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Montag, 08 März, 2010
Sternendiebe. Mein Leben in Afrika ***
Liebe Nicole Mtawa, ich bewundere Ihren Mut, Ihre innere Stärke, Ihr Durchhaltevermögen und Ihren Glauben an diese Liebe, obwohl sie dabei so viele Rückschläge erlebt haben. Ihr Leben scheint für Sie das Glück auf Erden zu sein. Sie verdienen meinen Respekt für Ihren Willen, Kindern in armen Regionen mit einfachen Mitteln zu einem lebenswerteren Leben zu verhelfen und damit auch nicht nach einem Erfolg aufzuhören, sondern das nächste Ziel zu suchen und weiter zu machen. Was für ein ergreifendes Buch! Ich wünsche mir, noch mehr von Ihnen zu lesen. Vielleicht haben Sie Lust auf ein weiteres Buch? Oder einen Blog?
Und auch einige Worte an Ihren Ehemann Juma: Lieber Juma, was für schöne Worte, die Sie ihrer Frau diktiert haben: 'auf der Station des Herzens bei Dada Nicky'.
- Interview vom Verlag mit Nicole Mtawa
- Fernsehinterview SWR Fernsehen (wo man ein klein wenig von der Sprache hören kann)
- Webseite Sternendiebe (dort auch Hinweise zum von Nicole Mtawa gegründeten Verein 'Human Dreams e.V.'
- Sehr schöner Artikel der Stuttgarter Zeitung
Schönes Zitat der Autorin: „In Deutschland denkt man zu sicher. Das tötet die Träume.“
Mittwoch, 08 April, 2009
Buch: Und dann kam Daisy***
Mittwoch, 07 Januar, 2009
Buch: Die Frau, die im Mondlicht aß***
Sie entdeckte in ihrer Arbeit eine Diskrepanz zwischen ihrer Sicht auf ihre Klientinnen, die sie als sehr kreativ, intelligent und begabt erlebte und der Sicht, die die Klientinnen auf sich selbst hatten: Nämlich das genaue Gegenteil. Diese Frauen suchten in den Gesprächen nach dem 'Warum' ihrer nicht stimmigen Beziehung zu ihrem Körper und ihrer Nahrungsaufnahme. Doch ihre Geschichten waren so unterschiedlich wie sie nur sein konnten, bis auf die Gemeinsamkeit, dass sich alle wie eine Außenseiterin fühlten. Warum? Weil sie Dinge wahrnahmen, die andere in der Familie, im Umfeld nicht spürten, eine 'Hypersensibilität für emotionale Zwischentöne'. Sie kamen sich nicht richtig vor. Im Essen und der Kontrolle dessen fanden sie ein ein Ventil.
Mittwoch, 03 Dezember, 2008
Alpsommer - Mein neues Leben als Hirtin**
Montag, 19 Mai, 2008
Ich habe abgeschworen**
Anja Kolberg: Mina Ahadi ist Ex-Muslima. Sie wurde
im Iran geboren und musste ihr Medizinstudium nach der islamischen
Revolution 1979 abbrechen, da sie als linke Oppositionelle verfolgt
wurde. Ihr Mann wurde hingerichtet, Mina Ahadi gelang die Flucht.
Mittwoch, 31 Oktober, 2007
Sterneköchinnen**
Doch das ist nicht alles: Sie erzählen von ihrem Weg in die Sterneküche, vom Arbeitsalltag, wie und ob darin Familie einen Platz hat, sie berichten von Herausforderungen und ihren Vorlieben.
Montag, 24 September, 2007
Befreit**
Anja
Kolberg: Mende Nazer lebte als Kind mit ihrer Familie in einem
kleinen Dorf in den Nubabergen/Sudan. Arabische Milizen überfielen die
Gemeinschaft, mordeten und verkauften die damals 10jährige als Sklavin
an reiche Araber. Eine Odyssee führte sie nach London, wo ihr die Flucht
gelang. Der Journalist Damien Lewis halft ihr und schrieb mit ihr das
Buch "Sklavin",
die Vorgeschichte zu diesem Buch.
- Die Gesellschaft für bedrohte Völker über Mende Nazers Schicksal.
- Die Berliner Umschau berichtet am 14.09.2007 über den "vierten internationalen Tag für Dafur" und die Greueltaten, die im Sudan am Volk verübt werden. Die Seite RettetDafur.de bietet weitere Informationen, unter anderem eine Online-Petition an Angela Merkel oder einen Videoclip. RettetDafur.de wird von der Gesellschaft für bedrohte Völker getragen.
- Mehr Wissen: Die Nuba und die Nubaberge bei Wikipedia.
- Die Hilfsorganisationen Concern und Samaritan's Purse, die im von Mende besuchten Flüchtlingslager neben der UN vor Ort waren.
- Dann habe ich "zufällig" die Seite von Medair gefunden, die im Südsudan in Zusammenarbeit mit ECHO (Zusammenfassung in Deutsch - ausführliche Webseite in Englisch -, der humanitären Hilfe der Europäischen Kommission, tätig sind. Hier spezielle Infos von ECHO in Englisch über die Lage und Hilfe im Sudan und Dafur. Auf der Seite von Medair habe ich ein Online-Video gefunden, das einen guten Einblick in die Arbeit der Ärzte und Schwestern vor Ort gibt.
Montag, 21 Mai, 2007
Aber mein Herz bleibt in Afrika ***
Anja
Kolberg: Für die Weltgesundheitsorganisation begleitet Claudia
Tabbert in Südafrika eine Studie über Tuberkulose-Medikamente. In diesem
Buch beschreibt sie ihr gefährliches Leben und ihre Arbeit in Pretoria -
indem die Apartheit zwar offiziell aufgehoben ist, aber durch die weiße
Bevölkerung hoch gehalten wird.In einem der vielen von ihr betreuten Krankenhäuser erobert Tillis, ein vierjähriger Junge ihr Herz. Seine Mutter will nichts von ihm wissen, sein Vater trinkt und er wünscht sich so sehr ein wenig Aufmerksamkeit. Claudia verspricht ihm, sich um ihn zu kümmern. Als Tillis gesund ist, wird er ohne Claudias Wissen entlassen. Vergeblich sucht sie in den Townships nach ihm - und er wartet wochenlang an einer Straße auf sie. So gerne will sie ihm helfen, will ihn aber auch nicht aus seiner Kultur und Familie heraus reißen. Ein schier erfolgloser Kampf gegen ein völlig überfordertes Sozialsystem folgt, bis ihr der Himmel zu Hilfe kommt.
- Bilder aus dem Township Khayelitsha - mal ohne Kriminalität
Freitag, 22 Dezember, 2006
Ruf des Dschungels
Anja
Kolberg: In der Fortsetzung ihres ersten Buches "Dschungelkind"
berichtet Sabine Kuegler von ihrer Rückkehr nach West-Papua, wo sie mit
ihren Eltern, Missionare und Sprachforscher, im Dschungel im Volk der
Fayu aufgewachsen ist. Die Ureinwohner von West-Papua gehören zu den
ältesten Völkern dieser Erde. Sie trifft ihre alten Freunde und findet
auf dieser Reise sich selbst und ihre große Liebe: Die Menschen und den
Dschungel.
Sie berichtet auch über die grausame Unterdrückung des Volkes und Ausbeutung des Landes durch die indonesische Regierung. Das Land ist reich an Bodenschätzen und Holz - wirtschaftliche Interessen bedrohen die Natur und die Einwohner. Zum Beispiel hält ein amerikanisches Unternehmern dort die weltgrößte Goldmine und belastet die Umwelt schwer. Sabine Kuegler hört die Stimmen ihrer Landsleute und schreibt über deren Schrei nach Freiheit. Dazu gehört eine große Portion Mut und vor allen Dingen Liebe, denn nur zu viele Landsleute haben auf dem Weg, darüber zu berichten ihr Leben gelassen, sind inhaftiert oder des Landes verwiesen worden. Um ihrem Volk eine Stimme zu geben, geht Sabine Kuegler ein Risiko ein, denn sollte sich die politische Situation sich nicht bessern, wird sie vielleicht nie wieder in das Land ihres Herzens einreisen dürfen.
Ein mutiges Buch, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat! (Für mich
der beste Absatz: Seite 320, Absatz 4: "Aus diesem Flüstern..." -
wunderbare Worte!)![]()
Donnerstag, 27 Juli, 2006
**Ein Leben ohne Lügen! Die Tagebücher der Dagmar B.
Anja
Kolberg: Ein neues Buch für meine Rubrik "Frauenleben". Dagmar
B. hat das Down-Syndrom - in den 50er Jahren geboren - dachte damals ein
Lehrer, ein Mensch mit dem Down-Syndrom könne niemals Lesen und
Schreiben lernen. Zum Erstaunen aller brachte sich Dagmar das Lesen und
Schreiben selbst bei!
In 17 Tagebüchern schenkt sie dem Leser Einblick in ihr kurzes Leben, in ihre Gefühlswelt und ihre Sicht auf die Dinge. Ich bin mir sicher, dass sich viele, die Tagebuch als Jugendliche geschrieben haben, sich an einigen Stellen wiedererkennen werden. Besonders zum Nachdenken gebracht hat mich der Satz der Herausgeberin Petra Fohrmann "behindert - wie wir diese Menschen nennen".
Dienstag, 07 März, 2006
***Rapa Nui - Eine Liebe auf der Osterinsel
T I P P !Die Kölnerin Stephanie Pauly begibt sich Anfang 40 auf eine einjährige Auszeit, die sie um die Welt führen soll. Nicht aufhalten lassen will sich die Lehrerin, viel reisen und sehen. Auf ihrer ersten Station, der Osterinsel, lernt sie den Einheimischen Karlo kennen. Der studierte Künstler lebt einsam, ohne Wasser und Strom in einer selbst gebastelten Behausung an der Anakena-Bucht. Karlo hat für sich eine Frau bei seinen Göttern bestellt und Stephanie ist es für ihn. Der Hühne wünscht sich, dass sie bei ihm bleibt und seine Frau wird. Hin und her gerissen lässt Stephanie sich ein auf ein neues, karges Leben und schiebt ihre Weiterreise auf, um dann eines Tages den Entschluss zu fassen, ganz bei ihm zu bleiben und die Zelte in Köln nebst ihrer Krankenversicherung abzubrechen. In diesem Buch berichtet sie von ihrem (steinigen) Weg, der sie reicher leben lässt, als sie jemals in ihrem bisherigen Leben gelebt hat. Sie berichtet offen von ihren Ängsten und Gefühlen und nimmt die Leserin mit auf ihre Reise.
Immer wieder nimmt sie Bezug auf das Gedicht von Hermann Hesse:
Ich wünsche mir nicht
In mein früheres Leben zurückzuspringen.
Aber ich wünsche mir Einmal, wenn die Stunde kommt
Und es notwendig sein wird,
Mich auch losmachen und springen zu können,
Bloß nicht zurück ins
Geringere Sondern vorwärts und ins Höhere.
Anja Kolberg: Ein wundervolles Werk, das Mut macht, seiner Bestimmung zu folgen, auch wenn der Weg noch so steinig ist. Stephanie Pauly regt ganz nebenbei dazu an, über das eigene Leben und den Überfluss, in dem wir leben, nachzudenken. Die Autorin zeigt, wie reich ein Leben sein kann, das ganz einfach ist. "Ich bin ein- nicht ausgestiegen", so empfindet die Kölnerin ihre neues Leben auf der Osterinsel. Eine auch spirituelle, wahre Geschichte mit Tiefgang!
***Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen
Die Leserin begleitet Shirin-Gol, ein Bauernmädchen aus Afghanistan, durch ihr Leben und ihren Alltag, die geprägt sind von der Sinnlosigkeit und brutalen Grausamkeit des Krieges. Als Mädchen, junge Frau und später als Mutter ist sie mit ihrer Familie beständig auf der Flucht und wünscht sich so sehr, endlich anzukommen und ihr Leben zu leben. So will Shirin-Gol zum Beispiel Ärztin werden, doch Frauen in Afghanistan ist es verboten zu lernen...
Anja Kolberg: Ich hätte das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt, so fesselnd ist die Geschichte. Die iranische Filmemacherin Siba Shakib gibt mit ihrem Werk einen Einblick in die Stellung der Frau in der afghanischen Gesellschaft und schafft bei der Leserin ein Bewusstsein dafür, wie gut es uns Frauen in der westlichen Welt geht und wie "reich wir sind": Zu lernen, zu arbeiten, Geld zu verdienen, die eigene Meinung zu äußern, laut zu lachen, zu tanzen, zu singen, einen Mann zu wählen, der uns gefällt - alles Dinge, die für die Frauen in Afghanistan Widerstand bedeuten und wenn überhaupt nur im Verborgenen geschehen. Das Buch ist leicht zu lesen und die wunderbaren Wortspiele der Autorin verbinden uns mit dem Gefühlsleben und den Gedanken der Shirin-Gol. Ich bin erschüttert über das Leid, welches die Menschen dort ertragen und dankbar, dass Siba Shakib auch die positiven Momente in diesem schweren Leben aufzeigt: Die Liebe zu ihren Kindern, die gelebte Freundschaft und dass - auch wenn man gar nichts mehr hat - immer ein "Engel" da ist, der hilft. Dies und die immer wiederkehrende Frage nach dem "Warum" des Krieges, den Blick auf die andere Seite (Wie geht es den Müttern von russischen Soldaten, wenn sie ihre Söhne verlieren?) macht die Geschichte trotz aller beschriebenen Grausamkeiten leichter. Ich wünsche den Menschen in Afghanistan von ganzem Herzen: Frieden, Freiheit, Bildung, Arbeit und dass sie zu ihrer eigenen Kraft und der ursprünglichen Schönheit ihres Landes zurück finden!
***Das Sterntaler-Experiment
Mein Leben ohne GeldDer Verlag: Heidemarie Schwermer löste sich seit 1996 aus ihren bestehenden Strukturen, um das Wertesystem zu überdenken und alternative Formen des Miteinanders zu finden: In Dortmund gründete sie die Gib-und-Nimm-Zentrale, einen der ersten Tauschringe in Deutschland. Zwei Jahre später verschenkte sie ihre Möbel, kündigte ihre Wohnung und Krankenversicherung und gab ihre Praxis als Psychotherapeutin auf. Die Lehrerin lebt seit 1996 ohne Geld. Sie lebt vom Tausch ihrer Arbeit gegen das, was sie braucht. Es funktioniert und sie ist zufriedener und glücklicher als zuvor. Vielleicht haben Sie schon von ihr über Funk und Fernsehen gehört. In Ihrem Buch schreibt sie über ihr Leben, ihren Weg in einen neuen Umgang mit dem Geld, ihre Ideale und Visionen. Heidemarie Schwermer beschönigt nichts, denn sie schreibt über die Höhen und Tiefen ihres Weges. Sie will Mut machen, dass fröhliches und glückliches Leben fernab von Kommerz und Konsumrausch möglich ist und auf die Missstände in unserer Gesellschaft hinweisen.
Anja Kolberg: Mich hat dieses Buch gefesselt. Sehr empfehlenswert. Eine meiner Kundinnen hat sich dem Beispiel angenommen, ihre Wohnung in München aufgelöst und lebt seit dem in Südafrika.
**Mögen deine Hände niemals schmerzen
Iran. Eine verbotene LiebeIranische Freunde wecken das Interesse auf den Iran und seine Kultur bei einer jungen Deutschen. Bepackt mit den Adressen der Familien ihrer Freunde, Tipps und dem geforderten "Outfit" der Frauen dort bereist sie alleine das Land.
Anja Kolberg: Eine spannende Reisegeschichte. Immer wieder schaut man vorne auf der Landkarte nach, wo sie gerade ist. Sie erhält Einblick in das Familienleben, die stille Freiheit und das Leben der Frauen in diesem Land, die Kulturschätze aber auch den Druck und die freiheitsraubenden Regeln der Sittenwächter.





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