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Samstag, 22 Dezember, 2007
Sie fragen sich, welche Kamera...
ich zum Fotographieren nutze? Dann hier ein kleiner Einblick ins "Nähkästchen":
Ich nutze eine digitale Spiegelreflex-Kamera. Und zwar die Canon
350D. Inzwischen gibt es schon ein Nachfolgemodell: 400D.
Damit ist eine Basis geschaffen. Die reicht aber dem Fotofan nicht lange. Ich habe mir damals direkt ein Objektiv dazu geholt. Ein Macro von Tamron. Eine Festbrennweite. Der Vorteil einer Festbrennweite (= kein Zoom) ist neben einer meist hohe Lichtstärke (das 90mm Tamron beginnt mit Blende 2,8), die auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch gute Fotos ermöglicht, auch eine tolle Schärfe. Ich liebe mein Tamron! Dieses Objektiv hatte ich fast immer drauf.
Seit dem Sommer nutze ich für Portraitaufnahmen eine andere Festbrennweite: 50mm. Die Lichtstärke ist mit 1,8 fast unschlagbar. (Natürlich zu toppen, aber nicht für diesen Preis.) Und damit ich viel Licht habe, gehört jetzt auch noch ein besserer Blitz zur Ausstattung. Jetzt traue ich mich zwar mit der Kamera kaum noch vor die Türe, weil sie so wichtig und groß aussieht, dafür ist das Licht super... :o)
Gerade probiere ich von meinem Bruder ein Zoomobjektiv mit Bildstabilisator (gegen Verwackeln) aus. Das ist vom Gefühl fast wieder so wie früher bei meiner geliebten Fuji-Kamera. Sein Nachteil: Die Lichtstärke ist lange nicht so gut. Und sehr lichtstarke Zoomobjektive sind sehr kostenintensiv.
Also ich mir eine bessere digitale Kamera kaufen wollte, hatte ich einen großen Konflikt: Eine licht- und zoomstarke, leichte Kompaktkamera oder eine schwerere digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) mit besserer Bildqualität. Ich habe mich für die DSLR entschieden. 100% glücklich bin ich nicht.
Was ich empfehlen würde, wenn jemand einsteigen will in die digitale Fotographie? Eine kompakte Kamera. Warum? Sie ist leicht. Sie haben immer das passende Objektiv dabei. Das ist lichtstark. Die Qualität kann sich sehen lassen (ich habe bis 12.2005 mit einer kompakten Digitalkamera fotographiert und mache es heute noch seeeeeeehr gerne). Und wenn man keine riesigen Vergrößerungen machen will oder die Bilder professionell vermarkten, kein Technikfreak ist, sondern leicht anfangen will, ist das die - in meinen Augen - richtige Wahl. Hat man dann Feuer gefangen und viiiiiel Geld für teure Objektive übrig, kann man immer noch auf eine DSLR umspringen.
Welche Kamera ich empfehlen würde? Ich habe zwei Favoriten. Wenn Sie sich dafür interessieren, schauen Sie sich die Kameras mal in echt an. Vielleicht liegt die eine besser in der Hand. Manchmal ist es auch nur ein Gefühlsunterschied. Die beiden sind:
Fuji FinePix S9600: 28-300 mm Zoom (bezogen auf 35mm Kleinbildkameras), klappbarer Monitor (gut, wenn Sie nicht auf dem Boden liegen wollen, aber ziemlich tief etwas fotographieren, kommt bei mir oft vor). 9 Megapixel.
Ich habe schon ernsthaft überlegt, mir die Panasonic dazu zu kaufen. Immer ein lichtstarkes Zoomobjektiv dabei zu haben, ist einfach eine traumhafte Vorstellung. Kein Schleppen von x Objektivne mehr. Kein Wechsel der Objektive, bei demn Staub in das Kamerainnere kommen könnte und damit auf die Bilder... Träum...





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