwar nicht mein Lieblingsfilm, aber so schön alt - und damit völlig anders als Filme heute - und so anders das Frauenbild damals... Unterm Strich genau die Romantik und Gemütlichkeit, die ich für diesen Nachmittag brauchte.

Heute dann das neue Kalenderblatt: "Im Dunklen ein Licht entzünden." Das tut mir so gut, wenn es draußen dunkel ist, insbesondere früh am Morgen, wenn es düster ist und ich aufstehen muss. (Heute früh, ich zeige mir immer noch den Piepvogel, wie ich genau diesen Zeitpunkt wählen konnte, hatte ich - es ist Montag - um 8 Uhr in der Kölner Innenstadt einen Zahnarzttermin.) Vorher habe ich mir viel Licht gegönnt, das hat gut getan. Der Zahnarzt hat zwar nicht gebohrt, aber leider leider kommt das noch... Aua! Doof! Der Dezember fing also nicht wirklich super an, dafür wird der Rest jetzt besser (bis auf den nächsten Zahnarzttermin am 15.12.).

Ein Licht im Dunklen entzünden.

Hoffnung hereinholen.

Fröhlichkeit.

Wärme.

Liebe.

Verbundenheit.

Das Helle im Dunklen zum Leuchten bringen.

Ich wünsche Ihnen zauberhafte Adventstage!

Anja Kolberg

Montag, 03 November, 2008

Start in den November

 

"Lieben, was ist" - das ist der Text des neuen Kalenderblattes für November. Ein herbstgefärbtes Ahornblatt liegt auf einem grün bemosten Stein. Hm, das Motiv liebe ich. Ich liebe Moos.

Was bedeutet "Lieben, was ist"?

Für mich bedeutet es, daran erinnert zu werden, dass ich gut so bin wie ich bin. Mich anzunehmen wie ich bin. Mit allen Ängsten, Sorgen, Macken, schönen und starken Seiten. Meinen Körper zu lieben wie er ist, statt daran rumzumäkeln oder genervt zu sein, wenn er schmerzt oder meine Seele weh tut. Auch die schmerzhaften Erfahrungen im Leben annehmen und lieben, die da sind und in mein Leben treten.

Spüren, sie wollen mir nichts böses. Es sind Aufgaben für meinen Lebensweg. Themen, die ich noch zu lernen habe. Manche Herausforderungen lerne ich schnell, für andere brauche ich länger. Da kommt eine (meist ziemlich blöde und anstrengende) Situation so lange in meinem Leben vor, bis ich sie verstanden habe, mich verstanden habe und etwas daran ändern konnte, z.B. meine Einstellung oder mein Verhalten. Aber solange, bis es endlich gelöst ist, bleibt mir nur eines: Lieben, was ist.

Einen wunderschönen November!

Anja Kolberg

PS: Ich arbeite weiter auf Hochtouren am Shop. Lassen Sie sich überraschen. Nicht mehr lange und Sie können den neuen Kalender und die Weihnachtskarten anschauen und bestellen.

Mittwoch, 01 Oktober, 2008

Oktober-Zeit

Moin, moin! Das neue Kalenderblatt des Tischkalenders 2008 "Das Leben genießen" zeigt die prachtvolle Seite des Herbstes: Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, buntes Laub. Ich liebe Bäume, die sich in ihr Herbstkleid geschmissen haben und dann noch von blaumen Himmel umrahmt sind. Hm. Auf dem Bild schwingt sich mein Blogmädchen auf einer Schaukel durch das Blätterzelt. Ich kann hören wie sie jauchzt und sich freut. Der Text unter dem Bild: "Dem Kind in mir Wünsche erfüllen."

Welche Wünsche hat das Kind in mir? Hat es Appetit auf etwas bestimmtes? Möchte es etwas unternehmen? Lieb gehalten werden? Beschützt? Ernst genommen? Die beste Art, dies rauszufinden, ist es zu fragen. Wie das geht? So mache ich es: Ich führe einen Dialog mit meinem inneren Kind. Das kann ich in Gedanken machen oder auch schriftlich.

Wollen Sie wissen, welchen Wunsch mein inneres Kind jetzt hat? Ich frage es mal:

Anja: Hallo, inneres Kind, bist du da?

Inneres Kind: (zaghaft und leise) Ja.

Anja: Wie darf ich dich nennen?

Inneres Kind: Kleine Anja.

Anja: Kleine Anja, was wünschst du dir?

Kleine Anja: Das du ganz viel Licht machst, es ist so dunkel draußen.

Anja: (Habe die Schreibtischlampe angemacht.) So besser?

Kleine Anja: Ja.

Anja: Hast du noch einen Wunsch?

Kleine Anja: Ja.

Anja: Welchen?

Kleine Anja: Ich möchte zum Mond fliegen.

Anja: Oh, zum Mond fliegen. Das ist eine schöne Idee. (Wie sag' ich es nur?) Es ist nur ganz wenigen Menschen möglich, wirklich zum Mond zu fliegen. Sie müssen gut ausgebildet sein. Und für die Ausbildung muss man ein bestimmtes Alter haben, bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Das braucht Zeit. Und so ein Flug zum Mond ist sehr teuer, deswegen waren bisher nur wenige Menschen dort. Wenn du wirklich zum Mond fliegen möchtest, dann kannst du das vielleicht als Erwachsene schaffen. Wir müssten uns mal schlau machen. Wir könnten an einem Tag der offenen Tür einmal zum Luft- und Raumfahrtszentrum nach Köln-Porz fahren. Dort gibt es Menschen, die dir mehr darüber erzählen könnten. Ist es so wichtig für dich?

Kleine Anja: (Schüttelt mit dem Kopf.) Nö.

Anja: Was möchtest du denn dann?

Kleine Anja: Ich möchte den Mond anschauen, gaaaaaanz groß.

Anja: Ganz schnell geht es, wenn wir uns im Internet Bilder anschauen. Wir könnten auch ein Buch zu dem Thema anschauen oder durch ein riiiiiiesen Vergrößerungsglas nachts hinauf zum Mond schauen.

Kleine Anja: Oh ja, oh ja, oh ja... Durch das Vergrößerungsglas zum Mond schauen.

Anja: Wir haben ein solches Vergrößerungsglas. Es ist seit Jahren nicht benutzt und verstaubt. Wir könnten es damit probieren, wenn wir abends den Mond sehen. Ist das was?

Kleine Anja: Ja! Und jetzt erst im Internet gucken.

Anja: Ok!

So, wir beide schauen uns jetzt im Internet einige Mondbilder an, bevor ich weiter arbeite. Ihnen einen schönen Tag und ich freue mich auf die nächsten Wünsche meines inneren Kindes!

Anja Kolberg

PS: Wir beide haben eine tolle Seite gefunden, die viele Fragen beantwortet hat. Kennen Sie noch die Bücher "Was ist was?" Die gibt es auch im Web.

Dienstag, 02 September, 2008

September

Auf dem neuen Kalenderblatt lockt die Rose "Marie Curie" (von Meiland Rosen) mit:

"Mein Duft entführt dich ins Reich der Phantasie."

Meine Mutter hat gestern eine Blüte ins Wohnzimmer gestellt und berichtete mir eben, dass der ganze Raum von ihrem Duft eingehüllt ist. Hm.

In meinem Garten stehen noch einige Rosen in den Knöpfen. Sie wollen zum Ende des Sommers noch mal so richtig auftrumpfen. Darauf freue ich mich sehr!

Anja Kolberg

Freitag, 01 August, 2008

Huch, schon August!

Gerade schaue ich auf den Kalender - ich kann ein neues Blatt nach vorne stellen. Der August ist da.

Auf dem Kalenderblatt lockt ein Sommerhut auf einer grünen Wiese zur Pause. Bei dem schwülen Wetter werde ich gezwungen, Pausen zu machen, aber mache ich wirklich bewusste Pausen? Ja, morgens die Tasse Kaffee und die Zeitung auf der Treppe zum Garten. Aber danach? Vielleicht möchte mich der Kalender an mehrere bewusste Pausen erinnern. Inne halten. Die Augen schließen. Durchatmen. Mich sammeln. Hören. Riechen. Schmecken. Fühlen. Sehen.

Ich glaube, das wäre eine gute Übung im August für mich.

Anja Kolberg

Dienstag, 01 Juli, 2008

Sommermonat Juli

Ich wollte in die Überschrift schon schreiben: "Jetzt neu und einmalig!" Denn dieser Monat ist nagelneu. Wir können unsere Geschichte neu beginnen. Ein unbeschriebenes Blatt so wie jeder Tag ein neuer Anfang ist. Einmalig ist dieser Monat auch, denn der Juli 2008 wird nie wieder kommen.

Heute früh habe ich brav ein neues Kalenderblatt nach vorne gestellt:

 

Fußspuren durch den Sand. Am Meer entlang. Der Himmel zaubert mit Farben und Formen ein Gemälde. Die Luft ist frisch und salzig. Der Wind streicht kühl über meine Haut. Das Meer kitzelt zwischendurch meine Füße. Der Horizont kommt mir unendlich vor. Ich komme zu mir. Atme. Gehe. Fühle.

Da sein.
Kraft tanken.
Die Weite spüren.

Das Meer ist etwas wunderbares für mich. Ein besonders kraftvoller Ort. Egal wo auf der Welt. Für mich ist immer der schönste Moment, wenn wir Richtung Meer fahren: Der erste Blick auf das weite, endlose.

Schönen Juli!

Anja Kolberg

Freitag, 02 Mai, 2008

Der Mai ist gekommen...

Herrlich - der Mai ist da. Ein wundervoller Monat: Alles grünt, sprießt, wächst. Ich bekomme so richtig gute Laune, wenn ich an diesen Monat denke. :o)

Es heißt ja: "Alles neu macht der Mai." Glückwunsch an Petra-Ute Köllen-Chaverial, die seit gestern Besitzerin des Geschäfts Blumen-Stil in Köln-Junkersdorf ist. Schauen Sie doch mal vorbei: Kirchweg 131.

Bei dem Text auf dem Kalenderblatt "Alles einfache ist gut." werde ich ganz ruhig und entspannt. Warum? Weil es nichts mit Perfektionismus, überzogenen Ansprüchen und Erwartungsdruck zu tun hat. Und das tut gut.

Einen schönen Mail voller Glück und
wunderbarer Überraschungen für Sie!

Anja Kolberg

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Mittwoch, 30 April, 2008

Ein letztes Mal...

... steht heute auf dem Kalender: "Was braucht deine Seele heute, um froh zu sein?"

Schon spinxe ich nach vorne: Was für ein Bild - was für ein Text kommt im Mai? Was wird der neue Monat bringen? Werden sich meine Hoffnungen erfüllen? Was wird sich ändern? Ich schaue zurück: Welche Änderungen hatte der April für mich im Gepäck?

Ich konzentriere mich auf das Hier und Jetzt. Frage mich ein letztes Mal:

Anja, was braucht deine Seele heute, um froh zu sein? Schreiben. Ich will schreiben. So viel ich kann. Schreiben. Ohne zu denken. Tun.

Einen zauberhaften Tag und einen zauberhaften Tanz in den Mai

Anja Kolberg

Samstag, 01 März, 2008

Startschuss für den Frühlingsmonat

Ich liebe den März! Mein Liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieblingsmonat!

Heute konnte ich das neue Kalenderblatt nach vorne stellen. Ein neuer Monat hat für mich so etwas frisches, unbekümmertes und ich schaue innerlich mit Neugier nach vorne, was mich denn diesen Monat so erwarten wird...

Auf dem Kalenderblatt spielt meine kleine Freundin auf einer wunderschönen Frühlingswiese mit Ihnen verstecken. Sie ist ganz aufgeregt wegen der vielen bunten Blumen und überall duftet es so wundervoll nach Frühling!

Viele neue E-Cards habe ich eingestellt. Viel Freude beim Verschicken!

Wir haben heute den Garten trotz Sturm "Emma" klar Schiff gemacht. Zwar hat der Wind diese Nacht unsere Gartenbank einmal durch den Garten geschoben und eine Holzplanke daraus gelöst, aber sonst keine Schäden. Jetzt sieht der Garten wie eine riesige Schlammlandschaft aus. Schön! Man müsste ein Schweinchen sein. Das hätte seine Freude! :o)

Ganz herzliche Grüße und einen guten Start in den neuen Monat!

Ihre Anja Kolberg

PS: Den Kalender können Sie hier noch bestellen.

Mittwoch, 02 Januar, 2008

Frohes Neues Jahr!

Ein Zyklus beginnt. Der neue Tischkalender steht glänzend auf meinem Tisch und ich schaue auf eines meiner Lieblingsbilder: Herz, Schlüssel und Hufeisen auf Moos. Das Kalenderblatt Januar 2008 mit dem Text:

"Der Schlüssel zum Glück: Höre auf dein Herz."

Das passt gerade genau in meine Stimmung. Denn die ist: "Was will ich 2008? Was ist mir wichtig? Welche Prioritäten will ich setzen?"

Damit ich vor allem bei meinen unternehmerischen Planungen nicht nur nach dem finanziellen Aspekt gehe, kommt dieses Kalenderblatt zum richtigen Zeitpunkt.

Ein Dialog mit meinem Herzen. Das fühlt sich gut an.

Einen schönen Tag und

alles Gute für 2008!

Anja Kolberg

Montag, 03 Dezember, 2007

Adventsmonat Dezember

Die gemütliche Zeit beginnt: Der Advent. Ich mag diese Tage und Wochen ganz besonders gerne.

Die letzten Kalenderblätter von 2007 sind nach vorne gerückt:

 

Die Adventszeit ist nicht nur schön, sondern oft stressig. Und einen Ruhepol bildet das "Frieden"-Bild des Kalender "Sein". Eine einzelne Schneeflocke habe ich dafür eingefangen. Ruhe. Die Konzentration auf die Einfachheit der Natur. Kraft tanken.

 

Ein Herz aus Beeren im Schneebett. Das ist das andere Kalenderblatt. Es gibt Zeiten, da fühlen wir uns klein und dann kommt dieses Blatt genau richtig. Es wärmt Herz & Seele mit: "Du bist wichtig."

Wenn Sie den neuen Tischkalender 2008 "Das Leben genießen" auf Ihren Schreibtisch sehen möchten oder damit anderen eine Freude schenken: Hier ist die Shopseite.

Einen ruhigen und freudigen Adventstag

Anja Kolberg

Freitag, 02 November, 2007

Novemberzeit

Bisher macht der November, was ein November machen soll: Nebel. Trister Himmel. Nieselregen. Es ist früh dunkel. Kalt. Nass.

Das Wetter bringe ich mit englischen Schwarz-Weiß-Krimis in Verbindung oder mit mystischen Landschaften. Und die herrliche Gemütlichkeit, die dann drinnen herscht. Hm... Selbst ein Spaziergang an der frischen Luft (Minu und ich machen ja täglich unsere Runde) wird zur Freude, weil es dann drinnen um so wärmer ist. Der November hat viel Schönes! Die Vorfreude auf Weihnachten fällt mir ein. Ich freue mich schon so auf das Plätzchenbacken mit meiner Freundin und ihren Kids, den Weihnachtsbaum, die große Schale mit Nüssen auf dem Tisch, die Kerzen...

Zwei neue Kalenderblätter strahlen mich im November an:

Im Tischkalender "Leben" ist es das Gehäuse einer Schnecke, welches mir beim Spaziergang vor die Füße viel und das ich ganz besonders mag. Der Text: "Alles ist gut." Als ich das Bild gestern früh gesehen habe, dachte ich nur: "Wow, ist das schön." Mit dem Text zusammen: Ein Gedicht. Ich klopfe mir auf die Schulter: Habe ich wirklich gut gemacht. :o)

Auf dem Kalender "Sein" ist es ein Herbstblatt vor blauem Himmel mit dem Text "Loslassen".

Ein buntes, fröhliches Bild mit einem so ernsten Text. Puh, denke ich erst einmal und die Gedanken hüpfen zu meinem Großvater, zu Allerheiligen... Wie konnte ich blos dieses ernste Thema wählen?

Dann sehe ich das Blatt, das bald vom Baum losgelassen wird, damit der Baum Kraft für den Winter hat. Loslassen.

Manchmal will ich alles steuern, alles bestimmen können. Aber es gibt Situationen, da kann ich nur eines: Loslassen und dem Himmel seine Arbeit überlassen. Darauf hoffen, dass das Richtige für mich geschehen wird. Und dadurch entsteht ein freier Raum. Freier Raum, der mit etwas Neuem gefüllt werden kann. Etwas, das heute besser zu mir und meinen Lebensbedingungen passt als das bisherige, liebgewonnene.
Ich habe schon so oft Altes losgelassen, gerade denke ich speziell an Aufräumaktionen, die ich in den vergangenen Jahren gestartet habe: Unterlagen von alten Projekten weggeworfen. Nicht verwirklichte Ideen losgelassen - ganz konkret: Zettel zerrissen, in den Müll geworfen. Ordner gelehrt mit Informationen, von denen ich dachte: Die brauche ich nochmal, Trainings, die ich nicht mehr halten wollte. Als ich dies das erste Mal machte, entwickelte ich Monate später meinen ersten Kalender. Letztes Jahr habe ich erst die Workshops, dann das Büro in Zollstock und im Frühjahr die Coachings losgelassen. Nach einigen Monaten der Erholung, des Besinnens, des ziemlich schlapp seins habe ich wieder Kraft gefunden und neue Energie für meine kreativen Projekte entwickelt. Wow, das ist ein tolles Gefühl. Ich habe so oft losgelassen, ohne zu wissen, was danach kommt. Ich wusste nur eines und das ganz bestimmt: Das Bisherige stimmt so wie es ist nicht mehr. Und es blieb mir nur eines: Vertrauen haben in mich selbst, in meine Gefühle. Dass dies der richtige Schritt ist. Und das Vertrauen und der Mut und das Risiko lohnte sich: Bisher hat sich durch loslassen immer eine gute und stimmige Lösung entwickelt.


Das sind meine kleinen Wunder und Hoch-Zeiten im Leben. Erfüllung finden. Bestätigung finden in mir selbst. Das ist genial gut! Durch das Loslassen nehme ich einen neuen Blickwinkel ein, so wie das herrlich bunte Herbstblatt auf dem Kalender, das zu Boden fällt und eine neue Position einnimmt, so wie auf der E-Card hier. Ganz anders, aber doch bezaubernd. Und jetzt sieht das Kalenderblatt "Loslassen" für mich gar nicht mehr beängstigend aus, sondern wunderbar lebendig, fröhlich, spannend. Das pure Leben! Alles wird gut!


Ich wünsche Ihnen und mir ein tolles Wochenende!
Ihre
Anja Kolberg

Montag, 01 Oktober, 2007

Der goldene Oktober beginnt

Neue Kalenderblätter hüpfen in die erste Reihe:

"Zum Glück brauchst du Freiheit, zur Freiheit brauchst du Mut" meint Perikles auf dem Tischkalender Leben.

Für den Schritt in die Freiheit braucht man Mut. Das Kalenderblatt erinnert mich an die Möwe Jonathan und daran, mutig zu sein, wenn es darum geht, meine Wünsche zu verwirklichen. Auch wenn ich Angst habe, diesen Schritt zu wagen.

Wie eine Schale fängt die geöffnete Rosenblüte den Regen auf. Diese Blüte ist für mich die pure Schönheit der Natur. Erntedank fällt in den Oktober. Wenn ich auf das Jahr 2007 zurück blicke, empfinde ich große Dankbarkeit, für das, was ich bekommen habe. Die Erfahrungen, Geschenke, liebe Briefe, Feedback, neue Kontakte, interessante Menschen, die mir begegnet sind, neue Wege, die ich beschritten bin. Wow, ja tut gut. Ich bin reich. :o)

Ich wünsche mir einen goldenen Oktober! Und Sie?

Herzlich,

Anja Kolberg

Montag, 03 September, 2007

Willkommen September!

Die neuen Kalenderblätter:

Der Tischkalender "Sein" 2007 erinnert an den Reichtum, der einfach da ist - zum Beispiel in der Natur. Oder all die Selbstverständlichkeiten, die ich im Überfluss habe und die für Menschen in anderen Ländern kostbar oder gar unerreichbar sind: Bildung. Politische Sicherheit. Freie Meinungsäußerung. Immer frisches Wasser. Banalitäten? Beileibe nicht. Purer Reichtum, der mich umgibt!

 

Auf dem Tischkalender "Leben" 2007 steht ein Zitat von Laotse "Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest Schmetterling." Es spiegelt die Ängste wenn man z.B. etwas loslässt, das einem lieb und teuer war und macht zuversichtlich darauf aufmerksam, dass das, was danach kommt, noch schöner ist!

Einen guten September für Sie!

Anja Kolberg

Mittwoch, 01 August, 2007

Neuer Monat - neues Glück!

Wieder einmal ist ein Monat vorbei. Ich beobachte immer wieder erstaunt, wie sehr ich mich am Ende eines Monats auf einen neuen Impuls durch das nächste Kalenderblatt freue. Heute ist es soweit: Der August ist da! Hallo!

Auf dem Kalender "Sein", der mir so sehr durch seine Einfachheit und Klarheit ans Herz gewachsen ist, strahlt mich eine Rosenblüte an. "Fülle" steht darauf. Was verbinde ich damit? Wohlbefinden. Den inneren Reichtum erkennen, all das Glück und die guten Dinge, die ich auf dem Haben-Konto meines Lebens verbuchen kann. Die Fülle in mir. Ja, vielleicht sogar die Fülle meines Körpers. Es muss auch etwas Gutes daran geben, sonst wäre sie nicht da. Mein Körper ist ja nicht blöde, er hat einen Plan. Nur habe ich ihn noch nicht durchblickt. Aber eines Tages, da werde ich ihn völlig verstehen. Jetzt - in diesem Monat - geht es darum, die Fülle in meinem Leben zu entdecken und sie zu genießen.

Zu einer Pause lädt der Kalender "Leben" Sie im August ein. Das Zitat - frei nach Ovid - lautet: "Gönn' dir eine Pause. Ein Feld, das geruht hat, trägt wundervolle Früchte." Es erinnert mich daran, nicht immer nach vorne zu hasten, neue Ziele zu suchen, sondern im hier und jetzt inne zu halten und mir zu ERLAUBEN, eine Pause zu machen. Wohlwissend, dass dies gut für meine Zukunft ist. Auch wenn ich jetzt noch nicht weiß, wie es weiter gehen wird. Fühlt sich gut an und bestärkt mich darin, auf dem richtigen Weg zu sein.

Einen zauberhaften August!

Anja Kolberg

Dienstag, 03 Juli, 2007

Sinnlos Freude haben & LEBEN

Da ist er endlich, der neue Monat JULI. Er glänzt, blitzt und blinkt. Zugegeben, bislang noch ein wenig nass, doch genau das könnte ein Zeichen für einen atemberaubenden Altweibersommer sein. Jetzt werden die Wassertanks aufgefüllt! Wer sagt's denn? Jetzt kommt wahrhaftig die Sonne heraus. :o)

Hier die beiden neuen Kalenderblätter:

"Hab' sinnlos Freude und deine Seele strahlt!"

Das Bild in rot-gelb habe ich auf der Sommerakademie der Alanus Kunsthochschule in Bonn gemalt. Eine tolle Erfahrung!

Mit den Händen in den Acryltopf gegriffen und mit dunkelroter Farbe begonnen und mit Gelb immer weiter nach außen weggestrichen. Hm, das hat sich gut angefühlt und Spaß gemacht. Seit dem nutze ich meine Finger und die Hand auch als Pinsel. Acrylfarbe lässt sich ganz leicht von der Haut lösen und abwaschen.


Zwei Wochen dauerte die Sommerakademie. Ich war stolz, mir 2001 die beiden Wochen Auszeit von der Selbstständigkeit für mich zu nehmen. Am Anfang war ich noch sehr erfolgsgesteuert: Wie viel Bilder muss ich am Tag malen, damit sich der Kurs lohnt, damit er für mich Sinn macht?

Ich war dankbar, dass unser Kursleiter uns völlig freie Hand und Raum ließ. Es war ja auch der Kurs "Freies Malen". Doch frei verhielt ich mich nicht: Ich folgte den Zeiten des Kurses wie auf einer Arbeitsstelle: Beginn. Mittag. Gruppenbesprechung. Weitermalen. Essen. Feierabend. Abends viel ich todmüde vom Stehen, Malen, mich kreativ Ausleben und den unzähligen Eindrücken ins Bett. Ich war zum Malen im Kurs. Also malte ich, was das Zeug hielt. Das war für mich der Sinn dieser Veranstaltung.

Am nächsten Tag unterhielt ich mich in der Mensa mit einer Teilnehmerin, die vom Gegenteil erzählte: Am Abend würde sie noch beschwingt mit ihrem Mann spazieren gehen. Sie war im Singkurs und besonders toll wäre der Kreistanz am Abend. Alle konnten daran teilnehmen. Und während ich am Abend zuvor noch über diese Veranstaltung gelächelt hatte, ließ ich mich von der begeisterten Erzählung anstecken und ging einfach mit: Ein großer Raum. Musik. Holzboden. Nackte Füße. Aufregung.

Wir stellten uns in einem Kreis auf, fassten uns bei den Händen und die Leiterin machte die Schritte vor. Erst langsam, dann wurde es immer schneller. Alles ohne zu sprechen. Nur sehen, nachmachen, den Takt mit dem Körper fühlen. Es dauerte nur wenige Momente und ich lachte über das ganze Gesicht. Den anderen ging es genau so. Freude durchströmte mich. Lachen. Glücksgefühle. Schweben. Wir unterhielten uns ohne zu sprechen. Ich hatte sinnlos Freude! Mein Herz strahlte.

An diesem Abend ging ich beschwingt mit einem Lächeln ins Bett. Kein Gedanke an schmerzende Füße. Ein tolles Erlebnis.

Am nächsten Tag änderte sich mein Verhalten beim Malen: Ich begann, die Zeit zu genießen und nicht mehr "zu arbeiten". Immer mehr zog es mich während unserer Kurszeiten zu Gesprächen mit anderen Teilnehmern über das wundervolle Gelände des alten Hofes mit Blick in die Rheinebene. Ich trank zwischendurch einen Kaffee in der Caféteria, machte einen Ausflug zu einer Pferdekoppel. In der Mittagspause legte ich mich auf die Wiese unter die Apfelbäume und träumte vor mich hin. Geigen- und Klaviermusik von musikliebenden Teilnehmern schwebte über die Wiese bis an mein Ohr. In der Ferne das Klopfen der emsigen Holzschnitzer-Gruppe.

Das ist die Geschichte zum Kalenderblatt "Juli" des "Leben"-Tischkalenders.

Freude hat nicht unbedingt etwas mit Leistung zu tun. Unsere Seele strahlt, wenn sie sinnlos Freude empfinden darf. Keine Leistung. Kein Anspruch. Keine Erwartung. Nur da sein und Spaß am Leben haben. Daran möchte Sie der Juli erinnern.

Das ist LEBEN pur.

"LEBEN" - das ist auch der Titel des Kalenderblattes Juli im Tischkalender "Sein".

 Ich wünsche Ihnen einen traumhaften Juli - voller LEBEN und dem MUT zu sinnloser FREUDE.

Ihre SEELE wird strahlen.

Von Herzen

Anja Kolberg

P.S. Wenn Sie mehr über die Alanus Kunsthochschule wissen möchte: Alanus.edu & die Sommerakademie-alfter.de

Freitag, 01 Juni, 2007

Juni - Juni - Juni! :o)

Ich freue mich sehr! Wieder ist ein Monat rum - wieder kann ich ein neues Kalenderblatt nach vorne stellen.

 

Auf dem Tischkalender "Leben" strahlt mich ein Drachen vor strahlend blauem Himmel an. Der Text dazu ist von Marie von Ebner-Eschenbach: "Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat."

Ich erinnere mich an einen alten Herren, der seinen Drachen am Strand Dänemarks steigen ließ, vielleicht ist dieser auf dem Foto sogar von ihm. Dieses Bild, nie aufzuhören zu träumen und sich seine Träume - unabhängig vom Alter - zu erfüllen, begleitet mich noch heute.

Und auf dem Tischkalender "Sein" strahlt mich der Ausschnitt einer Zierlauchkugel (Allium giganteum) an. Unzählige Knospen stehen vor Kraft strotzend in den Startlöchern. Das wirft ein gutes Licht auf diesen Monat! Das Kalenderblatt erinnert mich daran, wie viel Kraft in uns liegt, die sich ganz leicht zeigt, wenn der richtige Moment gekommen ist.

Der Kalender "Sein" gibt mir im Vergleich betrachtet mehr als der Kalender "Leben". Die einzelnen Worte haben in Kombination mit den aussagekräftigen Bildern eine starke Wirkung auf mich. Genau so hatte ich es mir bei der Planung gewünscht. Und obwohl dieser Kalender weit weniger gut gekauft wurde (Verhältnis 70:30), spiele ich mit dem Gedanken, wieder einen "Ein-Wort-Kalender" für 2008 heraus zu geben. Weil er mir so gut tut. Und wenn nur als Mini-Auflage... Mal sehen.

Ich wünsche Ihnen und mir einen wundervollen Juni mit allem, was uns gut tut.

Ihre Anja Kolberg

Mittwoch, 02 Mai, 2007

Wonnemonat Mai

In den letzten Tagen war ich wie schon im Monat zuvor recht zappelig: Ich wollte endlich das neue Kalenderblatt sehen. Jetzt ist es soweit: Der Mai ist da!

Auf dem Kalender, der neben meinem Bildschirm auf dem Schreibtisch steht, strahlt mich der Makroausschnitt einer Tulpe an.

Dazu das Wort "Wachstum". Es wirkt so stark auf mich, dass ich es fast verstecken muss, denn Wachstum ist für mich diesen Monat ein Thema. Eine Entscheidung im kreativen Bereich zu wachsen, steht noch diese Woche an. Da bin ich ein bischen ängstlich vor einem großen Schritt und auf der anderen Seite freue ich mich auch über die Möglichkeiten. Mal sehen, ich habe noch zwei Tage Zeit, ganz klar in meiner Entscheidung zu werden.

Und ist das noch nicht genug, sagt Seneca auf dem anderen Kalender, der unten im Esszimmer steht: "Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig!" Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich beide Kalendermonate bei der Entstehung nicht nebeneinander gelegt und aufeinander abgestimmt habe. Ich spüre, dass hier eine enorme Energie auf mich zukommt. Wow! Da muss ich erst mal durchatmen. In Veränderungsprozessen im Coaching beschreibe ich solche Momente immer mit diesem Bild: Man besteigt einen Berg und plötzlich verändert sich die Luft. Körper, Seele und Geist müssen sich erst einmal an die andere Luft gewöhnen. Die Zeit will ich mir nehmen.

Ich wünsche mir einen liebevollen Monat Mai, in dem ich klar meine nächsten Schritte erkenne und leicht eine Entscheidung finde, die gut für mich und mein Umfeld ist. Eine Entscheidung, mit der ich all das verwirklichen kann, was mir wirklich wichtig ist.

Winkewinke aus Köln

Anja Kolberg

Montag, 02 April, 2007

Ein neuer Monat!


Und, sind Sie gestern veräppelt worden? Ich ein einziges Mal. Ich selbst habe gar nicht daran gedacht, dass der erste April ist und die Zeit der Aprilscherze. Woher dieser Brauch stammt, verrät Wikipedia.

Das schöne an einem neuen Monat: Ein neues Blatt im Kalender strahlt mich an. Schon die letzten Tage war ich ganz ungeduldig und freute mich auf das neue Blatt. Für den Kalender "Sein" ist dies eine Sonne tankende Kirschblüte. Die Natur bekommt jetzt ganz viel Liebe, wärmende Sonnenstrahlen und stärkende Regentropfen.

Im Kalender "Leben" strahlt mir ein Tulpenfeld entgegen und der wunderbare Satz: "Zum richtigen Zeitpunkt kommt alles ganz leicht in Bewegung." Tut gut, diese Zuversicht! Die Natur geht mit guten Beispiel voran: Zum richtigen Zeitpunkt zeigt sich das Grün, wächst, blüht, trägt Früchte und sammelt wieder Kraft für ein neues Leben.

Ich wünsche Ihnen einen zauberhaften und liebevollen Monat! Die Vorzeichen durch den herrlich sonnigen Tag gestern sind vielversprechend!
Anja Kolberg

Donnerstag, 01 März, 2007

Ein neuer Monat!

Sie glauben gar nicht wie sehr ich mich freue, dass ein neuer Monat angebrochen ist. Mein Lieblingsmonat!! Das mag natürlich auch daran liegen, dass ich im März geboren bin, aber vor allen Dingen, dass die Natur grüner wird, sich unzählige Frühlingsblumen zeigen.... Schön!

Auf den Tischkalender bewegt sich auch etwas:

Voller Vertrauen reckt sich auf dem Tischkalender "Sein" eine Osterglocke dem Leben entgegen. Auch ich will diesen Monat Vertrauen haben, dass sich alles fügt wie ich es mir wünsche. Dass eine Kraft, größer als ich, dafür sorgt, dass ich immer das bekomme, was ich wirklich brauche.

Vertrauen haben ist eine große Aufgabe.



"Liebe - und tu, was du willst." - so ermutigt Augustinus von Hippo mich im Tischkalender "Leben" auf mich selbst zu hören. Und er erinnert mich daran, dass ich aus einer bunten Palette meines Lebens das auswählen kann, was ich wirklich will und dies mit meiner ganzen Liebe zu tun!

Was mache ich wirklich mit Liebe?

Einen zauberhaften März voller Frühlingsgefühle!

Anja Kolberg

Samstag, 03 Februar, 2007

Februar

Der erste Monat des neuen Jahres ist ins Land gezogen. Jetzt zeigt der Februar sein schönes Kleid. Zeit für den Wechsel der Kalenderblätter:o)

Auf dem "Sein"-Kalendern streckt sich eine Krokusblüte dem Sonnelicht entgegen.

Auf einer Wiese beim Spazierengehen habe ich die ersten Krokusse bereits entdeckt.

Die Tage werden länger, bald ist die Hälfte vom Winter rum.



Der Winter zeigt sich im Kalender "Leben" von seiner schönsten Seite: Von der Sonne beleuchteter Schnee und die klare Struktur eines Winterbaumes.

Hier in Köln liegt zwar kein Schnee, aber so kann ich den Winter aus der Ferne genießen und mich erinnern wie sich diese kühle Freude anfühlt.

Einen zauberhaften Februar voller Lichtspiele für Sie!

Anja Kolberg

Montag, 04 Dezember, 2006

Neues Kalenderblatt: Dezember

Auf dem Kalenderblatt November lächelte mich gerade das Gänseblümchen im Frost noch zuversichtlich an, dabei haben wir doch schon Dezember!

Für dieses Foto warf sich unsere Minu in Schale. Ganz gelassen und mit Muße posierte sie für diese Fotosession auf rotem Stoff mit Nikolausmütze. Es hat ihr so gut gefallen, dass sie nachher sogar eingeschlafen ist. :o) Auf dem Foto hier denkt sie allerdings ein wenig über den Sinn dieser Mütze nach. Und Elisabeth Kübler-Ross meint dazu:

"Lerne, Kontakt zu der Stille
in dir aufzunehmen, und wisse,
dass alles in diesem Leben einen Sinn hat."

Die Stille hat sie im Schlaf schnell gefunden und wenn die Mütze bei diesem zauberhaften Foto keinen Sinn macht - nämlich vielen Menschen eine Freude machen - dann weiß ich es nicht. :o)

Viele Grüße von der 4-Pfoten-Dame!

Donnerstag, 02 November, 2006

Neues Kalenderblatt: November

Guten Morgen aus Köln,

der November ist angebrochen und ein neues Blatt ist im Kalender nach vorne gewandert:

Ein Gänseblümchen, von Frost überzogen. Der Text: "Vertraue. Alles ist gut. Wunder geschehen einfach." Ich freue mich auf die Wunder, die diesen Monat einfach geschehen wollen. :o)

Anja Kolberg

Freitag, 06 Oktober, 2006

Kalenderblatt Oktober

Hallo, da draußen in der Welt!

Mit dem oktoberlichen Herbstwetter hat ein neues Kalenderblatt Einzug gehalten:

Ermutigt Sie die süße Eichel auch durch diesen Monat? Der Text stammt von meiner Mutter. Vor einem Workshop - ich war wieder einmal grundlos aufgeregt - rief ich sie an. Und sie sagte mir etwas, das mich heute noch in Situationen, wo ich unsicher bin oder wo mich meine eigenen Erwartungen erdrücken, ganz ruhig werden läßt. Es war: "Sei einfach du selbst, Anja. Das reicht." Als ich dann letztes Jahr meinen ersten Kalender entwarf, musste dieser Spruch einfach mit hinein. So suchte meine Mutter auch das Bild dafür aus. Es ist eine kleine Eichel, die sich hinter einem Blatt versteckt und gar nicht recht traut, heraus zu kommen. Und dieses Motiv hat sich auch in meiner neuen Postkartenkollektion wieder gefunden. Schön!

Einen goldenen und lebendigen Oktober voller Vertrauen in Ihre ureigene Stärke

wünscht Ihnen

Anja Kolberg

Dienstag, 05 September, 2006

Neues Kalenderblatt: September

Ein neuer Monat - ein neues Kalenderblatt. Das Zentrum einer Sonnenblume. Dazu habe ich ein Zitat aus dem Booklet der CD "Klänge des Labyrinths. Musik zum Entspannen, Genießen und Tanzen" ausgewählt:

Der Weg zur Mitte ist der Weg zur Kraft.
Der Weg aus der Mitte ist der Weg zur Liebe.

Gernot Candolini

Mittwoch, 09 August, 2006

Kalenderblatt August

Habe ich über den Urlaub ganz verschwitzt: Ein neuer Monat ist angebrochen und natürlich auch ein neues Kalenderblatt im Tischkalender 2006, den ich letztes Jahr entworfen habe:

Es hat den schönen Spruch von Sergio Bambaren: "Die Wahrheit liegt in deinem Herzen."



Donnerstag, 06 Juli, 2006

Kalenderblatt Juli

Das Kalenderblatt Juli meines Tischkalenders 2006 ist ausgefüllt mit einer Seerosenblüte, die uns in ihr wunderbares Innenleben schauen lässt. Es hat kurz zuvor geregnet, die Luft ist abgekühlt, die Füße hat die Blüte in das kühle Nass des Teiches getaucht. Herrlich! Wer will bei diesen Temperaturen nicht mit der Seerose tauschen?

Einen Juli so ganz nach Ihrem Geschmack wünscht Ihnen

Anja Kolberg

Donnerstag, 01 Juni, 2006

Neues Kalenderblatt Juni

Pfingsten naht. Ein neuer Monat beginnt. Zeit für das neue Kalenderblatt aus meinem Tischkalender 2006: Eine Pfingstrosenknospe, die voller Kraft auf ihr Erblühen wartet. Was für eine Pracht!!

Wann haben Sie zuletzt Ihre Nase in die Nähe einer Pfingstrosenblühte gebracht? Ich gestern Abend. Was für ein Duft! Unglaublich!

Und dazu noch das wundervolle Zitat von Selma Lagerloef:

Und ich habe gemerkt: Das Wunder, auf das ich solange gewartet habe, bin ich selbst.

Einen schönen Monat Juni: Voller Blüten, Duft, Zeit & warmen, sonnigen Stunden. Nun, wenn schon nicht vom Himmel kommend, dann doch bestimmt in Ihrem Herzen!

Anja Kolberg

Dienstag, 02 Mai, 2006

Neues Kalenderblatt: Mai

Das Zitat aus dem Prospekt der Alanus Kunsthochschule Bonn inspiriert mich immer wieder:

"Man muss vom Weg abkommen,
um nicht auf der Strecke zu bleiben."

Ist das nicht schön?

Ich musste davon einfach ein Kalenderblatt machen. Diejenigen von Ihnen, die meinen Tischkalender 2006 haben, sehen es jetzt vor sich, denn es ist das Kalenderblatt für den Monat Mai. An einem schönen Weg steht unter einem großen Baum ein Rad, die Fahrerin ist nicht zu sehen. Sicher ist sie vom Weg abgekommen und erkundet die wunderbare Gegend im Stadtwald im Westen Kölns oder Sie ruht sich auf einer Bank aus.

Ich wünsche Ihnen einen wundervollen Wonnemonat Mai und vielleicht haben ja auch Sie Lust, mal vom Weg abzukommen, um nicht auf der Strecke zu bleiben?

Sonnige Grüße!

Anja Kolberg



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