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Neuigkeiten - Urlaubsbericht als Adventskalender - Start Kalenderverkauf am 28.10.2017 - Kaufmöglichkeiten - Neu im Shop

Ein sonniges Hallo aus Köln!

Was in der Zwischenzeit so los war. Urlaubsbericht als Adventskalender

Die letzten Wochen sind dahin gerast. Nach den herrlichen zwei Wochen Ferien bei meiner Großmutter im späten Sommer folgten intensive Büroarbeit für die Shoperöffnung und Urlaubsvorbereitungen.

Danach haben wir wieder einmal Dänemarks Nordseeküste besucht. Ich wünschte mir für diese Zeit so sehr Erholung und wollte an mir selbst arbeiten.

Mein Plan ging auf, aber völlig anders als geplant. Und weil dieser Urlaub so ereignis- und erkenntnisreich war (hoffe, beim nächsten Mal wird es ruhiger) wurde daraus ein langer Bericht für den Blog. Ich habe ihn in 24 leicht konsumierbare Einzelstücke aufgeteilt. Und im Advent wird jeden Tag ein neuer Teil der Geschichte hier erscheinen: Wenn einer eine Reise tut ...

Die letzten zwei Wochen ging es mit voller Kraft daran, den Webshop für die Eröffnung vorzubereiten. Nun sind die Kalender gepackt. Schöne Briefmarken eingekauft. Die neuen Kalender im Shop eingepflegt und viele weitere Schritte unternommen. An was man als Shopbetreiberin so alles denken muss ... ein Menge!

Am Samstag, den 28. Oktober ist es endlich soweit: Der Kalenderverkauf in meinem Webshop Einfach anders startet.

Zur Eröffnung gibt es ein Präsent für Sie: Wenn Sie bis einschließlich Montag, den 6. 13. November 2017 (verlängert!) bestellen, erhalten Sie sechs Geschenkkarten im Wert von 3 Euro von mir geschenkt!

So sehen die neuen Tischkalender aus:

Klick zur Kalendervorstellung von: Tischkalender Auf dem Weg zu mir selbst

Auf dem Weg zu mir selbst. Tischkalender 2018

Seelenglück. Tischkalender 2018

Ich freue mich auf Ihre Bestellung. Zum Shopstart werde ich die Kalender verlinken, dann können Sie sich die Seiten genau anschauen.

Die Kalender gibt es auch bei Amazon zu kaufen. Hier die Links:

Sie können also über meinen Webshop bestellen und über Amazon. Was ist der Unterschied?

  • Amazon verschickt, wenn Sie an Prime teilnehmen, die Kalender kostenlos.
  • Wenn Sie nicht an Prime teilnehmen, jedoch noch andere Produkte bei Amazon direkt kaufen, liefert Amazon ab 29 Euro Warenwert versandkostenfrei. Ich versende ab 50 Euro versandkostenfrei.
  • Die Kalender kosten bei Amazon 12 Euro inkl. MwSt., in meinem Webshop 11 Euro inkl. Mwst.
  • Sie erhalten in meinem Webshop mehr Produkte, zum Beispiel Minikarten, Verwöhnpaket, Impulse, Geschenkkarten. Diese gibt es nur bei mir und nicht bei Amazon.
  • Die Sendungen, die ich in meinen Webshop für Sie packe, sind einfach besonders. Schon der Karton macht Freude beim Empfang und der Inhalt auch. Mit Liebe und kleiner Überraschung gepackt. Sie haben während des Bestellprozesses direkt Kontakt mit mir via Mail. Diese Individualität und Besonderheit gibt es nicht bei Amazon.
  • Ich kann mir vorstellen, dass Amazon schneller verschickt als ich und die Zahlungsbedingungen sind bei Amazon bei vorhandenem Kundenkonto schon hinterlegt. Lastschriften sind dort möglich. Das geht bei mir nicht. Ich biete Überweisung und Paypal per Vorkasse an.

Warum biete ich die Kalender über Amazon an?

Weil ich, so wie ich den Webshop mit dieser Individualität betreibe, an meine Grenzen stoße. Ich liebe den Mailkontakt mit meinen Kundinnen, die Pakete so zu packen, dass es Freude macht, die Ware auszupacken, Bildchen auf den Karton zu malen, schöne Briefmarken auszusuchen, mich per Mail auszutauschen. Das macht einfach Spaß. Allerdings komme ich an meine Leistungsgrenzen. Ich kann keine Masse machen. Und will es auch nicht.

Deswegen habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, wo ich mehr Menschen ansprechen kann, ohne selbst proportional mehr Arbeit zu haben. Amazon bietet mir die Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen, mehr Menschen anzusprechen und verschickt die Ware direkt an die Kunden. Das ist eine große Arbeitserleichterung für mich. Es gibt unterschiedliche Ansichten über den Internetriesen. Ich versuche die Vorteile für mich als Einzelunternehmerin zu nutzen. Es ist mein Ziel mit den Kalendern mehr Umsatz zu machen, das ist über Amazon möglich. Zu schön wäre es, wenn ich davon wirklich leben könnte. Dann wären Ressourcen für weitere Produkte da, fürs Schreiben, für Investitionen in Technik, für Marketing, für weitere Verkaufsplattformen. Das ist jetzt der erst Schritt und ich freue mich, dass ich ihn geschafft habe.

Fühlen Sie sich frei, dort zu bestellen, wo Sie mögen: Bei mir im Shop ist es persönlich und individuell. Sie werden nicht viele Sendungen wie meine bekommen. :o) Bei Amazon ist es neutral und bequemer.

Klick zum Shop

Neu im Shop

Dieses Jahr gibt es die Impulse und auch das Verwöhnpaket zum Verschenken. Im Verwöhnpaket sind beide Kalender und die monatlichen Impulse enthalten zu einem 3 Euro günstigeren Preis als beim Einzelkauf. Für die Monatlichen Impulse liegt eine neue schicke Gutscheinkarte bei. Sieht klasse aus, finde ich. :-) (Tut gut, auch auf sich selbst stolz zu sein.) Verwöhnpaket anschauen

Der Webshop öffnet am 28. Oktober 2017 und wird am 6. Januar 2018 schließen. Anschließend wird es die Kalender 2018 weiter über Amazon zu kaufen geben. Ich biete dieses Jahr keinen Schlussverkauf an. Als besonderes Geschenk gibt es Geschenkkarten gratis zur Bestellung dazu, wenn Sie bis 6. 13.11.2017 bestellen. (verlängert) :-)

Bei den Geschenkkarten ist auch diese Karte dabei, die Sie sonst nur in Verbindung mit dem geschenkverpackten Kalender erhalten:

Gruß von Lilo

Am 28.10.2017 geht es los! Ich freue mich auf Ihren Besuch und den Kontakt mit Ihnen! Klick zum Shop

Ganz herzliche Grüße

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 27 Oktober, 2017
Thema: Blog - 2017, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Zur Ruhe kommen

Einen Moment in den Weihnachtsvorbereitungen innehalten und Pause machen.

Ich bin da.

Im schnellen Rhythmus dieser Zeit.

Ich bin da. Und atme.

Wie wichtig ist, was ich heute noch tun "muss", wirklich? Ansprüche loslassen.

Mich um mich selbst und meine Bedürfnisse kümmern. Was mir gut tut. Nur für diesen Nachmittag, nur für diesen Tag oder eine viertel Stunde.

Zeit nehmen für mich selbst.

Tischkalender Dezember 2016 Alles wird gut

Was könnte ich heute für mich tun? Die Arbeit liegen lassen. Auf der Couch die Füße hochlegen. In bequemer Kleidung rumlümmeln. Eine Kerze anzünden. Heißen Ingwertee einschenken. Dem aufsteigenden Dampf zuschauen. Eine schöne Serie schauen. Heiß und lange duschen. Was leckeres essen. Nur für einen Moment vergessen, was in meinem Leben gerade los ist und mir selbst einen schönen Augenblick bereiten.

Wir alle brauchen diese Auszeiten, um Kraft zu tanken.

Tischkalender Ganz ich selbst sein 2017

Selbstfürsorge - so heißt es, wenn wir gut für uns selbst sorgen. Ich erlebe es als einen Muskel, der immer wieder trainiert und gestärkt werden möchte, bis er eines Tages ein wundervoller Schutzmantel für meinen Körper, meine Seele, meinen Geist ist. Es ist gibt so viele Ebenen, wo ich etwas für mich tun kann.

Tischkalender Seelenbegleiter 2017

Als ich diese Nacht nicht einschlafen konnte, habe ich an mein in mir lebendes, helles und heiles Licht gedacht. Mir vorgestellt, wie es sich ausbreitet und dunkles in meinem Körper auflöst, bis mein Körper in jedem Winkel hell erstrahlt. Jede einzelne Zelle. Jeder Körperteil. Ich bin schnell wieder eingeschlafen. Als ich früh am Morgen wach war, habe ich es für einen anderen Menschen getan, dem es im Moment nicht gut geht.

Ich stellte mir vor wie der Körper von oben bis unten mit Licht aufgefüllt wird, wie dunkles hinaus strömt, krankes repariert und der Körper noch heller und heiler erstrahlt. Wenn es knifflig wird, denke ich mir kleine Helferlein oder Lösungen aus. Diese Übung tut nicht nur mir selbst gut, sondern auch dem Menschen, dem ich auf diesem geistigen Wege meine Aufmerksamkeit schenke.

Meine Gedanken lesen Sie regelmäßig in meinen Monatlichen Impulsen:

Monatliche Impulse 2017

Die Fotographien in diesem Beitrag und Inspirationen stammen aus meinen Tischkalendern.

In meinem Webshop finden Sie die Tischkalender für 2017 "Ganz ich selbst sein" und "Seelenbegleiter", derzeit noch sieben Minikartensets mit den Kalendermotiven aus vergangenen Jahren und sieben Geschenkkartensets sowie die Monatlichen Impulse zu kaufen.

Klick zum Webshop Einfach anders

In den Monatlichen Impulsen schreibe ich jeden Monat meine Gedanken zu den beiden neuen Kalenderseiten. Hier können Sie in zwei Ausgaben hinein schauen: August 2015 und Januar 2016. Ideal für Menschen, die eine tiefsinnige Begleitung durch das Jahr wünschen.

Im Verwöhnpaket sind beide Kalender und die Impulse zu einem besonderen Preis vereint. Es gibt hier eine Besonderheit: Da die Impulse per Mail verschickt werden und Mailadressen einen besonderen Schutz genießen, kann jede und jeder die Impulse und das Verwöhnpaket, in dem die Impulse enthalten sind, nur für sich selbst bestellen. Erst gefiel mir diese gesetztliche Grenze nicht, doch inzwischen sehe ich den Gewinn darin:

Es ist eine wunderbare Übung, uns selbst zu verwöhnen. Und ich freue mich sehr, dass dies viele Frauen und auch Männer tun. Hier können Sie ins Verwöhnpaket schauen.

Jede Bestellung wird von mir persönlich mit Liebe gepackt. Lassen Sie sich überraschen.

Alles zur richtigen Zeit:
Ich mag auch Geschenke, die erst nach Weihnachten ankommen oder zum neuen Jahr. Dann ist die Freude noch größer, weil ich gar nicht mehr damit rechne. Also, falls Sie noch jemanden vor Weihnachten beschenken möchen und es wird zeitlich eng: Vielleicht machen eine größere Freude, wenn z.B. der Kalender zum neuen Jahr ankommt.

Ich wünsche Ihnen von Herzen einen schönen vierten Advent und

ein wundervolles Weihnachtsfest, an dem es Ihnen und den Menschen, die Sie lieben, rundherum gut geht!

Ihre
Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 17 Dezember, 2016
Thema: Blog - 2016, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Blog - Zeit für mich

Vorfreude!
Vorstellung Tischkalender 2017:
Ganz ich selbst sein

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein erster Blick auf die neuen Tischkalender 2017: "Ganz ich selbst sein." und "Seelenbegleiter 2017". Viel Freude beim Stöbern. Welcher Kalender ist Ihr Favorit?

~ * ~

Tischkalender 2017: Ganz ich selbst sein

Tischkalender 2017: Ganz ich selbst sein.

Dieser Kalender lädt zur Reflexion und Selbstannahme ein. Er ermutigt und erinnert uns, gut für uns zu sorgen und unseren eigenen Weg zu gehen. Ein Geschenk für uns selbst und alle, die uns am Herzen liegen.

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Januar

Januar - Tischkalender Ganz ich selbst sein

Text: Für unser Wohlbefinden und Lebensglück sind wir selbst verantwortlich. Jeder für seines.

Mich entlastet die Erinnerung, dass ich nicht für die Stimmung anderer Menschen verantwortlich bin. Und für mein eigenes Glück ist weder mein Partner, mein Arzt noch sonst irgendwer zuständig, sondern ich selbst. Das gibt mir Schwung, mein Leben in die Hand zu nehmen.

~ * ~

Februar

Februar: Tischkalender Ganz ich selbst sein 2017

Text: Veränderungen brauchen Zeit.

~ * ~

März

Tischkalender Ganz ich selbst sein: März 2017

Text: Ich lege die Hand auf mein Herz und bin für mich da.

~ * ~

April

Tischkalender Ganz ich selbst sein: April 2017

Text: Ich entdecke die schönen Seiten meines Lebens.

~ * ~

Mai

Tischkalender Ganz ich selbst sein 2017

Text: Ganz ich selbst sein.

Authentisch leben. Mich selbst voll und ganz zeigen und leben wie ich bin.

~ * ~

Juni

Tischkallender 2017 Ganz ich selbst sein

Text: Ich genieße mein Leben. Jetzt.

Nichts mehr auf morgen verschieben. Heute leben. Diesen Moment auskosten.

~ * ~

Juli

Tischkalender Ganz ich selbst sein 2017

Text: Aufmerksamkeit ist Liebe.

Wenn ich einem Menschen Aufmerksamkeit schenke oder ich sie bekomme, fließt Liebe.

~ * ~

August

Tischkalender 2017 Ganz ich selbst sein

Text: Danke für das Glück, das mir heute begegnet.

Oh, was mag da wohl kommen? :-)

~ * ~

September

Tischkalender 2017 Ganz ich selbst sein

Text: Selbstfürsorge ich gut für mich.

~ * ~

Oktober

Tischkalender 2017 Ganz ich selbst sein

Text: Ich bin Licht und Schatten.

Es ist erleichternd, mir zu vergegenwärtigen, dass wir alle Licht (gute Seiten, Freude, Liebe...) und Schatten (unsere ungelösten Probleme...) sind. So kann ich mich selbst mehr lieben wie ich bin.

~ * ~

November

Tischkalender 2017 Ganz ich selbst sein

Text: Ich bin wertvoll.

~ * ~

Dezember

Tischkalender 2017 Ganz ich selbst sein

Text: Ich spüre die Wärme der Liebe.

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Gedanken und Hintergründe zu den Kalenderseiten und was sie für mich persönlich bedeuten, teile ich aktuell in den Monatlichen Impulsen 2017. Ein einjähriges, automatisch endendes Abo mit jeweils einer monatlichen Mail zu beiden Kalendern. Für einen Euro pro Monat Begleitung durch das Jahr. Zusammen mit beiden Tischkalender gibt es sie im günstigen Verwöhnpaket.

Sie können die beiden Kalender und weitere Produkten wie die Minikarten-Sets ab Mitte Oktober in meinem Webshop kaufen. Ich werde hier im Blog und im Newsletter bekannt geben, wenn mein Webshop geöffnet hat. Ich freue mich schon auf den Kontakt mit Ihnen und darauf, die Sendungen für Sie persönlich mit Liebe zu packen. :-) (Meine Freudedisziplin.)

Vorher können Sie die Kalender über Amazon beziehen, zum Preis von 12 Euro inkl. MwSt. zzgl. Versand. (Dort kostet er einen Euro mehr als in meinem Webshop. Geben Sie in die Suchmaske "Tischkalender Anja Kolberg" ein, dann erscheinen meine Kalender. Bis 15.10.16 ist der Lagerbestand begrenzt.)

2017 wird ein gutes Jahr!

Ihre Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 08 September, 2016
Thema: Blog - 2016, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Vorfreude!
Seelenbegleiter 2017.Tischkalender.

Zwei Kalendermotive biete ich für 2017 an: "Ganz ich selbst sein" (Kurzvorstellung hier) und diesen hier:

Seelenbegleiter 2017. Tischkalender

Tischkalender Seelenbegleiter 2017

Dieser Kalender ist ein treuer Gefährte durch Ihr Jahr: Er lädt zum Nachdenken und zur Selbstheilung ein, erinnert an die Wichtigkeit unserer Herzenswünsche und tut einfach gut. Ein Geschenk für uns selbst und alle, die uns wichtig sind.

~ * ~

Januar:

Seelenbegleiter 2017

Text: Meine innere Stimme ist mir überall ein sicherer Wegweiser

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Februar:

Seelenbegleiter 2017

Text: Danke für alles scheinbar so Selbstverständliche.

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März:

Seelenbegleiter 2017

Text: Ich kümmere mich so liebevoll um mich selbst, wie ich es für ein Kind tun würde.

~ * ~

April:

Seelenbegleiter 2017

Text: Ich lerne die Welt in mir kennen und heile sie.

~ * ~

Mai:

Seelenbegleiter 2017

Text: Was andere erreichen, schaffe ich auch.

~ * ~

Juni:

Seelenbegleiter 2017

Text: Ich wende mich Menschen zu, die mir Aufmerksamkeit schenken und in deren Nähe ich aufblühe.

~ * ~

Juli:

Seelenbegleiter 2017

Text: Meine Wünsche sind wichtig.

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August:

Seelenbegleiter 2017

Text: In uns allen lebt ein heiles Licht.

~ * ~

September:

Seelenbegleiter 2017

Text: Herausforderungen machen uns stärker.

~ * ~

Oktober:

Seelenbegleiter 2017

Text: Ich tue es für mich.

Was ist meine Motivation, etwas zu tun? Wenn ich es für andere mache, will ich es selbst auch? Das zu klären, hilft mir, innerlich frei zu werden.
Andere Sichtweise: Was tue ich für mich, damit ich es kuschlig und schön in meinem Heim habe?

~ * ~

November:

Tischkalender Seelenbegleiter 2017

Text: Die Seele lebt ewig.

Ich finde den Gedanken wunderschön, dass es ein Wiedersehen geben wird, mit den Menschen, die vor mir gegangen sind. Wenn ich einst gehen werde, werde ich von denen begrüßt, die mich geliebt haben und ich sie. Auf der anderen Seite geht's weiter.

~ * ~

Dezember:

Seelenbegleiter 2017

Text: Ich wage es, meinem Herzen zu folgen und mein Leben zu leben.

~ * ~

Das ist der Tischkalender Seelenbegleiter 2017. Gedanken und Hintergründe zu den Kalenderseiten und was sie für mich persönlich bedeuten, teile ich aktuell in den Monatlichen Impulsen 2017. Ein einjähriges, automatisch endendes Abo mit jeweils einer monatlichen Mail zu beiden Kalendern. Für einen Euro pro Monat Begleitung durch das Jahr. Zusammen mit beiden Tischkalender gibt es sie im günstigen Verwöhnpaket.

Sie können die beiden Kalender und weitere Produkten wie die Minikarten-Sets in meinem Webshop ab Mitte Oktober kaufen. Ich werde hier im Blog, auf meiner Facebookseite und im Newsletter bekannt geben, wenn mein Webshop geöffnet hat. Ich freue mich schon auf den Kontakt mit Ihnen und darauf, die Sendungen für Sie persönlich mit Liebe zu packen. :-) (Meine Freudedisziplin.)

Vorher können Sie die Kalender über Amazon beziehen, zum Preis von 12 Euro inkl. MwSt. zzgl. Versand. (Dort kostet er einen Euro mehr als in meinem Webshop. Geben Sie in die Suchmaske "Tischkalender Anja Kolberg" ein, dann erscheinen meine Kalender. Bis 15.10.16 ist der Lagerbestand begrenzt.)

Herzliche Grüße

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 08 September, 2016
Thema: Blog - 2016, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Morgen ist auch noch ein Tag

"Morgen ist auch noch ein Tag." So lautet der Satz auf meinem diesjährigen Tischkalender 2016 "Alles wird gut." für August. Hier das Bild dazu:

Tischkalender 2016 - Alles wird gut.

Bei den Vorbereitungen für die neuen Kalender 2017 hat mir dieser Satz geholfen, locker zu lassen. Nicht möglichst viel in einen Tag hinein packen zu wollen. Immer wieder, wenn ich spürte, eigentlich kann ich nicht mehr, aber ich will heute noch dies schaffen, damit ich dann und dann fertig bin, sah ich die Brombeeren in ihrem Reifeprozess und dachte: Morgen ist auch noch ein Tag.

Ich machte dann den PC aus und erst am nächsten Tag mit meiner Arbeit weiter. Wissen Sie was? Ich bin nicht sonderlich viel länger mit der Druckdatenerstellung beschäftigt gewesen als im letzten Jahr. Auch als eine Information von der Druckerei fehlte, weswegen ich den Auftrag noch nicht abschicken konnte: Ich bin nicht nervös geworden, sondern habe durchgeatmet, an den Kalendersatz gedacht und die Entscheidung auf den nächsten Tag verschoben. Das hat alles gut und locker geklappt.

Diese Erfahrung ist für mich die Erinnerung daran, dass Pausen Kraft geben, dass loslassen hilft und ich unterm Strich auch rechtzeitig ankomme, ohne mich unter Druck zu setzen. Ich hatte Tage dazwischen, da habe ich gar nicht an dem Kalenderentwurf gearbeitet und andere, da habe ich dafür für zwei Tage etwas geschafft. Eine schöner Erfahrung und Unterstützung!

Nun sind die beiden neuen Kalender in der Druckerei. Ich freue mich auf den Moment, wenn ich sie fertig in meinen Händen halte. Immer wieder ein ganz besonderes Gefühl, als wäre etwas frisch geschlüpft. Herrlich.

Die Themen, die ich gerade in meinem Leben wahrnehme, werden Teil der Kalenderblätter im nächsten Jahr. Wie schön, dann zu erleben, wie sehr die Themen passen und mir gut tun, so wie jetzt "Morgen ist auch noch ein Tag.", den ich mir ja letzten Sommer überlegt habe. Besonders ist für mich auch, wenn ich von meiner Leserinnen bzw. Kalenderkäuferinnen lese: Es geht ihnen ebenso.

Um was es im nächsten Jahr gehen wird? Es geht um Selbstreflexion, Selbstheilung, die Erinnerung an unsere Herzenswünsche, gute Gedanken, Selbstfürsorge und die Ermutigung, unseren eigenen Weg zu gehen.

Ab Herbst können Sie die neuen Kalender 2017 in meinem Webshop kaufen. Ich werde hier und im Newsletter darüber berichten.

Eine gute Woche!

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 15 August, 2016
Thema: Blog - 2016, 2. Halbjahr, Blog - Kalender

Der Webshop hat geöffnet.

Es ist soweit: Der Webshop Anja Kolberg - Einfach anders ist wieder online.

Das können Sie dieses Jahr bei mir kaufen:

  • Tischkalender 2016: Alles wird gut
  • Tischkalender 2016: Ich schaffe das
  • Passend dazu: Monatliche Impulse 2016
  • Verwöhnpaket für sich selbst: Beide Kalender und Impulse im günstigen Set
  • Den Tischkalender als Geschenk verpackt (neue Kärtchen)
  • Fünf Minikarten-Sets

Danke für 10 Kalender: Bei einer Bestellung von zehn Kalendern (beide Motive zählen) in einer Lieferung lege ich Ihnen ein Minikartenset *Leben* im Wert von 6 Euro gratis dazu. Bei 20 Kalendern zwei und so fort ...

Rabatt für Vereine und Soziale Einrichtungen: Bei der Bestellung ab 30 Kalendern erhalten Sie 10% Rabatt. Bitte warten Sie vor der Bezahlung meine Auftragsbestätigung ab, in welcher der Rabatt von mir manuell eingetragen wird. Sie können mich auch gerne bei Fragen anrufen 0221-9483865 oder anmailen:
ak(at)anjakolberg.de.

Tischkalender Alles wird gut 2016  

Tischkalender 2016: Alles wird gut

Ihr Wegbegleiter durch das Jahr: Er schenkt Gelassenheit, regt zu Pausen an und gibt anregende Impulse. Besonders in herausfordernden Zeiten entfaltet er seine Kraft.

Schauen Sie sich die Bilder & Texte hier im Shop an.


Tischkalender Ich schaffe das 2016 

Tischkalender 2016: Ich schaffe das

Dieser Kalender macht Mut für die Umsetzung Ihrer Ideen, focussiert, stärkt und gibt anregende Impulse. Gut gewappnet durch das Jahr.

Schauen Sie sich die Bilder & Texte dieses Kalenders hier im Shop an.


Monatliche Impulse

Monatliche Impulse

Ich empfehle Ihnen zum Kalender meine Anregungen zu den einzelnen Kalenderseiten, die ich Ihnen persönlich 1 x monatlich per E-Mail zusende: Die Monatlichen Impulse. Wertvolle Seelen-Pausen und Inspirationen, die Sie durchs Jahr begleiten.

Einige Feedbacks von Leserinnen aus 2015:

  • "Danke schön für deine Impulse, sie tun mir einfach gut."
  • "Ach, tut das wieder gut, was Du schreibst. Du sprichst mir förmlich aus der Seele."
  • "Die Texte zu beiden Karten sind einfach nur Herzensstärkung."
  • "Ich war letzte Woche sehr, sehr getragen von deiner Monatsmail."
  • "Hallo Anja, es bewegt mich sehr, deine Texte zu lesen. Es ist, als ob du mir aus der Seele sprichst. Freue mich immer sehr auf die Monatlichen Impulse, sie gehören für mich zum Monatsanfang dazu."
  • "Liebe Frau Kolberg, immer freue ich ich sehr an Ihren Meditationen. Sie haben stets so wundervolle Worte und Bilder parat - eine Odyssee sich wohl zu fühlen und auf bessere Gedanken zu bringen."


Verwöhnpaket

Verwöhnpaket für sich selbst: Mit Liebe durchs Jahr & Geld sparen

Beide Kalendermotive und die Impulse gibt es als Set im günstigen Verwöhnpaket. Sie sparen 3 Euro.


Geschenkverpackte Kalender  

Tischkalender als Geschenk verpackt:
Roter Schmuckwellkarton. Geschenkkärtchen. Bastschleife

Zwei neue Geschenkkärtchen sind im Programm:

Geschenkkarte Von Herzen  

und der wunderschöne Text von Henry David Thoreau:

Geschenkkärtchen Thoreau

Auch dieses Jahr biete ich Ihnen an, die Kalender gleich an Ihre Geschenkempfänger zu verschicken.


Und zu guter letzt die beliebten Minikarten-Sets:

Minikarten-Sets

Bunte Begleiter für Geschenke, Kurzmitteilungen, Impulskarten für Coaching und Workshops, positver Blickfang an Kühlschrank und auf dem Schreibtisch ...


Ich freue mich auf Ihre Bestellung, den Kontakt mit Ihnen und das Päckchen für Sie zu packen. :o)
Hier geht es zum Shop.

Klick zum Shop

Ihre Anja Kolberg

Sie können gerne auf diesen Artikel hinweisen, in dem Sie diesen Link teilen:
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Darüber hinaus erlaube ich die Nutzung außerhalb dieser Webseite nur mit meiner Genehmigung.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 15 Oktober, 2015
Thema: Blog - 2015, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Einfach wohltuend!

Meine Tischkalender sind seit 2005 treue Wegbegleiter durchs Jahr: Zu mir selbst finden. Gedanken sortieren. Besinnen. Aufatmen. Entspannen. Freuen.

  • Display im CD-Format - praktischer Hingucker auf dem Schreibtisch
  • Natur-Fotographien und Texte von Anja Kolberg
  • Kleine Auflage - ein Geschenk, das nicht jeder hat.
  • Kalendarium abschneiden und monatlich eine Minikarte zur Hand.
  • 11 Euro inkl. MwSt. zzgl. Versand

Ich biete zwei Tischkalender an:

Ich lebe mein Leben

Tischkalender 'Ich lebe mein Leben.'
Liebevoll mit mir umgehen. Gefühlen und Träumen einen Platz geben. Die Kalendertexte:

  1. Ich lebe mein Leben. Bestimmung
  2. Ich nehme mein inneres Kind in die Arme und halte es lieb. Trost
  3. Ich gebe meinen Träumen eine Chance. Geduld
  4. Ich erlaube mir jedes Gefühl. Willkommen
  5. Ich bin in Ordnung so wie ich bin. Vollkommen
  6. Ich lasse mich lieben. Hingabe
  7. Ich bin schön. Einzigartig
  8. Ich habe meinen Platz im Leben gefunden. Angekommen
  9. Ich frage mich selbst um Rat. Weisheit
  10. Ich entdecke, was mir gut tut. Seele, Körper, Geist
  11. Ich verstehe mich. Liebevol
  12. Ich bin in Sicherheit. Schutz

Tischkalender 'Balsam für die Seele'

Tischkalender 'Balsam für die Seele'
Mit Gelassenheit, Mut und Zuversicht die Seele verwöhnen. Die Kalendertexte:

  1. Ich probiere es einfach mal.
  2. Draußen tobt ein Sturm. In mir ist Ruhe und Frieden.
  3. Meine Gedanken ändern meine Stimmung.
  4. Es ist mehr möglich, als ich mir vorstellen kann.
  5. Ich lebe heute.
  6. Wenn ich mich bewege, bewegt sich auch mein Umfeld.
  7. Ich hab' genug getan.
  8. Ich löse die Aufgaben, wenn sie da sind.
  9. Was in unserem Leben sein soll, wartet auf uns.
  10. Es findet sich.
  11. Was nicht gut für mich ist, prallt an mir ab.
  12. Etwas hört auf. Neues beginnt.


Monatliche Impulse per Mail

Bewusst leben: Die Monatlichen Impulse 2015

Per E-Mail erhalten Sie auf Ihr Endgerät meine Gedanken zu den aktuellen Monatsseiten beider Tischkalender. Anregungen - tiefsinnig und inspirativ. Eine virtuelle Oase, die Zeit zum Innehalten, Reflektieren und Kraft schöpfen bietet:

  • Monatliche Impulse im E-Mail-Format als Kurz-Abonnement für 12 Euro inkl. MwSt., versandkostenfrei
  • Umfang: 12 E-Mails in 2015, d.h. pro Monat eine E-Mail
  • Laufzeit von Januar bis Dezember 2015, endet automatisch



Angebot Verwöhnpaket 2015: Beide Kalender plus Impulse und drei Euro gegenüber dem Einzelkauf sparen.


Kaufen können Sie die Produkte in meinem Webshop Einfach anders:

Klick zum Shop

Nach der Bestellung erhalten Sie von mir eine Auftragsbestätigung und nach dem Zahlungseingang packe ich das Päckchen an Sie. Ich liiiiiiiiiiiiebe es, das zu tun.

Ich freue mich auf den Kontakt mit Ihnen!

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 30 Oktober, 2014
Thema: Blog - 2014, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Im Haus meines Herzens

Das Oktoberblatt meines Tischkalenders blickt mich an:

Tischkalender von Anja Kolberg

'Ich handle so, als ob ich's schon kann.' Mit diesem Satz versuche ich mich immer wieder zu verbinden, wenn ich aufgeregt werde, Sorgen oder Ängste entwickle. Zum Beispiel besuche ich am Wochenende eine Weiterbildung. Ich spüre jetzt schon Aufregung:

Werde ich Freitag einen Parkplatz finden oder ewig durch die Straßen kurven? Wird das am Samstag mit der Bahnanreise klappen? Werde ich mich wohl- und gut aufgehoben fühlen? Wird es das richtige für mich sein? Wie werde ich das mit dem Essen machen? Wird es mir zeitlich zuviel werden?

Meine Gedanken spielen Pingpong in meinem Kopf. Wie so oft.

Ich schaue auf das Kalenderblatt, dessen Herz so viel Liebe, Ruhe und Zuversicht ausstrahlt. Ich lese den Satz: 'Ich handle so, als ob ich's schon kann.'

Gelassen. Zuversichtlich. Ruhig. Entspannt. Locker. Frei. Sicher. Ganz bei mir.

Ich beruhige mich. Atme durch.

Ich habe alle Freiheiten der Welt. Den Sonntag kann ich im Bett verbringen und auf der Couch und mich regenerieren. Wenn ich keinen Parkplatz in der Nähe finde, laufe ich ein Stück. Auch wenn es dunkel ist, wird der Weg beleuchtet sein. Ich bin nicht alleine. Anderen geht es vielleicht ebenso wie mir. Das wird schon gut werden.

Ich werde trotzdem wieder aufgeregt. Gut, erwarte ich Wunder?

...

Ich habe mein Schreiben hier unterbrochen. Weil ich innerlich so aufgewühlt war. Ich hatte mir vorgenommen, heute endlich wieder einen Blogbeitrag zu schreiben. Fing mit dem an, was mich bewegte, beruhigte und die Aufregung kam zurück.

Frühstückspause machen. Ich habe die Angewohnheit entwickelt, erst ein wenig am Morgen zu arbeiten - dann ist noch alles ruhig und ich wenig abgelenkt - anschließend mit unserer Hündin Minu spazieren zu gehen und dann zu frühstücken. Heute morgen habe ich diese Routine durchbrochen. Gerade eben. Bin in die Küche. Den Wasserkocher angestellt. Mir Brote mit süchtig machender Spekulatiuscreme bestrichen. Gesehen, dass das aufgebrühte heiße Wasser in der Teetasse kalkig aussah und erst mal den Kocher mit einigen Spritzern Essigessenz entkalkt. Die Küche während dessen ein wenig aufgeräumt. Eine reife Banane geschält und mit auf den weißen Teller mit den bunten Blüten gelegt. Mit dem frischen Wasser die Teetasse erneut befüllt und noch eine Wärmflasche.

Die Stufen hinauf in mein Büro. Minu folgt mir. Stelle die Herrlichkeiten auf dem freien Bereich des vor dem Fenster stehenden alten Küchentisches ab. Wähle einen neuen Tee aus: 'Raum für Stille. Erleuchtung.' Auch wenn ich das Wort Erleuchtung nicht mag: Der Kräutertee ist lecker. Apfel und Zitrone. Englisch heißt er: 'Joyful Silence. Holding the Space.' Klingt viel besser. Und inspiriert mich.

Mit Ruhe esse ich meine Schnitten. Nippe am Tee. Spüre die Hitze der Wärmflasche auf meinem Bauch und später im Rücken. Schaue in die noch dunkle Welt vor meinem Fenster. Blättere durch eine Psychologie-Zeitschrift. Werde ruhiger und fühle Gelassenheit. Tiefes Seufzen.

Die Pause hat mich beruhigt. Atmen. Annehmen.

Die Aufregung kommt vielleicht zurück. Ok. Ich fühle mich vielleicht unwohl. Ok. Ich bin vielleicht vorher und nachher gestresst. Ok. Ich kann auch zu Hause bleiben. Ok. Ich kann auch etwas wagen und Neues entdecken. Mein gewohntes Umfeld verlassen, ist immer mit Aufregung verbunden. Gleich ob ich in Urlaub fahre oder ein Seminar besuche oder irgend etwas anderes Neues mache. Das ist Teil des Ganzen. Diese Gefühle müssen nicht da sein. Sie sind es aber. Und dürfen da sein.

Schmeckt der Tee wirklich nach Apfel und Zitrone? Hm, der Teebeutel duftet intensiv. Düfte können wunderbar entspannen, gerade wenn innerlich Aufregung tobt. Die Neurologin Dr. Claudia Croos-Müller hat wunderbare Bilderbüchlein heraus gebracht, mit Übungen, die bei Psychostress helfen.

Das Buch 'Nur Mut' habe ich hier und die Körperübungen haben mir vor meiner Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie geholfen. Zum Beispiel die Gleichgewichtsübung 'Auf einem Bein stehen'. Die Ärztin erklärt bei jeder Übung, warum sie gut ist, wie sie wirkt. Alles einfach, knapp geschrieben und herrlich illustriert mit den Schafen Oscar und Emiliy.

Ich habe im Warteraum vor der mündlichen Prüfung zwar nicht auf einem Bein balanciert, um mich zu beruhigen, die Übung aber für mich adaptiert und mir statt dessen den geraden Horizont am Meer vorgestellt. Das hat mir auch geholfen, ruhig und ausgeglichen zu sein.

Eine der 12 1/2 Übungen ist 'Duft atmen', was sofort beruhigend wirkt. Hmmmm. Riecht gut, der Tee. Alles zusammen heißer Tee, süße Schnitten, inne halten, Wärmflasche - das hat mich beruhigt. Und auch, meine Gedanken durch die Tastatur in diesen Text fließen zu lassen.

Schön. Ich kann die Welt nicht kontrollieren. Aber ich kann immer wieder in das Haus meines Herzens zurück kommen und nah bei mir sein. Mich immer wieder mit guten Gedanken verbinden, mit Gelassenheit und Zuversicht.

Das fühlt sich gut an.

Die Tischkalender 2015 können Sie in meinem Webshop Einfach anders anschauen und bestellen. Ebenso die Monatlichen Impulse - meine inspirative Jahresbegleitung per Mail.

Alles Liebe,

Ihre Anja Kolberg

Direktlink dieses Artikels, um darauf zu verweisen:
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Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das machen möchten, schreiben Sie mir, um eine Vereinbarung zu treffen.

Die Kalender 2015 sind da - der Webshop hat geöffnet!

Die neuen Tischkalender 2015

Ein besonderer Moment - Jahr für Jahr! Am Montag sind die Tischkalender geliefert worden. Feierlich habe ich Seite für Seite umgeblättert und das Ergebnis andächtig betrachtet. Ich bin so glücklich!

Zwei Kalender gibt es für 2015:

Tischkalender 2015: Ich lebe mein Leben

Ich lebe mein Leben.

Dieser Kalender schenkt Raum für Inspiration und bestärkt unser Inneres: Liebevoll mit mir umgehen. Das innere Kind trösten. Gefühlen und Träumen einen Platz geben. Verständnis und Sicherheit finden. Preis: 11 Euro zzgl. Versandkosten

Tischkalender 2015: Balsam für die Seele

Balsam für die Seele

Dieser Weggefährte hat Gelassenheit, Mut, Ruhe und Zuversicht im Gepäck und möchte damit Ihre Seele verwöhnen. Ideal als Geschenk, da die Texte indirekter als bei dem anderen Kalender sind. Preis: 11 Euro zzgl. Versandkosten

Schauen Sie sich die Motive und Texte im Webshop an und die Vorfreude auf 2015 beginnt.

Neuerungen

Die Kalender kosten nun elf Euro. Den bisherigen Preis von zehn Euro habe ich 9 Jahre halten können. Alle Preiserhöhungen, die ich während dessen von Seiten der Lieferanten erhielt, gab ich nicht weiter. Wirtschaftlich tragfähig ist das nicht mehr, deswegen habe ich den Preis nun erhöht.

Die ausführliche Kalenderbeschreibung im Blog überschnitt sich inhaltlich teilweise mit den monatlichen Impulsen. Da ich in beides viel Zeit investierte und ich meine Kräfte künftig einteilen will, auch um frei für weitere Projekte zu sein, werde ich künftig nur die monatlichen Impulse anbieten.

In den monatlichen Impulsen finden Sie wertvolle Anregungen zu den Kalenderseiten, erfahren Details zu den Fotos und Texten und lesen, was mich persönlich dazu bewegt. Eine tiefsinnige und inspirative Begleitung per Mail das ganze Jahr hindurch. Sie können die Teilnahme an den monatlichen E-Mails im Webshop buchen. In der Produktbeschreibung im Webshop können Sie in zwei Beispiele reinschnuppern.

Tipp: Beide Kalender und die Impulse gibt es im günstigen Verwöhnpaket.

So gönnen Sie sich einmal im Monat eine Seelen-Pause.



Der Webshop Einfach anders

In den letzten zwei Wochen habe ich meinen Webshop geputzt und gewienert. Kartons, farbiges Packpapier und Briefmarken liegen auf dem frisch bestückten Packtisch bereit. Es duftet nach Papier, köstlichen Teesorten und Vorfreude. Jetzt ist es endlich soweit: Der Shop öffnet seine Tore. Rote Wangen habe ich wie ein Heinzelmännchen!

Welche Produkte biete ich außer den Kalendern an?

  • Geschenkverpackt: Die Tischkalender verpacke ich auf Wunsch und gegen Aufpreis in einen roten Schmuckwellkarton mit besonderer Karte und natürlicher Schleife. Ich verschicke sie auch gerne gleich an Ihre Geschenkempfängerin. Zwei neue Geschenkkärtchen-Motive. 13,50 Euro zzgl. Versandkosten.
  • Monatlichen Impulse im E-Mail-Format als Kurz-Abonnement. Wertvolle Anregungen und Details zu den Kalenderseiten - mit Liebe durch 2015.
    Umfang: 12 E-Mails in 2015, d.h. pro Monat eine E-Mail. Laufzeit von Januar bis Dezember 2015, endet automatisch. 12 Euro, versandkostenfrei.

  • Fünf Minikarten-Sets: Die beliebten Kärtchen eignen sich wunderbar als Inspirationsquelle. Ziehen Sie blind eine der 12 Karten - ob alleine für sich, in einem Beratungsgespräch für Ihre Klientin/Ihren Klienten oder in einer Gruppe. Das Meditations-Set eignet sich prima, um damit unterwegs, in Pausen und Ruhezone die Meditation zu üben. Lassen Sie sich von den Bildern und Texten begeistern. Je Set 6 Euro zzgl. Versandkosten.

Aktionen und Rabatte

Natürlich gibt es auch dieses Jahr schöne Aktionen für Liebhaberinnen und Liebhaber, schneller Besteller und Großeinkäuferinnen. :o)

  • Für Liebhaberinnen und Liebhaber habe ich das Verwöhnpaket 2015 zusammengestellt: Beide Kalender und die monatlichen Impulse im Set. Sie sparen 3 Euro und werden mit viel Liebe durchs Jahr 2015 begleitet.
  • Jeder Kalender-Bestellung (ausgenommen sind Geschenklieferungen) mit Geldeingang bis 31. Oktober 2014 lege ich pro bestelltem Kalender die Geschenkkarte *Lichtermeer* gratis bei (Kartengröße 11,8 x 13,7 cm). Die Karten erscheinen nicht auf der Auftragsbestätigung, sie werden beim Versand hinzu gefügt.
  • Bei einer Bestellung von zehn Kalendern (beide Motive zählen) erhalten Sie ein Minikartenset *Glückspilz* im Wert von 6 Euro gratis dazu. Bei 20 Kalendern zwei der Minikartensets usw.. Das Minikartenset wird von mir der Lieferung beigelegt und erscheint nicht im Warenkorb.
  • Vereine und Soziale Einrichtungen: Bei der Bestellung von 40 Kalendern erhalten Sie 10% Rabatt. Bitte warten Sie vor der Bezahlung meine Auftragsbestätigung ab, in der der Rabatt von manuell eingetragen wird. Sie können mich auch gerne bei Fragen anrufen 0221-9483865 oder anmailen: ak@anjakolberg.de.

In der neuen Rubrik Fragen & Antworten im Webshop beantworte ich ausführlich Fragen rund um den Shop und die Produkte. Zum Beispiel:

  1. Haben die Kalender einen neuen Preis?
  2. Gibt es die Tischkalender auch ohne die Hülle, d.h. als Nachfüllset?
  3. Gibt es die ausführliche Kalenderbeschreibung noch?
  4. Sind die monatlichen Impulse 2015 nicht mehr kostenlos?
  5. Warum bieten Sie keine Wandkalender mehr an?
  6. Wird es wieder Desktopmotive geben?
  7. Wann gibt es wieder Postkarten und Glückwunschkarten zu kaufen? Warum bieten Sie nicht mehr Produkte an?
  8. Mit welchen Lieferanten arbeiten Sie zusammen?
  9. Woher stammen die Fotos und Texte auf den Kalendern und Karten?
  10. Was tun Sie für die Umwelt?

Reinschauen lohnt sich!

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail oder rufen Sie mich an: 0221-9483865.

Nun viel Freude beim Stöbern in meinem Shop!

Ich freue mich auf Ihren Besuch und Ihre Bestellung.

Ihre Anja Kolberg

Direktlink dieses Artikels, um darauf zu verweisen:
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Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 26 September, 2014
Thema: Blog - 2014, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Vorstellung Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

Tischkalender 2014 - Kurze Meditationen - Klick zum Shop

Das ist der Tischkalender 'Kurze Meditationen', einer von meinen beiden neuen Kalendern für 2014.

In diesem Beitrag stelle ich die Monatsblätter vor, schreibe zu den Fotographien und Texten und teile mit Ihnen meine Gedanken und Impulse zur Konzeption - wie immer wohlwissend: Bei jedem Betrachter und jeder Betrachterin lösen die Bilder und Texte eigene Impulse, Gefühle und Gedanken aus.

*** ~ ***

Die Idee des Kalenders: Inne halten, zu mir kommen und Kraft tanken - selbst wenn um mich herum Trubel ist und ich kaum Zeit habe. Herrliche Fotographien und klare Texte führen zur inneren Ruhe und zu mir selbst.

Mich fasziniert Meditation, doch ich schaffe es nicht, diese dauerhaft durchzuführen. Der Kalender soll eine praktische Hilfe sein: Jeder Monat stellt eine kleine Meditationsübung dar - von der Vorbereitung bis zur Atemübung. So lässt sich auch mit wenig Zeit - schon in wenigen Sekunden - und immer mal wieder zwischendurch die Einkehr zur inneren Stille üben. Ganz im Sinne des Kalenders ist die Vorstellung kurz gehalten.

~ * ~

Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

Januar 2014

Foto: Ein Winterbaum zeigt seine herrliche Krone. Aufgenommen im Schwarzwald.

Text: Ich komme zur Ruhe.

Das Jahr beginnt. Ich blicke auf den Baum und komme wie die Natur zur Ruhe.

~ * ~

Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

Februar 2014

Foto: Das Gehäuse einer Schnecke in Nahaufnahme. Ein geliebtes Motiv von mir, weil Farben und Form Ruhe ausströmen.

Text: Ich atme in meinen inneren Raum.

Ich schaue auf das Gehäuse der Schnecke und fahre mit dem Finger oder dem Auge seinen Weg von außen nach innen ins Zentrum nach. Dabei atme ich bewusst ein und auf dem Rückweg hinaus aus.

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Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

März 2014

Foto: Die aufspringende Knospe einer Magnolie im Morgenlicht. Aufgenommen im Japanischen Garten in Leverkusen.

Text: Ich bin mit meiner Aufmerksamkeit bei mir.

Ich lenke meine Konzentration bewusst weg von allem um mich herum - hin zu mir selbst.

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Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

April 2014

Foto: Die puscheligen Blüten unserer Japanischen Zierkirsche.

Text: Ich konzentriere mich auf das Gute.

Was gibt es Gutes in meinem Leben? Ich tanke Kraft bei meiner Konzentration auf das Positive und hebe damit gleichzeitig meine Stimmung.

~ * ~

Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

Mai 2014

Foto: Zwei Menschen in der Abendsonne an Dänemarks Nordseeküste.

Text: Einen Augenblick nehme ich mit allen Sinnen wahr.

Bewusst schalte ich meine Sinne ein: Was höre ich gerade? Was sehe ich? Was rieche ich? Was fühle ich? Was schmecke ich? Das Foto macht mich auch durch die Spiegelung des Sonnenlichts auf der Linse (der rote Kreis) auf meine weiteren Sinne aufmerksam: Die Kraft meiner Gedanken, meiner Phantasie, meines inneren Auges.

~ * ~

Tischkalender 2014

Juni 2014

Foto: Hellgrüne Blätter eines Zierahorns.

Text: Ich vertiefe mich in die Schönheit der Natur.

Bei der Betrachtung der Natur in ihr versinken: Ein Blatt. Ein Tropfen. Eine Wiese. Eine Blüte. Ein Baum... An nichts anderes Denken als seine Schönheit und damit ganz nah bei mir selbst sein.

~ * ~

Tischkalender 2014

Juli 2014

Foto: Eine Klangschale mit Klöppel und Seerosenblüte auf unserem Holzsteg im Garten.

Text: Ich schöpfe Kraft aus der Stille.

Der Klang der Schale berührt meine Seele. Auch andere Klänge lassen mich einen Moment versinken und Kraft schöpfen aus der Stille, die in mir entsteht.

~ * ~

Tischkalender 2014

August 2014

Foto: Drei Steine im Sand nahe dem Meer, ganz leicht sind seine Wellen noch erkennbar.

Text: Ich. Hier. Jetzt.

Ich hole mich zu mir selbst zurück, ins hier und jetzt. Weg aus der Zukunft, der Vergangenheit, aus Projekten, Unterhaltungen, Erlebnissen, vom Leben anderer Menschen oder wo auch immer ich mit meinen Gedanken bin. Mir helfen dabei diese konkreten Fragen:
Wer bin ich? Z.B. "Ich bin Anja Kolberg, geboren am .. 1970 in ..."
Wo bin ich? "Erde. Europa. Deutschland. NRW. Köln. Junkersdorf. Kirchweg 118. An meinem Schreibtisch in der ersten Etage in meinem Büro vor meinem PC. Hier."
Was ist jetzt für eine Zeit? "Es ist Donnerstag, der 12. September 2013 und wir haben 18.26 Uhr. Jetzt."
(Ergebnis: Huch! Hatte gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergangen ist. Zeit Feierabend zu machen und den PC auszuschalten. Ich werde meine Abendklamottenanziehen, etwas für uns Kochen und mich dann auf die Couch begeben.)

~ * ~

Tischkalender 2014

September 2014

Foto: Der blaue Himmel mit Wolken, umrandet von den Blättern eines sehr alten Tulpenbaumes. Aufgenommen im Park von Standsted Hall, in dem das Arthur Findlay College steht. Ein besonderer Ort in der Natur für viele Menschen.

Text: Ich beoachte und lasse geschehen.

Ich nehme den Raum zwischen meinem Selbst und dem, was geschieht, wahr. Wie die Wolken am Himmel vorbei ziehen beobachte ich alle Gedanken, Gefühle, Empfindungen, Geräusche, Geschehnisse und lasse sie geschehen.

~ * ~

Tischkalender 2014

Oktober 2014

Foto: Die Nahaufname einer Buddhastatue, auf ihrer Hand ruht ein vom Herbst rot gefärbtes Ahornblatt.

Text: Ich wandere durch meinen Körper.

Ich lenke meine Aufmerksamkeit auf den Tempel meine Seele: Wie ist mein Atem? Wie fühlt sich mein Rücken an? Meine Beine? Meine Füße? Mein Kopf? Habe ich Durst? Bin ich müde? Wäre es gut, meine Haltung zu ändern? Brauche ich frische Luft? (Ich habe Durst und gehe jetzt was trinken und eine Runde mit dem Hund.)

~ * ~

Tischkalender 2014

November 2014

Foto: Ein Granatapfel auf einer alten Holztruhe, die in unserem Wohnzimmer steht und aus der Familie meines Vaters stammt.

Text: Aus meiner inneren Mitte entsteht Neues.

Jeden Tag denken wir größtenteils das gleiche, wir bleiben in unserem Hamsterrad gefangen. Aus der Gedankenstille, die in uns durch die Meditation entsteht, kann Neues keimen. Eine sprudelnde Quelle an Inspiration und Kreativität. Der Granatapfel steht mit seiner Fülle an Kernen für Fruchtbarkeit, für das Entstehen von etwas, das vorher noch nicht da war. Das ist einer der Gewinne aus der Meditation.

~ * ~

Tischkalender 2014

Dezember 2014

Fotot: Eine friedlich lächelnde Buddha-Statue mit geschlossenen Augen, fotographiert bei Schnee im Japanischen Garten in Leverkusen.

Text: Ich schließe die Augen & bin bei mir.

Die geschlossenen Augen helfen, meine Konzentration auf mich selbst, auf mein Inneres zu lenken.

*** ~ ***

Das sind die zwölf Bestandteile des Tischkalenders 2014 'Kurze Meditationen'. Jeder Monat lädt ein, dem Trubel des Alltags immer wieder kurz zu entfliehen. Ich habe mir bei der Konzeption viele Gedanken gemacht und mit Liebe ausgewählt, bis der Kalender stimmig und in sich eine Einheit darstellte. Wie ein Edelstein, der geschliffen und poliert wird, bis seine wahre Schönheit erstrahlt. Eine schöne und intensive Herausforderung und Arbeit, die mir am Herzen liegt. Wenn man die Kalendarien nach dem Ende des Monats abschneidet, lassen sich die Blätter auch über das Jahr hinaus herrlich als Mediationskarten nutzen.

Ich freue mich, mit Hilfe des Kalenders im Jahr 2014 immer wieder zur Ruhe zu kommen und einen Platz für ihn weiß ich auch schon: Gleich neben meinem Bildschirm auf dem Schreibtisch. Damit ich während des Alltags immer wieder angeregt werde, etwas für mich zu tun und zu mir zu kommen.

Ich freue mich ebenso, den Kalender an Sie zu verschicken:

Ab 1. Oktober 2013 können Sie ihn in meinem Webshop Einfach anders kaufen. Preis pro Stück 10 € inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten.

*** Diese Kalender-Anleitung erhalten Kunden - zum Ausdrucken aufbereitet - mit der Versandbestätigung als PDF-Downloadlink. ***

Klick zum Shop

*** ~ ***

Ich freue mich auf den Kontakt mit Ihnen!

* Hier die Vorstellung des zweiten Tischkalenders: Ich bin gut zu mir *

Herzlich,

Anja Kolberg

Sie möchten auf diesen Beitrag hinweisen? Gerne! Nutzen Sie diesen Link, dann gelangt die Besucherin gleich hierhin:
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Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder ohne meine Erlaubnis kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das machen möchten, können Sie mir gerne schreiben.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 13 September, 2013
Thema: Blog - 2013, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Vorstellung Tischkalender 2014: Ich bin gut zu mir

Tischkalender 2014 - Klick zum Shop

Das ist der Tischkalender 'Ich bin gut zu mir', einer von meinen beiden neuen Kalendern für 2014. Ein Begleiter durchs Jahr, der Kräfte weckt, zur Entspannung einlädt, Lösungen entstehen lässt, uns zur Selbstliebe ermutigt und bestärkt, authentisch zu leben. Das wird ein richtig gutes Jahr!

In diesem Beitrag stelle ich seine einzelnen Monatsblätter ausführlich vor, schreibe zu den Fotographien und Texten und teile mit Ihnen meine Gedanken und Impulse meiner Konzeption - wohlwissend: Bei jedem Betrachter und jeder Betrachterin lösen die Bilder und Texte eigene Impulse, Gefühle und Gedanken aus.

Neu in diesem Jahr sind im Kalender 'Ich bin gut zu mir' transparente Worte (unten jeweils kursiv dargestellt) als besonderer Hingucker. Los geht's:

*** ~ ***

* Januar 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Ein Magnolienzweig mit Knospen vor schneebedecktem Boden. Aufgenommen im Japanischen Garten in Leverkusen m Januar 2013.

Text: Ich mache langsam. Zeit

Das Kalenderblatt war in diesem Kalender eines der ersten, bei dem ich mir sicher war: Das muss mit rein. Die Ruhe und Stille, die das Foto ausstrahlt in Kombination mit dem Text, der mich beim Lesen innerlich gleich entspannen lässt. Das Wort Zeit löst ebenfalls Entspannung aus und den Gedanken 'Ich habe Zeit.' Genau das Richtige zum Einstieg in ein neues Jahr.

* Februar 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Der Besuch öffentlicher Parks wie dem Japanischen Garten im Winter schenkt bezaubernde Ansichten - wie man an der von Januar bis März blühenden Zaubernuss (Hamamelis japonica) auf dem Foto sieht. Auf ihrem Zweig ist eine Feder gelandet, die ich mit der Linse eingefangen habe.

Text: Ich senke die Ansprüche an mich selbst. Leichtigkeit

Nachdem ich den ersten Kalender 'Kurze Meditationen' fertig hatte, baute sich in mir ein großer Druck auf, wie dieser Kalender hier nun werden müsse. Kurz: Ich quälte mich. Einige Tage. Ich lenkte mich ab so gut es mir möglich war, verwöhnte mich z.B. mit einem Filmnachmittag auf der Couch und legte irgendwann alle Textentwürfe zur Seite.

In mein Tagebuch schrieb ich die Sätze, die ich mir wünschen würde für diesen Kalender. Das fühlte sich gut an. Der Druck war aber noch immer da. Mein Blick blieb auf dem Satz 'Ich senke die Ansprüche an mich selbst.' hängen. Was wäre, wenn ich das jetzt schon anwenden würde und die Ansprüche an mich senke? Sofort fühlte ich eine Erleichterung. Es musste nicht mehr der 'tollste' Kalender werden und was da sonst noch an Erwartungen rumgeisterte. Innerhalb von einem Tag stand das Konzept für den zweiten Kalender. Wie leicht das auf einmal gegangen war!

Und deswegen fühlt sich dieses Blatt zusammen mit der Feder und dem Wort Leichtigkeit so stimmig für mich an. Die Ansprüche und Erwartungen, die ich an mich stelle, sind (noch) zu 99% eher zu hoch als normal oder niedrig. Dieses Kalenderblatt will helfen, ein gesundes Maß zu finden.

* März 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Aufgenommen an der Nordseeküste. Blick von der Düne Richtung Land. Herrlich blauer Himmel mit weißen Wolken. Raum, um Schlösser zu bauen. :o)

Text: Ich stelle mir die beste Lösung vor. Freiheit

Ich liebe es, mir gute Gedanken zu machen. Ideen entwickeln für meine Zukunft. Lösungen, die stimmig sind und gut tun. Wer spürt, es soll anders als bisher weiter gehen, braucht Inspiration, um eine neue Richtung zu bestimmen.

Das funktioniert auch im Kleinen: Wenn ich mal Angst vor einem Ereignis habe, stelle ich mir vor, es ist vorbei und ich bin überglücklich, weil es so gut gelaufen ist. Und dass ich mir dann 'rückblickend' in mein Tagebuch schreibe, wie der Tag oder das Ereignis gelaufen ist. Unglaublich, aber wahr: In den meisten Fällen trifft es so ein. Zumindest ist es dem sehr nahe und mit einem guten Ausgang. Warum das so ist? Ich konzentriere mich auf die Möglichkeiten und Lösungen, statt auf das, was schief gehen könnte. So lernt man es beim Fahrsicherheitstraining: In einer heiklen Situation immer die Lücken ansteuern, nicht die Objekte, die einem entgegen kommen.

So wirkt es hier: Ich konzentriere mich auf das Gute, das ich erreichen will und ziehe es an, steuere darauf zu. Das bedeutet Freiheit. Und ich freue mich auf den März und es wirkt schon jetzt, wenn ich daran denke.

* April 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Weiße Apfelblüte vor dem rosa blühenden Kirschbaum. Aufgenommen in unserem Garten. (Die Äpfel sind inzwischen geerntet. Zu sauer, um sie gleich zu essen, aber genau richtig im Apfel-Zimt-Muffin.)

Text: Manchmal gibt es nur einen Weg: Annehmen, was ist. Ja, so ist es.

Es gibt Situationen, da sind wir machtlos. Wenn wir alles versucht haben und es geht dennoch nicht weiter, vielleicht ist dann Zeit für diesen Schritt: Die Situation annehmen wie sie ist. Akzeptieren, trotz stärkster Bemühungen und gutem Willen nicht alles kontrollieren und bestimmen zu können im Leben, weil es nicht in unserer Hand liegt. Durch das Annehmen unseres Lebens - so wie es ist, würdigen wir es, erlauben wir uns oder der Situation so unperfekt zu sein wie sie tatsächlich ist, ohne uns weiter zu quälen oder voran zu treiben und weiter Energie zu verlieren.

Ich kann sagen: 'Ja, vielleicht werde ich meine Ziele nie erreichen. Im Moment stecke ich fest. Jetzt komme ich nicht weiter. Das Leben ist gerade sehr ungerecht... Ja, so ist es.' Es ist wie die Enter-Taste beim Computer drücken - eine Bestätigung für das was ist. Oft ist das der entscheidende Wendepunkt, der Frieden und Bewegung in den Prozess bringt, wo vorher Stocken war.

* Mai 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Maiglöckchen aus meinem Garten mit himmlischem Duft. Ein Rausch, die Nase in diese Verwöhner zu stecken.

Text: Ich find' mich dufte. Selbstliebe

Mich selbst gut finden, mein größter Fan sein - das ist eine Herausforderung für Menschen mit Selbstzweifeln wie mich. Der Mai lädt ein, weniger auf den oft sehr starken inneren Kritiker und Zensor zu hören, der erzählt, was alles nicht gut ist - und statt dessen auf mein eigenes Cheerleader-Team zu schauen und mich davon begeistern und inspirieren zu lassen. (Ich wusste gar nicht, dass ich eines habe, schöne Idee mir das vorzustellen.) :o) Selbstliebe ist etwas wunderbares und existenziell wichtiges, um gesund und glücklich zu leben.

* Juni 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Himbeerblüten, fotographiert im Garten meiner Freundin Babsi in Frechen. Was war das ein schöner Nachmittag!

Text: Schwere Zeiten durchstehe ich... einen Tag nach dem anderen. Zutrauen

Es gibt Zeiten, die sind eigentlich zu groß, zu schwer, zu anstrengend, zu ungewiss, zu beängstigend, zu stressig ... für uns. Sie überfordern uns. Wir müssen mehr geben, als wir eigentlich können. Weglaufen geht nicht.

Dann kommt die Frage auf: Wie soll ich das schaffen? Dafür ist dieses Kalenderblatt da. Es ermutigt, einen Tag nach dem anderen - und wenn es sehr schwer ist - eine Stunde nach der anderen zu leben. Nicht an das Morgen, Übermorgen usw. denken, das ist zu manchen Zeiten einfach zu viel.

Den Blick auf heute lenken. Diese Minute, jetzt und hier. Was ist jetzt wichtig? Was brauche ich? Was kann ich jetzt tun? Und ehe ich mich versehe, habe ich die schwierige Wegstrecke geschafft. Zutrauen ist ein Geschenk an uns und ins uns selbst, dass wir solche Zeiten bewältigen können.

Der Juni will Mut machen für Zeiten, die immer mal wieder in unserem Leben auftauchen. Das Kalenderblatt - wie alle anderen auch - kann ich abgetrennt vom Kalendarium als Karte verwahren und immer dann rausholen, wenn ich Kraft und Hilfe brauche.

* Juli 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Die Kirschen - süß und herrlich saftig. Der Geschmack von Sommer. Aufgenommen und gekostet ebenfalls im Garten meiner Freundin.

Text: Müßiggang & Trödeln sind meine Kraftquellen für schwierige Zeiten. Zuversicht

Müßiggang - ein schönes Wort. Wikipedia schreibt dazu: 'Das entspannte und von Pflichten freie Ausleben, nicht die Erholung von besonderen Stresssituationen oder körperlichen Belastungen. Er [Der Müßiggang] geht z. B. mit geistigen Genüssen oder leichten vergnüglichen Tätigkeiten einher, kann jedoch auch das reine Nichtstun bedeuten.'

Und das fällt mir schwer. Wir leben in einer Gesellschaft, in der viel arbeiten, emsig sein, im Stress sein angesehen sind. Ich darf mich erst ausruhen, wenn ich etwas geleistet habe. Längst hat diese Tugend ihre Kehrseite mit der Erschöpfungskrankheit Burnout ausgepackt. Finanzielle Belastung und Verantwortung führen auf der anderen Seite zum Druck, keine Alternative zu haben. Langfristig halte ich das aber - gesund - nur durch, wenn es auch sinnfreie Pausen gibt, ohne den Anspruch, sie müssen mir etwas bringen.

Der Juli lädt ein, rumzutrödeln, mich zu vergnügen, vielleicht auf einer Liege das Nichtstun zu genießen, einer anspruchslosen Sache zu fröhnen. Mich ausruhen, auch wenn ich ein Projekt noch nicht fertig habe und noch sooooo viel zu tun wäre. Wohlwissend, mit der Auszeit laden wir unsere Krafttanks auf. Es kommt der Tag, da werde ich darauf zurückgreifen und von diesen Zeiten profitieren. Zuversicht entsteht, dass keine Pause, kein Trödeln, kein langsamer machen, kein halblang machen, kein Müßiggang verlorene Zeit ist, sondern eine wichtige Investition in meine Zukunft und meine Gesundheit.

Ich werde mich dieser Aufgabe im Juli gerne stellen und üben, das Leben mehr zu genießen.

* August 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Die Nahaufnahme einer Seerosenblüte in unserem Gartenteich.

Text: Ich bin gut zu mir. Mitgefühl

Es gibt ein ungesundes Verhaltensmuster, nämlich andere an die erste Stelle meiner Prioritäten und Aufmerksamkeit zu setzen und mich selbst, meine Bedürfnisse und Wünsche nicht wichtig zu nehmen und erst aktiv zu werden, wenn ich sehr traurig oder ausgelaugt bin.

Mit diesem meist angelernten Verhalten tue ich jedoch keinem einen Gefallen. Denn wenn ich traurig oder krank bin, was hat davon mein Umfeld? Nichts. Ich kann auch nicht von anderen erwarten, dass sie gut für mich sorgen. Denn das ist die Aufgabe eines jeden mündigen Menschen für sich selbst.

Der August erinnert mich an dieses wichtige Thema: Gut zu mir selbst sein. Hören, was ich brauche und mir wünsche. Meine Bedürfnisse ernst nehmen, Selbstfürsorge betreiben. Für mich selbst Mitgefühl entwickeln und zeigen. Das sind ganz wertvolle und wichtige Schritte auf dem Weg zu dauerhafter seelischer und körperlicher Gesundheit. Daran hat dann auch mein Umfeld Freude, denn geht es mir gut, geht es auch ihnen gut. Glück und Liebe breiten sich aus wie eine Welle.

* September 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Der Kopf einer Buddha-Figur, fotographiert in meinem Garten. Bei mir führt der Anblick zu Entspannung und innerer Ruhe.

Text: Ich würdige meine Leistung. Respekt

Manchmal habe ich das Gefühl, ich habe nichts geleistet. Dabei gucke ich nur nicht genau hin und habe den Anspruch an mich, ich muss Großartiges vollbracht haben, erst dann ist es/bin ich gut.

Im September lädt mich der lächende Buddha ein, mir selbst gegenüber respektvoll zu sein und wirklich hinzuschauen, was ich getan habe. Öffne ich die Augen für mich selbst, dann sehe ich, was ich alles geleistet habe. Es geht dabei eben nicht um Riesenleistungen, sondern um Respekt für das Kleine, oft Selbstverständliche:

Zum Beispiel etwas aufgeräumt, für mich selbst das Frühstück zubereitet, einem Familienmitglied geholfen, Arbeit für meinen Chef oder Chefin erledigt, einen Kundenwunsch erfüllt, einem Menschen die Türe aufgehalten, jemandem ein Lächeln oder Aufmerksamkeit geschenkt, einem Tier das Futter zubereitet, mich selbst gepflegt... Wenn ich genau hinschaue, entdecke ich eine Fülle.

Ruhe kehrt ein. Anerkennung für mich selbst. Und was ich bei mir selbst schätzen kann, kann ich auch bei anderen sehen. Ich höre auf zu kritisieren und zu beginne wertzuschätzen, was ist. Und das ist in der Regel eine ganze Menge.

* Oktober 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Ein Holzherz und im Zentrum ein kleines Vogelhäuschen - mit viel Liebe und dem Blick fürs Detail selbstgemacht von meinem Onkel, in dessen Garten ich im Sommer 2013 meine Ferien verbrachte.

Text: Ich handle so, als ob ich's schon kann. Wirklichkeit

Eine neue Aufgabe steht vor mir. Noch nie gemacht. Zwei Wege, damit umzugehen, öffnen sich:

A) Grübeln, zögern, zweifeln: Schaffe ich das? Andere können das besser, weil sie es schon gemacht haben. Soll ich erst mal fragen? Wie muss ich es machen, um gut zu sein, um es richtig zu machen? Was muss ich noch alles lernen und wissen, um es zu schaffen?

B) Einfach loslegen, nicht lange nachdenken und 'einfach' so tun, als ob ich das schon kann. Mich spielerisch auf den Weg machen wie ein Kind, das die Welt erkundet und ausprobiert. Vielleicht mache ich es anders als alle anderen zuvor, weil ich unterschiedlich heran gehe, andere Erfahrungen und Ideen habe. Daraus entsteht Neues und die Vielseitigkeit unserer Gesellschaft.

Meine Wirklichkeit bestimme ich selbst. Beide Wege sind möglich. Ich bin beide schon beschritten. Der zweite macht mir eindeutig mehr Spaß (die Entscheidung für ihn fällt mir meist erst mal schwer, weil ich am liebsten das 'perfekte' Ergebnis - das was andere vorher geschaffen haben, kontrollieren und kopieren will, um mir der Anerkennung sicher zu sein). Wenn ich mich für den zweiten Weg entschieden habe, nicht lange nachdenken, frage und grüble, dann ist es richtig gut. Ich lasse mich ein auf das Leben und seine Abenteuer. Ich kalkuliere Fehler, Rückschritte ein und kann dafür das Glück des Neuen erreichen und auch das starke Wertigkeitsgefühl: Das habe ich geschafft. Mein Weg. Anders und richtig gut!

Der Oktober erinnert mich an meine Möglichkeiten und macht mir Mut, es einfach mal zu probieren, so als hätte ich es schon x mal gemacht.

* November 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: Ein Chrysanthemen-Busch am frühen Morgen, vom ersten Frost überzogen. Dieses Bild, aufgenommen auf meiner Terrasse, hielt nur kurz, dann taute die weiße Pracht durch die Wärme der Sonne.

Text: Geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, das ist eine Kunst. Liebe

Etwas geben oder für jemand anderen etwas tun, weil ich es gerne tue, weil ich für mich darin einen Sinn sehe - ohne die (meist stille) Erwartung zu haben, der andere wird für mich dann dies oder jenes tun oder sich so oder anders verhalten, gut zu mir sein, Rücksicht auf mich nehmen, mir etwas zurück geben, mir auch einen Gefallen tun - das empfinde ich als eine hohe Kunst. Also keinen unbewussten Schuldschein für mein Geben, für meine Hilfe an andere zu verteilen.

Beherzige ich dies, wenn ich um etwas gefragt werde oder den Impuls habe, etwas für jemand anderen zu tun - kann es dazu führen, dass ich - ganz ehrlich zu mir selbst - 'nein' sagen muss oder mein Vorhaben sein lasse. Es kann auch dazu führen, dass ich sage, was ich als Gegenleistung brauche, um ein gutes Gefühl für einen Ausgleich zu haben. So kann der andere frei entscheiden, ob er dazu bereit ist oder nicht - ohne eine versteckte Erwartung, die schnell zu beiderseitigen Enttäuschungen und Unstimmigkeiten führen kann.

Der November lädt mich dazu ein, genauer hinzuschauen, hinzuhören und hinzufühlen und ehrlich zu mir selbst und anderen zu sein. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Liebe zu handeln oder ehrlich zu sein und es zu lassen. Puh! Eine schwere und für mich wichtige Aufgabe, der ich mich gerne bewusst stellen möchte.

* Dezember 2014 *

Tischkalender 2014

Foto: In der goldfarbenen Krone eines Eisenvogels liegt das leere Gehäuse einer Schnecke.

Text: Ich verwöhne mich. Dankbarkeit

Der Jahreskreis schließt mit Dankbarkeit. Gut zu mir selbst sein, in dem ich mich verwöhne, mich wertschätze. Nicht warten, dass andere mir einen Blumenstrauß überreichen oder einen Ausflug mit mir machen oder was auch immer mir gut tun könnte. Andere sind nicht dafür da, mich glücklich zu machen und mich zu verwöhnen. Ich habe nicht nur die Erlaubnis dazu, es ist sogar meine Aufgabe (zugegeben, oft schwierige). Der Dezember sagt mir: Ich mache mir mein Leben selbst schön, bunt und lebenswert!

*** ~ ***

*** Die Kalender-Vorstellung - zum Ausdrucken aufbereitet - erhalten Sie mit der Kalenderbestellung als PDF-Downloadlink. ***

Das ist er, mein Tischkalender 2014 'Ich bin gut zu mir'. Ich freue mich auf seine Begleitung durch die Monate des neuen Jahres. Und ebenso sehr freue ich mich darauf, ihn an Sie zu verschicken:

Ab 1. Oktober 2014 können Sie die in meinem Webshop Einfach anders kaufen, zum Preis pro Stück 10 € inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten.

Klick zum Shop

*** ~ ***

Ich freue mich auf den Kontakt mit Ihnen!

* Hier die Vorstellung des zweiten Tischkalenders: Kurze Meditationen *

Herzlich,

Anja Kolberg

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Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder ohne meine Erlaubnis kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das machen möchten, können Sie mir gerne schreiben.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 12 September, 2013
Thema: Blog - 2013, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Schöne Aussichten!

Hallo da draußen in der Welt!

Wenn ich mir vorstelle, wie viele Menschen diesen Blog lesen, in Köln, in NRW, in Deutschland, in Europa, auf anderen Kontinenten und sogar auf einem Kreuzfahrtschiff - wenn ich mir Sie alle vorstelle als Lichtpunkte, dann ergibt das ein wunderbares Netz voller Energie. Das fühlt sich toll an. Sie sind ein Teil davon!

Am Montag sind die neuen Kalender für 2014 frisch geschlüpft!

Der nette Fahrer von der Spedition hat vormittags geklingelt und sogar mit den Kartons geholfen. *drück* Voller Aufregung habe ich die Kartons gelüftet und die Hüllen der Tischkalender. Blatt für Blatt andächtig umgeblättert. Jaaaaa, soooo schön! Jedes Jahr aufs neue ein besonderer Moment.

Derzeit erstelle ich die Texte für die Kalenderbeschreibungen, überarbeite den Shop, lege die neuen Artikel an... Da gibt es viel zu tun. Auch ein bisschen Pause und Müßiggang ist eingeplant. Genuss, Stille und Lebensfreude stecken nicht nur im Kalender, sondern auch rund herum!

Hier ein Blick auf die beiden Kalender, damit Sie wissen, worauf Sie sich freuen können:

Tischkalender 2014 'Ich bin gut zu mir'

Tischkalender 2014: Ich bin gut zu mir.

Nachdenkliches und Tiefsinniges für Herz & Seele. Meine Leistung würdigen und mich verwöhnen. Schwierige Zeiten in machbaren Schritten meistern. Lösungen entdecken und mutig handeln. Das Tempo rausnehmen. Pausen genießen und gut zu mir sein. Zur Selbstliebe ermutigt dieser Kalender.

Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

Tischkalender 2014: Kurze Meditationen

Inne halten, zu mir kommen und Kraft tanken - selbst wenn um mich herum Trubel ist und ich kaum Zeit habe: Das ist die Idee dieses Kalenders. Herrliche Fotographien und klare Texte führen zur inneren Ruhe.

~ * ~

Dieses Jahr wird der Webshop also schon früher seine Tore öffnen, am ersten Oktober ist es soweit, vielleicht auch schon ein bisschen vorher. Sie werden es hier erfahren und auf meiner Facebook-Seite, wo Sie durch den Klick auf 'Gefällt mir' News erhalten oder melden Sie sich für meinen Newsletter an, dann erhalten Sie Nachrichtenmails direkt von mir.

~ * ~

Ich wünsche Ihnen und mir bis dahin herrliche Sommertage und alles, was wir brauchen, damit es uns gut geht. :o)

Ihre Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 23 August, 2013
Thema: Blog - 2013, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Adieu Juli 2013

Was war das für ein Monat! Puh, diese Hitze ruft bei mir nicht wirklich Freudentänze hervor. Vielleicht wenn ich Schulkind wäre und Ferien hätte und so eine richtig schöne Zeit im Freibad verbringen könnte... (Schöne Vorstellung.)

So habe ich meinen Körper möglichst wenig bewegt, wenn's zu heiß wurde, alle anstrengenden Arbeiten auf den Vormittag und den Abend verlegt und beobachtet, wie mein Gehirn erst mal auf Notstromaggregat umschaltete, wenn's zu heiß wurde. :o) Wie blockiert... da half mir manchmal der Lavendelbusch vom Kalenderblatt: 'Ich gönne mir Pausen.' ... manchmal aber auch nicht, denn eigentlich hatte ich ja andere Pläne. Witzig fand ich meine Berichte aus früheren Jahren, wo's so heiß war. (Blog - Wetterkapriolen)

Erstaunlich, wie schnell ich mich dann an die höheren Temperaturen gewöhnt habe, damit gelernt habe umzugehen und irgendwann konnte ich trotz der hohen Temperaturen gut arbeiten!

Woran ich gerade arbeite? Ich entwerfe die Tischkalender 2014. Die Druckdaten für den ersten sind bereits fertig - und natürlich bin ich verliebt in ihn. Sein Motto: Kurze Meditationen. Sooooo sieht er aus: *HÜPF*

Tischkalender Meditation 2014

Er hilft im trubeligen Alltag inne zu halten mit schönen Fotographien und klaren, möglichst kurzen Texten. So dass man auch im dicksten Stress Zeit und Gelegenheit findet, Kraft zu tanken. Die Texte sind einfache Anleitungen, die leicht umzusetzen sind. Zum Beispiel im Dezember: 'Ich schließe die Augen und bin bei mir.' Dafür reichen wenige Sekunden aus.

Meditation finde ich spannend. Ich schaffe es aber bisher nicht, sie in meinen Alltag regelmäßig einzubauen. Mit dem Kalender kann ich üben, zu meditieren, denn die Monate bestehen aus Meditationsanleitungen. So bekomme ich Übung, auch wenn ich nicht zehn Minuten täglich 'sitzen' kann. Mit dem Kalender schaffe ich einen Einsteig, auch wenn es nur jeweils Sekunden sind. Jede Übung zählt, macht Lust auf mehr und bringt frische Energie.

Am zweiten Tischkalender arbeite ich gerade. Ich dachte zwar, ich könne gleich nach Fertigstellung des ersten weiter machen, gerade weil die letzten Tage hier angenehmeres Wetter war, doch mein Körper war anderer Meinung. Er hatte ein großes Ruhebedürfnis.

So ein Entstehungsprozess des Kalenders ist eine intensive und gleichzeitig schöne Arbeit. Das ganze Jahr über fotographiere ich, denn mir ist es wichtig, möglichst mit vielen Kalenderblättern nah an den Jahreszeiten zu sein. Ich habe über die Jahre einen großen Pool an Bildern gesammelt, vor einigen Wochen habe ich die ausgewählt, die mich im Moment am meisten ansprechen. Klar, das sind auch wieder viel mehr, als ich für die Kalender brauche. Ich liebe die Auswahl, so schwer dann manchmal auch die Entscheidung für eines ist.

Ein weiterer Schritt ist die Auswahl von Texten. Ich schreibe das ganze Jahr über Tagebuch. Dabei entstehen Sätze und Einsichten, die mich besonders bewegen. Die werden wieder in einem Textpool gesammelt.

So und dann kommt der Schritt: Mache aus Texten und Fotographien ein stimmiges Kalenderkonzept. Sie glauben gar nicht, wie viele Seiten dabei entstehen, die wieder verworfen werden. PUH!

Mir ist es wichtig, dass es sich stimmig anfühlt, ein gutes Gefühl entsteht, Stärkung, Nachdenken über die eigene Situation, persönliche Weiterentwicklung - und dazu Bilder, die der Seele gut tun. Viel Liebe, Zeit und der Blick fürs Detail fließen in die Arbeit, die ich echt mag. Und das ist herrlich!

Letzter Schritt für den Entstehungsprozess: Die Druckdaten für die Druckerei erstellen, dazu gehört unter anderem die Fotos bearbeiten, Schrift auswählen, Texte setzen, den Kalender erstellen, in Dateien einfügen, die für den Druck geeignet sind und und und...

... und dann kommt nach einigen Wochen der Moment, wo der Spediteur klingelt und die frisch gedruckten Kalender vor der Türe stehen. Dieser Moment ist nach all der intensiven Arbeit einfach himmlisch. Und wenn die Kalender dann von ihren neuen Besitzern in Empfang genommen werden und sie mir von ihren Gefühlen berichten, dann ist das wie der Beifall für den Musiker. Seufz - einfach schön!

Apropos Musik: Das Lied hier von Sting gefällt mir gerade besonders. Warum? Weil ich das Gefühl habe, er sitzt mir in meinem Wohnzimmer gegenüber und singt für mich. Seeeeeeufz!

So, jetzt werde ich noch die Impulse für den heute frisch geschlüpften August 2013 ins Netz stellen. ... und mich dann wieder der Kalenderarbeit widmen.

Ganz herzliche Grüße aus Köln

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 01 August, 2013
Thema: Blog - 2013, 2. Halbjahr, Blog - Kalender

Ein gutes Leben. Zweite Tischkalender-Vorstellung 2013

Der zweite Tischkalender für 2013 - wird hier ausführlich vorgestellt:

Tischkalender 2013: Ein gutes Leben

Mir ging es bei der Konzeption darum, mit Sätzen zu arbeiten, die im Gegensatz zum Tischkalender 'Ich gehe meinen Weg.' nicht in der Ich-Form sondern allgemein formuliert sind. Er sollte so etwas weniger persönlich und intensiv sein und dennoch tiefsinnig.

Info: Die Kalender können Sie ab Anfang November 2012 bis meist Januar 2013 in meinem Webshop kaufen, klicken Sie einfach auf eines der Fotos oder auf diesen Link. Wenn Sie erinnert werden möchten: Auf Facebook www.facebook.de/frauencoaching mache ich aufmerksam, wenn der Shop geöffnet ist und im Laufe des Novembers verschicke ich meinen Newsletter. Für den Newsletter können Sie sich hier eintragen.

Bei jedem Betrachter und jeder Betrachterin lösen die Fotographien und Texte eigene Impulse aus. Hier meine Gedanken zu den einzelnen Motiven. Viel Freude beim Stöbern!

* ~ *

Januar

Januar 2013 Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Ein Stapel Wachsmalkreide in allen Farbschattierungen, der zum Loskritzeln und Malen einlädt.

Text: Was mir Freude bereitet, lässt meine innere Quelle sprudeln.

Was bereitet mir Freude? Wann sprudelt meine innere Quelle? Was es auch immer ist, es macht mich glücklich, vertreibt düstre Gedanken und stimmt mich fröhlich. Deswegen ist es wichtig, im Alltag immer wieder solche Aktivitäten einzubauen. Der Januar erinnert mich daran, meine Quelle zum Sprudeln zu bringen.

Februar

Februar - Tischkalender 2013 Ein gutes Leben.

Foto: Eine Frühlingswiese mit Krokussen und Blausternchen im sonnigen Morgenlicht.

Text: Auch der dunkelsten Nacht folgt ein strahlend heller Tag.

Ich habe mal gelesen, kurz nachdem die Nacht am dunkelsten ist, wird es hell. Der Wechsel von Tag und Nacht findet nicht nur in der Natur statt, sondern auch in unserem Leben. Das macht mir in dunklen Zeiten Mut, denn es liegt in der Natur der Dinge, gleich wie dunkel die Nacht ist, es wird auch wieder hell.

März

März - Tischkalender 2013 - Ein gutes Leben

Foto: Der Zweig einer weißen Magnolie vor einem japanischen Eingangstor. Aufgenommen im Japanischen Garten in Leverkusen. Für mich gerade zu dieser Jahreszeit mehr als eine Reise wert. Am besten während der Woche, am Wochenende ist dort sehr viel Besuch.

Text: Wer Gewohnheiten durchbricht, kann Neues entdecken.

Eine gute Therapeutin erzählte mir von einer Honigbiene, die um einen Honigtopf kreist und dort nicht mehr wegkommt. Es braucht einen Impuls von außen, einen Windstoß, damit sie von diesem anziehenden Fixpunkt wegkommt und ihr Leben weiter leben kann.

Nun verliert die Biene dabei den vermeintlich ultimativen Honigtopf, dafür gewinnt sie: Sie entdeckt Neues, fliegt über Blumenwiesen, wo sie auch Nektar findet und entdeckt die Gemeinschaft anderer Bienen. Das Leben kann so bunt sein. Nichts Unangenehmes muss bleiben wie es ist.

Was kann so ein Windhauch in meinem Leben sein? Welche klitzekleine Gewohnheit kann ich durchbrechen, um offen für Neues zu werden?

April

April - Tischkalender 2013 Ein gutes Leben

Foto: Ein bunter Tulpenstrauß im Weidenkorb vor dem Frühlingshimmel fotographiert.

Text: Schwäche zeigen ist eine Stärke.

Es gibt Situationen im Leben, da erreicht man die Grenze der eigenen Belastbarkeit. Wir versuchen weiter unserem Ideal zu entsprechen, unserem Pflichtbewusstsein, Verantwortungsgefühl und unserem Anspruch an uns selbst und dem, was wir glauben, andere von uns erwarten. Wir funktionieren weiter, doch irgendwann geht es einfach nicht mehr.

In solchen Momenten ist es wichtig, inne zu halten und mir einzugestehen: 'Ich kann nicht mehr und ich brauche Hilfe.' Dies ist keine Schwäche, sondern ein Zeichen von Stärke. Durch den Hilferuf können sich Lösungen entwickeln, wo vorher keine waren. Es läuft vielleicht nicht mehr nach dem alten Plan, dafür rückt vielleicht ein anderes stimmigeres Ziel ins Leben. Gesund zu sein. Krankes beenden. Spüren, ich muss nicht stark sein und funktionieren, um geliebt zu werden.

Mai

Mai 2013 - Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Hellgrüne, frische Buchenblätter vor hellblauem Maihimmel. Was für ein Farbspiel. Ich konnte meinen Kopf gar nicht mehr davon wegwenden.

Text: Krisen & Entwicklung gehören zusammen.

Zu wissen, nach einer Krise geht es weiter und sie dient der Entwicklung, das gibt mir Hoffnung und entspannt mich. Wenn ein dickes Problem in mein Leben tritt, bin ich erst mal wie blockiert. Es ist wie die Aufforderung spontan mit links statt mit rechts zu schreiben. Das braucht auch Umgewöhnung. Nun ist eine Krise ein umfassenderes und tiefgreifenderes Ereignis als die Aufgabe mit der anderen Hand zu schreiben, doch beobachte ich Parallelen. Ich bin gefordert umzudenken, raus aus meiner Gewohnheit zu kommen, meine Kreativität zu nutzen und mir neues Verhalten anzueignen.

Krisen bedeuten zwar zunächst Schmerz und Leid, doch langfristig auch Weiterentwicklung. So viele Erfindungen und Weiterentwicklungen sind durch Krisen entstanden. Ein leckeres und leichtes Beispiel ist das Entstehen der Brownies. Hätte eine Amerikanerin das Backpulver nicht vergessen, wäre der saftige Schokokuchen nicht entstanden... Welch Glück!

Meine persönlichen Krisen haben mich rückblickend immer weiter gebracht. Es wäre schön, wenn es mir mit den Jahren immer eher gelingt, einer Krise positiv gestimmt gegenüber zu treten. Hoffnungsvoll an das denken, was diese Krise für eine gute Entwicklung nach sich zieht. Der Mai erinnert mich an diesen Zusammenhang.

Juni

Juni 2013 - Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Eine blaue Skabiose. Diese Staude wohnt seit einem Jahr in meinem Garten, die Blüte sitzt auf hohen Stengeln und wiegt sich gerne im Sommerwind.

Text: Auch wenn ich nicht alles richtig mache, bin ich ein guter Mensch.

Diesen Satz möchte ich gerne bewusst öfter fühlen und mir vergegenwärtigen. Immer dann, wenn ich mal wieder an mir zweifle und mein Selbstwertgefühl schwankt. Es geht um die bewusste Trennung zwischen meinem Selbstwert und meinem Verhalten. Ich bin in Ordnung und gut, so wie ich bin. Unabhängig davon kann mein Verhalten auch mal daneben liegen. Das Verhalten kann ich ändern, mein Selbst ist so wie es ist. Ein Fehler, ein Streit, ein Verletzen oder was auch immer ist dann nicht länger mit meinem Selbstwert verbunden. Ich stelle mich selbst nicht in Frage, sondern kann sagen: Ok, mein Verhalten kann ich ändern und ich selbst bin in Ordnung.

Der Juni erinnert mich an diese Unterscheidung, die mir hilft, liebevoller mit mir umzugehen.

Juli

Juli 2013 Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Abenstimmung über der Nordsee mit herrlich gefärbtem Himmel und Wolken. Ich höre förmlich das Rauschen des Windes und der Wellen. Rieche den Duft des Meeres. Herrlich, dort zu sein!

Text: Die Natur erinnert mich an die unendliche Kraft, die in mir liegt.

Wenn ich mir die Natur als einen Spiegel meiner Selbst vorstelle, wird mir ganz warm ums Herz. Welche Kraft liegt in der Natur und damit in mir selbst. Nehme ich mal nur das Bild des Meeres. Die Kraft der Wellen, die so viel bewegen können. Die Kraft des Windes und die aufheiternde Wirkung des Lichts. So viele Möglichkeiten liegen in der Natur und auch in mir. Ich habe zwar keinen Wind, keine Gezeiten, keine Sonne. Ich habe meine Gedanken, meine Gefühle, meinen Körper, meine Seele, meinen Willen und noch viel mehr. Der Juli erinnert mich daran, was alles möglich ist und welche Reserven und Möglichkeiten in mir stecken!

August

August 2013 Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Der rosa-cremefarbene Blütenball einer Hortensie. In der Spitze unseres Gartens stehen mehrere Exemplare davon. Ich mag diese Pflanze sehr, weil sie so viele unterschiedliche Seiten hat. Im Frühjahr sind die Blüten grün und verfärben sich im Laufe des Sommers, bis sie im Herbst eine rot-dunkelgrüne Farbe angenommen haben. Hortensien eignen sich herrlich zum Trocknen. Bleiben sie im Garten, verfallen ihre Blütenblätter manchmal bis auf die Blattadern, was ebenfalls herrlich aussieht. Am besten mit Schneepuder oder Froststernchen überzogen.

Text: Seelen folgen ihrem Plan.

In den Büchern von Elisabeth Kübler-Ross, einer Schweizer Ärztin und Sterbeforscherin ('Warum wir hier sind.') las ich, die Erde sei eine Schule des Lernens für unsere Seelen. Es ist für mich stimmig, was sie schreibt.

Der August lädt mich ein, zu entspannen, wenn mein Leben anders läuft als geplant oder gar das Leben eines anderen Menschen nicht so läuft wie ich es richtig finde, weil er oder sie anders handelt als ich handeln würde. In solchen Momenten kann ich inne halten und darauf zu vertrauen: Es hat einen Sinn so wie es ist. Jede Seele hat ihren eigenen Plan. Und jeder Mensch seinen Willen, seine Verantwortung und sein Leben.

September

September 2013 - Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Eine Schnecke macht Pause auf ihrem Weg zur Krone eines Pflaumenbaumes.

Text: Ausdauer und Vergnügen bringen mich zum Ziel.

Die Schnecke, die auf ihrem Weg eine Pause einlegt, erinnert mich: Leben ist mehr, als zu arbeiten und mich anzustrengen. Vorwärts bringt mich natürlich auch das. Aber ist ein Leben lebenswert, wenn es nur aus Arbeit und Anstrengung besteht?

Wenn ich eine Pause mache, meine Arbeit unterbreche, sammle ich Kraft und komme auf andere Gedanken. Etwas setzt sich in mir. Und nach dieser Zeit komme ich um so schneller vorwärts. Zudem trage ich eine schöne Erinnerung an die Pause im Gepäck, die mich mit guter Stimmung versorgt. Es ist wie beim Puzzlen. Es ist mir schon so oft passiert, dass ich ein bestimmtes Puzzle nicht finden konnte. Mache ich eine Pause und komme danach an den Tisch zurück, finde ich den fehlenden Stein auf anhieb. Diese Kraft haben Pausen. Ich entkrampfe und entspanne und alles kann wieder fließen...

Oktober

Oktober 2013 Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Der Blütenkopf einer großen Sonnenblume vor dem typisch strahlend blauem Himmel in dieser Jahreszeit.

Text: Was ich ausstrahle, fließt zu mir zurück.

Kennen Sie die Geschichte des Mannes, der am Stadttor um Einlass bittet und erzählt, dass er in der letzten Stadt nur schlechtes fand? Der Wärter sagt ihm, dass es in dieser Stadt dann wohl auch nur so sein wird. Warum? Der springene Punkt ist seine Einstellung: Wenn ich denke, die Welt ist schlecht, dann finde ich viele Beweise, dass es genau so ist. Denke ich, die Welt ist gut, dann richte ich meinen Focus auf das Gute und das ziehe ich auch an. Ein Mensch, der mich anlächelt, dem lächle ich zurück.

Dahinter verbirgt sich das Prinzip der Anziehung. Ich ziehe an, was ich ausstrahle. Besonders hat mir das Buch 'The Magic' von Rhonda Byrne gefallen, die in ihrem Buch nicht nur das Prinzip beschreibt, sondern Übungen für einen ganzen Monat bietet. Ich habe den Blick von dem, was noch nicht gut ist auf das gelenkt, was ich an Reichtümern habe und was gut gelingt. Meine Stimmung hat das beflügelt und viele schöne Dinge sind passiert.

Der Oktober lädt mich dazu ein, über meine Einstellung nachzudenken und sie - sofern es mir möglich ist - positiv zu verändern.

November

November 2013 Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Stimmungsvolles Abendlicht am Meer. Das Bild strahlt für mich Ruhe und Sicherheit aus. Die Poller schützen die Küste an diesem Strandabschnitt.

Text: Menschen, die zuhören, schenken Heilung für die Seele.

Ich liebe diesen Satz, der für mich so stimmig ist und sich in mir während meiner Coachings und meiner Selbsterfahrungen entwickelt hat. Wie kostbar ist es, auf Menschen zu treffen, die wirklich zuhören. Die nicht sich selbst in den Mittelpunkt stellen, sondern ihr Ego zurück und sich für den anderen öffnen. Dem anderen nicht den eigenen Willen oder die eigene Einstellung aufdrücken wollen, sondern da sind und zuhören, was der andere zu sagen hat. Dem anderen Raum schenken. Die volle Aufmerksamkeit. Liebevolle Akzeptanz und mitfühlen.

Für mich ist das eine grundlegende und wertvolle Kompontente im Coaching und in der Therapie, aber auch in privaten Gesprächen mit Familie und Freunden. Ich wünschte, mir würde es öfter gelingen. Gut, ich übe.

Dezember

Dezember 2013 Tischkalender Ein gutes Leben

Foto: Eine einzelne Schneeflocke ist auf einem schalenförmigen Blatt gelandet. Ich liebe dieses Bild, es ist eines meiner Lieblingsbilder in diesem Kalender. Es strahlt für mich Geborgenheit aus, Schutz und Ruhe. Genau richtig für den oft stressigen Dezember.

Text: Aufgefangen werden. Zur Ruhe kommen.

Die Verbindung von Text und Bild fühlt sich herrlich an. Wie nach Hause kommen. Da sein dürfen. In mir ruhen. Angenommen sein wie ich bin. Das tut gut und ist so kostbar. Ich kann mich selbst auffangen, in dem ich gut für mich sorge oder wenn ich Glück habe, kenne ich Menschen, die mich auffangen. Vielleicht bin ich auch so ein schützendes Blatt für andere Menschen.

Sicherheit. Wertvoll sein. Wichtig sein. Willkommen sein. Eine schöne Stimmung für den Dezember.

* ~ *

Das ist mein zweiter Tischkalender für das Jahr 2013 mit dem Titel: 'Ein gutes Leben'. Ich freue mich auf seine Themen und die wohltuende Begleitung, die damit einhergeht.

Wenn Sie ihn für sich haben oder anderen damit eine Freude machen wollen: Webshop. Ich verschicke den Kalender persönlich an Sie - oder auch direkt an Ihre gewünschten Geschenkempfänger.

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

Herzliche Grüße

Anja Kolberg

Sie möchten auf diesen Beitrag hinweisen? Gerne! Nutzen Sie diesen Link, dann gelangt die Besucherin gleich hierhin:
https://www.frauencoaching.de/archives/2013/01/entry_6744.html
Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder ohne meine Erlaubnis kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das möchten, schreiben Sie mir.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 03 Januar, 2013
Thema: Blog - 2013, 1. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Ich gehe meinen Weg. Tischkalender-Vorstellung 2013

Tischkalender 2013 - Ich gehe meinen Weg

Den Tischkalender für 2013 mit dem Titel: 'Ich gehe meinen Weg.' stelle ich Ihnen hier ausführlich vor. Die Konzeption braucht Wochen und Monate, bis sich aus einem Pool vieler Fotographien und Texte ein den Jahreszeiten möglichst nahes Bildkonzept und ein stimmiges Textkonzept ergibt. Die Auswahl entspricht meiner Stimmung und Hoffnung für dieses Jahr.

Nun geht es los: Was sind meine Gedanken zu den einzelnen Monatsblättern? Was ist auf den Fotographien abgebildet? Bei jeder Betrachterin und jedem Betrachter rufen die Texte und Fotographien eigene Impulse und Ideen hervor - dies sind meine in diesem Moment, denn auch sie ändern sich. Je nach Stimmung und Blickwinkel.

Viel Freude beim Stöbern!

Anja Kolberg

* ~ *

Januar

Tischkalender Januar

Foto: Die Scheinhasel ist der erste Strauch im neuen Jahr, der mich mit seinem zitronenartigen, frischen Duft magisch anzieht. Ich freue mich jeden Januar darauf, genau dann an diesem Strauch beim Spaziergang mit unserem Hund vorbeizugehen und meine Nase in die Blüten zu halten. Die Scheinhasel ist recht unscheinbar, dafür trägt sie eine kostbare Gabe in sich, die sich einmal im Jahr entfaltet: Ihr Duft. Für mich einer der kostbarsten Starter ins neue Jahr.

Affirmation: Ich habe Geduld mit mir.

Wenn ein neues Jahr beginnt, denke ich darüber nach, was es wohl für mich bereit hält. Mein Kopf plant und eilt voraus. Meine Seele bleibt sitzen und braucht Zeit, sich auf all das Neue einzustimmen. Das Januarbild erinnert mich zusammen mit dem Text daran, dass zwar der Duft des Frühlings schon da ist, aber noch nicht die Zeit, zu handeln. Im Januar ist die Zeit zum Träumen von dem, was alles kommen könnte, was ich mir wünsche. Eine Zeit der innerlichen Vorbereitung und Stärkung - und die Einladung an meinen Verstand, zu warten, bis die Jahreszeit gekommen ist, wirklich aktiv zu werden. So wie die Natur es mir vormacht.

Februar

Februar 2013 Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Eine Möve segelt über das in goldenes Abendlicht getauchte Meer. Aufgenommen an Dänemarks Nordseeküste, wo es auch im Winter herrlich ist.

Affirmation: Ich höre auf, mich zu verurteilen.

Es gibt viele Gelegenheiten, wo ich genau das tue: Mich verurteilen. Besonders, wenn es nicht so lief, wie mein Kopf plante, wenn ich nicht dem Idealbild gerecht werde, das ich von mir entworfen habe. Das Februarblatt erinnert mich daran, mich selbst zu beobachten und immer dann, wenn ich mich selbst verurteile, inne zu halten und mich zu fragen: Was läuft da innerlich gerade ab? Muss ich dem Ideal entsprechen, das ich im Kopf habe? Stimmt das noch für mich? Was wäre ein stimmigeres Bild? Was würde ich jemand anderem sagen, der ein so hohes Ideal von sich selbst hat. Wie wäre es, wenn ich mir selbst diese Worte sage? Liebevoll mit mir umgehen. Mir was aufmunterndes, großzügiges, nettes sagen. Für diese Veränderung steht der Februar.

März

März 2013 Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Ein Hörnchen, das ich im schönen Park von Stansted Hall nördlich von London fotographierte. An die große, von Moos durchzogene Rasenfläche grenzt das Arthur Findlay College. In den Pausen bin ich raus in den Park. Sobald die Menschen nach den Seminarpausen wieder im Gebäude verschwanden, eroberten Kaninchenfamilien und Hörnchen ihr Revier zurück. Eine Freude sie dabei zu beobachten. Dieses hier hüpfte genau wie das Eichhörnchen aus Iceage und hielt so lange still, bis ich mein Foto geschossen hatte. Danke!

Affirmation: Ich nehme mein Leben an wie es ist.

Seufz. Aufhören, ständig etwas ändern zu wollen. Lieben, was ist. Sehen, was alles an Reichtümern in meinem Leben besteht und das schätzen. Menschen, Tiere, Pflanzen, Aufgaben, Hobbies, Dinge... Es gibt so viel, das mich umgibt und noch viel mehr, das in mir steckt. Was sind meine inneren Reichtümer? Es ist Zeit, nicht gleich weiter zu laufen, sondern inne zu halten. Mein Leben ist jetzt schon gut, so wie es ist.

April

April 2013 Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Hornveilchen in einem vom Wetter geprägten Tontopf.

Affirmation: Ich erlaube mir zu scheitern.

Sollte ich aus Angst - einen Fehler zu machen, nicht zu genügen, ausgelacht zu werden, zu scheitern oder meinen Vorstellungen nicht zu entsprechen - lieber gar nicht erst anfangen mit etwas Neuem? Perfekt zögern, um in der vermeintlichen Sicherheit des Gewohnten zu verharren? Der April macht mir Mut, ein Risiko einzugehen und etwas zu wagen. Was ist das schlimmste, das mir passieren kann? Ist das wirklich so viel schlimmer, als nicht zu leben, weil ich ständig vermeide scheitern zu können?

Wie wäre es, wenn ich mir erlaube hinzufallen und wieder aufzustehen? Wenn ich mir erlaube zu scheitern mit meinem Vorhaben? Es einkalkuliere als eine Möglichkeit, die menschlich und in Ordnung ist und kein Weltuntergang. Eine Möglichkeit wirklich gelebt zu haben. Eine Möglichkeit, meine Träume und Wünsche ernst genommen zu haben. Und wenn ich mich mit dieser Möglichkeit des Scheiterns beschäftigt habe, mir ein Scheitern erlaubt und mir überlegt habe, was ich in diesem Falle tun könnte, ist dieser Fall vielleicht gar nicht mehr so schlimm. Ich kann wie ein Kind, das laufen lernt, aufstehen, den Dreck abputzen und um eine wertvolle Erfahrung weiter die nächsten Schritte machen. Dann hält mich die Angst vor dem Scheitern nicht länger davon ab, laufen zu lernen und zu Welt zu erkunden. Dann entwickle ich Spuren in mir selbst wie die Wetterspuren am Tontopf, die ihn um so liebenswerter und begehrenswerter machen, als ein glatter einwandfreier.

Mai

Mai 2013 Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Diese luftig leichte rosa-weiße Clematis duftet nicht nur, sie ist auch sehr wuchsfreudig und ihre Glöckchen richten sich zu einem Blütenmeer im Mai auf. Eine Pracht! Ich freue mich, dass sie sich in unserem Garten so wohl fühlt und einen Zaun erobert hat.

Affirmation: Ich mach's mir leicht.

Warum nicht mal eine Abkürzung nehmen? Warum es immer so genau machen und mich an alle Regeln halten? Wie wäre es, wenn ich es mir im Leben mal leicht mache und weniger schwer? Der Mai macht mir Mut, Last von den Schultern zu werfen und Regeln über Bord, fünfe gerade sein zu lassen und es mir einfach mal leicht machen (was schwer sein kann, wenn ich von Regeln und Gewohnheit Abstand nehmen muss). Wer weiß, was sich dadurch verändert?

Juni

Juni 2013 - Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Jasmina heißt diese Ramblerrose, die herrlich nach Apfel duftet, zartweiche Blütenblätter hat und an unserem Rosenbogen emporklettert.

Affirmation: Ich bin richtig so wie ich bin.

Ich wünsche mir, dass andere mich so annehmen und mögen wie ich bin. Doch wie wäre es, wenn ich mich nicht davon abhängig mache, wie andere Menschen mich finden, sondern ich mir selbst dieses Gefühl gebe? Aufhören, mich ständig verbessern zu wollen, perfekter zu werden, mich so zu verhalten, wie andere mich mögen könnten. Schluss damit. Jetzt ist die Zeit, mich zu lieben und mir immer wieder zu sagen und auch zu zeigen: Ich mag mich so wie ich bin und ich bin richtig - genau so wie ich jetzt bin.

Juli

Juli 2013 - Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Ein Lavendelbusch mit herrlich würzigem Duft und einem intensiven lila Farbton. Ich liebe es, meine Hände über die Blätter und Zweige zu streichen und den beruhigenden Duft einzuatmen.

Affirmation: Ich gönne mir Pausen.

Wenn ich an einem Projekt arbeite, ein Ziel oder einen Termin vor Augen habe, passiert es mir oft, dass ich vergesse, es mir während der Arbeit daran schön zu machen. Pausen einzulegen. Weil es ja noch soooo viel zu tun gibt. Weil erst all die Arbeit getan werden muss und ich ja noch reichlich Zeit zum Ausruhen habe, wenn ich das Ziel erreicht habe. Dabei vergesse ich: Es gibt immer neue Ziele, Termine, Projekte im Leben. Das hört also nie auf. Es ist meine Aufgabe, mir insbesondere während solch intensiver Arbeitsphasen Pausen zu gönnen, zu schauen, was mich ablenkt, auf andere Gedanken bringt. Nicht erst zu leben, wenn ... sondern jetzt!

August

August - Tischkalender 2013 Ich gehe meinen Weg

Foto: Ein Schmetterling macht Pause auf einer Margerite.

Affirmation: Ich lasse den Gedanken an ein Wunder zu.

Wenn ich in einem dicken Problem stecke, das mir zu schaffen macht, bin ich so in ihm gefangen, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, es wird wieder besser oder es verschwindet ganz. Es gibt Probleme, die sind so hoffnungslos, da fällt es einfach schwer, den Kopf zu heben und in eine andere Richtung zu schauen als auf das Problem, die Schmerzen, die Ungerechtigkeit, das Leid. Der August lädt mich ein, meinen Blick zu heben und mir in Gedanken vorzustellen, dass ein Wunder passieren kann und mein Problem sich in Luft auflöst. Ich kann mir so kurz oder auch intensiv wie ich möchte ausmalen wie es ist, wenn sich alles gefügt hat, das Leben eine gute Wende genommen hat.

Diese Gedanken an das Wunder haben die Kraft, eine Veränderung herbei zu rufen. Ich denke an etwas Positives, ich richte meinen Blick und damit mich selbst auf und ziehe das an, was ich aussende: Hoffnungsvolle positive Gedanken. Im Jahr 2012 habe ich unzählige solcher Situationen erlebt und immer wieder geschah für mich ein kleines Wunder. Die Probleme lösten sich. An diese Möglichkeit erinnert mich der August ganz sanft, leise und dennoch kraftvoll wie der Flügelschlag eines Schmetterlings...

September

September 2013 - Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Die Kastanienallee am Decksteiner Weiher im Kölner Westen.

Affirmation: Ich gehe meinen Weg.

Es gibt so viele Gründe, die Bedürfnisse von anderen voran zu stellen und mich selbst zurück. Um den lieben Friedens willen nachzugeben, zu verzichten. Im Sinne der Gemeinschaft ist das eine wichtige Lebenseinstellung und Haltung. Doch wenn sie überhand nimmt und meist nur die Bedürfnisse der anderen erfüllt werden und die eigenen immer wieder auf der Strecke bleiben, dann macht das auf Dauer krank. Der September erinnert mich daran, für meinen Weg zu kämpfen, auch wenn das bedeutet, dass dicke Luft ist, dass ich Unfrieden aushalten muss, zum Beispiel weil es für mein Umfeld oder die Betroffenen nicht mehr so bequem ist. Zum Beispiel, weil sie dann auch mal auf Annehmlichkeiten verzichten müssen oder etwas für mich tun.

'Nur Mut. Kämpfe für deinen eigenen Weg.', ruft mir der September entgegen. Die Affirmation des Septembers ist auch das Motto in 2013 insgesamt für mich: Mehr auf mich selbst hören. Denn wenn es nach außen vielleicht so scheinen mag, dass ich damit keine Probleme habe, muss ich doch mit dem Kopf schütteln. Nein, es ist nicht so. Ich beschäftige mich gerade mit diesen Themen, weil ich auf diesem Gebiet noch viel lernen möchte und will.

Oktober

Oktober - Tischkalender 2013 - Ich gehe meinen Weg

Foto: Goldfarbene Ahornblätter im Herbstlicht. Das Bild war ursprünglich etwas dunkel geraten. Dank einiger Einstellungen im Bildbearbeitungsprogramm kam Licht und Leuchten ins Bild. Eine herrliche Verwandlung.

Affirmation: Ich gebe die Kontrolle auf und lasse mich fallen.

Uff. Der Satz stimmt sehr für mich und macht mir gleichzeitig Angst. Ich wollte ihn im Kalender haben, um mich dem Thema zu stellen. Ich bin ein Mensch, der gerne die Kontrolle hat, aber sie loslassen? Wie die Herbstblätter mich fallen lassen und darauf vertrauen, dass ich aufgefangen werde, das mir nichts passieren kann? Das ist das Thema des Oktobers - und eine große und wertvolle Lernaufgabe und Herausforderung.

November

November 2013 - Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Von Frost überzogene Rosenblüten. Mein Lieblingsbild in diesem Kalender. Besonders gefällt mir daran die kleine Krone oben in der Mitte. Sieht aus wie die für eine Prinzessin!

Text: Ich umarme meine Angst.

Die Angst hat vielleicht ebensoviel Angst vor mir wie ich vor ihr. Wenn ich mir dieses Gefühl als Menschen vorstelle, entdecke ich vielleicht, es ist kein Monster, sondern ein Anteil von mir, der mich auf etwas aufmerksam machen möchte. Ich kann mir in meiner Phantasie vorstellen, der Angst einen Sitzplatz und ein Glas Wasser oder einen dampfenden Tee anzubieten und ihr zuhören, was sie mir sagen möchte. Nicht vor ihr davon laufen oder sie vermeiden, sondern mit ihr in Kontakt kommen, sie respektieren und gern haben, denn sie ist ein Teil von mir. Entdecken, was sie mir sagen möchte. Dafür ist der November da und ich freue mich, dass der Satz zu mir gekommen ist.

Im Rahmen der Prüfungsvorbereitung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie setzte ich mich auch mit dem Symptom Angst auseinander. Bei der Recherche nach dem Thema stieß ich auf ein schönes Buch aus dem Köselverlag mit genau dem Titel: 'Ich umarme meine Angst.' Ich freute mich sehr über diesen Zufall, meinen Satz dort wieder zu finden. Auf der Webseite der Autorin, die Therapeutin ist, fand ich Interessantes rund um das Thema. Unter anderem, warum die Angst bleibt: Weil eine Angst auslösende Situation nicht zu Ende gedacht wird. Man lenkt sich ab, geht ihr aus dem Weg. So bleibt sie und wirkt. Deswegen die Aufgabe: Die Angst ernst nehmen, nicht wegdrücken oder wegschicken, sondern anschauen, mit ihr reden wie mit einem willkommenen Besucher. Die Botschaft entdecken. Wie die Rosenknospen oben im Bild - eine frostige Hülle und ein wundervoller Kern.

Dezember

Dezember - Tischkalender 2013 Ich gehe meinen Weg

Foto: Ein erleuchteter Stern vor dem Dezemberhimmel.

Affirmation: Ich sorge für mein inneres Gleichgewicht.

Gerade im Dezember, wo viel zu tun ist und so viele Menschen Stress erleben, ist dieses Blatt eine Einladung einen Moment inne zu halten. Was brauche ich jetzt? Heute? Was kann ich für mich tun, damit es mir gut geht? Nicht erst Weihnachten oder Sylvester, sondern in diesem Moment. Schon ganz kleine Auszeiten bringen Erleichterung: Aufstehen vom Schreibtisch und zum Fenster gehen, kurz lüften und dabei ins Fenster lehnen (ich liebe das!) und auf die Dezemberlandschaft schauen, sei es in der Stadt oder auf dem Land. Die Augen schließen und durchatmen, die Glieder strecken. Eine Tasse Kaffee oder Tee kochen. Ein kurzes Gespräch. Eine kleine Kritzelei auf einem Zettel. Was auch immer mich auf andere Gedanken und raus aus dem Stress bringen kann - all das sind Wege in mein inneres Gleichgewicht zurück zu kommen. 

* ~ *

Das ist er - mein Tischkalender 2013: Ich gehe meinen Weg.

Ich freue mich auf das Jahr mit diesen Themen. Jedes Jahr bringt mich der Kalender ein Stück mir selbst näher. Obwohl ich diejenige bin, die die Texte in den Kalender bringt, mag ich nicht gleich alle Affirmationen. Zum Beispiel, wenn sie mich herausfordern. Herausfordern, etwas anders zu machen in meinem Leben. Raus aus der Bequemlichkeit, raus aus dem Alltag, aus der vermeintlichen Sicherheit - das ist nicht immer einfach. Doch wenn ich ehrlich bin: Ich will etwas ändern, weil es mir gut tut. Eine Veränderung birgt große Chancen: Die Chance zu wachsen, innerlich zu reifen, echt sein, mehr ich selbst zu sein und in Übereinstimmung mit mir selbst zu leben. Ein wertvoller Grundstein um glücklich zu sein.

Von November 2012 bis meist Januar 2013 können Sie den Kalender und seinen Zwilling im Webshop kaufen. Klicken Sie einfach auf diesen Link.

Ich freue mich, dann für Sie ein Paket zu packen und mich während der Bestellabwicklung mit Ihnen auszutauschen!

Herzlich,

Anja Kolberg

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Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder ohne meine Erlaubnis kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das möchten, schreiben Sie mir.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 03 Januar, 2013
Thema: Blog - 2013, 1. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Der erste Tischkalender ist eingetroffen

Gestern ist der erste Kalender aus der Druckerei eingetroffen. Ist der schön. Ein Freudenfest!

Zeit für eine Pause. Ich möchte Ihnen meine beiden 'Neuen' vorstellen. :o) Dieser ist gestern eingetroffen:


Tischkalender 2013: Ich gehe meinen Weg

Titel: Ich gehe meinen Weg.

Liebevoll mit mir umgehen, Herausforderungen annehmen und mich auf den Weg machen. Vertrauen haben, an Wunder glauben und für einen Ausgleich sorgen - das sind grundlegende Themen dieses Tischkalender.

Ein Lavendelbusch, von Frost überzogene Rosen, ein Schmetterling der Pause auf einer Blüte macht, besondere Duftboten im Januar, Licht im Dezember und vieles mehr findet sich auf den Fotographien wieder.


Der zweite Kalender ist noch in der Produktion, doch Sie können jetzt schon einen Blick darauf werfen:

Tischkalender 2013: Ein gutes Leben.

Titel: Ein gutes Leben.

Das Leben nehmen wie es ist und das Beste daraus machen. Höhen und Tiefen mit Gelassenheit meistern. Freude empfinden. Kraft entdecken. Ein gutes Leben haben, auch wenn es mal nicht so rosig ist. Dazu macht dieser Kalender Mut.

Auf den Fotos das Meer, eine Frühlingswiese, eine Schnecke an einem Baumstamm, eine einzelne Schneeflocke auf einem Blatt und vieles mehr...


Ich bin verliebt. In beide Kalender und kann mich nicht entscheiden, welchen ich schöner finde. Ich habe sie allebeide in mein Herz geschlossen. Meine Zwillinge. :o) Jedes Jahr ist dieser Moment, wenn die Kalender aus der Druckerei eintreffen, ein ganz besonderer und feierlicher. Einer meiner Höhepunkte in dieser Zeit.

Anfang November startet wie gewohnt der Kalender-Verkauf im Webshop. Sobald ich etwas mehr Luft habe (ich lerne parallel zur Shopvorbereitung für die mündliche Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie), stelle ich Ihnen die Kalenderseiten ausführlicher vor. Darauf freue ich mich schon. Und auch darauf, mit Ihnen über die Bestellungen in Kontakt zu kommen.

Ganz herzlliche Grüße aus Köln!

Ihre Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 16 Oktober, 2012
Thema: Blog - 2012, 2. Halbjahr, Blog - Kalender

Wandkalender 2012: Glückliche Zeiten

Mein zweiter Wandkalender erblickte diesen Herbst das Licht der Welt. :o)

Wandkalender 2012: Klick zum Shop

Ganz bewusst habe ich mit dem Wandkalender einen Gegenpol zum Tischkalender 'Ich will frei sein' geschaffen, der mit seinen positiven Affirmationen zur inneren Reflektion anregt. Im Wandkalender 'Glückliche Zeiten' habe ich die Worte zu den Bildern spielerisch fließen lassen. Ziel ist es, beim Betrachten auf andere Gedanken zu kommen, Kraft zu sammeln, Mut zu schüpfen, in andere Welten einzutauchen und zur inneren Ruhe zu kommen.

Die Seiten im Detail mit meinen Impulsen. Wohlwissend, bei jeder Betrachterin, jedem Betrachter lösen die Kalenderblätter andere Gedanken aus:


JANUAR 2012

Wandkaelnder Januar 2012

Foto: Mit eisigen Flocken berieselte Schneeglöckchen in einer sonnigen Winterstimmung. Aufgenommen im Garten meiner Großmutter im Bergischen Land.

Text: Eingehüllt in einen schützenden Mantel blicke ich stark und voller Zuversicht auf ein Leben, in dem ich mich ganz leben & lieben kann.

Meine Impulse: Die Schneekristalle schützen die Pflanze vor Kälte. Auch ich bin beschützt. Die Aussicht auf ein Jahr, in dem ich mich lebe, mich selbst liebe und zu mir stehe - ist wundervoll und stärkend.


FEBRUAR 2012

Februar 2012- Wandkalender

Foto: Der Zweig eines großen Bambus in der Wintesonne. Im Hintergrund der mit Raureif überzogene Japanische Garten in Leverkusen.

Text: Ein leiser Gruß des Windes. Zaghaft springt in der Eiseskälte ein Glühwürmchen hervor, packt uns und schleppt uns hinaus in die Wunderwelt der Natur.

Meine Impulse: Ich empfinde unglaublichen Spaß bei diesem Text und stelle mir das leuchtende Insekt vor, das an mir zupft. Ich fühle Lebensfreude. Kleine Geschichten tun einfach gut.


MÄRZ 2012

März 2012: Wandkalender

Foto: Ein Eichhörnchen hüpft in der Frühlingssonne über eine Wiese mit Blausternchen. Aufgenommen in der Kölner Flora. Manche von Ihnen kennen das Foto von meiner Postkarte Nr. 06028 aus dem Webshop. Weil es zu meinen Lieblingsbildern gehört, veröffentliche ich es nun auch als großes Bild. Ein Eichhörnchen in der Sonne an einem so schönen Platz zu fotographieren: Ein echter Glücksmoment. Die Kamera lag zum Fotographieren bereit in der Hand, da sprang der kleine Waldbewohner in mein Sichtfeld und hielt genau so lange still, bis ich mein Foto geschossen hatte. Kostbare Momente, von der Natur geschenkt.

Text: Lass mich wieder lernen zu staunen wie ein Kind. So schön ist das Leben!

Meine Impulse: Mich am Leben erfreuen, dafür brauche ich Zeit und Muße, um genau hinzuschauen. Als würde ich die Dinge zum ersten Mal sehen und entdecken - wie ein Kind. Es gibt viel Schönes, zum Beispiel in der Natur, zu entdecken. Ein trinkendes Rotkehlchen, ein kauendes Schaf, ein schlafender Hund, die Spitzen der Pflanzen, die im März die Erde durchbrechen, der Himmel mit seinen Wolken, der Duft einer Frühlingsblume.... Die Welt ist bunt und reich. An ihre Schätze erinnert mich dieses Kalenderblatt.


APRIL 2012

April Wandkalender 2012

Foto: Mit weißen Blütenbällen übersäte Zweige eines alten Kirschbaumes. Sein Anblick hat mich im Frühjahr 2011 umgehauen. Stundenlang hätte ich in seine Krone schauen können, am liebsten in einem Liegestuhl in der Sonne. So schön! Aufgenommen bei uns im Wohngebiet im Westen Kölns.

Text: Die Natur beginnt jeden Frühling den Kreis von Geburt, Wachsen, Reifen & Rückzug. Auch wir Menschen haben die Chance, jedes Jahr neu anzufangen.

Meine Impulse: Die Idee, ich kann wie die Natur jedes Jahr neu anfangen, fasziniert mich. Was erneut versuchen? Vielleicht etwas, das ich schon aufgegeben hatte, doch mein Herz hängt noch daran? Die Kraft des Frühlings, der Zauber des Anfangs ermutigt mich, meine Energie auf mir wichtige Themen zu konzentrieren.


MAI 2012

Mai 2012 Wandkalender

Foto: Hasenglöckchen, sich entrollende Farnblätter, Knöpfe von Tulpenköpfen und Schachtelhalm im Licht der Morgensonne. Wie eine Märchenlandschaft. Aufgenommen im Japanischen Garten in Leverkusen.

Text: Die Geister des Waldes nehmen ihre Plätze ein. Zwerge beginnen ein Glockenspiel. Blüten werden zu Höhenmessern. Bald beginnt der Elfensprung.

Meine Impulse: Ich kann mir diese Situation bildlich vorstellen. Die wuselnden Waldgeister, die aufgeregte Stimmung. Ein Wettkampf. Herrlich - davon kann ich nicht genug bekommen. Futter für die Phantasie!


JUNI 2012

Juni 2012 Wandkalender

Foto: Der verlassene Leuchtturm inmitten der Wanderdüne Rubjerg Knude an der Nordwestküste Dänemarks. Diese imposante Düne ist von weitem zu sehen. Der Wind bläst dort oben mit enormer Kraft, verweht den Sand. Ein tolles Naturschauspiel. Gleich am Leuchtturm war einst ein Museum, welches inzwischen unter der Düne liegt. Obenauf bietet sich eine Weitsicht auf das Meer und das umliegende Land. Ich liebe die Farben dieses Fotos.

Text: Mich auf den Weg machen & in neue Welten aufbrechen. Staunend mich selbst dabei wiederfinden.

Meine Impulse: Das Foto erinnert mich mit dem Text zuerst an Seefahrer, an ein Abenteuer. Für ein Abenteuer muss ich keine lange Reise antreten. Es kann ein Abenteuer sein, etwas Neues zu lernen oder etwas anders als üblich zu machen. Wenn ich mich auf einen solchen Weg begebe, kann ich mir selbst wieder auf die Spur kommen. Ich lerne mich von einer vielleicht im Alltag verschütteten Seite kennen. Welche Welt möchte ich besuchen?


JULI 2012

Juli 2012 Wandkalender

Foto: Klatschmohn aus der Perspektive eines Käfers aufgenommen. Schon lange will dieses Bild in einen Kalender. Ich liebe die Leichtigkeit dieser Blüte, die feinen Härchen am Stengel und die Schatten der Stempel im Blüteninneren.

Text: Der Wind tanzt Tango mit den Blüten. Ich singe mein Lied.

Meine Impulse: Als ich das Bild betrachtete, sah ich die Blüte vor meinem inneren Auge im Wind tanzen. Tango passt zu dieser Bewegung und zur Blütenfarbe. Sommerluft. Ein rotes Sommerkleid. Ich bin so glücklich und beschwingt, dass ich mein Lied singe. Vielleicht mein Lieblingslied? Oder ist mein Lied singen ein Sinnbild dafür, gänzlich glücklich zu sein?


AUGUST 2012

August 2012 - Wandkalender

Foto: Echinazea vor einem uralten Bienenhäuschen, dessen Dach mit Moos bewachsen ist. Das Häuschen stand im Bergischen in einem alten Bauerngarten, der einem modernen Garten weichen musste. Um so schöner die Erinnerung an dieses stimmungsvolle Landbild.

Text: Klein sein wie ein Schmetterling und die Blumen anhimmeln.

Meine Impulse: Ich stelle mir vor, ich bin ein Schmetterling und fliege durch diesen Garten: ‚Oh, Sommerhüte! Ihr Nektar.... yam, ein Traum. Ich setze mich jetzt mitten auf ihre stacheligen Häupter, schlürfe ihre süße Kost und sonne mich.' Schöne Vorstellung...


SEPTEMBER 2012

September 2012 Wandkalender

Foto: Sonnenuntergang über der dänischen Nordsee.

Text: Die Liebe, die mir zur Verfügung steht, ist unendlich. Unendlich sind auch die Möglichkeiten, meine Träume zum Leben zu erwecken und den Tanz auf dem Horizont zu wagen.

Meine Impulse: Auf dem Horizont tanzen. Unmögliches wagen und schaffen. Es gibt Menschen auf der Welt, die Unmögliches schafften. Viellicht auch ich? Die Vorstellung, mir steht unendliche Liebe zur Verfügung, finde ich unbeschreiblich schön und stärkend. Ich freue mich schon auf September.


OKOTBER 2012

Oktober 2012 - Wandkalender

Foto: Auf dem Baumstumpf einer Tanne hat sich ein Bett aus Moos angesiedelt. Darauf wohnen klitzekleine Pilze. Als ich mit meinem Onkel und meiner Tante zu einer Wanderung in den Wald aufbrechen wollte, um Pilze zu fotographieren, sagte meine Oma, sie habe ein paar ganz besondere Exemplare gleich vor ihrem Fenster stehen. Im Herbstlicht lachten sie mich an. Wie wahr, was für ein schönes Bild!

Text: Landeplattform fürs kleine & große Glück.

Meine Impulse: Ohne Worte. :o)


NOVEMBER 2012

November 2012 Wandkalender

Foto: Ein Grasbüchel hoch auf den Klippen über dem Meer während der blauen Stunde. Wenn die Sonne untergegangen ist und bevor es dunkel wird, taucht die Landschaft in ein blaues Licht. Eine besondere Stimmung entsteht, die viele Künstler dort oben im Land des Lichts im Norden Dänemarks inspirierte und inspiriert.

Text: Friede umgibt mich. Er durchdringt jede Zelle und lässt meine Lebensgeister hüpfen.

Meine Impulse: Helligkeit im von mir so dunkel erlebten November. Die Worte fangen mich in der Hektik dieser emsigen Zeit auf, geben mir Kraft und Ruhe. Die im Wind hüpfenden Grashalme erinnern mich an hüpfende Lebensgeister. Wie sehen sie wohl aus?


DEZEMBER 2012

Dezember - Wandkalender 2012

Foto: Eine Schneeflocke ist auf der Spitze eines Kiefernzweiges gelandet. Aufgenommen im Bayrischen Wald.

Text: Ganz leise schleicht sich das Glück in meine Seele & zündet dort ein Lichtlein an.

Meine Impulse: Ich liebe die winterliche Stimmung des Bildes und kann das duftende Harz fast riechen. Welch ein Glück, eine einzelne Schneeflocke zu betrachten. Frieden. Glück. Wunder. Geschichten. Weihnachtsstimmung.


SEITE 2

Wandkalender 2012 - Seite 2

Auch dieses Jahr gibt es ein A5-Poster im Kalender. Auf der zweiten Seite im Kalender hüpft Lilo dieses Jahr für ihre Fans in die Luft. Einfach ausschneiden und einrahmen. :o)


Diese Glücksmomente für die Seele möchte der Wandkalender schenken.

Kaufen können Sie den Kalender - dieses Jahr übrigens preisgünstiger - im Webshop.
Also Bonus erhält dieses Jahr jeder Besteller die hier aufgeführte Beschreibung als PDF-Downloadlink zur Verfügung gestellt.

Glückliche Zeiten!

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Sonntag, 23 Oktober, 2011
Thema: Blog - 2011, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Tischkalender 2012: "Ich will frei sein"

Bühne frei für den neuen Tischkalender 2012! Ab 1.11.2011 kann er im Shop erworben werden.

Tischkalender 2012

Natürlich bin ich wieder schrecklich verliebt... in meinen neuen Tischkalender. Wie jedes Jahr ist genau dieser neuste der schönste. :o)

Hier meine Gedanken bei der Konzeption, wohlwissend: Bei jedem Betrachter und jeder Betrachterin lösen Bilder und Texte eigene Impulse aus. Los geht's:


Ich will frei sein.
Mich lösen von dem, was mich abhält, ich selbst zu sein. Annehmen, was ich nicht ändern kann und Teil des Lebens ist. Gelassenheit entwickeln. Kräfte in mir entdecken und Gutes im Außen finden. Mir selbst eine liebevolle Wegbegleiterin sein. Dafür bietet dieser Kalender inspirierende Fotographien und Texte.


JANUAR

Januar - Tischkalender 2012

Foto: Winzig kleine Vogelhäuschen, liebevoll von Hand von meinem Onkel gefertigt. Bei einem Besuch im Bergischen konnte ich gar nicht anders, als diese bezaubernde Sammlung draußen in den Garten zu hängen, um sie mit der Kamera einzufangen.

Affirmation: Ich will frei sein

Mich befreien von all dem Ballast, der zwischen mir und dem Leben steht, das mir gut tut und das Sinn für mich macht. Was ist das, was mich belastet? Was hält mich davon ab, frei zu sein? Der Januar lädt mich dazu ein, mir klar darüber zu werden, was ich will und was ich nicht mehr will. Eine klare Botschaft als Auftakt für das Jahr 2012.


FEBRUAR

Februar - Tischkalender 2012

Foto: Ein Paar spaziert im Winter am Strand von Dänemarks Nordseeküste entlang.
Affirmation: Ich prüfe meine Illusionen.

Das Bild lässt mich an Beziehung denken. Gibt es etwas, das ich ändern könnte, damit meine Beziehung erfüllter ist? Gibt es in Bezug auf Partnerschaft Illusionen, zum Beispiel wie ich glaube, eine 'gute' Partnerschaft zu laufen hat, die längst überholt sind und nicht mehr dem entsprechen, was ich heute stimmig finde? Welche Vorstellungen möchte ich am liebsten über Bord werfen, damit ich und mein Partner so leben, wie es uns beide glücklich macht?


MÄRZ

März - Tischkalender 2012

Foto: Frisch geschlüpfte hellgrüne Blätter und cremeweiße Blüten eines Zwetschgenbaumes. Im Herbst durfte ich seine saftigen, tieflilafarbenen Früchte bewundern.

Affirmation: Ich finde Menschen, die mir gut tun.

Dieser Satz zieht mich magisch an. Den Blick auf Menschen richten, die mir gut tun. Wer ist das? Schenke ich ihnen genug Beachtung und verbringe ich ausreichend Zeit mit ihnen? Wenn ich mir mehr Menschen in meinem Leben wünsche, dir mir wirklich gut tun: Was zeichnet diese Menschen aus? Wo könnte ich ihnen begegnen? Der Frühlingsmonat März lädt mich dazu ein, darüber nachzudenken.


APRIL

Foto: Blüten und frische Blätter einer Kastanie. Ich liiiiiebe Kastanien. Hinter dem Haus meiner Eltern stand ein Kastanienbaum, den wir Kinder mit Vorliebe hochkletterten. War das ein Spaß. Diese glatte und doch raue Rinde, seine herrlich ausladenden Äste, das Grün der Blätter, die Aussicht von da oben.... Das ganze Jahr sind diese Riesen mit ihrer besonderen Blattform, duftenden Blütenrispen und den von einer stacheligen Schale umhüllten, der Hand schmeichelnden Früchte ein Hingucker.

Affirmation: Ich traue anderen etwas zu.

Wenn ich mich ändere, bedeutet das auch oft eine Veränderung für mein Umfeld. Der April macht mir Mut, meinem Umfeld diese Änderung zuzutrauen. Zum Beispiel dem Partner zumuten, öfter alleine zu sein, weil ich ein Projekt habe, das mich von zu Hause für eine zeitlang fortführt. Es bedeutet auch loslassen von der Kontrolle, der Alltag läuft wie ich es will. Wenn ich eine Aufgabe abgebe, sie einem anderen Menschen zutraue, bedeutet es, mich einzulassen: Dieser Mensch macht es anders als ich.


MAI

Mai - Tischkalender 2012

Foto: Lilafarbene Akelei vor einem großen Schneeball-Busch und darüber der blaue Maihimmel am Morgen. Das Bergische Licht ist herrlich!

Affirmation: Ich ändere mein Leben & fange mit was Leichtem an.

Wie oft nehme ich mir etwas vor und scheitere an zu hohen Zielen, zu hohen Erwartungen? Dabei fangen Änderungen mit was ganz kleinem an. Ein klitzekleiner Schritt kann viel in Bewegung setzen - so wie der Flügelschlag eines Schmetterlings einen Wirbelsturm auslösen kann. Ein Anruf. Ein Besuch. Ein Gespräch. Ein Lächeln. Einen anderen Spazierweg wählen. Mich auf einen anderen Platz setzen. Mit links schreiben oder mit rechts. Irgend etwas anders machen als ich es sonst mache. Den Blick auf die Dinge ändern. Die Wirkung: Ich ändere mich in kleinen Schritten. Leicht und sanft wie der Flügelschlag eines Schmetterlings...


JUNI

Juni - Tischkalender 2012

Foto: Strandhafer auf den Dünen. Dahinter das Meer und der blaue Himmel.

Affirmation: Ich erfülle mir meine Bedürfnisse.

Das Meer nährt eine große Sehnsucht in mir. Wenn ich ans Meer reise, ist dieser erste Blick auf das Blau, das Glitzern am Horizont, diese Weite, etwas besonderes für mich. Am Meer atme ich innerlich durch. Ich genieße den brausenden Wind, kreischende Möven, schmecke salzige Luft, beobachte die Kraft der Wellen und die hochspringende Gischt. Stundenlang. Erholung pur.

Im Sommer 2011 war klar: Wir machen keinen Urlaub. Keine Chance, das Meer zu sehen. Wir planten unseren Hochzeittag und suchten für einen Ausflug Ziele aus, die in einer, maximal zwei Stunden erreichbar waren. Ich spürte, wie unzufrieden ich war. Das war nicht, was ich wirklich wollte. Ich wollte weit schauen, ich brauchte Weite. Nein, ein Besuch auf einem Berg - nicht das richtige. Ich gestand mir ein: Was ich wirklich brauchte, war das Meer. Die Gegenargumente meines Mannes waren überzeugend: Unser Hochzeitstag fiel auf den Anfang der Sommerferien, ein Stau war so gut wie sicher. Drei Stunden brauchten wir – ohne Stau - mindestens bis zum Meer. Lohnte sich das für einen Tag? Drei Stunden hin, drei Stunden zurück.

Starker Gegenwind. Es fiel mir schwer, zu meinem Bedürfnis zu stehen. Ich überlegte hin und her, bis mir klar war: 'Und wenn ich nur für eine Stunde das Meer sehen kann, ist das für mich die lange Fahrt und all den Aufwand wert.'

Wieder und wieder bot mir mein Mann Ziele in der Nähe an. Ich wunderte mich über mich selbst, es gelang mir dieses Mal, konsequent zu meinem tiefen Herzenswunsch zu stehen und immer wieder zu sagen: 'Ich möchte ans Meer.' Irgendwann gab mein Mann auf und mein kleines Wunder geschah: Wir fuhren ans Meer. Für einen einzigen Tag. ... und ohne eine einzige Minute Stau.

Dieses Kalenderblatt erinnert mich an diesen Tag am Meer, der mir viel bedeutet, auch für unsere Beziehung. Als wir uns kennen lernten, spielte das Meer eine wichtige Rolle... Der Juni wird mich erinnern, wie wichtig es ist, zu mir und zu meinen Wünschen und Bedürfnissen zu stehen und sie mir zu erfüllen. Trotz Gegenwind.


JULI

Juli - Tischkalender 2012

Foto: Impatiens oder Drüsentragendes Springkraut heißt die hoch gewachsene Bachblüte, die in großen Gruppen am Wegesrand und an Flussläufen steht. Dieses Exemplar lachte mich auf einer großen Waldlichtung an, auf der sich Pflanzen nach einer Rodung ausbreiteten.

Affirmation: Ich bin für mein Glück selbst verantwortlich.

Mein Partner ist nicht da, um mich glücklich zu machen. Es ist meine eigene Aufgabe, mich glücklich zu machen. Beispiel: Als unsere Beziehung noch frisch war, schenkte mein Mann mir öfter Blumen. Das schlief im Laufe der Jahre ein - bis auf einen Blumenstrauß jährlich zum Hochzeitstag. Am Anfang war ich darüber traurig, sauer und betrübt. Bis ich einsah: Ich brauche nicht zu warten, bis mein Mann mir Blumen schenkt. Wenn ich welche möchte, kann ich sie mir selbst kaufen oder pflücken. Ich bin verantwortlich, dass es mir gut geht. Ich mach's mir selbst schön, mein Leben - unabhängig von anderen. Das ist Freiheit für mich.


AUGUST

August - Tischkalender 2012

Foto: Zwischen Steinen schafft sich Löwenzahn Platz zum Wachsen, Leben und Blühen.

Affirmation: Ich entdecke meine Widerstandskräfte.

Resilenz heißt die Kraft wieder aufzustehen, wenn man hingefallen ist, die Kraft, mit den Widrigkeiten des Lebens klar zu kommen. Dieser Löwenzahn erinnert mich an die unbändige Kraft, die in mir liegt, die in uns allen liegt. Da sind so viele Ressourcen, die wir noch nicht aktiviert haben. Der August macht neugierig und zuversichtlich, hinzuschauen: Welche Kräfte liegen in mir?


SEPTEMBER

September - Tischkalender 2012

Foto: Ein großer mit einem kleinen Pilz auf einem Moosteppich, der mit glitzernden Tautropfen geschmückt ist. Aufgenommen an einem frühen Morgen auf einer Waldlichtung im Bergischen Land.

Affirmation: Ich reiche meinem inneren Kind die Hand.

Das innere Kind ist ein Teil von mir. Und zwar der Teil, der ich als Kind war. Meine Gefühle als Kind, was ich erlebte, was mich berührte, meine Sicht auf die Welt, meine Annahmen, wie die Dinge sind... Die Gefühle und Erlebnisse meines inneren Kindes bestimmen noch heute mein Leben. Deswegen ist es wichtig, für mein inneres Kind da zu sein, ihm zuzuhören, die Hand zu halten, wenn es ängstlich ist, seine Sorgen ernst zu nehmen, es zu trösten und zum Jubeln zu bringen. Das verschafft Luft, macht glücklich und frei und heilt alte Wunden. Mehr über mein inneres Kind: Auf meiner Webseite unter Blog - Inneres Kind.


OKTOBER

Oktober - Tischkalender 2012

Foto: Der weite Himmel über der Nordseeküste verfärbt sich mit seinen Wolken im Licht der Sonne. Drei Vögel segeln durch die Lüfte.

Affirmation: Ich lasse das Leben auf mich zukommen.

Unbeschwert lassen die Vögel das Leben auf sich zukommen. Sie wissen nicht, was morgen ist. Sie vertrauen darauf, auch am nächsten Tag versorgt zu sein und verschwenden daran keine Gedanken. Leben im hier und jetzt. Der Oktober ermutigt mich, meine Sorgen loszulassen und zu vertrauen, es ist gut für mich gesorgt.


NOVEMBER

November - Tischkalender 2012

Foto: Das verlassene Gehäuse einer Weinbergschnecke auf einem Holzdeck, durch das ein Farn emporwächst.

Affirmation: Ich nehme Leid & Schmerz als Teil des Lebens an.

Es kann anstrengend sein, immer wieder zu versuchen, fröhlich zu sein, wenn das nicht der wirklichen Stimmung entspricht. Was bringt es, wieder und wieder nach Glück und Fröhlichkeit zu jagen, wenn es im Leben gerade anders aussieht? Leben ist beständiger Wechsel zwischen Licht und Schatten, Tag und Nacht, Gut und Böse. Leid & Schmerz sind Teil des Lebens. Ich brauche mich nicht anstrengen, um sie aus meinem Leben zu verbannen, sie gehören einfach dazu. Mit dieser Akzeptanz lebt es sich leichter.


DEZEMBER

Dezember - Tischkalender 2012

Foto: Der Zweig einer Clematis von Frost überzogen.

Affirmation: Ich kann mich ändern, nicht dich.

Einfach ist es, Fehler bei einem anderen zu sehen und ihm zu sagen, was er tun muss, um glücklich zu sein. Wie schwer, eigene Fehler zu erkennen und selbst anstehende Schritte zu gehen. Genau darum geht es: Jeder kann nur sich selbst ändern. Dies zu akzeptieren und bei mir selbst anzufangen (und andere in Ruhe zu lassen) ist ein schwerer, gleichzeitig fruchtbarer und wertvoller Schritt Richtung seelische und körperliche Gesundheit. Daran erinnert mich der begegnungsintensive Dezember.


Das ist er, mein neuer Lieblingskalender. Die Entwicklungsarbeit der einzelnen Seiten brauchte Wochen, bis alles in einem Guss war: Texte, Bilder, Jahreszeiten, Gesamtkonzeption. Arbeit, die mich tief erfüllt und beglückt. Ich freue mich auf das Jahr mit ihm, mit den Seiten und deren Themen. Es wird spannend und heilsam, das neue Jahr 2012!

Im Shop können Sie den Tischkalender ab 1. November 2011 kaufen. (Per Newsletter schicke ich Ihnen gerne eine Erinnerung.) Also Bonus erhält dieses Jahr jeder Besteller die hier aufgeführte Beschreibung als PDF-Downloadlink zur Verfügung gestellt.

Herzensgrüße

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 17 Oktober, 2011
Thema: Blog - 2011, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Wandkalender 2011: Herzensangelegenheiten

Wandkalender 2011 - Klick zum Shop Hier stelle ich Ihnen meinen ersten Wandkalender ausführlich vor. Was waren meine Impulse bei der Konzeption?

Wohlwissend, bei jeder Betrachterin und jedem Betrachter lösen die Bilder und Texte eigene Gedanken und Gefühle - bezogen auf das eigene Leben - aus.

Der Titel "Herzensangelegenheiten" fiel mir spontan ein, als ich mit den ersten Planungen für den Wandkalender begann und schon hatte ich Bilder von Herzen vor meinem Auge. Ich wollte Texte, die mich ermutigen, meinen Weg zu gehen, die mich aber auch herausfordern - zusammenfügen mit Bildern, die mich zuversichtlich stimmen, das Thema des Monats anzugehen.

Januar
Klick zum Wandkalender im WebshopFoto: Ein Filzherz im Schnee auf unserem Holzdeck.

Text: "Ich mache mir eine Freude."

Ich mache anderen gerne eine Freude. Aber mir selbst? Da komme ich ins Überlegen. Das soll ich wirklich tun?

Was könnte das sein? Blumen auf dem Schreibtisch oder im Eßzimmer? Ein neuer Schmöker? Einen Ausflug machen in den Japanischen Garten zum Fotographieren? Die Vögel am Futterhäuschen bei einer Tasse Tee in Ruhe beobachten? Der Besuch bei einer Freundin?

Der Januar erinnert mich daran, dass ich mein Herz zum Hüpfen zu bringen kann.

Februar
Klick zum Wandkalender im WebshopFoto: Als ich meine Augen für das Thema "Herz" öffnete, war ich erstaunt, wie viele Herzmotive die Natur bietet. Hier die Pfeifenwinde in meinem Garten auf einem großen Rheinkiesel.

Text: "Ich habe Zeit für mich." Für Menschen, die mir wichtig sind, nehme ich mir Zeit, aber wann nehme ich Zeit für mich selbst, für meine eigenen Belange? Bestimmt 15 Jahre ist es her, dass ich an einem Zeitmanagement-Seminar teilnahm. Der Trainer dort empfahl, "Termine mit sich selbst" in den Kalender einzutragen, um im Alltagstrubel wirklich Freiraum für sich selbst zu finden. Vielleicht nehme ich mich wie ein Kind an der Hand und gehe bummeln? Ins Kino? Setze mich ins Café und schreibe Tagebuch? Mache eine Collage und stelle mir Fragen, wie ich mein Leben in diesem Jahr gestalten möchte?

März
Klick zum Wandkalender im WebshopFoto: Ein durchscheinendes, pergamentartiges blaues Papier zu einem Herz geformt und vor dem Himmel fotographiert.

Text: "Ich gestalte mein Leben wie es mir gefällt." Ich liebe diesen Text. Dabei habe ich nicht daran gedacht, die Welt zu verändern oder meine völlig auf den Kopf zu stellen und jetzt alles anders zu machen oder wie Pipi Langstrumpf ein völlig unabhängiges Leben zu führen. (Obwohl: Warum nicht, wenn es jemand so möchte?)

Es geht mir vielmehr darum, im Rahmen meiner Möglichkeiten gezielt zu schauen, was ich anders gestalten kann, so dass mir mein Leben (wieder) gefällt. Selbst wenn ein Mensch in einer Beziehung lebt, die seit Jahrzehnten besteht und man meint, es war schon immer so und es kann gar nicht anders sein: Es ist möglich, das Leben zu verändern. Man meint, dass es nicht geht. Oft aus gutem Grund:

Mir fällt dazu die erlernte Hilflosigkeit ein. Ein Beispiel aus dem Zirkus: Wie kann es sein, dass riesige kraftstrotzende Elefanten an klitzekleinen Pflöcken befestigt sind, die sie mit Leichtigkeit ausreißen könnten? Nun, als kleiner Elefant haben sie das probiert, es aber nicht geschafft, weil damals die Pflöcke wirklich fester waren als ihre Kraft. Irgendwann haben sie aufgegeben, sie haben gelernt, dass es keinen Erfolg bringt, sich befreien zu wollen. Dabei haben sie vergessen, dass sich inzwischen viel verändert hat, sie sind viel stärker und größer geworden, sie probieren es nur nicht mehr und glauben nicht mehr daran, dass es möglich ist, sich zu befreien.

So kann es auch uns Menschen gehen. Über die Jahre und Jahrzehnte, oft Generationen hat sich in Beziehungen (sei es innerhalb einer Partnerschaft, in Freundschaften, in der Familie oder im beruflichen Umfeld) ein bestimmtes Verhalten etabliert. Manches davon stört uns (inzwischen), doch weil es schon ewig so war, glauben wir nicht, dass es noch anders werden kann. Da wundert man sich dann, dass eine neue Mitarbeiterin durchsetzt, woran andere gar nicht mehr geglaubt haben. Oder die neue Freundin schafft beim Ex-Partner eine Verhaltensänderung, die einen zum Staunen bringt. Anteil, dass wir es nicht schafften, mag die erlernte Hilflosigkeit haben.

Manchmal passiert es auch, dass ich nur meine, andere haben etwas gegen meine Pläne. In Wirklichkeit habe ich gar nicht mit den betreffenden Personen darüber gesprochen, ob mein Vorurteil stimmt oder irgendwann haben wir uns mal gehörig missverstanden und ein falscher Eindruck bleibt zurück. Es ist wie der Witz mit dem älteren Ehepaar und den Brötchenhälften, wo jeder die Seite nimmt, von der er glaubt, der Partner mag sie nicht, dabei ist es die Seite, die der andere gerne essen möchte. Sie haben nur nie darüber gesprochen...

Vielleicht lohnt es sich, über meine Vorstellung vom Leben zu sprechen und zu schauen, ob davon nicht doch mehr zu verwirkichen ist als ich bisher dachte und nur kleine oder sogar keine Hürden da sind, wo ich in meinen Gedanken hohe Mauern baute.

Wie sieht ein Leben aus, das mir gefällt - und nicht denjenigen, die vielleicht mein Leben bestimmen.

Keine Frage: Es ist nicht leicht, solche Veränderungen herbei zu führen. Manchmal fällt es schon schwer, über eine Veränderung - gerade vor dem Hintergrund der erlernten Hilflosigkeit - nur nachzudenken, ohne sie gleich mit einer Handbewegung wieder wegzuwischen. Wir selbst entscheiden, ob wir uns vom Pflock befreien.

April
Klick zum Wandkalender im WebshopFoto: Ein Herz aus rostigem Eisen, das in einem Margeritenbusch in unserem Garten steckt.

Text: Freude oder Glück empfinden und ausleben, fällt mir leicht. Doch es gibt Gefühle, die sind schwer auszuhalten und zu akzeptieren: Scham und Neid zum Beispiel. Dem Gefühl der Trauer wirklich Raum geben, empfinde ich sehr schmerzhaft. Angst kann übermächtig sein, Wut will ich am liebsten wegdrücken oder runterschlucken.

Der Monat April erinnert mich daran, dass alle Gefühle, die ich empfinde, zu mir gehören und ihre Berechtigung haben. Auch wenn es in unserer Gesellschaft leichter ist, Freude als Trauer auszuleben und Wut eher akzeptiert wird als Neid. Jedes Gefühl ist ein Teil von mir. Ich möchte mich selbst annehmen und lieben wie ich bin. Dazu gehören alle Gefühle.

Gefühle tauchen nicht ohne Grund auf. Ich kann z.B. mit der Angst sprechen und so herausfinden, warum sie da ist und was sie mir mit auf den Weg geben will. Vielleicht ist das gar nicht so schrecklich, sondern sogar liebevoll und hilfreich?

Ich möchte meine Wut nicht "um des lieben Friedens Willen" hinunter schlucken oder in mich hinein "fressen". Die Folgen zeigen Waage oder Magenschmerzen an. Es heißt für mich also auch, zu äußern, was mir auf den Magen schlägt und zu akzeptieren, dass ich wütend sein und über meine Gefühle sprechen darf. Auch wenn ich es nicht auf Anhieb schaffe, den richtigen Ton zu finden. Übung macht die Meisterin - und mit den Lehrjahren werde ich besser lernen mit meiner Wut umzugehen und - eines Tages - wird es mir gelingen, mit sanften Worten über dieses Gefühl zu sprechen. Dann habe ich meine Meisterprüfung in dieser Kategorie bestanden!

Mai
Klick zum Wandkalender im WebshopFoto: Ein Herz aus Papier geformt. Das war eine ganz schön knifflige Aufgabe - ich wollte das Foto unbedingt haben und ich bin glücklich, dass es mir gelungen ist.

Text: "Ich habe Mut." Es gibt Situationen, da fällt es mir leicht, mutig zu sein. Ich gehe die entscheidenden Schritte nach vorne. Und in mindestens genau so vielen Situationen ist das nicht der Fall. Ich sitze wie ein Häschen vor der Schlange und bewege mich keinen Centimeter. Je länger ich sitzen bleibe, desto schwerer wird es, endlich loszulegen... 'Perfekt zögern' kann ich prima, immer dann, wenn ich vermeiden will, dass etwas schief läuft, dass ich etwas falsch mache, jemanden verletze... und ich verharre dort weiter und weiter... will alles perfekt machen - und mache gar nichts.

Schmiss ich jedoch - statt in Angst zu verharren - gleich alle Bedenken über Bord und machte "es" einfach, ohne über die Folgen nachzudenken, war ich erstaunt, wie leicht es ging und wie wenig schief lief.

Der Monat Mai möchte mich ermutigen, einen Schritt vorwärts zu gehen. UND dabei zu riskieren, dass etwas schief gehen kann, das Ergebnis nicht perfekt ist. Doch das ist besser, als nichts zu unternehmen. So empfinde ich es im Moment auf jeden Fall. Mal sehen, wie es mir im Mai ergeht.

Juni
Klick zum Wandkalender im WebshopFoto: An diesem Puzzle hatte ich große Freude, ein ganzer Haufen Blütenblätter meiner größten Gartenrose, in einer ihrer Schalen liegt wohlbehütet ein Blütenblatt des Geraniums oder Storchschnabels.

Text: "Ich glaube an die Weisheit meines Körpers." In Bezug auf das Foto überlege ich gerade, ob das Rosenblatt oder das Geraniumblatt Seele oder Körper darstellen. Ich kann mir beides vorstellen. Dass die Seele den Körper umhüllt oder auch der Körper die Seele.

Doch nun zum eigentlichen Text: Die Weisheit meines Körpers - was ich damit meine: Ich habe einige Situationen erlebt, in denen mein Körper mir zeigte, dass es so nicht weitergeht. Die schmerzhaftesten Erfahrungen waren der Brustkrebsverdacht im Jahr 2000, der Bandscheibenvorfall 2001/2002 und mein Burn-Out 2006/2007. In jedem der Fälle war es einfach schrecklich für mich als die Krankheit auftrat - heute, rückblickend waren es kostbare Weggabelungen, an denen ich wichtiges in meinem Leben verändert habe.

So möchte das Juni-Kalenderblatt mich an die Weisheit meines Körpers erinnern, ich glaube, er weiß genau, warum mich z.B. mein Übergewicht immer noch begleitet. Da ist so viel mehr, als ich sehe.

Juli
Klick zum Wandkalender im WebshopFoto: Ein ganzer Kasten frisch gekaufter Ölkreiden formen ein Herz.

Text: Erst wollte ich schreiben "Meine Liebe hat viele Farben.", aber es war mir noch wichtiger, es allgemeiner zu halten, um mehr einschließen zu können, also auch die Liebe, die mir selbst widerfährt oder die andere erleben. Bei den Regenbogenfarben des Bildes kommen mir gleich Assoziationen zum Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung, aber auch dem Symbol der internationalen Friedensbewegung PACE. Überall ist Liebe enthalten: Die Liebe zu Menschen, für Frieden, für Gleichberechtigung, die Liebe zu Tieren, zur Natur, zu Hobbies, zu Interessen... Auch die Liebe, die ich zu mir selbst empfinde, hat viele Farben, nicht immer ist sie rosarot, ganz oft trägt meine Selbstliebe traurige Farben. Auch die Liebe zu einem Menschen ist nicht immer gleich intensiv, mal ist die Intensität hoch und mal so schwach, dass ich kaum etwas erspüren kann. Die Liebe, die mir selbst von anderen widerfährt zeigt sich auch in unterschiedlicher Ausprägung. Ist sie so wie ich sie mir wünsche? Hat sie die "Farbe", die ich wirklich brauche? Wie ist die Liebe, die ich gebe? Kann ich wirklich die Liebe zeigen, die ich empfinde?

Der Monat Juli möchte meine Beobachtung für dieses Thema sensibilisieren und mich zum Nachdenken über die Liebe anregen.

August
Klick zum Wandkalender im WebshopFoto: Ein Herz aus Holz, das mein Onkel selbst gemacht und mir geschenkt hat, liegt weich auf einem Blütenmeer aus Hortensien, Dahlien, Rosen und Margeriten.

Text: "Ich lausche meinem Herzen."

Wirklich hinhören. Mir die Ruhe nehmen und eine kleine Auszeit in meinem Alltag und hören, was mir mein Herz zu sagen hat.


September
Foto: Die Idee, aus den Äpfeln unseres Gartens ein Herz zu formen, setzte ich spontan um. Es klappte leichter als ich dachte und machte mir einen Haufen Spaß! (Grundlage ist ein Kleiderbügel aus Draht, auf dem die Äpfel aufgereiht werden.)

Klick zum Wandkalender im Webshop Text: "Ich nehme mich an wie ich bin." Das "ich" habe ich durch eine andere Schrift hervor gehoben. Das habe ich auf jedem Kalenderblatt mit einem Wort so gemacht. Die Wörter in ihrer Gesamtheit geben ein Energiefeuerwerk ab.

Mich anzunehmen wie ich bin, puh, da muss ich erst mal durchatmen, so schwer fällt mir das. Es ist eine ganz wichtige Lernaufgabe für mein Leben, das zu tun. Nicht an mir herumzunörgeln, mich nicht unter Druck zu setzen, mich nicht lächerlich oder klein zu machen oder zu kritisieren. Nein, das alles nicht. Sondern mich wirklich anzunehmen und zu lieben wie ich bin. Mit meinen Fehlern, mit dem, was ich noch nicht kann, mit meinen Schattenseiten, denn die anzunehmen fällt mir besonders schwer.

Oktober
Klick zum Wandkalender im WebshopFoto: Oh ja, das war eine Freude! An dem Nachmittag im September, als dieses Bild und auch das Apfelbild entstand, war ich so richtig in meinem Element. Ich stand etwas unter Zeitdruck, weil der Kalender fertig werden sollte. Und in solchen Momenten blühe ich so richtig zur Höchstform auf. Ich hatte zwar schon genügend Herzbilder, aber immer neue Ideen sprudelten aus mir heraus. Mir fielen die getrockneten Zweige der Clematis auf, ich band sie zu einem Herz und dann testete ich, wie die Blüten der hübschen lila-rosa Sommerblume darauf aussahen. Ergebnis: Super. Also plünderte ich den ganzen Bestand auf meiner Terrasse, um diesen schönen Kranz zu binden. In der späten Herbstsonne an meinem Weidenkorb befestigt kommt er so richtig zur Geltung. Ein Schmaus für meine Seele, meine Augen und das Kind in mir.

Text: "Ich verwirkliche meine Träume." Als ich Text und Bild am PC fertig hatte, stiegen mir Tränen in die Augen. So stimmig waren beide zusammen für mich. Das Kalenderblatt will mich daran erinnern, meine Träume nicht zu vergessen, sie nicht klein oder unmöglich zu reden, sondern immer wieder daran zu glauben, dass ihre Verwirklichung möglich ist. Ich will meinen Traum, einen Roman zu veröffentlichen und als Schriftstellerin zu leben, nicht wegschieben, nur weil ein Verlag gesagt hat, dass er meinen Roman nur mit Änderungen nimmt, die ich derzeit nicht vornehmen will. Solch eine Rückmeldung hat nichts mit der Möglichkeit zu tun, ob ich es schaffe, meine Träume zu verwirklichen. Unzählige Beispiele von Schriftstellern haben das bewiesen.

Bei meinem Buch "Ab 40 reif für den Traumjob" hörte ich des öfteren: "Sehen Sie das nicht zu sehr mit der rosa Brille?". Wenn alle Menschen sagen: "Das geht nicht! Das hat noch nie geklappt!" und ich empfinde, dass Dinge möglich sind, wenn ich daran glaube, dass Träume zu verwirklichen sind und ich stetig darauf hin arbeite, warum soll ich dann mit in dieses destruktie Horn blasen? Ja, dann will ich lieber diejenige sein, die die rosarote Brille trägt und Mut macht, die eigenen Träume zu verwirklichen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie kostbar es für mich ist, wenn mir jemand Mut macht, meine Träume zu verwirkichen und mit mir daran glaubt!

Wie viele Dinge wären auf dieser Welt nicht verändert worden, hätte es nicht Menschen mit Visionen und dem unzerbrechlichen Willen gegeben, sie zu verwirklichen?

 

Wo ich das Bild von meiner Lilo mit der rosaroten Brille sehe: Vielleicht sollte ich wirklich mit einer rosaroten Brille auftreten, wenn ich wieder Coaching und Workshops anbiete. Das gefällt mir und macht klar: Die Frau sieht's positiv, sie sieht die Chancen, sie ermutigt und ist sich - trotzdem - bewusst: Der Weg dorthin ist nicht immer rosarot und leicht.

November
Klick zum Wandkalender im WebshopFoto: Ist das nicht toll? Ein Herz aus Licht.

Text: "Ich wünsche mir was." Das kann ich in Bezug auf Weihnachten sehen, mir wirklich etwas zu wünschen, was mir wichtig ist. Die Krönung ist natürlich, wenn ich Menschen um mich herum habe, die bereit sind, mir diese Wünsche zu erfüllen. Oh, damit meine ich nicht teuere Dinge, sondern mir z.B. Zeit für den anderen nehmen, ihn in seinem Hobby zu unterstützen oder über meinen Schatten zu springen und vielleicht dem anderen etwas zu schenken, das mich Überwindung kostet, aber Freude bringt. Wenn ich keinen Menschen habe, den ich mich traue zu fragen, ob er mir meinen Wunsch erfüllt oder einfach keiner da ist, dann bleibt mir der wichtigste Mensch in meinem Leben, der mir zur Seite stehen kann: Ich selbst. Ich kann mir meine Wünsche erfüllen und mich ernst nehmen. Wenn mir mein Partner meinen Herzenswunsch nicht erfüllt, ein gemeinsames Wochenende nur zu zweit miteinander zu verbringen, dann habe ich immer noch die Möglichkeit, mir selbst diesen Wunsch zu erfüllen und alleine zu fahren oder jemand anderen mitzunehmen, der sich freut, mich zu begleiten.

Wie oft mache ich mir keine Gedanken darüber, was ich mir wünsche? Plopp, ist Weihnachten da und dann fällt mir nichts ein. Was ist es, das ich mir wünsche? Ganz egal, ob sich die Wünsche erfüllen - unabhängig davon, ob ich mir von jemand anderem etwas wünsche oder es ein Wunsch ist, den nur der Himmel erfüllen kann: Den Anfang bildet der Wunsch an sich.

Dezember
Klick zum Wandkalender im WebshopFoto: Ein Herz aus Hagebutten und Moos - auf unserer wunderschönen alten Holztruhe fotographiert.

Text: "Ich bin liebenswert." Ich finde diesen Text wunderschön und so passend zum Foto. Es gibt so viele Dinge, die mich liebenswert machen. Jede einzelne Hagebutte steht für eines dieser Dinge. Ganz egal, ob andere mir das Gefühl geben, dass ich liebenswert bin oder nicht. Ich weiß tief in meinem Herzen: Ich bin es.

Das ist er: Mein Wandkalender "Herzensangelegenheiten" 2011. Ich spüre eine große Liebe für diesen Kalender. Es war eine anstrengende Geburt und eine anstrengende Schwangerschaft. Das erste Mal ein neues Produkt anzubieten, erfordert viel Geduld und viele Arbeitsschritte. Doch diese Zeit war auch fruchtbar und vor allen Dingen Freude bringend. Einen ganzen Haufen Spaß hat es mir gemacht, die Herzensbilder zu entwerfen und fotographieren und mit stimmigen Texten zu einer Einheit zu gießen.

Jetzt bin ich stolz und glücklich, dass er da ist. Mein Herzensprojekt. Mein Baby 2011.

Klick zum Wandkalender im Webshop

Im Webshop können Sie ihn kaufen, ich versende ihn auch gerne direkt an Ihre Geschenkempfänger.

Im Geschäft meiner Blumenfreundin Petra können Sie ihn direkt kaufen: Blumen-Stil, Kirchweg 131, 50858 Köln

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 03 November, 2010
Thema: Blog - 2010, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

Tischkalender 2011: Ich trau mich was

Tischkalender 2011: Ich trau mich was

Hier stelle ich den Tischkalender 2011 ausführlich vor und die Impulse, die ich bei der Konzeption hatte. Doch bei jeder Betrachterin, jedem Betrachter, lösen die Bilder und Texte eigene Assoziationen - bezogen auf das eigene Leben aus.

Kommen Sie mit auf eine Reise und erfahren Sie, wie der Tischkalender Sie auf Ihrem Weg durch das kommende Jahr begleiten möchte:

Januar
Januar 2011 

Das Foto entstand im Winter 2010 an Dänemarks Nordseeküste im "Land des Lichts". Besonders am Abend nach Sonnenuntergang verströmt das Licht dort eine besondere Atmosphäre. Diese Zeit nennt sich auch "die blaue Stunde". Viele Künstler haben sich dort oben niedergelassen, um die besondere Stimmung in ihre Kunstwerke einfließen zu lassen.

"Ich trau mich was", ist eine Einladung, etwas zu wagen, was ich in meinem Leben erleben möchte, wie ich sein möchte. Zu mir stehen, zu meinen Wünschen, Träumen, Ideen, Gedanken, Meinungen. Kurz: Mich trauen, ich selbst zu sein.

Februar
Februar 2011

Foto: Die Buddha-Statue steht in unserem Garten, ihr Gesicht und ihre Körperhaltung symbolisieren für mich Entspannung, Stille und Gelassenheit.

Ich finde es immer wieder eine Herausforderung, im Alltag inne zu halten und mich daran zu erinnern, mir selbst zuzuhören: Was will ich? Was brauche ich? Möchte ich "ja" sagen auf eine Einladung oder lieber zu Hause bleiben? Was sagt mein Inneres zu den Fragen, die mir im Alltag begegnen?

März
März 2011

Was ist meine weiche Seite? Wo bin ich hart gegen mich selbst oder gegen andere? Wo wäre es hilfreich, weicher zu werden? Für Frauen ist die weiche Seite vielleicht ihre Weiblichkeit zu zeigen oder für Männer vielleicht ihre Gefühle zu zeigen... Ist es wichtig für mich, meine weiche Seite zu schützen oder ein zuviel oder zuwenig ins Gleichgewicht zu bringen?

Das Foto zeigt einen Frühlingsblüher, den ich im Botanischen Garten in Bonn fotographiert habe: Küchenschelle oder Pulsatilla. Ich mag diese Heilpflanze sehr, auch auf der Postkarte Nr. 06035 spielt sie die Hauptrolle. Laut dem Buch für Blütenessenzen steht sie für innere Sicherheit und unterstützt uns, mit uns selbst eins zu sein. Auf einer Webseite für Blütenessenzen steht zu Pulsatilla: "Hilft seine weichen Seiten bewahren zu können, indem man auch bewußt Grenzen setzen kann; wenn man durch zu große Nachgiebigkeit und den daraus folgenden Erfahrungen verhärtet."

April

Dem Satz: "Ich mache mich unabhängig", galt bei der Kalenderkonzeption meine besondere Aufmerksamkeit. Mir war sehr wichtig, dass er darin seinen Platz fand. Erst ganz zum Schluss entstand wie von selbst ein stimmiges Puzzle zwischen dem Satz und diesem Foto, aufgenommen im Kölner Stadtwald.

Abhängigkeiten können sich durch vieles zeigen: Ich kann mich zum Beispiel abhängig machen von den Stimmungen, den Entscheidungen, dem Handeln oder Nicht-Handeln, den Wünschen und Zielen, dem Tagesablauf anderer Menschen. Dabei geht es nicht um die Situation Mutter-Kind, sondern um Erwachsene und ihr Verhalten.

Erstes Beispiel: Der Mensch, mit dem ich meine Zeit verbringe, hat schlechte Laune. Abhängiges Verhalten: Ich überlege, was ich falsch gemacht habe, dass er schlechte Laune hat, vielleicht bekomme ich selbst schlechte Laune. Unabhängiges Verhalten: Ich lasse dem anderen seine Stimmung und beziehe mich nicht darauf, sondern kümmere mich um mein eigenes Wohlbefinden.

Zweites Beispiel: Mein Mann hatte in unserem letzten Dänemarkurlaub Null Bock auf Bummeln. Abhängiges Verhalten: Ich bleibe auch "zu Hause", weil ich alles mit ihm erleben will. Unabhängiges Verhalten: Ich lasse ihm die Freude zu Hause zu sein und kümmere mich um mich selbst. Ich gehe mit all der Zeit und Muße, die ich dafür haben möchte, bummeln. Ich kann Ihnen sagen: Meine Laune war danach wie beschwingt - und daran hatte auch mein Mann seine Freude!

Mai

Diese Stiefmütterchen verzauberten mich im Garten meiner Familie im Bergischen. Unabhängig von Beetgrenzen säen sie sich selbst aus und siedeln sich dort an, wo die Bedingungen stimmen. Zum Beispiel zwischen den Ziegelsteinen auf dem Gartenweg. (Übrigens steht das wilde Stiefmütterchen, also eine Schwester des oben abgebildeten, bei den Blütenessenzen für Unabhängigkeit und Selbstständigkeit. Ich freue mich, dass es - unbewusst - zum Text passt.)

Wo spüre ich Grenzen, die mich einengen? Möchte ich mich davon befreien? Habe ich schon eine Idee wie? Wohin soll es gehen?

Juni
Juni 2011

Oh, das Bild gefällt mir besonders gut. Unsere Nachbarin hatte auf ihrem brach liegenden Grundstück als Versuch den Inhalt einiger Samentütchen verstreut. Das Ergebnis war fantastisch! Verschiedene Sorten Mohn und Rittersporn blüten mehrere Wochen um die Wette und zogen unzählige Bienen an. Jeder, der am Zaun vorbei ging, erfreute sich an dieser Blütenpracht.

Für mich bedeutet eine Türe zu öffnen, etwas auszuprobieren, etwas zu wagen, bei dem ich nicht sicher weiß, was geschieht. Es kann bedeuten, eine innere Türe zu öffnen - oder auch eine wirkliche Türe in meinem Leben.

Gibt es einen Raum in meiner Wohnung, meinem Haus, meinem Büroräumen... den ich nicht betrete? Wofür steht er?

Welche inneren Räume gibt es, an denen ich immer wieder "vorbei laufe"? Mit inneren Räumen, inneren Türen meine ich Themen, die für mein Leben wichtig sind. Ich möchte zum Beispiel den Raum meiner Kreativität viel mehr nutzen, meine Lust zu Schreiben. Ich sehe noch viele weitere Türen und dahinter liegende Themen, die ich noch nicht oder zu wenig angepackt habe. Bei manchen weiß ich, was sich dahinter verbirgt, bei anderen weiß ich es nicht. Es ist so aufregend und spannend wie ein Haus, das ich zum ersten Mal betrete und nach Herzenslust durch die Räume schlendern kann.

Gibt es da eine Türe, vor der ich immer andächtig stehen bleibe, vielleicht vorsichtig horche, was sich dahinter verbirgt und ich traue mich nicht, sie zu öffnen? Vielleicht kann der Monat Juni Mut machen, diese Türe einmal zu öffnen und dann von einem solch wunderbaren Blütenfeld überrascht zu werden. Wenn mir der Raum hinter der Türe nicht gefällt, kann ich sie ja wieder schließen. Der Versuch alleine zählt.

Juli
Kick zum Tischkalender

Die Rose Leonardo da Vinci verzaubert mich in den Sommermonaten mit ihrer Farbe, Blütenform und Duft. Auf diesem Bild zeigt sie ihre wundervoll gefüllte Blüte.

So wie die Rose vorsichtig ihr Inneres preis gibt, habe auch ich die Möglichkeit, mein wirkliches Ich zu zeigen, das ich manchmal aus Angst verberge. Meine zarte und meine schöne Seite, aber auch die Stacheln, die ich trage. Sie gehören wie die bezaubernde und betörende Seite zu jedem Menschen dazu.

Der Juli lädt jedoch nicht nur dazu ein, mein Inneres zu zeigen, sondern auch mein Äußeres. Zu meiner Figur stehen, meinen Haaren, meinen Falten, meiner Größe, vielleicht einem Handicap, meinen Rundungen oder zu meiner schmalen Seite. Mich zu mögen wie ich bin - ein liebenswerter und interessanter Mensch und nicht ein Abziehbild perfekter Medienfiguren.

August
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Das wird für mich - zumindest aus heutiger Sicht betrachtet - der herausforderndste Monat. Ich bin gerne freundlich, ecke nicht gerne an, bereite andern ungerne Sorgen oder unangenehme Gefühle. Doch wenn ich zu mir selbst stehen und meine Bedürfnisse respektieren will, muss ich lernen unbequem zu sein. Wenn ich immer getan habe, was andere von mir wünschen und wollen, wird es - für alle - unbequem, wenn ich auf einmal "Nein" sage oder meine Meinung äußere. Ich habe also bisher nicht gelernt damit umzugehen, wenn andere wegen mir traurig sind oder vielleicht sogar wütend und enttäuscht. Der Monat August will mich daran erinnern, dass ich es lernen kann, unbequem zu sein. Von mal zu mal fällt es mir leichter und den anderen auch. Sie lernen mich von einer anderen Seite kennen und merken, dass auch ich Konturen habe.

Der Schopflavendel auf dem Foto hat einen himmlischen Duft im Sommer verbreitet. Im Hintergrund zeichnen sich Rosen und Hortensien ab. Lavendel fördert die Aufnahmebereitschaft für Neues, in dem er Klärung, Ruhe und Nervenstärke bringt. Was für eine hilfreiche Begleitung zum manchmal sicher anstrengenden Motto.

September
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Diese Clematis blüht zweimal im Jahr, einmal im Frühling und nochmals im September. Mit ein bischen Unterstützung klettert sie an Bäumen empor und verschönert so kahle Stämme. Übrigens hilft Clematis als Bachblüte, wach, aufmerksam und konzentriert zu sein.

Der Monat September möchte darin bestärken, mir selbst, meinen Gefühlen und Empfindungen zu vertrauen. Es kann sein, dass andere Menschen diese Signale, die ich wahrnehme, gar nicht erkennen, sei es die Krankheit eines Tieres, ein komisches Fahrgeräusch im Auto, der Impuls, dass etwas Komisches geschieht oder das Gefühl, mein Gegenüber trägt eine Last auf seinen Schultern, bestreitet das jedoch. Unabhängig von der Reaktion der Anderen, ihren Meinungen und dem, was real geschieht, vertraue ich meiner Wahrnehmung, stehe zu mir und meinem Gefühl.

Oktober
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Dieser Fliegenpilz in der warmen Herbstsonne war der Glücksfund während meinem Fotospaziergang durch den Bergischen Wald. Genau in dem Moment, wo wir dort waren, schien die Sonne durch die Bäume und strahlte diesen Pilz wie auf einem Präsentierteller an.

Der Fliegenpilz steht für mich für etwas Besonderes, ein bischen gefährlich vielleicht, obwohl auch unter bestimmten Umständen genießbar. Ein Blickfang. Der Monat Oktober macht Mut, zu meiner Andersartigkeit zu stehen. Vielleicht habe ich gar keine Lust, mit der breiten Masse zu schwimmen, sondern ich möchte meinen eigenen Weg wählen? Anders gekleidet sein, die Haare anders tragen, eine andere Meinung haben... und zu erleben, dass ich geliebt bin, auch - oder obwohl ich anders bin.

November
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Foto aus unserem Garten: Ist der von Raureif überzogene Stempel der Echinazea nicht wunderschön? Ich liebe die kühle Stimmung des Bildes, die so sehr in diesen Monat und seine besondere Schönheit passt.

Ein Satz begleitet mich seit einigen Jahren: "Man muss dem Anderen auch sein Schicksal lassen können." Wenn ich mir um einen erwachsenen, mündigen Menschen, der mir am Herzen liegt, Sorgen mache, weil er z.B. Dinge tut, die mir Angst machen oder die im allgemeinen als gesundheitsschädlich gelten, dann ist das eine emotional anstrengende Situation. Doch geben mir meine Sorgen das Recht, für ihn Verantwortung zu übernehmen und sein Leben zu bestimmen, nur weil es dann läuft, wie ich es für richtig empfinde und es mir dann vielleicht besser geht? Für mich bedeutet dieser Satz, dem anderen seine Selbstverantwortung zu lassen und zu vertrauen, dass er sein Leben in SEINEM Sinne lebt. Denn darauf kommt es an, nicht auf das, was ich meine, sei richtig. Ich habe die Aufgabe, mich um mein Leben zu kümmern. Das Zitat ermutigt mich, in solchen Situationen los zu lassen und mich auf mich selbst zu besinnen. Oh, das fällt mir nicht leicht.

Dezember
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Bei dem Foto hatte ich einen Spaß! Schon lange faszinieren mich Steinstapel, so gerne wollte ich einen im Kalender haben. Erst dachte ich: Das schaffe ich gar nicht selbst zu machen, viel zu kompliziert und dann habe ich es einfach probiert... Der Stapel ist einige Male zusammengekracht, denn wie Sie sehen, sind die Steine nicht nur flach, sondern ziemlich rund und unregelmäßig. Es sollte wenn schon, dann schön und besonders aussehen. Beim sechsten oder siebten Mal klappte es dann. *HÜPF* Das war ein so tolles Gefühl. Ich liebe die beruhigende Wirkung dieses Turmes, die Farben und Formen der Steine. Hmmm. Schön!

Manchmal habe ich das Gefühl, ich komme nicht vorwärts auf meinem Lebensweg. Stillstand. Doch wie ich in meinem Blogbeitrag im Mai 2009 berichtete: Gefühlter Stillstand muss nicht wirklich "nicht weiter kommen" bedeuten. Es kann Festigung bedeuten, zu mir finden, sicherer werden, mein Gleichgewicht finden. Und vielleicht komme ich viel weiter auf meinem Weg, wenn ich es wage, langsam zu gehen und stehen zu bleiben. Ruhe finden und zu mir kommen in einem hektischen Monat wie der Dezember es oft ist.

Das ist er, der Tischkalender 2011.
Desktopmotive/Wallpaper
Parallel zum Tischkalender biete ich diese Bilder als Desktopmotive an. Ich möchte diesen morgendlichen Willkommensgruß auf meinem PC nicht mehr missen, vor allem die Größe und die Leuchtkraft der Motive sind ein Seelen- und Augenschmaus.

Anja Kolberg
Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 28 Oktober, 2010
Thema: Blog - 2010, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Shop

HÜPF! Sie sind daaaaaaaaa!

Die Wandkalender sind da! Heute ist die erste Kalenderlieferung aus der Druckerei eingetroffen. Puh, war ich vorher aufgeregt, ob sie gut aussehen und so geworden sind, wie ich mir das vorgestellt habe.

Sie sind es - sie sind es - sie sind es! Ich bin soooooo glücklich und froh.

Oh, sind die schön!

*HÜPF*

Bald hier mehr darüber.

Ausgelassene Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 06 Oktober, 2010
Thema: Blog - 2010, 2. Halbjahr, Blog - Kalender

Geschafft! Gruß aus der Kalenderwerkstatt

Die Druckdaten beider Kalender sind in der Druckerei! Juchuuuu & puuuuuhuuu. Das war eine ganz schöne Strecke, die ich letzte Woche zurück gelegt habe: Entworfen, verworfen, bis endlich die Grundgestaltung für den neuen Wandkalender zu meiner Zufriedenheit fertig war. Den PC verflucht, als er abstürzte und gehofft, dass er anschließend wieder anspringt und keine Daten beschädigt sind. Auch puh! Dem Vollmond nachts beim Wandern zugeschaut, weil er mich nicht schlafen lassen wollte. Eine Windnacht mir einer ängstlichen Minu gut durchstanden. Die Texte und Fotos der Kalenderblätter so lange geändert, bis alles eine stimmige Einheit für mich ergab. Manchmal die Tränen in meinen Augen gespürt, weil mich, was ich auf dem Bildschirm sah, so sehr berührte. Ich freue mich sehr auf den Herbst und die neue Kalendersaison!

Mittwoch Nachmittag habe ich mich spontan entschlossen, zwei neue Fotoideen für den Wandkalender "Herzensangelegenheiten" umzusetzen. Einmal ein handgebundenes Herz aus rosa und lilafarbenen Blüten mit Grün - wofür sich einige meiner Blumen wunderbar eigneten und ein Herz aus den Äpfeln unseres Gartens. Meine Wangen glühten vor Schaffensfreude. Dann musste nur noch der richtige Ort und das richtige Licht zum Fotographieren gefunden werden. Die schöne Baumallee hier in Junkersdorf in der Abendsonne lachte mich an. Hat das einen Spaß gemacht! Bis zum Schluss habe ich an den Texten gearbeitet, die den jeweiligen Kalender beschreiben, bis auch sie einfach herrlich stimmten. Es ist wie ein riesiges Puzzle, das Stück für Stück zusammengesetzt wird. Ist es dann fertig, bin ich einfach glücklich, müde und froh.

Seufz. Schöööön. Ich merke, dass ich besonders gut arbeiten kann, wenn ich einen Abgabetermin habe, dann sprühen die Ideen, wo vorher gähnende Leere war. Kurios. Is aber so. Ich muss mich nur dran gewöhnen, die Ungeduld und das Zweifeln vorher in der "leeren" Zeit auszuhalten...

Es ist mir gelungen, den Preis für den Tischkalender stabil zu halten, den er schon seit 2006 trägt. Das macht mich stolz. Ich spüre die Verantwortung für die Investition, die ich stemme. Es kitzelt mich und macht mich froh, eine so energiereiche und abwechslungsreiche Arbeit zu haben. Meine Unternehmerin hüpft. Meine Texterin schwingt den Stift. Meine Fotographin lächelt glücklich mit roten Wangen. Die Naturliebende ist beseelt. Das Kind in mir ist so ausgetobt, dass es lange schlafen und sich ausruhen möchte. :o)

Bald erfahren Sie hier mehr über die neuen Kalender. Was ich jetzt schon sagen kann: Es wird zwei Kalender für 2011 geben. Ganz neu im Programm und auf vielfachen Wunsch: Einen Wandkalender! Sein Titel: "Herzensangelegenheiten". Natürlich gibt es auch wieder den beliebten Tischkalender. 2011 mit dem Motto: "Ich trau mich was". Sie können sich hier in den Newsletter eintragen lassen. Dann werden Sie automatisch informiert, sobald der Shop öffnet und Sie die Kalender kaufen können.

Letzte Woche war Herbstanfang. Haben Sie auch diese herrlichen Sonnenstrahlen genossen? Die Herbstsonne ist etwas wunderbares: Warm. Die Luft herrlich kühl. Kein schwitzen, eher für den Rücken im Schatten eine Decke. Und dieses Licht: Ein Traum. Es war so schön, in der Nachmittagssonne auf der Terrasse zu sitzen, zu schreiben, zu lesen und die Zeit zu genießen. Entspannen. Mich freuen. Schön!

Die letzen Sommer-E-Cards sind von der Auswahlseite in ihr Winterquartier gezogen und die Herbstbilder haben sich für Sie rausgeputzt.

Zwei neue Herbstgrüße

Klick zu den E-Cards

und zwei neue Karten zum Wochenende

Klick zu den Wochenend- & Wochenstart-Karten

bzw. Anfang sind dabei. Schauen Sie doch mal vorbei.

Hier im Büro ist so einiges liegen geblieben. Aufräumen ist angesagt und dann geht es weiter: Glückwunschkarten- und Weihnachtsmotive entwerfen, Desktopmotive von den Kalendermotiven machen, die Artikel in den Shop einpflegen. Und dann dauert es hoffentlich nicht mehr soooo lange, bis die Lieferung bei mir eintrifft und mein Webshop seine Türen wieder öffnet und Sie herzlich eingeladen sind, darin nach Herzenslust zu stöbern.

Eine gute Woche!

Ihre Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 27 September, 2010
Thema: Blog - 2010, 2. Halbjahr, Blog - Kalender

Tischkalender 2010:
Ich mache mich glücklich.

Ich stelle Ihnen hier meinen neuen Kalender ausführlich vor. Dabei erzähle etwas über die Planung, was ich wo fotographiert habe und warum ich die Texte ausgewählt habe:

"Wenn ich nur noch einen einzigen Kalender machen dürfte: Welches Bild müsste unbedingt dabei sein?" Diese Frage habe ich mir im August zu Beginn meiner Konzeption gestellt. Die blaue Kornblume, die ich vor einigen Jahren im Garten meiner Großmutter fotographiert hatte, kam mir als erstes in den Sinn. Aus meiner Bilddatenbank wählte ich weitere Lieblingsfotos aus. Bilder, die mich besonders berühren oder deren Farbe mich besonders anspricht.

Nächster Schritt: Die Texte. Auf die Frage: "Welche Sätze würde ich mir sagen, wenn ich mich darin bestärken möchte, zu mir selbst zu stehen, meine Gefühle und Bedürfnisse ernst zu nehmen und mich selbst zu lieben?" sprudelten die Zeilen nur so hervor.

Am Computer fügten sich Fotos und Texte im nächsten Schritt wie von Zauberhand zusammen. So schnell wie noch kein Jahr zuvor stand der Inhalt des neuen Kalenders. Auch die Abwicklung mit der neuen Druckerei klappte wie am Schnürchen. Das ist für mich ein Sinnbild dafür, wie stimmig der Inhalt und auch meine Einstellung zum Kalender insgesamt ist. Das tut mir in der Seele gut.

Hier nun die Monate im Detail:

Januar

Januar 2010 - Klick zum Shop  

Ich möchte lernen, mir meine Fehler zu verzeihen und mir meine Unzulänglichkeiten nicht krumm zu nehmen, auch wenn ich andere oder mich selbst damit verletzt habe.

Foto: Raureif auf der Blüte und den Händen einer Buddha-Statue. Aufgenommen im Japanischen Garten in Leverkusen.

Februar

Februar 2010 - Klick zum Shop  

Genau wie jede Pflanze einen eigenen Rhythmus hat, in ihrer neuen Wachstumsperiode aus der Erde zu kommen und sich zu entfalten, so hat auch jede Veränderung, jede Idee, alles Neue in uns Menschen eine ganz eigene Zeit, zu wachsen, bis es so weit ist, dass wir es ganz umgesetzt haben. Der Februar erinnert mich daran, dass es einen Sinn hat, warum manche Dinge ihre Zeit brauchen.

Foto: Die Rolle eines Farnblattes während ihrer Entfaltung. Aufgenommen im Japanischen Garten in Leverkusen.

März

März 2010 - Klick zum Shop  

Vorbei die Zeit, in der ich darauf gewartet habe, dass mich andere glücklich machen. Der Monat März erinnert mich daran, dass ich die Macht, die Kraft und die Verantwortung habe, mich selbst glücklich zu machen.

Foto: Die Blüten eines Kirschbaums in der Morgensonne. Aufgenommen in Junkersdorf auf einem Spaziergang mit Minu.

April

April 2010 - Klick zum Shop  

Auch wenn keiner zu mir hält, wenn kein Mensch mich versteht: Ich habe Verständnis für mich selbst.

Foto: Tulpenstrauß in der Nachmittagssonne unseres Gartens. Diese bunte Mischung hat mir meine Blumenfreundin Petra (schöner Blumenladen Kirchweg 131, 50858 Köln) geschenkt.

Mai

Mai 2010 - Klick zum Shop  

Manchmal meine ich, ich müsste etwas tun, obwohl es mir nicht gut tut. Ich kann mich von dieser Last befreien und gut für mich sorgen, in dem ich sein lasse, was mir nicht gut tut.

Foto: Blaue Kornblumenblüte im Garten meiner Großmutter im Bergischen Land.

Juni

Juni 2010 - Klick zum Shop  

Ich gönne mir die Befreiung von meinem Anspruch an mich selbst. Indem ich mir erlaube, unperfekt zu sein - und mich einfach nehme wie ich bin.

Foto: Das Innere einer Pfingsrose. Aufgenommen bei meiner Freundin Barbara im Garten, in dem die schönsten Pfingstrosen stehen, die ich kenne.

Juli

Juli 2010 - Klick zum Shop  

Ich habe die Aufgabe, zu mir zu stehen und mich selbst zu beschützen. Mal vor Angriffen von außen, manchmal auch vor meiner Kritik an mir selbst.

Foto: Das Innere einer Mohnblüte (Türkischer Mohn) mit Blick auf die Mohnkapsel. Aufgenommen im Vorgarten einer Nachbarin.

August

August 2010 - Klick zum Shop  

Eine Auszeit vom Alltag nehme ich mir manchmal selbst, manchmal wird sie mir vom Leben gegeben. Ich sammle in dieser Zeit Kraft für die Zeit, wenn alles wieder fließt und ich dankbar für dieses Depot bin.

Foto: Blick von den Dünen auf Strand und Meer an Dänemarks Nordseeküste. Ich liebe diesen Abschnitt, weil das raue Meer so viel Abwechslung mit sich bringt und mich - ob bei Sturm oder Sonnenschein - stets fasziniert.

September

September 2010 - Klick zum Shop  

Mal ist es leise, mal ist es laut: Das Gefühl, etwas nicht zu wollen. Ich würde gegen mich handeln, wenn ich das Nein übergehe, deswegen ist es wichtig, auf mich zu hören und es laut auszusprechen.

Foto: Die Blüte einer Echinazea purpurea/Roter Sonnenhut. Aufgenommen auf der Landesgartenschau 2005 in Leverkusen.
Die Echinazea ist für mich eine ganz besondere Pflanze. In meinem Garten knickte ich unbeabsichtigt eine Blüte ab. Als ich sie in die Gegenrichtung knicken wollte, um sie ganz abzulösen, war ich erstaunt: Sie blieb in der Mitte wieder stehen. Der Stängel war so stark, er transportiere sogar weiter Wasser zur Blüte, die so tat, als sei nichts geschehen. Sie hielt bis zum Ende des Sommers! Wegen dieser inneren Stärke ist sie eine meiner Lieblingsblumen. (Mehr zur Blüte, zu Blütenessenzen und wie sie in meinen Garten fand, lesen Sie hier.)

Oktober

Oktober 2010 - Klick zum Shop  

Ich bin frei und kann tun, was ich will: Zum Beispiel meine Ideen verwirklichen. Ich bin frei, meine Vergangenheit loszulassen und über meine Grenzen hinaus zu gehen.

Foto: Ein alter Baum an einem Feldweg, der über den Horizont hinausführt. Aufgenommen in der Nähe von Kürten-Bechen im Bergischen Land bei einem Herbstspaziergang.

November

November 2010 - Klick zum Shop  

Wofür brenne ich? Dieses Bild erinnert mich daran, dem Feuer in mir Sauerstoff zu geben, damit ich frei werde und meiner Bestimmung folgen kann.

Foto: Das Feuer in unserem Kaminofen. Aufgenommen bei langer Belichtungszeit und in kreisenden Bewegungen.

Dezember

Dezember 2010 - Klick zum Shop  

Mein Verstand erreicht manche Länder nicht, in denen meine Seele zu Hause ist. Und doch hat meine Seele einen Plan. Ich vertraue ihr (und damit mir selbst) und gehe meinen Weg.

Foto: Abendstimmung in der Nähe des Braunkohletagebau-Aussichtspunktes zwischen Frechen und Kerpen-Horrem. Immer, wenn ich dieses Bild in meiner Datenbank aufrief, ging mir das Herz auf.

Durch eine Umgestaltung und Zusammenlegung der zweiten und der Rückseite habe ich dieses Jahr ein zusätzliches Blatt zur Verfügung. Während ich noch überlegte, was ich damit machen sollte, hatte meine kleine Freundin Lilo schon Pläne geschmiedet und große Lust, sich darauf auszutoben. Lassen Sie sich überraschen!

Klick in den Shop

Letztes Jahr erreichten mich Anfragen, ob es die Kalendermotive auch für den PC geben würde. So entstanden die Wallpaper oder auch Desktopmotive genannt, die Sie morgens beim Starten Ihres Computers begrüßen. Dieses Jahr erstmalig zum gleichen Preis wie der Kalender. Das besondere an den Desktopbildern ist, dass sie viel größer sind und durch den Bildschirm eine höhere Leuchtkraft haben. Monat für Monat leuchtende Freude.

Auf unserem Lebensweg gibt es bergeweise Abenteuer zu bestehen. Eines der ganz großen ist es, gut zu mir selbst zu sein und zu mir zu stehen. Wenn ich das tue, mache ich mich selbst glücklich. In diesem Kalender finden Sie Fotos und Texte, die für diesen Weg stark machen & Mut zusprechen.

Klick zum Shop

In meinem Webshop können Sie den Tischkalender und die Desktopmotive kaufen. Im Einzelhandel bekommen Sie den Kalender in 50858 Köln, Kirchweg 131 bei Blumen-Stil.

Viel Freude beim Überraschen anderer Menschen und beim sich selbst beschenken!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 02 November, 2009
Thema: Blog - 2009, 2. Halbjahr, Blog - Kalender

Ab durch's Nadelöhr oder rauf auf den Kilimandscharo

Das war meine gefühlte Aufgabe gestern: Ein Problem lösen, das mich zunächst überforderte. Streß pur. Seit der ersten Kalendererstellung im Jahr 2005 musste ich immer wieder auf - zunächst unerreichbar hohe - Berge klettern. Ich staune: Es fällt mir immer leichter, so habe ich gestern auch den gefühlten Kilimandscharo geschafft. Wie? :o)

Ich habe Lust, aus dem Nähkästchen zu plaudern und zu erzählen, welche Herausforderungen es bei der Kalendererstellung zu meistern gab und gibt:

Gestern habe ich die Vordrucke des Tischkalender 2009 erhalten. Wegen der aufwändigen Konfektionierungsarbeiten (die 15 einzelnen Blätter mussten zum fertigen Kalendersatz zusammengetragen werden) im letzten Jahr habe ich darüber nachgedacht, wie schon in 2006 den Kalender im Digitaldruckverfahren produzieren zu lassen. Denn dabei können die Kalendersätze direkt sortiert hinter einander gedruckt werden. Gestern hielt ich nun ein Muster in den Händen und war erschrocken. Was sollte ich blos tun?

Ich bin Autodidakt, habe mir das Wissen im Selbststudium angeeignet. Ich bin weder gelernte Druckerin, noch ausgebildeter Medienfachwirt, die in der Druckvorstufe der Druckerein arbeiten und die Daten für den Druck aufbereiten. Das hat zur Folge, dass ich immer wieder vor Aufgaben stehe, die ich noch nie gelöst habe... 2005 fing die Geschichte an:

2005 war die Idee - der große Wunsch da, einen eigenen Kalender herzustellen. Ich hatte bis dahin digitale Postkarten angefertig, mehr nicht. Also war die Herausforderung: Wie geht das? Wie stellt man Druckdaten her? Welche Programme brauche ich dafür? Geht es mit Ulead PhotoImpact (kostete 15 Euro), mit dem ich die Ecards herstellte? Die professionellen Firmen arbeiten mit Software der Firma Adobe, zu denen Photoshop (zur Bildbearbeitung) und Indesign (zum digitalen Setzen der Bilder und der Schriften wie es früher die Schriftsetzer per Hand machten) gehören. Ich kannte mich weder mit diesen Programmen aus, noch konnte ich mir deren Softwarelizenzen von je ca. 1000 Euro leisten. Und überhaupt: Wie erstellt man ein Kalendarium? Gibt es dafür Programme? Wer druckt den Kalender in kleinen Auflagen? Was kostet sowas?

Es folgte eine intensive Lehrzeit. Geholfen hat mir dabei vor allen Dingen die Experimentierfreude meines Mannes. Er liebt es, sich in neue Softwarprogramme einzuarbeiten, denkt quer, verknüpft, ist unermüdlich optimistisch und weiß immer eine Lösung. Für mich ist dagegen das Einarbeiten in neue Programme nichts, was ich liebe. So sind wir ein gutes Team: Er erklärt mir den Weg und ich gehe ihn dann. Als wir herausgefunden haben, wie ich die Druckdaten mit wenigen finanziellen Mitteln erstellen kann, ging es für mich in den kreativen Prozess: Welche meiner unzähligen Fotomotive wollte ich auswählen? Welche Texte? Wie sollte der Kalender gestaltet werden? Wow, das war aufregend und irgendwann wahrhaftig geschafft. Auch eine Druckerei fand ich nach intensiver Recherche. Aus Kostengründen sollte der Kalender im Digitaldruck erstellt werden. Nach der Auftragserteilung war ich total aufgeregt: Wie sieht der Kalender wohl gedruckt aus? Als ich den ersten Vordruck (Proof) in den Händen hielt, war ich überglücklich. Das war wie Geburtstag und Weihnachten zusammen, so stolz und glücklich war ich. Ich habe mir die glänzenden Seiten in meinem Büro aufgehangen. Was für ein gutes Gefühl.

Das änderte sich allerdings, als der Kalender geliefert wurde: Die Kalenderhüllen waren zum Teil während des Transports gebrochen und bei einer Probe, wie die Kalender geworden sind, entdeckte ich, dass immer wieder die gleichen Seiten voller Farbsprenkel waren.

Auf dem Proof waren sie nicht. Das war grundsätzlich gut, aber was nun? Ich holte immer mehr Muster heraus und es wurden mehr. Mist! Wollte ich den Kalender so lassen? Mir ist Qualität sehr wichtig und ich merkte: Ich kann damit nicht leben. Ich kam mir zwar schrecklich kleinlich vor (Ich lerne gerade, mich anzunehmen wie ich bin statt zu bewerten, statt mich zu entschuldigen, statt mir zu wünschen ich wäre anders.), aber das Gefühl, meinen Kundinnen und Kunden eine gute Qualität liefern zu wollen, war größer. Dann fing er an: Der Kampf mit der Druckerei. Denn die spielten das erst mal runter, sagten das wäre normal so im Digitaldruck... Ich durchlief eine Gefühlsachterbahn - man fiel es mir schwer, für mich einzustehen! Erst als ich hartnäckig blieb, boten sie mir 10% Ermäßigung an. Das wollte ich aber nicht. Ich wollte Blätter ohne Farbsprenkel haben. Nach endlosen Gesprächen erhielt ich endlich, was ich wollte: Die Blätter mit den Sprenkeln wurden neu gedruckt!

Der Kalender kam super bei Ihnen an. Als die erste Auflage vergriffen war und ich nachbestellte, wiederholten sich die Probleme mit der Qualität jedoch, es wurde sogar schlimmer... Ich beschloss, nachdem ich auch das Problem überstanden hatte: Im nächsten Jahr finde ich eine neue Druckerei. Eine, die vor Ort gut für mich zu erreichen ist. Und mir war klar: Ich will ein anderes Druckverfahren mit mehr Qualität - ich will Offsetdruck. Der ist zwar teuerer bei kleinen Auflagen, aber das war mir die Sache wert.

2006 belegte ich dann bei der Volkshochschule einen einwöchigen Kurs für Photoshop und Indesign. Da ich selbst Urheberin bin, ist es mir sehr wichtig, gekaufte Original-Software zu nutzen. Die Software Indesign, die eigentlich "richtig" zum Fertigen der Druckdaten gewesen wäre, konnte ich mir nicht leisten. Für Photoshop konnte ich eine erschwingliche Lizenz kaufen, die Software war zwar schon mehrfach überholt, aber es funktionierte. Die Schriftsetzer-Meisterin, bei der ich den Kurs absolvierte, zweifelte zwar, weil das Programm eigentlich nur zur Bildbearbeitung gedacht ist, aber ich schaffte es dennoch. Im Herbst 2006 entstanden so für 2007 zwei neue Tischkalender, die im Offset-Druck gefertigt wurden. Die Investition war hoch, aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen:

Doch auch hier ging es nicht ohne Reklamationen: Viele der Kalenderhüllen waren beim Kommissionieren verkratzt. Die Druckerei fand das nicht schlimm, aber ich, denn schließlich sollten die Kalender auch als Geschenk dienen - und ein verkratztes Geschenk zu Weihnachten? Das wollte ich nicht. Also hieß es wieder einmal, mich über das Beschwichtigen der Druckerei hinwegzusetzen und zu mir und meinem Qualitätsempfinden zu stehen. Eine Lösung wurde gefunden und ich hatte eine Aufgabe für das nächste Jahr: Der Kalender sollte zum Schutz vor Verkratzung eingepackt werden.

Als es dann im Herbst 2007 in die Erstellung des neuen Tischkalenders 2008 ging, entschied ich mich auch noch, die Kalender 2008 auch selbst zu packen, um Kratzer möglichst zu vermeiden. Die Konsequenz: Wo gibt es diese Kalenderhüllen zu kaufen? Gibt es Qualitätsunterschiede, zum Beispiel solche, die leichter verkratzen als andere? Es dauerte unzählige Recherchestunden im Internet, bis ich die richtigen Hüllen gefunden hatte. Und ich wollte ja eine Schutzfolie um die Hülle. Wo gab es sowas? Bei meinen Recherchen stieß ich auf die Musikindustrie - schließlich sind Musik-CDs eingeschweißt - aber die zugehörigen Kosten und erforderlichen Auflagenhöhen schreckten mich ab. Es dauerte Wochen (und ich bin ein Mensch, der sehr schnell ist im Recherchieren und sich auch im Einkauf auskennt), bis ich wirklich passende Schutzfolien gefunden hatte. Jipieh!

Als die Monatsstapel der Kalenderblätter von der Druckerei geliefert wurden, hatte ich schnell raus, wie ich die einzelnen Monate möglichst rasch zu dem kompletten Kalender zusammenlegen konnte. Doch beim Zusammenlegen sah ich auch die einzelnen Blätter genauer an und stellte schon bald auf den Blättern starke Verschmutzungen und Kratzer und bei einem Monat Farbsprenkel fest, die nicht auf den Druckdaten waren. Zudem waren die einzelnen Monatsstapel mit Gummis verpackt, die hinterließen ebenfalls Rückstände auf den obersten und untersten Blättern. So ein Mist! Der Zeitpunkt, wenn der Kalender aus der Druckerei kommt, war wieder mal kein Freudenfest.

Die Vorstellung, eine gute Qualität zu bekommen, krachte wieder wie ein Kartenstapel zusammen. Ich legte die fehlerhaften Blätter raus und diese Haufen wurden größer... Bis zu 50 Blätter pro Kalendermonat waren unbrauchbar und mit dem einem farbsprenkeligen Blatt konnte ich gar nicht leben. Ein Gespräch mit der Druckerei stand wieder einmal an. Urg! Ich vergebe lieber Komplimente, statt zu kritisieren oder zu reklamieren. Denn das ist sehr anstrengend. Aber es blieb mir nichts anderes übrig: Steh zu dir, Anja! Ich wollte Qualität liefern, also musste ich auch dafür einstehen. Meinem Ansprechpartner in der Druckerei schickte ich Muster zu, ich erhielt eine Nachlieferung für die verschmutzten Kalenderseiten, die sie mehr gedruckt hatten. Und die waren auf einmal auch super eingpackt: Oben und unten ein dünner Karton, der die Blätter schützte. Warum nicht gleich so? Aber mein anderes Problem - die Farbsprenkel - waren nicht so leicht gelöst, schließlich ging es dabei um was. Um zusätzliche Arbeit und Kosten nämlich. Also fand mein Ansprechpartner in der Druckerei das gar nicht schlimm und spielte meine Wahrnehmung runter. Ich fühlte mich nicht ernst genommen. Erst ließ ich mich verunsichern, doch dann blieb ich bei mir. Als ich ihn fragte, ob er dieses Blatt als Qualitätsmuster an Interessenten rausschicken würde, sagte er frech "Ja".

Das habe ich ihm nicht geglaubt und fühlte mich ziemlich veräppelt. Ich wurde auf einmal ziemlich ruhig und sagte, dass ich mit der Qualität nicht einverstanden bin und ich einwandfreie Ergebnisse wollte. Dann müsse er mit seinem Chef sprechen. Es klang fast wie eine Drohung. Ich blieb standhaft und fragte mich ernsthaft, ob er eine Provision dafür bekommt, wenn er Kunden zurecht stutzt und versucht kleinzumachen, so dass sie einknicken und das Problem nicht mehr schlimm findenl. Geholfen haben mir zwei Gespräche mit Experten aus der Branche, die viel mit Druckerein zu tun haben. Tenor: "Die probieren einfach aus, mit wem sie es machen können." Mit mir nicht. Ein paar Stunden später klingelte das Telefon: Das Blatt wurde neu gedruckt. Puh! Geschafft! Die Lieferung war super, sauber eingepackt. Endlich. Der neue Kalender konnte in den Verkauf gehen:

Wegen der gemachten Erfahrungen überlegte ich mir vor ein paar Wochen für den Tischkalender 2009 eine neue Druckerei zu suchen. Erst meldete sich mein innerer Schweinehund und sagte "och nö, jetzt ist endlich alles eingespielt", aber dann erinnerte ich mich an meine Unzufriedenheit und die Unlust wieder mit dem Sachbearbeiter zu sprechen. Ich wagte einen Versuch und fand eine neue, noch näher liegende, Druckerei, die ich schon lange vom Vorbeifahren kannte. Um die aufwändige Sortierarbeit zu umgehen, ließ ich mir ein Angebot für Digitaldruck machen, schließlich waren ein paar Jahre vergangen und die Qualität vielleicht gestiegen. Der Proof sah gut aus, aber gestern erhielt ich einen echten Vorab-Druck und war erschrocken: Der Qualitätsunterschied zum Offsetdruck und bisherigen Kalender war frapierend. Was also tun? Eine Qualitätsverbesserung könne lt. Druckvorstufe nur durch ein anderes Dateiformat erreicht werden, mit dem ich noch nicht gearbeitet hatte. Der nette Herr aus der Druckvorstufe nannte mir die geforderte ISO-Norm (PDF/X-3) und ich begann mit der Recherche.

Ein Produkt aus der Adobe-Familie (Acrobat) wäre wieder die professionelle Lösung für rund 600 Euro Lizenzgebühr. Keine finanzielle Option für mich. Aber gibt es auch ein günstigeres Programm, dass die Druckdaten generiert? Die Zeit drängte, denn im Digitaldruck hätte ich den Kalender diese Woche haben können, er sollte ja endlich in den Verkauf. Wenn ich das gewünschte verbesserte Dateiformat nicht liefern konnte, hätte ich mich alternaiv für den Offset-Druck entscheiden können, das ebenfalls zu einer Qualitätsverbesserung führen würde. Allerdings auch zu einer längeren Lieferzeit: Nämlich dem 4.11..

Gestern war ich überfordert, traurig, müde, habe an mir gezweifelt und habe mich kurz gefragt, warum tue ich mir das an? Dann kam aber Schritt für Schritt die Lösung. Mein Mann (ohne ihn wäre ich gestern verzweifelt) arbeitet viel mit Open-Source-Programmen, das sind in der Regel kostenfreie Programme. Er fand darunter eine Software-Lösung zur professionellen Erstellung von PDFs, wir mussten dann aber wieder tüfteln, um die gewünschte ISO-Norm herzustellen. Natürlich gab es zunächst nur englische Hilfen (da habe ich meine Probleme mit)... Wir gaben nicht auf, versuchten weiter, erzielten Erfolge, dann wieder Fehlermeldungen. Zwischendurch half eine Pause und eine aufklärende Antwort-E-Mail vom Software-Ersteller (Gott lobe die OpenSource-Gemeinschaft). So ging's einige Schritte weiter den Berg hinauf, dann gab's wieder Probleme und zum Schluss war irgendwann diese Nacht alles gut. Puh! Wir hatten es wahrhaftig geschafft!

Heute früh habe ich die neuen Druckdaten an die Druckerei weitergegeben, die Prüfung war positiv, der Kontakt sehr gut, auch wenn ich mich durchsetzen musste, denn ich hatte mich trotz verbesserter Daten gegen den Digitaldruck entschieden. Ich konnte nicht damit leben, ein Jahr lang immer wieder auf den Kalender zu gucken und nicht zufrieden zu sein. Also lieber den teureren Offsetdruck, die längere Lieferzeit und die zusätzliche Sortierarbeit.

Jetzt sitze ich auf dem Gipfel des Kilimandscharo, überglücklich nicht umgekehrt zu sein. Dankbar für meine Wegbegleiter und hundemüde. Ich habe nach Erhalt der Hiobsbotschaft gestern echt nicht gedacht, dass ich es auf den Berg schaffe, aber ich habe es geschafft.

Nicht mehr lange, dann ist der Kalender 2009 da. Ich bin in den Inhalt total verliebt. Das tut soooo gut und hilft über solche Anstrengungen wie gestern hinweg. Ich habe viel gelernt:

  • Glück kann man sich auch erarbeiten, in dem man sich mächtig anstrengt, nicht aufgibt und in Minischritten seinen Weg geht.
  • Ich kann Herausforderungen aus dem Weg gehen. Aber weiter komme ich, wenn ich mich ihnen stelle. Es ist immer die Frage, wie meine Einstellung ist, dann schaffe ich auch den größten Berg zu besteigen oder passe selbst durch das kleinste Nadelöhr.
  • Wer sich auf den Weg macht, seine Träume zu verwirklichen, kann ganz schöne Abenteuer erleben.
  • Einen Tag später ist nichts mehr vom Leid, von der Aufregung und dem Streß zu spüren. Ich frage mich: Was war da eigentlich schlimmes dran? Frieden und Glück haben sich nämlich inzwischen eingestellt. :o)

Viele Grüße aus der Kalenderwerkstatt

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 22 Oktober, 2008
Thema: Blog - 2008, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Blog - Selbstständigkeit

Konzentration auf das Wesentliche...

... das war mein Wunsch für das Konzept des Tischkalenders SEIN. Ich sehnte mich in all der Flut von Dingen und Informationen nach einem Ruhepol, wo meine Augen und meine Seele im Alltag immer mal wieder für einige Sekunden oder Minuten der Stille verweilen können. John Naisbit, amerikanischer Trendforscher bringt es für mich auf den Punkt: "Wir ertrinken in Wissen in Informationen und hungern nach Wissen."

Da es in meiner Arbeit immer wieder um das Wissen geht, das in uns selbst liegt, sollte einer der beiden Tischkalender Raum dafür geben, den Blick nach Innen zu lenken. Dorthin, wo die Antwort auf unsere Fragen und unser Suchen liegt. Und je mehr wir auf uns selbst hören und das Gehörte umsetzen, desto stärker wird auch das Vertrauen in uns selbst. Vertrauen, das auch das zarte Grün im März hat, das langsam, aber stetig durch den kalten Boden nach oben drängt. Vertrauen, sich zu zeigen..

Mein Wunsch erforderte ein besonderes Konzept: Eine Fotographie, die die Schönheit der Jahreszeit einfängt und die Betrachterin mit der Natur verbindet. Ein dazu passendes Wort, das auch den Bogen zu unseren persönlichen Ressourcen und unserem Veränderungsprozessen spannt. Nur ein Wort. Konzentration auf das Wesentliche. Raum, damit die eigenen Gedanken fliegen können. Entspannung und Sammlung in einer hektischen Welt finden.

Das Konzept manifestierte sich. Die Bilder für die Monate waren schnell gefunden, es sind ganz besondere Lieblingsstücke darunter.

Zum Beispiel für den Monat Juni: Ich hatte mir Zierlauch (Allium Giganteum) in den Garten gepflanzt und war mehr als gespannt, was aus den Zwiebeln wohl wachsen würde. Im Mai wuchsen die Knospen in unglaubliche Höhen und im Juni war es dann soweit, langsam öffneten sie sich. Und in der Knospe warteten unzählige kleinere Knospen in herrlichen lila-grün Schattierungen auf das Sonnenlicht. Geballte Kraft. Ein beeindruckendes Stück Leben! Es passt so sehr zu dieser Jahreszeit, wo alles in den Startlöchern steht, saftig grün, voller Lust auf das Leben. Und auch Kraft, die jeder in sich trägt. Jeder von uns trägt Samenkörner in sich, die zu wunderbaren Pflanzen heran wachsen können. Und wir haben die Kraft, sie zum Leben zu erwecken! Ich freue mich schon auf nächsten Juni, wenn das Allium wieder blüht.

Für den Monat Mai habe ich aus einer herrlich orange-rot gemaserten Tulpe einen Ausschnitt genommen. Dank meiner neuen Kamera und des Macro-Objektives ist es mir möglich, solche Vergrößerungen zu machen. Der Ausschnitt hat mich fast umgehauen, so sehr haben mich die Formen berührt. Ich finde, es sieht sehr weiblich aus.

Und in seiner nach oben strebenden Form spiegelt es das Wachstumdes Monat Mai, das überall in der Natur zu beobachten ist. Ich bin gespannt, welches Wachstum ich selbst nächsten Mai empfinden werde, wenn mich dieses Bild durch den Monat begleiten wird.

Ganz besonders gefällt mir auch das Kalenderblatt Dezember: Im Winter hatte ich im Bayrischen Wald das Glück, eine einzelne Schneeflocke einzufangen. Zwischen zwei Tannen spannte ein einzelner Spinnfaden.

Darauf nahm sie Platz und wartete geduldig auf mich, um kurz darauf vom Wind wieder weggetragen zu werden. Ein schöner Moment. Und diese einzelne Schneeflocke spiegelt in meinen Augen den Frieden und die Ruhe in der kalten Jahreszeit, die dann im Wald herrscht. Völlig unbeeindruckt von dem Trubel, der bei uns zur Weihnachtszeit herrscht. Ein guter Moment, um im hektischen Alltag Pause zu machen.

Was schenkt uns die Natur jedes Jahr, jeden Tag aufs Neue für Schätze! Sie kann mich immer wieder begeistern und überraschen. Eine herrliche Entdeckungsreise!

Strahlende Herbstsonnengrüße aus Köln

Anja Kolberg

WAS FÜR EIN START IN DIE WOCHE!

Guten Morgen aus Köln,

Ist das nicht ein herrlicher Herbsttag? Blauer Himmel, klare Luft - Sonnenstrahlen erleuchten meinen Packtisch. Fröhlich vor mich hinpfeifend bearbeite ich die Bestellungen, die inzwischen zahlreich vorliegen. :o)

Ich hatte ein richtig schönes Wochenende. Samstag war ich mit der Bahn unterwegs und ich spürte mal wieder, wie viel Freude mir der Kontakt mit Menschen macht. Schön! Und Sonntag dann noch Familienbesuch mit leckerem Pflaumenkuchen. Hmmm...

Die Abwechslung aus Coaching - Telefoncoaching - Shop-Bestellungen - Packen - Kontakt mit den Menschen - macht mir einen riesen Spaß! Und diese Woche gönne ich mir endlich wieder einen Ausflug in meinen geliebten Japanischen Garten - den Herbst bestaunen - Kakao trinken - schreiben. :o)

Herzliche Grüße auf Ihren Bildschirm -

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 16 Oktober, 2006
Thema: Blog - 2006, 2. Halbjahr, Blog - Kalender

Die Kalender sind da!!!

Huhu aus Köln,

die Kalender sind da! Yipieh! Und so schön sind sie geworden. Ach, macht das einen Spaß!

Hier im Büro wird auf Hochtouren gearbeitet, damit der Webshop nächste Woche eröffnen kann. Bei all den Hindernissen, die wir hier diese Woche zu bewältigen hatten, kann die nächste Woche nur wunderbar werden. :o)

Hier können Sie schon einmal einen Blick auf die beiden Kalender werfen:

Ich wünsche Ihnen ein zauberhaftes Herbstwochenende!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 06 Oktober, 2006
Thema: Blog - 2006, 2. Halbjahr, Blog - Kalender


DUNKLE TAGE

Wenn der Blues kommt...
Wende in traurige Gedanken bekommen

KÖRPER + SCHMERZEN

So habe ich 40 kg abgenommen
Mehr Gesundheit in einem Jahr.

MICH SELBST ANNEHMEN

Mich selbst annehmen
Vergleichen ist das Ende des Glücks

INNERES KIND

Inneres Kind
Dicke Tränen trocknen

INNERE STIMME

Reden mit der inneren Stimme
Was tun, wenn die Angst übermächtig wird

PSYCHOLOGIE

Hilfe für die Seele
Hilfe für die Seele. Ende mit dem Tabu.

LOSLASSEN

Weniger ist mehr
Weniger ist mehr

ACHTSAMKEIT

Ganz bei mir sein
Frühlingsmärchen für die Seele

ZEIT FÜR MICH

Im Haus meines Herzens
Aufgeregt vor Termin. Zur Ruhe kommen.

DIE FRAU DAHINTER...

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