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Freitag, 20 August, 2010

Spätsommer-Impressionen

Heute früh war der Spaziergang mit unserem Hund durch die Natur ein Wechsel zwischen kühl und warm. Kühl das Gefühl auf der Haut, wenn wir unter dem Schatten der Bäume unterwegs waren, warm wie eine streichelnde Hand war das Gefühl, wenn wir uns durch die sonnigen Abschnitte unseres Weges bewegten. Welch eine Wonne!

Gestern am späten Abend im Garten: Ein Blick auf die Köpfe der Echinazea. Was ist das? Es wimmelte darauf. Bienen fliegen doch nachts nicht mehr, oder? Was war es dann? Ein wenig Licht brachte die Aufklärung: Über zwanzig Ohrenpitscher. Wow! Übrigends heißen sie so, weil sie als Pulver gemahlen in der Antike zur Behandlung von Ohrenschmerzen eingesetzt wurden. Sie pitschen uns also nicht in die Ohren, sondern sind für uns lt. Wikipedia völlig ungefährlich. Ich wusste gar nicht, dass sooooo viele dieser Gattung in meinem Hochbeet leben. Ich hatte im Herbst schon mal umgedrehte, mit Stroh gefüllte Tontöpfe aufgehangen, weil sie darin gerne Unterschlupf finden. Der Nützling sorgt nämlich dafür, dass die Blattläuse nicht Überhand nehmen.

Unbekannt war mir bislang, dass sie nachts von der Echinazea kosten. Da die Pflanze als Immunstärker bekannt ist, bleibt die Frage: Haben sie vom Nektar der Blüte oder ihren Pflanzenteilen genascht, um sich den Magen voll zu schlagen oder war die ganze Gruppe krank und hat sich auf den Blüten ins Gruppensanatorium begeben? Hm...

Weil ich die Fenster nach Wochen Monaten endlich mal wieder geputzt habe, sehe ich jetzt noch einmal mehr, wie schön der Blumenkasten vor meinem Bürofenster ausschaut. Grün, lila, rosa und weiß sind die Farben meiner Wahl. Die Pflanzen: vanillefarbenes Wandelröschen, Lavendel, ein Herz aus Mühlenbeckie (die sich draußen super hält und nicht so schrecklich durstig ist wie drinnen - sie somit auch länger unter meinen Fittichen überlebt...), eine dickfleischige weiße Pflanze, deren Namen ich nicht kenne (unverschämt, hat sich nicht vorgestellt!, wollte aber bei mir wohnen...) und rechts und links ein dreifarbiger Sutera-Mix (Schneeflockenblume). Letzere gefällt mir besonders gut, blüht und rankt sie doch unermüdlich, kann volle Sonne ebenso wie die kurzzeitige Trockenheit im Blumenkasten ab.

Am Wochenende ist hier in der Nähe das Kölner Ballonfestival, mal sehen, ob ich schöne Eindrücke sammeln kann und wir haben die Familie meines Mannes zum Pflaumenkuchenessen eingeladen. Darauf freue ich mich schon sehr!

Ich wünsche Ihnen ein zauberhaft schönes Spätsommer-Sonnenwochenende

Anja Kolberg

Freitag, 13 August, 2010

Flanieren durch den Sommergarten

Haben Sie Lust auf einen Spaziergang durch mein grünes Sommerzimmer?

Die Rosenblüte macht eine Pause, die ersten neuen Knospen zeigen sich schon.

So treten andere Schönheiten in den Vordergrund. Zum Beispiel meine geliebte Echinazea:

Diese Staude erinnert mich zum einen an meinen Aufenthalt in Stansted/England, wo sie im Garten wuchsen und wie sie in meinen Garten kam (Text am Ende der Buchvorstellung). Gerade in der Abendsonne tummeln sich darauf viele Bienen und Hummeln.

In den Vordergrund treten auch die verschiedenen Farben und Formen der Blattstauden - wie die des Lungenkrauts. Puh, die pieksen vielleicht...

Wenn ich in meinem Hochbeet nach oben schaue, wartet da schon eine nächste Rose (Parole) auf ihr Erblühen:

An der Ecke des Hochbeets vor den Blättern der Iris schmeißt sich das rundum gepflanzte Männertreu noch mal richtig ins Zeug. :

Auf dem angrenzenden Rosenbogen zeigen sich die Fruchtstände der abgeblühten Clematis:

Ganz stolz bin ich auf die das erste Mal erfolgreich überwinterten Dahlien. Die erste Knospe zeigt sich in den Holzkübeln an der Mauer:

Davor wächst eine wohl auf dem Markt relativ neue hell- und dunkellilablühende Einjährige, deren Namen ich nicht weiß, die sich aber wunderbar mit dem Männertreu verträgt:

Auch dieses Jahr gibt es wieder blaue und weiße Trauben. Für den eigenen Wein reicht es nicht, zum Naschen aber ganz bestimmt...

Ob die blühende Prinzessin diesen Sommer ihrem Namen noch alle Ehre machen wird? Ich habe sie das zweite Jahr überwintert, diesmal aber im Frühling wohl zu früh zu stark zurück geschnitten. Der Hochstamm war zwar von innen noch frisch und grün, nur kamen keine Blätter... Erst war ich traurig, dachte sie wäre kaputt, um so glücklicher war ich, als unten am Stamm frische Blätter kamen. Jetzt ist es zwar kein Hochstamm mehr, eine blühende Prinzessin vielleicht aber dennoch.

Wenn ich von der Terrasse auf den Rasen trete, fällt mir dieser vorwitzige Zweig auf, der sich durch den Zaun den Weg ins Licht gebahnt hat:

Er stammt vom Hibiskus aus Nachbars Garten, eine Blüte war auch schon daran, die schaut so schön aus:

Im hinteren Teil des Gartens stehen vor den Hortensienbüschen die von mittelgrün nach hellgrün verfärbten Blättern der Funkie:

 

 

 

Kaum zwei Meter weiter wachsen an den Säulenbäumen wieder zwei Apfelsorten. Sie haben den Umzug offensichtlich gut überstanden. Letztes Jahr waren sie so voller Äpfel, dass wir sie stützen mussten:

 

 

Hinter dem Teich sind die Gräser in die Höhe geschossen. Die Rutenhirse musste ich schon festbinden, war sie doch durch den Regen nach vorne ins Wasser gekippt:

 

Im Teich blühen zwischen den Wasserhyazinthen eine weiße und eine rosafarbene Seerose:

 

 

Am Wasser- und Stegrand begeistern mich die Blätter der Iris im Licht der Abendsonne:

 

Über den angrenzenden Bachlauf hat der Ahorn sich ganz schön ausgebreitet:

 

Im Hochbeet oberhalb des Bachlaufs gefallen sich die grünen Blätter des Farns

neben denen von Frauenmantel, rotblättrigem Purpurglöckchen und dem Sommerkleid der Christrose:

Nur eine Stufe trennt uns jetzt von der Terrasse, wo sich einige Schätze zwischen den Steinen selbstständig gemacht haben:

Männertreu

Miniminiminiableger vom Frauenmantel, die mir besondere Freude machen, noch nicht mal 1-Euro-Stück groß:

und diese wunderschönen Gänseblümchen. Da kann man doch das Grün zwischen den Fugen nicht entfernen, oder? ;o)

Auch der Mohn hat sich schon auf der Terrasse und in den Kübeln verteilt. Hier einige Sämlinge im Kübel:

Sehen seine Fruchtstände nicht toll aus?

Gestern durfte ich eine dicke Hummel beobachten, die mit Klimmzügen in eine schon fast geschlossene Mohnblüte kletterte. Danach war jede Menge in der Blüte los, sie pendelte hin und her... Was für ein Spaß!

Den Abschluss bildet an meiner geliebten Schattenmauer die Kletterhortenise. Leider hat sie dieses Jahr nicht geblüht, dafür ist sie ein großes Stück gewachsen.

Damit ist mein Rundgang durch den Sommergarten zu Ende. Jedoch nicht ohne noch ein Schwanzwedeln von unserer Minu für Sie, die den Garten fast so sehr liebt wie ich:

Schönes Wochenende mit einer frischen E-Card aus dem Garten:

Klick für frische E-Card zum Wochenende

Anja Kolberg

Mittwoch, 11 August, 2010

Unbändige Lebenskraft

Kleines Update zu meinen Liebesgrüßen aus dem Garten:

 

Für unbändige Lebenskraft steht die Pfeifenwinde ab sofort für mich. Ich hatte sie ja in einen der Gartensträuße gesteckt und mich gar nicht mehr über ihre Unkrauteigenschaften in meinem Garten geärgert, sondern mich an ihr erfreut. Langsam klettert sie nun im Strauß weiter und schlingelt sich um die Blätter der Iris. So schön hätte ich das niemals stecken können. Sie macht es von alleine und hat mir damit heute früh, als ich das entdeckte, eine große Freude bereitet.

 

Was hat diese Pflanze für einen Lebenswillen, wenn sie selbst in der Vase weiterrankt, ohne Verbindung zum nährstoffreichen Gartenboden?

So klettert sie auch langsam aber sicher in meiner Liebesskala der Gartenpflanzen nach oben. Vom Unkraut zum Liebling in Gartensträußen.

Ein schöner Wandel!

Anja Kolberg

Montag, 09 August, 2010

Liebesgrüße aus dem Garten

Mein "grünes Zimmer" schenkt mir eine ganze Fülle an Blättern, Blüten und Gräsern, aus denen ich kleine Liebesgrüße aus dem Garten zaubern kann.

Die Blätter der Funkie gefallen mir besonders gut, ebenso die des Storchschnabels. Die langen Blätter der Gräser und ihre wundervoll leichten Ähren machen sich auch gut in der Vase. Bei den Blüten kann ich zwischen Rosen, Bauernhortenie, Rispenhortensie und Echinazea wählen. Ach ja, auch die wunderschönen Blüten des Mohns und seine kräftig grünen Fruchtstände sind ein Traum für mich. Und die langen Blütenrispen des dunkelrotblättrigen Purpurglöckchens (ich hatte zuerst Zauberglöckchen geschrieben, das war jedoch nicht richtig) machen sich auch toll auf dem Tisch...

Ich schwelge im Reichtum meines Gartens!

Heute früh ging es mir nicht gut (Tage sind im Anmarsch). Nachdem ich mich einige Zeit im Garten aufgehalten habe und mir was für die Vase abgeschnitten und zusammen gestellt habe, geht es mir viel besser! Wollen Sie sehen, was ich gemacht habe? Hier einige Fotos davon:

Der hier steht jetzt auf meinem Schreibtisch. Die Rose duftet umwerfend gut!

Rose: Parole (Züchter Kordes-Rosen), die am Anfang des Sommers rosafarbene Hortensienblüte hat ihre Farbe inzwischen ins grüne gewechselt. Vorne zwischen den beiden Blüten und kaum auf dem Foto sichtbar eine Miniblüte der Rispenhortensie, und der Fruchtstand des Mohns, hinten eine Rispe des Purpurglöckchens und - hm, wie heißt das Gras? (Entweder Rutenhirse oder Schmiele).

Dies ist eine der beiden Steingutamphoren, die draußen auf meinem Pflanztisch stehen. Hier haben zwei Hortensienblüten, an denen man die unterschiedlichen Farben auch noch sehen kann, Platz genommen. Die rosafarbene war unter einem Blatt versteckt, bekam also Schatten und die grüne stand in der Sonne, wodurch sie sich schon verfärbt hat. Vorne meine geliebte Echinazea, hinten wieder ein bisschen vom Gras.

Und diese Gartenliebe steht jetzt auf dem Esszimmertisch. Ich liiiiiiebe dieses Maigrün, wie schön, dass ich auch einen kleinen Übertopf habe, der diese Farbe hat und sich prima als Vase für meine Gartenschätze eignet. Diesmal - wieder eine Hortensienblüte (ich habe so viele davon, die kann ich also am ehesten verschmerzen) mit einigen Rosenblüten (kenne ihren Namen nicht, blüht den ganzen Sommer immer und immer wieder), vorne das Blatt des Stornschnabels (davon habe ich auch Massen, weil ich die Staude im Frühjahr x mal geteilt habe, jetzt steht sie überall... ;o)), hinten ein bisschen von meinem Lieblingsgras und zwei Blätter der Iris, die ich zusammegebogen habe. Das ganze wird von der Pfeifenwinde umrankt. Dieses "Unkraut" hält sich tapfer in unserem Garten, die Rispenhortensie wurde schon erklommen, ebenso wie die Säulenäpfel, eine ist auf dem Weg, das Vogelhäuschen einzunehmen. Jetzt habe ich ihr eine neue Aufgabe vermacht, so dass ich sie fast mag: Deko in der Vase!

Einen schönen Sommertag wünscht Ihnen

Anja Kolberg

PS: Ich habe aus einer Gartenliebe eine neue E-Card gestaltet. Viel Freude beim Verschicken.
PPS: Ein Straußupdate gibt es hier.

Freitag, 02 Juli, 2010

Im Garten: Wer Schmetterlinge will, muss auch die Raupen akzeptieren...

Fraßspuren an unserer schönen Sumpfiris. Was konnte das sein? Die Untersuchung ergab: Hungrige Raupen.

Mein erster Impuls: Sie verschandeln die schönen Blätter - das sieht doof aus und nachher sind alle Blätter betroffen. Die Raupen müssen weg. Doch halt - wo sollen die Raupen denn sonst fressen? Soll ich sie in die Biotonne geben, wo sie sich an den Resten erlaben können? Sollen die Raupen überall anders fressen, als bei mir, Schmetterlinge dürfen meinen Garten aber gerne bevölkern?

Ich mag Marienkäfer. Was aber, wenn ich ihre Nahrungsgrundlage - Blattläuse - mit Spritzmittel bekämpfe? Warum sollten sich die Marienkäfer dann noch in meinem Garten aufhalten?

Ich mag Vögel. Doch kein Vogel ohne Futter. Davon gibt's reichlich in meinem Garten: Blattläuse. Raupen. Was, wenn ich ihnen das Futter nehme?

Es ist nicht fair, das Schöne zu wollen, also die Schmetterlinge, die badenden Vögel in meinem Bachlauf, die Marienkäfer, aber deren wichtige Futterquelle ablehne. Wenn ich Schmetterlinge will, muss ich auch die Raupen akzeptieren.

Also lasse ich die Raupen in meinem Garten dolle Muster in Blätter nagen, verzichte auf ein perfektes Gartenbild und freue mich über das Ergebnis: Rotkehlchen, die Schädlinge in meinem Garten futtern. Schmetterlinge, die auf den vielen Blüten Platz nehmen, Nektar schlürfen. Marienkäfer, die die Rosentriebe rauf und runter krabbeln.

Wollen Sie mal gucken wie mein Garten derzeit aussieht?

Das Hochbeet ist mein Liebling: Zwischen den hellgrünen Frauenmantel-Blüten und dem Männertreu blühen die Rosen Leonardo da Vinci und Gertrude Jekyll, die so richtig intensiven Rosenduft hat, der manchmal bis zum Tisch rüberweht (Austin Rosen, England). Für Blattgrün sorgen Iris und Storchschnabel. Die Hochstammrose Parole (sehr intensiver Duft, riesige pinke Blüten/Kordes) legt gerade eine Pause ein, doch neue Knospen sind schon in Sicht.

Im Hintergrund, in der Gartenspitze mehrere Hortensien, die rosa Blüten der am Kirschbaum hochrankenden Clematis, dazwischen blauer Rittersporn, weiße Margariten und die hellgrüne Funkie mit den großen Blättern. Im Vordergrund rechts die nach Apfel duftende Rambler-Rose Jasmina (auch von Kordes Rosen).

Am Rosenbogen hat sich dieses Jahr auch eine Clematis nach oben gekämpft und blüht dort mit in vielen lila Blüten.

Die Mausefamilie im Garten hatte vor eingen Wochen richtig doll Appetit auf das frische Grün des Männertreu. Klar, dass einige von ihnen daraufhin Startschwierigkeiten hatten, aber nicht alle, wie man hier sieht:

Kleine Schätze aus dm Garten nehmen in den Steingutvasen auf dem Pflanztisch Platz:

Ein Augenschmaus ist für mich auch die von meinem Onkel selbst geschreinerte Schubkarre, in der Lavendel und Maragiten Platz finden:

All diese Farben singen ein Lied, das mich froh macht, verströmen Duft, der mich entspannt, haben Formen, die mein Herz zum Hüpfen bringen. Der Blick in den Garten ist ein Traum für mich. Besonders, wenn ich dies alles gut beschattet und mit den Füßen in kühlendem Wasser genieße.

Das sind die wunderschönen Seiten des Sommers.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und erfrischende Nickerchen an heißen Tagen - so wie unsere Minu dies macht:

Anja Kolberg

PS: Mit der Julihitze hatte ich auch 2006 zu kämpfen. Es qualmte der Kopf... - Eisphantasien krochen in mir hoch... An der damaligen Situation habe ich einiges verbessert: Zum Beispiel kann ich jetzt mit dem Laptop sowohl im Schlafzimmer arbeiten, aber noch besser ist es auf der Terrasse, wie Sie ja letzte Woche lesen konnten. :o)

Samstag, 19 Juni, 2010

Bei Königs eingeladen

Den heutigen Nachmittag verbringe ich mit Abendkleid, Hochsteckfrisur nebst Blumen im Haar und Prosecco in der Hand. Ich bin zur Königshochzeit von Victoria von Schweden eingeladen. Gut, zugegeben, nur per TV-Übertragung. Aber heute will ich mich mal wie eine Prinzessin fühlen und ein lebendiges Märchen träumen. Hach, schöööön... Ich erinnere mich noch an die Hochzeit von Lady Di, die ich am TV verfolgte, Tränchen verdrückte. Ja, das muss heute sein!

Das zaubert auch gleich die Enttäuschung des gestrigen Deutschland-Spiels ruckzuck weg.... Schööööön!

Ein zauberhaftes Wochenende!

Ihre Anja Kolberg

PS: Unser Garten ist derweil auch ein einziges Märchen voller Rosen. Das Arrangement im Hochbeet aus vier verschiedenen Rosen, grün blühendem Frauenmantel und blauem Männertreu ist wunderbar aufgegangen, die Rosen am Rosenbogen blühen, die Knospen der Clematis warten auf der anderen Seite schon auf ihren Blühstart und die Blüten der Hochstammrose Parole sind eine Wucht. Nicht nur, dass sie unglaublich intensiv duften, sondern auch so riesig groß sind. Auf meinem Schreibtisch habe ich ein fast erblühtes Exemplar in einer Vase thronen. Die Blüte ist so groß, dass meine ausgestreckte Hand nicht alles bedecken kann! Nochmal schöööööön!

 

Dienstag, 08 Juni, 2010

Geheimnisvolle Blüte

Die Blüte des Juni-Bildes fasziniert mich immer mehr. Ich habe sie auch als Desktopmotiv - dort strahlt sie mich jeden Morgen an. Es wirkt nochmal anders als auf dem Kalenderblatt, intensiver. Ich finde sie hat etwas von einer wunderschönen, geheimnisvollen Frau. Weich, liebevoll, sehr viele Facetten und ich kann ihr Inneres, die gelben Staubgefäße, sehen, aber nur einen Teil. Es bleibt auch etwas für die Betrachter verborgen.

In Rosa schwingt für mich ganz viel Selbstliebe - Liebe. Dieses große leuchtende Bild auf mich wirken zu lassen - tut meiner Seele richtig gut.

Einen schönen Tag!

Anja Kolberg

Montag, 07 Juni, 2010

Huhu aus Köln

Heute früh musste ich so zeitig aus den Federn - das ist nicht wirklich was für mich. Ich erinnerte mich gleich an mein Praktikum in einer Konditorei, als ich noch in der Schule war. Noch im Schlafdelirium saß ich morgens am Frühstückstisch und sagte zu meiner Mutter: "Ich fühle mich, als müsste ich in die Hölle gehen", das alles, weil ich so früh aufstehen musste...

Unser Hund ist wieder fit, er hatte ja eine Socke gefressen, die haben wir Ende letzter Woche wieder zurück bekommen... Allerdings werde ich sie garantiert nicht mehr anziehen. :o)

Ich fühle mich heute so schlapp, liegt vielleicht am Wetterumschwung. Am Wochenende habe ich den Sommer auf unserer Terrasse im Schatten genossen. Viel gelesen und geschrieben, den Garten angeschaut, mir den Duft vom blühenden Holunder und den beiden Pfingstrosen um die Nase wehen lassen, lecker gegrillt und - mein Highlight: Drei kleine Kohlmeisen bei ihren ersten Flugversuchen beobachtet. Das war eine Freude, ich war ganz aufgeregt vor lauter gucken!

Jetzt wünsche ich mir eine schöne und richtig gute Woche für mich - das wünsche ich Ihnen auch!

Herzlich

Anja Kolberg

Dienstag, 27 April, 2010

Bummel durch den Garten

Heute früh packte mich die Lust, all die schönen Blüten und Pflanzen, die im Garten bereits mein Herz erfreuen, mit der Kamera einzufangen. Ich lade Sie herzlich auf einen Streifzug durch meinen kleinen, feinen grünen Raum ein:

 

Die weißen Blüten des Steinbrech strahlen unter dem kleinen Ahorn oberhalb des Bachlaufes. Die dunkelroten Blätter des Ahorns haben sich in den letzten Tagen entfaltet.

 

Gleich daneben die Blüten des Blaukissens - in manch anderen Gärten bilden sie ganze Blütenteppiche, ich freue mich schon über acht Blüten... vielleicht hat die Pflanze bei mir nicht den richtigen Standort.

 

Auch wenn es so aussieht, als seien die Blüten des Immergrün genau so groß wie die des Blaukissen: Stimmt nicht, die vom Immergrün sind bestimmt doppelt so groß.

 

Das Lungenkraut blüht unermüdlich in rosa und blau, die gepunkteten Blätter mag ich besonders gerne.

 

Diese Pracht wartet auf den Umzug in meinen Büro-Blumenkasten.

 

Eine Kübelbepflanzung, die mal gelungen ist (ohne Zwiebel-Knabberangriffe von Maus oder Eichhörnchen): Vergissmeinicht und rote Tulpen.

Die bezaubernden Blüten unseres Säulenapfels. Wie es ausschaut, gibt es trotz seines Umzugs an einen neuen Standort dieses Jahr auch wieder eine reiche Apfelernte!

Die Pfingstrose hat bereits eine Knospe. Letzten Herbst habe ich sie von der Terrasse, wo sie seit der Garten-Umgestaltung vor zwei Jahren in einem großen Kübel lebte, zurück in den Garten gesetzt, nachdem ich im Beet von einigen Sträuchern Abschied genommen hatte. In den Jahren auf der Terrasse gab es keine Blüte, nur schwarze Knospen, die verkümmerten. Das tat weh, denn gerade die Pfingstrose liegt mir so am Herzen. Die Staude habe ich aus einem alten Bauerngarten geerbt. Ich hoffe, es klappt in diesem Jahr mit der Blüte.

Obwohl ich nicht damit gerechnet habe, kommt der Rittersporn wieder. Seine Blätter strahlen schon in einem herrlichen Grün.

Diese besondere Blütenbälle der Zierkirsche entdeckte ich heute früh direkt am Stamm. Mal was anderes.

Clematis mag ich sehr, obwohl sie bei mir an manchen Standorten der Clematiswelke zum Opfer fallen... Ich gebe nicht auf! Hier klettert eine rosafarbene Sorte bereits am Kirschbaum hoch.

Der Samenansatz an der Christrose ist deutlich zu erkennen. Die Blüten haben mich die letzten Wochen erfreut, als außer den Narzissen noch nichts blühte.

Hinten im Beet hat die hellgrüne Funkie in den letzten Tagen einen unglaublichen Start hingelegt, nicht mehr lange und die ersten wunderschönen Blätter entfalten sich.

 

Direkt daneben die Hortensienbüsche. Zwei sehen super aus, zwei haben arg unter dem Frost gelitten, ab und an kommen grüne Blätter aus dem Holz, mal sehen, wie weit ich die Zweige stutzen muss.

 

Auf die Blüte des Zierlauchs freue ich mich ganz besonders. Sieben Zwiebeln habe ich im Herbst gepflanzt, es könnten von meiner Lust her gut 100 sein, sooooo schön finde ich die lilafarbene Kugelblüte.

Wenn mich nicht alles täuscht, sind das die Spitzen von Maiglöckchen. Letztes Jahr bekam ich sie als Staude geschenkt und habe sie mit Vertrauen ins Hochbeet gepflanzt. Sie scheint sich bei uns wohl zu fühlen, was mich besonders freut.

Das ist ein neuer Gartenbewohner oberhalb vom Teich: Ein Zierahorn mit hellgrünen Blättern und dunkelroten Zweigen. Macht sich toll.

Über den Teich-Fachhandel bestellten wir letztes Jahr eine Asiatische Iris, deren weiße Blüte einfach toll im Prospekt aussah. Doch kaum eingepflanzt dachten wir, sie schafft es nicht, ihre Blätter waren das reinste Trauerspiel. Um so größer die Freude in diesem Jahr: Kräftig grün die frischen Blätter. Oh, ich freue mich schon auf die Blüte!

Zu guter letzt die frisch geschlüpften Blätter der Hochstammrose Parole, deren pinkfarbenen riesigen Blüten einen unbeschreiblich schönen Duft verströmen werden... bald... bald...

Grüße aus der kleinen grünen Oase

Ihre Anja Kolberg

Donnerstag, 22 April, 2010

Frühlingssonne

Himmlisch die wärmenden Strahlen der Sonne. Das Erblühen der Natur, alles wächst. Der Garten wird grüner und grüner. Ich genieße mein kleines Paradies.

Endlich habe ich eine (Ab-)Lösung für meine unzähligen Terracotta-Kübel auf der Terrasse gefunden. Viele von ihnen sind im Winter dem Frost zum Opfer gefallen, auch die vom Rosenbogen. Tiefe Risse, abgeplatzte Ränder... Schnief... Eine Alternative musste her. Mindestens zwei Jahre schon suchte ich nach einem ca. 1 qm großen Hochbeet für die Terrasse, in dem alle meine Rosen Platz finden, damit die Kübel weg können und auf dem ich idealerweise noch am Rand Platz nehmen kann, um den Duft der Blumen genießen zu können.

Eine gute Idee wollte mir nicht einfallen, Holzkübel in der Größe gab es nirgends, ich sah uns schon Steine aufschichten, mit Holz eine Konstruktion bauen... bis es jetzt beim Blick in einen Baumarktprospekt Pling machte: Ein Sandkasten aus Holz, 1,25 x 1,25 m, natürlich mit Sitzfläche! Damit die Mindesthöhe von 50 cm für Rosen erreicht werden konnte, haben mein Mann und ich kurzerhand zwei übereinander gebaut. Mit dem Stecksystem war das ganz einfach, die Sitzflächen des unteren Kastens wanderten in den Keller. Ist richtig stabil und sieht prächtig aus! Von innen haben wir die in den Holzkübeln typische Folie befestigt, Erde und Tonscherben (davon hatten wir genug...) hinein und die Rosen und Stauden umgepflanzt. Zum Schluss von außen noch mit dunkler Holzlasur angestrichen. Fertig! Ich bin glücklich, dass sich völlig unerwartet eine so einfache Lösung gefunden hat. Der Pflanzsandkasten. Mein kleines Gartenwunder 2010.

Ich freue mich schon darauf, wie sich der Garten in diesem Jahr entfalten wird. Niemals hätte ich vor acht Jahren damit gerechnet, dass gerade der Garten zum Quell meiner Lebensfreude und zum Energielieferant wird. :o)

Anja Kolberg

Mittwoch, 03 März, 2010

Knospe des Lebens

Ich brauche den Frühling zum Leben. Mit jeder Zelle meines Körpers und allen Ebenen meiner Seele sehne ich mich nach der kommenden Jahreszeit. Mit Freude beobachte ich jede grüne Spitze, die sich aus dem sattbraunen Gartenboden erhebt. Glücklich halte ich inne, wenn mich die Strahlen der Sonne streifen. Das Gezwitscher der Vögel lässt mich aufatmen. Jede Stunde des Tages, die länger hell ist, lässt meine Lebensgeister erwachen. Meine Phantasie genießt schon das Blühen der Forsythien und die Magnolienblüte. Wärme. Duft. Farben. Klang. Leben.

Frühling - endlich zeigst du sanft deine Möglichkeiten. Die Quelle des Neubeginns und der Wandlung.

Auch wenn der Winter in den nächsten Tagen wieder vorbeischauen will, so weiß ich: Es sind nur seine Abschiedsgrüße. Die Kraft des Frühlings lässt sich nicht ewig aufhalten. Dafür bin ich nach dem langen, harten Winter so unendlich dankbar!

Anja Kolberg

Mittwoch, 24 Februar, 2010

Sie sind da!

Herrlich! Heute früh der Blick in den Garten, Schnee und Minusgrade sind Geschichte. Was entdecke ich da? Die ersten Schneeeeeeeeeeeglöckchen! Ist das schön! Und dazu scheint auch noch die Sonne, die Vögel zwitschern. Der Früüüüüühling ist nah! Das Zwitschern der Vögel im Frühling ist übrigens nicht nur Revierabgrenzung, sondern auch mit einer Kontaktanzeige zu vergleichen: Die Männchen locken damit die Weibchen an und verteidigen ihr Revier. Eine tolle Idee hat der Naturschutzbund: Auf deren Seite gibt es ein Quiz rund um Vogelstimmen: Anhören, raten und dann mehr über die Vögel erfahren. Gefällt mir sehr! Hier geht's zum Vogelstimmen-Quiz

Die Sonne hat mich so beflügelt, dass ich die stehengebliebenen Hortensienblüten ebenso wie die Gräser abgeschnitten habe. Sieht gleich geputzt aus im Garten. :o) Gestern habe ich mir passend zu meiner Deichwiese und den inzwischen eingetroffenen Schafen ein kleines flauschiges Schaf auf meinen Schreibtisch gestellt. Bisher lebte es in unserem Esszimmer. Bei Petra-Ute im Blumenladen fand ich ein Steinbrech, ein Steingartengewächs, das mich an eine Blumenwiese erinnert. Daran mümmelt das Schäfchen jetzt. Damit es in Shauns Herde passt, müsste ich es eigentlich schwarz anmalen. Aber warum sollte es nicht das einzige weiße Schaf in einer Herde Schwarzkopfschafe sein?

Mümmelnde Grüße

Anja Kolberg

Samstag, 21 November, 2009

Tierschutz beim Eierkauf

Ich dachte, Bodenhaltung sei in gut für Hühner. Es ist auch besser als die Käfighaltung (Kleingruppenhaltung) wie ich jetzt bei der Tierschutzorganisation 4 Pfoten gelesen habe. Ich war immer unsicher beim Eierkauf, was ich nehmen sollte. Mir wäre am liebsten die Hühner würden so draußen rumlaufen und scharren wie bei meiner Oma und meinem Onkel aufm Land. Da haben sie einen eigenen Bereich mit Sträuchern, mit Grün, eine Hütte mit Stange, Nester... Als ich das Bild von der Bodenhaltung gesehen habe, war ich richtig erschrocken. Mit so vielen Hühnern hatte ich nicht gerechnet. Ich hatte es mir anders vorgestellt.

Die Freilandhaltung, am besten noch Biohaltung trifft noch am ehesten meine Vorstellung. Ich bin froh, dass ich hier jetzt endlich Sicherheit habe. Die Beschreibung der unterschiedlichen Haltungsformen auf der Tierschutz-Webseite hat mir geholfen, meine Entscheidung zu treffen. Wenn Sie sich auch informieren möchten: Hier geht es zur Beschreibung auf der Webseite von 4 Pfoten. Noch besser wäre es wohl, die Eier auf dem Bauernhof zu erwerben, wo man sieht, dass wenige Tiere draußen rumpicken und scharren... Aber einen Anfang kann ich so wenigstens machen.

Auf der Webseite finden Sie auch Mitmach- und Protestaktion (unter Kampagnen) für mehr Ethik in der Haltung von Tieren. Manche Bilder sind grausam, aber es nützt wohl nichts, wegzuschauen. Wenn ich will, dass es solche Bilder nicht mehr gibt, kann ich etwas dafür tun. Die Tierschutzorganisation hat unter Kampagnen den Link: "Was Sie tun können." Da informiert 4 Pfoten dann zum Kaufverhalten, es gibt die Möglichkeit ganz einfach an einem Online-Protest teilzunehmen (E-Mail z.B. an Einzelhandelsketten, die Stopfmast-Produkten noch in ihrem Programm haben und damit die Qual der Tiere indirekt unterstützen...). Unter "Wissen" gibt es auch eine Aktion gegen Tiertransporte.

Das finde ich für mich sinnvoll. So kann ich einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Welt ein Stückchen besser wird.

Anja Kolberg

Montag, 02 November, 2009

Bauch, Beine, Rücken, Po, Knie

Habe ich noch was vergessen? Es gab wenige Regionen meines Körpers, die mir nach zwei Tagen Gartenarbeit nicht schmerzten. Vielleicht merkt man daran, dass man keine 25 mehr ist? Das Gute: Einen Tag später sind die Schmerzen vergessen. Was bleibt ist das guuuuuuuuuute Gefühl, endlich die anstehenden Gartenarbeiten - vor dem großen Regen am Sonntag und dem nahenden Winter - geschafft zu haben. Strike!

 

Bin ich froh!

Anja Kolberg

Freitag, 30 Oktober, 2009

Blüh noch einmal & Garten-Aufschieberitis

Moin moin... okay, schon Mittag, fühlt sich aber noch an wie Morgen. Nein, ich bin nicht gerade erst aufgestanden. :o)

Auf meinem Schreibtisch steht sie und beduftet mich mit ihrem tollen Aromen: Die Riesenblüte (gerade 12 cm Durchmesser, noch nicht ganz offen) von Parole, so heißt meine Lieblings-Hochstammrose. Vor einigen Tagen habe ich mir die Blüte ins Haus geholt, weil ich befürchtete, dass sie aufgrund der Witterung auf der schattigen Terrasse verfault. So geschehen im letzten Jahr. Hier drinnen auf meinem Schreibtisch hat sie's warm und trocken. Das dankt sie mir. Hm, welch eine Pracht, welch ein Duft, welch ein Abschiedsgeschenk bis es im Sommer 2010 ein Wiedersehen gibt.

 

Garten-Aufschieberitis? Ja, so nenne ich es mal, dass ich mir schon seit Wochen (!) vorgenommen habe, dass ich zwei Hortensien im Garten umpflanzen will, zwei Buchsbäumchen aus Kübeln befreien und ins Beet versetzen, Gräser teilen und am Teichrand pflanzen, für ein neues Ahornbäumchen und eine Clematis ein schönes Plätzchen finden... Das blöde an der Sache ist ja: Je länger ich warte, desto mehr nervt es mich. Das gute an der Sache: Ich weiß wie glücklich und froh ich bin, wenn ich es endlich getan habe. :o) Dann wundere ich mich wieder wie schnell es eigentlich ging, wofür ich wochenlang innerlich Anlauf genommen habe. Innere Planung ist eben alles!

:o)

Schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Dienstag, 27 Oktober, 2009

Herrliche Farben

 

Je kühler es draußen wird, je weniger Licht die Pflanzen abbekommen, desto bunter werden die Blätter des Herbstes.

Ich bin ganz vernarrt darin, immer neue Farbkombinationen im Garten zu entdecken oder auf meinem morgendlichen Spaziergang mit unserem Hund. Ich habe das Gefühl, dass ich mich jedes Jahr ein wenig mehr an der Schönheit der Natur erfreue, sie von Jahr zu Jahr intensiver wahrnehme.

Das ist purer Luxus - den uns die Natur schenkt. Einfach so.

Anja Kolberg

Mittwoch, 07 Oktober, 2009

Frisch gepflanzt

 

Auf diesen wunderbaren Blumenkasten blicke ich von meinem Schreibtisch aus. Herbstfarben, die meine Seele zum Hüpfen bringen.

Selbst das Fenster habe ich vorher noch geputzt. :o) So macht rausgucken doppelt Freude und die kleine Pause während der Arbeit tut richtig gut.

Einen schönen Herbsttag wünsche ich Ihnen

Anja Kolberg

Dienstag, 29 September, 2009

Zweite Blüte

Ein kleines Wunder erlebe ich derzeit in unserem Garten:

Zwei Funkien blühen das zweite Mal. Im Juni blühten die Blattstauden das erste Mal, inzwischen färben sich die Blätter schon gelb, gute Anzeichen dafür, dass es Herbst wird. Jetzt dachte ich: "Was kommt denn da?" - Eine neue Blüte! Das ist mir noch nie passiert.

Ich find's klasse.

Gartenelfen-Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Montag, 28 September, 2009

Guten Montagmorgen!

Huhu da draußen! Hier in Köln versucht die Sonne mit aller Macht, Ihren Weg durch die Morgenwolken zu finden. Ganz sachte und sanft klappt es auch. Ein schönes Licht.

Gestern habe ich aus den selbst geernteten Äpfeln einen Kuchen gebacken. Hm, mit Streuseln und Schmand. War lecker. Der Aufwand hat sich gelohnt. Das ganze dann mit einem Klecks Sahne auf der Terrasse in der Sonne. Herrlich!

Übrigens haben wir Nachwuchs im Teich - sieben kleine Fische waren es mindestens vor einer Woche. Dabei hatten wir die beiden orangefarbenen Fische doch "die Kessler-Zwillinge" genannt. Hm. Entweder ist eine von ihnen jetzt eine alleinerziehnde Mami und der Vater blieb im Zooland zurück (Oh Gott, was haben wir getan!) oder eine der Fisch-Kesslers ist ein Mann! Müsste mal rausfinden, wie lange die Tragezeit bei Fischen ist. Wir freuen uns auf jeden Fall mächtig über den Zuwachs im Teich!

Zuwachs, echten, menschlichen und supersüßen gibt es auch in der Familie meines Mannes. Dieses Jahr bin ich zweimal Tante geworden: Phil kam Ende Mai, Linus letzte Woche. Was für bezaubernde Babys!

Ich freue mich auf die Woche - hoffentlich ohne Bauchweh!

Anja Kolberg

Mittwoch, 23 September, 2009

Apfelernte

Dieses Jahr hatten wir wirklich Glück mit unseren beiden Säulenäpfeln.

Wo letztes Jahr ein einsamer Apfel hing, konnten wir dieses Jahr reiche Ernte machen. Durch die vielen Sonnenstunden hatten sie auch herrlich Farbe bekommen.

Die Früchte waren so schwer, dass wir den Stamm stützen mussten.

Hier die andere Sorte, nicht so schön rot, dafür saurer und größer:

 

Hier ein Ernte"korb":

 

Der erste Pfannkuchen mit Äpfeln schmeckte köstlich!

Stolze Grüße

Anja Kolberg

Dienstag, 04 August, 2009

Was für ein Geschenk!

Unbezahlbar war mein Erlebnis heute früh am Blumenkasten vor meinem Bürofenster: Auf der Blüte der pinken Dahlie schlief eine Biene, die Flügel ruhten übereinander, sie bewegte sich nicht. Das sah so friedlich aus, das kleine Tierchen so bezaubernd, ihren Pelz wollte ich am liebsten streicheln. Ob sie wirklich lebt? Ich beruhigte mich: Es war diese Nacht recht frisch und die Sonne hatte die Blütenseite noch nicht richtig erwärmt. Dann sah ich etwas genauer hin und ihr gestreifter Po bewegte sich, nach einer Zeit kamen die beiden Fühler hervor und ein mit Pollen bestäubtes Beinchen wurde gereckt. So schlafen also Bienen! Auf Blüten. So was habe ich noch nie erlebt und fühle mich so unendlich reich beschenkt, dass ich das sehen durfte. Ich habe Tränen in den Augen stehen. Unsere Welt ist so schön und die kleinen, die winzig kleinen Dinge sind so bezaubernd.

Nachdem ich sie eine zeitlang beobachtet hatte und einige ihrer Kolleginnen schon fleissig den Lavendel besuchten, wurde meine Biene aktiver, drehte sich, bewegte ihre Flügel und flog zur nächsten Blüte, wo sie mit der Arbeit begann. Guten Morgen, Biene!

Bin ich glücklich über dieses Erlebnis, danke Himmel!

Anja Kolberg

Dienstag, 30 Juni, 2009

Das Glück liegt in kleinen Dingen

Ein langer Abend auf der Terrasse, bis ich nichts mehr sehen konnte. Ein Topf mit Lavendel vor der Nase, der mich zum Fotographieren einlädt. Ein geleerter Grillteller auf dem Holztisch, der meinen Gaumen verwöhnte. Ein gutes Buch zu lesen. Fröhliche Stimmen von feiernden Nachbarn, die den Gärten hinter den Häusern eine laue Sommerstimmung verschaffen. Mit sinkender Sonne die veränderten Lichtverhältnisse im Garten beobachten, manche Blüten leuchteten regelrecht (die hellen), die dunkleren verschwanden im Grün. Die Fische zogen ihre Runde. Meine Füße mochten die kühle Erfrischung. Zeit, so viel ich will.

Es war einfach nur schön und erfüllend. Ich für mich war wirklich glücklich!

Anja Kolberg

Donnerstag, 28 Mai, 2009

Bömbchen

Lust auf eine kleine Farbbombe?

 

Die steht gerade auf meinem Schreibtisch: Das Orange meiner Hochstamm-Rose passt herrlich zu dem hellen Farbton des Rhododendron.

Und auf dieses Farbenspiel schaue ich, wenn ich an meinem Bildschirm vorbei auf den Blumenkasten blicke:

 

Daran habe ich riesig Freude!

Grüße vom Glücksbömbchen

Anja Kolberg

Dienstag, 26 Mai, 2009

Schwubidu

Heute weiß ich so gar nicht recht, was ich schreiben soll. Mich hat nix aufgeregt, mir ist nichts besonderes passiert. Für die Vielleserinnen möchte ich doch einen Beitrag ins Netz stellen und 'Hallo da draußen' sagen.

Hier in meinem Büro duftet Gertrude Jekyll vor sich hin und ruft Glücksgefühle in mir vor. Mein Auge erfreut ein riesiges Blumenbuquet, das auf meinem Schreibtisch steht:

 

Es sind Rhododendronblüten, die ich von meiner Landreise mitgebracht habe. Meine Großmutter hat mir einige Zweige des riesigen Busches mitgegeben. Die Blüten sind herrlich, so was tolles. Ich hätte nicht gedacht, dass sie sich so lange und gut in der Vase halten. Herrlich!

Das Wetter bekommt mir nicht. Ja, ich gehöre zu den "Wetternörglern". Ist es nörgeln, wenn ich sage, dass es mir bei dem Wetter nicht gut geht? Wurscht. Ich kann die Menschen verstehen, die das nicht gerne hören: Es sind die, denen es bei dem schwül-warmen Wetter so richtig gut geht. Mir nicht. Ich habe geschwollene Beine, bin müde und wünsche mir kühle Luft und eine Abkühlung. Nein, ich war in meinem letzten Leben keine Wüstenmaus und auch keine Äquatorbiene, die das feucht-warme Wetter liebt.

Petrus hat für mich angenehmeres Wetter angekündigt. Danke schön!

Anja Kolberg

Mittwoch, 06 Mai, 2009

Dufte Gedanken

Moin moin - zum Dritten.

Sie umhüllt mich mit ihrem Duft.
Ihre Farbe schmeichelt meinen Augen.

Sie ist einfach dufte, meine neue Rose für den Garten. Laut dem Bildband von David Austin: "Die Rose" ist sie diejenige mit dem stärksten Duft, die er kennt. Seit dem wohnt Gertrude Jekyll bei mir. Einige Knospen sind schon geöffnet und eine davon steht bei mir auf dem Schreibtisch. Sie beduftet den ganzen Raum, sie riecht ganz tief und stark nach Rose, typisch Rose. Ein Traum.

 

Gekauft habe ich die Rose im Container in einer excellenten Qualität übrigens bei Petra-Ute Köllen-Chaverial, die hier den Blumenladen im Kirchweg betreibt. Ich könnte da endlos weitere Sorten kaufen... gemach, gemach...

Es wäre wirklich super, wenn die Sonne heute rauskommen würde. Ich gehöre zu den Menschen, die rasch unter dem Wetter leiden, nicht immer, aber gestern und heute auf jeden Fall. Seufz. Lieber Petrus, du hast uns die letzten Wochen mit so viel Sonne versorgt. Ist noch was übrig?

Einen schönen Tag!

Anja Kolberg

Montag, 04 Mai, 2009

Großes Glück...

... hatte ich am Wochenende. Beim Dösen, Garten betrachten, lesen und faulenzen entdeckte ich ein kleines Eichhörnchen (ich nenne es "Baby-Eichhörnchen", weil es mir wie ein Junges vorkommt und noch nicht so groß ist), das zu uns über den Zaun kletterte. Leider hat Minu es entdeckt und verjagt. (Schrei!) Aber das Eichhörnchen hat nicht aufgegeben und uns wieder besucht, diesmal unbemerkt von Minu. Und nicht nur das, mir ist auch gelungen, es vor die Kamera zu bekommen. Ich muss die Kamera schon auf dem Tisch liegen haben, aufstehen geht nicht, sonst ist das schüchterne Tier gleich weg.

Na, entdecken Sie es?

Hier ein Ausschnitt für Sie:

Ist das nicht süß? Ich bin so glücklich, dass ich das erleben darf. Wir hatten noch mehr tierische Besucher. Zum Beispiel eine Meise, die zum Baden kam:

Und eine Amsel. Ob sie meditieren wollte? Sie hüpfte gleich zur Buddha-Statue und verweilte dort:

Im Teich lebt übrigens ein Lurch. Oder Molch? Teichmolch? Ich muss nochmal im Naturführer: Was lebt in Bach und Teich? nachschlagen, da war er nämlich abgebildet. Ein Foto ist mir bislang nicht von ihm gelungen. Als es am Samstag in meiner gemütlichen Sitzschattenecke kühl wurde und ich auch nichts mehr im Garten zu werkeln hatte, um warm zu werden, habe ich mir eine Sitzauflage geschnappt und mich auf den sonnigen Steg gelegt. Ah, das tat im Rücken gut. Und nebenbei konnte ich mir das Leben im Teich genau anschauen. Ich hätte nicht gedacht, dass darin so viele kleine Tiere leben. Zum Beispiel Schnecken mit hübschem Gehäuse und ein kleiner schwarzer glänzender Käfer, der rasend schnell zwischen den Steinen umherwuselt.

All das sind besondere Schätze meines Lebens!

Anja Kolberg

Dienstag, 14 April, 2009

Dieses Grün...

... ist pure Energie für mich! Auf den Bäumen sprießt es zart und hell. Dieses Hellgrün ähnlich dem Grün meiner Webseite sehe ich nur jetzt wo die Blätter so frisch geschlüpft sind. Von Woche zu Woche wird es dunkler und kräftiger. Dieses frische, neue liebe ich sehr! Ich befinde mich genau in meiner Wohlfühljahreszeit!

Um so erstaunlicher, dass ich seit vierzehn Tagen beobachte, dass ich immer wieder niesen muss, die Nase läuft. Ich reagiere auf irgend etwas und das will ich nicht und kenne ich auch bisher nicht von mir. Hoffentlich geht es bald wieder weg!

Die Ostertage waren herrlich, Besuche bei der Familie, ein runder Geburtstag, lecker essen, die Sonne genießen, im Garten werkeln, Zeit zu plaudern - rundherum gelungen!

Gestern habe ich zufällig ein Video gefunden, das mich sehr beeindruckt hat. Die Englische Talentshow "Britain's got talent", aus der vor zwei Jahren Paul Potts hervor gegangen ist (Telekom-Spot), hat ein neues Talent entdeckt. Eine Frau diesmal. Hier können Sie sich das Video anschauen.

Aussehen ist nicht alles!

Einen zauberhaften Tag wünscht

Anja Kolberg

Mittwoch, 08 April, 2009

Frühlingsimpressionen aus Köln

Umwerfend, was die Natur in zwei Wochen aus ihrem Hut gezaubert hat. Temperaturen bis zu 24 Grad haben zu einer Grünexplosion geführt. Juchu! Ich kann gar nicht so schnell gucken, wie sich die Natur verändert. Am Wochenende war ich im Bergischen bei meiner Familie. Dort waren es glatte fünf Grad weniger und die Natur war lange noch nicht so weit wie hier. Grund genug, hier einige Natur-Kunststücke aus unserem Garten zu zeigen:

Das sind die ersten Spitzen der Funkien (Hosta), die in Kübeln in der Schattenecke auf der Terrasse stehen.

So weit ist das Tränende Herz schon.

Meine Lieblingsrose zeigt auf ihrem Hochstamm schon unzählige Blätter.

Im Herbst habe ich einige Kübel und einen Blumenkasten mit jeder Menge Zwiebeln bestückt. Das Eichhörnchen hatte scheinbar im Winter großen Hunger, deswegen hat es die Schätze geplündert. Diesen Kübel mit unzähligen Tulpen hat es nicht gefunden, wahrscheinlich weil es der einzige war, den ich mit Zweigen abgedeckt habe. Es dauert nicht mehr lange, dann zeigen sich die Blüten in ihrer ganzen Pracht.

 

Wunderschöne Kugeln - Etagenprimel im Beet.

 

Letztes Jahr habe ich die verblühten Narzissenzwiebeln ins Beet gepflanzt - jetzt stehen sie in voller Blüte. Im Hintergrund die Christrose.

 

Die Bauernhortenisen zeigen schon jede Menge Blätter. Meine Befürchtung, dass meine geliebte Rispenhortensie dem Winter zum Opfer gefallen ist, hat sich nicht bestätigt. Die ersten Blattknospen zeigen sich. Ich bin mal gespannt, welche Pflanzen durch die starken Minusgrade auf der Strecke geblieben sind. Noch sind nicht alle Gräser, Stauden, Sträucher ausgeschlagen. Große Verluste gibt es auf jeden Fall bei den Terracottatöpfen. Das erste Jahr hatte ich sie nicht eingewickelt und gepampert - und zack wird der Winter so heftig und ich habe es versäumt, sie dann noch einzupacken. Doch ich glaube nur im Keller hätten sie wirklich überlebt, aber so viele Kübel in den Keller tragen... Dann lieber einige Verluste einstecken...

 

Eine hübsche Anemone im Beet.

 

Die Japanischen Zierkirschen im Garten stehen in den Startlöchern.

 

Auf diese wunderschöne Blutpflaume, die auf dem Nachbargrundstück wächst, können wir schauen. Die Blüten fallen schon zu Boden, bald ist das Laub vollständig da. Dann können wir das Nest der Elstern, die Anfang März dort gebaut haben, gar nicht mehr beobachten. Es ist das erste Mal, dass ich einen Nestbau beobachten konnte. Die Elstern passen gut auf ihren Schatz auf. Als ein Eichhörnchen im Baum war hätten sie mal die Flugangriffe der Elstern sehen sollen!

 

Und weil es so schön draußen ist, habe ich heute früh die Kamera mit auf den Spaziergang mit Minu mitgenommen. Hier die ersten saftig grünen Bläter einer Buche.

 

Die Forsythien sind fast schon am Verblühen.

 

Der Flieder zeigt die ersten Knospen. Vor ein paar Tagen waren noch nicht mal Blätter an dem Strauch!!!

 

So bezaubernd sehen die Kastanienblätter schon aus.

 

Dieser Kirschbaum eine Straße weiter ist schon fast verblüht - wow sah der toll aus!

 

Zu guter Letzt ein Nest, unter dem ich auf dem Rückweg immer hergehe. Gestern sah ich eine Taube darin sitzen. Das ist Frühling: Wachstum, Neubeginn, Liebe... Herrlich!

Einen zauberhaften Tag - genießen Sie die Ostertage. Ich wünsche uns allen traumhaftes Wetter. Die Oster-Ecards sind online.

Anja Kolberg

Freitag, 03 April, 2009

Ein Traum, ein Traum...

... ist dieses Wetter! Der Sonnenschein schwingt meine Stimmung in Höchstlagen und feuert meine Tatkraft an. Gestern habe ich endlich angepackt, was ich schon Moooonate, Jahre ? vor mir herschiebe: Das Treppengeländer vor dem Haus neu anzustreichen. Die Metallstreben waren in gelb-braun gehalten, der Rost hatte den Lack aufplatzen lassen, der letzte Anstrich war mindestens 15 Jahre her. Gestern habe ich es endlich gepackt: Lack ab, Untergrund gesäubert, erster Anstrich. Yeah! Bin ich stolz auf mich!!! Dafür schmerzte gestern mein Körper, dass es nicht mehr schön war. Die Hände, die Arme, die Schultern... Hatte das Gefühl, ich muß sterben (so fühlte ich mich, ich weiß, ich kann sehr übertreiben, aber es tut einfach gut, so zu jammern, wenn ich bei jeder Bewegung Schmerzen habe.) Mein Mann meinte, ich müsse nicht sterben. Stimmt, ich lebe noch. :o) Heute ist der zweite Anstrich dran und ich will mir mal richtig dolle auf die Schulter klopfen, dass ich das geschafft habe. Jetzt schmerzt die Schulter ja nicht mehr. :o))

 

Hier einige Dinge, die mein Leben schön machen: Meine neue Lieblingstasse, ein Geschenk meiner Eltern zu meinem Geburtstag und ein kleines Sträußchen an Frühlingsblumen gesammelt in einem quietschgrünen Teelichthalter, den ich als Vase umfunktioniert habe. Beides steht auf unserem neuen Holztisch. Seufz. Ist der schön. Er ist aus Eukalyptusholz und trägt das FSC-Siegel, was mir sehr wichtig war. Das Siegel garantiert den waldschonenden Abbau von Holz. Davon träumte ich schon lange. Jetzt ist er da - jetzt ist er da. Und dann noch das schöne Wetter dabei - kann es etwas schöneres geben? Frühling, ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe dich!

Ein traumhaft schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Freitag, 20 März, 2009

Frühling!

Jetzt ist es amtlich: Heute ist der kalendarische Frühlingsbeginn! Juchuuuu!

 

Ich habe das Gefühl, die wärmenden Sonnenstrahlen der letzten Tage wecken die Lebensgeister! Gestern war so viel los: Telefonate, Besuche, Dinge, die zu klären sind. Wow, da steckt Energie in der neuen Jahreszeit!

Ein traumhaftes Wochenende!

Anja Kolberg

Donnerstag, 19 März, 2009

Jetzt aber!

Unaufhaltsam ist er nun, der Frühling. Die warmen Sonnenstrahlen der letzten Tage haben Wunder vollbracht. Die Narzissen stehen in den Startlöchern, die ersten Forsythien blühen bereits. Alles reckt und streckt sich. Hm schöööööööön! Heute konnte ich den Kaffee auf der Terrasse schon ohne Jacke trinken. Lecker!

Ein Frühlingsgedicht:

Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.
Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.
Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.
Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?

von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848)

Freitag, 13 März, 2009

Frühlingszauber

Ich spüre ihn. Ich höre ihn. Ich rieche ihn. Ich sehe ihn.

Heute früh scheint die Sonne in mein Büro. Die Vögel zwitschern. Ein Frühlingsduft fängt mich ein, als ich einen Garten passiere. Überall sehe ich Krokusse blühen. Im Blumenkasten vor meinem Bürofenster ist die Hyazinthe aus ihrem kuschligen Blattnest herausgewachsen, dort hatte sie sich Wochen versteckt. Jetzt erstrahlt sie in sattem Rosa und duftet herrlich. Hm.

Gott, ist das schön. Bin ich froh. Es tut so gut, wenn die Sehnsüchte Erfüllung finden.

Seuuuuuuuufz. Schööööööööööööööööön.

Anja Kolberg

Mittwoch, 25 Februar, 2009

Oh, Kamelle!

Heute früh beim Gassigang: Überall auf dem Bürgersteig kleine Leckereien, die vom Karnevalszug liegen geblieben waren. Aufgerissene Gummibärchentütchen, Kaubonbons, knisternde Folie. Minu fühlte sich wie im Schlaraffenland und ich konnte gar nicht so schnell gucken und aufpassen wie sie die Nase über den Boden bewegte.

Und dann kam der Moment, der eine Sehnsucht in mir weckte: Für einen Moment Ruhe. Minu schnüffelt im Laub. Ein Sonnenstrahl fällt auf den Weg. Ich halte inne und lausche dem Zwitschern der Vögel. Es wird Frühling! Ja, zwar langsam, aber es wird. Ich spüre es, ich höre es - ich will es. Hoffentlich machst du es möglich, Petrus! Auf jeden Fall positiv ist, dass es am Morgen schon früher hell ist, das macht mir beim Aufstehen mehr Laune und die Pflanzen bekommen mehr Licht, treiben aus und verwöhnen uns bald mit noch mehr Frühlingsgefühlen!

Ich wünsche es mir sehr!

Anja Kolberg

Freitag, 06 Februar, 2009

Sehnsucht

Morgens beim Gassigang mit unserer Minu höre ich sie schon: Die Stimmen der Frühlingsvögel. Die Laute, die für mich den heran nahenden Frühling ausmachen. Oh, wie sehne ich mich nach...

  • Kaffee auf der Terrasse zu trinken
  • Frühjahrsblumen, die im Garten blühen
  • einer warmen Sommerbrise, die den Duft von Lavendel zu mir trägt (ich auf der Liege, dösend, gutes Buch, Minu schnarcht, Milchkaffee neben mir und ein Brownie)
  • dem ersten Grillmoment im Freien
  • acht Uhr abends und es ist hell draußen
  • Wärme, von der Sonne geschenkt
  • einem Frühstück im Garten

Geht es Ihnen auch so? Wenn ich das lese, kann ich es kaum erwarten! Frühling und Sommer kooooooooommt bitte!

Schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Dienstag, 06 Januar, 2009

Bilderbuch-Winterwetter

 

Gestern früh sah unser Garten so aus: Ein Wintertraum! Über Nacht wurde Köln in ein Schneeparadies verwandelt.

Selbst der Buddha am Teich war von einer warmen Schneedecke eingepackt.

Nur an einer Stelle können wir den Bachlauf noch sehen. Alles andere ist verschwunden.

Unsere Hündin Minu hatte ihre helle Freude: Rumtollen, Schnee mit der Schnauze schieben, Schnee fressen (scheint wie für uns Eiscreme zu sein) und Schneebällen hinterherjagen. Was für ein Spaß!

Und heute: Bestes Sonnenwetter mit Schnee. Überall in den Straßen und auf den meisten Bürgersteigen liegt die weiße Pracht. Beim Spaziergang heute früh fühlte ich mich wie in einem Feriengebiet in den Bergen. Auch mal schön!

Grüße von der Schneeflocke

Anja Kolberg

Montag, 24 November, 2008

Schneeflöckchen

... Weißröckchen, da kommst du geschneit; du kommst auuuuus deeeeen Wolken, deiiiiiin Weg ist so weit. Kooommm setz dich ans Fenster, duuuu lieblicher Stern. Maaaalst Bluuumen uuuund Bläääätter, wir haben dir gern.

Das Liedchen konnte ich gestern Nachmittag trällern. Wow, Schnee in Köln ist eine Seltenheit. Am Abend hatte Minu ihre helle Freude. Sie liebt es im Schnee zu tollen, Schnee zu schieben, Schnee zu kosten. Das macht einfach Spaß!

Zum Glück sind hier heute früh die Straßen frei, kein Schneechaos wie angekündigt.

Das Wochenende: Noch am Freitag war ich soooo unzufrieden, weil ich so vieles nicht geschafft habe, was mir wichtig war. Dann habe ich den Rechner ausgemacht und im Baumarkt mit meinem Mann Bretter, Leim und Magnetschlösser besorgt, um einen ausgedienten Pinien-TV-Schrank umzubauen.

Samstag Abend war er fertig: Jetzt habe ich in meinem Büro einen sehr geräumigen Schrank stehen. Wo ehemals der Fernseher stand, liegt ein Regalboden. Die vorher im Schrank versenkbaren Türen lassen sich jetzt von außen über Scharniere öffnen. Das ist uns wirklich gut gelungen und wir haben gut zusammen gearbeitet. Letzten Endes - denn wenn wir unterschiedlicher Meinung sind (wie was gehen könnte), und das waren wir, boah, dann können wir uns fetzen! Da liegt Energie in der Luft! Aber: Ende gut - alles gut! [Und mein Mann hatte Recht, nicht ich... ;o)]

Am Sonntag, mein Mann machte gerade seinen geliebten Mittagsschlaf, zog es mich in den Garten. "Eigentlich ist es ja zu kalt", dachte ich und zog meine rote Fließjacke und die Gartenschuhe an. "Ich will nur mal kurz gucken und die neue Astsäge ausprobieren." Gesagt, getan. Ruckzuck hatte ich die Äste ab, die ab mussten und auch gleich für die Abfalltonne kleingeschnitten. Das hat so gut geklappt - jetzt könnte ich doch noch das Laub auf dem Rasen zusammen harken. Schwups -fertig. Minu beobachtete mich aufmerksam von drinnen. Och, jetzt könnte ich doch noch das Laub im Beet... Auch fertig. So'n bischen schmerzten die Glieder, aber es machte so einen Spaß. Ich schaue mich um und denke: Ich könnte doch noch das Laub am Teichrand beseitigen, das Wasser ist ja viel zu kalt, aber der Rand ist ja trocken. Schwups - auch fertig. Hm, dachte ich mir, ich könnte ja mal probieren, wie kalt das Wasser im Bachlauf ist. Der war nämlich voller Laub und sah sehr ungepflegt aus. Rasch meine geliebte Kniematte aus dem Keller geholt und mich mit der einen Hand auf einen von Minus Bällen abgestützt (brrrr, die Steine waren wirklich zu kalt.) Der Bachlauf war nicht tief, meine Hand bald gut durchbluttet. Es machte so einen Spaß aufzuräumen! Das Laub im Garten hatte mich schon so lange gestört und immer war irgend was... Jetzt hatte ich wahrhaftig den Bachlauf fertig und immer noch Lust. Nach Wochen nicht im Garten arbeiten, machte es mir so eine Freude, wieder etwas draußen zu tun. Also, was noch? Im Hochbeet war noch Laub, das wieder in den Bachlauf wehen konnte, dort also auch aufgeräumt, Stauden abgeschnitten.

Aaah, die Knie schmerzten doch schon doll... Aber ich hatte immer noch Lust. Sollte ich vielleicht das Laub aus dem Teich fischen? Das Wasser ist eiskalt. Nein, auf keinen Fall! Aber ich könnte ja wenigstens mit der Harke versuchen, die Blätter am Rand und auf der Oberfläche wegzufischen. Mein Mann sollte dann (eigentlich ist das Wasser sein Revier) den Teich ein anderes Mal von Algen und Blättern entfernen. Doch das mit der Harke klappte so wunderbar: Innerhalb von zehn Minuten waren alle Algen aus dem Teich gefischt und die Blätter ebenso! Huch! Klasse!!! Und ehe ich mich versah, waren viele viele der Gartenarbeiten, die ich noch lange vor mir sah, erledigt. Das hat so einen Spaß gemacht und ich war mächtig stolz auf mich. *HÜPF*

Einziger großer Nachteil der Aktion: Mein Rücken schmerzte, meine Schultern, meine Oberarme, meine Knie! Gott sei dank hatte mein Mann zwischenzeitlich den Ofen im Wohnzimmer angemacht, so konnte ich mich davor aufwärmen, ein Stückchen Kuchen essen, eine heiße Tasse Kaffee trinken und immer wieder ans Fenster gehen und bewundern, was ich geschafft hatte. Zur Belohnung begann es dann noch zu schneien. *Hüpf*

So unzufrieden mein Wochenende begonnen hatte, so glücklich war ich gestern Abend. Wenn mich auch meine Muskelschmerzen noch lange vom Einschlafen abgehalten haben, hat es sich doch gelohnt. Erstaunlich, was man alles schaffen kann, wenn man einfach anfängt, ohne groß darüber nachzudenken. Und vor allen Dingen: Wenn der Zeitpunkt der richtige ist.

Glückliche Grüße!

Anja Kolberg

Freitag, 07 November, 2008

Novemberblumen

Der November nur trist, grau, nass, nebelig? Nicht nur, er bietet auch andere Seiten, auch jetzt blühen bei mir im Garten noch einige Blumen:

Die Rose am Rosenbogen. Die duftet... Ich freue mich schon, wenn sie den Rosenbogen völlig eingenommen hat.

Die Echinazea ist nach Umpflanzen und Giersch-Bekämpfung im Topf gelandet. Jetzt hat sie sich endlich erholt und zeigt ihre Blüten.

Ein unermüdlicher Blüher. Diese 1-Euro-Rose war diesen Sommer mein eifrigster Blütenlieferant unter den Rosen und denkt immer noch nicht ans Aufhören!

Der Margaritenbusch zeigt auch noch Knospen und Blüten. Wenn auch die Sonne immer seltener die Terrasse besucht und manche Blüten wegen der Nässe faulen. Sie halten durch. Vielleicht schaffe ich es ja dieses Jahr, den Busch zu überwintern?

"Blühende Prinzessin" heißt dieses gute Stück. Unzählige lila Blüten den ganzen Sommer durch. Jetzt wird es aber zu kalt für den Wärmeliebhaber. Ich muss drinnen ein gutes Plätzchen für sie finden, damit ich auch im nächsten Sommer noch etwas von ihr habe. (Vor ein paar Jahren hatte ich schon einmal eine Blühende Prinzessin. Sie hat den Winter bei mir drinnen nicht überlebt...)

Meine Rispenhortensie. Oh, die mag ich sehr und darauf habe ich lange gewartet. Diesen Sommer habe ich sie mir endlich gegönnt!

Zum guten Schluss die Bauernhortensie. Vier davon thronen in der Spitze unseres Gartens. Hm, diese Blüten. Ich habe es dieses Jahr nicht geschafft, mir welche rechtzeitig zu trocknen. Vielleicht denke ich ja nächstes Jahr daran.

Soviel Blütenpracht im Novembergarten. Ich freue mich schon auf die Christrose, davon habe ich eine rote und eine weiße im Garten stehen. Der Winter ist ihr Blühdomizil.

Viele Grüße von der Gartenelfe und ein schönes Wochenende

Anja Kolberg

Donnerstag, 16 Oktober, 2008

Farbspiel

Heute früh beim Spaziergang mit unserer Minu erfreute etwas auf dem Waldboden mein Auge. Was? Das Farbspiel des Laubes. In Abschnitten, wo Pappeln stehen, war es leuchtend gelb. Standen am Wegesabschnitt viele Buchen, so berührten unsere Beine und Pfoten ein rotbraun leuchtendes Farbmeer. Und dann gab es noch Wegesstücke, da waren alle Farben gemischt.

Wow! Der Herbst hat es in sich!

Anja Kolberg

Donnerstag, 02 Oktober, 2008

Oktobersonne

 

Hm, sie ist da, die Oktobersonne. Gestern Nachmittag kam sie hier in Köln schon durch. Ahh, tut das gut! Die Ahornblätter auf den Bäumen beginnen sich zu verfärben. Herrlich. Und dann noch das Wochenende vor Augen - was kann es schöneres geben?

Ich wünsche Ihnen ein traumhaft erholsames Wochenende!

Anja Kolberg

Mittwoch, 24 September, 2008

Tolles Erlebnis

 So sah es heute früh auf der Straße vor unserem Haus aus: Stockdunkel. Menschenleer.

Ich kam mir wie der einzige wache Mensch vor...

Pures Leben dann auf dem Blumengroßmarkt in Köln. Die vielen Blumen, Sträucher, Pfanzen: Ein Traum. So viele Eindrücke. Ich müsste, wenn ich dort regelmäßig einkaufen ginge, schon eine ganz klare Vorstellung haben, sonst würde ich wohl meinen Geldbeutel leer kaufen. So verlockend sind die vielen schönen Dinge!

Rosen. Alpenveilchen. Erika. Astern. Gräser. Gerbera. Herbstkränze. Sonnenblumen. Hagebutten. Stiefmütterchen. Rosmarin. Bunte Sträuße. Kerbel. Nur ein Bruchteil von dem, was ich dort gesehen habe.

Ich bin so voller Eindrücke. Bis obenhin. Und jetzt wirklich totmüde. Wie schaffen es die Floristen, so früh morgens auf den Markt zu fahren und dann noch bis abends im Laden zu stehen? Hut ab vor dieser Leistung.

Mir ist jetzt auch der Preis-Unterschied zwischen Discounter-Blumen und denen in einem Blumengeschäft deutlich geworden: Die vielen verschiedenen Blumenarten werden sortenweise in kleinen Mengen eingekauft. Zum Laden gefahren. Dort ausgepackt und Stiel für Stiel in die Hand genommen, von Blättern gesäubert und in Vasen im Laden platziert. Dann nach Beratung und Kundenwunsch zu individuellen Sträußen gebunden und auch als Geschenk verpackt. Vorher habe ich mir darüber überhaupt keinen Kopf gemacht. Jetzt habe ich einen Einblick bekommen.

Einen Haufen Eindrücke habe ich als E-Cards für Sie gestaltet. Viel Freude beim Verschicken!

Eine müde und glückliche

Anja Kolberg

Montag, 22 September, 2008

Herbstfreude

 

Hm, der Herbst ist eine herrlich bunte Jahreszeit. Heute um 17:44 Uhr war Herbstbeginn. Tag und Nacht sind gleich lang. Die dritte Jahreszeit dauert bis zum 21. Dezember.

Hm, ich freue mich auf goldene Oktobertage, raschelndes buntes Laub, Kastanien, den ersten Frost, guten Schlaf dank kühlen Nächten, den nahenden Winter und die Zeit mit dem glühenden Kaminofen am Abend. Hm. Licht. Wärme.

Zum Herbstbeginn habe ich meinen Blumenkasten vorm Bürofenster neu bepflanzt. Sieht herrlich aus!

Eine kleine Freude bei jedem Blick darauf!

Anja Kolberg

Samstag, 20 September, 2008

Septembersonne

Die Strahlen der Sonne sind für mich im Moment ein Geschenk. Hm, nochmal warmes natürliches Licht tanken, während die Tage immer kürzer werden. Jetzt empfinde ich die Sonnenstrahlen sehr kostbar, während sie mir im Sommer oft viel zu viel waren.

Mir geht es heute so richtig gut. Hm und dazu das tolle Septemberwetter!

Ein Traum!

Anja Kolberg

Freitag, 12 September, 2008

Von nass bis zauberhaft.

 

Heute früh haben Minu und ich beim Spaziergang Bekanntschaft mit dem Regen gemacht. Erst waren es winzige Tröpfchen, die dann ruckzuck zu Monstertropfen heranwuchsen. Unser Vierbeiner hat sich nur noch hinter mir versteckt und wie ich den Kopf eingezogen. Wir suchten schnell Schutz unter einem klitzekleinen Vordach. Als es nach einer gefühlten halben Stunde endlich aufhörte, sind wir fluchs nach Hause. Beide ziemlich nass. Im Flur verstecke ich Minu dann erst mal unter einem kuschligen Frotteehandtuch. Ganz vorsichtig kommt ihre Nase darunter hervor und ganz sanft trockne ich sie ab. Die schöne Seite, nass zu werden. Sie liebt das und ich auch.

Der Regen machte eine Pause, als ich meine Tasse Kaffee auf der Treppe zum Garten trank. Direkt vielen mir die Perlen auf den Spinnennetzen auf. Was für eine Pracht. Endlich hatte ich wieder mal Lust am Fotographieren. Daraus habe ich einige E-Cards gefertigt.

Viel Spaß beim Verschicken und ein

Anja Kolberg

Montag, 08 September, 2008

Leben & Natur

Als wir 1997 in dieses Haus einzogen, war der Garten ein Urwald. Wir hatten in der einjähigen Renovierungsphase nichts daran gemacht. Und mir war während meines Abendstudiums so gar nicht nach Gartenarbeit. Ich mochte sie auch davor nicht so recht. Meine Tante erzählte mir letzte Woche, dass ich als Kind mal rübergekommen bin (wir wohnten nebeneinander), um für meine Mutter Schnittlauch im Garten zu schneiden. Statt Schnittlauch hatte ich allerdings Blumen abgeschnitten. Weit ist es mit meiner Gartenliebe also nicht gewesen. :o)

In unserem Wildgarten wäre es für mich auch o.k. gewesen, die komplette Fläche zu betonieren und grün anzustreichen. Hauptsache wenig Arbeit. Also Rasen. Fertig. Keine Blumen. Nichts. Erst nachdem ich das Studium abgeschlossen, mich selbstständig gemacht hatte und 2001 durch meinen Bandscheibenvorfall aus dem Hamsterrad gerissen wurde, änderte sich etwas. Ich nahm die Zeit anders wahr, entdeckte das Interesse am Garten. Ein Beet wurde angelegt. Kübel kamen auf die Terrasse. Daraus entwickelte sich von Jahr zu Jahr mehr ein kleines Paradies. Ich hatte mein Interesse an der Natur entdeckt.

Minu, unser Hund, der 2003 zu uns kam half dabei, denn sie brachte mich zu jeder Jahreszeit hinaus in die Natur. Ich war stolz wie Oskar, als das erste Mal eine Tulpenpracht in meinem Garten erblühte und musste mich sehr zurückhalten, als unser quirliger Vierbeiner durch das Beet stapfte und in ihren fünf Minuten die Tulpen ausbuddelte un d quer im Maul spazieren trug...

In den Jahren hat der grüne Teil unseres Hauses sein Gesicht immer mehr verändert. Heute ist der Garten ein Ort, an dem ich mich erfreue, mich entspanne, Kraft tanke und einfach wohlfühle. Mit dem Anlegen des Gartens zog sich auch in mir eine Wandlung über die Jahre durch. Ich entdeckte, dass es noch etwas anderes als Arbeiten gibt, mein Privatleben wurde bunter, ich arbeitete weniger, gönnte mir mehr Freizeit. Ich beobachte die Tiere, die unseren Garten besuchen, vor kurzem zum Beispiel ein heiß geliebtes Eichhörnchen, das an unserem Teich getrunken hat. Ich blieb regungslos neben Minu auf der Treppe sitzen, um dieses Bild möglichst lange auskosten zu können. Was für ein Schatz!

Vor einigen Wochen schnappte ich ein Chinesisches Sprichwort auf, das mich an diese Wandlung erinnerte und mich heute dazu bringt, Ihnen hier im Blog von meiner Gartenentstehung zu erzählen. Es lautet:

"An dem Tag, an dem du deinen Garten anlegst, fängt dein Leben an."

Grüße aus dem grünen Leben

Anja Kolberg

Donnerstag, 28 August, 2008

Grün, grün, grün...

... sind bald alle unsere Wände! Quatsch, aber irgendwie macht sich so'n Gründtrend breit.

An unsere Terrasse hinterm Haus grenzt ein riesengroßer Schuppen vom Nachbarn an. Die Wände sind freucht, der Putz blättert ab. Nicht schön drauf zu gucken. Wir streichen ihn alle paar Jahre, so geht es dann. Nun, es war mal wieder soweit. Bisher war die Wand hellgelb, inzwischen aber mit vielen grauen Flecken fehlender Farbe.

Ich wollte die Wand erst dunkelrot streichen, dann dachte ich beim Sitzen auf der Terrasse: Nein, nicht rot. Grün! Mein Mann wollte auch lieber grün statt rot, als ich ihm die Wahl ließ. (So tragen wir beide die Verantwortung...) Auf dei der Webseite Schöner Wohnen kann man Häuser virtuell anpinseln. Ich suchte mir einen Farbton aus - ja, sah gut aus.

Allerdings war der Schreck dann schon groß, als ich mir den Farbton im Baumarkt an den kleinen Farbtäfelchen anschaute (L319 für alle, die mal gucken wollten). Puh, nein, lieber was helleres. L120 haben wir genommen, aber der Schreck war dann noch größer, als ich gestern Nachmittag den Eimer aufmachte. Das sah NEONgrün aus. Ein Stück Probewand und ich hab mich halb kaputtgelacht, so grell sah das aus. Puh, näh, ging gar nicht. Man kann den Farbton dann aber nicht wieder unter die Farbmaschine stellen und einen anderen aussuchen, sondern nur Abtönfarbe dazu kaufen und selbst weiter mischen oder neue Farbe kaufen. Ich wollte nicht noch mal 40€ ausgeben, also habe ich Abtönfarbe gekauft und gemischt. Ahhh, mein Auge entspannte sich langsam. Auch meinem Mann gefiel der dunklere Ton. Als ich fast fertig mit Streichen war, riefen die Nachbarn ein paar Gärten weiter begeistert: "Das sieht gut aus! Schön!" Puh, gut.

Auf der anderen Seite der Gärten gingen drei Frauen auf den Balkon, es folgte ein kreischender Ausruf, den ich kaum nachmachen kann. Hörte sich nach blankem Entsetzen an. Gut, die haben jetzt was zu gucken, wenn sie zu uns vorwitzig runter schauen (oder lassen es wegen der abschreckenden Wirkung ganz). Dafür laufe ich auch nicht nackt auf der Terrasse rum.

Ich finde, es sieht gut aus, ist jetzt ein relativ heller Olivton, mit den dunkelbraun gestrichenen Holzpalisaden davor sieht es gut aus. Klar, dezent ist anders. Aber was schadet schon ein bischen Farbe im Leben? Weiß kann jeder.

Mir ist beim zweiten Anstrich zum Abschluss noch die Farbrolle auf den Kopf gefallen. So lange habe ich noch nie unter der Dusche gestanden, die Farbe wollte und wollte nicht rausgehen. Da wusste ich auf einmal, warum die Menschen Zeitungshüte beim Streichen tragen...

Genug geschnackt, ich muss noch Tasche packen und dann geht es los - auf ins Bergische!

Schönes Wochenende!

Anja Kolberg

... jetzt sind mir fast die Brötchen im Backofen verkokelt, die habe ich über's Schreiben ganz vergessen. Kross schmeckt ja auch... :o)

Freitag, 22 August, 2008

Hin- und hergerissen

Seit ein paar Tagen bin ich mir nicht sicher: Wird es noch mal Sommer oder ist schon Herbst? Der Übergang ist fließend, aber wo in diesem Übergang befinden wir uns? Teile in mir sehnen sich nach den warmen bunten Herbstfarben und andere nach der klaren Sommerwärme (nicht die Schwüle, wie sie heute hier ist).

So Übergänge gibt es nicht nur in der Natur, sondern auch im Leben. Hin- und hergerissen zwischen zwei Lebensumständen. Das bisherige ist nicht mehr ganz stimmig, das Neue ist noch nicht fühlbar da. Zwischenzeit. Keine leichte Sache im Leben, weil man ungeduldig wird, weil nicht klar ist, was/wie das Neue sein wird (bei den Jahreszeiten weiß man es ja Gott sei dank) und weil oft ein Zeitdruck da ist. Wer so einen Prozess schon mal durchlebt hat - zum Beispiel bei einem Job- oder Berufswechsel - weiß wovon ich spreche.

Aber es kommt der Tag, da ist ganz klar: Der Herbst ist da. Das Neue ist deutlich spürbar und erfreut uns mit wunderbar bunten Blättern und lässt und die Leiden der Zwischenzeit schnell vergessen. Ja, genau so stelle ich es mir nach einer Geburt vor. All der Wehenschmerz ist Staub von gestern, weil das Neue es mit seiner Liebe und Schönheit überstrahlt.

Schönes Wochenende!

Anja Kolberg

PS: Ich verkürze den Einsendeschluss der Verlosungsaktion auf Mittwoch, den 27.08.2008. Alle Mails, die bis dahin bei mir eintreffen, nehmen noch an der Verlosung der Tischkalender 2008 teil. Hier stehen die Details. Danach fahre ich nämlich zu meiner Familie für ein Wochenende aufs Land! Juchu!!!!

Und genau dazu passt die neue E-Card der Woche:

 

Samstag, 02 August, 2008

Rülpsen Spinnen?

Ich weiß, ein undamenhafter Einstieg, aber die Frage habe ich mir ernsthaft letzten Sonntag gestellt. Da saß ich nämlich auf der Terasse und beobachtete eine Spinne beim Netzbau.

 

Erst sponn sie die langen Seitenfäden und dann von der Mitte ausgehend, verband sie die einzelnen Fäden in immer größer werdenden Kreisen miteinander. Faszinierend. Zuvor hatte ich das noch nicht gesehen. Es dauerte nicht lange und sie war fertig. Einige Zeit später schaute ich wieder hin und sie hatte Beute gemacht:

Auch gleich neben meinem schattigen Sitzplatz kümmerte sich eine ähnliche Spinne um ihre Beute. Immer mal wieder sah ich hin und da die Spinne unweit meines Ohres im Netz arbeitete, habe ich mich irgendwann gefragt: "Ob ich wohl hören kann, wenn sie satt ist und rülpst?" Alleine die Vorstellung, dieses Geräusch zu hören, genügte, um mich vergnüglich zu stimmen. Ich stellte mir vor, dass das Geräusch so laut ist, dass ich mich umschauen musste, wer denn da...?

Frohe Grüße

Anja Kolberg

PS: Die Schreibblockade ist wirklich überwunden. Heute früh habe ich mich direkt an den Laptop gesetzt, während Mann und Hund sich nochmal umgedreht haben und nach sieben Seiten ist wirklich Zeit für eine Pause.

Herrlich ist übrigens das Fußbad im Teich. Die Seerosen blühen um die Wette und dann auf dem Steg sitzen und die Füße in das kühle Nass tauchen.... Eine herrliche Erfrischung. Hier ein Bild für Sie:

Mein Wunsch an Petrus hat sich auch erfüllt: Gestern Abend kühlte es herrlich ab, hm, habe ich gut geschlafen. Ich hoffe, Sie auch? Schönes Wochenende!

Dienstag, 22 Juli, 2008

Inspektor Locke ermittelt

Tatort: Terrasse

Tatzeitpunkt: zwischen Sonntag abend und Montag morgen, 10 Uhr.

Wer hat den Tatort entdeckt? Eigentlich Minu. Inspektor Locke sitzt auf der Treppe und trinkt eine Tasse Kaffee. Ihr Blick folgt dem schnüffelnden Hund, der unterhalb des Eßzimmerfensters stehen bleibt. Das zieht die Aufmerksamkeit von Inspektor Locke an. Sie streift die Ecke mit ihrem scharfen Blick, entdeckt nichts auffälliges, schaut nochmal und entdeckt den Tatort:

Der Blumenkasten mit 6 zuvor wunderschön grünen, kräftigen, blühenden Wandelröschen liegt zwischen den Funkien auf dem Boden. Die Pflanzen liegen kopfüber über die Terrasse verteilt, ebenso wie die Blumenerde und die Blähtonkügelchen, die bis zum Terrassenende gerollt sind. Der Grill, der unterhalb des Eßzimmerfensters steht, ist mit Erde und vielen Blumenzweigen bestückt. Schönes Bild!

Inspektor Locke ermittelt: Wer war der Täter?

Zugegeben, es war windig, aber ehrlich: Wir - der Blumenkasten und wir - haben schon schlimmere Stürme überstanden. Inspektor Locke geht auf und ab und kommt nur zu einer Lösung: Ein Eichhörnchen muss über den Holzzaun bis zur Hauswand geklettert sein, dann versucht haben, im Blumenkasten zu naschen oder was zu verbuddeln und dabei sind alle beide - Kasten und Eichhörnchen - zu Boden gegangen. Hm. Gestern früh war nämlich auch ein sehr vorwitziges Eichhörnchen an den Mülleimern vor unserem Haus. Als ich mit Minu Gassigehen wollte, nahm es reißaus und lief quer über die Straße. Ich habe mir nur noch die Augen zugehalten. Es hat einen Ausweg gefunden. Vielleicht in unseren Blumenkasten? Bis dahin war mir nämlich noch nichts besonderes aufgefallen.

Eine Fahndungsbild muss her:

Hier Aufnahmen aus früheren Begegnungen. Gesucht wegen radikalem Blütenhunger. Sachdienliche Hinweise bitte direkt an Inspektor Locke oder ihre Assistentin auf vier Pfoten.

Anja Kolberg

Mittwoch, 18 Juni, 2008

Veränderungen...

... gibt es bei uns im Garten. Der Rosenbogen über der Holzbank auf der anderen Seite des Teiches hat mir so gar nicht gefallen. Sein Grün passte nicht zur Umgebung, richtig fest war er (noch) nicht und er behinderte den gemütlichen Gang zur Bank. Vorgestern konnte ich meinen Mann motivieren, ihn mit mir zu versetzen. Meine bessere Hälfte war mit ganz viel Liebe und Genauigkeit aktiv. *drück*

Der Rosenbogen steht jetzt bombenfest auf der Terrasse. Als Übergang zum Garten. Und genau da habe ich ihn schon vor Jahren gesehen. Lange bevor ich ihn hatte. Ich kann mich an einen Zukunftsbrief in einem Berufsseminar erinnern (ich habe oft mit den Teilnehmerinnen mitgemacht), in dem ich schrieb, dass der Rosenbogen dort steht. Wow, ein komisches Gefühl überkommt mich. So ist das, wenn sich Wünsche erfüllen.

Ich habe Montag das Geld aus einem Fotoauftrag direkt in Pflanzen umgesetzt und mir eine Rispenhortensie (davon träume ich auch schon lange) gegönnt, Töpfe für die Ramblerrosen (damit nicht nur der Rosenbogen umzieht, sondern auch die zugehörigen Rosen), Sommerblumen für unsere Holzkästen (die Bellis waren diesmal ohne Beteiligung des Eichhörnchens hinüber), Lavendel und rosa Minischleierkraut zur Begleitung der Ramblerrosen, ein paar Wasserpflanzen für den Teich (Hoheitsgebiet meines Mannes) und eine "blühende Prinzessin". Dieses lila Blühwunder hatte ich schon einmal auf meiner Terrasse stehen. Leider hat die Blume damals meine Überwinterung nicht überlebt. Ich hoffe, diesmal schaffe ich es!

Gestern Abend habe ich dann nur noch auf der Terrasse gesessen und "Boah, ist das schön!" gesagt. Himmlisch glücklich ist die Gartenelfe!

Einen stimmigen Tag

Anja Kolberg

Samstag, 10 Mai, 2008

Frieden

Ein Ort des Friedens ist für mich unser Garten. Die ruhige Ausstrahlung des Bachlaufes, der kleine Ahorn, der vom Hochbeet hinüberwächst, das leise Plätschern, der Blick auf den Buddha, der Schatten, in dem ich am liebsten sitze - all das macht mich froh und tut mir gut.

Der Teich wird von den Vögeln als Badestelle genutzt. Rotkehlchen, Amseln, Meisen konnte ich gestern beim Planschen beobachten. Sie landen auf dem Zaun, hüpfen hinunter auf einen der vielen Steine und dann ab ins kühle Nass.

Herrlich, dass die Tiere die Wasserstelle so annehmen. Denn das war einer der Gründe, warum wir so viel Freude an unserem alten Bachlauf hatten. Schön, dass es jetzt wieder so ist. Beim Frühstück haben wir einen Schmetterling beobachtet, der - ab und an seine Flügeln lüftend - sich zu Füßen Buddhas auf einem kleinen Stein im Wasser niedergelassen hatte.

Es sind die kleinen Dinge im Leben, die mich mit Glück und Zufriedenheit erfüllen. Schätze der Natur.

Ein zauberhaftes Pfingstwochenende

Anja Kolberg

Montag, 28 April, 2008

Ein reiches Wochenende...

...liegt hinter mir.

Mein Mann und ich haben am Samstag sieben Stunden im Garten gearbeitet. Die Arbeit an der frischen Luft, die Ergebnisse sehen: Das ist so befriedigend. Wir halten uns so gerne im frisch gestalteten Garten auf. Es tut uns gut. Mein Mann kann gar nicht genug bekommen von Bachlauf und Teich. Eigentlich müsste er schon Schwimmhäute zwischen den Fingern haben, so oft verlegt er die Steine im Teich. :o) Gestern haben wir das erste Mal auf dem Steg gelegen und die Sonne genossen. Das erste Mal in der Sonne auf der neuen Bank am Teich gesessen. Ich kann dort so gut entspannen. Was für ein Geschenk ich mit dieser Gartenumgestaltung gewonnen habe, kann ich kaum in Worte fassen. Der Himmel meint es wohl sehr gut mit mir. :o)

Gestern dann ein Ausflug mit meiner Schwester in den Stadtwald. Quatschen. Fotographieren. Auf der Picknickdecke das Gras anschauen. Anschließend eine Tasse Kaffee ein Stück Kuchen auf der Terrasse. Hm. Das tat gut. Heute bleibt mir der Blick auf den rosafarbenen Blumenstrauß und einige Bilder, aus denen ich gleich ein Fotoheft gestalte.

Gibt es was besseres, als draußen zu frühstücken? Zu lesen? Zu sehen, wie alles grünt und wächst? Für mich nicht. Ich freue mich so sehr auf die schönen Tage, die uns in diesem Sommer erwarten und jede kostbare Minute, die ich davon in der Natur verbringen kann.

Und nach einem langen Aufenthalt draußen genieße ich es richtig, abends auf der Couch zu sitzen und mich unterhalten zu lassen. Ich liebe den Krimi "Wilsberg" am Samstag Abend, weil er so schön normal und unkonventionell ist. Und am Sonntag Abend muss ich mir bei "Schwiegertochter gesucht" immer wieder die Augen zuhalten und manchmal auch die Ohren, weil es dort so schräg zugeht bzw. ich Dinge sehe, die ich nicht wirklich sehen will... Mein Mann meint, es gebe keine andere Sendung, bei der ich so viel aufschreie wie dort. Es gibt aber auch... Egal, wenn Sie's gucken, wissen Sie, was ich meine.

Draußen regnet es. Wie es klingt, wenn die Autos über die nasse Straße fahren. Die Vögel zwitschern und ich mache jetzt weiter.

Anja Kolberg

Freitag, 25 April, 2008

Das Grün der Bäume

... beflügelt meine Seele. Dieser Traum aus hellem Grün der frisch geschlüpften Buchenplätter gepaart mit dem dunklen Stamm der Buche. Hm. Das sieht wunderschön aus!

Das Vogelgezwitscher am Morgen.... Einfach Frühling!

Ein schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Montag, 21 April, 2008

Endlich Frühling!

Yiepieh! Was für ein tolles Wetter am Sonntag - endlich Frühling!

 

Die Sonnenstrahlen haben sooooo gut getan. Endlich konnte ich draußen im Garten sitzen. Sonne tanken und am Nachmittag wahrhaftig auch auf der Terrasse sitzen und lesen (dort kommt die Sonne immer spät hin). Minu beim Entspannen zuschauen. Das tut so gut, weil ich dabei selbst entspanne.

Gegen Abend wurde die Grillsaison eingeläutet. Hm, das erste Grillfleisch. Die ersten Backofenkartoffeln. Der erste Kräuterquark. Ein Alster in der Sonne. Die Sonne angenehm warm, nicht zu heiß, im Rücken nicht zu kalt. Die Augen beim Kauen genießerisch schließen. Der Bachlauf plätschert. Die Vögel zwitschern. Perfekt. Ein perfekter Sonntag!

So viel Kraft habe ich gestern draußen getankt, dass ich heute früh schon um 7 Uhr aufgewacht und aufgestanden bin. Das ist normalerweise nicht meine Zeit. Was sehe ich am Himmel? Blau! Sonne! Juchu!!!

Ein toller Start in die Woche!

Anja Kolberg

PS: So sieht einer der Tulpensträuße aus, die ich mir auf dem Feld am Donnerstag geschnitten habe. Ist das kein Traum? Eine E-Card habe ich für Sie daraus gemacht.


Freitag, 18 April, 2008

Schönes Wochenende!

Gestern war endlich Frühlingswetter bei uns in Köln. Ich habe den Moment genutzt und einen Ausflug in den Japanischen Garten gemacht. Dort habe ich eine Farnrolle für den Postershop fotographiert. Sieht toll aus. Darauf dürfen Sie sich schon freuen. :o)

Und weil ich schon mal in der Gegend war, bin ich weiter nach Leichlingen gefahren und von dort Richtung Witzfelden. Am Straßenrand ist dort ein Tulpenfeld zum Selberpflücken. Ein traumhaft schöner Anblick. Jetzt habe ich die Freude auch bei mir zu Hause. Das tut gut.

Mir gut tun, das kann ich im Moment gebrauchen. Mir geht es heute nicht besonders, meine Tage machen mir mal wieder zu schaffen. Ich fühle mich bescheiden, tüddelig, müde, schlapp, habe - da bin ich heilfroh - heute nur wenig Schmerzen. Da helfen nur PAUSE, mich selbst betüddeln, nur das nötigste machen. Mir selbst eine gute Mutter sein. Das mache ich heute.

Ein schönes Wochenende!

Anja Kolberg

PS: Die Bilder sind E-Cards. Es gibt noch einige andere neue.

Montag, 14 April, 2008

Regentropfen...

... zum Wochenstart. Das schreit nach guter Laune!

Vielleicht mit dem Lied "I'm singing in the rain" von Gene Kelly? [Video bei YouTube.com wird durch den Link geöffnet.) Hm..

Ich hoffe, Sie hatten ein schönes Wochenende. Meines war einfach rund und stimmig. Ich habe einiges im Garten geschafft (nein, die Arbeit hört trotz Umgestaltung nicht auf...), der Postershop ist fast fertig, gerade läuft noch ein letzter Check - und am Sonntag haben wir uns mit Freunden im Bergischen zum Frühstück getroffen. Hm, das war schön! Und während ich hier schreibe, höre ich "I'm singing in the rain". Wissen Sie was? Da macht mir der Regen gar nichts mehr aus! "Komm, Minu: Wir gehen eine Runde Regengassi!" (Supersüß: Sie lässt sich anschließend immer genüsslich mit einem Handtuch trocken reiben. Was für's Frauchenherz.)

Einen schönen Tag!

Ihre Anja Kolberg

Montag, 31 März, 2008

Hungriger Gartenbewohner

Vor einer Woche pflanzte ich rosarote Bellis in die Holzkästen auf unserer Terrasse. Wow, sah das schön aus. So richtig nach Frühling!

[Foto: So schön können Bellis aussehen... Bild vom Fensterkasten, da kamen die Räuber (noch?) nicht hin...]

Mehr als erstaunt musste ich am nächsten Tag schon feststellen, dass nur noch das Grün der Blume im Bett glänzte. Auf dem Stil war keine Blume mehr! Und das nicht nur eine, es waren mindestens 36 Blüten - gewesen. !SCHNIEF!

Jetzt frage ich mich: Wer war's? Das Eichhörnchen? Oder gar die Maus? Wider Erwarten ist die Maus nicht durch die Gartenarbeiten von dannen gezogen, abends habe ich sie wieder durch die Beete huschen sehen. Jetzt ist aber langsam klar: Die Maus muss weg! Keine Sorge: Per Lebendfalle. Ich muss nur einen lauen Abend abwarten, nicht dass wir wieder lebensrettende Maßnahmen durchführen müssen wie letzten Herbst. :o)

Ich gönne den Gartenbewohnern ja den Gaumenschmaus. Aber ärgerlich ist es schon!

Vielleicht lacht sich das Eichhörnchen jetzt ins Fäustchen: Hihi, die Maus wird zur Verantwortung gezogen. Mich kriegt ihr nicht und ICH fresse eure Blumen weiter!

Die ratlose und trotzdem glückliche Gartenfee

Anja Kolberg

Donnerstag, 20 März, 2008

Frühling!

Heute ist astronomischer Frühlingsbeginn! Meine Lieblingsjahreszeit beginnt.

Die ersten neuen Blätter auf den Bäumen, das helle Grün der ersten Stauden im Garten, bald blühen unsere Kirschbäume. Alles regt und verändert sich.

Aufbruchstimmung. Diese Zeit entspricht so sehr meinem Wesen, ich fühle mich wie ein Fisch im Wasser! Und genau in diese Zeit passt das wunderbare Grün an den Wänden in meinem Büro, auf das ich gerade schaue. Mir geht es richtig gut!

Schönes Osterwochenende!

Anja Kolberg

Mittwoch, 19 März, 2008

Der Garten ist fertig!

Richtig schön ist er geworden! Ich könnte ständig am Fenster hinaus schauen. Herrlich!

Gestern Mittag war nach fünf Gartentagen der Abschluss. Zeit für Fotos:

Das fast komplette Gartenteam von rechts:

  • Der Garten- und Landschaftsbauer David Hennen, der für die Umsetzung des Plans in die Praxis zuständig war. Es hat Spaß gemacht, mit ihm zusammen zu arbeiten und von seinem Fachwissen zu profitieren.
  • Gartenarchitekt Bernd Franzen plante den Garten. Er hat es verstanden aus all meinen Wünschen die herauszuziehen, die im Rahmen des Gewinns umsetzbar waren. Ich bin einfach begeistert.
  • Mein Schwiegervater Günther Kolberg half die ganze Woche unermüdlich mit. Als Renter fängt das Leben noch mal ganz neu an!
  • Und dann sehen Sie noch mich. Ich bin einfach glücklich.
  • Auf dem Bild fehlen mein Mann Guido und unsere Minu, die natürlich auch kräftig geholfen haben.

Wir danken Felix Krause von hauptsache-garten. Das Internetportal für Gartenfreunde hatte letztes Jahr diesen Preis ausgeschrieben. Und ich war die glückliche Gewinnerin! Auch im Jahr 2008 wird der Preis wieder ausgeschrieben. Hier können Sie mitmachen. Viel Glück!

Jetzt kann der Frühling kommen. Ich freue mich auf unzählige schöne Stunden im neuen Garten!

Anja Kolberg

PS: So sah der Garten letztes Jahr im Frühling vor der Umgestaltung aus.

Montag, 17 März, 2008

Jammern tut gut!

Geschehen letzte Woche Donnerstag in unserem Garten: Mein Mann und ich schafften am späten Nachmittag 1.6 Tonnen Kies für Bachlauf und Teich vom Anhänger treppauf ins Haus trepprunter in den Garten. Da wir keinen Zugang zum Garten haben, blieb gar nichts anderes übrig, als ihn mit Eimern zu tragen. Eine Schubkarre wäre wegen der steilen und engen Treppe schwieriger gewesen.

Als ich den riesigen Haufen auf dem Anhänger gesehen habe, dachte ich: "Oh Gott. Das schaffen wir nie." Meinen Schwiegervater hatten wir, weil nichts zu tun war, mittags nach Hause geschickt. Jetzt wollte mein Mann nicht gleich wieder anrufen. "Wir schaffen das." sagte er zu mir.

Leider habe ich die Eimer nicht zwischendurch mal auf die Waage gestellt, aber an jeder Hand einer, das war schon heftig schwer (obwohl natürlich für mich nicht ganz voll). Ich hatte Schmerzen in den Knien, in den Handgelenken, Armen, Oberschenkeln. Und als wir 3/4 geschafft hatten, mir alles weh tat und ich dachte: 'Das schaffen wir nicht mehr.' hielt das Auto meines Schwiegervaters an. "Warum ruft ihr nicht an?" - er packte gleich mit an und ruck zuck war der restliche Anhänger leer. Ich habe nur noch die Arme in die Luft geschmissen! Nachher sagte mein Schwiegervater zu mir: "Du hattest wirklich Glück, dass Stau war, deswegen bin ich ein Bogen über Junkersdorf gefahren und wäre sonst nicht zufällig vorbei gekommen." Danke Himmel! Auch mit dem Wetter hatten wir die ganze Woche entgegen der Wettervorhersage Superglück. Der Himmel will, dass es klappt! Danke!

Freitag stand dann pflanzen, den Bachlauf verschönern und Rollrasen verlegen auf dem Plan. Der Garten ist jetzt fast fertig und sieht so aus:
 

Ist doch ein Traum, oder? Der Holzsteg ist fertig, die Pflanzen haben ihren Platz gefunden, der Bachlauf plättschert, die ersten Vögel haben am Teichrand gebadet. Hm, herrlich. Morgen steht nochmal ein Tag Arbeit an, dann haben wir es geschafft! Wahnsinn, was man alles in gut einer Woche mit einem guten Team schaffen kann!

Ich wollte hier aber eigentlich übers Jammern schreiben und das ist stark mit dem Garten verknüpft. Am Donnerstag und Freitag Abend hatten mein Mann und ich gehörig Schmerzen. Das führt dann zu lautem Aufstöhnen und Jammern beim Aufstehen und Bewegen. Und nicht dass Sie denken, ich habe mehr geheult als mein Mann, weil ich die körperliche Arbeit nicht gewohnt bin. Als Außenstehende denkt man vielleicht "stellt euch nicht so an" und will schnell darüber hinweg gehen und auf die schönen Ergebnisse schauen. Aber auch die Schmerzseite gehört zur Gartenarbeit dazu. Vielleicht ist es wie der Geburtsschmerz für den neuen Garten. (Was für eine Idee...) Ehrlich gesagt: Es tut gut! Ja, jammern tut gut. Und ich selbst konnte aufgrund der Schmerzen auch gar nicht anders (Rücken. Knie. Füße.), als meinen Schmerz kund tun. Und was soll ich sagen? Samstag waren wir beide wieder topfit! Jammern heilt Schmerzen? Das wäre doch was!

Herzlich aus Gartenhausen
Anja Kolberg

Mittwoch, 12 März, 2008

Ein Päuschen machen, wenn...

... es nicht so richtig rund läuft. Wie heute zum Beispiel. Im Garten ist Pause. Gestern und vorgestern haben wir erfolgreich gearbeitet. Ich spüre jede einzelne Faser, jeden Knochen meines Körpers. Harken, schüppen, Steine tragen bin ich eben als Schreibtischtäterin einfach nicht gewohnt. Beruhigend fand ich, dass selbst mein Mann, der ja als Schornsteinfeger einen körperlich sehr anstrengenden Job hat, nach dieser Gartenarbeit seinen Körper schmerzlich fühlt...

Als der Landschaftsbauer gestern sagte, er würde Donnerstag wiederkommen, dachte ich zuerst: Prima - dann kann ich ja morgen im Büro so einiges zaubern. Hab' ich auch, aber an die dicken Aufgaben mach' ich mich nicht ran. Mir ist grad noch mal klar geworden: Warum auch, Anja? Du hast körperlich zwei Tage hart gearbeitet. Mach' heute einfach mal halblang. Morgen geht es ja schon im Garten weiter.

Schwere Aufgabe, aber ich versuch's. Manchmal ist nichts schwerer, als halblang zu machen. Ohne schlechtes Gewissen.

Übrigens: Der Garten wird ein Traum! Ich bin ganz verliebt und könnte die ganze Zeit am Fenster sitzen und rausschauen. So weit sind wir schon:

Die Rasenkante ist gesetzt, das ist der Bogen im rechten Bereich. Links das Hochbeet ist vorbereitet. Der Teich ist ausgehoben und der Aushub auf dem alten Rasen verteilt. Der Unterbau für den Steg ist gemacht und die Staustufen für den Bachlauf angelegt. Gartenbau - das ist ein Knochenjob! Und ich bin so froh, dass ich Hilfe habe von einem Gartenarchitekten, einem Landschaftsbauer und meinem Schwiegervater, der unermüdlich hilft und natürlich meinem Mann. Der Garten sieht jetzt schon super aus. Nicht, dass unser Garten vorher schäbig war, er war einfach schön, aber jetzt hat er System und es war wichtig, dass Bachlauf und Teich verlegt werden. Sie lagen zu stark in der Sonne und das Verhältnis von Bachlauf und Teich stimmte nicht. Ergebnis: vielen Algen. Und es ist einfach toll, wenn Fachleute das sind. Sie verstehen was von ihrem Geschäft. Alleine diese Rasenkante - der geschwungene Bogen. Das sieht soooooo toll aus! Ist das schön!

Jetzt lecke ich mal weiter meine Wunden.

Anja Kolberg

Samstag, 08 März, 2008

Zurück aus der frischen Landluft

Hallo da draußen! Ich bin aus dem Bergischen zurück - einige Tage Auszeit, die mir so richtig gut getan haben. Zum Bloggen bin ich nicht gekommen. Langeweile Fehlanzeige.

Meine Mutter hat ja meinen alten Laptop erhalten. Und da sie so gut wie keine Erfahrung mit dem Computer hat, haben wir ein kleines Büro in der Küche eingerichtet: Meine Mutter und ich jede am eigenen Laptop und meine Oma hat dazu Pillekuchen mit Tomatensalat gekocht. (Mein Liiiiiiiiiiiiiieblingsessen. Hm, lecker!) Dann gab es kleine Übungseinheiten, jetzt klappt es schon richtig gut. Meine Oma konnte meiner Mutter als erfahrene Computernutzerin auch hier und da helfen. Auf dem nächsten Foto sehen Sie meine Oma mit dem köööööööstlichen Pillekuchen:

Die Tage sind so schnell vorbei gezogen. Ich habe mich gut erholt, das spüre ich richtig. Nach dem Frühstück bin ich immer mit Minu über die Wiese und durch den Wald spazieren gegangen. Herrlich frische Luft - o.k. bei Nachbars Silohaufen durfte ich nicht tief einatmen. Einen Morgen hatte es geschneit. Dazu strahlend blauer Himmel. Die Vögel zwitscherten. Hmmmm. Das liebe ich am Landleben. Auf unserem Spaziergang haben Minu und ich Rehe beobachtet, Spuren von Wildschweinen gesichtet und drei großen Hasen beim Fangenspielen im Wald zugeschaut.

Das ist pures Bergisches Land, wie ich es mag. So eine Woche zu Hause ist was feines. Die Familie besuchen. Viel quatschen. Menschen wiedersehen, die ich seeeeehr lieb habe. Verwöhnt werden. Arbeiten Hand in Hand. Halma spielen. Meine Schwester im Labor besuchen. Von meinem Bruder im Park fotographiert werden und nachher Schokocappuccino und Puddingteilchen essen. Meinen Papa gaaaanz feste drücken. Scheinbar unendliche viele Fotos meiner Mutter sichten, löschen, sichern. Abends die Jogginghose und selbstgestrickte Socken (von Oma) anziehen und störende Dinge ausziehen (den BH zum Beispiel). Dann den Abend genießen - zum Beispiel mit "Kohlliesels Töchter" und Schokolade. Den elektronischen Bilderrahmen von Oma mit neuen Fotos bestücken. Minu beim Schnarchen zuhören. Die Zwillingsschwester meiner Mama endlich wiedersehen. Viel lachen. Bei Tante und Onkel im Bett schlafen und dabei Fernseh schauen. Die Hühner und Enten rauslassen. Die Stille genießen. Einfach da sein und die Wanduhr ticken hören. So eine Zeit zu Hause tut unheimlich gut und ist unendlich kostbare Zeit!

Winkewinke nach Hause!

Anja

Freitag, 29 Februar, 2008

Wochenende!!!

Ich freue mich auf das bevorstehende Wochenende! Nicht, weil ich super Sonnenschein erwarte (hier regnet es gerade). Nein, einfach so. Morgen kommt mein Schwiegervater und hilft uns, den Bachlauf und den Teich zurückzubauen, damit das Feld frei für die Gartenarbeiter ist (unser Garten ist nicht sonderlich groß), hoffentlich bleiben wir nicht im Matsch stecken. Am Montag, als ich die Pflanzen ausgemacht habe, war ich plötzlich auf der Terrasse 10 cm größer, so viel Lehm klebte unter meinen Schuhen... :o)

Dass man bei so einer Aktion auch Opfer bringen muss, habe ich inzwischen auch gemerkt: Zwei Stauden sind mir durch die Lappen gegangen. Ein tränendes Herz, das letztes Jahr schon so schön groß gewesen war und eine Schlüsselblume. Aber das kann ich verkraften, vielleicht hätten sie sowieso nicht in den anders gestalteten Garten gepasst. Schließlich bekomme ich dafür ja etwas schönes. Hoffe ich doch...

Jetzt weiß ich auch, warum ich so supergute Laune habe. Nächste Woche, nächste Woche da fahre ich nach Hause! Meine Familie besuchen und ein paar Tage bei Oma schlafen. Ich freue mich, ich freue mich. Hüpf. Hüpf. Hüpf. Und da wir einen neuen Laptop haben, auf dem ich gerade schreibe, kann ich von dort auch Kontakt zu Außenwelt halten. Ebenso, wie es mir in Köln möglich ist. Das mobile Büro ist auch bei mir angekommen. Mein Mann hat sich ganz schön ins Zeug gelegt, dass ich vom Laptop aus Mails abrufen kann und Bestellungen und... Vielleicht besuche ich mein virtuelles Büro doch nicht, falls ich von chronischer Unlust befallen werde, weil ich gerade draußen fotographieren will oder meine Schwester besuchen *drück* oder meinen Bruder *drück* oder meinen Papa *drück* oder mit Oma und Mama quatschen oder oder oder... *freu*

Meine Mama freut sie wie Bolle auf meinen bisherigen Laptop. Der ist schon ziemlich alt, aber zum Schreiben wunderbar geeignet. Bisher habe ich darauf geschrieben, jetzt macht es meine Mama. Ich bin gespannt, was diese neue Möglichkeit ihr alles entlockt.

Schönes Wochenende - genießen Sie die freien Stunden

Anja Kolberg

Mittwoch, 27 Februar, 2008

Frühlingsmärchen für die Seele

Ein kleines Märchen für alle, die ihrer Seele etwas gutes tun möchten. Einen Moment die Zeit anhalten und entspannen!

Ein Bienenschwarm summt aus dem Himmel hinab und schenkt dir einen Korb voll köstlichem Honig. Der süße Geschmack ist bald auf deinen Lippen, du gönnst dir ein Bad in dieser Freude. Deine Haut wird samtig weich, dein Bauch von innen ganz wohlig warm, deine Seele lächelt ruhig und voller Vertrauen und Zuversicht. Wissend, du bist auf dem richtigen Weg.

Nach dem Bad kommt eine ganze Vogelschar herbei und hüllt dich in ein samtweiches Tuch. Die Farben stärken dein Bewusstsein und lassen deine Seele hüpfen. Du schließt nach diesem Farbbad genussvoll deine Augen und schwelgst im Reichtum der Natur.

Kleine Waldgeister kommen zu dir und kuscheln sich an dich, kneten dir mit ihren kleinen, flinken Händen den Rücken. Massieren deine Füße. Flechten dein Haar in 1000 wunderschöne Zöpfe. Zieren sie mit Blüten und Blättern.

Du fühlst deine Schönheit.

Ganz sanft gehst du über ein Moosbett. Es kitzelt ein wenig an den Füßen, dich begleitet ein großes weißes Ross. Hm, wie es duftet. Welche Kraft es ausstrahlt. Du spürst diese Kraft in dir bis in die kleinste Pore, bis in den kleinsten Muskel deines Körpers.

Ihr erreicht einen großen, alten Baum. Vor seinen Füßen lässt du dich nieder. Du beobachtest den erwachenden Frühling der Natur um dich herum. Du spürst die Kraft und die tief verwurzelte Sicherheit des Baumes in deinem Rücken. Du spürst die Energie, die jetzt auch dich ganz mit der Erdkraft verbindet.

Über dir raschelt es. Zwei Eichhörnchen springen den Baumstamm hinab. Von oben fliegt eine Nuss herab - mitten auf deinem Kopf landet sie. Knack. Sie fällt dir in den Schoß und ist schon geöffnet. Hm, wie sie schmeckt. Die Eichhörnchen holen noch weitere Leckereien hervor und gemeinsam haltet ihr ein köstliches Mal.

Du fühlst dich verbunden mit der Natur. Du bist sicher. Alles ist gut. Alles war gut. Alles wird gut sein.

Von Herzen!

Anja Kolberg

PS: Wenn Sie auf die Bildern klicken, landen Sie im Shop. Denn alle hier abgebildeten Fotos sind entweder Postkarten oder Doppelkarten.

Montag, 25 Februar, 2008

Geschafft!

 

Ich bin stolz: Die Pflanzen sind bis auf einige große, die wir am Samstag bewegen werden, ausgemacht! Jetzt hab' ich zwar "Rücken" und bin unendlich müde (so ein schönes "müde-Gefühl" von körperlicher Anstrengung), aber heilfroh, dass ich das meiste geschafft hab! Yeah!

Der Sonnentag draußen hat mir richtig gut getan. Herrlich, ich liebe diese Zeit, wenn alles aus der Erde hinausschaut und wachsen will. So wie ich selbst auch. :o)

Schönen Feierabend!

Anja Kolberg

Gartengrün + Frühlingserwachen

Huhu da draußen! Ich werkle gerade in unserem Garten. Letzten Donnerstag sah ich beim Spaziergang das erste Grün an Sträuchern. Von Tag zu Tag wird es mehr. Die Natur rast scheinbar mit Vollgas in den Frühling! Wow, was für eine Fahrt!

Alles habe ich daran gesetzt, dass der Shop heute früh wieder im Netz ist. Das hat auch geklappt, aber als ich mir die Seite anschauen wollte, hatte mein Provider Probleme! Von außen verordnete Pause. Grrrr Ich war schon beruhigt, als ich rausfand, dass alle nicht-Netcologne-Kunden die Seite ohne Probleme aufrufen konnten. Doch ich konnte hier gar nichts tun, nur warten, bis es repariert war...

Das Gute daran: Weil ich deswegen im Büro nicht arbeiten konnte, habe ich meinen Arbeitsplatz nach draußen verlegt. Unser Garten wird Anfang März umgestaltet. Bis dahin müssen die Pflanzen ausgemacht werden. Eigentlich wollte ich damit am Mittwoch beginnen - jetzt hab ich es auf heute verlegt. Passt prima! Das Wetter stimmt. Meine Laune auch. :o)

Bei einem kurzen Boxenstopp hier im Büro - in meinem grünen Wunderland ;o) - durfte ich nun feststellen, dass der Seitenaufruf auch bei uns wieder super klappt und die erste Bestellung konnte ich auch schon entgegen nehmen. Super!

So kleine Pausen sind einfach ein Geschenk!

Ich buddel jetzt weiter.

Gärtnerinnengrüße aus Köln

Anja Kolberg

Dienstag, 22 Januar, 2008

Unerwarteter Besuch

... von einem Schmetterling:

 

Ich habe es wahrhaftig geschafft, die Kamera rechtzeitig zu packen und Fotos von meinem Besuch zu schießen. Nur ganz kurz hat er sich auf der Primel in meinem Blumenkasten niedergelassen. In der Sonne sein Kleid entfaltet, mich erfreut und ist dann weitergezogen. Was für eine schöne Überraschung, an der ich Sie gerne teilhaben lasse. :o)

Anja Kolberg

 

Sonnenschein

... lacht in mein Herz hinein!

Gestern noch trübe Stimmung wie der Himmel. Heute bewirkt die Sonne Wunder: Mein Stimmungsbarometer steigt. Die Frühlingsblumen im Kasten vor meinem Bürofenster leuchten mich an. Neben mir duftet eine Tulpe - sie hat sich ganz entfaltet - 6 rote Blätter schauen aus wie ein Windrad.

Das Leben ist schön!

Und so einen schönen Tag kann ich umso mehr genießen, wenn ich vorher trübe Stimmung hatte. Yipieh!

Anja Kolberg

Donnerstag, 25 Oktober, 2007

hm

Diese Woche waren meine Freunde-Besuchstage: Montag, Mittwoch und heute, Donnerstag, auch wieder. Treffen mit Menschen, die ich mag. Das tut gut und ich komme auf neue und andere Gedanken.

Ganz bezaubernd ist im Moment der Japanische Garten in Leverkusen. Warum? Dort wird gerade alles für den Winter hergerichtet und unzählige Blätter verschönern den Rasen. Über ihnen thronen die atemberaubenden Ahornbäume.

So, jetzt mache ich mich auf den Weg.

Schönen Feierabend!

Anja Kolberg

Donnerstag, 11 Oktober, 2007

Eine Duftwolke

... umhüllt mich! Die pinkfarbene Parole hüllt den ganzen Raum ein. Hm, könnte ein Parfüm sein. Diese Rose riecht nicht nur einmalig, sie hat auch noch eine herausragend große Blüte mit einem Durchmesser von ca. 14 cm. Ich habe diese Rose als Hochstämmchen letztes Jahr direkt vom Züchter Kordes Rosen gekauft. Eine der besten Ausgaben für meinen Garten!

Rosige Grüße

Anja Kolberg

Donnerstag, 27 September, 2007

Maus(e)tod?

Tatort: Unser Garten.
Tatzeit: Letzten Sonntag, 1.30 Uhr

Ein paar Stunden zuvor: Eine Mausefalle wird aufgesetzt. Mäuse nämlich flitzen des Nachts immer über unsere Terrasse. Wir wollen sie ins Feld umsiedeln. Missglückt ist Tage zuvor der Marshmallow-Köder. Nicht, weil er der Maus nicht geschmeckt hat, sondern durch den Regen so verklebt ist, dass die Maus ihn genüsslich auffuttern konnte, ohne dass das Türchen zufiel. Diesmal ist ein Stück Waffel unser Lockvogel.

1.30 Uhr: Wir kommen von einer Fete (im Bergischen - eine Freundin wurde 40 und ich habe gaaaanz viele Leute von früher wieder gesehen - das war toll!) und diesmal ist die Falle wirklich zugeschnappt. Ein winzig kleines Spitzmäuschen sitzt darin und putzt sich. Sieht süß aus. Direkt morgen früh bringen wir sie ins Feld.

Der Morgen danach: Guido will die Maus ins Feld bringen, während ich mit Minu unsere Runde drehe. Als ich auf die Terasse sehe, hockt mein Mann neben der Maus am Boden: "Ich glaube, sie liegt in den letzten Zügen." Entsetzen bei mir. Nein, wir wollten doch, dass die Maus lebt! Ich schaue mir die Maus an, die auf dem Rücken liegt und sich windet, sehr langsam in ihren Bewegungen. "Ob sie Bauchschmerzen hat, weil sie zuviel gefressen hat?" frage ich meinen Mann. "Glaube ich nicht." "Oder ihr ist zu kalt geworden", schließlich stand die Mausefalle auf den Holzkästen und da war es windig, kalt und nass und wir haben darüber natürlich nicht nachgedacht. Mist!

Was tun? "Weißt du was, ich hole eine Kiste und dann holen wir sie rein. Dort ist es etwas wärmer und vielleicht erholt sie sich ja." sage ich und laufe ins Haus. Mein Mann hebt das winzige Ding am Schwanz hoch und legt sie in die Kiste. Sie bewegt sich immer noch. Wir verschwenden nicht wirklich einen Gedanken daran, dass sie abhauen könnte, weil sie so schwach ist und kaum noch Leben zu sehen ist. Drinnen nehme ich etwas Küchenpapier, um sie ganz vorsichtig warm zu reiben. Ich habe keine Angst vor ihr, sie tut mir wirklich leid. Meinem Mann geht es ähnlich. Seit dem wir Minu haben, kann ich kein Tier mehr leiden sehen.

Die Rettungsaktion startet: Ganz vorsichtig streichle ich mit dem Papier über ihr Fell. Das scheint ihr gut zu tun. Dann fängt sie an zu zittern. Und was macht mein Mann? Ich höre den Wasserhahn laufen, dann legt er eine Wärmflasche unter die Kiste und wir starren gespannt auf die Maus. Sie hat noch ganz zarte Füßchen. Ist es vielleicht noch ein Baby? Die Wärme scheint ihr gut zu tun. Sie fiept ein bischen. Aha, Hoffnung keimt auf. Das Futter, das mein Mann noch in die Kiste legt, rührt sie zwar nicht an, aber sie bewegt sich immer mehr. Die Nase bewegt sie wie ein Ameisenbär. Süß! Sicherheitshalber stellen wir die Kiste wieder nach draußen, mein Mann legt die Wärmflasche darunter und ich baue darüber aus dem Küchenpapier ein Zelt.

Wir kommen auch gar nicht mehr auf den Gedanken, sie wieder in die Falle zu legen. "Sie bekommt eine Gnadenfrist und darf noch einige Zeit in unserem Garten bleiben" beschließen wir. "Vielleicht will sie auch zu ihrer Mutter zurück", grüble ich. Wir schließen die Türe und frühstücken erst einmal in Ruhe. Ich weiß gar nicht, wie oft wir uns die Finger waschen, aber das leidende Tierchen war uns wichtiger. Als wir danach wieder in die Kiste schauen, ist sie leer. Die Maus hat sich erholt und ist wieder unterwegs. Jetzt freuen wir uns richtig. Was für ein Erfolg.

Kitschig? Nein, nicht für uns, sondern ein unbeschreiblich warmes und gutes Gefühl.

Von der Mauserettungsfront

Anja & Team

Dienstag, 18 September, 2007

Selbstbegrenzung

Am Samstag im Garten: Die Pfeifenwinde hatte den Eisenhut vollständig umschlungen. Eigentlich dürfte der Eisenhut gar nicht mehr da sein, weil ich 2006 ihn komplett ausgemacht hatte. Warum? Es machte mir ein bischen Bauchschmerzen, da es sich wie ich gerade erfahren hatte um die giftigste Pflanze Europas handelt. Irgendwie dachte ich, die Pflanze muss weg. (Klingt wie ein geplanter Mord.) Doch es gibt Pflanzen, die stärker sind als meine Angst. Wie der Eisenhut. Im Frühjahr ist er wieder ausgetrieben. Bei unserer Gartenaufräumaktion am Samstag wollte ich ihn abschneiden, doch innerlich kam ein lautes "NEIN, mach mich nicht aus. Lass mich stehen. Ich bin wichtig." Ich habe zwei Triebe abgeschnitten, die nicht gut aussahen. Vehement kam ein "NEIN! Ich bleibe stehen. Du brauchst mich noch." Verdutzt sah ich diese Blume an. Mensch! Sie will nicht ausgemacht werden. "Soll ich Blütenessenzen aus dir gewinnen?" Darauf hin kam ein klares "JA". Hm. Blütenessenzen von einer giftigen Pflanze. Ich habe nach einer kurzen Verhandlung einen langen Trieb stehen lassen. Die Knospen sind noch grün, es braucht noch einige Sonnenstunden, bis sie blau erstrahlen wie auf dem Foto aus 2005 und ich die Blütenessenz gewinnen kann. Im Internet habe ich dann nachgeschlagen, wofür diese Pflanze steht. Bei Irisflora fand ich die Antwort: "Eisenhut hilft Selbstbegrenzungen aufzugeben und mehr Authentizität zu entwickeln; bei Schwierigkeiten durch überholte Vorstellungen und Gewohnheiten."

Wie gut könnte ich diesen Impuls gebrauchen. Es gibt einige Dinge, die ich tun möchte, halte mich selbst aber davon ab. Meine Erwartungen an mich selbst sind unermesslich hoch, noch viel mehr die Angst vor Erfolg, vor den Reaktionen. Aber wenn ich die Vorhaben wirklich in Angriff nehmen würde, wäre ich noch mehr ich selbst. Würde ich noch mehr zu mir stehen und - ja - ganz ich selbst sein. Es ist an der Zeit, diese inneren Hürden zu überwinden. Ich bin dankbar, dass die Pflanze mir klargemacht hat, dass sie mir helfen wird. Ich freue mich auf den Zeitpunkt, wenn die Blüten blau in der Herbstsonne erstrahlen und ich die Blütenessenz gewinnen kann. Anleitung bekomme ich dafür über das Buch "Blütenessenzen". Es ist nicht das erste Mal, dass ich meine eigenen "Bach"blüten herstelle.

Die Natur ist ein grenzenlos großer Schatz an Heilung und Inspriation!

Anja Kolberg

Mittwoch, 22 August, 2007

Gespür für Regentropfen

An manchen Tagen tropfen sie laut. Gestern Abend zum Beispiel. Kraftvoll. Reinigend. Zerstörerisch. Gnadenlos. Im Bett hört es sich himmlisch an - denn nur mit dieser Kraft kann ich hören, wenn sie auf das Dach treffen. Mein persönliches Einschlaflied. Ich liebe das! Für mich gibt es wenig, was gemütlicher ist.

Heute früh tropfen sie sanft den Himmel hinab. Erzeugen einen wundervollen Klang, wenn sie die Blätter berühren. Werfen berauschende Bilder, wenn sie auf Wasser treffen.

Zwischendurch Nieselregen. Der ist ganz leise, kräuselt meine Haare (das mag ich) und zaubert eine romantische Stimmung.

Ich mag den Regen, vielleicht weil ich die extreme Hitze nicht vertrage. Weil ich froh bin, dass es dann kühler ist. (Mir fällt mein Blogbeitrag von letztem Sommer ein, wo ich einen verzweifelten Regentanz aufgeführt habe. Er hat geholfen...) Ich mag den Regen, weil er die Luft reinigt. Er tränkt die Blumen im Garten und auf der Terrasse, ohne das ich dafür aktiv werden muss.

Wenn der Regen nicht wäre, die Freude über die nächsten Sonnenstrahlen und den nächsten blauen Himmel wäre nur halb so groß. Ich schätze die Sonne nach einer dunklen Zeit viel mehr, genieße das gute Wetter intensiv, sauge jeden einzelnen Sonnenstrahl auf.

Die Dunkelheit heute morgen - zum Aufstehen nicht die beste. Das Licht, das in mein Büro fällt, ist eigentlich ein Novemberlicht. Aber im November da wird ja die Sonne scheinen, deswegen ist das Wetter jetzt schon mal da. :o)

Bei Regen fallen mir immer wieder Regensongs ein, die den Regen erträglicher machen (Liedprobe Musicload): "Raindrops keep falling on my head..." - "Singing in the rain..." - "It's raining men - halleluja" - "It's raining again"... Und weil's so viel Spaß macht: Das Regensong-Bild ist eine E-Card.

Jede Liebe hat auch ihre Schattenseite: Dann, wenn es zu lange regnet. Unaufhörlich ein grauer Schleier auf das Gemüt drückt. Gut zu wissen, dass alles endlich ist. Auch der Regen. :o) Bis dahin hilft mir was heißes zu Trinken *hm*, ein schönes Licht und immer wieder einmal dem Regen zuhören, wie er zu Boden fällt und dabei sein Lied singt.

Fröhliche Regentropfen-Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Montag, 06 August, 2007

Eiiiiin schöööööööner Taaaag!

Hallo aus Köln!

Blauer Himmel, klares Sonnenlicht, die roten Zauberglöckchen in meinem Balkonkasten hüpfen im Wind.

So sieht er aus: Der Start in eine richtig gute Woche.

Die wünsche ich Ihnen und mir auch!

Herzlich,

Anja Kolberg

Dienstag, 17 Juli, 2007

Angenehmer Morgen

So ein Wetter wie heute früh: Herrlich!

Kühle Luft. Klarer blauer Himmel. "Normale" Sommer-Temperaturen. So mag ich den Sommer.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Mittagspause und einen wunderbaren Feierabend!

... Vielleicht mit einer Duftdusche an einem Lavendelbusch ...

Anja Kolberg

.... und hier ein irrtümlich gelöschter Eintrag:

Montag, 16 Juli, 2007

Abkühlung?

Hatten Sie ein schönes Wochenende? Meines war einfach wunderschön und stimmig. Freitag Nachmittag merkte ich: Ich habe die Erkältung besiegt. "Nur" abklingenden Husten und Schnupfen finde ich erträglich. So konnte dann auch das Wochenende wie geplant stattfinden:

Am Samstag ein Besuch vom Schwager Ulf mit Freundin Angela: Grillen. Quatschen. Planen für die Hochzeit der Schwägerin. Das war lustig!

Am Sonntag mittag habe ich mich mit meiner Freundin Martina im Park getroffen. Zum Fotographieren. Wir waren im großen Park am Bayer-Leverkusen-Gebäude. Große Rasenflächen. Schattige Bäume. Erst dachten wir beide: Das wird zu heiß. Da wir aber vom klimagekühlten Auto nur wenige Schritte in den Schatten gelaufen sind und uns dann fast nicht mehr von der Stelle bewegt haben, sondern es uns auf der Picknickdecke gemütlich gemacht haben, war's richtig schön. So ließ sich selbst der warme Wind ertragen. Ein gelungener Sonntag-Nachmittag!

Nun denn, frisch geht es in die neue Woche. Nein, heiß! Ich bin keine Sonnenanbeterin, das Wetter der letzten Wochen war genau das richtige für mich. Deswegen sehne ich mich bei einem solchen Wetter nach Abkühlung: Eis. Kaltes Wasserbad. Ein kühler, tiefer See. Eine frische Brise...

Herzlich

Anja Kolberg

Montag, 15 Januar, 2007

Ein Engel & mein kleines Wunder :o)

Heute früh war zauberhaftes Wetter hier in Köln. Das erste Mal seit langer Zeit keimte in mir der Wunsch nach einem Fotoausflug auf. Da ich heute Nachmittag einen Termin hatte, wusste ich schon, dass daraus heute nichts wurde... So fotographierte ich die Schnittblumen auf dem Schreibtisch und bastelte eine E-Card daraus.

... dann heute vormittag das für mich kleine Wunder: Mein Termin wurde verschoben. Ich konnte wahrhaftig fotographieren fahren. Auf nach Leverkusen in meinen geliebten Japanischen Garten. Dort sah ich mir noch mal die Früchte der Platane an. Ich suchte die Bezeichnung des Baumes auf dem Schneeflocken-Bild aus dem Kalender Februar 2006 und dachte, es sei die Platane, weil sich die Früchte ähnlich sahen.

Kaum hatte ich heute Nachmittag den Wagen abgestellt, sah ich in einem Baumwipfel ein Vogelnest, das ich fotographieren wollte. Und was entdecke ich dabei? Es war der Baum mit den besonderen Früchten. Ja! Keine Platane, das war klar, denn der Stamm hatte dafür nicht die typische Färbung. Toll, ich hatte den Baum wieder! Ich wünschte mir heimlich, dass das Rätsel dieses Baumes heute gelöst wird. Ich wollte einem der Gärtner über den Weg laufen, der mir meine Frage beantworten konnte. Bei den unzähligen Bäumen im Park sicherlich keine leichte Aufgabe.

Kaum war ich im japanischen Garten, da lief mir ein Gärtner über den Weg. :o) Ich bat ihm um seine Hilfe, zeigte die Fotos und er sagte: "Das muss ein Liquidambar sein. Ich habe aber oben ein Buch, da können wir genau nachsehen." Wir gingen zum Teehaus, unter dem sich ein Arbeitsraum befindet. Kurz vorher sagte er: "Wissen Sie was, wir gehen eben zu dem Baum hin, dann können wir noch mal genau nachsehen." "Danke, Sie sind ja wirklich ein Engel!" Ich war hocherfreut, dass ich nach zwei Jahren endlich eine Antwort bekommen sollte. Er ging mit mir quer durch den Park (!) und wir fanden nicht nur den, den ich gesehen hatte! Wieder am Teehaus zeigte er mir die alten Buchschätze und kaum hatte ich das Buch aufgeschlagen, da stand schon "Liquidambar - Amberbaum". Was für ein Glück! Auf dem Rückweg fand ich wahrhaftig noch einen Amberbaum im Park. Wie lange hatte ich vorher danach Ausschau gehalten! :o)

Manchmal muss man sich nur etwas wünschen, damit es in Erfüllung gehen kann!

Hier noch zwei E-Card-Inspirationen von meinem Ausflug - im Japanischen Garten blühte die Schneekirsche:

Wünschen Sie sich was!

Anja Kolberg



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