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Mittwoch, 30 Mai, 2007
So ein 'ich-weiß-nicht'-Tag...
... der ist heute. Bin nicht superglücklich - aber auch nicht unzufrieden. Nicht wirklich klar. Aber auch nicht unklar. Irgendwas dazwischen.
Ich mag so Tage nicht besonders. Aber sie gehören dazu. Also in Kauf
nehmen und das Beste draus machen.
Zum Beispiel mit einem Eis auf der Terasse!
Yam!Yam!
Anja Kolberg
Samstag, 26 Mai, 2007
Blumen vor der Tür ...
... diese tolle Überraschung erwartete mich heute morgen, als ich gerade
mit Minu heraus wollte!
Ein riiiiiiiesiger Pfingstrosenstrauch. Wow!
Danke!!! Ich weiß nicht vom wem sie sind, da ohne Hinweis, habe aber eine Vermutung. :o) *winkewinke* Ich freue mich riesig!!!
Was für ein dufter Einstieg in ein wundervolles Wochenende!
Schöne Pfingsttage!
Anja Kolberg
Mittwoch, 23 Mai, 2007
Gewitter und Rhabarberflip
Gestern besuchten wir meine Eltern im Bergischen. Zunächst war es
ziemlich warm, schwül-warm, am späten Nachmittag verdunkelte sich der
Himmel und von der Ferne grollte es.
Ich liiiiiiiebe Gewitter!
Warum? Als wir (damit meine ich meine Geschwister und mich) noch Kinder
waren, öffnete mein Papa bei einem Gewitter voller Vorfreude immer das
Fenster. Dann hieß es "Blitze gucken!" Und weil mein Vater keine Angst
vorm Gewitter hatte, hatten wir auch keines. Wir freuten uns darauf. Und
um uns das Warten auf die Blitze zu versüßen, machte Papa dazu
Rhabarberflip. Meistens war es um die Zeit Mai/Juni, Mama hatte frischen
Rhabarberkompott
gekocht. Der kam in den Mixer, Eiswürfel, eine Banane und Milch dazu.
Und fertig war das köstliche Getränk.
Noch heute denke ich mit Freude daran. Jedes Mal, wenn es gewittert. Gestern war es auch ohne Rhabarberflip gemütlich... :o) Aber das bringt mich auf eine Idee. Ich könnte mal Rhabarber kaufen gehen. :o) Und in Erinnerung an die gute alte Zeit einen Rhabarberflip zaubern. :o)
Dienstag, 22 Mai, 2007
Luxus...
... bedeutet für mich keine Jacht, keine Juwelen oder Feriendomizile auf den Antillen (o.k. letzteres klingt zugegebenermaßen verlockend...).
Luxus sind für mich die kleinen Freiheiten am Tag. Ich habe meinen
persönlichen Luxus heute früh erfahren: Nach dem Gassigehen mit Minu
habe ich mich auf die Terrasse gesetzt. Früh am Morgen ist es dort noch
kühl, dann liegt sie im Schatten. Meine heißgeliebte bauchige, blau-weiß
gestreifte Tasse war mit einem köstlichen Milchkaffee gefüllt. Vor mir
lag das Buch "Alchemilla", das ich bald vorstellen werde und um mich
herum der Garten, den ich so sehr liebe.
Zwischendurch habe ich den unnachahmlich betörenden Duft der Pfingstrose
eingeatmet.
Das ist wahrer Luxus für mich. Dass ich das machen kann.
Danke Himmel dafür.
Von Herzen einen duften Tag mit einem "kleinen" Luxus auch für Sie!
Anja Kolberg
Montag, 21 Mai, 2007
Aber mein Herz bleibt in Afrika ***
Anja Kolberg: Für die Weltgesundheitsorganisation begleitet Claudia Tabbert in Südafrika eine Studie über Tuberkulose-Medikamente. In diesem Buch beschreibt sie ihr gefährliches Leben und ihre Arbeit in Pretoria - indem die Apartheit zwar offiziell aufgehoben ist, aber durch die weiße Bevölkerung hoch gehalten wird.
In einem der vielen von ihr betreuten Krankenhäuser erobert Tillis, ein vierjähriger Junge ihr Herz. Seine Mutter will nichts von ihm wissen, sein Vater trinkt und er wünscht sich so sehr ein wenig Aufmerksamkeit. Claudia verspricht ihm, sich um ihn zu kümmern. Als Tillis gesund ist, wird er ohne Claudias Wissen entlassen. Vergeblich sucht sie in den Townships nach ihm - und er wartet wochenlang an einer Straße auf sie. So gerne will sie ihm helfen, will ihn aber auch nicht aus seiner Kultur und Familie heraus reißen. Ein schier erfolgloser Kampf gegen ein völlig überfordertes Sozialsystem folgt, bis ihr der Himmel zu Hilfe kommt.
- Bilder aus dem Township Khayelitsha - mal ohne Kriminalität
Freitag, 18 Mai, 2007
... dann wird alles besser
Irgendwann ertappte ich mich bei dem Gedanken: "Wenn ich das erreicht
habe, dann wird alles besser."
Wie komme ich auf die Idee, dass es mir dann gut geht? Es ist wichtig, dass ich schon heute glücklich bin und nicht erst, wenn ein bestimmter Zustand oder ein bestimmtes Ereignis eingetroffen ist.
Vielleicht kennen Sie einen dieser Gedanken:
- Wenn ich einen Partner habe, dann ...
- Wenn ich ein Kind habe, dann...
- Wenn ich Single bin, dann...
- Wenn ich endlich einen neuen Job habe, dann...
- Wenn ich endlich eine Auszeit machen kann, dann...
- Wenn ich meinen Traumjob gefunden habe, dann...
- Wenn ich die Prüfung geschafft habe, dann...
- Wenn wir das Haus fertig gebaut haben, dann...
- Wenn ich in Kleidergröße 38 passe, dann...
- Wenn ich wieder gesund bin, dann...
Ist es ein Trugschluss, zu glauben, dass dann alles besser wird? Warum
soll es denn nicht besser werden? "Alles" - vielleicht ist das der
Knackpunkt. Denn man einen Partner hat, muss man sich mit ihm zusammen
raufen. Wenn man einen neuen Job hat, wer sagt, dass man dort genau so
gut mit den Kollegen klar kommt? Wenn man seinen Traumjob gefunden hat,
wer sagt, dass einem die Arbeit wirklich gefällt? Ist man bereit, auf
Annehmlichkeiten zu verzichten, die man jetzt hat? Für alles Neue hat
man einen Preis zu zahlen, etwas aufzugeben. Es wird nicht alles besser.
Anders mit Sicherheit.
Aber wer weiß, wie lange es noch dauert, bis das Ziel erreicht ist?
Mir wurde klar: Heute ist der Tag zum Glücklich sein! Nicht morgen!
Was kann ich heute tun, damit es mir gut geht?
Das werde ich nicht hier am Computer finden, dessen bin ich mir sicher.
Deswegen mache ich für heute Feierabend und suche mein Glück draußen in
der Natur, im Garten, vielleicht mit der Nase an einer duftenden
Pfingstrosenblüte.
Ich wünsche Ihnen ein zauberhaftes Wochenende
Anja Kolberg
Mittwoch, 16 Mai, 2007
Aufstehen und weitergehen!
Auf dem Weg einer beruflichen Veränderung - bei der Umsetzung eines
neuen Projektes - beim Schritt in die Selbstständigkeit und so vielen
anderen Situationen geht es vor allen Dingen um eines: Rückschläge
verkraften!
Denn nicht immer läuft alles glatt. Eher im Gegenteil: Es gibt unzählige Hürden zu überwinden, wieder und wieder. Durststrecken durchzustehen.
An solchen Wegmarken trennt sich die Spreu vom Weizen: Wer macht weiter und wer gibt auf? Denn nicht der kommt an, der losgeht, sondern der, der weitergeht, wenn er hingefallen ist oder sich trotz Umwegen immer wieder motivieren kann.
Und in solchen Situationen zeigt sich auch, wie ernst einem das Ziel ist. Wie groß ist die innere Flamme für das, was ich verwirklichen oder erreichen möchte? Reicht ihre Kraft bis zum Ende aus? Ist es mir doch nicht so wichtig, dass ich mich so sehr engagieren muss?
Wie steht es mit meiner Gesundheit? Sorge ich während der Umsetzung gut
für mich oder will ich mein Ziel 'auf brechen und biegen' erreichen?
Muss ich mein Ziel in einer bestimmten Zeit erreichen oder lasse ich mir
die Zeit, die 'es' braucht?
Himmel, solche Prüfungen sind echt starker Tobak. Und ich befinde mich gerade mittendrin! Ich will einen Berg besteigen und kenne den weiteren Weg noch nicht. Wie denn auch, ich bin ihn ja noch nie gegangen. O.k., ich bin schon andere Berge bestiegen, aber gerade dieser hat es in sich. Immer wieder glaube ich einen Weg gefunden zu haben, komme bis zu einem bestimmten Punkt und merke: Hier geht es nicht weiter. Unüberwindbare Felsbrocken. Oder Bergführer gehen nicht mehr mit mir weiter. Und immer wieder ist es mein Part, zur Ruhe zu kommen. Eine Pause zu machen. Mich zu sammeln. Zurück zu schauen auf all das, was ich schon geschafft habe. Etwas warmes trinken, die Wunden versorgen, mir Gutes tun und wieder zu Kräften zu kommen.
Und mich dann bei Anbruch eines neuen Tages - wenn das Sonnenlicht über
den Berg glitzert, die Vögel zwitschern und mir von dem Schatz auf dem
Gipfel des Berges erzählen - aufzumachen und Schritt für Schritt - und
seien sie noch zu klein - meinen Weg weiter zu gehen. Wohlwissend: Ich
werde eines Tages ankommen. Wenn alles stimmt.
Lieber Gott, schenke mir immer wieder einen Lichtstrahl der Zuversicht, der mich an mich selbst und meine Wünsche glauben lässt. Bitte schicke mir Licht auf meinen Weg, wenn ich mich verirrt habe, damit ich mich nicht von falschen Dingen blenden lasse und ich auf den für mich stimmigen und heilenden Weg zurück finde.
Anja Kolberg
P.S. Das Picknick-Bild gibt es auch als E-Card zum Verschicken.
Montag, 14 Mai, 2007
Fußball? Ein tolles Erlebnis!
Geschätzte 750 Meter Luftlinie ist das Rhein Energie Stadion von uns entfernt, schon oft bin ich mit Minu daran vorbei spaziert. Gestern war ich das erste Mal im neuen Stadion und das erste Mal bei einem Fußballspiel live dabei. Vorher habe ich mich niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie dafür interessiert. Aber jetzt bin ich mir sicher, wir waren nicht das letzte Mal im Stadion!
Die Stimmung und die Sicht (wir saßen recht hoch auf der Ost-Tribüne)
war einfach grandios, das lässt sich nicht beschreiben, das muss man
erleben!
Das Beste zu Beginn: Kurz vor Start des Spiels lief auf der Süd-Tribüne eine Choreographie. Toll - toll - toll! Mir liefen die Tränen vor Rührung die Wangen hinunter. Der komplette obere Block hielt große weiße, rote und gelbe Farbtafeln hoch und die Ränge darunter - allesamt Stehplätze - schwenkten ihre kleinen und großen Fahnen, Banner waren ausgerollt. Dazu lief Musik - Gänsehaut-Feeling. Ich habe mich in den Hintern gebissen, dass ich meinen Fotoapparat nicht mitgenommen habe, um Ihnen davon ein Bild zu zeigen. Im Internet habe ich recherchiert - hier ein Bild und ein Video (unter dem Titel "Stimmungsbilder kurz vor dem Spiel") davon. Obwohl das immer noch kein Vergleich zum Original darstellt. Mein Mann und ich haben und angeguckt - ich habe gesagt: "Das ist wie eine große Schlacht - wie -" und wir beide aus einem Mund "Brave Heart". Ja, wirklich so war das! Grandios! Das will ich noch mal erleben. :o)
Das Spiel war auch spannend - ich habe mich keine einzige Minute gelangweilt. Meinen Mann habe ich noch gar nicht so erlebt (... und wir sind 15 Jahre zusammen) - er fachsimpelte über die Torwartfehler (er war selbst mal ein guter...) und ging ebenso wie ich bei jedem Tor und jedem Aufreger mit. Was für ein toller Nachmittag!
Die Fans des FC wissen es, zu feiern. Klasse, das Plakat: "Der FC - das sind seine Fans". Egal, ob der Verein in der ersten oder zweiten Liga spielt - die Fans feiern sich selbst und die Mannschaft. Ein Erlebnis! Wie mein "bald"-Schwager Björn mir sagte, sollen die KEC (Kölner Haie - der Eishockey-Verein Kölns) - Spiele noch stimmungsvoller sein. Vielleicht sollten wir das auch mal ausprobieren?
Wer Lust hat, hier noch ein paar Links: 1. FC Köln - Rhein-Energie Stadion Köln - Fan-Projekt
Begeisterte Grüße aus Köln
Anja Kolberg
Freitag, 11 Mai, 2007
Einfach ich
Stürmisch ist es hier in Köln. Heute mittag hatte ich einen Interviewtermin für einen Hörbeitrag draußen im Park - kurzerhand wegen des Wetters ins Auto verlegt. :o) Lösungen finden sich immer wieder.
Diese Woche war ich sehr aktiv. Recherche war mein wichtigstes Thema und
ich habe mit vielen netten Menschen gesprochen. Ich freue mich sehr,
dass wahrhaftig Türen geöffnet werden, wenn ich anklopfe und man mich
freundlich herein bittet. Das ist eine tolle Erfahrung!
Und heute ist so ein - "ich-weiß-nicht-so-richtig-Tag". Eigentlich will ich direkt mit dem gleichen Schwung weiter machen, aber ich habe so viel in Bewegung gebracht, dass muss erst mal ankommen und sich entfalten dürfen. Loslassen, Anja, loslassen.
Heute ist einfach nur das zu tun, was anliegt, so meine innere Stimme heute früh. O.k.!
Morgen bekommen wir netten Besuch von der Cousine meines Mannes und
ihrem Partner. Guido soll Pate werden. Wir freuen uns auf den Besuch.
:o) Überhaupt ist diesen Sommer sooooo viel an Familienfesten und
Feiern: Meine Mutter wird 60, Guidos Mutter ebenfalls, mein Onkel und
meine Tante auch. Das war noch nicht alles: Guidos Schwester heiratet,
mein Cousin heiratet. Und im Herbst wird eine Freundin 40. Wow - was für
ein rundes Jahr - und jede Menge zu feiern!
Freitag gehen wir zum FC. Das erste Mal in meinem Leben! Wir kennen das neue Stadion nur von außen, sind ganz gespannt, wie es von innen ist und es ist, ein Fußballspiel live zu erleben. Ich bin schon aufgeregt. :o)
Ich wünsche Ihnen ein zauberhaftes Wochenende - und dass sich auch für Sie eine Türe öffnet!
Anja Kolberg
Donnerstag, 10 Mai, 2007
Falten: Wunderbares Leben!
Vor drei Wochen lief am Mittwoch Abend der Fernsehfilm "Das
zweite Leben" im Ersten. Beeindruckt hat mich die Schauspielerin Rosemarie
Fendel.
Womit? Mit den Falten in ihrem Gesicht. Ich finde diese Frau strahlt eine unglaubliche Schönheit aus. Endlich mal eine ältere Frau (sie ist 1927 geboren) im TV mit Falten. Eine Frau, die zu sich steht und die vergangenen Jahre nicht durch die moderne Schönheitsmedizin retuschieren lässt.
Ich liebe die Falten meiner Großmutter und die meiner Mutter. Das ist etwas ganz besonderes, was den Menschen ausmacht, so wie ist er wirklich ist. Schöner geht es nicht!
Von einer die das Leben liebt
Anja Kolberg
Mittwoch, 09 Mai, 2007
Engel - die gibt es
Heute früh öffnete ich nichtsahnend mein Postfach - oh! eine großer,
bunter Umschlag. Oh, da ist was drin und so schöne Aufkleber ("Du kannst
das!") darauf! Ich hab's direkt geöffnet, ahnte schon, von wem es sein
könnte. :o)
Zum Vorschein kam eine ganz liebe Postkarte mit einem schöööönen Text, liebevolle ermutigende Worte und ein geheimnisvoller Karton. Als ich ihn öffnete strahlten mich meine Lieblingspralinen an! Wow! Seit dem strahle ich schon den ganzen Morgen!!
Da hat ein ganz lieber Mensch meinen Blog gelesen und schickt mir eine Ermutigung. Ich bin diejenige, an die gedacht wird und die liebevolle Aufmerksamkeiten erhält. Das ist einfach toll!
Danke, Petra-Ute. Du bist ein Schatz und für mich mein ganz persönlicher Engel des Tages!
Eine ganz beschwingte und glückliche
Anja Kolberg
Dienstag, 08 Mai, 2007
Die Kraft in mir
Gerade brauchte ich eine Aufmunterung und zog eine Karte:
"Weißt
du eigentlich, wie viel Kraft in dir steckt?" Der Blick gleitet
einen riesigen Baumstamm empor bis ins seine mächtige Krone.
Ich ziehe genau diese Karte, wo ich mich gerade so klein und schwach fühle. Wo ich gerade denke, bestimmten Dingen gar nicht gewachsen zu sein.
Und doch gibt es eine Kraft in mir, stark, energiegeladen, unumstößlich, beständig - und auf die kann ich im richtigen Moment zurück greifen. Ich kann sie aktivieren, wenn ich sie brauche. Sie ist da. In mir. Wartet ab, bis sie gebraucht wird, bis der richtige Zeitpunkt ist und zeigt dann ihre ganze Macht.
Danke für diesen Impuls.
Bitte, lieber Gott, lass mich geduldig sein mit mir und lass mich darauf vertrauen, dass mir mein Inneres den richtigen Weg weist.
Anja Kolberg
Montag, 07 Mai, 2007
Der Schatz in mir
Heute früh brauchte ich eine Inspiration, mischte meine Karten auf, zog
aus dem Stapel verdeckt eine heraus - mit dem Ergebnis bin ich mehr als
glücklich:
"Tief in deinem Inneren sprudelt eine Quelle an
Inspiration, Weisheit, Heilung und Kraft. Du selbst." Die Mohnknospe
steht kurz davor, die Hülle abzuwerfen und ich kann schon einen Blick
auf ihr Inneres werfen: Rote, starke Kraft.
Die Karte erfreut mich ganz besonders, weil ich in den letzten Tagen an mir selbst gezweifelt habe. Habe ich wirklich so viel Kreativität? Ist es wirklich der richtige Weg? Sie fragen sich, worum es geht? Ich bin auf dem Weg, einen professionellen Vertrieb für meine Karten zu finden. Und kaum habe ich mich auf den Weg gemacht, meine Fühler ausgestreckt, bekomme ich auch interessante Kontakte. Es fließt einfach. Mit mehreren Experten habe ich gesprochen, viele Informationen sind auf mich eingeströmt. Puh, das musste ich erst einmal verarbeiten. Da geht es dann nicht mehr um 40 Motive, sondern um 100 im Jahr. Und da kam in mir dann die Frage nach meiner Kreatitvität auf. Schaffe ich das wirklich? Erst habe ich mich gequält und dann einfach angefangen und mich am Freitag dann für meine Kreativität, für Wachstum und für meine Wünsche und Visionen entschieden. Mein Künstlerkind hat mir dabei geholfen. Ich habe immer wieder nachgefragt, wie es ihm damit geht und es hat mir wertvolle Informationen gegeben. Zuletzt war ich richtig in Aktion. Ach, das war toll. Mein Angebot ist abgeschickt. Jetzt muss ich loslassen und abwarten, was geschieht.
GEDULD! Keine leichte Aufgabe für einen Widder wie mich. Aber das werde ich schaffen.
Und heute früh ziehe ich diese wundervolle Karte, die mich darin bestärkt, das ich auf dem richtigen Weg bin. In mir ist eine Quelle an Kraft, an Inspiration, an Weisheit und Heilung. Sie beschützt mich. Sie leitet mich. Sie ist da. Wichtig ist, dass ich gut für mich sorge, damit sie fließen kann. Das tue ich.
Ich mache schöne Dinge - wie das Schreiben hier im Blog!
Herzensgrüße aus dem frisch beregneten Köln
Anja Kolberg
Freitag, 04 Mai, 2007
Tag für Tag
Manchmal im Leben strömt viel auf mich ein:
Feierlichkeiten, Treffen, Verpflichtungen, Wünsche, Veränderungen, Entscheidungen, Ungewissheiten. Ich denke darüber schon heute nach und frage mich, wie ich das alles schaffen will.
Dann hilft nur eines:
1. Weg mit all den Gedanken.
2. Tag für Tag leben. Meinen Tag heute schaffen und mir nur die Gedanken machen, die dafür nötig sind.
Ein leichter Tag!
Anja Kolberg
Mittwoch, 02 Mai, 2007
Landluft
... tut mir richtig gut!
Der Ausflug zur Familie hat mir Kraft gegeben. Es hat gut getan, in Ruhe
zu quatschen, zuzuhören, neues und altes zu sehen und zu erleben.
Während nebenan die "Hofleute" Maifest gefeiert haben, machten Oma, Mama
und ich uns einen gemütlichen Abend. Kennen Sie den Brauch, dass der
Maibaum bis früh in den Morgen bewacht werden muss, sonst könnte er
geklaut werden? Wenn das passiert, fällt das Fest zum Abschmücken des
Maibaums Ende des Monats aus. Nun, in Peffekoven (wo ich aufgewachsen
bin), fällt das Fest aus. Morgens war der Maibaum nicht mehr da...
Franz und Magdalene (mein Onkel und meine Patentante) hatten den Garten wieder herrlich zurecht gemacht. Die beiden ergänzen sich prima und haben immer wieder tolle Ideen. So machte Franz aus alten Milchkannen herrliche Blumenkübel. Ein toller Hingucker!
So viel Plausch für heute - ich wünsche Ihnen eine richtig gute Woche!
Anja Kolberg
Wonnemonat Mai
In den letzten Tagen war ich wie schon im Monat zuvor recht zappelig: Ich wollte endlich das neue Kalenderblatt sehen. Jetzt ist es soweit: Der Mai ist da!
Auf dem Kalender, der neben meinem Bildschirm auf dem Schreibtisch
steht, strahlt mich der Makroausschnitt einer Tulpe an.
Dazu
das Wort "Wachstum". Es wirkt so stark auf mich, dass ich es fast
verstecken muss, denn Wachstum ist für mich diesen Monat ein Thema. Eine
Entscheidung im kreativen Bereich zu wachsen, steht noch diese Woche an.
Da bin ich ein bischen ängstlich vor einem großen Schritt und auf der
anderen Seite freue ich mich auch über die Möglichkeiten. Mal sehen, ich
habe noch zwei Tage Zeit, ganz klar in meiner Entscheidung zu werden.
Und ist das noch nicht genug, sagt Seneca auf dem anderen Kalender, der
unten im Esszimmer steht: "Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen
wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig!"
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich beide Kalendermonate bei der
Entstehung nicht nebeneinander gelegt und aufeinander abgestimmt habe.
Ich spüre, dass hier eine enorme Energie auf mich zukommt. Wow! Da muss
ich erst mal durchatmen. In Veränderungsprozessen im Coaching beschreibe
ich solche Momente immer mit diesem Bild: Man besteigt einen Berg und
plötzlich verändert sich die Luft. Körper, Seele und Geist müssen sich
erst einmal an die andere Luft gewöhnen. Die Zeit will ich mir nehmen.
Ich wünsche mir einen liebevollen Monat Mai, in dem ich klar meine nächsten Schritte erkenne und leicht eine Entscheidung finde, die gut für mich und mein Umfeld ist. Eine Entscheidung, mit der ich all das verwirklichen kann, was mir wirklich wichtig ist.
Winkewinke aus Köln
Anja Kolberg




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