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Ich bin ein Dinosaurier

Ich brauche einen neuen Drucker fürs Büro. Mein Laserdrucker hat schon mehr als 20 Jahre zu Diensten gestanden. Erst war er bei einem früheren Arbeitgeber Jahre im Einsatz und als ich mich selbstständig machte und das Unternehmen verlies, konnte ich den damals dort ausgedienten Drucker günstig kaufen.

Schon einige Jahre hat er Probleme mit neuen Windowsversionen. Es gibt keine Druckertreiber mehr und er ist laut, was mich so stresst, dass ich ihn gleich nach dem Drucken wieder ausknipse. Zudem: Ob am Schadstoffaustritt von Laserdruckern was dran ist? Die Experten streiten sich. Da ich durch meine gesundheitlichen Herausforderungen jedoch sensibilisiert bin - ich berichtete u.a. in den Monatlichen Impulsen, hier teilweise im Blog - will ich alle in Frage kommenden Ursachen möglichst beseitigen. Also ist der verdiente Ruhestand für meinen HP Laserjet 5M jetzt endgültig gekommen. Warst eine treue Seele! Du hast mir unerlässlich zur Seite gestanden. Tolle Leistung!

Ein Tintenstrahldrucker sollte es nun sein. Leiser, umweltfreundlicher, gesünder als Laser, am liebsten mit Kopierer und Scanner und - besonders wichtig - einem zweiten Papiereinzug für mein grünes Shop-Papier und für Briefpapier.

Im Internet suchte ich schon vergebends in den unendlichen Möglichkeiten, wälzte Testberichte, fand Modelle, las Rezensionen, verwarf sie wieder ... Legte das Thema Drucker einige Wochen ganz beiseite ... Bis ich gestern dachte:

So jetzt aber und stiefelte in einen Elektronikmarkt. Ich wollte mich vor Ort beraten lassen und auch gleich kaufen. Das wäre für mich die beste Lösung. Die Flut der Möglichkeiten erschlug mich auch dort. Wo bitte schön ist da der Unterschied? Ich druckte bisher nichts buntes, weil der Drucker nur schwarzweiß konnte. Brauche ich überhaupt Farbe? Und was ist mit den Verbrauchskosten? Himmel. Eine Gruppe junger Verkäufer fachsimpelte über den Weltraum (?) und ich fragte, ob sich einer der Herren auch mit Druckern auskennen würde, ich bräuchte Rat.

Zack, war schon einer neben mir. Ich schilderte ihm meine Situation und das erste, was ich hörte, war:

"Zweites Papierfach haben wir bei den Druckern gar nicht mehr im Programm. Gibt es auch kaum noch, außer im Businessbereich. Die Hersteller richten sich nach den Bedürfnissen der Anwender." (Es ist klar, dass sich ein Elektronikmarkt nicht an größere Businessanwender richtet (dazu gehöre ich nicht), sondern nach dem, was die breite Masse braucht. Doch offensichtlich gehöre ich nicht zur breiten Masse...)

"Das heißt, sie haben keine Lösung für mich? Jetzt entscheide ich mich endlich und dann.... Mist. Wie machen das denn die anderen Firmen, die haben doch auch Firmenpapier plus normales Papier."

"Heute wird kaum noch gedruckt. Einladungen, Rechnungen, Informationen... wird alles per Mail oder App verschickt. Es gibt Drucker bei uns, aber nicht mit zwei Papierfächern, wie sie ihn brauchen. Marten Sie mal, wir hatten mal einen im Programm mit zwei Papierfächern, aber das ist schon Jahre her. Der wurde auch gerne im Businessbereich gekauft. Ich gucke mal, ob ich den noch im System finde ... (er suchte lange) Ah, da ist er. Sehen sie mal, den hatten wird das letzte Mal 2014 im Laden. Und ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass mich in den letzten Jahren jemand nach einem Drucker mit einem zweiten Papierfach gefragt hat. .... Mal sehen, ich muss in ein anderes System, ob davon noch einer auf Lager ist. In Filiale x und y gibt es den noch. Bestellen Sie ihn am besten über unseren Internetshop, dann bekommen sie ihn für x Euro."

Er versorgte mich noch mit Tipps: Am Strom lassen, sonst macht er immer wieder eine Reinigung, die viel Tinte verbraucht. Druckertreiber auf Graustufen stellen, dann verbraucht er auch weniger Farbpatronen.

Ich war heilfroh, doch noch eine Lösung für meine Bedürfnisse gefunden zu haben. Schrieb mir die Daten auf und dankte für seine Hilfe. Zu Hause bestellte ich das gute Stück im Internetshop des Elektronikmarktes.

Eigentlich hatte der Verkäufer ja Recht, von den meisten Lieferanten erhalte ich Rechnungen online (drucke sie mir dann aber doch selbst für die Buchhaltung aus), auch von den Energieversorgern, Telefonanbietern. Ich selbst mache ja auch viel Online, aber eben nicht alles. Ich drucke noch. Jeder Lieferung lege ich eine Quittung bei und für die Buchhaltung braucht man (noch?) echte Papierbelege. Auch sonst drucke ich mir wichtige Mails oder Artikel oder interessante Rezepte aus, um sie in Ruhe offline zu lesen. Für die Umwelt ist es sicherlich besser, wenn nicht so viel Papier gebraucht wird, weniger Druckerfarbe ... Hm. Wie mag das heute in den modernen Büros sein? Ich hatte wirklich einen Moment das Gefühl, ich bin auf einem alten Stand stehen geblieben. Ein Büro-Dinosaurier.

Mich erheitert das. Das ich dazu mal werde, hätte ich nicht gedacht. Auf der anderen Seite arbeitete ich auch schon seit Ende 2000 in keinem modernen, großen Unternehmen mehr. Ich weiß nicht, wie die Abläufe dort heute gehandhabt werden. Wird wirklich nicht mehr gedruckt? Geht alles online oder gar per App?

Ich habe auch noch einen Papierkalender aus richtig festem Papier für meine Termine, in den ich auch sonst viel notieren kann, weil gegenüber der Woche ein freies Blatt ist. Mit dem Online-Kalender kann ich mich einfach nicht anfreunden. Ich liebe Handgeschriebenes. Ich mag echte Post, echte Postkarten, echte Briefe - die in meinem Briefkasten draußen neben der Haustüre landen. Das ist etwas ganz kostbares. Wer weiß, wie lange es das noch gibt?

Vielleicht werde ich eines Tages im hohen Alter von Kindern einer Grundschule besucht, die sich nicht mehr vorstellen können, dass "früher" Tagebücher, Post, Einkaufszettel.... mit der Hand geschrieben wurden und wie das denn gehen würde? Und wie denn so ein ausgedrucktes Papier aus einem "Drucker" ausgesehen hat? Und wie sieht denn Handschrift aus? Gut, letzteres eher unwahrscheinlich, doch wer weiß wie sich alles entwickelt... Und dann gibt es nur noch Paketdienste und keine Briefträger mehr.

Gut, solange ich lebe, werde ich echte Briefe und Karten schreiben und sicherlich auch bekommen und auch auf meinem Drucker ausdrucken. Und bestimmt gibt es noch viele andere, denen es ähnlich geht. ;o)

Spannend, was sich alles verändert und weiter entwickelt. Wir leben in einer bewegten Zeit.

Liebe Grüße von einer Dinosaurierin

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 17 November, 2016
Thema: Blog - 2016, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Puh! Geschafft - neuer Rechner läuft - mit Anleitung für Rechnerumzug

Vor einigen Jahren wurde ich am 31.12. am späten Nachmittag mit einem PC-Crash überrascht. Nix hatte diese Situation angekündigt. Kein komisches Geräusch, kein ewiges Hängenbleiben der Programme, kein Flackern. Nix ging mehr. Mein PC war mucksmäuschenstill. Jede Wiederbelebung ... erfolglos. Er startete nicht mehr.

Och nö. Die Datensicherung? Vom Vortag. Nicht allzuschlimm, aber einige Daten fehlten. Seitdem achte ich genauer auf meine Datensicherung. Zum Glück konnten die beiden im Rechner befindlichen Festplatten ausgebaut und mittels Adapter wieder zum Laufen gebracht werden. Ich kaufte externe Festplattengehäuse und hatte so zusätzliche Festplatten. Trotzdem folgte ein tagelanger Krampf, bis alles wieder lief ... Nicht nur die Daten mussten wieder hergestellt werden, auch die Programme auf dem neu gekauften Rechner aufgespielt. Seit dem spiegele ich meine Festplatte, auf der die Programme liegen, regelmäßig. Doch selbst das bringt nicht immer was, wie wir jetzt erlebt haben ...

Der Crash ist einige Jahre her und ich wollte ungern warten, bis es wieder kracht. Ich habe mir rechtzeitig einen neuen Rechner bestellt. Vor anderthalb Wochen traf er ein. Wir hatten einen Plan, wie der neue Rechner mit den Daten vom alten schnell laufen sollte. Wir, das sind mein Partner Guido, der mir immer bei technischen Sachen zum Glück zur Seite steht, weil er daran Freude hat und es gut kann - und ich, der das alles null Spaß macht und es sehr anstrengend findet. Die Idee war, die alte Festplatte auszubauen und am neuen Rechner anzuschließen. Das wäre schnell gegangen und bei einem identischen PC-Hersteller und bei gleichem Betriebssystem Windows 7 ein Versuch wert, ohne dass alle Programme neu aufgespielt werden müssten. Die Treiber hätten noch installiert werden müssen.

Soweit der Plan ...

Als der neue Rechner blau glänzend unter dem Schreibtisch stand und hochfuhr, schwand die Vorfreude dahin. Wir sahen, dass dort bereits Windows 10 installiert war. Mein alter Rechner hatte noch Windows 7 und es gab noch keine Updatefreigabe auf Windows 10. Mist! Unsere Idee - passé.

Es folgte eine unerwartete Nachtschicht ...

Also mussten wir in den sauren Apfel beißen und bei null anfangen. Das alles mitten in meiner 'Kalenderzeit', wo ich meinen PC täglich brauche. Hätte ich vorher gewusst, wie viel Arbeit auf uns zukommt, hätte ich wohl bis Januar gewartet. Mir wurde erst von Minute zu Minute klarer, was wir nun alles zu tun hatten, mein Partner wusste es schon vorher ... Alle Programme mussten auf dem neuen Rechner aufgespielt werden, das sind so 35 Stück. (Sie können nicht einfach kopiert werden.) Dafür die Registrierungsnummern rauskramen, die CDs mit der Software finden oder die Downloadverzeichnisse durchstöbern ...

Vor zwölf Uhr in der Nacht dann aufatmen: Meine wichtigsten Programme - vor allem Webshop und Outlook 2013 - liefen stabil auf dem neuen PC. Damit war ich am nächsten Tag für den Shop und die Bestellungen aktiv und es ging mir schon ein bisschen besser.

Yeah! Auch mein Drucker druckte! Es ist ein zwanzig Jahre (!) altes Schätzchen, welches ich meinem früheren Arbeitgeber abgekauft hatte, ein HP LaserJet 5M, der immer noch prima Dienste tut. Bei ihm ist immer fraglich, ob die Treiber (kleine Programme, die die Hardware miteinander verbinden) ans Laufen kommen. Wie gesagt: Er ist bestimmt 20 Jahre alt, das ist bei all den Betriebssystem-Neuerungen schon ein kleines Wunder. Es hat geklappt.

Am folgenden Tag hatte ich den ganzen Tag Termine. Am liebsten wäre mir gewesen, ich hätte im Büro bleiben und alles einrichten können. Doch es nützt ja nix. Als ich zurück war, liefen schon wieder 3/4 der Programme auf dem neuen Rechner. Ein PC-Engelchen war aktiv gewesen. :-) So ein Neustart lädt zum Aufräumen ein, einige Programme wurden nicht übernommen.

Nächster Schritt: Die Daten von der alten Festplatte C auf die neue Festplatte C übertragen ... Das kann schon mal was dauern ... Die Programme wieder einrichten, weil gut eingespielte Einstellungen natürlich nicht übernommen werden. Auch die Datensicherung wollte neu konfiguriert werden, die gekauften Schriften neu installiert.

Da einige Registrierungsschlüssel nicht mehr funktionierten oder die installierten Programme keine Updates mehr machten, war ich auch damit beschäftigt, Hersteller anzuschreiben oder Hotlines anzurufen ...

Sechs Tage nach dem Eintreffen des neuen Rechners lief alles wieder. Ein gutes Gefühl, wenn ein Programm nach dem anderen ausprobiert wird und es funktioniert wie beim alten Rechner, nur schneller. Das alles läuft ist keine Selbstverständlichkeit. Jetzt ist es geschafft!

Ich bin so froh, dass alles wieder stabil läuft, das Büro von x Kabeln, offenen Ordnern, to-do-Listen und CDs befreit ist. Der Schreibtisch ist aufgeräumt. Meine äußere Ordnung ist wieder hergestellt - und damit auch meine innere. Ruhe kehrt ein.

Herrlich, dieser Moment!

Wie geht so ein Rechnerumzug Schritt für Schritt?
Für (m)ein nächstes Mal hier die Anleitung für einen Rechnerumzug - to do Liste - wie ich/wir es machen würden:

Vorbereitung

  1. Bildschirmprints von den auf dem Rechner befindlichen Programmen machen (stehen unter Systemsteuerung). Die Bildschirmprints in einer Worddatei einfügen und ausdrucken.
  2. Die Programme aufschreiben/markieren, die auf dem Desktop stehen und ständig genutzt werden.
  3. Einen Papierordner anlegen, in dem von allen gekauften Programmen Rechnungskopien mit Registrierungsschlüsseln aufgezeichnet sind. Da diese Infos heute oft per Mail verschickt werden, auch davon einen Ausdruck machen. Wenn das Mailprogramm nicht mehr funktioniert, kommt man nämlich nicht mehr ran ... (Alternativ: Exceldatei mit Daten auf externer Festplatte anlegen.)
  4. Die meisten Programme werden heute nicht mehr auf CDs ausgeliefert, sondern zum Download bereit gestellt. Deswegen den Downloadordner mit den .exe Dateien in die Datensicherung (Ziel: Externe Festplatte) einbeziehen. Zwar kann man manche Programme neu aus dem Netz runter laden. Aber je nach Lizenz gibt es die dann nicht mehr und man darf eine neue kaufen, ein Upgrade bezahlen ...
  5. Vor dem Überspielen auf die neue Festplatte eine Datensicherung machen. Falls möglich auch die Platte spiegeln, wir nutzen Clonezilla. Der Vorteil einer Spiegelung über Clonezilla im Gegensatz zum Kopieren über einen Dateicommander: Alle Systemdateien werden bei Conezilla mitübertragen, da es auf DOS-Ebene läuft und damit das Problem umschifft. Bei dem Kopieren über den Dateicommander gibt es immer wieder eine Meldung, dass Dateien nicht übertragen werden können ...
  6. Im Idealfall läuft der alte Rechner noch und die Programmeinstellungen können so nachgeschaut und übernommen werden. Auch die Daten der Festplatte können über das Netzwerk oder ein Adapterkabel (siehe unten) übertragen werden. Wenn das nicht geht (weil die Festplatte oder der Computer defekt sind), muss man auf - hoffentlich aktuelle - Sicherungen zugreifen. Sind die nicht vorhanden, sind die nicht gesicherten Daten weg.

Los geht's

  1. Den neuen Rechner vorbereiten. Hochfahren lassen, Windows ist meist vorinstalliert. Dann kommt die Frage: "Soll WIndows installiert werden?" Ja und dann der Anleitung folgen.
  2. Internetverbindung über den neuen Rechner herstellen. Wenn kein W-Lan im Rechner ist, über einen W-Lan Stick herstellen.
  3. Browser installieren (Firefox) --> Wichtig, um die ganzen Programme runterzuladen.
  4. Druckertreiber neu installieren bzw. aus dem Internet laden.
  5. Dann ein Programm nach dem anderen installieren. (Liegt CD vor? Wie lautet Registrierungsschlüssel/Produktkey? Neuste Version aus Internet runterladen? Liegt dafür Lizenz vor? Oder befindet sich alte Version (*.exe) unter Downloads?)
  6. Daten von alter Festplatte C auf neue Festplatte C übertragen (z.B. von C:/User/Eigene Dateien) - z.B. mit Hilfe einer Netzwerkverbindung zwischen altem und neuem Rechner oder mit einem Adapterkabel (dafür muss die alte Festplatte ausgebaut werden). Ansonsten auf die Sicherungen zugreifen, die nicht auf C liegen sollten, sondern auf einer externen Festplatte. (Grund: Wenn die Festplatte C kaputt geht, sind die Ursprungsdaten und die Sicherung gleichzeitig weg. Damit war die Sicherung umsonst.)
  7. Programme austesten, Einstellungen prüfen, Datensicherung neu einrichten.

Fertig.

Tipp von meinem Mann: Mit diesem Adapter kann die aus dem alten Rechner ausgebaute Festplatte C an den neuen Rechner als externe Platte über USB angeschlossen werden. So kann überprüft werden, ob die Festplatte noch funktioniert und auch die Daten übertragen werden.

Was habe ich aus dem Rechnerumzug gelernt?

Ich bin froh, dass ich mir irgendwann einen Ordner mit Rechnungskopien der gekauften Softwarelizenzen inkl. Registrierungsschlüssel oder Produktkey angelegt hatte. Das hat es einfacher gemacht.

Praktisch war auch, dass der alte Rechner eine ganze Zeit lang parallel weiterlief, um einige Einstellungen kontrollieren zu können und die Daten von C über das Netzwerk auf den neuen Rechner zu übertragen. Auch um zu gucken, welche Programme sind da eigentlich alle drauf? Brauche ich die noch? Es gibt viele kostenfreie Programme, die ich nutze. Deswegen habe ich Bildschirmprints von der Liste der Programme gemacht, die unter der Systemsteuerung aufgeführt waren. Einfach ein gutes Gefühl, zu wissen: Das war drauf, ich habe nix vergessen, was mir nachher fehlt. Bei dem Absturz vor ein paar Jahren merkte ich bei manchen Programmen erst viel später, dass mir da doch irgendwas fehlte. Und dann taucht die Frage auf: Wie hieß das Programm nochmal, mit dem ich das immer gemacht hatte?

Ich nutze das kostenfreie Backup-Programm 'Personal Backup', mit dem ich zufrieden bin. Zusätzlich spiegele ich meine Festplatte C ein paar Mal im Jahr (mit Clonezilla). Meist dann, wenn ich neue Programme aufgespielt habe oder vor solchen Aktionen wie dem Rechnerkauf. Mit den unterschiedlichen Versionen von Windows konnten wir ja nicht rechnen ...

Möge dieser Rechner viele viele Jahre stabil laufen. :-) Danke an mein Herzblatt, für all die Tipps und seine Bereitschaft, sein Wissen hier mit uns zu teilen. Und natürlich für seinen zuversichtlichen Support, während ich manchmal dabei einfach die Nerven verliere ... :-)

Dadurch, dass ich all die Schritte hier mal aufgeschrieben und bei meinem PC-Engel genau hinterfragt habe, blicke ich in diesem Bereich jetzt etwas mehr durch. Gutes Gefühl. Das bedeutet Sicherheit.

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 30 November, 2015
Thema: Blog - 2015, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Mein neues Datensicherungskonzept steht & läuft endlich! Yeah!

Es gibt so Aufgaben, die nerven. Sind aber wichtig. Wenn sie einmal gemacht sind, dann ist es ein gutes Gefühl und Ruhe kehrt ein. Dieses Jahr wird endlich aufgeräumt. Eine unangenehme Aufgabe nach der andern muss dran glauben. Also los:

Seit März letzten Jahres blinkte unten rechts am Bildschirm ein rotes Fähnchen im Windows-Wartungscenter auf, etwas mit der Windowssicherung stimme nicht. Ich habe es 10 Monate verdrängt. Ebenso lange lag ein Zettel in meinem Kalender, mir zu überlegen wie es mit der Datensicherung weitergeht. Grund: Zwei externen Festplatten, auf denen ich die Fotos lagerte und sicherte waren voll.

Da ich die wichtigen Daten im täglichen Einsatz (wie Webshop, Word- und Excel-Dokumente, Blog, Mails) regelmäßig sichere, konnte ich wohl so lange verdrängen. Aber das funktioniert nicht wirklich. Ordnung und Struktur sind mir wichtig und mich verlassen zu können, dass ich auch bei einem PC-Crash sicher auf meine Daten zugreifen kann. Dieses Gefühl: 'Was ist wenn...' quälte mich.

Was wäre, wenn die externe Festplatte mit den Fotos crasht? Gut, ich hatte eine Sicherung irgendwo im Schrank liegen, doch richtig sortiert und ordentlich war das nicht. Eine regelmäßige Sicherung fehlte auch. Was wäre, wenn mein PC wieder einen Totalausfall hat und ich alles neu aufspielen muss?

Am 31.12.2011 - merkwürdiges Datum - machte es mittags *Pling* und mein PC war aus. Nichts ging mehr. Kaputt. Einfach so. Eiin PC war zwar schnell gekauft und die alten Festplatten konnten dem Himmel sei dank mit Hilfe von externen Festplattengehäusen weiter genutzt werden, aber alle Windows-Systemeinstellungen, Programme, Treiber waren futsch. Kurz: Meine eingespielte Arbeitsoberfläche. Wer einmal all das wieder mühevoll einstellen, suchen und aufspielen musste, weiß wie nervig und aufwändig das ist. Als Konsequenz fertigte ich unregelmäßig eine Spiegelung meiner Festplatte C: an. Die dauert Stunden, aber so ist im Notfall alles vorhanden, als wäre der PC nicht kaputt gegangen. Auch die lag allerdings schon Monate zurück.

So ist seit vielen Monaten ein unsicheres Gefühl da und der Drang 'Ich muss da was tun'. Im Januar sollte diese unangenehme Aufgabe endlich erledigt werden, denn ich hasse es, wenn mir die Unsicherheit "Was ist, wenn mal der PC kaputt geht oder eine der alten Festplatten?" im Nacken sitzt. Eine neue externe Festplatte mit 3 Terrabyte Speicherplatz war schnell gekauft. Aber wie ich geschrieben habe: Mit kaufen ist es nicht getan.

In meinem Büro tobte durch den Crash ein ziemliches Kuddelmuddel aus 7 verschiedenen Festplatten, manche voll und manche leer. Dazu einen Haufen unterschiedlichster Daten, die auf verschiedenen Wegen gesichert (oder auch nicht gesichert) wurden.

'Högschte' Zeit, aufzuräumen. Mein Ziel: Die verlässliche Sicherheit, auf meine Daten kann ich auch bei Verlust jederzeit zugreifen. Dazu gehört die regelmäßige Spiegelung meiner Hauptarbeitsfestplatte C. Am liebsten automatisiert, damit ich mich nicht drum kümmern muss. Die sich ständig verändernden Daten ebenso regelmäßig und einfach gesichert. Dabei so wenig Festplatten wie nötig im Einsatz, damit alles möglichst einfach und strukturiert ist.

Damit die Dinge einfach werden, muss das komplizierte erst mal geklärt werden. Also erstmal einen Überblick verschaffen:

1) Ich erstellte eine Liste der vorhandenen Festplatten mit diesen Punkten:

  • Wo steht sie? im PC, extern
  • Wie heißt sie? Verzeichnis/Fabrikat/Name
  • Gesamtvolumen
  • belegter und freier Speicherplatz
  • Dateninhalt
  • Wo werden die Daten von dieser Festplatte gesichert, wann und mit welchem Programm

2) Im Gegenzug listete ich die Daten auf, die gesichert werden sollen:

  • Welche Daten: z.B. Mails, Webshop, Fotos, Druckdateien, Eigene Daten mit Excel- und Worddokumenten...
  • Wie groß ist die Datenmenge
  • Mit welchem Programm sichere ich sie? Manche Daten werden doppelt gesichert. Zum Beispiel gibt es in meinem Webshop ein integriertes Sicherungstool, das ich immer nutze, bevor ich das Programm schließe. Zusätzlich werden alle Daten meines Benutzerverzeichnisses (wo auch der Webshop liegt) unregelmäßig mit einem separaten Sicherungstool gesichert.
  • Wie lautet der Speicherort? Es macht wenig Sinn, die Daten auf dem gleichen Datenträger zu speichern, wo sie auch gelagert sind. Wird die Festplatte beschädigt, sind die Originaldaten und die Sicherung weg. Deswegen sind zur Sicherung externe Festplatten hilfreich.
  • Wann soll die Sicherung gemacht werden? Erinnere ich mich selbst daran, z.B. mit einer Terminserie in Outlook oder kann ich es im Programm einstellen, dass die Daten z.B. regelmäßig vorm Herunterfahren gesichert werden? Praktisch finde ich, wenn es möglichst automatisch abläuft.

Puh, das war ganz schön viel. Aber wie wollte ich das genau machen? Sollte ich die Festplatten zusammenlegen? Wo sollten die Daten am besten gesichert werden? Also fertigte ich mir zu den beiden Listen eine Zeichnung an. In Bildern verstehe ich die Dinge besser, als in Listen. Die Zeichnung half mir, endgültig Klarheit zu bekommen, wie und wo ich künftig meine Daten sichern will. War ein bischen wie Tetris spielen. :o)

Ich habe mich entschlossen, die alten Festplatten mit inzwischen zu kleinem Speichervolumen zu leeren und nur für Notfälle oder den Urlaub (als Datenspeicher für dort geschossene Fotos) zu behalten. Damit fallen drei externe Festplatten aus meiner Aufmerksamkeit raus. Praktisch. Das hatte zur Konsequenz, dass Daten überspielt werden mussten, was viele Stunden dauerte. Eine der großen Festplatten war stark fragmentiert (was sie langsamer macht) und die Defragmentierung dauerte mehrere Tage (!), was nebenbei laufen konnte, aber eben nervte.

Die Spiegelung von C hätte ich am liebsten automatisiert, um mich darum nicht groß kümmern zu müssen. Laut Microsoft soll das mit dem 'Systemabbild' automatisch funktionieren. Da ich bisher mit einem Programm manuell gearbeitet habe, was im DOS-Modus läuft (also aufwändig, umständlich), wollte ich das versuchen. Konsequenz: Austesten ob das überhaupt funktioniert. Denn genau daher stammte ja die eingangs erwähnte Fehlermeldung mit dem roten Fähnchen ('zu wenig Speichervolumen vorhanden'). Faktisch war die Fehlermeldung quatsch, da die Festplatte (sowohl C als auch der Zielspeicherort) nur zu 20% belegt waren. Nach ewigem Testen, Durchwühlen des Internets, Befragen der Microsoft-Community und Einsatz meines PC Engels (ich hätte es nicht alleine geschafft, so kompliziert war das), war diese Fehlermeldung weg. Yeah! Hüpf, einen Schritt weiter. Doch...

Bei der nächsten Testsicherung war eine neue Fehlermeldung da! SCHREIIIIII! Jezt hatte ich schon so lange getestet und endlich dachte ich, am Ziel zu sein und dann so was! ARG! Das war der Moment, wo ich am liebsten stundenlang mit einem großen Hammer auf meinen PC eingeschlagen hätte. Diese Vorstellung brachte mir zumindest kurzzeitig Erleicherung.

So viel Erleichterung und Kraft, um weiter nach der nächsten Lösung zu schauen. In der Microsoft Community gab es Hilfe zur neuen Fehlermeldung, was natürlich toll ist. Auf der anderen Seite: Himmel! Geht es nicht auch ohne Fehlermeldung?! Windows/Microsoft ist schon sehr lange am Markt, ist ein riesen internationaler Konzern mit so vielen Menschen. Wenn die es nicht schaffen, ihre Produkte fehlerfrei zu liefern... was mache ich mir Gedanken, wenn ich nicht fehlerfrei bin? Ich bin nur eine Person - mit externen Hilfeengeln. Eigentlich könnte ich mir gegenüber mal lockerer werden. Gut, zurück zum Thema.

Für die vermutliche Beseitigung der Fehlermeldung wusste ich einen Teil meiner Speicherstruktur auf C: umbauen, was sich wie ein großer Berg anfühlte. Warum? Ich musste Programme verschieben, testen ob die dann wieder einwandfrei funktionieren... Noch mehr Arbeit. Das war mir die Sache nicht wert.

Mal pragmatisch gedacht: Wie oft müsste ich die Platte spiegeln, wenn es nicht automatisch über das Systemabbild funktionierte? Es ging ja um die Windowsoberfläche mit allen Einstellungen. So oft ändert sich da nichts, es sei denn, ich spiele neue Programme auf. Kommt eher selten vor. Einmal im Quartal würde reichen.

Also Abkürzung. Das Problem mit dem automatisierten Windows-Systemabbild habe ich nach Tagen des Probierens aufgegeben und mich über die sinnlos verstrichene Zeit geärgert. Also hab ich wieder das alte Programm ausgegraben, mit dem es manuell auf der DOS-Ebene geht (das ist der schwarze Bildschirm mit der einfachen Schrift, sieht aus wie früher...) und die handschriftliche Schritt-für-Schritt-Anleitung. Das hab ich vor einigen Tagen für meine Festplatte C gemacht. Die Spiegelung steht, hat 3,5 Stunden gedauert. Yeah! Geht doch.

Im Terminkalender habe ich mir dann eine Serie eingerichtet, die mich daran erinnert, die Spiegelung einmal im Quartal zu machen und bei Bedarf, wenn ich neue Programme installiert oder Treiber aufgespielt habe. Ja, klingt einfacher als mich noch länger durch die befürchteten nächsten Fehlermeldungen von Windows zu quälen!

Problem Festplattenspiegelung endlich erledigt! HÜPF ganz doll!!!!

Bleiben noch die Daten, die sich täglich verändern. In meinem Sicherungsprogramm habe ich endlich eine automatische Routine eingestellt, die für mich praktikabel ist: Nach dem Hochfahren läuft sie durch. Lieber wäre mir abends und dass der Rechner danach automatisch herunter fährt, doch das geht mit meinem Programm nicht. Bei der täglichen Sicherung braucht das Programm 10 Minuten, darüber komme ich hinweg. Für alle, die es interessiert, das Programm heißt Personal Backup und finanziert sich durch das Engagement des Programmierers und Spenden.

Auch erledigt. Eine kleine Sache mache ich jetzt noch manuell. Die schmeiße ich künftig an, bevor ich mit unserer Minu spazieren oder in Pause gehe. Daran werde ich mich gewöhnen.

Fehlt nur noch in Outlook eine Erinnerung für das Freeware-Reinigungsprogramme CC-Cleaner einzurichten. Das entfernt Cookies und temporäre Dateien, die das Betriebssystem langsamer machen und repariert Einstellungen, die zu Fehlern führen. Ist wie einmal durchputzen. :o)

Die nächsten Werkzeuge sind nach Mail, Kalender und Kontakten in meinem Büro gewartet und geschärft! Starkes und befreiendes Gefühl!!!!!

Ordnung macht mich klar!

Viele Grüße von der Aufräumzentrale

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 04 Februar, 2015
Thema: Blog - 2015, 1. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Endlich mehr Output als Input!

Der Satz tanzt schon einige Wochen in meinem Kopf: Endlich mehr Output als Input! (Also rausbringen statt reinlassen.) Die beiden Worte kann ich vielseitig nutzen. Hier im Artikel meine ich damit das, was an Informationen, Dingen, Aufgaben zu mir herein kommt (Input) und was ich damit dann mache, es anwende, nutze und von mir nach außen bringe (Output).

Was ich damit meine: Ich arbeite viel. Aber bringe so wenig aus mir selbst nach draußen. Konsumieren ist leicht. Selbst in die Welt setzen Arbeit und Überwindung.

Beispiel 1: Schreiben statt Lesen
Ich habe hier auf dem Schrank so viele ungelesene Bücher liegen, meist Rezensionsexemplare, die mir Verlage zuschicken, in der Hoffnung, ich stelle sie in meinem Blog vor. Da liegen auch Bücher, die ich geschenkt bekommen oder mir selbst gekauft habe. Aber: Ich komme nicht mehr zum Lesen der Bücher. Ich lese viel anderes, zum Beispiel Blogartikel von anderen Seiten, Nachrichten, aber keine Bücher. Mir fehlt gerade die Muße, mich auf ein 'großes Projekt' lesen zu konzentrieren. Dabei liebe ich es, gute Geschichten zu lesen. Hier ist also jede Menge Input vorhanden, das 'zu mir herein will'. Aber es verstopft mich. Weil meine Zeit auch begrenzt ist und ich nicht zu den Dingen komme, die ich wirklich will: Selbst schreiben!

Selbst habe ich die letzten Monate wenig geschrieben, also nach außen gebracht, wenig Output. Und je weniger ich schrieb, desto schwerer fiel es mir, etwas neues zu schreiben. Als wüchsen die Ansprüche an mich mit der Zahl der Tage, wo ich nicht geschrieben hatte. Diese Blockade habe ich überwunden: Seit 13. Januar hab ich fast jeden Tag was im Blog veröffentlicht. Das tut gut. Endlich mehr Output als Input!

Beispiel 2: Anwenden statt Kaufen und Liegen lassen
Kaufen ist leicht. Anwenden macht Arbeit. Ich erwähnte die neue externe Festplatte zum Sichern meiner Daten. Die war ruckzuck gekauft. Input klappt also super. Aber sie muss auch eingesetzt werden. Heißt: Gucken, was ich bisher wie sichere, was geändert werden muss. Mein Daten-Sicherungskonzept überprüfen, die neue Festplatte sinnvoll integrieren. Das Thema steht noch an bzw. wird gerade mit viel Nervenaufreiberei bearbeitet. Nun denn. Der Output hängt noch in der Warteschleife...

Beispiel 3: Einsetzen und schreiben statt nur installieren
Ich habe auch andere Sachen gekauft, bei denen es mir so schwerfällt, sie anzuwenden. Zum Beispiel die Autorensoftware 'Papyrus Autor'. Extra für Autoren geschaffen. Mit Stilanalyse, aktuellem Duden zur Rechtschreibprüfung und jeder Menge Schnippischnappi. Ziel: Bessere Texte. Input (= Kaufentscheidung, Tat, Runterladen und Installieren) hat super geklappt. Aber jetzt kommt der nächste Schritt, bei dem ich hängen geblieben bin: Die Software für mich wirklich im Alltag nutzbar machen. Die ist nämlich so unfassbar umfangreich, dass ich blockiert war. Ich fand in der Hilfe nicht gleich, was ich brauchte, suchte hier, suchte dort und gab auf. So. Da liegt das Ding auf meinem Rechner und will eigentlich gebraucht werden. Output lässt auf sich warten...

Davon könnte ich noch so einige Beispiele nennen... Das Schreibset für Interviews. Damit kann ich die Aufnahmen per Fußpedal steuern. Das kenne ich noch von früher, wo ich auf meiner zweiten Arbeitsstelle auch Diktierbänder meines Chefs mit Berichten abtippen musste. Mit dem Fußpedal stoppt man die Aufnahme, spult vor, zurück. Praktisch und das fällt mir leichter, als es über die Funktionstasten an der Tastatur zu machen. Jahrelang hab ich mit dem Fußpedal geliebäugelt und vor einem Jahr endlich mit USB-Anschluss für meinen PC gekauft. Input also super. Jetzt liegt es da. Beim ersten Ausprobieren klappte es nicht. Ich vermute, es lag an der Software. Zum intensiven Austesten und Fehler finden und beseitigen bin ich nicht gekommen. Der Output, die Anwendung lässt auf sich warten und damit die Interviews, die ich noch abtippen will und damit dann weiter arbeiten...

Ganz zu schweigen von meinem Wunsch, den Blog zu überarbeiten. Word Press als Plattform zu nutzen, aufzuräumen. Dazu habe ich viel recherchiert, aber aufgrund der vielen Informationen noch keine Entscheidung z.B. für das richtige Template (Aussehen) treffen können. Oder der Wunsch, ein E-Book und Taschenbuch als Selfpublisherin rauszubringen. In der recht jungen, sich rasch weiter entwickelnden 'Szene' habe ich wochenlang immer mal wieder recherchiert, versucht mir einen Überblick zu verschaffen und dann kam was 'wichtigeres' reingegrätscht und ich kam nicht weiter. Was einmal liegen bleibt... Gott sei dank habe ich mir eine Wissenszusammenfassung (Welche Plattform will ich? Wie geht das umzusetzen? Welche Infoseiten sind gut?) geschrieben, also kann ich dort rasch wieder anschließen, wenn es soweit ist und ich lese den RSS-Feed einer Newsplattform zu dem Thema, das hält mich ein bisschen informiert (verstopft aber auch...).

Es ist so leicht, heut zu Tage zu konsumieren. Was neues kaufen. Infos im Internet anschauen, ausdrucken. Doch damit ist es ja nicht getan. Es braucht auch Zeit, die Dinge zu verarbeiten. Und das will ich. Endlich die Dinge tun, die schon lange rumliegen und auf Anwendung und Umsetzung warten. Gleichzeitig darauf achten, mir so lange nichts Neues zu kaufen. Kein neues, höchstinteressantes Fachbuch, keine neue Software, kein neues Projekt. Jetzt wird erst mal aufgeräumt und liegen gebliebenes abgearbeitet.

Dann werde ich auch die Leichtigkeit empfinden, weiter vorwärts zu gehen, weil mir all der Kram nicht mehr vor den Füßen steht. Ich kann ja nicht über alles drüber hopsen. Wobei, warum eigentlich nicht: Es ist ja auch ein Vorwärtskommen, wenn ich mich entscheide, die Dinge loszulassen, um nicht mit ihnen zu arbeiten. Dann sind sie auch weg.

Ich will mehr schreiben und mit meiner kreativen Arbeit meinen Lebensunterhalt verdienen. Dafür brauche ich gutes, funktionierendes Werkzeug. Manches habe ich schon geschliffen: Mein Mailprogramm, meine Kontakte, mein Kalender sind auf dem neusten Stand. Seit letzter Woche Donnerstag wird mein Datensicherungskonzept endlich aktualisiert. Und ich hoffe, dass ich mich dann bald mit dem nächsten beschäftige. Ein Traum wäre es, wenn ich endlich rausfinde, warum das Fußpedal nicht klappt und es zum Laufen bringe und vielleicht endlich das angefangene Interview fertig abtippe, damit ich weiß, was ich weiß und noch fragen muss...

'Ich lebe mein Leben' lautet der Spruch auf meinem Januar-Kalenderblatt. Das bedeutet für mich auch, das zu tun, was ich liebe. Und das ist zu schreiben und zu illustrieren. Es macht mir so Freude, Lilo, mein Blogmädchen zu zeichnen und so meinen Artikeln ein Bild zu geben.

'Ich probiere se einfach mal.' steht auf dem zweiten Tischkalender im Januar. Auch das beflügelt mich und hat schon Erfolg: Ich habe endlich mehr gebloggt. Und die anderen Blockaden, die packe ich auch noch an.

Das Leben fühlt sich gut an, wenn ich endlich beginne, mehr von mir nach außen zu bringen, mich mehr zu zeigen als zu konsumieren. Ein gesundes Gleichgewicht ist wichtig!

Auf das Leben und die Entfaltung unserer Wünsche und Bedürfnisse!

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 27 Januar, 2015
Thema: Blog - 2015, 1. Halbjahr, Blog - Kreative Projekte, Blog - Selbstständigkeit

Bürofrust in Energie umwandeln. Platz finden. Renovieren.

Seit über einer Woche warte ich auf eine mir wichtige Antwort. Montag beschloss ich, nachzuhaken, um endlich Klarheit zu haben. Keine Chance, die Kontaktperson hatte Termine. Ich war frustriert, weil ich geplant hatte, mit der Antwort weiter arbeiten zu können...

So richtig konnte ich mich für keine der anderen Arbeiten auf meinem Schreibtisch begeistern.

Nun haben wir im Haus ein kleines Renovierungsprojekt:

Ich geh am liebsten nur alle 14 Tage einkaufen. Folge: Unsere Küche hat aber zu wenig Stauraum für unsere Vorräte. Das artet dann so aus, dass Gläser und Dosen gefüllt mit Kirschen, Pflaumen, Saft, Senf, Aufstrichen, Pilzen & Co. im Esszimmer und auf der Arbeitsplatte lagern. Das sieht weder schön aus, noch ist es zweckmäßig. Den Platz auf der Arbeitsplatte brauchen wir eigentlich zur Essenszubereitung. Mir geht das hin- und hergeschiebe schon länger auf den Nerv. Ich mag es gerne ordentlich.

Wir könnten ein Regal im Keller aufstellen und dort die Vorräte lagern. Aber wir haben dort ab und an im Winter Mäuse zu Besuch und praktisch ist es auch nicht, erst mal die Treppe runter zu laufen, wenn ich ein Glas Spargel möchte. In der Küche: Kein Platz für zusätzliches Mobilar.

Was also tun?

Im Flur hinter der Türe zum Kellerabgang ist eine weniger als 1 qm 'große', fast quadratische Fläche. Dort stehen Staubsauger und Minus Futtertonne auf den Fliesen. An der Wand gegenüber der Flurtüre hängt das Bügelbrett. Dazwischen an der Wand - gegenüber der Treppe nach unten - hängt das Schuhregal. Der Platz ist ausgereizt.

Doch realistisch betrachtet: Die Schuhe nutzen wir kaum. Sportschuhe, Winterschuhe, Sommersandalen. Eigentlich könnte das Schuhregal in den Keller. Dann hätten wir Platz für ein sehr flaches Regal mit 18 cm Tiefe (dann beginnt die Türöffnung) und 87 cm Breite. Da ginge ja schon mal einiges rein. Zwar nicht die Masse wie bei einem 30 cm tiefen und 1 Meter breiten Vorratsregal, doch Bequemlichkeit (nicht in den Keller gehen müssen) ist unschlagbar. :o) Auf der Suche nach einem fertigen, passenden Regal blieben wir zunächst erfolglos. Wohl oder übel müssten wir also selbst was zaubern, was vor allen Dingen unten ohne Regalböden ist, damit dort weiter Staubsauger und Futterbox stehen bleiben können.

Bis ich bei IKEA zufällig in der Badabteilung ein Regal entdeckte, das nur 18 cm tief ist, aber auch nur 68 breit. Hm. Nicht wirklich viel Fläche.

Als ich Montag dann nochmal den Platz anschaute, wo das Regal hin soll, fiel mein Blick auf die rechts angrenzende Wand und das Bügelbrett. Es staubt ein, genau wie das Bügeleisen.

Ich bügle nicht. Mein Mann bügelt nicht. Ich bekomme beim Bügeln sehr schlechte Laune, weil es nie so glatt wurde wie ich wollte. Also haben wir es einer Freundin gleich getan, die sagte, sie würde ihre Wäsche glatt streicheln. :o) Dem Trockner sei dank, sind T-Shirts eh nicht mehr so zerknittert, als würden sie auf der Leine trocknen. Also falte ich sie direkt und ab in den Schrank damit. Ja, sie könnten glatter sein und ab und an gibt es Knicke an den Ärmeln. Doch das ist mir egal. Meinem Mann sowieso.

Wenn ich eine Bluse trage, dann leiste ich mir dafür eine Reinigung. Mein Mann trägt zur Arbeit schwarze T-Shirts und seinen Kehranzug. Die Maßanfertigung aus besonders schwerem Stoff und Leder wäscht er alle paar Wochen selbst. Jo, sonst haben wir nur T-Shirts, Jeans, Socken, Unterwäsche, Handtücher. Kurz: Wir bügeln nicht mehr.

Also warum das Bügelbrett nicht endlich in den Keller packen? Nur zum Spaß maß ich den dann frei werdenden Platz aus. 69 cm von der Ecke bis zum Handlauf der Kellertreppe. So ein Zufall! Da passte das Regal genau hin. Und als ich die andere Seite nochmal nachmaß, dachte ich, ich hab mich vertan: Zwei Regale passten über Eck genau auf die Fläche. 68 Breite plus 18 Tiefe des angrenzenden Regals = 86 cm. 87 cm war der Platz an der anderen Wand. Unfassbar!

Ich war so aufgeregt, konnte es gar nicht fassen, dass wir auf einmal eine Lösung hatten für unser Vorratsproblem. Und auch noch so passend und unwahrscheinlich! Wir mussten nicht selbst ein Regal basteln. Und das fertige sah auch noch schick aus.

Montag bin ich dann - als ich Frust schob, weil ich keine Antwort hatte - kurzerhand ins Möbelhaus gefahren, vorher noch beim Wertstoffcenter gleich nebenan vorbei und einige Sachen aus dem Keller entsorgt. Wieder was von dem Stapel weg, den wir schon seit dem Sommer zur Kippe bringen wollten. Gutes Gefühl. Die Regale hab ich gleich gefunden und bin mit den beiden Molger - so ihr Name - ohne Umwege übers Café oder Krimskramsabteilungen gleich zur Kasse (wieder an die falsche angestellt, wo es nicht vorwärts ging) und zum Auto.

Nächster Tag. Dienstag. Telefontermin. Ich bekam endlich meine Antwort und die knockte mich aus. Nicht, dass ich etwas anderes erwartet hätte, eigentlich hätte ich nun mit meiner Arbeit loslegen können. Aber es ging nicht. Ich schreibe hier nicht, um was es geht, das werde ich wenn der Fall wirklich abgeschlossen ist, nachholen. Mist. Blockade.

Als Bockadenhopser begann ich damit, mein Sicherungskonzept endlich zu aktualisieren. Eine meiner externen Festplatten ist voll, eine neue liegt schon hier. Das alte Sicherungsprogramm hab ich wieder runter geschmissen, es war furchtbar. Zeit, auch beim Thema Datensicherung aufzuräumen, denn wenn da alles stimmt, gibt mir das auch ein sicheres Gefühl.

Kaum hatte ich angefangen, aufzunehmen, welche Festplatten ich besitze und wie voll sie sind, kam mein Mann nach Hause. So richtig Bock hatte ich nicht an der Arbeit, die ich gerade am Schreibtisch mache. Also Frust und Blockade in praktische Energie umlenken. Ehe ich mich versah, fragte ich meinen Mann:

"Sollen wir die Regale aufbauen? Und vielleicht schon das Schuhregal abmontieren und im Keller aufhängen?" Ehe ich mich versah, hatte mein Mann das Schuhregal von der Wand gelöst und die Schuhe in die Waschküche geworfen. Auch das Bügelbrett war nicht mehr an der Wand. Im Abreißen ist er besonders super! ;o)

Da klaffte sie mich an: Die Wand. Weiß war sie mal. Jetzt tobte dort jede Menge Schmutz. Unter dem Schuhregal war eine später eingesetzte weiße Klappe zu Versorgungsleitungen, der Spieß rundherum dunkelgrau. Und die Holz-Abtrennung zum Flur war von hinten im oberen Bereich nie gestrichen worden. 3 Meter hoch ging es da gefühlt, bis die Treppenstufen zur erste Etage begannen. Über mir nur Dunkelheit und Spinnweben. Ich hab da noch nie hingeleuchtet glaube ich.

Mein Mann hatte in der Küche Molger Nr. 1 schon fast zusammen geschraubt. Er wollte nur mal probieren, ob es passt. Ja, passte. Mit Molger 2 - perfekt über Eck die schmale Fläche ausgefüllt. Wenn es nach meinem Göttergatten gegangen wäre, er hätte das Regal einfach gleich aufgestellt. Doch nicht mit mir.

Wenn schon, dann machen wir es jetzt auch 'richtig', ich meine schön. Wir hatten vom Terrasse renovieren noch weißen Putzgrund im Keller, mit dem sich herrlich eine Wand weiß streichen lässt und weiße Holzfarbe war auch noch übrig. Also hab ich mich rangemacht. Dübel entfernt, Staub abbekommen, Löcher zugeschmiert und am zugigen Kelleraufgang irgendwie eine Stehleiter aufgestellt und angefangen zu streichen. Alles war mir lieber, als oben im Büro wieder meiner Blockade zu begegnen. Und streichen ist eh mein Ding.

Da ich teilweise über Kopf arbeiten musste, sah mein Gesicht anschließend anders aus: Weiße Farbflecke. Richtig weiß wurde die Holzwand beim ersten Streichen nicht. Eher so eine interessante moderne Mischung, wo braun hindurch scheint. Aber jetzt sieht man endlich, was da oben ist, wenn man hochschaut. Gutes Gefühl. Ich werde die Holzwand nicht nochmal streichen, das reicht so. Auch die Steinwand sieht jetzt völlig anders aus. Fünf Stunden hab ich an dem kleinen Fleckchen insgesamt gestrichen. Die raue Holzverkleidung, die beiden Wände und die Unterseite der Holztreppenstufen zur ersten Etage über mir.

Kurzzeitig war ich sauer. Warum machte ich das eigentlich? Mir war kalt, ich hatte Farbe im Gesicht, mein Nacken schmerzte wegen der komischen Haltung in der Enge. Und mein Mann machte ein Nickerchen im Warmen.

Ich überlegte: Es war ja zu wenig Platz, um zu zweit zu arbeiten. Mein Mann hatte sich zwischendurch an mir (natürlich mit gutem, schwarzem FC-Shirt) während des Streichens vorbeigequetscht, weil er unbedingt Schrauben aus dem Keller holen musste, um die neuen, praktischen akkubetriebenen LED-Bewegungslampen im Flur zu montieren. Er wartete nicht, bis ich zur Seite ging, sondern drückte sich am frisch gestrichenen Türrahmen ein weißes Muster auf seinen Rücken. Danach hatte er Vorbeiquetschverbot und Minu, die ihr schwarzes Fell auch gerne so verschönert, ebenso. Und streichen war eh 'meine' Arbeit. Zudem: Anja, sei ehrlich, du wolltest es, nicht dein Mann, jetzt machst du es. Für dich. Für dein gutes Gefühl. Und dann machte mir das Streichen wieder Spaß. Und das ist es jetzt:

Ein so gutes Gefühl, mich dort nun umzuschauen. Es wurde hell an einer dunklen Stelle. Ich kann jetzt genau sehen, was oben ist. Weißes Holz. :o) Auch der Türrahmen ist zumindest von innen gestrichen. Er war mal weiß... Eigentlich müsste die Holzvertäfelung auch von außen gestrichen werden. 18 Jahre ist es her, dass wir das Haus renoviert haben, was beim genauen hinschauen auch sichtbar wird. Doch einen Schritt nach dem anderen. Irgendwann in der Zukunft, wenn mich mal wieder eine Blockade quält...

Abends versorgte mein Mann mich dann mit Glühwein. Ah, tat das gut. Doch die Nacht war unruhig. Mir schmerzten Rücken und die Ellbogen. Die Blase hatte ich mir auch erkältet. Arg. Trotz Fleecejacke hatte ich nicht gut für mich gesorgt. Aber das Gefühl, am nächsten Tag dort die beiden Regale aufzubauen, dass der Bereich jetzt so schön ausschaut und dann endlich einen Überblick über unsere Vorräte zu haben - macht das alles wett.

Ich bin so froh, meinen Bürofrust postiv umgewandelt zu haben: In Renovierungsenergie. Wieder eine der vielen Aufgaben abgearbeitet. Yeah!

Jetzt trocknet erst mal die Farbe. Dann kommt der nächste Schritt.

Liebe Grüße von einer stolzen

Anja Kolberg

P.S. So ging es weiter: Erstaunlich robust 

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 22 Januar, 2015
Thema: Blog - 2015, 1. Halbjahr, Blog - Renovierung, Blog - Selbstständigkeit

Ach könnt' ich doch den Blockaden-Flickflack

Heute früh im Büro. Noch dunkel. Minu schläft auf der Couch. Göttergatte auf der Arbeit bzw. in der Frühstücksbude, wo sich morgens viele Handwerkskollegen vor Arbeitsantritt treffen.

Ich checke kurz die Mails, dann mache ich mich an die Aufgabe, die jeden Januar die letzten Jahre ansteht und die ich tagelang vor mir herschiebe: Die Meldung zur Verpackungsverordnung. Jeder gewerbliche Versender muss seinen jährlichen Verbrauch an Verpackungsmaterial lizenzieren lassen. Ich mache bei dem Dualen System Zentek mit. Meine Mengen an Papier, Pappe, Karton und Kunststoffe sind gering, dennoch muss ich die Daten erheben und melden.

Das bedeutet eine kleine Verpackungsmaterialinventur. Und darauf habe ich null Bock! Dabei habe ich mir eine praktische Tabelle mit allen Materialien angelegt, Gewicht pro Stück. Der Verbrauch wird nach Eintrag der Zukäufe und des aktuellen Bestandes automatisch errechnet. Die Sache dauert insgesamt mit Abschicken der Meldung maximal eine Stunde.

Und was mache ich? Seit Anfang des Jahres schiebe ich die Aufgabe vor mir her. Sie nervt mich. Täglich werde ich daran erinnert. Das kostet mich viel mehr Zeit und Kraft als die eine Stunde das Ding erledigen!

Heute habe ich die Aufgabe erledigt (einen Tag früher als letztes Jahr) :o) und denke wie jedes Jahr: Warum quäle ich mich nur so?

Ich wünschte, ich könnte einfach einen Flickflack über die Blockaden machen und schwups sind all die unerledigten Aufgaben, die hier rumliegen und mein schlechtes Gewissen füttern, erledigt. Weil ich meine Blockade so leicht überwunden habe.

Wobei: Flickflack konnte ich noch nie! Schon beim Rad bin ich immer kläglich im Sportunterricht gescheitert. Purzelbaum ging. Überhaupt schüttelt es mich, wenn ich an den Schulsport denke: Bodenturnen, Geräteturnen, Bockspringen - ganz zu schweigen von der Qual auf dem Sportplatz. Es entlockt mir ein gequältes Augenrollen, einen Aufstöhner und unangenehme Bauchgefühle. Sport in der Schule: Ich habs gehasst. Nur in Schwimmen, da war ich klasse und Mannschaftssport wie Völkerball oder Volleyball, das mochte ich. :o)

Also, warum erwarte ich von mir, Flickflack über die Blockaden zu machen? Weil die Vorstellung, dass ich das könnte, einfach herrlich befreiend und lustig ist. Und auch, dass so Blockaden einfach nicht mehr das sind, was sie sind: Verhinderer, die Dinge endlich anzupacken. Ob ich es 'Blockaden' oder 'den inneren Schweinehund' überwinden nenne: Es hat ja eine Ursache, warum ich die Dinge nicht mache. Die hier beschriebene Blockade steht exemplarisch für viele andere...

Ich könnte mein Inneres befragen, um heraus zu finden, warum ich die Aufgabe nicht gleich erledigte. Doch dazu habe ich hierbei keine Lust, denn ich weiß es auch so: Einfach keinen Bock. Eine Aufgabe, die so erquicklich ist wie Toilette putzen. Dinge, die keinen Spaß machen, aber getan werden müssen.

Das einzige, was daran gut ist: Das Gefühl, wenn die Aufgabe erledigt ist und ich sie durchstreichen oder abhaken kann. Herrlich!

Ja, ich wünsche mir, gar nicht erst tagelang zu warten oder bis kurz vor Abgabetermin, sondern wie der frühe Vogel den Wurm zu schnappen und zu vernaschen. Bevor mein schlechtes Gewissen um die Ecke guckt und mich ermahnt...

Vielleicht reicht ja ein kleiner Hopser über die Blockaden. Hopsen konnte ich früher schon und das schaffe ich heute auch noch. :o)

Oder gar nicht lange nachdenken, also ein 'Nö, keinen Bock' gar nicht erst produzieren, einfach an der Blockade vorbeigehen und die Aufgabe erledigen. Klingt herrlich leicht!

Einen zauberhaften, hopsenden und einfachen Tag

Ihre Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 19 Januar, 2015
Thema: Blog - 2015, 1. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Telefon-Probleme...

Nach der Herausforderung mit Outlook ist vor der nächsten Herausforderung: Problem mit der Fritzbox/Internettelefonie. Die Fritzbox (für unser heimisches Netzwerk) haben wir schon einige Jahre. Alles stabil.

Im November 2014 haben wir uns die neuste Box angeschafft und sind parallel ans Glasfasernetz angeschlossen worden. Die Telefonie läuft seit dem übers Internet. Mein altes Bürotelefon war kaputt, so schaffte ich mir ein Fritz Fon an. Alles schön und gut, bis Netcologne die Leitungen auf die Internettelefonie umstellte. Seit dem gibt es Probleme. Das macht nicht wirklich Spaß.

Manche Anrufer haben beim ersten Versuch eine tote Leitung oder hören, die Nummer sei nicht vollständig. Andere kommen zwar durch, aber der Anrufbeantworter braucht sekundenlang, bis er anspringt. Solange hört der Anrufer eine stille Leitung....

Das nervt mich so sehr. Es kostet mich Energie. Ich will das alles stabil und sicher läuft und Anruferinnen mich erreichen. Doch der Fehler ist wohl nicht so leicht zu finden.

Grundsätzlich ist die Steuerung der Telefonanlage über die Fritzbox ja super: Da können Rufnummern blockiert werden, zum Beispiel von nervenden Callcentern, das Telefonbuch kann mit Google abgeglichen werden. Toll. Unterschliedliche Telefonbücher. Auch super. Anrufe auf dem Anrufbeantworter werden mir als Datei in den Maileingang zum Abhören geschickt. Auch toll. Nur das Anruf- und Anrufbeantworterproblem...

Also wenn Sie mich anrufen: Ich bin da, aber mein Telefon will nur manchmal nicht. Bitte dann eine Mail schicken oder es nochmal probieren und eine zeitlang in der stillen Leitung warten, bis der Anrufbeantworter anspringt.

Der Hersteller der Fritzbox AVM versucht zwar eine Lösung zu finden, stellt mir aber immer neue gefühlt unlösbare Fragen und Aufgaben für die Lokalisierung und Lösung des Fehlers. Das lähmt und nervt mich so sehr, dass ich wieder mal am liebsten alles aus dem Fenster werfen will.

Doch ruhig, Anja. Ruhig. Durchatmen. Bei Outlook wolltest du das auch ganz oft. Und jetzt ist es gelöst. Das Problem mit dem Anrufbeantworter wird auch noch zu seiner Lösung kommen.

Durchhalten!

Alles Liebe!

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 15 Januar, 2015
Thema: Blog - 2015, 1. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Mein Kampf mit dem Mailprogramm Outlook. Eine abenteuerliche Wochenreise...

Seit einem Jahr schob ich ein Thema vor mir her, dass ich jetzt endlich angepackt habe: Mein Mailprogramm erneuern. Eine Woche habe ich insgesamt daran gearbeitet. Kein Wunder, dass ich für die Entscheidung, es umzusetzen, so lange gebraucht habe. Ich ahnte wohl schon, dass es nicht einfach werden würde...

Meine Ausgangssituation:

Seit Beginn meines Mailens ist Microsoft Outlook 2000 das Programm, mit dem ich maile. Alle Mailadressen, die ich mir im Laufe der Zeit anlegte, rief ich darüber ab. Ich habe es zu Beginn meiner Selbstständigkeit als Office-Paket für meinen Rechner mit Word, Excel, Access und Powerpoint gekauft.

Mit den Jahren sammelte sich ein großer Datenbestand an Mails an. Bis Ende 2013 hatten sich von 2004 an (damals musste ich wegen Kapazitätsproblemen schon mal Mails aussortieren) über 11.000 Mails alleine im Ordner der gesendeten Mails angesammelt. Hinzu kommen die Mails, die ich empfangen und in Ordnern abgelegt habe. Unwichtiges wird zwar gelöscht, aber für mich ist dieses Archiv wichtig. Ich mag es, nachzulesen, was ich geschrieben habe oder nutze die Suchfunktion, um zu schauen, was ich mit anderen Menschen besprochen habe.

Soweit so gut, hätte Outlook 2000, das ich seitdem Kauf nie updatete, mit dem Datenvolumen keine Probleme gehabt. Doch das Programm streikte die letzten Jahre immer mehr. Das führte in 2013 zu vielen Abstürzen.

Ich schaute Ende 2013 nach der neusten Version des Mailprogramms. Inzwischen nutze ich für Office-Programme nicht mehr mein 2000er Word und Excel, sondern die kostenfreien Lösungen von Libre Office. Nur beim Mailprogramm war ich wegen der bestehenden Mails nicht umgestiegen. Bei der Suche nach einem Outlook-Update blieb ich bei der neuen 365-Lizenzpolitik hängen: Mir gefiel nicht, das Programm jährlich neu kaufen zu müssen.

Also suchte ich nach alternativen Lösungen und installierte Thunderbird. Es dauerte, bis ich die bestehenden Mails mit Hilfe meines Computerengels (in Gestalt meines Mannes) von Outlook importiert hatte, doch es klappte. Das neue Programm lief stabil. Ich gewöhnte mich an die neue Oberfläche.

Eigentlich alles gut. Bis ich im Archiv entdeckte, dass Thunderbird einige alte Outlookmails nicht darstellt. Der Mailtext war einfach leer. Das Problem weitete sich aus. Erst versuchte ich, die Situation zu ignorieren, als wäre sie nicht da. Bis ich wirklich Mails brauchte und auf das alte Outlook zur Recherche zurück greifen musste. Keine Dauerlösung. Ich wusste nicht, ob bei einem Rechnerwechsel und neuem Betriebssystem das alte Outlook nochmal installiert werden könnte, also ich keinen sicheren Zugriff mehr auf mein Archiv hatte.

Anfang 2015 also der Entschluss: Es muss sich was ändern. Und wie ein Wunder hatte Microsoft inzwischen wieder lebenslange Lizenzen, die nicht jedes Jahr aktualisiert werden mussten. Vielleicht habe ich die letztes Jahr auch nicht gesehen. Jetzt war die Lösung da.

Seit dem lebt Outlook 2013 auf meinem Rechner. Das Programm zu installieren war ein Klacks. Den alten Datenbestand von Outlook 2000 hat Outlook 2013 gleich importiert. Doch das verursachte Probleme beim Anlegen der Mailadressen. Bis mein Mann durch viel rumprobieren rausfand, es musste ein neues Profil angelegt werden. Als endlich alle Mailadressen neu eingepflegt waren, war die Uhr ein paar Stunden vorgerückt. Ich war schon froh, dass das Mailen nun funktionierte.

Nächste Herausforderung: Ich hatte damit gerechnet, nur noch Thunderbird zu nutzen. Deswegen hatte ich inzwischen die alte Ordnerstruktur geändert, viele Mails gelöscht... Also blieb mir nichts anderes übrig, als die beiden Datenbanken miteinander zu vergleichen, um nur noch eine, stimmige Basis zu haben. Ich hatte Sorge, die alten Mails von Thunderbird zu übernehmen, weil ich dachte, damit die fehlerhaften Mails zu übernehmen.

Also erst die Outlook-Dateien (2000-2013) neu sortiert und aus dem importierten Ordner übernommen. Dann von Thunderbird die doppelten Mails (2000-2013) gelöscht und anschließend die neuen Mails aus 2014 importiert. Ich sage Ihnen, das war ein Gefühl, als ich Thunderbird endlich schließen konnte und nur noch einen Datenbestand hatte. Yeah!

Die neue Oberfläche in Outlook 2013 finde ich furchtbar sperrig und gewöhnungsbedürftig. Nichts ist mehr da, wo es mal war. Ich habe ein ganzes Fluchrepertoire abgeschossen in dieser Woche und alles am liebsten aus dem Fenster geschmissen...

Als nächstes machte ich mich an die Kontaktdatenbank. Auf meinem alten Handy hatte ich Telefonnummern auf der Sim-Karte gespeichert, die ich zum Teil nicht mehr nutzte. Beim Überspielen auf das Smartphone waren diese mit dem Bestand der alten Outlook-Adressen, die zur Sicherung Ende 2013 mit dem Kalender auf G-Mail übertragen worden waren, gemischt worden. Das Synchronisieren hatte zudem doppelte Datensätze verursacht. Ich hatte viele viele doppelte, dreifache Kontakt mit unterschiedlichen Telefonnummern... Schrei!

Meine Kontaktdaten hatte ich Jahre nicht mehr in Outlook gepflegt. Irgendwann hatte ich mir die Adressen ausgedruckt und dort alle Änderungen handschriftlich geführt oder in den Mails und im Netz nach den aktuellsten Kontaktdaten geforscht. Jetzt wollte ich auch dort endlich klar Schiff machen. Ziel: Eine Kontaktdatenbank, die regelmäßig automatisch synchronisiert wird zwischen dem Smartphone und Outlook auf meinem Rechner. Gleich ob ich die Kontakte in Outlook auf meinem PC, in GMail online oder im Handy ändere. Schöner Wunsch...

Herausforderung: Alte Kontakte und Telefonnummern identifizieren und löschen. Doppelte Kontakte löschen. Neue Daten einpflegen. Geburtstage einpflegen. Bei Outlook wurden die Felder, die mir wichtig waren (Geburtsdatum z.B.), nicht gleich angezeigt. Es war ein ewiges hin- und herklicken. Also entschied ich mich, die Daten in GMail online zu pflegen. Das klappte das ganz gut und so einfach. Bis alle Daten eingepflegt und aktualisiert hatte, dauerte es Stunden...

Nächster Schritt: Ein Synchronisationstool finden, dass die Daten zwischen Outlook und GMail/Smartphone abgleicht. Die Pflege eines Tools von Google war vor einiger Zeit eingestellt worden. Im Netz fanden wir nach langem Suchen ein Tool, das als Add-In in Outlook integriert wird und auf den ersten Blick funktionierte. Hüpf!

Bis ich herausfand, dass bei jedem Synchronisieren die Geburtsdaten der Kontakte um einen Tag verschoben worden waren. Mal in die eine, mal in die andere Richtung. So hatten sich manche Daten inzwischen um zwei oder drei Tage verschoben. Schrei! Ich wusste bei manchen gar nicht das Geburtsdatum im Kopf und hatte es mir auch nicht aufgeschrieben. Falls ich also jemandem in 2015 ein paar Tage zu früh oder zu spät gratuliere...

Bei den meisten konnte ich das Datum in alten Unterlagen finden oder wusste es. Zur Sicherheit schrieb ich nun das Datum noch ins Notizfeld, wo die Daten nicht einfach wie im Geburtstagsfeld geändert werden können. Ich habe ewig getestet, um herauszufinden, wo das Problem liegt. Die Outlook-Hotline von Microsoft hatte keine Lösung, im Netz fand ich Betroffene, aber keine Lösungen. Dann entdeckte ich noch, dass einige eingepflege Daten verschwunden waren. Wieder ein schöner Moment, um zu schreien...

Mir kam es so nach unternehmenspolitischen Entscheidungen vor, dass weder Microsoft noch Google ein Synchronsisationstool für Outlook und GMail anbietet. Wie konnte das sein, wo doch so viele Firmen mit den Office-Programmen arbeiten und die Kontakte und Kalender sicherlich auch unterwegs auf dem Smartphone brauchen. Eine Nacht drüber schlafen...

Mein Mann fand zwei kostenpflichtige Programme, die die Synchronisation anbieten. Die Testversion vom ersten klappte, aber dann stellte sich raus, dass dort auch das Datumsproblem herrschte. Arg. Bei der zweiten habe ich mit der Hotline gechattet. Das Programm kam zwar aus den USA, gab es aber mit deutscher Übersetzung. Weil Outlook schon so sperrig ist, war mir eine deutsche Version und deutsche Beschreibung ganz recht. Die Hotline meinte zwar, sie hätten auch das Datumsproblem mit dem Geburtstag, aber ich wollte den Test dennoch versuchen. Ich war schon soweit, die Geburtstage wie früher als Terminserie im Kalender einzurichten und das Geburtstagsfeld zu leeren. Es folgten viele Test, Datenneueingaben und....

Dadaaaaa!!!! Das neue Tool konnte es! Keine Datumsverschiebungen mehr bei den Geburtstagen! Hüpf! Endlich! Mir fiel zwar auf, das einige eingepflegte Daten verschwunden waren, andere nicht synchronisiert wurden. Ich vermute, das bei den alten Kontakten Fehler im Datensatz waren, vielleicht durch die Abstürze verursacht. So legte ich einige Kontakt neu an und es läuft bisher ohne Fehler. Ich bin froh, einen relativ kleinen Kontaktbestand zu haben. Was haben Firmen mit hunderten Kontakten für Arbeit am Hals, wenn die Synchronisation solche Fehler verursacht? Lieber nicht weiter drüber nachdenken.

Nochmal alle Daten prüfen. Ausdrucken. Abgleichen. Alles korrekt. Daten sichern. Puh! Die Synchronisation mit dem Handy klappt einwandfrei. HÜPF! Ich habe gleich einige neue Kontaktdaten für Notfälle angelegt, zum Beispiel die Telefonnummer und Versicherungsnummer der Autoversicherung, Telefonnummer der Karroseriewerkstatt, ADAC, Telefonnummer unseres Kfz-Meisters. Gutes Gefühl, das jetzt immer dabei zu haben.

Kontaktdatenbank erledigt!

Dann war da noch der Terminkalender. Darin hatte ich bisher nur wiederkehrende Termine wie Datensicherung eingepflegt, Erinnerungen für die Entwurmung und Impfungen unseres Hundes, Erinnerungen an wichtige Verwaltungsaufgaben im Büro oder eben die Geburtstage. Für alles andere nutze ich meinen A5-Papierterminplaner 'Carpe Diem' von Boesner auf dem Schreibtisch: Mein Notizbuch, Kritzelstation, Erinnerungsbuch.

Sollte ich künftig meine Termine nur elektronisch speichern? Nach dem Synchronisationsproblem mit der Geburtstagsverschiebung um einen Tag traue ich der Korrektheit der Daten nicht. Auch die Übersichtlichkeit auf dem Smartphone, wäre die wohl gut? So habe ich meinen Wochenkalender auf dem Schreibtisch. Klar und übersichtlich.

Früher (zu Unternehmensberatungszeiten also vor 2000) hatte ich mir einen mobilen Kalender gekauft. Ich hasste die Ansicht darauf, alles so klein und unübersichtlich, auch wenn die Synchronisation mit Outlook klappte. Irgendwie gefiel mir die elektronische Terminpflege schon damals nicht so richtig. Folge: Ich nahm wieder einen Papierkalender zur Hand. Da war es übersichtlich und keiner löschte einfach was raus. :o) Mir ist die Korrektheit von Daten sehr wichtig und ich brauche das Gefühl, dass ich mich verlassen kann.

Mein Göttergatte schwört auf die elektronische Terminpflege. In seiner Arbeit als Schornsteinfeger macht er die komplette Terminplanung über das Smartphone. Noch nie sei einer der wöchentlich ca. 60 Termine nicht korrekt angezeigt worden oder verschwunden. Zudem arbeiten sie zu zweit, kennen so untereinander die Termine, egal wo sie sich gerade aufhalten.

Na gut. Ich hab ja nicht so viel Termine, warum also elektronisch einpflegen? Hm. Auf der anderen Seite ist es schön, die Termine im Smartphone auch unterwegs bei mir zu haben, statt den sperrigen Papierkalender.

Das Kalender-App für die Terminplanung auf dem Handy hat auch bessere Ansichten als das olle Gerät, was ich vor gefühlten hundert Jahren genutzt habe. Ich versuchs einfach mal und schau dann weiter. Die schon vorhandenen Termine aus meinem Papierkalender habe ich dort jetzt eingetragen und die Synchronisation mit dem Handy klappt - wenn auch mit zeitlicher Verzögerung. Pflege es eine zeitlang doppelt und so gewinne ich vielleicht die mir so wichtige Sicherheit für die Verlässlichkeit des Systems.

Damit ist auch der Kalender aktuell und alte und doppelte Terminserien sind inwischen auch gelöscht.

Alle drei Punkte abgeschlossen: Mails. Kontakte. Kalender. Synchronisation läuft automatisch im Hintergrund. Im Handy geänderte Daten sind damit ohne dass ich was tun muss auch in Outlook auf meinem PC. Super. Auch wenn so'n ganz kleines bisschen ein unsicheres Gefühl zurück bleibt, dass nochmal Daten verschwinden könnten. Ich habe meine Kontaktdatenbank ja ausgedruckt und meinen Papierkalender. ;o)

Zum Abschluss habe ich alle nicht funktionierenden Programm vom Rechner gelöscht. Die Synchronisationssoftware (Sync2 von 4Team) gekauft. Yeah! Eine Woche Arbeit war getan!

Ich bin vom gefühlten Mittelalter in der Jetztzeit angekommen. Hurra! Bin ich froh, dass ich meinen PC-Engel zur Seite hatte, der immer eine Lösung fand und der auch Spaß an der Informationstechnik hat - ich so gar nicht... Ich habe hunderte Male geflucht und geschimpft. Mein Mann blieb ruhig. Gute Kombination!

Und ich bin stolz, dass ich so konzentriert an dieser unangenehmen Aufgabe dran geblieben bin. Ich war mir sicher: Wenn ich die Arbeit einmal unterbreche, fange ich so schnell nicht wieder damit an.

Das Gefühl, auf eine stabile aufgeräumte Mail-, Kontakt- und Kalender-Datenbasis zuzugreifen, ist auch klasse. Es gibt mir Kraft! Ich fühle mich seitdem besser. Ja, aufgeräumt, geklärt. So, als hätte ich stumpfe Messer in der Schublade endlich geschärft.

Das nächste Problem (Telefonie) wird anschließend gelöst!

Alles Liebe von der Arbeitsinsel

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 14 Januar, 2015
Thema: Blog - 2015, 1. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Eine Tasse Tee...

... dampft gerade auf meinem Schreibtisch. 'Hier und Jetzt' heißt die Teesorte. Schöne Inspiration, nicht wahr? Und er schmeckt auch noch gut.

Heute hatten wir kein Internet und kein Telefon, weil unser Anbieter Netcologne den Anschluss auf Glasfaser umstellte. Was das bedeutet merkte ich erst am frühen Morgen, als ich weder Kontostände noch Mails abrufen konnte. Aha, so ist es also, keine Verbindung zu haben.

Ich erreichte meinen Mann, der meist eine Idee parat hat. So wurde mein Handy dann zum mobilen Hotspot und ich konnte meine Büroarbeit erledigen. Der Zugriff darauf erfolgte sehr konzentriert, da ich keine Flatrate am Handy habe. Heißt, jede Minute kostete Einheiten.

Sobald ich den Hotspot ausstellte, hatte ich an meinem Arbeitsplatz keine Verbindung. Wissen Sie was? Das war richtig praktisch. Ich pflanzte endlich die Blumenzwiebeln im Hochbeet auf unserer Terrasse ein, schnitt die Rosen zurück und sammelte die vom Rost befallenen Rosenblätter vom Erdreich ab. Das Bürofenster war wie der Schreibtisch ruckzuck gereinigt und der Staubsauger über Fliesen, Parkett, Teppich und Treppenstufen geschwungen.

Ich sollte mir öfter so eine Keine-Verbindungs-Diät verpassen. Wie schnell unterbreche ich sonst meine Arbeit, um mal eben was im Internet nachzusehen, Mails abzurufen... und schwups ist eine Stunde vorbei. Heute habe ich diese Zeiten konzentriert auf einmal abgearbeitet.

In meinen Firefox-Browser habe ich mir das Add-on LeechBlock installiert, mit dem ich bestimmen kann, wann welche Internetseite blockiert wird. Ganz schön praktisch, aber auch ruckzuck wieder ausgestellt. Hm. Mal sehen, ob ich etwas aus der heutigen Erfahrung mache. Heute fühle ich ich dadurch ganz schön aufgeräumt. Gutes Gefühl.

Liebe Grüße aus Köln

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 13 November, 2014
Thema: Blog - 2014, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Unerwartetes Jubiläum

Lilo wundert sich

Merkwürdiger Werbebrief Anfang Januar in der Post. Großer Umschlag, fette Schrift, Kugelschreiber drin. Hm, ich drehe den Stift. Och, mit Aufschrift 'Anja Kolberg - Kreative Lösungen, 50858 Köln'. Nett, danke schön. Doch warum steht daneben die Zahl 15 mit Lorbeerkranz? Farbnummer vielleicht? Komisch. Ich lege den Stift mit dem ungelesenen Brief zur Seite.

Beim Aufräumen fällt mir beides in die Hände. Jetzt will ich's wissen: Was soll diese Zahl? Man gratuliert mir zum fünfzehnjährigen Betriebsjubiläum. Unfassbar. Daran habe ich gar nicht gedacht! Stimmt, 1999 meldete ich meine Selbstständigkeit beim Finanzamt an. Ich bin 2014 im fünfzehnten Jahr selbstständig. Unbegreiflich wie schnell die Zeit vergeht. Vielleicht schreibe ich in den nächsten Monaten einen Rückblick? Ein wertvoller Schritt, mir alle Herrlichkeiten in meiner Schatzkiste bewusst zu machen.

Verglichen mit einem Menschenleben ist aus der Unternehmensidee ein Teenager geworden. Bei einem Menschen finden innerliche Umbauprozesse statt, es geht um das Loslösen von Altem und um die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit.

Darum geht es auch meinem Unternehmen in diesem Jahr: Überprüfung - Veränderung - Entwicklung. Was will ich wirklich? Was ist mir wichtig? Und was gar nicht mehr? Was brauche ich? Ja, die Fragen kenne ich aus meinem eigenen Berufsworkshop. :o) Da ich ihn laaaange nicht mehr angeboten habe, fehlt mir selbst die Teilnahme. Ich habe es immer genossen, bei ungeraden Teilnehmerzahlen selbst ab und an mitzumachen. Hach. War schon schön.

Wo geht es lang, Frauencoaching? Wo geht es lang, Anja Kolberg?

In fünfzehn Jahren bin ich fast 60. Kann das sein? Ja, bald werde ich 44 plus 15 macht 59 Jahre. Schluck. Das kommt mir so unwirklich vor. Es ist aber Realität, Anja. Auch du wirst alt. Ja, Mama, auch ich. Kicher. Und liebe Oma, ich baue auf deine wunderbaren Gene im Alter von fast 90 noch so fit und geistig lebendig zu sein und auf die robuste Gesundheit meines Papas. Mir macht die Zukunft also keine Angst.

Dennoch bringt diese Zahl 59 - die zurückliegende Zeit meiner Selbsständigkeit in meine Zukunft geworfen - noch mal eine zusätzliche, ernste Komponente in die Überlegungen. Dann wäre ich in einem Alter, in dem so mancher schon an die Rente denkt. Ehrlich gesagt kann ich mir das als Selbstständige nicht so richtig vorstellen.

Zum einen, weil ich eine Arbeit mache und auch künftig machen will, die ich liebe und die ich unabhängig von meinem Alter ausüben will. Zumindest Stand heute. Wäre ich noch in einem meiner alten Angestelltenjobs würde ich mir die Rente herbeisehnen, um endlich frei zu sein.

Zum anderen, weil ich einer Tätigkeit nachgehe, die auch mit 70 oder 80 - durchschnittliche Gesundheit vorausgesetzt - noch ausgeübt werden kann. Anders als das bei einem körperlich anstrengenden Beruf der Fall ist. Körperlich anstrengend ist meine Arbeit nicht, zumindest meistens nicht.

Meine Situation ist anders. Gut so. Zumindest meistens. Denn als Selbstständige fehlt mir doch das regelmäßig planbare Einkommen, das Urlaubs- und Weihnachtsgeld, bezahlte Krankentage und -versicherung sowie die gesicherte Vorsorge für die Rente. Trotzdem will ich nicht tauschen. Nein, kann ich mir gerade nicht vorstellen.

Klick zur Umfrage So genug geredet. Aus Anlass meines 15. Geburtstags - witzig, mir selbst vorzustellen, ich wäre dieser Teenager - habe ich eine Umfrage erstellt. Um zu erfahren, was Ihnen wichtig ist und wer meine Seite besucht. Die Leserinnen meines Newsletters wurden bereits am Montag zur Umfrage eingeladen und haben rege teilgenommen.

Nun möchte ich auch meinen Webseit-BesucherInnen, die keinen Newsletter empfangen, die Gelegenheit geben, mitzumachen. Ich weiß noch nicht, wie lange ich die Befragung online stehen lasse. Vielleicht nur einen oder zwei Tage, vielleicht eine Woche. Eine Verlosung gibt es auch. Wenn Sie Lust haben, machen Sie mit. Die Umfrage wurde am 27.2.14 geschlossen.

Herzliche Grüße

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 19 Februar, 2014
Thema: Blog - 2014, 1. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit, Frauencoaching-News

Vielleicht geht ja was anderes?

Freitag: Nach erfolgreichem Zahnarztbesuch (- bin glücklich mit meiner neuen Zahnärztin, dafür lohnt die Reise ins Bergische -) glotzt mich meine To-Do-Liste im Büro an.

Oben auf der Frauencoaching-Newsletter und das Einpflegen neuer Abos. Eigentlich wollte ich das schon laaaange erledigen. Klappt nicht. Den Newsletter an meine Webshop-Kundinnen und Kunden habe ich vor einigen Wochen verschickt. Erst schob ich die Aufgabe einige Tage vor mir her und dann - schwups - ging es ganz leicht. Hat richtig Spaß gemacht. Doch jetzt dauert es und dauert und dauert und ich kriege die Kurve nicht.

Da steht auch noch drauf, endlich das Rezept für den köstlichen - veganen *hüpf* - Pflaumenkuchen online zu stellen. Eigentlich liegt dafür alles auf meinem Schreibtisch, ich habe sogar schon damit angefangen.

Doch ich kriegs nicht gebacken. Die Aufgaben abzuarbeiten. Kuchen habe ich inzwischen schon viel gebacken, zum Beispiel auch einen köstlichen Möhrenkuchen. Auch vegan. Ich müsste nur die Fotos bearbeiten, den Beitrag schreiben...

Es geht aber nicht. Das fällt mir schwer zu akzeptieren. Ich kann mich darauf im Moment nicht konzentrieren. Auf keinen der genannten Punkte, die 'unbedingt' getan werden müssten. Auch nicht, wenn ich mir vorstelle, sie in kleine Portiönchen aufzuteilen. Nix. Wobei Druck mache ich mal wieder nur mir selbst. Kein anderer steht da und sagt: Los Anja! Das bin 'nur' ich. Doch der von mir selbst reicht. :o)

Freitag Nachmittag, nachdem ich vergeblich versuchte, mich zu motivieren, doch endlich mit einer der Aufgaben zu beginnen und draußen herrliches Wetter war: Die Sonne schien, die Herbstfarben strahlten - da kapitulierte ich. Ich schloss das Bildbearbeitungsprogramm, mein Blogprogramm, Emailprogramm, Browser, Shopprogramm und fuhr den Computer runter. Feierabend! Raus auf die Terrasse. Mal sehen, wie mir das bekommt. Und erstaunlicherweise passierte dann ganz viel.

Nicht im Büro, sondern draußen: Ich habe mir das Unkraut auf der Terrasse angeschaut, das ich schon den ganzen Sommer entfernen wollte, es aber wegen der Hitze nur immer bruchstückhaft geschafft. Klar, selbst an diesen Stellen waren schon wieder Löwenzahn und Klee aktiv... So entschloss ich mich, hier einfach mal anzufangen. Kniend auf einer weichen Schaumstoffunterlage arbeitete ich mich Ritze für Ritze vor. Zwischendurch stand ich auf, strecke meinen Rücken durch und bewunderte mein Werk. Auch wenn ich aufhören wollte (es gibt wirklich schönere Arbeiten), so dachte ich mir: Kommt nur diese Ecke noch. Dann kehrte ich mal und dachte: Wow, sieht doch schon toll aus! Und weiter gemacht. Meine Form der Meditation. Mein Anteil an einem schönen Leben zu Hause. Denn so eine saubere Terrasse, die sieht schon schön aus! Gegen halb sieben tat mir alles am Körper weh, besonders meine Knie. Und die Terrasse war fertig und ich sooo stolz auf mich!

Am nächsten Nachmittag habe ich mit meinem Mann noch die Holzmöbel in den Keller geräumt. Genau zur rechten Zeit, denn am Abend regnete es.

Ich schaffte also bisher meine To-Do-Liste im Büro nicht, aber es ging etwas anderes: Die Terrasse sieht super aus, die Möbel sind trocken im Keller. Ein tollles Gefühl. Einfach irgendwo angefangen und erstaunt gespürt, wie viel ich dann schaffen kann. Auch die Wäscheberge sind geschmolzen, die lagen ebenfalls schon lange rum und jetzt sind sie weg, bzw. wieder im Schrank. HÜÜHÜPF!

Manchmal geht einfach nicht, was ich unbedingt machen will (To-Do-Liste-Büro), dafür geht was anderes - nämlich Garten- und Hausarbeit. Nicht minder befriedigend und wichtig.

Ich wünsche mir, dass ich immer früher mit Gelassenheit annehmen kann, wenn etwas einfach nicht umgesetzt werden will, (auch wenn es gut wäre, wenn es erledigt wäre) ... und darauf zu vertrauen, dass dafür etwas anderes geht, das schon lange wartet. ... und auch für das, was während dessen auf Erledigung wartet (auch wenn es schon seeeehr lange ist), auch der richtige Zeitpunkt kommen wird!

Jetzt habe ich zum Beispiel das Rezept nicht online gestellt, sondern diesen Beitrag geschrieben - dafür war scheinbar JETZT der richtige Zeitpunkt... Und es kommt auch der Zeitpunkt, da sind die Abos alle eingepflegt, der Newsletter entworfen, verschickt und das Rezept ist online. Alles zu seiner Zeit. Geduld wird noch mal meine Stärke. :o)

Von Herzen eine gute Woche
wünscht Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 21 Oktober, 2013
Thema: Blog - 2013, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Es gibt viel zu tun... & es macht Spaß!

Puh, bin ich müde. Letzte Nacht wälzte ich mich hin und her, konnte einfach nicht einschlafen, gegen halb zwei muss es endlich geklappt haben. Wirkt sich jetzt neben dem Vollmond auch noch der Neumond auf meinen Schlaf aus? Bitte nicht. Puh, bin ich müde!

Derweil ist hier im Büro richtig viel los. Für morgen spätestens übermorgen ist die Lieferung der Tischkalender avisiert. Bin schon wieder aufgeregt. :o) Ob ich mit 80 auch noch so sein werde? Oder eine coole Omi, die alles locker nimmt. Das fände ich toll.

Die Aufregung ist auch positiv, denn ich freue mich so auf den Tischkalender. Hm, die Bilder. Seufz. Es hat mir so viel Spaß gemacht, für beide Kalender die Fotos zu machen. Immer neue Ideen führten dazu, dass immer mal wieder ein schon "gesetztes" Bild durch ein noch schöneres ersetzt wurde. Und jetzt liegt das erste Ergebnis meiner Arbeit vor mir. Greifbar. Hm, riecht gut, fühlt sich gut an.

Gestern war ich mit dem Check der Lieferung beschäftigt. Die neuen Entwürfe für die Glückwunsch- und Weihnachtskarten wurden ebenfalls geliefert, morgen müssten die endgültigen Motive da sein. Ich hatte rund 100 Motive entworfen. Diesmal sprudelten die Ideen. Und aus dieser Vielzahl werde ich die Topmotive für den Shop auswählen. Nur die schönsten kommen durch. :o) Sonntag hatte ich die Weihnachtskiste aus dem Keller geholt und auf der Terrasse die neuen Weihnachtskarten fotographiert. Herrlich, die warme Nachmittagssonne und ausprobieren, arrangieren, umbauen... Ich war so ganz in meinem Element. 'N bisschen komisch war das Gefühl schon, in der warmen Sonne mit Weihnachtsdeko zu arbeiten. Aber so geht es wohl vielen Menschen, die Monate vor Weihnachten Vorbereitungen fürs Fest treffen. Hier eines meiner Lieblingsmotive:

Was mache ich denn noch so im Moment? Den Bestand an Versandmaterial durchgehen, nachbestellen. Das neue Kalenderformat fordert größere Versandkartons. Die richtigen Kartons, Verpackung und Umschläge finden, Preise vergleichen... Manchmal dauert es ewig, alleine den Namen für etwas, das ich brauche, herauszufinden. Überhaupt gute Lieferanten zu finden, auf die ich mich verlassen kann. Wieviele schmerzhafte und teure Erfahrungen habe ich schon gemacht... Mir wird gerade nochmal bewusst, wie kostbar solche Informationen sind. Sie gehören zum Schatzkästchen, das über Jahre Schritt für Schritt gefüllt wurde, so wie das Rezept für die köstlichen Hähnchen von Hähnchen Ewald (jamjam, da habe ich mal gekellnert) und die selbstgemachte Majo, die niemandem verraten wurden. Das kann ich nur zu gut nachvollziehen und so halte ich es auch mit meinem Schatzkästchen.

In vielen Momenten bin ich froh, dass ich eine Lehre zur Bürokauffrau gemacht und einige Jahre in meinem Job gearbeitet habe (wer hätte gedacht, dass ich das noch mal sage?). Ich empfinde es als eine Sicherheit, mich gut im kaufmännischen auszukennen und auch in der Recherche viele Erfahrungen in der Unternehmensberatung gemacht zu haben. Auch Artikel anlegen ist mir aus früheren Arbeitsstellen bekannt: Während meiner Ausbildung zur Bürokauffrau in einem Ford-Autohaus stellte mein Chef auf die elektronische Datenverarbeitung um. Puh, das war eine Umstellung für uns! Damals musste uns die Schreibmaschine regelrecht weggenommen werden, weil es am Anfang einfach schneller ging, eine Autorechnung an der Schreibmaschine zu schreiben! :o) Heute nicht mehr vorstellbar, ohne Computer auszukommen.

Eben habe ich den Wandkalender "Herzensangelegenheiten" für den Webshop fotographiert. Blick auf die Uhr. Nein, heute werde ich den neuen Artikel nicht mehr im Webshop anlegen. Zu müde. Mache jetzt Feierabend, schön heiß duschen, den Ofen anmachen, schnuppern, was mein Mann kocht und dann auf die Couch und früüüüüüh ins Bett. Hoffe, heute Nacht klappt's mit dem Einschlafen besser.

Wie Sie sehen, ich habe noch einiges zu tun. Und es macht mir richtig doll Spaß. Ich arbeite mit Freude daran, alles für die Eröffnung des Webshops vorzubereiten. Ewig wird es nicht mehr dauern. Mein Wunschtermin ist Mitte des Monats. Ob das klappt?

Wollen Sie schon mal einen Blick auf den Kalender Herzensangelegenheiten werfen?

Ist er nicht umwerfend schön? Sie können ihn bald im Webshop kaufen. Wenn Sie für den Newsletter angemeldet sind, werde ich Sie benachrichten. Ansonsten Info natürlich hier im Blog.

Verliebte Grüße & einen schönen und erholsamen Feierabend!

Anja Kolberg

PS: Bitte alle, die auf Mailbeantwortung warten, um etwas Geduld. Melde mich, sobald ich mehr Luft habe.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 07 Oktober, 2010
Thema: Blog - 2010, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Gefühlsachterbahnfahrt - Wow!

Guten Morgen aus Köln! Ja, es ist ein guter Morgen, denn heute früh konnte ich ein Problem lösen, von dem ich gar nicht wusste, das ich es hatte...

Ende November führte ich ein Shopupdate durch, sprach mit den netten Herren vom Support, änderte einige Sachen... Das hatte zur Folge, dass ich nur noch Bestellungen erhielt, jedoch keine Nachrichten, also keine normalen Mails an meine Shopadresse. Ich wunderte mich schon, weil ich sonst so viele Rückmeldungen für die Päckchen erhalte. Ein bischen traurig war ich schon...

Heute habe ich durch die liebe Mail einer Kundin an meine Frauencoaching.de Adresse das Problem entdeckt und behoben. Und plötzlich erreichte mich ein ganzer Haufen an Rückmeldungen! Was für ein schönes Gefühl, tut das gut! Inzwischen sind alle Mails gesichtet - ich bin beruhigt ... und happy!

Die Welt - die Technik - ich - nichts davon ist perfekt. Kleine Macken machen liebenswert!

Ich bin liebenswert, auch wenn ich nicht perfekt bin. (Manchmal ganz schön schwer, mich dann selbst lieb zu haben, aber es klappt immer besser...)

Von Herzen

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 17 Dezember, 2009
Thema: Blog - 2009, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Grüße aus der Kalenderwerkstatt

Huhu da draußen! Zwischen all der Arbeit ein Lebenszeichen von mir. :o)

Ich bin heilfroh: Die Kalender sind Ende letzter Woche in einer tollen Qualität geliefert worden! Die Druckerei hat ihr Versprechen gehalten. 2005 hatte ich dort das erste Mal bestellt und keine zufrieden stellende Qualität erhalten. Auch die Reklamation war anstrengend und schwierig. Danach bin ich bei zwei anderen Druckereien gewesen und auch nicht glücklicher geworden. Nun also zurück zum Anfang.

Und ich erlebte genau das Gegenteil der ersten Lieferung: Die Ware war umsichtig verpackt. Nur eine einzige Box war gesplittert. Was für ein Unterschied! Beim Reklamationsgespräch dann Offenheit und Dankbarkeit für das Feedback. Kein Vergleich zum Gespräch vor vier Jahren. So war auch ich selbst viel entspannter. Ja! Ja! Ja! Ich habe es endlich geschafft! Sie glauben gar nicht, wie schlecht es mir vor der Lieferung ging. Ich dachte an all die anstrengenden Jahre zurück mit den Reklamationen, die mir die Energie nahmen. Erst wollte ich darüber im Blog schreiben, dann ging es vor lauter Aufregung nicht.

Was war der Unterschied? Die Druckerei hat sich enorm verbessert und ich hatte vor dem Auftrag klipp und klar gesagt, was ich will und was nicht. Vielleicht war das der Schlüssel zu meinem Glück? Genau sagen, was ich will? Ich glaube ja. :o) Und zu mir stehen und mir nicht von anderen Druckereien einreden lassen, dass es nicht besser geht...

Was ich seit dem Wochenende mache? Ich pflege den Kalender in den Webshop ein. Mache Fotos, überarbeite die Texte, fertige die Wallpaper/Desktopmotive an, pflege auch sie in den Shop ein. Im Moment fehlt noch eine Entscheidung zu den Doppelkarten. Das wird sich im Laufe der Woche klären und dann kann der überarbeitete Shop mit den neuen Produkten ins Netz. Ich lasse mir die Zeit und setze mich keinem Streß mehr aus wie die Jahre zuvor.

Wie der Streß aussah? Der Kalender wurde geliefert und musste schon einen Tag später im Netz stehen. Oder die einzelnen Seiten mussten noch zusammengetragen werden. Die letzten Jahre habe ich aus Kostengründen die Monatsseiten einzeln drucken lassen und den Kalender dann eigenhändig zusammengefügt. Dieses Jahr habe ich den Kalender fertig zusammengetragen und im Display verpackt bestellt. Was für eine Erleichterung - und Luxus. :o) Und das tollste daran: Ich kann die Preise von letztem Jahr halten! Aufgrund der geänderten Produktion gibt es allerdings keine Nachfüllsets mehr.

Noch mehr gute Nachrichten: Die Preise für die Wallpaper habe ich gesenkt. Die 12 Desktopmotive gibt es zum günstigen Kalenderpreis!

Wollen Sie einen ersten Blick auf den Kalender werfen? Hier das Deckblatt vom Tischkalender 2010 "Ich mache mich glücklich."

Mehr dann in den nächsten Tagen, wenn der Shop aktualisiert ist. Sie dürfen sich freuen!

Anja Kolberg  

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 07 Oktober, 2009
Thema: Blog - 2009, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Die Kraft der Wünsche

Inmitten meines zweiten, tiefgreifenden Loslassprozesses dieses Jahr - die Hängeregistratur ist leeer!!! 4 riesige Schubladen mit je zwei Fächern - viel mir ein Blatt aus April 2002 in die Hände. Darauf habe ich notiert, zu welchen Bedingungen ich Coaching anbieten möchte: Arbeitszeiten, Wochentage, Honorar, Ort, Absagezeiten usw.

Und darunter habe ich mir notiert wie dieser Ort aussehen soll: Ich habe die Coachingwerkstatt klitzeklein so beschrieben wie ich sie mir erträumte: Ca. 50 qm, Köln, Parkplätze vor der Türe (in Köln ein Segen), eigene Toilette mit extra Waschbecken, kein lauter Straßenlärm, angenehme Gegend, Park fußläufig erreichbar, Öffentlicher Nahverkehr fussläufig erreichbar, ein bestimmter Mietpreis/qm sollte nicht überschritten werden, idealerweise zwei Räume, von der einer die Küche ist. Und dazu habe ich mir noch gedacht, nicht aufgeschrieben: Keine Courtage, netter Vermieter, Räume bereits renoviert, im Idealfall keine Südlage, damit es im Sommer nicht so heiß wird.

Zum 1. September bezog ich genau dieses Büro. Ich schüttle heute noch ungläubig den Kopf, dass das damals so geklappt hat. Ich hatte die Anzeigen im Kölner Stadt-Anzeiger gewälzt, las: 'Köln-Zollstock' und dachte damals: 'Wo liegt das denn? Soll ich mir das überhaupt anschauen?' Dann bin ich doch für einen Schlenker vorbei gefahren, 'nur mal von außen gucken' dachte ich. Als ich vorfuhr, kehrte gerade der Vermieter vor der Türe und sprach mich an, als ich mir den Umriss im Fenster ansah (der einzige, der das hatte, was mir total gefiel). Das Büro lag in einer ruhigen Seitenstraße in Köln-Zollstock, gleich neben dem kleinen Zollstock-Park, in der Straße waren in 90% der Fälle Parkplätze zu finden, eine Straße weiter fuhr die Straßenbahn. Neben einem großen ca. 25 qm Raum mit herrlich großen Schaufenster gen Norden, gab es einen weiteren Raum, in den ich einen kleinen Küchenblock setzen konnte und daneben ein WC (mit Waschbecken). Die Räume waren frisch renoviert, lediglich Teppichboden musste gelegt werden und Lamellenvorhänge angebracht. Das Büro wurde gleich vom Vermieter angeboten (keine Courtage) und der war einschließlich seiner Frau sehr nett.

Beim Auszug vier Jahre später habe ich mir übrigens gewünscht, dass der Nachmieter die Einrichtung übernimmt und ich dafür nicht streichen muss. Bingo!

Diese Macht liegt in Wünschen! Herrlich, oder?

Einen zauberhaften Tag, jetzt werde ich fotographieren gehen und dann weiter loslassen....

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 16 Juli, 2009
Thema: Blog - 2009, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Gefühlte Engelspost

Heute früh am Postfach. Minu und ich waren hierher getrottet, müde, eine Sturmnacht lag hinter uns. (Es wird Schritt für Schritt besser.) Ich öffne die Postfachklappe und denke: "Voll!" Zwischen einigen großen und kleinen Umschlägen luckt ein dicker hervor. Interessant. Bunte Aufkleber. Eine Kundin schreibt mir. Boing! Gute Laune! Müdigkeit? Weggeblasen! Beschwingt nach Hause. Tasse Kaffee gekocht, etwas zu essen dazu und dann genüßlich an den Eßzimmertisch gesetzt. Den Brief gelesen, das liebevoll eingepackte Geschenk geöffnet. Schön! Frieden! Dankbarkeit! Tiefe Freude!

Ach, ein schöner Tag!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 09 März, 2009
Thema: Blog - 2009, 1. Halbjahr, Blog - Hundemami, Blog - Selbstständigkeit

Schluss mit der Aufschieberitis

"Mach' ich später!" Das denke ich oft bei Dingen, wo ich meinen inneren Schweinehund überwinden muss. Seit dem ich mich mit der Buchkorrektur so überlistet habe, packe ich eher die Dinge an, die liegen geblieben sind. Treffe Entscheidungen, streiche Dinge ganz (wo ich gar keine Lust drauf habe) und andere erledige ich endlich.

Ich hoffe, dass ich meinen inneren Schweinehund möglichst lange bezwingen kann. ... och, und wenn nicht, denke ich gerade, ist auch nicht schlimm. Vielleicht brauche ich dann mal wieder eine Pause und der kleine Schweinehund verschafft sie mir!

Quieck-Wuff!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 04 Februar, 2009
Thema: Blog - 2009, 1. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Der Bär steppt :o)

Komisch, dass sich alles immer auf einen Haufen knubbelt. Nein, eigentlich nicht komisch, das ist so, wenn ein Projekt so richtig am Laufen ist. So wie mein Kalender mit mir - oder ich mit ihm - oder wir beide zusammen. :o)

Ähnlich ist es mit den Weihnachtskarten. Die wollen nämlich in den Shop eingepflegt werden. Artikel anlegen, Abbildungen anfertigen, Nummernsysteme überlegen. Wenn man sich dann auch noch einen Fehler in die Navigation dieses gräßlich komplizierten Shops einbaut (ist mir gestern Abend passiert und der will heute noch gefunden und behoben werden), dann ist der Bär ziemlich schnell am Steppen.

Ich stelle mir gerade einen steppenden Bären vor. Sieht ziemlich lustig aus. Noch schöner ist das Bild von Balu, dem Bären aus dem Dschungelbuch, der schmettert: "Probier's mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit jagst du den Alltag und die Sorgen weg." Na, wenn das mal gerade nicht zu meinem Shopproblem passt.

Also, schön locker bleiben, Anja. Guido sagte gestern zu mir, als ich total frustriert war (und ich auf seine Frage, was denn schief gegangen ist, nur mit einem sehr betrübten "Ich kann darüber jetzt nicht sprechen." antwortete): "Das schaffen wir schon!"

Ja, das schaffen wir schon. Und wenn es einen Tag länger dauert, bis der mit den neuen Artikeln aktualisierte Shop ins Netz geht. Ich backe mir meinen Streß selbst. (Sollte mir mal ein anderes Rezept überlegen oder eine andere Backofentemperatur oder Backdauer...).

Herrlich, dass ein langes Wochenende auf uns wartet. Diesmal werde ich wohl arbeiten und mich mit dem Shop beschäftigen. Und heute soll der Kalender geliefert werden (Ich bin schon aufgeregt.). Der möchte ja auch sortiert werden und verpackt.

Aber wie Sie ja ganz oben auf dem Bild sehen: Die Geschichte hat ein Happy End.

Ich wünsche mir ein glückliches Wochenende (essenstechnisch wird es das: Heute Abend gibt es meinen geliiiiiiiiiiiiebten Pillekuchen mit Tomatensalat und morgen Abend "Himmel un Äd"), an dem ich alle Herausforderungen meistere. Und falls nicht: Es locker sehe und mir Warteschleifen und Umwege erlaube.

Auch Ihnen: Ein traumhaft schönes Wochenende!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 31 Oktober, 2008
Thema: Blog - 2008, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Ab durch's Nadelöhr oder rauf auf den Kilimandscharo

Das war meine gefühlte Aufgabe gestern: Ein Problem lösen, das mich zunächst überforderte. Streß pur. Seit der ersten Kalendererstellung im Jahr 2005 musste ich immer wieder auf - zunächst unerreichbar hohe - Berge klettern. Ich staune: Es fällt mir immer leichter, so habe ich gestern auch den gefühlten Kilimandscharo geschafft. Wie? :o)

Ich habe Lust, aus dem Nähkästchen zu plaudern und zu erzählen, welche Herausforderungen es bei der Kalendererstellung zu meistern gab und gibt:

Gestern habe ich die Vordrucke des Tischkalender 2009 erhalten. Wegen der aufwändigen Konfektionierungsarbeiten (die 15 einzelnen Blätter mussten zum fertigen Kalendersatz zusammengetragen werden) im letzten Jahr habe ich darüber nachgedacht, wie schon in 2006 den Kalender im Digitaldruckverfahren produzieren zu lassen. Denn dabei können die Kalendersätze direkt sortiert hinter einander gedruckt werden. Gestern hielt ich nun ein Muster in den Händen und war erschrocken. Was sollte ich blos tun?

Ich bin Autodidakt, habe mir das Wissen im Selbststudium angeeignet. Ich bin weder gelernte Druckerin, noch ausgebildeter Medienfachwirt, die in der Druckvorstufe der Druckerein arbeiten und die Daten für den Druck aufbereiten. Das hat zur Folge, dass ich immer wieder vor Aufgaben stehe, die ich noch nie gelöst habe... 2005 fing die Geschichte an:

2005 war die Idee - der große Wunsch da, einen eigenen Kalender herzustellen. Ich hatte bis dahin digitale Postkarten angefertig, mehr nicht. Also war die Herausforderung: Wie geht das? Wie stellt man Druckdaten her? Welche Programme brauche ich dafür? Geht es mit Ulead PhotoImpact (kostete 15 Euro), mit dem ich die Ecards herstellte? Die professionellen Firmen arbeiten mit Software der Firma Adobe, zu denen Photoshop (zur Bildbearbeitung) und Indesign (zum digitalen Setzen der Bilder und der Schriften wie es früher die Schriftsetzer per Hand machten) gehören. Ich kannte mich weder mit diesen Programmen aus, noch konnte ich mir deren Softwarelizenzen von je ca. 1000 Euro leisten. Und überhaupt: Wie erstellt man ein Kalendarium? Gibt es dafür Programme? Wer druckt den Kalender in kleinen Auflagen? Was kostet sowas?

Es folgte eine intensive Lehrzeit. Geholfen hat mir dabei vor allen Dingen die Experimentierfreude meines Mannes. Er liebt es, sich in neue Softwarprogramme einzuarbeiten, denkt quer, verknüpft, ist unermüdlich optimistisch und weiß immer eine Lösung. Für mich ist dagegen das Einarbeiten in neue Programme nichts, was ich liebe. So sind wir ein gutes Team: Er erklärt mir den Weg und ich gehe ihn dann. Als wir herausgefunden haben, wie ich die Druckdaten mit wenigen finanziellen Mitteln erstellen kann, ging es für mich in den kreativen Prozess: Welche meiner unzähligen Fotomotive wollte ich auswählen? Welche Texte? Wie sollte der Kalender gestaltet werden? Wow, das war aufregend und irgendwann wahrhaftig geschafft. Auch eine Druckerei fand ich nach intensiver Recherche. Aus Kostengründen sollte der Kalender im Digitaldruck erstellt werden. Nach der Auftragserteilung war ich total aufgeregt: Wie sieht der Kalender wohl gedruckt aus? Als ich den ersten Vordruck (Proof) in den Händen hielt, war ich überglücklich. Das war wie Geburtstag und Weihnachten zusammen, so stolz und glücklich war ich. Ich habe mir die glänzenden Seiten in meinem Büro aufgehangen. Was für ein gutes Gefühl.

Das änderte sich allerdings, als der Kalender geliefert wurde: Die Kalenderhüllen waren zum Teil während des Transports gebrochen und bei einer Probe, wie die Kalender geworden sind, entdeckte ich, dass immer wieder die gleichen Seiten voller Farbsprenkel waren.

Auf dem Proof waren sie nicht. Das war grundsätzlich gut, aber was nun? Ich holte immer mehr Muster heraus und es wurden mehr. Mist! Wollte ich den Kalender so lassen? Mir ist Qualität sehr wichtig und ich merkte: Ich kann damit nicht leben. Ich kam mir zwar schrecklich kleinlich vor (Ich lerne gerade, mich anzunehmen wie ich bin statt zu bewerten, statt mich zu entschuldigen, statt mir zu wünschen ich wäre anders.), aber das Gefühl, meinen Kundinnen und Kunden eine gute Qualität liefern zu wollen, war größer. Dann fing er an: Der Kampf mit der Druckerei. Denn die spielten das erst mal runter, sagten das wäre normal so im Digitaldruck... Ich durchlief eine Gefühlsachterbahn - man fiel es mir schwer, für mich einzustehen! Erst als ich hartnäckig blieb, boten sie mir 10% Ermäßigung an. Das wollte ich aber nicht. Ich wollte Blätter ohne Farbsprenkel haben. Nach endlosen Gesprächen erhielt ich endlich, was ich wollte: Die Blätter mit den Sprenkeln wurden neu gedruckt!

Der Kalender kam super bei Ihnen an. Als die erste Auflage vergriffen war und ich nachbestellte, wiederholten sich die Probleme mit der Qualität jedoch, es wurde sogar schlimmer... Ich beschloss, nachdem ich auch das Problem überstanden hatte: Im nächsten Jahr finde ich eine neue Druckerei. Eine, die vor Ort gut für mich zu erreichen ist. Und mir war klar: Ich will ein anderes Druckverfahren mit mehr Qualität - ich will Offsetdruck. Der ist zwar teuerer bei kleinen Auflagen, aber das war mir die Sache wert.

2006 belegte ich dann bei der Volkshochschule einen einwöchigen Kurs für Photoshop und Indesign. Da ich selbst Urheberin bin, ist es mir sehr wichtig, gekaufte Original-Software zu nutzen. Die Software Indesign, die eigentlich "richtig" zum Fertigen der Druckdaten gewesen wäre, konnte ich mir nicht leisten. Für Photoshop konnte ich eine erschwingliche Lizenz kaufen, die Software war zwar schon mehrfach überholt, aber es funktionierte. Die Schriftsetzer-Meisterin, bei der ich den Kurs absolvierte, zweifelte zwar, weil das Programm eigentlich nur zur Bildbearbeitung gedacht ist, aber ich schaffte es dennoch. Im Herbst 2006 entstanden so für 2007 zwei neue Tischkalender, die im Offset-Druck gefertigt wurden. Die Investition war hoch, aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen:

Doch auch hier ging es nicht ohne Reklamationen: Viele der Kalenderhüllen waren beim Kommissionieren verkratzt. Die Druckerei fand das nicht schlimm, aber ich, denn schließlich sollten die Kalender auch als Geschenk dienen - und ein verkratztes Geschenk zu Weihnachten? Das wollte ich nicht. Also hieß es wieder einmal, mich über das Beschwichtigen der Druckerei hinwegzusetzen und zu mir und meinem Qualitätsempfinden zu stehen. Eine Lösung wurde gefunden und ich hatte eine Aufgabe für das nächste Jahr: Der Kalender sollte zum Schutz vor Verkratzung eingepackt werden.

Als es dann im Herbst 2007 in die Erstellung des neuen Tischkalenders 2008 ging, entschied ich mich auch noch, die Kalender 2008 auch selbst zu packen, um Kratzer möglichst zu vermeiden. Die Konsequenz: Wo gibt es diese Kalenderhüllen zu kaufen? Gibt es Qualitätsunterschiede, zum Beispiel solche, die leichter verkratzen als andere? Es dauerte unzählige Recherchestunden im Internet, bis ich die richtigen Hüllen gefunden hatte. Und ich wollte ja eine Schutzfolie um die Hülle. Wo gab es sowas? Bei meinen Recherchen stieß ich auf die Musikindustrie - schließlich sind Musik-CDs eingeschweißt - aber die zugehörigen Kosten und erforderlichen Auflagenhöhen schreckten mich ab. Es dauerte Wochen (und ich bin ein Mensch, der sehr schnell ist im Recherchieren und sich auch im Einkauf auskennt), bis ich wirklich passende Schutzfolien gefunden hatte. Jipieh!

Als die Monatsstapel der Kalenderblätter von der Druckerei geliefert wurden, hatte ich schnell raus, wie ich die einzelnen Monate möglichst rasch zu dem kompletten Kalender zusammenlegen konnte. Doch beim Zusammenlegen sah ich auch die einzelnen Blätter genauer an und stellte schon bald auf den Blättern starke Verschmutzungen und Kratzer und bei einem Monat Farbsprenkel fest, die nicht auf den Druckdaten waren. Zudem waren die einzelnen Monatsstapel mit Gummis verpackt, die hinterließen ebenfalls Rückstände auf den obersten und untersten Blättern. So ein Mist! Der Zeitpunkt, wenn der Kalender aus der Druckerei kommt, war wieder mal kein Freudenfest.

Die Vorstellung, eine gute Qualität zu bekommen, krachte wieder wie ein Kartenstapel zusammen. Ich legte die fehlerhaften Blätter raus und diese Haufen wurden größer... Bis zu 50 Blätter pro Kalendermonat waren unbrauchbar und mit dem einem farbsprenkeligen Blatt konnte ich gar nicht leben. Ein Gespräch mit der Druckerei stand wieder einmal an. Urg! Ich vergebe lieber Komplimente, statt zu kritisieren oder zu reklamieren. Denn das ist sehr anstrengend. Aber es blieb mir nichts anderes übrig: Steh zu dir, Anja! Ich wollte Qualität liefern, also musste ich auch dafür einstehen. Meinem Ansprechpartner in der Druckerei schickte ich Muster zu, ich erhielt eine Nachlieferung für die verschmutzten Kalenderseiten, die sie mehr gedruckt hatten. Und die waren auf einmal auch super eingpackt: Oben und unten ein dünner Karton, der die Blätter schützte. Warum nicht gleich so? Aber mein anderes Problem - die Farbsprenkel - waren nicht so leicht gelöst, schließlich ging es dabei um was. Um zusätzliche Arbeit und Kosten nämlich. Also fand mein Ansprechpartner in der Druckerei das gar nicht schlimm und spielte meine Wahrnehmung runter. Ich fühlte mich nicht ernst genommen. Erst ließ ich mich verunsichern, doch dann blieb ich bei mir. Als ich ihn fragte, ob er dieses Blatt als Qualitätsmuster an Interessenten rausschicken würde, sagte er frech "Ja".

Das habe ich ihm nicht geglaubt und fühlte mich ziemlich veräppelt. Ich wurde auf einmal ziemlich ruhig und sagte, dass ich mit der Qualität nicht einverstanden bin und ich einwandfreie Ergebnisse wollte. Dann müsse er mit seinem Chef sprechen. Es klang fast wie eine Drohung. Ich blieb standhaft und fragte mich ernsthaft, ob er eine Provision dafür bekommt, wenn er Kunden zurecht stutzt und versucht kleinzumachen, so dass sie einknicken und das Problem nicht mehr schlimm findenl. Geholfen haben mir zwei Gespräche mit Experten aus der Branche, die viel mit Druckerein zu tun haben. Tenor: "Die probieren einfach aus, mit wem sie es machen können." Mit mir nicht. Ein paar Stunden später klingelte das Telefon: Das Blatt wurde neu gedruckt. Puh! Geschafft! Die Lieferung war super, sauber eingepackt. Endlich. Der neue Kalender konnte in den Verkauf gehen:

Wegen der gemachten Erfahrungen überlegte ich mir vor ein paar Wochen für den Tischkalender 2009 eine neue Druckerei zu suchen. Erst meldete sich mein innerer Schweinehund und sagte "och nö, jetzt ist endlich alles eingespielt", aber dann erinnerte ich mich an meine Unzufriedenheit und die Unlust wieder mit dem Sachbearbeiter zu sprechen. Ich wagte einen Versuch und fand eine neue, noch näher liegende, Druckerei, die ich schon lange vom Vorbeifahren kannte. Um die aufwändige Sortierarbeit zu umgehen, ließ ich mir ein Angebot für Digitaldruck machen, schließlich waren ein paar Jahre vergangen und die Qualität vielleicht gestiegen. Der Proof sah gut aus, aber gestern erhielt ich einen echten Vorab-Druck und war erschrocken: Der Qualitätsunterschied zum Offsetdruck und bisherigen Kalender war frapierend. Was also tun? Eine Qualitätsverbesserung könne lt. Druckvorstufe nur durch ein anderes Dateiformat erreicht werden, mit dem ich noch nicht gearbeitet hatte. Der nette Herr aus der Druckvorstufe nannte mir die geforderte ISO-Norm (PDF/X-3) und ich begann mit der Recherche.

Ein Produkt aus der Adobe-Familie (Acrobat) wäre wieder die professionelle Lösung für rund 600 Euro Lizenzgebühr. Keine finanzielle Option für mich. Aber gibt es auch ein günstigeres Programm, dass die Druckdaten generiert? Die Zeit drängte, denn im Digitaldruck hätte ich den Kalender diese Woche haben können, er sollte ja endlich in den Verkauf. Wenn ich das gewünschte verbesserte Dateiformat nicht liefern konnte, hätte ich mich alternaiv für den Offset-Druck entscheiden können, das ebenfalls zu einer Qualitätsverbesserung führen würde. Allerdings auch zu einer längeren Lieferzeit: Nämlich dem 4.11..

Gestern war ich überfordert, traurig, müde, habe an mir gezweifelt und habe mich kurz gefragt, warum tue ich mir das an? Dann kam aber Schritt für Schritt die Lösung. Mein Mann (ohne ihn wäre ich gestern verzweifelt) arbeitet viel mit Open-Source-Programmen, das sind in der Regel kostenfreie Programme. Er fand darunter eine Software-Lösung zur professionellen Erstellung von PDFs, wir mussten dann aber wieder tüfteln, um die gewünschte ISO-Norm herzustellen. Natürlich gab es zunächst nur englische Hilfen (da habe ich meine Probleme mit)... Wir gaben nicht auf, versuchten weiter, erzielten Erfolge, dann wieder Fehlermeldungen. Zwischendurch half eine Pause und eine aufklärende Antwort-E-Mail vom Software-Ersteller (Gott lobe die OpenSource-Gemeinschaft). So ging's einige Schritte weiter den Berg hinauf, dann gab's wieder Probleme und zum Schluss war irgendwann diese Nacht alles gut. Puh! Wir hatten es wahrhaftig geschafft!

Heute früh habe ich die neuen Druckdaten an die Druckerei weitergegeben, die Prüfung war positiv, der Kontakt sehr gut, auch wenn ich mich durchsetzen musste, denn ich hatte mich trotz verbesserter Daten gegen den Digitaldruck entschieden. Ich konnte nicht damit leben, ein Jahr lang immer wieder auf den Kalender zu gucken und nicht zufrieden zu sein. Also lieber den teureren Offsetdruck, die längere Lieferzeit und die zusätzliche Sortierarbeit.

Jetzt sitze ich auf dem Gipfel des Kilimandscharo, überglücklich nicht umgekehrt zu sein. Dankbar für meine Wegbegleiter und hundemüde. Ich habe nach Erhalt der Hiobsbotschaft gestern echt nicht gedacht, dass ich es auf den Berg schaffe, aber ich habe es geschafft.

Nicht mehr lange, dann ist der Kalender 2009 da. Ich bin in den Inhalt total verliebt. Das tut soooo gut und hilft über solche Anstrengungen wie gestern hinweg. Ich habe viel gelernt:

  • Glück kann man sich auch erarbeiten, in dem man sich mächtig anstrengt, nicht aufgibt und in Minischritten seinen Weg geht.
  • Ich kann Herausforderungen aus dem Weg gehen. Aber weiter komme ich, wenn ich mich ihnen stelle. Es ist immer die Frage, wie meine Einstellung ist, dann schaffe ich auch den größten Berg zu besteigen oder passe selbst durch das kleinste Nadelöhr.
  • Wer sich auf den Weg macht, seine Träume zu verwirklichen, kann ganz schöne Abenteuer erleben.
  • Einen Tag später ist nichts mehr vom Leid, von der Aufregung und dem Streß zu spüren. Ich frage mich: Was war da eigentlich schlimmes dran? Frieden und Glück haben sich nämlich inzwischen eingestellt. :o)

Viele Grüße aus der Kalenderwerkstatt

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 22 Oktober, 2008
Thema: Blog - 2008, 2. Halbjahr, Blog - Kalender, Blog - Selbstständigkeit

Mit kraftvoller Energie in die Woche

HÜPF! Ich habe es geschafft: Am Freitag habe ich die Druckdaten für meinen Tischkalender 2009 zur Druckerei gegeben! Diese Woche werde ich ihn hier vorstellen. Letzte Woche hatte es wirklich in sich: Der Prozess des Zusammenfügens der "richtigen" Bilder und der "richtigen" Texte dazu war intensiv. Und gut. Ich bin froh und glücklich! Wenn alles gut klappt, wird der Kalender ab Anfang November im Shop erhältlich sein.

Und noch was Gutes: Ohne Schmerzmittel bin ich bei meiner Periode dieses Mal hingekommen. Die Schmerzen, die ich dennoch hatte, waren KEIN Vergleich zu den Schmerzen, die ich sonst habe. Ich konnte Freitag (der zweite Tag ist immer der schlimmste gewesen) ganz normal arbeiten und sogar den Termin in der Druckerei wahrnehmen. Oh, ist das schön!

Mit der kraftvollen Energie dieser Ereignisse und eines schönen Wochenendes beginne ich diese Woche. Mir geht es gut. Ist das schön! Meine Wünsche zu Beginn der letzten Woche "Ich wünsche Ihnen und mir einen guten Einstieg in die Woche und dass alles erledigt werden kann, das auf Erledigung wartet!" haben funktioniert. Das regt mich zu neuen Wünschen an:

Ich wünsche mir, diese Woche im Fluß der guten Startenergie weitere noch offene Projekte zum Abschluss zu bringen. Wenn Sie es möchten, wünsche ich Ihnen dies auch von Herzen. Wenn nicht: Was wünschen Sie sich für diese Woche?

Viele Grüße!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 13 Oktober, 2008
Thema: Blog - 2008, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Der wirkliche Wert eines Coaches...

... ist für mich das aktive Zuhören.

Was das für mich bedeutet? Eine einführende Frage zu stellen, der dem Anderen die Gelegenheit gibt, über das zu sprechen, was ihn gerade bewegt. Und ihm dabei genau zuzuhören. Fragen stellen, wenn man etwas nicht versteht und Fragen zu stellen, die das Thema so deutlich machen, dass es dem Redenden hilft. Das bedeutet für mich aktives Zuhören.

Es geht für mich bei einem guten Coaching gar nicht um das Anwenden von Methoden, um das Finden von Lösungsansätzen, um das Erarbeiten von Schritten.

Nein, es geht "nur" ums Zuhören.

Und dadurch, dass der Mensch erzählen kann, was ihn bewegt, ohne Druck, ohne Bewertung, ohne Tipps und Ratschläge, ohne Unterbrechungen, mit der vollen Aufmerksamkeit seines Zuhörers, hört er sich selbst zu, findet er sich selbst. Und das ist für mich der goldene Weg im Coaching.

Zuhören ist der wirkliche Wert eines Coaches.

Für den Coach bedeutet das, seine Schweigekapazität zu erhöhen, sich mit Tipps und Ratschlägen zurück zu halten, mit Lösungen, die einem selbst einfallen, seine eigenen Themen zurück zu halten, die vielleicht genau in Resonanz mit denen des Redenden gehen. Kurz: Sich selbst zurück stellen und dem Redenden die ganze Aufmerksamkeit schenken.

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 09 Juli, 2008
Thema: Blog - 2008, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Huhu!

Hallo da draußen. Ich hisse die weiße Fahne. Im Moment übermannt mich die Arbeit.

Das schöne: Die Dooooopelkarten sind da. Und sie sind schööööön! Die neuen Goldstücke wollen in den Shop eingepflegt und verkaufsfertig bearbeitet werden. Und die Fotos für die Bilddatenbank sind immer noch nicht fertig... und... und...

Meine Aufmerksamkeit spielt Pingpong zwischen all den Aufgaben und Verlockungen. Ich muss mich konzentrieren, damit ich geschafft bekomme, was ansteht, auch, weil ich ein paar Tage wegfahren will. Deswegen habe ich zwei Entscheidungen getroffen: Den Shop nehme ich bis 25.02. aus dem Netz, so kann ich die neuen Artikel in Ruhe einpflegen. Ich werde auch einge Zeit nicht bloggen. Da es hier auf der Seite ja vieles zu entdecken gibt, vielleicht eine interessante Alternative. Ich schätze, am 18.2. geht es im Blog weiter. Bis dahin eine gute Zeit.

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 29 Januar, 2008
Thema: Blog - 2008, 1. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Wo ist es?

Seit einigen Monaten suche ich es immer wieder mal: Mein Handy. Es macht ja überhaupt nicht, was es soll: Da sein, wenn ich es brauche. Das liegt auch daran, dass ich kaum mit dem guten Stück telefoniere. Meist ist es ausgeschaltet. Auch, als ich noch Coaching und Seminare machte, hatte ich es nur kurz vor den Terminen eingeschaltet, um erreichbar für die Teilnehmerinnen zu sein. Und jetzt nutze ich es nur noch, wenn ich unterwegs bin, falls mir eine Panne passiert. Und dann vergesse ich es im Handschuhfach, in der braunen Tasche oder war es in schwarzen unter all dem schönen Inhalt? Mal ist es in der Jackentasche... Himmel! Da ich es ausmache, kann es auch keinen Piep von sich geben. Also suche ich heute schon wieder... Da - ich habe es wiedergefunden: In der Fototasche...

Glückliche Findergrüße!

Anja

PS: Mir fällt gerade ein, dass ich unserer Minu vielleicht beibringen könnte, das Handy zu finden. Sie findet es bestimmt schneller als ich. Dann heißt es demnächst nicht mehr "Such das Huhn!" sondern "Such das Handy!" :o)

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 27 November, 2007
Thema: Blog - 2007, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Vorteile der Selbstständigkeit

Keine Frage: Eine Selbstständigkeit hat viele Herausforderungen. Zum Beispiel das unternehmerische Risiko, selbst zu tragende soziale Absicherung (Krankheit, Rente...), kein bezahlter Urlaub, ....

Aber sicher ist auch: Selbstständigkeit hat viele Vorteile. Zum Beispiel, wenn eine Freundin - ebenfalls Freiberuflerin - mal eben auf einen Sprung vorbei kommen möchte und wir eine Tasse Kaffee trinken und quatschen bzw. schreiben (meine Freundin ist gehörlos) wollen, dann geht das.

Das ist für mich Luxus pur! (Ich weiß, Steffi, du grinst jetzt, weil ich den Begriff "Luxus" benutze, :o) hier passt er für mich richtig richtig gut.)

Winkewinke nach Horrem

Anja

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 12 November, 2007
Thema: Blog - 2007, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Wie geht's?

Mir? Mir geht es heute richtig gut! Ich liebe die kühle Frische später Sommertage am Morgen. Tau liegt auf den Wiesen, auf den Blumen. Die Sonne darf strahlen, was das Zeug hält. Und das macht sie gerade - mitten in mein Büro! :o)

Wer selbstständig ist, weiß um die Gefahr, sich selbst auszubeuten. Viel mehr zu arbeiten, als man dies - zumindest meistens - als Angestellte gemacht hat. Ich kenne dieses "kein Ende finden" nur zu gut. Dazu gehört die Arbeit bis spät in die Nacht, am Wochenende, bei externen Terminen Übernachtungen in Hotels, Reisezeiten während der Freizeit, die Fachbücher im Urlaub, das Telefonat am Abend und muss ich nicht auch noch zu einer Netzwerkveranstaltung hin... Das externe Büro in Köln-Zollstock hat mir vor ein paar Jahren geholfen, "gesunde" Bahnen zu ziehen. Und als ich dann mit meinem Büro zurück in unser Haus ging, war es viel leichter, einen zeitigen Feierabend zu finden.

Dennoch ist es immer wieder eine Herausforderung, gerade wenn ich in kreativen Hochphasen bin, einen Absprung zu schaffen. Gut ist, dass ich inzwischen weiß, wie gut mir ein regelmäßiger Feierabend bekommt. Die Ruhe am Abend, der PC ist ab 18 Uhr aus - gilt auch für meinen Partner, wir haben hier eine gemeinsame Deadline gefunden - dann kochen, essen, Gassi gehen und zum Schluss gemütlich auf die Couch (ja, bin ein Couch-Junkie) legen und meine Lieblingsserie schauen oder einen Film... Was auch immer. Das ist das, was mir gut tut. Dann bin ich ausgeglichen und kann abschalten. Und ich bin stolz auf mich, dass es mir immer öfter gelingt, schon vor meiner selbst gesetzten Feierabendzeit von 18 Uhr den PC auszumachen.

Raustreten aus dem Hamsterrad, das ich mir selbst geschaffen habe. Zum Beispiel für ein kurzes Nickerchen oder eine gemütliche Lesestunde (lese gerade wieder ein guuuutes Buch) oder worauf mein Herz auch immer Lust hat ... Diese Zeiten sind herrlich. Es ist ja ein gewaltiger Unterschied, ob man nur weiß, dass man diese Freiheit hat oder ob man sie auch wirklich nutzt!

Als ich noch (un)glückliche Angestellte war, dachte ich immer: Wenn ich endlich die Arbeit mache, die ich wirklich liebe, dann bin ich gesund und es geht mir supergut. Und die Selbstständigkeit ab 1999 machte mir einen Mordsspaß (was für ein Wort!). Endlich konnte ich tun, was ich wollte. Unglaubliche Energien wurden freigesetzt. 7 Tage die Woche habe ich gearbeitet. Die Quittung kam dafür insbesondere 2001, als ich einen Bandscheibenvorfall bekam und weil ich immer noch nicht eingesehen habe, dass ich weniger arbeiten sollte (schließlich waren gerade mein Bücher erschienen) anschließend einen Hexenschuss. Meine Theorie war also ein gewaltiger Irrtum gewesen!

Egal wie freudvoll die Arbeit (angestellt oder selbstständig) ist: Solange keine Balance herrscht und ich für einen Ausgleich sorge, geht es gegen meinen Körper. Damit meine ich nicht Sport, den habe ich immer noch nebenbei gemacht. Sondern die kleinen Freiheiten und die Regelmäßigkeiten herauszufinden, die ich brauche, um eine Basis zu schaffen, die mich stützt und stärkt. Dazu gehört es auch unbedingt, Entscheidungen zu treffen, was ich nicht (mehr) tun will. Die letzten Jahre war ich wirklich damit beschäftigt, mir ein gesundes Balance-System einzurichten. Nicht leicht, denn viel Arbeiten ist ja in unserer Gesellschaft sehr angesehen. Und dann war da immer noch die Sorge, wenn ich weniger arbeite, habe ich weniger Geld in der Tasche.

Die Frage ist, ob ich mit mehr Geld (und einem erschöpften Körper) glücklicher bin. Meine Erfahrung ist: Nein. In diesem Jahr sind mein Partner und ich mit so wenig Geld ausgekommen wie noch nie zuvor. Und es war ein sehr glückliches und erfülltes Jahr! Ich habe den Eindruck, dass ein solides Fundament gebaut worden ist, eine Erfahrung, die mich stärker sein lässt als jemals zuvor. Und das ist ein großartiges Gefühl der Sicherheit!

Herzlich

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 29 August, 2007
Thema: Blog - 2007, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Wie wahr

In einer Broschüre der AGD (Allianz Deutscher Designer) fand ich dieses Zitat von John F. Kennedy:

"Einen Vorsprung im Leben hat,
wer da anpackt,
wo die anderen erst einmal reden."

Wie oft im Leben schnüre ich den vermeindlich perfekten Plan und plane und plane und plane und komme dennoch nicht an? Weil der Plan nie ganz perfekt ist, ich nie alles, was ich will, hinein bekomme. Weil ich immer einen Abstrich machen muss. Perfekt zögern.

Wie oft im Leben mache ich mir keine Gedanken, gehe einfach los und erreiche innerhalb kürzester Zeit, was ich will? Ohne große Planungen, einfach durch mein Handeln. Keinen Kopf machen, sondern einfach machen.

Ich wünschte mir, ich könnte mein Planungshirn öfter in den Urlaub schicken und mein inneres Kind hervorzaubern, das nicht lange nachdenkt, sondern seiner Lust folgt. Schön!

Einen guten Start in die Woche!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 27 November, 2006
Thema: Blog - 2006, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Glückspost...

... erhielt ich heute früh von einer Klientin. Sie hatte sich während des Coachings für ihre Liebe entschieden und ist dafür aus Köln weggezogen. Und am neuen Wohnort fand sie dann auch einen tollen neuen Job. Bestimmt zwei Jahre sind seitdem ins Land gezogen.

Nanu, Post von ihr: Kleine Füße darauf? 4 kleine Füße? Eine Geburtsanzeige von Zwillingen! Was für eine Überraschung! Ich hab mich so gefreut!

Was für ein schööööner Brief! Das war meine Glückspost des Tages! :o)

Liebe Grüße & ein schöööönes Wochenende!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 13 Oktober, 2006
Thema: Blog - 2006, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Schöne Mail am Morgen

Heute früh hatte ich eine schöne Mail im Eingangsfach. Und weil die Autorin einen Hinweis machte, falls ich ihre Mail veröffentlichen wolle... mache ich das jetzt einfach:

"Liebe Frau Kolberg,

auf der Suche nach Buchbesprechungen von Julia Camerons Buch "Von der Kunst des Schreibens" bin ich auf Ihrer Site gelandet. Wie schön!

Der Bericht über Ihre persönliche Entwicklung ist nur Mut machend! Nachdem ich die 50er-Grenze vor bald zwei Jahren überschritten habe, ist mir - trotz einer sehr anstrengenden Familiensituation: beeinträchtigtes Kind - klar geworden, dass ich unbedingt meinem Kindheits- und Jugendtraum "Schreiben" folgen muss. Sie haben Recht: Im Inneren weiß frau/man sehr genau, was im Leben angesagt ist.

Zwar "stolpere" ich immer noch bei der Durchführung meiner "Schreibpläne", doch, erstens bekenne ich mich mehr und mehr "öffentlich" dazu, dass ich viel und gern schreibe (Briefe habe ich in meinem Leben bestimmt schon Tausende verfasst!) und zweitens, arbeite ich konsequenter als je zuvor daran, mich weiter zu bilden und mich mit gleich gesinnten Menschen zu treffen.

Was mich besonders freut: Trotz nur kleiner Vorwärtsschritte, freue ich mich von Herzen über jeden Fort-Schritt.

Seit ich Ja sage zu meinen inneren Träumen und Wünschen bin ich viel gelassener geworden!

Dass mich (leider?) auch Krankheit und Belastungen zu der haben werden lassen, die ich inzwischen bin, scheint oft der notwendige Lebens-Weg zu sein!

Ich schreibe Ihnen dies alles, weil ich Ihnen auf Ihre so persönlichen Mitteilungen ant-worten möchte!

Nochmals vielen Dank!

Herzliche Grüße

M. R. K.
aus Konz bei Trier"

Danke schön! :o)

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 05 Oktober, 2006
Thema: Blog - 2006, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Das Leben meint es gut mit mir! :o)

Heute war ein schöner und versöhnlicher Tag. Der hat mir richtig gut getan.

Er hat damit angefangen, dass ich von einer lieben Kundin ein wunderschönes Feedback bekommen habe, was sich nach dem Coaching so alles entwickelt hat. Honig für die Seele.

Heute Mittag habe ich für das Postkarten-Set Geschenkkartons bestellt. Die gefallen mir richtig gut!

Am Nachmittag hatte ich mit einer Kundin aus New York ein Telefoncoaching, das mir wieder und wieder spiegelt wie sehr ich meine Arbeit liebe und was es ein Geschenk in dieser Arbeit ist, so viele interessante Menschen kennen zu lernen.

Anschließend war der beste Freund meines Mannes auf einen Kaffee da. Es hat gut getan, ihn zu sehen, ihm zuzuhören, versuchen zu verstehen, warum sein Bruder sich das Leben nahm. Und wie befreiend es ist, wieder zu lachen. Mir ist klar, Ralf geht es jetzt gut, wo er ist. Für die, die hiergeblieben sind, ist es eine unglaubliche Herausforderung!

Am späten Nachmittag dann hatte ich einen Termin mit dem Nachmieter meiner Coachingwerkstatt, der dort zum 1.12. ein IT-Büro eröffnen wird. Der Austausch und die Vereinbarungen waren wie ich es mir gewünscht habe. Herrlich, wenn Wünsche in Erfüllung gehen. Das war richtig schön! Ich bin dem Himmel dankbar wie sich alles gefügt hat.

Nachdem ich dann noch Geschenkband für die Postkarten-Sets gekauft habe, erwarteten mich hier einige schöne Mails. Ganz besonders habe ich mich über ein Feedback zu den Tischkalendern 2006 gefreut und der gleichzeitigen Bestellung des Tischkalenders für 2007. Und dass, obwohl er noch gar nicht da ist. Das ist ein wunderbares Gefühl, wie ein liebevolles Streicheln für die Seele, ein Locken, ein Bestätigen.

Und jetzt blicke ich auf diesen reichen Tag zurück und bin dankbar. Dankbar dafür, dass es mir gut geht, dass ich lebe und das Leben liebe und glücklich bin. Was für ein Geschenk!

Von Herzen ein ganz sonniger Gruß aus Köln

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 22 August, 2006
Thema: Blog - 2006, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Ich liebe diese Arbeit!

Ich komme gerade von dem Termin eines Anti-Karrierecoachings zurück. Spontan danach nahm ich Blatt und Wachsstifte in die Hand und malte dieses Bild:

Und ich bin dem Himmel und nicht zuletzt mir selbst dankbar, dass ich mich für meinen Weg entschieden habe, der es mir möglich macht, die Arbeit, die ich liebe, zu tun!

Ein himmlisches Wochenende!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 18 August, 2006
Thema: Blog - 2006, 2. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit

Steine im Weg

Kennen Sie das auch? Da hat man ein richtig schönes Ziel vor Augen und plötzlich versperren RIESENGROßE STEINE den Weg. Oh Mann!

Was Sie vielleicht noch nicht wissen: Ich plane meine erste eigene Postkarten-Kollektion auf den Markt zu bringen. :o)

Den ersten Felsbrocken auf dem Weg entdeckte ich letzte Woche: Urheberrechtlich ist es nicht erlaubt, reine Zitatensammlungen zu veröffentlichen, es sei denn, die Autoren (und falls Übersetzer beteiligt waren, die auch) sind schon über 70 Jahre tot oder ich hole mir von ihnen/ihren Erben die Erlaubnis. Ist eine lange und umfangreiche Geschichte... (Einige Infos bietet Wikiquote). Deswegen ist übrigens auch meine Zitatensammlung im Moment in Überarbeitung.

Da ich selbst schreibe und fotographiere, ist es mir sehr wichtig, selbst die Urheberrechte Anderer zu wahren.

(Es ist so vieles übrigens nicht erlaubt, was oft gemacht wird. Ich wundere mich immer, wenn manche fremde Bilder kopieren oder gar Texte komplett aus Webseiten herauskopieren und auf die ihre bringen. Dann denke ich: Das ist doch ganz klar, dass dies gegen das Urheberrecht verstößt. Aber mir war zum Beispiel nicht klar, dass auch Schriften gekauft werden müssen, sofern sie nicht Freeware sind, wie ich in einer Weiterbildung gelernt habe... So lernt man immer dazu. Schade, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt... Informationen zum Urheberrecht.)

Was bedeutet das aber für mein Vorhaben, Zitate auf die Postkarten zu bringen? Zunächst war ich total wütend über diesen blöden Felsbrocken, der mir da meinen schönen Weg blockiert und habe wütend dagegen getreten. Weg gegangen ist er davon natürlich nicht... Abhalten von meinem Vorhaben lasse ich mich dadurch natürlich nicht. Also was kann ich tun? Ich kann zum Beispiel drumherum gehen oder drüber steigen. Oder...

Ich kann auch etwas völlig Neues daraus machen! Ich habe es als deutlichen Wink mit dem Zaunpfahl verstanden, dass es wichtig ist, vorwiegend meine eigenen Worte zu nutzen. Ich habe bei meiner Zitatenrecherche übrigens entdeckt, dass jemand meine komplette Zitatensammlung auf seine Webseite übernommen hat. Wenn er mir gegenüber sitzen würde, dann würde ich ihm sagen: "Nimm deine eigenen Worte!

Sie sind so viel wichtiger und stimmiger als alles, was andere Menschen sagen! Mach dein Ding!" Und mir wurde plötzlich klar, dass ich das anderen sage, aber deswegen noch lange nicht für mich selbst nutze. Das war eine wichtige Erkenntnis für mich.

Also: Ich werde meine eigenen Worte nutzen und danke dem Felsbrocken, dass er sich auf meinen Weg gelegt hat. :o)

Um mal wieder ein Zitat zu gebrauchen:

"Jeder Mensch,
alle Ereignisse in deinem Leben,
sind da,
weil du selbst sie angezogen hast.
Was du mit ihnen anfängst,
ist deine Sache."

Richard Bach

Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 29 Juni, 2006
Thema: Blog - 2006, 1. Halbjahr, Blog - Selbstständigkeit


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