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Fürs Herz & die Seele: Selbstgemachte Geschenke & mich selbst verwöhnen

Herbstkranz

Als ich Ende September meine Familie im Bergischen Land besuchte, bekam ich diesen selbst gebundenen Kranz von meinem Onkel geschenkt.

Er ist dafür mit wachen Augen für schöne Formen, Strukturen und Farben einmal quer durch den großen Garten spaziert und hat aus vielerlei Herrlichkeiten diese Schönheit gebunden.

Liebe im Detail

Für mich gibt es kein schöneres Geschenk von ihm als etwas Selbstgemachtes. Da steckt so viel Liebe im Detail. Das spüre ich, wenn ich den Kranz nur anschaue. Toll, oder?

Wer schon einmal etwas selbst gemacht hat, weiß wie viel Zeit und Liebe darin liegt. Auch Ernte aus dem Garten verschenken finde ich großartig. Eine Rosenblüte geschenkt bekommen, einige Kräuter oder etwas Selbstgemachtes aus der Küche. Selbstgestrickte Socken (eine dicke Umarmung an meine Oma - ich werde so ewig an sie denken) oder ein gemaltes Bild. Da gibt es so viel schöne Ideen. Ein Hoch auf all die tollen Menschen, die diese Dinge machen!

Da geht mir das Herz auf. Solche Geschenke sind für mich kostbarer als etwas Gekauftes.

Gerade Schätze aus der Natur tun mir gut. Bei mir im Garten finde ich oft schöne Blüten, die dann bei mir in der Vase landen.

Blumen für mich

Wenn da gerade nichts Schönes ist und ich was blumiges brauche, mache ich mich auf zu Petra in den Blumenladen bei mir in der Straße und suche mir was Schönes aus. Ich mag kurze Sträuße besonders gerne, weil ich sie mir dann sitzend gut anschauen kann. Damit ich die Blüten einzeln gut wahrnehme, reichen mir oft auch schon wenige Blüten aus. So wie in diesem Strauß oben.

Es gab Zeiten, da habe ich gehofft, mein Mann schenkt mir Blumen. Macht er auch: Zuverlässig seit 27 Jahren zu meinem Geburtstag und zum Hochzeitstag.

Nur will ich viel öfter welche haben. Eine zeitlang habe ich ihm vorgehalten, dass er nicht mal außer der Reihe Blumen schenkt. Er sagte dann: Wieso kaufst du dir denn nicht selbst welche?

Stimmt eigentlich. Denn nicht mein Partner ist dafür zuständig, dass ich bekomme, was meiner Seele gut tut, sondern ich selbst.

Seit dem verwöhne ich mich dann mit Blumen, wann ich es brauche.

Und das tut mir richtig gut.

Blumen fuers Herz  

Hab einen wundervollen Tag!

Deine Anja

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Ein Ende ist immer auch ein Anfang
Eigene Kalenderproduktion ist Geschichte.
Ein Rückblick.

Ich habe mich Ende Juni 2020 entschieden, meine kleine eigene Kalendermanufaktur nach 15 Jahren zu schließen.

Kalendermanufaktur

Die Entscheidung entstand über einen längeren Zeitraum und fiel mir alles andere als leicht. Schließlich ist die Konzeption der Kalender eine zutiefst sinnstiftendende Arbeit für mich.

Meine Kund*innen und Newsletter-Empfänger*innen wissen schon seit Juli Bescheid. Jetzt bin ich innerlich soweit, es auch öffentlich zu verkünden. Jedes Mal ein weiterer Schritt auf meinem Weg.

Ich blicke voller Dankbarkeit zurück:

Nachdem ich ab 1999 vorwiegend Frauen in Coaching und Workshops begleitete, herauszufinden, was sie wirklich wollen, zeigte sich mit den Jahren zunehmend ein Burnout.

In meiner Coachingwerkstatt in Köln-Zollstock hatte ich meine Naturfotografien aufgehangen und eine Klientin sprach mich 2005 darauf an. Ich erzählte, dass ich von einem eigenen Kalender träumte und als sie mich fragte, wann sie diesen denn bei mir kaufen könnte, wurde daraus Realität. :o)

Andruck erster Kalender

[Bild Andruck erster Kalender 'Glaube an dich' 2006]

Ich suchte meine schönsten Fotomotive raus und fand dazu Zitate, die das Innere bestärken; recherchierte eine Druckerei, ein schönes Kalendermodell, arbeitete mich ein, wie Druckdaten für die Druckerei erstellt werden.

Es war eine so aufregende Zeit des Wandels. Im November 2005 bot ich über meinen Newsletter meinen ersten Kalender in kleiner Auflage an und er war sehr schnell ausverkauft. Ich lies nochmal nachdrucken und auch diese war schnell weg.

Wie beseelte und überraschte mich der Erfolg!

Erste Kalenderrückseite

[Bild: Die erste Kalenderrückseite zierte noch eine Aquarellzeichnung.]

Im nächsten Jahr wollte ich auf Basis meiner jahrelangen Coachingerfahrungen Postkarten mit den wichtigesten Erkenntnissen aus dieser Zeit fertigen und schaffte auch das:

Postkartenkollektion

Es entstand 2006 eine 40teilige Postkartenkollektion. Dazu konzipierte ich zwei Kalender für 2007 und baute mit Hilfe meines Mannes einen Webshop auf, über den zukünftig die Bestellungen aufgegeben werden konnten.

Die Coaching- und Workshoparbeit lies ich schweren Herzens los, weil ich mir eingestehen musste, dass mir dazu seelisch und körperlich die Kraft fehlte.

Packtisch

In meinem Büro richtete ich einen Packtisch ein und in den Regalen fand jede Postkarte ein Fach (Billy Regal sei dank).

2007 recherchierte ich verschiedene Möglichkeiten eines externen Vertriebs. Keine der Lösungen fühlte sich damals für mich richtig an.

So entschied ich mich dafür, es selbst zu versuchen, ganz mein Ding zu machen, frei vom Druck bestimmte Vorgaben erfüllen zu müssen.

Geschenkverpackte Kalender

Ich habe es geliebt, mich ganz austoben zu können. Das Sortiment erweiterte ich um geschenkverpackte Kalender und im Jahr darauf - 2008 - kam die erste von mehreren Weihnachtskarten-Kollektionen hinzu:

Weihnachtskarten-Kollektion

Später auch eine Auswahl an Glückwunsch- und Trauerkarten, so dass ich nachher ein Sortiment von 75 Doppelkarten hatte.

Glückwunschkarten

Ich probierte vieles aus: Wandkalender, Desktoptmotive, Einkaufstaschen mit Lilo als Motiv, Aufkleber , Poster ...

Glückwunschkarte

Waren im ersten Kalender fast nur Zitate berühmter Menschen, änderte ich das die folgenden Jahre, um keine Nutzungserlaubnis von all den Rechteinhabern einholen zu müssen. Diese Entscheidung entpuppte sich als Glücksgriff:

Kolberg Tischkalender

Ich nahm die Erkenntnisse aus meinem Entwicklungsprozess und kombinierte die griffigen Sätze mit meinen stimmungsvollen Naturaufnahmen. Das machte viel mehr Freude und kam gut an. So entstanden die nachfolgenden Jahre mal ein, mal zwei Kalender pro Jahr.

Die Glückwunschkarten und andere Produkte nahm ich wieder aus dem Sortiment. Was all die Jahre blieb, waren meine Tischkalender. Ein treuer Kreis Kundinnen und Kunden kauften sie jedes Jahr für sich und ihre Lieblingsmenschen als Weihnachtsgeschenk.

Tischkalender

Obwohl es mir gesundheitlich viele Jahre nicht gut ging (Autoimmunerkrankung Hashimoto, depressive Stimmung, Brainfog/Gehirnnebel, Konzentrationsprobleme, Energietiefs - ich berichtete über manches im Blog - Körper & Schmerzen und Blog - Dunkle Tage ) konnte ich die neue Kalenderkollektion jedes Jahr machen. Das zeigt wie richtig diese Arbeit für mich war.

So entstanden seit 2005 insgesamt 25 Tischkalender und 2 Wandkalender.

Ich habe es sogar 2015 geschafft, die Kalender bei Amazon zu listen und den komplizierten Aufnahmeprozess für neuartige Produkte zu durchlaufen, um sie auch über Amazon verschicken zu lassen. Auf dieser Plattform sammelte ich so manche Erfahrung. Zum Beispiel, dass es eine Illusion ist, man müssen nur auf Amazon sein und schon läuft das Geschäft. ;o)

Zu meinen Kalenderblättern teilte ich jeden Monat meine Gedanken zunächst im Blog Blog - Monatliche Impulse  und dann später via Mail direkt an meine Kun*innen. Persönlicher als im Blog ließ ich sie an meinem Innenleben teilhaben.

Monate Gedanken zu den Kalenderkarten

Weil Lilo, mit der ich den Blog seit 2006 illustriere, sich großer Beliebtheit erfreut, fertigte ich mit ihren Zeichnungen 2019 und 2020 Kalender fürs Innere Kind:

Lilo Kalender

Das Zeichnen, aquarellieren macht mir so viel Freude.

Lilo Kalender

Dort an dem alten Küchentisch von der Urgroßmutter meines Mannes am Fenster zu sitzen und Lilo zu malen, fühlte sich so unglaublich richtig an. Das könnte ich immer weiter machen.

Kolberg-Impulskarten

2019 entwickelte ich aus den Kalendermotiven vergangener Jahre ein Impulskarten-Paket mit 120 Karten für die persönliche Weiterentwicklung mit einer Anleitung zum Einsatz in Coaching, Workshops und die Selbsterforschung:

>

Anja Kalender

Seit Sommer 2019 geht es mir nach vielen Schritten und Jahren gesundheitlich stabil besser. Ich kann endlich mehr leisten, was mir all die Jahre nicht möglich war.

Seit dem schaue ich, wie ich mein (Berufs-)Leben so gestalten kann, dass es sich gut anfühlt. Auch mein 50. Geburtstag spielt dabei eine Rolle, nochmal genauer hinzuschauen, was ich will und was nicht mehr.

Ich möchte mich auf die Arbeit konzentrieren, die mir Freude bereitet, mir Kraft gibt. All die Jahre waren das besonders:

1. Der Kontakt mit meinen Kundinnen.

2. Die Konzeption der Kalender.

Konzeption

Wie so eine Konzeption ausschaut und was mich antreibt, habe ich hier beschrieben: Warum und wie ich die Kalender entwickle und wie du an meinem Wissen teilhaben kannst

Auch wenn ich lange Jahre im kaufmännischen Bereich (Einkauf, Buchhaltung, Unternehmensaufbau, IT-Beratung) gearbeitet habe, ein Studium zur Betriebswirtin absolvierte - dies also alles gut beherrsche - bin ich im Herzen eine Kreative.

Auf dieses Schöpfen möchte ich mich konzentrieren. Auf das, was mir am meisten Freude bereitet.

Kreativität muss blühen

Damit Kreativität blüht, braucht sie gute Bedingungen. Für mich ist das vor allem frei gestaltbare Zeit.

Das bedeutet mich von all dem zu befreien, was mich lähmt (der Vertrieb, der Verwaltungsapparat, der Shop). Also das Ende meiner eigenen Kalendermanufaktur, wo ich alles selbst gemacht habe.

Kalender 2020

Wie es weiter geht?

Ich habe sehr viele Ideen. Doch wohin genau mein Weg mich konkret führt, ist offen.

Ich beginne mit dem, was ich nicht mehr will. Loslassen. Das habe ich die letzten Wochen gemacht und mache es weiter. 15 Jahre sind nicht mit einem Fingerschnipp weg. Ein schmerzhafter und so unglaublich kostbarer Prozess, bei dem ich wieder einmal sehr viel lerne. Eigentlich Stoff für neue Kalender oder mehr.

Auf das Neue

Mal sehen, was entstehen will. Doch jetzt ist erstmal aufräumen und loslassen angesagt. Frei werden für das Neue. [Das Meerfoto ist aus 2019. Da am Strand wäre ich jetzt gerne. Schöne Erinnerung.]

Hier im Blog, auf Instagram und in meinem Newsletter (den du Newsletter gratis bestellen kannst) werde ich weiter darüber berichten.

Auf das Leben!

Deine Anja

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Grauer Himmel. Was steigert die Stimmung?

Anja Kolberg Inneres Licht anzünden

Es gibt so Tage, da steige ich mit schlechter Laune aus dem Bett. Vielleicht habe ich nicht gut geschlafen oder was komisches geträumt. Vielleicht ist der Himmel gerade grau und es regnet, ist kalt, ungemütlich. Vielleicht mag ich nicht, was mich an diesem Tag erwartet.

Vielleicht denke ich abends: "Der Tag war einfach für die Tonne." Oder irgendein anderer Grund, der mir nicht bewusst ist, drückt mir aufs Gemüt.

Ich bin meine Sonne. Lilo.

WAS KANN ICH DANN TUN, UM AUS DIESEM TIEF RAUS ZU KOMMEN?

Wie kann ich mein inneres Licht, meine innere Sonne anknipsen, also aus mir selbst heraus eine gute Stimmung erzeugen? So wie Lilo das auf dem Bild oben zeigt.

Ideen, um die Stimmung zu verbessern

In der Grafik habe ich einige Ideen festgehalten, die mir dann helfen.

  • Die Natur ist ein großer Heiler für mich. So oft bin ich schon mit Tränen losgewalkt und kam mit ausgeglichener Stimmung zurück. Tiere beobachten und streicheln macht mich froh und ruhig. Trost in der Natur 
  • Körperliche Pflege ist ein weiterer Helfer: Was Bequemes anziehen, warm duschen oder baden und gute Düfte einatmen. Zum Beispiel an einer Rose oder an Lavendel schnuppern, an Harz von Bäumen oder auch einem ätherischen Öl.
  • Kontakt: Sowohl Umarmungen, anderen eine Freude bereiten, Komplimente verteilen (auch mir selbst!), einfach ein paar Worte mit anderen Menschen wechseln oder mich um andere kümmern hilft die Stimmung zu heben.
  • Meine Hände beschäftigen: Malen, aufräumen, Unkraut jähten, Wäsche waschen ...
  • Meinen Geist inspirieren: Lustiger Film (lachen ist das beste!), gutes Buch ... (Mein Mann hat mir als wir uns kennen lernten immer Häschenwitze erzählt, wenn ich vom Kellnern kam und down war. Hat super geholfen!)

Zu zwei konkreten Punkten habe ich kleine Anregungen für dich:

Do it yourself für gute Gefühle

Dankbarkeit ist ein stärkendes, positives Gefühl.

Wenn ich mir bewusst mache, was ich alles besitze (von der Freiheit, gesundheitliche Versorgung über Wissenszugang, freier Meinungsäußerung bis zu einem Dach über dem Kopf ...), macht mich das ganz ruhig und froh.

Mehr dazu: Durch Dankbarkeit auf gute Gedanken kommen 

Gute Gefühle durch Bewusstwerden

Wenn ich nach innen horche und mich daran erinnere, was mir zuletzt Freude bereitet hat, was mir Spaß macht, ist das alleine schon eine gute Übung.

Ein Schritt weiter: Mir überlegen, wie ich eines davon mehr in mein Leben holen kann.

Erinnerungen tun gut

Mal wieder alte Fotoalben rauskramen oder Bilder auf dem Handy durchscrollen. An den letzten Urlaub denken, Geburstage, Familienfeiern, lustige Momente auf der Arbeit oder einfach an den Alltag, nette Begegnungen ... In unserer inneren Erinnerungsschatzkiste liegen viele Gute-Laune-Bonbons.

Ich hoffe, du hast einige Anregungen für dich mitnehmen können.

Manchmal hilft auch nur annehmen, was ist. Dann ist Weinen angesagt, traurig sein, besonders gut für mich sorgen. Auch da helfen einige der auf der blauen blauen Grafik genannten Punkte. Mich selbst annehmen - gerade wenn ich traurig bin 

Es gibt so Momente, da hilft mir, mich zu erinnern, dass das einzig Gute an so einem Down ist: Es geht vorbei. Irgendwann scheint wieder die Sonne.

Eine große Umarmung für dich aus Köln

Anja

*********************

Krisen meistern, wachsen

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Selbsterfahrung * Hochsensibilität

*********************

Nach 8 Jahren Coaching/Workshops, Burnout und 15 Jahren bloggen über meinen Weg und dem Betrieb einer kleinen Manufaktur für psychische Jahresbegleiter befinde ich mich mit Anfang 50 wieder in einem Veränderungsprozess. Über den schreibe, zeichne + spreche ich - auf Instagram und hier im Blog.

Meine Motivation ist, mich selbst und andere besser zu verstehen, Konflikte, meine Sensibilität, meine Traurigkeit und Ängste. Ziel: Frei sein und inneren Frieden spüren.Und so gesund, fit und glücklich wie möglich älter werden.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 30 September, 2020
Thema: Blog - 2020, 2. Halbjahr, Blog - Dunkle Tage, Blog - Psychologie
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Mich selbst annehmen - gerade wenn ich traurig bin

Ich hab dich lieb - genau so wie du bist

Letzte Woche war ich einige Tage voller Tränen. (siehe Trost in der Natur.)

Eine kritische Stimme in mir meinte: “Nun stell dich doch nicht so an. Nimm einfach was dagegen und gut ist. Ist doch nicht so schlimm. Guck doch mal wie viel Schönes es gibt.”

Doch ich wollte diese Gefühle nicht betäuben. Ich will sie nicht wegdrücken, sie nicht klein reden oder von ihnen ablenken.

Ich will sie ernst nehmen. Ich will mich ernst nehmen.

Ich will wirklich verstehen, warum ich bzw. ein Teil von mir traurig ist und mein System so überflutet. Das passiert - so glaube ich - trotz Wechseljahren nicht grundlos.

Ich gehe so liebevoll mit mir um wie ich mit jemand anderen umgehen würde, den ich bedingungslos liebe:

  • Inne halten.
  • Mir Zeit nehmen.
  • Diesem traurigen Teil meine volle Aufmerksamkeit schenken.
  • Ihm mit Offenheit und Liebe zuhören.
  • Mitfühlen. Trösten.
  • Versuchen zu verstehen. Nachfragen.
  • In Dialog treten.

Bis dieser traurige Teil sich wirklich gesehen fühlt. Meist wird dies durch eine körperliche Reaktion für mich spürbar: Ich seufze, atme auf, gähne.

Wie ein kleines Kind, das seine Stimmung von jetzt auf gleich ändern kann, wechsle auch ich durch diese hingebungsvolle Fürsorge meine Stimmung. Die Tränen sind getrocknet. Frieden breitet sich in mir aus.

Das ist für mich Selbstheilung und Selbstliebe.

Liebe dich

Meine Motivation ist, mich selbst und andere besser zu verstehen, Konflikte, meine Sensibilität, meine Traurigkeit und Ängste. Mein Ziel: Ein liebevolles Miteinander, frei sein und inneren Frieden spüren.

Nach 8 Jahren Coaching/Workshops, Burnout und 15 Jahren bloggen über meinen Weg und dem Betrieb einer kleinen Manufaktur für psychische Jahresbegleiter befinde ich mich mit Anfang 50 wieder in einem Veränderungsprozess. Über den schreibe, zeichne + spreche ich - in den Storys auf Instagram, hier in meinem Selbsterfahrungsblog und noch etwas persönlicher im Newsletter

Schön, dass du da bist!

Deine Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 24 September, 2020
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Trost in der Natur

Tränen von der Natur heilen lassen

Mittwoch früh war ich nicht gut drauf. Traurigkeit umhüllte meine Seele.

Was mir dann hilft:

  • Zeit und Ruhe in der Natur
  • Mir alles von der Seele schreiben oder sprechen oder malen
  • Nach innen schauen, mich um mich kümmern.

Es gibt noch mehr, was mir dann hilft, doch diese drei Punkte habe ich an diesem Morgen umgesetzt.

Hab meine Walkingklamotten angezogen und bin zu einem Weiher gefahren, wo weniger los ist, als auf meiner üblichen Strecke, so dass ich wenigen Menschen begegne und meine Tränen laufen lassen kann.

So konnte ich meinen Gefühlen und Gedanken Raum geben.

Ich hab mich auf einen Steg gesetzt, wo ich alleine war. Einfach da sein. Die Natur beobachten. Atmen.

In der Natur sein

Hab die Kastanienallee gegenüber beobachtet, wie sich die Blätter langsam verfärben, sich das Laub vom Blau des Himmels abhebt und im Wasser spiegelt. Beobachtete kleine Fische im Wasser, einen Reiher, der auf der anderen Seite des Ufers im Gras landete. Hörte die Fluggeräusche eines Schwanenpärchens, die über mich hinweg flogen.

Dann hab ich mein Handy ausgepackt und eine Sprachnachricht aufgenommen, die ich anschließend einer meiner drei besten Freundinnen schickte. Mir hilft diese stille Aufmerksamkeit von ihr.

Ich habe erzählt wie es mir geht und einen Dialog mit meinem Inneren geführt. Mit den traurigen und mit den weisen, starken Anteilen in mir gesprochen. Geforscht nach der Ursache. Mich besser verstanden. Mir Mut gemacht.

Danach ging es mir besser. Ich bin ruhiger geworden, innerlich friedlicher. Aufatmen. Ich bin so dankbar für den Heilort meiner Seele: Die Natur. Und für die Werkzeuge, die ich mir all die Jahre erarbeitet habe, die mir helfen, wieder froh zu sein.

Wie oft schon bin ich mit Tränen losgegangen und kam mit gelöster Stimmung zurück.

Ein wunderbarer Ort zum Sein.

Anja - unterwegs auf der Achterbahnfahrt des Lebens, mit dem Wunsch, mich selbst zu lieben und immer mehr ich selbst zu sein.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 17 September, 2020
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Sinn des Lebens

Sinn des Lebens

Da frage ich mich schon einige Zeit nach dem Sinn meines Lebens, finde in mir keine befriedigende Lösung ... und entdecke zufällig eine Antwort von 2006 auf einer meiner Postkarten, in denen ich meine Coaching-Erfahrung verarbeitet habe.

Die Tage zuvor war mir als Sinn nur eingefallen, für andere hilfreich sein zu können.

Den Blick auf mich selbst zu lenken, für mich da zu sein, daran habe ich nicht gedacht. Mir gefällt meine 14 Jahre alte Antwort.

2006 steckte ich nach 8 wunderbaren Jahren Coaching und Workshops rund um die berufliche Selbstfindung und Veränderung mitten in einem Burnout, hatte keine Kraft mehr für andere, obwohl ich die Arbeit liebte, die Gespräche mit meinen Klient*innen so sinnig waren.

Ich sprach mit meinem Mann, was er davon halten würde, wenn ich 3 Monate keine Dienstleistungen anbieten würde. Wir müssten dann von einem Gehalt leben, meine Rücklagen anbrechen.

Für ihn war das völlig ok. Ich war mir selbst die harte Verhandlungspartnerin. Würde ich das können: Mich fallen lassen, vertrauen? Ich hatte immer mein eigenes Geld verdient, war unabhängig gewesen.

Mein Körper, meine Seele ließen mir keine Wahl. Ich kündigte die schönen Räume meiner Coachingwerkstatt in Köln-Zollstock.

Ich schrieb meine Klient*innen an, verkündete auf meiner Website, dass ich eine Pause von Coaching und Workshops mache, um ein klares Zeichen zu setzen, zur Ruhe zu kommen und nicht durch Anfragen immer wieder vor der Überprüfung stehen: Will ich vielleicht doch?

Parallel hatte ich 2006 mit dem Schreiben eines Blogs hier auf meiner Seite frauencoaching.de begonnen, im Jahr zuvor meinen ersten Kalender entworfen, drucken lassen und mit überraschendem Erfolg an meine Klienti*nnen und Empfänger*innen meines Newsletters verkauft.

Aus drei Monaten Abstand wurden 14 Jahre. Bis heute habe ich keine Coachings und Workshops mehr angeboten, nur wenige Stammkundinnen betreut.

In der Zwischenzeit ist unglaublich viel passiert:

Ich habe zwei Therapien gemacht, viele psychologische Bücher durchgearbeitet, mich im Blog in über 1100 Beiträgen frei geschrieben, in über 2000 Illustrationen mit Lilo freigezeichnet und in Fotografieren Stimmungen der Natur eingefangen.

Aus den Erkenntnissen meines Entwicklungsprozesses und Fotos entstanden 25 Tischkalender, 2 Wandkalender, 40 Postkarten … Ich habe einen Roman fertig geschrieben, aber dann nicht so überarbeiten können wie ein guter Verlag das wünschte. Ich hatte Zeit, Ferien bei meiner Familie auf dem Land zu verbringen und dadurch begonnen, die Geschichte meiner Großmutter aufzuschreiben, zu recherchieren, mit ihr viele Interviews zu führen.

Meine Hochsensibilität habe ich 2007/2008 entdeckt, so vieles aufgearbeitet, versucht mit der Autoimmunerkrankung Hashimoto umzugehen, mit traurigen Gedanken und Gefühlen. Veganerin zu werden ließ einige Traurigkeit von mir abfallen, weil ich nicht mehr gegen mein Gefühl handelte. Ich wurde Heilpraktikerin für Psychotherapie, denn die Hoffnung mit Coaching und Workshops wieder zu beginnen, war weiterhin da.

Doch mein Körper gab immer wieder Warnsignale ab. Brainfog, Konzentrationsprobleme, Energietiefs ließen mir oft keine Chance, zu arbeiten. Wechseljahressymptome lösten PMS ab. Depressive Stimmungen begleiten mich. Kein Facharzt konnte helfen, tiefe Verzweiflung. Lipödem kam Ende 2016 als Diagnose oben drauf. Und endlich traute ich mich 2018 meine Therapeutin nach ihrer Diagnose zu fragen. Dysthymia, eine leichter verlaufende Form der Depression, bei der der Alltag noch zu bewältigen ist, dafür langwierig ist. Dies zu hören, tat mir so gut. Ich bildete mir das nicht ein, stellte mich nicht an.

Leise entstand aus tiefster Verzweiflung ein Weg aus vielen kleinen Schritten. Ich ließ Zucker und Gluten weg, fand weitere wichtige Hilfen für meinen Körper, verlor 40 kg in einem Jahr (von denen jetzt wieder einige drauf sind, was ok ist). Meine Konzentration ist wieder da, meine Energie zurück. Meine körperliche und seelische Gesundheit steht auf stabileren Beinen, als 2006. Ich atme durch und stehe jetzt wieder an einer Weggabelung.

Ich habe entschieden, für 2021 keine neue Kalenderkollektion zu machen, obwohl ich diese Arbeit liebe. Es ist Zeit für eine Veränderung. Das habe ich in den letzten Wochen meinen Kund*innen über meine Newsletter mitgeteilt. Wohin es geht, weiß ich nicht. Ich schließe erst einmal das Alte ab, räume auf, lasse los.

Mein innerer Antrieb war die letzten Jahre, mich selbst zu verstehen, warum bin ich wie ich bin? Warum sind andere wie sie sind? Wie kann ich andere ihr Leben leben lassen und mich auf mich, meine Bedürfnisse konzentrieren? Mir ist wichtig, zu heilen und mir selbst eine gute Mutter zu sein. So viele Tagebuchseiten habe ich gefüllt, tiefe Täler durchschritten. Ich habe viele Antworten gefunden, die Erkenntnisse in meinen Printprodukten geteilt, mich mehr lieben gelernt und bin immer noch auf meinem Weg unterwegs.

Das sind kleine Ausschnitte vom auf und ab meiner Jahre.

Der größte Akt der Liebe ist mir die Zeit zu geben, die ich wirklich brauche. Auf meine Frage inmitten meiner Zweifel nach dem Sinn finde ich nun durch das Loslassen meiner kleinen Manufaktur Hilfe in dem, was ich einst aufschrieb wie in dieser Postkarte oben. Das tut mir gerade sehr gut.

Bin ich schon ganz ich selbst? Nein. Ich bin mir die letzten Jahre sehr viel näher gekommen, aber es liegen noch viele Schichten dazwischen.

Mir Zeit zugestehen. Immer wieder ein Thema für mich. Inne halten. Atmen. Hinschauen. Mich annehmen. Ich bin auf dem Weg.

Anja, unterwegs durch den Dschungel des Lebens

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 14 September, 2020
Thema: Blog - 2020, 2. Halbjahr, Blog - Berufl. Orientierung, Blog - Mich selbst annehmen
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Vegane, glutenfreie Zucchini-Puffer
Super einfach und lecker!

Vegane Zucchinipuffer  

Die Zucchini im Hochbeet wuchs und wuchs. Hm, für Rohkost ist sie nicht mehr so geeignet, weil die Schale zu hart war und sie einfach nicht mehr so lecker schmecken.

Was daraus aber prima gemacht werden kann, sind Zucchini-Puffer. Hm, aber ein Rezept, das ohne Weizenmehl auskommt und ohne Eier? Wenn ja, wie geht das?

Zucchini Ernte

In dem Buch “Vegane Glücksküche”, das ich mir vor einigen Jahren kaufte, fand ich wahrhaftig ein Rezept, das vegan und glutenfrei ist, wenig Zutaten hat und einfach zuzubereiten ist. Juchu!

Die Puffer waren so unglaublich lecker, dass mir gerade beim Schreiben schon wieder das Wasser im Mund zusammen läuft. Sie schmecken auch kalt, sie lassen sich einfrieren, sind schnell im Backofen erwärmt …

Nun wollte ich das Rezept gerne teilen, weil ich so begeistert war, aber auch Rezepte sind urheberrechtlich geschützt. Das Buch empfehlen wäre eine Option, aber es ist nur noch gebraucht erhältlich. Was tun?

Ich bin mit Daniela Friedl, der Autorin in Kontakt getreten, ob es in einem ihrer anderen Kochbücher enthalten ist. Leider nein. Aber Daniela hat mir erlaubt, das Rezept zu posten. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn auch sie genießen Urheber- und Nutzungsrechte!

Deswegen: Vielen Dank, liebe Daniela.

Hier ist das Rezept für euch zum Ausprobieren:

Rezept Zucchinipuffer

Ich habe es schon viele Male gemacht und kann nicht genug davon bekommen. Alle sind begeistert, selbst mein Mann, der nicht vegan unterwegs ist und Gemüse gegenüber eher abgeneigt, liebt sie. Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Gemüsesorten variieren lassen, also Möhre-Kartoffel könnte ich mir auch vorstellen. :-)

Oft nehme ich die mehrfache Menge (eine Zucchini hatte 1,5 kg) und entsprechend mehr Kartoffeln dazu. Als Mehl nutze ich Kichererbsen- und Buchweizenmehl, das ich nach Gefühl mische. Durch das Mehl dickt die Flüssigkeit an und ich kann alles verbraten, also ich schütte keinen Sud weg, der ja rasch entsteht.

Lasst es euch schmecken und schaut mal bei Daniela vorbei. Bei ihr findest du viele vegane, gluten- und sojafreie Rezepte und Bücher, die sie auch direkt verschickt: vegane-hausmannskost.com

Mehr vegane Rezepte findest du in dieser Rubrik: Blog - Vegane Rezepte 

Viele Grüße,

eure Anja

P.S.: Warum veröffentliche ich Rezepte? Ich freue mich, wenn dadurch Tiere leben dürfen und Menschen glücklich sind, weil sie für sich und (vegane) Gäste leckere Ideen bekommen. Das macht das Leben für uns alle einfacher.

Seit 2012 bin ich aus Mitgefühl mit den Tieren vegan lebend. Seit 2017 aus gesundheitlichen Gründen glutenfrei und zuckerfrei unterwegs. So begann mein veganer Weg.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 12 September, 2020
Thema: Blog - 2020, 2. Halbjahr, Blog - Vegane Rezepte
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Geröstete Tomatensuppe/-soße
Einfach und lecker!

Tomatensuppe

Ich liebe Tomaten. Du auch? Zur Erntezeit hatte ich im neuen Hochbeet saftig reife Tomaten zu hauf. Sie werden gleich vom Strauch weggenascht.

Nun hatte der Biohof, der uns einmal die Woche mit der Gemüse-/Obstkiste beliefert so nett über den benachbarten Biobauern geschrieben, der ihnen die Tomaten liefert.

Er würde alleine, sobald es hell wird die Früchte ernten. Seine Tomaten stünden noch mit den Füßen in der Erde und nicht in einer Nährlösung wie das wohl sonst verbreiteter ist. (Gruselig, oder?) Und den Unterschied würde man schmecken. (Nebenbei tolles Storytelling.)

Das gefiel mir. Obwohl ich eigentlich gerade genug Tomaten für mich im Hochbeet habe, wollte ich ihn unterstützen und bestellte ein Kilo Tomaten. Dafür würde ich schon ein Rezept finden.

Zwei Tage später schickt mir meine Tante einen Rezeptlink über 'geröstete Tomatensuppe aus dem Ofen' von der Seite mariaesschmecktmir.com. (Rezept habe ich gleich verlinkt.) Ob das nicht was für meine Tomaten sei? Was für ein Zufall.

Ich war hin und weg, als ich es ausprobierte. Die Suppe war so cremic und lecker!

tomatensuppe

Damit es zuckerfrei ist, nehme ich statt Zucker Agavendicksaft oder ein paar getrocknete Datteln. Da ich die Suppe im Hochleistungsmixer püriert habe, brauchte ich sie nicht durch ein Sieb passieren wie im Rezept angegeben. Die Kräuter waren dadurch nicht mehr ertastbar.

Mit weniger Flüssigkeit habe ich das Rezept auch schon als Ketchup ausprobiert.

Tomatensuppe

Das Rezept ist durchaus was für Gäste, als Vorspeise für Weihnachten oder als Soße zu Nudeln - dann mit gerösteten Pinienkernen als Topping.

Tomatensoße mit Nudeln und Pinienkernen

Falls du glutenfreie/vegane Nudelnsorten suchst - diese schmecken mir (ist nicht selbstverständlich, habe schon einige gestestet): Barilla bietet glutenfreie an (hellblaue Verpackung) und von DM gibt es Bio-Spirelli in der glutenfreien Abteilung.

Eingefroren

Ich habe einen Teil eingefroren und freue mich schon auf den Moment, den unglaublichen Geschmack des Sommers so zurück zu holen.

Also auf zum Biobauern, Tomaten einkaufen und ausprobieren. Das Rezept ist so einfach!

Lass es dir schmecken!

Mehr vegane Rezepte findest du in dieser Rubrik: Blog - Vegane Rezepte 

Deine

Anja

P.S.: Ich freue mich, wenn durch solche Rezepte Tiere leben dürfen, weil sie nicht mehr gegessen werden und Menschen glücklich sind, weil sie für sich und (vegane) Gäste leckere Ideen bekommen.

Seit 2012 bin ich aus Mitgefühl mit den Tieren vegan lebend. Seit 2017 aus gesundheitlichen Gründen glutenfrei und zuckerfrei unterwegs. Wie ich vegan wurde: Meine Ethik ... und die Schwierigkeiten danach zu leben Mehr Blog - Vegane Rezepte (ab 2017 zucker- und glutenfrei) und die Geschichte meines Körpers: Blog - Körper & Schmerzen (die aktuellsten Beitrag stehen ganz oben).

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 12 September, 2020
Thema: Blog - 2020, 2. Halbjahr, Blog - Vegane Rezepte
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Lesetipp: Romanserie über eine mutige, junge Frau in der NS-Zeit. Seidenstadt-Saga.

Die wahre Geschichte von Ruth Meyer

Über eine junge Frau, die mutig ist, obwohl sie Angst hat. Das macht mir als Leserin Mut!

Behütet wächst Ruth in den 1920er Jahren in Krefeld in einem wohlhabenden Elternhaus mit ihrer jüngeren Schwester Ilse auf. Sie geht auf eine höhere Mädchenschule, ist schlau und beliebt und es stört keinen, das sie die einzige Jüdin in ihrer Klasse ist. Dann kommen die Nazis an die Macht und immer schneller und dramatischer verändert sich die einst so heile Welt für Ruth, ihre Familie, Großeltern und Freunde.

Manche aus der Gemeinde beschließen auszuwandern, andere denken, es wird nicht so schlimm kommen. Sie alle sind in erster Linie Deutsche, arbeiten, sind Teil der Gesellschaft und gehören nebenbei dem jüdischen Glauben an, (so wie ich den katholischen Glauben hineingeboren wurde). Deswegen können sie sich nicht vorstellen, dass ihnen etwas schlimmes widerfahren kann.

Wir sind mitten dabei, als sich Ruth verliebt, sich die Ereignisse dann in Deutschland überschlagen und ihr Heim und ihrer aller Leben in Gefahr ist. Werden sie das alle überleben? Wie?

Die vier Bände rund im das reale Schicksal der Familie Meyer sind in dieser Reihenfolge aufeinander aufgebaut: “Jahre aus Seide”, “Zeit aus Glas”, “Tage des Lichts” und “Träume aus Samt”.

Es ist lange her, dass ich viermal jeweils etwa 500 Seiten in einem so hohen Tempo weg gelesen habe und kaum erwarten konnte, dass der letzte Band endlich erscheint. Ich habe so viele Notizen am Rand gemacht für gute Stellen. Minimale Längen gibt es zu Beginn des ersten Bandes - darüber unbedingt einfach hinweg lesen. Es lohnt sich.

Vermutlich sind den Tagebucheintragungen von Ruth sowie dem Recherche Talent der Autorin und weiterer HelferInnen die so anschaulich dargestellten Lebenseinblicke in die damalige Zeit zu verdanken. Wenn ich Deutsch- oder Geschichtslehrerin wäre, ich würde meine zehnte oder höhere Klasse diese vier Romane lesen und besprechen lassen.

Wenn reale Ereignisse mit sympathischen Charakteren verknüpft sind, machen sie etwas mit uns. Es sind nicht mehr einfach nur Fakten über etwas, das einmal passiert ist. Wir haben diese Menschen ins Herz geschlossen, als wäre es unsere Familie und wir wollen, dass es ihnen gut geht. Ulrike Renk gelingt es vortrefflich und mit erzählerischem Talent historische Ereignisse sowie Sitten und Gebräuche in die Geschichte einzuweben. Geschichte wird erfahrbar.

Besonders mag ich auch immer die Hintergründe eines Buches. Auch dazu erfahren wir in jedem Band etwas, was für mich sogar noch umfangreicher sein könnte. Fast schon unglaublich ist die Geschichte wie die Romane überhaupt zustande gekommen sind: Durch eine zufällige Begegnung in der Villa Merländer - dem heutigen NS-Dokumentationszentrum in Krefeld, einst das Haus des Seidenstoff Großhändlers Richard Merländer, einem Nachbarn von Ruths Familie - und dem beherzten Handeln von Ulrike Renk (mehr dazu im Buch). Es scheint fast, als wurde sie von Ruth geführt.

Ich wünsche mir, Ruths Gesicht und das ihrer Familie eines Tages auf einem Foto zu sehen, einige Tagebucheinträge zu lesen. Was ein Glück, dass sie ihre Erlebnisse aufgeschrieben hat. Es wäre toll, mehr zu lesen, zu erleben: Ein Ruth-Meyer-Gedenkraum mit all den Informationen stelle ich mir gerade vor. Mehr: https://villamerlaender.de

Das ist nicht nur eine hervorragend unterhaltsame Romanserie - es ist vor allem das Eintauchen in die deutsche Vergangenheit. Für das Erinnern und gegen das Vergessen. Für mich ist genau das ganz hohe Kunst: Edutainment - also Wissen unterhaltsam transportieren. Ulrike Renk ist darin eine Meisterin. DANKE!

Liebe Ulrike Renk,

gerade habe ich den Deckel von Band 4 “Träume aus Samt” der Seidenstadt-Saga zugeklappt. Mein Gesicht ist noch nass, das Taschentuch neben mir auch. Von mir aus könnte die Geschichte ewig weiter gehen.

Von ganzem Herzen DANKE für all die Stunden, Wochen und Jahre, die Sie für die vier Romane rund um die Erlebnisse von Ruth Meyer und ihrer Familie investiert haben. Jede einzelne Minute war es wert. Sie haben damit ein großartiges Werk für die Menschlichkeit und gegen das Vergessen geschaffen. Ich wurde von Ihnen sehr gut unterhalten, bin ergriffen und habe viel über die damalige Zeit aus Sicht der jüdischen Bevölkerung und auch ihre Bräuche gelernt. Das ist sehr kostbar!

Band 4 macht bei aller Härte der Geschichte Hoffnung. Das Leben war grausam, es ist nicht wieder gut zu machen und dennoch gibt es auch Gutes, das ihnen widerfährt. Ich habe so oft: “Ist das schön!” an den Rand geschrieben und auf Seite 400: “Liebe Ulrike Renk, ich möchte Sie mal feste lieb halten für dieses tolle Buch! Danke!” - was ich mir hiermit in Gedanken vorstelle.

Möge die Geschichte viele Herzen berühren, zum Mitfühlen bringen und so dafür sorgen, dass sich Ruths und Ilses Wunsch für immer erfüllt.

Bitte hören Sie nie auf zu schreiben, liebe Frau Renk! Folgen Sie weiter Ihren beherzten Impulsen. Sie tragen wundervolle Früchte!

Ihre bisherige Arbeit kenne ich nicht, doch Sie haben mich darauf sehr neugierig gemacht. Ich mag wie Sie wahre Geschichten und freue mich sehr, dass es Ihnen auch in Ihren Büchern ebenso geht.

Ihr neuer Fan

Anja Kolberg

P.S.: Weitere Besprechungen rund um wahre Schicksale im 2. Weltkrieg:
Die Nachtigall. Roman 
Eine einzigartige Lektion in Menschlichkeit. Roman 
Lumpenball: Historischer Roman 
Filmtipp: Ein verborgenes Leben 

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 25 August, 2020
Thema: Blog - 2020, 2. Halbjahr, Buch: Schmöker
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Durch Dankbarkeit auf gute Gedanken kommen

Dankbarkeitsbuch

Was bringt mir das Führen eines Dankbarkeitsbuches?
Aufschreiben, wofür ich dankbar bin, hilft mir, meine Gedanken auf das Gute in meinem Leben zu lenken. In dieser Zeit grüble ich nicht und mache mir keine Sorgen. Ich starte mit guten Gefühlen in den Tag und das strahlt positiv auf meine Stimmung und die Ereignisse des Tages aus.

Beispiel: Wenn ich lächle, lächeln Menschen zurück. Schaue ich sie wütend, sorgenvoll, aggressiv an, werden sie wahrscheinlich nicht zurücklächeln. So ist es auch mit den Gefühlen:

Je mehr positive Gefühle ich erzeuge, desto mehr ziehe ich davon an, kommen zu mir zurück. Es lohnt sich also, diesen Weg zu beschreiten, um einfach einen guten Start zu haben. Das bedeutet nicht, alles andere aus dem Leben zu verbannen. Es bedeutet eher: Bewusst einen positiven Akzent zu setzen.

Dadurch, dass mir durch das Aufschreiben bewusster wird, was mir gut tut, werde ich auch darauf achten, es öfter in mein Leben zu holen. Und das macht wieder gute Stimmung! Und ich lerne mich selbst besser kennen.

Ich wertschätze, was ich habe und schaue weniger auf das, was mir noch fehlt. Das macht mich zufriedener, glücklicher. Ich empfinde weniger Stress und das wirkt sich positiv auf meine Gesundheit aus.

Wie ich das mache?
Ich habe mir ein eigenes Danke-Buch zugelegt. Im Schreibwarenladen nach schönen Kladden/Notizbüchern gesucht, meines gefunden und innen die erste Seite schön gestaltet. (Foto). 10 Punkte, für die ich dankbar bin, schreibe ich auf.

Wann schreibe ich?
Ich mache die Übung am Morgen, da ich dann am meisten Ruhe empfinde. Es ist aber auch schön, sie am Abend als Rückschau auf den Start zu machen. Ich habe damit 2012 begonnen, in langen Abschnitten täglich, aber dann viele Monate pausiert. Ich habe die Tage, an denen ich aufgeschrieben habe, durchnummeriert. Heute (14.8.20) bin ich bei 493.

Was schreibe ich auf?
Ich beginne mit: “Ich bin dankbar für ……” oder “Danke für ….” und beende den Satz mit “..., weil…”. Ich füge also hinzu, warum ich dafür dankbar bin. Damit verbinde ich mich noch mehr mit dem Guten, als würde ich es vernetzen. Immer mehr fällt mir ein.

Beispielsätze:

  • Ich bin dankbar für meine Gesundheit, weil sie keine Selbstverständlichkeit ist.
  • Ich bin dankbar für die freie Zeiteinteilung, weil ich auf meine Bedürfnisse eingehen kann.
  • Danke für Blumen in meinem Garten, sie machen mich froh.
  • Danke für den Kontakt mit ….. Bei ihr kann ich ganz ich selbst sein.

Anregungen und Fragen, die helfen auf Ideen zu kommen:

  • Was ist selbstverständlich in meinem Leben, aber für andere nicht? (z.B. Ressourcen wie Nahrung, Freiheit, Bildung, Unterkunft, Familie, Arbeit, Beziehungen, Gesundheit, Urlaub, Freunde, Mobilität …)
  • Wer tut mir in meinem Leben gut und warum empfinde ich das so?
  • Was hat mir gestern gut getan oder Freude - warum?
  • Was habe ich erreicht, überwunden, geschenkt bekommen - warum bedeutet mir das soviel?
  • Was mag ich an mir - warum?
  • Was mag ich an meinem Partner, wie unterstützt er mich - warum ist das wichtig für mich?

Danke für das Glück

Ursprünglich fand ich die Anleitung 2012 im Buch “The Magic” von Rhonda Byrne. Inzwischen überfluten Dankbarkeitstagebucher (neudeutsch: Gratitude Journals) und deren Anleitungen den Markt. Ein Glück für unsere Gesundheit!

In Byrnes Buch fand ich eine tolle Idee: Mich vorweg für etwas zu bedanken, das ich so in mein Leben ziehen kann. Ich habe damit wirklich schon Erfolg gehabt! Beispiel: "Danke für die guten Nachrichten, die mich heute erreichen werden." Auf dieser Idee basierte auch das Kalenderblatt aus August 2017 im Tischkalender "Ganz ich selbst sein". Es macht einfach Spaß und tut gut, so Glück und Freude zu säen.

Viel Freude beim Ausprobieren!

Deine Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 14 August, 2020
Thema: Blog - 2020, 2. Halbjahr, Blog - Achtsamkeit
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Buchtipp: Die Nachtigall. Roman.

Mehr als ein Jahr lag das Buch auf dem Schrank und wartete auf mich. 609 Seiten. Sehr ansprechender Einband. An einem der heißesten Tage 2020 habe ich es wie im Rausch zu Ende gelesen.

Wenn du dich für Frauenschicksale im 2. Weltkrieg interessierst, wie sie gelebt, überlebt haben - und zwar nicht in Deutschland, sondern im von Deutschen besetzten Frankreich - dann lies "Die Nachtigall" von Kristin Hannah:

Unsere Geschichte aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Was haben unsere Soldaten getan? Welche Not hatten die Französinnen auszustehen, deren Männer im Krieg waren, in einem Frankreich, das sich schnell ergeben hatte? Blieb das wirklich ohne Widerstand? Wie fühlte es sich an, wenn all das gute Essen an die Besatzer ging und für die Bevölkerung kaum etwas übrig blieb? Waren alle Soldaten ohne Herz? Was machst du, wenn Nachbarn, nur weil sie Juden sind, verhaftet werden? Wenn du nicht weißt, wohin mit deiner Wut? Wenn du dein Kind beschützen und ernähren willst und selbst ohnmächtig vor Hunger, Angst und Kälte bist?

Ein großartig geschriebener Roman nach den wahren Schicksalen von Frauen beschrieben - stille Heldinnen.

Eine Geschichte für das Überleben und die innere Kraft, das Richtige zu tun. Ein schonungsloser Blick in die grausame Fratze des Krieges und was er mit uns Menschen macht. Aber auch über die Liebe, Zusammenhalt und großen Mut der Frauen, die im Stillen Widerstand leisteten.

Als ich den Buchdeckel zugeklappt hatte und meine Tränen getrocknet waren, fühlte ich vor allem Dingen Dankbarkeit für diese Empfehlung, die mir eine Buchhändlerin gab, als ich nach Romanen fragte, die Schicksale von Menschen aus dem 2. Weltkrieg beschreiben.

Die Nachtigall

Ich hätte mir einen dicken Zusatzteil gewünscht, in dem die Autorin mehr über ihre Recherchearbeit spricht, darüber wie es genau zu diesem Werk kam, wie sie es schaffte, all die Informationen in diese Leben zu integrieren. Für mich ein bewegendes Meisterwerk! 71 besonders herausragende Stellen habe ich mit Zetteln versehen. Ich würde gerne mit Zeitzeugen sprechen, mehr erfahren:

Wie fühlten sich die Deutschen Soldaten, die diese Befehle willig oder auch widerwillig ausführten? Welche Spuren hinterließ ihr Wirken in ihrer Biographie, in ihren Ehen, bei ihren Kindern und Enkelkindern? Welche Spuren hat dies in unserer Gesellschaft hinterlassen? Schweigen? Gewalt? Reue? Buße? Vielleicht von jedem etwas und noch mehr. Bezogen auf die Auseinandersetzung mit dem Thema Kriegskinder, Nachkriegskinder und Kriegsenkel oder generationsübergreifende Weitergabe von Traumata ist dieses Buch eine sehr unterhaltsame, erschreckende, nachdenklich machende Hilfe.

Schade, dass ich nicht so gut Englisch kann. Ich würde mit der Autorin Kristin Hannah gerne ein sehr langes Gespräch über ihre Arbeit an diesem Buch führen und was es mit ihr gemacht hat. Wer einmal so ein Werk geschaffen hat: Ist das noch zu toppen?

Ah genau - die Handlung:

Zwei Schwestern (14 und 4 Jahre alt) werden nach dem Tod ihrer Mutter von ihrem vom 1. Weltkrieg gezeichneten Vater zu einer Verwandten aufs Land abgeschoben. Sie leiden unter dem Verlust ihrer Eltern und versuchen Fuß zu fassen. Vivianne findet schnell einen Freund, heiratet und die jüngere Isabelle fühlt sich vor allem verstoßen, von niemandem geliebt, auch von der Schwester nicht. Sie landet in Internaten, woraus sie türmt oder rausgeworfen wird. Sie flüchet zu ihrem Vater nach Paris, der sie nur mit Kälte begrüßt. Sie ist wild und stark und wünscht sich nur eines: Geliebt werden und ein Zuhause haben.

So kommt es zu völlig unterschiedlichen Lebensläufen: Als die Deutschen Frankreich besetzen, muss Vivianne mit ihrer Tochter irgendwie überleben und darauf hoffen, dass ihr Mann lebend zurück aus dem Krieg kommt. Isabelle kann nicht fassen, dass sich alle wehrlos ergeben und schließt sich dem Widerstand gegen die Nationalsozialisten an. Beide werden immer wieder vor neue Gewissensfragen gestellt: Was ist das Richtige?

Auch wenn ich am Anfang ein kleines bisschen brauchte, um reinzufinden, so lies mich die Geschichte danach nicht mehr los. Teilweise war es so berührend, dass ich das Buch einige Tage weglegen musste, um die Grausamkeit der Wahrheit zu verdauen.

Wenn die Ereignisse real sind, die im Buch beschrieben sind, dann verstehe ich, warum ein Pariser Schaffner so unfreundlich und abweisend zu uns war, als wir versuchten uns Fahrkarten mit unseren minimalen Sprachkenntnissen zu besorgen. Der Krieg hinterlässt Spuren über Jahrzehnte. Eigentlich ein Wunder, dass Vergessen und Verzeihen möglich ist.

Titel: Die Nachtigall
Autorin: Kristin Hannah

Wer mehr über die Thematik lesen will, diese Daten konnte ich recherchieren:

Warum interessiere ich mich für Geschichten aus dieser Zeit?

Mir ist wichtig, mich zu verstehen, meine Familie, die Gesellschaft: Warum handeln wie sie handeln? Warum sind wir wie wir sind? Was hat uns dazu gemacht? Alles hat einen Ursprung, eine Geschichte. Denn eines weiß ich bestimmt: Wir kommen als liebende, unschuldige Wesen auf die Welt - und dann werden wir geprägt. Welche Prägungen waren das? Wie kann ich sie auflösen, damit wir alle weniger Leid haben, uns frei entfalten können und wieder zu dem liebevollen Wesen werden, als das wir auf die Erde kamen.

Ich wünsche dir eine intensive Lesezeit

Anja

P.S.: Ebenso spannend und zur Thematik passend ist der Film: Ein verborgenes Leben.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 10 August, 2020
Thema: Blog - 2020, 2. Halbjahr, Buch: Schmöker
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Filmtipp: Ein verborgenes Leben. Besprechung.

Ein verborgenes Leben

[Bild: Ein verborgenes Leben. Rechte Pandora Film.]

Der österreichische Bauer Franz verweigert den Treueschwur auf Hitler. Franz macht, was sich richtig anfühlt, will keine Wehrlosen töten, andere Länder überfallen. Er kann nicht gegen sein Gewissen handeln. Dies hat weitreichende Konsequenzen für ihn selbst und für seine Familie.

Ein ganz toller Film nach einer wahren Begebenheit. Brilliante Schauspieler. Tolle Aufnahmen. Sehr sehenswert, um die Geschichte zu begreifen.

Was ging wirklich in den Soldaten vor? Wie mag es sich anfühlen, Hitler die Treue zu schwören, ohne es zu schaffen, dabei den Kopf und das Herz auszuschalten? Wie mag es sein, “Nein” zum Kriegsdienst zu sagen und zu wissen, welche Strafe darauf steht? Wie stark muss diese innenliegende Kraft von Franz sein, das Richtige zu tun?

Ich bewundere auch seine Frau Franziska, die seine Entscheidung mit allen Konsequenzen für sich selbst, für ihren Arbeitsalltag als Bäuerin, für ihre drei kleinen Kinder und für die Schwester, die ihr hilft, den Hof zu bestellen, trägt.

Was für große Seelen zeigt dieser Film. Danke, einfach danke!

(Achtung: Spoiler ab hier.)

Franz führt alle, die nicht ihrem Gewissen folgen (können), nur durch seine Haltung vor. Erinnert sie an das, was richtig ist. Und das macht sie wütend, brutal, aber auch nachdenklich.

Ein besonderer Moment, der das zeigt: Einer der Richter (Bruno Ganz) redet ihm unter vier Augen wie so viele zuvor ins Gewissen:

“Bilden Sie sich ein, dass irgendetwas, das Sie tun, den Verlauf des Krieges ändern wird? Dass irgend jemand außerhalb dieses Gerichts je von Ihnen hören wird? Niemand wird sich erinnern. Die Welt wird weiter gehen wie bisher. Ihre Taten bewirken womöglich das Gegenteil dessen, was Sie beabsichtigen. Ein anderer wird Ihren Platz einnehmen."

Als Franz nicht reagiert, fragt der Richter ihn: “Verurteilen Sie mich?” Der folgende Dialog ist besonders.

Die Reaktionen des Richters (Bruno Ganz), das Atmen, Nachdenken, Zunicken beim Verabschieden und als er sich dann auf den Stuhl des Angeklagten setzt. Nachspürt wie es sich anfühlt, das Richtige zu tun. Beeindruckend.

Das Gesicht der Dorfbewohner, als sie erfahren, dass der - den sie angefeindet haben, weil er für seine Ethik einsteht - wirklich für seinen Glauben starb. Die Kirchenvertreter, die er um Rat fragte, waren nicht so reinen Herzens gewesen wie er.

Franziska sagt nach seinem Tod: “Es wird eine Zeit kommen, wo wir wissen, wofür das alles gut ist. Und es wird keine Rätsel mehr geben. Wir werden wissen, warum … wir leben. Wir werden zusammen kommen, werden Obstgärten anlegen, Felder. Wir werden das Land wieder aufbauen. Franz - wir sehen uns dort.”

Warum sein Schicksal meiner Meinung nach Sinn macht?

Weil Franz und seine Franziska uns allen bis heute zeigen, dass es wichtig ist, das Richtige zu tun, gleich wie schwer der Weg ist. (Auch wenn sie dafür sich selbst, ihrem nahen Umfeld Leid zufügen, weil sie nicht mehr da sein können, weil andere ihr Handeln nicht verstehen und die Zurückgebliebenen das aushalten müssen.) Sie erinnern uns an die Menschlichkeit, an unser Herz und darauf zu hören. Sie machen Hoffnung für das Gute im Menschen, in der Welt. Die Herzen sind nicht kalt, sie leben und atmen und darauf baue ich.

Franziska hatte dieser Biografie zufolge nach dem Tode von Franz zahllose Briefwechsel mit Menschen in aller Welt führte, die beeindruckt davon waren, wie er seinem Gewissen folgte. Franz und Franziska hinterlassen Spuren noch weit über den heutigen Tag hinaus.

Der Film "Ein verborgenes Leben" ist ein leiser Film, der mit wenigen Worten auskommt, großartige Naturaufnahmen zeigt und der Zuschauer*in Zeit lässt, alles, was geschieht, zu verarbeiten.

Wenn du mehr lesen magst:

Danke für dieses kostbare Werk!

Anja Kolberg

P.S.: Für alle, die an der Thematik interessiert sind - und warum ich mich dafür interessiere, empfehle ich meine Rezension des Romans: "Die Nachtigall".

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 10 August, 2020
Thema: Blog - 2020, 2. Halbjahr, Film-Tipp
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Schokoladige Bowl mit gekeimtem Buchweizen. Vegan. Ohne Gluten, ohne Zucker.

Schokoladige Buchweizen-Bowl

Super lecker. Einfach. Macht satt. Rohköstlich.

Diese Bowl (modern für Schale, Schüssel) ist herrlich cremig, schokoladig... Seufz. Genau das richtige, wenn ich Hunger auf Süßes hab und satt werden will. :-)

Dieses Lieblingsgericht geht so:

  • Gekeimte Buchweizenkörner (Wie du Buchweizen keimst, liest du weiter unten)
  • mit etwas Wasser
  • einigen klein geschnittenen, getrockneten Datteln (je mehr Datteln, desto süßer)
  • rohem Kakaopulver (bekommst du im Bioladen, "schwach entöltes" schmeckt schokoladiger)
  • evtl. Orangen-Schale (muss nicht sein, gibt noch mal eine besondere Note: Schale von Bio-Orangen habe ich mir im Winter getrocknet. Die bröckle ich klein und gebe sie mit in den Mixer. Hmmmmm, lecker!)

in Mixer oder mit Pürierstab klein machen, bis es sämig ist.

In einer schönen Schüssel mit Bananen oder Orangen oder einer Frucht deiner Wahl garnieren und genießen.

Buchweizen keimen lassen - so mache ich das:

1. Die Menge an Buchweizen, die ich essen mag, in eine Schüssel geben, mit viel Wasser auffüllen, so dass die Körner zwei bis drei Fingerbreit unter Wasser stehen. Sie quellen jetzt und dehnen sich aus.

2. Nach ungefähr 1-2 Stunden (ich mach das wie meist nach Gefühl) schütte ich die Buchweizen in ein Sieb und spüle sie so lange durch, bis das Wasser ohne Schleim ist. Den sondern die Körner am Anfang durch den Prozess ab.
Die nassen Buchweizen im Sieb auf die Schüssel an einen schattigen, nicht zu warmen Ort stellen. Und wirken lassen.

3. Nun nur 2 - 3 mal am Tag durchspülen.

4. Nach 1- 3 Tagen esse ich den Buchweizen,  je nachdem wie lange ich die Keime haben will, die aus den Körnern sprießen.

Mehr Info zu Buchweizen:

Buchweizenkörner findest du im Biomarkt oder der Bioabteilung großer Supermärkte.

Buchweizen sind eine kleine Superfood. Das Keimen lässt die Inhaltsstoffe explodieren, der Buchweizen beginnt zu leben. Im glutenfreien Buchweizen finden sich u.a. viele B-Vitamine, Eisen, Magnesium, Eiweiß.

Eine anderes Rezept mit gekeimten Buchweizen, das ich auch sehr mag: Buchweizen-Bowl. Gesundes und leckeres Frühstück. 

Viel Freude damit!

Deine Anja

Anja und Tiere

Zu mir: Ich bin seit 2012 auf dem veganen Weg - aus Mitgefühl mit den Tieren. Hier liest du meine Anfänge: Meine Ethik ... und die Schwierigkeiten danach zu leben Um es Menschen leichter zu machen, die weniger Lebensmittel von Tieren essen möchten oder für diejenigen, die veganen Besuch bekommen, teile ich in der Kategorie Blog - Vegane Rezepte meine einfachen Rezepte. Für die Menschen und die Tiere. :-)

Mehr über mich (hochsensibel, eher introviertiert, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Autorin) findest du hier in meinem Blog www.frauencoaching.de. Ein paar mal im Jahr erscheint meint Newsletter, in dem ich meist persönlicher als im Blog von meinem Weg berichte. Wenn du ihn abonnieren möchtest (gratis, jederzeit abbestellbar), schreib mir deinen Wunsch einfach eine Mail. (Läuft bei mir alles noch von Hand. Ich trage dich dann ein.)

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 21 Juli, 2020
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Blaubeereis - vegan, zuckerfrei, einfach, lecker, schnell – mit Varianten

Blaubeereis

Diese lila Sommerleckerei ist super lecker und ganz einfach gemacht.

Zutaten:

• Sehr reife Bananen (das sind die Bananen, die viele braune Punkte haben, sie sind dann herrlich süß)

• Tiefkühl-Blaubeeren

• Etwas Wasser

Anleitung:

Alles in den Mixer geben oder mit dem Pürierstab zu einer cremigen Masse verarbeiten.

Sofort vernaschen!

Mit der Menge an Wasser beeinflusst du, wie weich das Eis ist und mit der Anzahl an Bananen wie süß es wird.

Varianten/Tipps:

Du kannst dies mit vielen anderen Obstsorten machen: Erdbeeren, Melone, Mango … Schluck! Einfach praktisch, wenn gerade Erntezeit ist. Nutze dann gefrorene Bananen und frisches Obst.

Nutze immer einen nicht gefrorenen Teil: Also entweder gefrorene Bananen oder gefrorenes Obst (Geschmacksrichtung Eis). So wird es nicht zur Höchstleitung für den Mixer.

Gefrorene Bananen kannst du leicht selbst machen. Das ist besonders praktisch, wenn du mal zu viele reife Bananen hast. Friere sie in Scheiben geschnitten ein.

Tipp: Im Idealfall sind die Scheiben beim Einfrieren lose, von einander getrennt, damit du sie später besser portionsweise entnehmen und mixen kannst, falls du mehrere Bananen einfrieren willst. Sonst holt man einen großen festen Bananenklumpen aus dem Tiefkühler, was sehr unpraktisch ist. (Ist mir passiert und mir blieb nichts anderes übrig, als alles auf einmal aufzutauen.) Also erst die Scheiben neben einander liegend einfrieren – zum Beispiel in einer Dose mit Backpapier in Schichten getrennt. Wenn sie gefroren sind, sind die Scheiben fest und du kannst sie platzsparender zusammen in einen Beutel füllen.

Obstsoße: Wenn du nicht gefrorene Bananen mit frischem, nicht gefrorenem, Obst mixt, hast du ruckzuck eine leckere Obstsoße, die du zum Beispiel zu veganem Milchreis essen kannst. :-)

Lass es dir schmecken!

Anja

Ich kann was tun

Zu mir: Ich bin seit 2012 auf dem veganen Weg - aus Mitgefühl mit den Tieren. Hier liest du meine Anfänge: Meine Ethik ... und die Schwierigkeiten danach zu leben Um es Menschen leichter zu machen, die weniger Lebensmittel von Tieren essen möchten oder für diejenigen, die veganen Besuch bekommen, teile ich in der Kategorie Blog - Vegane Rezepte meine einfachen Rezepte. Für die Menschen und die Tiere. :-)

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Rezept Einfache Zucchini-Suppe: Vegan. Lecker. Perfekt zur Erntezeit.

Zucchinisuppe

Es regnet und es ist etwas kühl an diesem Sommertag. Die Zucchini im neu erbauten Hochbeet sind reif. Der perfekte Moment für diese einfache, vegane Suppe. Ich habe es ursprünglich von meiner Tante erhalten, als ich ihr von meiner Ernte erzählte. Sie macht das Rezept schon sehr lange und gibt 1-2 Kartoffeln (für die Sämigkeit) dazu, macht es ohne Tomaten und statt Balsamico-Essig nimmt sie Sahne.

Hier meine abgewandelte, vegane Variante. Die Suppe ist auch glutenfrei und zuckerfrei:

Schneide die Zucchini in kleine Würfel. Meine Riesen-Zucchini aus dem Hochbeet war etwas über ein Kilo schwer und die Menge hat zusammen mit den Kartoffeln für mich für zwei Tage gereicht. Ich koche meist nach Gefühl. Das heißt ohne mich genau an ein Rezept zu halten, wandle ich es ab. Viele Zucchini, großer Suppentopf. Volle Kreativität. :-)

Kartoffeln ebenso klein schnippeln. Von der Menge her war es insgesamt weniger als die Zucchini. Ich habe also mehr Kartoffeln genommen, als meine Tante, weil ich Kartoffeln so gern in der Suppe mag. Auch das kannst du auch variieren wie du magst. Ich mag freies Kochen!

1- 2 klein geschnittene Zwiebeln anbraten

Zucchini und Kartoffeln drauf geben und kurz mit anbraten.

1 Dose klein geschnittene Tomaten dazu. (Alternativ kannst du – praktisch zur Tomaten-Ernte-Zeit - auch frische, klein geschnittene Tomaten nehmen.)

Mit Gemüsebrühe aufschütten, bis alles bedeckt ist.

Köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Also immer mal wieder probieren. :-)

Zum Abschluss mit Pfeffer, Salz und Balsamico Essig (wichtige Zutat*) abschmecken. (*Den Tipp habe ich aus diesem Rezept.)

Fertig! Genießen. Guten Appetit

Lässt sich super einfrieren, schmeckt am zweiten Tag noch besser, ist vegan, zuckerfrei, glutenfrei und perfekt für die Erntezeit im Garten geeignet.

Es ist so ein tolles Gefühl, das Gemüse selbst gezogen zu haben. Auch wenn es nicht viel ist, was in unserem Hochbeet heran wächst, so ist es doch unsere eigene Ernte. Erdbeeren, Tomaten, Zucchini, Kräuter, Rucola und vielleicht bald auch Gurken schmecken einfach himmlisch gut. Und der Duft der Tomatenzweige oder abends schnell noch mal in den Garten huschen und für den Abendtee Kräuter rein holen. Himmlisch!

Liebe Grüße

Anja

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