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Warum ist es so wichtig, dir selbst die Liebe zu geben, die du brauchst?

Ich gebe mir selbst Liebe. Lilo macht vor wie es sich anfühlt.

Ein wichtiger Schritt Richtung seelischer Gesundheit ist, uns selbst die Liebe und Akzeptanz zu geben, die wir brauchen.

Warum ist das so wichtig?

Wünschst du dir auch, dass andere Menschen dich gut finden?

Was ist aber, wenn sie dich nicht mögen? Ist dir das egal oder hat es eine Auswirkung auf dein Wohlbefinden?

Wenn wir unseren Selbstwert oder unser Wohlbefinden an die Reaktion von außen koppeln, dann kann das niederschmetternde Gefühle auslösen.

Ich weiß, wovon ich spreche. Auch wenn mir vom Verstand her klar ist, dass diese Verbindung "Liebe von außen = Gutes Gefühl. Abneigung von außen = ich bin nicht gut." ungesund ist, so gibt es noch Anteile in mir, die davon nicht frei sind. Ich hoffe aber, sie werden es und daran arbeite ich auf unterschiedlichen Wegen.

Was mir hilft, ist mir zu vergegenwärtigen:

1. Wie andere mich, was ich mache, wie ich denke, mich kleide ... beurteilen, hat mit ihnen und ihren Erfahrungen zu tun. Heißt: Ich habe darauf kaum Einfluss. Und ihre Abneigung hat nix mit mir zu tun. :-)

2. Selbst wenn mich jemand jetzt gerade gut findet, bedeutet das nicht automatisch: Das bleibt so. Eine Veränderung bei bei mir kann bei anderen auf Widerstand stoßen. (Nehmen wir an, ich beschließe lila Haare zu tragen. Kannst du dir vorstellen, was dann los ist?) Oder der andere entwickelt sich weiter und merkt: Das passt nicht mehr zu mir. Ich kann mir also nicht sicher sein, mein Ziel - gemocht zu werden - zu erreichen und dass es Bestand hat.

3. Verhalte ich mich so, damit die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass andere mich gut finden, dann mache ich mein Wohlbefinden zu einem unkontrollierbaren Spielball. Vor allen Dingen schränke ich mich ein. Ich bin meilenweit von mir, meinem Potenzial, meiner Kreativität, meinem wundervollen Selbst entfernt. Statt dessen stehe ich auf unsicheren Füßen, weil ich nicht weiß wie andere reagieren.

Eine liebevolle Beziehung zu dir selbst

Unabhängigkeit, Freiheit & ganz wir selbst sein

Was du wirklich beeinflussen kannst, ist wie du mit dir selbst umgehst. Du bleibst dir ein Leben lang erhalten. Du wirst immer bei dir sein, wenn andere Menschen schon längst weiter gezogen sind. Du kannst dich stärken, wenn andere gegen dich sein sollten.

Deswegen ist es so wichtig, liebevoll mit dir umzugehen, dich selbst zu schätzen, bedingungslos ja zu dir zu sagen.

Wenn du dir selbst gibst, was du dir von außen ersehnst, dann machst du dich unabhängig.

So entsteht Selbstsicherheit: Du bist dir deiner Selbst, deiner Unterstützung sicher.

Du wirst wirklich wirklich frei, dein Inneres nach außen zu tragen und ganz du selbst zu sein, weil du nicht mehr darauf wartest wie du beurteilt wirst.

Was sich so leicht schreibt, ist so schwer getan. Denn so viel leichter ist, bedingungslose Liebe und Akzeptanz von außen zu bekommen, als sie uns selbst zu geben. Und dennoch ist dieser Weg, eine liebevolle Beziehung mit uns selbst zu führen, so lohnenswert.

Ein Beispiel wie ich mir diese Fürsorge selbst gab - dieses gesunde Verhalten übte - davon handelt dieser Beitrag.

Ich führe eine liebevolle Beziehung mit mir selbst.

Und hier ein Karte aus dem Innerlich stärker Kalender, der dich daran erinnert, gut zu dir selbst zu sein. Du kannst ihn und auch den Lilo-Kalender noch bei Amazon kaufen und dich liebevoll bis zum Jahresende begleiten lassen.

Alles Liebe

Deine Anja - mitten auf dem Weg des Lebensurwalds unterwegs

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 20 Februar, 2020
Thema: Blog - 2020, 1. Halbjahr, Blog - Mich selbst annehmen
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Es ist manchmal schwer, ich selbst zu sein ... wie ich mir geholfen hab, damit meinen Frieden zu schließen

Ich selbst sein ist manchmal schwer

Gestern Abend im Bett kam ich nicht zur Ruhe. Gedanken prasselten wie Pfeile auf mich nieder. Ich hinterfragte mich, verglich mich mit anderen, kritisierte mich, weil ich noch nicht so weit war wie mein Verstand von mir erwartete. Der Druck war enorm.

Wie ein schwarzer Panther in einem zu kleinen Käfig, der draußen all die freien Tiere sieht, nur selbst nicht entfliehen kann, der faucht, mit den Krallen um sich schlägt, rebelliert und doch vergebens nach einem Ausstieg sucht, so fühlte sich diese Unzufriedenheit an.

Rein kognitiv kann ich mir solche Situationen erklären, z.B. dass es nur ein Teil von mir ist, dessen Gefühle mich überfluten. Und auch wenn ich Bewältigungsmechanismen kenne, so brauche ich doch immer wieder Zeit, um mich zu orientieren.

Wenn ich mich kritisiere

Ich stand nach langem Wälzen wieder auf. Verließ diese Situation. Legte mich aufs Sofa, wo mein Mann noch TV schaute. Lies mich berieseln, lenkte mich einen Moment ab.

Lilo Tischkalender 2020

Ich fühlte mit diesem rebellierenden, unzufriedenen Teil von mir.

Es ist ok, dass er sich meldet und da ist - mit all der Wut, Selbstkritik, Ungeduld. Auch wenn es sich anstrengend anfühlt.

Mich annehmen wie ich bin mit den Zweifeln

Mir fiel eine Erkenntnis des letzten Jahres ein, die ich in meinen Kalender 2020 aufgenommen habe: "Was, wenn alles rückblickend Sinn ergibt?" - Was, wenn genau jetzt einer dieser Momente ist, die nachher Sinn machen? Das entspannte mich weiter. Ich ging wieder ins Bett.

Tischkalender Zeit für meine Seele 8.2020

Es hat einen Grund, dass ich nicht so schnell vorwärts komme wie mein Verstand das will.

Auch wenn ich den Grund im Moment nicht kenne. Es kommt der Zeitpunkt, da macht alles Sinn.

Ich bin ok

Je mehr Verständnis ich für mich empfand, je mehr Liebe ich mir so schickte, desto ruhiger wurde ich und irgendwann schlief ich ein ...

Lilo 2020

So viel von der Achterbahnfahrt meines Lebens im Moment.

Ich bin Anja, Heilpraktikerin f. Psychotherapie, hochsensibel, vegan und gerade mit 49 - nach 20 Jahren Selbstständigkeit + zurück erlangter Gesundheit - mitten in einem tiefen, anstrengendem und wertvollen Veränderungsprozess.

Zeit für meine Seele 2.2020

Bilder: Tischkalender 'Zeit für meine Seele' und 'Lilo' 2020. Lass dich durchs Jahr hindurch mit Liebe begleiten und inspirieren.

Mit Liebe fürs Leben

Deine Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 19 Februar, 2020
Thema: Blog - 2020, 1. Halbjahr, Blog - Dunkle Tage, Blog - Mich selbst annehmen
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Neues aus Südafrika: Jahresrueckblick 2019

Lisa, eine frühere Klientin von mir, lebt seit 2002 in Südafrika und schildert in meinem Blog ab und an von ihrem Leben dort. Hier ist der erste Bericht: Leben und arbeiten in Südafrika.

Danke, liebe Lisa, für deine Offenheit und deinen Mut, uns an deinen Erfahrungen und Erkenntnissen teilhaben zu lassen - auch in schwierigen Zeiten.
Anja

Hier Lisas Bericht:


Leben in Südafrika

Hochsommer in Suedafrika - mit 24 Grad die ideale Temperatur fuer leichte Sommerkleider, Shorts und Swimming pool.

Zur Zeit gehe ich gerade meiner geliebten housesitting Taetigkeit nach auf einer Farm ausserhalb Somerset West. Ich passe fuer 3 Wochen auf 3 Rottweiler, 4 Katzen und 4 Pferde auf. Als “Wiederholungstaeterin” ist diese Farm so etwas wie mein zweites Zuhause geworden. Die Besitzer wissen, dass ich ueberall erzaehle, dass ich auf “meine Farm” gehe. Wir alle lachen darueber.

Es ist einfach super, wenn selbst zwei der vier Katzen zur Begruessung erscheinen!!!

Es ist der letzte Tag im alten Jahrzehnt – Silvester 2019! Die richtige Zeit fuer den Jahresrueckblick.

Ausser meinem wunderbaren Auto ist von der Euphorie meines letzten Berichtes nichts geblieben.

Die damals angedeutede Geschaeftsidee – Online Marketing – sah so vielversprechend aus!!!

Trotz hoher Investitionen von Arbeit, Zeit & Geld ist nichts daraus geworden. Warum? Wenn ich das nur wuesste………… Die Gruende fuer meinen Ausstieg lagen meistens ausserhalb meiner Kontrolle.

Nur ein Beispiel: Diese Firma nutzt Facebook als Marketing Instrument. Fuer die erste Werbeanzeige wollte Facebook mir R1400 berechnen – das war in Ordnung fuer mich. Als dann allerdings die Bestaetigung kam, fiel ich doch fast in Ohnmacht!!! Anstelle von R1400 wollte Facebook ploetzlich R14 000 haben. SCHOCK! Diese Abbuchung konnte ich allerdings noch in letzter Minute verhindern.

Lange, lange Zeit war ich fest von dem Erfolg dieses Systems ueberzeugt. Als aber immer mehr dieser mir unerklaerlichen Dinge geschahen, kuendigte ich zum Ende November.

Da ist eine Sache, die ich ich wirklich und wahrhaftig nicht verstehe: Es heisst “Follow your passion and success follows you”. Ich stellte mich mit ganzem Herzen der Herausforderung, eine neue “Sprache” zu erlernen --- die Sprache von Technologie & Internet. Ausserdem machte es mir viel, viel Spass, sinnvolle und attraktive Berichte zu schreiben.

Die Leidenschaft war vorhanden ---- aber wo blieb der Erfolg????? Der muss wohl blind und taub gewesen sein!

In all den fast 18 Jahren hat keines meiner Unternehmungen zum Erfolg gefuehrt. Ob ich das jemals begreifen werde?????

Zur Zeit ist nichts in Aussicht, in das ich meine Energie und Kreativitaet investieren koennte.

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Heute fand mich ein Gedicht “Zeit” von Julius Sevilla, in das ich meine Kommentare eingefuegt habe. [Anmerkung Anja: Habe das Gedicht in fett gesetzt, damit Lisas Kommentare sichtbar werden.]

Zeit von Julius Sevilla

(Original Version in English – Time)

Die Zeit wartet auf niemanden. Die Zeit stoppt für niemanden. Deine Ausreden werden die Zeit nicht verlangsamen.

Deine Unentschiedenheit wird die Zeit nicht verzögern.

Waehrend ich dieses schreibe, habe ich nicht die entfernteste Ahnung, welche Entscheidungen ich zu treffen habe!

Dein Jammern wird die Zeit nicht zum Stillstand bringen.

Gluecklicherweise gibt es nichts zu jammern!

Dein Bedauern wird die Zeit nicht zurueckdrehen.

Gluecklicherweise habe ich nichts zu bedauern!

Vergeude also nicht Deine Zeit mit Wut, Bedauern, Sorgen und Hass. Denn die Zeit wird sich nicht umkehren und mit Dir weinen.

Es ist Zeit, die Vergangenheit loszulassen.

Ich wuerde liebend gerne wissen, welchen Teil meiner Vergangenheit ich loslassen muss!!!

Und höre auf, Dir Sorgen um die Zukunft zu machen.

Ich mache mir keine Sorgen, bin noch nicht einmal neugierig, habe allerdings auch keine Erwartungen. Bin gefuehllos gegenueber meiner Zukunft.

Deine einzige Zeit ist JETZT.

Stelle also sicher, dass Du Deine Zeit mit dem richtigen Zweck verbringst.

Was ist mein Zweck?????

Mit den richtigen Taten und Handlungen,

Welche sollen das sein?????

Mit den richtigen Emotionen,

Habe ohnehin eine positive Einstellung! Welch andere sollen das dann sein?????

Mit den richtigen Gedanken

Welche sollen das sein?????

und mit den richtigen Leuten.

Welche sollen das sein????? Ich kenne unglaublich viele Menschen, bin aber einsam, da kaum einer dieser Menschen je auf mich zukommt.

Zeit verfliegt

Das ist eine Tatsache.....

Aber Du kannst immer Deine Flügel ausbreiten und mit der Zeit in die Höhe aufsteigen und fliegen.

Aber wie????? Ich scheine das Fliegen verlernt zu haben.....

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Damit ist eigentlich alles gesagt. Ich bin nicht bitter, wahrlich nicht.

Allerdings kann ich mich nicht daran erinnern, jemals ein Jahr so beendet zu haben!

Ich habe auch noch niemals einem Neuen Jahr mit soviel staunender Verwunderung und Nichtverstehen entgegen gesehen.

Schaun wir mal, was 2020 bringt.

Somerset West, 31. Dezember 2019

© Lisa Balz, Südafrika

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 17 Februar, 2020
Thema: Blog - 2020, 1. Halbjahr, Südafrika-Bericht
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Wie kann ich gut zu mir selbst sein, wenn es mir gerade nicht gut geht?

Wie kann ich mir die Liebe geben, die ich brauche?

Ein Beispiel wie ich mir selbst Fürsorge gab, als es mir nicht gut ging, davon handelt dieser Beitrag.

Ich sitze an einem Mittwoch morgen Mitte Februar in meinem Büro und tippe diese Sätze in mein Blogprogramm. Meine Seele ist leise und zurück haltend. Hinter mir liegen zwei Tage, in denen ich mich zurück gezogen und verwöhnt habe.

Was war los? Das Gefühl von Traurigkeit lag wie ein Nebel über meiner inneren Landschaft. Ich setzte mich Montag früh an meinen Schreibtisch, versuchte zu malen und zu zeichnen wie es mir ging, in Kontakt mit meinem Inneren zu gehen. Das hat mir schon oft geholfen, doch jetzt kam ich nicht weiter.

Ich konnte meine Traurigkeit immerhin anhand von Lilo malen. Kurze Sätze dazu schreiben. Doch richtig verstehen, warum ich mich so fühlte, das ging nicht, auch wenn mir der Auslöser klar war.

Zu gerne hätte ich den verletzten Anteil in mir angeschaut, um zu verstehen, was ihn so berührt. Doch es ging nicht.

Warum ist es so hilfreich, mich selbst zu verstehen?

Letztes Jahr hatte ich durch meine Timeline-Übung (ich berichtete im Newsletter darüber) erkannt wie wichtig und kostbar meine Jahre nach meinem Burnout 2006 waren, als ich aufhörte Coachings und Workshops zu geben.

Bis zu dieser Übung hatte ich diese Zeit abgewertet ('war doch nichts') und danach war mir deutlich geworden wie wichtig und gut diese Zeit für mich war ('wow, was habe ich dadurch alles gemacht und gelernt!'). Der Kritiker wandelte sich und Selbstliebe breitete sich aus. Eine so wertvolle Entwicklung.

Zeit für meine Seele 2020

Die Karte im Februar 2020 des Zeit für meine Seele Kalenders erinnert mich daran wie wichtig es ist, Verständnis für uns selbst zu erlangen. Zu verstehen, warum wir sind, handelten, fühlen wie wir sind. Denn daraus entsteht Selbstliebe.

Doch soweit kam ich jetzt gar nicht. Rein rational konnte ich die Situation erklären und aus Distanz neutral bewerten. Aber fühlen konnte ich dies ich nicht.

Ich war in meinem Schmerz, meiner Traurigkeit gefangen. Ein Teil von mir war mit einem alten Schmerz in Verbindung gekommen, der ihn überflutete. Dahinter lag der Wunsch, gesehen werden zu wollen, geliebt werden zu wollen wie ich bin.

Selbstliebe lernen

Und um diesen verletzten Teil habe ich mich erst einmal gekümmert. Wie konnte ich gut zu mir sein? Was brauchte ich oder dieser verletzte Teil in mir wirklich?

Nicht durch Arbeit meine Gefühle des Schmerzes wegzudrücken. Was ich brauchte, war eine Auszeit von meinem Büro, von meiner Anspruchshaltung an mich selbst, von Hoffnungen wie sich Dinge entwickeln mögen.

Also die Arbeit im Büro liegen lassen. Zum Glück hatte ich keine Termine und der Sturm Sabine hatte den normalen Montagsablauf durcheinander gewirbelt. Vom Walking im Stadtwald wollte ich absehen, so öffnete sich ganz leicht ein Zeitfenster für meine Selbstfürsorge. Ich hab den Kaminofen im Wohnzimmer angezündet, meine Gemütlichklamotten angezogen.

Ich mache es mir gemütlich

Kochte mir veganen Milchreis (Milchreis, ungesüßte Mandelmilch, Zimt, Rosinen, Agavensirup) und aus Tiefkühl Himbeeren, zwei reifen Bananen, etwas Agavensirup und Wasser eine köstliche Fruchtsoße.

Veganer Milchreis mit Fruchtsoße

Aus dem Schrank kramte ich die BBC-Serie "Stolz und Vorurteil" hervor. Jane Austens Meisterstück mit Colin Firth hatte ich schon so lange nicht mehr angeschaut. Es gibt wenige Filme, die ich mir mehrmals anschauen kann. Dieser geht. :-)

Gemütlich mit schönster Tasse für den Milchreis

Ich suchte mir die schönste Tasse heraus, um daraus den Milchreis auf dem Sofa zu essen in all der gemütlichen Umgebung, die ich mir geschaffen hatte.

Das löste zwar nicht das Grundproblem, aber es entspannte mich. Ich tat das, was gerade am wichtigsten war: Ich kümmerte mich gut um mich selbst und ich fühlte mich zunehmend besser.

Wandel des inneren Gefühls

Am ersten Abend malte ich nochmal ein Bild von mir/Lilo und das sah schon besser aus. Oben auf der Illustration siehst du den Verlauf. Schreiben, um genauer hinzuschauen, ging noch nicht.

Am zweiten Tag erledigte ich morgens einige wichtige Dinge im Büro und weil dieses niedergeschlagene Gefühl noch da war, wiederholte ich mein Wohlfühlprogramm vom Vortrag:

Ich machte es mir im Wohnzimmer gemütlich. Sturm Sabine tobte noch immer. Es passte alles zusammen. Die Dinge einfach mal laufen lassen. Wie gut tat mir das und wie schwer fällt mir das sonst.

Gut zu mir sein. Aus alten Mustern ausbrechen.

Mein Vorhaben, die Dinge mal anders zu machen als bisher, damit ich zu neuen Ergebnissen komme, half mir auch (siehe Post Ein neues Jahr, ein neues Jahrzehnt).

Heute früh - Mittwoch - fühle ich mich ruhig. Ich will und kann noch immer nicht genau hinschauen, warum ein Teil von mir überflutet war.

Ich möchte mir noch Zeit geben. Lassen, was nicht geht. Tun, was geht wie jetzt zu bloggen.

Ein tiefes Ja zu mir selbst finden - mich ganz lieben wie ich wirklich bin - dazu gehört auch, mich anzunehmen mit meinen schwierigen Seiten, die nicht glänzen, nicht leicht und fröhlich sind.

Mir bzw. einem verletzten Teil von mir die Liebe und Fürsorge zu geben, die mir wirklich gut tut.

Lilo ist ihre eigene Sonne

Schritte, die du gehen kannst, wenn es dir nicht gut geht, dich Gefühle überfluten:

  • Halte in deinem sonst üblichen Verhaltensmuster für solche Situationen einen Moment inne und konzentriere dich auf deinen Atem. Lass die Gefühle, die sich zeigen, da sein. Nimm sie nur wahr, ohne sie zu bewerten.
  • Mach dir bewusst, dass es nicht dein Selbst ist, was sich gerade so emotional meldet. Das Selbst ist immer klar und ruhig.
  • Nimm den Anteil in dir wahr, der gerade so voller Schmerz ist. Sage ihm etwas liebevolles, zum Beispiel: "Ich nehme dich wahr. Ich bin bei dir, du bist nicht mehr alleine. Danke, dass du dich zeigst."
  • Frage dich selbst: Was brauche ich jetzt am allermeisten, das ich mir selbst geben kann? Wenn dieses Bedürfnis aus irgend einem Grund nicht umzusetzen ist: Was würde dir ähnlich gut tun?
  • Wenn möglich: Bring zum Ausdruck, was dich bewegt und sich gerade zeigt. Gib deiner Seele Raum. Was fühlt sich gerade am besten an? Sprechen, malen, schreiben, singen, tanzen ...?
  • Erlaube dir den Rückzug, erlaube dir nichts erfüllen zu müssen. Einfach nur sein, zu atmen ...

Schreib mir eine Mail, wenn du Fragen hast oder mir deine Erfahrungen mitteilen möchest.

In Liebe fürs Leben

Anja

PS: Wenn du dich durch meine Kalender 2020 begleiten und stärken lassen möchtest, du kannst sie derzeit noch bei Amazon kaufen.

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Köln inside: Freude am Spiel im Divertissementchen

Divertissementchen Köln

Ein wunderbarer Abend beim Divertissementchen in der Kölner Oper und ein Stück echte kösche Kultur:

1874 entstand die Idee aus einer kleinen Gruppe des Kölner Männer Gesangsverein heraus: Ein Theaterstück außerhalb ihres Repertoire für die Karnevalszeit auf die Bühne zu bringen und auch die Frauenrollen zu besetzen. Die Lust, sich zu verkleiden, liegt dem Kölner im Blut. Das war die Geburtsstunde des Divertissementchen.

Schon meine Urgroßtante besuchte jedes Jahr ihre Vorstellungen. Ich freue mich, dass ich nun das erste Mal die Bühnenspielgemeinschaft 'Cäcilia Wolkenburg' anschauen konnte.

Anlässlich des 250. Geburtstags von Bach heißt das Stück 2020: 'Fidelio am Rhing'.

Eine Mischung aus Tanz, Theater und Gesang. Hach, so schöne Frauenkostüme, siehe Foto. Die schauspielerische Leistung war klasse, schöne Solostimmen und besonders beeindruckend, wenn der ganze Chor singt. Über 80 Männer standen zeitweise auf der Bühne. Besonders haben uns die beiden Mütter gefallen. Männer in Frauenkleidern und tolle Stimmen, da wird mein Herz weit.

Die Laien werden von Profis unterstützt: Kostüme, Bühnenbild, Drehbuch, musikalische Umsetzung, hinter der Bühne spielt ein Orchester.

Hach, ich liebe Köln und seine Menschen! *DANKE ALLEN BETEILIGTEN* Tolle Leistung! Hier wird spürbar, wenn Menschen mit dem Herz bei der Sache sind.

Nicht nur der Besuch der Vorstellungen des Kölner Männer Gesangverein, auch ihrer Website www.kmgv.de lohnt: Dort ist noch mehr über diese urkölsche Institution geschrieben und mit Fotos illustriert.

Divertissementchen' heißt 'Zwischenspiel' schreiben die stärken Kölner Stimmen auf ihrer Seite Und dort verraten sie auch wie passend diese kleinen Stücke ihrer originären Idee entsprechen.

Übrigen: Wer männlich ist und gerne singt: Der Chor sucht Nachwuchs. Mein Mann wurde angesprochen, ist allerdings vom selber singen nicht begeistert. Auch wer gerne tanzt, ist gefragt, denn für die Aufführungen gibt es ein eigenes Ballett.

Genug geschwärmt. Schau selbst:

2021 wird es um Napoleon gehen. Kartenvorverkauf startet im November 2020.

Die Aufführung wird im WDR Fernsehen ausgestrahlt: Am Samstag, den 22.2.20 11 Uhr

Viel Freude!

Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 01 Februar, 2020
Thema: Blog - 2020, 1. Halbjahr, Blog - Kleines Glück im Alltag
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Mein lieber Schatz, zwei Jahre bist du im Hundehimmel ...

Mein lieber Schatz, zwei Jahre bist du im Hundehimmel und ich weiß: Es geht dir dort gut. Jeglicher Schmerz, jede Bewegungseinschränkung und Alterserscheinung ist von dir abgefallen.

Du bist frei und kannst wie ein junger Hund mit deinen Freunden über die Wiese tollen. Ich spüre, du hast von dort einen Blick auf uns.

Minu

Es gibt Tage, da vermisse ich dich so stark, dass mir die Tränen laufen. Dein Anstupsen, deine zartweichen Ohren, dein kuschliges Fell, wie du deinen Kopf schief gestellt hast, wenn ich dir etwas erzählte, als würdest du sagen: "Ich verstehe nicht, was du sagst".

Minu Dänemark

Das abendliche Schmeißen deiner Stofftiere, wo du fürs Zurückbringen dein Futter erspielt hast. Das hast du geliebt und wenn ich mal nicht schnell genug damit angefangen habe, hast du mich mit einem Stofftier im Maul immer wieder angestupst, bis du dein Ziel erreicht hast. Deinen kleinen Ball hast du über alles geliebt und uns damit immer wieder zum Spielen aufgefordert.

Ball

Du hast mich jeden Tag bei jedem Wetter raus in die Natur gebracht. So habe ich ihre Schönheit bewusst genossen, kam vom Schreibtisch weg und hab mich bewegt.

Ich habe so viel von dir gelernt:

Minu ruht sich aus

Ausruhen zum Beispiel. Wie du im Sommer auf der Terrasse in der Sonne gedöst hast, nach einer Zeit in den Schatten gewechselt bist und wieder zurück.

Minu als Welpe

Oder "Nein" sagen, habe ich besonders in deinen ersten Lebensmonaten während deiner Erziehung gelernt. Nie zuvor habe ich so oft "nein" gesagt.

Besonders wirkt nach, dass ich durch dich erkannte: Alle Tiere haben Gefühle wie wir Menschen: Freude, Neugier und Angst zum Beispiel.

Das brachte mich zum Nachdenken und ich fragte mich: Wie kann ich ein Wesen töten lassen, das fühlt wie ich, nur für den kurzen Genuss seines Fleisches? Nie im Leben würde ich zulassen, dass das Minu passiert, warum dann einem anderen fühlenden Wesen?

Fühlende Wesen

So führte mich diese Beobachtung still und stetig zur veganen Ernährung.

Du warst mein Supermodel, meine Muse für den Blog. So viele Posts, Zeichnungen und Fotos sind mit dir entstanden:

Jeden Quatsch hast du mitgemacht und uns so viel Freude gebracht. Das Abtrocknen nach einem Regenspaziergang hast du geliebt und wir auch:

Minu Quatsch

Die Zeit der Traurigkeit um deinen Verlust ist seltener geworden, liebe Minu. Es ist mehr Ruhe eingekehrt.

Wir vermissen dich beide sehr und sind so froh, dass du unser Hund warst!

Ich wünschte, die Zeit nochmal für einen Tag zurück drehen zu können und dich nochmal intensiv genießen zu können.

Familienhund

Du warst der schönste Hund der Welt und einfach glücklich, wenn wir drei zusammen waren.

Gemeinsamer Weg

Danke für deine Liebe, deine Treue und all die Geschenke auf unserem gemeinsamen Weg, die du uns gebracht hast.

Fühl dich geknuddelt

Deine Anja

P.S.: Alle Artikel mit Minu findest du in Blog - Hundemami 

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 28 Januar, 2020
Thema: Blog - 2020, 1. Halbjahr, Blog - Hundemami
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Meditieren, wenn du nicht meditieren kannst

Nutze die Vorteile einer Meditation

Die Vorteile einer Meditation liegen auf der Hand:

  • Stress reduzieren
  • Gedanken und Körper beruhigen
  • auf neue Ideen kommen
  • mit den eigenen Gefühlen besser umgehen
  • Konzentration auf sich selbst, Selbstfürsorge

Es wäre zu schön, wenn ich meditieren könnte, aber ich komme gar nicht so weit: Meine Gedanken hüpfen weg. Ich bin ruckzuck von einem Geräusch abgelenkt oder bei einem Problem oder beim Abendessen ...

Mit viel Übung würde ich es bestimmt schaffen, ruhiger zu werden, aber ich habe bisher nicht die Geduld, so lange durchzuhalten.

Probleme Meditation

Geht es dir auch so?

Dann möchte ich dir eine Alternative vorstellen: Eine geführte Meditation.

geführte Meditation

Bei einer "stillen" Meditation gehst du in die Stille und übst dich im Nicht-Denken.

Das ist bei einer geführten Meditation anders: Eine Stimme nimmt dich dabei mit auf eine Gedankenreise.

Die Vorteile der geführten Meditation:

  • Leichter Einstieg
  • Durch die Stimme fällt die Konzentration leichter
  • Du schweifst nicht so schnell ab
  • Du erlebst eine Reise

Je nach dem, welche geführte Meditation du anhörst, wirst du in die Natur mitgenommen, in den Inneres, du kannst bestimmte Sachen verarbeiten, lässt los, verwöhnst deine Seele und deinen Körper, findest Lösungen, erhältst Botschaften aus deinem Inneren, besuchst dein Inneres Team ... Unendliche Möglichkeiten. Toll, oder?

Meine Erfahrungen mit geführten Meditationen:

Ich habe sie schon in meinem ersten Berufsworkshop 1999 eingesetzt. Dafür habe ich mir überlegt, was hilfreich für die Teilnehmerinnen und das Workshopziel ist und dazu eine geführte Mediation entwickelt. Diese Phantasiereisen waren seit dem ein fester Bestandteil meines Programms. Auch vor großen Gruppen habe ich sie schon gemacht.

Wo und wann ich sie das erste Mal kennen gelernt habe, erinnere ich nicht mehr.

Ich liebe diese inneren Reisen. Sie sind meine Art, zu mir zu kommen, nach innen zu reisen. In Stanstead im Arthur Findlay College, wo Medien ausgebildet werden, hörte ich einige besonders schöne. Hach ...

Jedes Jahr im Winter unternehme ich eine solche Reise zu meinem Inneren Team, um zu schauen, um was es für mich im Moment geht. Diese Erfahrung teile ich nur mit meinen Newsletter-Leserinnen, weil sie sehr persönlich ist. (Du kannst dich für den Newsletter eintragen.)

Tipps für Meditationen

Hier findest du geführte Meditationen

Wenn du "geführte Meditation" oder "Phantasiereise" in die Suchmaschine, in YouTube oder die sozialen Netzwerke eingibst, wirst du eine Fülle finden. Es gibt Reisen zum Einschlafen für Erwachsene und Kinder, zum Entspannen oder um nach Innen zu reisen, um bestimmte "Aufträge" zu erledigen. Letzteres ist das, was ich am liebsten mag und mache.

Tipps - finde die richtige Reise für dich

  • Willst du entspannen und einen schönen Ort in der Natur aufsuchen oder dein Inneres besuchen?
  • Lies dir die Headline und die Beschreibung durch: Spricht dich das an? Passt das?
  • Höre dir die Stimme an: Ist sie dir angenehm?
  • Schau dir den Menschen an: Ist er/sie dir sympathisch?

So nutzt du die Reisezeit optimal

  • Wenn du magst, leg dir Papier und Stift zurecht, dann kannst du Informationen aus deinem Inneren gleich aufschreiben oder aufzeichnen.
  • Nutze Kopfhörer, wenn du durch Umweltgeräusche schnell abgelenkt wirst.
  • Versuche die Zeit am Tag zu nutzen, wo du am meisten Ruhe und Raum für dich selbst hast.
  • Suche einen Ort auf, wo du nicht gestört wirst. Findest du diesen nicht in deinen eigenen Räumen: Wie wäre eine schöne Bank in der Natur?
  • Wenn du es zu Hause machst: Sag deinen Mitbewohnern Bescheid, dass du meditierst und du deswegen nicht gestört werden willst, bis du dich wieder meldest.
  • Stell die Benachrichtigungstöne am Handy und PC auf lautlos.

Neue Aufnahmen von mir

Weil ich ganz bestimmte Lösungen für mich und meinen Tag, meine Situation brauchte, habe ich kurzerhand begonnen, geführte Meditationen aufzunehmen. Du findest sie in der Playlist "Geführte Meditationen" meinem YouTube Kanal.

Tipp: Abonniere ihn und aktiviere die Glocke, dann erhältst du Nachricht, sobald ich ein Video hochgeladen habe. Hier im Blog werde ich sie auch immer wieder vorstellen.

In diesem Artikel stelle ich dir die vier Meditationen vor: Komm wieder in die innere Harmonie.

Probiere es einfach mal aus! Wenn du Fragen oder Wünsche hast: Schreib mir gerne.

Alles Liebe aus Köln

Deine Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 22 Januar, 2020
Thema: Blog - 2020, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit
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Komm wieder in die innere Harmonie

Stell dir vor, du kommst zur Ruhe, atmest durch, entspannst Körper Geist und schenkst dir selbst Aufmerksamkeit.

So geht es mir, wenn ich geführte Meditationen höre. Mehr darüber berichte ich in So nutzt du die Vorteile der Meditation, wenn du nicht meditieren kannst.

Nachfolgend stelle ich dir vier vor, die ich aufgenommen habe. Der Klick auf das Bild bringt dich direkt zu YouTube, wo sie abgespielt werden:

Einstimmung auf deinen Tag - 3:25 Minuten

Einstimmung auf deinen Tag - Geführte Meditation

❤ Eine kleine Morgen Meditation für dich. ❤

Stimme dich positiv auf deinen Tag ein. Komm bei dir selbst an. Leg deine Sorgen ab. Finde einen wichtigen Schritt, damit es dir gut geht. Teile dir selbst eine wichtige Botschaft mit. Und hab einen guten Tag.

Ich liebe diese Meditation. Die positiven Botschaften sind gute Impulse für grübelige Situationen.

Energiedusche - Kurzmeditation 2:11 Minuten

Energiedusche

Stell dich 2 Minuten und 10 Sekunden unter eine Energiedusche. Nimm Vitalität, Ruhe, Kraft und Klarheit auf und lass alles abfließen, was du nicht mehr haben möchtest. Super für zwischendurch, zum Beispiel vor einem Termin, wenn du einen Energiekick brauchst.

Ballast loslassen und verwandeln. 8:09 Minuten

Ballast loslassen

Stell dir vor wie du alles loslässt, was dich gerade belastet. Gedanken, Gefühle, Probleme, Grübelschleifen ... Fühl dich anschließend befreit und leicht. Wenn du seufzt, aufatmest, ist das ein Zeichen, dass deine Seele etwas losgelassen hat.

Geführte Meditation zu einem guten Ort für Schutz, Ruhe, Kraft - 21:01 Minuten

Ein guter Ort - Schutz, Ruhe und Kraft für dich

Es gibt Situationen, da strömt etwas zu uns, das wir gar nicht so schnell verarbeiten können, wo wir Ruhe und Schutz brauchen. Einen Ort zum Aufatmen und zu uns selbst zurück kommen. Wo wir finden, was wir brauchen, um in Richtung inneres Gleichgewicht zurück zu gehen. Wo wir eine Pause machen können. Diese geführte Meditaton bringt dich an diesen Ort.

Ich habe diese Mediation auch für mich selbst aufgenommen, weil ich diese Situationen gut kenne. Nach der Meditation zu einem guten Ort wusste ich ganz genau, was ich tun mus, damit es mir gut geht: Aufhören Panik zu schieben, was mit meinem Zahnimplantat los ist und kurzerhand zum Zahnarzt fahren. Das beste, was ich machen konnte.

So kann ich mir selbst helfen und vielleicht auch dir, wenn du diese geführte Reise in dein Inneres machst. Möge es dir gut gehen.

Wenn du Fragen hast, deine Erfahrungen teilen möchtest oder einen Wunsch hast: Schreibe mir.

Alles Liebe!

Deine Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 22 Januar, 2020
Thema: Blog - 2020, 1. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit, Blog - Dunkle Tage, Blog - Psychologie
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Ein neues Jahr, ein neues Jahrzehnt

2020  

Wie schmeckt mein neues Jahr, das neue Jahrzehnt?

Nach Veränderung. Nach Aufräumen. Nach Loslassen.

Veränderung: Auf meinem Schreibtisch stapeln sich Excel Tabellen, abgehakte Notizen, Diagramme. Ich ziehe ein Fazit von den letzten Monaten, schaue was besser und anders laufen kann, was ich wieder machen will.

Ein wertvoller Schritt war, meinen Shop am 18.12.19, statt sonst erst Anfang des Jahres zu schließen. Das hat mir die Chance gegeben, schon vor Weihnachten nach den so anstrengenden vergangenen Monaten zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken. Leicht gefallen ist mir dieser Schritt nicht - so ist es ja oft bei neuen Wegen. Geholfen hat die Option, dass meine Kalender weiter bei Amazon erhältlich sind.

Ich kann mich nur auf ein Projekt focussieren.

Beispiel: Ist der Shop online, bin ich auf "Stand-by" und es fällt mir schwer, ein neues Projekt anzufangen und das unabhängig davon, ob Bestellungen reinkommen oder nicht. Ist der Shop offline, bin ich frei und kann ich mich Neuem zuwenden.

So wie jetzt, wo ich überlege wie es weitergeht. Ich freue mich schon auf den Moment, wo ich die Auswertungen abheften werde. :-)

anpacken

Aufräumen und loslassen: Im Büro habe ich bereits einen Schrank durchforstet und viele alte Sachen "gehimmelt". Alte Handys, ein Tablett und ein Laptop, die schon lange nicht mehr genutzt werden, sind geleert und werden gespendet.

Die Unterlagen der Rauhnächte warten darauf, weggeräumt zu werden ... Auf dem PC rufen Dateien und Ordner nach sortieren und löschen ...

Viele Puzzlesteine werden neu zusammen gesetzt. Eine sehr spannende Zeit.

Schritt für Schritt gehe ich voran - und denke zwischendurch ans Atmen. :-)

Wahnsinn ist ...

Diesen Satz mag ich einfach.

Ich kann nicht erwarten, ein anderes Ergebnis zu bekommen, wenn ich immer das Gleiche mache. Ergo: Will ich was anderes haben, muss ich die Dinge anders machen.

Mein Weckruf für dieses Jahr.

Wie das konkret aussieht, weiß ich noch nicht. Was ich weiß: Dieser Satz wird mich durch mein Jahr begleiten. :-) Und darauf freue ich mich.

(Das Zitat wird Einstein zugeschrieben, es ist aber nicht belegt. Da es erstmals in einem Roman von Rita Mae Brown schriftlich zitiert wird, habe ich sie angegeben. Quelle)

Dieses Jahr hab' ich lange gezögert mit dem Blogstart. Eine Schreibblockade. :-) Jetzt hab ich's geschafft.

HÜPF! Und das Leben bleibt spannend!

Viele Grüße aus Köln - und falls es noch für dich passt: Ich wünsche dir ein tolles und starkes 2020

Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 21 Januar, 2020
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