Den Haushalt nicht so wichtig nehmen |
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In
meiner Küche hängt eine Kachel mit dem Text: "Mein Haus ist sauber genug,
um gesund zu sein, und dreckig genug, um sich darin wohl zu fühlen."
Wem's nicht sauber genug ist .... der hört von mir: "Bei mir braucht
man nicht vom Fußboden zu essen; ich habe einen Küchentisch." oder "Kein
Problem, wenn Sie vom Fußboden essen wollen - bei mir finden Sie immer
was." Spätestens dann ist Ruhe!
Petra, 49, freie Journalistin
und Sozialarbeiterin
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Hallo
Anja, hallo Leserinnen und Leser,
bei mir zu Hause hängt ein schönes selbstgemaltes Schild mit dem Spruch:
Dieses Haus ist sauber genug,
um gesund zu bleiben,
und schmutzig genug,
um sich darin wohl zu fühlen.
Den fanden meine Gäste bisher alle so gut, dass sie sich den abgeschrieben
haben, um ihn bei sich auch aufzuhängen - jedenfalls stellt er sofort
einiges klar. Das ungeliebte Bügeln geht mit einem GUTEN Bügeleisen
wesentlich besser als ohne, und mein Nachbar und ich legen schonmal
einen gemeinsamen Bügelabend ein. Dann holt er sein Bügelbrett und -eisen
hoch, und wir unterhalten uns beim Bügeln - geht wie von alleine. :)
(eine zweite Mail) Hallo Anja, beim Weiterlesen auf dieser Seite bin
ich genau auf den Spruch gestoßen - den hab ich wohl von dieser Seite...
tssss. ;) gruss rebecca ;)
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Ein
nicht ganz ernstgemeinter Tip: Immer den Staubsauger neben der Haustür
stehen haben. Kommt dann unverhoffter Besuch, kann man immer sagen:
"Ich wollte gerade mit dem Saubermachen anfangen."
Andrea, (35), halbtags beschäftigt
als Ärztin, 2 Kinder (29 und 5 Monate)
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Solange
die Wohnung nicht dreckig wirkt, kann es ruhig ein wenig unordentlich
sein. In einer Musterwohnung würde ich mich nicht wohl fühlen. Ich nutze
die wenige Freizeit die ich habe lieber um ein Buch zu lesen oder zum
Sport machen.
Kerstin, (35), aus Haltern, vergeben
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Konzentration
auf das Wesentliche. ;-) Unser Haushalt ist nach wie vor nicht gerade
perfekt. Wir setzen uns in der freien Zeit auch lieber mit den Kindern
hin und spielen, als uns in den Kampf gegen Staub & Co. zu stürzen.
Ruth K., (32), 2 Kinder (8+10), geschieden
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Der Haushalt. Das ist die größte Schwierigkeit bei berufstätigen Müttern.
Man muss halt auch mal fünfe gerade sein lassen und nicht immer in alle
Ecken schauen.
Petra aus Niedernhausen/Ts., (35), 2 Kinder (7 Jahre + 10 Monate),
verheiratet, Krankengymnastin, Mitarbeit im selbständigen Handwerksbetrieb
(Büro)
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Nicht kleinlich sein, was den Haushalt betrifft. Man muss vieles mit
Humor ertragen können, z.B. das alltägliche Kleinchaos. Das ist schwierig,
wenn man perfekt sein will. Mir ist es halt wichtig, auch meine Freizeit
zu haben. Viele Frauen wollen den perfekten Haushalt und dabei bleiben
sie leider auf der Strecke.
Iris aus Bayreuth, (44), 3 Kinder (10+7+5), verheiratet, Studienberaterin
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Im großen und ganzen klappt alles ziemlich gut, wobei ich auch sagen
muss, dass ich nicht versuche, eine perfekte Hausfrau zu sein (das war
ich aber ohnehin noch nie).
Annette aus Bonn, (33), 1 Kind (1), verheiratet, Betriebswirtin
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An meinem Einkaufstag bleibt der übrige Haushalt liegen. Was soll's.
Ich bin sowieso dabei, mir das mit dem ewigen Perfektionismus abzugewöhnen.
Man macht sich damit nur selbst verrückt. Wen stört es denn, wenn der
Teppich mal einen Tag nicht gesaugt oder die Betten mal nicht ordentlich
gefaltet sind? Die restlichen Tage der Woche mache ich nachmittags das
nötigste im Haushalt, ansonsten bin ich mit meinem Sohn unterwegs.
Christine aus München, (33), 1 Kind (3), verheiratet, Anwendungsberaterin
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Ich konnte noch nie Bestätigung in der Hausarbeit finden. Mein Mann
und ich, wir machen die Hausarbeit einfach. Wir haben den Sauberkeitspegel
gesenkt und machen halt so viel wie jeder gerade kann. Es gibt wichtigeres!
Ein Spiel spielen, ins Schwimmbad gehen. Wenn ich nach Hause komme,
dann kommt erst die Familie. An allerletzter Stelle steht der Haushalt!
Marita
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Es ist gut, die Ansprüche an sich und den Haushalt herunterzuschrauben.
Ich habe versucht von dem Anspruch herunterzukommen, in allem perfekt
sein zu wollen, alles hundertprozentig machen zu wollen. Das ist gar
nicht so einfach, aber ich muss Abstriche machen, sonst überfordere
ich mich so, dass irgendwann gar nichts mehr geht.
Barbara aus Nürtingen, (35), 1 Kind (9), verheiratet
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Ich habe angefangen, Abstriche zu machen, d.h. ich schrubbe und wienere
nicht mehr in der letzten Ecke, sondern lasse auch mal fünf gerade sein.
Zwar bin ich relativ pingelig, was Sauberkeit und Ordnung angeht, aber
ich habe einige Dinge so organisiert, dass es relativ schnell zu machen
ist.
Rita
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Ja, so ist es. Der Haushalt ist nicht
mehr so perfekt und über viele Sachen muss ich hinwegsehen. Trotzdem
ist es sehr anstrengend und die Freizeitmöglichkeiten mit den Kindern
erheblich eingeschränkt. Doch die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit
ist es wert, das Selbstbewusstsein steigt auf jeden Fall mit der Berufstätigkeit.
Susanne aus Köln, zwei Kinder (6/8); seit 3 Jahren Vollzeit
berufstätig als Lehrerin
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Service |
Ich möchte einen Tipp
ergänzen!
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Den nächsten Tipp lesen! |
- Die Familie
oder Externe in die Arbeit miteinbeziehen
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Dieses
Haus ist sauber genug,
um gesund zu sein,
und schmutzig genug,
um sich darin wohl zufühlen.
alter Türspruch
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© Frauencoaching Anja Kolberg
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