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Montag, 23 Januar, 2012

Lebenszeichen

Ein sonniges Hallo aus Köln!

Endlich wieder ein Lebenszeichen von mir. 2012 hat es ganz schön in sich. Ich erlebe viele, auch kurzfristige Änderungen, auf die ich mich immer wieder neu ausrichten darf.

Die Tischkalender "Ich will frei sein" für 2012 sind ausverkauft. Der Shop geht deswegen wieder bis zum nächsten Verkaufsstart der Kalender 2013 (ca. November 2012) in Pause.

Per Newsletter, hier im Blog oder auch auf meiner Facebook-Seite gebe ich Nachricht, wenn sich etwas im Angebot verändert. Übrigens auf letzter Seite auch, wenn sich hier im Blog etwas tut. Alternativ können Sie auch den RSS-Feed dieses Blogs abonnieren.

Ich bin sehr zufrieden mit den Kalenderverkäufen. Es war sehr schön, wieder in Kontakt mit meinen vielen Stammkundinnen zu kommen, die Pakete liebevoll zu packen. Eine besondere Zeit. Jetzt öffnet sich das Tor für etwas Neues. Was das konkret ist, weiß ich noch nicht.

Aufräumen und loslassen - das sind momentan meine Hauptbeschäftigungen. Die Buchhaltung für das letzte Quartal abschließen, die Bestände an Verpackungsmaterialien überprüfen und wieder bis zum Herbst sicher verstauen, Meldungen nach der Verpackungsverordnung vorbereiten, Entscheidungen für die Produkte im Shop ab Herbst treffen. Wichtige Arbeiten, die ich am liebsten schon abgeschlossen hätte. Einen Schritt nach dem anderen. :o)

'Wie wäre es, ein Jahr konsequent auf mein Inneres zu hören?', diese Gedanken gehen mir seit Anfang des Jahres nicht aus dem Kopf. Eine ganz schöne Herausforderung! Soll ich das wirklich wagen? Ein bisschen komisch wird mir, wenn ich an mögliche Konsequenzen denken. Bis jetzt arbeite ich zwar viel mit meiner inneren Stimme, aber wirklich konsequent auf die Weisheit in mir hören? Darüber will ich jetzt erst noch mal ein bisschen nachdenken...

Ganz herzliche Grüße!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg
Thema: Blog - 2012, 1. Halbjahr, Shop

Montag, 31 Oktober, 2011

Webshop ist eröffnet

Es ist soweit: Die Tore des Webshops sind geöffnet.

Klick zum Webshop  

Dort finden Sie:

  • den Tischkalender 2012 'Ich will frei sein', auch in Geschenkverpackung mit Kärtchen,
  • den Wandkalender 2012 'Glückliche Zeiten'
  • vier Weihnachtskarten mit Umschlag
  • Postkartenset und einzelne Postkarten
  • Aufkleber mit Lilo
  • Minikarten-Set Nr. 4

Viel Freude beim Durchklicken!

Ihre Anja Kolberg

Sonntag, 23 Oktober, 2011

Wandkalender 2012: Glückliche Zeiten

Mein zweiter Wandkalender erblickte diesen Herbst das Licht der Welt. :o)

Wandkalender 2012: Klick zum Shop

Ganz bewusst habe ich mit dem Wandkalender einen Gegenpol zum Tischkalender 'Ich will frei sein' geschaffen, der mit seinen positiven Affirmationen zur inneren Reflektion anregt. Im Wandkalender 'Glückliche Zeiten' habe ich die Worte zu den Bildern spielerisch fließen lassen. Ziel ist es, beim Betrachten auf andere Gedanken zu kommen, Kraft zu sammeln, Mut zu schüpfen, in andere Welten einzutauchen und zur inneren Ruhe zu kommen.

Die Seiten im Detail mit meinen Impulsen. Wohlwissend, bei jeder Betrachterin, jedem Betrachter lösen die Kalenderblätter andere Gedanken aus:


JANUAR 2012

Wandkaelnder Januar 2012

Foto: Mit eisigen Flocken berieselte Schneeglöckchen in einer sonnigen Winterstimmung. Aufgenommen im Garten meiner Großmutter im Bergischen Land.

Text: Eingehüllt in einen schützenden Mantel blicke ich stark und voller Zuversicht auf ein Leben, in dem ich mich ganz leben & lieben kann.

Meine Impulse: Die Schneekristalle schützen die Pflanze vor Kälte. Auch ich bin beschützt. Die Aussicht auf ein Jahr, in dem ich mich lebe, mich selbst liebe und zu mir stehe - ist wundervoll und stärkend.


FEBRUAR 2012

Februar 2012- Wandkalender

Foto: Der Zweig eines großen Bambus in der Wintesonne. Im Hintergrund der mit Raureif überzogene Japanische Garten in Leverkusen.

Text: Ein leiser Gruß des Windes. Zaghaft springt in der Eiseskälte ein Glühwürmchen hervor, packt uns und schleppt uns hinaus in die Wunderwelt der Natur.

Meine Impulse: Ich empfinde unglaublichen Spaß bei diesem Text und stelle mir das leuchtende Insekt vor, das an mir zupft. Ich fühle Lebensfreude. Kleine Geschichten tun einfach gut.


MÄRZ 2012

März 2012: Wandkalender

Foto: Ein Eichhörnchen hüpft in der Frühlingssonne über eine Wiese mit Blausternchen. Aufgenommen in der Kölner Flora. Manche von Ihnen kennen das Foto von meiner Postkarte Nr. 06028 aus dem Webshop. Weil es zu meinen Lieblingsbildern gehört, veröffentliche ich es nun auch als großes Bild. Ein Eichhörnchen in der Sonne an einem so schönen Platz zu fotographieren: Ein echter Glücksmoment. Die Kamera lag zum Fotographieren bereit in der Hand, da sprang der kleine Waldbewohner in mein Sichtfeld und hielt genau so lange still, bis ich mein Foto geschossen hatte. Kostbare Momente, von der Natur geschenkt.

Text: Lass mich wieder lernen zu staunen wie ein Kind. So schön ist das Leben!

Meine Impulse: Mich am Leben erfreuen, dafür brauche ich Zeit und Muße, um genau hinzuschauen. Als würde ich die Dinge zum ersten Mal sehen und entdecken - wie ein Kind. Es gibt viel Schönes, zum Beispiel in der Natur, zu entdecken. Ein trinkendes Rotkehlchen, ein kauendes Schaf, ein schlafender Hund, die Spitzen der Pflanzen, die im März die Erde durchbrechen, der Himmel mit seinen Wolken, der Duft einer Frühlingsblume.... Die Welt ist bunt und reich. An ihre Schätze erinnert mich dieses Kalenderblatt.


APRIL 2012

April Wandkalender 2012

Foto: Mit weißen Blütenbällen übersäte Zweige eines alten Kirschbaumes. Sein Anblick hat mich im Frühjahr 2011 umgehauen. Stundenlang hätte ich in seine Krone schauen können, am liebsten in einem Liegestuhl in der Sonne. So schön! Aufgenommen bei uns im Wohngebiet im Westen Kölns.

Text: Die Natur beginnt jeden Frühling den Kreis von Geburt, Wachsen, Reifen & Rückzug. Auch wir Menschen haben die Chance, jedes Jahr neu anzufangen.

Meine Impulse: Die Idee, ich kann wie die Natur jedes Jahr neu anfangen, fasziniert mich. Was erneut versuchen? Vielleicht etwas, das ich schon aufgegeben hatte, doch mein Herz hängt noch daran? Die Kraft des Frühlings, der Zauber des Anfangs ermutigt mich, meine Energie auf mir wichtige Themen zu konzentrieren.


MAI 2012

Mai 2012 Wandkalender

Foto: Hasenglöckchen, sich entrollende Farnblätter, Knöpfe von Tulpenköpfen und Schachtelhalm im Licht der Morgensonne. Wie eine Märchenlandschaft. Aufgenommen im Japanischen Garten in Leverkusen.

Text: Die Geister des Waldes nehmen ihre Plätze ein. Zwerge beginnen ein Glockenspiel. Blüten werden zu Höhenmessern. Bald beginnt der Elfensprung.

Meine Impulse: Ich kann mir diese Situation bildlich vorstellen. Die wuselnden Waldgeister, die aufgeregte Stimmung. Ein Wettkampf. Herrlich - davon kann ich nicht genug bekommen. Futter für die Phantasie!


JUNI 2012

Juni 2012 Wandkalender

Foto: Der verlassene Leuchtturm inmitten der Wanderdüne Rubjerg Knude an der Nordwestküste Dänemarks. Diese imposante Düne ist von weitem zu sehen. Der Wind bläst dort oben mit enormer Kraft, verweht den Sand. Ein tolles Naturschauspiel. Gleich am Leuchtturm war einst ein Museum, welches inzwischen unter der Düne liegt. Obenauf bietet sich eine Weitsicht auf das Meer und das umliegende Land. Ich liebe die Farben dieses Fotos.

Text: Mich auf den Weg machen & in neue Welten aufbrechen. Staunend mich selbst dabei wiederfinden.

Meine Impulse: Das Foto erinnert mich mit dem Text zuerst an Seefahrer, an ein Abenteuer. Für ein Abenteuer muss ich keine lange Reise antreten. Es kann ein Abenteuer sein, etwas Neues zu lernen oder etwas anders als üblich zu machen. Wenn ich mich auf einen solchen Weg begebe, kann ich mir selbst wieder auf die Spur kommen. Ich lerne mich von einer vielleicht im Alltag verschütteten Seite kennen. Welche Welt möchte ich besuchen?


JULI 2012

Juli 2012 Wandkalender

Foto: Klatschmohn aus der Perspektive eines Käfers aufgenommen. Schon lange will dieses Bild in einen Kalender. Ich liebe die Leichtigkeit dieser Blüte, die feinen Härchen am Stengel und die Schatten der Stempel im Blüteninneren.

Text: Der Wind tanzt Tango mit den Blüten. Ich singe mein Lied.

Meine Impulse: Als ich das Bild betrachtete, sah ich die Blüte vor meinem inneren Auge im Wind tanzen. Tango passt zu dieser Bewegung und zur Blütenfarbe. Sommerluft. Ein rotes Sommerkleid. Ich bin so glücklich und beschwingt, dass ich mein Lied singe. Vielleicht mein Lieblingslied? Oder ist mein Lied singen ein Sinnbild dafür, gänzlich glücklich zu sein?


AUGUST 2012

August 2012 - Wandkalender

Foto: Echinazea vor einem uralten Bienenhäuschen, dessen Dach mit Moos bewachsen ist. Das Häuschen stand im Bergischen in einem alten Bauerngarten, der einem modernen Garten weichen musste. Um so schöner die Erinnerung an dieses stimmungsvolle Landbild.

Text: Klein sein wie ein Schmetterling und die Blumen anhimmeln.

Meine Impulse: Ich stelle mir vor, ich bin ein Schmetterling und fliege durch diesen Garten: ‚Oh, Sommerhüte! Ihr Nektar.... yam, ein Traum. Ich setze mich jetzt mitten auf ihre stacheligen Häupter, schlürfe ihre süße Kost und sonne mich.' Schöne Vorstellung...


SEPTEMBER 2012

September 2012 Wandkalender

Foto: Sonnenuntergang über der dänischen Nordsee.

Text: Die Liebe, die mir zur Verfügung steht, ist unendlich. Unendlich sind auch die Möglichkeiten, meine Träume zum Leben zu erwecken und den Tanz auf dem Horizont zu wagen.

Meine Impulse: Auf dem Horizont tanzen. Unmögliches wagen und schaffen. Es gibt Menschen auf der Welt, die Unmögliches schafften. Viellicht auch ich? Die Vorstellung, mir steht unendliche Liebe zur Verfügung, finde ich unbeschreiblich schön und stärkend. Ich freue mich schon auf September.


OKOTBER 2012

Oktober 2012 - Wandkalender

Foto: Auf dem Baumstumpf einer Tanne hat sich ein Bett aus Moos angesiedelt. Darauf wohnen klitzekleine Pilze. Als ich mit meinem Onkel und meiner Tante zu einer Wanderung in den Wald aufbrechen wollte, um Pilze zu fotographieren, sagte meine Oma, sie habe ein paar ganz besondere Exemplare gleich vor ihrem Fenster stehen. Im Herbstlicht lachten sie mich an. Wie wahr, was für ein schönes Bild!

Text: Landeplattform fürs kleine & große Glück.

Meine Impulse: Ohne Worte. :o)


NOVEMBER 2012

November 2012 Wandkalender

Foto: Ein Grasbüchel hoch auf den Klippen über dem Meer während der blauen Stunde. Wenn die Sonne untergegangen ist und bevor es dunkel wird, taucht die Landschaft in ein blaues Licht. Eine besondere Stimmung entsteht, die viele Künstler dort oben im Land des Lichts im Norden Dänemarks inspirierte und inspiriert.

Text: Friede umgibt mich. Er durchdringt jede Zelle und lässt meine Lebensgeister hüpfen.

Meine Impulse: Helligkeit im von mir so dunkel erlebten November. Die Worte fangen mich in der Hektik dieser emsigen Zeit auf, geben mir Kraft und Ruhe. Die im Wind hüpfenden Grashalme erinnern mich an hüpfende Lebensgeister. Wie sehen sie wohl aus?


DEZEMBER 2012

Dezember - Wandkalender 2012

Foto: Eine Schneeflocke ist auf der Spitze eines Kiefernzweiges gelandet. Aufgenommen im Bayrischen Wald.

Text: Ganz leise schleicht sich das Glück in meine Seele & zündet dort ein Lichtlein an.

Meine Impulse: Ich liebe die winterliche Stimmung des Bildes und kann das duftende Harz fast riechen. Welch ein Glück, eine einzelne Schneeflocke zu betrachten. Frieden. Glück. Wunder. Geschichten. Weihnachtsstimmung.


SEITE 2

Wandkalender 2012 - Seite 2

Auch dieses Jahr gibt es ein A5-Poster im Kalender. Auf der zweiten Seite im Kalender hüpft Lilo dieses Jahr für ihre Fans in die Luft. Einfach ausschneiden und einrahmen. :o)


Diese Glücksmomente für die Seele möchte der Wandkalender schenken.

Kaufen können Sie den Kalender - dieses Jahr übrigens preisgünstiger - im Webshop.
Also Bonus erhält dieses Jahr jeder Besteller die hier aufgeführte Beschreibung als PDF-Downloadlink zur Verfügung gestellt.

Glückliche Zeiten!

Anja Kolberg

Wenn Sie auf diesen Beitrag hinweisen möchten, können Sie einen Link hierhin setzen: http://www.frauencoaching.de/archives/2011/10/entry_6698.html Das Nutzen der Inhalte außerhalb dieser Webseite ist verboten.

Montag, 17 Oktober, 2011

Tischkalender 2012: "Ich will frei sein"

Bühne frei für den neuen Tischkalender 2012! Ab 1.11.2011 kann er im Shop erworben werden.

Tischkalender 2012

Natürlich bin ich wieder schrecklich verliebt... in meinen neuen Tischkalender. Wie jedes Jahr ist genau dieser neuste der schönste. :o)

Hier meine Gedanken bei der Konzeption, wohlwissend: Bei jedem Betrachter und jeder Betrachterin lösen Bilder und Texte eigene Impulse aus. Los geht's:


Ich will frei sein.
Mich lösen von dem, was mich abhält, ich selbst zu sein. Annehmen, was ich nicht ändern kann und Teil des Lebens ist. Gelassenheit entwickeln. Kräfte in mir entdecken und Gutes im Außen finden. Mir selbst eine liebevolle Wegbegleiterin sein. Dafür bietet dieser Kalender inspirierende Fotographien und Texte.


JANUAR

Januar - Tischkalender 2012

Foto: Winzig kleine Vogelhäuschen, liebevoll von Hand von meinem Onkel gefertigt. Bei einem Besuch im Bergischen konnte ich gar nicht anders, als diese bezaubernde Sammlung draußen in den Garten zu hängen, um sie mit der Kamera einzufangen.

Affirmation: Ich will frei sein

Mich befreien von all dem Ballast, der zwischen mir und dem Leben steht, das mir gut tut und das Sinn für mich macht. Was ist das, was mich belastet? Was hält mich davon ab, frei zu sein? Der Januar lädt mich dazu ein, mir klar darüber zu werden, was ich will und was ich nicht mehr will. Eine klare Botschaft als Auftakt für das Jahr 2012.


FEBRUAR

Februar - Tischkalender 2012

Foto: Ein Paar spaziert im Winter am Strand von Dänemarks Nordseeküste entlang.
Affirmation: Ich prüfe meine Illusionen.

Das Bild lässt mich an Beziehung denken. Gibt es etwas, das ich ändern könnte, damit meine Beziehung erfüllter ist? Gibt es in Bezug auf Partnerschaft Illusionen, zum Beispiel wie ich glaube, eine 'gute' Partnerschaft zu laufen hat, die längst überholt sind und nicht mehr dem entsprechen, was ich heute stimmig finde? Welche Vorstellungen möchte ich am liebsten über Bord werfen, damit ich und mein Partner so leben, wie es uns beide glücklich macht?


MÄRZ

März - Tischkalender 2012

Foto: Frisch geschlüpfte hellgrüne Blätter und cremeweiße Blüten eines Zwetschgenbaumes. Im Herbst durfte ich seine saftigen, tieflilafarbenen Früchte bewundern.

Affirmation: Ich finde Menschen, die mir gut tun.

Dieser Satz zieht mich magisch an. Den Blick auf Menschen richten, die mir gut tun. Wer ist das? Schenke ich ihnen genug Beachtung und verbringe ich ausreichend Zeit mit ihnen? Wenn ich mir mehr Menschen in meinem Leben wünsche, dir mir wirklich gut tun: Was zeichnet diese Menschen aus? Wo könnte ich ihnen begegnen? Der Frühlingsmonat März lädt mich dazu ein, darüber nachzudenken.


APRIL

Foto: Blüten und frische Blätter einer Kastanie. Ich liiiiiebe Kastanien. Hinter dem Haus meiner Eltern stand ein Kastanienbaum, den wir Kinder mit Vorliebe hochkletterten. War das ein Spaß. Diese glatte und doch raue Rinde, seine herrlich ausladenden Äste, das Grün der Blätter, die Aussicht von da oben.... Das ganze Jahr sind diese Riesen mit ihrer besonderen Blattform, duftenden Blütenrispen und den von einer stacheligen Schale umhüllten, der Hand schmeichelnden Früchte ein Hingucker.

Affirmation: Ich traue anderen etwas zu.

Wenn ich mich ändere, bedeutet das auch oft eine Veränderung für mein Umfeld. Der April macht mir Mut, meinem Umfeld diese Änderung zuzutrauen. Zum Beispiel dem Partner zumuten, öfter alleine zu sein, weil ich ein Projekt habe, das mich von zu Hause für eine zeitlang fortführt. Es bedeutet auch loslassen von der Kontrolle, der Alltag läuft wie ich es will. Wenn ich eine Aufgabe abgebe, sie einem anderen Menschen zutraue, bedeutet es, mich einzulassen: Dieser Mensch macht es anders als ich.


MAI

Mai - Tischkalender 2012

Foto: Lilafarbene Akelei vor einem großen Schneeball-Busch und darüber der blaue Maihimmel am Morgen. Das Bergische Licht ist herrlich!

Affirmation: Ich ändere mein Leben & fange mit was Leichtem an.

Wie oft nehme ich mir etwas vor und scheitere an zu hohen Zielen, zu hohen Erwartungen? Dabei fangen Änderungen mit was ganz kleinem an. Ein klitzekleiner Schritt kann viel in Bewegung setzen - so wie der Flügelschlag eines Schmetterlings einen Wirbelsturm auslösen kann. Ein Anruf. Ein Besuch. Ein Gespräch. Ein Lächeln. Einen anderen Spazierweg wählen. Mich auf einen anderen Platz setzen. Mit links schreiben oder mit rechts. Irgend etwas anders machen als ich es sonst mache. Den Blick auf die Dinge ändern. Die Wirkung: Ich ändere mich in kleinen Schritten. Leicht und sanft wie der Flügelschlag eines Schmetterlings...


JUNI

Juni - Tischkalender 2012

Foto: Strandhafer auf den Dünen. Dahinter das Meer und der blaue Himmel.

Affirmation: Ich erfülle mir meine Bedürfnisse.

Das Meer nährt eine große Sehnsucht in mir. Wenn ich ans Meer reise, ist dieser erste Blick auf das Blau, das Glitzern am Horizont, diese Weite, etwas besonderes für mich. Am Meer atme ich innerlich durch. Ich genieße den brausenden Wind, kreischende Möven, schmecke salzige Luft, beobachte die Kraft der Wellen und die hochspringende Gischt. Stundenlang. Erholung pur.

Im Sommer 2011 war klar: Wir machen keinen Urlaub. Keine Chance, das Meer zu sehen. Wir planten unseren Hochzeittag und suchten für einen Ausflug Ziele aus, die in einer, maximal zwei Stunden erreichbar waren. Ich spürte, wie unzufrieden ich war. Das war nicht, was ich wirklich wollte. Ich wollte weit schauen, ich brauchte Weite. Nein, ein Besuch auf einem Berg - nicht das richtige. Ich gestand mir ein: Was ich wirklich brauchte, war das Meer. Die Gegenargumente meines Mannes waren überzeugend: Unser Hochzeitstag fiel auf den Anfang der Sommerferien, ein Stau war so gut wie sicher. Drei Stunden brauchten wir – ohne Stau - mindestens bis zum Meer. Lohnte sich das für einen Tag? Drei Stunden hin, drei Stunden zurück.

Starker Gegenwind. Es fiel mir schwer, zu meinem Bedürfnis zu stehen. Ich überlegte hin und her, bis mir klar war: 'Und wenn ich nur für eine Stunde das Meer sehen kann, ist das für mich die lange Fahrt und all den Aufwand wert.'

Wieder und wieder bot mir mein Mann Ziele in der Nähe an. Ich wunderte mich über mich selbst, es gelang mir dieses Mal, konsequent zu meinem tiefen Herzenswunsch zu stehen und immer wieder zu sagen: 'Ich möchte ans Meer.' Irgendwann gab mein Mann auf und mein kleines Wunder geschah: Wir fuhren ans Meer. Für einen einzigen Tag. ... und ohne eine einzige Minute Stau.

Dieses Kalenderblatt erinnert mich an diesen Tag am Meer, der mir viel bedeutet, auch für unsere Beziehung. Als wir uns kennen lernten, spielte das Meer eine wichtige Rolle... Der Juni wird mich erinnern, wie wichtig es ist, zu mir und zu meinen Wünschen und Bedürfnissen zu stehen und sie mir zu erfüllen. Trotz Gegenwind.


JULI

Juli - Tischkalender 2012

Foto: Impatiens oder Drüsentragendes Springkraut heißt die hoch gewachsene Bachblüte, die in großen Gruppen am Wegesrand und an Flussläufen steht. Dieses Exemplar lachte mich auf einer großen Waldlichtung an, auf der sich Pflanzen nach einer Rodung ausbreiteten.

Affirmation: Ich bin für mein Glück selbst verantwortlich.

Mein Partner ist nicht da, um mich glücklich zu machen. Es ist meine eigene Aufgabe, mich glücklich zu machen. Beispiel: Als unsere Beziehung noch frisch war, schenkte mein Mann mir öfter Blumen. Das schlief im Laufe der Jahre ein - bis auf einen Blumenstrauß jährlich zum Hochzeitstag. Am Anfang war ich darüber traurig, sauer und betrübt. Bis ich einsah: Ich brauche nicht zu warten, bis mein Mann mir Blumen schenkt. Wenn ich welche möchte, kann ich sie mir selbst kaufen oder pflücken. Ich bin verantwortlich, dass es mir gut geht. Ich mach's mir selbst schön, mein Leben - unabhängig von anderen. Das ist Freiheit für mich.


AUGUST

August - Tischkalender 2012

Foto: Zwischen Steinen schafft sich Löwenzahn Platz zum Wachsen, Leben und Blühen.

Affirmation: Ich entdecke meine Widerstandskräfte.

Resilenz heißt die Kraft wieder aufzustehen, wenn man hingefallen ist, die Kraft, mit den Widrigkeiten des Lebens klar zu kommen. Dieser Löwenzahn erinnert mich an die unbändige Kraft, die in mir liegt, die in uns allen liegt. Da sind so viele Ressourcen, die wir noch nicht aktiviert haben. Der August macht neugierig und zuversichtlich, hinzuschauen: Welche Kräfte liegen in mir?


SEPTEMBER

September - Tischkalender 2012

Foto: Ein großer mit einem kleinen Pilz auf einem Moosteppich, der mit glitzernden Tautropfen geschmückt ist. Aufgenommen an einem frühen Morgen auf einer Waldlichtung im Bergischen Land.

Affirmation: Ich reiche meinem inneren Kind die Hand.

Das innere Kind ist ein Teil von mir. Und zwar der Teil, der ich als Kind war. Meine Gefühle als Kind, was ich erlebte, was mich berührte, meine Sicht auf die Welt, meine Annahmen, wie die Dinge sind... Die Gefühle und Erlebnisse meines inneren Kindes bestimmen noch heute mein Leben. Deswegen ist es wichtig, für mein inneres Kind da zu sein, ihm zuzuhören, die Hand zu halten, wenn es ängstlich ist, seine Sorgen ernst zu nehmen, es zu trösten und zum Jubeln zu bringen. Das verschafft Luft, macht glücklich und frei und heilt alte Wunden. Mehr über mein inneres Kind: Auf meiner Webseite unter Blog - Inneres Kind.


OKTOBER

Oktober - Tischkalender 2012

Foto: Der weite Himmel über der Nordseeküste verfärbt sich mit seinen Wolken im Licht der Sonne. Drei Vögel segeln durch die Lüfte.

Affirmation: Ich lasse das Leben auf mich zukommen.

Unbeschwert lassen die Vögel das Leben auf sich zukommen. Sie wissen nicht, was morgen ist. Sie vertrauen darauf, auch am nächsten Tag versorgt zu sein und verschwenden daran keine Gedanken. Leben im hier und jetzt. Der Oktober ermutigt mich, meine Sorgen loszulassen und zu vertrauen, es ist gut für mich gesorgt.


NOVEMBER

November - Tischkalender 2012

Foto: Das verlassene Gehäuse einer Weinbergschnecke auf einem Holzdeck, durch das ein Farn emporwächst.

Affirmation: Ich nehme Leid & Schmerz als Teil des Lebens an.

Es kann anstrengend sein, immer wieder zu versuchen, fröhlich zu sein, wenn das nicht der wirklichen Stimmung entspricht. Was bringt es, wieder und wieder nach Glück und Fröhlichkeit zu jagen, wenn es im Leben gerade anders aussieht? Leben ist beständiger Wechsel zwischen Licht und Schatten, Tag und Nacht, Gut und Böse. Leid & Schmerz sind Teil des Lebens. Ich brauche mich nicht anstrengen, um sie aus meinem Leben zu verbannen, sie gehören einfach dazu. Mit dieser Akzeptanz lebt es sich leichter.


DEZEMBER

Dezember - Tischkalender 2012

Foto: Der Zweig einer Clematis von Frost überzogen.

Affirmation: Ich kann mich ändern, nicht dich.

Einfach ist es, Fehler bei einem anderen zu sehen und ihm zu sagen, was er tun muss, um glücklich zu sein. Wie schwer, eigene Fehler zu erkennen und selbst anstehende Schritte zu gehen. Genau darum geht es: Jeder kann nur sich selbst ändern. Dies zu akzeptieren und bei mir selbst anzufangen (und andere in Ruhe zu lassen) ist ein schwerer, gleichzeitig fruchtbarer und wertvoller Schritt Richtung seelische und körperliche Gesundheit. Daran erinnert mich der begegnungsintensive Dezember.


Das ist er, mein neuer Lieblingskalender. Die Entwicklungsarbeit der einzelnen Seiten brauchte Wochen, bis alles in einem Guss war: Texte, Bilder, Jahreszeiten, Gesamtkonzeption. Arbeit, die mich tief erfüllt und beglückt. Ich freue mich auf das Jahr mit ihm, mit den Seiten und deren Themen. Es wird spannend und heilsam, das neue Jahr 2012!

Im Shop können Sie den Tischkalender ab 1. November 2011 kaufen. (Per Newsletter schicke ich Ihnen gerne eine Erinnerung.) Also Bonus erhält dieses Jahr jeder Besteller die hier aufgeführte Beschreibung als PDF-Downloadlink zur Verfügung gestellt.

Herzensgrüße

Anja Kolberg

Wenn Sie auf diesen Beitrag hinweisen möchten, können Sie einen Link hierhin setzen: http://www.frauencoaching.de/archives/2011/10/entry_6697.html Das Nutzen der Inhalte außerhalb dieser Webseite ist verboten.

Montag, 03 Januar, 2011

Januar 2011 - Frohes neues Jahr!

Ich wünsche Ihnen alles Gute für 2011!

Hat das neue Jahr gut für Sie begonnen? Falls nicht, es kann sich jeden Moment ändern und besser werden!

Meine Kalender werden Sie durch ein gutes Jahr begleiten, Ihnen Mut machen, Sie in Ihrer Individualität bestärken, Ihnen Impulse geben und Sie locken, Ihrem Herz zu folgen. Hier die ersten beiden Kalenderblätter:

Kalender im Detail anschauen

Tischkalender 2011: Monat Januar

Das Foto zeigt Dänemarks Nordseeküste im Winter. Im "Land des Lichts" herrscht eine besondere Stimmung. Der Himmel reißt über dem Meer auf und bringt Licht ins Dunkel.

Der Text lautet: "Ich trau mich was." In mir lösen diese Worte Aufbruchstimmung aus, ganz so wie das Bild sie spiegelt. Ich fühle Lust und Kraft, etwas zu probieren, zu testen, etwas zu wagen. Was das genau ist, weiß ich heute noch nicht. Ich lasse die Stimmung auf mich wirken.

Sie können sich die einzelnen Kalenderblätter im Webshop anschauen und ihn dort kaufen oder auch als Geschenk direkt an den Geschenkempfänger verschicken. Es fallen pro Empfänger nur die Versandkosten an. Ebenso gibt es die Tischkalendermotive als Desktopbilder für Ihren PC. Klick zum Shop.

Wandkalender im Detail anschauen

Wandkalender Herzensangelegenheiten 2011: Monat Januar

Das Foto: Ein Filzherz im Schnee auf einem Holzdeck.

Der Text: "Ich mache mir eine Freude." Was könnte das in den nächsten vier Wochen sein? Für mich ist es eine Freude, mir Blumen zu kaufen. Vielleicht Frühlingsblüher für den Blumenkasten vor meinem Büro? Mir eine Wohnzeitschrift kaufen, in der ich neue Ideen finde? Meine Familie besuchen? Einfach mal so bummeln gehen? Es macht mir richtig Freude, mir zu überlegen, wie ich mir eine machen könnte! Diesen Monat überrasche ich mich selbst!

Auch den Wandkalender können Sie für 2011 noch im Webshop im Detail anschauen und kaufen.

Ich wünsche Ihnen wunderbare Monate im neuen Jahr: Unzählige Glückliche Momente. Das Erleben von Sinn in dem, was Sie tun. Freiheit. Großzügigkeit. Einen ganzen Haufen Spaß. Das fröhliche Hüpfen Ihres inneren Kindes.

Schön, dass Sie da sind. Ich freue mich auf das Jahr mit Ihnen!

Anja Kolberg

Mittwoch, 01 Dezember, 2010

Dezember 2010: Mir vertrauen

Klick zum Shop für den neuen Kalender  

31 Tage hält das Jahr 2010 noch bereit. Hier das letzte Kalenderblatt im Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" .

Das Foto zeigt eine Abendstimmung, in der Sonne und Wolken zeigen, was sie können: Einen wunderschönen Sonnenuntergang im Winter zaubern. Aufgenommen in der Nähe des Braunkohletagebau-Aussichtspunktes zwischen Frechen und Kerpen-Horrem.

Text: "Ich vertraue mir und gehe meinen Weg." Da atme ich erst mal tief durch. Die Aufgabe ist keine leichte für mich: "Mir selbst vertrauen." Wenn ich als Kind gelernt habe, auf meine Eltern zu hören und später auf Lehrer in der Schule, als Jugendliche auf meinen Ausbilder, dann auf den Arbeitsstellen auf meinen Chef... Wo war dann die Wende, wo ich lernte, auf mich selbst zu hören und mir selbst - statt anderen Menschen - zu vertrauen? Wo lernte ich im Leben, mit meinen Zweifeln umzugehen? Wo, nicht dem Wort der anderen mehr Wert zu geben, als meinen eigenen? Wo war die Schulklasse, die das Fach "Ich gebe meinen Gefühlen Raum und vertraue ihnen" unterrichtet?

Für solche Themen gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Lehrzeit, die jeder Mensch automatisch durchläuft. Nur das Leben kann uns darin unterrichten. Ich kann mich selbst immer wieder daran erinnern, dass es meine Aufgabe ist, mir zu vertrauen und meinen Weg zu gehen.

Was mir auf meinem Weg begegnen und mich davon abbringen kann? Zweifel: "Tue ich wirklich das richtige, wenn ich auf mein Herz höre, wo ich das doch nie gelernt habe?" Angst: "Was, wenn es doch der falsche Weg ist?" Einsamkeit: "Aber alle die ich kenne, gehen einen anderen Weg. Ich will nicht alleine gehen!"

Das Kalenderblatt für den Dezember erinnert mich, mir selbst zu vertrauen und meinen Weg zu gehen. Es ist mein Weg, also bin ich die Einzige, die auf diesem Weg unterwegs ist. Weil keiner genau so fühlt und denkt wie ich, weil keiner eine 100% identische Geschichte hat und gleiche Erfahrungen gemacht hat. Jeder geht seinen Weg. Selbst wenn ich mich von den Stimmen der Anderen, der Meinung der Gesellschaft wie man/frau zu sein hat, von meinem "Wunschweg" abbringen lasse, so gehört auch das zu meinem Weg, auch wenn es vielleicht ein Umweg ist.

Ich möchte mich diesen Monat daran erinnern, auf mein Herz zu hören und meinem Inneren zu vertrauen, dass ich auf dem richtigen Weg unterwegs bin, immer dann, wenn ich im Einklang mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen lebe.

Mein Verstand erreicht manche Länder nicht, in denen meine Seele zu Hause ist. Und doch hat meine Seele einen Plan. Ich vertraue ihr (und damit mir selbst) und gehe meinen Weg.

Wenn Sie den neuen Tischkalender "Ich trau mich was" für das Jahr 2011 möchten, können Sie ihn hier im Webshop bestellen.

Anja Kolberg

Mittwoch, 03 November, 2010

Wandkalender 2011: Herzensangelegenheiten

Wandkalender 2011 - Klick zum Shop Hier stelle ich Ihnen meinen ersten Wandkalender ausführlich vor. Was waren meine Impulse bei der Konzeption?

Wohlwissend, bei jeder Betrachterin und jedem Betrachter lösen die Bilder und Texte eigene Gedanken und Gefühle - bezogen auf das eigene Leben - aus.

Der Titel "Herzensangelegenheiten" fiel mir spontan ein, als ich mit den ersten Planungen für den Wandkalender begann und schon hatte ich Bilder von Herzen vor meinem Auge. Ich wollte Texte, die mich ermutigen, meinen Weg zu gehen, die mich aber auch herausfordern - zusammenfügen mit Bildern, die mich zuversichtlich stimmen, das Thema des Monats anzugehen.

Januar
Klick zum Wandkalender im WebshopFoto: Ein Filzherz im Schnee auf unserem Holzdeck.

Text: "Ich mache mir eine Freude."

Ich mache anderen gerne eine Freude. Aber mir selbst? Da komme ich ins Überlegen. Das soll ich wirklich tun?

Was könnte das sein? Blumen auf dem Schreibtisch oder im Eßzimmer? Ein neuer Schmöker? Einen Ausflug machen in den Japanischen Garten zum Fotographieren? Die Vögel am Futterhäuschen bei einer Tasse Tee in Ruhe beobachten? Der Besuch bei einer Freundin?

Der Januar erinnert mich daran, dass ich mein Herz zum Hüpfen zu bringen kann.

Februar
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Als ich meine Augen für das Thema "Herz" öffnete, war ich erstaunt, wie viele Herzmotive die Natur bietet. Hier die Pfeifenwinde in meinem Garten auf einem großen Rheinkiesel.

Text: "Ich habe Zeit für mich." Für Menschen, die mir wichtig sind, nehme ich mir Zeit, aber wann nehme ich Zeit für mich selbst, für meine eigenen Belange? Bestimmt 15 Jahre ist es her, dass ich an einem Zeitmanagement-Seminar teilnahm. Der Trainer dort empfahl, "Termine mit sich selbst" in den Kalender einzutragen, um im Alltagstrubel wirklich Freiraum für sich selbst zu finden. Vielleicht nehme ich mich wie ein Kind an der Hand und gehe bummeln? Ins Kino? Setze mich ins Café und schreibe Tagebuch? Mache eine Collage und stelle mir Fragen, wie ich mein Leben in diesem Jahr gestalten möchte?

März
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ein durchscheinendes, pergamentartiges blaues Papier zu einem Herz geformt und vor dem Himmel fotographiert.

Text: "Ich gestalte mein Leben wie es mir gefällt." Ich liebe diesen Text. Dabei habe ich nicht daran gedacht, die Welt zu verändern oder meine völlig auf den Kopf zu stellen und jetzt alles anders zu machen oder wie Pipi Langstrumpf ein völlig unabhängiges Leben zu führen. (Obwohl: Warum nicht, wenn es jemand so möchte?)

Es geht mir vielmehr darum, im Rahmen meiner Möglichkeiten gezielt zu schauen, was ich anders gestalten kann, so dass mir mein Leben (wieder) gefällt. Selbst wenn ein Mensch in einer Beziehung lebt, die seit Jahrzehnten besteht und man meint, es war schon immer so und es kann gar nicht anders sein: Es ist möglich, das Leben zu verändern. Man meint, dass es nicht geht. Oft aus gutem Grund:

Mir fällt dazu die erlernte Hilflosigkeit ein. Ein Beispiel aus dem Zirkus: Wie kann es sein, dass riesige kraftstrotzende Elefanten an klitzekleinen Pflöcken befestigt sind, die sie mit Leichtigkeit ausreißen könnten? Nun, als kleiner Elefant haben sie das probiert, es aber nicht geschafft, weil damals die Pflöcke wirklich fester waren als ihre Kraft. Irgendwann haben sie aufgegeben, sie haben gelernt, dass es keinen Erfolg bringt, sich befreien zu wollen. Dabei haben sie vergessen, dass sich inzwischen viel verändert hat, sie sind viel stärker und größer geworden, sie probieren es nur nicht mehr und glauben nicht mehr daran, dass es möglich ist, sich zu befreien.

So kann es auch uns Menschen gehen. Über die Jahre und Jahrzehnte, oft Generationen hat sich in Beziehungen (sei es innerhalb einer Partnerschaft, in Freundschaften, in der Familie oder im beruflichen Umfeld) ein bestimmtes Verhalten etabliert. Manches davon stört uns (inzwischen), doch weil es schon ewig so war, glauben wir nicht, dass es noch anders werden kann. Da wundert man sich dann, dass eine neue Mitarbeiterin durchsetzt, woran andere gar nicht mehr geglaubt haben. Oder die neue Freundin schafft beim Ex-Partner eine Verhaltensänderung, die einen zum Staunen bringt. Anteil, dass wir es nicht schafften, mag die erlernte Hilflosigkeit haben.

Manchmal passiert es auch, dass ich nur meine, andere haben etwas gegen meine Pläne. In Wirklichkeit habe ich gar nicht mit den betreffenden Personen darüber gesprochen, ob mein Vorurteil stimmt oder irgendwann haben wir uns mal gehörig missverstanden und ein falscher Eindruck bleibt zurück. Es ist wie der Witz mit dem älteren Ehepaar und den Brötchenhälften, wo jeder die Seite nimmt, von der er glaubt, der Partner mag sie nicht, dabei ist es die Seite, die der andere gerne essen möchte. Sie haben nur nie darüber gesprochen...

Vielleicht lohnt es sich, über meine Vorstellung vom Leben zu sprechen und zu schauen, ob davon nicht doch mehr zu verwirkichen ist als ich bisher dachte und nur kleine oder sogar keine Hürden da sind, wo ich in meinen Gedanken hohe Mauern baute.

Wie sieht ein Leben aus, das mir gefällt - und nicht denjenigen, die vielleicht mein Leben bestimmen.

Keine Frage: Es ist nicht leicht, solche Veränderungen herbei zu führen. Manchmal fällt es schon schwer, über eine Veränderung - gerade vor dem Hintergrund der erlernten Hilflosigkeit - nur nachzudenken, ohne sie gleich mit einer Handbewegung wieder wegzuwischen. Wir selbst entscheiden, ob wir uns vom Pflock befreien.

April
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ein Herz aus rostigem Eisen, das in einem Margeritenbusch in unserem Garten steckt.

Text: Freude oder Glück empfinden und ausleben, fällt mir leicht. Doch es gibt Gefühle, die sind schwer auszuhalten und zu akzeptieren: Scham und Neid zum Beispiel. Dem Gefühl der Trauer wirklich Raum geben, empfinde ich sehr schmerzhaft. Angst kann übermächtig sein, Wut will ich am liebsten wegdrücken oder runterschlucken.

Der Monat April erinnert mich daran, dass alle Gefühle, die ich empfinde, zu mir gehören und ihre Berechtigung haben. Auch wenn es in unserer Gesellschaft leichter ist, Freude als Trauer auszuleben und Wut eher akzeptiert wird als Neid. Jedes Gefühl ist ein Teil von mir. Ich möchte mich selbst annehmen und lieben wie ich bin. Dazu gehören alle Gefühle.

Gefühle tauchen nicht ohne Grund auf. Ich kann z.B. mit der Angst sprechen und so herausfinden, warum sie da ist und was sie mir mit auf den Weg geben will. Vielleicht ist das gar nicht so schrecklich, sondern sogar liebevoll und hilfreich?

Ich möchte meine Wut nicht "um des lieben Friedens Willen" hinunter schlucken oder in mich hinein "fressen". Die Folgen zeigen Waage oder Magenschmerzen an. Es heißt für mich also auch, zu äußern, was mir auf den Magen schlägt und zu akzeptieren, dass ich wütend sein und über meine Gefühle sprechen darf. Auch wenn ich es nicht auf Anhieb schaffe, den richtigen Ton zu finden. Übung macht die Meisterin - und mit den Lehrjahren werde ich besser lernen mit meiner Wut umzugehen und - eines Tages - wird es mir gelingen, mit sanften Worten über dieses Gefühl zu sprechen. Dann habe ich meine Meisterprüfung in dieser Kategorie bestanden!

Mai
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ein Herz aus Papier geformt. Das war eine ganz schön knifflige Aufgabe - ich wollte das Foto unbedingt haben und ich bin glücklich, dass es mir gelungen ist.

Text: "Ich habe Mut." Es gibt Situationen, da fällt es mir leicht, mutig zu sein. Ich gehe die entscheidenden Schritte nach vorne. Und in mindestens genau so vielen Situationen ist das nicht der Fall. Ich sitze wie ein Häschen vor der Schlange und bewege mich keinen Centimeter. Je länger ich sitzen bleibe, desto schwerer wird es, endlich loszulegen... 'Perfekt zögern' kann ich prima, immer dann, wenn ich vermeiden will, dass etwas schief läuft, dass ich etwas falsch mache, jemanden verletze... und ich verharre dort weiter und weiter... will alles perfekt machen - und mache gar nichts.

Schmiss ich jedoch - statt in Angst zu verharren - gleich alle Bedenken über Bord und machte "es" einfach, ohne über die Folgen nachzudenken, war ich erstaunt, wie leicht es ging und wie wenig schief lief.

Der Monat Mai möchte mich ermutigen, einen Schritt vorwärts zu gehen. UND dabei zu riskieren, dass etwas schief gehen kann, das Ergebnis nicht perfekt ist. Doch das ist besser, als nichts zu unternehmen. So empfinde ich es im Moment auf jeden Fall. Mal sehen, wie es mir im Mai ergeht.

Juni
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: An diesem Puzzle hatte ich große Freude, ein ganzer Haufen Blütenblätter meiner größten Gartenrose, in einer ihrer Schalen liegt wohlbehütet ein Blütenblatt des Geraniums oder Storchschnabels.

Text: "Ich glaube an die Weisheit meines Körpers." In Bezug auf das Foto überlege ich gerade, ob das Rosenblatt oder das Geraniumblatt Seele oder Körper darstellen. Ich kann mir beides vorstellen. Dass die Seele den Körper umhüllt oder auch der Körper die Seele.

Doch nun zum eigentlichen Text: Die Weisheit meines Körpers - was ich damit meine: Ich habe einige Situationen erlebt, in denen mein Körper mir zeigte, dass es so nicht weitergeht. Die schmerzhaftesten Erfahrungen waren der Brustkrebsverdacht im Jahr 2000, der Bandscheibenvorfall 2001/2002 und mein Burn-Out 2006/2007. In jedem der Fälle war es einfach schrecklich für mich als die Krankheit auftrat - heute, rückblickend waren es kostbare Weggabelungen, an denen ich wichtiges in meinem Leben verändert habe.

So möchte das Juni-Kalenderblatt mich an die Weisheit meines Körpers erinnern, ich glaube, er weiß genau, warum mich z.B. mein Übergewicht immer noch begleitet. Da ist so viel mehr, als ich sehe.

Juli
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ein ganzer Kasten frisch gekaufter Ölkreiden formen ein Herz.

Text: Erst wollte ich schreiben "Meine Liebe hat viele Farben.", aber es war mir noch wichtiger, es allgemeiner zu halten, um mehr einschließen zu können, also auch die Liebe, die mir selbst widerfährt oder die andere erleben. Bei den Regenbogenfarben des Bildes kommen mir gleich Assoziationen zum Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung, aber auch dem Symbol der internationalen Friedensbewegung PACE. Überall ist Liebe enthalten: Die Liebe zu Menschen, für Frieden, für Gleichberechtigung, die Liebe zu Tieren, zur Natur, zu Hobbies, zu Interessen... Auch die Liebe, die ich zu mir selbst empfinde, hat viele Farben, nicht immer ist sie rosarot, ganz oft trägt meine Selbstliebe traurige Farben. Auch die Liebe zu einem Menschen ist nicht immer gleich intensiv, mal ist die Intensität hoch und mal so schwach, dass ich kaum etwas erspüren kann. Die Liebe, die mir selbst von anderen widerfährt zeigt sich auch in unterschiedlicher Ausprägung. Ist sie so wie ich sie mir wünsche? Hat sie die "Farbe", die ich wirklich brauche? Wie ist die Liebe, die ich gebe? Kann ich wirklich die Liebe zeigen, die ich empfinde?

Der Monat Juli möchte meine Beobachtung für dieses Thema sensibilisieren und mich zum Nachdenken über die Liebe anregen.

August
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ein Herz aus Holz, das mein Onkel selbst gemacht und mir geschenkt hat, liegt weich auf einem Blütenmeer aus Hortensien, Dahlien, Rosen und Margeriten.

Text: "Ich lausche meinem Herzen."

Wirklich hinhören. Mir die Ruhe nehmen und eine kleine Auszeit in meinem Alltag und hören, was mir mein Herz zu sagen hat.


September
Foto: Die Idee, aus den Äpfeln unseres Gartens ein Herz zu formen, setzte ich spontan um. Es klappte leichter als ich dachte und machte mir einen Haufen Spaß! (Grundlage ist ein Kleiderbügel aus Draht, auf dem die Äpfel aufgereiht werden.)

Klick zum Wandkalender im Webshop Text: "Ich nehme mich an wie ich bin." Das "ich" habe ich durch eine andere Schrift hervor gehoben. Das habe ich auf jedem Kalenderblatt mit einem Wort so gemacht. Die Wörter in ihrer Gesamtheit geben ein Energiefeuerwerk ab.

Mich anzunehmen wie ich bin, puh, da muss ich erst mal durchatmen, so schwer fällt mir das. Es ist eine ganz wichtige Lernaufgabe für mein Leben, das zu tun. Nicht an mir herumzunörgeln, mich nicht unter Druck zu setzen, mich nicht lächerlich oder klein zu machen oder zu kritisieren. Nein, das alles nicht. Sondern mich wirklich anzunehmen und zu lieben wie ich bin. Mit meinen Fehlern, mit dem, was ich noch nicht kann, mit meinen Schattenseiten, denn die anzunehmen fällt mir besonders schwer.

Oktober
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Oh ja, das war eine Freude! An dem Nachmittag im September, als dieses Bild und auch das Apfelbild entstand, war ich so richtig in meinem Element. Ich stand etwas unter Zeitdruck, weil der Kalender fertig werden sollte. Und in solchen Momenten blühe ich so richtig zur Höchstform auf. Ich hatte zwar schon genügend Herzbilder, aber immer neue Ideen sprudelten aus mir heraus. Mir fielen die getrockneten Zweige der Clematis auf, ich band sie zu einem Herz und dann testete ich, wie die Blüten der hübschen lila-rosa Sommerblume darauf aussahen. Ergebnis: Super. Also plünderte ich den ganzen Bestand auf meiner Terrasse, um diesen schönen Kranz zu binden. In der späten Herbstsonne an meinem Weidenkorb befestigt kommt er so richtig zur Geltung. Ein Schmaus für meine Seele, meine Augen und das Kind in mir.

Text: "Ich verwirkliche meine Träume." Als ich Text und Bild am PC fertig hatte, stiegen mir Tränen in die Augen. So stimmig waren beide zusammen für mich. Das Kalenderblatt will mich daran erinnern, meine Träume nicht zu vergessen, sie nicht klein oder unmöglich zu reden, sondern immer wieder daran zu glauben, dass ihre Verwirklichung möglich ist. Ich will meinen Traum, einen Roman zu veröffentlichen und als Schriftstellerin zu leben, nicht wegschieben, nur weil ein Verlag gesagt hat, dass er meinen Roman nur mit Änderungen nimmt, die ich derzeit nicht vornehmen will. Solch eine Rückmeldung hat nichts mit der Möglichkeit zu tun, ob ich es schaffe, meine Träume zu verwirklichen. Unzählige Beispiele von Schriftstellern haben das bewiesen.

Bei meinem Buch "Ab 40 reif für den Traumjob" hörte ich des öfteren: "Sehen Sie das nicht zu sehr mit der rosa Brille?". Wenn alle Menschen sagen: "Das geht nicht! Das hat noch nie geklappt!" und ich empfinde, dass Dinge möglich sind, wenn ich daran glaube, dass Träume zu verwirklichen sind und ich stetig darauf hin arbeite, warum soll ich dann mit in dieses destruktie Horn blasen? Ja, dann will ich lieber diejenige sein, die die rosarote Brille trägt und Mut macht, die eigenen Träume zu verwirklichen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie kostbar es für mich ist, wenn mir jemand Mut macht, meine Träume zu verwirkichen und mit mir daran glaubt!

Wie viele Dinge wären auf dieser Welt nicht verändert worden, hätte es nicht Menschen mit Visionen und dem unzerbrechlichen Willen gegeben, sie zu verwirklichen?

 

Wo ich das Bild von meiner Lilo mit der rosaroten Brille sehe: Vielleicht sollte ich wirklich mit einer rosaroten Brille auftreten, wenn ich wieder Coaching und Workshops anbiete. Das gefällt mir und macht klar: Die Frau sieht's positiv, sie sieht die Chancen, sie ermutigt und ist sich - trotzdem - bewusst: Der Weg dorthin ist nicht immer rosarot und leicht.

November
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ist das nicht toll? Ein Herz aus Licht.

Text: "Ich wünsche mir was." Das kann ich in Bezug auf Weihnachten sehen, mir wirklich etwas zu wünschen, was mir wichtig ist. Die Krönung ist natürlich, wenn ich Menschen um mich herum habe, die bereit sind, mir diese Wünsche zu erfüllen. Oh, damit meine ich nicht teuere Dinge, sondern mir z.B. Zeit für den anderen nehmen, ihn in seinem Hobby zu unterstützen oder über meinen Schatten zu springen und vielleicht dem anderen etwas zu schenken, das mich Überwindung kostet, aber Freude bringt. Wenn ich keinen Menschen habe, den ich mich traue zu fragen, ob er mir meinen Wunsch erfüllt oder einfach keiner da ist, dann bleibt mir der wichtigste Mensch in meinem Leben, der mir zur Seite stehen kann: Ich selbst. Ich kann mir meine Wünsche erfüllen und mich ernst nehmen. Wenn mir mein Partner meinen Herzenswunsch nicht erfüllt, ein gemeinsames Wochenende nur zu zweit miteinander zu verbringen, dann habe ich immer noch die Möglichkeit, mir selbst diesen Wunsch zu erfüllen und alleine zu fahren oder jemand anderen mitzunehmen, der sich freut, mich zu begleiten.

Wie oft mache ich mir keine Gedanken darüber, was ich mir wünsche? Plopp, ist Weihnachten da und dann fällt mir nichts ein. Was ist es, das ich mir wünsche? Ganz egal, ob sich die Wünsche erfüllen - unabhängig davon, ob ich mir von jemand anderem etwas wünsche oder es ein Wunsch ist, den nur der Himmel erfüllen kann: Den Anfang bildet der Wunsch an sich.

Dezember
Klick zum Wandkalender im Webshop Foto: Ein Herz aus Hagebutten und Moos - auf unserer wunderschönen alten Holztruhe fotographiert.

Text: "Ich bin liebenswert." Ich finde diesen Text wunderschön und so passend zum Foto. Es gibt so viele Dinge, die mich liebenswert machen. Jede einzelne Hagebutte steht für eines dieser Dinge. Ganz egal, ob andere mir das Gefühl geben, dass ich liebenswert bin oder nicht. Ich weiß tief in meinem Herzen: Ich bin es.

Das ist er: Mein Wandkalender "Herzensangelegenheiten" 2011. Ich spüre eine große Liebe für diesen Kalender. Es war eine anstrengende Geburt und eine anstrengende Schwangerschaft. Das erste Mal ein neues Produkt anzubieten, erfordert viel Geduld und viele Arbeitsschritte. Doch diese Zeit war auch fruchtbar und vor allen Dingen Freude bringend. Einen ganzen Haufen Spaß hat es mir gemacht, die Herzensbilder zu entwerfen und fotographieren und mit stimmigen Texten zu einer Einheit zu gießen.

Jetzt bin ich stolz und glücklich, dass er da ist. Mein Herzensprojekt. Mein Baby 2011.

Klick zum Wandkalender im Webshop

Im Webshop können Sie ihn kaufen, ich versende ihn auch gerne direkt an Ihre Geschenkempfänger.

Im Geschäft meiner Blumenfreundin Petra können Sie ihn direkt kaufen: Blumen-Stil, Kirchweg 131, 50858 Köln

Anja Kolberg

Montag, 01 November, 2010

November 2010

Motiv November 2010 - Tischkalender - Klick zum Shop - Tischkalender 2011

Ich liebe das Feuer des November-Blattes auf dem Tischkalender. Aufgenommen habe ich das Foto mit langer Belichtungszeit vor unserem Kaminofen. Seine ganze Leucht-Kraft entfaltet das Bild besonders als Desktop-Motiv.

Was fällt mir zum Motto für diesen Monat: "Ich sage, was ich wirklich will." ein?

Zu sagen, was ich wirklich will, setzt voraus, dass ich weiß, was ich wirklich will. Zu schnell habe ich irgendetwas gesagt, im üblichen Trott verhaftet, ohne darüber nachzudenken: Will ich das wirklich? Oder ist es das, was ich immer so gemacht habe? Was die anderen von mir erwarten? Was die Gesellschaft von mir erwartet? Manchmal weiß ich auch, was ich wirklich will, es ist aber schwer, es zu sagen.

Ein Beispiel: Wenn ich am liebsten einen guten Job ablehnen will, der mehr Verantwortung, mehr Geld, mehr Ansehen bedeutet. Erfahren Andere davon, haben sie dafür schnell kein Verständnis, wie kann man "in der heutigen Zeit...", "da muss man doch froh sein...". Jobs lehnt man nicht ab, die nimmt man an. Bei solchen Meinungen spielt auch die momentan scheinbar rosige Arbeitsmarktsituation keine Rolle.
Wenn ich jedoch in mir nicht den Wunsch verspüre, diesen Job anzunehmen, sondern eher Ablehnung spüre, ich die zusätzliche Verantwortung, den Stress nicht möchte, dann kann mich dieser Wunsch ganz schön ins Schwitzen bringen. Soll ich sagen, was ich wirklich will? Wie werden die anderen reagieren? Will ich mir wirklich diese Gesichter anschauen und die Vorwürfe anhören?

Dieses Kalenderblatt möchte den Betrachter, die Betrachterin darin ermutigen, zu sagen, was sie wirklich wollen.

Kein anderer Mensch kann wissen wie ich fühle, warum ich mich so entschieden habe, warum ich etwas sage oder auch nicht, weil nur ich selbst in meiner Geschichte stecke, meine Erfahrungen gemacht habe. Es sei denn, er interessiert sich wirklich für mich, fragt nach und hört mir zu, dann wird mein Gesprächspartner mich vielleicht verstehen und fühlen, was ich fühle.

Ich entscheide mein Leben. Es ist meine Lebenszeit, mein Streß, es sind meine Gefühle, meine Freude oder auch meine Unlust, mit der ich zu kämpfen habe, kein anderer.

Wie ich herausfinde, was ich wirklich will? Als ich noch Workshops gegeben habe, war das Thema vom Workshop "Innere Stimme" und auch im Berufsworkshop spielte es eine Hauptrolle. Wenn ich auf mich selbst höre, meine Bedürfnisse, mein Herz, meine Stimmungen, dann komme ich dem immer näher, was ich wirklich will.

Ein guter Spiegel finde ich ist die Mimik: Wenn mir jemand erzählt, welche Pläne er hat und welche möglichen Entscheidungen er in Erwägung zieht, kann ich an der Mimik seines Gesichts ablesen, was er wirklich will, auch wenn er sich das nicht eingestehen will/kann/darf. Bei dem, was der Andere will, leuchten die Augen, lächelt der Mund, sprühen Funken in der Stimme. Bei dem, was er meint, zu "müssen", wird das Gesicht ernst, Falten auf der Stirn, die Augen schauen eher nach unten, ein trauriges, nachdenkliches, ernstes Gesicht. Der Körper ist so ehrlich zu uns, deswegen mag ich ihn, wenn seine Antworten auch oft unbequem sind, weil er auch schon mal mit Schmerzen den Weg zeigt...

Ganz herzliche Grüße aus Köln
und einen wunderbaren November

Ihre Anja Kolberg

PS: Wenn der Tischkalender im nächsten Jahr auch auf Ihren Tisch stehen soll, hier im Webshop können Sie ihn kaufen.

Donnerstag, 28 Oktober, 2010

Tischkalender 2011: Ich trau mich was

Tischkalender 2011: Ich trau mich was

Hier stelle ich den Tischkalender 2011 ausführlich vor und die Impulse, die ich bei der Konzeption hatte. Doch bei jeder Betrachterin, jedem Betrachter, lösen die Bilder und Texte eigene Assoziationen - bezogen auf das eigene Leben aus.

Kommen Sie mit auf eine Reise und erfahren Sie, wie der Tischkalender Sie auf Ihrem Weg durch das kommende Jahr begleiten möchte:

Januar
Januar 2011 

Das Foto entstand im Winter 2010 an Dänemarks Nordseeküste im "Land des Lichts". Besonders am Abend nach Sonnenuntergang verströmt das Licht dort eine besondere Atmosphäre. Diese Zeit nennt sich auch "die blaue Stunde". Viele Künstler haben sich dort oben niedergelassen, um die besondere Stimmung in ihre Kunstwerke einfließen zu lassen.

"Ich trau mich was", ist eine Einladung, etwas zu wagen, was ich in meinem Leben erleben möchte, wie ich sein möchte. Zu mir stehen, zu meinen Wünschen, Träumen, Ideen, Gedanken, Meinungen. Kurz: Mich trauen, ich selbst zu sein.

Februar
Februar 2011

Foto: Die Buddha-Statue steht in unserem Garten, ihr Gesicht und ihre Körperhaltung symbolisieren für mich Entspannung, Stille und Gelassenheit.

Ich finde es immer wieder eine Herausforderung, im Alltag inne zu halten und mich daran zu erinnern, mir selbst zuzuhören: Was will ich? Was brauche ich? Möchte ich "ja" sagen auf eine Einladung oder lieber zu Hause bleiben? Was sagt mein Inneres zu den Fragen, die mir im Alltag begegnen?

März
März 2011

Was ist meine weiche Seite? Wo bin ich hart gegen mich selbst oder gegen andere? Wo wäre es hilfreich, weicher zu werden? Für Frauen ist die weiche Seite vielleicht ihre Weiblichkeit zu zeigen oder für Männer vielleicht ihre Gefühle zu zeigen... Ist es wichtig für mich, meine weiche Seite zu schützen oder ein zuviel oder zuwenig ins Gleichgewicht zu bringen?

Das Foto zeigt einen Frühlingsblüher, den ich im Botanischen Garten in Bonn fotographiert habe: Küchenschelle oder Pulsatilla. Ich mag diese Heilpflanze sehr, auch auf der Postkarte Nr. 06035 spielt sie die Hauptrolle. Laut dem Buch für Blütenessenzen steht sie für innere Sicherheit und unterstützt uns, mit uns selbst eins zu sein. Auf einer Webseite für Blütenessenzen steht zu Pulsatilla: "Hilft seine weichen Seiten bewahren zu können, indem man auch bewußt Grenzen setzen kann; wenn man durch zu große Nachgiebigkeit und den daraus folgenden Erfahrungen verhärtet."

April

Dem Satz: "Ich mache mich unabhängig", galt bei der Kalenderkonzeption meine besondere Aufmerksamkeit. Mir war sehr wichtig, dass er darin seinen Platz fand. Erst ganz zum Schluss entstand wie von selbst ein stimmiges Puzzle zwischen dem Satz und diesem Foto, aufgenommen im Kölner Stadtwald.

Abhängigkeiten können sich durch vieles zeigen: Ich kann mich zum Beispiel abhängig machen von den Stimmungen, den Entscheidungen, dem Handeln oder Nicht-Handeln, den Wünschen und Zielen, dem Tagesablauf anderer Menschen. Dabei geht es nicht um die Situation Mutter-Kind, sondern um Erwachsene und ihr Verhalten.

Erstes Beispiel: Der Mensch, mit dem ich meine Zeit verbringe, hat schlechte Laune. Abhängiges Verhalten: Ich überlege, was ich falsch gemacht habe, dass er schlechte Laune hat, vielleicht bekomme ich selbst schlechte Laune. Unabhängiges Verhalten: Ich lasse dem anderen seine Stimmung und beziehe mich nicht darauf, sondern kümmere mich um mein eigenes Wohlbefinden.

Zweites Beispiel: Mein Mann hatte in unserem letzten Dänemarkurlaub Null Bock auf Bummeln. Abhängiges Verhalten: Ich bleibe auch "zu Hause", weil ich alles mit ihm erleben will. Unabhängiges Verhalten: Ich lasse ihm die Freude zu Hause zu sein und kümmere mich um mich selbst. Ich gehe mit all der Zeit und Muße, die ich dafür haben möchte, bummeln. Ich kann Ihnen sagen: Meine Laune war danach wie beschwingt - und daran hatte auch mein Mann seine Freude!

Mai

Diese Stiefmütterchen verzauberten mich im Garten meiner Familie im Bergischen. Unabhängig von Beetgrenzen säen sie sich selbst aus und siedeln sich dort an, wo die Bedingungen stimmen. Zum Beispiel zwischen den Ziegelsteinen auf dem Gartenweg. (Übrigens steht das wilde Stiefmütterchen, also eine Schwester des oben abgebildeten, bei den Blütenessenzen für Unabhängigkeit und Selbstständigkeit. Ich freue mich, dass es - unbewusst - zum Text passt.)

Wo spüre ich Grenzen, die mich einengen? Möchte ich mich davon befreien? Habe ich schon eine Idee wie? Wohin soll es gehen?

Juni
Juni 2011

Oh, das Bild gefällt mir besonders gut. Unsere Nachbarin hatte auf ihrem brach liegenden Grundstück als Versuch den Inhalt einiger Samentütchen verstreut. Das Ergebnis war fantastisch! Verschiedene Sorten Mohn und Rittersporn blüten mehrere Wochen um die Wette und zogen unzählige Bienen an. Jeder, der am Zaun vorbei ging, erfreute sich an dieser Blütenpracht.

Für mich bedeutet eine Türe zu öffnen, etwas auszuprobieren, etwas zu wagen, bei dem ich nicht sicher weiß, was geschieht. Es kann bedeuten, eine innere Türe zu öffnen - oder auch eine wirkliche Türe in meinem Leben.

Gibt es einen Raum in meiner Wohnung, meinem Haus, meinem Büroräumen... den ich nicht betrete? Wofür steht er?

Welche inneren Räume gibt es, an denen ich immer wieder "vorbei laufe"? Mit inneren Räumen, inneren Türen meine ich Themen, die für mein Leben wichtig sind. Ich möchte zum Beispiel den Raum meiner Kreativität viel mehr nutzen, meine Lust zu Schreiben. Ich sehe noch viele weitere Türen und dahinter liegende Themen, die ich noch nicht oder zu wenig angepackt habe. Bei manchen weiß ich, was sich dahinter verbirgt, bei anderen weiß ich es nicht. Es ist so aufregend und spannend wie ein Haus, das ich zum ersten Mal betrete und nach Herzenslust durch die Räume schlendern kann.

Gibt es da eine Türe, vor der ich immer andächtig stehen bleibe, vielleicht vorsichtig horche, was sich dahinter verbirgt und ich traue mich nicht, sie zu öffnen? Vielleicht kann der Monat Juni Mut machen, diese Türe einmal zu öffnen und dann von einem solch wunderbaren Blütenfeld überrascht zu werden. Wenn mir der Raum hinter der Türe nicht gefällt, kann ich sie ja wieder schließen. Der Versuch alleine zählt.

Juli
Kick zum Tischkalender

Die Rose Leonardo da Vinci verzaubert mich in den Sommermonaten mit ihrer Farbe, Blütenform und Duft. Auf diesem Bild zeigt sie ihre wundervoll gefüllte Blüte.

So wie die Rose vorsichtig ihr Inneres preis gibt, habe auch ich die Möglichkeit, mein wirkliches Ich zu zeigen, das ich manchmal aus Angst verberge. Meine zarte und meine schöne Seite, aber auch die Stacheln, die ich trage. Sie gehören wie die bezaubernde und betörende Seite zu jedem Menschen dazu.

Der Juli lädt jedoch nicht nur dazu ein, mein Inneres zu zeigen, sondern auch mein Äußeres. Zu meiner Figur stehen, meinen Haaren, meinen Falten, meiner Größe, vielleicht einem Handicap, meinen Rundungen oder zu meiner schmalen Seite. Mich zu mögen wie ich bin - ein liebenswerter und interessanter Mensch und nicht ein Abziehbild perfekter Medienfiguren.

August
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Das wird für mich - zumindest aus heutiger Sicht betrachtet - der herausforderndste Monat. Ich bin gerne freundlich, ecke nicht gerne an, bereite andern ungerne Sorgen oder unangenehme Gefühle. Doch wenn ich zu mir selbst stehen und meine Bedürfnisse respektieren will, muss ich lernen unbequem zu sein. Wenn ich immer getan habe, was andere von mir wünschen und wollen, wird es - für alle - unbequem, wenn ich auf einmal "Nein" sage oder meine Meinung äußere. Ich habe also bisher nicht gelernt damit umzugehen, wenn andere wegen mir traurig sind oder vielleicht sogar wütend und enttäuscht. Der Monat August will mich daran erinnern, dass ich es lernen kann, unbequem zu sein. Von mal zu mal fällt es mir leichter und den anderen auch. Sie lernen mich von einer anderen Seite kennen und merken, dass auch ich Konturen habe.

Der Schopflavendel auf dem Foto hat einen himmlischen Duft im Sommer verbreitet. Im Hintergrund zeichnen sich Rosen und Hortensien ab. Lavendel fördert die Aufnahmebereitschaft für Neues, in dem er Klärung, Ruhe und Nervenstärke bringt. Was für eine hilfreiche Begleitung zum manchmal sicher anstrengenden Motto.

September
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Diese Clematis blüht zweimal im Jahr, einmal im Frühling und nochmals im September. Mit ein bischen Unterstützung klettert sie an Bäumen empor und verschönert so kahle Stämme. Übrigens hilft Clematis als Bachblüte, wach, aufmerksam und konzentriert zu sein.

Der Monat September möchte darin bestärken, mir selbst, meinen Gefühlen und Empfindungen zu vertrauen. Es kann sein, dass andere Menschen diese Signale, die ich wahrnehme, gar nicht erkennen, sei es die Krankheit eines Tieres, ein komisches Fahrgeräusch im Auto, der Impuls, dass etwas Komisches geschieht oder das Gefühl, mein Gegenüber trägt eine Last auf seinen Schultern, bestreitet das jedoch. Unabhängig von der Reaktion der Anderen, ihren Meinungen und dem, was real geschieht, vertraue ich meiner Wahrnehmung, stehe zu mir und meinem Gefühl.

Oktober
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Dieser Fliegenpilz in der warmen Herbstsonne war der Glücksfund während meinem Fotospaziergang durch den Bergischen Wald. Genau in dem Moment, wo wir dort waren, schien die Sonne durch die Bäume und strahlte diesen Pilz wie auf einem Präsentierteller an.

Der Fliegenpilz steht für mich für etwas Besonderes, ein bischen gefährlich vielleicht, obwohl auch unter bestimmten Umständen genießbar. Ein Blickfang. Der Monat Oktober macht Mut, zu meiner Andersartigkeit zu stehen. Vielleicht habe ich gar keine Lust, mit der breiten Masse zu schwimmen, sondern ich möchte meinen eigenen Weg wählen? Anders gekleidet sein, die Haare anders tragen, eine andere Meinung haben... und zu erleben, dass ich geliebt bin, auch - oder obwohl ich anders bin.

November
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Foto aus unserem Garten: Ist der von Raureif überzogene Stempel der Echinazea nicht wunderschön? Ich liebe die kühle Stimmung des Bildes, die so sehr in diesen Monat und seine besondere Schönheit passt.

Ein Satz begleitet mich seit einigen Jahren: "Man muss dem Anderen auch sein Schicksal lassen können." Wenn ich mir um einen erwachsenen, mündigen Menschen, der mir am Herzen liegt, Sorgen mache, weil er z.B. Dinge tut, die mir Angst machen oder die im allgemeinen als gesundheitsschädlich gelten, dann ist das eine emotional anstrengende Situation. Doch geben mir meine Sorgen das Recht, für ihn Verantwortung zu übernehmen und sein Leben zu bestimmen, nur weil es dann läuft, wie ich es für richtig empfinde und es mir dann vielleicht besser geht? Für mich bedeutet dieser Satz, dem anderen seine Selbstverantwortung zu lassen und zu vertrauen, dass er sein Leben in SEINEM Sinne lebt. Denn darauf kommt es an, nicht auf das, was ich meine, sei richtig. Ich habe die Aufgabe, mich um mein Leben zu kümmern. Das Zitat ermutigt mich, in solchen Situationen los zu lassen und mich auf mich selbst zu besinnen. Oh, das fällt mir nicht leicht.

Dezember
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Bei dem Foto hatte ich einen Spaß! Schon lange faszinieren mich Steinstapel, so gerne wollte ich einen im Kalender haben. Erst dachte ich: Das schaffe ich gar nicht selbst zu machen, viel zu kompliziert und dann habe ich es einfach probiert... Der Stapel ist einige Male zusammengekracht, denn wie Sie sehen, sind die Steine nicht nur flach, sondern ziemlich rund und unregelmäßig. Es sollte wenn schon, dann schön und besonders aussehen. Beim sechsten oder siebten Mal klappte es dann. *HÜPF* Das war ein so tolles Gefühl. Ich liebe die beruhigende Wirkung dieses Turmes, die Farben und Formen der Steine. Hmmm. Schön!

Manchmal habe ich das Gefühl, ich komme nicht vorwärts auf meinem Lebensweg. Stillstand. Doch wie ich in meinem Blogbeitrag im Mai 2009 berichtete: Gefühlter Stillstand muss nicht wirklich "nicht weiter kommen" bedeuten. Es kann Festigung bedeuten, zu mir finden, sicherer werden, mein Gleichgewicht finden. Und vielleicht komme ich viel weiter auf meinem Weg, wenn ich es wage, langsam zu gehen und stehen zu bleiben. Ruhe finden und zu mir kommen in einem hektischen Monat wie der Dezember es oft ist.

Das ist er, der Tischkalender 2011.
Desktopmotive/Wallpaper
Parallel zum Tischkalender biete ich diese Bilder als Desktopmotive an. Ich möchte diesen morgendlichen Willkommensgruß auf meinem PC nicht mehr missen, vor allem die Größe und die Leuchtkraft der Motive sind ein Seelen- und Augenschmaus.

Anja Kolberg

Montag, 02 August, 2010

August-Impression

 

So schaut ab heute mein Desktop aus: Es ist August und heute früh war es an der Zeit, sowohl das Desktopmotiv als auch das Kalenderblatt des Tischkalenders 2010 "Ich mache mich glücklich" zu wechseln. Es gefällt mir sehr, was ich sehe: Luft, blauer Himmel, Strand, Meer. Durchatmen!

Aufgenommen habe ich das Motiv an der dänischen Nordseeküste, unserem favoristieren Urlaubsziel. Die Gegend auf dem Foto heißt "Bjerregard", das liegt auf der schmalen Landzunge zwischen dem Ringköbing Fjord und dem Meer.

Der Text lautet: "Ich genieße diesen Moment."

Für mich ist dies eine Einladung, mit meinen Gedanken in der Gegenwart zu sein. Nicht daran zu denken, was morgen los ist oder nächste Woche. Wo der nächst Urlaub hingehen könnte oder wie ich es schaffe, endlich wieder mit dem Schreiben eines Buches anzufangen. Mich auch mit meinen Gedanken nicht in die Vergangenheit zu flüchten, nicht über Erfahrungen nachzudenken, über Erlebnisse, was auch immer.

In der Gegenwart sein, bedeutet für mich: In mich hineinhorchen und gucken, wie es mir geht. Stimmung. Körper. Mich strecken, weil der Nacken schmerzt.

Meine Umgebung wahrnehmen: Licht. Farben. Ausblick. Geräusche. Düfte. Temperatur.

Genießen, was ich sehe. Mir zum Beispiel den neu gepflanzten Lavendel im Blumenkasten vor meinem Bürofenster genau anschauen. Die Nase reinhalten. Über die Blätter streichen, jetzt hat meine Hand für einige Momente seinen Duft aufgenommen. Oder Passanten beobachten wie sie miteinander umgehen, wie sie sich bewegen. In dem Himmel schauen und diese wunderschönen Schwärme der Mauersegler beobachten, die mich diesen Sommer verwöhnen.

Diesen einen Moment genießen, in dem ich mich jetzt befinde.

Kraft tanken. Pause machen.

Immer wieder werde ich diesen Monat daran erinnert.

Ich wünsche Ihnen einen schönen August

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 und auch die Desktopmotive im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Freitag, 02 Juli, 2010

Tischkalender 2010: Juli

 

Das Foto lässt den Blick über die zarten roten Blütenblätter in das Innere einer Mohnblüte zu, wo der Stempel und die Staubgefäße wie mit dunkellilafarbenem Samt überzogen sind. Aufgenommen habe ich das Foto in Nachbars Vorgarten, bei mir selbst will der türkische Mohn (Papaver orientale) nicht im Garten wohnen. Wie gut, dass es noch andere Gärten gibt, wo sich die Staude pudelwohl fühlt.

"Ich beschütze mich und stehe zu mir", dieser Satz begleitet mich die 31 Julitage diesen Jahres. Vielleicht werde ich im Laufe des Monats erst begreifen, was diese Worte in ihrer Ganzheit für mich bedeuten. Heute sehe ich vor allen Dingen den erwachsenen, liebevollen Anteil in mir, der schützend die Hand um mich legt, der mit einem Arm abwehrt, was mir nicht gut tut und mir durch seine Aufmerksamkeit Halt und Sicherheit schenkt. Ein schönes Gefühl.

Nicht andere Menschen haben die Aufgabe, mich zu beschützen - ich, jeder Erwachsene hat die Aufgabe, dies zu tun und gut für sich selbst zu sorgen. Ich lasse nicht zu, dass mich andere verletzen: Ich kann 'Stopp' sagen und 'Nein'. Vor allen Dingen kann ich auch 'Ja' sagen zu all den Dingen, Gedanken, Erlebnissen, Menschen, Tieren, Erfahrungen, die ich in meine innere Mohnblüte einladen will. In mein inneres Wohnzimmer.

Diese Waage zwischen Ja und Nein, das feine Erspüren, was ich will und was nicht, was mir gut tut und was nicht (mehr), dies auch anderen mitzuteilen und zum Beispiel im Moment eines neuen oder schwierigen "Nein" zu mir zu stehen, daran werde ich in diesem Monat durch das Kalenderblatt erinnert. Auch meine eigene Meinung zu hören und mich dafür nicht in Frage zu stellen oder zu kritisieren, sondern zu sagen: "Aha, so bin ich also. Das ist gut. Ich darf anders sein als alle anderen Menschen auf dieser Welt."

Gerade, wenn es mir so häufig nicht gelungen ist, mich zu schützen und zu mir zu stehen: Es kann von einem Tag auf den anderen und von einem Moment zum nächsten etwas völlig Neues in mir entstehen. Neue Gedanken. Veränderung. Schutz. Wagemut. Zuversicht. Sicherheit. Ich kann es immer wieder von Neuem wagen, Grenzen zu ziehen und sie zu verschieben, wo es notwendig ist. Genau immer so wie es dann für mich stimmig ist.

Jeden Tag gehe ich einen Schritt mehr auf ein gesundes Gleichgewicht in mir zu.

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Dienstag, 01 Juni, 2010

Juni-Zeit

Einer der schööönsten Gartenmonate hat heute begonnen. Die Rosen stehen in den Startlöchern, die Lavendelknospen recken sich in die Höhe, die Clematis rankt unermüdlich am Kirschbaum und zwischen den Rosen nach oben und wartet ebenso wie die Iris auf ihre Juniblüte. Der Frauenmantel zeigt schon seinen hellgrünen Flor und wartet darauf, die Rosen in ihrer Blüte zu begleiten.

Auf dem Blatt des Tischkalenders 2010 "Ich mache mich glücklich" - dessen nächste Ausgabe Sie im Herbst für 2011 hier wieder erwerben können - bezaubert die Blüte einer rosaroten Pflingstrose. Ich liebe diese Duftwunder sehr. In meinem Garten darf ich mich auf zwei Blüten in diesem Jahr freuen. Aufgenommen habe ich das Innere der Pfingstrose im grünen Reich meiner Freundin Barbara, wo mindestens zehn unterschiedliche Pfingstrosenbüsche von weiß, hellgelb, hellrosa bis dunkelrosa, gefüllt und ungefüllt um die Wette strahlen. Wirklich ein Traum!

Das Zitat für Juni lautet: "Ich erlaube mir unperfekt zu sein."

Perfekt sein ist für mich ein Synonym für alles richtig machen, nicht anecken, mich so verhalten, dass ich von möglichst vielen Menschen gemocht werde. Diese Annahme kann allerdings zu ziemlichem Stress führen. Dann, wenn ich mich selbst aufgebe, nur um anderen gefallen zu wollen. Beispiel: Wenn mich jemand um einen Gefallen bittet, und obwohl ich keine Lust habe oder es nicht machen möchte, 'ja' sage, aus Angst, der andere mag mich nicht mehr, wenn ich 'nein' sage. Es ist jedoch ein Trugschluss, dass mich andere nur mögen, wenn ich alles für den anderen tue, nur damit er glücklich wird. Erst mal weiß ich gar nicht, ob das den anderen wirklich glücklich macht und zweitens: Ist es gesund, wenn ich mich unglücklich machen muss, damit andere glücklich sein können? Da schüttle ich ganz doll den Kopf!

Wer mich wirklich liebt, der versteht oder respektiert mein 'nein'. Wer mich wirklich mag, der freut sich, wenn ich mich so zeige wie ich bin, auch wenn das bedeutet, dass ich anderer Meinung bin, keine Lust habe, etwas zu tun, was der andere sich wünscht, wenn ich Fehler mache, wenn ich Verabredungen absage - obwohl ich zuerst wollte...

Im Monat Juni will ich mir ganz bewusst erlauben, Fehler zu machen, unperfekt zu sein - und damit ganz besonders ich selbst.

Anja Kolberg

Montag, 03 Mai, 2010

Mai 2010

 

Das neue Blatt des Tischkalender 2010 zeigt eine herrlich blaue Kornblume vor sattgrünem Hintergrund. Durch den Regen der letzten zwei Tage ist das Grün draußen wie explodiert. Das Dankeschön der Natur für den heißersehnten Regen. Wochenlang kam kaum ein Tropfen vom Himmel. Das Foto entstand im Garten meiner Großmutter im Bergischen Land.

Der Text auf dem Kalenderblatt: "Ich lasse sein, was mir nicht gut tut."

Manchmal meine ich, ich müsste etwas tun, obwohl es mir nicht gut tut. Ich kann mich von dieser Last befreien und gut für mich sorgen, in dem ich sein lasse, was mir nicht gut tut.

Warum sich das lohnt? Ich lebe gesünder, ich achte auf mich und meine Bedürfnisse, ich sorge gut für mich. Meine Seele singt und mein Herz lacht.

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 im Webshop kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Donnerstag, 08 April, 2010

April: Verständnis

Von Januar bis April wurden die Blätter des Tischkalenders immer farbenfroher, das war ohne Absicht und freut mich jetzt um so mehr, denn das Aprilbild ist so ein fröhlich bunter Augenschmaus - ähnlich wie die Natur mehr und mehr ihre Farben entfaltet.

 

Auch als Hintergrundbild für meinen Computer ("Wallpaper") entwickelt es so eine Strahlkraft, ich spüre wie mir diese Fröhlichkeit gut tut.

Der Text über dem Tulpenstrauß: "Ich habe Verständnis für mich selbst." Wie oft bin ich unzufrieden mit mir, weil ich etwas nicht so geschafft habe, wie es in meiner Vorstellung möglich gewesen wäre? Wie oft setze ich mein Inneres unter Druck, jetzt müsse ich doch endlich wissen was ich will - dabei ist mein Inneres noch längst nicht soweit? Es sind die Momente, wo ich von mir erwarte etwas zu sein oder ein bestimmtes Verhalten zu zeigen, was gar nicht mir selbst entspricht oder nicht mehr entspricht. Und in solchen Momenten lädt der April ein, inne zu halten, den inneren Gesprächen zu lauschen und mich zu fragen, warum ich so handle oder nicht handle.

So mache ich einen Schritt auf mich selbst zu, lerne mich besser kennen und entwickle Verständnis für mich selbst. Ich lerne, mich selbst mehr zu lieben. Liebevoll mit mir umzugehen, statt hart und unnachgiebig. Das ist der Anbeginn vom Glück.

Anja Kolberg

PS: Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" ist ausverkauft. Im Herbst können Sie den neuen Kalender für 2011 hier kaufen. Wenn Sie automatisch darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich in den Newsletter ein.

Montag, 01 März, 2010

März: Zeit für's Glück (?)

 

So ein schönes Kalenderblatt, das Lust auf Frühling macht, Lust auf's Leben und seine Möglichkeiten. Dazu noch der Spruch: 'Ich mache mich glücklich.'

Als ich heute früh das neue Blatt erblickte, wollte ich es am liebsten gleich wieder wegpacken. Zuviel des Guten für mich heute. Seit Tagen quält mich eine Erkältung, an ruhige Nächte nicht zu denken, dazu noch Minus Windangst, die diese Nacht zusätzlich fürs Wachbleiben sorgte. Dann noch Bauchweh und trübe Stimmung. Ist fast nicht zu toppen. Heute früh bekam ich von einem Bekannten, der von mir gehört hatte, dass es mir nicht gut geht, den lockeren Spruch gedrückt: 'Wir sollten dann mal in die Krankenhäuser fahren. Wenn man die Leute sieht, die sind noch viel schlechter dran, da geht es uns doch gut.' Worauf ich ehrlich sagte: 'Das wollte ich jetzt nicht hören und es hilft mir auch nicht weiter, eher geht es mir jetzt noch schlechter.' Eine andere Kundin, die zuhörte, grinste. 'Was mir wirklich geholfen hätte, wäre ein 'Oh, Erklältung, das ist aber doof' - also eine Portion Mitleid. Die würde mir helfen.' Darauf hin kam von ihm ein lang gezogenes 'Oooooh' und schwups, ging es mir schon ein bischen besser. Geht doch! Ich fühlte mich ernst genommen.

Als ich heute mittag wieder aufs Kalenderblatt schaute und wegen meiner immer noch bedrückten - Ich-bin-krank-und-es-will-gar-nicht-besser-werden-Stimmung das Blatt wieder gegen den Februar tauschen wollte, fiel mir Hühnersuppe ein. Das wär was. Hühnersuppe ist gut bei Erkältung. Als auf in den Laden, Zutaten gekauft, geschnippelt, alles in einen großen Topf. Der kocht jetzt unten vor sich hin und duftet himmlisch. Damit geht es mir jetzt schon ein riesen Stück besser.

... vielleicht ist die Hühnersuppe ja auch gut für meine Seele und ich mache mich so heute zumindest ein kleines bischen glücklich...

Anja Kolberg

Montag, 01 Februar, 2010

Willkommen Februar

 

Langsam entfaltet sich die Rolle des Farnblattes. Mir wird warm ums Herz bei dem grünen Hintergrund. Ich liebe diese Farbe.

Der Text des Februarblattes vom Tischkalender 2010*: "Ich gebe mir die Zeit, die ich brauche."

Als ich den Satz gestern las, dachte ich nur: Oh ja. Das passt.

Mir selbst die Zeit geben, die ich brauche und nicht die Zeit, die ich mir geben will: Dazwischen liegen Welten. Geben will ich mir meist wenig Zeit. Schnell, schnell soll es gehen, vorwärts, vorwärts auf meinem Weg. Meine Seele mit ihren unterschiedlichen Anteilen ist anderer Meinung. Sie braucht Zeit. Zeit, sich zu entwickeln. Zeit, mitzukommen oder auch nachzukommen in dieser Schnelllebigkeit, dich mich umgibt. Zeit, zu begreifen. Zeit, zu verstehen, warum die Dinge sind wie sie sind. Zeit, um mir klar zu werden, was ich wirklich will und was ich nicht mehr will. Die Feinheiten wahrnehmen, die mir wichtig sind. Und dies vor allen Dingen von dem zu unterscheiden, was die anderen wollen, was die Allgemeinheit für richtig hält, was 'man' tut und was nicht. Was will ICH?

Seelenzeit unterscheidet sich von der Zeit auf der Uhr, von der Zeit in To-Do-Listen und von der Zeit in den Plänen, die mein Kopf so entwirft. Meine Gedanken, meine Phantasie kann in Sekundenbruchteilen am Ziel sein, Hürden überwinden, tausend Schritte voraus hüpfen.

Doch der Rest von mir: Körper und Seele funktionieren nach einer anderen Zeit. Und die Zeit werde ich mir heute und diesen Monat ganz bewusst nehmen und geben. Die Zeit, die ich brauche. Die Zeit, die alle Anteile meiner Selbst brauchen, um anzukommen. Mit Geduld will ich warten, bis das innere Kind, mein Körper, mein Trotz, meine Angst, meine Zweiflerin - alle Anteile, soweit sind. Zwischenzeitlich werde ich mich wohl oft an den Januar erinnern und mir verzeihen, dass es nicht so schnell geht, wie ich will oder es von mir erwarte.

Einen ersten Schritt mit diesem Gedanken bin ich heute früh schon gegangen. Ich habe mich für die Zeit entschieden, die mein Inneres brauchte, um einen Termin in der Stadt wahrzunehmen. Weil es hier in Köln so geschneit hat und ich kein gutes Gefühl für eine Fahrt mit dem Auto hatte (obwohl ich im Schnee-verwöhnten Bergischen Land aufgewachsen bin und mir das 'eigentlich' nichts ausmacht), habe ich mich dagegen entschieden, diesen Blogbeitrag zum Februaranfang heute früh noch vor dem Termin zu schreiben, sondern habe die Zeit in die Hand genommen und bin statt dessen mit der Bahn gefahren. Das hat mir richtig gut getan: Mein Gefühl ernst nehmen, die Dinge in die richtige Reihenfolge bringen. Mich nicht klein machen mit dem Gedanken: 'Jetzt stell dich doch nicht so an. Das Fahren im Schnee macht dir doch sonst nichts aus. Das hast du schon so oft gemacht.' Sondern mich selbst ernst nehmen. Ich bin echt stolz auf mich.

Anja Kolberg

PS: Mein Gesicht ist endlich nicht mehr so grün wie der Hintergrund. Langsam verschwindet die Magen-Darm-Erkrankung. Eine wahnsinns Reinigung von innen!

* Der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" konnte bis Mitte Januar über meinen Webshop bezogen werden. Alle Kalender 2010 sind verkauft. Hier im Blog schreibe ich jeden Monatsanfang etwas zum nächsten Kalenderblatt.

Dienstag, 19 Januar, 2010

Ausverkauft!

Alle Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" sind verkauft. Ich freue mich sehr.

Jetzt nimmt sich der Webshop eine verdiente Pause und ich hüpfe ein bisschen vor Freude durch die Gegend!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg
Thema: Blog - 2010, 1. Halbjahr, Shop

Freitag, 01 Januar, 2010

Frohes Neues Jahr

 

Heute beginnt nicht nur ein neues Jahr, sondern auch ein neues Jahrzehnt. Meine Gedanken hüpfen die vergangenen zehn Jahre zurück: 2000 bis 2009 - wow, was ist in den Jahren alles in meinem Leben geschehen, wie hat sich mein Leben verändert, wie habe ich mich weiterentwickelt... Ich spüre Wärme und auch Stolz für das Geschaffte.

Mit großer Vorfreude habe ich heute den neuen Kalender auf meinen Schreibtisch gestellt und das erste Blatt gelüftet. Auch auf meinem Desktop leuchten nicht mehr die roten Kerzen des Dezembermotivs, sondern die betenden und mit Rauhreif überzogenen Hände der Buddha-Statue. Mir gefällt die Farbe und Klarheit dieses Bildes. Das bedeutet einfach der Januar für mich: Neuanfang. Stille und zur Ruhe kommen. Konzentration und inne halten.

Januar-Blatt des Tischkalenders 2010

Thema des Monats: "Ich verzeihe mir."

Ich glaube jeden Tag gibt es etwas, das ich mir verzeihen kann: Wenn ich mich selbst oder andere mit Worten verletzt habe. Wenn ich ungerecht war. Wenn ich nicht alles geschafft habe, was ich wollte und mich deswegen mies fühle. Wenn ich mich selbst kritisiere. Wenn ich Fehler mache. Wenn ich mich verurteile für meine Gedanken... Wenn ich neidisch bin auf andere und mich deswegen schlecht fühle. Wenn ich merke, dass ich nicht so (gut) bin, wie ich sein könnte...

Mir fällt es leicht, ungnädig mit mir selbst zu sein. Zu eingeübt ist mein Verhalten, mich selbst für meine Fehler mies zu fühlen. Ein guter Schritt in Richtung meiner seelischen Gesundheit ist es, mir genau diese Unzulänglichkeiten zu verzeihen und mich damit anzunehmen wie ich bin.

Wenn Sie ein persönliches Exemplar des Tischkalenders möchten, im Shop können Sie ihn bestellen. Eine schöne Alternative sind die Desktopmotive, die den Kalenderbildern entsprechen, um einiges größer sind und durch den Bildschirm intensiv wirken.

Ein frohes Neues Jahr!
Anja Kolberg

Donnerstag, 17 Dezember, 2009

Der Kalender kommt wunderbar an!

Ich freue mich sehr, dass der Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich" so gut bei Ihnen ankommt. Auch die Weihnachts- und Glückwunschkarten finden einen immer größer werdenden Freundeskreis. Besonders beliebt ist dieser Tage mein Geschenkservice, bei dem ich Ihr Geschenk zur Post bringe. Aus Rückmeldungen weiß ich, dass der Kalender auch gerne als Neujahrsgruß verschenkt wird. So viele schöne Ideen und Nachrichten. Herrlich.

Ich komme meinem Wunsch, die Auflage des Tischkalenders dieses Jahr komplett zu verkaufen sehr nahe! Ist das schöööööön!

Klick zum Shop

Wenn Sie noch eine Bestellung aufgeben möchten: Hier gehts zum Shop.

Wenn irgendwelche Fragen auftauchen, mailen Sie mir oder rufen Sie mich an: 0221-9483865. Ich rufe zuverlässig zurück oder maile zurück. Ich nehme Ihre Bestellung auch telefonisch entgegen, bitte bedenken Sie, dass ich nach Vorkasse verschicke.

Herzliche Grüße aus der Geschenkewerkstatt

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg
Thema: Shop


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