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Veganes Essen im Urlaub in Dänemark

Im Ferienhaus in Dänemark versorgen wir uns selbst. Frühstück, Snacks, Abendessen. Mein Mann und ich wechseln uns beim Kochen ab. Es gibt einfache Kost.

Urlaubszeit ist kostbar für mich. Die will ich nicht mit Essen planen und Einkaufen verbringen, sondern möglichst viel Freizeit haben. Als ich mit der veganen Ernährung begann und mir sicher war, nicht am Ferienort suchen zu wollen, was es dort für mich veganes zu essen gibt, fing ich an, einen Essensplan zusammen zu stellen. Ich habe mir vorher zu Hause überlegt, was wir die 21 Tage an warmen Gerichten und zum Frühstück essen könnten. Essen, das wir beide mögen und je nach dem in veganer und normaler Variante (für meinen Mann) einfach zubereitet werden kann. Auch die Lebensmittel habe ich vorher weitestgehend eingekauft. Unser Wagen ist groß genug, die Lebensmittel mitzunehmen. Praktisch.

Klar, kann man in Dänemark auch einkaufen gehen. Allerdings hat die Erfahrung in den vielen Jahren vor Ort gezeigt, dass die kleinen Supermärkte vor Ort je nach Gegend und Saison manchmal geschlossen oder gar nicht vorhanden sind oder nur mit dem nötigsten ausgestattet, was zudem recht teuer ist. Mir ging es auf den Keks, einen Discounter oder größeren, gut ausgestatteten Supermarkt in der Nähe zu finden und die Zeit mit Einkaufen zu verplempern. Das ist mal ganz lustig durch einen dänischen Supermarkt zu schlendern und interessant, aber nicht für jeden Tag. Wenn schon Selbstversorger, dann so praktisch und bequem wie möglich.

Meinen Essensplan haben wir jetzt schon den zweiten Urlaub in Gebrauch. Die vorbereitende Arbeit hat sich gelohnt. Das Ziel habe ich erreicht: Nämlich möglichst viel Urlaubszeit zu genießen.

Es gibt natürlich nicht 21 unterschiedliche Gerichte. Manches gibt es dreimal im Urlaub, also einmal in jeder Woche. Ich habe auch so geplant, dass ich eine vegane Alternative für mich habe, wenn es für meinen Mann frischen Fisch gibt, den wir vor Ort meist im nächsten Hafen kaufen. Wenn das Haus eine Kühltruhe hat, ist auch das Einfrieren möglich. So haben wir schon mal die doppelte Menge gekocht (Wurstgullasch mit Reis, vegane und normale Variante) und dann zwei Portionen eingefroren. Das ist besonders praktisch, wenn man nach einem Ausflug nach Hause kommt und keinen Bock mehr hat, noch lange zu schnippeln und am Herd zu stehen. Aufwändiges Essen gibt es im Urlaub bei uns nicht. Mirakoli ist genaus so dabei wie süße Nudeln (also Nudeln mit eingemachten Pflaumen aus dem Glas, dazu Vanillesoße). Was wir auch oft zu Hause machen, nämlich frischen Salat mit Salz- oder Backofenkartoffeln, den gab es auch. Dieses Mal hatten wir Glück mit nahen, gut ausgestatteten Supermärkten, mit einem tollen und nicht teuren Obst- und Gemüseangebot. Hüpf!

Mein Plan hat prima funktioniert. Zum Ende des Urlaubs waren noch zwei Pakete Spaghetti mit Pesto übrig, ein paar vor Ort gekaufte Kartoffeln und Zwiebeln, aber das wars. Ich werde es das nächstes Mal auf jeden Fall wieder so machen. Lecker und einfach. Von mal zu mal wird die Liste besser.

Ich habe sogar zwei leckere vegane Brotaufstriche im Netto in Lemvig gefunden (Hummus und Artischockenpesto). Da ich für mich zu wenig Aufstrich eingeplant hatte, bin ich auf die Suche gegangen. Zwei Testkäufe waren nach Studium der dänischen Inhaltsliste und Übersetzungen zu Hause nicht vegan (Oliventapenade war mit Sardellen 'ansjos' und der Sojaaufstrich mit Ei 'heleagspulver').

Veganes Selbstversorgen ist mit Planung für mich auch im Urlaub gut umsetzbar. Herrlich!

Zu Hause freuen wir uns dann wieder auf die Gemüsekiste: Jede Woche abwechslungsreiche Rezepte und Gemüse und Obst. Diese Woche gab es ein Rezept mit Mangold, Rosinen, Zitrone, Chilli und Mandeln. Lecker! Mir ist in Dänemark aufgefallen, dass ich durch das regelmäßige Knabbern von Obst und Gemüse viel mehr Lust hatte, Frisches vor Ort zu kaufen. Das freut meinen Körper und unsere Gesundheit.

Hier der erste Bericht meiner Reise: Zurück aus meiner Heilwelt: Das Meer. 

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Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 26 Oktober, 2015
Thema: Blog - 2015, 2. Halbjahr, Blog - Dänemark, Blog - Vegane Rezepte

Erdbeeren - Rhabarber - Spargel: Vegane Leckereien

Bevor die Rhabarber- und Spargel-Zeit zu Ende geht, rasch Rezepte, die einfach köstlich sind - und vegan.

Zunächst der gedeckte Rhabarber-Erdbeer-Kuchen. Superlecker. Einfach zuzubereiten. Yummi! Das Rezept fand ich per Zufall auf einer Blogseite. Hier der Link.

Erst wird eine Schicht Teig gebacken, darauf kommen dann die Erdbeer- und Rhabarber-Stücke und der restliche Teig. Alles in den Backofen.... und dann nur noch genießen. Ich hab den Kuchen zu einem Geburtstagskaffee mitgebracht, hatte ihn das erste Mal gebacken, er war noch warm und kam super an. Das freut mich sehr.

Die Streuselplatte habe ich auch mit Rhabarber probiert. Die Stangen brauchen nur von der äußerer Haut befreit werden, in dicke Stücke geschnitten und auf den Boden gelegt werden. Je nach Geschmack vielleicht etwas Zucker drüber streuen, bevor der Streusel drüber kommt:

Das Rezept für die Streuselplatte ist hier. Der Kuchen lässt sich prima einfrieren und im Ofen aufwärmen.

Spargel - so lecker und einfach etwas besonderes. Diese Sauce Hollandaise ist vegan und köstlich. Ich vermisse nichts. Das Rezept fand ich durch Zufall auch im Netz. Für meinen Mann nehmen wir Butter und normale Sahne statt veganer Margarine und Sojasahne.

Mit der Gemüsekiste sind wir glücklich. Die Kartoffeln vom Biohof schmecken lecker - so wie Kartoffeln im Idealfall schmecken sollten. Wir essen so abwechslungsreich wie schon lange nicht mehr.

Mein Mann hatte Lust, diesen Rhabarber- und Erdbeerkompott zu machen. Hat gut geschmeckt. Erstaunlich, wie sich die Menge an Rohkost einreduziert. Das Rezept gibt's hier. Besonders mit Vanillepudding oder -soße ein gutes Team. Veganen Vanillepudding gibt es zum Beispiel von Alpro Soja. Den nehme ich auch als Soßenersatz bei süße Nudeln.

Einmal die Woche gibt es seit Beginn der Gemüsekistenbestellung einen Salatteller - wie diesen hier mit Steinchampignons, Salat, Tomaten, Radieschen und der köstlichen warmen Salatsoße in der veganen Variante (statt Honig Agavendicksaft nehmen). Mir schmecken anstatt Mandelsplitter Pinienkerne.

Alternative schnelle Salatsoße: 1 TL leckeren Senf in die Schüssel (ich mag den Dijon-Senf gern). Öl dazu gießen und verrühren, bis sich eine Creme entwickelt. Nach eigenem Gefühl und Geschmack Zitronensaft oder Essig dazu, Salz, Pfeffer, Kräuter und so viel Wasser, bis die Intensität genau richtig für Sie ist. Der Vorteil, wenn ich erst Senf mit Öl vermische (funktioniert bei einer süßen Salatsoße für den Möhrensalat auch mit Agavendicksaft und Öl): Die Zutaten verbinden sich und bleiben verbunden. Zuvor hatte ich immer das Problem, dass Essig und Öl getrennt waren, egal wie doll ich gerührt habe. Das Geheimnis liegt wohl in der Reihenfolge...

Veganes Leben ist eigentlich ziemlich einfach, sogar mit einem Partner, der alles ißt. Mein Mann nimmt zum Salatteller dann einfach noch Thunfisch oder Schafskäse dazu.

Lassen Sie es sich schmecken!

Anja Kolberg

PS: Warum ich Veganerin wurde.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 08 Juni, 2015
Thema: Blog - 2015, 1. Halbjahr, Blog - Vegane Rezepte

Gemüsekiste

Letzte Woche Dienstag vormittag klingelt es an der Türe. Davor steht ein netter Mensch mit unserer frisch abonnierter Bio-Gemüsekiste. Bombastisch schwer und so lecker!

Was ist die Gemüsekiste?
Der Bioland Hof Apfelbacher aus dem Eifel-Vorgebirge stellt jede Woche eine Kiste mit Bio-Gemüse und -Obst zusammen und liefert sie bis an die Türe. Vorteil: Frisch. Bio. Regional. Abwechslungsreich. Mit Rezepten. Verschiedene Größen und Zusammenstellungen, Ausnahmen (wenn man etwas gar nicht mag) begrenzt möglich. Und man kann Bioartikel aus dem Hofladen wie frisches Brot, Kartoffeln und viel mehr hinzubestellen. Abgebucht wird wöchentlich vom Konto. Einfach praktisch!

Bisherige Erfahrungen
Vor einigen Jahren hatten wir über das Reformhaus die Gemüsetüte abonniert. Auch gut. Leckere Rezepte. Wir haben Gemüse probiert wie den Postelein-Salat, von dem hab ich früher noch nie gehört und ihn das erste Mal gegessen. Das war eine abwechslungsreiche Zeit. Einziger Nachteil: Ich musste die Tüte jede Woche im Reformhaus abholen. Auch wenn das nicht weit zu fahren war, es war etwas umständlich, weil ich ja mein Büro zu Hause habe. Und im Herbst gingen mir die Hokaido-Kürbisse auf den Keks. Nach einigen Jahren brauchten wir eine Pause.

Ein Anfang- wieder durchstarten
Jetzt hatten mein Mann und ich wieder Lust darauf. Inzwischen mag ich auch Hokaido-Kürbisse sehr. Mir war morgens beim Spazieren gehen schon vor einigen Jahren ein Lieferwagen beim Spaziergang aufgefallen, der in unserem Viertel Gemüse auslieferte. Dann hatte ich den Namen vergessen, nun wiedergefunden, recherchiert und erst mal wieder zur Seite gelegt. Wie das nunmal so ist mit Neuerungen. :o) Denn wenn man die Gemüsekiste abonniert hat, bedeutet das eine Veränderung im Speiseplan und Kochverhalten!

Bequem und langweilig - das soll sich ändern - so klappt es
Sonst sind wir beide eher die Bequemen, bedeutet die gleichen Gerichte kommen in der Regel auf den Tisch. Lecker, aber eben auch langweilig. Ich hab oft nicht die Lust, neue Rezepte auszuprobieren, obwohl die vegane Küche einiges an neuen Abenteuern bereit halten würde. Da mein Mann Soja und vegane Fleischersatzprodukte verabscheut und wir beide selten Lust haben, zwei Gerichte am Abend zu kochen (er normal - also mit Milchprodukten, Käse, Fleisch - ich vegan), haben wir inzwischen ein gutes Repertoire an Speisen beisammen, die für ihn und für mich passen bzw. sehr leicht abgewandelt werden können.

Mit der Zeit aber eben auch langweilig, wenn man keinen Bock hat, Neues auszuprobieren. Wir wechseln uns mit dem Kochen ab. Mal er, mal ich. Mein Mann kocht neben seinen Standards gerne nach Rezepten und auch deswegen ist die Gemüsekiste eine gute Wahl für uns. Entweder ist ein reizvolles Rezept beim Gemüse dabei oder man ist einfach gezwungen nach etwas passendem zu suchen. Zum Beispiel auf der Webseite des Hofes oder im Netz. Das haben wir gemacht. Bei Chefkoch.de lässt sich z.B. prima nach der Zutat und vegan suchen und nach Wertung sortieren.

Was ist in unserer ersten Gemüsekiste drin gewesen?
Wir haben das Vollsortiment mittel (16€) und Obst normale Größe (12€) bestellt. Damit war unsere gesamte Woche gefüllt. Wir haben nur einen Tag nicht aus der Gemüsekiste gekocht! Das macht ehrlich gesagt auch meinen Einkauf einfacher. Das schöne Tante-Emma-Vorratsregal wird also nicht mehr so viel Wechsel erleben. Ich mag es, wenn ich weniger und seltener einkaufen muss oder nur eben zum Supermarkt um die Ecke reinspringen muss.

Also, was war drin?
Gemüse: 800 Gr. Möhren. 3 Knollen Fenchel. 1 Kopf Romanesco. Staudensellerie. Salat. Frischer Bärlauch. 2 Avocado.
Obst: 1 Ananas. Viele Orangen. 3 oder 4 Bananen. 3 oder 4 Kiwi. (weiß es nicht mehr genau, sind schon alle verputzt) 1 kg Äpfel.

Fast alle Gemüses habe ich im Kühlschrank verstaut. Im der Lieferung beiliegenen Katalog war auch eine Übersicht, wie ich das Gemüse und Obst am besten lagern kann und wie lange es richtig gelagert haltbar ist. Interessant! Bei dem Salat (eingepackt in eine Tüte im Gemüsefach) war das von Vorteil: So hatte ich jeden Tag eine Grundlage für dem grünen Smoothie. Schon was dazu gelernt!

Was gab es davon zu essen?

  • Vom frischen Bärlauch habe ich am Liefertag gleich Pesto gemacht. Denn an dem Tag passte es mit dem Kochen nicht. Das Pesto wird heute Abend die Spagetti verwöhnen. Zutaten: Bärlauch kleinschneiden, 1 Packung Pinienkerne, Pfeffer, Salz in ein hohes Gefäß, pürieren, in ein Gläschen füllen und in den Kühlschrank. Fertig. Später einfach unter die fertigen Spaghetti heben und ein paar Kirschtomaten drüber. Ebenso köstlich wie Basilikum-Pesto
  • Einen Abend gab es einen Salatteller: Fein geraspelte Möhren, einige Salatblätter, dazu große weiße Bohnen aus der Dose, ein paar Tomaten, frische Sprossen und dazu Backofenkartoffeln/-zwiebeln und oben drauf von einigen alten Brotscheiben gewürfelte Croutons, vorher im Bärlauch-Öl-Gemisch gewendet und mit den Kartoffeln und Zwiebeln im Backofen gegahrt. Boah! Yamyam!
  • Smoothie: Die restlichen Salatblätter dienten mir wie das Fenchelgrün als Grundlage für die Grünen Smoothies am Morgen. Ebenso in den Smoothie-Mixer kamen die Bananen und Orangen, morgen dann die Äpfel.
  • Die restlichen Möhren haben wir drei (Minu mag sie auch) beim Fernsehen weggefuttert.
  • Den Romanesco gab es gekocht mit frischen Kartoffeln und Erdnuss-Soße (abgewandelte Zutaten: Currypulver, Gemüsebrühe, Erdnussbutter, Chilli und Karamelsirup). Hat mein Mann gezaubert. Muss gerade schlucken, wenn ich mich erinnere. Boah, war das lecker! (siehe Foto oben)
  • Aus den drei Fenchelknollen hab ich Geschmorten Zitronenfenchel zubereitet. Statt der Zitrone hab ich die Orangen genommen. Sah nicht atemberaubend aus, wird nicht mein Lieblingsgericht, war aber schmackhaft und würde ich nochmal machen.
  • Staudensellerie wurde zu einer Suppe verarbeitet. Auch gut. Mein Mann meinte nur, das Kleinschneiden wäre eine Heidenarbeit gewesen...
  • Die Avocado haben wir als Guacamole Sonntag zum Frühstück vernascht. Hab ich vorher noch nie gegessen. Nach anfänglichem Zögern wars ruckzuck weg. Schmeckte lecker nach Zitrone und köstlich auf dem Brötchen.
  • Das Obst haben wir zwischendurch gemümmelt. Nein, sonst komme ich selten auf die Idee zwischendurch einen Apfel zu essen. Obwohl ich dank der grünen Smoothies am Morgen (war heute mein dritter oder vierter dieses Jahr) mehr Appetit auf einen Apfel zwischendurch habe.

Einige Äpfel sind noch übrig und heute Abend wird der Bärlauch-Pesto zu Spaghetti gemacht. Die Gemüstekiste ist eine prima Idee sich selbst zu überlisten, um gesünder zu kochen und zu essen.

Eine Woche haben wir festlich und so abwechslungsreich geschmaust und neues Gemüse probiert, dass ich sonst nicht gekauft hätte (Staudensellerie). Hat Spaß gemacht. Und morgen klingelt es wieder! HÜPF!

Links für Interessierte:

Liebe Grüße von der Freu-Zentrale

Anja Kolberg

PS: Ich hab im Stern gelesen gelesen, dass abwechslungsreiches Essen Dopamin ausstößt. Also direkte Belohnungsgefühle in unserem Gehirn. Herrliche Aussichten.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 25 März, 2015
Thema: Blog - 2015, 1. Halbjahr, Blog - Vegane Rezepte

Vegane Köstlichkeiten zum Raclette

Zu Essen gab es für unsere Gäste und uns an Heilig Abend Raclette. Ich möchte berichten, was da so auf dem Tisch war, insbesondere auch, um zu zeigen, wie sich das vegan abwandeln lässt.

Unsere Gäste und mein Mann (Allesesser) bekamen traditionell Hack und Raclettekäse. Für mich hatte ich Gyros auf Lupinenbasis (gab's bei Globus) als vegane Alternative zum Hack, das war lecker. Ich hätte auch das vegane Schnitzel von Aldi (gibts in der Kühltheke --> Update: Sylvester ausprobiert, eignet sich nicht. Es wird nicht knusprig genug, schmeckt dann eher mehlig.) oder irgend einen anderen Fleischersatz nehmen und klein schneiden können. Nächstes Raclette: Wieder das Lupinen-Gyros.

Als Käseersatz hatte ich zuerst an Pizzaschmelz von Wilmersburger gedacht, dann aber doch nicht genutzt, weil ich was cremigeres wollte. Deswegen habe ich mir Sauce Hollandaise gemacht und damit überbacken. Das war nicht ganz optimal zum Raclette, ist aber unglaublich gut zum Spargel im Frühling!

Übrigens ist der vegane Schnittkäse von Wilmersburger (alles bei Globus, ist unser nächster Supermarkt mit vielen veganen Produkten, gibt es sicherlich noch bei vielen anderen) mein Lieblingsbrotbelag. Im Moment die Sorte Pilze, sonst würzig oder Tomate-Basilikum. Oder der geräucherte Veggie-Aufschnitt von Aldi. Und natürlich all die Brotaufstriche, die inzwischen überall zu finden sind.

Zurück zum Käseersatz beim Raclette. Das war noch nicht optimal. Heute - mein Mann und ich machen an Sylvester wieder Raclette - werde ich eine selbstgemachte Creme aus Cashewnüssen, Hefeflocken, Zitronensaft, Senf, Wasser, Agavensirup, Salz & Pfeffer und evtl. Tomaten in Olivenöl probieren. Diese Köstlichkeit mache ich mir immer zum Überpacken der Pizza oder für Aufläufe. Werde hier berichten, ob das besser war. --> Update: War nicht besser, zu trocken. Als Creme aufs Brot köstlich, aber für den Einsatz im Grillpfännchen nicht geeignet. Zu trocken, evtl. mit mehr Öl oder Flüssigkeit. Ich habe dann doch den Pizzaschmelz ausprobiert. Er war wirklich am besten von den Alternativen. Er schmolz auch ohne Verbindung mit Sojasahne prima, schmeckte nach Käse. Beim nächsten Mal: Wilmersburger Pizzaschmelz.

Was könnten wir gemeinsam essen? Kartoffeln, Kräutermargarine (auf Basis von Alsan Bio Margarine, mit Kräuterbuttermischung gewürzt), Baguette, Pilze, Ananas, Oliven, Peperoni, Spargel ...

Ebenso wie den Rotkohl-Salat, der bei unseren Gästen sehr gut ankam und den wir schon einen Tag vorher angesetzt haben. Dafür haben wir das Rezept abgewandelt: Halb neutrales Öl (war Raps- oder Sonnenblumenöl, ich weiß es nicht mehr) und halb Sesamöl, geröstet - als Alternative zum Walnussöl, das wir nicht hatten. Zusätzlich eine Orange klein geschnitten. Statt Apfeldicksaft habe ich Agavensirup genommen. Lecker. Werde ich wieder machen.

Dann haben wir jede Menge Soßen eingekauft, deren Zutatenliste zwar winzig klein für unsere Augen war, doch wir haben einige Soßen gefunden, die zufällig vegan waren. Prima!

Diese Walnuss-Paprika-Paste hab ich selbst gemacht. Höllisch scharf und lecker. Erinnerte mich ein bisschen an Ajvar. Rezept.

Und eine Cranberry-Sauce gab's auch. War wie süßer Kompott. [Ist in der Rezeptdatenbank von Veganwelt - Stichwort Sauce zu finden.] Ich habe die Sauce püriert. Schmeckte lecker zur scharfen Paprika-Paste und dazu Brot.

Da es einfach viel zu viel an dem Abend war, gab's den Kompott am nächsten Tag im Blätterteigmantel mit sauren Äpfeln dazu. Lecker. Blätterteig gibt es übrigens schon oft als vegane Variante, ohne dass dies vom Hersteller wohl beabsichtigt war. :o)

Zum Nachtisch hatten wir einen Klassiker meiner Kindheit: Vanilleeis mit heißen Kirschen. Für mich gab's Lupineneis (Sorte Vanille-Kirsch, Link Hersteller) dazu. Superlecker, schmeckte wie 'normales' Eis. Gefunden im Globus. Boah, war ich glücklich, als ich das gefunden habe. Ich liiiiiiiebe nämlich Eis!

Fazit Raclette: Lecker wird es für mich als Veganerin durch die Beilagen (Salat, Brot, Kräutermargarine, Dips, Oliven...), der Pizzaschmelz mit dem veganen Gyros ist zwar auch gut, kommt aber für mich bisher nicht an das von mir erinnerte mit Raclettekäse überbackene heran. Aber: Das Gewissen ist besser und der Geschmack ist unvergleichlich gut.

Ich bin froh und dankbar, dass es so viele leckere vegane Alternativen gibt. Weihnachten hatte meine Schwiegermutter auch lieb an mich beim Menü gedacht: Tomatensuppe. Veganes Geschnetzeltes mit Pilzen und Sojasahne auf Tost. Rotkohl mit Klößen und Orangensoße zu Sojaschnitzel. Bratapfel-rote-Grütze mit Sojapudding. Lecker!

Ich habe so viele Rezepte dieses Jahr ausprobiert, die gut geschmeckt haben und vor allen Dingen auch im Alltag gut mit meinem alles essenden Partner umzusetzen waren. Noch viel mehr Rezepte liegen ausgedruckt auf einem Stapel und wollen ausgetestet werden. Ganz zu schweigen von den Fotos, die ich von meinem Essen posten wollte. :o) Klappt dann doch weniger als ich will. So ein Blogbeitrag ist ganz schön viel Arbeit und braucht Zeit...

Jetzt freue ich mich, dass mir hier dieser gelungen ist.

Auf ein neues veganes Jahr voller Leckereien!

Anja Kolberg

PS: Warum ich Veganerin wurde.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 31 Dezember, 2014
Thema: Blog - 2014, 2. Halbjahr, Blog - Vegane Rezepte

Ich auch!

Wenn ein Kind etwas besonders Schönes hat, rufen die anderen gleich: 'Ich auch!' Kennen Sie das? Ich erinnere mich zumindest daran wie das früher war.

So, mein Mann hat einen Adventskalender. Ich nicht. War ganz traurig, als er am Montag sein Törchen öffnete und sich Kinderschokolade in den Mund schob. Ist ja auch nicht so leicht, einen veganen Adventskalender bekommt man nicht an jeder Ecke. Und mein Mann hat den Kalender geschenkt bekommen, also brauche ich gar keinen Gedanken daran verschwenden, dass ich ja nichts von ihm bekomme...

Fakt ist: Es ist der 4. Dezember und ich habe keinen Adventskalender. Ich bin traurig. Ich will auch so was haben.

Am Dienstag schrieb eine Kundin nach den Monatlichen Impulsen (in denen es darum ging, sich selbst zu verwöhnen), dass sie sich dieses Jahr einen eigenen Adventskalender gebastelt hatte. Nicht nur ihren Kindern und ihrem Mann wie all die Jahre zuvor. Ein 'Klopf auf die Schulter-Kalender' mit nettem Spruch als Erinnerung an etwas, das sie dieses Jahr gut geschafft hatte und Schokolade dazu.

Geniale Idee!

Das hat mich angeregt, mir selbst eine Freude zu machen und es ihr gleich zu tun. Wie oft habe ich für andere schon mit viel Liebe einen Kalender gebastelt. Jetzt mache ich mich selbst glücklich!

Schritt 1: Vegane Schoki bestellen. Habe von einem Schokoladen-Outlet.de erfahren, wo es vegane Bio-Bruch-Schoki gibt. Das Probierpaket bestellt und die Sorten Mandel Orange (lecker) und Nougat Krokant (noch besser!). Das schwere Schokoladenpaket ist heute eingetroffen. Musste erst mal gestestet werden. Göttlich lecker. Aber jetzt ist mir schlecht, weil ich wohl ein klitzekleines bisschen zuviel probiert hab. :o) Doch die Phase wird nicht lange anhalten. :o)

Schritt 2: Kleine Liebesbriefe an mich selbst schreiben. Die klebe ich auf die kleinen Tütchen mit der Schokolade. Aufkleber mit motivierenden Sätzen. Komplimente, die ich mal bekommen habe. Komplimente, die ich mir selbst machen möchte, die ich schon immer mal hören wollte. Einfach so was nettes, motivierendes, was mir einfällt und mir gut tun könnte. Und nicht nur Worte. Nein, ich will's auch bunt, so wie ich es für einen anderen machen würde, also Filzstifte raus.

Schritt 3: Stoffadventkalender im Keller ausgraben, mit kleinen Tütchen bestücken. Darauf ein Spruch, darin Schokolade oder was anderes Süßes.

Aufhängen. Jetzt ist der 4. Dezember und mein Adventskalender hängt. Jeden Tag freuen bis zum 24. Dezember. Yeah! Und weil schon der 4. Dezember ist, habe ich jetzt einige Jokertage, wo ich in die bisherigen Taschen greifen kann. Herrlich! *Hüpf*

Ich wünsche Ihnen einen schönen Adventstag!

Liebe Grüße,
Ihre Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 04 Dezember, 2014
Thema: Blog - 2014, 2. Halbjahr, Blog - Kleines Glück im Alltag, Blog - Vegane Rezepte

Kürbissuppe. Vegan. Lecker. Schnell. Einfach.

Seit einigen Wochen erfreue ich mich an einem einfachen Rezept: Kürbissuppe. Tipp meiner Mutter. Die Suppe ist in einer halben Stunde auf dem Tisch, braucht nicht nachgewürzt werden, lässt sich prima aufwärmen und sogar einfrieren. Und sieht auch noch herrlich aus. Von der fertigen Suppe habe ich leider kein Foto, weil ich sie immer so schnell auflöffle. :o)

Man braucht: 1 Hokaido-Kürbis. 800 ml Gemüsebrühe. 1 Dose Kokosmilch. Chilli. Knoblauch. 1-2 Zwiebeln

So geht das Rezept:

1. Einen Hokaido-Kürbis halbieren. Kerne und die Fasern um die Kerne entfernen. Den Kürbis inklusive Schale Würfel schneiden.
Die Schale ist sehr fest. Entweder die Kraft eines Mannes dafür nutzen :o) oder selbst die Muskeln trainieren. [Hab gehört, den Kürbis wie er ist eine zeitlang in den Ofen stecken (ca. 150 Grad 1/2 Stunde) soll auch helfen, ihn leichter schneiden zu können, hab ich aber noch nicht probiert.] Unbedingt die Kerne entfernen, ich habe es mal mit Kernen probiert. Schlechte Idee, die wurden nämlich weder weich gekocht, noch beim Pürieren klein und ich hatte immer die Kernbruchstücke im Mund... Dann lieber auf die fertige Suppe vor dem Servieren ein paar Kürbiskerne streuen oder etwas Kürbisöl träufeln.

2. 1-2 kleingeschnittene Zwiebeln, eine Knoblauchzehe und eine Chilli in etwas Öl oder Kokosfett andünsten.
Die Chilli habe ich beim zweiten Mal ohne Schale angedünstet, da die Schalenstücke mich in der Suppe störten. Dafür habe ich die Chilli aufgeschnitten, die Kerne entfernt und dann mit einem Küchenmesser das Fleisch von der Schale abgeschabt. Das hat gut geklappt (allerdings nur, wenn die Chilli nicht mehr superfrisch ist und die Haut schon etwas härter). Meine Chilli war auch nicht zu scharf.

3. Den geschnittenen Kürbis auf das angedünstete geben, mit 800 ml Gemüsebrühe und einer Dose Kokosmilch auffüllen. Alles eine 1/4 Stunde kochen. Dann mal in den Kürbis pieken, die Schale müsste weich sein.

4. Wenn der Kürbis weich ist: Alles pürieren. Fertig! Schmecken lassen. Dazu passt Baguette, Brot, Laugenbrezeln...
Ich habe vor dem Pürieren auch mal einige Stücke Kürbis herausgenommen und anschließend auf die pürierete Suppe gelegt. Lecker!

Der Kürbis ist mal klein, mal größer. Mal nehme ich eine große Zwiebeln, mal drei kleine. Oder auch mal zwei Chillischoten. Das Rezept lädt zum Experimentieren ein. Guten Appetit und viel Freude beim Nachkochen.

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 10 November, 2014
Thema: Blog - 2014, 2. Halbjahr, Blog - Vegane Rezepte

Warmer Apfelkuchen hmmmm - Minianleitung in Bildern

Es duftet nach frisch gebackenem Kuchen. Warmer Apfelkuchen mit Streuseln. Ein ideales Nachmittagsvergnügen, wenn Gäste kommen oder auch zu einem Festmahl als Nachtisch, zum Beispiel mit Vanilleeis (für die Normalesser) oder mit Vanillepudding (für die Veganer, Alpro-Soja bietet leckeren an).

Bäumchensäpfel habe ich als Belag genommen und andere Apfelsorten, die meine Mutter mir mitgegeben hatte. Sie alle stammen - unbehandelt - von Apfelbäumen aus dem Bergischen. Und weil sie unbehandelt sind, haben sie Wurmlöcher, Dellen, Kratzer, Punkte, manchmal faule Stellen. (Die auf dem Foto lagern bei mir auch schon einige Zeit.) Mit beherztem Schnitt ist das alles schnell weggezaubert und der Geschmack ist wirklich himmlisch. So sollen Äpfel schmecken.

Das Obstkuchenrezept der Pflaumenplatte habe ich als Grundlage genommen. Eigentlich wollte ich einen Schokokuchen backen, aber da waren die 500gr Mehl schon mit Zucker in der Schüssel vermischt... Gut, umdisponieren, dann kommen auch endlich die Äpfel zum Zuge.

Ofen leer geräumt, Ober- und Unterhitze angeknipst. Alle Zutaten in eine Schüssel schütten, die auf der Waage steht, so kann durch Klick auf Tara prima weiter zugewogen werden. Zum Schluss habe ich heute sogar noch das Wasser draufgeschüttet (260ml diesmal) und danach erst alles miteinander vermixt. Ging supereinfach. Die Margarine war zimmerwarm, sonst wäres es glaube ich nicht so einfach gegangen.

Der Teig wird dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gefüllt. Dort bleibt er einen Moment liegen, bis die Schüssel wirklich vom letzten Rest Teig mit den Fingern befreit ist. :o) Ich liiiiiebe es, die Mixer abzuschlecken und da der Teig so lecker ist...

Der Teig wird dann auseinander gestrichen. Das Backpapier muss ich dabei immer wieder festhalten, damit nichts verrutscht. Teigschaber ablecken. :o)

Danach habe ich angefangen, die Äpfel zu schälen und klein zu schnippeln. Ich brauchte noch 4 weitere große Äpfel aus dem Supermarkt, die heimischen reichten nicht. Ich schnippel immer wild drauf los, da wird nichts akkurat.

Den Streusel habe ich anschließend zubereitet. Ich habe gelernt, dass zimmerwarme Margarine guten Streusel macht:

Er wird dann herrlich kleinkrümelig...

... und lässt sich gut auf dem Obst verteilen:

Nach einer halben Stunde im Backofen kommt dann diese Köstlichkeit raus und betöhrt mit ihrem Apfelduft durchs ganze Haus: Iss mich...

Lecker! Wenn Sie solch eine Platte mit auf die Arbeit nehmen, werden Sie die Stimmung im Büro für den ganzen Tag heben. :o) Übrigens lässt sich der Kuchen prima einfrieren. Wir hatten so ruckizucki einen Sonntagskuchen ohne Arbeit.

Viel Spaß beim Nachbacken. Es ist wirklich nicht schwer und ich bin keine Megabäckerin. Das ist auch für Anfänger zu schaffen. Nur Mut. Und das Beste: Rein pflanzlich, gutes Gewissen... Ist das Rezept eines Konditors... Kein Unterschied zu 'normalem' Kuchen zu schmecken. *HÜPF*BOING*TANZ*

Hintergrund meines Backvergnügens: Seit dem Erlebnis mit dem Huhn Berta verzichte ich auf Milchbrötchen & Kuchen, gleich ob vom Bäcker oder selbstgemacht. Bislang war das ja immer noch meine Ausnahme: Süßes vom Bäcker, Kuchen auf Einladungen, Süßigkeiten, Schokolade... Das Süße vom Bäcker war mein morgendliches Frühstück. Ob jetzt Quarkbällchen, Rosinenbrötchen oder Croissant. Seit Berta möchte ich keine Eier und Molkereiprodukte mehr essen, deswegen musste ich mir neue Lösungen fürs Frühstück überlegen und habe jede Menge gebacken wie Sie aus der Rubrik Blog - Vegane Rezepte wissen. Zu Feierlichkeiten bringe ich jetzt kurzerhand einen Kuchen mit und für alle ist eine einfache und leckere Lösung zur Hand.

Eigentlich würde ich gerne gesünder frühstücken, so habe ich eine zeitlang morgens warmen Hirsebrei mit Rosinen gegessen, doch darauf habe ich im Moment keinen Bock. Grüne Smoothies finde ich auch interessant, doch den, den ich vor zwei Jahren mir mal gemixt habe, war nicht wirklich mein Ding. Das braucht also alles noch was an Zeit. Bis ich soweit bin, genieße ich meine selbstgebackenen Kuchen und Muffins...

Alles Liebe!

Anja Kolberg

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Ich erlaube nicht, dass meine Texte und Bilder ohne meine Erlaubnis kopiert und außerhalb dieser Webseite genutzt werden. Wenn Sie das machen möchten, können Sie mir gerne schreiben.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 25 November, 2013
Thema: Blog - 2013, 2. Halbjahr, Blog - Vegane Rezepte

Leckere vegane Backwaren - einfach gemacht

Das Posten des Rezeptes für die Pflaumenplatte hat mir Schwung gegeben, noch mehr rein pflanzliche Backrezepte zu veröffentlichen, die ich ausprobiert habe.

Für alle Rezepte hier gilt: Vegan. Ohne Soja. In der Regel einfach zuzubereiten. Auch von 'Nicht-Veganern' probiert und für gut befunden. Sie können also unbedenklich und 'unbemerkt' auf einer ganz normalen Kaffeetafel stehen.

***

Gestern frisch getestet und schon ein Teil weggeputzt:

Vegane Schoko-Nuss-Torte

 

Das Rezept ist denkbar einfach und ruckzuck fertig: Zutaten in eine Schüssel (habe als Zutat Haselnüsse genommen), durchmixen, in die Form. Eine Stunde vorm Ofen warten. Fertig. :o) Da ich keine Gugelhupfform mehr habe oder sie nicht mehr finde (steht ab sofort auf meiner Wunschliste), habe ich den Teig in eine Springform mit Rohrboden gefüllt. Das Rezept finden Sie hier. Ich habe es abgewandelt, da mein Mann kein Soja mag und die 150 ml Sojamilch durch Kaffee ersetzt, also insgesamt 300ml löslichen Espresso hinzugefügt (er war sogar noch warm). Möhre hatte ich keine da, deswegen weggelassen und dafür noch Zartbitter- Blockschokolade (oder auch Zartbitter-Schokostreusel) reingeschnitten. Ach ja, statt Kakao-Pulver habe ich 'Milka Schoko Drink' genommen, der ist laut Hersteller pflanzlich. *Hüpf*

Ich will von dem Kuchen noch welchen mit zu meinen Eltern nehmen, ob er so lange hält?

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Letzte Woche hatte ich die Idee, mal einen veganen Möhrenkuchen auszuprobieren. Ruckzuck ein Rezept gefunden, ausprobiert und für wiederholenswert gefunden!

Der Kuchen ist saftig, hält sich locker einige Tage (wenn man sich zurück halten kann) und schmeckt mir vorzüglich aufs Schwarzbrot. Rezept leider nicht mehr online. Anmerkungen: Ich habe 2-3 Schuss Zitronensaft aus der Flasche genommen, weil ich keine frische Zitrone hatte, normales Mehl statt Vollkornmehl und der Kuchen brauchte bei mir länger als 45 Minuten, bis er gar war, was an unserem Ofen liegen kann. Ich habe vor lauter Futtern vergessen ein schönes Foto aufm Teller zu machen, deswegen hier ein Schnappschuss vom Kuchenteller.

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Der Übersichtlichkeit halber für die neu eröffnete Rubrik 'Blog - Vegane Rezepte' - führe ich hier auch die schon geposteten veganen Backrezepte auf, die mir gut schmecken und einfach zuzubereiten sind:

Veganer Biskuit

Rezept gibt es hier. Der Teig wird bei mir in der Herzkuchenform immer recht hoch wie man auf dem Foto sieht. Mich stört das nicht weiter. Mit Obst, gleich ob frische Erdbeeren oder Obst aus dem Einmachglas/Dose - immer eine Freude!

 

Mir läuft das Wasser bei dieser Erdbeertorte im Mund zusammen. Hier ein Foto kurz vor Auftrag der Glasur.

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Vegane Muffins

Aus dem Biskuit-Rezept lassen sich 10 Muffins zaubern. Ich nehme nur den Schneebesen zum Verrühren. Abweichend vom Rezept gebe ich nur ca. 150 Gramm Zucker statt 175 Gramm hinzu. Backtemperatur bleibt gleich. Backdauer evtl. etwas länger. Ich gucke immer, dass sie die für mich richtige Bräune haben.

Oben habe ich verschiedene Sorten mit Rosinen, mit abgeriebener, ungespritzter Zitronenschale und mit Schoko (wieder der Milka Schoko Drink), Espressopulver und Zartbitter-Blockschokolade-Stücke gebacken.

Hier mit gehackten Nüssen und gehackten Mandeln, die ich sowohl unter den Teil gerührt habe, als auch oben aufgestreut.

Sehr saftig schmecken Apfel-Zimt-Muffins. Dabei Äpfel - ich wasche Bioäpfel gut ab und gebe sie inkl. Schale kleingeschnitten unter den Teig - und füge Zimt hinzu. Nett sieht es wie oben auf dem Foto auf, wenn ein Zimt-Zucker-Gemisch kurz vorm Backen oben aufgestreut wird. Das ist übrigens ein Grund, warum ich Zucker im Teig reduziere. Aber auch, weil wir es süß genug empfinden.

 

Im Frühjahr habe ich einen Teelöffel Blaubeermarmelade in die Mitte des Förmchens in und auf den Teig laufen lassen. Das war nicht ganz so optimal, sondern eine ziemliche Kleberei, wenn auch geschmacklich ok. Gut waren Schokodrops (rechts auf dem Tablett). Geschmacksrichtung Zartbitter ist meistens vegan.

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Vegane Nussecken

 

Köstlich in den dunkleren Monaten. Zur Bindung des Bodens wird Leinsamen mit heißem Wasser klein gemixt. Nussig, köstlich - auch gerne mit Schokoecken! Schon gaaaanz oft gemacht und mitgenommen zu Kaffee & Kuchen. Rezept hier.

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Veganer Apfel-Streusel-Kuchen

 

Den habe ich wie die Nussecken ganz am Anfang meines veganen Weges ausprobiert. Rezept (Wie in einem Kommentar unter dem Rezept angeregt, habe ich Rosinen, Walnüsse und Puddingpulver ergänzt.)

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Das waren die wiederholenswerten Backrezepte - Stand heute. Ich bin mir sicher, da kommt noch so manches Rezept hinzu. Ich habe so viele noch gar nicht ausprobiert. Mit den obigen Kuchen kommt man schon ganz viele Kaffeetafeln weit...

Als ich mich dazu entschied, keine tierischen Produkte mehr zu essen, dachte ich, das wäre das Ende vom Kuchen. Heute weiß ich: Da fing ein neuer Weg mit einem richtig guten Gefühl an! Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe und meinen Weg zu einer möglichst pflanzlichen Ernährung.

Herbstliche Grüße von der tierlieben Backfee & gaaaanz viel Freude beim Austesten und Kosten

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 24 Oktober, 2013
Thema: Blog - 2013, 2. Halbjahr, Blog - Vegane Rezepte

Köstliche vegane Pflaumenplatte (Obstkuchen vom Blech) - Einfach & lecker!

Durch Zufall probierte ich während meiner Landferien einen Apfelstreuselkuchen vom Blech. Die Freundin meiner Mutter hatte ihn mitgebracht. Der war richtig lecker. Zu dem Zeitpunkt habe ich noch Backwaren mit allem drum und drin gegessen (also Milch, Eier, Butter). 'Da sind bestimmt Eier drin', sagte ich. 'Nein', lautete die Antwort. Das machte mich neugierig. Wir gingen das Rezept durch und es zeigte sich, die anderen möglichen tierischen Zutaten Butter und Milch könnten durch Margarine und Wasser ersetzt werden. Es handelte sich um ein altes Familienrezept erzählte mir die Freundin, es gab einen Konditor in der Familie. Tatsächlich schmeckte der Kuchen wie frisch aus der Bäckerei.

Ich schrieb mir das Rezept auf und probierte es zu Hause mit Pflaumen, Wasser, Margarine aus - und es klappte - und schmeckte. Viele haben den veganen Kuchen inzwischen schon probiert und sie können keinen Unterschied zu einem mit Butter, Milch, Eiern feststellen.

Das macht mich richtig froh und glücklich - was für ein Geschenk für mich und die Tiere! Es zeigt mal wieder: Rein pflanzlicher Kuchen ist weder ein Wunder, noch Zauberei - sondern: Einfach & lecker!

Deswegen teile ich jetzt - mit Genehmigung der Freundin meiner Mutter, die auf Wunsch nicht erwähnt wird - das köstliche vegane Streuselkuchen-Rezept mit Ihnen:

Boden:

  • 500 Gramm Mehl
  • 250 Gramm Zucker
  • 125 Gramm Margarine (vegan sind z.B. 'Deli-Reform Das Original' oder Alsan Bio oder Bellasan Sonnenblumenmargarine von Aldi Süd)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Vanillezucker
  • etwas mehr als 250 ml Wasser (**siehe Info unten)

Streusel (wer mag):

  • 300 Gramm Mehl
  • 200 Gramm Margarine (zimmerwarm)
  • 125 Gramm Zucker
  • 1 Vanillezucker

Belag:
Obst nach Geschmack. Ich habe ca. 1,3 kg Pflaumen (im Laden gewogen, also mit Kernen) darauf verteilt, wer gerne mehr mag, auch mehr, dann werden die Pflaumen einfach steiler aufgestellt. Äpfel passen prima (Menge austesten, habe ich selbst noch nicht probiert). Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Zubereitung:

Ofen mit Ober-/Unterhitze auf 200 Grad vorheizen.

Obst vorbereiten. Also für den Pflaumenkuchen die Pflaumen entsteinen und zurecht schneiden, damit sie sich gut verteilen lassen.

Für den Boden alle Zutaten miteinander vermengen. **250 ml Wasser reichen vielleicht nicht. Der Teig sollte sich auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech gut verstreichen lassen, bei mir ist es etwas mehr als 250 ml.

Danach das Obst auf dem Boden verteilen.

Für den Streusel die Zutaten nur so lange miteinander vermengen, bis der Streusel noch schön krümelig ist. Es gibt einen Zeitpunkt, da wird die Margarine so weich, dass die Streuselstücke immer größer werden und irgendwann ist es ein großer Teigklops. :o) Hatte ich alles schon. (= nächstes Foto)

Geht aber auch, dann muss man halt Stücke davon rauszupfen und auf dem Obst verteilen.

(Zuvor ein Foto mit kleinkrümeligem Streusel.)

Also es gibt einen guten Zeitpunkt zwischen 'es sind noch die einzelnen Bestandteile Mehl, Zucker, Margarine' und 'huch, jetzt habe ich zu lange gemixt'. Probieren geht über studieren. Dem Geschmack schadet die Form auf keinen Fall. Streusel auf dem Boden verteilen

Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen (Optimalen Zeitpunkt selbst bestimmen, mögen Sie es dunkler oder heller?)

Abkühlen lassen. Zurechtschneiden und schmecken lassen. Der Kuchen hält sich wunderbar einige Tage und lässt sich auch gut einfrieren und wer mag wieder im Ofen aufwärmen.

Sie sind alle herzlich eingeladen, das Rezept auszuprobieren und zu verteilen. Es wäre toll, wenn der köstliche vegane Kuchen künftig auch in Cafés und Bäckereien zu kaufen wäre! Für alle, die sich das Rezept ausdrucken möchten, habe ich hier ein PDF-Dokument erstellt.

Viel Freude beim Backen und Schmecken lassen!

Anja Kolberg

PS: Deswegen wurde ich Veganerin

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 22 Oktober, 2013
Thema: Blog - 2013, 2. Halbjahr, Blog - Vegane Rezepte

Köstlich!

Seit Wochen komme ich nicht von einer Soße los. Am besten schmeckt sie mir auf knackigem Chicorée.

Das Objekt meiner Begierde: Warme Salatsoße.

Im Netz suchte ich nach einem neuen Salatsoßen-Rezept, bin eigentlich kein Essig-Öl-Typ, eher der Jogurt-Soßen-Typ. Aber dies Rezept hier hat es mir angetan. Hm, wir haben es auch schon mit verschiedenen Blattsalaten, Tomaten und Rukola ausprobiert. Einfach köstlich, leicht zu machen, gut aufzubewahren. Perfekt lecker.

Auf dem Herd steht noch ein Rest von gestern und im Kühlschrank lauern zwei Chicorée schon gierig auf ihr Zusammentreffen mit der Köstlichkeit. Wenn Sie auch mal probieren wollen, hier ist das Rezept. (Ich mache es ohne Knoblauch und Pfeffer/Salz braucht meinem Geschmack nach auch nicht mehr dran.)

(Nachtrag für die vegane Abwandlung: Honig durch Agavendicksaft oder Dattelsüße etc. ersetzen)

Ein leckeres Wochenende!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 19 Juli, 2008
Thema: Blog - 2008, 2. Halbjahr, Blog - Vegane Rezepte


DUNKLE TAGE

Wenn der Blues kommt...
Wende in traurige Gedanken bekommen

KÖRPER + SCHMERZEN

So habe ich 40 kg abgenommen
Mehr Gesundheit in einem Jahr.

MICH SELBST ANNEHMEN

Mich selbst annehmen
Vergleichen ist das Ende des Glücks

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Inneres Kind
Dicke Tränen trocknen

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Was tun, wenn die Angst übermächtig wird

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Hilfe für die Seele. Ende mit dem Tabu.

LOSLASSEN

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Frühlingsmärchen für die Seele

ZEIT FÜR MICH

Im Haus meines Herzens
Aufgeregt vor Termin. Zur Ruhe kommen.

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