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Donnerstag, 31 Dezember, 2015

Die Impulse und der bunte Kalender von Anja Kolberg

Diese Rezension schrieb auf meinen Wunsch meine geschätzte Leserin Sabrina Bowitz über die monatlichen Impulse 2015 und die Kalender. Danke, liebe Sabrina.

Jeden Monat, immer genau, wenn die Themen gerade anstehen gefühlt, schwebt ein Impuls herein, mit ehrlichen Worten, Worten, die berühren und etwas wecken. Es sind anstupsende Gedanken wie sich selbst gut zu tun oder sich selbst gut genug zu finden und auch für sich selbst eine gute Freundin sein zu können. Untermalt sind die Impulse und die stärkenden Worte mit wunderschönen Bildern, die es bei Anja Kolberg auch auf der Seite anjakolberg.de, sowie im Webshop gibt und für die bunten Kalender mit Wörtern, die wiederum befreien und etwas Neues wecken. Ihre ganzen Bilder wecken die Freude daran, auf Zartes und Eigenes zu achten, ihre Worte bewegen Neues, sind tief und leicht zugleich, wie die Bilder auch und ihr Talent ist es mit nur einem Wort und einem Bild, so viel Veränderung und Gutes zu wecken. Im Gegensatz zu den ganzen Kalendern, die von großen Firmen hergestellt werden, sind ihre Impulse und Kalender aus vollstem Herzen gestaltet, das ist spürbar und das weckt genau deshalb so viel Neues.

Ohne die Impulse wäre mir ziemlich viel menschlicher Reichtum verloren gegangen und so wunderschöne Bilder und Texte. Ich bin dankbar dafür, dass es solche Bilder und Texte gibt. Sie wecken wieder was verloren war.

Sabrina Bowitz

Schauen Sie sich den Kalender 2016 und die Impulse näher an und erfahren auch Sie wie Sie beides stärkt und durch das Jahr begleitet. In meinem Webshop können Sie stöbern und bestellen: http://www.anjakolberg.de/shop

Auf ein gutes Jahr 2016 und eine schöne gemeinsame Zeit

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg
Thema: Blog - 2015, 2. Halbjahr, Shop

Donnerstag, 15 Oktober, 2015

Der Webshop hat geöffnet.

Es ist soweit: Der Webshop Anja Kolberg - Einfach anders ist wieder online.

Das können Sie dieses Jahr bei mir kaufen:

  • Tischkalender 2016: Alles wird gut
  • Tischkalender 2016: Ich schaffe das
  • Passend dazu: Monatliche Impulse 2016
  • Verwöhnpaket für sich selbst: Beide Kalender und Impulse im günstigen Set
  • Den Tischkalender als Geschenk verpackt (neue Kärtchen)
  • Fünf Minikarten-Sets

Danke für 10 Kalender: Bei einer Bestellung von zehn Kalendern (beide Motive zählen) in einer Lieferung lege ich Ihnen ein Minikartenset *Leben* im Wert von 6 Euro gratis dazu. Bei 20 Kalendern zwei und so fort ...

Rabatt für Vereine und Soziale Einrichtungen: Bei der Bestellung ab 30 Kalendern erhalten Sie 10% Rabatt. Bitte warten Sie vor der Bezahlung meine Auftragsbestätigung ab, in welcher der Rabatt von mir manuell eingetragen wird. Sie können mich auch gerne bei Fragen anrufen 0221-9483865 oder anmailen:
ak(at)anjakolberg.de.

Tischkalender Alles wird gut 2016  

Tischkalender 2016: Alles wird gut

Ihr Wegbegleiter durch das Jahr: Er schenkt Gelassenheit, regt zu Pausen an und gibt anregende Impulse. Besonders in herausfordernden Zeiten entfaltet er seine Kraft.

Schauen Sie sich die Bilder & Texte hier im Shop an.


Tischkalender Ich schaffe das 2016 

Tischkalender 2016: Ich schaffe das

Dieser Kalender macht Mut für die Umsetzung Ihrer Ideen, focussiert, stärkt und gibt anregende Impulse. Gut gewappnet durch das Jahr.

Schauen Sie sich die Bilder & Texte dieses Kalenders hier im Shop an.


Monatliche Impulse

Monatliche Impulse

Ich empfehle Ihnen zum Kalender meine Anregungen zu den einzelnen Kalenderseiten, die ich Ihnen persönlich 1 x monatlich per E-Mail zusende: Die Monatlichen Impulse. Wertvolle Seelen-Pausen und Inspirationen, die Sie durchs Jahr begleiten.

Einige Feedbacks von Leserinnen aus 2015:

  • "Danke schön für deine Impulse, sie tun mir einfach gut."
  • "Ach, tut das wieder gut, was Du schreibst. Du sprichst mir förmlich aus der Seele."
  • "Die Texte zu beiden Karten sind einfach nur Herzensstärkung."
  • "Ich war letzte Woche sehr, sehr getragen von deiner Monatsmail."
  • "Hallo Anja, es bewegt mich sehr, deine Texte zu lesen. Es ist, als ob du mir aus der Seele sprichst. Freue mich immer sehr auf die Monatlichen Impulse, sie gehören für mich zum Monatsanfang dazu."
  • "Liebe Frau Kolberg, immer freue ich ich sehr an Ihren Meditationen. Sie haben stets so wundervolle Worte und Bilder parat - eine Odyssee sich wohl zu fühlen und auf bessere Gedanken zu bringen."


Verwöhnpaket

Verwöhnpaket für sich selbst: Mit Liebe durchs Jahr & Geld sparen

Beide Kalendermotive und die Impulse gibt es als Set im günstigen Verwöhnpaket. Sie sparen 3 Euro.


Geschenkverpackte Kalender  

Tischkalender als Geschenk verpackt:
Roter Schmuckwellkarton. Geschenkkärtchen. Bastschleife

Zwei neue Geschenkkärtchen sind im Programm:

Geschenkkarte Von Herzen  

und der wunderschöne Text von Henry David Thoreau:

Geschenkkärtchen Thoreau

Auch dieses Jahr biete ich Ihnen an, die Kalender gleich an Ihre Geschenkempfänger zu verschicken.


Und zu guter letzt die beliebten Minikarten-Sets:

Minikarten-Sets

Bunte Begleiter für Geschenke, Kurzmitteilungen, Impulskarten für Coaching und Workshops, positver Blickfang an Kühlschrank und auf dem Schreibtisch ...


Ich freue mich auf Ihre Bestellung, den Kontakt mit Ihnen und das Päckchen für Sie zu packen. :o)
Hier geht es zum Shop.

Klick zum Shop

Ihre Anja Kolberg

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Donnerstag, 10 September, 2015

Gelassenheit auf dem Tischkalender für September

Tischkalender 2015

Das ist das Kalenderblatt für September 2015 des Tischkalenders 'Balsam für die Seele'.

Ich sende Ihnen zu diesem für mich so wundervollen Bild die Impulse als kleine Inspiration. Die Impulse werden per Mail verschickt. Es sind meine monatlichen Gedanken zu beiden Kalenderseiten. So können Sie sich einen Eindruck verschaffen, was ich darin so schreibe. Dieses Mal habe ich einen inneren Dialog geschrieben.

Auf dem Foto: Hortensien aus meinem Garten umkreisen eine leuchtende Kerze. Im Hintergrund ein Liegestuhl.

Der Text: 'Was in unserem Leben sein soll, wartet auf uns.'

Bild und Text lösen Ruhe, Entspannung und Gelassenheit in mir aus. Ich liebe diese Gefühle. Sie erlösen mich von einer Angst, etwas zu verpassen, wenn ich befürchte nicht gut genug oder nicht schnell genug zu sein.

Der September lässt mich durchatmen. Ich 'muss' nichts tun, mich nicht quälen oder zu etwas zwingen, weil: Was kommen soll, wird kommen. Gerade in der momentanen Situation - wo ich mehr will als ich kann und damit klar kommen 'muss'/will/darf ..., hilft mir dieses Bild, gnädig mit mir zu sein. Immer, wenn ich darauf schaue, beruhige ich meinen Geist.

Ich habe Lust auf einen Dialog mit meinem Inneren, um mir meine Ungeduld, mein Zaudern mit meiner körperlichen Situation anzuschauen. (Es ist wieder stärker geworden mit der Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeit. Warte jetzt auf Bericht eines Endokrinologen ... Blutwerte Hausarzt ok, das ist ein gutes Gefühl.)

Anja: Mich nervt die Situation so an. Nichts wird gefunden und mir geht es einfach nicht gut. Was mache ich falsch?

(Überlege kurz, wer mir antworten könnte. Au ja, ein Dialog mit meinem Inneren Heiler!)

Innerer Heiler: Du machst nichts falsch, Anja. Alles, alles ist richtig.

Anja (A): Aber es ist doch total unfair, dass ich mich schon so lange quäle und es einfach nicht besser wird. Ich will einfach wissen, was ich tun muss, damit es mir besser geht.

Innerer Heiler (IH): So einfach ist es aber nicht im Leben. Ich kann nachempfinden, dass du die Situation unfair findest, aber glaube mir, rückblickend wirst du erkennen, warum diese Phase in deinem Leben so wichtig war.

A: Na toll! Das stimmt mich nicht gerade zufrieden. Ich hab da keinen Bock mehr drau.

IH: Hm. Ja. So ist es.

A: (ärgerlich) Wie? So ist es. Ist das alles, was du mir sagen kannst? Warum kann das nicht endlich vorbei sein?

IH: Weil es noch dauert.

A: Warum dauert es denn?

IH: Weil du noch was lernen sollst.

A: So, was denn?

IH: Zum Beispiel, das Leben 'dennoch' genießen und wertschätzen.

A: Das nervt und ist so anstrengend.

IH: Ja, ich weiß.

A: Boah, nervt mich das gerade. Ich hab da echt keinen Bock mehr drauf. Gibt es keine Abkürzung?

IH: Nö.

A: Na toll. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich drehe mich im Kreis und es geht nicht vorwärts.

IH: Das ist deine Bewertung der Situation, Anja. Du kannst es auch anders sehen?

A: Ja, mag sein, aber im Moment bin ich nur frustriert und traurig und genervt und ungeduldig. Ich will und kann nicht. Das ist Folter für einen strebsamen Menschen, wie mich. Ich habe Ideen und kann sie nicht umsetzen. Das tut weh. Ich fühle mich nur wie ein halber Mensch. Ich will aktiv sein und kann nicht. Ich mach mich selbst runter, weil ich nicht so aktiv bin wie mein Kopf das gerne hätte. Ich schiele auf andere, wie viel die schaffen und mache mich klein. Ich bin außerhalb meiner Kraft, außerhalb meiner Möglichkeiten.

IH: Anja, wenn du dir selbst zuhörst, was fällt dir auf? Lies dir nochmal durch, was du oben gesagt hast.

A: Ich fühle ganz doll mit mir. Wie schwer die Situation für mich ist.

IH: Ja. Es macht traurig, oder?

A: Ja und ein Teil von mir schimpft: 'Stell dich nicht so an. Reiß dich zusammen!'

IH: Auch das. Wenn eine gute Freundin dir das erzählen würde, was du seit ein paar Monaten empfindest und erlebst und wie es dir jetzt geht und die Worte: 'Stell dich nicht so an. Reiß dich zusammen!' Was würdest du dann sagen?

A: Ich weiß nicht. Es würde mich zuerst sehr traurig machen. Ich sehe wie hart dieser Mensch mit sich selbst umgeht. So würde sie mit niemandem sonst umgehen. Sie würde mitfühlen, aufmuntern, da sein, aber niemals so harte Worte sagen, wie sich zusammen zu reißen oder sich nicht anzustellen. Ich hätte Verständnis.

IH: Und, hast du nun Verständnis für dich selbst?

A: Ja, es fällt mir leichter durch diesen anderen Blickwinkel. Ich fühle, wie schwer es für mich ist und dass es wohl keine leichte, einfache Lösung (alles ist wie vorher, nur besser) gibt, sondern es darum geht, anzunehmen was ist und mir so viel Freude wie möglich zu machen. Fürsorglich mit mir umgehen, mir eine gute Freundin sein.

IH: Ja, genau.

A: Ok. Wenn ich mir eine gute Freundin wäre, was würde ich mir dann sagen? Ich hab dich lieb, Anja. Es tut mir leid, dass es gerade so schwer für dich ist. Im Moment hast du viel zu tragen und ich finde klasse, wie du den Kopf immer wieder aufrichtest, obwohl es nicht so vorwärts geht wie du das möchtest, obwohl deine inneren Antreiber dir kaum Ruhe lassen. Mir gefällt, wie du dich an den kleinen Dingen erfreust und immer wieder liebevoll zu dir bist. Es wird besser werden, es wird. Du darfst halblang machen, du musst nicht perfekt sein, du darfst schwach sein und nur die Leistung bringen, die dir gerade möglich ist. Ich weiß, du stellst dich nicht an. Du brauchst dich für mich nicht zusammen reißen, sondern einfach nur so sein wie du bist. Für mich darfst du auch traurig sein und hadern. All das gehört doch dazu.

IH: (Atmet auf.)

A: Das fühlt sich gut an.

IH: Ja. Tut es. Wie geht es dir jetzt?

A: Besser, wenn auch das Grundproblem nicht gelöst ist. Es tut gut, einfach mal aussprechen zu können, was ist.

Ich habe die Hoffnung, dass das wirklich wichtige im Leben auf mich wartet wie das Kalenderblatt mir sagt. Und all das, was mir im Moment nicht gelingen will, weil ich es nicht schaffe, einfach nicht sein soll. Ich setze mich in den Liegestuhl, lehne mich zurück und atme durch. In meiner jetzigen Situation wird auch mein Mitgefühl, mein Verständnis geschult. Ich erfahre jetzt wie sich andere fühlen, denen es auf Dauer nicht gut geht und wo keine schnelle Lösung gefunden wird.

Es gibt im Leben immer wieder Phasen, in denen es nicht so läuft, wie wir das eigentlich brauchen und uns wünschen. Es ist eine Herausforderung, dann zu üben, damit dennoch gut zu leben.

Ich wünsche uns allen diese Kraft, die uns wie ein Sonnenstrahl berührt und von innen heraus Mut macht und uns bestärkt. Und die Hoffnung: Gleich wie es kommt, es wird besser werden. Die Situation kann sich jeden Moment verbessern, Heilung und Entlastung sind immer möglich. Heilung kann sein, die Dinge anders zu sehen und sie so anzunehmen.

~ * ~

Das waren die Impulse für eines der beiden Kalenderblätter September. In dem anderen geht es um die innere Weisheit, mich selbst um Rat fragen. Herrlich, der September ist so richtig mein Ding.

Wenn Sie Interesse bekommen haben: Die Impulse können im Shop bestellt werden. Der Shop öffnet Mitte Oktober, dann können Sie die neuen Kalender und Impulse für 2016 bestaunen und bestellen. Ich informiere hier im Blog, auf meiner Facebook-Seite und im Newsletter, wenn der Shop seine Tore geöffnet hat.

Liebe Grüße

Anja Kolberg

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Darüber hinaus erlaube ich die Nutzung außerhalb dieser Webseite nur mit meiner Genehmigung.

Donnerstag, 30 Oktober, 2014

Einfach wohltuend!

Meine Tischkalender sind seit 2005 treue Wegbegleiter durchs Jahr: Zu mir selbst finden. Gedanken sortieren. Besinnen. Aufatmen. Entspannen. Freuen.

  • Display im CD-Format - praktischer Hingucker auf dem Schreibtisch
  • Natur-Fotographien und Texte von Anja Kolberg
  • Kleine Auflage - ein Geschenk, das nicht jeder hat.
  • Kalendarium abschneiden und monatlich eine Minikarte zur Hand.
  • 11 Euro inkl. MwSt. zzgl. Versand

Ich biete zwei Tischkalender an:

Ich lebe mein Leben

Tischkalender 'Ich lebe mein Leben.'
Liebevoll mit mir umgehen. Gefühlen und Träumen einen Platz geben. Die Kalendertexte:

  1. Ich lebe mein Leben. Bestimmung
  2. Ich nehme mein inneres Kind in die Arme und halte es lieb. Trost
  3. Ich gebe meinen Träumen eine Chance. Geduld
  4. Ich erlaube mir jedes Gefühl. Willkommen
  5. Ich bin in Ordnung so wie ich bin. Vollkommen
  6. Ich lasse mich lieben. Hingabe
  7. Ich bin schön. Einzigartig
  8. Ich habe meinen Platz im Leben gefunden. Angekommen
  9. Ich frage mich selbst um Rat. Weisheit
  10. Ich entdecke, was mir gut tut. Seele, Körper, Geist
  11. Ich verstehe mich. Liebevol
  12. Ich bin in Sicherheit. Schutz

Tischkalender 'Balsam für die Seele'

Tischkalender 'Balsam für die Seele'
Mit Gelassenheit, Mut und Zuversicht die Seele verwöhnen. Die Kalendertexte:

  1. Ich probiere es einfach mal.
  2. Draußen tobt ein Sturm. In mir ist Ruhe und Frieden.
  3. Meine Gedanken ändern meine Stimmung.
  4. Es ist mehr möglich, als ich mir vorstellen kann.
  5. Ich lebe heute.
  6. Wenn ich mich bewege, bewegt sich auch mein Umfeld.
  7. Ich hab' genug getan.
  8. Ich löse die Aufgaben, wenn sie da sind.
  9. Was in unserem Leben sein soll, wartet auf uns.
  10. Es findet sich.
  11. Was nicht gut für mich ist, prallt an mir ab.
  12. Etwas hört auf. Neues beginnt.


Monatliche Impulse per Mail

Bewusst leben: Die Monatlichen Impulse 2015

Per E-Mail erhalten Sie auf Ihr Endgerät meine Gedanken zu den aktuellen Monatsseiten beider Tischkalender. Anregungen - tiefsinnig und inspirativ. Eine virtuelle Oase, die Zeit zum Innehalten, Reflektieren und Kraft schöpfen bietet:

  • Monatliche Impulse im E-Mail-Format als Kurz-Abonnement für 12 Euro inkl. MwSt., versandkostenfrei
  • Umfang: 12 E-Mails in 2015, d.h. pro Monat eine E-Mail
  • Laufzeit von Januar bis Dezember 2015, endet automatisch



Angebot Verwöhnpaket 2015: Beide Kalender plus Impulse und drei Euro gegenüber dem Einzelkauf sparen.


Kaufen können Sie die Produkte in meinem Webshop Einfach anders:

Klick zum Shop

Nach der Bestellung erhalten Sie von mir eine Auftragsbestätigung und nach dem Zahlungseingang packe ich das Päckchen an Sie. Ich liiiiiiiiiiiiebe es, das zu tun.

Ich freue mich auf den Kontakt mit Ihnen!

Anja Kolberg

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Freitag, 26 September, 2014

Die Kalender 2015 sind da - der Webshop hat geöffnet!

Die neuen Tischkalender 2015

Ein besonderer Moment - Jahr für Jahr! Am Montag sind die Tischkalender geliefert worden. Feierlich habe ich Seite für Seite umgeblättert und das Ergebnis andächtig betrachtet. Ich bin so glücklich!

Zwei Kalender gibt es für 2015:

Tischkalender 2015: Ich lebe mein Leben

Ich lebe mein Leben.

Dieser Kalender schenkt Raum für Inspiration und bestärkt unser Inneres: Liebevoll mit mir umgehen. Das innere Kind trösten. Gefühlen und Träumen einen Platz geben. Verständnis und Sicherheit finden. Preis: 11 Euro zzgl. Versandkosten

Tischkalender 2015: Balsam für die Seele

Balsam für die Seele

Dieser Weggefährte hat Gelassenheit, Mut, Ruhe und Zuversicht im Gepäck und möchte damit Ihre Seele verwöhnen. Ideal als Geschenk, da die Texte indirekter als bei dem anderen Kalender sind. Preis: 11 Euro zzgl. Versandkosten

Schauen Sie sich die Motive und Texte im Webshop an und die Vorfreude auf 2015 beginnt.

Neuerungen

Die Kalender kosten nun elf Euro. Den bisherigen Preis von zehn Euro habe ich 9 Jahre halten können. Alle Preiserhöhungen, die ich während dessen von Seiten der Lieferanten erhielt, gab ich nicht weiter. Wirtschaftlich tragfähig ist das nicht mehr, deswegen habe ich den Preis nun erhöht.

Die ausführliche Kalenderbeschreibung im Blog überschnitt sich inhaltlich teilweise mit den monatlichen Impulsen. Da ich in beides viel Zeit investierte und ich meine Kräfte künftig einteilen will, auch um frei für weitere Projekte zu sein, werde ich künftig nur die monatlichen Impulse anbieten.

In den monatlichen Impulsen finden Sie wertvolle Anregungen zu den Kalenderseiten, erfahren Details zu den Fotos und Texten und lesen, was mich persönlich dazu bewegt. Eine tiefsinnige und inspirative Begleitung per Mail das ganze Jahr hindurch. Sie können die Teilnahme an den monatlichen E-Mails im Webshop buchen. In der Produktbeschreibung im Webshop können Sie in zwei Beispiele reinschnuppern.

Tipp: Beide Kalender und die Impulse gibt es im günstigen Verwöhnpaket.

So gönnen Sie sich einmal im Monat eine Seelen-Pause.



Der Webshop Einfach anders

In den letzten zwei Wochen habe ich meinen Webshop geputzt und gewienert. Kartons, farbiges Packpapier und Briefmarken liegen auf dem frisch bestückten Packtisch bereit. Es duftet nach Papier, köstlichen Teesorten und Vorfreude. Jetzt ist es endlich soweit: Der Shop öffnet seine Tore. Rote Wangen habe ich wie ein Heinzelmännchen!

Welche Produkte biete ich außer den Kalendern an?

  • Geschenkverpackt: Die Tischkalender verpacke ich auf Wunsch und gegen Aufpreis in einen roten Schmuckwellkarton mit besonderer Karte und natürlicher Schleife. Ich verschicke sie auch gerne gleich an Ihre Geschenkempfängerin. Zwei neue Geschenkkärtchen-Motive. 13,50 Euro zzgl. Versandkosten.
  • Monatlichen Impulse im E-Mail-Format als Kurz-Abonnement. Wertvolle Anregungen und Details zu den Kalenderseiten - mit Liebe durch 2015.
    Umfang: 12 E-Mails in 2015, d.h. pro Monat eine E-Mail. Laufzeit von Januar bis Dezember 2015, endet automatisch. 12 Euro, versandkostenfrei.

  • Fünf Minikarten-Sets: Die beliebten Kärtchen eignen sich wunderbar als Inspirationsquelle. Ziehen Sie blind eine der 12 Karten - ob alleine für sich, in einem Beratungsgespräch für Ihre Klientin/Ihren Klienten oder in einer Gruppe. Das Meditations-Set eignet sich prima, um damit unterwegs, in Pausen und Ruhezone die Meditation zu üben. Lassen Sie sich von den Bildern und Texten begeistern. Je Set 6 Euro zzgl. Versandkosten.

Aktionen und Rabatte

Natürlich gibt es auch dieses Jahr schöne Aktionen für Liebhaberinnen und Liebhaber, schneller Besteller und Großeinkäuferinnen. :o)

  • Für Liebhaberinnen und Liebhaber habe ich das Verwöhnpaket 2015 zusammengestellt: Beide Kalender und die monatlichen Impulse im Set. Sie sparen 3 Euro und werden mit viel Liebe durchs Jahr 2015 begleitet.
  • Jeder Kalender-Bestellung (ausgenommen sind Geschenklieferungen) mit Geldeingang bis 31. Oktober 2014 lege ich pro bestelltem Kalender die Geschenkkarte *Lichtermeer* gratis bei (Kartengröße 11,8 x 13,7 cm). Die Karten erscheinen nicht auf der Auftragsbestätigung, sie werden beim Versand hinzu gefügt.
  • Bei einer Bestellung von zehn Kalendern (beide Motive zählen) erhalten Sie ein Minikartenset *Glückspilz* im Wert von 6 Euro gratis dazu. Bei 20 Kalendern zwei der Minikartensets usw.. Das Minikartenset wird von mir der Lieferung beigelegt und erscheint nicht im Warenkorb.
  • Vereine und Soziale Einrichtungen: Bei der Bestellung von 40 Kalendern erhalten Sie 10% Rabatt. Bitte warten Sie vor der Bezahlung meine Auftragsbestätigung ab, in der der Rabatt von manuell eingetragen wird. Sie können mich auch gerne bei Fragen anrufen 0221-9483865 oder anmailen: ak@anjakolberg.de.

In der neuen Rubrik Fragen & Antworten im Webshop beantworte ich ausführlich Fragen rund um den Shop und die Produkte. Zum Beispiel:

  1. Haben die Kalender einen neuen Preis?
  2. Gibt es die Tischkalender auch ohne die Hülle, d.h. als Nachfüllset?
  3. Gibt es die ausführliche Kalenderbeschreibung noch?
  4. Sind die monatlichen Impulse 2015 nicht mehr kostenlos?
  5. Warum bieten Sie keine Wandkalender mehr an?
  6. Wird es wieder Desktopmotive geben?
  7. Wann gibt es wieder Postkarten und Glückwunschkarten zu kaufen? Warum bieten Sie nicht mehr Produkte an?
  8. Mit welchen Lieferanten arbeiten Sie zusammen?
  9. Woher stammen die Fotos und Texte auf den Kalendern und Karten?
  10. Was tun Sie für die Umwelt?

Reinschauen lohnt sich!

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail oder rufen Sie mich an: 0221-9483865.

Nun viel Freude beim Stöbern in meinem Shop!

Ich freue mich auf Ihren Besuch und Ihre Bestellung.

Ihre Anja Kolberg

Direktlink dieses Artikels, um darauf zu verweisen:
http://www.frauencoaching.de/archives/2014/09/entry_6856.html
Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das machen möchten, schreiben Sie mir, um eine Vereinbarung zu treffen.

Montag, 16 September, 2013

Es ist soweit: Der Shop ist online!

Klick zum Webshop

Früher als alle Jahre zuvor startet der Webshop Anja Kolberg - Einfach anders heute in die Kalendersaison 2014.

Im Angebot wunderschöne Geschenke - für sich selbst und die Menschen, die Ihnen am Herzen liegen:

Wie jedes Jahr biete ich den direkten Geschenkversand an Ihre Wunschadresse an. Auch an viele Adressen (zum Beispiel Kunden, Kooperationspartner, Freundinnen...) ist dies einfach möglich. Hier finden Sie die Details.

Neu! Aktuelle Aktionen & Rabatte finden Sie auf der Webshop-Startseite unten im roten Kasten.

Ich freue mich auf Ihre Bestellung, Ihr Feedback und den Kontakt mit Ihnen!

Ihre Anja Kolberg

PS: Jetzt bin ich neugierig, wer das Rennen mit der ersten Bestellung macht. (Schon passiert! *Hüpf*) Danke für Ihr positives Feedback nach den Kalendervorstellungen. Das tut sooo gut und macht so viel Spaß, wenn all die Mühe auf glückliche Empfänger trifft.

Update Februar 2014: Danke für die tolle Kalendersaison. Der Webshop macht jetzt wie jedes Jahr bis zum Herbst ein Päuschen. :o)

 

Freitag, 13 September, 2013

Vorstellung Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

Tischkalender 2014 - Kurze Meditationen - Klick zum Shop

Das ist der Tischkalender 'Kurze Meditationen', einer von meinen beiden neuen Kalendern für 2014.

In diesem Beitrag stelle ich die Monatsblätter vor, schreibe zu den Fotographien und Texten und teile mit Ihnen meine Gedanken und Impulse zur Konzeption - wie immer wohlwissend: Bei jedem Betrachter und jeder Betrachterin lösen die Bilder und Texte eigene Impulse, Gefühle und Gedanken aus.

*** ~ ***

Die Idee des Kalenders: Inne halten, zu mir kommen und Kraft tanken - selbst wenn um mich herum Trubel ist und ich kaum Zeit habe. Herrliche Fotographien und klare Texte führen zur inneren Ruhe und zu mir selbst.

Mich fasziniert Meditation, doch ich schaffe es nicht, diese dauerhaft durchzuführen. Der Kalender soll eine praktische Hilfe sein: Jeder Monat stellt eine kleine Meditationsübung dar - von der Vorbereitung bis zur Atemübung. So lässt sich auch mit wenig Zeit - schon in wenigen Sekunden - und immer mal wieder zwischendurch die Einkehr zur inneren Stille üben. Ganz im Sinne des Kalenders ist die Vorstellung kurz gehalten.

~ * ~

Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

Januar 2014

Foto: Ein Winterbaum zeigt seine herrliche Krone. Aufgenommen im Schwarzwald.

Text: Ich komme zur Ruhe.

Das Jahr beginnt. Ich blicke auf den Baum und komme wie die Natur zur Ruhe.

~ * ~

Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

Februar 2014

Foto: Das Gehäuse einer Schnecke in Nahaufnahme. Ein geliebtes Motiv von mir, weil Farben und Form Ruhe ausströmen.

Text: Ich atme in meinen inneren Raum.

Ich schaue auf das Gehäuse der Schnecke und fahre mit dem Finger oder dem Auge seinen Weg von außen nach innen ins Zentrum nach. Dabei atme ich bewusst ein und auf dem Rückweg hinaus aus.

~ * ~

Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

März 2014

Foto: Die aufspringende Knospe einer Magnolie im Morgenlicht. Aufgenommen im Japanischen Garten in Leverkusen.

Text: Ich bin mit meiner Aufmerksamkeit bei mir.

Ich lenke meine Konzentration bewusst weg von allem um mich herum - hin zu mir selbst.

~ * ~

Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

April 2014

Foto: Die puscheligen Blüten unserer Japanischen Zierkirsche.

Text: Ich konzentriere mich auf das Gute.

Was gibt es Gutes in meinem Leben? Ich tanke Kraft bei meiner Konzentration auf das Positive und hebe damit gleichzeitig meine Stimmung.

~ * ~

Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

Mai 2014

Foto: Zwei Menschen in der Abendsonne an Dänemarks Nordseeküste.

Text: Einen Augenblick nehme ich mit allen Sinnen wahr.

Bewusst schalte ich meine Sinne ein: Was höre ich gerade? Was sehe ich? Was rieche ich? Was fühle ich? Was schmecke ich? Das Foto macht mich auch durch die Spiegelung des Sonnenlichts auf der Linse (der rote Kreis) auf meine weiteren Sinne aufmerksam: Die Kraft meiner Gedanken, meiner Phantasie, meines inneren Auges.

~ * ~

Tischkalender 2014

Juni 2014

Foto: Hellgrüne Blätter eines Zierahorns.

Text: Ich vertiefe mich in die Schönheit der Natur.

Bei der Betrachtung der Natur in ihr versinken: Ein Blatt. Ein Tropfen. Eine Wiese. Eine Blüte. Ein Baum... An nichts anderes Denken als seine Schönheit und damit ganz nah bei mir selbst sein.

~ * ~

Tischkalender 2014

Juli 2014

Foto: Eine Klangschale mit Klöppel und Seerosenblüte auf unserem Holzsteg im Garten.

Text: Ich schöpfe Kraft aus der Stille.

Der Klang der Schale berührt meine Seele. Auch andere Klänge lassen mich einen Moment versinken und Kraft schöpfen aus der Stille, die in mir entsteht.

~ * ~

Tischkalender 2014

August 2014

Foto: Drei Steine im Sand nahe dem Meer, ganz leicht sind seine Wellen noch erkennbar.

Text: Ich. Hier. Jetzt.

Ich hole mich zu mir selbst zurück, ins hier und jetzt. Weg aus der Zukunft, der Vergangenheit, aus Projekten, Unterhaltungen, Erlebnissen, vom Leben anderer Menschen oder wo auch immer ich mit meinen Gedanken bin. Mir helfen dabei diese konkreten Fragen:
Wer bin ich? Z.B. "Ich bin Anja Kolberg, geboren am .. 1970 in ..."
Wo bin ich? "Erde. Europa. Deutschland. NRW. Köln. Junkersdorf. Kirchweg 118. An meinem Schreibtisch in der ersten Etage in meinem Büro vor meinem PC. Hier."
Was ist jetzt für eine Zeit? "Es ist Donnerstag, der 12. September 2013 und wir haben 18.26 Uhr. Jetzt."
(Ergebnis: Huch! Hatte gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergangen ist. Zeit Feierabend zu machen und den PC auszuschalten. Ich werde meine Abendklamottenanziehen, etwas für uns Kochen und mich dann auf die Couch begeben.)

~ * ~

Tischkalender 2014

September 2014

Foto: Der blaue Himmel mit Wolken, umrandet von den Blättern eines sehr alten Tulpenbaumes. Aufgenommen im Park von Standsted Hall, in dem das Arthur Findlay College steht. Ein besonderer Ort in der Natur für viele Menschen.

Text: Ich beoachte und lasse geschehen.

Ich nehme den Raum zwischen meinem Selbst und dem, was geschieht, wahr. Wie die Wolken am Himmel vorbei ziehen beobachte ich alle Gedanken, Gefühle, Empfindungen, Geräusche, Geschehnisse und lasse sie geschehen.

~ * ~

Tischkalender 2014

Oktober 2014

Foto: Die Nahaufname einer Buddhastatue, auf ihrer Hand ruht ein vom Herbst rot gefärbtes Ahornblatt.

Text: Ich wandere durch meinen Körper.

Ich lenke meine Aufmerksamkeit auf den Tempel meine Seele: Wie ist mein Atem? Wie fühlt sich mein Rücken an? Meine Beine? Meine Füße? Mein Kopf? Habe ich Durst? Bin ich müde? Wäre es gut, meine Haltung zu ändern? Brauche ich frische Luft? (Ich habe Durst und gehe jetzt was trinken und eine Runde mit dem Hund.)

~ * ~

Tischkalender 2014

November 2014

Foto: Ein Granatapfel auf einer alten Holztruhe, die in unserem Wohnzimmer steht und aus der Familie meines Vaters stammt.

Text: Aus meiner inneren Mitte entsteht Neues.

Jeden Tag denken wir größtenteils das gleiche, wir bleiben in unserem Hamsterrad gefangen. Aus der Gedankenstille, die in uns durch die Meditation entsteht, kann Neues keimen. Eine sprudelnde Quelle an Inspiration und Kreativität. Der Granatapfel steht mit seiner Fülle an Kernen für Fruchtbarkeit, für das Entstehen von etwas, das vorher noch nicht da war. Das ist einer der Gewinne aus der Meditation.

~ * ~

Tischkalender 2014

Dezember 2014

Fotot: Eine friedlich lächelnde Buddha-Statue mit geschlossenen Augen, fotographiert bei Schnee im Japanischen Garten in Leverkusen.

Text: Ich schließe die Augen & bin bei mir.

Die geschlossenen Augen helfen, meine Konzentration auf mich selbst, auf mein Inneres zu lenken.

*** ~ ***

Das sind die zwölf Bestandteile des Tischkalenders 2014 'Kurze Meditationen'. Jeder Monat lädt ein, dem Trubel des Alltags immer wieder kurz zu entfliehen. Ich habe mir bei der Konzeption viele Gedanken gemacht und mit Liebe ausgewählt, bis der Kalender stimmig und in sich eine Einheit darstellte. Wie ein Edelstein, der geschliffen und poliert wird, bis seine wahre Schönheit erstrahlt. Eine schöne und intensive Herausforderung und Arbeit, die mir am Herzen liegt. Wenn man die Kalendarien nach dem Ende des Monats abschneidet, lassen sich die Blätter auch über das Jahr hinaus herrlich als Mediationskarten nutzen.

Ich freue mich, mit Hilfe des Kalenders im Jahr 2014 immer wieder zur Ruhe zu kommen und einen Platz für ihn weiß ich auch schon: Gleich neben meinem Bildschirm auf dem Schreibtisch. Damit ich während des Alltags immer wieder angeregt werde, etwas für mich zu tun und zu mir zu kommen.

Ich freue mich ebenso, den Kalender an Sie zu verschicken:

Ab 1. Oktober 2013 können Sie ihn in meinem Webshop Einfach anders kaufen. Preis pro Stück 10 € inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten.

*** Diese Kalender-Anleitung erhalten Kunden - zum Ausdrucken aufbereitet - mit der Versandbestätigung als PDF-Downloadlink. ***

Klick zum Shop

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Ich freue mich auf den Kontakt mit Ihnen!

* Hier die Vorstellung des zweiten Tischkalenders: Ich bin gut zu mir *

Herzlich,

Anja Kolberg

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Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder ohne meine Erlaubnis kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das machen möchten, können Sie mir gerne schreiben.

Donnerstag, 12 September, 2013

Vorstellung Tischkalender 2014: Ich bin gut zu mir

Tischkalender 2014 - Klick zum Shop

Das ist der Tischkalender 'Ich bin gut zu mir', einer von meinen beiden neuen Kalendern für 2014. Ein Begleiter durchs Jahr, der Kräfte weckt, zur Entspannung einlädt, Lösungen entstehen lässt, uns zur Selbstliebe ermutigt und bestärkt, authentisch zu leben. Das wird ein richtig gutes Jahr!

In diesem Beitrag stelle ich seine einzelnen Monatsblätter ausführlich vor, schreibe zu den Fotographien und Texten und teile mit Ihnen meine Gedanken und Impulse meiner Konzeption - wohlwissend: Bei jedem Betrachter und jeder Betrachterin lösen die Bilder und Texte eigene Impulse, Gefühle und Gedanken aus.

Neu in diesem Jahr sind im Kalender 'Ich bin gut zu mir' transparente Worte (unten jeweils kursiv dargestellt) als besonderer Hingucker. Los geht's:

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* Januar 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Ein Magnolienzweig mit Knospen vor schneebedecktem Boden. Aufgenommen im Japanischen Garten in Leverkusen m Januar 2013.

Text: Ich mache langsam. Zeit

Das Kalenderblatt war in diesem Kalender eines der ersten, bei dem ich mir sicher war: Das muss mit rein. Die Ruhe und Stille, die das Foto ausstrahlt in Kombination mit dem Text, der mich beim Lesen innerlich gleich entspannen lässt. Das Wort Zeit löst ebenfalls Entspannung aus und den Gedanken 'Ich habe Zeit.' Genau das Richtige zum Einstieg in ein neues Jahr.

* Februar 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Der Besuch öffentlicher Parks wie dem Japanischen Garten im Winter schenkt bezaubernde Ansichten - wie man an der von Januar bis März blühenden Zaubernuss (Hamamelis japonica) auf dem Foto sieht. Auf ihrem Zweig ist eine Feder gelandet, die ich mit der Linse eingefangen habe.

Text: Ich senke die Ansprüche an mich selbst. Leichtigkeit

Nachdem ich den ersten Kalender 'Kurze Meditationen' fertig hatte, baute sich in mir ein großer Druck auf, wie dieser Kalender hier nun werden müsse. Kurz: Ich quälte mich. Einige Tage. Ich lenkte mich ab so gut es mir möglich war, verwöhnte mich z.B. mit einem Filmnachmittag auf der Couch und legte irgendwann alle Textentwürfe zur Seite.

In mein Tagebuch schrieb ich die Sätze, die ich mir wünschen würde für diesen Kalender. Das fühlte sich gut an. Der Druck war aber noch immer da. Mein Blick blieb auf dem Satz 'Ich senke die Ansprüche an mich selbst.' hängen. Was wäre, wenn ich das jetzt schon anwenden würde und die Ansprüche an mich senke? Sofort fühlte ich eine Erleichterung. Es musste nicht mehr der 'tollste' Kalender werden und was da sonst noch an Erwartungen rumgeisterte. Innerhalb von einem Tag stand das Konzept für den zweiten Kalender. Wie leicht das auf einmal gegangen war!

Und deswegen fühlt sich dieses Blatt zusammen mit der Feder und dem Wort Leichtigkeit so stimmig für mich an. Die Ansprüche und Erwartungen, die ich an mich stelle, sind (noch) zu 99% eher zu hoch als normal oder niedrig. Dieses Kalenderblatt will helfen, ein gesundes Maß zu finden.

* März 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Aufgenommen an der Nordseeküste. Blick von der Düne Richtung Land. Herrlich blauer Himmel mit weißen Wolken. Raum, um Schlösser zu bauen. :o)

Text: Ich stelle mir die beste Lösung vor. Freiheit

Ich liebe es, mir gute Gedanken zu machen. Ideen entwickeln für meine Zukunft. Lösungen, die stimmig sind und gut tun. Wer spürt, es soll anders als bisher weiter gehen, braucht Inspiration, um eine neue Richtung zu bestimmen.

Das funktioniert auch im Kleinen: Wenn ich mal Angst vor einem Ereignis habe, stelle ich mir vor, es ist vorbei und ich bin überglücklich, weil es so gut gelaufen ist. Und dass ich mir dann 'rückblickend' in mein Tagebuch schreibe, wie der Tag oder das Ereignis gelaufen ist. Unglaublich, aber wahr: In den meisten Fällen trifft es so ein. Zumindest ist es dem sehr nahe und mit einem guten Ausgang. Warum das so ist? Ich konzentriere mich auf die Möglichkeiten und Lösungen, statt auf das, was schief gehen könnte. So lernt man es beim Fahrsicherheitstraining: In einer heiklen Situation immer die Lücken ansteuern, nicht die Objekte, die einem entgegen kommen.

So wirkt es hier: Ich konzentriere mich auf das Gute, das ich erreichen will und ziehe es an, steuere darauf zu. Das bedeutet Freiheit. Und ich freue mich auf den März und es wirkt schon jetzt, wenn ich daran denke.

* April 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Weiße Apfelblüte vor dem rosa blühenden Kirschbaum. Aufgenommen in unserem Garten. (Die Äpfel sind inzwischen geerntet. Zu sauer, um sie gleich zu essen, aber genau richtig im Apfel-Zimt-Muffin.)

Text: Manchmal gibt es nur einen Weg: Annehmen, was ist. Ja, so ist es.

Es gibt Situationen, da sind wir machtlos. Wenn wir alles versucht haben und es geht dennoch nicht weiter, vielleicht ist dann Zeit für diesen Schritt: Die Situation annehmen wie sie ist. Akzeptieren, trotz stärkster Bemühungen und gutem Willen nicht alles kontrollieren und bestimmen zu können im Leben, weil es nicht in unserer Hand liegt. Durch das Annehmen unseres Lebens - so wie es ist, würdigen wir es, erlauben wir uns oder der Situation so unperfekt zu sein wie sie tatsächlich ist, ohne uns weiter zu quälen oder voran zu treiben und weiter Energie zu verlieren.

Ich kann sagen: 'Ja, vielleicht werde ich meine Ziele nie erreichen. Im Moment stecke ich fest. Jetzt komme ich nicht weiter. Das Leben ist gerade sehr ungerecht... Ja, so ist es.' Es ist wie die Enter-Taste beim Computer drücken - eine Bestätigung für das was ist. Oft ist das der entscheidende Wendepunkt, der Frieden und Bewegung in den Prozess bringt, wo vorher Stocken war.

* Mai 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Maiglöckchen aus meinem Garten mit himmlischem Duft. Ein Rausch, die Nase in diese Verwöhner zu stecken.

Text: Ich find' mich dufte. Selbstliebe

Mich selbst gut finden, mein größter Fan sein - das ist eine Herausforderung für Menschen mit Selbstzweifeln wie mich. Der Mai lädt ein, weniger auf den oft sehr starken inneren Kritiker und Zensor zu hören, der erzählt, was alles nicht gut ist - und statt dessen auf mein eigenes Cheerleader-Team zu schauen und mich davon begeistern und inspirieren zu lassen. (Ich wusste gar nicht, dass ich eines habe, schöne Idee mir das vorzustellen.) :o) Selbstliebe ist etwas wunderbares und existenziell wichtiges, um gesund und glücklich zu leben.

* Juni 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Himbeerblüten, fotographiert im Garten meiner Freundin Babsi in Frechen. Was war das ein schöner Nachmittag!

Text: Schwere Zeiten durchstehe ich... einen Tag nach dem anderen. Zutrauen

Es gibt Zeiten, die sind eigentlich zu groß, zu schwer, zu anstrengend, zu ungewiss, zu beängstigend, zu stressig ... für uns. Sie überfordern uns. Wir müssen mehr geben, als wir eigentlich können. Weglaufen geht nicht.

Dann kommt die Frage auf: Wie soll ich das schaffen? Dafür ist dieses Kalenderblatt da. Es ermutigt, einen Tag nach dem anderen - und wenn es sehr schwer ist - eine Stunde nach der anderen zu leben. Nicht an das Morgen, Übermorgen usw. denken, das ist zu manchen Zeiten einfach zu viel.

Den Blick auf heute lenken. Diese Minute, jetzt und hier. Was ist jetzt wichtig? Was brauche ich? Was kann ich jetzt tun? Und ehe ich mich versehe, habe ich die schwierige Wegstrecke geschafft. Zutrauen ist ein Geschenk an uns und ins uns selbst, dass wir solche Zeiten bewältigen können.

Der Juni will Mut machen für Zeiten, die immer mal wieder in unserem Leben auftauchen. Das Kalenderblatt - wie alle anderen auch - kann ich abgetrennt vom Kalendarium als Karte verwahren und immer dann rausholen, wenn ich Kraft und Hilfe brauche.

* Juli 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Die Kirschen - süß und herrlich saftig. Der Geschmack von Sommer. Aufgenommen und gekostet ebenfalls im Garten meiner Freundin.

Text: Müßiggang & Trödeln sind meine Kraftquellen für schwierige Zeiten. Zuversicht

Müßiggang - ein schönes Wort. Wikipedia schreibt dazu: 'Das entspannte und von Pflichten freie Ausleben, nicht die Erholung von besonderen Stresssituationen oder körperlichen Belastungen. Er [Der Müßiggang] geht z. B. mit geistigen Genüssen oder leichten vergnüglichen Tätigkeiten einher, kann jedoch auch das reine Nichtstun bedeuten.'

Und das fällt mir schwer. Wir leben in einer Gesellschaft, in der viel arbeiten, emsig sein, im Stress sein angesehen sind. Ich darf mich erst ausruhen, wenn ich etwas geleistet habe. Längst hat diese Tugend ihre Kehrseite mit der Erschöpfungskrankheit Burnout ausgepackt. Finanzielle Belastung und Verantwortung führen auf der anderen Seite zum Druck, keine Alternative zu haben. Langfristig halte ich das aber - gesund - nur durch, wenn es auch sinnfreie Pausen gibt, ohne den Anspruch, sie müssen mir etwas bringen.

Der Juli lädt ein, rumzutrödeln, mich zu vergnügen, vielleicht auf einer Liege das Nichtstun zu genießen, einer anspruchslosen Sache zu fröhnen. Mich ausruhen, auch wenn ich ein Projekt noch nicht fertig habe und noch sooooo viel zu tun wäre. Wohlwissend, mit der Auszeit laden wir unsere Krafttanks auf. Es kommt der Tag, da werde ich darauf zurückgreifen und von diesen Zeiten profitieren. Zuversicht entsteht, dass keine Pause, kein Trödeln, kein langsamer machen, kein halblang machen, kein Müßiggang verlorene Zeit ist, sondern eine wichtige Investition in meine Zukunft und meine Gesundheit.

Ich werde mich dieser Aufgabe im Juli gerne stellen und üben, das Leben mehr zu genießen.

* August 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Die Nahaufnahme einer Seerosenblüte in unserem Gartenteich.

Text: Ich bin gut zu mir. Mitgefühl

Es gibt ein ungesundes Verhaltensmuster, nämlich andere an die erste Stelle meiner Prioritäten und Aufmerksamkeit zu setzen und mich selbst, meine Bedürfnisse und Wünsche nicht wichtig zu nehmen und erst aktiv zu werden, wenn ich sehr traurig oder ausgelaugt bin.

Mit diesem meist angelernten Verhalten tue ich jedoch keinem einen Gefallen. Denn wenn ich traurig oder krank bin, was hat davon mein Umfeld? Nichts. Ich kann auch nicht von anderen erwarten, dass sie gut für mich sorgen. Denn das ist die Aufgabe eines jeden mündigen Menschen für sich selbst.

Der August erinnert mich an dieses wichtige Thema: Gut zu mir selbst sein. Hören, was ich brauche und mir wünsche. Meine Bedürfnisse ernst nehmen, Selbstfürsorge betreiben. Für mich selbst Mitgefühl entwickeln und zeigen. Das sind ganz wertvolle und wichtige Schritte auf dem Weg zu dauerhafter seelischer und körperlicher Gesundheit. Daran hat dann auch mein Umfeld Freude, denn geht es mir gut, geht es auch ihnen gut. Glück und Liebe breiten sich aus wie eine Welle.

* September 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Der Kopf einer Buddha-Figur, fotographiert in meinem Garten. Bei mir führt der Anblick zu Entspannung und innerer Ruhe.

Text: Ich würdige meine Leistung. Respekt

Manchmal habe ich das Gefühl, ich habe nichts geleistet. Dabei gucke ich nur nicht genau hin und habe den Anspruch an mich, ich muss Großartiges vollbracht haben, erst dann ist es/bin ich gut.

Im September lädt mich der lächende Buddha ein, mir selbst gegenüber respektvoll zu sein und wirklich hinzuschauen, was ich getan habe. Öffne ich die Augen für mich selbst, dann sehe ich, was ich alles geleistet habe. Es geht dabei eben nicht um Riesenleistungen, sondern um Respekt für das Kleine, oft Selbstverständliche:

Zum Beispiel etwas aufgeräumt, für mich selbst das Frühstück zubereitet, einem Familienmitglied geholfen, Arbeit für meinen Chef oder Chefin erledigt, einen Kundenwunsch erfüllt, einem Menschen die Türe aufgehalten, jemandem ein Lächeln oder Aufmerksamkeit geschenkt, einem Tier das Futter zubereitet, mich selbst gepflegt... Wenn ich genau hinschaue, entdecke ich eine Fülle.

Ruhe kehrt ein. Anerkennung für mich selbst. Und was ich bei mir selbst schätzen kann, kann ich auch bei anderen sehen. Ich höre auf zu kritisieren und zu beginne wertzuschätzen, was ist. Und das ist in der Regel eine ganze Menge.

* Oktober 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Ein Holzherz und im Zentrum ein kleines Vogelhäuschen - mit viel Liebe und dem Blick fürs Detail selbstgemacht von meinem Onkel, in dessen Garten ich im Sommer 2013 meine Ferien verbrachte.

Text: Ich handle so, als ob ich's schon kann. Wirklichkeit

Eine neue Aufgabe steht vor mir. Noch nie gemacht. Zwei Wege, damit umzugehen, öffnen sich:

A) Grübeln, zögern, zweifeln: Schaffe ich das? Andere können das besser, weil sie es schon gemacht haben. Soll ich erst mal fragen? Wie muss ich es machen, um gut zu sein, um es richtig zu machen? Was muss ich noch alles lernen und wissen, um es zu schaffen?

B) Einfach loslegen, nicht lange nachdenken und 'einfach' so tun, als ob ich das schon kann. Mich spielerisch auf den Weg machen wie ein Kind, das die Welt erkundet und ausprobiert. Vielleicht mache ich es anders als alle anderen zuvor, weil ich unterschiedlich heran gehe, andere Erfahrungen und Ideen habe. Daraus entsteht Neues und die Vielseitigkeit unserer Gesellschaft.

Meine Wirklichkeit bestimme ich selbst. Beide Wege sind möglich. Ich bin beide schon beschritten. Der zweite macht mir eindeutig mehr Spaß (die Entscheidung für ihn fällt mir meist erst mal schwer, weil ich am liebsten das 'perfekte' Ergebnis - das was andere vorher geschaffen haben, kontrollieren und kopieren will, um mir der Anerkennung sicher zu sein). Wenn ich mich für den zweiten Weg entschieden habe, nicht lange nachdenken, frage und grüble, dann ist es richtig gut. Ich lasse mich ein auf das Leben und seine Abenteuer. Ich kalkuliere Fehler, Rückschritte ein und kann dafür das Glück des Neuen erreichen und auch das starke Wertigkeitsgefühl: Das habe ich geschafft. Mein Weg. Anders und richtig gut!

Der Oktober erinnert mich an meine Möglichkeiten und macht mir Mut, es einfach mal zu probieren, so als hätte ich es schon x mal gemacht.

* November 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Ein Chrysanthemen-Busch am frühen Morgen, vom ersten Frost überzogen. Dieses Bild, aufgenommen auf meiner Terrasse, hielt nur kurz, dann taute die weiße Pracht durch die Wärme der Sonne.

Text: Geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, das ist eine Kunst. Liebe

Etwas geben oder für jemand anderen etwas tun, weil ich es gerne tue, weil ich für mich darin einen Sinn sehe - ohne die (meist stille) Erwartung zu haben, der andere wird für mich dann dies oder jenes tun oder sich so oder anders verhalten, gut zu mir sein, Rücksicht auf mich nehmen, mir etwas zurück geben, mir auch einen Gefallen tun - das empfinde ich als eine hohe Kunst. Also keinen unbewussten Schuldschein für mein Geben, für meine Hilfe an andere zu verteilen.

Beherzige ich dies, wenn ich um etwas gefragt werde oder den Impuls habe, etwas für jemand anderen zu tun - kann es dazu führen, dass ich - ganz ehrlich zu mir selbst - 'nein' sagen muss oder mein Vorhaben sein lasse. Es kann auch dazu führen, dass ich sage, was ich als Gegenleistung brauche, um ein gutes Gefühl für einen Ausgleich zu haben. So kann der andere frei entscheiden, ob er dazu bereit ist oder nicht - ohne eine versteckte Erwartung, die schnell zu beiderseitigen Enttäuschungen und Unstimmigkeiten führen kann.

Der November lädt mich dazu ein, genauer hinzuschauen, hinzuhören und hinzufühlen und ehrlich zu mir selbst und anderen zu sein. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Liebe zu handeln oder ehrlich zu sein und es zu lassen. Puh! Eine schwere und für mich wichtige Aufgabe, der ich mich gerne bewusst stellen möchte.

* Dezember 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: In der goldfarbenen Krone eines Eisenvogels liegt das leere Gehäuse einer Schnecke.

Text: Ich verwöhne mich. Dankbarkeit

Der Jahreskreis schließt mit Dankbarkeit. Gut zu mir selbst sein, in dem ich mich verwöhne, mich wertschätze. Nicht warten, dass andere mir einen Blumenstrauß überreichen oder einen Ausflug mit mir machen oder was auch immer mir gut tun könnte. Andere sind nicht dafür da, mich glücklich zu machen und mich zu verwöhnen. Ich habe nicht nur die Erlaubnis dazu, es ist sogar meine Aufgabe (zugegeben, oft schwierige). Der Dezember sagt mir: Ich mache mir mein Leben selbst schön, bunt und lebenswert!

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*** Die Kalender-Vorstellung - zum Ausdrucken aufbereitet - erhalten Sie mit der Kalenderbestellung als PDF-Downloadlink. ***

Das ist er, mein Tischkalender 2014 'Ich bin gut zu mir'. Ich freue mich auf seine Begleitung durch die Monate des neuen Jahres. Und ebenso sehr freue ich mich darauf, ihn an Sie zu verschicken:

Ab 1. Oktober 2014 können Sie die in meinem Webshop Einfach anders kaufen, zum Preis pro Stück 10 € inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten.

Klick zum Shop

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Ich freue mich auf den Kontakt mit Ihnen!

* Hier die Vorstellung des zweiten Tischkalenders: Kurze Meditationen *

Herzlich,

Anja Kolberg

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Freitag, 23 August, 2013

Schöne Aussichten!

Hallo da draußen in der Welt!

Wenn ich mir vorstelle, wie viele Menschen diesen Blog lesen, in Köln, in NRW, in Deutschland, in Europa, auf anderen Kontinenten und sogar auf einem Kreuzfahrtschiff - wenn ich mir Sie alle vorstelle als Lichtpunkte, dann ergibt das ein wunderbares Netz voller Energie. Das fühlt sich toll an. Sie sind ein Teil davon!

Am Montag sind die neuen Kalender für 2014 frisch geschlüpft!

Der nette Fahrer von der Spedition hat vormittags geklingelt und sogar mit den Kartons geholfen. *drück* Voller Aufregung habe ich die Kartons gelüftet und die Hüllen der Tischkalender. Blatt für Blatt andächtig umgeblättert. Jaaaaa, soooo schön! Jedes Jahr aufs neue ein besonderer Moment.

Derzeit erstelle ich die Texte für die Kalenderbeschreibungen, überarbeite den Shop, lege die neuen Artikel an... Da gibt es viel zu tun. Auch ein bisschen Pause und Müßiggang ist eingeplant. Genuss, Stille und Lebensfreude stecken nicht nur im Kalender, sondern auch rund herum!

Hier ein Blick auf die beiden Kalender, damit Sie wissen, worauf Sie sich freuen können:

Tischkalender 2014 'Ich bin gut zu mir'

Tischkalender 2014: Ich bin gut zu mir.

Nachdenkliches und Tiefsinniges für Herz & Seele. Meine Leistung würdigen und mich verwöhnen. Schwierige Zeiten in machbaren Schritten meistern. Lösungen entdecken und mutig handeln. Das Tempo rausnehmen. Pausen genießen und gut zu mir sein. Zur Selbstliebe ermutigt dieser Kalender.

Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

Inne halten, zu mir kommen und Kraft tanken - selbst wenn um mich herum Trubel ist und ich kaum Zeit habe: Das ist die Idee dieses Kalenders. Herrliche Fotographien und klare Texte führen zur inneren Ruhe.

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Dieses Jahr wird der Webshop also schon früher seine Tore öffnen, am ersten Oktober ist es soweit, vielleicht auch schon ein bisschen vorher. Sie werden es hier erfahren und auf meiner Facebook-Seite, wo Sie durch den Klick auf 'Gefällt mir' News erhalten oder melden Sie sich für meinen Newsletter an, dann erhalten Sie Nachrichtenmails direkt von mir.

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Ich wünsche Ihnen und mir bis dahin herrliche Sommertage und alles, was wir brauchen, damit es uns gut geht. :o)

Ihre Anja Kolberg

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Donnerstag, 03 Januar, 2013

Ein gutes Leben. Zweite Tischkalender-Vorstellung 2013

Der zweite Tischkalender für 2013 - wird hier ausführlich vorgestellt:

Tischkalender 2013: Ein gutes Leben

Mir ging es bei der Konzeption darum, mit Sätzen zu arbeiten, die im Gegensatz zum Tischkalender 'Ich gehe meinen Weg.' nicht in der Ich-Form sondern allgemein formuliert sind. Er sollte so etwas weniger persönlich und intensiv sein und dennoch tiefsinnig.

Info: Die Kalender können Sie ab Anfang November 2012 bis meist Januar 2013 in meinem Webshop kaufen, klicken Sie einfach auf eines der Fotos oder auf diesen Link. Wenn Sie erinnert werden möchten: Auf Facebook www.facebook.de/frauencoaching mache ich aufmerksam, wenn der Shop geöffnet ist und im Laufe des Novembers verschicke ich meinen Newsletter. Für den Newsletter können Sie sich hier eintragen.

Bei jedem Betrachter und jeder Betrachterin lösen die Fotographien und Texte eigene Impulse aus. Hier meine Gedanken zu den einzelnen Motiven. Viel Freude beim Stöbern!

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Januar

Januar 2013 Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Ein Stapel Wachsmalkreide in allen Farbschattierungen, der zum Loskritzeln und Malen einlädt.

Text: Was mir Freude bereitet, lässt meine innere Quelle sprudeln.

Was bereitet mir Freude? Wann sprudelt meine innere Quelle? Was es auch immer ist, es macht mich glücklich, vertreibt düstre Gedanken und stimmt mich fröhlich. Deswegen ist es wichtig, im Alltag immer wieder solche Aktivitäten einzubauen. Der Januar erinnert mich daran, meine Quelle zum Sprudeln zu bringen.

Februar

Februar - Tischkalender 2013 Ein gutes Leben.

Foto: Eine Frühlingswiese mit Krokussen und Blausternchen im sonnigen Morgenlicht.

Text: Auch der dunkelsten Nacht folgt ein strahlend heller Tag.

Ich habe mal gelesen, kurz nachdem die Nacht am dunkelsten ist, wird es hell. Der Wechsel von Tag und Nacht findet nicht nur in der Natur statt, sondern auch in unserem Leben. Das macht mir in dunklen Zeiten Mut, denn es liegt in der Natur der Dinge, gleich wie dunkel die Nacht ist, es wird auch wieder hell.

März

März - Tischkalender 2013 - Ein gutes Leben

Foto: Der Zweig einer weißen Magnolie vor einem japanischen Eingangstor. Aufgenommen im Japanischen Garten in Leverkusen. Für mich gerade zu dieser Jahreszeit mehr als eine Reise wert. Am besten während der Woche, am Wochenende ist dort sehr viel Besuch.

Text: Wer Gewohnheiten durchbricht, kann Neues entdecken.

Eine gute Therapeutin erzählte mir von einer Honigbiene, die um einen Honigtopf kreist und dort nicht mehr wegkommt. Es braucht einen Impuls von außen, einen Windstoß, damit sie von diesem anziehenden Fixpunkt wegkommt und ihr Leben weiter leben kann.

Nun verliert die Biene dabei den vermeintlich ultimativen Honigtopf, dafür gewinnt sie: Sie entdeckt Neues, fliegt über Blumenwiesen, wo sie auch Nektar findet und entdeckt die Gemeinschaft anderer Bienen. Das Leben kann so bunt sein. Nichts Unangenehmes muss bleiben wie es ist.

Was kann so ein Windhauch in meinem Leben sein? Welche klitzekleine Gewohnheit kann ich durchbrechen, um offen für Neues zu werden?

April

April - Tischkalender 2013 Ein gutes Leben

Foto: Ein bunter Tulpenstrauß im Weidenkorb vor dem Frühlingshimmel fotographiert.

Text: Schwäche zeigen ist eine Stärke.

Es gibt Situationen im Leben, da erreicht man die Grenze der eigenen Belastbarkeit. Wir versuchen weiter unserem Ideal zu entsprechen, unserem Pflichtbewusstsein, Verantwortungsgefühl und unserem Anspruch an uns selbst und dem, was wir glauben, andere von uns erwarten. Wir funktionieren weiter, doch irgendwann geht es einfach nicht mehr.

In solchen Momenten ist es wichtig, inne zu halten und mir einzugestehen: 'Ich kann nicht mehr und ich brauche Hilfe.' Dies ist keine Schwäche, sondern ein Zeichen von Stärke. Durch den Hilferuf können sich Lösungen entwickeln, wo vorher keine waren. Es läuft vielleicht nicht mehr nach dem alten Plan, dafür rückt vielleicht ein anderes stimmigeres Ziel ins Leben. Gesund zu sein. Krankes beenden. Spüren, ich muss nicht stark sein und funktionieren, um geliebt zu werden.

Mai

Mai 2013 - Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Hellgrüne, frische Buchenblätter vor hellblauem Maihimmel. Was für ein Farbspiel. Ich konnte meinen Kopf gar nicht mehr davon wegwenden.

Text: Krisen & Entwicklung gehören zusammen.

Zu wissen, nach einer Krise geht es weiter und sie dient der Entwicklung, das gibt mir Hoffnung und entspannt mich. Wenn ein dickes Problem in mein Leben tritt, bin ich erst mal wie blockiert. Es ist wie die Aufforderung spontan mit links statt mit rechts zu schreiben. Das braucht auch Umgewöhnung. Nun ist eine Krise ein umfassenderes und tiefgreifenderes Ereignis als die Aufgabe mit der anderen Hand zu schreiben, doch beobachte ich Parallelen. Ich bin gefordert umzudenken, raus aus meiner Gewohnheit zu kommen, meine Kreativität zu nutzen und mir neues Verhalten anzueignen.

Krisen bedeuten zwar zunächst Schmerz und Leid, doch langfristig auch Weiterentwicklung. So viele Erfindungen und Weiterentwicklungen sind durch Krisen entstanden. Ein leckeres und leichtes Beispiel ist das Entstehen der Brownies. Hätte eine Amerikanerin das Backpulver nicht vergessen, wäre der saftige Schokokuchen nicht entstanden... Welch Glück!

Meine persönlichen Krisen haben mich rückblickend immer weiter gebracht. Es wäre schön, wenn es mir mit den Jahren immer eher gelingt, einer Krise positiv gestimmt gegenüber zu treten. Hoffnungsvoll an das denken, was diese Krise für eine gute Entwicklung nach sich zieht. Der Mai erinnert mich an diesen Zusammenhang.

Juni

Juni 2013 - Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Eine blaue Skabiose. Diese Staude wohnt seit einem Jahr in meinem Garten, die Blüte sitzt auf hohen Stengeln und wiegt sich gerne im Sommerwind.

Text: Auch wenn ich nicht alles richtig mache, bin ich ein guter Mensch.

Diesen Satz möchte ich gerne bewusst öfter fühlen und mir vergegenwärtigen. Immer dann, wenn ich mal wieder an mir zweifle und mein Selbstwertgefühl schwankt. Es geht um die bewusste Trennung zwischen meinem Selbstwert und meinem Verhalten. Ich bin in Ordnung und gut, so wie ich bin. Unabhängig davon kann mein Verhalten auch mal daneben liegen. Das Verhalten kann ich ändern, mein Selbst ist so wie es ist. Ein Fehler, ein Streit, ein Verletzen oder was auch immer ist dann nicht länger mit meinem Selbstwert verbunden. Ich stelle mich selbst nicht in Frage, sondern kann sagen: Ok, mein Verhalten kann ich ändern und ich selbst bin in Ordnung.

Der Juni erinnert mich an diese Unterscheidung, die mir hilft, liebevoller mit mir umzugehen.

Juli

Juli 2013 Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Abenstimmung über der Nordsee mit herrlich gefärbtem Himmel und Wolken. Ich höre förmlich das Rauschen des Windes und der Wellen. Rieche den Duft des Meeres. Herrlich, dort zu sein!

Text: Die Natur erinnert mich an die unendliche Kraft, die in mir liegt.

Wenn ich mir die Natur als einen Spiegel meiner Selbst vorstelle, wird mir ganz warm ums Herz. Welche Kraft liegt in der Natur und damit in mir selbst. Nehme ich mal nur das Bild des Meeres. Die Kraft der Wellen, die so viel bewegen können. Die Kraft des Windes und die aufheiternde Wirkung des Lichts. So viele Möglichkeiten liegen in der Natur und auch in mir. Ich habe zwar keinen Wind, keine Gezeiten, keine Sonne. Ich habe meine Gedanken, meine Gefühle, meinen Körper, meine Seele, meinen Willen und noch viel mehr. Der Juli erinnert mich daran, was alles möglich ist und welche Reserven und Möglichkeiten in mir stecken!

August

August 2013 Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Der rosa-cremefarbene Blütenball einer Hortensie. In der Spitze unseres Gartens stehen mehrere Exemplare davon. Ich mag diese Pflanze sehr, weil sie so viele unterschiedliche Seiten hat. Im Frühjahr sind die Blüten grün und verfärben sich im Laufe des Sommers, bis sie im Herbst eine rot-dunkelgrüne Farbe angenommen haben. Hortensien eignen sich herrlich zum Trocknen. Bleiben sie im Garten, verfallen ihre Blütenblätter manchmal bis auf die Blattadern, was ebenfalls herrlich aussieht. Am besten mit Schneepuder oder Froststernchen überzogen.

Text: Seelen folgen ihrem Plan.

In den Büchern von Elisabeth Kübler-Ross, einer Schweizer Ärztin und Sterbeforscherin ('Warum wir hier sind.') las ich, die Erde sei eine Schule des Lernens für unsere Seelen. Es ist für mich stimmig, was sie schreibt.

Der August lädt mich ein, zu entspannen, wenn mein Leben anders läuft als geplant oder gar das Leben eines anderen Menschen nicht so läuft wie ich es richtig finde, weil er oder sie anders handelt als ich handeln würde. In solchen Momenten kann ich inne halten und darauf zu vertrauen: Es hat einen Sinn so wie es ist. Jede Seele hat ihren eigenen Plan. Und jeder Mensch seinen Willen, seine Verantwortung und sein Leben.

September

September 2013 - Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Eine Schnecke macht Pause auf ihrem Weg zur Krone eines Pflaumenbaumes.

Text: Ausdauer und Vergnügen bringen mich zum Ziel.

Die Schnecke, die auf ihrem Weg eine Pause einlegt, erinnert mich: Leben ist mehr, als zu arbeiten und mich anzustrengen. Vorwärts bringt mich natürlich auch das. Aber ist ein Leben lebenswert, wenn es nur aus Arbeit und Anstrengung besteht?

Wenn ich eine Pause mache, meine Arbeit unterbreche, sammle ich Kraft und komme auf andere Gedanken. Etwas setzt sich in mir. Und nach dieser Zeit komme ich um so schneller vorwärts. Zudem trage ich eine schöne Erinnerung an die Pause im Gepäck, die mich mit guter Stimmung versorgt. Es ist wie beim Puzzlen. Es ist mir schon so oft passiert, dass ich ein bestimmtes Puzzle nicht finden konnte. Mache ich eine Pause und komme danach an den Tisch zurück, finde ich den fehlenden Stein auf anhieb. Diese Kraft haben Pausen. Ich entkrampfe und entspanne und alles kann wieder fließen...

Oktober

Oktober 2013 Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Der Blütenkopf einer großen Sonnenblume vor dem typisch strahlend blauem Himmel in dieser Jahreszeit.

Text: Was ich ausstrahle, fließt zu mir zurück.

Kennen Sie die Geschichte des Mannes, der am Stadttor um Einlass bittet und erzählt, dass er in der letzten Stadt nur schlechtes fand? Der Wärter sagt ihm, dass es in dieser Stadt dann wohl auch nur so sein wird. Warum? Der springene Punkt ist seine Einstellung: Wenn ich denke, die Welt ist schlecht, dann finde ich viele Beweise, dass es genau so ist. Denke ich, die Welt ist gut, dann richte ich meinen Focus auf das Gute und das ziehe ich auch an. Ein Mensch, der mich anlächelt, dem lächle ich zurück.

Dahinter verbirgt sich das Prinzip der Anziehung. Ich ziehe an, was ich ausstrahle. Besonders hat mir das Buch 'The Magic' von Rhonda Byrne gefallen, die in ihrem Buch nicht nur das Prinzip beschreibt, sondern Übungen für einen ganzen Monat bietet. Ich habe den Blick von dem, was noch nicht gut ist auf das gelenkt, was ich an Reichtümern habe und was gut gelingt. Meine Stimmung hat das beflügelt und viele schöne Dinge sind passiert.

Der Oktober lädt mich dazu ein, über meine Einstellung nachzudenken und sie - sofern es mir möglich ist - positiv zu verändern.

November

November 2013 Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Stimmungsvolles Abendlicht am Meer. Das Bild strahlt für mich Ruhe und Sicherheit aus. Die Poller schützen die Küste an diesem Strandabschnitt.

Text: Menschen, die zuhören, schenken Heilung für die Seele.

Ich liebe diesen Satz, der für mich so stimmig ist und sich in mir während meiner Coachings und meiner Selbsterfahrungen entwickelt hat. Wie kostbar ist es, auf Menschen zu treffen, die wirklich zuhören. Die nicht sich selbst in den Mittelpunkt stellen, sondern ihr Ego zurück und sich für den anderen öffnen. Dem anderen nicht den eigenen Willen oder die eigene Einstellung aufdrücken wollen, sondern da sind und zuhören, was der andere zu sagen hat. Dem anderen Raum schenken. Die volle Aufmerksamkeit. Liebevolle Akzeptanz und mitfühlen.

Für mich ist das eine grundlegende und wertvolle Kompontente im Coaching und in der Therapie, aber auch in privaten Gesprächen mit Familie und Freunden. Ich wünschte, mir würde es öfter gelingen. Gut, ich übe.

Dezember

Dezember 2013 Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Eine einzelne Schneeflocke ist auf einem schalenförmigen Blatt gelandet. Ich liebe dieses Bild, es ist eines meiner Lieblingsbilder in diesem Kalender. Es strahlt für mich Geborgenheit aus, Schutz und Ruhe. Genau richtig für den oft stressigen Dezember.

Text: Aufgefangen werden. Zur Ruhe kommen.

Die Verbindung von Text und Bild fühlt sich herrlich an. Wie nach Hause kommen. Da sein dürfen. In mir ruhen. Angenommen sein wie ich bin. Das tut gut und ist so kostbar. Ich kann mich selbst auffangen, in dem ich gut für mich sorge oder wenn ich Glück habe, kenne ich Menschen, die mich auffangen. Vielleicht bin ich auch so ein schützendes Blatt für andere Menschen.

Sicherheit. Wertvoll sein. Wichtig sein. Willkommen sein. Eine schöne Stimmung für den Dezember.

* ~ *

Das ist mein zweiter Tischkalender für das Jahr 2013 mit dem Titel: 'Ein gutes Leben'. Ich freue mich auf seine Themen und die wohltuende Begleitung, die damit einhergeht.

Wenn Sie ihn für sich haben oder anderen damit eine Freude machen wollen: Webshop. Ich verschicke den Kalender persönlich an Sie - oder auch direkt an Ihre gewünschten Geschenkempfänger.

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

Herzliche Grüße

Anja Kolberg

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Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder ohne meine Erlaubnis kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das möchten, schreiben Sie mir.

Ich gehe meinen Weg. Tischkalender-Vorstellung 2013

Tischkalender 2013 - Ich gehe meinen Weg

Den Tischkalender für 2013 mit dem Titel: 'Ich gehe meinen Weg.' stelle ich Ihnen hier ausführlich vor. Die Konzeption braucht Wochen und Monate, bis sich aus einem Pool vieler Fotographien und Texte ein den Jahreszeiten möglichst nahes Bildkonzept und ein stimmiges Textkonzept ergibt. Die Auswahl entspricht meiner Stimmung und Hoffnung für dieses Jahr.

Nun geht es los: Was sind meine Gedanken zu den einzelnen Monatsblättern? Was ist auf den Fotographien abgebildet? Bei jeder Betrachterin und jedem Betrachter rufen die Texte und Fotographien eigene Impulse und Ideen hervor - dies sind meine in diesem Moment, denn auch sie ändern sich. Je nach Stimmung und Blickwinkel.

Viel Freude beim Stöbern!

Anja Kolberg

* ~ *

Januar

Tischkalender Januar

Foto: Die Scheinhasel ist der erste Strauch im neuen Jahr, der mich mit seinem zitronenartigen, frischen Duft magisch anzieht. Ich freue mich jeden Januar darauf, genau dann an diesem Strauch beim Spaziergang mit unserem Hund vorbeizugehen und meine Nase in die Blüten zu halten. Die Scheinhasel ist recht unscheinbar, dafür trägt sie eine kostbare Gabe in sich, die sich einmal im Jahr entfaltet: Ihr Duft. Für mich einer der kostbarsten Starter ins neue Jahr.

Affirmation: Ich habe Geduld mit mir.

Wenn ein neues Jahr beginnt, denke ich darüber nach, was es wohl für mich bereit hält. Mein Kopf plant und eilt voraus. Meine Seele bleibt sitzen und braucht Zeit, sich auf all das Neue einzustimmen. Das Januarbild erinnert mich zusammen mit dem Text daran, dass zwar der Duft des Frühlings schon da ist, aber noch nicht die Zeit, zu handeln. Im Januar ist die Zeit zum Träumen von dem, was alles kommen könnte, was ich mir wünsche. Eine Zeit der innerlichen Vorbereitung und Stärkung - und die Einladung an meinen Verstand, zu warten, bis die Jahreszeit gekommen ist, wirklich aktiv zu werden. So wie die Natur es mir vormacht.

Februar

Februar 2013 Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Eine Möve segelt über das in goldenes Abendlicht getauchte Meer. Aufgenommen an Dänemarks Nordseeküste, wo es auch im Winter herrlich ist.

Affirmation: Ich höre auf, mich zu verurteilen.

Es gibt viele Gelegenheiten, wo ich genau das tue: Mich verurteilen. Besonders, wenn es nicht so lief, wie mein Kopf plante, wenn ich nicht dem Idealbild gerecht werde, das ich von mir entworfen habe. Das Februarblatt erinnert mich daran, mich selbst zu beobachten und immer dann, wenn ich mich selbst verurteile, inne zu halten und mich zu fragen: Was läuft da innerlich gerade ab? Muss ich dem Ideal entsprechen, das ich im Kopf habe? Stimmt das noch für mich? Was wäre ein stimmigeres Bild? Was würde ich jemand anderem sagen, der ein so hohes Ideal von sich selbst hat. Wie wäre es, wenn ich mir selbst diese Worte sage? Liebevoll mit mir umgehen. Mir was aufmunterndes, großzügiges, nettes sagen. Für diese Veränderung steht der Februar.

März

März 2013 Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Ein Hörnchen, das ich im schönen Park von Stansted Hall nördlich von London fotographierte. An die große, von Moos durchzogene Rasenfläche grenzt das Arthur Findlay College. In den Pausen bin ich raus in den Park. Sobald die Menschen nach den Seminarpausen wieder im Gebäude verschwanden, eroberten Kaninchenfamilien und Hörnchen ihr Revier zurück. Eine Freude sie dabei zu beobachten. Dieses hier hüpfte genau wie das Eichhörnchen aus Iceage und hielt so lange still, bis ich mein Foto geschossen hatte. Danke!

Affirmation: Ich nehme mein Leben an wie es ist.

Seufz. Aufhören, ständig etwas ändern zu wollen. Lieben, was ist. Sehen, was alles an Reichtümern in meinem Leben besteht und das schätzen. Menschen, Tiere, Pflanzen, Aufgaben, Hobbies, Dinge... Es gibt so viel, das mich umgibt und noch viel mehr, das in mir steckt. Was sind meine inneren Reichtümer? Es ist Zeit, nicht gleich weiter zu laufen, sondern inne zu halten. Mein Leben ist jetzt schon gut, so wie es ist.

April

April 2013 Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Hornveilchen in einem vom Wetter geprägten Tontopf.

Affirmation: Ich erlaube mir zu scheitern.

Sollte ich aus Angst - einen Fehler zu machen, nicht zu genügen, ausgelacht zu werden, zu scheitern oder meinen Vorstellungen nicht zu entsprechen - lieber gar nicht erst anfangen mit etwas Neuem? Perfekt zögern, um in der vermeintlichen Sicherheit des Gewohnten zu verharren? Der April macht mir Mut, ein Risiko einzugehen und etwas zu wagen. Was ist das schlimmste, das mir passieren kann? Ist das wirklich so viel schlimmer, als nicht zu leben, weil ich ständig vermeide scheitern zu können?

Wie wäre es, wenn ich mir erlaube hinzufallen und wieder aufzustehen? Wenn ich mir erlaube zu scheitern mit meinem Vorhaben? Es einkalkuliere als eine Möglichkeit, die menschlich und in Ordnung ist und kein Weltuntergang. Eine Möglichkeit wirklich gelebt zu haben. Eine Möglichkeit, meine Träume und Wünsche ernst genommen zu haben. Und wenn ich mich mit dieser Möglichkeit des Scheiterns beschäftigt habe, mir ein Scheitern erlaubt und mir überlegt habe, was ich in diesem Falle tun könnte, ist dieser Fall vielleicht gar nicht mehr so schlimm. Ich kann wie ein Kind, das laufen lernt, aufstehen, den Dreck abputzen und um eine wertvolle Erfahrung weiter die nächsten Schritte machen. Dann hält mich die Angst vor dem Scheitern nicht länger davon ab, laufen zu lernen und zu Welt zu erkunden. Dann entwickle ich Spuren in mir selbst wie die Wetterspuren am Tontopf, die ihn um so liebenswerter und begehrenswerter machen, als ein glatter einwandfreier.

Mai

Mai 2013 Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Diese luftig leichte rosa-weiße Clematis duftet nicht nur, sie ist auch sehr wuchsfreudig und ihre Glöckchen richten sich zu einem Blütenmeer im Mai auf. Eine Pracht! Ich freue mich, dass sie sich in unserem Garten so wohl fühlt und einen Zaun erobert hat.

Affirmation: Ich mach's mir leicht.

Warum nicht mal eine Abkürzung nehmen? Warum es immer so genau machen und mich an alle Regeln halten? Wie wäre es, wenn ich es mir im Leben mal leicht mache und weniger schwer? Der Mai macht mir Mut, Last von den Schultern zu werfen und Regeln über Bord, fünfe gerade sein zu lassen und es mir einfach mal leicht machen (was schwer sein kann, wenn ich von Regeln und Gewohnheit Abstand nehmen muss). Wer weiß, was sich dadurch verändert?

Juni

Juni 2013 - Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Jasmina heißt diese Ramblerrose, die herrlich nach Apfel duftet, zartweiche Blütenblätter hat und an unserem Rosenbogen emporklettert.

Affirmation: Ich bin richtig so wie ich bin.

Ich wünsche mir, dass andere mich so annehmen und mögen wie ich bin. Doch wie wäre es, wenn ich mich nicht davon abhängig mache, wie andere Menschen mich finden, sondern ich mir selbst dieses Gefühl gebe? Aufhören, mich ständig verbessern zu wollen, perfekter zu werden, mich so zu verhalten, wie andere mich mögen könnten. Schluss damit. Jetzt ist die Zeit, mich zu lieben und mir immer wieder zu sagen und auch zu zeigen: Ich mag mich so wie ich bin und ich bin richtig - genau so wie ich jetzt bin.

Juli

Juli 2013 - Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Ein Lavendelbusch mit herrlich würzigem Duft und einem intensiven lila Farbton. Ich liebe es, meine Hände über die Blätter und Zweige zu streichen und den beruhigenden Duft einzuatmen.

Affirmation: Ich gönne mir Pausen.

Wenn ich an einem Projekt arbeite, ein Ziel oder einen Termin vor Augen habe, passiert es mir oft, dass ich vergesse, es mir während der Arbeit daran schön zu machen. Pausen einzulegen. Weil es ja noch soooo viel zu tun gibt. Weil erst all die Arbeit getan werden muss und ich ja noch reichlich Zeit zum Ausruhen habe, wenn ich das Ziel erreicht habe. Dabei vergesse ich: Es gibt immer neue Ziele, Termine, Projekte im Leben. Das hört also nie auf. Es ist meine Aufgabe, mir insbesondere während solch intensiver Arbeitsphasen Pausen zu gönnen, zu schauen, was mich ablenkt, auf andere Gedanken bringt. Nicht erst zu leben, wenn ... sondern jetzt!

August

August - Tischkalender 2013 Ich gehe meinen Weg

Foto: Ein Schmetterling macht Pause auf einer Margerite.

Affirmation: Ich lasse den Gedanken an ein Wunder zu.

Wenn ich in einem dicken Problem stecke, das mir zu schaffen macht, bin ich so in ihm gefangen, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, es wird wieder besser oder es verschwindet ganz. Es gibt Probleme, die sind so hoffnungslos, da fällt es einfach schwer, den Kopf zu heben und in eine andere Richtung zu schauen als auf das Problem, die Schmerzen, die Ungerechtigkeit, das Leid. Der August lädt mich ein, meinen Blick zu heben und mir in Gedanken vorzustellen, dass ein Wunder passieren kann und mein Problem sich in Luft auflöst. Ich kann mir so kurz oder auch intensiv wie ich möchte ausmalen wie es ist, wenn sich alles gefügt hat, das Leben eine gute Wende genommen hat.

Diese Gedanken an das Wunder haben die Kraft, eine Veränderung herbei zu rufen. Ich denke an etwas Positives, ich richte meinen Blick und damit mich selbst auf und ziehe das an, was ich aussende: Hoffnungsvolle positive Gedanken. Im Jahr 2012 habe ich unzählige solcher Situationen erlebt und immer wieder geschah für mich ein kleines Wunder. Die Probleme lösten sich. An diese Möglichkeit erinnert mich der August ganz sanft, leise und dennoch kraftvoll wie der Flügelschlag eines Schmetterlings...

September

September 2013 - Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Die Kastanienallee am Decksteiner Weiher im Kölner Westen.

Affirmation: Ich gehe meinen Weg.

Es gibt so viele Gründe, die Bedürfnisse von anderen voran zu stellen und mich selbst zurück. Um den lieben Friedens willen nachzugeben, zu verzichten. Im Sinne der Gemeinschaft ist das eine wichtige Lebenseinstellung und Haltung. Doch wenn sie überhand nimmt und meist nur die Bedürfnisse der anderen erfüllt werden und die eigenen immer wieder auf der Strecke bleiben, dann macht das auf Dauer krank. Der September erinnert mich daran, für meinen Weg zu kämpfen, auch wenn das bedeutet, dass dicke Luft ist, dass ich Unfrieden aushalten muss, zum Beispiel weil es für mein Umfeld oder die Betroffenen nicht mehr so bequem ist. Zum Beispiel, weil sie dann auch mal auf Annehmlichkeiten verzichten müssen oder etwas für mich tun.

'Nur Mut. Kämpfe für deinen eigenen Weg.', ruft mir der September entgegen. Die Affirmation des Septembers ist auch das Motto in 2013 insgesamt für mich: Mehr auf mich selbst hören. Denn wenn es nach außen vielleicht so scheinen mag, dass ich damit keine Probleme habe, muss ich doch mit dem Kopf schütteln. Nein, es ist nicht so. Ich beschäftige mich gerade mit diesen Themen, weil ich auf diesem Gebiet noch viel lernen möchte und will.

Oktober

Oktober - Tischkalender 2013 - Ich gehe meinen Weg

Foto: Goldfarbene Ahornblätter im Herbstlicht. Das Bild war ursprünglich etwas dunkel geraten. Dank einiger Einstellungen im Bildbearbeitungsprogramm kam Licht und Leuchten ins Bild. Eine herrliche Verwandlung.

Affirmation: Ich gebe die Kontrolle auf und lasse mich fallen.

Uff. Der Satz stimmt sehr für mich und macht mir gleichzeitig Angst. Ich wollte ihn im Kalender haben, um mich dem Thema zu stellen. Ich bin ein Mensch, der gerne die Kontrolle hat, aber sie loslassen? Wie die Herbstblätter mich fallen lassen und darauf vertrauen, dass ich aufgefangen werde, das mir nichts passieren kann? Das ist das Thema des Oktobers - und eine große und wertvolle Lernaufgabe und Herausforderung.

November

November 2013 - Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Von Frost überzogene Rosenblüten. Mein Lieblingsbild in diesem Kalender. Besonders gefällt mir daran die kleine Krone oben in der Mitte. Sieht aus wie die für eine Prinzessin!

Text: Ich umarme meine Angst.

Die Angst hat vielleicht ebensoviel Angst vor mir wie ich vor ihr. Wenn ich mir dieses Gefühl als Menschen vorstelle, entdecke ich vielleicht, es ist kein Monster, sondern ein Anteil von mir, der mich auf etwas aufmerksam machen möchte. Ich kann mir in meiner Phantasie vorstellen, der Angst einen Sitzplatz und ein Glas Wasser oder einen dampfenden Tee anzubieten und ihr zuhören, was sie mir sagen möchte. Nicht vor ihr davon laufen oder sie vermeiden, sondern mit ihr in Kontakt kommen, sie respektieren und gern haben, denn sie ist ein Teil von mir. Entdecken, was sie mir sagen möchte. Dafür ist der November da und ich freue mich, dass der Satz zu mir gekommen ist.

Im Rahmen der Prüfungsvorbereitung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie setzte ich mich auch mit dem Symptom Angst auseinander. Bei der Recherche nach dem Thema stieß ich auf ein schönes Buch aus dem Köselverlag mit genau dem Titel: 'Ich umarme meine Angst.' Ich freute mich sehr über diesen Zufall, meinen Satz dort wieder zu finden. Auf der Webseite der Autorin, die Therapeutin ist, fand ich Interessantes rund um das Thema. Unter anderem, warum die Angst bleibt: Weil eine Angst auslösende Situation nicht zu Ende gedacht wird. Man lenkt sich ab, geht ihr aus dem Weg. So bleibt sie und wirkt. Deswegen die Aufgabe: Die Angst ernst nehmen, nicht wegdrücken oder wegschicken, sondern anschauen, mit ihr reden wie mit einem willkommenen Besucher. Die Botschaft entdecken. Wie die Rosenknospen oben im Bild - eine frostige Hülle und ein wundervoller Kern.

Dezember

Dezember - Tischkalender 2013 Ich gehe meinen Weg

Foto: Ein erleuchteter Stern vor dem Dezemberhimmel.

Affirmation: Ich sorge für mein inneres Gleichgewicht.

Gerade im Dezember, wo viel zu tun ist und so viele Menschen Stress erleben, ist dieses Blatt eine Einladung einen Moment inne zu halten. Was brauche ich jetzt? Heute? Was kann ich für mich tun, damit es mir gut geht? Nicht erst Weihnachten oder Sylvester, sondern in diesem Moment. Schon ganz kleine Auszeiten bringen Erleichterung: Aufstehen vom Schreibtisch und zum Fenster gehen, kurz lüften und dabei ins Fenster lehnen (ich liebe das!) und auf die Dezemberlandschaft schauen, sei es in der Stadt oder auf dem Land. Die Augen schließen und durchatmen, die Glieder strecken. Eine Tasse Kaffee oder Tee kochen. Ein kurzes Gespräch. Eine kleine Kritzelei auf einem Zettel. Was auch immer mich auf andere Gedanken und raus aus dem Stress bringen kann - all das sind Wege in mein inneres Gleichgewicht zurück zu kommen. 

* ~ *

Das ist er - mein Tischkalender 2013: Ich gehe meinen Weg.

Ich freue mich auf das Jahr mit diesen Themen. Jedes Jahr bringt mich der Kalender ein Stück mir selbst näher. Obwohl ich diejenige bin, die die Texte in den Kalender bringt, mag ich nicht gleich alle Affirmationen. Zum Beispiel, wenn sie mich herausfordern. Herausfordern, etwas anders zu machen in meinem Leben. Raus aus der Bequemlichkeit, raus aus dem Alltag, aus der vermeintlichen Sicherheit - das ist nicht immer einfach. Doch wenn ich ehrlich bin: Ich will etwas ändern, weil es mir gut tut. Eine Veränderung birgt große Chancen: Die Chance zu wachsen, innerlich zu reifen, echt sein, mehr ich selbst zu sein und in Übereinstimmung mit mir selbst zu leben. Ein wertvoller Grundstein um glücklich zu sein.

Von November 2012 bis meist Januar 2013 können Sie den Kalender und seinen Zwilling im Webshop kaufen. Klicken Sie einfach auf diesen Link.

Ich freue mich, dann für Sie ein Paket zu packen und mich während der Bestellabwicklung mit Ihnen auszutauschen!

Herzlich,

Anja Kolberg

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Freitag, 07 Dezember, 2012

Postkarten-Sets ausverkauft

Seit heute vormittag sind die Postkarten-Sets in meinem Webshop ausverkauft. Zum Abschied hier eine meiner Lieblingskarten:

Klick zum Webshop

Ein Eichhörnchen hüpft über eine Frühlingswiese in der Kölner Flora mit dem Text:

"Worauf hast du Lust? Da geht der Weg lang!"

Klick zum Shop, wo Sie die beiden Tischkalender für 2013 bestellen können.

Herzliche Grüße aus der Kalenderwerkstatt

Anja Kolberg

Montag, 29 Oktober, 2012

Webshop ist geöffnet

Aufregende Wochen und auch nächtliche Stunden liegen hinter mir. Kalenderentwürfe. Textideen. Fotodatenbank durchforsten. Verwerfen, ändern und feilen, bis es sich richtig gut anfühlt und ein stimmiges Ganzes ergibt. Druckdateien erstellen. Auftrag an die Druckerei. Hoffnungsvolles Warten. Freudentanz bei Lieferung. Webshop aufräumen, wienern und neu bestücken. Jetzt ist es soweit:

Die Lager sind frisch gefüllt. Zwei Tischkalender für 2013 warten neugierig und auch ein wenig aufgeregt auf ihre neuen Besitzer. Kartons sind aufgereiht. Briefmarken heute per der Post erstanden. Lila Einpackpapier steht bereit. Grünes Briefpapier ebenso. Bleistifte sind gespitzt. Listen gedruckt. Der Webshop ist online.

Die Inhaberin hat rote Wangen. Hüpft innerlich. Vorfreude auf die neue Saison. Päckchen packen. Aufträge bearbeiten. Kontakt mit Ihnen. Eine wundervolle Zeit liegt vor uns.

Ich freue mich sehr, dass es jetzt losgeht und ich endlich sagen kann: Der Webshop hat seine Tore geöffnet.

Klick zum Webshop

Treten Sie ein und stöbern Sie nach Herzenslust!

Klick zum Shop

Ihre glückliche Anja Kolberg

Dienstag, 16 Oktober, 2012

Der erste Tischkalender ist eingetroffen

Gestern ist der erste Kalender aus der Druckerei eingetroffen. Ist der schön. Ein Freudenfest!

Zeit für eine Pause und Ihnen meine beiden 'Neuen' vorzustellen. :o) Dieser ist gestern eingetroffen:


Tischkalender 2013: Ich gehe meinen Weg

Titel: Ich gehe meinen Weg.

Liebevoll mit mir umgehen, Herausforderungen annehmen und mich auf den Weg machen. Vertrauen haben, an Wunder glauben und für einen Ausgleich sorgen - das sind grundlegende Themen dieses Tischkalender.

Ein Lavendelbusch, von Frost überzogene Rosen, ein Schmetterling der Pause auf einer Blüte macht, besondere Duftboten im Januar, Licht im Dezember und vieles mehr findet sich auf den Fotographien wieder.


Dieser Kalender ist noch in der Produktion, doch Sie können jetzt schon einen Blick darauf werfen:

Tischkalender 2013: Ein gutes Leben.

Titel: Ein gutes Leben.

Das Leben nehmen wie es ist und das Beste daraus machen. Höhen und Tiefen mit Gelassenheit meistern. Freude empfinden. Kraft entdecken. Ein gutes Leben haben, auch wenn es mal nicht so rosig ist. Dazu macht dieser Kalender Mut.

Auf den Fotos das Meer, eine Frühlingswiese, eine Schnecke an einem Baumstamm, eine einzelne Schneeflocke auf einem Blatt und vieles mehr...


Ich bin verliebt. In beide Kalender und kann mich nicht entscheiden, welchen ich schöner finde. Ich habe sie allebeide in mein Herz geschlossen. Meine Zwillinge. :o)

Anfang November startet der Kalender-Verkauf im Webshop. Sobald ich etwas mehr Luft habe (ich lerne parallel zur Shopvorbereitung für die mündliche Prüfung), stelle ich Ihnen die Kalenderseiten ausführlicher vor. Darauf freue ich mich schon.

Ganz herzlliche Grüße aus Köln!

Ihre Anja Kolberg

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Montag, 23 Januar, 2012

Lebenszeichen

Ein sonniges Hallo aus Köln!

Endlich wieder ein Lebenszeichen von mir. 2012 hat es ganz schön in sich. Ich erlebe viele, auch kurzfristige Änderungen, auf die ich mich immer wieder neu ausrichten darf.

Die Tischkalender "Ich will frei sein" für 2012 sind ausverkauft. Der Shop geht deswegen wieder bis zum nächsten Verkaufsstart der Kalender 2013 (ca. November 2012) in Pause.

Per Newsletter, hier im Blog oder auch auf meiner Facebook-Seite gebe ich Nachricht, wenn sich etwas im Angebot verändert. Übrigens auf letzter Seite auch, wenn sich hier im Blog etwas tut. Alternativ können Sie auch den RSS-Feed dieses Blogs abonnieren.

Ich bin sehr zufrieden mit den Kalenderverkäufen. Es war sehr schön, wieder in Kontakt mit meinen vielen Stammkundinnen zu kommen, die Pakete liebevoll zu packen. Eine besondere Zeit. Jetzt öffnet sich das Tor für etwas Neues. Was das konkret ist, weiß ich noch nicht.

Aufräumen und loslassen - das sind momentan meine Hauptbeschäftigungen. Die Buchhaltung für das letzte Quartal abschließen, die Bestände an Verpackungsmaterialien überprüfen und wieder bis zum Herbst sicher verstauen, Meldungen nach der Verpackungsverordnung vorbereiten, Entscheidungen für die Produkte im Shop ab Herbst treffen. Wichtige Arbeiten, die ich am liebsten schon abgeschlossen hätte. Einen Schritt nach dem anderen. :o)

'Wie wäre es, ein Jahr konsequent auf mein Inneres zu hören?', diese Gedanken gehen mir seit Anfang des Jahres nicht aus dem Kopf. Eine ganz schöne Herausforderung! Soll ich das wirklich wagen? Ein bisschen komisch wird mir, wenn ich an mögliche Konsequenzen denken. Bis jetzt arbeite ich zwar viel mit meiner inneren Stimme, aber wirklich konsequent auf die Weisheit in mir hören? Darüber will ich jetzt erst noch mal ein bisschen nachdenken...

Ganz herzliche Grüße!

Anja Kolberg

Montag, 31 Oktober, 2011

Webshop ist eröffnet

Es ist soweit: Die Tore des Webshops sind geöffnet.

Klick zum Webshop  

Dort finden Sie:

  • den Tischkalender 2012 'Ich will frei sein', auch in Geschenkverpackung mit Kärtchen,
  • den Wandkalender 2012 'Glückliche Zeiten'
  • vier Weihnachtskarten mit Umschlag
  • Postkartenset und einzelne Postkarten
  • Aufkleber mit Lilo
  • Minikarten-Set Nr. 4

Viel Freude beim Durchklicken!

Ihre Anja Kolberg

Sonntag, 23 Oktober, 2011

Wandkalender 2012: Glückliche Zeiten

Mein zweiter Wandkalender erblickte diesen Herbst das Licht der Welt. :o)

Wandkalender 2012: Klick zum Shop

Ganz bewusst habe ich mit dem Wandkalender einen Gegenpol zum Tischkalender 'Ich will frei sein' geschaffen, der mit seinen positiven Affirmationen zur inneren Reflektion anregt. Im Wandkalender 'Glückliche Zeiten' habe ich die Worte zu den Bildern spielerisch fließen lassen. Ziel ist es, beim Betrachten auf andere Gedanken zu kommen, Kraft zu sammeln, Mut zu schüpfen, in andere Welten einzutauchen und zur inneren Ruhe zu kommen.

Die Seiten im Detail mit meinen Impulsen. Wohlwissend, bei jeder Betrachterin, jedem Betrachter lösen die Kalenderblätter andere Gedanken aus:


JANUAR 2012

Wandkaelnder Januar 2012

Foto: Mit eisigen Flocken berieselte Schneeglöckchen in einer sonnigen Winterstimmung. Aufgenommen im Garten meiner Großmutter im Bergischen Land.

Text: Eingehüllt in einen schützenden Mantel blicke ich stark und voller Zuversicht auf ein Leben, in dem ich mich ganz leben & lieben kann.

Meine Impulse: Die Schneekristalle schützen die Pflanze vor Kälte. Auch ich bin beschützt. Die Aussicht auf ein Jahr, in dem ich mich lebe, mich selbst liebe und zu mir stehe - ist wundervoll und stärkend.


FEBRUAR 2012

Februar 2012- Wandkalender

Foto: Der Zweig eines großen Bambus in der Wintesonne. Im Hintergrund der mit Raureif überzogene Japanische Garten in Leverkusen.

Text: Ein leiser Gruß des Windes. Zaghaft springt in der Eiseskälte ein Glühwürmchen hervor, packt uns und schleppt uns hinaus in die Wunderwelt der Natur.

Meine Impulse: Ich empfinde unglaublichen Spaß bei diesem Text und stelle mir das leuchtende Insekt vor, das an mir zupft. Ich fühle Lebensfreude. Kleine Geschichten tun einfach gut.


MÄRZ 2012

März 2012: Wandkalender

Foto: Ein Eichhörnchen hüpft in der Frühlingssonne über eine Wiese mit Blausternchen. Aufgenommen in der Kölner Flora. Manche von Ihnen kennen das Foto von meiner Postkarte Nr. 06028 aus dem Webshop. Weil es zu meinen Lieblingsbildern gehört, veröffentliche ich es nun auch als großes Bild. Ein Eichhörnchen in der Sonne an einem so schönen Platz zu fotographieren: Ein echter Glücksmoment. Die Kamera lag zum Fotographieren bereit in der Hand, da sprang der kleine Waldbewohner in mein Sichtfeld und hielt genau so lange still, bis ich mein Foto geschossen hatte. Kostbare Momente, von der Natur geschenkt.

Text: Lass mich wieder lernen zu staunen wie ein Kind. So schön ist das Leben!

Meine Impulse: Mich am Leben erfreuen, dafür brauche ich Zeit und Muße, um genau hinzuschauen. Als würde ich die Dinge zum ersten Mal sehen und entdecken - wie ein Kind. Es gibt viel Schönes, zum Beispiel in der Natur, zu entdecken. Ein trinkendes Rotkehlchen, ein kauendes Schaf, ein schlafender Hund, die Spitzen der Pflanzen, die im März die Erde durchbrechen, der Himmel mit seinen Wolken, der Duft einer Frühlingsblume.... Die Welt ist bunt und reich. An ihre Schätze erinnert mich dieses Kalenderblatt.


APRIL 2012

April Wandkalender 2012

Foto: Mit weißen Blütenbällen übersäte Zweige eines alten Kirschbaumes. Sein Anblick hat mich im Frühjahr 2011 umgehauen. Stundenlang hätte ich in seine Krone schauen können, am liebsten in einem Liegestuhl in der Sonne. So schön! Aufgenommen bei uns im Wohngebiet im Westen Kölns.

Text: Die Natur beginnt jeden Frühling den Kreis von Geburt, Wachsen, Reifen & Rückzug. Auch wir Menschen haben die Chance, jedes Jahr neu anzufangen.

Meine Impulse: Die Idee, ich kann wie die Natur jedes Jahr neu anfangen, fasziniert mich. Was erneut versuchen? Vielleicht etwas, das ich schon aufgegeben hatte, doch mein Herz hängt noch daran? Die Kraft des Frühlings, der Zauber des Anfangs ermutigt mich, meine Energie auf mir wichtige Themen zu konzentrieren.


MAI 2012

Mai 2012 Wandkalender

Foto: Hasenglöckchen, sich entrollende Farnblätter, Knöpfe von Tulpenköpfen und Schachtelhalm im Licht der Morgensonne. Wie eine Märchenlandschaft. Aufgenommen im Japanischen Garten in Leverkusen.

Text: Die Geister des Waldes nehmen ihre Plätze ein. Zwerge beginnen ein Glockenspiel. Blüten werden zu Höhenmessern. Bald beginnt der Elfensprung.

Meine Impulse: Ich kann mir diese Situation bildlich vorstellen. Die wuselnden Waldgeister, die aufgeregte Stimmung. Ein Wettkampf. Herrlich - davon kann ich nicht genug bekommen. Futter für die Phantasie!


JUNI 2012

Juni 2012 Wandkalender

Foto: Der verlassene Leuchtturm inmitten der Wanderdüne Rubjerg Knude an der Nordwestküste Dänemarks. Diese imposante Düne ist von weitem zu sehen. Der Wind bläst dort oben mit enormer Kraft, verweht den Sand. Ein tolles Naturschauspiel. Gleich am Leuchtturm war einst ein Museum, welches inzwischen unter der Düne liegt. Obenauf bietet sich eine Weitsicht auf das Meer und das umliegende Land. Ich liebe die Farben dieses Fotos.

Text: Mich auf den Weg machen & in neue Welten aufbrechen. Staunend mich selbst dabei wiederfinden.

Meine Impulse: Das Foto erinnert mich mit dem Text zuerst an Seefahrer, an ein Abenteuer. Für ein Abenteuer muss ich keine lange Reise antreten. Es kann ein Abenteuer sein, etwas Neues zu lernen oder etwas anders als üblich zu machen. Wenn ich mich auf einen solchen Weg begebe, kann ich mir selbst wieder auf die Spur kommen. Ich lerne mich von einer vielleicht im Alltag verschütteten Seite kennen. Welche Welt möchte ich besuchen?


JULI 2012

Juli 2012 Wandkalender

Foto: Klatschmohn aus der Perspektive eines Käfers aufgenommen. Schon lange will dieses Bild in einen Kalender. Ich liebe die Leichtigkeit dieser Blüte, die feinen Härchen am Stengel und die Schatten der Stempel im Blüteninneren.

Text: Der Wind tanzt Tango mit den Blüten. Ich singe mein Lied.

Meine Impulse: Als ich das Bild betrachtete, sah ich die Blüte vor meinem inneren Auge im Wind tanzen. Tango passt zu dieser Bewegung und zur Blütenfarbe. Sommerluft. Ein rotes Sommerkleid. Ich bin so glücklich und beschwingt, dass ich mein Lied singe. Vielleicht mein Lieblingslied? Oder ist mein Lied singen ein Sinnbild dafür, gänzlich glücklich zu sein?


AUGUST 2012

August 2012 - Wandkalender

Foto: Echinazea vor einem uralten Bienenhäuschen, dessen Dach mit Moos bewachsen ist. Das Häuschen stand im Bergischen in einem alten Bauerngarten, der einem modernen Garten weichen musste. Um so schöner die Erinnerung an dieses stimmungsvolle Landbild.

Text: Klein sein wie ein Schmetterling und die Blumen anhimmeln.

Meine Impulse: Ich stelle mir vor, ich bin ein Schmetterling und fliege durch diesen Garten: ‚Oh, Sommerhüte! Ihr Nektar.... yam, ein Traum. Ich setze mich jetzt mitten auf ihre stacheligen Häupter, schlürfe ihre süße Kost und sonne mich.' Schöne Vorstellung...


SEPTEMBER 2012

September 2012 Wandkalender

Foto: Sonnenuntergang über der dänischen Nordsee.

Text: Die Liebe, die mir zur Verfügung steht, ist unendlich. Unendlich sind auch die Möglichkeiten, meine Träume zum Leben zu erwecken und den Tanz auf dem Horizont zu wagen.

Meine Impulse: Auf dem Horizont tanzen. Unmögliches wagen und schaffen. Es gibt Menschen auf der Welt, die Unmögliches schafften. Viellicht auch ich? Die Vorstellung, mir steht unendliche Liebe zur Verfügung, finde ich unbeschreiblich schön und stärkend. Ich freue mich schon auf September.


OKOTBER 2012

Oktober 2012 - Wandkalender

Foto: Auf dem Baumstumpf einer Tanne hat sich ein Bett aus Moos angesiedelt. Darauf wohnen klitzekleine Pilze. Als ich mit meinem Onkel und meiner Tante zu einer Wanderung in den Wald aufbrechen wollte, um Pilze zu fotographieren, sagte meine Oma, sie habe ein paar ganz besondere Exemplare gleich vor ihrem Fenster stehen. Im Herbstlicht lachten sie mich an. Wie wahr, was für ein schönes Bild!

Text: Landeplattform fürs kleine & große Glück.

Meine Impulse: Ohne Worte. :o)


NOVEMBER 2012

November 2012 Wandkalender

Foto: Ein Grasbüchel hoch auf den Klippen über dem Meer während der blauen Stunde. Wenn die Sonne untergegangen ist und bevor es dunkel wird, taucht die Landschaft in ein blaues Licht. Eine besondere Stimmung entsteht, die viele Künstler dort oben im Land des Lichts im Norden Dänemarks inspirierte und inspiriert.

Text: Friede umgibt mich. Er durchdringt jede Zelle und lässt meine Lebensgeister hüpfen.

Meine Impulse: Helligkeit im von mir so dunkel erlebten November. Die Worte fangen mich in der Hektik dieser emsigen Zeit auf, geben mir Kraft und Ruhe. Die im Wind hüpfenden Grashalme erinnern mich an hüpfende Lebensgeister. Wie sehen sie wohl aus?


DEZEMBER 2012

Dezember - Wandkalender 2012

Foto: Eine Schneeflocke ist auf der Spitze eines Kiefernzweiges gelandet. Aufgenommen im Bayrischen Wald.

Text: Ganz leise schleicht sich das Glück in meine Seele & zündet dort ein Lichtlein an.

Meine Impulse: Ich liebe die winterliche Stimmung des Bildes und kann das duftende Harz fast riechen. Welch ein Glück, eine einzelne Schneeflocke zu betrachten. Frieden. Glück. Wunder. Geschichten. Weihnachtsstimmung.


SEITE 2

Wandkalender 2012 - Seite 2

Auch dieses Jahr gibt es ein A5-Poster im Kalender. Auf der zweiten Seite im Kalender hüpft Lilo dieses Jahr für ihre Fans in die Luft. Einfach ausschneiden und einrahmen. :o)


Diese Glücksmomente für die Seele möchte der Wandkalender schenken.

Kaufen können Sie den Kalender - dieses Jahr übrigens preisgünstiger - im Webshop.
Also Bonus erhält dieses Jahr jeder Besteller die hier aufgeführte Beschreibung als PDF-Downloadlink zur Verfügung gestellt.

Glückliche Zeiten!

Anja Kolberg

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Montag, 17 Oktober, 2011

Tischkalender 2012: "Ich will frei sein"

Bühne frei für den neuen Tischkalender 2012! Ab 1.11.2011 kann er im Shop erworben werden.

Tischkalender 2012

Natürlich bin ich wieder schrecklich verliebt... in meinen neuen Tischkalender. Wie jedes Jahr ist genau dieser neuste der schönste. :o)

Hier meine Gedanken bei der Konzeption, wohlwissend: Bei jedem Betrachter und jeder Betrachterin lösen Bilder und Texte eigene Impulse aus. Los geht's:


Ich will frei sein.
Mich lösen von dem, was mich abhält, ich selbst zu sein. Annehmen, was ich nicht ändern kann und Teil des Lebens ist. Gelassenheit entwickeln. Kräfte in mir entdecken und Gutes im Außen finden. Mir selbst eine liebevolle Wegbegleiterin sein. Dafür bietet dieser Kalender inspirierende Fotographien und Texte.


JANUAR

Januar - Tischkalender 2012

Foto: Winzig kleine Vogelhäuschen, liebevoll von Hand von meinem Onkel gefertigt. Bei einem Besuch im Bergischen konnte ich gar nicht anders, als diese bezaubernde Sammlung draußen in den Garten zu hängen, um sie mit der Kamera einzufangen.

Affirmation: Ich will frei sein

Mich befreien von all dem Ballast, der zwischen mir und dem Leben steht, das mir gut tut und das Sinn für mich macht. Was ist das, was mich belastet? Was hält mich davon ab, frei zu sein? Der Januar lädt mich dazu ein, mir klar darüber zu werden, was ich will und was ich nicht mehr will. Eine klare Botschaft als Auftakt für das Jahr 2012.


FEBRUAR

Februar - Tischkalender 2012

Foto: Ein Paar spaziert im Winter am Strand von Dänemarks Nordseeküste entlang.
Affirmation: Ich prüfe meine Illusionen.

Das Bild lässt mich an Beziehung denken. Gibt es etwas, das ich ändern könnte, damit meine Beziehung erfüllter ist? Gibt es in Bezug auf Partnerschaft Illusionen, zum Beispiel wie ich glaube, eine 'gute' Partnerschaft zu laufen hat, die längst überholt sind und nicht mehr dem entsprechen, was ich heute stimmig finde? Welche Vorstellungen möchte ich am liebsten über Bord werfen, damit ich und mein Partner so leben, wie es uns beide glücklich macht?


MÄRZ

März - Tischkalender 2012

Foto: Frisch geschlüpfte hellgrüne Blätter und cremeweiße Blüten eines Zwetschgenbaumes. Im Herbst durfte ich seine saftigen, tieflilafarbenen Früchte bewundern.

Affirmation: Ich finde Menschen, die mir gut tun.

Dieser Satz zieht mich magisch an. Den Blick auf Menschen richten, die mir gut tun. Wer ist das? Schenke ich ihnen genug Beachtung und verbringe ich ausreichend Zeit mit ihnen? Wenn ich mir mehr Menschen in meinem Leben wünsche, dir mir wirklich gut tun: Was zeichnet diese Menschen aus? Wo könnte ich ihnen begegnen? Der Frühlingsmonat März lädt mich dazu ein, darüber nachzudenken.


APRIL

Foto: Blüten und frische Blätter einer Kastanie. Ich liiiiiebe Kastanien. Hinter dem Haus meiner Eltern stand ein Kastanienbaum, den wir Kinder mit Vorliebe hochkletterten. War das ein Spaß. Diese glatte und doch raue Rinde, seine herrlich ausladenden Äste, das Grün der Blätter, die Aussicht von da oben.... Das ganze Jahr sind diese Riesen mit ihrer besonderen Blattform, duftenden Blütenrispen und den von einer stacheligen Schale umhüllten, der Hand schmeichelnden Früchte ein Hingucker.

Affirmation: Ich traue anderen etwas zu.

Wenn ich mich ändere, bedeutet das auch oft eine Veränderung für mein Umfeld. Der April macht mir Mut, meinem Umfeld diese Änderung zuzutrauen. Zum Beispiel dem Partner zumuten, öfter alleine zu sein, weil ich ein Projekt habe, das mich von zu Hause für eine zeitlang fortführt. Es bedeutet auch loslassen von der Kontrolle, der Alltag läuft wie ich es will. Wenn ich eine Aufgabe abgebe, sie einem anderen Menschen zutraue, bedeutet es, mich einzulassen: Dieser Mensch macht es anders als ich.


MAI

Mai - Tischkalender 2012

Foto: Lilafarbene Akelei vor einem großen Schneeball-Busch und darüber der blaue Maihimmel am Morgen. Das Bergische Licht ist herrlich!

Affirmation: Ich ändere mein Leben & fange mit was Leichtem an.

Wie oft nehme ich mir etwas vor und scheitere an zu hohen Zielen, zu hohen Erwartungen? Dabei fangen Änderungen mit was ganz kleinem an. Ein klitzekleiner Schritt kann viel in Bewegung setzen - so wie der Flügelschlag eines Schmetterlings einen Wirbelsturm auslösen kann. Ein Anruf. Ein Besuch. Ein Gespräch. Ein Lächeln. Einen anderen Spazierweg wählen. Mich auf einen anderen Platz setzen. Mit links schreiben oder mit rechts. Irgend etwas anders machen als ich es sonst mache. Den Blick auf die Dinge ändern. Die Wirkung: Ich ändere mich in kleinen Schritten. Leicht und sanft wie der Flügelschlag eines Schmetterlings...


JUNI

Juni - Tischkalender 2012

Foto: Strandhafer auf den Dünen. Dahinter das Meer und der blaue Himmel.

Affirmation: Ich erfülle mir meine Bedürfnisse.

Das Meer nährt eine große Sehnsucht in mir. Wenn ich ans Meer reise, ist dieser erste Blick auf das Blau, das Glitzern am Horizont, diese Weite, etwas besonderes für mich. Am Meer atme ich innerlich durch. Ich genieße den brausenden Wind, kreischende Möven, schmecke salzige Luft, beobachte die Kraft der Wellen und die hochspringende Gischt. Stundenlang. Erholung pur.

Im Sommer 2011 war klar: Wir machen keinen Urlaub. Keine Chance, das Meer zu sehen. Wir planten unseren Hochzeittag und suchten für einen Ausflug Ziele aus, die in einer, maximal zwei Stunden erreichbar waren. Ich spürte, wie unzufrieden ich war. Das war nicht, was ich wirklich wollte. Ich wollte weit schauen, ich brauchte Weite. Nein, ein Besuch auf einem Berg - nicht das richtige. Ich gestand mir ein: Was ich wirklich brauchte, war das Meer. Die Gegenargumente meines Mannes waren überzeugend: Unser Hochzeitstag fiel auf den Anfang der Sommerferien, ein Stau war so gut wie sicher. Drei Stunden brauchten wir – ohne Stau - mindestens bis zum Meer. Lohnte sich das für einen Tag? Drei Stunden hin, drei Stunden zurück.

Starker Gegenwind. Es fiel mir schwer, zu meinem Bedürfnis zu stehen. Ich überlegte hin und her, bis mir klar war: 'Und wenn ich nur für eine Stunde das Meer sehen kann, ist das für mich die lange Fahrt und all den Aufwand wert.'

Wieder und wieder bot mir mein Mann Ziele in der Nähe an. Ich wunderte mich über mich selbst, es gelang mir dieses Mal, konsequent zu meinem tiefen Herzenswunsch zu stehen und immer wieder zu sagen: 'Ich möchte ans Meer.' Irgendwann gab mein Mann auf und mein kleines Wunder geschah: Wir fuhren ans Meer. Für einen einzigen Tag. ... und ohne eine einzige Minute Stau.

Dieses Kalenderblatt erinnert mich an diesen Tag am Meer, der mir viel bedeutet, auch für unsere Beziehung. Als wir uns kennen lernten, spielte das Meer eine wichtige Rolle... Der Juni wird mich erinnern, wie wichtig es ist, zu mir und zu meinen Wünschen und Bedürfnissen zu stehen und sie mir zu erfüllen. Trotz Gegenwind.


JULI

Juli - Tischkalender 2012

Foto: Impatiens oder Drüsentragendes Springkraut heißt die hoch gewachsene Bachblüte, die in großen Gruppen am Wegesrand und an Flussläufen steht. Dieses Exemplar lachte mich auf einer großen Waldlichtung an, auf der sich Pflanzen nach einer Rodung ausbreiteten.

Affirmation: Ich bin für mein Glück selbst verantwortlich.

Mein Partner ist nicht da, um mich glücklich zu machen. Es ist meine eigene Aufgabe, mich glücklich zu machen. Beispiel: Als unsere Beziehung noch frisch war, schenkte mein Mann mir öfter Blumen. Das schlief im Laufe der Jahre ein - bis auf einen Blumenstrauß jährlich zum Hochzeitstag. Am Anfang war ich darüber traurig, sauer und betrübt. Bis ich einsah: Ich brauche nicht zu warten, bis mein Mann mir Blumen schenkt. Wenn ich welche möchte, kann ich sie mir selbst kaufen oder pflücken. Ich bin verantwortlich, dass es mir gut geht. Ich mach's mir selbst schön, mein Leben - unabhängig von anderen. Das ist Freiheit für mich.


AUGUST

August - Tischkalender 2012

Foto: Zwischen Steinen schafft sich Löwenzahn Platz zum Wachsen, Leben und Blühen.

Affirmation: Ich entdecke meine Widerstandskräfte.

Resilenz heißt die Kraft wieder aufzustehen, wenn man hingefallen ist, die Kraft, mit den Widrigkeiten des Lebens klar zu kommen. Dieser Löwenzahn erinnert mich an die unbändige Kraft, die in mir liegt, die in uns allen liegt. Da sind so viele Ressourcen, die wir noch nicht aktiviert haben. Der August macht neugierig und zuversichtlich, hinzuschauen: Welche Kräfte liegen in mir?


SEPTEMBER

September - Tischkalender 2012

Foto: Ein großer mit einem kleinen Pilz auf einem Moosteppich, der mit glitzernden Tautropfen geschmückt ist. Aufgenommen an einem frühen Morgen auf einer Waldlichtung im Bergischen Land.

Affirmation: Ich reiche meinem inneren Kind die Hand.

Das innere Kind ist ein Teil von mir. Und zwar der Teil, der ich als Kind war. Meine Gefühle als Kind, was ich erlebte, was mich berührte, meine Sicht auf die Welt, meine Annahmen, wie die Dinge sind... Die Gefühle und Erlebnisse meines inneren Kindes bestimmen noch heute mein Leben. Deswegen ist es wichtig, für mein inneres Kind da zu sein, ihm zuzuhören, die Hand zu halten, wenn es ängstlich ist, seine Sorgen ernst zu nehmen, es zu trösten und zum Jubeln zu bringen. Das verschafft Luft, macht glücklich und frei und heilt alte Wunden. Mehr über mein inneres Kind: Auf meiner Webseite unter Blog - Inneres Kind.


OKTOBER

Oktober - Tischkalender 2012

Foto: Der weite Himmel über der Nordseeküste verfärbt sich mit seinen Wolken im Licht der Sonne. Drei Vögel segeln durch die Lüfte.

Affirmation: Ich lasse das Leben auf mich zukommen.

Unbeschwert lassen die Vögel das Leben auf sich zukommen. Sie wissen nicht, was morgen ist. Sie vertrauen darauf, auch am nächsten Tag versorgt zu sein und verschwenden daran keine Gedanken. Leben im hier und jetzt. Der Oktober ermutigt mich, meine Sorgen loszulassen und zu vertrauen, es ist gut für mich gesorgt.


NOVEMBER

November - Tischkalender 2012

Foto: Das verlassene Gehäuse einer Weinbergschnecke auf einem Holzdeck, durch das ein Farn emporwächst.

Affirmation: Ich nehme Leid & Schmerz als Teil des Lebens an.

Es kann anstrengend sein, immer wieder zu versuchen, fröhlich zu sein, wenn das nicht der wirklichen Stimmung entspricht. Was bringt es, wieder und wieder nach Glück und Fröhlichkeit zu jagen, wenn es im Leben gerade anders aussieht? Leben ist beständiger Wechsel zwischen Licht und Schatten, Tag und Nacht, Gut und Böse. Leid & Schmerz sind Teil des Lebens. Ich brauche mich nicht anstrengen, um sie aus meinem Leben zu verbannen, sie gehören einfach dazu. Mit dieser Akzeptanz lebt es sich leichter.


DEZEMBER

Dezember - Tischkalender 2012

Foto: Der Zweig einer Clematis von Frost überzogen.

Affirmation: Ich kann mich ändern, nicht dich.

Einfach ist es, Fehler bei einem anderen zu sehen und ihm zu sagen, was er tun muss, um glücklich zu sein. Wie schwer, eigene Fehler zu erkennen und selbst anstehende Schritte zu gehen. Genau darum geht es: Jeder kann nur sich selbst ändern. Dies zu akzeptieren und bei mir selbst anzufangen (und andere in Ruhe zu lassen) ist ein schwerer, gleichzeitig fruchtbarer und wertvoller Schritt Richtung seelische und körperliche Gesundheit. Daran erinnert mich der begegnungsintensive Dezember.


Das ist er, mein neuer Lieblingskalender. Die Entwicklungsarbeit der einzelnen Seiten brauchte Wochen, bis alles in einem Guss war: Texte, Bilder, Jahreszeiten, Gesamtkonzeption. Arbeit, die mich tief erfüllt und beglückt. Ich freue mich auf das Jahr mit ihm, mit den Seiten und deren Themen. Es wird spannend und heilsam, das neue Jahr 2012!

Im Shop können Sie den Tischkalender ab 1. November 2011 kaufen. (Per Newsletter schicke ich Ihnen gerne eine Erinnerung.) Also Bonus erhält dieses Jahr jeder Besteller die hier aufgeführte Beschreibung als PDF-Downloadlink zur Verfügung gestellt.

Herzensgrüße

Anja Kolberg

Wenn Sie auf diesen Beitrag hinweisen möchten, können Sie einen Link hierhin setzen: http://www.frauencoaching.de/archives/2011/10/entry_6697.html Das Nutzen der Inhalte außerhalb dieser Webseite ist verboten.

Montag, 03 Januar, 2011

Januar 2011 - Frohes neues Jahr!

Ich wünsche Ihnen alles Gute für 2011!

Hat das neue Jahr gut für Sie begonnen? Falls nicht, es kann sich jeden Moment ändern und besser werden!

Meine Kalender werden Sie durch ein gutes Jahr begleiten, Ihnen Mut machen, Sie in Ihrer Individualität bestärken, Ihnen Impulse geben und Sie locken, Ihrem Herz zu folgen. Hier die ersten beiden Kalenderblätter:

Kalender im Detail anschauen

Tischkalender 2011: Monat Januar

Das Foto zeigt Dänemarks Nordseeküste im Winter. Im "Land des Lichts" herrscht eine besondere Stimmung. Der Himmel reißt über dem Meer auf und bringt Licht ins Dunkel.

Der Text lautet: "Ich trau mich was." In mir lösen diese Worte Aufbruchstimmung aus, ganz so wie das Bild sie spiegelt. Ich fühle Lust und Kraft, etwas zu probieren, zu testen, etwas zu wagen. Was das genau ist, weiß ich heute noch nicht. Ich lasse die Stimmung auf mich wirken.

Sie können sich die einzelnen Kalenderblätter im Webshop anschauen und ihn dort kaufen oder auch als Geschenk direkt an den Geschenkempfänger verschicken. Es fallen pro Empfänger nur die Versandkosten an. Ebenso gibt es die Tischkalendermotive als Desktopbilder für Ihren PC. Klick zum Shop.

Wandkalender im Detail anschauen

Wandkalender Herzensangelegenheiten 2011: Monat Januar

Das Foto: Ein Filzherz im Schnee auf einem Holzdeck.

Der Text: "Ich mache mir eine Freude." Was könnte das in den nächsten vier Wochen sein? Für mich ist es eine Freude, mir Blumen zu kaufen. Vielleicht Frühlingsblüher für den Blumenkasten vor meinem Büro? Mir eine Wohnzeitschrift kaufen, in der ich neue Ideen finde? Meine Familie besuchen? Einfach mal so bummeln gehen? Es macht mir richtig Freude, mir zu überlegen, wie ich mir eine machen könnte! Diesen Monat überrasche ich mich selbst!

Auch den Wandkalender können Sie für 2011 noch im Webshop im Detail anschauen und kaufen.

Ich wünsche Ihnen wunderbare Monate im neuen Jahr: Unzählige Glückliche Momente. Das Erleben von Sinn in dem, was Sie tun. Freiheit. Großzügigkeit. Einen ganzen Haufen Spaß. Das fröhliche Hüpfen Ihres inneren Kindes.

Schön, dass Sie da sind. Ich freue mich auf das Jahr mit Ihnen!

Anja Kolberg

Mittwoch, 01 Dezember, 2010

Dezember 2010: Mir vertrauen

Klick zum Shop für den neuen Kalender  

31 Tage hält das Jahr 2010 noch bereit. Hier das letzte Kalenderblatt im Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" .

Das Foto zeigt eine Abendstimmung, in der Sonne und Wolken zeigen, was sie können: Einen wunderschönen Sonnenuntergang im Winter zaubern. Aufgenommen in der Nähe des Braunkohletagebau-Aussichtspunktes zwischen Frechen und Kerpen-Horrem.

Text: "Ich vertraue mir und gehe meinen Weg." Da atme ich erst mal tief durch. Die Aufgabe ist keine leichte für mich: "Mir selbst vertrauen." Wenn ich als Kind gelernt habe, auf meine Eltern zu hören und später auf Lehrer in der Schule, als Jugendliche auf meinen Ausbilder, dann auf den Arbeitsstellen auf meinen Chef... Wo war dann die Wende, wo ich lernte, auf mich selbst zu hören und mir selbst - statt anderen Menschen - zu vertrauen? Wo lernte ich im Leben, mit meinen Zweifeln umzugehen? Wo, nicht dem Wort der anderen mehr Wert zu geben, als meinen eigenen? Wo war die Schulklasse, die das Fach "Ich gebe meinen Gefühlen Raum und vertraue ihnen" unterrichtet?

Für solche Themen gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Lehrzeit, die jeder Mensch automatisch durchläuft. Nur das Leben kann uns darin unterrichten. Ich kann mich selbst immer wieder daran erinnern, dass es meine Aufgabe ist, mir zu vertrauen und meinen Weg zu gehen.

Was mir auf meinem Weg begegnen und mich davon abbringen kann? Zweifel: "Tue ich wirklich das richtige, wenn ich auf mein Herz höre, wo ich das doch nie gelernt habe?" Angst: "Was, wenn es doch der falsche Weg ist?" Einsamkeit: "Aber alle die ich kenne, gehen einen anderen Weg. Ich will nicht alleine gehen!"

Das Kalenderblatt für den Dezember erinnert mich, mir selbst zu vertrauen und meinen Weg zu gehen. Es ist mein Weg, also bin ich die Einzige, die auf diesem Weg unterwegs ist. Weil keiner genau so fühlt und denkt wie ich, weil keiner eine 100% identische Geschichte hat und gleiche Erfahrungen gemacht hat. Jeder geht seinen Weg. Selbst wenn ich mich von den Stimmen der Anderen, der Meinung der Gesellschaft wie man/frau zu sein hat, von meinem "Wunschweg" abbringen lasse, so gehört auch das zu meinem Weg, auch wenn es vielleicht ein Umweg ist.

Ich möchte mich diesen Monat daran erinnern, auf mein Herz zu hören und meinem Inneren zu vertrauen, dass ich auf dem richtigen Weg unterwegs bin, immer dann, wenn ich im Einklang mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen lebe.

Mein Verstand erreicht manche Länder nicht, in denen meine Seele zu Hause ist. Und doch hat meine Seele einen Plan. Ich vertraue ihr (und damit mir selbst) und gehe meinen Weg.

Wenn Sie den neuen Tischkalender "Ich trau mich was" für das Jahr 2011 möchten, können Sie ihn hier im Webshop bestellen.

Anja Kolberg

Mittwoch, 03 November, 2010

Wandkalender 2011: Herzensangelegenheiten

Wandkalender 2011 - Klick zum Shop Hier stelle ich Ihnen meinen ersten Wandkalender ausführlich vor. Was waren meine Impulse bei der Konzeption?

Wohlwissend, bei jeder Betrachterin und jedem Betrachter lösen die Bilder und Texte eigene Gedanken und Gefühle - bezogen auf das eigene Leben - aus.

Der Titel "Herzensangelegenheiten" fiel mir spontan ein, als ich mit den ersten Planungen für den Wandkalender begann und schon hatte ich Bilder von Herzen vor meinem Auge. Ich wollte Texte, die mich ermutigen, meinen Weg zu gehen, die mich aber auch herausfordern - zusammenfügen mit Bildern, die mich zuversichtlich stimmen, das Thema des Monats anzugehen.

Januar
Klick zum Wandkalender im WebshopFoto: Ein Filzherz im Schnee auf unserem Holzdeck.

Text: "Ich mache mir eine Freude."

Ich mache anderen gerne eine Freude. Aber mir selbst? Da komme ich ins Überlegen. Das soll ich wirklich tun?

Was könnte das sein? Blumen auf dem Schreibtisch oder im Eßzimmer? Ein neuer Schmöker? Einen Ausflug machen in den Japanischen Garten zum Fotographieren? Die Vögel am Futterhäuschen bei einer Tasse Tee in Ruhe beobachten? Der Besuch bei einer Freundin?

Der Januar erinnert mich daran, dass ich mein Herz zum Hüpfen zu bringen kann.

Februar
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Als ich meine Augen für das Thema "Herz" öffnete, war ich erstaunt, wie viele Herzmotive die Natur bietet. Hier die Pfeifenwinde in meinem Garten auf einem großen Rheinkiesel.

Text: "Ich habe Zeit für mich." Für Menschen, die mir wichtig sind, nehme ich mir Zeit, aber wann nehme ich Zeit für mich selbst, für meine eigenen Belange? Bestimmt 15 Jahre ist es her, dass ich an einem Zeitmanagement-Seminar teilnahm. Der Trainer dort empfahl, "Termine mit sich selbst" in den Kalender einzutragen, um im Alltagstrubel wirklich Freiraum für sich selbst zu finden. Vielleicht nehme ich mich wie ein Kind an der Hand und gehe bummeln? Ins Kino? Setze mich ins Café und schreibe Tagebuch? Mache eine Collage und stelle mir Fragen, wie ich mein Leben in diesem Jahr gestalten möchte?

März
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ein durchscheinendes, pergamentartiges blaues Papier zu einem Herz geformt und vor dem Himmel fotographiert.

Text: "Ich gestalte mein Leben wie es mir gefällt." Ich liebe diesen Text. Dabei habe ich nicht daran gedacht, die Welt zu verändern oder meine völlig auf den Kopf zu stellen und jetzt alles anders zu machen oder wie Pipi Langstrumpf ein völlig unabhängiges Leben zu führen. (Obwohl: Warum nicht, wenn es jemand so möchte?)

Es geht mir vielmehr darum, im Rahmen meiner Möglichkeiten gezielt zu schauen, was ich anders gestalten kann, so dass mir mein Leben (wieder) gefällt. Selbst wenn ein Mensch in einer Beziehung lebt, die seit Jahrzehnten besteht und man meint, es war schon immer so und es kann gar nicht anders sein: Es ist möglich, das Leben zu verändern. Man meint, dass es nicht geht. Oft aus gutem Grund:

Mir fällt dazu die erlernte Hilflosigkeit ein. Ein Beispiel aus dem Zirkus: Wie kann es sein, dass riesige kraftstrotzende Elefanten an klitzekleinen Pflöcken befestigt sind, die sie mit Leichtigkeit ausreißen könnten? Nun, als kleiner Elefant haben sie das probiert, es aber nicht geschafft, weil damals die Pflöcke wirklich fester waren als ihre Kraft. Irgendwann haben sie aufgegeben, sie haben gelernt, dass es keinen Erfolg bringt, sich befreien zu wollen. Dabei haben sie vergessen, dass sich inzwischen viel verändert hat, sie sind viel stärker und größer geworden, sie probieren es nur nicht mehr und glauben nicht mehr daran, dass es möglich ist, sich zu befreien.

So kann es auch uns Menschen gehen. Über die Jahre und Jahrzehnte, oft Generationen hat sich in Beziehungen (sei es innerhalb einer Partnerschaft, in Freundschaften, in der Familie oder im beruflichen Umfeld) ein bestimmtes Verhalten etabliert. Manches davon stört uns (inzwischen), doch weil es schon ewig so war, glauben wir nicht, dass es noch anders werden kann. Da wundert man sich dann, dass eine neue Mitarbeiterin durchsetzt, woran andere gar nicht mehr geglaubt haben. Oder die neue Freundin schafft beim Ex-Partner eine Verhaltensänderung, die einen zum Staunen bringt. Anteil, dass wir es nicht schafften, mag die erlernte Hilflosigkeit haben.

Manchmal passiert es auch, dass ich nur meine, andere haben etwas gegen meine Pläne. In Wirklichkeit habe ich gar nicht mit den betreffenden Personen darüber gesprochen, ob mein Vorurteil stimmt oder irgendwann haben wir uns mal gehörig missverstanden und ein falscher Eindruck bleibt zurück. Es ist wie der Witz mit dem älteren Ehepaar und den Brötchenhälften, wo jeder die Seite nimmt, von der er glaubt, der Partner mag sie nicht, dabei ist es die Seite, die der andere gerne essen möchte. Sie haben nur nie darüber gesprochen...

Vielleicht lohnt es sich, über meine Vorstellung vom Leben zu sprechen und zu schauen, ob davon nicht doch mehr zu verwirkichen ist als ich bisher dachte und nur kleine oder sogar keine Hürden da sind, wo ich in meinen Gedanken hohe Mauern baute.

Wie sieht ein Leben aus, das mir gefällt - und nicht denjenigen, die vielleicht mein Leben bestimmen.

Keine Frage: Es ist nicht leicht, solche Veränderungen herbei zu führen. Manchmal fällt es schon schwer, über eine Veränderung - gerade vor dem Hintergrund der erlernten Hilflosigkeit - nur nachzudenken, ohne sie gleich mit einer Handbewegung wieder wegzuwischen. Wir selbst entscheiden, ob wir uns vom Pflock befreien.

April
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ein Herz aus rostigem Eisen, das in einem Margeritenbusch in unserem Garten steckt.

Text: Freude oder Glück empfinden und ausleben, fällt mir leicht. Doch es gibt Gefühle, die sind schwer auszuhalten und zu akzeptieren: Scham und Neid zum Beispiel. Dem Gefühl der Trauer wirklich Raum geben, empfinde ich sehr schmerzhaft. Angst kann übermächtig sein, Wut will ich am liebsten wegdrücken oder runterschlucken.

Der Monat April erinnert mich daran, dass alle Gefühle, die ich empfinde, zu mir gehören und ihre Berechtigung haben. Auch wenn es in unserer Gesellschaft leichter ist, Freude als Trauer auszuleben und Wut eher akzeptiert wird als Neid. Jedes Gefühl ist ein Teil von mir. Ich möchte mich selbst annehmen und lieben wie ich bin. Dazu gehören alle Gefühle.

Gefühle tauchen nicht ohne Grund auf. Ich kann z.B. mit der Angst sprechen und so herausfinden, warum sie da ist und was sie mir mit auf den Weg geben will. Vielleicht ist das gar nicht so schrecklich, sondern sogar liebevoll und hilfreich?

Ich möchte meine Wut nicht "um des lieben Friedens Willen" hinunter schlucken oder in mich hinein "fressen". Die Folgen zeigen Waage oder Magenschmerzen an. Es heißt für mich also auch, zu äußern, was mir auf den Magen schlägt und zu akzeptieren, dass ich wütend sein und über meine Gefühle sprechen darf. Auch wenn ich es nicht auf Anhieb schaffe, den richtigen Ton zu finden. Übung macht die Meisterin - und mit den Lehrjahren werde ich besser lernen mit meiner Wut umzugehen und - eines Tages - wird es mir gelingen, mit sanften Worten über dieses Gefühl zu sprechen. Dann habe ich meine Meisterprüfung in dieser Kategorie bestanden!

Mai
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ein Herz aus Papier geformt. Das war eine ganz schön knifflige Aufgabe - ich wollte das Foto unbedingt haben und ich bin glücklich, dass es mir gelungen ist.

Text: "Ich habe Mut." Es gibt Situationen, da fällt es mir leicht, mutig zu sein. Ich gehe die entscheidenden Schritte nach vorne. Und in mindestens genau so vielen Situationen ist das nicht der Fall. Ich sitze wie ein Häschen vor der Schlange und bewege mich keinen Centimeter. Je länger ich sitzen bleibe, desto schwerer wird es, endlich loszulegen... 'Perfekt zögern' kann ich prima, immer dann, wenn ich vermeiden will, dass etwas schief läuft, dass ich etwas falsch mache, jemanden verletze... und ich verharre dort weiter und weiter... will alles perfekt machen - und mache gar nichts.

Schmiss ich jedoch - statt in Angst zu verharren - gleich alle Bedenken über Bord und machte "es" einfach, ohne über die Folgen nachzudenken, war ich erstaunt, wie leicht es ging und wie wenig schief lief.

Der Monat Mai möchte mich ermutigen, einen Schritt vorwärts zu gehen. UND dabei zu riskieren, dass etwas schief gehen kann, das Ergebnis nicht perfekt ist. Doch das ist besser, als nichts zu unternehmen. So empfinde ich es im Moment auf jeden Fall. Mal sehen, wie es mir im Mai ergeht.

Juni
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: An diesem Puzzle hatte ich große Freude, ein ganzer Haufen Blütenblätter meiner größten Gartenrose, in einer ihrer Schalen liegt wohlbehütet ein Blütenblatt des Geraniums oder Storchschnabels.

Text: "Ich glaube an die Weisheit meines Körpers." In Bezug auf das Foto überlege ich gerade, ob das Rosenblatt oder das Geraniumblatt Seele oder Körper darstellen. Ich kann mir beides vorstellen. Dass die Seele den Körper umhüllt oder auch der Körper die Seele.

Doch nun zum eigentlichen Text: Die Weisheit meines Körpers - was ich damit meine: Ich habe einige Situationen erlebt, in denen mein Körper mir zeigte, dass es so nicht weitergeht. Die schmerzhaftesten Erfahrungen waren der Brustkrebsverdacht im Jahr 2000, der Bandscheibenvorfall 2001/2002 und mein Burn-Out 2006/2007. In jedem der Fälle war es einfach schrecklich für mich als die Krankheit auftrat - heute, rückblickend waren es kostbare Weggabelungen, an denen ich wichtiges in meinem Leben verändert habe.

So möchte das Juni-Kalenderblatt mich an die Weisheit meines Körpers erinnern, ich glaube, er weiß genau, warum mich z.B. mein Übergewicht immer noch begleitet. Da ist so viel mehr, als ich sehe.

Juli
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ein ganzer Kasten frisch gekaufter Ölkreiden formen ein Herz.

Text: Erst wollte ich schreiben "Meine Liebe hat viele Farben.", aber es war mir noch wichtiger, es allgemeiner zu halten, um mehr einschließen zu können, also auch die Liebe, die mir selbst widerfährt oder die andere erleben. Bei den Regenbogenfarben des Bildes kommen mir gleich Assoziationen zum Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung, aber auch dem Symbol der internationalen Friedensbewegung PACE. Überall ist Liebe enthalten: Die Liebe zu Menschen, für Frieden, für Gleichberechtigung, die Liebe zu Tieren, zur Natur, zu Hobbies, zu Interessen... Auch die Liebe, die ich zu mir selbst empfinde, hat viele Farben, nicht immer ist sie rosarot, ganz oft trägt meine Selbstliebe traurige Farben. Auch die Liebe zu einem Menschen ist nicht immer gleich intensiv, mal ist die Intensität hoch und mal so schwach, dass ich kaum etwas erspüren kann. Die Liebe, die mir selbst von anderen widerfährt zeigt sich auch in unterschiedlicher Ausprägung. Ist sie so wie ich sie mir wünsche? Hat sie die "Farbe", die ich wirklich brauche? Wie ist die Liebe, die ich gebe? Kann ich wirklich die Liebe zeigen, die ich empfinde?

Der Monat Juli möchte meine Beobachtung für dieses Thema sensibilisieren und mich zum Nachdenken über die Liebe anregen.

August
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ein Herz aus Holz, das mein Onkel selbst gemacht und mir geschenkt hat, liegt weich auf einem Blütenmeer aus Hortensien, Dahlien, Rosen und Margeriten.

Text: "Ich lausche meinem Herzen."

Wirklich hinhören. Mir die Ruhe nehmen und eine kleine Auszeit in meinem Alltag und hören, was mir mein Herz zu sagen hat.


September
Foto: Die Idee, aus den Äpfeln unseres Gartens ein Herz zu formen, setzte ich spontan um. Es klappte leichter als ich dachte und machte mir einen Haufen Spaß! (Grundlage ist ein Kleiderbügel aus Draht, auf dem die Äpfel aufgereiht werden.)

Klick zum Wandkalender im Webshop Text: "Ich nehme mich an wie ich bin." Das "ich" habe ich durch eine andere Schrift hervor gehoben. Das habe ich auf jedem Kalenderblatt mit einem Wort so gemacht. Die Wörter in ihrer Gesamtheit geben ein Energiefeuerwerk ab.

Mich anzunehmen wie ich bin, puh, da muss ich erst mal durchatmen, so schwer fällt mir das. Es ist eine ganz wichtige Lernaufgabe für mein Leben, das zu tun. Nicht an mir herumzunörgeln, mich nicht unter Druck zu setzen, mich nicht lächerlich oder klein zu machen oder zu kritisieren. Nein, das alles nicht. Sondern mich wirklich anzunehmen und zu lieben wie ich bin. Mit meinen Fehlern, mit dem, was ich noch nicht kann, mit meinen Schattenseiten, denn die anzunehmen fällt mir besonders schwer.

Oktober
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Oh ja, das war eine Freude! An dem Nachmittag im September, als dieses Bild und auch das Apfelbild entstand, war ich so richtig in meinem Element. Ich stand etwas unter Zeitdruck, weil der Kalender fertig werden sollte. Und in solchen Momenten blühe ich so richtig zur Höchstform auf. Ich hatte zwar schon genügend Herzbilder, aber immer neue Ideen sprudelten aus mir heraus. Mir fielen die getrockneten Zweige der Clematis auf, ich band sie zu einem Herz und dann testete ich, wie die Blüten der hübschen lila-rosa Sommerblume darauf aussahen. Ergebnis: Super. Also plünderte ich den ganzen Bestand auf meiner Terrasse, um diesen schönen Kranz zu binden. In der späten Herbstsonne an meinem Weidenkorb befestigt kommt er so richtig zur Geltung. Ein Schmaus für meine Seele, meine Augen und das Kind in mir.

Text: "Ich verwirkliche meine Träume." Als ich Text und Bild am PC fertig hatte, stiegen mir Tränen in die Augen. So stimmig waren beide zusammen für mich. Das Kalenderblatt will mich daran erinnern, meine Träume nicht zu vergessen, sie nicht klein oder unmöglich zu reden, sondern immer wieder daran zu glauben, dass ihre Verwirklichung möglich ist. Ich will meinen Traum, einen Roman zu veröffentlichen und als Schriftstellerin zu leben, nicht wegschieben, nur weil ein Verlag gesagt hat, dass er meinen Roman nur mit Änderungen nimmt, die ich derzeit nicht vornehmen will. Solch eine Rückmeldung hat nichts mit der Möglichkeit zu tun, ob ich es schaffe, meine Träume zu verwirklichen. Unzählige Beispiele von Schriftstellern haben das bewiesen.

Bei meinem Buch "Ab 40 reif für den Traumjob" hörte ich des öfteren: "Sehen Sie das nicht zu sehr mit der rosa Brille?". Wenn alle Menschen sagen: "Das geht nicht! Das hat noch nie geklappt!" und ich empfinde, dass Dinge möglich sind, wenn ich daran glaube, dass Träume zu verwirklichen sind und ich stetig darauf hin arbeite, warum soll ich dann mit in dieses destruktie Horn blasen? Ja, dann will ich lieber diejenige sein, die die rosarote Brille trägt und Mut macht, die eigenen Träume zu verwirklichen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie kostbar es für mich ist, wenn mir jemand Mut macht, meine Träume zu verwirkichen und mit mir daran glaubt!

Wie viele Dinge wären auf dieser Welt nicht verändert worden, hätte es nicht Menschen mit Visionen und dem unzerbrechlichen Willen gegeben, sie zu verwirklichen?

 

Wo ich das Bild von meiner Lilo mit der rosaroten Brille sehe: Vielleicht sollte ich wirklich mit einer rosaroten Brille auftreten, wenn ich wieder Coaching und Workshops anbiete. Das gefällt mir und macht klar: Die Frau sieht's positiv, sie sieht die Chancen, sie ermutigt und ist sich - trotzdem - bewusst: Der Weg dorthin ist nicht immer rosarot und leicht.

November
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ist das nicht toll? Ein Herz aus Licht.

Text: "Ich wünsche mir was." Das kann ich in Bezug auf Weihnachten sehen, mir wirklich etwas zu wünschen, was mir wichtig ist. Die Krönung ist natürlich, wenn ich Menschen um mich herum habe, die bereit sind, mir diese Wünsche zu erfüllen. Oh, damit meine ich nicht teuere Dinge, sondern mir z.B. Zeit für den anderen nehmen, ihn in seinem Hobby zu unterstützen oder über meinen Schatten zu springen und vielleicht dem anderen etwas zu schenken, das mich Überwindung kostet, aber Freude bringt. Wenn ich keinen Menschen habe, den ich mich traue zu fragen, ob er mir meinen Wunsch erfüllt oder einfach keiner da ist, dann bleibt mir der wichtigste Mensch in meinem Leben, der mir zur Seite stehen kann: Ich selbst. Ich kann mir meine Wünsche erfüllen und mich ernst nehmen. Wenn mir mein Partner meinen Herzenswunsch nicht erfüllt, ein gemeinsames Wochenende nur zu zweit miteinander zu verbringen, dann habe ich immer noch die Möglichkeit, mir selbst diesen Wunsch zu erfüllen und alleine zu fahren oder jemand anderen mitzunehmen, der sich freut, mich zu begleiten.

Wie oft mache ich mir keine Gedanken darüber, was ich mir wünsche? Plopp, ist Weihnachten da und dann fällt mir nichts ein. Was ist es, das ich mir wünsche? Ganz egal, ob sich die Wünsche erfüllen - unabhängig davon, ob ich mir von jemand anderem etwas wünsche oder es ein Wunsch ist, den nur der Himmel erfüllen kann: Den Anfang bildet der Wunsch an sich.

Dezember
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ein Herz aus Hagebutten und Moos - auf unserer wunderschönen alten Holztruhe fotographiert.

Text: "Ich bin liebenswert." Ich finde diesen Text wunderschön und so passend zum Foto. Es gibt so viele Dinge, die mich liebenswert machen. Jede einzelne Hagebutte steht für eines dieser Dinge. Ganz egal, ob andere mir das Gefühl geben, dass ich liebenswert bin oder nicht. Ich weiß tief in meinem Herzen: Ich bin es.

Das ist er: Mein Wandkalender "Herzensangelegenheiten" 2011. Ich spüre eine große Liebe für diesen Kalender. Es war eine anstrengende Geburt und eine anstrengende Schwangerschaft. Das erste Mal ein neues Produkt anzubieten, erfordert viel Geduld und viele Arbeitsschritte. Doch diese Zeit war auch fruchtbar und vor allen Dingen Freude bringend. Einen ganzen Haufen Spaß hat es mir gemacht, die Herzensbilder zu entwerfen und fotographieren und mit stimmigen Texten zu einer Einheit zu gießen.

Jetzt bin ich stolz und glücklich, dass er da ist. Mein Herzensprojekt. Mein Baby 2011.

Klick zum Wandkalender im Webshop

Im Webshop können Sie ihn kaufen, ich versende ihn auch gerne direkt an Ihre Geschenkempfänger.

Im Geschäft meiner Blumenfreundin Petra können Sie ihn direkt kaufen: Blumen-Stil, Kirchweg 131, 50858 Köln

Anja Kolberg

Montag, 01 November, 2010

November 2010

Motiv November 2010 - Tischkalender - Klick zum Shop - Tischkalender 2011

Ich liebe das Feuer des November-Blattes auf dem Tischkalender. Aufgenommen habe ich das Foto mit langer Belichtungszeit vor unserem Kaminofen. Seine ganze Leucht-Kraft entfaltet das Bild besonders als Desktop-Motiv.

Was fällt mir zum Motto für diesen Monat: "Ich sage, was ich wirklich will." ein?

Zu sagen, was ich wirklich will, setzt voraus, dass ich weiß, was ich wirklich will. Zu schnell habe ich irgendetwas gesagt, im üblichen Trott verhaftet, ohne darüber nachzudenken: Will ich das wirklich? Oder ist es das, was ich immer so gemacht habe? Was die anderen von mir erwarten? Was die Gesellschaft von mir erwartet? Manchmal weiß ich auch, was ich wirklich will, es ist aber schwer, es zu sagen.

Ein Beispiel: Wenn ich am liebsten einen guten Job ablehnen will, der mehr Verantwortung, mehr Geld, mehr Ansehen bedeutet. Erfahren Andere davon, haben sie dafür schnell kein Verständnis, wie kann man "in der heutigen Zeit...", "da muss man doch froh sein...". Jobs lehnt man nicht ab, die nimmt man an. Bei solchen Meinungen spielt auch die momentan scheinbar rosige Arbeitsmarktsituation keine Rolle.
Wenn ich jedoch in mir nicht den Wunsch verspüre, diesen Job anzunehmen, sondern eher Ablehnung spüre, ich die zusätzliche Verantwortung, den Stress nicht möchte, dann kann mich dieser Wunsch ganz schön ins Schwitzen bringen. Soll ich sagen, was ich wirklich will? Wie werden die anderen reagieren? Will ich mir wirklich diese Gesichter anschauen und die Vorwürfe anhören?

Dieses Kalenderblatt möchte den Betrachter, die Betrachterin darin ermutigen, zu sagen, was sie wirklich wollen.

Kein anderer Mensch kann wissen wie ich fühle, warum ich mich so entschieden habe, warum ich etwas sage oder auch nicht, weil nur ich selbst in meiner Geschichte stecke, meine Erfahrungen gemacht habe. Es sei denn, er interessiert sich wirklich für mich, fragt nach und hört mir zu, dann wird mein Gesprächspartner mich vielleicht verstehen und fühlen, was ich fühle.

Ich entscheide mein Leben. Es ist meine Lebenszeit, mein Streß, es sind meine Gefühle, meine Freude oder auch meine Unlust, mit der ich zu kämpfen habe, kein anderer.

Wie ich herausfinde, was ich wirklich will? Als ich noch Workshops gegeben habe, war das Thema vom Workshop "Innere Stimme" und auch im Berufsworkshop spielte es eine Hauptrolle. Wenn ich auf mich selbst höre, meine Bedürfnisse, mein Herz, meine Stimmungen, dann komme ich dem immer näher, was ich wirklich will.

Ein guter Spiegel finde ich ist die Mimik: Wenn mir jemand erzählt, welche Pläne er hat und welche möglichen Entscheidungen er in Erwägung zieht, kann ich an der Mimik seines Gesichts ablesen, was er wirklich will, auch wenn er sich das nicht eingestehen will/kann/darf. Bei dem, was der Andere will, leuchten die Augen, lächelt der Mund, sprühen Funken in der Stimme. Bei dem, was er meint, zu "müssen", wird das Gesicht ernst, Falten auf der Stirn, die Augen schauen eher nach unten, ein trauriges, nachdenkliches, ernstes Gesicht. Der Körper ist so ehrlich zu uns, deswegen mag ich ihn, wenn seine Antworten auch oft unbequem sind, weil er auch schon mal mit Schmerzen den Weg zeigt...

Ganz herzliche Grüße aus Köln
und einen wunderbaren November

Ihre Anja Kolberg

PS: Wenn der Tischkalender im nächsten Jahr auch auf Ihren Tisch stehen soll, hier im Webshop können Sie ihn kaufen.

Donnerstag, 28 Oktober, 2010

Tischkalender 2011: Ich trau mich was

Tischkalender 2011: Ich trau mich was

Hier stelle ich den Tischkalender 2011 ausführlich vor und die Impulse, die ich bei der Konzeption hatte. Doch bei jeder Betrachterin, jedem Betrachter, lösen die Bilder und Texte eigene Assoziationen - bezogen auf das eigene Leben aus.

Kommen Sie mit auf eine Reise und erfahren Sie, wie der Tischkalender Sie auf Ihrem Weg durch das kommende Jahr begleiten möchte:

Januar
Januar 2011 

Das Foto entstand im Winter 2010 an Dänemarks Nordseeküste im "Land des Lichts". Besonders am Abend nach Sonnenuntergang verströmt das Licht dort eine besondere Atmosphäre. Diese Zeit nennt sich auch "die blaue Stunde". Viele Künstler haben sich dort oben niedergelassen, um die besondere Stimmung in ihre Kunstwerke einfließen zu lassen.

"Ich trau mich was", ist eine Einladung, etwas zu wagen, was ich in meinem Leben erleben möchte, wie ich sein möchte. Zu mir stehen, zu meinen Wünschen, Träumen, Ideen, Gedanken, Meinungen. Kurz: Mich trauen, ich selbst zu sein.

Februar
Februar 2011

Foto: Die Buddha-Statue steht in unserem Garten, ihr Gesicht und ihre Körperhaltung symbolisieren für mich Entspannung, Stille und Gelassenheit.

Ich finde es immer wieder eine Herausforderung, im Alltag inne zu halten und mich daran zu erinnern, mir selbst zuzuhören: Was will ich? Was brauche ich? Möchte ich "ja" sagen auf eine Einladung oder lieber zu Hause bleiben? Was sagt mein Inneres zu den Fragen, die mir im Alltag begegnen?

März
März 2011

Was ist meine weiche Seite? Wo bin ich hart gegen mich selbst oder gegen andere? Wo wäre es hilfreich, weicher zu werden? Für Frauen ist die weiche Seite vielleicht ihre Weiblichkeit zu zeigen oder für Männer vielleicht ihre Gefühle zu zeigen... Ist es wichtig für mich, meine weiche Seite zu schützen oder ein zuviel oder zuwenig ins Gleichgewicht zu bringen?

Das Foto zeigt einen Frühlingsblüher, den ich im Botanischen Garten in Bonn fotographiert habe: Küchenschelle oder Pulsatilla. Ich mag diese Heilpflanze sehr, auch auf der Postkarte Nr. 06035 spielt sie die Hauptrolle. Laut dem Buch für Blütenessenzen steht sie für innere Sicherheit und unterstützt uns, mit uns selbst eins zu sein. Auf einer Webseite für Blütenessenzen steht zu Pulsatilla: "Hilft seine weichen Seiten bewahren zu können, indem man auch bewußt Grenzen setzen kann; wenn man durch zu große Nachgiebigkeit und den daraus folgenden Erfahrungen verhärtet."

April

Dem Satz: "Ich mache mich unabhängig", galt bei der Kalenderkonzeption meine besondere Aufmerksamkeit. Mir war sehr wichtig, dass er darin seinen Platz fand. Erst ganz zum Schluss entstand wie von selbst ein stimmiges Puzzle zwischen dem Satz und diesem Foto, aufgenommen im Kölner Stadtwald.

Abhängigkeiten können sich durch vieles zeigen: Ich kann mich zum Beispiel abhängig machen von den Stimmungen, den Entscheidungen, dem Handeln oder Nicht-Handeln, den Wünschen und Zielen, dem Tagesablauf anderer Menschen. Dabei geht es nicht um die Situation Mutter-Kind, sondern um Erwachsene und ihr Verhalten.

Erstes Beispiel: Der Mensch, mit dem ich meine Zeit verbringe, hat schlechte Laune. Abhängiges Verhalten: Ich überlege, was ich falsch gemacht habe, dass er schlechte Laune hat, vielleicht bekomme ich selbst schlechte Laune. Unabhängiges Verhalten: Ich lasse dem anderen seine Stimmung und beziehe mich nicht darauf, sondern kümmere mich um mein eigenes Wohlbefinden.

Zweites Beispiel: Mein Mann hatte in unserem letzten Dänemarkurlaub Null Bock auf Bummeln. Abhängiges Verhalten: Ich bleibe auch "zu Hause", weil ich alles mit ihm erleben will. Unabhängiges Verhalten: Ich lasse ihm die Freude zu Hause zu sein und kümmere mich um mich selbst. Ich gehe mit all der Zeit und Muße, die ich dafür haben möchte, bummeln. Ich kann Ihnen sagen: Meine Laune war danach wie beschwingt - und daran hatte auch mein Mann seine Freude!

Mai

Diese Stiefmütterchen verzauberten mich im Garten meiner Familie im Bergischen. Unabhängig von Beetgrenzen säen sie sich selbst aus und siedeln sich dort an, wo die Bedingungen stimmen. Zum Beispiel zwischen den Ziegelsteinen auf dem Gartenweg. (Übrigens steht das wilde Stiefmütterchen, also eine Schwester des oben abgebildeten, bei den Blütenessenzen für Unabhängigkeit und Selbstständigkeit. Ich freue mich, dass es - unbewusst - zum Text passt.)

Wo spüre ich Grenzen, die mich einengen? Möchte ich mich davon befreien? Habe ich schon eine Idee wie? Wohin soll es gehen?

Juni
Juni 2011

Oh, das Bild gefällt mir besonders gut. Unsere Nachbarin hatte auf ihrem brach liegenden Grundstück als Versuch den Inhalt einiger Samentütchen verstreut. Das Ergebnis war fantastisch! Verschiedene Sorten Mohn und Rittersporn blüten mehrere Wochen um die Wette und zogen unzählige Bienen an. Jeder, der am Zaun vorbei ging, erfreute sich an dieser Blütenpracht.

Für mich bedeutet eine Türe zu öffnen, etwas auszuprobieren, etwas zu wagen, bei dem ich nicht sicher weiß, was geschieht. Es kann bedeuten, eine innere Türe zu öffnen - oder auch eine wirkliche Türe in meinem Leben.

Gibt es einen Raum in meiner Wohnung, meinem Haus, meinem Büroräumen... den ich nicht betrete? Wofür steht er?

Welche inneren Räume gibt es, an denen ich immer wieder "vorbei laufe"? Mit inneren Räumen, inneren Türen meine ich Themen, die für mein Leben wichtig sind. Ich möchte zum Beispiel den Raum meiner Kreativität viel mehr nutzen, meine Lust zu Schreiben. Ich sehe noch viele weitere Türen und dahinter liegende Themen, die ich noch nicht oder zu wenig angepackt habe. Bei manchen weiß ich, was sich dahinter verbirgt, bei anderen weiß ich es nicht. Es ist so aufregend und spannend wie ein Haus, das ich zum ersten Mal betrete und nach Herzenslust durch die Räume schlendern kann.

Gibt es da eine Türe, vor der ich immer andächtig stehen bleibe, vielleicht vorsichtig horche, was sich dahinter verbirgt und ich traue mich nicht, sie zu öffnen? Vielleicht kann der Monat Juni Mut machen, diese Türe einmal zu öffnen und dann von einem solch wunderbaren Blütenfeld überrascht zu werden. Wenn mir der Raum hinter der Türe nicht gefällt, kann ich sie ja wieder schließen. Der Versuch alleine zählt.

Juli
Kick zum Tischkalender

Die Rose Leonardo da Vinci verzaubert mich in den Sommermonaten mit ihrer Farbe, Blütenform und Duft. Auf diesem Bild zeigt sie ihre wundervoll gefüllte Blüte.

So wie die Rose vorsichtig ihr Inneres preis gibt, habe auch ich die Möglichkeit, mein wirkliches Ich zu zeigen, das ich manchmal aus Angst verberge. Meine zarte und meine schöne Seite, aber auch die Stacheln, die ich trage. Sie gehören wie die bezaubernde und betörende Seite zu jedem Menschen dazu.

Der Juli lädt jedoch nicht nur dazu ein, mein Inneres zu zeigen, sondern auch mein Äußeres. Zu meiner Figur stehen, meinen Haaren, meinen Falten, meiner Größe, vielleicht einem Handicap, meinen Rundungen oder zu meiner schmalen Seite. Mich zu mögen wie ich bin - ein liebenswerter und interessanter Mensch und nicht ein Abziehbild perfekter Medienfiguren.

August
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Das wird für mich - zumindest aus heutiger Sicht betrachtet - der herausforderndste Monat. Ich bin gerne freundlich, ecke nicht gerne an, bereite andern ungerne Sorgen oder unangenehme Gefühle. Doch wenn ich zu mir selbst stehen und meine Bedürfnisse respektieren will, muss ich lernen unbequem zu sein. Wenn ich immer getan habe, was andere von mir wünschen und wollen, wird es - für alle - unbequem, wenn ich auf einmal "Nein" sage oder meine Meinung äußere. Ich habe also bisher nicht gelernt damit umzugehen, wenn andere wegen mir traurig sind oder vielleicht sogar wütend und enttäuscht. Der Monat August will mich daran erinnern, dass ich es lernen kann, unbequem zu sein. Von mal zu mal fällt es mir leichter und den anderen auch. Sie lernen mich von einer anderen Seite kennen und merken, dass auch ich Konturen habe.

Der Schopflavendel auf dem Foto hat einen himmlischen Duft im Sommer verbreitet. Im Hintergrund zeichnen sich Rosen und Hortensien ab. Lavendel fördert die Aufnahmebereitschaft für Neues, in dem er Klärung, Ruhe und Nervenstärke bringt. Was für eine hilfreiche Begleitung zum manchmal sicher anstrengenden Motto.

September
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Diese Clematis blüht zweimal im Jahr, einmal im Frühling und nochmals im September. Mit ein bischen Unterstützung klettert sie an Bäumen empor und verschönert so kahle Stämme. Übrigens hilft Clematis als Bachblüte, wach, aufmerksam und konzentriert zu sein.

Der Monat September möchte darin bestärken, mir selbst, meinen Gefühlen und Empfindungen zu vertrauen. Es kann sein, dass andere Menschen diese Signale, die ich wahrnehme, gar nicht erkennen, sei es die Krankheit eines Tieres, ein komisches Fahrgeräusch im Auto, der Impuls, dass etwas Komisches geschieht oder das Gefühl, mein Gegenüber trägt eine Last auf seinen Schultern, bestreitet das jedoch. Unabhängig von der Reaktion der Anderen, ihren Meinungen und dem, was real geschieht, vertraue ich meiner Wahrnehmung, stehe zu mir und meinem Gefühl.

Oktober
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Dieser Fliegenpilz in der warmen Herbstsonne war der Glücksfund während meinem Fotospaziergang durch den Bergischen Wald. Genau in dem Moment, wo wir dort waren, schien die Sonne durch die Bäume und strahlte diesen Pilz wie auf einem Präsentierteller an.

Der Fliegenpilz steht für mich für etwas Besonderes, ein bischen gefährlich vielleicht, obwohl auch unter bestimmten Umständen genießbar. Ein Blickfang. Der Monat Oktober macht Mut, zu meiner Andersartigkeit zu stehen. Vielleicht habe ich gar keine Lust, mit der breiten Masse zu schwimmen, sondern ich möchte meinen eigenen Weg wählen? Anders gekleidet sein, die Haare anders tragen, eine andere Meinung haben... und zu erleben, dass ich geliebt bin, auch - oder obwohl ich anders bin.

November
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Foto aus unserem Garten: Ist der von Raureif überzogene Stempel der Echinazea nicht wunderschön? Ich liebe die kühle Stimmung des Bildes, die so sehr in diesen Monat und seine besondere Schönheit passt.

Ein Satz begleitet mich seit einigen Jahren: "Man muss dem Anderen auch sein Schicksal lassen können." Wenn ich mir um einen erwachsenen, mündigen Menschen, der mir am Herzen liegt, Sorgen mache, weil er z.B. Dinge tut, die mir Angst machen oder die im allgemeinen als gesundheitsschädlich gelten, dann ist das eine emotional anstrengende Situation. Doch geben mir meine Sorgen das Recht, für ihn Verantwortung zu übernehmen und sein Leben zu bestimmen, nur weil es dann läuft, wie ich es für richtig empfinde und es mir dann vielleicht besser geht? Für mich bedeutet dieser Satz, dem anderen seine Selbstverantwortung zu lassen und zu vertrauen, dass er sein Leben in SEINEM Sinne lebt. Denn darauf kommt es an, nicht auf das, was ich meine, sei richtig. Ich habe die Aufgabe, mich um mein Leben zu kümmern. Das Zitat ermutigt mich, in solchen Situationen los zu lassen und mich auf mich selbst zu besinnen. Oh, das fällt mir nicht leicht.

Dezember
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Bei dem Foto hatte ich einen Spaß! Schon lange faszinieren mich Steinstapel, so gerne wollte ich einen im Kalender haben. Erst dachte ich: Das schaffe ich gar nicht selbst zu machen, viel zu kompliziert und dann habe ich es einfach probiert... Der Stapel ist einige Male zusammengekracht, denn wie Sie sehen, sind die Steine nicht nur flach, sondern ziemlich rund und unregelmäßig. Es sollte wenn schon, dann schön und besonders aussehen. Beim sechsten oder siebten Mal klappte es dann. *HÜPF* Das war ein so tolles Gefühl. Ich liebe die beruhigende Wirkung dieses Turmes, die Farben und Formen der Steine. Hmmm. Schön!

Manchmal habe ich das Gefühl, ich komme nicht vorwärts auf meinem Lebensweg. Stillstand. Doch wie ich in meinem Blogbeitrag im Mai 2009 berichtete: Gefühlter Stillstand muss nicht wirklich "nicht weiter kommen" bedeuten. Es kann Festigung bedeuten, zu mir finden, sicherer werden, mein Gleichgewicht finden. Und vielleicht komme ich viel weiter auf meinem Weg, wenn ich es wage, langsam zu gehen und stehen zu bleiben. Ruhe finden und zu mir kommen in einem hektischen Monat wie der Dezember es oft ist.

Das ist er, der Tischkalender 2011.
Desktopmotive/Wallpaper
Parallel zum Tischkalender biete ich diese Bilder als Desktopmotive an. Ich möchte diesen morgendlichen Willkommensgruß auf meinem PC nicht mehr missen, vor allem die Größe und die Leuchtkraft der Motive sind ein Seelen- und Augenschmaus.

Anja Kolberg

Montag, 02 August, 2010

August-Impression

 

So schaut ab heute mein Desktop aus: Es ist August und heute früh war es an der Zeit, sowohl das Desktopmotiv als auch das Kalenderblatt des Tischkalenders 2010 "Ich mache mich glücklich" zu wechseln. Es gefällt mir sehr, was ich sehe: Luft, blauer Himmel, Strand, Meer. Durchatmen!

Aufgenommen habe ich das Motiv an der dänischen Nordseeküste, unserem favoristieren Urlaubsziel. Die Gegend auf dem Foto heißt "Bjerregard", das liegt auf der schmalen Landzunge zwischen dem Ringköbing Fjord und dem Meer.

Der Text lautet: "Ich genieße diesen Moment."

Für mich ist dies eine Einladung, mit meinen Gedanken in der Gegenwart zu sein. Nicht daran zu denken, was morgen los ist oder nächste Woche. Wo der nächst Urlaub hingehen könnte oder wie ich es schaffe, endlich wieder mit dem Schreiben eines Buches anzufangen. Mich auch mit meinen Gedanken nicht in die Vergangenheit zu flüchten, nicht über Erfahrungen nachzudenken, über Erlebnisse, was auch immer.

In der Gegenwart sein, bedeutet für mich: In mich hineinhorchen und gucken, wie es mir geht. Stimmung. Körper. Mich strecken, weil der Nacken schmerzt.

Meine Umgebung wahrnehmen: Licht. Farben. Ausblick. Geräusche. Düfte. Temperatur.

Genießen, was ich sehe. Mir zum Beispiel den neu gepflanzten Lavendel im Blumenkasten vor meinem Bürofenster genau anschauen. Die Nase reinhalten. Über die Blätter streichen, jetzt hat meine Hand für einige Momente seinen Duft aufgenommen. Oder Passanten beobachten wie sie miteinander umgehen, wie sie sich bewegen. In dem Himmel schauen und diese wunderschönen Schwärme der Mauersegler beobachten, die mich diesen Sommer verwöhnen.

Diesen einen Moment genießen, in dem ich mich jetzt befinde.

Kraft tanken. Pause machen.

Immer wieder werde ich diesen Monat daran erinnert.

Ich wünsche Ihnen einen schönen August

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 und auch die Desktopmotive im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Freitag, 02 Juli, 2010

Tischkalender 2010: Juli

 

Das Foto lässt den Blick über die zarten roten Blütenblätter in das Innere einer Mohnblüte zu, wo der Stempel und die Staubgefäße wie mit dunkellilafarbenem Samt überzogen sind. Aufgenommen habe ich das Foto in Nachbars Vorgarten, bei mir selbst will der türkische Mohn (Papaver orientale) nicht im Garten wohnen. Wie gut, dass es noch andere Gärten gibt, wo sich die Staude pudelwohl fühlt.

"Ich beschütze mich und stehe zu mir", dieser Satz begleitet mich die 31 Julitage diesen Jahres. Vielleicht werde ich im Laufe des Monats erst begreifen, was diese Worte in ihrer Ganzheit für mich bedeuten. Heute sehe ich vor allen Dingen den erwachsenen, liebevollen Anteil in mir, der schützend die Hand um mich legt, der mit einem Arm abwehrt, was mir nicht gut tut und mir durch seine Aufmerksamkeit Halt und Sicherheit schenkt. Ein schönes Gefühl.

Nicht andere Menschen haben die Aufgabe, mich zu beschützen - ich, jeder Erwachsene hat die Aufgabe, dies zu tun und gut für sich selbst zu sorgen. Ich lasse nicht zu, dass mich andere verletzen: Ich kann 'Stopp' sagen und 'Nein'. Vor allen Dingen kann ich auch 'Ja' sagen zu all den Dingen, Gedanken, Erlebnissen, Menschen, Tieren, Erfahrungen, die ich in meine innere Mohnblüte einladen will. In mein inneres Wohnzimmer.

Diese Waage zwischen Ja und Nein, das feine Erspüren, was ich will und was nicht, was mir gut tut und was nicht (mehr), dies auch anderen mitzuteilen und zum Beispiel im Moment eines neuen oder schwierigen "Nein" zu mir zu stehen, daran werde ich in diesem Monat durch das Kalenderblatt erinnert. Auch meine eigene Meinung zu hören und mich dafür nicht in Frage zu stellen oder zu kritisieren, sondern zu sagen: "Aha, so bin ich also. Das ist gut. Ich darf anders sein als alle anderen Menschen auf dieser Welt."

Gerade, wenn es mir so häufig nicht gelungen ist, mich zu schützen und zu mir zu stehen: Es kann von einem Tag auf den anderen und von einem Moment zum nächsten etwas völlig Neues in mir entstehen. Neue Gedanken. Veränderung. Schutz. Wagemut. Zuversicht. Sicherheit. Ich kann es immer wieder von Neuem wagen, Grenzen zu ziehen und sie zu verschieben, wo es notwendig ist. Genau immer so wie es dann für mich stimmig ist.

Jeden Tag gehe ich einen Schritt mehr auf ein gesundes Gleichgewicht in mir zu.

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Dienstag, 01 Juni, 2010

Juni-Zeit

Einer der schööönsten Gartenmonate hat heute begonnen. Die Rosen stehen in den Startlöchern, die Lavendelknospen recken sich in die Höhe, die Clematis rankt unermüdlich am Kirschbaum und zwischen den Rosen nach oben und wartet ebenso wie die Iris auf ihre Juniblüte. Der Frauenmantel zeigt schon seinen hellgrünen Flor und wartet darauf, die Rosen in ihrer Blüte zu begleiten.

Auf dem Blatt des Tischkalenders 2010 "Ich mache mich glücklich" - dessen nächste Ausgabe Sie im Herbst für 2011 hier wieder erwerben können - bezaubert die Blüte einer rosaroten Pflingstrose. Ich liebe diese Duftwunder sehr. In meinem Garten darf ich mich auf zwei Blüten in diesem Jahr freuen. Aufgenommen habe ich das Innere der Pfingstrose im grünen Reich meiner Freundin Barbara, wo mindestens zehn unterschiedliche Pfingstrosenbüsche von weiß, hellgelb, hellrosa bis dunkelrosa, gefüllt und ungefüllt um die Wette strahlen. Wirklich ein Traum!

Das Zitat für Juni lautet: "Ich erlaube mir unperfekt zu sein."

Perfekt sein ist für mich ein Synonym für alles richtig machen, nicht anecken, mich so verhalten, dass ich von möglichst vielen Menschen gemocht werde. Diese Annahme kann allerdings zu ziemlichem Stress führen. Dann, wenn ich mich selbst aufgebe, nur um anderen gefallen zu wollen. Beispiel: Wenn mich jemand um einen Gefallen bittet, und obwohl ich keine Lust habe oder es nicht machen möchte, 'ja' sage, aus Angst, der andere mag mich nicht mehr, wenn ich 'nein' sage. Es ist jedoch ein Trugschluss, dass mich andere nur mögen, wenn ich alles für den anderen tue, nur damit er glücklich wird. Erst mal weiß ich gar nicht, ob das den anderen wirklich glücklich macht und zweitens: Ist es gesund, wenn ich mich unglücklich machen muss, damit andere glücklich sein können? Da schüttle ich ganz doll den Kopf!

Wer mich wirklich liebt, der versteht oder respektiert mein 'nein'. Wer mich wirklich mag, der freut sich, wenn ich mich so zeige wie ich bin, auch wenn das bedeutet, dass ich anderer Meinung bin, keine Lust habe, etwas zu tun, was der andere sich wünscht, wenn ich Fehler mache, wenn ich Verabredungen absage - obwohl ich zuerst wollte...

Im Monat Juni will ich mir ganz bewusst erlauben, Fehler zu machen, unperfekt zu sein - und damit ganz besonders ich selbst.

Anja Kolberg

Montag, 03 Mai, 2010

Mai 2010

 

Das neue Blatt des Tischkalender 2010 zeigt eine herrlich blaue Kornblume vor sattgrünem Hintergrund. Durch den Regen der letzten zwei Tage ist das Grün draußen wie explodiert. Das Dankeschön der Natur für den heißersehnten Regen. Wochenlang kam kaum ein Tropfen vom Himmel. Das Foto entstand im Garten meiner Großmutter im Bergischen Land.

Der Text auf dem Kalenderblatt: "Ich lasse sein, was mir nicht gut tut."

Manchmal meine ich, ich müsste etwas tun, obwohl es mir nicht gut tut. Ich kann mich von dieser Last befreien und gut für mich sorgen, in dem ich sein lasse, was mir nicht gut tut.

Warum sich das lohnt? Ich lebe gesünder, ich achte auf mich und meine Bedürfnisse, ich sorge gut für mich. Meine Seele singt und mein Herz lacht.

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Donnerstag, 08 April, 2010

April: Verständnis

Von Januar bis April wurden die Blätter des Tischkalenders immer farbenfroher, das war ohne Absicht und freut mich jetzt um so mehr, denn das Aprilbild ist so ein fröhlich bunter Augenschmaus - ähnlich wie die Natur mehr und mehr ihre Farben entfaltet.

 

Auch als Hintergrundbild für meinen Computer ("Wallpaper") entwickelt es so eine Strahlkraft, ich spüre wie mir diese Fröhlichkeit gut tut.

Der Text über dem Tulpenstrauß: "Ich habe Verständnis für mich selbst." Wie oft bin ich unzufrieden mit mir, weil ich etwas nicht so geschafft habe, wie es in meiner Vorstellung möglich gewesen wäre? Wie oft setze ich mein Inneres unter Druck, jetzt müsse ich doch endlich wissen was ich will - dabei ist mein Inneres noch längst nicht soweit? Es sind die Momente, wo ich von mir erwarte etwas zu sein oder ein bestimmtes Verhalten zu zeigen, was gar nicht mir selbst entspricht oder nicht mehr entspricht. Und in solchen Momenten lädt der April ein, inne zu halten, den inneren Gesprächen zu lauschen und mich zu fragen, warum ich so handle oder nicht handle.

So mache ich einen Schritt auf mich selbst zu, lerne mich besser kennen und entwickle Verständnis für mich selbst. Ich lerne, mich selbst mehr zu lieben. Liebevoll mit mir umzugehen, statt hart und unnachgiebig. Das ist der Anbeginn vom Glück.

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 hier kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Montag, 01 März, 2010

März: Zeit für's Glück (?)

 

So ein schönes Kalenderblatt, das Lust auf Frühling macht, Lust auf's Leben und seine Möglichkeiten. Dazu noch der Spruch: 'Ich mache mich glücklich.'

Als ich heute früh das neue Blatt erblickte, wollte ich es am liebsten gleich wieder wegpacken. Zuviel des Guten für mich heute. Seit Tagen quält mich eine Erkältung, an ruhige Nächte nicht zu denken, dazu noch Minus Windangst, die diese Nacht zusätzlich fürs Wachbleiben sorgte. Dann noch Bauchweh und trübe Stimmung. Ist fast nicht zu toppen. Heute früh bekam ich von einem Bekannten, der von mir gehört hatte, dass es mir nicht gut geht, den lockeren Spruch gedrückt: 'Wir sollten dann mal in die Krankenhäuser fahren. Wenn man die Leute sieht, die sind noch viel schlechter dran, da geht es uns doch gut.' Worauf ich ehrlich sagte: 'Das wollte ich jetzt nicht hören und es hilft mir auch nicht weiter, eher geht es mir jetzt noch schlechter.' Eine andere Kundin, die zuhörte, grinste. 'Was mir wirklich geholfen hätte, wäre ein 'Oh, Erklältung, das ist aber doof' - also eine Portion Mitleid. Die würde mir helfen.' Darauf hin kam von ihm ein lang gezogenes 'Oooooh' und schwups, ging es mir schon ein bischen besser. Geht doch! Ich fühlte mich ernst genommen.

Als ich heute mittag wieder aufs Kalenderblatt schaute und wegen meiner immer noch bedrückten - Ich-bin-krank-und-es-will-gar-nicht-besser-werden-Stimmung das Blatt wieder gegen den Februar tauschen wollte, fiel mir Hühnersuppe ein. Das wär was. Hühnersuppe ist gut bei Erkältung. Als auf in den Laden, Zutaten gekauft, geschnippelt, alles in einen großen Topf. Der kocht jetzt unten vor sich hin und duftet himmlisch. Damit geht es mir jetzt schon ein riesen Stück besser.

... vielleicht ist die Hühnersuppe ja auch gut für meine Seele und ich mache mich so heute zumindest ein kleines bischen glücklich...

Anja Kolberg

Montag, 01 Februar, 2010

Willkommen Februar

 

Langsam entfaltet sich die Rolle des Farnblattes. Mir wird warm ums Herz bei dem grünen Hintergrund. Ich liebe diese Farbe.

Der Text des Februarblattes vom Tischkalender 2010*: "Ich gebe mir die Zeit, die ich brauche."

Als ich den Satz gestern las, dachte ich nur: Oh ja. Das passt.

Mir selbst die Zeit geben, die ich brauche und nicht die Zeit, die ich mir geben will: Dazwischen liegen Welten. Geben will ich mir meist wenig Zeit. Schnell, schnell soll es gehen, vorwärts, vorwärts auf meinem Weg. Meine Seele mit ihren unterschiedlichen Anteilen ist anderer Meinung. Sie braucht Zeit. Zeit, sich zu entwickeln. Zeit, mitzukommen oder auch nachzukommen in dieser Schnelllebigkeit, dich mich umgibt. Zeit, zu begreifen. Zeit, zu verstehen, warum die Dinge sind wie sie sind. Zeit, um mir klar zu werden, was ich wirklich will und was ich nicht mehr will. Die Feinheiten wahrnehmen, die mir wichtig sind. Und dies vor allen Dingen von dem zu unterscheiden, was die anderen wollen, was die Allgemeinheit für richtig hält, was 'man' tut und was nicht. Was will ICH?

Seelenzeit unterscheidet sich von der Zeit auf der Uhr, von der Zeit in To-Do-Listen und von der Zeit in den Plänen, die mein Kopf so entwirft. Meine Gedanken, meine Phantasie kann in Sekundenbruchteilen am Ziel sein, Hürden überwinden, tausend Schritte voraus hüpfen.

Doch der Rest von mir: Körper und Seele funktionieren nach einer anderen Zeit. Und die Zeit werde ich mir heute und diesen Monat ganz bewusst nehmen und geben. Die Zeit, die ich brauche. Die Zeit, die alle Anteile meiner Selbst brauchen, um anzukommen. Mit Geduld will ich warten, bis das innere Kind, mein Körper, mein Trotz, meine Angst, meine Zweiflerin - alle Anteile, soweit sind. Zwischenzeitlich werde ich mich wohl oft an den Januar erinnern und mir verzeihen, dass es nicht so schnell geht, wie ich will oder es von mir erwarte.

Einen ersten Schritt mit diesem Gedanken bin ich heute früh schon gegangen. Ich habe mich für die Zeit entschieden, die mein Inneres brauchte, um einen Termin in der Stadt wahrzunehmen. Weil es hier in Köln so geschneit hat und ich kein gutes Gefühl für eine Fahrt mit dem Auto hatte (obwohl ich im Schnee-verwöhnten Bergischen Land aufgewachsen bin und mir das 'eigentlich' nichts ausmacht), habe ich mich dagegen entschieden, diesen Blogbeitrag zum Februaranfang heute früh noch vor dem Termin zu schreiben, sondern habe die Zeit in die Hand genommen und bin statt dessen mit der Bahn gefahren. Das hat mir richtig gut getan: Mein Gefühl ernst nehmen, die Dinge in die richtige Reihenfolge bringen. Mich nicht klein machen mit dem Gedanken: 'Jetzt stell dich doch nicht so an. Das Fahren im Schnee macht dir doch sonst nichts aus. Das hast du schon so oft gemacht.' Sondern mich selbst ernst nehmen. Ich bin echt stolz auf mich.

Anja Kolberg

PS: Mein Gesicht ist endlich nicht mehr so grün wie der Hintergrund. Langsam verschwindet die Magen-Darm-Erkrankung. Eine wahnsinns Reinigung von innen!

* Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" konnte bis Mitte Januar über meinen Webshop bezogen werden. Alle Kalender 2010 sind verkauft. Hier im Blog schreibe ich jeden Monatsanfang etwas zum nächsten Kalenderblatt.

Dienstag, 19 Januar, 2010

Ausverkauft!

Alle Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" sind verkauft. Ich freue mich sehr.

Jetzt nimmt sich der Webshop eine verdiente Pause und ich hüpfe ein bisschen vor Freude durch die Gegend!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg
Thema: Blog - 2010, 1. Halbjahr, Shop

Freitag, 01 Januar, 2010

Frohes Neues Jahr

 

Heute beginnt nicht nur ein neues Jahr, sondern auch ein neues Jahrzehnt. Meine Gedanken hüpfen die vergangenen zehn Jahre zurück: 2000 bis 2009 - wow, was ist in den Jahren alles in meinem Leben geschehen, wie hat sich mein Leben verändert, wie habe ich mich weiterentwickelt... Ich spüre Wärme und auch Stolz für das Geschaffte.

Mit großer Vorfreude habe ich heute den neuen Kalender auf meinen Schreibtisch gestellt und das erste Blatt gelüftet. Auch auf meinem Desktop leuchten nicht mehr die roten Kerzen des Dezembermotivs, sondern die betenden und mit Rauhreif überzogenen Hände der Buddha-Statue. Mir gefällt die Farbe und Klarheit dieses Bildes. Das bedeutet einfach der Januar für mich: Neuanfang. Stille und zur Ruhe kommen. Konzentration und inne halten.

Januar-Blatt des Tischkalenders 2010

Thema des Monats: "Ich verzeihe mir."

Ich glaube jeden Tag gibt es etwas, das ich mir verzeihen kann: Wenn ich mich selbst oder andere mit Worten verletzt habe. Wenn ich ungerecht war. Wenn ich nicht alles geschafft habe, was ich wollte und mich deswegen mies fühle. Wenn ich mich selbst kritisiere. Wenn ich Fehler mache. Wenn ich mich verurteile für meine Gedanken... Wenn ich neidisch bin auf andere und mich deswegen schlecht fühle. Wenn ich merke, dass ich nicht so (gut) bin, wie ich sein könnte...

Mir fällt es leicht, ungnädig mit mir selbst zu sein. Zu eingeübt ist mein Verhalten, mich selbst für meine Fehler mies zu fühlen. Ein guter Schritt in Richtung meiner seelischen Gesundheit ist es, mir genau diese Unzulänglichkeiten zu verzeihen und mich damit anzunehmen wie ich bin.

Wenn Sie ein persönliches Exemplar des Tischkalenders möchten, im Shop können Sie ihn bestellen. Eine schöne Alternative sind die Desktopmotive, die den Kalenderbildern entsprechen, um einiges größer sind und durch den Bildschirm intensiv wirken.

Ein frohes Neues Jahr!
Anja Kolberg

Donnerstag, 17 Dezember, 2009

Der Kalender kommt wunderbar an!

Ich freue mich sehr, dass der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" so gut bei Ihnen ankommt. Auch die Weihnachts- und Glückwunschkarten finden einen immer größer werdenden Freundeskreis. Besonders beliebt ist dieser Tage mein Geschenkservice, bei dem ich Ihr Geschenk zur Post bringe. Aus Rückmeldungen weiß ich, dass der Kalender auch gerne als Neujahrsgruß verschenkt wird. So viele schöne Ideen und Nachrichten. Herrlich.

Ich komme meinem Wunsch, die Auflage des Tischkalenders dieses Jahr komplett zu verkaufen sehr nahe! Ist das schöööööön!

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Wenn irgendwelche Fragen auftauchen, mailen Sie mir oder rufen Sie mich an: 0221-9483865. Ich rufe zuverlässig zurück oder maile zurück. Ich nehme Ihre Bestellung auch telefonisch entgegen, bitte bedenken Sie, dass ich nach Vorkasse verschicke.

Herzliche Grüße aus der Geschenkewerkstatt

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg
Thema: Shop



Saisonschluss. Pause bis zum Verkauf der Tischkalender 2017.
Danke für Ihre Treue!

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