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Freitag, 29 Juni, 2007

Blumenelfe

Gestern und heute war die Gartenelfe in mir aktiv. Sie hatte wochenlang Startschwierigkeiten.

Es war nie das richtige Wetter oder der nötige Treibstoff fehlte. Gestern war es dann soweit: Unkraut rupfen (der Garten wird von Giersch heimgesucht). Puh, was taten mir die Arme diese Nacht davon weh: Wer einen schönen Garten will, muss leiden?

Na, jetzt geht es ja wieder. Ich habe die Regenpause gut genutzt und bin stolz auf mich. Im Garten sehe ich, was ich getan habe. Ein gutes, befriedigendes Gefühl.

Die Stauden bekommen wieder Luft und heute habe ich mir zur Belohnung einige neue gegönnt: Margeriten und Rittersporn. Sie stehen in den Knospen, ich freue mich schon auf die Blüte.

Ein neuer Blumenkasten ohne Wasserreservoir musste auch her: Denn der hinterm Haus steht zu 90% im Schatten und die Blumen darin waren wahrhaftig ob des vielen Regens am Faulen, die Erde konnte gar nicht trocknen, das Wasser lief nicht genügend ab... Jetzt ist einer mit viiiiiiielen Löchern da. Hoffe, jetzt klappt es besser. Richtig schöne laaaaaaangsaaaaaame Eisendeko habe ich mir auch mitgebracht. Vom Esszimmer blicke ich jetzt auf die süße Schnecke, die mich an die Langsamkeit erinnert.

Nach all der Aktivität habe ich wieder viel Zeit, den Garten zu genießen. Ich gehöre nämlich zu den Gartenelfen, die nur so vier bis fünf mal im Jahr was tun und ansonsten zugucken, wie alles wächst: Kreuz und quer und wild. :o)

Hm, hier auf meinem Schreibtisch duftet eine Rose, die ich mir aus dem Garten mitgebracht habe: Parole heißt sie.

Ich habe sie letztes Jahr als Hochstammrose mit Lavendel in einen Terrassenkübel gepflanzt. Ihr Duft und ihre riesige Blüte (14 cm Durchmesser) sind berauschend!

Freuen Sie sich auf's Wochenende? Ich sehr. Ich sehne mich so danach, das neue Kalenderblatt nach vorne zu holen. Schon die ganze Woche stiere ich auf den Kalender und warte auf den Moment, wo etwas Neues kommt.

Regen bringt Zeit zu trödeln mit sich: Ich wünsche Ihnen ein richtig schönes Wochenende - ob aktiv oder ruhig!

Herzlich,

Anja Kolberg

P.S. Aus dem ersten und dem dritten Bild habe ich E-Cards gemacht. Einfach draufklicken und los geht's.

Donnerstag, 28 Juni, 2007

Rechte, Macht, Erwartungen & Selbstverantwortung

Durch Zufall fand ich die Seite von streetwork.ch und dort vier wirklich wunderbare und sehr lesenswerte Texte über

Kompliment für diese tollen Texte!
Ich lese sie immer wieder gerne durch und erfahre durch sie eine Stärkung. Danke an das Team von Streetwork.ch Anja Kolberg

Mittwoch, 27 Juni, 2007

Ganz bei mir bleiben

Das fällt mir sehr schwer.

Ablenkung ist so leicht:
Die täglichen Pflichten,
durch Medien, Bücher,
Verabredungen,
durch dies oder jenes, das ich noch tun könnte...

Mir ganz bewusst Zeit für mich selbst zu nehmen:
Tagebuch schreiben.
Mich auf's Bett legen und die Decke oder den Himmel anträumen und meinen Gedanken nachzuhängen.
Mich selbst fragen, wie es mir geht und mir einen Wunsch von den Lippen abzulesen.
Mir Zeit geben.
Mich pflegen.
Mir ein Geschenk machen.
Mir verzeihen.

Mit meiner Aufmerksamkeit nicht in die Probleme anderer Menschen einzutauchen. Sondern mich auf mich selbst und meine Herausforderungen zu konzentrieren:

Mich kennen lernen.
Mir zuhören.
Mich ernst und wichtig zu nehmen.
Meine Bedürfnisse wahrnehmen und sie mir erfüllen.
Meine Gefühle ernst nehmen und ihnen vertrauen.
Mir die Erlaubnis zu geben, so zu sein wie ich wirklich bin.
Mich liebhaben mit all den Macken.

Dann habe ich auch die Kraft, mich in einem gesunden Verhältnis um andere zu kümmern.

Anja Kolberg

Siebenschläfer

Na, wie ist bei Ihnen heute das Wetter? Eine alte Bauernregel besagt: "Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag." (Quelle: Wikipedia Bauernregel)

Die ersten Stunden des Tages in Köln versprechen: Sonne, strahlend blauer Himmel im Wechsel mit Wolken, Wind und einer angenehmen kühlen Frische. Soweit bis jetzt, mal sehen, was der Tag noch bringt!

Anja Kolberg

P.S. Das Bild gibt es heute als besondere E-Card. Draufklicken und versenden.

Freitag, 22 Juni, 2007

Die Liebe eines Hundes...

ist etwas wunderbares. Dem Hund ist es egal, als was ich arbeite oder woran ich glaube. Er ist einfach da. Schaut mich an. Liebt mich. Schleckt mich ab, lässt sich streicheln. Führt mich jeden Tag an die frische Luft. Er ist nicht nachtragend. Liebt. Das ist ein wunderschönes Gefühl!

Danke für diese Erfahrung!

Anja Kolberg

Donnerstag, 21 Juni, 2007

Ich bin reich!

Nicht auf dem Konto, wo vielleicht der erste Gedanke hingesprungen ist und siebenstellige Zahlen gesehen hat.

Ich bin reich an Liebe. Ich kann mich fallen lassen in ein Netz aus Liebe. Menschen, die zu mir halten, auch wenn ich nicht so funktioniere wie ich meine, funktionieren zu müssen.

Ich bin reich an Blüten, wenn ich den Blick durch meinen Garten schweifen lasse.

Ich habe Zeit satt! Meine Uhren machen eine Auszeit. Ich schwimme im Zeitluxus!

Es gibt so viel mehr an Reichtum, der mich umgibt. Sicherheit. Glück. Kleine Dinge. Nahrung. Wasser. Wärme. Bildung. Fortbewegungsmöglichkeiten. Gesundheit.

Ich bin reich!

Anja Kolberg

Mittwoch, 20 Juni, 2007

Kann ich...

... anderen Mut machen, wenn ich selbst kraftlos bin? Helfen, eine Orientierung zu finden, wenn ich mich in der Wüste der Orientierungslosigkeit befinde? Zuhören, wenn ich selbst voller Fragen bin?

Ich glaube nicht. Wenn ich das spüre, dann ist der richtige Zeitpunkt, mich um mich selbst zu kümmern.

Kraftreserven auffüllen. Mut schöpfen. Das Leben wieder spüren und mich darin eingebettet wiederfinden.

Vielleicht eine Minute. Vielleicht eine Stunde. Vielleicht einen Tag. Vielleicht eine Woche. Vielleicht einen Monat. Vielleicht ein Jahr. Vielleicht für immer.

Und diese Leere neu entdecken. Altes liebgewinnen. Vor allem mich selbst. Spüren. Atmen. Leben. Mich befreien.

Und damit eintauchen in einen neuen Prozess: Mich frei machen von Grenzen. Von Ängsten. Mutig Schritte gehen und innehalten, wenn das Innere "nein" ruft. Lernen, wieder auf mich, statt auf die Umwelt zu hören. Mich mir selbst stellen. Bedingungslos. Lernen mich selbst anzunehmen. Mit meiner Unzufriedenheit. Meiner Orientierungslosigkeit. Meiner Angst. Meinem Wunsch, zur großen Masse dazu zu gehören und doch zu spüren, das nicht wirklich zu können und zu wollen. Bei mir bleiben. Zu mir halten. Zu mir stehen.

Ich selbst sein.

Mir vertrauen.

Die Reißleine ziehen und den Körper befreien aus dem täglichen Einerlei. Der Seele eine dampfende Tasse Tee anbieten. Den Füßen eine Wiese mit Gänseblümchen. Das ängstliche Herz in die Liebe betten, die mich umgibt. Und all meine Ungeduld sanft ertragen. Die Konsequenzen liebgewinnen als eine Chance, mich und das Leben neu kennen zu lernen.

Annehmen, was ist.
Annehmen, was nicht ist.

Bis ich wieder weiß, was ich will.

Ein schwerer Weg. Mein Weg.
Ein guter Weg. Mein Weg.
Ein leichter Weg. Mein Weg.
Ein Weg voller Liebe, Zeit, innerlichem Reichtum, partnerschaftlichem Glück, tiefem Seufzen, zufriedenem Grunzen und lautem Quiecken.

Pures Leben fernab der Autobahn.

Einfach sein.

Ich.

Mitten im Leben.

Anja Kolberg

Sauna - gratis

Ist es bei Ihnen auch so schwül?

Heute früh. Spaziergang mit Minu. Es hat frisch geregnet, dicke Tropfen fallen von den Bäumen. Und schon brennt die Sonne erbarmungslos vom Himmel, verdampft die noch eben kühle Nässe. Sauna pur!

Ich komme gar nicht raus aus diesem Schwitzzustand. Ich leide dann wie verrückt. Wer braucht da noch einen Aufenthalt in einer Sauna, wenn's die hier gratis gibt? Ich hoffe, bei Ihnen ist es angenehmer?

In Gedanken beame ich mich an den Nordpol, träume von kühlen Eisbergen, einem süßen Seehund (Gibt's die dort? Egal, in meiner Vorstellung schon.) - und spüre die kühle Luft. Und wahrhaftig, ich fühle mich schon etwas besser. Wer sagt's denn!

Einen erfrischenden Tag!

Anja Kolberg

Dienstag, 19 Juni, 2007

Glückseligkeit

Samstag. 21 Uhr. Wohnzimmer. DVD. "Das Streben nach Glück". Erwartung. Spannung.

Samstag. Kurz vor elf. Taschentuch. Tränen. Ein gutes Gefühl im Bauch. Glückseligkeit. Die Extras auf der DVD werden zum Abschied verschlungen.

Der Film hat alles für einen schönen Heimkinoabend zu zweit!

... von einem Mann, der alles daransetzt, seinen Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen. Und der diese Herausforderung trotz widrigster Umstände und mit der Liebe zu seinem Kind meistert.




Donnerstag, 14 Juni, 2007

Blümerant

... hat nichts mit Blumen zu tun, wie ich auf den ersten Blick meinte. "Blümerant" belegte im Wettbewerb der vom Aussterben bedrohten Wörter (ja, das gibt es) Platz 2 und es bedeutet "schwindelig". Es stammt laut http://www.etymologie.info vom "französischen Wort 'bleu mourant' = 'sterbendes Blau' (= 'mattblau') ab. In früher Zeiten (17.Jh.) wurde einem nicht 'schwarz vor Augen' sondern 'es wurde einem blau', eben 'blümerant zumute', in Anlehnung an das frz. 'bleumourant'". Schöne Erklärung. Schönes Wort.

Auf Platz 1 landete übrigens "Kleinod", das gleichbedeutend für einen persönlichen Schatz ist. Und dann lande ich doch bei meinen Blumen. :o) Denn als ein Kleinod empfinde ich die Zauberglöckchenpracht im Balkonkasten vor meinem Bürofenster. :o)

Mehr bedrohte Wörter finden Sie im Lexikon der bedrohten Wörter Band I und Band II.

Ein herrlicher Zeitvertreib für Menschen, die die Sprache lieben. Eine Aktion, die mir richtig gut gefällt!

Anja Kolberg

Montag, 11 Juni, 2007

Das tat richtig gut!

Haaaaaallo aus Köln,

frisch erholt bin ich wieder zu Hause angekommen.

Die Tage im Bergischen bei meiner Familie waren einfach herrlich!

Wie voll kommt mir jetzt hier die Straße vor und wieviele Häuser hier stehen...

Bei meiner Oma blickt man rundherum auf Wiesen. Unten sehen Sie einen Ausschnitt vom 11-Häuser-Örtchen, wo ich aufgewachsen bin.

Direkt vorm Küchenfenster wiehern die Pferde. Geweckt wird man vom Krähen des Hahns und die Hühner gackern den ganzen Tag ein schönes Lied. Dieses Gurgeln hat etwas Beruhigendes.

Schöööön war das. Ruhe. Landleben. Entspannung pur.

Im Bergischen ist eine andere Luft, ein paar Grad kühler - leider keinen Deu weniger schwül... Es gibt schlimmeres, zum Beispiel wenn es nachts nicht abkühlt, doch das hat es dort... Hmmmm, gut habe ich geschlafen. Himmlische Träume hatte ich - sie reichen für viele Romane... :o)

Einen dicken Bauch haben meine Mama, meine Oma und ich uns an den frischen Erdbeeren im Garten angefuttert: Beim Pflücken, beim Saubermachen, zum Mittagessen, zwischendurch mit Schlagsahne, nachmittags auf dem Tortenboden. Falls ich jemals nicht zunehmen kann und muss (ist ja bei mir wirklich ;o) nicht der Fall), dann werde ich dort eine Zunehmkur machen. :o) Dank der Hühnerschar gab es genug Eier - die wichtigsten Zutaten für meine Lieblingsgerichte: Waffeln mit Kirschen und Sahne und natürlich mein heißgeliebter Pillekuchen (Kartoffelstückchen im Eierkuchenteig). Göttlich. Dazu ein frischer Salat aus dem Garten. Herz was brauchst du mehr?

Mein Fotographenherz kam auch auf seine Kosten. All die alten Schätze, die Blumen und zauberhaften Ecken im Garten, die Deko im Haus.... Einfach schön! Mein Onkel und meine Tante haben dafür einfach Talent!

Freitag war mein großer Besuchstag: Nach Wipperfürth zur Reifenreparatur und mit meinen Papa eine Tasse Kaffee trinken. Am Nachmittag Stipvisite mit frischen Erdbeeren bei meiner Schwester. Hm der Geruch von Kunststoff im Labor hat mich an früher erinnert, als meine Mama zu Hause noch Zahnklammern gebogen hat. Duft birgt Erinnerung. :o)

Zum Tagesabschluss habe ich mit meinem Bruder einige meiner Fotos besprochen und meine Kamera getestet.

Er konnte mir bei der Kameratechnik helfen und ich ihm bei seinen Texten. So war jeder mal mit den einströmenden Informationen überfordert. Gut, wenn man das wechselseitig spürt - und dann lässt sich herrlich ein Päuschen einlegen. :o)

Die beiden Bilder von mir in diesem Beitrag hat er übrigens gemacht.

Was wollte ich noch erzählen? Ach so, der Hahn! Der strotzte vor Energie: Während andere vielleicht nur morgens krähen, flog der mehrmals am Tag auf den Zaunpfahl und gab sein brünstiges Geschrei zum Besten. Und die Hühner? Schaarten sich mit verliebten Blick um den eitlen Gockel! Tssss...

Eine Halmarunde am Abend durfte nicht fehlen. Die besondere Herausforderung: Den Totalstau in der Brettmitte überstehen. Darin sind wir inzwischen geübt. Zum Schluss hatte jede mal gewonnen: Meine 83jährige Oma, meine 59jährige Mama und ich, das Küken in der Runde. Schön, als 37jährige nochmal Nesthäkchen sein zu dürfen. :o)

All die schöne Zeit geht viel zu schnell vorbei und doch freue ich mich immer wieder auf zu Hause. Schön, wenn mein Göttergatte mir am Telefon (natürlich nur auf Nachfragen, aber immerhin...) sagt, dass er mich vermisst. :o) Minu hat mich auch freudig begrüßt - ihr geht es wieder besser. Puh!

Übrigens: Letzte Woche Mittwoch war mein gefühlter "Freitag, der 13.". Obwohl ich nicht an schlechte Ohmen glaube, ist diese Bezeichnung doch ein Sinnbild für mich, wenn ganz viel schief läuft. Eben wie an diesem Mittwoch.

Mittags mussten wir ja unerwartet mit unserem Hund in die Klinik, tagsüber schlug mir das Wetter (schwülwarm) auf den Kreislauf, ich bekam Magen-Darm-Probleme. Als ich endlich losfahren wollte, meldete unsere Elektronik im Auto mit lautem Piepen: "Reifpanne hinten links". Schitt!!!

Morgens waren wir u.a. im Baumarkt gewesen und dort hatten wir uns wohl eine Schraube mitgebracht. Allerdings nicht für die Wand, sondern für den Reifen... Gedanken schossen mir durch den Kopf: "Was soll ich jetzt tun? Welche Werkstatt hat noch auf? Werde ich jetzt Freitag erst fahren können? Kann der Reifen platzen? Kann ich damit überhaupt noch fahren? Hoffentlich bleibe ich auf der Autobahn damit nicht stehen. Wie weit kann ich mit dem Reserverad fahren?" usw. usw. ...

Zwischendurch half mir - kurz vorm Hyperventilieren - ein "ganz ruhig Anja, atme erst mal tief durch". Ich habe Hilfe gefunden (ATU machte Gott sei dank erst um 20 Uhr zu), dort wurden meine Fragen beantwortet und ich beruhigt... Am Freitag erklärte mir der Mechaniker von Reifen Schwamborn in Wipperfürth dann alles, was ich noch zu Reifenpannen wissen wollte.

Mir ist aber auch klar geworden, wie oft ich mich auf männliche Hilfe verlasse, wenn was mit dem Auto nicht klappt. Immer war in meinem Leben ein Mann da, der mir half: Mein Papa, mein Bruder, mein Freund, dann die Jungs in der Werkstatt (habe bei einem KFZ-Händler gelernt), jetzt mein Mann. Könnte ich einen Reifen wechseln, wenn ich müsste? Hm. Ich glaube schon, würde dabei aber einige Streßsensoren in mir zum Platzen bringen... Vielleicht sollte ich mal einen Pannenkurs mitmachen? Als ich mit 19 mit dem Auto meiner Schwester unterwegs war, ruckelte es einmal wie verrückt. Ein junger Mann im Auto hinter mir half, als ich stehen blieb. Ich hatte den Schock nicht gezogen. Nette Pannenhilfe. :o) Also, was mache ich mir einen Kopf?

Noch was war mir am Ende meines "Freitag, den 13." deutlich: Ich kann all das Unangenehme, was mir in meinem Leben begegenet, nicht abwehren. Ich kann nur lernen, mit solchen Situationen besser umzugehen. Bei der nächsten Reifenpanne bin ich gaaaaaaaaaanz cool. Versprochen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und eine erfolgreiche Woche, in der Sie ganz leicht eine Lösung für das finden, was in Ihrem Leben so ansteht. Ich wünsche mir das auch.

Herzlich,

Anja Kolberg

P.S. Ich habe von einigen Fotos frische E-Cards gemacht. Viel Spaß beim Verschicken.

Mittwoch, 06 Juni, 2007

Ab auf's Land

Landurlaub im Bergischen ist angesagt. Ich bin mehr als urlaubsreif. Besuche mit meiner Mutter wieder für einige Tage meine Großmutter. Darauf freue ich mich. Sehr.

Mein Mann spielt derweil hier zu Hause Krankenschwester für unseren vierbeinigen Liebling. *oh*

Denn mit Minu waren wir beim Tierarzt. Nach dem Ballfangen im Garten blieb sie plötzlich stehen und humpelte auf uns zu. Mist! Sie hatte sich nichts in die Pfoten getreten, es musste etwas anderes sein. Tierklinik Stommeln. Gott sei dank das Wartezimmer leer. Nichts am Knie oder an der Pfote. Doch noch ein Röntgenbild. Sie war voller Panik, weil wir auf einmal nicht mehr da waren und sie dann auch noch auf den Rücken gedreht wurde... Ich hoffe, ich bekomme ihre Schreie irgendwann aus dem Ohr. Es war schrecklich. Ich hätte heulen können. Dann die frohe Botschaft: Röntgenbild brauchbar und mit den Knochen und der Hüfte ist alles o.k.. Die dicke Schwellung im Oberschenkel war auf dem Röntgenbild mehr als deutlich zusehen. Diagnose: Muskelfaserriss. Aua. Schmerzmittel. Ruhe. Herrchen und Frauchen atmen auf. Eine Träne habe ich auf dem Heimweg verdrückt. Was geht es mir ans Herz, wenn mein kleiner Engel leidet!

Jetzt wird alles wieder gut!

Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Wochenende! Spätestens Dienstag bin ich wieder im Lande.

Anja Kolberg

Dienstag, 05 Juni, 2007

Ein guter Start in den Tag

Den hatte ich heute früh. Aufgewacht durch das Hämmern auf der gegenüberliegenden Baustelle, blickte ich in einen blauen Himmel. Herrlich. Gute Laune!

Ich setzte mich direkt an den Nähtisch, wo ich gestern Abend noch verzweifelt nach einer Lösung suchte. Heute früh fand ich sie. :o)

Spaziergang mit dem Hund. Diesmal ging er friedlich an anderen Hunden vorbei. Wow! Strike!

Zum Abschluss des Tagesstarts ein Milchkaffee auf der Terrasse mit Blick auf den Garten. Besonders gut gefällt mir die Kombination von verschiedenen Lila und Blautönen. Oder die lila Dreimasterblume neben dem bald gelb blühenden Johanniskraut aus.

Neben mir im Terrassenkübel der gerade erblühte Scheinmohn und die farbenfrohen Blüten der Kapuzinerkresse. Ein gutes Gefühl, wenn selbst gepflanzte Samen keimen und solch wundervolle Pracht hervorbringen.

Auf dem Tisch die frisch aus dem Postfach mitgebrachten Neuerscheinungen des AT Verlags. Dieses Verlagsprogramm strahlt eine Kraft aus, unglaublich. Das mag an den vielen Naturthemen liegen, alternativen Heilweisen, Bergtouren. Die Schweizer sind ein tolles Völkchen. Kann ich zumindest aus der Ferne sagen, war ja selbst noch nie dort. Kommt aber sicherlich noch, denn schließlich stammt unsere Minu - zumindest namentlich - aus dem Appenzeller Land!

Die Kapitulation gestern war mehr als nötig. Ich habe aufgegeben, mich zu treiben. Noch nicht mal mehr Sport habe ich gemacht, obwohl ich schon am Wochenende pausiert hatte. Nur noch auf die Couch und zur Entspannung ein bischen Nähte auftrennen. Manchmal geht nicht mehr. Das einzig Gute an solch blöden Tagen ist, dass sie vorbei gehen...

Heute ist ein guter Tag! Und den wünsche ich Ihnen auch!

Anja Kolberg

Montag, 04 Juni, 2007

Wie geht's?

Wie ehrlich darf eine Antwort auf diese Frage sein? Will ich oberflächlich bleiben oder wirklich in die Tiefe gehen?

Heute ist so ein Tag, da würde ich auf die Frage am liebsten ehrlich antworten: 'Danke der Nachfrage. Schlecht geht es mir.'

Und was will ich am liebsten darauf hören?

Gar nichts?

Jemand, der den Standard erwartet hat und das mit der Antwort: 'Das ist ja super.' zeigt?

Ich hätte am liebsten ein bischen Zuhören als Reaktion. Vielleicht ein 'hmmmm'. Sonst nichts. Keine (!) Mitleidsbekundungen, kein Verständnis, auf keinen Fall jemand, der sich Sorgen macht, einfach nur zuhören. Sonst nichts. Ich will auch nicht hören: 'Das wird schon wieder'. Das weiß ich selbst und hilft mir im Moment überhaupt nicht. Es macht mich eher wütend. Sorry, so reagiere ich manchmal. Räusper, wie gesagt: Heute ist alles nichts.

Heute ist so ein Tag, an dem gar nichts klappen will. Es geht weder vorwärts noch zurück. Nach oben schon mal gar nicht, eher nach unten. So Phasen habe ich immer wieder mal. Immer dann, wenn ich unzufrieden mit mir selbst bin. Wenn mein innerer Antreiber mal wieder über die Stränge schlägt.

Warum? Weil ich die "freie" Zeit, die ich mir nehme, gar nicht so nutze, wie ich es könnte. Ich mache einen Haufen sinnloser Dinge, die mich aber - zumindest auf den ersten Blick - nicht weiter bringen. Und das gefällt meinem inneren Antreiber überhaupt nicht. Wie ich das zu spüren bekomme? Schlechte Laune. Unzufriedenheit in Perfektion. (Na wenigstens klappt die Perfektion hier.)

Wie ich der Meinung meines Antreibers nach die Zeit nutzen sollte? "Schön" spazieren gehen. Mich bewegen. Was an meinen Projekten arbeiten. Und wenn das nicht geht, dann mich 'wenigstens' entspannen oder fotographieren gehen. Geht aber alles nicht. Nichts 'sinnvolles' geht.

Himmel, das Gute an solchen Tagen ist: Sie gehen vorbei. Ja, ich kapituliere. Wider Erwarten bin ich ein Mensch, der nicht so funktioniert, wie mein Antreiber das will. Die Peitsche schwingend steht er hinter mir, trifft mich aber nicht, weil ich mich in Luft aufgelöst habe. :o)

Danke für's Zuhören. Das tat richtig gut.

Die Anja

P.S. Zumindest habe ich heute 'etwas' geschafft: Diesen Blogbeitrag.

Freitag, 01 Juni, 2007

Juni - Juni - Juni! :o)

Ich freue mich sehr! Wieder ist ein Monat rum - wieder kann ich ein neues Kalenderblatt nach vorne stellen.

 

Auf dem Tischkalender "Leben" strahlt mich ein Drachen vor strahlend blauem Himmel an. Der Text dazu ist von Marie von Ebner-Eschenbach: "Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat."

Ich erinnere mich an einen alten Herren, der seinen Drachen am Strand Dänemarks steigen ließ, vielleicht ist dieser auf dem Foto sogar von ihm. Dieses Bild, nie aufzuhören zu träumen und sich seine Träume - unabhängig vom Alter - zu erfüllen, begleitet mich noch heute.

Und auf dem Tischkalender "Sein" strahlt mich der Ausschnitt einer Zierlauchkugel (Allium giganteum) an. Unzählige Knospen stehen vor Kraft strotzend in den Startlöchern. Das wirft ein gutes Licht auf diesen Monat! Das Kalenderblatt erinnert mich daran, wie viel Kraft in uns liegt, die sich ganz leicht zeigt, wenn der richtige Moment gekommen ist.

Der Kalender "Sein" gibt mir im Vergleich betrachtet mehr als der Kalender "Leben". Die einzelnen Worte haben in Kombination mit den aussagekräftigen Bildern eine starke Wirkung auf mich. Genau so hatte ich es mir bei der Planung gewünscht. Und obwohl dieser Kalender weit weniger gut gekauft wurde (Verhältnis 70:30), spiele ich mit dem Gedanken, wieder einen "Ein-Wort-Kalender" für 2008 heraus zu geben. Weil er mir so gut tut. Und wenn nur als Mini-Auflage... Mal sehen.

Ich wünsche Ihnen und mir einen wundervollen Juni mit allem, was uns gut tut.

Ihre Anja Kolberg

Mittwoch, 30 Mai, 2007

So ein 'ich-weiß-nicht'-Tag...

... der ist heute. Bin nicht superglücklich - aber auch nicht unzufrieden. Nicht wirklich klar. Aber auch nicht unklar. Irgendwas dazwischen.

Ich mag so Tage nicht besonders. Aber sie gehören dazu. Also in Kauf nehmen und das Beste draus machen.

Zum Beispiel mit einem Eis auf der Terasse!

Yam!Yam!

Anja Kolberg

Samstag, 26 Mai, 2007

Blumen vor der Tür ...

... diese tolle Überraschung erwartete mich heute morgen, als ich gerade mit Minu heraus wollte!

Ein riiiiiiiesiger Pfingstrosenstrauch. Wow!

Danke!!! Ich weiß nicht vom wem sie sind, da ohne Hinweis, habe aber eine Vermutung. :o) *winkewinke* Ich freue mich riesig!!!

Was für ein dufter Einstieg in ein wundervolles Wochenende!

Schöne Pfingsttage!

Anja Kolberg

Mittwoch, 23 Mai, 2007

Gewitter und Rhabarberflip

Gestern besuchten wir meine Eltern im Bergischen. Zunächst war es ziemlich warm, schwül-warm, am späten Nachmittag verdunkelte sich der Himmel und von der Ferne grollte es.

Ich liiiiiiiebe Gewitter!

Warum? Als wir (damit meine ich meine Geschwister und mich) noch Kinder waren, öffnete mein Papa bei einem Gewitter voller Vorfreude immer das Fenster. Dann hieß es "Blitze gucken!" Und weil mein Vater keine Angst vorm Gewitter hatte, hatten wir auch keines. Wir freuten uns darauf. Und um uns das Warten auf die Blitze zu versüßen, machte Papa dazu Rhabarberflip. Meistens war es um die Zeit Mai/Juni, Mama hatte frischen Rhabarberkompott gekocht. Der kam in den Mixer, Eiswürfel, eine Banane und Milch dazu. Und fertig war das köstliche Getränk.

Noch heute denke ich mit Freude daran. Jedes Mal, wenn es gewittert. Gestern war es auch ohne Rhabarberflip gemütlich... :o) Aber das bringt mich auf eine Idee. Ich könnte mal Rhabarber kaufen gehen. :o) Und in Erinnerung an die gute alte Zeit einen Rhabarberflip zaubern. :o)

Dienstag, 22 Mai, 2007

Luxus...

... bedeutet für mich keine Jacht, keine Juwelen oder Feriendomizile auf den Antillen (o.k. letzteres klingt zugegebenermaßen verlockend...).

Luxus sind für mich die kleinen Freiheiten am Tag. Ich habe meinen persönlichen Luxus heute früh erfahren: Nach dem Gassigehen mit Minu habe ich mich auf die Terrasse gesetzt. Früh am Morgen ist es dort noch kühl, dann liegt sie im Schatten. Meine heißgeliebte bauchige, blau-weiß gestreifte Tasse war mit einem köstlichen Milchkaffee gefüllt. Vor mir lag das Buch "Alchemilla", das ich bald vorstellen werde und um mich herum der Garten, den ich so sehr liebe.

Zwischendurch habe ich den unnachahmlich betörenden Duft der Pfingstrose eingeatmet.

Das ist wahrer Luxus für mich. Dass ich das machen kann.

Danke Himmel dafür.

Von Herzen einen duften Tag mit einem "kleinen" Luxus auch für Sie!

Anja Kolberg

Freitag, 18 Mai, 2007

... dann wird alles besser

Irgendwann ertappte ich mich bei dem Gedanken: "Wenn ich das erreicht habe, dann wird alles besser."

Wie komme ich auf die Idee, dass es mir dann gut geht? Es ist wichtig, dass ich schon heute glücklich bin und nicht erst, wenn ein bestimmter Zustand oder ein bestimmtes Ereignis eingetroffen ist.

Vielleicht kennen Sie einen dieser Gedanken:

  • Wenn ich einen Partner habe, dann ...
  • Wenn ich ein Kind habe, dann...
  • Wenn ich Single bin, dann...
  • Wenn ich endlich einen neuen Job habe, dann...
  • Wenn ich endlich eine Auszeit machen kann, dann...
  • Wenn ich meinen Traumjob gefunden habe, dann...
  • Wenn ich die Prüfung geschafft habe, dann...
  • Wenn wir das Haus fertig gebaut haben, dann...
  • Wenn ich in Kleidergröße 38 passe, dann...
  • Wenn ich wieder gesund bin, dann...

Ist es ein Trugschluss, zu glauben, dass dann alles besser wird? Warum soll es denn nicht besser werden? "Alles" - vielleicht ist das der Knackpunkt. Wenn man einen Partner hat, muss man sich mit ihm zusammen raufen. Wenn man einen neuen Job hat, wer sagt, dass man dort genau so gut mit den Kollegen klar kommt? Wenn man seinen Traumjob gefunden hat, wer sagt, dass einem die Arbeit wirklich gefällt? Ist man bereit, auf Annehmlichkeiten zu verzichten, die man jetzt hat? Für alles Neue hat man einen Preis zu zahlen, etwas aufzugeben. Es wird nicht alles besser. Anders mit Sicherheit.

Aber wer weiß, wie lange es noch dauert, bis das Ziel erreicht ist?

Mir wurde klar: Heute ist der Tag zum Glücklich sein! Nicht morgen!

Was kann ich heute tun, damit es mir gut geht?

Das werde ich nicht hier am Computer finden, dessen bin ich mir sicher. Deswegen mache ich für heute Feierabend und suche mein Glück draußen in der Natur, im Garten, vielleicht mit der Nase an einer duftenden Pfingstrosenblüte.

Ich wünsche Ihnen ein zauberhaftes Wochenende

Anja Kolberg

Mittwoch, 16 Mai, 2007

Aufstehen und weitergehen!

Auf dem Weg einer beruflichen Veränderung - bei der Umsetzung eines neuen Projektes - beim Schritt in die Selbstständigkeit und so vielen anderen Situationen geht es vor allen Dingen um eines: Rückschläge verkraften!

Denn nicht immer läuft alles glatt. Eher im Gegenteil: Es gibt unzählige Hürden zu überwinden, wieder und wieder. Durststrecken durchzustehen.

An solchen Wegmarken trennt sich die Spreu vom Weizen: Wer macht weiter und wer gibt auf? Denn nicht der kommt an, der losgeht, sondern der, der weitergeht, wenn er hingefallen ist oder sich trotz Umwegen immer wieder motivieren kann.

Und in solchen Situationen zeigt sich auch, wie ernst einem das Ziel ist. Wie groß ist die innere Flamme für das, was ich verwirklichen oder erreichen möchte? Reicht ihre Kraft bis zum Ende aus? Ist es mir doch nicht so wichtig, dass ich mich so sehr engagieren muss?

Wie steht es mit meiner Gesundheit? Sorge ich während der Umsetzung gut für mich oder will ich mein Ziel 'auf brechen und biegen' erreichen? Muss ich mein Ziel in einer bestimmten Zeit erreichen oder lasse ich mir die Zeit, die 'es' braucht?

Himmel, solche Prüfungen sind echt starker Tobak. Und ich befinde mich gerade mittendrin! Ich will einen Berg besteigen und kenne den weiteren Weg noch nicht. Wie denn auch, ich bin ihn ja noch nie gegangen. O.k., ich bin schon andere Berge bestiegen, aber gerade dieser hat es in sich. Immer wieder glaube ich einen Weg gefunden zu haben, komme bis zu einem bestimmten Punkt und merke: Hier geht es nicht weiter. Unüberwindbare Felsbrocken. Oder Bergführer gehen nicht mehr mit mir weiter. Und immer wieder ist es mein Part, zur Ruhe zu kommen. Eine Pause zu machen. Mich zu sammeln. Zurück zu schauen auf all das, was ich schon geschafft habe. Etwas warmes trinken, die Wunden versorgen, mir Gutes tun und wieder zu Kräften zu kommen.

Und mich dann bei Anbruch eines neuen Tages - wenn das Sonnenlicht über den Berg glitzert, die Vögel zwitschern und mir von dem Schatz auf dem Gipfel des Berges erzählen - aufzumachen und Schritt für Schritt - und seien sie noch zu klein - meinen Weg weiter zu gehen. Wohlwissend: Ich werde eines Tages ankommen. Wenn alles stimmt.

Lieber Gott, schenke mir immer wieder einen Lichtstrahl der Zuversicht, der mich an mich selbst und meine Wünsche glauben lässt. Bitte schicke mir Licht auf meinen Weg, wenn ich mich verirrt habe, damit ich mich nicht von falschen Dingen blenden lasse und ich auf den für mich stimmigen und heilenden Weg zurück finde.

Anja Kolberg

Montag, 14 Mai, 2007

Fußball? Ein tolles Erlebnis!

Geschätzte 750 Meter Luftlinie ist das Rhein Energie Stadion von uns entfernt, schon oft bin ich mit Minu daran vorbei spaziert. Gestern war ich das erste Mal im neuen Stadion und das erste Mal bei einem Fußballspiel live dabei. Vorher habe ich mich niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie dafür interessiert. Aber jetzt bin ich mir sicher, wir waren nicht das letzte Mal im Stadion!

Die Stimmung und die Sicht (wir saßen recht hoch auf der Ost-Tribüne) war einfach grandios, das lässt sich nicht beschreiben, das muss man erleben!

Das Beste zu Beginn: Kurz vor Start des Spiels lief auf der Süd-Tribüne eine Choreographie. Toll - toll - toll! Mir liefen die Tränen vor Rührung die Wangen hinunter. Der komplette obere Block hielt große weiße, rote und gelbe Farbtafeln hoch und die Ränge darunter - allesamt Stehplätze - schwenkten ihre kleinen und großen Fahnen, Banner waren ausgerollt. Dazu lief Musik - Gänsehaut-Feeling. Ich habe mich in den Hintern gebissen, dass ich meinen Fotoapparat nicht mitgenommen habe, um Ihnen davon ein Bild zu zeigen. Mein Mann und ich haben uns angeguckt - ich habe gesagt: "Das ist wie eine große Schlacht - wie -" und wir beide aus einem Mund "Brave Heart". Ja, wirklich so war das! Grandios! Das will ich noch mal erleben. :o)

Das Spiel war auch spannend - ich habe mich keine einzige Minute gelangweilt. Meinen Mann habe ich noch gar nicht so erlebt (... und wir sind 15 Jahre zusammen) - er fachsimpelte über die Torwartfehler (er war selbst mal ein guter...) und ging ebenso wie ich bei jedem Tor und jedem Aufreger mit. Was für ein toller Nachmittag!

Die Fans des FC wissen es, zu feiern. Klasse, das Plakat: "Der FC - das sind seine Fans". Egal, ob der Verein in der ersten oder zweiten Liga spielt - die Fans feiern sich selbst und die Mannschaft. Ein Erlebnis! Wie mein "bald"-Schwager Björn mir sagte, sollen die KEC (Kölner Haie - der Eishockey-Verein Kölns) - Spiele noch stimmungsvoller sein. Vielleicht sollten wir das auch mal ausprobieren?

Wer Lust hat, hier noch ein paar Links: 1. FC Köln - Rhein-Energie Stadion Köln - Fan-Projekt

Begeisterte Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Freitag, 11 Mai, 2007

Einfach ich

Stürmisch ist es hier in Köln. Heute mittag hatte ich einen Interviewtermin für einen Hörbeitrag draußen im Park - kurzerhand wegen des Wetters ins Auto verlegt. :o) Lösungen finden sich immer wieder.

Diese Woche war ich sehr aktiv. Recherche war mein wichtigstes Thema und ich habe mit vielen netten Menschen gesprochen. Ich freue mich sehr, dass wahrhaftig Türen geöffnet werden, wenn ich anklopfe und man mich freundlich herein bittet. Das ist eine tolle Erfahrung!

Und heute ist so ein - "ich-weiß-nicht-so-richtig-Tag". Eigentlich will ich direkt mit dem gleichen Schwung weiter machen, aber ich habe so viel in Bewegung gebracht, dass muss erst mal ankommen und sich entfalten dürfen. Loslassen, Anja, loslassen.

Heute ist einfach nur das zu tun, was anliegt, so meine innere Stimme heute früh. O.k.!

Morgen bekommen wir netten Besuch von der Cousine meines Mannes und ihrem Partner. Guido soll Pate werden. Wir freuen uns auf den Besuch. :o) Überhaupt ist diesen Sommer sooooo viel an Familienfesten und Feiern: Meine Mutter wird 60, Guidos Mutter ebenfalls, mein Onkel und meine Tante auch. Das war noch nicht alles: Guidos Schwester heiratet, mein Cousin heiratet. Und im Herbst wird eine Freundin 40. Wow - was für ein rundes Jahr - und jede Menge zu feiern!

Freitag gehen wir zum FC. Das erste Mal in meinem Leben! Wir kennen das neue Stadion nur von außen, sind ganz gespannt, wie es von innen ist und es ist, ein Fußballspiel live zu erleben. Ich bin schon aufgeregt. :o)

Ich wünsche Ihnen ein zauberhaftes Wochenende - und dass sich auch für Sie eine Türe öffnet!

Anja Kolberg

Donnerstag, 10 Mai, 2007

Falten: Wunderbares Leben!

Vor drei Wochen lief am Mittwoch Abend der Fernsehfilm "Das zweite Leben" im Ersten. Beeindruckt hat mich die Schauspielerin Rosemarie Fendel.

Womit? Mit den Falten in ihrem Gesicht. Ich finde diese Frau strahlt eine unglaubliche Schönheit aus. Endlich mal eine ältere Frau (sie ist 1927 geboren) im TV mit Falten. Eine Frau, die zu sich steht und die vergangenen Jahre nicht durch die moderne Schönheitsmedizin retuschieren lässt.

Ich liebe die Falten meiner Großmutter und die meiner Mutter. Das ist etwas ganz besonderes, was den Menschen ausmacht, so wie ist er wirklich ist. Schöner geht es nicht!

Von einer die das Leben liebt

Anja Kolberg

Mittwoch, 09 Mai, 2007

Engel - die gibt es

Heute früh öffnete ich nichtsahnend mein Postfach - oh! eine großer, bunter Umschlag. Oh, da ist was drin und so schöne Aufkleber ("Du kannst das!") darauf! Ich hab's direkt geöffnet, ahnte schon, von wem es sein könnte. :o)

Zum Vorschein kam eine ganz liebe Postkarte mit einem schöööönen Text, liebevolle ermutigende Worte und ein geheimnisvoller Karton. Als ich ihn öffnete strahlten mich meine Lieblingspralinen an! Wow! Seit dem strahle ich schon den ganzen Morgen!!

Da hat ein ganz lieber Mensch meinen Blog gelesen und schickt mir eine Ermutigung. Ich bin diejenige, an die gedacht wird und die liebevolle Aufmerksamkeiten erhält. Das ist einfach toll!

Danke, Petra-Ute. Du bist ein Schatz und für mich mein ganz persönlicher Engel des Tages!

Eine ganz beschwingte und glückliche
Anja Kolberg

Dienstag, 08 Mai, 2007

Die Kraft in mir

Gerade brauchte ich eine Aufmunterung und zog eine Karte: "Weißt du eigentlich, wie viel Kraft in dir steckt?" Der Blick gleitet einen riesigen Baumstamm empor bis ins seine mächtige Krone.

Ich ziehe genau diese Karte, wo ich mich gerade so klein und schwach fühle. Wo ich gerade denke, bestimmten Dingen gar nicht gewachsen zu sein.

Und doch gibt es eine Kraft in mir, stark, energiegeladen, unumstößlich, beständig - und auf die kann ich im richtigen Moment zurück greifen. Ich kann sie aktivieren, wenn ich sie brauche. Sie ist da. In mir. Wartet ab, bis sie gebraucht wird, bis der richtige Zeitpunkt ist und zeigt dann ihre ganze Macht.

Danke für diesen Impuls.

Bitte, lieber Gott, lass mich geduldig sein mit mir und lass mich darauf vertrauen, dass mir mein Inneres den richtigen Weg weist.

Anja Kolberg

Montag, 07 Mai, 2007

Der Schatz in mir

Heute früh brauchte ich eine Inspiration, mischte meine Karten auf, zog aus dem Stapel verdeckt eine heraus - mit dem Ergebnis bin ich mehr als glücklich:

 "Tief in deinem Inneren sprudelt eine Quelle an Inspiration, Weisheit, Heilung und Kraft. Du selbst." Die Mohnknospe steht kurz davor, die Hülle abzuwerfen und ich kann schon einen Blick auf ihr Inneres werfen: Rote, starke Kraft.

Die Karte erfreut mich ganz besonders, weil ich in den letzten Tagen an mir selbst gezweifelt habe. Habe ich wirklich so viel Kreativität? Ist es wirklich der richtige Weg? Sie fragen sich, worum es geht? Ich bin auf dem Weg, einen professionellen Vertrieb für meine Karten zu finden. Und kaum habe ich mich auf den Weg gemacht, meine Fühler ausgestreckt, bekomme ich auch interessante Kontakte. Es fließt einfach. Mit mehreren Experten habe ich gesprochen, viele Informationen sind auf mich eingeströmt. Puh, das musste ich erst einmal verarbeiten. Da geht es dann nicht mehr um 40 Motive, sondern um 100 im Jahr. Und da kam in mir dann die Frage nach meiner Kreatitvität auf. Schaffe ich das wirklich? Erst habe ich mich gequält und dann einfach angefangen und mich am Freitag dann für meine Kreativität, für Wachstum und für meine Wünsche und Visionen entschieden. Mein Künstlerkind hat mir dabei geholfen. Ich habe immer wieder nachgefragt, wie es ihm damit geht und es hat mir wertvolle Informationen gegeben. Zuletzt war ich richtig in Aktion. Ach, das war toll. Mein Angebot ist abgeschickt. Jetzt muss ich loslassen und abwarten, was geschieht.

GEDULD! Keine leichte Aufgabe für einen Widder wie mich. Aber das werde ich schaffen.

Und heute früh ziehe ich diese wundervolle Karte, die mich darin bestärkt, das ich auf dem richtigen Weg bin. In mir ist eine Quelle an Kraft, an Inspiration, an Weisheit und Heilung. Sie beschützt mich. Sie leitet mich. Sie ist da. Wichtig ist, dass ich gut für mich sorge, damit sie fließen kann. Das tue ich.

Ich mache schöne Dinge - wie das Schreiben hier im Blog!

Herzensgrüße aus dem frisch beregneten Köln

Anja Kolberg

Freitag, 04 Mai, 2007

Tag für Tag

Manchmal im Leben strömt viel auf mich ein:

Feierlichkeiten, Treffen, Verpflichtungen, Wünsche, Veränderungen, Entscheidungen, Ungewissheiten. Ich denke darüber schon heute nach und frage mich, wie ich das alles schaffen will.

Dann hilft nur eines:

1. Weg mit all den Gedanken.

2. Tag für Tag leben. Meinen Tag heute schaffen und mir nur die Gedanken machen, die dafür nötig sind.

Ein leichter Tag!

Anja Kolberg

Mittwoch, 02 Mai, 2007

Landluft

... tut mir richtig gut!

Der Ausflug zur Familie hat mir Kraft gegeben. Es hat gut getan, in Ruhe zu quatschen, zuzuhören, neues und altes zu sehen und zu erleben. Während nebenan die "Hofleute" Maifest gefeiert haben, machten Oma, Mama und ich uns einen gemütlichen Abend. Kennen Sie den Brauch, dass der Maibaum bis früh in den Morgen bewacht werden muss, sonst könnte er geklaut werden? Wenn das passiert, fällt das Fest zum Abschmücken des Maibaums Ende des Monats aus. Nun, wo ich aufgewachsen bin, fällt das Fest aus. Morgens war der Maibaum nicht mehr da...

Mein Onkel und meine Patentante hatten den Garten wieder herrlich zurecht gemacht. Die beiden ergänzen sich prima und haben immer wieder tolle Ideen. So machte mein Onkel aus alten Milchkannen herrliche Blumenkübel. Ein toller Hingucker!

So viel Plausch für heute - ich wünsche Ihnen eine richtig gute Woche!

Anja Kolberg

Wonnemonat Mai

In den letzten Tagen war ich wie schon im Monat zuvor recht zappelig: Ich wollte endlich das neue Kalenderblatt sehen. Jetzt ist es soweit: Der Mai ist da!

Auf dem Kalender, der neben meinem Bildschirm auf dem Schreibtisch steht, strahlt mich der Makroausschnitt einer Tulpe an.

Dazu das Wort "Wachstum". Es wirkt so stark auf mich, dass ich es fast verstecken muss, denn Wachstum ist für mich diesen Monat ein Thema. Eine Entscheidung im kreativen Bereich zu wachsen, steht noch diese Woche an. Da bin ich ein bischen ängstlich vor einem großen Schritt und auf der anderen Seite freue ich mich auch über die Möglichkeiten. Mal sehen, ich habe noch zwei Tage Zeit, ganz klar in meiner Entscheidung zu werden.

Und ist das noch nicht genug, sagt Seneca auf dem anderen Kalender, der unten im Esszimmer steht: "Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig!" Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich beide Kalendermonate bei der Entstehung nicht nebeneinander gelegt und aufeinander abgestimmt habe. Ich spüre, dass hier eine enorme Energie auf mich zukommt. Wow! Da muss ich erst mal durchatmen. In Veränderungsprozessen im Coaching beschreibe ich solche Momente immer mit diesem Bild: Man besteigt einen Berg und plötzlich verändert sich die Luft. Körper, Seele und Geist müssen sich erst einmal an die andere Luft gewöhnen. Die Zeit will ich mir nehmen.

Ich wünsche mir einen liebevollen Monat Mai, in dem ich klar meine nächsten Schritte erkenne und leicht eine Entscheidung finde, die gut für mich und mein Umfeld ist. Eine Entscheidung, mit der ich all das verwirklichen kann, was mir wirklich wichtig ist.

Winkewinke aus Köln

Anja Kolberg

Montag, 30 April, 2007

Eine Pause machen

Im Moment nehme ich keine neuen Coachingaufträge an. Ich spüre, dass ich nach 8 Jahren Coaching eine Auszeit brauche, in der ich neue Kraft tanken kann. Mein innerer Antreiber kommt damit nicht gut klar, aber meine anderen Anteile konnten ihm gut begreiflich machen, dass das jetzt wichtiger ist als alle wirtschaftlichen Gesichtspunkte.

Nicht leicht. Aber wirklich wichtig. Die Pause kann ganz kurz sein, aber auch länger. Das weiß ich heute noch nicht. Ich werde Sie hier in meinem Blog auf dem Laufenden halten.

Im September letzten Jahres habe ich für eine unbestimmte Zeit eine Workshoppause gegeben. Das tut mir so gut. Ganz langsam kommt auch die Lust wieder, eine Gruppe anzubieten - das ist ein tolles Gefühl.

Jetzt packe ich meine Kamera ein und fahre raus ins Bergische Land. Meine Mama, meinen Papa, meine Oma und Tante und Onkel besuchen. Kraft tanken in der Familie. Das ist herrlich. Meine Oma sagte eben am Telefon, dass dort gerade alles so herrlich blüht. Da habe ich wahrhaftig wieder Lust, zu fotographieren. Dazu hatte ich nämlich auch immer wieder mal gar keine Lust. Kreativität braucht die richtige Stimmung und Freiheit, dann kann sie sich entfalten und trägt wundervolle Früchte. :o) Und eine Fahrt zu meiner Familie ist immer eine Reise wert - egal ob dort die Blumen blühen oder nicht. Meine Familie ist etwas ganz besonders wichtiges für mich.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Feiertag - und wenn Sie feiern gehen: Einen tollen Tanz in den Mai

Anja Kolberg

Donnerstag, 26 April, 2007

Toller Künster & ich brauche Zeit

Gestern abend habe ich das neue Buch von Marc Levy ("Wo bist du?") ausgelesen. "Wenn wir zusammen sind" heißt es - ein tolles Buch. Es gibt Menschen, die haben Talente - ja, da fehlen mir die Worte. Was für eine Kunst, so viel Liebe mit Sorgfalt in ein Buch zu packen. Was ist das für ein Mensch? Wie schafft er das?

Das Buch hat mich sehr berührt. Habe mich eine Stunde in den Schlaf gewälzt. So viele Gedanken gingen mir durch den Kopf. Erlebnisse der letzten Tage wurden "aufgearbeitet". Ich fühle mich noch wie unter einem Schleier.

Das Wetter ist im Moment nicht mein wirklicher Freund. Auch nicht der meines Gartens. Das Wetter und so viele andere Einflüsse von außen kann ich nicht verhindern. Es ist immer wieder die Frage, wie ich selbst damit umgehe. Was ich denke. Wie ich auf mich achte und für mich sorge. So will ich heute besonders liebevoll mit mir umgehen und mir verzeihen, dass ich nicht schaffen werde, was der Antreiber in mir so alles von mir erwartet. Wenn Sie auf eine Mail von mir warten - bitte haben Sie noch etwas Geduld. Heute muss ich einiges "sacken" lassen und zu mir kommen. Ich brauche eine kleine Auszeit.

Einen liebevollen Tag wünscht Ihnen

Anja Kolberg

Mittwoch, 25 April, 2007

Bei mir selbst bleiben

Jeden Tag strömen unzählige Informationen auf mich ein. Im Beruf. Zu Hause. Unterwegs. Im Kontakt mit anderen Menschen. Manche Informationen belasten mich. Andere schweben an mir vorbei. Manche beeindrucken mich. Machen mich nachdenklich. Berühren mich. Erheitern mich. Öffnen Türen, die ich vielleicht lieber wieder schließe, weil es dahinter viel zu heiß ist und ich nicht für diese Temperaturen geschaffen bin. Ich werde geblendet von einer Scheinwelt, ohne überprüfen zu können, was echt ist.

Und während diese ganzen Informationen auf mich einprasseln, bleibt mir nur ein Weg. Immer wieder nach innen zu horchen, mich fragen, wie es mir selbst geht. Ob ich immer noch ein gutes Gefühl habe bei einem Kontakt. Ob mir die Informationen gut gut. Warum passieren mir manche Begegnungen? Welchen Illusionen sitze ich auf?

Rückzug nach innen. Mich auf mich selbst besinnen. Was stimmt für mich? Wo bleibe ich bei einer gesunden Skepsis? Was will ich annehmen, was nicht? Was tut mir gut, was nicht? Apprallen lassen, was ich nicht aufnehmen möchte in meine innere Welt.

Ich bleibe bei mir selbst und nutze kleine Auszeiten im Alltag, um (wieder) zu mir zu kommen. So wie jetzt: Ich gehe mit meinem Tagebuch auf die Terrasse und frage mein Inneres, was es von einer Begegnung mit vielen Informationen und Eindrücken hält. Filtern. Da sein. Klären. Wieder ganz in mir selbst sein mit meiner Aufmerksamkeit.

Mit Ruhe und Frieden

Anja Kolberg

Montag, 23 April, 2007

Wenn der Weg der Veränderung länger dauert als ich will...

Der Weg zu einer (beruflichen) Veränderung oder einem Neuanfang ist oft lang und beschwerlich. Ich schaue nach vorn auf mein Ziel und sehe all das, was ich noch schaffen muss und noch nicht geschafft habe. Puh! Das motiviert mich nicht wirklich.

Warum halte ich es nicht öfter im Leben wie Reinhold Messner? Der sagte, er habe 8.000er bewältigt, in dem er immer wieder zurück blickte auf die Strecke, die er schon zurück gelegt hatte.

Also inne halten, wenn der Weg zu meinem Ziel lang ist (vor allen Dingen länger, als mir lieb ist) und schauen, was ich schon alles geschafft habe auf meinem Weg:

  • Wo war ich (auch in kleinen Dingen) aktiv?
  • Welche Herausforderungen habe ich bewältigt?
  • Welche kleinen und großen Erfolge kann ich vorweisen?
  • Was habe ich Neues gelernt?
  • Wann bin ich über mich hinaus gewachsen?
  • Was habe ich alles ausprobiert und für gut oder nicht geeignet empfunden?
  • Welchen Versuchungen habe ich gestrotzt?
  • Was habe ich zur Vorbereitung der Reise schon unternommen?
  • ...

Das alles nimmt den vor mir liegenden Weg zwar nicht weg. Aber es lenkt meine Aufmerksamkeit auf etwas, das mich stärkt und mir Kraft gibt für die nächsten Schritte!

Liebevolle Grüße in eine neue Woche voller kleiner und großer Herausforderungen

Anja Kolberg

Dienstag, 17 April, 2007

Liebe

Mein Blick löst sich nicht mehr vom Kalenderblatt: L I E B E steht dort.

Liebe kann so viel bedeuten. Die Liebe zu einem Partner/Partnerin, zu einem Kind, zu einem Tier, zu Freunden, zur Familie, zu einem Hobby.

Doch ganz besonders wichtig ist die Liebe zu mir selbst. Mich selbst lieb zu haben mit all meinen Fehlern. Mich selbst zu lieben, auch wenn ich nicht so tolerant bin, wie ich sein könnte. Mich selbst zu wertschätzen und meine Gefühle zu achten.

Gut für mich selbst zu sorgen - und ganz wie bei einem Sauerstoffverlust im Flugzeug - mich selbst erst einmal versorgen.

Denn nur dann habe ich die Kraft, auch anderen zu helfen.

Mir selbst verzeihen, dass ich nicht perfekt bin. Akzeptieren, dass es Situationen gibt, wo ich nicht so schnell vorwärts komme wie ich könnte, wenn es ginge.

Mich zu schützen - vor den hohen Ansprüchen an mich selbst.

Mir erlauben, so zu sein, wie ich gerade bin und sagen: Ja, du bist gut, so wie du bist! Genau so habe ich dich grenzenlos lieb!

Wahrlich keine leichte Aufgabe! Aber eine wichtige und eine, die es wert ist.

Liebevolle Grüße an Ihren Bildschirm

Anja Kolberg

Samstag, 14 April, 2007

Garten-Rundgang

Nach einem gemütlichen Frühstück auf der Terrasse habe ich mit der Kamera einen Rundgang durch den Garten gemacht und mir bewusst angeschaut, was schon alles bei uns im Garten blüht. Lust auf einen Rundgang?

Zwei Primeln, die ich irgendwann einmal nach draußen gepflanzt habe. Sie kommen jedes Jahr auf's Neue.

Die Blausternchen sind schon fast verblüht. Es sieht herrlich aus, wenn sie wie ein Teppich unter einem Baum gepflanzt sind. Für so eine schöne Wiese mit Baum ist unser Garten zu klein. Sehen kann man das z.B. in der Flora in Köln.

Die letzen Christrosen blühen. Ich lieieieieiebe diese Blumen. Sie versüßen mir den Winter. :o)

An unserem Mini-Ahorn, der den Bachlauf bereichert, schlüpfen die ersten Blätter und recken sich der Sonne entgegen.

Die Apfelbäumchen blühen! Vor zwei Jahren haben wir uns mangels Platz Säulenobst zugelegt. Letztes Jahr hatten wir nur wenige Blüten und keinen Apfel. Dieses Jahr sind beide Bäume voller Blüten! :o)

Die Traubenhyazinthen im Steingärtchen, das in der Sonne steht, sind fast verblüht. Auf der Terrasse habe ich damit Kübel bepflanzt. Die Sonne kommt erst am Nachmittag dorthin. Ich schätze, sie blühen wohl jetzt am Wochenende. :o) Bei dem strahlenden Wetter.

Ganz süß finde ich die klitzekleinen rosa und blauen Blüten vom Lungenkraut. Das gescheckte Blattwerk gefällt mir ausgesprochen gut. Die Pflanze habe ich mir nicht bewusst zugelegt, sie ist mit dem Dreck einer Staude, die ich geschenkt bekommen habe, in meinen Garten gezogen! Seit dem ich im Buch "Wesen und Signatur von Heilpflanzen" gelesen habe, dass eine (Heil-)Pflanze nicht ohne Grund an einem Ort auftaucht, freue ich mich sehr über ihren Besuch. :o) Das erinnert mich daran, dass jetzt zu deren Blüte der richtige Zeitpunkt ist, mir davon selbst Bachblüten herzustellen.

Noch zwei Blumen, die einfach so im Garten aufgetaucht ist - ohne dass ich was dafür getan hab. Außer da zu sein. :o) Die Strahlenanemone in blau taucht hier und da auf und die weiße blüht herrlich breit am Zaun entlang. :o) Schön!

Ganz besonders stolz bin ich auf die Küchenschelle oder Pulsatilla. Ich habe sie lange als Homöopathika genommen und mir letztes Jahr auch eigene Bachblüten davon gemacht.

Die letzten beiden Narzissen blühen auf der Terrasse. Ein herrlich sonniger Anblick.

Die Tulpe Angelique hat die ersten Blüten geöffnet. Hm, hoffe sie wird noch so rosarot wie im letzten Jahr.

Die letzten 3 Blüten der Tulpe Purissima erstrahlen im Garten. Alle übrigen Blütenkelche dieser sehr früh blühenden Sorte werde ich erst im nächsten Jahr wieder sehen.

Im Holzkasten auf der Terasse blüht jetzt ein süßes Hornveilchen. Von einer ganz lieben Kundin (winkewinke Petra-Ute) habe ich die Hornveilchen ganz zauberhaft arrangiert im März geschenkt bekommen und dann umgepflanzt. Sie haben eine kurze Regenerations-Pause gemacht, Kraft getankt und blühen jetzt draußen weiter. Schön!

Weiß gar nicht genau wie das Moos heißt. Am Bachlauf blüht es in rot/rosé und auf der Terrasse im Moment in weiß. Wenn Sie wissen, wie die Pflanze heißt, freue ich mich über einen Hinweis. Ich liiiiiiiiiiiebe Moos! Ganz was tolles. Kuscheliges. Grünes. Weiches. :o)

Das tränende Herz ist innerhalb weniger Tage in die Höhe geschossen. Die Staude, im letzten Jahr gekauft und gepflanzt, hat sich mächtig gut gemacht. Bin ganz stolz darauf. Meine Mutter hatte früher immer Tränendes Herz im Garten.

Ganz besonders freue ich mich auf die Zeit, wenn die Japanischen Zierkirschen blühen. Zwei kleine Bäumchen stehen als Pärchen in unserem Garten. Jetzt gerade blühen sie wunderschön. Ach, eine Augenweide!

Unbezahlbar sind natürlich die Schätze, die auf der kleinen Rasenfläche wachsen: Löwenzahn und Gänseblümchen. :o)

Am Bachlauf blüht die echte Schlüsselblume.

Das war's- Rundgang beendet! Einen schönen Tag und einen Gruß von der Gartenfee

Anja Kolberg


Freitag, 13 April, 2007

Loslassen

Ich wünschte mir einen Impuls, der mir gut tut. Diese Karte habe ich gezogen:

 

"Ich lasse los, was mich belastet und bin frei für das, was mich glücklich macht."

Oh, das passt ganz wunderbar. Gerade habe ich mein Büro aufgeräumt und ganz viele Sachen weggeschmissen. Es war an der Zeit, vieles loszulassen, was nicht mehr stimmte. Collagen habe ich von den Wänden genommen, motivierende Sprüche. Jetzt ist die Wand rechts neben mir weiß und klar. Ich merke richtig wie gut das meinem Auge tut. Und der Schreibtisch -frisch poliert - blinkt und funkelt mich an. :o)

Die Karte passt gut zu der Verantwortung, die ich losgelassen habe (mein voriger Blogeintrag).

Sie erinnert mich auch an etwas, das ich - genauer mein Verstand - glaubt, unbedingt haben zu müssen. Mein Herz ist anderer Meinung bzw. wurde gar nicht gefragt. So ist die Karte auch noch mal ein Hinweis, genau hinzuschauen. Einen Dialog mit dem Verstand und meinem Herzen zu führen, um Einigkeit in mir zu finden.

Loslassen, was nicht wirklich Meines ist, um frei zu sein für das, was wirklich auf mich wartet. Ach wenn ich wohl noch Geduld brauchen werde, um das zu erreichen. Loslassen ist mein erster Schritt.

Diese Gedanken nehme ich mit in mein Wochenende. Leichte, beflügelte Gedanken - so frei und leicht wie der Vogel auf dem Bild über's Meer fliegt.

Liebevolle Grüße und ein schönes Wochenende

Anja Kolberg

Verantwortung zurück geben

Ich trage etwas. Zuviel und vor allen Dingen nicht meines. Es schadet mir, weil ich nicht bei mir selbst sein kann. Und es schadet demjenigen, dessen Verantwortung ich trage, weil er sich so nicht selbst helfen kann.

Es passiert immer wieder im Leben: In kleinen wie in großen Dingen. Das Gute: Ich erkenne immer früher, wenn das der Fall ist. Und: Ich kann die Verantwortung dann wieder zurück geben.

Zuletzt ist mir das bei einem Familienmitglied passiert. Ich machte mir Sorgen, habe geholfen, weil jemand in Not war. Weil ich es nicht mehr ertragen konnte, das Leid zu erleben. Weil es mir weh getan hat und ich mit diesem Schmerz schwer leben konnte. Es ist wichtig, füreinander da zu sein. Und es ist auch wichtig, rechtzeitig wieder loszulassen, damit derjenige wieder seinen eigenen Weg findet und geht. Auch wenn er stolpert, auch wenn er fällt. Ich möchte Vertrauen entwickeln: "Er wird SEINEN Weg finden. Lass die Hand los. Er braucht genau diese Erfahrung in seinem Leben und die darf ich nicht nehmen." Klingt leicht, ist es aber nicht.

Das Problem: Ich bin mit meiner Aufmerksamkeit nicht mehr bei mir. Ich vernachlässige meine Bedürfnisse. Lasse mich selbst im Stich. "Ich brauche keine Hilfe. Ich komme gut klar." Und dabei brauche ich selbst von mir die Zuwendung.

Ich übernehme das Tragen eines Sacks, der nicht meiner ist. Weil ich dem anderen das Tragen nicht zutraue? Weil ich glaube, dass ich es besser kann? Weil ich glaube, dass es einer tun muss, sonst...?

Ich erinnere mich an eine Familienaufstellung, die ich gemacht habe: Wie leicht man als liebender Mensch in die Rolle der Verantwortung schlüpft. Will helfen, weil jemand in Not ist. Hat er wirklich um Hilfe gefragt? Oder liegt dieser Hilferuf schon lange zurück und ich fühle mich noch immer in der Verantwortung zu helfen? Der ehemals Hilfebedürftige kann schon längst wieder laufen und ich rufe im Hintergrund immer noch: "Pass auf, da kommt das nächste Schlagloch!" Das nervt. Wie soll man da wieder lernen, auf sich selbst zu achten?

Es war Zeit, den Sack zurück zu geben. Und in Gedanken sah ich mich den Sack vor der Hautüre abstellen, klingeln und weggehen. Die Tür wurde aufgemacht und da war jemand froh über die Lieferung. Hat erst mal den Sack aufgeräumt, einige Sachen weggeschmissen, andere in den eigenen Rucksack gepackt. Ja, so einfach war das.

Lieber Gott, bitte lass mich immer nur dann helfen, wenn der Andere um Hilfe fragt. Mein Gegenüber darf klagen und jammern, das ist für mich keine Aufforderung zu handeln. Ich möchte meinem Gegenüber seine Verantwortung lassen und ich glaube daran, dass er selbst weiß, wann der richtige Zeitpunkt ist, um Hilfe zu fragen.

Bitte gib mir die Kraft, bei mir selbst zu bleiben und zu erkennen, dass ich diese Aufmerksamkeit brauche und sie verdiene.

Anja Kolberg

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Mittwoch, 11 April, 2007

Der stärkste Gegner: Ich selbst

Kennen Sie die neuste Werbung von Henry Maske und Adidas? Sie gefällt mir ausgesprochen gut. Auf einer Strichzeichnung zwei Boxer. Bleide gleiche Größe. Gleiche Ausstattung. Und darunter der Text:

"Endlich hab ich den Gegner von 1996 besiegt. Mich selbst. Impossible is nothing. Henry Maske"

Starke Aussage, die ich selbst gut kenne. Der härteste Kritiker, der stärkste Zweifler, der mir je begegnet ist, bin ich immer selbst gewesen.

An mich selbst glauben - das ist eine große und wichtige Aufgabe.

Anja Kolberg

Samstag, 07 April, 2007

War das schöööööööööööööööön!

Was war das ein schöner Karfreitag! Gestern waren meine Eltern, mein Bruder und meine Oma bei uns zu Gast.

Minu hat alle kräftig abgeschleckt, das Essen ist meinem Mann sehr gut gelungen (Schweinefilet gefüllt mit Rotwein-Pflaumen - genau mein Ding), als Vorspeise Kartoffelsuppe mit Lachsstreifen und zum Nachtisch Eis. Ich liebe Eis! Eigentlich könnte ich Fachtesterin für Eis werden! Vielleicht gewöhne ich mir das Schlemmen damit mal ab... Ein Bekannter hat in einer Schokifabrik gearbeitet und konnte dort soviel Schokolade essen wie er wollte. Ich glaube, da verfliegt die Lust auf das süße Braune irgend wann einmal... Schokiträume beiseite. Das Wetter hier in Köln war gestern einfach klasse: Herrlich warme Sonnenstrahlen, gar kein kalter Wind wie die letzten Tage. Himmlisch!

Am Nachmittag gab es dann noch ein Stück Kuchen (ich backe ganz gerne, greife aber genauso gerne auf Fertigkuchen zurück). So gab es Pflaumen-Sträusel-Kuchen von Aldi und meine Mama hat vom gleichen Lieferanten eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte mitgebracht. Puh, war das lecker! Wie selbst gemacht. Es sind so "Minitorten", kleine Stücke, davon gibt es viele Sorten. Sonst hat meine Mama immer köstliche Kuchen selbst gebacken, aber das war ihr schon lange zuviel (vielleicht habe ich mal erzählt, dass sie MS hat). So kamen meine Eltern auf die Idee mit den Minitorten. Davon habe ich mich gerne anstecken lassen. So, bevor mir das Wasser jetzt endgültig im Mund zusammen läuft, schaue ich mal, ob mein Göttergatte seinen Mittagsschlaf beendet hat (macht er regelmäßig, hält ihn fit, jung und gesund für mich :o)) - dann essen wir die übrig gebliebenen zwei Stücke Torte. *schluck*

Was wollte ich noch erzählen? Ah, ja. Gestern habe ich Narzissen von meiner Mama geschenkt bekommen. Die haben soooooo intensiv geduftet. Als wir von der Terrasse wieder ins Eßzimmer kamen, war davon der ganze Raum erfüllt. Frühling pur!

Und noch ein Geburtstags-Nachtrag: Letzten Sonntag waren zwei meiner Freundinnen bei mir zu Gast. Es war herrlich warm und wir haben einen richtig schönen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen in der Sonne verbracht. Wir hatten viel Zeit zu quatschen - genau mein Ding. Eine guuuuuuuute Erfahrung, dich ich auf jeden Fall bei meinem nächsten Geburtstag wiederholen werde.

Terrasse ist heute nicht drin. Der Himmel über Köln ist bewölkt. Vielleicht klappt es ja morgen wieder mit dem Sonnenwetter? Wäre schön, Petrus...

Weiterhin schöne Ostertage...

Anja Kolberg

Donnerstag, 05 April, 2007

Ein paar faule Tage...

... voller Genuss, dösen in der Frühlingssonne, schnuppern an Frühlingsblumen, schlürfen von leckerem Kaffee, netten Gesprächen, zufriedenen Gästen und Zeit mir Gutes zu tun, das wünsche ich mir für die kommenden Ostertage.

Ich bin dankbar, dass der Himmel uns so schönes Wetter schenkt. Da macht die freie Zeit doppelt Spaß. Wir haben morgen, Karfreitag, Gäste - mal den sonst so tristen Tag anders gestalten. Darauf hatten mein Mann und ich Lust. Es gibt am "heiligen" Karfreitag auch keinen Fisch (o.k., doch in der Vorspeise), aber zum Hauptgang gibt es mit Pflaumen gefülltes Filet. Selbst meine Oma sagte, dass sie es mit dem Fisch an Karfreitag nicht so genau hält, denn sie sitzt mit am Tisch. Oh, ich freue mich auf die Gäste und das Essen, an Sylvester konnten wir es schon einmal genießen, jetzt kocht mein Mann es nach. YAM YAM!

Für alle, die sich wundern, wo denn der Frühlings-Newsletter bleibt: Ich brauche noch Zeit dafür. Es gibt im Moment einige Baustellen, auf denen es einfach nicht weitergehen will. Ich habe diese Woche gelernt, dies zu akzeptieren und mich dafür nicht länger zu malträtieren. Wie lautet der schöne Spruch: "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." Wie wahr!

Also übe ich mich in Geduld (Sie wissen ja, für einen Widder wie mich eine ganz schöne Herausforderung) und genieße all das andere, was in meinem Leben klappt und fließt.

Bezaubernde Ostertage wünscht Ihnen

Anja Kolberg

Mittwoch, 04 April, 2007

Frühling, Frühling, Frühling :o)

Ist das nicht ein herrliches Wetter draußen?

Heute früh beim Spaziergang: blühende Kirsch- und Magnolienbäume, die Knospen am Kastanienbaum öffnen sich, ganz frech zeigt der Flieder seine grünen Blütenknospen. Die Luft: frisch. Der Himmel: blau. Die Sonne: strahlend warm.

Ein Bilderbuchfrühlingstag. Wow! Ist das schön!

Genießen Sie den Tag!

Anja Kolberg

Montag, 02 April, 2007

Ein neuer Monat!


Und, sind Sie gestern veräppelt worden? Ich ein einziges Mal. Ich selbst habe gar nicht daran gedacht, dass der erste April ist und die Zeit der Aprilscherze. Woher dieser Brauch stammt, verrät Wikipedia.

Das schöne an einem neuen Monat: Ein neues Blatt im Kalender strahlt mich an. Schon die letzten Tage war ich ganz ungeduldig und freute mich auf das neue Blatt. Für den Kalender "Sein" ist dies eine Sonne tankende Kirschblüte. Die Natur bekommt jetzt ganz viel Liebe, wärmende Sonnenstrahlen und stärkende Regentropfen.

Im Kalender "Leben" strahlt mir ein Tulpenfeld entgegen und der wunderbare Satz: "Zum richtigen Zeitpunkt kommt alles ganz leicht in Bewegung." Tut gut, diese Zuversicht! Die Natur geht mit guten Beispiel voran: Zum richtigen Zeitpunkt zeigt sich das Grün, wächst, blüht, trägt Früchte und sammelt wieder Kraft für ein neues Leben.

Ich wünsche Ihnen einen zauberhaften und liebevollen Monat! Die Vorzeichen durch den herrlich sonnigen Tag gestern sind vielversprechend!
Anja Kolberg

Donnerstag, 29 März, 2007

Entspannungstag

Über Junkersdorf (der Stadtteil Kölns, in dem ich wohne) donnert's. Ein Frühlingsgewitter. Wo gestern noch strahlend blauer Himmel war, blitzt und knallt es durch die dunklen Wolken.

Gestern *schwärm* - ein sonniger Tag. Claudius-Therme. Ich habe das Geburtstagsgeschenk meines Mannes eingelöst: Ein Tag Sauna mit ihm als Begleiter. Das hat so richtig gut getan. Herrlich entspannend, der Salz-Aufguss. Hm und die ätherischen Öle einatmen. Und die Wasserbetten im neuen Rosengarten-Ruheraum. Ein glucksend entspannendes Erlebnis und dabei der Blick auf den Kölner Dom. Wow! Etwas schöneres konnte ich mir für diesen Moment nicht vorstellen.

Selbst heute wirkt die Entspannung noch nach. Herrlich!

Sonne und Regen aus Köln

Anja Kolberg

Dienstag, 27 März, 2007

Frühlingsblumen

habe ich mir aus meinem kleinen Garten zusammengestellt: Christrosen und kleine Osterglocken. So ein süßes Sträußchen, das mir viel Freude macht.

Wundervolle Frühlingstage - warm - strahlend blauer Himmel. Herrlich. Meine Brieffreundin aus Bayern schrieb mir, dass in Kempten Schnee liegt. Wow! Daran ist hier in Köln nicht zu denken.

Meine Karte des Tages: "Es ist nicht leicht, aus einer einmal gemachten Erfahrung keine Regel zu machen."

 

Ja, was fällt mir dazu ein? Wie wahr der Text für mich ist. Schon oft ist es mir passiert, dass ich eine negative Erfahrung gemacht habe und dann bei einer ähnlichen Situation einige Zeit später nur an diese nicht so gute Erfahrung dachte und Angst hatte, das Ganze wiederholt sich.

Die Karte erinnert mich daran, dass ich dem Leben immer wieder die Chance geben sollte, mich zu überraschen.

Sonnige Frühlingsgrüße aus Köln

Anja Kolberg

Montag, 26 März, 2007

Ein neues Jahr beginnt

Gut fühlt es sich an, das neue Lebensjahr. Gelassen war ich am am ersten Tag, hatte schöne Gespräche, Zeit für mich, Überraschungen in der Post und an der Haustüre, liebe Gäste und einen kuschligen Abend auf dem Sofa. So wie ich es mag. Ein guter Auftakt.

Während der stillen Zeit habe ich eine Karte gezogen, die für mein neues Lebensjahr gilt. Ich zog ein Karte, die ich besonders mag und die auch hier mit dem Schreiben im Blog zu tun hat:  Ein aufgeschlagenes Tagebuch mit dem Text: "Deine eigenen Worte sind wichtiger als jedes perfekte Gedicht eines großen Literaten." Sie ermuntern mich, mich zu zeigen, mich mit Liebe der Welt zu öffnen. Auch wenn ich schon zwei Bücher geschrieben habe, bin ich nicht ohne Zweifel. Ich glaube fast, die Zweifel werden mit jedem Buch größer, wahrscheinlich wachsen sie mit den Ansprüchen. Die Karte macht mir Mut, mich wieder mehr mit dem Thema Buch schreiben zu beschäftigen.

Schreiben Sie Tagebuch? Ich schreibe immer dann besonders intensiv, wenn es mir nicht gut geht. Besonders gerne schreibe ich in Cafés. Ich mag die lebendige Atmosphäre dort, sie beflügelt mich. Ich kann dann ganz in mich herein versinken und so tief, dass ich mich erschrecke, wenn die Kellnerin fragt, ob ich noch etwas trinken möchte. :o)

Es gibt so viele interessante Orte, an denen man schreiben kann. So schrieben Kalkofe, Pastewka und Welke das Drehbuch zu "Der Wixxer" in einem extra dafür angemieteten Hotelzimmer. Gute Idee! Ich träume ja davon, in einem Wohnmobil mit Mann und Hund durch Europa zu reisen und an besonders schönen Orten anzuhalten und dort einen Roman zu schreiben. Eine Illusion? Vielleicht, dann aber eine richtig schöne! Vielleicht ist es aber auch keine Illusion, sondern ein Bild von meiner Zukunft! Rosige Aussichten. Ich arbeite daran. :o)

Hier im Haus wird geklopft und gehämmert. Die Dachdecker sind da und reparieren die Dachrinne. Minu ist ganz aufgeregt. Ich kann sie verstehen, Dachdecker sehen immer so gut aus: Muskelbepackt, braun gebrannt, freundlich lächelnd - eben was für's Frauenherz - nicht nur am Montag. Da sind Minu und ich uns einig. :o)

Viele Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Freitag, 23 März, 2007

Halt für den Tag

Heute morgen wünschte ich mir für den Tag einen Gedanken, an dem ich mich festhalten, mich orientieren kann. Ich zog diese Karte:  

Eine Möwe fliegt darauf schwerelos durch den blauen Himmel. Frei. Sicher. Der Text: "Du trägst alles in dir, um deinen Wunsch zu verwirklichen. Darum ist er in mein Leben getreten."

Spontan denke ich daran, wie oft ich an mir zweifle. Wie oft ich denke, dass andere besser können, was ich vorhabe. Selbst wenn ich Zeugnisse dafür habe, die beweisen, dass ich es kann. Selbst wenn ich damit Erfolge habe.

Für heute fühle und sehe ich ganz bewusst die Fülle in mir. Die Fülle, die ich in mir trage, um meinen Wunsch zu verwirklichen. Und dieser Wunsch ist da, weil ich alles habe, was ich zur Umsetzung brauche. Zweifel beiseite!

Ja, dieser Gedanke gefällt mir und gibt mir Halt für den Tag!

Beflügelte Grüße aus Köln an Ihren Bildschirm

Anja Kolberg

Donnerstag, 22 März, 2007

Aktiv werden

Es gibt da ein kleines putziges Wesen ist mir. Übrigens kennt jeder dieses Wesen - unterschiedlich stark ausgeprägt. Darf ich vorstellen: Mein innerer Schweinehund - kurz: S Punkt H Punkt!

 

Mein innerer Schweinehund grunzt immer schön dazwischen, wenn ich was vorhabe. Schläft gerne, sult sich faul in einem Schlammloch und lässt sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Ein schönes Leben! Wie also locken, um aktiv zu werden und in die "Pötte" zu kommen? Eine Wurst anbieten? Wohl kaum der richtige Weg. *räusper - wie gemein!!!* Wie wär's wenn ich S.H. frage?

  • Wie wär's mit einem Spiel als Belohnung, wenn die Arbeit getan ist (auf die ich keine richtige Lust habe, sie aber getan werden muss, wenn ich weiter kommen will...)? Mein Schweinehund zeigt mir ein Vögelchen. "Nö!"
  • Aber Belohnung ist gut? Eifriges Nicken folgt.
  • Welche Belohnung denn? Was zu futtern? Kopfschütteln.
  • Schlafen? Kopfschütteln.
  • Ausruhen? S.H. hält kurz im Schütteln inne und denkt nach. Bewegt sich nicht mehr.
  • (Scheint der richtige Weg zu sein.) Auf der Couch ausruhen? S.H. wiegt den Kopf hin und her.
  • (Fieberhaft läuft meine Denkmaschine. Was kann's sein?) P.C. früher ausmachen und was unternehmen? S.H. wiegt den Kopf hin und her.
  • (Anspruchsvoll!) P.C. ausmachen ist gut? Er nickt.
  • Spontan dann etwas entscheiden? S.H. nickt ganz wild.
  • Aha. Ein Anfang ist gemacht. Also du unterstützt mich jetzt, damit ich ganz konzentriert das machen kann, was ich mir vorgenommen habe und ich verspreche dir, dass ich danach den PC ausmache. O.k.? S.H. grinst breit.

O.k. - an die Arbeit und deswegen gibt's heute mal keine Karte des Tages hier im Blog. Haben Sie Lust, Ihre eigene Karte zu ziehen? Möglich ist das mit dem Postkarten-Set, das Sie über meinen Shop beziehen können. Durchmischen, an eine Frage denken und einfach spontan eine der Karten ziehen. Das Bild und den Text auf sich wirken lassen. Welche Assoziationen werden in Ihnen hervorgerufen?

Quiekwuff aus Köln

Anja Kolberg

Mittwoch, 21 März, 2007

Feiern? Nicht feiern?

Samstag habe ich Geburtstag. Das ist ein besonderer Tag für mich. Und jedes Jahr die gleiche Frage: Feiern? Nicht feiern? Wie will ich den Tag haben?

Jahrelang war klar: Ich mach 'ne Party. Einige Jahre das gemütliches Beisammen sein am Abend, später dann der Brunch am Wochenende. Mit Familien und Freunden kommt schon eine gute Zahl Gäste zusammen. Schön, so viele Menschen hier bei mir zu haben, im Mittelpunkt zu stehen, Glückwünsche, Blumen, Geschenke, Freunde, Familie, lecker essen, die Gäste kennen sich - freuen sich, sich wieder zu sehen. Vor ein paar Jahren viel mir auf, wie anstrengend die Feier für mich ist. Vorher viel Arbeit. Während dessen viel Arbeit. Nachher viel Arbeit. Und was mir selbst wichtig ist, nämlich Zeit mit den Menschen verbringen, die zu mir gekommen sind, blieb nicht.

Ich konnte mir aber schwer vorstellen, nicht zu feiern. Mein Mann hat damit keine Probleme: Er hat meist keine Lust, seinen Geburtstag zu feiern und läßt es auch. Es macht ihm gar nichts aus. Eine neue Erfahrung für mich. Irgendwann habe ich dann beschlossen: Ich feier diesmal auch nicht. Und war totunglücklich an dem Tag. Es hat mir was gefehlt. Seit dem probiere ich aus, was für mich wirklich stimmig ist.

Ein Jahr habe ich mich einzeln mit meinen Freundinnen getroffen. Das war schön. Für jede hatte ich Zeit. Zwei Jahre bin ich alleine in die Sauna gefahren, mir bewusst Zeit für mich genommen und habe einen Tag später meine Familie zum Kaffee eingeladen. Dann bin ich mal zu meinen Eltern gefahren, wo ein Kuchen auf mich wartete. Alles wunderschöne Kombinationen und dennoch bin ich weiter auf der Suche nach der für mich dieses Mal stimmigen Version.

Toll finde ich die Idee, die ich noch nicht ausprobiert habe: Jeder trägt einen Teil zur Feier als Geschenk bei. Das, worauf er Lust hat: Getränke mitbringen. Lieblingsspeise mitbringen. Helfen beim Aufräumen... Die Version habe ich bis jetzt noch nicht ausprobiert. Dieses Jahr? Lange Schlafen, gemütlich frühstücken, nachmittags Kaffee und Kuchen in kleiner Runde mit den Eltern und Schwiegereltern, abends mit meinem Mann essen gehen.

Feiern Sie Ihren Geburtstag? Was ist Ihre ideale Geburtstags-Lösung? Wenn Sie Lust haben, berichten Sie mir davon. Mail

Liebe Grüße

Anja Kolberg

Gut zu mir selbst sein

Heute ist so ein Tag, an dem es mir gut geht, aber ich habe so ein Gefühl, dass ich Aufmerksamkeit brauche und viel Zuwendung.

Vor allem von mir selbst. Nicht zuviel von mir verlangen. Keinen perfekten Tag erwarten.

Wenn ich mir vorstelle, ich würde noch bei meinen Eltern wohnen, dann würde ich mich jetzt an meine Mama kuscheln und mit einer leidenden Stimme sagen: "Mama, verwöhnst du mich ein bischen? Ich fühl mich so doof heute." Und dann würde ich mir heißen Kakao wünschen, ein Nutellabrot und was schönes zum Lesen. Meine Mama würde mich in den Arm nehmen, mir über den Kopf, die Arme und den Rücken streicheln und ihre warmen Hände dann auf meinen Beinen liegen lassen. Hm. Tut das gut. So viel Wärme. So viel Liebe. Ich erinnere mich gerade an den Urlaub mit Mama bei meiner Oma letzten Sommer. Als ich ganz doll Bauchschmerzen hatte, wurde ich von beiden mit einer Wärmflasche ins Bett verfrachtet, zugedeckt und in Ruhe gelassen. Sie haben mich erst gerufen, als sie das Mittagessen fertig hatten. Dieses Da-sein, das um mich kümmern, das umsorgt werden. Hmmmmm. Himmlische Zeiten! Das tut so unendlich gut!

Ich wohne aber nicht mehr bei meinen Eltern, sondern lebe 60 km entfernt von ihrem Wohnort. Ich bin erwachsen und habe damit die Aufgabe gut für mich selbst zu sorgen.

Das will ich heute tun. Ich will mir selbst eine gute Mutter sein. Mein persönliches Verwöhnprogramm heute früh? Etwas länger im Bett liegen bleiben. Mir Zeit im Bad lassen. Mit Minu Gassi gehen. Eine Wohnzeitschrift kaufen (ich liiiiiiiiebe es, darin zu blättern), eine heiße Tasse Kakao zubereiten und ein leckeres gaaaaaaaanz dick beschmiertes Nutellabrötchen. Jam! Die habe ich eben ganz gemütlich zu mir genommen und dabei gelesen.

Jetzt bin ich gestärkt für den Tag. Mir geht es schon besser. Ich habe bekommen, was ich brauchte ohne schlechtes Gewissen ("Nein! Nicht so viel Nutella aufs Brötchen, denk' an die Kalorien! Muss die Zeitschrift wirklich sein? Husch husch an die Arbeit"....) Ach, ganz viel fällt mir da ein. Und dem allen habe ich keine Aufmerksamkeit geschenkt, sondern dem, wonach mir war: 2 cm hoch musste der Nutellaaufstrich schon sein. :o)))) Das hat soooooooo gut getan.

Jetzt bin ich gespannt, welche Postkarte ich für meinen heuten Tag ziehe. Ich wünsche mir eine Karte, die mich gelassen sein lässt.

"Höre nie auf zu träumen. Träume sind Landschaften deiner Möglichkeiten." Dieser Impuls tut mir gut. Denn ich stelle mir gerade vor, wie ich auch in Zukunft gut für mich sorge. Wie ich meine Bedürfnisse beachte und sie mir erfülle. Himmlische Aussichten!

Von Herzen wünsche ich Ihnen einen guten Tag

Anja Kolberg

Dienstag, 20 März, 2007

Locker bleiben

Gestern Abend um 18.30 Uhr. Ich war schon müde und dachte daran, den PC auszumachen. Doch ein Teil in mir überlegte, die eine oder andere Recherche noch zu machen, nachdem ich zuvor eine Entscheidung getroffen hatte. Und mein Inneres sagte: "Nein, mach Feierabend. Wenn es klappen soll, dann findest du es auch zu einer Zeit, in der du fit bist und nicht müde und den Feierabend verdient hast." Als Selbstständige kann ich ja arbeiten, wann ich will. Das hat Vorteile und birgt auch die Gefahr der Selbstausbeutung...

Da ich schon längst keine Lust mehr auf Selbstausbeutung habe, sondern immer mehr gut für mich sorge, hörte ich auf mein Inneres und machte den PC aus. Gut gemacht!

Heute früh wollte ich dann direkt loslegen und zog mir eine Karte als Impuls für den Tag.  Was zog ich? "Vertraue, dass sich alles Wichtige von alleine zeigt." Und auf dem Bild zeigt sich ein Schmetterling auf lila Zierlauch. Um dieses Bild zu schießen, musste ich schon ein bischen warten. Ich kann mich daran erinnern, dass ich auf der Terrasse mit gezückter Kamera gesessen habe, weil kurz zuvor der Schmetterling auf dem Lauch gesessen hatte und als ich dann näher kam, war er weggeflogen. Natürlich kam er nicht zurück.

Nachdem ich LOSGELASSEN hatte von dem angestrengten: "Ich will das jetzt unbedingt haben!" und ein paar Tage später etwas anderes im Garten fotographierte, setzte sich doch wahrhaftig der Schmetterling genauso hin wie ich es wollte. Bingo!

Was sagt mir das für den heutigen Tag? Locker bleiben und nicht verkrampfen. Mit Lust recherchieren, aber nicht mit Krampf, "ich muss jetzt unbedingt das und das finden". Hey, es kann auch mich finden. Ich will offen sein für das, was mir heute an meinem Tag begegnet und zuversichtlich, dass sich das Wichtige für mich von alleine zeigt.

Liebe Grüße!

Anja Kolberg

Montag, 19 März, 2007

Schneeflockentag

Hier hat es heute früh wahrhaftig geschneit! Gerade scheint die Sonne, der Schnee liegt sogar noch. Wow! Wer hätte das nach letzter Woche gedacht? Wunder gibt es immer wieder...

Ich will mal meine Karte des Tages ziehen. Ich wünsche mir eine Karte, die mir Kraft gibt. Also: Mischen, auffächern, ziehen. Oh ja, ich sehe die Karte und denke: 'Ja, das passt.' Auf dem Bild öffnet sich eine wunderschöne Seerose und zeigt uns die Vielfalt ihres Inneren. Der Text: "Der Sinn des Lebens? Lernen, du selbst zu sein."

Noch am Wochenende habe ich mich mit meiner Mutter darüber ausgetauscht wie wichtig und gleichzeitig schwer es ist, man selbst zu sein. Nicht auf andere zu achten und sich von denen ablenken zu lassen. Auf mich selbst achten. Was will ich? Was tut mir gut? Was nicht? Mir einzugestehen, dass ich bestimmte Bedürfnisse habe und sie auch haben darf und ich sie mir erfüllen darf. Dafür bin ich selbst verantwortlich. Kein anderer kann mich davon so abbringen wie ich selbst.

So ist es für mich auch der Sinn des Lebens, zu lernen ich selbst zu sein. Zu mir stehen. Mir zuhören. Meinen Gefühlen glauben. Ja, das gibt mir Kraft. Es beinhaltet für mich die "Erlaubnis", auf mich selbst zu achten, statt immer andere an die erste Stelle zu setzen. Jeder sorgt für sich selbst und hat die Kraft dazu. Ich will meine Verantwortung mir selbst gegenüber übernehmen.

Einen zauberhaften Tag aus Köln

Anja Kolberg

Freitag, 16 März, 2007

Achte auf deine Wünsche...

... sie könnten in Erfüllung gehen!

Ich glaube an die Kraft der Wünsche. Schon oft ist mir passiert, dass ich mir etwas vorgestellt habe und das hat dann auch genau so geklappt. Es ist mir auch schon passiert, dass ich mir in meiner Selbstständigkeit mehr Ruhe gewünscht habe, mehr Zeit für mich und ich wunderte mich dann auf einmal, dass immer weniger Aufträge herein kamen... Als ich mich auf meine Bedürfnisse besann, wurde mir klar: Dass, was ich wirklich wollte, war eingetroffen, ich wollte gar nicht mehr zu tun haben. Ich brauchte die Ruhe.

Als Karte des Tages habe ich eine Mohnknospe gezogen. Der Text: "Tief in deinem Inneren sprudelt eine Quelle an Inspiration, Weisheit und Kraft. Du selbst." Die Mohnknospe spiegelt diese Kraft sehr stark. Ich stelle mir gerade vor, wie die Blüte erst einmal leuchtet, wenn sie geöffnet ist!

Wie hilft mir die Karte durch meinen heutigen Tag? Es lohnt sich, auf mein Inneres zu hören. Dort wartet Heilung auf mich. Heilung, wieder ganz in mir selbst stimmig zu werden. Deswegen vertraue ich mir. Es hat einen tieferen Grund, dass ich bestimmte Dinge mache und andere einfach nicht machen kann. Einen Grund, den ich mit dem Verstand im Moment nicht greifen kann. So will ich mein Handeln und Nicht-Handeln annehmen, im Glauben daran, dass es einen großen Plan gibt, der Sinn macht. Vielleicht nicht heute, aber ganz bestimmt rückblickend in der Zukunft.

Der graue Himmel hilft mir, heute bei mir zu bleiben. Ich wünsche mir, dass ich heute das bekomme, was ich brauche.

Einen liebevollen Tag!

Ihre Anja Kolberg

Mittwoch, 14 März, 2007

Achterbahnfahrt im Leben

Kennen Sie "Himmelhoch-jauchzend-zu-Tode-betrübt"? Ich habe für diese Achterbahnfahrt der Gefühle wohl ein Dauerabo. Mal geht's mir blendend, mal bin ich down. Heute ist wieder einer der nicht so guten Tage. Mit Blick auf das PMS wundert mich das nicht...

Das innere Gleichgewicht finden und mich auf mich selbst konzentrieren fällt mir dazu als Lösung ein. Ich weiß, es gibt unzählige alternative Heilmöglichkeiten (Bachblüten, Homöopathie...), um schwankende Stimmungen in den Griff zu bekommen. Auf der anderen Seite bin ich Mensch und keine Maschine und die verschiedenen Gemütszustände haben auch ihre guten Seiten: Bin ich zu Tode betrübt, dann sehe ich die Dinge viel kritischer, was in manchen Situationen wirklich wichtig ist. Und in den Hochs bin ich sehr euphorisch und könnte die Welt umarmen, sehe unbegrenzte Möglichkeiten... Was wäre es langweilig, wenn alles nur noch im Gleichmaß abläuft? Achterbahnfahrt ist Leben!

Gestern haben wir einen Besuch im Zoo gemacht und den süßen kleinen Baby-Elefanten Marlar gesehen. Ist der putzig!

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle hat er auch schon hinter sich: Seine Mama ist Ende letzten Jahres gestorben.

Doch Hilfe ist da:

Die Tanten kümmern sich rührend um ihn. Wir konnten wunderbar beobachten, wie sie das kleine Elefantenkind beschützt haben. Das zu beobachten war sehr schön.

Der kleine Elefant läuft hier geschützt zwischen den drei großen Elefanten.

Die Karte des Tages? Ich habe mir eine Karte gewünscht, die mir heute hilft. Dann ziehe ich aus dem frisch gemischten Stapel eine. Welche kam?

"Mach's einfach. Alles wird gut." Mensch. Ich wollte eine andere haben. *Mist* Nachdem ich mich beruhigt habe, wird mir klar, dass ich scheinbar immer noch etwas nicht getan habe, was ich hätte tun sollen, richtig? "Richtig", sagt meine innere Stimme. Hm. "Was soll ich den einfach machen?" "Alles, handle und denk nicht so viel nach!" Grummel. Erwischt. Ich denke mal wieder zuviel nach. Es ist aber auch manchmal sooooo schwer.

Gut. Nützt nix. ... und irgendwie fange ich gerade an, ein paar Sachen abzuarbeiten. Das tut gut. Geht doch! Ich bin wieder 'ne Runde gefahren und meine Laune: Viiiiiiiel besser!

Winkewinke von der Achterbahn

Anja Kolberg

Dienstag, 13 März, 2007

Gute-Laune-Tag

Hallo da draußen an den Bildschirmen!

Wie Sie sehen, hatte ich gestern Nachmittag schon wieder gute Laune. Nicht zuletzt dank des schönen Wetters, den traumhaften Rheinauen in Bonn und dank meiner Freundin Ariane, mit der ich viiiiiiiiiiiiiiel Spaß und gute Gespräche hatte. Tut einfach gut, so ein Freundinnen-Nachmittag. :o)

Den Frühling konnten wir so richtig fühlen, sehen, hören, riechen....

Mit Ariane habe ich schon tolle Ausflüge unternommen. Wir interessieren uns beide für Übersinnliches und sind beide sehr kritisch, es tut

einfach gut, sich nach und während einer Veranstaltung auszutauschen. Eine meiner schönsten Erfahrungen war die mediale Ausbildungswoche in Stanstead, England am Arthur Findlay College. Wie wir dorthin gekommen sind, erzähle ich wahrscheinlich in den nächsten Wochen, denn dann werde ich ein ganz besonderes Buch vorstellen, was dabei eine große Rolle spielt.

So, jetzt ziehe ich noch die Karte des Tages:

Die habe ich mir gewünscht!! Hah - das klappt ja wunderbar. Der Text: "Höre nie auf zu träumen. Träume sind Landschaften deiner Möglichkeiten!" Es ist eine meiner Lieblingskarten - die Farben sprechen mich sehr an und die Karte erinnert mich daran, dass ich mich jederzeit aufmachen kann zu Neuem, zu einem Traum, der mir jetzt entspricht. Und dass ich unendlich viele Möglichkeiten auf dieser Welt habe. Toll! Was für ein schöner Tag!

Herzensgrüße aus Köln

Anja Kolberg

Montag, 12 März, 2007

Montag-Morgen-Blues

Ich hatte ein richtig tolles Wochenende:

Samstag Abend haben wir Guidos Schwester und ihren Verlobten zum Abschlussball begleitet. 11 Jahre haben wir nicht mehr getanzt und uns sind wahrhaftig noch einige Tänze eingefallen. Ich habe zum Glück einen Mann, der gerne das Tanzbein schwingt. (Als wir uns frisch kennen gelernt hatten, feierte meine Freundin Maja Hochzeit. Nachdem Guido mit mir so lange getanzt hat, bis ich nicht mehr konnte, tanzte er mit den anderen Frauen und als die auch nicht mehr konnten, war der Bruder der Braut :o) drann...). Bis zum Tanzkreis haben wir es in der Tanzschule geschafft und dann wegen der zusätzlichen Belastung durch mein Abendstudium damit aufgehört. Hach, das hat richtig Spaß gemacht am Samstag! Vielleicht kommen wir ja wieder auf den Geschmack. Vor einer Woche war ich samstags mit meiner Freundin Martina in der Disco - Ü30-Party. Das hat so gut getan, zu tanzen. Zwei tolle Samstag Abende also. :o)

Gestern habe ich es mir im tollsten Sonnenschein im Garten gut gehen lassen. Der Bach plätscherte, die Vögel zwitscherten, auf der Nase sind einige Sommersprossen entstanden. Ich habe einige neue Entwürfe gemacht und zum Abschluss noch ein Stück Havanna-Torte mit meinem Mann auf der Terrasse gegessen. :o)

Aber heute morgen habe ich schlechte Laune. Einfach so! So ein Mist! Ich verstehe das nicht. Obwohl ich gut geschlafen habe. Obwohl draußen bombiges Wetter ist. Obwohl ich ein super Wochenende hatte. Obwohl ich mich heute nachmittag mit meiner Freundin Ariane treffe. Arg! Das ärgert mich maßlos! Ich will jetzt auch erst gar keine Tageskarte ziehen, sondern gehe erst mal mit Minu Gassi. Vielleicht hilft ja die frische Luft, das Vogelzwitschern, die Sonne... Inzwischen bin ich zurück, hatte zum Glück im Postfach das neue "Mein schöner Garten-Heft", mit dem ich mich erst mal auf die Terasse gesetzt habe. Milchkaffee und Schokobrötchen dazu und durch die neue Zeitschrift geblättert. Weiter geht's. Jetzt geht es schon ein bischen besser, aber so wirklich gut ist es noch nicht...

Also versuche ich es mit der Karte des Tages:

 

Ich ziehe wieder die Karte "Vertraue deinen Gefühlen!", die ich letzte Woche schon mal hatte. Ja, vielleicht ist es das: Mich nicht zu etwas heute vormittag zu zwingen, sondern zu akzeptieren, dass ich trotz all dem Positiven schlechte Laune haben darf. Und mir heute mehr Ruhe gönne, als ich mir geben will. Mir fällt bei einem Blick in den Kalender auf, dass ich diese Woche meine Tage bekomme und da brauche ich vorher immer mehr Ruhe. Die gebe ich mir selten, aber ich spüre, je mehr ich das mache, desto weniger Schmerzen habe ich.

Danke für den Hinweis!

Eine be-ruh-igte Anja Kolberg wünscht Ihnen einen zauberhaften Start in die Woche!

Samstag, 10 März, 2007

Unzufrieden mit mir selbst...

 ... bin ich heute morgen. Warum? Weil ich mit den Postkarten nicht so schnell vorwärts komme, wie ich will. Eigentlich ist alles ganz einfach. Die Dinge, die ich tun will, sind klar. Aber ich tue sie nicht. Irgendwie geht es nicht, immer fällt mir etwas anderes ein, das ich tun könnte. Nachdem ich auch noch den Schreibtisch aufgeräumt habe, also der Blick frei ist auf die Arbeit - merke ich: Ich bin immer noch nicht weiter... Ich will Reinzeichnungen machen, noch mehr Entwürfe...

Ich komme bei Projekten am schnellsten vorwärts, wenn ich einen Termin habe. Das war für mein erstes Seminar ebenso wie für meine beiden Bücher oder den erste Kalender.... Es gibt einen Punkt, wann ich fertig sein "muss". Und dann bin ich zu dem Termin auch fertig. Ich könnte kontinuierlich daran arbeiten, aber meistens mache ich den Hauptteil der Arbeit kurz vor Schluss. Dann sprühe ich vor Energie, Kreativität. Dann fluppt alles, was vorher einfach nicht klappen wollte. Ich warte noch auf eine Terminbestätigung...

Hm, jetzt habe ich aber als Karte des Tages keine von meinen "Mach eine Pause - zum richtigen Zeitpunkt fließt alles von alleine"-Karten gezogen. Denn die dachte ich, passt ganz gut. Nein, ich ziehe die Karte: "Mach's einfach! Alles wird gut!". Toll! Grummel. Mist!

Es geht da wohl um was anderes, was mir heute weiterhilft. Irgendwann kann ich vorm Tun wohl nicht mehr weglaufen... Nachdem ich mich von meinem Trotzanfall, dass ich eine andere Karte haben wollte, erholt habe, gucke ich mir die Karte, die ich gezogen habe, noch einmal an. Ein Junge öffnet eine Türe, drinnen ist es dunkel und er lässt das Licht hinein. Das wirkt zuversichtlich auf mich wie ein Hinweis, dass es gut wird, wenn ich mich diesem neuen Thema für mich öffne. Und es steht dort: "Mach's einfach!" Das hat zwei Bedeutungen für mich. Die Dinge zu tun und nicht lange darüber nachzudenken, für und wieder für diese oder jene Umsetzung zum xten Male durchzuspielen, sondern Gedanken bei Seite und losgeht's. Einfach anfangen. Nicht auf den perfekten Moment, die perfekte Vorgehensweise warten, sondern handeln. Und dadurch herausfinden, was gut geht und was nicht. Dazu passt auch das "EINFACH" im Satz. Nicht kompliziert, nicht perfekt. Einfach. Das ist erleichternd.

"Alles wird gut." ist der zweite Satz. Der tut mir gut. Er sagt mir: Egal wie ich es mache: Es wird gut werden. Egal, ob ich die Herausforderungen auf die eine oder andere Weise löse - alles wird gut.

... jetzt gehe ich erst mal mit dem Hund und frühstücke danach gemütlich mit meinem Mann ... und wenn ich danach nicht loslege, weil ich überlege, wie ich es am Besten mache, erinnere ich mich an meine Tageskarte...

Die Anja

Freitag, 09 März, 2007

Gehe deinen Weg.

Er bringt dich in deinem Rhythmus zu deinem Ziel.

Meinen Weg gehen, nicht den von Anderen.

Meine Geschwindigkeit. Meine Pausen. Meine Schrittlänge.

Mein Rhythmus trägt mich zu meinem Ziel.

Zeit, den Weg zu ertasten. Zeit, meinen Rhythmus zu finden. Zeit, mich selbst zu finden.

Ich gehe meinen Weg.

Anja Kolberg

Donnerstag, 08 März, 2007

Mir selbst vertrauen

"Vertraue DEINEN Gefühlen" so der Text meiner Tagespostkarte. Mir gefällt die Idee, mir jeden Tag eine Postkarte aus meiner Postkartenset Edition Nr. 1 zu ziehen - als Impuls für den Tag - und wenn es geht, hier im Blog darüber zu schreiben.

Wenn ich die Karte hier sehe, denke ich an deren Entstehungsprozess. Für all die Postkartentexte habe ich meine Tagebücher und Notizen zu meiner beruflichen Veränderungsarbeit durchgeschaut und die Texte herausgesucht, die mich zu dem Zeitpunkt am stärksten berührt haben.

Immer wieder hinterfrage ich mich selbst, glaube nicht an mich, zweifle an mir. Diese Karte hier sollte eine Bestätigung sein, dass die eigenen Gefühle stimmen. Die unterschiedlichen Mohnblüten, die sehr zart, zerbrechlich, aber auch sehr ins Auge fallen, sind für mich ein Spiegelbild der unterschiedlichen Gefühle. Seinen eigenen Gefühlen zu vertrauen - bedeutet für mich auch, dass sie eine Berechtigung haben, egal, welche Gefühle es sind - Begeisterung, Freude, Wut, Angst, Zorn, Zweifel - und dass mir die Gefühle etwas sagen wollen, sonst wären sie nicht da. "Vertraue DEINEN Gefühlen" heißt für mich, nicht den Gefühlen und Meinungen Anderer mehr Gewicht geben als meinen eigenen.

Ich war mit der Karte sehr zufrieden. Doch ich musste, bevor ich die Postkarten in die Druckerei gegeben habe, jemand anderem noch die Karten zeigen. Ich wünschte mir ein Feedback als Bestärkung. Dafür habe ich mir meinen Bruder ausgesucht. Wir beide verstehen uns gut, lieben beide das Fotographieren, Gestalten... Er hat viel Begeisterung gezeigt und mich ermutigt. Doch genau bei dieser Karte hatte er so einiges auszusetzen. Und was mache ich? Ich war schon drauf und dran, an mir zu zweifeln und überlegte, ob ich die Karte nach seinen Anregungen ändern soll. Da saß ich vor dem Bildschirm, schaute auf die Karte und las den Text durch. "Was steht da, Anja?", fragte ich mich. "Vertraue DEINEN Gefühlen." Ja, und meine Gefühle waren, bevor ich sie zeigte: Die Karte ist toll und stimmig. Warum zweifelte ich wieder an mir? Es kam mir plötzlich wie eine Prüfung vor. Ja, das war's: Ich mache jetzt, was ich schreibe und vertraue mir und meinen Gefühlen. Ich habe die Karte so gelassen wie ich sie gemacht habe. Das war ein unbeschreiblich gutes Gefühl.

Dieses Ereignis hat sich in mein Gedächtnis gebrannt. Eine wunderbare Erfahrung und Ermutigung, meinen Gefühlen, mir selbst zu vertrauen.

Diese Erinnerung begleitet mich heute durch den Tag.

Ihre Anja Kolberg

Mittwoch, 07 März, 2007

Zuhören

"Menschen, die zuhören, schenken Heilung für die Seele." so lautet der Text einer meiner Postkarten.

Die habe ich mir als meine persönliche Tageskarte gezogen. Gleich zweimal ist sie mir heute schon begegnet. Zeit, darüber zu schreiben.

Aus meiner Erfahrung ist das Zuhören einer der wichtigsten Elemente im Coaching. Warum? Weil ich glaube, dass der Mensch selbst der beste Experte für seine Situation ist und er die Lösung in sich trägt. Weil er nicht noch einen Tipp von außen braucht und ich es nicht besser wissen kann und will. Und die Lösung ins uns braucht Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr zum Zuhören. Dann zeigt sie sich auch.

Ein anderer Aspekt des Zuhörens: Erkennen, ich bin nicht alleine. Gestern traf ich mich mit einer Kollegin in einem herrlichen Café in Köln-Sülz. So jedes viertel Jahr machen wir einen Termin aus. Und es hat mir so gut getan, von mir und dem zu erzählen, was in der letzten Zeit passiert ist und ihr hat es umgekehrt gut getan, dass ich ihr zugehört habe. Wir beide habe so einige Parallelen in unserem jetzigen Leben festgestellt und das war herrlich erleichternd. Menschen finden, die ähnliches durchleben, ähnlich fühlen, Verständnis haben. Nicht mehr alleine da stehen oder als buntes Schaf der Herde, immer ein bißchen außen vor, immer ein bißchen an sich selbst zweifelnd.

Unser Umfeld kann uns manchmal nicht mehr zuhören. Warum? Weil sie unsere Leidensgeschichte schon x-mal gehört haben und sie ihnen an den Ohren heraus kommt. Weil sie mit ihrem Latein am Ende sind. Weil sie mit uns leiden und es ihnen jedes Mal wieder wehtut, wenn wir immer noch in unserer Situation festhängen und es nicht weiter geht. Mir wurde das kürzlich bei meinem Bruder deutlich: Ihm ging es schlecht, also ging es mir auch schlecht. Als es ihm besser ging, ging es mir selbst auch besser. Endlich aufatmen, ich konnte mich wieder auf mich selbst konzentrieren. Musste mir keine Sorgen mehr machen. Das passiert einfach, egal wie geschult ich bin. Je näher mir der Mensch ist, dem es schlecht geht, desto mehr berührt es mich.

Es gibt aber auch Situationen, da will man leiden und (!) keine gutgemeinten Ratschläge hören. Da braucht man jemand, der einem "nur" zuhört. Doch dazu braucht man diese Information vom Anderen. Gut ist, wenn ich dann als "Leidende" meinem Gegenüber sage: "Ich brauche jemanden zum Zuhören. Bitte keine Tipps und Hilfestellungen. Ich weiß, die Zeit geht vorüber. Bitte nur zuhören und wenn du kannst, sag mir, dass du mich verstehst, sonst sag nichts." Und wenn ich als Zuhörende diese Information nicht habe und spüre, dass ich will dem anderen helfen will und mir x gute Lösungen einfallen, die der andere aber nicht hören will, kann ich ja fragen: "Was erwartest du von mir? Soll ich zuhören und sonst nichts sagen? Willst du einen Rat? Ich mache mir Gedanken, wenn ich höre, dass es dir schlecht geht. Du hilfst mir beim Zuhören, wenn du mir sagst: Jetzt leide ich, die Zeit geht vorüber und ich brauche jetzt nur ein offenes Ohr ...."

Die Seelenhygiene des Zuhörenden ist für mich auch noch ein wichtiger Aspekt. Was ich damit meine? Wenn ich etwas erzählen will, den anderen zu fragen, ob er Zeit hat, um mir zuzuhören. Und auch Interesse am Zuhörenden zeigen und die Bereitschaft, auch ihm zuzuhören. Es bedeutet für mich auch, "Stop" zu sagen, wenn ich als Zuhörende einfach nicht mehr zuhören kann. Sehr wichtig finde ich auch, dass ich als Erzählende ein Verständnis dafür entwickle, dass das, was ich erzähle, etwas mit dem Zuhörenden macht, es nicht spurlos an ihm vorüber geht. Ich spreche hier nicht von Erfolgserlebnissen oder lustigen Sachen, die ich erzähle, sondern von Unzufriedenheit, Veränderungsprozessen, von Angst, von Schmerz, von Sorgen, von Nöten, von Krankheit. Der Zuhörende trägt etwas mit mir, in dem er zuhört. Deswegen finde ich wichtig, das Umfeld in ernsten Situationen nicht zu sehr zu strapazieren, sondern auch die Verantwortung zu übernehmen und mir professionelle Zuhörer zu holen, die nicht von meinen Gefühlen und meiner Situation so betroffen sind wie vielleicht die Familie oder Freunde.

Gute Zuhörer? Menschen, die sich Zeit nehmen. Die fragen: "Wie geht es dir?" und diese Frage ehrlich meinen, weil sie wirkliches Interesse zeigen. Durch ihr Zuhören. Die mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit da sind und nicht gleichzeitig auf den Bildschirm schauen, durch die Gegend starren, am Handy rumfummeln, auf den Tisch blicken oder einem ins Wort fallen und von sich selbst erzählen. Menschen, die einen anschauen, einen bestätigen, einen ausreden lassen - anerkennen, dass man sein darf wie man ist. Durch zuhören dem anderen Achtung schenken. Dann kann die Seele durchatmen und macht sich auf den Weg der Heilung.

Es ist ein Glück und großes Geschenk, solche Menschen um sich zu haben. Das müssen nicht viele sein. Manchmal ist es auch ein Tier, das uns anschaut und in den Augen so viel Verständnis transportiert, dass man sich verstanden fühlt. Es kann auch die Natur sein, der Wald, ein Stein, eine Muschel, der Regen, ein Weg.

Ich bin froh, dass ich Menschen habe, die mir mit ihrem ganzen Herzen zuhören und danke meiner Mutter, dass sie mir diese Eigenschaft mit auf den Weg gegeben hat.

Anja Kolberg

Dienstag, 06 März, 2007

Kleine Macken...

... machen liebenswert!

Erinnern Sie sich an die frühere Kollegin von mir, auf deren 60. Geburtstag ich nicht gegangen bin, weil ich mich bei dem Gedanken auf viele unbekannte Menschen zu treffen nicht wohl fühlte? (Die Geschichte stand in einem meiner Newsletter.) Die sagte bei einem folgenden Treffen zu mir: "Jeder hat doch eine Macke. Der eine hat dies, der andere das. Das macht doch nichts." Ups. Ich und eine Macke? Ich, die es möglichst allen recht machen will? Dadurch, dass ich auf mich gehört hatte, statt das zu tun, was man allgemein bei einer solchen Einladung erwartet, hatte mein güldener Schein eine Macke bekommen. Herrlich. Endlich.

Und so erschreckend das im ersten Moment für mich war, es war auch erleichternd, nicht mehr perfekt sein zu müssen. Ich will mir kleine Macken gönnen und vor allem dazu zu stehen. Warum? Weil sie wirklich liebenswert machen. Und weil es gut tut, Macken zu haben. Ich kann aufatmen. Stehe nicht mehr unter Druck, es allen recht machen zu wollen. Ich bin ein Mensch. Ich lebe.

Und mir fällt auf, dass perfekte Menschen mit hohen Ansprüchen sehr anstrengend auf mich wirken (wahrscheinlich, weil ich mich selbst darin wieder erkenne...). Warum? Weil sie auf Andere unbewusst Druck ausüben und ihnen zeigen, dass sie nicht so gut sind, weil sie ihr Leben, ihre Aufgaben nicht so perfekt schaffen. Hm. Und mir fällt auf, dass ich Menschen mit Macken mag, weil ich mich dann auch mehr so zeige wie ich bin. Ich kann mich fallen lassen.

Herrlich! Ich wünsche mir einen Tag, an dem ich zu meinen Macken stehe - und mich so noch mehr liebe und anerkenne wie ich bin. Ein guter Schritt!

Ihre Anja Kolberg

Montag, 05 März, 2007

Donnerwolken

"... es gibt so Dinge im Leben, die können von mir aus wegfallen", sagt meine verletzbare Seite. Zum Beispiel, wenn ich ein Projekt zeige und mir ein Feedback wünsche. Lob natürlich, aber das sage ich nicht. Und da mein Gegenüber - zum Beispiel mein lieber Mann - weder psychologisch geschult ist noch seine telepathischen Fähigkeiten ;o) einsetzt, sagt der, was ihm in den Kopf kommt und nicht das, was ich hören will...

Und er nennt all das, was ich alles besser machen kann. Sie glauben gar nicht, wie empfindlich ich dann bin. Ich wünschte ja, Kritik würde mich kalt lassen. Ist aber nicht so. Es fühlt sich an, als breche innerlich eine Welt zusammen, als trampelt einer auf einer kleinen Pflanze herum... Schnief. Grummel.

Bis ich mich von dem Schock erholt habe, brauche ich etwas Zeit... Bin ja selbst schuld, wenn ich frage, ohne konkret zu benennen, was ich hören bzw. nicht hören will. Und mir fällt auf, dass ich meinem Partner gegenüber manchmal auch so bin: Sehe alles, was nicht so toll ist, anstatt zu bestärken, was positives da ist, was mir gefällt und was alles schon geschafft ist.

Was ich meinem Mann gezeigt habe? Meine Strichzeichnungen. Die möchte ich nämlich als Postkarten-Serie auf den Markt bringen. Seit dem ich das plane, nehme ich sie genau unter die Lupe, statt wie vorher: Einfach zu machen. Warum frage ich auch nach? Klar, weil ich mir Bestärkung und Ermutigung wünsche.

Als ich mich beruhigt habe, frage ich konkret nach dem, was ihm gefällt. Und dann höre ich, dass das ganz viel ist. Mein Grummel löst sich unglaublich langsam auf. Mensch, so eine Kritik bleibt an mir kleben wie Harz. So richtig frei machen kann ich mich nicht. Weil ich perfekt sein will, es möglichst gut machen.

Ich erzähle meiner Freundin Martina davon und die sagt genau das, was mein Herz hören will: "Deine handgemalten 'Männeken' sind einfach perfekt. Eben weil sie unperfekt sind und die Zeilen von Dir aus dem Leben gegriffen sind und den Nagel auf den Kopf treffen." So langsam richtet sich das Pflänzlein wieder auf.

Ich wurde wieder einmal daran erinnert, wenn ich mir Feedback hole, genau zu sagen, was ich hören will und was nicht. Und auch daran, wie ich mit Feedback umgehe, das mir nicht gut tut. Ist es ungefordert? Hilft es mir weiter? Zieht es mich herunter? Wie nah lasse ich es an mich heran?

Kann ich differenzieren und sagen, dass es die Meinung des anderen ist, die konträr zu meiner sein darf und ich trotzdem weitermache wie bisher? Ich bleibe in meinem inneren Gleichgewicht, höre zu, lasse abprallen, was mir nicht gut tut und nehme auf, was mich weiter bringt. Soweit der Plan...

Ich wünsche Ihnen einen sonnige Tag und wenn störende Wolken am Himmel sind, dass sie bald vorüber ziehen oder sich auflösen.

Anja Kolberg

Donnerstag, 01 März, 2007

Ein neuer Monat!

Sie glauben gar nicht wie sehr ich mich freue, dass ein neuer Monat angebrochen ist. Mein Lieblingsmonat!! Das mag natürlich auch daran liegen, dass ich im März geboren bin, aber vor allen Dingen, dass die Natur grüner wird, sich unzählige Frühlingsblumen zeigen.... Schön!

Auf den Tischkalender bewegt sich auch etwas:

Voller Vertrauen reckt sich auf dem Tischkalender "Sein" eine Osterglocke dem Leben entgegen. Auch ich will diesen Monat Vertrauen haben, dass sich alles fügt wie ich es mir wünsche. Dass eine Kraft, größer als ich, dafür sorgt, dass ich immer das bekomme, was ich wirklich brauche.

Vertrauen haben ist eine große Aufgabe.



"Liebe - und tu, was du willst." - so ermutigt Augustinus von Hippo mich im Tischkalender "Leben" auf mich selbst zu hören. Und er erinnert mich daran, dass ich aus einer bunten Palette meines Lebens das auswählen kann, was ich wirklich will und dies mit meiner ganzen Liebe zu tun!

Was mache ich wirklich mit Liebe?

Einen zauberhaften März voller Frühlingsgefühle!

Anja Kolberg

Mittwoch, 28 Februar, 2007

Coaching-Ausbildung

Interessieren Sie sich für eine Coaching-Ausbildung und Sie haben Schwierigkeiten, die passende zu finden?

Kein Wunder, die Coaching-Ausbildungslandschaft in Deutschland ist riesig. Es gibt nicht die eine Grundausbildung wie wir das z.B. aus der Berufsausbildung kennen. Im Prinzip kann jeder Coachingausbildungen anbieten. Das birgt natürlich viele Vorteile (zum Beispiel Vielseitigkeit und Freiheit), aber auch Nachteile wie zum Beispiel eine Entscheidung zu finden, ob und welche denn für einen selbst die richtige ist.

Christopher Rauen führt eine Datenbank, die einen Überblick über Ausbildungen gibt. Jedoch sind darin alle auch nicht zu finden.

Viel Freude beim Stöbern und Orientieren!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg
Thema: Blog - 2007, 1. Halbjahr

Glück am Himmel

Ein Regenbogen strahlt mich bei dem stürmisch regnerischen Wetter in Köln an.

Schöner Einstieg in den nahenden Feierabend!



.... und eine viertel Stunde später schenkt Petrus mir dieses Bild: Sonne, blauer Himmel, einige Restwolken. :o) Das wird immer besser. Sonnige Vorzeichen!

Einen schönen Feierabend!

Anja Kolberg

Samstag, 24 Februar, 2007

Es wird Frühling!

 Haben Sie auch schon das erfrischende Lied eines Singvogels gehört? Ich hatte ein paar Mal bei unserem Gassigehen das Vergnügen. Herrlich! Dazu noch ein paar wärmende Sonnenstrahlen! Honig für meine Seele! Mit großer Lust schaue ich in den Garten, Schneeglöckchen blühen im Rasen, die ersten Krokusse sind auf, jede Mengen Zwiebelblüher strecken ihre Hälse durch die Erde an die frische Kölner Luft. :o) Der Frühling ist meine Lieblingsjahreszeit - oder vielmehr das Ende des Winters. Wenn alles wächst und zu neuem Leben erwacht!

Einen traumhaft schönen Vorfrühlingstag!

Ihre Anja Kolberg

Montag, 19 Februar, 2007

Urlaub beendet

Schön war die Woche im Südlichen Schwarzwald bei Titisee-Neustadt. Ganz spontan haben wir uns entschlossen, eine Woche Pause zu machen. Da es karnevalsbedingt ruhig war, klappte das auch.

Herrlich! Es hat meinem Mann, unserem Hund Minu und mir richtig gut getan.

Ab unserer Ankunft am Samstag bis Donnerstag morgen hat wir extremen Dauerregen. Hm. Auch wenn wir nicht mit Schnee gerechnet hatten, so viel Regen war doch schon heftig. Wir hatten aber zweimal das Glück beim Spazierengehen trocken zu bleiben - wir sind ja schon mit kleinen Lichtblicken zufrieden. :o) Und beim Spazierengehen gab's einen Morgen sogar einen traumhaften Weitblick auf die Alpen. Toll! :o)

Dienstag sind wir trotz Schmuddelwetter zum Schauinsland, einem Berg in der Nähe von Freiburg gefahren. Bei uns vor der Türe: Regen und am Feldberg und am Schauinsland: Schnee! Meganebel! Wow! Damit hatten wir nicht gerechnet. Auch wenn wir keine Skihasen sind: Zum Anschauen war's schön. Wir konnten kaum weit sehen, dafür gab es gespenstisch tolle Nebenausblicke und Minu hatte einen Mordsspaß im Schnee. Sie hüpft dann wie wild herum und frisst Schnee für ihr Leben gern. Kein Wunder, ich liebe Eis ja auch... ;o)

Nach anfänglicher Traurigkeit über das miese Wetter wurde uns im Nachhinein klar: Das schlechte Wetter war gut, weil wir uns dadurch so richtig ausgeruht haben, viel geschlafen, rumgelümmelt... Und ab Donnerstag morgen: Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein. Wir sind nochmal zum Schauinsland gefahren: Der Schnee war innerhalb von zwei Tagen fast weg. Dafür gab's jetzt eine bombig weite Aussicht. Wow! Das hatten wir vorher durch den Nebel alles gar nicht gemerkt. Was für ein Geschenk!

In der Zeitung "Naturfoto" hatte ich einen Bericht über die schiefen Weidbuchen am Schauinsland gesehen. Die haben mich fasziniert und die Bäume wollte ich unbedingt fotographieren. So richtig fündig sind wir nicht geworden. Aber diese hier kommen denen schon sehr nahe: Genial. Mein Fotographenherz? Es strahlte!

Und dann sind wir noch zum Todtnauer Wasserfall spaziert. Sowieso floss von allen Bergen Wasser ins Tal, aber dieser Wasserfall übertraf alles. Mit 97 Metern ist er der höchste Naturwasserfall Deutschlands. Diese Naturgewalt - unbeschreiblich. Tränen liefen mir über die Wangen, so beeindruckt und berührt war ich von der Schönheit der Natur. Ich bin so dankbar, dass wir genau an diesem Tag da waren, als strahlend blauer Himmel war, die Sonne schien und die Wassermassen mit einer unbeschreiblichen Kraft ins Tal stürzten. Yipieh! Die Gönner des Todtnauer Wasserfalls hatten sich was tolles überlegt: ergonomische Holzliegen direkt am Wasserfall. Trotz Nässe habe ich mir eine Liege trockengeputzt und mich diesem atemberaubenden Schauspiel hingegeben: Sonne, blauer Himmel, Gischt, Regenbogen, kleinste Wassertröpfchen, ohrenbetäubendes Rauschen - Wow!

Abgeschlossen haben wir den Tag mit einem Sonnenbad und Kaffee und Kuchen auf unserem Südbalkon an der Ferienwohnung, den wir jetzt endlich genießen konnten.

Schön, dass heute, am Rosenmontag, noch ein "ruhiger" Tag ist, bevor es morgen wieder losgeht. (Übrigens waren wir sehr überrascht, wie viel Karnevalsaktivitäten im Schwarzwald waren!)

Einen schönen Karnevalstag!

Ihre Anja Kolberg

Donnerstag, 08 Februar, 2007

Wünschen lohnt!!!

Vor einigen Tagen habe ich mir einen "alten Hasen" gewünscht, der mir Fragen zum Vertrieb von Postkarten beantworten kann.

Kurz vorher hatte ich einige Anfragen losgeschickt und dann nicht weiter darüber nachgedacht...


Bis es *pling* machte und eine sehr nette Mail im Eingangsfach war. Zwei Tage später ein Telefonat - ich war erstaunt und erfreut: Es war wahrhaftig ein alter Hase in diesem Geschäft!!! Mein Wunsch hatte sich erfüllt! Ich bin darüber sehr dankbar und glücklich. Wünsche erfüllen sich!! Das habe ich nicht das erste Mal erfahren.

Wichtig ist, dass ich mir darüber klar werde, was ich will und meine kühnsten Träume aufschreibe oder ausspreche. Dazu gehört Mut und eine Prise Impulsivität. Warum? Nun, um den Verstand mal kurz auszuklinken (denn der erzählt einem ja erst mal, warum etwas nicht geht...).

Und dann mache ich irgendetwas, das nicht direkt mit meinem Wunsch in Verbindung steht - wie eine Mail losschicken, jemanden von meinem Wunsch erzählen... Und schon setzt sich etwas in Bewegung.

Also: Nicht groß grübeln wie sich mein Wunsch erfüllen könnte, sondern einfach anfangen. Handeln. 

Von Herzen aus Köln

Anja Kolberg

Für Miriam

Für eine treue Leserin und Kundin ein ganz individuelles Bild

Sonne aus Köln

Anja

Erstellt durch: Anja Kolberg
Thema: Blog - 2007, 1. Halbjahr

Es schneit!

Schnee in Köln - eine Seltenheit. Seit heute früh hört es nicht mehr auf zu schneien. Wow! Jetzt müssen nur noch die Straßen frei werden und alles ist superklasse! Deswegen fahre ich heute mal mit Bus und Bahn. Auch was feines.

Einen schööööönen Schneetag aus Köln

Anja Kolberg

Samstag, 03 Februar, 2007

Liebe

Fühlt im Herzen nur Liebe für andere.
Je mehr ihr das Gute in ihnen seht,
um so mehr werdet ihr euch selbst
zum Guten ändern.

Paramahansa Yogananda

(Briefumschlag des Pranahaus-Kataloges)

Februar

Der erste Monat des neuen Jahres ist ins Land gezogen. Jetzt zeigt der Februar sein schönes Kleid. Zeit für den Wechsel der Kalenderblätter:o)

Auf dem "Sein"-Kalendern streckt sich eine Krokusblüte dem Sonnelicht entgegen.

Auf einer Wiese beim Spazierengehen habe ich die ersten Krokusse bereits entdeckt.

Die Tage werden länger, bald ist die Hälfte vom Winter rum.



Der Winter zeigt sich im Kalender "Leben" von seiner schönsten Seite: Von der Sonne beleuchteter Schnee und die klare Struktur eines Winterbaumes.

Hier in Köln liegt zwar kein Schnee, aber so kann ich den Winter aus der Ferne genießen und mich erinnern wie sich diese kühle Freude anfühlt.

Einen zauberhaften Februar voller Lichtspiele für Sie!

Anja Kolberg

Samstag, 27 Januar, 2007

Unglücklich auf einer Stelle festhängen

Auf meiner vorletzten Arbeitsstelle: Das Unternehmen war frisch gegründet mit großartigen Prognosen. Ich war die erste Mitarbeiterin, zuständig für den kaufmännischen Aufbau. Mein Chef managte den Vertrieb und führte die Einkaufsverhandlungen mit Frankreich. Das alles war sehr spannend.

Ich freute mich auf die erste Kollegin, prophezeit in den ersten sechs Monaten. Die kam auch - aber nicht wie versprochen für das Büro, sondern für den Außendienst.

Ich war unglücklich. Alleine. Keine Kommunikation. Und unterfordert. Denn irgendwann waren die Abläufe strukturiert, die Buchhaltung eingerichtet, die neue Software eingeführt und lauffähig... Weit und breit keine Kollegen im Büro in Sicht. Aber dafür vermeintlich rosige Aussichten (die aber erst mal gar nicht eintrafen) und gutes Gehalt. Wenn das Unternehmen dann mal richtig gewachsen war, malte ich mir aus, was hätte ich dort super Entwicklungsmöglichkeiten. Aber wie lange dauerte das noch: Vielleicht ein Jahr? Vielleicht zwei? Vielleicht aber auch drei? Ich war so zerrissen zwischen dem Verlockenden, was ich aber noch gar nicht hatte und dem, was war: Meinen Gefühlen. Meiner Unzufriedenheit.

Irgendwann entschloss ich mich, nochmal die Schulbank zu drücken: Ein Abendstudium zur staatlich geprüften Betriebswirtin. Ein halbes Jahr später nahm ich mir ein Beispiel an einer Studienkollegin: Die hatte die Arbeitszeit reduziert. Das deckte sich nicht mit den Vorstellungen meines Chefs. So schaffte ich endlich den Absprung. Ich schob alle "könnte" auf Seite und kündigte endlich. Ohne einen neuen Job. Eine unbeschreiblich große Herausforderung für mich. Zwar wäre ich durch meinen Mann abgesichert, falls alle Stricke reißen sollten, aber ich wollte weiterhin unabhängig sein und auf keinen Fall arbeitslos werden.

Drei Monate hatte ich Zeit, etwas Neues zu finden. Eine anstrengende Zeit. Vorstellungsgespräche. Mein Nachfolger (der witzigerweise am gleichen Tag geboren war wie ich! *huhu Frank*) wollte eingearbeitet werden... Ein Jahr hatten mein Mann und ich zudem ein Haus renoviert, der Umzug stand an. Mein Kraftelexier in der Zeit: Ein zweistündiges heißes Bad am Abend.

Bei den Stellenangeboten war so gar nichts dabei, was mich wirklich ansprach. In all der Bewegung, die um mich herum war, nahm ich mir einen Tag Urlaub und schrieb mir auf, was ich gerne für eine Arbeit haben wollte: 3 Tage einen anspruchsvollen Job in einer tollen Unternehmensberatung, die mich im Studium unterstützte, zu einem guten Gehalt. Wem ich davon erzählte, der sagte: "So was gibt's nicht. Das klappt doch nicht." Doch ich schnappte mir die gelben Seiten und telefonierte, bis die Leitung glühte. Am Nachmittag hatte ich viele Absagen erhalten, aber auch einige Adressen, die meinen Wünschen entsprachen und auch noch Bedarf hatten. :o)

Zwei Tage bevor ich meinen alten Arbeitsplatz verlies, unterschrieb ich den Arbeitsvertrag bei den Kienbaum Management Consultants in Düsseldorf. Und eine besondere, wertvolle, erfahrungsreiche und lehrreiche Zeit mit vielen netten Kolleginnen und Kollegen begann!

Ich war übrigens die erste, die dieses Zeitmodell - 3 Tage in der Woche - in unserem Bereich lebte. Als ich mich nach 4 Jahren im Jahr 2000 vollständig selbstständig machte und das Unternehmen dafür schweren Herzens verließ, hatte nicht nur eine Kollegin, sondern auch mein neuer Chef dieses Modell für sich gewählt. :o)

Immer wieder habe ich die Erfahrung gemacht: Wenn ich nicht weiterkomme, halte ich an etwas fest. Von dem ich mir etwas verspreche, aber nicht weiß, ob es das jemals erfüllen kann. Etwas, von dem ich glaube, es ist richtig für mich, ich hab's ja verstandesgemäß gut. Vermeintliche Sicherheit. Und wenn ich dann erkannte, welchen hohen Preis ich zahlte und ich nichts zu verlieren hatte, sondern nur gewinnen konnte, lies ich los. Ich schloss eine Türe und eine neue konnte sich öffnen.

Der Raum dahinter war immer eine Weiterentwicklung. Immer ein Ausgleich für das, was ich losgelassen hatte. Der Weg - nicht leicht. Und :o) lohnenswert. Wenn der Absprung auch länger dauerte, als ich im Grunde aushalten konnte, kam er doch irgendwann.

Es lohnt sich, zu wagen. Vertrauen in die eigenen Gefühle zu haben. Loszulassen, was nicht mehr stimmt. Neue Wege zu beschreiten. Voller Leben, Sinn und Unvernunft. :o)

Nicht immer einfach.
Aber einfach stimmig.

Anja Kolberg

Mittwoch, 24 Januar, 2007

Ach hätte ich nur...

Als junges Mädchen bekam ich ein Sarah-Kay-Adressbüchlein geschenkt. Ich war davon so verzaubert, dass ich kaum wagte, etwas reinzuschreiben. Nein, dafür war es doch viel zu schade. Ganz vorsichtig habe ich die Adressen mit Bleistift eingetragen, damit ich sie ja wieder wegradieren konnte. Natürlich habe ich für's Radieren nicht den Sarah-Kay-Radiergummi benutzt. Der hätte ja schmutzig werden können. Irgendwann war Sarah-Kay out und ich hatte das Adressbüchlein gar nicht so richtig in Besitz genommen.

Diese Beobachtung habe ich im Laufe der Jahre noch öfter gemacht. Zum Beispiel ein besonders wertvolles Tagebuch erst mal nicht benutzen. Es könnte ja zu unwichtig sein, was ich reinschreibe. Ich werde es später einweihen, wenn der richtige Moment gekommen ist. Wenn etwas ganz besonderes ist.

Kleine Beispiele von denen es auch große gibt.

Ist es auch so mit dem Leben? Lebe ich mein Leben auch nur ganz vorsichtig, weil ich Angst habe, es könnte schmutzig werden? Ich könnte es verbrauchen? Warte ich auf den richtigen, den perfekten Moment, um etwas zu tun, das ich mir wünsche? Kommt der perfekte Moment, in dem alles gelingt, alles stimmt und ich keine Fehler mache?

Stehe ich irgendwann am Ende meines Lebens und denke: Ach hätte ich nur?

Nicht nur reden...

.. über die Dinge, die ich tun möchte. Sondern sie auch tun. Das ist nicht leicht. Manchmal habe ich ganz viele Ideen, die ich gar nicht alle umsetzen kann. Ich will mich dann auch gar nicht zwischen ihnen entscheiden. Es ist einfach zu anstrengend. Viel zu anstrengend.

Aus Erfahrung weiß ich, es kommt der Tag, an dem ich besonders Lust habe, eine meiner Ideen näher anzuschauen. Und dann entwickelt sie sich mit Leichtigkeit. Einfach so.

Und das liebe ich!

Einen zauberhaften Tag voller Leichtigkeit!

Anja Kolberg

Dienstag, 23 Januar, 2007

Mein graues Haar...

Kennen Sie das Lied "Ein graues Haar" aus der Abenteuerland-CD von Pur? [Hier können Sie in Lied 8 reinhören, wenn Sie nach unten scrollen] Es dudelt immer durch meinen Kopf, wenn ich an meine grauen Haare denke.

Ich mag meine Haare. Die Locken. Schön. Aber da gibt es etwas, mit dem ich ein Problem hatte: Ende 20 entdeckte ich mit Schrecken meine ersten grauen Haare. Ziemlich viele auf einmal. Mist. Ich werde alt! Irgendwann beim Frisör passierte es: Ich ließ mich zu einer Tönung verführen. Ich wollte mich jünger fühlen und mit Farbe kann man ja sooooo tolle Sachen machen. Hmhm.

Nach unendlich vielen Exerimentierphasen kam der Tag, andem ich mich mit der Farbe unwohl fühlte. Ich fühlte mich übertüncht. Nicht mehr echt. Warum will ich nicht zu meinen grauen Haaren, meiner "Weisheit" stehen? Warum nicht ganz echt sein? Warum damit nicht auch zu meinem "Alter" stehen? Aber ist das modern, graue Haare zu zeigen? Will ich unmodern sein? Werde ich dann in die Öko-Ecke gedrückt? Darf ich gegen den Strom schwimmen, wenn ich dazu gehören will? Klar, warum nicht! Will ich mich weiter verstellen, mich verstecken? Nein!

Kurz vor meinem 35. Geburtstag beschloss ich, die Farbe rauswachsen zu lassen. Ganz zu mir zu stehen. Zu meinen grauen Haaren. Es begann eine schreckliche Zeit: Die Farbe heraus wachsen lassen, den Ansatz zeigen. Abschneiden? Auf keinen Fall! Die Frisörin schlug vor, um die Zeit zu überbrücken, Strähnchen hinein zu machen. Ich sagte dazu ja, wenn es NICHT bunt aussieht (Horror für mich). "Nein, nein, auf keinen Fall." Als ich dann nach dem Auswaschen in den Spiegel schaute,

fielen mir fast die Augen heraus. Ich sah aus wie ein bunter Hund!! Die Frisörin: "Das sieht ja super aus!" Ich dachte, ich höre nicht richtig (und sah mir schon zu Hause eine Glatze scheren.) Nach meiner eindringlichen Aufforderung unternahm sie einen zweiten Versuch, das Bunte einzudämmen. Es ging gerade so eben, dass ich mich aus dem Laden traute. Ich habe mir geschworen, einem Frisör meine Haarfarbe nicht mehr anzuvertrauen.

Jetzt endlich, fast 2 Jahre später ist alles weg und ich freue mich über meine grauen Haare. Ich mag meine natürliche Farbe. Endlich keine roten Anteile mehr. Nur noch ich. Pur.

Ich mag das. Ich mag mich. Ich mag meine Farbe.

Das bin ich.

:o)

Anja Kolberg

Freitag, 19 Januar, 2007

Der Wind, der Wind...

... das himmlische Kind. Und das hatte gestern seinen hyperaktiven Tag!

Am Nachmittag dachte ich hier in Köln noch, dass es ja eigentlich geht. Bis um kurz vor sieben beim Nachbarn eine Tanne teils auf die Straße kippte. Mit vereinten Nachbarskräften haben wir sie von der Fahrbahn gezogen. Und als ich sah, dass in den Gärten hinter den Häusern ein riesig hoher Baum umgestürzt war, haben wir nur noch gehofft, dass nicht noch mehr passiert.

Wir haben Glück gehabt.

Ein großes Danke an all die Helfer, die gestern unermüdlich im Einsatz waren - nicht selten unter Einsatz ihres Lebens. Und all ihre Familien, die hofften, dass alle heil wieder nach Hause kommen.

Frisch belüftete Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Mittwoch, 17 Januar, 2007

Es tut gut und macht Spaß!

Mein neues Coachingkonzept, meine Klienten dort zu coachen, wo sie es möchten, macht richtig Spaß!

Am Freitag traf ich mich mit einer Klientin zum Anti-Karrierecoaching am Kölner Dom. Wind. Frische Luft. Spazieren gehen. Es war so angenehm und leicht. Toll.

Gestern ein Marketing-Coachingtermin im Café. Lebendig. Gemütlich. Anregend.

Diese Woche dann noch mehrere Treffen in einem schönen Seminarraum mit ganz viel Platz, sich auszubreiten und zu entfalten. Nächste Woche bin ich bei einer neuen Klientin zu Hause - per Telefoncoaching. :o)

Meine Entscheidung, mich von meiner Coachingwerkstatt zu lösen, war eine der besten Entscheidungen des letzten Jahres. Und ich habe mich damit so schwer getan. Und jetzt erlebe ich so viel Neues, Freiheit und Lebendigkeit.

Es tut so gut, auf sich selbst zu hören!

Ihre glückliche Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg
Thema: Blog - 2007, 1. Halbjahr

Montag, 15 Januar, 2007

Ein Engel & mein kleines Wunder :o)

Heute früh war zauberhaftes Wetter hier in Köln. Das erste Mal seit langer Zeit keimte in mir der Wunsch nach einem Fotoausflug auf. Da ich heute Nachmittag einen Termin hatte, wusste ich schon, dass daraus heute nichts wurde... So fotographierte ich die Schnittblumen auf dem Schreibtisch und bastelte eine E-Card daraus.

... dann heute vormittag das für mich kleine Wunder: Mein Termin wurde verschoben. Ich konnte wahrhaftig fotographieren fahren. Auf nach Leverkusen in meinen geliebten Japanischen Garten. Dort sah ich mir noch mal die Früchte der Platane an. Ich suchte die Bezeichnung des Baumes auf dem Schneeflocken-Bild aus dem Kalender Februar 2006 und dachte, es sei die Platane, weil sich die Früchte ähnlich sahen.

Kaum hatte ich heute Nachmittag den Wagen abgestellt, sah ich in einem Baumwipfel ein Vogelnest, das ich fotographieren wollte. Und was entdecke ich dabei? Es war der Baum mit den besonderen Früchten. Ja!

Keine Platane, das war klar, denn der Stamm hatte dafür nicht die typische Färbung. Toll, ich hatte den Baum wieder! Ich wünschte mir heimlich, dass das Rätsel dieses Baumes heute gelöst wird. Ich wollte einem der Gärtner über den Weg laufen, der mir meine Frage beantworten konnte. Bei den unzähligen Bäumen im Park sicherlich keine leichte Aufgabe.

Kaum war ich im japanischen Garten, da lief mir ein Gärtner über den Weg. :o) Ich bat ihm um seine Hilfe, zeigte die Fotos und er sagte: "Das muss ein Liquidambar sein. Ich habe aber oben ein Buch, da können wir genau nachsehen." Wir gingen zum Teehaus, unter dem sich ein Arbeitsraum befindet. Kurz vorher sagte er: "Wissen Sie was, wir gehen eben zu dem Baum hin, dann können wir noch mal genau nachsehen." "Danke, Sie sind ja wirklich ein Engel!" Ich war hocherfreut, dass ich nach zwei Jahren endlich eine Antwort bekommen sollte.

Er ging mit mir quer durch den Park (!) und wir fanden nicht nur den, den ich gesehen hatte! Wieder am Teehaus zeigte er mir die alten Buchschätze und kaum hatte ich das Buch aufgeschlagen, da stand schon "Liquidambar - Amberbaum". Was für ein Glück! Auf dem Rückweg fand ich wahrhaftig noch einen Amberbaum im Park. Wie lange hatte ich vorher danach Ausschau gehalten! :o)

Manchmal muss man sich nur etwas wünschen, damit es in Erfüllung gehen kann!

Hier noch zwei E-Card-Inspirationen von meinem Ausflug - im Japanischen Garten blühte die Schneekirsche:

Wünschen Sie sich was!

Anja Kolberg

Mittwoch, 10 Januar, 2007

Königlich...

... habe ich mich gestern Nachmittag gefühlt.

Ich habe den Geschenkgutschein meines Mannes eingelöst: Eine Ganzkörper-Ölmassage „Abhyanga“ bei meiner Kundin Bruni Quabach.

Ein Fest für die Sinne. Ich habe mich so wohl gefühlt in ihrer Praxis und konnte mich wunderbar entspannen. Worte, die mir einfallen, wenn ich an die Zeit bei ihr denke: Wärme, Wärme, Wärme, angenehme Berührung, Farben, die Seele fliegt, Entspannung, warmes Öl, Musik, Duft, Tee, angenommen sein wie ich bin. Hat das gut getan. So tief entspannt hatte ich schon lange nicht mehr. Danke!

Bin ich froh, dass FrauQuabach genau diesen Weg gegangen ist. :o) Wenn Sie auch mal genießen wollen: Hier ist ihre Webseite.

Montag, 08 Januar, 2007

Da bin ich wieder!

Puh, habe ich eine Woche hinter mir. Mein Einstieg in das neue Jahr war dieses Mal ganz besonders: Dienstag nach meinem Coachingtermin ging nichts mehr: Kopfschmerzen, Husten, Frost, Schwitzen... Mann! Dabei hatte ich so schöne Termine (u.a. mit der Freundin in die Sauna, ein Buchtreffen mit meiner Feng-Shui-Beraterin) geplant. Doch nur das nötigste im Büro ging, denn mein Körper hatte einen anderen Plan als ich... Ich bin ja so bockig dann, weil ich fit sein will. Musste mir aber eingestehen, dass so gar nichts geht und ich nur Minibrötchen backen kann. Im Bett.

Am Freitag Nachmittag ging es mir endlich besser (ich schlief endlich wieder nachts durch, konnte endlich richtig husten und die Nase lief.) Da bin ich schon glücklich und zufrieden. So kenne ich ja eine ganz normale Erkältung - denn die Quälerei vorher war einfach nur schlimm. Schnief! Das will ich so schnell bitte nicht nochmal haben, ja, lieber Körper?

Ich bin dann für so winzige Verbesserungen schon dankbar. Zum Beispiel wieder morgens mit Minu meine Runde zu drehen oder dass mein Kopf schmerzfrei wird und ich habe mich gefreut, dass ich mich wieder auf ein Buch konzentrieren konnte... Dann wird mir bewusst, wie gut ich es doch habe!

Das Leben ist schön!

Liebe Grüße von der immer fitter werdenden

Anja Kolberg



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