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Mittwoch, 01 Februar, 2012
Februar-Sonne
In Köln scheint die Sonne von einem strahlend blauen Himmel. Es ist kalt
(ca. -4 Grad). Ich mag dieses Wetter. Tiiiiiief durchatmen geht dann so
gut!
Zeit für die neuen Kalenderblätter. Der zweite Monat im Jahr 2012 hat begonnen.
Tischkalender 2012 "Ich will frei sein"
Motiv Februar: Ein Paar spaziert an einem Wintertag entlang der Nordseeküste.
Affirmation: 'Ich prüfe meine Illusionen.'
Heute möchte ich bei diesen Satz nicht wie in meiner Kalendervorstellung an Beziehungen denken, was bei dem Foto nahe liegt, sondern an meine Illusionen sonst in meinem Leben.
Was ist eine Illusion für mich?
Zum Beispiel eine unrealistische
Vorstellung, z.B. wie ein Vorhaben verlaufen könnte. Denn es heißt noch
lange nicht, dass die Dinge so ablaufen wie ich sie mir vorstelle. Dabei
kenne ich die Illusion, dass alles furchtbar verlaufen wird. Diese
Illusion zieht mich runter und hält mich womöglich davon ab, mein
Vorhaben zu realisieren. Und ich kenne die zu positive Illusion, dass
alles ganz einfach verlaufen wird. Sie hat den Nachteil, dass ich mich
nicht mit den möglichen Schwierigkeiten eines Vorhabens auseinander
setze und sehr schnell 'desillusioniert' und enttäuscht bin, wenn es
eben nicht so leicht läuft, wie ich es mir vorgestellt habe.
Was kann ich daraus lernen?
Mich weder durch positive noch durch
negative Illusionen aus meiner Mitte bringen lassen. Versuchen,
möglichst realistische Szenarien zu entwickeln, die positiv sind, mich
also bestärken, aber auch so realistisch, dass ich mich wappne, welche
Schwierigkeiten auftreten könnten und welche Handlungsmöglichkeiten sich
daraus ergeben. Das macht mich stark.
Wandkalender 2012: Glückliche Zeiten
Februarbild: Von der Sonne angestrahlte Blätter eines hohen Bambus vor von Frost überzogener Natur
Text: 'Ein leiser Gruß des Windes. Zaghaft springt in der Eiseskälte ein Glühwürmchen hervor, packt uns und schleppt uns hinaus in die Wunderwelt der Natur.'
Erstaunlich, wie gut dieses Bild in den heutigen Tag passt. Kälte. Sonne. Frost. Und dazu die kreative Freude, die ich bei dem Lesen des Textes empfinde. Geschichten entwickeln sich von ganz alleine...
Viele Sonnentage im Februar, das wünsche ich Ihnen und mir!
Herzlich, Anja Kolberg
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Freitag, 06 Januar, 2012
Januar 2012
Ein frohes Jahr 2012! Die neuen Kalender können endlich eingeweiht
werden. Hier die neuen Seiten:
Tischkalender 2012. "Ich will frei sein."
Foto: Kleine, in Handarbeit hergestellte Vogelhäuschen
Text: Ich will frei sein.
Dieser Text löst große Sehnsucht in mir aus. Mich befreien von dem, was mir nicht gut tut. Mich öffnen, für das, was ich möchte, wonach ich mich sehne, was ich brauche und will: Frei sein.
Befreiung ist nicht immer leicht. Was erwartet mich, wenn ich loslasse? Wie geht es dann weiter? Was sagen andere dazu? Manchmal muss man loslassen, ohne zu wissen, wie es weiter geht. Das erfordert Mut und Kraft. Ich wünsche mir die Erinnerung an meine inneren Ressourcen, solche Wege durchzustehen, meine Erlaubnis gut für mich zu sorgen und liebevolle Ermutigung - vielleicht von anderen - vor allem von mir selbst. Es ist richtig, gut für mich zu sorgen, mich zu schützen, in dem ich mich von dem befreie, was mich belastet.
Das Leben kann ein Abenteuer sein - wenn man bereit ist, nach den inneren Bedürfnissen zu leben - und sie im Außen umzusetzen. :o)
Wovon kann ich mich befreien? Wenn ich bei dem Foto bleibe, von kleinen und großen Besitztümern. Von Büchern, Kleidung, Nippes, von Dateien, von Gedanken. Von Bekanntschaften, die mir nicht gut tun. Von alten Lebensregeln, die längst überfällig sind. Von Verhaltensweisen und Lebensumständen, die mich einschränken. Von Aufträgen, Projekten, Erwartungen, die nicht mehr stimmig sind. Befreien kann ich mich auch von meinen Selbstzweifeln, meiner Selbstkritik - weil ich dafür zuständig bin, mich zu unterstützen, bei mir zu bleiben und zu mir zu stehen. Dabei ist es hilfreich, mich selbst zu verstehen und meine Entscheidung nicht von dem Einverständnis und Verstehen anderer abhängig zu machen.
Ich wünsche mir für den Januar, in dem ich einen Befreiungsschritt schon gegangen bin, und für das ganze Jahr 2012 immer wieder die Einsicht und den Mut, mich zu befreien, von dem, was mir nicht gut tut.
[Den Tischkalender können Sie hier
kaufen und damit auf Ihren Schreibtisch, in Ihr zu Hause als
Wegbegleiter stellen.] Der Tischkalender ist ausverkauft.
Wandkalender 2012: Glückliche Zeiten
Foto: Von Eiskristallen umhüllte Schneeglöckchen.
Text: Eingehüllt in einen schützenden Mantel blicke ich stark & voller Zuversicht auf ein Leben, in dem ich mich ganz leben & lieben kann.
Ich liebe diesen Text. Er lässt mein Inneres erstrahlen und weckt Hoffnung. Mich ganz leben, was würde das für mich bedeuten? Wie würde mein Leben dann sein? Wenn ich mich ganz leben würde, dann würde ich meine Talente einsetzen und schulen. Dann würde ich sehr sorgfältig auswählen, was ich mache und was nicht. Ich würde mich klar und rasch von dem lösen, was mir nicht gut tut. Ich würde mir meine Wünsche und Bedürfnisse erfüllen. Ich würde gut für mich sorgen.
Wenn ich mich ganz lieben würde, was würde das bedeuten? Es würde heißen, dass ich mich aus ganzem Herzen so liebe und akzeptiere wie ich bin. Ich würde mich weder kritisieren, noch klein machen, mich nicht beschimpfen, mein Können nicht in Frage stellen. Ich würde mit mir umgehen, wie mit einem Kind, das ich über alles liebe: Ich würde ihm verzeihen. Ihm zuhören. Darauf achten, dass es ihm gut geht. Es beschützen. Es fördern, loben, lieb halten und trösten. Ihm die Dinge erklären, die es nicht versteht oder jemanden suchen, der es uns erklärt. Ich würde seine Ängste und Sorgen sehr ernst nehmen und sie nicht klein reden. Ich würde ihm die Hand reichen, wenn es schwere Zeiten durchlebt und dafür sorgen, dass es Freude empfindet, Spaß hat und seine Träume leben kann. Ich würde es ermutigen und stärken. Ich würde es lieben wie es ist.
Das wünsche ich mir - und wenn Sie mögen auch Ihnen - von ganzem Herzen!
Auf ein gutes und glückliches 2012!
Ihre Anja Kolberg
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Donnerstag, 01 Dezember, 2011
Impulse Dezember 2011
Schwups, schon ist der letzte Monat in 2011 angebrochen. Die Zeit
verfliegt immer schneller. Bald ist das Jahr rum. Es war so intensiv und
anstrengend, hat mich an meine Grenzen gebracht. Heute geht es mir gut
und besser als all die Monate zuvor. Jetzt will ich 2011 am liebsten gar
nicht gehen lassen und es noch etwas genießen. Das Novemberblatt mit der
Affirmation: "Ich lasse los, was ich nicht beeinflussen kann." hat mir
so gut getan. Gerade als es darum ging, Entscheidungen für meine
Selbstständigkeit zu treffen, hat mir dieser Satz viel Gelassenheit
geschenkt. Auch das will ich noch nicht gehen lassen. Doch die
Novemberzeit ist vorbei, das Blatt kann ich mir abschneiden und auf
meinen Tisch stellen, wann immer mir nach dieser Inspiration ist. Es
lockt das nächste Kalenderblatt:
Tischkalender 2011: Ich trau mich was
Foto: Ein Steinstapel, den ich selbst mit unglaublich viel Spaß und Geduld (eigentlich ist Widdern diese Tugend fern) aufgebaut habe. Erstaunt stellte ich fest: Ich kann das auch! Im Garten. Mit Kieseln, die am Teichrand liegen. Ich brauche dafür kein Meer, wo die meisten dieser Fotos entstehen, an die ich mich erinnere.
Affirmation: Ich wage es, langsam zu gehen & stehen zu bleiben.
Das passt wunderbar zu meinem Wunsch, das Jahr 2011 noch einmal bewusst zu genießen. Eigentlich passt das Bild nicht zu Weihnachtsmotiven und das finde ich heute gut. Gestern war ich Geschenke für Nichten und Neffen besorgen und es war so schrecklich laut und voll in dem Einkaufscenter. Diese Dekoration, überall Stände, x Leute... Puh. Da freue ich mich über die Ruhe, die das Dezemberbild des Tischkalenders ausstrahlt. Langsam gehen. Stehen bleiben. Mich umschauen. Durchatmen. Es anders machen als der breite Strom in dieser hektischen Zeit. Etwas mit Ruhe zelebrieren, zum Beispiel eine Tasse Tee aufschütten, Kerzen anzünden, den Duft und den Dampf beobachten. Zu mir finden. Seufz. Schön!
Wandkalender 2011: Herzensangelegenheiten
Oh, ist das Foto schön! Ich habe lange nicht daran gedacht und freue mich jetzt über dieses Herz aus Hagebutten, das ich selbst gebunden habe. Ich legte es zum Geburtstag meines Großvaters im Januar auf sein mit Schnee bedecktes Bett. Der Text: "Ich bin liebenswert." erinnert mich gerade sehr an meinen Großvater. Ich hatte das Gefühl, er nimmt mich so an wie ich bin, bei ihm konnte ich einfach sein. Das berührt mich und macht mich froh. Mein Opa strahlte für mich Wärme und Ruhe aus. Er war einfach da. Keine Wertung. Keine großen Aktionen. Er saß in seinem Sessel, schaute fern, gab mir ein Klümpchen. Im Winter, als ich noch klein war, wärmte er uns die Hände, wenn sie beim Spielen im Schnee kalt geworden waren. Liebe ist etwas so wunderbares. Jeder Mensch braucht eine solche Quelle der Verbundenheit, die einfach da ist.
Eine Ressource, die mein Herz bis an mein Lebensende erfreuen wird und mich stärkt. Danke, Opa! Winke winke!
Die Kalender für das kommende Jahr stelle ich im Blog ausführlich vor: Tischkalender 2012: "Ich will frei sein" - Wandkalender 2012: Glückliche Zeiten.
Wenn Sie die Kalender zu sich nach Hause, an Ihren Arbeitsplatz holen oder verschenken möchten: Hier im Webshop gibt es sie ... und einiges mehr.
Ich wünsche Ihnen und mir einen zauberhaften Dezember mit dem Blick auf das Wunder der Lichter und der Ruhe in der Natur!
Ihre Anja Kolberg
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Samstag, 05 November, 2011
Impulse November 2011
Tischkalender 2011: Ich trau mich was
Foto: Eine von Frost überzogene Echinazea.
Wie weit entfernt ist
der warme Tag heute - in Köln waren es 19 Grad - von typischem
Novemberfrost. Ich sehne mich in dieser Jahrszeit nach Kälte und freue
mich schon auf die Frost-Zaubereien in der Natur.
Affirmation: Ich lasse los, was ich nicht beeinflussen kann.
Ich liebe diesen Satz. So schwer er auch für mich umzusetzen ist. Solange ich der Meinung bin, dass ich Einfluss habe und ich noch nicht alles gegeben habe, halte ich fest werde ich nicht frei.
Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Loslassen? Vielleicht, wenn ich merke, ich verliere nur noch Energie. Wenn mir bewusst wird, dass die Sache gar nicht in meinen Verantwortungsbereich fällt. Zum Beispiel, wenn es darum geht, was ein anderer Mensch tun oder lassen soll. Dazu mehr in der Kalendervorstellung von letztem Herbst.
Ich wünsche mir, dass es mir im November gelingt, mehr loszulassen als krampfhaft festhalten und ändern zu wollen. Und statt dem Festhalten meine Konzentration auf das zu Lenken, was mir Energie gibt.
Wandkalender 2011: Herzensangelegenheiten
Foto: Mit der Kamera habe ich im Dunklen eine Lichtquelle aufgenommen
und die Kamera dabei in Herzform bewegt.
Text: Ich wünsche mir was.
Ich werde im November daran
erinnert, MIR etwas zu wünschen. Nicht an andere denken, sondern an mich
selbst. Ich habe die Aufgabe, für mich da zu sein, mir aufmerksam
zuzuhören und mir meine Herzenswünsche zu erfüllen. Nicht länger auf den
Prinz auf dem weißen Pferd warten, der den Zauberstab der guten Fee
schwingt.
Diesen November habe ich mir schon einen Herzenswunsch erfüllt, an den mich meine innere Stimme immer wieder erinnerte. Ich werde nächstes Jahr für eine Woche nach England reisen und dort einen Kurs in Medialiät belegen. Davon träume ich schon seit ich mit meiner Freundin Ariane im Sommer 2003 das erste Mal dort war. Nächstes Jahr wird es Wirklichkeit. Ich fühle tiefe Freude, Tränen steigen in meine Augen. Ich habe mir was gewünscht UND es mir erfüllt.
Ich wünsche mir, öfter den Zauberstab für mich zu schwingen - und meine Märchen wahr werden zu lassen.
Die Kalender für 2012 können Sie hier kaufen: Zum Webshop Einfach anders.
Herzensgrüße aus Köln
Anja Kolberg
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Samstag, 01 Oktober, 2011
Meine Träume verwirklichen - Oktober 2011 - Wandkalender Herzensangelegenheiten
Positive Affirmation: Ich verwirkliche meine Träume.
Fotographie: Ein von mir selbst gebundener Herbstkranz in Grün und Lilatönen, befestigt an einem Weidenkorb. Aufgenommen in der Abendsonne.
Ich liebe dieses Bild. Ich liebe diesen Text. Als ich dieses Blatt für die Druckerei fertigstellte, hatte ich Tränen in den Augen. Das ist immer und immer wieder mein Thema: An mich selbst und meine Träume und Wünsche glauben. Sie so ernst nehmen, dass ich sie verwirkliche. Ein unbeschreibliches Glücksgefühl.
In der Kalendervorstellung letzten Herbst habe ich einiges zu diesem Kalenderblatt geschrieben, schauen Sie hier (bis Oktober runterscrollen).
Zusätzlich dazu möchte ich heute ganz besonders den Augenmerk darauf richten, mich selbst zu unterstützen. Anderen Mut machen, fällt mir leicht. So viel schwerer ist es für mich, mir selbst beizustehen und mir Mut zu machen. Die Kraft, die Energie und Liebe kommt dafür aus dem Inneren. Wenn ich mich selbst liebe, ist dies leichter möglich, als wenn ich das nicht tue.
Selbstliebe ist das Stichwort.
Liebvoll zu mir selbst sein. Wie eine gute Mutter/guter Vater zu meinem inneren Kind zu sein, das sie bedingungslos lieben. Denn das ist meine Aufgabe als Erwachsene, genau so zu mir zu sein.
Das möchte ich jetzt mal ausprobieren und mich hier öffnen. Zeit für einen kurzen Dialog zwischen meinen inneren Anteilen: Dem liebevollen Erwachsenen in mir und dem inneren Kind, das Träume hat.
Liebevoller Erwachsene: Welche Träume hast du?
Inneres Kind: Sag
ich dir nicht.
Liebevoller Erwachsene: Warum nicht?
Inneres Kind: Weil ich nicht
weiß, ob ich dir vertrauen kann.
Liebevoller Erwachsener: Du weißt nicht, ob du mir vertrauen kannst.
Warum? Habe ich dich schon mal verletzt?
Inneres Kind: (lacht bitter,
schaut dann auf den Boden) Nicht nur einmal.
Liebevoller Erwachsener: (betroffen) Oh, das tut mir leid. Das war nicht
meine Absicht. Entschuldige, wenn ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt
war, dass ich mich dir nicht widmen konnte wie du es gebraucht und
verdient hast.
Inneres Kind: Hmmm. (guckt noch immer traurig auf den
Boden)
Liebevoller Erwachsener: (Hockt sich hin, damit er dem inneren Kind auf
gleicher Höhe in die Augen schauen kann) Kannst du mir verzeihen?
Inneres
Kind: (verschränkt die Arme vor der Brust, schüttelt mit dem Kopf,
weicht dem Blick aus)
Liebevoller Erwachsener: War wohl ziemlich schlimm, was ich gemacht
habe, oder?
Inneres Kind: (hebt den Blick und nickt heftig)
Liebevoller Erwachsener: Was brauchst du denn von mir, damit es dir
besser geht?
Inneres Kind: Liebe. Verständnis. Da sein für mich.
(jetzt mit lauter und wütender Stimme) MEINE TRÄUME NICHT LÄCHERLICH
MACHEN, SONDERN MICH ERNST NEHMEN!
Liebevoller Erwachsener: Das habe ich nicht getan?
Inneres Kind: NEIN!
Liebevoller Erwachsener: (setzt sich jetzt im Schneidersitz auf den
Boden) Es tut mir leid, dass ich deine Träume lächerlich gemacht habe
und dich nicht ernst genommen habe. Es tut mir leid, dass ich so wenig
Verständnis für dich habe und nicht genug für dich da bin. Es tut mir
leid, dass ich dich nicht so liebe wie du bist und du es verdienst. Es
tut mir leid.
Inneres Kind: (guckt dem liebevollen Erwachsenen jetzt
genau in die Augen)
Liebevoller Erwachsener: Ist es ein bisschen besser?
Inneres Kind:
(zuckt lustlos mit den Schultern)
Liebevoller Erwachsener: Hilft es dir denn zu wissen, warum ich so
gehandelt habe?
Inneres Kind: (WÜTEND) NEIN! Dann geht es wieder nur
um dich. Wie immer. (sie wird leiser) Immer geht es nur um dich.
Liebevoller Erwachsener: (ist betroffen) Das war mir gar nicht bewusst.
Ich dachte, es würde dir helfen. Aber du hast Recht, dabei geht es um
mich. Die Aufmerksamkeit liegt bei mir und nicht bei dir. Du hast gar
nichts davon, wenn du weißt, warum ich so handle, oder?
Inneres
Kind: Nein. (leiser werdend, den Blick nun auf den Boden gerichtet)
Endlich begreifst du.
Liebevoller Erwachsener: Das hilft nur mir, um mein schlechtes Gewissen
zu beruhigen. (schlägt mir der Hand vor die Stirn) Jetzt begreife ich.
Es tut mir so unendlich leid. Du musst mir nicht verzeihen. Ich sehe
deinen großen Schmerz. Da ist bestimmt ganz viel Traurigkeit und Schmerz
und Resignation, oder?
Inneres Kind: (guckt auf den Boden und nickt)
Liebevoller Erwachsener: Wie kann ich das bloß wieder gut machen?
Inneres
Kind: (streckt die Schultern nach hinten, richtet sich regelrecht auf,
guckt hoch und grinst frech) In dem du mir meine Wünsche erfüllst!
(Ich habe gerade beim Schreiben einen solchen Spaß und eine große Freude, diese beiden Anteile von mir zu beobachten, ihre Gestik und Mimik, ihre Antworten. Reines Vergnügen!)
Liebevoller Erwachsener: (lächelt) Was sind denn deine Wünsche?
Inneres
Kind: Erzähle ich dir nicht.
Liebevoller Erwachsener: Aber wie soll ich sie dir denn erfüllen?
Inneres
Kind: In dem du auf mich hörst. Ich sende dir deutliche Signale, was ich
will. Überhöre mich nicht. Höre hin.
Liebevoller Erwachsener: Oh, das fällt mir bestimmt ganz schön schwer.
Inneres
Kind: Ist mir egal. Du wolltest wissen, wie du das wieder gut machen
kannst. Das ist meine Antwort.
Liebevoller Erwachsener: (grinst) Ok, ich werde achtsam sein und auf
deine Signale hören.
Inneres Kind: Versprochen?
Liebevoller Erwachsener: (wird etwas traurig, die Schultern schmerzen
und ziehen nach unten) Ich will dich nicht wieder enttäuschen und habe
Angst, dir das zu versprechen. Was, wenn ich es nicht halten kann, weil
ich Fehler mache?
Inneres Kind: Fehler sind mir wurscht! Dein Wille
zählt. Versprichst du mir, dass du auf meine Signale hörst und mir meine
Wünsche erfüllst?
Liebevoller Erwachsener: (windet sich) Aber ich kann doch nicht global
sagen, dass ich dir deine Wünsche alle erfülle. Was wenn du dir
wünschst, für eine zeitlang in ein anderes Land zu gehen oder dir etwas
wünschst, das ich mir nicht leisten kann?
Inneres Kind:
(entrüstet, stemmt die Hände in die Hüften) Ich wünsche mir nur Sachen,
die gehen. Ich sage nicht, dass ich mir Sachen wünsche, die einfach
sind. Für manche sind Veränderungen nötig, die dir schwer fallen. Aber
alle Wünsche gehören in dein, in unser Leben. Wenn du wirklich auf mich
hörst, wirst du den richtigen Weg gehen.
Liebevoller Erwachsener: Puh! (zieht die Augenbrauen nach oben) Das ist
ganz schön heftig für mich, macht mir auch ehrlich gesagt ein bisschen
Angst.
Inneres Kind: (lächelt, reicht dem liebevollen Erwachsenen die
Hand) Brauchst keine Angst haben. Wir sind doch zu zweit.
Kurz war der Dialog nicht, dafür mich sehr bewegend.
Gesegnete Oktobertage!
Anja Kolberg
PS: Der neue Wandkalender wird gerade gedruckt. Ich freue mich schon auf sein Eintreffen! Mehr dazu bald hier auf der Webseite.
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Thema: Blog - 2011, 2. Halbjahr, Blog - Inneres Kind, Blog - Innere Stimme, Blog - Monatliche Impulse
Goldener Oktober 2011 - Tischkalender
Der erste Tag verspricht den goldenen Oktober. Mal sehen, was uns die
nächsten vier Wochen erwartet. Zeit für den Blick auf die neuen
Kalenderblätter! :o)
Tischkalender 2011: Ich trau mich was
Das Foto zeigt einen herrlichen Fliegenpilz, der in einer Lichtung von der Sonne angestrahlt wird. Ein besonderer Moment, gerne erinnere ich mich an diesen Ausflug [Auf der Suche nach dem roten Glück mit den weißen Punkten] im Bergischen. Das war auch so ein sonniger Tag wie heute. Strahlend blauer Himmel. Begleitet von zwei mir sehr lieben Menschen wanderten wir los, damit ich die Fliegenpilze vor die Kamera bekam. Mein Wunsch wurde mir erfüllt. Das schönste Motiv ziert den Oktober in diesem Jahr.
Die positive Affirmation auf dem Kalenderblatt lautet: 'Ich darf anders sein.'
Im Moment finde ich die Worte zu dieser Affirmation nicht. Es fällt mir schwer. Mal sehen... Anders sein. Da fällt mir als erstes ein, nicht wie die anderen zu sein. Nehmen wir mal an 'die anderen' sind die 'Guten'. Sie schreiben gute Noten in der Schule, sie machen wenig Fehler, sind pünktlich, pflichtbewusst, nicht verhaltensauffällig, bekommen alles im Leben auf die Reihe, sie klagen nicht, werden nicht arbeitslos, nicht krank, haben immer gute Laune und selten Probleme. (Zumindest ist das die nach außen gezeigte Fassade.') Wenn ich zu dieser 'Idealgruppe' gehöre, ist soweit alles ok. Denn angepasst sein an die breite Masse wird belohnt, Kinder bekommen Aufmerksamkeiten, weil sie gute Noten schreiben, 'weil sie brav' sind oder Erwachsene Anerkennung für ein möglichst hohes regelmäßiges Einkommen, für Statussymbole, für gute Laune...
Wenn das also durch Aufmerksamkeit, Akzeptanz und Liebe belohnt wird, dann ist es ganz schön schwer, anders zu sein. Weil das eben nicht belohnt wird.
Aus dem Raster der Allgemeinheit zu fallen, kann ganz schön weh tun. Menschen, die plötzlich arbeitslos werden, können davon berichten. Menschen, die krank sind und nicht mehr den Beitrag zum Leben leisten können wie bisher, ebenso. Ich glaube, es macht auch den wenigsten Kindern Spaß, schlechte Noten zu schreiben. Nur drei von unzähligen Beispielen.
Dazu kommt, dass in der Herde laufen weitaus ungefährlicher ist, als alleine unterwegs zu sein. Ich denke hier an große Tierherden in der afrikanischen Steppe oder Fischschwärme. Sich in der breiten Masse bewegen, bedeutet auch Schutz.
Viele Argumente sprechen also für 'pass dich an'. Die Akzeptanz der Gesellschaft ist da, Liebe und Aufmerksamkeit, weil das Leben 'richtig' gemacht wird. Zumindest nach der Meinung der Gesellschaft, wie Mann/Frau/Kind zu sein hat.
Was aber, wenn sich das Gefühl breit macht, es geht nicht anders - als anders zu sein? Das Gefühl, sich selbst verleugnen zu müssen, wenn man weiterhin 'das Spiel der allgemeinen Erwartungshaltung/Verhaltens' mitspielt. Ich kenne das Gefühl zu gut, weil ich oft das Gefühl habe, anders zu sein. Mir fällt es schwer, dazu zu stehen, auch weil ich nicht das dazu notwenige Selbstwertgefühl habe, um damit ganz locker umzugehen. 'O.k., so bin ich eben.' Es wäre schön, wenn es mir eines Tages wie selbstverständlich durch den Kopf geht, statt mich innerlich unter Druck zu setzen, dass ich ja anders bin und nicht 'so' wie ich sein sollte.
Das Oktoberblatt lädt mich mit all seiner Liebe, Güte und Schönheit dazu ein, zu mir zu stehen, wie ich bin. Ich darf anders sein als die breite Masse. Ich darf sein wie ich bin. Die dafür notwendige Liebe erfahre ich von mir selbst. Ich bin mir selbst eine liebevolle Wegbegleiterin, die mich freundlich anlächelt und sagt: 'Schön, dass du bist wie du bist. Genau so mag ich dich.'
Anja Kolberg
PS: Der neue Tischkalender 2012 ist hier im Büro bereits eingetroffen. Ich bin ganz vernarrt in die neuen Motive und Texte. Mitte/Ende Oktober werde ich ihn vorstellen, der Verkauf beginnt ab 1. November 2012 im Shop. Neugierig auf das Motto? Es lautet für 2012: Ich will frei sein.
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Sonntag, 04 September, 2011
Impulse für September 2011
Vom Tischkalender strahlen mir rosafarbene Clematisblüten entgegen, die sich mit leichter Hilfe den Kirschbaum hochgewunden haben.
Der stärkende Satz lautet: "Ich vertraue meiner Wahrnehmung."
Vor einigen Wochen hörte ich ein komisches Geräusch im Wohnzimmer beim Filmschauen. Mein Mann hörte es nicht, mich störte es sehr. Er meinte, das Geräusch könne nicht sein. Ich hörte aber etwas und blieb bei meiner Wahrnehmung. Am nächsten Tag gab er dann zu, dass etwas an der Lautsprecheranlage nicht in Ordnung gewesen sei, was einen komischen dumpfen Ton erzeugt habe.
Früher hätte ich nicht zu meiner Wahrnehmung gestanden und es als Irrtum abgetan, mein Gefühl 'da ist was' in Frage gestellt. Dieses Mal bin ich bei mir geblieben. Das hat so gut getan. Auch wenn andere Menschen die Dinge nicht so wahrnehmen wie ich, heißt das nicht, ich nehme etwas falsches wahr oder sie. Vielleicht nehmen wir unterschiedlich intensiv wahr. Menschen können unterschiedlich intensiv riechen, hören, sehen oder auch fühlen. Das bedeutet nicht, der eine macht es richtig und der andere falsch.
Es braucht zum Beispiel eine unglaublich feine Nase, um die Nuancen eines Parfüms zu kreieren oder einen hoch entwickelten Geschmackssinn, um bestens abgestimmte Gerichte zu kochen. Nur weil der gut ausgebildete Koch mehr Feinheiten wahrnimmt und ein anderer diese gar nicht schmeckt, heißt das nicht, sie exisiteren nicht.
Für diesen Monat möchte ich mich daran erinnern, meiner Wahrnehmung zu vertrauen. Was ich wahrnehme stimmt für mich. Es muss für keinen anderen stimmen. Der hat seine eigene Wahrnehmung. Wichtig ist, dass ich mich selbst nicht in Frage stelle.
(Wenn Sie mehr lesen möchten, hier stellte ich den gesamten Tischkalender 2011 vor.)
Ein Herz aus den selbst gepflückten und gezogenen Äpfeln in unserem Garten - bis auf den dicken, der unten den Abschluss bildet.
Text: "Ich nehme mich an wie ich bin."
Wie eine liebe Kundin und Besitzerin beider Kalender mir letzte Woche schrieb: Die beiden Kalenderblätter passen wunderbar zusammen und auch zu meinem letzten Blogbeitrag. Das war mir nicht aufgefallen. Jetzt sehe ich es. Was für ein schöner Zufall.
Mich annehmen wie ich bin. Oh ja. Eine schöne Aufgabe für mich. Meine Wahrnehmung annehmen, Dinge, die vielleicht andere nicht wahrnehmen - und für mich dennoch existieren dürfen. Meine Gefühle annehmen und bewusst fühlen, statt sie zu unterdrücken.
Die Äpfel auf dem Bild sind so unterschiedlich. Große. Kleine. Mit roten Backen. Hellgrün. Rotbraun. Mit Dellen. Ich kann noch viel mehr Unterschiede erkennen, wenn ich genauer hinschaue. So viele unterschiedliche Anteile trage ich auch in mir und noch viel mehr.
Die Kunst besteht darin, mich so anzunehmen und zu lieben wie ich mit. Mit all den unterschiedlichen Seiten. Eine Aufgabe, die so richtig Sinn macht, denn mich selbst zu lieben, ist das Beste, das es gibt. Wohlfühlen. Mich geliebt fühlen. Von mir selbst.
(Der Wandkalender 2011 in seiner Gesamtheit wurde von mir im Oktober 2010 hier vorgestellt.)
Ich wünsche Ihnen einen zauberhaften September & bis bald
Ihre Anja Kolberg
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Montag, 01 August, 2011
August-Impulse
Heute ist der erste Tag im August. Die Sonne scheint in Köln, blauer
Himmel, 22 Grad. Für mich waren auch die regnerischen Julitage eine
schöne Seite des Sommers. Mir liegt das kühlere Wetter eher als heiße
Tage. Das Tropfen des Regens verbreitet eine ruhige und entspannte
Atmosphäre. Hm, herrlich... Mal sehen, was der neue Monat für uns bereit
hält.
Jetzt zu den neuen Kalenderblättern für August:
In einem Bett aus Blüten von Hortensien, Margeriten, Echinazea, Rosen und Dahlien liegt ein handgemachtes Herz aus Holz.
Der Text auf dem Wandkalender "Herzensangelegenheiten" 2011 lautet: "Ich lausche meinem Herzen."
Für mich ist das Herz eine Quelle der Freude, der Wärme, der Weisheit, der Liebe und auch meiner Wünsche und Sehnsüchte. Wenn ich mir selbst also aufmerksam zuhöre, mir selbst Fragen stelle, dann erfahre ich mehr über mich. Dann lerne ich, was sind meine Bedürfnisse, was sind meine Wünsche, wofür empfinde ich Freude, was bringt mich zum Hüpfen und Tanzen. All das und noch viel mehr vermag das Herz uns erzählen, wenn wir leise sind und lauschen.
Das Kalenderblatt des Tischkalenders 2011 "Ich trau mich was" zeigt im August Schopflavendel im Vordergrund, hinten leuchten Farbtupfer von Rosen, Hortensien und hellgrünen Funkien. Ein lauer Sommerabend, an dem ich das Foto machte. Ich wünsche mir von ganzem Herzen laue Sommerabende, in denen ich mit Genuss, Freude und Leichtigkeit auf unserer Terrasse sitzen kann, ohne Beeinträchtigungen wie ich es in den vergangenen Wochen und Monaten erleben musste.
Der Text: "Ich lerne unbequem zu sein." Puh, ein Mensch wie ich, dem Harmonie sehr wichtig ist, hat mit dem Satz ganz schön Bauchschmerzen.
Wann bin ich denn bequem für andere? Wenn ich das Verhalten eines anderen ertrage (obwohl ich es als Unrecht mir selbst gegenüber empfinde), zu allem 'Ja' sage (obwohl ich 'Nein' fühle) und ich zulasse, dass sie sich ungehindert meiner eigenen Bedürfnisse und Grenzen ausleben. Bequem, weil der andere meine Grenzen nicht achten muss, nicht aufgefordert wird, Rücksicht zu nehmen und sich nicht einschränken muss.
Wann werde ich unbequem? Wenn ich meine Grenzen und Bedürfnisse wahrnehme (das passt zum Wandkalender in diesem Monat), darauf aufmerksam mache und darauf achte, dass sie von anderen respektiert und nicht mehr überschritten werden. Unbequem, weil mein verändertes Verhalten eine Wirkung auf andere hat. Das entsprechende Gegenüber muss sich an die neuen Gegebenheiten gewöhnen, nicht zuletzt weil die eigene Bequemlichkeit nun darunter leidet, er/sie zu Änderungen unweigerlich aufgefordert wird oder auch umdenken muss.
Nun beginnt der Satz ja mit: "Ich lerne...", heißt, ich mache Fehler, es läuft am Anfang nicht alles so wie ich mir das erhoffe, dazu gehören auch komische Gefühle, wenn andere plötzlich sauer auf mich sind, weil das Leben nicht mehr so einfach und bequem mit mir ist wie zuvor. Mit der Zeit gewöhnen sich alle daran, die anderen und auch ich und es wird leichter, meine Grenzen zu respektieren. Ich zeige Profil und damit steigt auch die Anerkennung.
Ich durfte erleben, dass Menschen meine Grenzen, meine Bedürfnisse, ein 'Nein' oder 'Stop' akzeptieren, dann war ein unbequem sein gar nicht nötig, sondern eine liebevolle und wertschätzende gegenseitige Akzeptanz entfaltete sich. Und ich musste erleben, dass es auch andere Menschen gibt. Letzteres stimmt mich traurig, warum es nicht auch friedlich geht und es ist mir unangenehm, für die Einhaltung meiner Grenzen unbequem zu werden. Doch dieser Schritt gehört dazu, wenn ich gut für mich sorge und körperlich, seelisch und geistig gesund leben möchte.
Ich wünsche Ihnen und mir zauberhafte Augusttage und Herausforderungen, die zu meistern sind.
Anja Kolberg
PS: Weitere Impulse zu den Kalendern gibt es in der Gesamtvorstellung des Wandkalenders und Tischkalenders. Die neuen Kalender für 2012 werden voraussichtlich ab 1. November hier erhältlich sein. Wenn Sie im Newsletter angemeldet sind, werde ich Sie darüber informieren.
Freitag, 01 Juli, 2011
Juli-Impulse
Ein herzliches: 'Guten Morgen' aus Köln. Ein neuer Blogeintrag von mir.
Die Juli-Impulse. Viel Freude beim Lesen, Ihre Anja Kolberg
Der Wandkalender trägt diesen Sommermonat die Aufschrift: "Liebe hat viele Farben." Umkreist von einem Regenbogen-Herz aus Ölkreiden. Zunächst springt mir das Wort "Liebe" ins Auge und dessen Schrift, die mir so gefällt. Ich erinnere mich an die Freude, die mir die Erstellung dieses Foto bereitete: Ich fuhr in einen Künsterbedarf (Boesner) und suchte dort Kreiden in möglichst vielen Farben aus. Ich arrangierte sie auf einem Blatt, welches auf unserem Terrassentisch lag, bis die Kreiden ein Herz ergaben und positionierte die Kamera solange bis alle Farben aufs Bild fanden. Meine Wangen glühten vor Freude.
"Liebe hat viele Farben." Die Liebe für eine Tätigkeit, die mein Inneres zum Strahlen bringt, ist eine dieser Farben. Die Liebe zu mir selbst. Mich anzunehmen. Damit meine ich vor allen Dingen die Seiten an mir, mit denen ich hadere. Mich mit all dem lieb zu haben. Kein abfälliges "so bin ich eben", sondern ein freudvolles, liebevolles: "So bin ich.", mit einem Lächeln im Gesicht. Kreiden für die Liebe zu anderen Menschen. Liebe ich bedingungslos? Liebe ich mich selbst bedingungslos? Wofür könnten die anderen Kreiden stehen? Was liebe ich? Wie liebe ich? Liebe hat viele Farben. Der Juli lädt mich ein, darüber nachzudenken...
Weitere Impulse zu diesem Monat finden Sie in der Gesamtvorstellung des Wandkalenders 2011: 'Herzensangelegenheiten' von letztem Herbst.
Eine herrliche Rose der Sorte 'Leonardo da Vinci' schmückt den Tischkalender 2011 "Ich trau mich was" im Juli. Bei ihrem Anblick fühle ich Entspannung und will am liebsten meine Nase in ihre weiche Blütenblätter halten, tief den Duft des Sommers einatmen. Hm, herrlich. Es dauert nicht mehr lange, dann erblüht ein zweiter Flor meiner Rosen. Ich kann es kaum abwarten, sie nutzten die Regenphase, um neue Blüten zu bilden. Lediglich die hellrosafarbene 'Jasmina' am Rosenbogen blühte unermüdlich weiter. Ihr Duft ist zart, hm, nach Apfel und Zitrone, ganz sanft und während ich einatme kitzeln die weichen Blätter meine Nase.
"Ich zeige mich", so der Impuls für den Juli. In Verbindung mit dem Foto denke ich daran, mich in meiner Schönheit zu zeigen. Nichts verstecken wollen, alles gehört zu mir. Jedes graue Haar, jede Sommersprosse, jede Schramme, Narbe, Rundung oder Delle. Mit 41 Jahren hat das Leben Spuren auf meinem Körper gezeichnet. Lebensspuren, die ich nicht verstecken möchte. In den letzten Monaten habe ich ein paar Kilos verloren. Grund ist wohl meine andere Ernährung, es passierte, obwohl ich es nicht darauf angelegt habe. Ich freue mich über dieses Geschenk, merke aber auch, ein Stück von mir ist damit gegangen. Diese Kilos standen stellvertretend für ein Thema in meinem Leben. So verrückt es sich anhören mag: Ein kleines bischen wehmütig bin ich schon. Da ist etwas nicht mehr da, das mich auch ausgemacht hat. Ich will mein verlorenes Gewicht nicht wieder haben, doch da ich durch die Psychotherapie gelernt habe, mich so zu lieben wie ich bin, liebte ich auch meinen Körper MIT den Kilos. Und der verändert sich jetzt. Ich mag die neue Anja und mag die 'alte' Anja. Und die zeige ich.
Der Monat Juli möchte Mut machen, ganz zu mir zu stehen wie ich bin. Zu meinem Körper und auch zu meinem Charakter, meine Art zu sein. Meine Meinung sagen. Meine Gefühle zeigen. Mich selbst zeigen.
Weitere Impulse in der Jahresvorstellung des Tischkalender 2011: Ich trau mich was.
Zauberhafte Juli-Tage & bis bald
Anja Kolberg
Mittwoch, 01 Juni, 2011
Impulse für Juni 2011
Dies ist das Blatt des Tischkalenders 2011 "Ich trau mich was"
für diesen Monat:
Ein Feld aus Rittersporn und Mohn. Mit diesem Motiv verbinde ich Wärme, Sonne, Freiheit, kleine und große Pausen, ein kühles Getränk im lichten Schatten schlürfen und die Füße ins kühle Nass halten. Die Wärme der Sonne auf meinem Körper spüren. Blütenduft atmen. Das Rauschen des Windes durch die Blätter der hohen Buche. Vogelstimmen, das Plätschern einer sprudelnden Quelle. Draußen sein in der Natur. Hm... Herrlich!
Das Zitat auf diesem Sommerblatt: "Ich öffne eine Türe." Spontan muss ich an eine Türe nach draußen denken. Eine Veränderung. Eine Erweiterung meines Alltags. Etwas Neues in mein Leben lassen. Meine Gedanken sind natürlich bei meiner Auszeit 2.0 und auch der Beschreibung meiner inneren Räume, wovon viele Türen noch verschlossen sind.
Welche Türe möchte ich diesen Monat öffnen? Ich sehe, wie ich als kleiner frecher Schmetterling über die Blumenwiese schwebe und sie neugierig erkunde, hier und dort probiere, mich niederlasse, wieder wegfliege und die warmen Sommertage und das Leben genieße...
Mehr Impulse finden Sie in der Tischkalenderbeschreibung.
(Update 2.6.11: Ich habe gestern mit Hilfe einer Aufstellung eine Türe geöffnet. Sie führte in meine Vergangenheit und halft mir ein Problem, das ich heute habe, in Ruhe und mit Hilfe anderer zu betrachten, zu verstehen und ein Stückchen zu lösen. Das tut so gut!)
Der Wandkalender 2011 "Herzensangelegenheiten" zeigt dieses Motiv im Juni:
Im Blatt der großblütigen Rose "Parole" liegt ein Blütenblatt des Storchschnabels. Welche Farben die Natur bietet! Bei dem Motiv denke ich an die Vielfalt an Rosen, Stauden, ein- und zweijährigen Blumen... Hm, ich liebe den Garten und seine Schätze!
Der Text: "Ich glaube an die Weisheit meines Körpers." Schon vor einigen Tagen dachte ich an diesen Satz. Auch wenn ich nicht gleich verstehe, warum ich bestimmte Gefühle habe, warum mein Körper bestimmte Symptome und Schmerzen zeigt, warum ich mich in manchen Situationen so und nicht anders verhalte - so kann es doch einen Grund dafür geben und ein Zusammenhang mit meinem momentanen Leben bestehen. Was, wenn mein Körper, meine Seele einen Plan verfolgt? Wenn ich durch Krankheit, Unzufriedenheit (...) etwas erfahren, erleben soll, was wichtig für meinen weiteren Lebensweg ist? Wenn ich Schmerzen habe, mich unwohl fühle oder unzufrieden bin, sehe ich oft keinen Zusammenhang, dann ist alles nur blöd und ungerecht. Doch ist die Situation gelöst oder sind die Schmerzen weg, wird mir rückblickend ein Zusammenhang deutlich und auch klar, wofür diese Erfahrung wichtig war.
Beispiel: Meine Hexenschüsse mit anschließendem Bandscheibenvorfall knockten mich vor einigen Jahren für sechs Woche aus. Ich konnte nicht lange sitzen, nicht lange stehen, nicht lange liegen. Alles ging immer nur kurz, schon um vier Uhr war oft die Nacht zu Ende, weil ich wegen meiner Rückenschmerzen nicht mehr schlafen und liegen konnte. Termine konnte ich nicht wahrnehmen. Es war furchtbar. Ich war gezwungen, etwas zu tun, so kam ich in Kontakt mit meiner inneren Stimme, führte Dialoge mit meinem Rücken und erkannte meine innere (Fehl-)Haltung, die zu meinen Schmerzen führte. Seit dem habe ich sehr an meinem Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit gearbeitet, mich wieder für meine Hobbies interessiert, angefangen einen Garten anzulegen... Und vor allen Dingen begann damals mein Dialog mit meiner inneren Stimme. Ich bin so dankbar für diese Erfahrung. Ohne sie wäre ich nicht da, wo ich heute stehe.
Für mich passt daher, was Christian Morgenstern sagte: "Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare." Beispiele, wie ich mit mir selbst in Kontakt gehe, finden Sie in der Rubrik: Blog - Innere Stimme.
So scheint auch meine momentane Pause - oder direkter gesagt: Dieses Stocken und Stecken bleiben - einen Grund zu haben, den mein Verstand noch nicht ergründet hat. Meine Seele und mein Körper, das fühle ich, wissen jedoch ganz genau, warum... Diese Gewissheit hilft mir sehr. Sie stimmt mich hoffnungsvoll, fröhlich und zuversichtlich.
Weitere Impulse zum Monat und zum Wandkalender finden Sie in der Jahresbeschreibung.
Ich wünsche Ihnen und mir einen zauberhaften Juni
Ihre Anja Kolberg
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Montag, 02 Mai, 2011
Mai-Impulse
Die neuen Kalendermotive für Mai hauen mich fast um, besonders wenn ich
sie gemeinsam auf mich wirken lasse. Ich empfinde sie sehr stark
vorwärts treibend. Das war mir während des Entstehungsprozesses nicht
bewusst, da ich jeden Kalender separat entwarf.
Mal sehen, was sie jetzt in mir auslösen:
Wandkalender "Herzensangelegenheiten"
Vor grünem Hintergrund wächst ein aus Papier geformtes Herz aus einem Tagebuch. Darüber steht in roter Schrift: "Ich habe Mut." Schon die letzten Tage des Aprils überlegte ich: Wie war noch mal das Blatt für Mai? Als es mir bewusst wurde, spürte ich wie meine Aufregung stieg.
Für mich ganz persönlich bedeutet die Symbolik dieses Bildes: Schreiben. Herz. Mut. Dazu noch "meine" Farbe Grün. Einige Blätter des abgebildeten Tagebuches sind beschrieben, doch die meisten davon sind noch weiß und warten darauf, beschrieben zu werden. Das Innere des Herzens ist rot. Für mich symbolisiert dieses Bild: Da gibt es noch viel zu füllen, zu schreiben, zu erleben. Von mir. In meinem Leben. Mut brauche ich, um nächste Schritte zu gehen, denn auch wenn ich vor zehn Jahren zwei Bücher schrieb, also Erfahrung mit dem Veröffentlichen habe, so bedeutet dies nicht, es fällt mir leicht. Kurz: Ich habe Hemmungen, die nächsten Schritte zu gehen. Wie diese auch immer aussehen mögen.
An ungeschriebenen Themen hat sich vieles in den letzten Jahren aufgestaut. Dieses aufgestaute, nicht veröffentlichte, fühlt sich an wie ein riesiger Staudamm, der bis zum Rand gefüllt ist, doch kaum Wasser fließt ab und es kommt immer neues hinzu. Die Staumauer quietscht und kracht. Wie lange hält sie noch? (Ist auch eine tolle Kraftvorstellung... Was passiert, wenn er bricht? Gar nichts? Ein bisschen? Viel? Ich traue mich gar nicht, hinzuschauen...)
Übrigens ist das Thema Veröffentlichen (damit meine ich gegen Honorar zu schreiben wie ein Buch veröffentlichen oder einen redaktionellen Beitrag) einer der für mich persönlich im Moment wichtigsten Räume in meinem Inneren, die ich nicht betrete...
Das Kalenderblatt erinnert mich daran, mutig mein Herzensthema
anzugehen. Wie dieses Angehen auch immer aussehen mag, sei es, bei jedem
Blick auf den Kalender an etwas sehr sehr wichtiges erinnert zu werden
oder wirklich konkrete Schritte zu unternehmen.
Für was haben Sie Mut? Welche Seiten eines Herzensthemas möchten Sie füllen?
Tischkalender "Ich trau mich was"
Auf einem Ziegelweg, der über den Rasen führt, wächst Moos zwischen den Ritzen und auch blaue Stiefmütterchen. Sie haben sich dort selbst hingepflanzt, gleich davor steht ein einzelnes, kleines Stiefmütterchen, welches auch seinen Weg in die "Freiheit" gefunden hat. Das Zitat lautet: "Ich befreie mich von einengenden Grenzen."
Was löst dieses Blatt in mir aus? Woran erinnert es mich?
Vor allen Dingen denke ich daran, Dinge anders zu machen, etwas Neues zu denken, mich anders zu verhalten, etwas Neues auszuprobieren. Und darüber nachzudenken: Was engt mich ein? Gibt es Regeln, die ich mir angeeignet habe, die ich gelernt habe, wie ich erzogen worden bin, die überholt sind? Regeln, die nicht mehr wirklich zu dem Menschen, der ich heute bin, passen?
Ein Beispiel ist sehr präsent für mich: Meine Ernährungsumstellung. Seit Mitte Januar bin ich auf dem Weg, mich ohne Lebensmittel, die von Tieren stammen, zu ernähren. Eine enorme Veränderung raus aus einem alten, eingespielten, vier Jahrzehnte gewohnten Eßverhalten. Unvorstellbar war diese Änderung vorher. Jetzt, wo ich es einige Monate lebe, denke ich: Es ist einfacher als ich dachte - und interessant zugleich.
Der Satz auf dem Kalenderblatt hat aber noch einen weiteren Aspekt: "einengend". Hat mich meine alte Ernährung eingeengt? Ja, höre ich, in deiner Gesundheit, deiner persönlichen Entwicklung UND vor allen Dingen darin, nach deinem moralischen Empfinden zu leben.
Ok. Ja. Stimmt. Diese Einengung war mir aber ehrlich gesagt nicht bewusst, denn ich habe etwas geändert, weil ich nicht anders konnte. Ich habe nicht über Grenzen, Einengung, Gesundheit nachgedacht, sondern gemerkt, dass es für mich nicht mehr geht ist, gegen meine Ethik zu handeln, zu leben. Ich habe so viele schmerzhafte Fakten aufgenommen, was mein bisheriges Leben für andere Lebewesen für Konsequenzen hat. Danach hatte ich endlich die Kraft, etwas zu tun. Dass es nicht mehr stimmig ist, wusste ich schon lange...
Finden Sie nicht auch, dass diese beiden Kalenderblätter herrlich zusammenpassen? Mut haben, mich aus einengenden Grenzen zu befreien. Hu! Durchatmen.
Meine Beispiele spiegeln einige typische Aspekte von Veränderungsprozessen:
- Wissen, wo es hingehen soll, aber nicht in Aktion kommen und zögern.
- Den Mut spüren und die Gewissheit zu haben, es wird sich was ändern, die Frage ist nur noch: Wann.
- Nicht mehr anders können und handeln. (Hier kommt oft das Schicksal oder ein Zufall zu Hilfe, der einem die eigene Endlichkeit, die Konsequenzen des bisherigen Handelns oder auch bewusst macht, was man alles nicht gelebt hat. Wir Menschen brauchen/ich brauche diese starken Impulse, um ins Handeln zu kommen. Darüber könnte ich Bücher schreiben... Huch!)
- Darüber nachdenken und sich bewusst machen, was es ist, das nicht mehr stimmig ist im Leben.
- Diese einengenden Grenzen überwinden und neue Erfahrungen sammeln.
Ich wünsche Ihnen und mir selbst einen zauberhaften Mai!
Anja Kolberg
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Die neuen Kalender 2012 gibt es im Herbst im Shop zu kaufen. Hier können Sie sich für den Newsletter eintragen, der Sie informiert, wenn sie lieferbar sind.
Die ausführliche Vorstellung der gesamten Kalenderblätter finden Sie unter Blog - Kreative Projekte.
Freitag, 01 April, 2011
April 2011: Kalenderimpulse
Unabhängigkeit - mit diesem Motto wagt der Tischkalender 2011 ein Tänzchen im April. Auf dem Foto radelt eine Frau durch den Kölner Stadtwald. Der Text darunter lautet: "Ich mache mich unabhängig."
Meinen Herzschlag spüre ich bis zum Hals, wenn ich das Kalenderblatt auf mich wirken lasse. Wirkliche Unabhängigkeit bedeutet Freiheit für mich. Frei zu sein von einengenden Lebensregeln und von Abhängigkeiten. Unabhängigkeit kann die unterschiedlichsten Lebensbereiche betreffen.
Schritte von der Abhängigkeit in die Unabhängigkeit erfordern Mut. Mut, anders zu sein. Auf fragende Gesichter zu blicken, die einen möglichen Wandel nicht verstehen. Eine solche Veränderung bringt aber auch etwas: Freiheit und - wie schon im letzten Monat erfahren: Ein unbeschreibliches Glücksgefühl, wenn ich wirklich zu mir und dem, was mir wichtig für mein Leben ist, stehe. Einen weiteren Impuls zu diesem Kalenderblatt lesen Sie in der Kalendervorstellung.
Ich bin neugierig, ob und was dieses Blatt in mir auslösen wird... Wovon möchte ich mich unabhängig machen?
Passend zu den Gefühlen, die in mir freigesetzt werden, wenn ich darüber nachdenke, etwas Neues zu tun, bietet der Wandkalender 2011 im April einen Impuls: "Ich akzeptiere meine Gefühle." Auf dem Bild ein Busch Margeriten, die durch ein Herz nach oben streben.
Welche Gefühle will ich gar nicht haben? Welche "drücke" ich weg? Für welche Gefühle schäme ich mich oder verurteile mich dafür? Mir fällt meine Angst ein, abgelehnt zu werden oder das Gefühl der Ohnmacht, nicht wirklich etwas bewirken zu können. Ich blicke zur Traurigkeit, die ich immer mehr als einen wichtigen Teil meiner Selbst annehme.
Ich kann in Situationen, in denen ich ein Gefühl am liebsten wegdrücken möchte, an dieses Kalenderblatt denken.
Ich lade meine Gefühle ein, am Tisch meines inneren Teams Platz zu nehmen und höre ihnen zu, warum sie gekommen sind und was sie mir zu sagen haben. Wie das funktioniert? Ich schließe die Augen und stelle mir diese Situation vor.
Einen anderen Impuls zu diesem Kalenderblatt finden Sie in der Kalendervorstellung.
Einen zauberhaften April wünscht Ihnen
Anja Kolberg
Dienstag, 01 März, 2011
Frühlingsmonat März
Meterologisch ist heute, am 1. März Frühlingsanfang, astrologisch erst zur Tag- und Nachtgleiche am 21. März. Die Forsythien stehen in den Startlöchern, morgens begleiten mich die Vögel mit ihrem wundervollen Gezwitscher und heute strahlt dazu die Sonne vor einem blauen Himmel. Mit Hilfe einiger frisch gekaufter Zwiebelblumen habe ich in der Früh meinen Blumenkasten von Winter auf Frühling umgestellt. Aufbruchstimmung. Herrlich!
Die Kalenderblätter Februar wandern in ihren verdienten Ruhestand. Die Märzblätter sind an der Reihe:
Auf dem Tischkalender 2011: Ich trau mich was lautet das neue Thema: "Ich genieße meine weiche Seite." Eine lilafarbene Küchenschelle zeigt mit goldgelben Staubgefäßen ihre ganze Schönheit.
Meine weiche Seite. Was spricht dieser Satz heute in mir an? Mir fällt mein gestriger Blogbeitrag "Wenn's gerade nicht vorwärts geht" ein, in dem es darum ging, Vertrauen zu haben, dass sich das Richtige zum rechten Zeitpunkt entwickelt. Nicht mit meinem Willen Dinge beeinflussen, sondern sie auf mich zukommen lassen. Das ist eine weichere Art, vorzugehen. Sanft und liebevoll mit mir selbst umgehen.
Als weitere Assoziation fällt mir meine Haut ein. Nicht überall ist sie so weich wie an meinem Bauch, ganz kuschelig fühlt sie sich dort an. So erinnert mich das Märzblatt auch daran, diese weiche Seite an mir zu genießen, statt daran zu denken wie es anders ("besser") sein könnte. Mich lieben und genießen wie ich bin.
Nun zum Wandkalender:
Ich liiiiiiiebe das Märzbild vom Wandkalender Herzensangelegenheiten 2011 mit dem Zitat: "Ich gestalte mein Leben wie es mir gefällt." Dieser Satz löst Freude, Kraft und Lust auf Neues in mir aus. Ich könnte vor Vergnügen quietschen. :o)
Warum? Weil es mich erinnert: Ich habe mein Leben in der Hand. Ich gestalte es und bestimme, was mir wichtig ist und was nicht. Ich kann mich für etwas Neues entscheiden, etwas anders machen, neue Türen öffnen. Diese Energie passt für mich in die Aufbruchstimmung des Frühlings.
Ausführlicher habe ich das Märzblatt und den Kalender insgesamt im Herbst vorgestellt: "Wandkalender 2011: Herzensangelegenheiten". Wenn Sie mögen, schauen Sie rein.
Mich packt die Lust, raus in den Garten zu gehen. Die schützenden Tannenzweige nahm ich heute früh schon von meinen Pflanzkästen. Wenn die Forsythien blühen, ist die richtige Zeit für den Rosenschnitt und dafür, im Garten aufzuräumen. Darauf habe ich bei diesem herrlichen Wetter so richtig Lust!
Einen schönen Tag wünscht
Anja Kolberg
Thema: Blog - 2011, 1. Halbjahr, Blog - Garten & Natur, Blog - Monatliche Impulse
Dienstag, 01 Februar, 2011
Februar 2011 - Kalenderimpulse
"Ich trau mich was", das war der Leitspruch für Januar 2011 auf dem Tischkalender.
Ich habe mich getraut, auf mich selbst zu hören und mein Leben zu
ändern. Dies betrifft die Ernährung. Kleine erste Schritte. Doch es gibt
noch viel mehr, was mir mein Inneres sagen möchte. Im Februar 2011
lächelt ein Buddha mit geschlossenen Augen auf dem Tischkalender:
Neben ihm steht: "Ich höre mir zu." Die Augen schließen und mich auf mich selbst konzentrieren. Mir lauschen. Wie geht es mir? Was brauche ich? Was wünsche ich mir? Was denke, was fühle ich zu Themen, die mich bewegen?
Ich werde auf Sehnsüchte aufmerksam und kann mir überlegen, wie ich sie verwirklichen kann. Zum Beispiel: Wie schaffe ich es, einen Verlag zu finden, der mich fordert und fördert, der meinen Ideen gegenüber aufgeschlossen ist? Wie kann ich meine Bedürfnisse befriedigen, die bislang kaum Aufmerksamkeit bekommen?
Die Welt in uns ist riesengroß. Ein Abenteuerland. Und mehr als eine Reise wert. Die Lösung für all die Fragen, die uns bewegen, liegt in uns. Um an die Antworten zu gelangen, muss ich nur eines tun: Mich selbst fragen und dann auf die Antwort hören.
Sie können den Tischkalender 2011 "Ich trau mich was" im Shop im Detail anschauen und kaufen.
Die Ranke der Pfeifenwinde habe ich im Garten oft verflucht, weil sie unermüdlich alles überwuchert. Bis ich letzten Sommer ihre wunderbaren Seiten kennenlernte. Zum Beispiel, dass ihre Blätter wie Herzen aussehen und sie auch im Strauß immer weiter rankt, dies herrlich ausschaut und für mich ein Zeichen unbändiger Lebenskraft ist. Im Wandkalender 2011 "Herzensangelegenheiten" erinnert sie mich im Februar an meine eigene Lebenskraft.
Mit dem Satz: "Ich habe Zeit für mich.", lockt sie mich, mir auch unter den anstrengensten Umständen Zeit für mich selbst zu nehmen, für die Dinge, die mir wichtig sind und mir am Herzen liegen. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel ich im Alltag schaffen kann, wie gut gelaunt und ausgeglichen ich bin, wenn ich selbst gut versorgt bin und mir Auszeiten für meine Herzenswünsche nehme.
Den Wandkalender 2011 "Herzensangelegenheiten" können Sie sich hier im Detail anschauen und bestellen.
Einen zauberhaften Februar wünscht Ihnen
Anja Kolberg
Montag, 03 Januar, 2011
Januar 2011 - Frohes neues Jahr!
Ich wünsche Ihnen alles Gute für 2011!
Hat das neue Jahr gut für Sie begonnen? Falls nicht, es kann sich jeden Moment ändern und besser werden!
Meine Kalender werden Sie durch ein gutes Jahr begleiten, Ihnen Mut machen, Sie in Ihrer Individualität bestärken, Ihnen Impulse geben und Sie locken, Ihrem Herz zu folgen. Hier die ersten beiden Kalenderblätter:
Tischkalender 2011: Monat Januar
Das Foto zeigt Dänemarks Nordseeküste im Winter. Im "Land des
Lichts" herrscht eine besondere Stimmung. Der Himmel reißt über dem Meer
auf und bringt Licht ins Dunkel.
Der Text lautet: "Ich trau mich was." In mir lösen diese Worte Aufbruchstimmung aus, ganz so wie das Bild sie spiegelt. Ich fühle Lust und Kraft, etwas zu probieren, zu testen, etwas zu wagen. Was das genau ist, weiß ich heute noch nicht. Ich lasse die Stimmung auf mich wirken.
Sie können sich die einzelnen Kalenderblätter im Webshop anschauen und ihn dort kaufen oder auch als Geschenk direkt an den Geschenkempfänger verschicken. Es fallen pro Empfänger nur die Versandkosten an. Ebenso gibt es die Tischkalendermotive als Desktopbilder für Ihren PC. Klick zum Shop.
Mittwoch, 01 Dezember, 2010
Dezember 2010: Mir vertrauen
31 Tage hält das Jahr 2010 noch bereit. Hier das letzte Kalenderblatt im Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" .
Das Foto zeigt eine Abendstimmung, in der Sonne und Wolken zeigen, was sie können: Einen wunderschönen Sonnenuntergang im Winter zaubern. Aufgenommen in der Nähe des Braunkohletagebau-Aussichtspunktes zwischen Frechen und Kerpen-Horrem.
Text: "Ich vertraue mir und gehe meinen Weg." Da atme ich erst mal tief durch. Die Aufgabe ist keine leichte für mich: "Mir selbst vertrauen." Wenn ich als Kind gelernt habe, auf meine Eltern zu hören und später auf Lehrer in der Schule, als Jugendliche auf meinen Ausbilder, dann auf den Arbeitsstellen auf meinen Chef... Wo war dann die Wende, wo ich lernte, auf mich selbst zu hören und mir selbst - statt anderen Menschen - zu vertrauen? Wo lernte ich im Leben, mit meinen Zweifeln umzugehen? Wo, nicht dem Wort der anderen mehr Wert zu geben, als meinen eigenen? Wo war die Schulklasse, die das Fach "Ich gebe meinen Gefühlen Raum und vertraue ihnen" unterrichtet?
Für solche Themen gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Lehrzeit, die jeder Mensch automatisch durchläuft. Nur das Leben kann uns darin unterrichten. Ich kann mich selbst immer wieder daran erinnern, dass es meine Aufgabe ist, mir zu vertrauen und meinen Weg zu gehen.
Was mir auf meinem Weg begegnen und mich davon abbringen kann? Zweifel: "Tue ich wirklich das richtige, wenn ich auf mein Herz höre, wo ich das doch nie gelernt habe?" Angst: "Was, wenn es doch der falsche Weg ist?" Einsamkeit: "Aber alle die ich kenne, gehen einen anderen Weg. Ich will nicht alleine gehen!"
Das Kalenderblatt für den Dezember erinnert mich, mir selbst zu vertrauen und meinen Weg zu gehen. Es ist mein Weg, also bin ich die Einzige, die auf diesem Weg unterwegs ist. Weil keiner genau so fühlt und denkt wie ich, weil keiner eine 100% identische Geschichte hat und gleiche Erfahrungen gemacht hat. Jeder geht seinen Weg. Selbst wenn ich mich von den Stimmen der Anderen, der Meinung der Gesellschaft wie man/frau zu sein hat, von meinem "Wunschweg" abbringen lasse, so gehört auch das zu meinem Weg, auch wenn es vielleicht ein Umweg ist.
Ich möchte mich diesen Monat daran erinnern, auf mein Herz zu hören und meinem Inneren zu vertrauen, dass ich auf dem richtigen Weg unterwegs bin, immer dann, wenn ich im Einklang mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen lebe.
Mein Verstand erreicht manche Länder nicht, in denen meine Seele zu Hause ist. Und doch hat meine Seele einen Plan. Ich vertraue ihr (und damit mir selbst) und gehe meinen Weg.
Wenn Sie den neuen Tischkalender "Ich trau mich was" für das Jahr 2011 möchten, können Sie ihn hier im Webshop bestellen.
Anja Kolberg
Montag, 01 November, 2010
November 2010
Ich liebe das Feuer des November-Blattes auf dem Tischkalender. Aufgenommen habe ich das Foto mit langer Belichtungszeit vor unserem Kaminofen. Seine ganze Leucht-Kraft entfaltet das Bild besonders als Desktop-Motiv.
Was fällt mir zum Motto für diesen Monat: "Ich sage, was ich wirklich will." ein?
Zu sagen, was ich wirklich will, setzt voraus, dass ich weiß, was ich wirklich will. Zu schnell habe ich irgendetwas gesagt, im üblichen Trott verhaftet, ohne darüber nachzudenken: Will ich das wirklich? Oder ist es das, was ich immer so gemacht habe? Was die anderen von mir erwarten? Was die Gesellschaft von mir erwartet? Manchmal weiß ich auch, was ich wirklich will, es ist aber schwer, es zu sagen.
Ein Beispiel: Wenn ich am liebsten einen guten Job ablehnen
will, der mehr Verantwortung, mehr Geld, mehr Ansehen bedeutet. Erfahren
Andere davon, haben sie dafür schnell kein Verständnis, wie kann man "in
der heutigen Zeit...", "da muss man doch froh sein...". Jobs lehnt man
nicht ab, die nimmt man an. Bei solchen Meinungen spielt auch die
momentan scheinbar rosige Arbeitsmarktsituation keine Rolle.
Wenn ich
jedoch in mir nicht den Wunsch verspüre, diesen Job anzunehmen,
sondern eher Ablehnung spüre, ich die zusätzliche Verantwortung, den
Stress nicht möchte, dann kann mich dieser Wunsch ganz schön ins
Schwitzen bringen. Soll ich sagen, was ich wirklich will? Wie
werden die anderen reagieren? Will ich mir wirklich diese Gesichter
anschauen und die Vorwürfe anhören?
Dieses Kalenderblatt möchte den Betrachter, die Betrachterin darin ermutigen, zu sagen, was sie wirklich wollen.
Kein anderer Mensch kann wissen wie ich fühle, warum ich mich so entschieden habe, warum ich etwas sage oder auch nicht, weil nur ich selbst in meiner Geschichte stecke, meine Erfahrungen gemacht habe. Es sei denn, er interessiert sich wirklich für mich, fragt nach und hört mir zu, dann wird mein Gesprächspartner mich vielleicht verstehen und fühlen, was ich fühle.
Ich entscheide mein Leben. Es ist meine Lebenszeit, mein Streß, es sind meine Gefühle, meine Freude oder auch meine Unlust, mit der ich zu kämpfen habe, kein anderer.
Wie ich herausfinde, was ich wirklich will? Als ich noch Workshops gegeben habe, war das Thema vom Workshop "Innere Stimme" und auch im Berufsworkshop spielte es eine Hauptrolle. Wenn ich auf mich selbst höre, meine Bedürfnisse, mein Herz, meine Stimmungen, dann komme ich dem immer näher, was ich wirklich will.
Ein guter Spiegel finde ich ist die Mimik: Wenn mir jemand erzählt, welche Pläne er hat und welche möglichen Entscheidungen er in Erwägung zieht, kann ich an der Mimik seines Gesichts ablesen, was er wirklich will, auch wenn er sich das nicht eingestehen will/kann/darf. Bei dem, was der Andere will, leuchten die Augen, lächelt der Mund, sprühen Funken in der Stimme. Bei dem, was er meint, zu "müssen", wird das Gesicht ernst, Falten auf der Stirn, die Augen schauen eher nach unten, ein trauriges, nachdenkliches, ernstes Gesicht. Der Körper ist so ehrlich zu uns, deswegen mag ich ihn, wenn seine Antworten auch oft unbequem sind, weil er auch schon mal mit Schmerzen den Weg zeigt...
Ganz herzliche Grüße aus Köln
und einen wunderbaren
November
Ihre Anja Kolberg
PS: Wenn der Tischkalender im nächsten Jahr auch auf Ihren Tisch stehen soll, hier im Webshop können Sie ihn kaufen.
Freitag, 01 Oktober, 2010
Oktober 2010: Ich bin frei
Guten Morgen aus Köln!
Der Oktober begrüßt mich hier in Köln mit herrlichen Sonnenstrahlen und dem Blick auf dieses Kalenderblatt:
Auch auf meinem Desktop strahlt mich jetzt dieses wundervolle Himmelblau an. Und die Freiheit, die ich bei diesem Bild empfinde. Ich habe gespürt, wie es weit in mir wurde, als ich das neue Kalenderblatt des Tischkalenders 2010 sah.
Hm, ich kann mir gut vorstellen, mich an die sonnige Baumwurzel zu lehnen und die Herbstsonne zu genießen. Eine kleine Pause auf meiner Wanderung machen. Zurückblicken auf den Weg, den ich schon geschafft habe. Die Augen schließen. Ausatmen. Zur Ruhe kommen.
"Ich bin frei", lautet der Text für diesen Monat. Frei wovon? Gibt es etwas, von dem ich mich befreien möchte? Vielleicht Ballast in meinem Rucksack? Sind da Steine drin, ohne dass ich es bisher gemerkt habe? Die könnte ich hier aus dem Rucksack packen und es mir künftig leichter machen auf meinem Weg.
Wovon trage ich denn zuviel? Verantwortung für andere? Ja. Mache ich es mir zu schwer? Oh ja. Liegt Ballast auf meinem Herzen? Oh ja.
Wie kann ich es loslassen? Pack es einfach aus deinem Rucksack aus. Für alles, was dir einfällt, findest du dort einen Stein. Klein oder groß. Der Baum lädt dich ein, sie dort am Wegesrand abzulegen. Wenn es dir schwer fällt, vielleicht kommt ja eines Tages dort jemand vorbei, der genau diese Steine brauchen kann?
Tief durchatmen.
Ich würde gerne das Anspruchsdenken an mich selbst auspacken. Das sind mehrere Steine und mächtig schwer. Auf einem steht drauf: "Die Sorge und Angst, nicht alles richtig zu machen." Ich habe die letzten Tage erfahren, wo der Ursprung für diese Ängste liegt. Ich hoffe, ich kann sie nun wirklich hier liegen lassen (und sie laufen mir nicht hinterher oder wachsen Steine im Rucksack neu?). Nein, sie wachsen nicht nach, wenn dann lege ich sie mir in den Rucksack. Okay, werde ich also merken, wenn er wieder zu schwer ist, gucke ich erneut nach.
Jetzt ist mehr Luft und Leichtigkeit da. Ungewohnt leicht auf dem Rücken. Ich schaue in den Himmel. Ja, die Leichtigkeit, die würde ich gerne annehmen. Die Freiheit zu meinen Fehlern zu stehen und zu wissen, manchmal auch nur hoffen zu können, dennoch geliebt zu werden. Auch wenn ich nicht alles richtig mache. Auch wenn ich besser sein könnte, es aber nicht bin oder nicht geschafft habe. Ich darf so sein. Ich darf Ich sein. Dafür werde ich geliebt. Ich muss nicht perfekt sein.
Selbst wenn alle doof finden, was ich mache oder wie ich bin: Ich kann mich mögen wie ich bin. Ich hab' mich lieb. Das, merke ich gerade, ist auch ein Stück Freiheit.
Alles ist gut. Atmen.
Ich wünsche Ihnen einen bezaubernd schönen Oktober
Ihre Anja Kolberg
PS: Der neue Tischkalender 2011 wird in wenigen Wochen hier zu kaufen sein. Wenn Sie für den Newsletter angemeldet sind, werden Sie darüber automatisch informiert.
Mittwoch, 01 September, 2010
Impuls für den September
Ich sage "Nein", wenn ich es fühle.
Treffender könnte das September-Kalenderblatt für mich persönlich nicht sein. Ich spüre wie unendlich schwer es mir fällt, wirklich "Nein" zu sagen, wenn ich ein "Nein" fühle, es ist wie mich durch ein Nadelöhr zu zwängen. Überhaupt erst einmal zu erspüren, dass das knubblige Gefühl, das Unwohlsein, meine Reaktionen auf eine Frage, einen Befehl, eine Erwartung, eine Bitte ein innerliches "Nein" bedeutet. Wer viele Jahre oder Jahrzehnte den Erwartungen der Menschen in seinem Umfeld entsprochen hat, wer immer "Ja" sagte, auch wenn er es lieber nicht getan hätte, wer Angst hat vor den Reaktionen der Anderen auf ein "Nein", wer fürchten muss, deswegen nicht mehr geliebt zu werden, Ärger zu bekommen und weggestoßen oder gemieden zu werden, wer gegen langjährige Regeln verstößt, hat Erfahrungen gemacht, die diesen neuen Weg des "Nein" schwer machen.
Schwer heißt nicht, dass es nicht geht.
Schwer heißt für mich, mit dem leben zu können, was ein ausgesprochenes "Nein" auslösen kann. Doch ebenso schwer ist auch ein "Ja", dass sich wie ein "Nein" anfühlt und gegen die inneren Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle ausgesprochen wird. Der Ärger wird geschluckt und schlummert dort im Körper und sucht sich sein Ventil: Schlechte Laune. Kopfschmerzen. Traurig sein. Wut. Niedergeschlagenheit. Und Ersatzbefriedigungen: Essen. Kaufen. Rauchen. Trinken. Spielen...
Gesund ist das Gegenteil. Gesund ist es "Nein" zu sagen, wenn ich es fühle.
Ein "Nein" von einem Menschen, der immer "Ja" gesagt hat, kann beim Gegenüber Unverständnis auslösen. Die anderen werden vor den Kopf gestoßen, sind damit konfrontiert, dass es nicht mehr so bequem und einfach weitergeht wie bisher. Das ruft Gefühle beim Gegenüber hervor: Entsetzen. Wut. Beleidigt sein. Panik. Angst. Entrüstung. Ärger. Traurigkeit. Selbstzweifel...
Es sei denn, das Umfeld kann damit umgehen, dann ist das "Nein" akzeptiert und willkommen. Dann keimt Verständnis auf und das Gefühl, selbst "Nein" sagen zu dürfen. Wenn diese Kultur jedoch nicht existiert, gibt es eine Veränderung im oft lange bestehenden System und die ist für alle am System beteiligten (Familie, Freundeskreis, Kollegen...) bewusst oder unbewusst spürbar. Es verändert sich was am gewohnten Ablauf. Veränderung, die von außen und nicht von uns selbst kommt, ist oft schwer anzunehmen, besonders wenn sie lieb gewonnene Gewohnheiten, Bequemlichkeiten oder jahrelang bestehende Regeln in Familie, Freundes- oder Kollegenkreis berührt.
Mit all dem kann ich rechnen, wenn ich mich traue, ein "Nein" auszusprechen, das ich fühle, statt es wie gewohnt runterzuschlucken und zu nicken.
Zu sehen, dass es einem anderen nicht gut geht, weil er mit seinen Reaktionen auf mein "Nein" zu kämpfen hat - das ist Gefühlshorror für mich. Lieber soll es mir schlecht gehen, als dass es einem Menschen, den ich gerne habe, wegen meiner Ablehnung schlecht geht. Ich merke jedoch, dass ich nicht mehr gegen mich selbst handeln kann. Das bedeutet auch, mit all dem umgehen zu lernen, was mein neues Verhalten auslöst.
Einfach ist der Weg nicht. Deswegen kommt die Blüte der Echinacea zu Hilfe. Diese Gartenstaude ist eine Heilpflanze und stärk die körperlichen Abwehrkräfte, das Immunsystem. Auf der seelischen Ebene wirkt sie wie im Buch "Blütentherapie und Naturerfahrung" zu lesen ist, so: "Kernintegrität; Fähigkeit, sich zu sammeln und die Sammlung aufrecht zu erhalten, besonders bei ernsthafter Herausforderung; Würde bewahren."
Ich bin gerade sehr berührt, wie dies alles zusammen passt, denn als ich den Kalender im vergangenen Jahr entwarf, fügte meine Intuition Text und Bild zusammen. Jetzt erfahre ich in der Praxis wie die Herausforderung des "Nein" und die stärkende Wirkung der Echinacea, die auf dem Kalenderblatt für September abgebildet ist, zueinender passen. Ich schließe die Augen, halte mein Gesicht für einen Augenblick in die Morgensonne, die in mein Büro scheint und genieße diesen für mich besonderen Moment.
Ich interpretiere den Text so: Die Pflanze hilft mir dabei, zu mir zu stehen, die Gesamtheit meiner Gefühle wahrzunehmen und bei mir zu bleiben, auch wenn es schwer wird, wirklich zu mir zu stehen und mich zu verstehen, wenn es Gegenwind gibt. Ich bewahre mir meine Würde, meine Integrität mir selbst gegenüber.
Das "Nein" ist ein wertvoller Schritt auf dem Weg zu mir selbst. Wirklich zu mir stehen, authentisch und gesund zu leben.
Ich hoffe von ganzem Herzen, dass es mir von Mal zu Mal leichter fällt, zu mir zu stehen und "Nein" zu sagen und meinem damit konfrontierten Gegenüber die Freiheit zu lassen, dass er darauf reagieren darf, wie es für ihn stimmig ist - ob laut oder leise, traurig, beleidigt, wütend, strafend, drohend oder mit einem wohlwollenden Nicken akzeptierend.
Ich wünsche Ihnen und mir einen zauberhaften September
Ihre Anja Kolberg
Montag, 02 August, 2010
August-Impression
So schaut ab heute mein Desktop aus: Es ist August und heute früh war es an der Zeit, sowohl das Desktopmotiv als auch das Kalenderblatt des Tischkalenders 2010 "Ich mache mich glücklich" zu wechseln. Es gefällt mir sehr, was ich sehe: Luft, blauer Himmel, Strand, Meer. Durchatmen!
Aufgenommen habe ich das Motiv an der dänischen Nordseeküste, unserem favoristieren Urlaubsziel. Die Gegend auf dem Foto heißt "Bjerregard", das liegt auf der schmalen Landzunge zwischen dem Ringköbing Fjord und dem Meer.
Der Text lautet: "Ich genieße diesen Moment."
Für mich ist dies eine Einladung, mit meinen Gedanken in der Gegenwart zu sein. Nicht daran zu denken, was morgen los ist oder nächste Woche. Wo der nächst Urlaub hingehen könnte oder wie ich es schaffe, endlich wieder mit dem Schreiben eines Buches anzufangen. Mich auch mit meinen Gedanken nicht in die Vergangenheit zu flüchten, nicht über Erfahrungen nachzudenken, über Erlebnisse, was auch immer.
In der Gegenwart sein, bedeutet für mich: In mich hineinhorchen und gucken, wie es mir geht. Stimmung. Körper. Mich strecken, weil der Nacken schmerzt.
Meine Umgebung wahrnehmen: Licht. Farben. Ausblick. Geräusche. Düfte. Temperatur.
Genießen, was ich sehe. Mir zum Beispiel den neu gepflanzten Lavendel im Blumenkasten vor meinem Bürofenster genau anschauen. Die Nase reinhalten. Über die Blätter streichen, jetzt hat meine Hand für einige Momente seinen Duft aufgenommen. Oder Passanten beobachten wie sie miteinander umgehen, wie sie sich bewegen. In dem Himmel schauen und diese wunderschönen Schwärme der Mauersegler beobachten, die mich diesen Sommer verwöhnen.
Diesen einen Moment genießen, in dem ich mich jetzt befinde.
Kraft tanken. Pause machen.
Immer wieder werde ich diesen Monat daran erinnert.
Ich wünsche Ihnen einen schönen August
Anja Kolberg
PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 und auch die Desktopmotive im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.
Ich beschütze mich und stehe zu mir
Ich möchte zum Kalenderblatt des vergangenen Monats Juli noch etwas
schreiben:
Es gibt vieles, wovor ich mich beschützen kann. Auch vor mir selbst.
Wann das der Fall ist? Wenn ich etwas tue, das mir schadet.
Beispiel Essen: Mir ist aufgefallen, dass ich oft esse, weil ich mich damit beruhige, ablenke oder Langeweile und Unterforderung bekämpfe. Also nicht, weil ich Hunger habe. Als mir das bewusst wurde, war ich erst mal richtig erschrocken.
Wie ich mich in der Situation vor mir selbst beschütze?
In dem ich erst einmal akzeptiere, dass es so ist, ohne mich dafür zu verurteilen. Dieses Muster trage ich schon sehr sehr lange in mir und es darf die Zeit brauchen, die es braucht, bis das Muster geht. In einem nächsten Schritt kann ich mich fragen, ob ich wirklich Hunger habe oder ob irgend etwas anderes los ist. Nicht verwunderlich: Das Zweite trifft oft zu.
Und dann? Dann kann ich gucken, was los ist. Ich wende mich dann also nicht dem Essen, der Beruhigung und Ablenkung zu, sondern mir selbst und dem, was ich wirklich brauche, was wirklich los ist.
"Was ist wirklich los? Was brauche ich wirklich?"
Die Antworten sind sehr unterschiedlich: "Mir ist langweilig." "Ich bin ungeduldig, spüre eine innere Unruhe." "Ich bin wütend." "Ich bin traurig." "Ich bin müde." ... Nicht immer kommen die Antworten sofort, manchmal brauche ich auch Geduld und Verständnis, dass es noch mehr Aufmerksamkeit braucht, bis ich wirklich weiß, was los ist.
Dann kann ich mich entscheiden, zu mir zu stehen und statt zu essen und damit vom eigentlichen Problem abzulenken, etwas zu tun, damit es mir wieder gut geht. Einige Beispiele, von dem was mir bisher eingefallen ist:
- Wenn mir langweilig ist (passiert abends oft beim Fernsehen), aufstehen und etwas tun, worauf ich Lust habe oder was mir gerade einfällt. Lesen. Aufräumen. In den Garten gehen. PC anmachen und surfen. Mich ablenken. Schreiben.
- Wenn ich wütend bin: Darüber reden. Die Gründe in mein Tagebuch schreiben. Meiner Stimmung mit Farbe Ausdruck verleihen. (Ich kann unglaublich groß schreiben und den Stift sehr sehr fest ins Papier drücken, wenn ich wütend bin. Bevorzugte Farbe: Rot.) Auf ein Kissen schlagen. Laut schreien...
- Wenn ich mich unterfordert fühle: Mich fragen, was ich lieber tun würde und es versuchen.
- Wenn ich Aufmerksamkeit und Liebe möchte: Meinen Partner bitten, mich in den Arm zu nehmen. Ihn Fragen, ob er mir etwas Nettes sagen könnte. Einen Liebesbrief an mich selbst schreiben. Oder einen lesen, den ich schon vorher geschrieben habe. Mich duschen und anschließend mit einer duftenden Creme einreiben.
- Wenn ich inner Unruhe spüre: Aufstehen und mich bewegen, zum Beispiel eine Runde durch den Garten oder durchs Haus. Je nach dem, was gerade "geht".
- Wenn ich müde bin: Mich hinlegen und versuchen, mich auszuruhen und zur Ruhe zu kommen. Auch wenn es nur fünf Minuten sind.
- Wenn ich traurig bin: Mich fragen, was mich traurig gemacht hat. Mich selbst verstehen. Mich (mein inneres Kind oder welcher Anteil von mir selbst auch immer traurig ist) in den Arm nehmen, das kann ich mir gut in meiner Phantasie vorstellen. Mir gut zureden, mich selbst trösten. Mich fragen, was ich tun kann, damit es mir besser geht.
Ich bin dankbar für diese Entdeckung, die mir in den letzten Tagen bewusst geworden ist. Bisher hatte ich nicht die Geduld, dahin zu gucken, warum ich esse. Jetzt ging es. Das macht mich froh. Ich bin mir sicher, dass es mir nicht immer gelingen wird, mich zu fragen, warum ich etwas essen möchte, ob ich Hunger habe, oder etwas anderes dahinter steckt. Ich werde sicherlich auch noch des öfters zur Beruhigung nach Essen greifen. Wichtig ist, dass ich jetzt den ersten Schritt gemacht habe und mir das alles bewusst geworden ist. Damit kann ich künftig entscheiden, wie ich mich verhalten möchte. Und ich möchte mir nicht böse sein, wenn es mir nicht gelingt. Auch damit beschütze ich mich vor mir selbst, nämlich davor, mich selbst zu stark zu kritisieren. Wozu ich auch neige. Es gibt noch so viel zu entdecken!
Tiefes Durchatmen!
Anja Kolberg
Thema: Blog - 2010, 2. Halbjahr, Blog - Körper & Schmerzen, Blog - Monatliche Impulse
Freitag, 02 Juli, 2010
Tischkalender 2010: Juli
Das Foto lässt den Blick über die zarten roten Blütenblätter in das Innere einer Mohnblüte zu, wo der Stempel und die Staubgefäße wie mit dunkellilafarbenem Samt überzogen sind. Aufgenommen habe ich das Foto in Nachbars Vorgarten, bei mir selbst will der türkische Mohn (Papaver orientale) nicht im Garten wohnen. Wie gut, dass es noch andere Gärten gibt, wo sich die Staude pudelwohl fühlt.
"Ich beschütze mich und stehe zu mir", dieser Satz begleitet mich die 31 Julitage diesen Jahres. Vielleicht werde ich im Laufe des Monats erst begreifen, was diese Worte in ihrer Ganzheit für mich bedeuten. Heute sehe ich vor allen Dingen den erwachsenen, liebevollen Anteil in mir, der schützend die Hand um mich legt, der mit einem Arm abwehrt, was mir nicht gut tut und mir durch seine Aufmerksamkeit Halt und Sicherheit schenkt. Ein schönes Gefühl.
Nicht andere Menschen haben die Aufgabe, mich zu beschützen - ich, jeder Erwachsene hat die Aufgabe, dies zu tun und gut für sich selbst zu sorgen. Ich lasse nicht zu, dass mich andere verletzen: Ich kann 'Stopp' sagen und 'Nein'. Vor allen Dingen kann ich auch 'Ja' sagen zu all den Dingen, Gedanken, Erlebnissen, Menschen, Tieren, Erfahrungen, die ich in meine innere Mohnblüte einladen will. In mein inneres Wohnzimmer.
Diese Waage zwischen Ja und Nein, das feine Erspüren, was ich will und was nicht, was mir gut tut und was nicht (mehr), dies auch anderen mitzuteilen und zum Beispiel im Moment eines neuen oder schwierigen "Nein" zu mir zu stehen, daran werde ich in diesem Monat durch das Kalenderblatt erinnert. Auch meine eigene Meinung zu hören und mich dafür nicht in Frage zu stellen oder zu kritisieren, sondern zu sagen: "Aha, so bin ich also. Das ist gut. Ich darf anders sein als alle anderen Menschen auf dieser Welt."
Gerade, wenn es mir so häufig nicht gelungen ist, mich zu schützen und zu mir zu stehen: Es kann von einem Tag auf den anderen und von einem Moment zum nächsten etwas völlig Neues in mir entstehen. Neue Gedanken. Veränderung. Schutz. Wagemut. Zuversicht. Sicherheit. Ich kann es immer wieder von Neuem wagen, Grenzen zu ziehen und sie zu verschieben, wo es notwendig ist. Genau immer so wie es dann für mich stimmig ist.
Jeden Tag gehe ich einen Schritt mehr auf ein gesundes Gleichgewicht in mir zu.
Anja Kolberg
PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.
Dienstag, 01 Juni, 2010
Juni-Zeit
Einer der schööönsten Gartenmonate hat heute begonnen. Die Rosen stehen in den Startlöchern, die Lavendelknospen recken sich in die Höhe, die Clematis rankt unermüdlich am Kirschbaum und zwischen den Rosen nach oben und wartet ebenso wie die Iris auf ihre Juniblüte. Der Frauenmantel zeigt schon seinen hellgrünen Flor und wartet darauf, die Rosen in ihrer Blüte zu begleiten.
Auf dem Blatt des Tischkalenders 2010 "Ich mache mich glücklich" - dessen nächste Ausgabe Sie im Herbst für 2011 hier wieder erwerben können - bezaubert die Blüte einer rosaroten Pflingstrose. Ich liebe diese Duftwunder sehr. In meinem Garten darf ich mich auf zwei Blüten in diesem Jahr freuen. Aufgenommen habe ich das Innere der Pfingstrose im grünen Reich meiner Freundin Barbara, wo mindestens zehn unterschiedliche Pfingstrosenbüsche von weiß, hellgelb, hellrosa bis dunkelrosa, gefüllt und ungefüllt um die Wette strahlen. Wirklich ein Traum!
Das Zitat für Juni lautet: "Ich erlaube mir unperfekt zu sein."
Perfekt sein ist für mich ein Synonym für alles richtig machen, nicht anecken, mich so verhalten, dass ich von möglichst vielen Menschen gemocht werde. Diese Annahme kann allerdings zu ziemlichem Stress führen. Dann, wenn ich mich selbst aufgebe, nur um anderen gefallen zu wollen. Beispiel: Wenn mich jemand um einen Gefallen bittet, und obwohl ich keine Lust habe oder es nicht machen möchte, 'ja' sage, aus Angst, der andere mag mich nicht mehr, wenn ich 'nein' sage. Es ist jedoch ein Trugschluss, dass mich andere nur mögen, wenn ich alles für den anderen tue, nur damit er glücklich wird. Erst mal weiß ich gar nicht, ob das den anderen wirklich glücklich macht und zweitens: Ist es gesund, wenn ich mich unglücklich machen muss, damit andere glücklich sein können? Da schüttle ich ganz doll den Kopf!
Wer mich wirklich liebt, der versteht oder respektiert mein 'nein'. Wer mich wirklich mag, der freut sich, wenn ich mich so zeige wie ich bin, auch wenn das bedeutet, dass ich anderer Meinung bin, keine Lust habe, etwas zu tun, was der andere sich wünscht, wenn ich Fehler mache, wenn ich Verabredungen absage - obwohl ich zuerst wollte...
Im Monat Juni will ich mir ganz bewusst erlauben, Fehler zu machen, unperfekt zu sein - und damit ganz besonders ich selbst.
Anja Kolberg
Montag, 03 Mai, 2010
Mai 2010
Das neue Blatt des Tischkalender 2010 zeigt eine herrlich blaue Kornblume vor sattgrünem Hintergrund. Durch den Regen der letzten zwei Tage ist das Grün draußen wie explodiert. Das Dankeschön der Natur für den heißersehnten Regen. Wochenlang kam kaum ein Tropfen vom Himmel. Das Foto entstand im Garten meiner Großmutter im Bergischen Land.
Der Text auf dem Kalenderblatt: "Ich lasse sein, was mir nicht gut tut."
Manchmal meine ich, ich müsste etwas tun, obwohl es mir nicht gut tut. Ich kann mich von dieser Last befreien und gut für mich sorgen, in dem ich sein lasse, was mir nicht gut tut.
Warum sich das lohnt? Ich lebe gesünder, ich achte auf mich und meine Bedürfnisse, ich sorge gut für mich. Meine Seele singt und mein Herz lacht.
Anja Kolberg
PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.
Donnerstag, 08 April, 2010
April: Verständnis
Von Januar bis April wurden die Blätter des Tischkalenders immer farbenfroher, das war ohne Absicht und freut mich jetzt um so mehr, denn das Aprilbild ist so ein fröhlich bunter Augenschmaus - ähnlich wie die Natur mehr und mehr ihre Farben entfaltet.
Auch als Hintergrundbild für meinen Computer ("Wallpaper") entwickelt es so eine Strahlkraft, ich spüre wie mir diese Fröhlichkeit gut tut.
Der Text über dem Tulpenstrauß: "Ich habe Verständnis für mich selbst." Wie oft bin ich unzufrieden mit mir, weil ich etwas nicht so geschafft habe, wie es in meiner Vorstellung möglich gewesen wäre? Wie oft setze ich mein Inneres unter Druck, jetzt müsse ich doch endlich wissen was ich will - dabei ist mein Inneres noch längst nicht soweit? Es sind die Momente, wo ich von mir erwarte etwas zu sein oder ein bestimmtes Verhalten zu zeigen, was gar nicht mir selbst entspricht oder nicht mehr entspricht. Und in solchen Momenten lädt der April ein, inne zu halten, den inneren Gesprächen zu lauschen und mich zu fragen, warum ich so handle oder nicht handle.
So mache ich einen Schritt auf mich selbst zu, lerne mich besser kennen und entwickle Verständnis für mich selbst. Ich lerne, mich selbst mehr zu lieben. Liebevoll mit mir umzugehen, statt hart und unnachgiebig. Das ist der Anbeginn vom Glück.
Anja Kolberg
PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 hier kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.
Montag, 01 März, 2010
März: Zeit für's Glück (?)
So ein schönes Kalenderblatt, das Lust auf Frühling macht, Lust auf's Leben und seine Möglichkeiten. Dazu noch der Spruch: 'Ich mache mich glücklich.'
Als ich heute früh das neue Blatt erblickte, wollte ich es am liebsten gleich wieder wegpacken. Zuviel des Guten für mich heute. Seit Tagen quält mich eine Erkältung, an ruhige Nächte nicht zu denken, dazu noch Minus Windangst, die diese Nacht zusätzlich fürs Wachbleiben sorgte. Dann noch Bauchweh und trübe Stimmung. Ist fast nicht zu toppen. Heute früh bekam ich von einem Bekannten, der von mir gehört hatte, dass es mir nicht gut geht, den lockeren Spruch gedrückt: 'Wir sollten dann mal in die Krankenhäuser fahren. Wenn man die Leute sieht, die sind noch viel schlechter dran, da geht es uns doch gut.' Worauf ich ehrlich sagte: 'Das wollte ich jetzt nicht hören und es hilft mir auch nicht weiter, eher geht es mir jetzt noch schlechter.' Eine andere Kundin, die zuhörte, grinste. 'Was mir wirklich geholfen hätte, wäre ein 'Oh, Erklältung, das ist aber doof' - also eine Portion Mitleid. Die würde mir helfen.' Darauf hin kam von ihm ein lang gezogenes 'Oooooh' und schwups, ging es mir schon ein bischen besser. Geht doch! Ich fühlte mich ernst genommen.
Als ich heute mittag wieder aufs Kalenderblatt schaute und wegen meiner immer noch bedrückten - Ich-bin-krank-und-es-will-gar-nicht-besser-werden-Stimmung das Blatt wieder gegen den Februar tauschen wollte, fiel mir Hühnersuppe ein. Das wär was. Hühnersuppe ist gut bei Erkältung. Als auf in den Laden, Zutaten gekauft, geschnippelt, alles in einen großen Topf. Der kocht jetzt unten vor sich hin und duftet himmlisch. Damit geht es mir jetzt schon ein riesen Stück besser.
... vielleicht ist die Hühnersuppe ja auch gut für meine Seele und ich mache mich so heute zumindest ein kleines bischen glücklich...
Anja Kolberg
Montag, 01 Februar, 2010
Willkommen Februar
Langsam entfaltet sich die Rolle des Farnblattes. Mir wird warm ums Herz bei dem grünen Hintergrund. Ich liebe diese Farbe.
Der Text des Februarblattes vom Tischkalender 2010*: "Ich gebe mir die Zeit, die ich brauche."
Als ich den Satz gestern las, dachte ich nur: Oh ja. Das passt.
Mir selbst die Zeit geben, die ich brauche und nicht die Zeit, die ich mir geben will: Dazwischen liegen Welten. Geben will ich mir meist wenig Zeit. Schnell, schnell soll es gehen, vorwärts, vorwärts auf meinem Weg. Meine Seele mit ihren unterschiedlichen Anteilen ist anderer Meinung. Sie braucht Zeit. Zeit, sich zu entwickeln. Zeit, mitzukommen oder auch nachzukommen in dieser Schnelllebigkeit, dich mich umgibt. Zeit, zu begreifen. Zeit, zu verstehen, warum die Dinge sind wie sie sind. Zeit, um mir klar zu werden, was ich wirklich will und was ich nicht mehr will. Die Feinheiten wahrnehmen, die mir wichtig sind. Und dies vor allen Dingen von dem zu unterscheiden, was die anderen wollen, was die Allgemeinheit für richtig hält, was 'man' tut und was nicht. Was will ICH?
Seelenzeit unterscheidet sich von der Zeit auf der Uhr, von der Zeit in To-Do-Listen und von der Zeit in den Plänen, die mein Kopf so entwirft. Meine Gedanken, meine Phantasie kann in Sekundenbruchteilen am Ziel sein, Hürden überwinden, tausend Schritte voraus hüpfen.
Doch der Rest von mir: Körper und Seele funktionieren nach einer anderen Zeit. Und die Zeit werde ich mir heute und diesen Monat ganz bewusst nehmen und geben. Die Zeit, die ich brauche. Die Zeit, die alle Anteile meiner Selbst brauchen, um anzukommen. Mit Geduld will ich warten, bis das innere Kind, mein Körper, mein Trotz, meine Angst, meine Zweiflerin - alle Anteile, soweit sind. Zwischenzeitlich werde ich mich wohl oft an den Januar erinnern und mir verzeihen, dass es nicht so schnell geht, wie ich will oder es von mir erwarte.
Einen ersten Schritt mit diesem Gedanken bin ich heute früh schon gegangen. Ich habe mich für die Zeit entschieden, die mein Inneres brauchte, um einen Termin in der Stadt wahrzunehmen. Weil es hier in Köln so geschneit hat und ich kein gutes Gefühl für eine Fahrt mit dem Auto hatte (obwohl ich im Schnee-verwöhnten Bergischen Land aufgewachsen bin und mir das 'eigentlich' nichts ausmacht), habe ich mich dagegen entschieden, diesen Blogbeitrag zum Februaranfang heute früh noch vor dem Termin zu schreiben, sondern habe die Zeit in die Hand genommen und bin statt dessen mit der Bahn gefahren. Das hat mir richtig gut getan: Mein Gefühl ernst nehmen, die Dinge in die richtige Reihenfolge bringen. Mich nicht klein machen mit dem Gedanken: 'Jetzt stell dich doch nicht so an. Das Fahren im Schnee macht dir doch sonst nichts aus. Das hast du schon so oft gemacht.' Sondern mich selbst ernst nehmen. Ich bin echt stolz auf mich.
Anja Kolberg
PS: Mein Gesicht ist endlich nicht mehr so grün wie der Hintergrund. Langsam verschwindet die Magen-Darm-Erkrankung. Eine wahnsinns Reinigung von innen!
* Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" konnte bis Mitte Januar über meinen Webshop bezogen werden. Alle Kalender 2010 sind verkauft. Hier im Blog schreibe ich jeden Monatsanfang etwas zum nächsten Kalenderblatt.
Freitag, 01 Januar, 2010
Frohes Neues Jahr
Heute beginnt nicht nur ein neues Jahr, sondern auch ein neues Jahrzehnt. Meine Gedanken hüpfen die vergangenen zehn Jahre zurück: 2000 bis 2009 - wow, was ist in den Jahren alles in meinem Leben geschehen, wie hat sich mein Leben verändert, wie habe ich mich weiterentwickelt... Ich spüre Wärme und auch Stolz für das Geschaffte.
Mit großer Vorfreude habe ich heute den neuen Kalender auf meinen Schreibtisch gestellt und das erste Blatt gelüftet. Auch auf meinem Desktop leuchten nicht mehr die roten Kerzen des Dezembermotivs, sondern die betenden und mit Rauhreif überzogenen Hände der Buddha-Statue. Mir gefällt die Farbe und Klarheit dieses Bildes. Das bedeutet einfach der Januar für mich: Neuanfang. Stille und zur Ruhe kommen. Konzentration und inne halten.
Mir fällt es leicht, ungnädig mit mir selbst zu sein. Zu eingeübt ist mein Verhalten, mich selbst für meine Fehler mies zu fühlen. Ein guter Schritt in Richtung meiner seelischen Gesundheit ist es, mir genau diese Unzulänglichkeiten zu verzeihen und mich damit anzunehmen wie ich bin.
Dienstag, 01 Dezember, 2009
Dezember-Zeit
Heute wechselt der Tischkalender 2009 das letzte Mal sein Aussehen. Zeit für den Dezember. In all der Hektik, die in der Adventszeit aufkommen kann, tut es mir gut, mich mit Ruhe, Licht und Frieden zu verbinden. Wenn ich diesen Monat auf den Kalender schaue, werde ich daran erinnert. Ich schließe die Augen und fühle: Frieden. Seufz. Tut das gut.
Wenn Sie den Kalender für 2010 haben möchten: Hier können Sie ihn kaufen.
Ich wünsche Ihnen schöne Dezembertage mit allem, was Ihnen gut tut.
Anja Kolberg
Montag, 02 November, 2009
November-Kind
Ein November-Kind ist der kleine Piepmatz auf dem Blatt für diesen Monat. Ich war im Japanischen Garten in Leverkusen unterwegs, es hatte gefroren und das Rotkehlchen flog vor mir her und setzte sich auf einen großen Stein in die Sonne. Drehte sich nach links, drehte sich nach rechts, ließ sich von der Sonne wärmen. Ruhte sich aus und zeigte sich mir. Ich hatte genügend Zeit, die Kamera einzustellen und diesen besonderen Moment einzufangen, den Sie auf dem Novemberblatt des Tischkalenders 2009 sehen können:
Das war ein ganz seltenes Erlebnis für mich. Die Natur ist einfach besonders ... im November.
Möchten Sie den Tischkalender für das nächste Jahr kaufen? Hier im Shop finden Sie ihn.
Ich wünsche Ihnen schöne vier Wochen!
Anja Kolberg
Freitag, 02 Oktober, 2009
Huch, schon Oktober!
Der zehnte Monat im Jahr 2009. Herbst. Eine Waldlichtung. Sonne fällt auf den bemoosten Boden, einige Zweige und eine Pilzgruppe. Dieses Foto habe ich im Oktober 2007 auf einem Spaziergang mit Tante und Onkel im Bergischen gemacht. Gegen halb elf am Morgen zogen wir robuste Schuhe an, eine wärmende Jacke durfte nicht fehlen, Spazierstock in die Hand, die Kamera eingepackt und dann raus aus dem Haus. Minu war schon ganz aufgeregt. Ein Spaziergang - ein Spaziergang! Über die großen Wiesen bis an den Waldrand bei herrlich blauem Himmel und angenehm frischer Luft. Bei jedem Schritt sinke ich sanft in den Boden, das Gras ist nass vom Tau der Nacht. Mein Wunsch: Einen Fliegenpilz fotographieren. Mein Onkel hatte an einer Stelle schon mal welche gesehen. Ob jetzt welche dort waren? Fliegenpilze habe ich nicht vor die Kamera bekommen, dafür jede Menge anderer Motive: Moos, meinen Onkel bei der Wanderung
(wurde das Motiv Nr. 7 bei den Besonderen Doppelkarten), dann diese riesige Lichtung mitten im Wald, deren Boden über und über mit Moos bedeckt war. Ein Traum. Ich liebe Moos! Kleine und große Gruppen Pilze hatten sich auf dem Boden angesiedelt, Farn, wilder Fingerhut und über allem tanzten die Strahlen der Sonne.
Dabei entstand das obige Kalenderbild. Als wir mittags mit roten Wangen zurück waren, hatte Oma Sauerkraut mit Kartoffelpüree gekocht. Minu schlich sich während dem Essen aufs Sofa, wo sie genüsslich einschlief, denn auch sie war so herrlich müde von unserem Ausflug in die Natur geworden wie wir.
Für ein paar Stunden hatte ich alle Alltagsgedanken vergessen und so entstand der Spruch auf dem Kalenderblatt: "Die Sorgen am Waldesrand ablegen wie einen Rucksack. Zu schwer für eine schöne Reise."
Dieses Kalenderblatt wird mich die nächsten vier Wochen begleiten, auf dem Schreibtisch, auf der Fensterbank am Eßtisch und auf meinem Desktop als Wallpaper. Mit jedem Blick erinnere ich mich an den schönen Spaziergang mit Magdalene und Franz.
Ich wünsche Ihnen einen bezaubernden Oktober!
Anja Kolberg
PS: Bald ist es soweit. Der Tischkalender 2010 ist bald lieferbereit. Gestern habe ich die ersten Exemplare aus der Druckerei erhalten. Hm, sind die schön. Bin ganz verliebt! Nächste Woche werde ich ihn vorstellen.
Dienstag, 01 September, 2009
September!
Endlich: Ein neuer Monat! Ich konnte es wieder nicht abwarten, ein neues Blatt im Tischkalender aufzudecken. Diesen Monat lockt mein Blogmädchen Lilo zu einer kleinen Pause. Sie macht es sich schon mal auf einem orangeroten Kürbis bequem. Ja, eine kleine Pause ist immer drin - und sie tut soooooo gut! Neue Kraft tanken, zu mir kommen, inne halten - und dann ausgeruht frisch wieder ans Werk!
Ich wünsche Ihnen einen schönen September mit unendlich vielen kleinen Pausen
Anja Kolberg
Samstag, 01 August, 2009
Ich höre auf mein Herz
... Es weist mir den Weg.", so lautet das Kalenderzitat für den frisch geschlüpften Monat August.
Für mich ist das der Königsweg: Wirklich auf mein Herz hören. Das nicht nur so sagen, sondern auch zu tun. Hinhorchen, genau sein, Zwischentöne erkennen, dem Ruf des Herzens zu folgen, ihm zu vertrauen und in Folge dessen: Wunderbares zu erfahren.
Ich bin so froh, dass ein neuer Monat begonnen hat, die letzten Tage eines Monats füllen mich mit Sehnsucht nach dem Neuen aus. Heute ist es soweit. Etwas Neues beginnt und das zeigt sich im Kalenderblatt.
Einen zauberhaften, wundervollen August für Sie!
Anja Kolberg
Dienstag, 02 Juni, 2009
Juni 2009: Ein kühner Traum
"Ich wage einen kühnen Traum", so der Text des Tischkalenders 2009 und des Wallpapers für den Juni. Auf dem Foto lockt ein knospiger Zierlauch und eine Ahnung wie schön er erblüht sieht man im Hintergrund.
Kühne Träume - hm, das regt meine Phantasie an: Was wäre über meine bisherigen Grenzen hinaus ein Wunsch, den ich habe? Nehmen wir an, alles würde bestens laufen, mir ginge es blendend, alles ist gut UND ein kühner Traum ist in Erfüllung gegangen - wie würde ich diese Situation beschreiben? Ist das vielleicht einen kühnen Gedanken wert?
Im Juni lasse ich meine Gedanken freien Lauf und träume - immer dann, wenn ich wieder auf das herrliche lila-grüne Bild schaue.
Schöne Träume!
Anja Kolberg
Freitag, 01 Mai, 2009
Mai-Glück
"Mit Achtsamkeit entdecke ich die besonderen Schätze des Lebens", so lautet mein Zitat für den Mai 2009 auf Tischkalender und Desktopmotiven.
Achtsamkeit bedeutet für mich Stille. Mit Ruhe und einer gewissen
Langsamkeit etwas wahrnehmen.
Besondere Schätze des Lebens sind für mich große Kleinigkeiten wie ein badender Vogel in unserem Bachlauf oder ein unerwarteter Gruß, den mir ein lieber Mensch schickt. Es ist ein Kompliment, das ich bekomme. Oder eines, das ich gebe und bei dem der Empfänger ein warmes Strahlen auslöst.
Im letzten Jahr habe ich den Marienkäfer auf dem Klee in unserem Garten gefunden. Das war ein besonderer Schatz für mich, der einen ganzen Kübel Glücksgefühle über mir ausgeschüttet hat.
Zauberhafte Maitage für Sie. Schön, dass Sie da sind!
Ihre Anja Kolberg
Mittwoch, 01 April, 2009
April
Das Leben erwacht.
Ich nehme mir die Zeit,
die ich brauche.
Kalender
"Eine
Freude für's Herz" April 2009
Die Schachbrettblume ziert das Kalenderblatt des frisch geschlüpften Monats. Eine bezaubernde fedrig leicht wirkende Blüte, die auf einem hohen Stengel sitzt und sachte im Frühlingswind hin und her wiegt. Ich mag diese Zwiebelblume sehr, zeigt sie mir doch, dass die Natur von Tag zu Tag mehr erwacht.
Alles braucht seine Zeit. Die Natur, um ihre ganze Pracht zu entfalten. Und ich selbst, um mich selbst zu entfalten. Manchmal geht es mir nicht schnell genug, dann versuche ich zu erzwingen, was nicht zu erzwingen ist. Leichtigkeit und Beschwingtheit kommt in mein Leben, wenn ich mir die Zeit gönne, die ich brauche, die "es" braucht, um zu wachsen. Auch wenn es länger dauert, als mein Verstand will.
Das Gras wächst nicht schneller, wenn ich daran ziehe...
Einen grünen, blühenden, beglückenden, wärmenden, lebensfrohen April!
Anja Kolberg
Montag, 02 März, 2009
März: Ein Stück vom Glück
Endlich ist er da - mein Lieblingsmonat und der meterologische Frühlingsbeginn!
Ein Stück vom Glück habe ich am Wochenende erlebt: Die ersten warmen Temperaturen dieses Jahres, Gartenschuhe und Gartenklamotten an und hinaus an die frische Luft. Sträucher schneiden, Kübel putzen, den Pflanzen Nahrung geben und mich zwischendurch in die Sonne setzen. Herrlich, einfach herrlich. Das ist für mich ein Stück vom Glück. Damit ist die Vorfreude auf die kommende Freiluftsaison entfacht, ich kann kaum abwarten, bis die Stauden wieder aus der Erde kommen, neue Triebe bilden. Manche Gartenbewohner sind schon kräftig dabei: An den Rosen konnte ich viele Knospen entdecken und die der Zierkirsche werden von Woche zu Woche kräftiger. Ein Stück vom Glück macht froh!
Das Märzmotiv: Farbenfrohe Bellis, hier eine Zuchtform des Gänseblümchens. Freude für Ihren Schreibtisch: Holen Sie sich den Tischkalender und die Desktopmotive für Ihren Computer.
Ich wünsche Ihnen einen zauberhaften März!
Anja Kolberg
Montag, 02 Februar, 2009
Willkommen Februar!
Die Blüte einer Lenzrose (Helleborus) ziert das Februarblatt des Tischkalenders 2009. (Jetzt auch als Desktopmotiv erhältlich.) Dieses besonders gezeichnete Exemplar habe ich im Japanischen Garten in Leverkusen fotografiert. Eines meiner liebsten Ausflugsziele, wenn ich Lust aufs Fotografieren habe. Der Winter ist die Blütezeit dieser Staude, in meinem Garten dauert es nicht mehr lange und auch dort zeigen sie ihre ganze Pracht. Vor einigen Jahren dachte ich: Im Winter gibt es gar nichts Blühendes. Wie man sieht, stimmt das nicht, es gibt so viele wundervolle Winterblumen!
Mein Zitat für den Februar lautet: 'Ich vertraue der Weisheit in mir.' Meiner inneren Weisheit (meiner Seele, inneren Stimme) vertrauen, bedeutet, ihr mehr Gewicht zu geben, als der Meinung anderer oder der meines Verstandes. Das Zitat erinnert mich daran, zu mir zu halten, mich anzunehmen wie ich bin. Mich zu trösten, mir Aufmerksamkeit zu schenken, meinen Gefühlen zu vertrauen.
Wenn ich meiner inneren Weisheit vertraue, bin ich auf einem guten Weg. Dem Weg zu mir selbst.
Einen schönen Februar!
Ihre Anja Kolberg
Donnerstag, 01 Januar, 2009
Januar!
"Eingehüllt in Stille breitet sich Ruhe in mir aus." Das ist mein Text für den Januar im Tischkalender 2009.
Heute früh konnte ich es gar nicht erwarten, den neuen Kalender einzuweihen. Das Januarlicht auf das Blatt zu lassen. Dieses kühle Blau, die Stille des Schnees. Wie gut passt diese Stimmung zu diesem Monat: Vorbei ist die Hektik der vergangenen Feiertage. Gelassenheit kehrt ein. Die längsten Nächte sind überstanden, das Licht kehrt jeden Tag stetig zu uns zurück.
Eingehüllt in diese Stille des klaren Januarlichts spüre ich, wie sich Ruhe in mir ausbreitet. Entspannung. Ja zum Neuen!
Neugierig kann ich nach vorne schauen: Was möchte ich tun? Was erwartet mich in diesem Jahr? Worauf habe ich Lust?
Oder einfach mein Da-sein genießen: Die Stille des Winters. Die Schönheit der Natur. Mich selbst. Das Leben. Und die Ruhe und Gelassenheit, die das mit sich bringt.
Auf einen wunderbaren Januar!
Anja Kolberg
PS: Wenn Sie den Kalender auch in Ihrem Reich haben möchten: Im Webshop können Sie noch Ihr persönliches Exemplar bestellen und geliebten Menschen eine Freude fürs neue Jahr machen.
Montag, 01 Dezember, 2008
Dezembertage
Er ist angebrochen: Der letzte Monat im Jahr 2008. In 23 Tagen ist Weihnachten, in 31 Tagen haben wir 2009. Rast die Zeit schneller als sonst?
Der letzte Monat im Jahr ist etwas ganz besonderes für mich. Ich liebe die lichtvolle Adventszeit. Am Samstag haben wir wahrhaftig den Baum gekauft und aufgestellt. Anschließend habe ich ihn geschmückt, auch einen Adventskranz gebastelt - dazu gab's Weihnachtsmusik von der CD. Das hat alles viel viel Freude gemacht und ich bin in Weihnachtsstimmung gekommen. Schön! Diesmal ist es ruhig und schön. Keine Hektik. Stille. Ruhe. Bewegung und Ausgleich. Es passt! Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich das schon mal hatte. *Hüpf*
Am Sonntag Nachmittag (meine berühmt berüchtigten Bauchschmerzen waren mal wieder da), habe ich es mir auf der Couch gemütlich gemacht. Mein Mann hatte den Kaminofen eingeheizt und während er sein Mittagsschläfchen hielt, habe ich mir aus der Sammlung der Audrey Hepburn-Filme 'Sabrina' angeschaut. Zwar nicht mein Lieblingsfilm, aber so schön alt - und damit völlig anders als Filme heute - und so anders das Frauenbild damals... Unterm Strich genau die Romantik und Gemütlichkeit, die ich für diesen Nachmittag brauchte.
Heute dann das neue Kalenderblatt: "Im Dunklen ein Licht entzünden." Das tut mir so gut, wenn es draußen dunkel ist, insbesondere früh am Morgen, wenn es düster ist und ich aufstehen muss. (Heute früh, ich zeige mir immer noch den Piepvogel, wie ich genau diesen Zeitpunkt wählen konnte, hatte ich - es ist Montag - um 8 Uhr in der Kölner Innenstadt einen Zahnarzttermin.) Vorher habe ich mir viel Licht gegönnt, das hat gut getan. Der Zahnarzt hat zwar nicht gebohrt, aber leider leider kommt das noch... Aua! Doof! Der Dezember fing also nicht wirklich super an, dafür wird der Rest jetzt besser (bis auf den nächsten Zahnarzttermin am 15.12.).
Ein Licht im Dunklen entzünden.
Hoffnung hereinholen.
Fröhlichkeit.
Wärme.
Liebe.
Verbundenheit.
Das Helle im Dunklen zum Leuchten bringen.
Ich wünsche Ihnen zauberhafte Adventstage!
Anja Kolberg
Montag, 03 November, 2008
Start in den November
"Lieben, was ist" - das ist der Text des neuen Kalenderblattes für November. Ein herbstgefärbtes Ahornblatt liegt auf einem grün bemosten Stein. Hm, das Motiv liebe ich. Ich liebe Moos.
Was bedeutet "Lieben, was ist"?
Für mich bedeutet es, daran erinnert zu werden, dass ich gut so bin wie ich bin. Mich anzunehmen wie ich bin. Mit allen Ängsten, Sorgen, Macken, schönen und starken Seiten. Meinen Körper zu lieben wie er ist, statt daran rumzumäkeln oder genervt zu sein, wenn er schmerzt oder meine Seele weh tut. Auch die schmerzhaften Erfahrungen im Leben annehmen und lieben, die da sind und in mein Leben treten.
Spüren, sie wollen mir nichts böses. Es sind Aufgaben für meinen Lebensweg. Themen, die ich noch zu lernen habe. Manche Herausforderungen lerne ich schnell, für andere brauche ich länger. Da kommt eine (meist ziemlich blöde und anstrengende) Situation so lange in meinem Leben vor, bis ich sie verstanden habe, mich verstanden habe und etwas daran ändern konnte, z.B. meine Einstellung oder mein Verhalten. Aber solange, bis es endlich gelöst ist, bleibt mir nur eines: Lieben, was ist.
Einen wunderschönen November!
Anja Kolberg
PS: Ich arbeite weiter auf Hochtouren am Shop. Lassen Sie sich überraschen. Nicht mehr lange und Sie können den neuen Kalender und die Weihnachtskarten anschauen und bestellen.
Dienstag, 02 September, 2008
September
Auf dem neuen Kalenderblatt lockt die Rose "Marie Curie" (von Meiland Rosen) mit:
"Mein Duft entführt dich ins Reich der Phantasie."
Meine Mutter hat gestern eine Blüte ins Wohnzimmer gestellt und berichtete mir eben, dass der ganze Raum von ihrem Duft eingehüllt ist. Hm.
In meinem Garten stehen noch einige Rosen in den Knöpfen. Sie wollen zum Ende des Sommers noch mal so richtig auftrumpfen. Darauf freue ich mich sehr!
Anja Kolberg
Freitag, 01 August, 2008
Huch, schon August!
Gerade schaue ich auf den Kalender - ich kann ein neues Blatt nach vorne stellen. Der August ist da.
Auf dem Kalenderblatt lockt ein Sommerhut auf einer grünen Wiese zur Pause. Bei dem schwülen Wetter werde ich gezwungen, Pausen zu machen, aber mache ich wirklich bewusste Pausen? Ja, morgens die Tasse Kaffee und die Zeitung auf der Treppe zum Garten. Aber danach? Vielleicht möchte mich der Kalender an mehrere bewusste Pausen erinnern. Inne halten. Die Augen schließen. Durchatmen. Mich sammeln. Hören. Riechen. Schmecken. Fühlen. Sehen.
Ich glaube, das wäre eine gute Übung im August für mich.
Anja Kolberg
Dienstag, 01 Juli, 2008
Sommermonat Juli
Ich wollte in die Überschrift schon schreiben: "Jetzt neu und einmalig!" Denn dieser Monat ist nagelneu. Wir können unsere Geschichte neu beginnen. Ein unbeschriebenes Blatt so wie jeder Tag ein neuer Anfang ist. Einmalig ist dieser Monat auch, denn der Juli 2008 wird nie wieder kommen.
Heute früh habe ich brav ein neues Kalenderblatt nach vorne gestellt:
Fußspuren durch den Sand. Am Meer entlang. Der Himmel zaubert mit Farben und Formen ein Gemälde. Die Luft ist frisch und salzig. Der Wind streicht kühl über meine Haut. Das Meer kitzelt zwischendurch meine Füße. Der Horizont kommt mir unendlich vor. Ich komme zu mir. Atme. Gehe. Fühle.
Da sein.
Kraft tanken.
Die Weite spüren.
Das Meer ist etwas wunderbares für mich. Ein besonders kraftvoller Ort. Egal wo auf der Welt. Für mich ist immer der schönste Moment, wenn wir Richtung Meer fahren: Der erste Blick auf das weite, endlose.
Schönen Juli!
Anja Kolberg
Freitag, 02 Mai, 2008
Der Mai ist gekommen...
Herrlich - der Mai ist da. Ein wundervoller Monat: Alles grünt, sprießt, wächst. Ich bekomme so richtig gute Laune, wenn ich an diesen Monat denke. :o)
Es heißt ja: "Alles neu macht der Mai." Glückwunsch an Petra-Ute Köllen-Chaverial, die seit gestern Besitzerin des Geschäfts Blumen-Stil in Köln-Junkersdorf ist. Schauen Sie doch mal vorbei: Kirchweg 131.
Bei dem Text auf dem Kalenderblatt "Alles einfache ist gut." werde ich ganz ruhig und entspannt. Warum? Weil es nichts mit Perfektionismus, überzogenen Ansprüchen und Erwartungsdruck zu tun hat. Und das tut gut.
Einen schönen Mail voller Glück und
wunderbarer
Überraschungen für Sie!
Anja Kolberg
Mittwoch, 30 April, 2008
Ein letztes Mal...
... steht heute auf dem Kalender: "Was braucht deine Seele heute, um
froh zu sein?"
Schon spinxe ich nach vorne: Was für ein Bild - was für ein Text kommt im Mai? Was wird der neue Monat bringen? Werden sich meine Hoffnungen erfüllen? Was wird sich ändern? Ich schaue zurück: Welche Änderungen hatte der April für mich im Gepäck?
Ich konzentriere mich auf das Hier und Jetzt. Frage mich ein letztes Mal:
Anja, was braucht deine Seele heute, um froh zu sein? Schreiben. Ich will schreiben. So viel ich kann. Schreiben. Ohne zu denken. Tun.
Einen zauberhaften Tag und einen zauberhaften Tanz in den Mai
Anja Kolberg
Samstag, 01 März, 2008
Startschuss für den Frühlingsmonat
Ich liebe den März! Mein Liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieblingsmonat!
Heute konnte ich das neue Kalenderblatt nach vorne stellen. Ein neuer
Monat hat für mich so etwas frisches, unbekümmertes und ich schaue
innerlich mit Neugier nach vorne, was mich denn diesen Monat so erwarten
wird...
Auf dem Kalenderblatt spielt meine kleine Freundin auf einer wunderschönen Frühlingswiese mit Ihnen verstecken. Sie ist ganz aufgeregt wegen der vielen bunten Blumen und überall duftet es so wundervoll nach Frühling!
Viele neue E-Cards habe ich eingestellt. Viel Freude beim Verschicken!
Wir haben heute den Garten trotz Sturm "Emma" klar Schiff gemacht. Zwar hat der Wind diese Nacht unsere Gartenbank einmal durch den Garten geschoben und eine Holzplanke daraus gelöst, aber sonst keine Schäden. Jetzt sieht der Garten wie eine riesige Schlammlandschaft aus. Schön! Man müsste ein Schweinchen sein. Das hätte seine Freude! :o)
Ganz herzliche Grüße und einen guten Start in den neuen Monat!
Ihre Anja Kolberg
PS: Den Kalender können Sie hier noch bestellen.
Mittwoch, 02 Januar, 2008
Frohes Neues Jahr!
Ein Zyklus beginnt. Der neue Tischkalender steht glänzend auf meinem Tisch und ich schaue auf eines meiner Lieblingsbilder: Herz, Schlüssel und Hufeisen auf Moos. Das Kalenderblatt Januar 2008 mit dem Text:
"Der Schlüssel zum Glück: Höre auf dein Herz."
Das passt gerade genau in meine Stimmung. Denn die ist: "Was will ich 2008? Was ist mir wichtig? Welche Prioritäten will ich setzen?"
Damit ich vor allem bei meinen unternehmerischen Planungen nicht nur nach dem finanziellen Aspekt gehe, kommt dieses Kalenderblatt zum richtigen Zeitpunkt.
Ein Dialog mit meinem Herzen. Das fühlt sich gut an.
alles Gute für 2008!
Anja Kolberg
Montag, 03 Dezember, 2007
Adventsmonat Dezember
Die gemütliche Zeit beginnt: Der Advent. Ich mag diese Tage und Wochen ganz besonders gerne.
Die letzten Kalenderblätter von 2007 sind nach vorne gerückt:
Die Adventszeit ist nicht nur schön, sondern oft stressig. Und einen Ruhepol bildet das "Frieden"-Bild des Kalender "Sein". Eine einzelne Schneeflocke habe ich dafür eingefangen. Ruhe. Die Konzentration auf die Einfachheit der Natur. Kraft tanken.
Ein Herz aus Beeren im Schneebett. Das ist das andere Kalenderblatt. Es gibt Zeiten, da fühlen wir uns klein und dann kommt dieses Blatt genau richtig. Es wärmt Herz & Seele mit: "Du bist wichtig."
Einen ruhigen und freudigen Adventstag
Anja Kolberg
Freitag, 02 November, 2007
Novemberzeit
Bisher macht der November, was ein November machen soll: Nebel. Trister Himmel. Nieselregen. Es ist früh dunkel. Kalt. Nass.
Das Wetter bringe ich mit englischen Schwarz-Weiß-Krimis in Verbindung
oder mit mystischen Landschaften. Und die herrliche Gemütlichkeit, die
dann drinnen herscht. Hm... Selbst ein Spaziergang an der frischen Luft
(Minu und ich machen ja täglich unsere Runde) wird zur Freude, weil es
dann drinnen um so wärmer ist. Der November hat viel Schönes! Die
Vorfreude auf Weihnachten fällt mir ein. Ich freue mich schon so auf das
Plätzchenbacken mit meiner Freundin und ihren Kids, den Weihnachtsbaum,
die große Schale mit Nüssen auf dem Tisch, die Kerzen...
Zwei neue Kalenderblätter strahlen mich im November an:
Im Tischkalender "Leben" ist es das Gehäuse einer Schnecke, welches mir beim Spaziergang vor die Füße viel und das ich ganz besonders mag. Der Text: "Alles ist gut." Als ich das Bild gestern früh gesehen habe, dachte ich nur: "Wow, ist das schön." Mit dem Text zusammen: Ein Gedicht. Ich klopfe mir auf die Schulter: Habe ich wirklich gut gemacht. :o)
Auf dem Kalender "Sein" ist es ein Herbstblatt vor blauem Himmel mit dem Text "Loslassen".
Ein buntes, fröhliches Bild mit einem so ernsten Text. Puh, denke ich
erst einmal und die Gedanken hüpfen zu meinem Großvater, zu
Allerheiligen... Wie konnte ich blos dieses ernste Thema wählen?
Dann
sehe ich das Blatt, das bald vom Baum losgelassen wird, damit der Baum
Kraft für den Winter hat. Loslassen.
Manchmal will ich alles
steuern, alles bestimmen können. Aber es gibt Situationen, da kann ich
nur eines: Loslassen und dem Himmel seine Arbeit überlassen. Darauf
hoffen, dass das Richtige für mich geschehen wird. Und dadurch entsteht
ein freier Raum. Freier Raum, der mit etwas Neuem gefüllt werden kann.
Etwas, das heute besser zu mir und meinen Lebensbedingungen passt als
das bisherige, liebgewonnene.
Ich habe schon so oft Altes
losgelassen, gerade denke ich speziell an Aufräumaktionen, die ich in
den vergangenen Jahren gestartet habe: Unterlagen von alten Projekten
weggeworfen. Nicht verwirklichte Ideen losgelassen - ganz konkret:
Zettel zerrissen, in den Müll geworfen. Ordner gelehrt mit
Informationen, von denen ich dachte: Die brauche ich nochmal, Trainings,
die ich nicht mehr halten wollte. Als ich dies das erste Mal machte,
entwickelte ich Monate später meinen ersten Kalender. Letztes Jahr habe
ich erst die Workshops, dann das Büro in Zollstock und im Frühjahr die
Coachings losgelassen. Nach einigen Monaten der Erholung, des Besinnens,
des ziemlich schlapp seins habe ich wieder Kraft gefunden und neue
Energie für meine kreativen Projekte entwickelt. Wow, das ist ein tolles
Gefühl. Ich habe so oft losgelassen, ohne zu wissen, was danach kommt.
Ich wusste nur eines und das ganz bestimmt: Das Bisherige stimmt so wie
es ist nicht mehr. Und es blieb mir nur eines: Vertrauen haben in mich
selbst, in meine Gefühle. Dass dies der richtige Schritt ist. Und das
Vertrauen und der Mut und das Risiko lohnte sich: Bisher hat sich durch
loslassen immer eine gute und stimmige Lösung entwickelt.
Das sind meine kleinen Wunder und Hoch-Zeiten im Leben. Erfüllung
finden. Bestätigung finden in mir selbst. Das ist genial gut! Durch das
Loslassen nehme ich einen neuen Blickwinkel ein, so wie das herrlich
bunte Herbstblatt auf dem Kalender, das zu Boden fällt und eine neue
Position einnimmt, so wie auf der E-Card hier. Ganz anders, aber doch
bezaubernd. Und jetzt sieht das Kalenderblatt "Loslassen" für mich gar
nicht mehr beängstigend aus, sondern wunderbar lebendig, fröhlich,
spannend. Das pure Leben! Alles wird gut!
Montag, 01 Oktober, 2007
Der goldene Oktober beginnt
Neue Kalenderblätter hüpfen in die erste Reihe:
"Zum Glück brauchst du Freiheit, zur Freiheit brauchst du Mut" meint Perikles auf dem Tischkalender Leben.
Für den Schritt in die Freiheit braucht man Mut. Das Kalenderblatt erinnert mich an die Möwe Jonathan und daran, mutig zu sein, wenn es darum geht, meine Wünsche zu verwirklichen. Auch wenn ich Angst habe, diesen Schritt zu wagen.
Wie eine Schale fängt die geöffnete Rosenblüte den Regen auf. Diese Blüte ist für mich die pure Schönheit der Natur. Erntedank fällt in den Oktober. Wenn ich auf das Jahr 2007 zurück blicke, empfinde ich große Dankbarkeit, für das, was ich bekommen habe. Die Erfahrungen, Geschenke, liebe Briefe, Feedback, neue Kontakte, interessante Menschen, die mir begegnet sind, neue Wege, die ich beschritten bin. Wow, ja tut gut. Ich bin reich. :o)
Ich wünsche mir einen goldenen Oktober! Und Sie?
Herzlich,
Anja Kolberg
Montag, 03 September, 2007
Willkommen September!
Die neuen Kalenderblätter:
Der Tischkalender "Sein" 2007 erinnert an den Reichtum, der einfach da ist - zum Beispiel in der Natur. Oder all die Selbstverständlichkeiten, die ich im Überfluss habe und die für Menschen in anderen Ländern kostbar oder gar unerreichbar sind: Bildung. Politische Sicherheit. Freie Meinungsäußerung. Immer frisches Wasser. Banalitäten? Beileibe nicht. Purer Reichtum, der mich umgibt!
Auf dem Tischkalender "Leben" 2007 steht ein Zitat von Laotse "Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest Schmetterling." Es spiegelt die Ängste wenn man z.B. etwas loslässt, das einem lieb und teuer war und macht zuversichtlich darauf aufmerksam, dass das, was danach kommt, noch schöner ist!
Einen guten September für Sie!
Anja Kolberg
Mittwoch, 01 August, 2007
Neuer Monat - neues Glück!
Wieder einmal ist ein Monat vorbei. Ich beobachte immer wieder erstaunt, wie sehr ich mich am Ende eines Monats auf einen neuen Impuls durch das nächste Kalenderblatt freue. Heute ist es soweit: Der August ist da! Hallo!
Auf dem Kalender
"Sein", der mir so sehr durch seine Einfachheit und
Klarheit ans Herz gewachsen ist, strahlt mich eine Rosenblüte an.
"Fülle" steht darauf. Was verbinde ich damit? Wohlbefinden. Den inneren
Reichtum erkennen, all das Glück und die guten Dinge, die ich auf dem
Haben-Konto meines Lebens verbuchen kann. Die Fülle in mir. Ja,
vielleicht sogar die Fülle meines Körpers. Es muss auch etwas Gutes
daran geben, sonst wäre sie nicht da. Mein Körper ist ja nicht blöde, er
hat einen Plan. Nur habe ich ihn noch nicht durchblickt. Aber eines
Tages, da werde ich ihn völlig verstehen. Jetzt - in diesem Monat - geht
es darum, die Fülle in meinem Leben zu entdecken und sie zu genießen.
Zu einer Pause lädt der Kalender
"Leben" Sie im August ein. Das Zitat - frei nach Ovid -
lautet: "Gönn' dir eine Pause. Ein Feld, das geruht hat, trägt
wundervolle Früchte." Es erinnert mich daran, nicht immer nach vorne zu
hasten, neue Ziele zu suchen, sondern im hier und jetzt inne zu halten
und mir zu ERLAUBEN, eine Pause zu machen. Wohlwissend, dass dies gut
für meine Zukunft ist. Auch wenn ich jetzt noch nicht weiß, wie es
weiter gehen wird. Fühlt sich gut an und bestärkt mich darin, auf dem
richtigen Weg zu sein.
Einen zauberhaften August!
Anja Kolberg
Dienstag, 03 Juli, 2007
Sinnlos Freude haben & LEBEN
Da ist er endlich, der neue Monat JULI. Er glänzt, blitzt und blinkt.
Zugegeben, bislang noch ein wenig nass, doch genau das könnte ein
Zeichen für einen atemberaubenden Altweibersommer sein. Jetzt werden die
Wassertanks aufgefüllt! Wer sagt's denn? Jetzt kommt wahrhaftig die
Sonne heraus. :o)
Hier die beiden neuen Kalenderblätter:
"Hab' sinnlos Freude und deine Seele strahlt!"
Das Bild in rot-gelb habe ich auf der Sommerakademie der Alanus Kunsthochschule in Bonn gemalt. Eine tolle Erfahrung!
Mit den Händen in den Acryltopf gegriffen und mit dunkelroter Farbe begonnen und mit Gelb immer weiter nach außen weggestrichen. Hm, das hat sich gut angefühlt und Spaß gemacht. Seit dem nutze ich meine Finger und die Hand auch als Pinsel. Acrylfarbe lässt sich ganz leicht von der Haut lösen und abwaschen.
Zwei Wochen dauerte die Sommerakademie. Ich war stolz, mir 2001 die
beiden Wochen Auszeit von der Selbstständigkeit für mich zu nehmen. Am
Anfang war ich noch sehr erfolgsgesteuert: Wie viel Bilder muss ich am
Tag malen, damit sich der Kurs lohnt, damit er für mich Sinn macht?
Ich war dankbar, dass unser Kursleiter uns völlig freie Hand und Raum ließ. Es war ja auch der Kurs "Freies Malen". Doch frei verhielt ich mich nicht: Ich folgte den Zeiten des Kurses wie auf einer Arbeitsstelle: Beginn. Mittag. Gruppenbesprechung. Weitermalen. Essen. Feierabend. Abends viel ich todmüde vom Stehen, Malen, mich kreativ Ausleben und den unzähligen Eindrücken ins Bett. Ich war zum Malen im Kurs. Also malte ich, was das Zeug hielt. Das war für mich der Sinn dieser Veranstaltung.
Am nächsten Tag unterhielt ich mich in der Mensa mit einer Teilnehmerin,
die vom Gegenteil erzählte: Am Abend würde sie noch beschwingt mit ihrem
Mann spazieren gehen. Sie war im Singkurs und besonders toll wäre der
Kreistanz am Abend. Alle konnten daran teilnehmen. Und während ich am
Abend zuvor noch über diese Veranstaltung gelächelt hatte, ließ ich mich
von der begeisterten Erzählung anstecken und ging einfach mit: Ein
großer Raum. Musik. Holzboden. Nackte Füße. Aufregung.
Wir stellten uns in einem Kreis auf, fassten uns bei den Händen und die
Leiterin machte die Schritte vor. Erst langsam, dann wurde es immer
schneller. Alles ohne zu sprechen. Nur sehen, nachmachen, den Takt mit
dem Körper fühlen. Es dauerte nur wenige Momente und ich lachte über das
ganze Gesicht. Den anderen ging es genau so. Freude durchströmte mich.
Lachen. Glücksgefühle. Schweben. Wir unterhielten uns ohne zu sprechen. Ich
hatte sinnlos Freude! Mein Herz strahlte.
An diesem Abend ging ich beschwingt mit einem Lächeln ins Bett. Kein Gedanke an schmerzende Füße. Ein tolles Erlebnis.
Am nächsten Tag änderte sich mein Verhalten beim Malen: Ich begann, die
Zeit zu genießen und nicht mehr "zu arbeiten". Immer mehr zog es mich
während unserer Kurszeiten zu Gesprächen mit anderen Teilnehmern über
das wundervolle Gelände des alten Hofes mit Blick in die Rheinebene. Ich
trank zwischendurch einen Kaffee in der Caféteria, machte einen Ausflug
zu einer Pferdekoppel. In der Mittagspause legte ich mich auf die Wiese
unter die Apfelbäume und träumte vor mich hin. Geigen- und Klaviermusik
von musikliebenden Teilnehmern schwebte über die Wiese bis an mein Ohr.
In der Ferne das Klopfen der emsigen Holzschnitzer-Gruppe.
Das ist die Geschichte zum Kalenderblatt "Juli" des "Leben"-Tischkalenders.
Freude hat nicht unbedingt etwas mit Leistung zu tun. Unsere Seele strahlt, wenn sie sinnlos Freude empfinden darf. Keine Leistung. Kein Anspruch. Keine Erwartung. Nur da sein und Spaß am Leben haben. Daran möchte Sie der Juli erinnern.
Das ist LEBEN pur.
"LEBEN" - das ist auch der Titel des Kalenderblattes Juli im Tischkalender "Sein".
Ich wünsche Ihnen einen traumhaften Juli - voller LEBEN und dem MUT
zu sinnloser FREUDE.
Ihre SEELE wird strahlen.
Von Herzen
Anja Kolberg
P.S. Wenn Sie mehr über die Alanus Kunsthochschule wissen möchte: Alanus.edu & die Sommerakademie-alfter.de
Freitag, 01 Juni, 2007
Juni - Juni - Juni! :o)
Ich freue mich sehr! Wieder ist ein Monat rum - wieder kann ich ein neues Kalenderblatt nach vorne stellen.
Auf dem Tischkalender "Leben" strahlt mich ein Drachen vor strahlend blauem Himmel an. Der Text dazu ist von Marie von Ebner-Eschenbach: "Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat."
Ich erinnere mich an einen alten Herren, der seinen Drachen am Strand Dänemarks steigen ließ, vielleicht ist dieser auf dem Foto sogar von ihm. Dieses Bild, nie aufzuhören zu träumen und sich seine Träume - unabhängig vom Alter - zu erfüllen, begleitet mich noch heute.
Und auf dem Tischkalender "Sein" strahlt mich der Ausschnitt einer Zierlauchkugel (Allium giganteum) an. Unzählige Knospen stehen vor Kraft strotzend in den Startlöchern. Das wirft ein gutes Licht auf diesen Monat! Das Kalenderblatt erinnert mich daran, wie viel Kraft in uns liegt, die sich ganz leicht zeigt, wenn der richtige Moment gekommen ist.
Der Kalender "Sein" gibt mir im Vergleich betrachtet mehr als der Kalender "Leben". Die einzelnen Worte haben in Kombination mit den aussagekräftigen Bildern eine starke Wirkung auf mich. Genau so hatte ich es mir bei der Planung gewünscht. Und obwohl dieser Kalender weit weniger gut gekauft wurde (Verhältnis 70:30), spiele ich mit dem Gedanken, wieder einen "Ein-Wort-Kalender" für 2008 heraus zu geben. Weil er mir so gut tut. Und wenn nur als Mini-Auflage... Mal sehen.
Ich wünsche Ihnen und mir einen wundervollen Juni mit allem, was uns gut tut.
Ihre Anja Kolberg
Mittwoch, 02 Mai, 2007
Wonnemonat Mai
In den letzten Tagen war ich wie schon im Monat zuvor recht zappelig: Ich wollte endlich das neue Kalenderblatt sehen. Jetzt ist es soweit: Der Mai ist da!
Auf dem Kalender, der neben meinem Bildschirm auf dem Schreibtisch steht, strahlt mich der Makroausschnitt einer Tulpe an.
Dazu das Wort "Wachstum". Es wirkt so stark auf mich, dass ich es fast verstecken muss, denn Wachstum ist für mich diesen Monat ein Thema. Eine Entscheidung im kreativen Bereich zu wachsen, steht noch diese Woche an. Da bin ich ein bischen ängstlich vor einem großen Schritt und auf der anderen Seite freue ich mich auch über die Möglichkeiten. Mal sehen, ich habe noch zwei Tage Zeit, ganz klar in meiner Entscheidung zu werden.
Und ist das noch nicht genug, sagt Seneca auf dem anderen Kalender, der unten im Esszimmer steht: "Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig!" Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich beide Kalendermonate bei der Entstehung nicht nebeneinander gelegt und aufeinander abgestimmt habe. Ich spüre, dass hier eine enorme Energie auf mich zukommt. Wow! Da muss ich erst mal durchatmen. In Veränderungsprozessen im Coaching beschreibe ich solche Momente immer mit diesem Bild: Man besteigt einen Berg und plötzlich verändert sich die Luft. Körper, Seele und Geist müssen sich erst einmal an die andere Luft gewöhnen. Die Zeit will ich mir nehmen.
Ich wünsche mir einen liebevollen Monat Mai, in dem ich klar meine nächsten Schritte erkenne und leicht eine Entscheidung finde, die gut für mich und mein Umfeld ist. Eine Entscheidung, mit der ich all das verwirklichen kann, was mir wirklich wichtig ist.
Winkewinke aus Köln
Anja Kolberg
Montag, 02 April, 2007
Ein neuer Monat!
Donnerstag, 01 März, 2007
Ein neuer Monat!
Sie glauben gar nicht wie sehr ich mich freue, dass ein neuer Monat angebrochen ist. Mein Lieblingsmonat!! Das mag natürlich auch daran liegen, dass ich im März geboren bin, aber vor allen Dingen, dass die Natur grüner wird, sich unzählige Frühlingsblumen zeigen.... Schön!
Auf den Tischkalender bewegt sich auch etwas:
Voller Vertrauen reckt sich auf dem Tischkalender "Sein" eine Osterglocke dem Leben entgegen. Auch ich will diesen Monat Vertrauen haben, dass sich alles fügt wie ich es mir wünsche. Dass eine Kraft, größer als ich, dafür sorgt, dass ich immer das bekomme, was ich wirklich brauche.
Vertrauen haben ist eine große Aufgabe.
"Liebe - und tu, was du willst." - so ermutigt Augustinus von Hippo mich im Tischkalender "Leben" auf mich selbst zu hören. Und er erinnert mich daran, dass ich aus einer bunten Palette meines Lebens das auswählen kann, was ich wirklich will und dies mit meiner ganzen Liebe zu tun!
Was mache ich wirklich mit Liebe?
Einen zauberhaften März voller Frühlingsgefühle!
Anja Kolberg
Samstag, 03 Februar, 2007
Februar
Der erste Monat des neuen Jahres ist ins Land gezogen. Jetzt zeigt der Februar sein schönes Kleid. Zeit für den Wechsel der Kalenderblätter:o)
Auf dem "Sein"-Kalendern streckt sich eine Krokusblüte dem Sonnelicht entgegen.
Auf einer Wiese beim Spazierengehen habe ich die ersten Krokusse bereits entdeckt.
Die Tage werden länger, bald ist die Hälfte vom Winter rum.
Der Winter zeigt sich im Kalender "Leben" von seiner schönsten Seite: Von der Sonne beleuchteter Schnee und die klare Struktur eines Winterbaumes.
Hier in Köln liegt zwar kein Schnee, aber so kann ich den Winter aus der Ferne genießen und mich erinnern wie sich diese kühle Freude anfühlt.
Einen zauberhaften Februar voller Lichtspiele für Sie!
Anja Kolberg
Montag, 04 Dezember, 2006
Neues Kalenderblatt: Dezember
Auf dem Kalenderblatt November lächelte mich gerade das Gänseblümchen im
Frost noch zuversichtlich an, dabei haben wir doch schon Dezember!
Für dieses Foto warf sich unsere Minu in Schale. Ganz gelassen und mit Muße posierte sie für diese Fotosession auf rotem Stoff mit Nikolausmütze. Es hat ihr so gut gefallen, dass sie nachher sogar eingeschlafen ist. :o) Auf dem Foto hier denkt sie allerdings ein wenig über den Sinn dieser Mütze nach. Und Elisabeth Kübler-Ross meint dazu:
"Lerne, Kontakt zu der Stille
in dir aufzunehmen, und wisse,
dass
alles in diesem Leben einen Sinn hat."
Die Stille hat sie im Schlaf schnell gefunden und wenn die Mütze bei diesem zauberhaften Foto keinen Sinn macht - nämlich vielen Menschen eine Freude machen - dann weiß ich es nicht. :o)
Viele Grüße von der 4-Pfoten-Dame!
Donnerstag, 02 November, 2006
Neues Kalenderblatt: November
Guten Morgen aus Köln,
der November ist angebrochen und ein neues Blatt ist im Kalender nach vorne gewandert:
Ein Gänseblümchen, von Frost überzogen. Der Text: "Vertraue. Alles ist
gut. Wunder geschehen einfach." Ich freue mich auf die Wunder, die
diesen Monat einfach geschehen wollen. :o)
Anja Kolberg
Freitag, 06 Oktober, 2006
Kalenderblatt Oktober
Hallo, da draußen in der Welt!
Mit dem oktoberlichen Herbstwetter hat ein neues Kalenderblatt Einzug gehalten:
Ermutigt Sie die süße Eichel auch durch diesen Monat? Der Text stammt von meiner Mutter. Vor einem Workshop - ich war wieder einmal grundlos aufgeregt - rief ich sie an. Und sie sagte mir etwas, das mich heute noch in Situationen, wo ich unsicher bin oder wo mich meine eigenen Erwartungen erdrücken, ganz ruhig werden läßt. Es war: "Sei einfach du selbst, Anja. Das reicht." Als ich dann letztes Jahr meinen ersten Kalender entwarf, musste dieser Spruch einfach mit hinein. So suchte meine Mutter auch das Bild dafür aus. Es ist eine kleine Eichel, die sich hinter einem Blatt versteckt und gar nicht recht traut, heraus zu kommen. Und dieses Motiv hat sich auch in meiner neuen Postkartenkollektion wieder gefunden. Schön!
Einen goldenen und lebendigen Oktober voller Vertrauen in Ihre ureigene Stärke
wünscht Ihnen
Anja Kolberg
Dienstag, 05 September, 2006
Neues Kalenderblatt: September
Ein neuer Monat - ein neues Kalenderblatt. Das Zentrum einer Sonnenblume. Dazu habe ich ein Zitat aus dem Booklet der CD "Klänge des Labyrinths. Musik zum Entspannen, Genießen und Tanzen" ausgewählt:
Der Weg zur Mitte ist der Weg zur Kraft.
Der Weg aus der Mitte ist
der Weg zur Liebe.
Gernot Candolini
Mittwoch, 09 August, 2006
Kalenderblatt August
Habe ich über den Urlaub ganz verschwitzt: Ein neuer Monat ist angebrochen und natürlich auch ein neues Kalenderblatt im Tischkalender 2006, den ich letztes Jahr entworfen habe:
Es hat den schönen Spruch von Sergio Bambaren: "Die Wahrheit liegt in deinem Herzen."
Donnerstag, 06 Juli, 2006
Kalenderblatt Juli
Das Kalenderblatt Juli meines Tischkalenders 2006 ist ausgefüllt mit
einer Seerosenblüte, die uns in ihr wunderbares Innenleben schauen
lässt. Es hat kurz zuvor geregnet, die Luft ist abgekühlt, die Füße hat
die Blüte in das kühle Nass des Teiches getaucht. Herrlich! Wer will bei
diesen Temperaturen nicht mit der Seerose tauschen?
Einen Juli so ganz nach Ihrem Geschmack wünscht Ihnen
Anja Kolberg
Donnerstag, 01 Juni, 2006
Neues Kalenderblatt Juni
Pfingsten naht. Ein neuer Monat beginnt. Zeit für das neue Kalenderblatt aus meinem Tischkalender 2006: Eine Pfingstrosenknospe, die voller Kraft auf ihr Erblühen wartet. Was für eine Pracht!!
Wann haben Sie zuletzt Ihre Nase in die Nähe einer Pfingstrosenblühte
gebracht? Ich gestern Abend. Was für ein Duft! Unglaublich!
Und dazu noch das wundervolle Zitat von Selma Lagerloef:
Und ich habe gemerkt: Das Wunder, auf das ich solange gewartet habe, bin ich selbst.
Einen schönen Monat Juni: Voller Blüten, Duft, Zeit & warmen, sonnigen Stunden. Nun, wenn schon nicht vom Himmel kommend, dann doch bestimmt in Ihrem Herzen!
Anja Kolberg
Dienstag, 02 Mai, 2006
Neues Kalenderblatt: Mai
Das Zitat aus dem Prospekt der Alanus Kunsthochschule Bonn inspiriert mich immer wieder:
"Man muss vom Weg abkommen,
um nicht auf der Strecke zu bleiben."
Ist das nicht schön?
Ich musste davon einfach ein Kalenderblatt machen. Diejenigen von Ihnen,
die meinen Tischkalender 2006 haben, sehen es jetzt vor sich, denn es
ist das Kalenderblatt für den Monat Mai. An einem schönen Weg steht
unter einem großen Baum ein Rad, die Fahrerin ist nicht zu sehen. Sicher
ist sie vom Weg abgekommen und erkundet die wunderbare Gegend im
Stadtwald im Westen Kölns oder Sie ruht sich auf einer Bank aus.
Ich wünsche Ihnen einen wundervollen Wonnemonat Mai und vielleicht haben ja auch Sie Lust, mal vom Weg abzukommen, um nicht auf der Strecke zu bleiben?
Sonnige Grüße!
Anja Kolberg



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