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Mittwoch, 14 Juli, 2010

Ein Hitze-Ende in Sicht?

Erstaunlich, wie schnell ich mich an die Hitze gewöhnt habe, sich mein Körper darauf eingestellt hat.

Ich habe zwar noch immer geschwollene Beine, aber lange nicht so schlimm wie am Anfang der Hitze. Ob jetzt meine positiven Affirmationen geholfen haben ("Mein Lymphsystem arbeitet einwandfrei. Die Wärme ist gut für mich." ...) oder die kalten Fußbäder, wenn ich mir nach jeder körperlichen Anstrengung auf der schattigen Terrasse eine kleine Pause gönne oder ob sich der Körper einfach auf die veränderten Klimabedingungen einstellt - ich weiß es nicht. Vielleicht eine Mischung aus allem. Letztere Annahme fänd' ich am besten, denn so richtig kühl scheints die nächste Zeit nicht zu werden. Also ist der beste Weg, dass ich lerne, mit der Hitze umzugehen. Wie ich das machen will?

Das wichtigste ist für mich, mir für die Hitzezeit zu erlauben, langsamer zu sein, weniger leistungsfähig. Ja, es ist so: Bei der Hitze läuft mein Gehirn auf Notstromaggregat. Das bedeutet, dass ich manchmal gar nicht fähig bin, in geistige Höhen aufzusteigen und nur das nötigste machen kann. Auch im Haushalt. Auch unseren Hund schonen wir wo es geht und gehen nur in den kühleren Stunden des Tages vor die Türe. Die Wäsche türmt sich schneller als sonst, wird aber nicht genau so schnell abgebaut... In der Küche wird nur das nötigste gekocht, viel zu warm... Es ist im Moment so. Ich schütze mich, in dem ich langsam mache, wo es geht und die Tätigkeiten so verteile, dass es noch einigermaßen erträglich ist. Und das geht von Hitzewoche zu Hitzewoche besser. Sobald dann ein Gewitter für kurzzeitige Abkühlung gesorgt hat, merke ich auch gleich wie meine Lust und meine Kräfte zurück kommen und ich in kurzer Zeit das liegengebliebene Chaos beseitige. Es bedeutet auch, Verständnis zu haben, dass bei Anderen die Dinge länger dauern, Lösungen nicht so schnell gefunden werden, die Dinge nicht so laufen wie sonst. Entspannen auf allen Ebenen...

Ich stehe zur Notstrom-Zeit und mache das beste daraus. Auch wenn ich in mancher Situation am liebsten nach Sibiren auswandern möchte... Zumindest gedanklich eine herrliche Lösung!

Jetzt ist wieder Zeit für eine Pause - dank Wolken ist es gerade nicht ganz so heiß draußen. Juchuuuu!

Anja Kolberg

Freitag, 25 Juni, 2010

Frisst Hitze Hirn?

Das frage ich mich heute früh ernsthaft. Nicht dass Sie denken, mir ist ein Mensch über den Weg gelaufen, der Anlass dafür bietet. Wirklich nicht. Auch bei der Autofahrt heute früh: Alles locker, flockig, alle fuhren umsichtig und relaxed. Es geht eher um mein Hirn. :o)

Nein, keine Ausfallerscheinungen. Alles okay. Nur insgesamt habe ich das Gefühl, an solch hitzigen Tagen schaltet mein Organismus auf Sparbetrieb. Das Denken geht ein bischen langsamer - damit gleichzeitig auch lockerer, relaxter - die Füße wollen zwischendurch hochgelegt werden, damit sie abschwellen können. Mein Hirn ist nicht wirklich zu Höchstleistungen fähig. Ich verzichte auf möglichst viel, was mir schon beim dran denken weh tut. Meine Freundin, mit der ich mich schon seit laaaaangem treffen möchte, wartet wartet wartet, weil es mir einfach zu heiß für einen Ausflug ist. Und ich mag meine Freundin sehr! Ich bin so dankbar, dass sie Verständnis hat und wartet, bis ich mich wirklich wohl fühle und merke: Au ja! Jetzt!

Ich halte mich derweil zu Hause - am liebsten still arbeitend im Schatten der Terrasse auf, erledige dort mit meinem Laptop bewaffnet, was ich tun möchte. Denn auch meinem Computer wurde es gestern zu warm. Mitten im Arbeiten wurde der Bildschirm schwarz, es machte Piep und der Rechner fuhr neu hoch. War ihm wohl auch zu warm im Büro...

Mein Fazit: Hitze frisst nicht Hirn, sondern lässt es ökonomisch arbeiten. Konzentrieren auf die wirklich wichtigen Dinge. Der Körper sagt schneller: "Ich brauch jetzt Siesta." Das ist der Nachteil und auch die Chance des Sommers. Gestern habe ich meine Füße das erste Mal vom Steg in den kühlen Teich baumeln lassen. Aaaaah, da ging es mir gleich besser. Dank kühlem Schlafzimmer - dort kann ich bei Hitze nur mit Klimaanlage schlafen - werden auch die Füße über Nacht an den Knöcheln wieder schmaler.

Im Moment ist es so: Es ist heiß. Ende nicht in Sicht. Ich werde damit klarkommen. Schalte einen oder zwei Gang zurück. Lasse, was nicht unbedingt sein muss, zum Beispiel die Wohnung zu putzen. Gott sei dank sieht mein Mann das locker, vielmehr habe ich mir von ihm, was meinen ehemaligen Sauberkeitsfimmel angeht, schon viel abgeguckt. :o) Das ist so entspannend. Gerade arbeite ich daran, mich nicht mies zu fühlen, wenn es schmutzig ist (Minu verliert im Moment Haare im Sekundentakt und büschelweise.) und Besuch kommt vorbei. Das schaffe ich auch noch.

Ich genieße die schönen Seiten des Sommers: Den Blütenrausch im Garten. Grillen und Essen unter freiem Himmel. Draußen arbeiten können. Alles körperlich anstrengende oder Autofahrten am frühen Morgen, wenn es noch einigermaßen erträglich für mich ist, erledigen.

Es ist Sommer. Siesta-Zeit. Pause für die Anstrengung und die Perfektion. :o)

Grüße vom im Moment noch im heißen Bürostuhl, den ich jetzt aber verlasse und zur Freude meiner wieder schmerzenden Füße auf die schattigen Gartenbank wechsle. Ich werde mich heute mit einem meiner Lieblingsthemen beschäftigen: Dem Schreiben. Jetzt ist Abkühlung angesagt. Also: Bis nächste Woche! Ich wünsche Ihnen - und mir - ein traumhaft relaxtes Wochenende!

Ihre

Anja Kolberg

PS: Übrigens hat es mir wirklich geholfen, dass ich am Mittwoch über meine Traurigkeit geschrieben habe. Es ging mir danach besser. Als hätte ich damit einen Gast begrüßt, ihm einen Sitzplatz und zu trinken angeboten - statt mit aller Gewalt die Türe zuzuhalten, damit er nicht reinkommt. Klingt auch viel relaxter. Heute ist Fröhlichkeit angesagt. HÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜPF!

Mittwoch, 16 Juni, 2010

Langsam geht's wieder bergauf

Guten Morgen aus Köln! Langsam bin ich wieder fit.

Letzte Woche legte mich das heiße Wetter lahm, ab Mittwoch waren meine Füße und Knöchel ganz schön geschwollen. Als Mittel der Wahl, wenn sie einmal geschwollen sind: Kühlen und hochlegen... Morgens sind sie dann wieder normal. Probleme mit den Lymphen habe ich schon über 20 Jahre, sporadisch, meist dann, wenn es so schwülheiß ist. Sonst geht es. Ganz schicke, lange Stützstrümpfe habe ich auch dafür. Doch wenn ich die auch noch bei so einem heißen Wetter anziehe, fühle ich mich noch mieser, weil ich wie eingequetscht bin und das Gefühl habe, meine Beine können nicht atmen. Es geht auch ohne... "Auch wenn es draußen unfassbar heiß ist, entscheide ich mich dafür, dass mein Körper gesund ist und meine Venen, Adern und mein Lymphsystem einwandfrei arbeiten." Diesen Satz habe ich Freitag wie ein Mantra wiederholt, während ich Dinge im Stehen erledigt habe, die ich erledigen musste. Und es ging, ohne dass meine Füße wie Mittwoch so arg anschwollen. Ich habe mich trotz Schweißperlen auf der Stirn gut gefühlt und konnte die anstehenden Arbeiten erledigen. Die Wirkung der Worte ist stark!

Und als die Beine kein Problem mehr waren, besuchten mich ab Sonntag mal wieder meine monatlichen Bauchschmerzen. Die wollten diesmal besonders hartnäckig bei mir bleiben. Drei Tage Schmerzen - stopp - das ist zuviel. Aber mein Bauch ist kein Befehlsempfänger. Mittel der Wahl: Schmerztabletten, Ruhe, Schlaf und mich zurück nehmen. Noch nicht mal Blog schreiben ging... Schnief! Wenn dann mein Bauch so weh tut, kann ich mich noch nicht mal auf helfende Sätze wie oben konzentrieren, obwohl sie mir bei meiner letzten Periode geholfen haben: "Ich liebe meine Weiblichkeit. Ich liebe meinen Zyklus. Ich liebe meine Gebärmutter. Ich liebe mich. Ich liebe meine Weiblichkeit...." Ich hatte vor 4 Wochen beim Spaziergang alles heruntergebetet, was mir positives zu Frau sein und Weiblichkeit einfiel. Und es wirkte. Warum diesmal nicht, ich weiß es nicht... Manchmal ist es scheinbar so im Leben: Es geht bergauf und bergab und dann wieder bergauf...

Heute früh geht es mir gut. Mein Kopf ist frei, die Sonne scheint, es ist erfrischend kühl draußen und keine Bauchschmerzen mehr. HÜÜÜÜPF! Gibt es einen schöneren Moment als den, wenn der Schmerz nachlässt? :o)

Den genieße ich gerade!

Anja Kolberg

Montag, 07 Juni, 2010

Huhu aus Köln

Heute früh musste ich so zeitig aus den Federn - das ist nicht wirklich was für mich. Ich erinnerte mich gleich an mein Praktikum in einer Konditorei, als ich noch in der Schule war. Noch im Schlafdelirium saß ich morgens am Frühstückstisch und sagte zu meiner Mutter: "Ich fühle mich, als müsste ich in die Hölle gehen", das alles, weil ich so früh aufstehen musste...

Unser Hund ist wieder fit, er hatte ja eine Socke gefressen, die haben wir Ende letzter Woche wieder zurück bekommen... Allerdings werde ich sie garantiert nicht mehr anziehen. :o)

Ich fühle mich heute so schlapp, liegt vielleicht am Wetterumschwung. Am Wochenende habe ich den Sommer auf unserer Terrasse im Schatten genossen. Viel gelesen und geschrieben, den Garten angeschaut, mir den Duft vom blühenden Holunder und den beiden Pfingstrosen um die Nase wehen lassen, lecker gegrillt und - mein Highlight: Drei kleine Kohlmeisen bei ihren ersten Flugversuchen beobachtet. Das war eine Freude, ich war ganz aufgeregt vor lauter gucken!

Jetzt wünsche ich mir eine schöne und richtig gute Woche für mich - das wünsche ich Ihnen auch!

Herzlich

Anja Kolberg

Montag, 08 März, 2010

Blog-Fasten

Ich mache vier Wochen lang Blog-Fasten (mir gefällt das Wort immer mehr). Pause vom öffentlichen Schreiben. Nach Ostern geht es hier wieder weiter im Blog.

Klick zu den E-Cards

Bis dann ist hoffentlich der Winter in der Natur ebenso Vergangenheit wie der lange unerbittliche Winter, den ich innerlich spüre. Mit dem Winter würde ich gerne Lasten der Vergangenheit abstreifen wie ein Kleidungsstück, das nicht mehr zu mir passt. Mich hinaus wagen aus meiner sicheren Höhle, wie sich die Pflanzen gen Sonne recken und mit jeder Stunde Helligkeit mehr ihre Lebensgeister entfalten. Mutig einen Schritt auf mich selbst zugehen.

Anja Kolberg

Mittwoch, 25 November, 2009

Der Kalender geht auf Advent zu...

... das Wetter gar nicht. Die Wärme draußen zu dieser Zeit - ein komisches Gefühl.

Bei mir kommt mehr Weihnachtsstimmung auf, wenn's draußen kalt ist. Aber vielleicht ändert sich das ja am Wochenende. Dann will ich den Advent im Haus einläuten. Derweil helfen Weihnachtslieder ganz gut.

Anja Kolberg

Dienstag, 10 November, 2009

Gut gegen Novemberblues

Puh, der Spaziergang mit Minu heute früh um halb neun war alles andere als schön. Dunkelgrau der Himmel, kaum Licht kam durch die Wolken. Trüb und trist die Stimmung darunter. Nein, heute morgen konnte ich daran gar nichts schönes finden. Perfekter Novemberblues! Abends kann ich mir mit Licht und Kaminfeuer helfen und mich zum Beispiel durch Filme und Bücher ablenken. Doch tagsüber? Nochmal puh! Während es mir gestern nix ausgemacht hat: Heute sieht es anders aus!

Doch kaum zwei Stunden später sieht meine Stimmung völlig anders aus: Heiter. Gut gestimmt.

Was ist in der Zwischenzeit passiert?

Ich habe mir ein Brötchen mit Nusscreme gegönnt und ein Schokoweckchen, dazu heißen Kaffee, eine Gartenzeitschrift und die obligatorische Tageszeitung mit vielen Bildern. Doch davor habe ich mir eine Kerze gekauft: Lila ist sie. Aus dem Küchenschrank habe ich mir eine Schale ausgesucht und bin damit in den Garten gestiefelt: Dort wollte ich sammeln, was grün und lila war. Erst dachte ich: Was soll da noch sein? Doch dann fand ich eine ganze Menge:

 

So sieht mein Novemberblues-Heilmittel von oben aus. Was ich alles gesammelt habe? Eine Blüte vom Stiefmütterchen, die Prinzessinen-Blume spendete eine große lilafarbene Blüte, ebenso die Clematis an meinem Rosenbogen. Auch die Echinazea schenkte mir eine Blüte. Für Duft sorgt Grün vom Lavendel, von Salbei, Pfefferminze und Melisse. Hellgrün strahlen die letzten Blüten des Frauenmantels auf seinem großen Blatt, worauf auch noch Regentropfen perlen. Lungenkraut und Ranken von Mühlenbeckie und Efeu sorgen für weiteres Grün.

Dieses Bild tut mir in der Seele gut!

Jetzt gerade wo ich diese Zeilen schreibe, fällt als Lichtgruß auch noch Sonne durch die Wolken auf meinen Schreibtisch. Und wenn sie wieder weg ist, der Himmel wieder trüb und grau, leuchtet mein lila-grüner Gartengruß. Fort ist er, der Novemberblues!

Herzlich aus Köln

Anja Kolberg

PS: Ich habe daraus eine E-Card gemacht. Einfach draufklicken und verschicken.

E-Card gegen Novemberblues

Freitag, 06 November, 2009

Zeit für Licht & Wärme

Die hellen Stunden draußen werden immer weniger. Die Temperaturen fallen. Der Wind bläst stetig kälter um die Häuser. Einige Bäume stehen schon gänzlich ohne Blätterkleid da.

Jetzt brauche ich vor allen Dingen in meinen vier Wänden Helligkeit und Wärme. Ich liebe das lodernde Kaminfeuer & das flackerndes Kerzenlicht am späten Nachmittag und Abend.

Lilo hat schon mal ein Licht angezündet.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Anja Kolberg

PS: Es gibt frische E-Cards

Freitag, 08 Mai, 2009

Nacht-Gewitter

Diese Nacht um drei polterte und grummelte der Himmel. Minu stand hechelnd neben unserem Bett. Ein Gewitter. Ich liebe ja Gewitter, weil ich es spannend finde, gemütlich, reinigend, einfach klasse. Unser Vierbeiner scheinbar nicht. Gut, dass das Gewitter nicht Stunden brauchte, denn dann beruhigte sie sich.

Dafür komme ich heute nicht richtig in die Gänge. Gestern war ich so emsig und aktiv. Mir wird bewusst, wie stark mein Wesen auf das Wetter reagiert. Denn hier in Köln ist der Himmel heute früh bedeckt und es ist ein bischen schwül. Dafür ist diese Nacht der Garten getränkt worden. Meine Schreibtisch-Rosenblüte erfreut mich noch immer. Inzwischen ist sie noch mehr aufgegangen und duftet unvergleichlich gut.

Jetzt freue ich mich auf ein hoffentlich duftes Wochenende! Ich wünsche es Ihnen!

Anja Kolberg

Dienstag, 05 Mai, 2009

Leise rieselt der...

Regen. Heute früh will es hier nicht so richtig hell werden. Grau in grau der Himmel. Ich habe gar keine Lust, raus spazieren zu gehen. Minu auch nicht, glaube ich. (Sie sucht sich auf dem Sofa nochmal eine neue Schlafposition.)

Gestern hätte ich noch zehn Blogeinträge schreiben können, heute fühle ich mich leicht ausgenockt.

Bei all der Aktivität in den letzten Wochen darf ich mir ruhig auch mal einen unproduktiven Tag gönnen. Ja, darf ich. Mach ich auch. Nicht traurig sein, sondern dazu stehen... und es viiiiiiielleicht sogar ein wenig auskosten. :o)

Anja Kolberg

Freitag, 17 April, 2009

Der Regen putzt die Natur

Wow! Hier in Köln hat Petrus alle Regenschleusen geöffnet. So einen Dauerregen habe ich schon länger nicht mehr erlebt. Minu war kaum aus der Türe zu bekommen. Ganz bedröppelt sah sie aus und kniff die Augen zu, weil es ihr immer wieder ins Gesicht regnete. Sie quetschte sich beim Spaziergang ganz nah an meine Beine, um dort wenigstens ein bischen Schutz vor den Tropfen zu bekommen. Pipi war ruckzuck gemacht und während sie sonst umherläuft und schnüffelt, war heute nur eines wichtig: Gaaaanz schnell wieder rein ins Trockene. Frauchen war trotz Schirm und Regenjacke nass. Puh! Mein Mann, der diese Woche Urlaub hat, stand schon an der Haustüre mit dem Handtuch bereit, um unseren Liebling trocken zu reiben. Das lieben wir alle sehr. Dann steht sie still und lässt sich abrubbeln und dann schüüüüüütteln! Das macht sie noch lieber. Diesmal hat sie's während des Trockenens gemacht. Da flogen die Regentropfen durch die Luft. Spaß im Regen!

Dieser Dauerregen putzt die Natur, alles war hier voll gelber Pollen. Morgens beim Spaziergang entdecke ich immer etwas Neues: Vor einigen Wochen waren es die ersten Krokusse, dann die wunderbar duftenden Veilchenfelder zwischen den Bäumen, jetzt kommen gelb blühende Bodendecker dazu, ich nehme an, eine wilde Anemonensorte. Während die Blätter der Bäume schlüpften, warfen sie die kleinen Knospenhüllen ab, die fand ich dann auf dem Boden. Und heute neben all den vielen tiefen und gigantisch großen Pfützen jede Menge Birkenwürstchen. Sie wissen schon, diese langen Dinger, die die Pollen verbreiten. Jetzt nach dem Regen bin ich mir sicher, finde ich jede Menge Regenwürmer auf dem Weg. Mal sehen, was ich morgen früh entdecke...

Viel los war diese Woche. Zwei Tage hatte ich meine Mutter zu Besuch, das erste Mal alleine und über Nacht. Es war richtig schön, so viel Zeit miteinander zu verbringen. Mein Papa hat sie gebracht und wieder abgeholt. Zum Abschluss wurde gegrillt. Eine neue Erfahrung. Ich spüre, wie wichtig meine tägliche Ruhe mit mir selbst ist. Ich war oft unzufrieden, dass ich mit meinem Mann nicht so viel beim Essen rede. Jetzt ist mir bewusst geworden: Ich brauche das! Wir sehen uns ja viele Stunden am Tag, da ich zu Hause mein Büro habe. Und ich brauche die Ruhe. Ich brauche die Stille. Eine Qualität unserer Beziehung! Gute Erkenntnis!

Herrlich ist es jetzt bei uns im Garten und auf der Terrasse. Der Regen löst die letzten rosa Blütenblätter aus der Japanischen Zierkirsche. Die Pfingstrose wird immer höher, einige Funkien zeigen ihre wunderschönen Blätter bereits vollständig. Ich liebe dieses Wachsen und Werden. Wenn es auch eine enorme Explosion in diesem Jahr ist. Innerhalb weniger Wochen entwickelt sich - zumindest ist das mein Eindruck - was sich sonst über einen längeren Zeitraum erstreckte.

Jetzt werde ich die Oster-E-Cards von der Webseite nehmen und eine Fliederkarte aufnehmen. Der blüht hier nämlich schon!

Ich wünsche Ihnen ein gutes und glückliches Wochenende!

Anja Kolberg

Freitag, 27 März, 2009

Wochenende!

Seufz! Wochenende! Gestern im Auto. Regen. Aachener Straße. Feierabendstau. Traurige Gesichter unter Regenschirmen. Es ist nass. Es ist kalt. Ich versuche es mit einem Liedchen: "Wann wird's mal wieder richtig Frühling? Ein Frühling wie es früher einmal war. So mit Sonnenschein von März bis zum Juni und nicht wochenlang so grausig kalt wie's war. Wann wird's mal wieder richtig Frühling...."

Hellt zumindest mein Gemüt auf.

Ich wünsche Ihnen ein kuschliges Wochenende mit gaaaanz viel Sonne im Herzen

Anja Kolberg

Donnerstag, 12 März, 2009

Habe ich schon erzählt, dass es regnet?

Puh! Der Frühling zeigt sich zwar langsam (die Knospen der Forsythien werden immer kräftiger, gelber - spätestens in zwei Wochen blühen sie), aber irgendwie passt der Regen so gar nicht in das Gute-Laune-Konzept. Seufz. Ich habe auch keine Lust, jetzt was gutes am Dauerdauerdauerdauerregen zu finden. Nein! Genug ist genug, Petrus!

Ein Lichtblick an einem solchen Tag: Schöööööööööööööne Poooooohoooost! Die hatte ich heute früh nämlich wieder! *Hüpf* Kann es etwas besseres geben, als wenn zwischen Werbung, Rechnungen und unwichtigen Schreiben eine Nachricht mit Herz liegt? So heute früh! Ein dicker Umschlag - eine handgeschriebene Karte und sogar Schokolade und ein Buch! Wow! Ein dickes herzliches DANKE nach Dresden auch noch hier über den Blog. Meine Rettung am heutigen Tag!

Ein schöööööner Tag - die Welt steht still - ein schöööööner Tag - komm Welt, lass dich umarmen - welch ein Taaaag!

Was juckt mich da das bischen (Räusper) Regen. Die Sonne ist ja da - hinter der Regenwand - sie scheint und strahlt - auch wenn ich sie nicht sehe. Nur manchmal vergesse ich das vor lauter Grau und Nass!

Anja Kolberg

Donnerstag, 26 Februar, 2009

Wie verkürzt man die Winterzeit?

Das habe ich heute früh noch überlegt und ob ich habe auch darüber nachgedacht, ob ich vielleicht doch etwas Positives an den nicht enden wollenden kalten, grauen, düstren Wintertagen entdecken kann. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann der Winter das letzte Mal so hartnäckig war.

Irgendwie ist es dieser Tage so wie in Veränderungsprozessen, bei denen man kurz vorm Durchbruch steht, kurz bevor das Neue anfängt und man es einfach nicht mehr aushalten kann, aufgeben will, weil einfach kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist. Doch wenn die Nacht am Dunkelsten ist, steht der Sonnenaufgang kurz bevor. Also: Durchhalten!

 

Heute früh kam dann eine gute Botschaft nach der nächsten: Meine Freundin erzählte, am Wochenende sollen es hier in Köln um die 14 Grad werden. Jucheeee! Endlich wieder in den Garten. Und bis dahin weiß ich auch, wie ich mir die Zeit verkürzen kann: Eben kam eine Lieferung neuster Garten-Bücher aus dem Callwey-Verlag. Darin schmöckere ich jetzt und stelle Sie Ihnen dann vor.

Das ist ein herrlicher Zeitvertreib: Vorfreude!

Anja Kolberg

Dienstag, 13 Januar, 2009

Jetzt taut's

Ich bin froh, dass der Schnee Abschied nimmt. Die Gehwege - in den letzten Tagen mehr Matsch als Schnee - werden wieder frei. Unser Hund hat keine Probleme mehr mit Splitt und Salz an den Pfoten. Die Straßen werden wieder frei. Gut.

Einzig die Helligkeit draußen vermisse ich. Selbst am Abend war es auch dank des Vollmondes hell draußen. Eine schöne Zeit war's.

Gesundheitlich halte ich weiter wacker die "Ich bin gesund. Ich bekomme keine Erkältung."-Stellung. Ich meine zwar, so langsam werden die Schluckbeschwerden stärker und gestern habe ich ein paar mal geniesst, aber ich habe noch keinen Schnupfen. Lieber Körper, halte durch! Ab Morgen Mittag kannst du dich so richtig gehen lassen. :o)

Meinen Mann habe ich schon gebeten, die Krankenschwester morgen Nachmittag zu spielen. :o) Das ist ein schöner Trost nach dem Zahnarztmarathon und dass es endlich mit "Desperate Housewives" weitergeht. Eine meiner Lieblingsserien.

Einen schönen Tag!

Anja Kolberg

PS: Heute ist ein besonderer Tag. Mein Opa (lebt im Himmel) hat heute Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch, lieber Opa!

Samstag, 10 Januar, 2009

Wochenend' und Sonnenschein

Was für ein Geschenk ist das Wetter in diesen freien Tagen: Schnee + das Blau des Himmels + klare kalte Luft + Sonnenstrahlen. Eine perfekte Mischung für gute Laune!

Ein schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Mittwoch, 03 Dezember, 2008

Schneetag

Der begann heute früh hier in Köln und es schneit um halb zehn immer noch. Ist zwar ziemlich nass, aber alles ist schön weiß, selbst auf den Bäumen bleibt der Schnee liegen. Der Bambus im Garten hat aufgrund der Belastung schon schlapp gemacht, doch sobald der Schnee weg ist - kann sich hier in Köln nur um Stunden handeln - steht er wieder auf. Ein Steh-auf-Bambus also.

Minu hatte ihre helle Freude. Sie frisst Schnee für ihr Leben gerne und spielt Schneeschieber. Schöne Abwechslung!

Allerdings zu Fuß durch den Schnee ist nicht unbedingt so ein Spaß. Heute früh hätte ich fast einen Salto beim Spazieren gehen mit Minu gemacht. Das war vielleicht rutschig!

Ich freue mich mächtig, dass die Weihnachtskarten und der neue Kalender so gut bei Ihnen ankommt. Ein gutes Gefühl!

Einen schönen Schneetag - ich mache meine Weihnachtslieblings-CD jetzt wieder an: "Swinging Christmas" - 16 Original US Classics. Gibt's nicht zu kaufen, war mal eine Beilage der Zeitschrift "Für Sie". Und für mich: Die schönsten Lieder.

Anja Kolberg

Freitag, 21 November, 2008

Der Wind, der Wind...

- wenn es doch nur das Märchen von Hänsel und Gretel wäre...

Hier tobt ein Wind, es ist unglaublich. Unser geliebter Vierbeiner bekommt keine Ruhe, keine Notfalltropfen, Schüsslersalze, Andersbeschallung will helfen... Minu tapst weiter... Diese Nacht habe ich schon drei Stunden mit ihr im Wohnzimmer verbracht, weil sie so aufgeregt war. Zeitweise beruhigte sie sich. Dann war wieder Pfötchen halten angesagt. Puh! Eben landete ein Blumenkasten auf der Terrasse, die Erde und Blumen ergossen sich über den Boden. Das Eichhörnchen war es diesmal definitiv nicht. Ein Gartenstuhl hatte Lust auf ein Bad im Teich, ein Kübel flog über die Terrasse, bei einem Geschäft hier in der Straße flog fast die Markise weg, die hinausgestellten Artikel flogen mir um die Nase... Hui Buh!

Wenn es so schneit, wie es geregnet hat, dann sehe ich mich morgen Schnee scheppen und wunderbare Winterbilder machen. Mal sehen, was Petrus noch mit uns vorhat ...

Ein aufregendes Wochenende wartet auf uns!

Ich wünsche Ihnen und mir ein schönes und angenehmes!

Anja Kolberg

Montag, 27 Oktober, 2008

Petrus verteilt Geschenke!

 

Kaum komme ich aus dem schnuckeligen Blumenladen meiner Freundin wieder heraus, scheint wahrhaftig die Sonne! Die Wolken haben an einigen Stellen Platz gemacht, ich kann sogar blauen Himmel entdecken!

Wow, toll, damit habe ich nicht gerechnet - danke Petrus!

Anja Kolberg

Das Positive an dem Wetter?

Heute früh ist es hier in Köln dunkel, bewölkt, es nieselt. Es wird gar nicht richtig hell. Und heute nachmittag wird es aufgrund der Zeitumstellung auch früh dunkel sein. So wie es aussieht, wird mir Petrus wohl heute keinen Sonnenstrahl schenken. Nicht gerade stimmungsauffellend für mein Gemüt.

Das Wetter und die nahende Dunkelheit sind Fakten, an denen ich nichts ändern kann.

Was ich aber tun kann, ist feststellen, ob es mir mit dem Wetter gut geht oder nicht. Mir geht es heute mit dem Wetter nicht so gut.

Und im nächsten Schritt kann ich mich fragen, was ich brauche, damit es mir gut geht, auch wenn draußen so ein blödes Wetter ist, es dunkel ist.



Ich habe die Schreibtischlampe angeknipst und die Heizung voll aufgedreht.

Ich könnte den Ofen anstochen und so das Licht des Feuers leuchten und seine Gemütlichkeit entfalten lassen.

Ich könnte mir einen heißen Kakao machen, der mich von innen wärmt.

Ich könnte eine schöne Musik auflegen, die mich während meiner Arbeit begleitet.

Ich habe mir schon eine kuschlige Jacke angezogen und einen flauschigen Schal umgelegt.

Ich könnte unter die Sonnenbank gehen und Sonne tanken, dort gibt es auch Bänke mit eingebauten Lichttherapie-Lampen.

Ich könnte gleich mal meiner Freundin einen kurzen Besuch abstatten, das bringt mich auf andere Gedanken.

Ich kann in meiner Phantasie in sonnige Regionen reisen, mir vorstellen, dass Sonnenlicht meine Haut erwärmt und meine Gedanken ziehen lassen...

Ich kann rausgehen und den Regen näher betrachten, die Tropfen die er auf den Blumen hinterlässt, die Kreise, die entstehen, wenn er in Pfützen fällt...

Ich kann gut für mich sorgen.

... und was suche ich mir jetzt aus meiner Liste aus? Ich werde mir die Regenjacke anziehen und für einen Schnack zu meiner Freundin rüber gehen. Die Arbeit unterbrechen und auf dem Weg versuchen, die Schönheit des Wetters zu entdecken...

Anja Kolberg

Dienstag, 30 September, 2008

Depri-Wetter

Also manchmal...

Eigentlich mag ich Regen, den Himmel in den vielen Grauschattierungen und die gemütliche Zeit drinnen, wenn es Herbst wird. Doch heute schlägt mir das Wetter auf's Gemüt. Es ist den ganzen Tag so dunkel draußen und ich fühle mich richtig blöde. Ich habe schon Licht angemacht, richtig heiß geduscht, Mittag gegessen, was kuschliges angezogen, die Heizung aufgedreht, was Leckeres getrunken, Schokolade gegessen, mit einer Freundin telefoniert, mir schöne Bücher angeschaut, die ich heute bekommen habe. Das lenkt einen Moment ab von der Depri-Laune, aber im Grund genommen klebt sie am Wetter fest. Blöde Klette...

Bäääääääääääääh! Das blöde Wetter soll nur endlich vorbei gehen - oder vielleicht meine Stimmung besser werden. Eigentlich fände ich einen Mittagsschlaf schön, aber das geht nicht, weil ich schon den ganzen Tag auf den UPS-Mann warte, der was von mir mitnimmt. Gestern hat er mich um eine 1/2 Stunde verpasst und jetzt kommt er nicht. Ich hasse warten und deswegen festgesetzt sein. Blöde! Und dazu habe ich auch noch Bauchschmerzen, nein, keine Periode, ich denke es sind immer noch Nachwirkungen der Homöop. Mittel. Ich mag es überhaupt nicht, wenn es mir nicht gut geht, ich Schmerzen habe. Das ist so unangenehm. Ich glaube es hilft vor allen Dingen eines: Ein Zauberstab, der *pling* macht und der Tag ist vorbei und ein strahlender neuer beginnt, ohne Bauchweh, mit Sonne und super Laune.

Soooooooooooooonne, komm bitte bitte raus und kitzle mich im Gesicht. Dann lacht auch mein Herz wieder und der Bauch bestimmt auch.

Anja Kolberg

Freitag, 05 September, 2008

Herbstflüstern

Die bunte Jahreszeit macht sich immer mehr bemerkbar. Hm, gestern früh war die Luft draußen so schön kühl, die ersten bunten Blätter sind von den Bäumen gefallen. Früher mochte ich den Herbst nicht besonders, aber jetzt mag ich ihn und freue mich auf die Zeit, wo wir den Kaminofen das erste Mal anmachen, es uns abends mit Licht gemütlich machen.

Mich hat eine Erkältung erwischt. Deswegen halte ich mich heute mal ein bischen zurück.

Schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Montag, 28 Juli, 2008

Langsam

Ab und zu hadere ich mit mir. Just an diesem Montag morgen ist es mal wieder so weit. Die Hitze lähmt mich. Ich bekomme dann kaum was geschafft, gerade das, was nötig ist, aber die Dinge, die ich machen möchte, bleiben allesamt liegen. Das finde ich schrecklich, weil mein Kopf sie längst erledigt hat. Aber mein Körper ist erschlagen von der Hitze. Ich will, bin aber wie gelähmt. Genau deswegen mag ich diese schwüle Hitze nicht. Sie ist wider meinen Organismus.

Was bleibt mir da anderes übrig, als kleine Brötchen zu backen? Meinen Verstand einfangen, ihn ablenken, damit mein Körper die Zeit bekommt, die er bei dieser Wetterlage braucht. Mein inneres Kind will heute vormittag ganz still im Garten sitzen. Da wo es kühl ist und zwischendurch die Füße in den noch kühlen Teich halten. Und gaaaaanz gaaaaanz langsam machen.

Das mache ich jetzt auch mit Minu. Ich verlasse jetzt den Schreibtisch in meinem Büro, in das schon jetzt die Sonne sehr warm fällt. Dann gehe ich langsam mit Minu (die bei dem Wetter auch keinen Bock hat) und wenn wir dann zurück kommen, muss ich erst mal auskühlen auf der Terrassentreppe. Und wenn der Himmel dann will - was ich inständig hoffe - kann ich auf der Terrasse weiter schreiben.

Mal sehen, was das Leben heute mit mir vor hat. Ich will akzeptieren was geht und auch, was nicht geht.

Anja Kolberg

PS: Heute brauche ich mal wieder ein Abkühlbild:

Ich stelle mir gerade vor, wie am Meer ein kühler Wind weht. Ich gehe am menschenleeren Strand entlang, immer die Füße im kühlen Nass. Manchmal reicht es mir bei einer Welle bis zu den Knien. Hm, das Wasser kühlt mich ab und macht Lust auf diesen Tag!

Montag, 21 Juli, 2008

Herbstsommer

Dunkel war es gestern, es hat geregnet und gestürmt. Genau wie in der lezten Woche: Herbststimmung.

Ein Blick auf den Kalender sagt mir: Halloooo, Anja, es ist Juli. Wenn Herbst und Sommer getauscht haben, müsste ja eigentlich ein super Herbst auf uns zukommen.

Verteufeln möchte ich das Wetter nicht. Ganz ehrlich: Ich mag diesen herbstlichen Sommer mehr als so manch heißen der vorigen Jahre. Mir fallen Blogbeiträge an, wo ich zerflossen bin, Regentänze gemacht habe und dann vor Schwüle kaum mehr arbeiten konnte...

Also, mein lieber Herbstsommer: Willkommen. Du darfst aber zwischendurch gerne mal deine Sonnenseite zeigen!

Einen guten Start in die Woche!

Anja Kolberg

Samstag, 05 Juli, 2008

Schwül!

Lieber Petrus,

kannst du bitte dafür sorgen, dass es weniger schwül draußen ist? Bitte, bitte.

Meinem Körper bekommt das Wetter gar nicht gut. Ich fühl' mich so schlapp und müd', meine Füße sind geschwollen und meine Laune auch... ;o)

Viele Grüße von der Wetterhotline

Anja Kolberg

Donnerstag, 29 Mai, 2008

Iss mir warm...

Die Sonne brennt. Die Wolken fangen sie ab und heizen alles unter ihnen liegende wie ein Kessel so richtig auf. Mir ist es zu warm...

Ganz toll finde ich dieses Wetter, wenn ich draußen im Garten sitze. Kühl im Schatten, ein leichter Wind und zwischendurch die Füße ins Wasser baumeln lassen. Herrlich! Das habe ich schon lange nicht mehr getan...

Ich finde, ich habe für heute genug gearbeitet. Die ganze Woche war voll und umtriebig. Schön! Heute habe ich einige Menschen wieder getroffen, die ich einige Monate nicht gesehen habe. Auf ihre Frage "Wie geht es dir?" konnte ich mit ganzem Herzen "Sehr gut!" sagen. Ja. Mir geht es sehr gut. Die Auszeit von Coaching und Workshops ist ein Glücksfall für mich. Eine der besten Entscheidungen, die ich getroffen habe. Vor allem eine für mein Herz, meine Seele und meinen Körper. Die drei haben mir Mut gemacht und meine inneren Anteile beruhigt, die große Angst vor diesem Schritt hatten.

Jetzt gehe ich ein paar Häuser weiter in unsere "Junkersdorfer Kö" (O.k. mit der Königsallee können wir wirklich nicht mithalten. Aber es gibt immerhin Geschäfte.) Zum Beispiel so ein schönes Blumengeschäft, in dem Petra-Ute sitzt. Da gehe ich jetzt vorbei, schnacke ein bischen, schmeiße mich danach in meine Jogginghose und lasse die Füße in unseren Teich baumeln.

Ab jetzt mach' ich blau!

Anja Kolberg

Freitag, 28 März, 2008

Sonnenschein!


Endlich Sonne! Und dazu steht auch noch das Wochenende vor der Tür! Das ist superschön, war doch das Wetter die letzten Tage ziemlich drückend und trist.

Was so eine Wetteränderung alles bewirken kann!

Schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Montag, 19 November, 2007

Kaaaaaalt!

Puäh, ist das draußen ungemütlich. Mein täglicher Gang zur Post war diesmal gar nicht schön. Pitschpatsch macht es unter den Füßen, von oben Regen, von vorne Wind.

Da freue ich mich auf einen warmen Feierabend vorm Kaminofen. Tut diese Wärme gut! Wenn wir eine Badewanne hätten, wüsste ich, was ich vorher tun würde. Hmmmmmm! Das ist das schöne an der kalten und ungemütlichen Jahreszeit. :o)

Ich wünsche Ihnen einen kuschligen Abend!

Anja Kolberg

Mittwoch, 14 November, 2007

Es schneit!

Ich traue meinen Augen kaum: Es schneit draußen! O.k. nur ganz wenig und es scheint auch wieder aufzuhören oder in Regen überzugehen, aber für diesen Herbst/Winter waren es die ersten die ich gesehen habe. Schööööön!

Schnelle Schneeflockengrüße

Anja Kolberg

Freitag, 10 August, 2007

Wochenend' und Sonnenschein?

Morgen soll's hier in Köln nicht mehr regnen, zwischen den Wolken die Sonne herauskommen und am Sonntag gibt's schöööönen Sonnenschein. Meint zumindest wetter.de - Auf deren Seite können Sie auch unter Ihrer Stadt nachschauen, ob das Novemberwetter wieder gehen will.

Sonne satt - das wünsche ich uns allen. Denn ein bischen Sonne zaubert ein Lächeln auf's Gesicht. Und mein Picknickausflug am Sonntag mit meiner Freundin zum Fotographieren macht so erst Sinn!

Ein schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Mittwoch, 27 Juni, 2007

Siebenschläfer

Na, wie ist bei Ihnen heute das Wetter? Eine alte Bauernregel besagt: "Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag." (Quelle: Wikipedia Bauernregel)

Die ersten Stunden des Tages in Köln versprechen: Sonne, strahlend blauer Himmel im Wechsel mit Wolken, Wind und einer angenehmen kühlen Frische. Soweit bis jetzt, mal sehen, was der Tag noch bringt!

Anja Kolberg

P.S. Das Bild gibt es heute als besondere E-Card. Draufklicken und versenden.

Mittwoch, 20 Juni, 2007

Sauna - gratis

Ist es bei Ihnen auch so schwül?

Heute früh. Spaziergang mit Minu. Es hat frisch geregnet, dicke Tropfen fallen von den Bäumen. Und schon brennt die Sonne erbarmungslos vom Himmel, verdampft die noch eben kühle Nässe. Sauna pur!

Ich komme gar nicht raus aus diesem Schwitzzustand. Ich leide dann wie verrückt. Wer braucht da noch einen Aufenthalt in einer Sauna, wenn's die hier gratis gibt? Ich hoffe, bei Ihnen ist es angenehmer?

In Gedanken beame ich mich an den Nordpol, träume von kühlen Eisbergen, einem süßen Seehund (Gibt's die dort? Egal, in meiner Vorstellung schon.) - und spüre die kühle Luft. Und wahrhaftig, ich fühle mich schon etwas besser. Wer sagt's denn!

Einen erfrischenden Tag!

Anja Kolberg

Mittwoch, 23 Mai, 2007

Gewitter und Rhabarberflip

Gestern besuchten wir meine Eltern im Bergischen. Zunächst war es ziemlich warm, schwül-warm, am späten Nachmittag verdunkelte sich der Himmel und von der Ferne grollte es.

Ich liiiiiiiebe Gewitter!

Warum? Als wir (damit meine ich meine Geschwister und mich) noch Kinder waren, öffnete mein Papa bei einem Gewitter voller Vorfreude immer das Fenster. Dann hieß es "Blitze gucken!" Und weil mein Vater keine Angst vorm Gewitter hatte, hatten wir auch keines. Wir freuten uns darauf. Und um uns das Warten auf die Blitze zu versüßen, machte Papa dazu Rhabarberflip. Meistens war es um die Zeit Mai/Juni, Mama hatte frischen Rhabarberkompott gekocht. Der kam in den Mixer, Eiswürfel, eine Banane und Milch dazu. Und fertig war das köstliche Getränk.

Noch heute denke ich mit Freude daran. Jedes Mal, wenn es gewittert. Gestern war es auch ohne Rhabarberflip gemütlich... :o) Aber das bringt mich auf eine Idee. Ich könnte mal Rhabarber kaufen gehen. :o) Und in Erinnerung an die gute alte Zeit einen Rhabarberflip zaubern. :o)

Mittwoch, 04 April, 2007

Frühling, Frühling, Frühling :o)

Ist das nicht ein herrliches Wetter draußen?

Heute früh beim Spaziergang: blühende Kirsch- und Magnolienbäume, die Knospen am Kastanienbaum öffnen sich, ganz frech zeigt der Flieder seine grünen Blütenknospen. Die Luft: frisch. Der Himmel: blau. Die Sonne: strahlend warm.

Ein Bilderbuchfrühlingstag. Wow! Ist das schön!

Genießen Sie den Tag!

Anja Kolberg

Donnerstag, 29 März, 2007

Entspannungstag

Über Junkersdorf (der Stadtteil Kölns, in dem ich wohne) donnert's. Ein Frühlingsgewitter. Wo gestern noch strahlend blauer Himmel war, blitzt und knallt es durch die dunklen Wolken.

Gestern *schwärm* - ein sonniger Tag. Claudius-Therme. Ich habe das Geburtstagsgeschenk meines Mannes eingelöst: Ein Tag Sauna mit ihm als Begleiter. Das hat so richtig gut getan. Herrlich entspannend, der Salz-Aufguss. Hm und die ätherischen Öle einatmen. Und die Wasserbetten im neuen Rosengarten-Ruheraum. Ein glucksend entspannendes Erlebnis und dabei der Blick auf den Kölner Dom. Wow! Etwas schöneres konnte ich mir für diesen Moment nicht vorstellen.

Selbst heute wirkt die Entspannung noch nach. Herrlich!

Sonne und Regen aus Köln

Anja Kolberg

Mittwoch, 28 Februar, 2007

Glück am Himmel

Ein Regenbogen strahlt mich bei dem stürmisch regnerischen Wetter in Köln an.

Schöner Einstieg in den nahenden Feierabend!



.... und eine viertel Stunde später schenkt Petrus mir dieses Bild: Sonne, blauer Himmel, einige Restwolken. :o) Das wird immer besser. Sonnige Vorzeichen!

Einen schönen Feierabend!

Anja Kolberg

Donnerstag, 08 Februar, 2007

Es schneit!

Schnee in Köln - eine Seltenheit. Seit heute früh hört es nicht mehr auf zu schneien. Wow! Jetzt müssen nur noch die Straßen frei werden und alles ist superklasse! Deswegen fahre ich heute mal mit Bus und Bahn. Auch was feines.

Einen schööööönen Schneetag aus Köln

Anja Kolberg

Freitag, 19 Januar, 2007

Der Wind, der Wind...

... das himmlische Kind. Und das hatte gestern seinen hyperaktiven Tag!

Am Nachmittag dachte ich hier in Köln noch, dass es ja eigentlich geht. Bis um kurz vor sieben beim Nachbarn eine Tanne teils auf die Straße kippte. Mit vereinten Nachbarskräften haben wir sie von der Fahrbahn gezogen. Und als ich sah, dass in den Gärten hinter den Häusern ein riesig hoher Baum umgestürzt war, haben wir nur noch gehofft, dass nicht noch mehr passiert.

Wir haben Glück gehabt.

Ein großes Danke an all die Helfer, die gestern unermüdlich im Einsatz waren - nicht selten unter Einsatz ihres Lebens. Und all ihre Familien, die hofften, dass alle heil wieder nach Hause kommen.

Frisch belüftete Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Donnerstag, 21 Dezember, 2006

Die längste Nacht

... ist in vollem Gange. Wir haben Wintersonnenwende: Ab morgen, das ist das schöne bei der Sache, werden die Tage wieder länger, die Sonne kehrt zu uns zurück. Schön!

Dienstag, 07 November, 2006

Goldenes Licht

Was für ein wunderschöner Tag!

Als ich heute früh mit Minu die Runde machte, bezauberte mich das Herbstlicht. Goldene Sonnenstrahlen fielen durch die schon großen Lücken der Bäume und erleuchteten vom Himmel hinabtanzende Blätter. Wow! Was für ein schöner Tag, was für ein Geschenk! Das Licht ist so sanft und leicht und streichelnd. :o)

Ich wünsche jedem, das er das Glück hat, so ein in der Sonne tanzendes Blatt zu sehen. Es macht einfach gute Laune!

Sonnenstrahlen aus Köln

Anja Kolberg

Montag, 11 September, 2006

Was für ein wunderschöner Morgen!

Guten Morgen aus Köln!

Die Sonne strahlt durch mein Fenster - mitten in mein Gesicht, erwärmt meinen Körper und meine Seele. Dazu blauer Himmel. Und ich bin früh auf, so darf eine Woche beginnen!

Ich hoffe, bei Ihnen strahlt die Sonne ebenso und Sie haben einen schönen Tag. Ich wünsche es Ihnen!

Hier gibt es viel zu tun, ich muss mich sehr stark disziplinieren und organisieren, damit ich vor meinem Urlaub noch alles schaffe. Ich kann also mein gesamtes organisatorisches Talent ausnutzen. :o) Das gute an solchen Terminen ist ja: Bis dahin schaffe ich das, was mir Wochen zuvor noch unmöglich war. Das wird eine Powerwoche! :o)

Herzensgrüße aus Köln

Anja Kolberg

Mittwoch, 26 Juli, 2006

Phantasien...

Oha, man sollte immer genau überlegen, was man sich wünscht. Warum? Nun, es könnte in Erfüllung gehen. Nachdem innerlichen Regentanz von gestern hatte Petrus ein Einsehen und schenkte uns hier in Köln Gewitterregen. Jetzt ist die Luftfeuchtigkeit auf gefühlten 100% - IM HAUS! Der Himmel ist bedeckt - ich fühle mich wie in einem Dampfkessel. Hilfe! Das war nicht die Besserung, die ich mir erhofft hatte...

Nachdem ich mich beim Phantasieren erwischte - Ich liege auf kühlem Rasen. Mein Körper ist übersäht mit Eis im Hörnchen, die mir herrliche Abkühlung geben - bin ich umgezogen. Und sitze jetzt unterm Dach. Die Klimaanlage läuft. Jetzt kann ich wenigstens arbeiten. Hoffe ich. Noch blogge ich ja und kümmere mich nicht um meine Postkartenkollektion, an der ich im Moment eigentlich auf Hochtouren arbeiten möchte!

Aber es ist ein erster Schritt. Der Nachteil: Die Signalstärke unseres drahtlosen Netzwerkes reicht nicht vom Erdgeschoss bis hier unters Dach... Mein IT-Engel arbeitet daran. Sonst wäre ich wirklich gezwungen, den schweren Rechner jeden Tag runter zu schleppen, um Mails abzurufen... Ach, da fällt uns noch eine Lösung ein. Für eine Lösung sind wir zwei - sorry Hundedame Minu gehört natürlich zum Anti-Trouble-Team dazu - also wir drei eigentlich immer gut...

Wenn Sie dies hier lesen, haben wir eine Lösung gefunden, denn hier wo ich tippe, in unserem Schlafzimmer an einem uralten Küchentisch von Guidos Urgroßmutter mit Blick auf die Hinterhöfe bekomme ich ja (noch) keinen Empfang...

Verschwitzte Grüße!

Anja Kolberg

P.S. Da ich noch keine Petrus-Mailadresse gefunden habe, probiere ich es mal hier über den Blog: "Lieber Petrus, ich möchte bitte eine Temperaturabkühlung draußen und drinnen auf 24-26 Grad. Dann kann auch die Sonne scheinen so viel sie will." :o) (Ich hoffe, mein Wunsch ist jetzt besser formuliert...)

Dienstag, 25 Juli, 2006

Die Leiden der (nicht mehr ganz) jungen A.

Nein, keine Geschichte von Goethe. Aber ein Leiden. Das Wetter. Ja! Ich will mich über das Wetter beschweren - auch wenn ich haareraufende Menschen höre, die sagen: "Kaum scheint mal die Sonne, da beschweren sich die Leute schon wieder." Ja, wissen die denn nicht, wie erfrischend es ist, das zu tun?

Es ist schon eine besonders glückliche Eigenschaft, wenn einem das Wetter so gar nichts ausmacht. Der liebe Gott hat sie mir leider nicht vermacht. Denn ich schmore und brenne und leide unter der fehlenden Aussicht. Sie müssen wissen, um überhaupt arbeiten zu können, muss ich die Jalousien in meinem Arbeitszimmer herunter lassen. Was hindurch kommt? Glühend heiße Strahlen... Ich habe mir schon ernsthaft überlegt, ins Schlafzimmer mit meinem Rechner (kein mobiler Laptop mehr) umzuziehen. Das hat Gott sei dank Klimaanlage... Aber so ein schweres Teil schleppe ich auch nicht mal so eben die Treppe herauf.

Jaja, Sie haben ja Recht: Man kann es mir auch gar nicht recht machen. Sehen Sie, jetzt grüble ich darüber nach wie das zweite "recht" geschrieben wird. Groß oder klein? Mein Gehirn funktioniert nur morgens wirklich gut. Habe auch gelesen, die Gehirnleistung soll um 30% absinken bei über 28 Grad oder so ähnlich. Wieviel ist bei guten 38 Grad wohl noch übrig?

Ich sehne mich nach Regen. Überlege gerade ernsthaft, einen Regentanz aufzuführen. Vielleicht hilft das ja?

Jetzt hoffen Sie bitte nicht, dass ich mich nie wieder über's Wetter beschwere... Wer hat in unseren Breitengraden schon etwas gegen ein sanftes Frühlingslüftchen oder einen goldenen Herbsttag? Richtig, keiner. Die Extreme sind es doch, die uns zu schaffen machen: Der unglaublich harte Schneewinter ohne Gnade, jetzt der heiße Sommer. Und ich will dieses Extrem nicht einfach so hinnehmen. An wen sollte ich die Beschwerde eigentlich richten? Hat Petrus eine E-Mail-Adresse? Wer sie hat, bitte an mich weiterleiten!

Und bis dahin - klar schwitze ich weiter und das allerallerschlimmste: Komme ich nicht in meiner Arbeit so weiter wie ich es im Moment brauche. Verflixt! Das ist doch das ganze Problem! Wenn ich frei hätte, den ganzen Tag im Schatten liegen und mich kaum vom Fleck bewegen, ginge es ja noch. Aber so... Nun, mir geht es nicht viel besser wie Millionen anderen. Ach eigentlich geht es mir im Dunklen meines Arbeitszimmers ja noch recht gut, mein Göttergatte nämlich - der muss bei der Hitze auf den Dächern Frechens und durch aufgeheizte Dachboden kraxeln, um Kamine zu fegen. Hey, was beschwere ich mich also? Es geht mir doch gut. O.k., das bischen Dunkelheit, der fehlende Ausblick auf die Natur, die geschwollenen Beine, das Schwitzwasser, das mir über die Nase läuft ... was ist das schon... Komisch, irgendwie findet man doch immer noch jemandem, dem es schlechter geht und damit mache ich mein eigenes Problem glatt runter. Dabei verdient es meine volle Aufmerksamkeit!

So langsam neigt sich der Tag dem Ende und die Sonne hat nicht mehr so ganz die Kraft. Herrlich. Wissen Sie, worauf ich mich jetzt freue? Auf ein schönes kühles Alster auf der Terrasse, den Rasensprenger anschmeißen, der sorgt für kühle Luft und dann strecke ich meine Füße aus und träume von einem herrlichen Gewitter (die liebe ich!), das die Luft reinigt und alle Lebewesen aufatmen lässt. Ein seichtes, ein liebevolles Gewitter, das einfach nur gut tut...

Wie Sie sehen, in Gedanken bin ich schon auf der Terrasse...

Liebe Grüße!

Anja Kolberg



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