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Wie ich mit meiner Anspruchshaltung an den Urlaub und anderen Tiefs umgegangen bin

Endlich Urlaub!

In diesem Artikel erzähle ich dir davon, dass Urlaub mehr ist als schöne Bilder, viel Zeit und gute Bedingungen, besonders wenn man so viele Erwartungen an diese Zeit geknüpft hat wie ich. Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen und wie ich damit umgegangen bin, um inneren Frieden zu bekommen.

Strandatmosphäre

Monatelang hatte ich auf diesen Moment gewartet. Wochenlang mehr und auch am Wochenende gearbeitet, um im Urlaub frei zu haben. Hatte sogar vor unserer Abreise die Nacht durchgearbeitet, was ich noch nie zuvor gemacht habe.

So viele Aufgaben lagen auf meinem Schreibtisch - Stichwort neuer Shop - und so wichtig war es mir, im Urlaub davon eine Pause zu haben. Ich hatte einen akzeptablen Zwischenstand erreicht, wohlwissend, nach dem Urlaub würde ich daran weiter anknüpfen.

Duenenlandschaft

Und dann war es endlich soweit. Etwas über 900 km nördlich von Köln an der Jammerbucht in Dänemark begann unsere Urlaubszeit. Das Ferienhaus war ein Schmuckstück (wir haben anderes erlebt), das Dünengebiet, der Strand, die Gegend genau nach unserem Geschmack. Keine Baustelle in der Nähe. ;o) Was will ich mehr?

Urlaub Zitrone

Nach all den Entbehrungen hatte ich so viel Hoffnung auf diese drei Wochen projiziert und die mussten jetzt dran glauben, ausgequetscht werden wie eine Zitrone: Den Strand nutzen, die schöne Natur rundherum, schreiben, Ausflüge machen, bummeln durch die süßen Städtchen ...

Ich hatte zwei Aquarellbücher, meine farbenfrohe Stiftesammlung, Aquarellfarben und natürlich das Tagebuch im Gepäck. Endlich malen und nebenbei - so die Hoffnung - weiter an meiner Strategie basteln. Schließlich hatte ich ja jetzt drei Wochen Zeit dafür.

Und ich wollte wie schon 2017 hier am tollen Strand und durch die Dünen walken gehen. Darauf freute ich mich besonders, weil ich die Natur liebe und mir diese Momente ganz besonders gut getan hatten.

Zeit haben

Mein Mann liest am liebsten. Ihm reicht es, in der Nähe des Meeres zu sein, es zu hören und schaltet sofort ohne besondere Erwartungen im Urlaub ab. (Davon könnte ich ein paar Scheiben brauchen.)

Ich brauche und liebe das Meer, am liebsten täglich, also wollte ich mich alleine auf den Weg machen, meinen eigenen Rhythmus finden und das Meer atmen. Was freute ich mich genau darauf!

Illusion (was der Urlaub alles erfüllen sollte) und Realität leben auf unterschiedlichen Planeten, denn ich hatte meine Ansprüche und Erwartungen im Gepäck und konnte sie nicht abstreifen.

Ich hatte mich vor dem Urlaub in einen Onlinekurs eingeschrieben, der mich beschäftigte und ich sah mir einige Videos übers Bloggen an. Überhaupt keine Lust aufs Walken.

Druck

Ich war viel auf Instagram, verglich mich mit anderen Accounts und hatte das Gefühl, ich laufe hinterher und müsse mich beeilen, um auch dazu zu gehören, was vom Kuchen abzubekommen. Wie zermürbend und anstrengend war das!

Die Hoffnung von mehr Medienabstinenz im Urlaub verfehlte ich und kein einziges Mal war ich in der ersten Woche alleine am Strand, wenn wir auch gemeinsam etwas unternahmen und ich jeden Tag Erlebnisse in mein Reisetagebuch malte.

Immer stärker spürte ich das Gefühl, meine Zeit zu vergeuden, statt die "sinnvollen" Dinge zu tun, die ich mir vorgenommen hatte, vor allem Walken. Wenn ich den Strand nicht nutzte, die schöne Natur: Warum war ich dann dort und so weit gefahren?

Mich selbst und die Situation dann so zu akzeptieren und anzunehmen, den Druck rauszulassen: Alles andere als leicht für mich.

Dünen

Ja, ich kann in die Kamera lächeln und für diesen Moment wirklich Glück fühlen und Freude - und einige Zeit später schon wieder traurig oder angespannt sein, weil die inneren Themen Raum suchen.

Kartoffelrose

Hochsensibilität bedeutet für mich auch, auf meinen inneren Frieden zu achten. Eine innere Disharmonie wie sie sich im Urlaub durch meine Erwartungshaltung aufbaute, schlägt mir aufs Gemüt. Es gibt Menschen, die können damit gut umgehen. Ich nicht.

Ich erzähle wie ich damit umgegangen bin und versucht hab, diesen Harmonie in mir herzustellen.

Als wir eine Woche da waren - ein Samstag mit strahlend blauem Himmel und Wind - spitzte sich die Situation in mir zu: Meine Stimmung war am Boden. Der Streß - dieses Gefühl des inneren Getrieben seins - baute sich zu einer unüberwindbaren, unsichtbaren Wand auf, die mich fest umschloss.

Schmerz der Seele zeichnen

Hinter dem Haus war eine hohe, mit Gräsern, Moos und Heide bewachsene Düne, von wo man einen Blick über die ganze Bucht hatte. Da könnte ich hochgehen, dann würde ich wenigstens das Meer sehen.

Kurzerhand bin ich dort mit meinem Tagebuch und einer Picknickdecke hochgestackst. Hab mir die Kapuze über den Kopf gezogen, die Schuhe aus, mich hingesetzt und im Tagebuch meine Situation aufgemalt und geschrieben. In die Ferne gestarrt, nachgedacht, mich auf den Rücken gelegt und in den blauen Himmel über mir geschaut.

Dünengras

Mir mein Sosein zu erlauben, auch wenn es nicht das wiederspiegelte, was ich mir vorher so plastisch für den Urlaub ausgemalt hatte, war ein dicker Brocken Arbeit.

Ausblick von der Düne

Als ich dort oben auf dem Hügel saß, mir die Tränen die Wangen runter liefen, hab ich nur wahrgenommen wie es mir ging.

Ich konnte es einigen inneren Anteilen mit einem hohen Anspruch an mich nicht recht machen. In diesem Moment nett zu mir selbst zu sein und mich selbst nicht zu verurteilen, das riet mir meine innere Stimme. Mir die Phase des inneren Chaos, der Findung zu geben.

Liebe dich im Sand

Irgendwann kam der Gedanke:

Dann wird der Urlaub eben anders, als ich mir das so rosarot vorher ausgemalt hatte. Dann arbeite ich eben oder auch nicht, gehe nicht wie in den letzten beiden Urlauben fast täglich walken, verlasse das Haus dadurch nicht so viel.

Es ist ok, wenn meine strategische Überlegung - wie es für mich nach 20 Jahren Selbstständigkeit weiter geht - eben viel länger braucht, als ich mir das vorgestellt hab, ich einfach mehr Zeit brauche - und im Urlaub keine Lust hab, daran zu feilen.

Schnecke im Morgentau

Ich redete mir gut zu. Lies ich Schrittchen für Schrittchen den Urlaub sein wie er war. Dadurch, dass ich die Ansprüche loslies, spürte ich endlich eine innere Entlastung.

Walking bis Rodhus

Am nächsten Morgen war ich früh wach, mein Mann schlief noch. Spontan zog ich mir meine Walkingklamotten an und ging zum Strand, wo es sich auf dem festen Sand entlang des Wassers so herrlich laufen lässt.

Meine Runde ganz alleine am Strand, in meinem Tempo am Meer entlang. Stehen bleiben, wo es stimmt, da lang gehen, wo ich Lust hab.

Da war sie endlich: Meine Glückszeit am Morgen. Auf einmal ging es! Ein Ritual ab da für fast jeden Tag.

Einen Morgen bin ich eine Stunde bis nach Blokhus am Strand entlang gelaufen und eine Stunde zurück. Zuhause laufe ich so eine Stunde. Die Natur dort oben in Jüttland, die scheinbar endlosen Strände führen fast zu einer Art Trance beim Walken. Gefühlt hätte ich immer weiter gehen können. Es ist einfach mein Ort, wo ich mich gut fühle.

Kolberg-Anja-Strand

Einen großen Schritt war ich nun weiter, doch das Thema war damit nicht erledigt. Es ging mit meiner Stimmung bergauf und bergab.

Strandleben

Bei einem langen Strandspaziergang mit meiner Spiegelreflexkamera - die ich nur noch selten mitnehme, weil das Handy so viel leichter, praktischer und für vieles in ausreichender Qualität ist - fühlte ich wieder meine Unzufriedenheit.

Ich war so unglücklich und lies meinen Gefühlen freien Lauf. Kein Mensch war am Strand, keiner konnte mich hören und so schrie ich einfach gen Meer raus wie es mit ging: "Ich bin so unzufrieden." Erst äußerst komisch fühlte sich das an, das so laut zu äußern und dann einfach befreiend! (Von meiner Schreitherapie habe ich in Wie ich meinen Frust loslasse berichtet.)

Mit Liebe auf mich selbst gucken

Irgendwann hatte ich das Gefühl, mich selbst mit viel Liebe von außen zu beobachten und hörte mich selbst sagen: “Anja, ich sehe dich und ich verstehe dich. Du bist unglücklich und unzufrieden.” - Ja. - “Du hast keine Lösung und fühlst dich gar nicht gut.” - Ja. -

So entwickelte sich ein Dialog zwischen meinem weisen Selbst und meinem frustrieren inneren Anteil. Gesehen zu werden tat ihm so gut und Ruhe breitete sich aus.

Nordseewellen

Für mich ein weiterer wichtiger Meilenstein: Hinschauen, zuhören, verstehen.

Auch wenn ich diese Phasen schon oft durchlaufen bin, ist es in einer neuen Situation ein erneuter Prozess, zu begreifen, dass nicht ich als Anja im ganzen mies drauf bin, frustriert, ängstlich ... sondern ein Anteil von mir diese Gefühle hat. Ein Umdenken findet statt, der Blickwinkel wird geändert und ich beginne fürsorglich und liebevoll mit mir umzugehen.

Tagebuch schreiben

Heute - ich schreibe diese Zeilen am Dienstag der dritten Woche - fühle ich mich freier. Wir haben alles besorgt, was wir vor der Abreise besorgen wollten, haben gesehen, was wichtig war und nun fängt eine andere Art von Urlaub an:

Den des wirklich Daseins, der inneren Ruhe. Jetzt “muss” nichts mehr. Wir werden wahrscheinlich nicht mehr mit dem Auto fahren, sondern einfach die Zeit im Haus genießen.

Schnecke am Morgen

Heute fühle ich Ruhe und Frieden. Bin ganz da und angekommen. Vielleicht liegt es daran, dass wir die Ausflugsziele abgeklappert haben, wenn auch noch einige Wünsche offen sind. Vielleicht liegt es daran, dass ich irgendwann aufgehört habe, mich zu kritisieren. Vielleicht liegt es daran, dass es bald nach Hause geht und ich jetzt ganz bewusst die Tage noch genießen will.

Ich weiß es nicht. Es ist einfach.

Abendhimmel

Einen Tag später folgte nochmal eine angespannte Stimmung.

(Himmel, ich vermute, die Wechseljahre spielen auch eine Rolle und ich will im Moment keine Hormone nehmen, wenn sie auch natürlich und humanidentisch sind.)

Ich wollte etwas präpariert sein für die Zeit nach dem Urlaub und hatte mir einige offene Mails wegen des neuen Shops angeschaut. Probleme tauchten auf, die mal wieder nicht so einfach lösbar waren.

So viele neue Informationen überfluteten meinen Aufnahmespeicher. Ich verstand nur chinesisch, meine Stimmung purzelte in den Keller. Ich fühle mich dann wie eine Schnecke, die versucht, Seilchen zu springen. Also etwas, für das sie nicht gemacht ist.

Schnecke springt Seilchen

Was mir half?

Walking am Strand. Loslassen. Ich setzte mich in die Düne, berührte mit meinen Händen den kalten, feinen Sand.

n der Düne sitzen

Formte Muster, guckte in die Ferne, beobachtete die segelnden Möven, lies meinen Tränen freien Lauf. Einer Freundin sprach ich eine Nachricht auf, wie es mir geht. Zwei weiteren schrieb ich und meinem Bruder. Einfach darüber sprechen oder schreiben zu können, entlastet mich. Gehört werden. Mitgefühl erfahren.

Ich brauche gar keine Lösungen und erwarte sie auch nicht.

Die optimale Lösung für mich ist erwartungslose Aufmerksamkeit zu bekommen.

Strand Rodhus

Als ich aufstand, wollte ich erst zurück zum Haus gehen, wo mein Mann sicherlich schon wach war, den Kaminofen angezündet hatte und frühstücken wollte. Am nächsten Tag wollten wir los, deswegen wollten wir heute schon packen. Ich könnte auch an den Shopproblemen noch was arbeiten. Und es war mein letzter Walkingmorgen am Meer.

Ich hielt inne und merkte: Die Zeit am Meer reichte mir noch nicht. Es war wichtig, dass ich mein Bedürfnis jetzt ganz befriedigte und so lief ich weiter Richtung Blokhus, bis ich spürte: Jetzt ist es gut.

Möven fliegen empor

Auf dem Rückweg fühlte ich mich schon freier. Im Ferienhaus lenkte ich mich kategorisch ab: Klappte den Laptop zu, stellte das Handy auf Flugmodus wie ich das oft mache, um mich auszuklinken.

Wir räumten das Haus auf, packten, beluden den Wagen und waren gegen Mittag damit fertig. Nun hatten wir beide frei bis zum nächsten Morgen, wo wir abreisen würden.

Strand Nordsee

Die Sonne war rausgekommen, Windstille. Ich nahm meine Malsachen und setzte mich hinters Haus in die Sonne.

Malend den Urlaub erleben

Malte einfach die Landschaft und schob alle Probleme zur Seite. Ich würde die ungelösten Aufgaben für den Shop bis ich zu Hause war nicht mehr anpacken. So entstand ein noch tieferer Frieden in mir.

Ich folgte einer geführten Meditation das erste mal in den drei Wochen wirklich bis zum Schluss. Saß einfach in der Sonne und genoss ihre Wärme, die Stille, die Natur. Was für ein wunderschöner Nachmitag. Ein krönender Abschluss meiner Reise.

Herz im Sand

Rückblickend wurde mir klar: Gut wäre es, mehr Urlaub im Alltag zu haben, damit gar nicht erst diese Anspruchshaltung und die auf Erfüllung wartenden Bedürfnisse entstehen, die sich aufgetürmt hatten.

Mehr loslassen und mir Pausen zu nehmen, auch wenn Termine und Probleme drücken. Das versuche und übe ich jetzt zu integrieren, ohne Druck aufzubauen. Eher ein liebevolles Locken wie eine süße, frische Feige, die mich anschaut und sagt: Iss mich!

Anja an der Düne

Zusammengefasst, was mir geholfen hat:

  1. Stehen bleiben, innehalten und den Druck, Schmerz oder die Situation wahrnehmen, wie es sich zeigt. Annehmen wie es ist und akzeptieren ("dann ist es eben so im Urlaub und nicht wie ich mir vorgestellt habe").
  2. Den inneren Stimmen oder Anteilen Gelegenheit geben, sich auszudrücken: Schreiend, schreibend, malend ... was auch immer gerade stimmt. Versuchen, diesen Anteil, der gerade ein Problem hat, mit Liebe anzuschauen und zu verstehen, zum Beispiel in einem inneren Dialog.
  3. Die Bedürfnisse, die sich akut zeigen, erfüllen: In der Düne sitzen, mit den Händen den Sand formen, gucken, weinen, mich 'meinen Menschen' mitteilen und mir so Luft verschaffen. Mich so lange bewegen, bis es sich gut anfühlt.
  4. Probleme zur Seite schieben, die gerade nicht gelöst werden können. Ablenken mit dem, was gerade geht.

Alles ist gut sagt Lilo

So viel aus meinem Seelenleben während des Urlaubs.

Wenn ich zu Hause bin und mitbekomme wie andere Urlaub haben, zaubere ich mir schnell Illusionen wie schön die es jetzt haben. Die Realität sieht oft anders auf. Auch deswegen zeige ich Blicke hinter meine Kulissen.

Mir ist wichtig, anderen auf Augenhöhe zu begegnen und ehrlich zu sein. Wir alle haben unser Päckchen zu tragen. Davor schützt weder Ausbildung, noch Lebenserfahrung. Es ist einfach so.

Unsere Seele lernt und wächst daran. Mal geht es leichter und mal ist es ein kleiner Riese der bewegt werden will. Mit Geduld und Spucke bewegt auch er sich oder ich mich drumherum. ;o)

Anja am Strand

Ich hoffe, das Teilen meine Erfahrung hilft dir. Schreib mir gerne, ob das so ist und wie du damit umgehst. Das gibt mir Kraft, weiter darüber zu berichten und ich finde die Verbundenheit und Austausch mit Gleichgesinnten wertvoll.

Herzliche Grüße aus Köln

Deine Anja, auf dem Weg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 19 Oktober, 2019
Thema: Blog - 2019, 2. Halbjahr, Blog - Dänemark, Blog - Mich selbst annehmen
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Krammärkte haben Seele - Ausflugstipp Dänemark

alte Waage

Eine Anzeige in einer Touristeninfo machte mich neugierig: Große Krammarkthallte in Panderup. Ich machte mich alleine auf, sie zu entdecken und hätte nicht gedacht, wie nachdenklich mich diese Tour macht und welch logistische Herausforderung mein Besuch für uns bedeutete ... :-)

Die Geschichte hinter den alten Dingen kommt mir in den Sinn, als ich durch die vielen Gänge und vollen Regale schlendere. Kleidung, Haushalt, Werkstatt, Möbel, Spielsachen aus Haushaltsauflösungen und wenige neue Artikel (wohl Sonderposten) ... alles bunt gemischt.

Mich ziehen die Gegenstände an, die schon ein Leben gelebt haben:

Ein letztes mal sauber geputzte Schuhe neben unzähligen Likör- und Weingläsern, goldene Bilderrahmen fein säuberlich mit Kordel zu Sets zusammen geschnürt. Rote Glitzerschuhe neben dem guten Porzellan mit fein gezeichnetem Blumenmuster.

Ein Akkuschrauber mit vielen Gebrauchsspuren steht stolz neben vielen fein beschrifteten Kästchen mit Schrauben. Die Klinge der Handbrotschneidemaschine ist fürsorglich mit Küchenpapier gesichert und mit weißem Band zusammen geschnürt. In einem Buch ist vorne mit feiner Schrift ein Name auf die vergilbten Seiten eingetragen und '1948'. Zwischen Vasen liegt ein buntes Plastikpillendöschen.

Glasflaschen

Eine Ecke ist gefüllt mit alten Milchflaschen, Körben, Türschlössern und Holzhobeln, deren Klinge immer noch scharf ist.

Es fühlt sich an, als blicke ich in die Vergangenheit von Menschen, ihre Arbeit, das Kaffeetrinken am Sonntag, die liebevoll gehegten Schätze in der Werkstatt und dem Küchenschrank.

Schlüsselsammlung

Übrig geblieben sind Dinge, die neue Liebhaber suchen. Wie vergänglich ist die Zeit. Gegenstände, die liebevoll eingepackt sind, so als wären sie für einen letzten Abschied nochmal geherzt worden und mit ihnen die verbundenen Erinnerungen, berühren mich besonders.

Blaue Küchenhelfer

Was bleibt von mir, wenn ich irgendwann - als sehr alte Frau - die Erde verlasse? Wie viele Dinge brauche ich wirklich und was ist einfach nur ein Ersatzkauf für ein bestimmtes Gefühl, das ich mir damit erhoffe mitzunehmen? Was sind die Geschichten hinter den Dingen?

Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieser Besuch so nachdenklich macht. Über die Lebenszeit, wichtige Erinnerungsstücke und überflüssigen Konsum. Weise, wenn ich das eine vom anderen vor dem Kauf lerne zu unterscheiden.

Ich liebe Lebensgeschichten und bin dankbar für diese besondere Inspiration heute.

Am liebsten würde ich mir den Wagen voll laden, so bleibt es zunächst bei einigen Dekoartikeln für Fotoaufnahmen. Doch ich verliebe mich in einen weißen schmalen Hochschrank und er geht mir nicht aus dem Kopf.

weißer Schrank

So schleppe ich meinen Mann mit dorthin und auch ihm gefällt das Möbelstück, das ich gerne in unseren Flur stellen möchte. Wir entdecken zwei alte weiße Hocker mit geschwungenen Füßen, wovon einer neben den Schrank passt, so dass wir einen Sitzplatz zum Schuhe anziehen hätten.

Mein sonst nicht so einrichtungsinteressierter Mann entdeckt ein dunkles Regal, das noch im weißen Shabby Chic Stil aufgearbeitet werden muss und vielleicht in unser Eßzimmer passt, wofür wir schon sehr lange etwas für suchen. Schmal und nicht zu hoch darf es sein, weil eine breite Holzablage rundherum läuft. (Das Eßzimmer haben wir inspiriert von unseren Ferienhausaufenthalten in Dänemark im nordischen Landhausstil renoviert.) Leider haben wir die Maße nicht dabei, versuchen aber anhand von Fotos herauszufinden, ob die Höhe passt.

Der unschlagbare Preis für die alten Stücke aus vollem Holz war verführerisch und wir kauften alle vier. Wir würden einen anderen Platz finden, wenn sie nicht passten.

Beim Beladen des Wagens wurde uns klar: Huch, wir haben ja noch Gepäck, das wir im Ferienhaus zuladen müssen. Zum Glück hatten wir in Köln schon die Rücksitze zurückgelassen und die meisten mitgebrachten Vorräte im Urlaub aufgefuttert.

Wir lachten uns schlapp, kauften in einer Autowerkstatt Spanngurte zur Sicherung der Möbel und spielten am Ferienhaus Tetris, um zu sehen, ob alles passte. Hat geklappt!

Möbelstück passt genau unter das Board

Die Freude war groß, als wir zu Hause feststellten, dass wahrhaftig noch 1 cm Platz über der neuen Kommode bis zu dem umflaufenden Bord war. Auch die Tiefe und Breite stimmte! Das Stück sollte einfach zu uns.

So einen Möbelkauf haben wir noch nie gemacht und es hat Spaß gemacht.

Ich freue mich auf den nächsten Krammarktbesuch. :-)

Willst du mehr über Dänemark lesen? Ferienhaus mit Hund - Reiseberichte aus Dänemark  

Hejhej (Tschüss auf dänisch)

Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 15 Oktober, 2019
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6 Ausflugstipps für die Jammerbucht in Dänemark

Kaminsims im Ferienhaus

Ferien in einer romantischen Holzhütte in den Dünen bei Rodhus inmitten ursprünglicher Natur. Herrlich. Da will ich sein. Gerade für sensible Menschen wie mich ein Ort des Friedens.

Ferienhausgebiet in den Dünen

Wenn es etwas außerhalb des Hauses und des Strandes vor der Türe sein darf - hier sind meine Ausflugstipps. Lass dich von der Schönheit des Nordens inspirieren:

  1. Tipp: Wandertag nach Blokhus und zurück
  2. Tipp: Die Strände der Jammerbucht gen Süden bis zum Kalkfelsen
  3. Tipp: Städtetripp nach Aalborg
  4. Tipp: Rubjerg Knudde und Loenstrup
  5. Tipp Bummeln in Loekken und Blokkus/Hune
  6. Tipp: Krammärkte

Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar.


1. Tipp: Wandertag nach Blokhus und zurück

Unweit unseres Ferienhauses begann die Blokus Klitplantage, einen mit Heide und Bäumen bepflanzte Dünenlandschaft. Wir sind durch den stillen Heidewald bis nach Blokhus spaziert,

Blokhus Klitplantage

haben schöne Mooslandschaften gesehen,

Holz frisch geschnitten

an frisch geschnittenem Holz geschnuppert, Vögel beim Singen zugehört und

Biene Wald

Bienen beim Summen,

Pilz im Wald

Pilze bewundert.

Weiher Klitplantage

Den Ausblick auf diesen Weiher genossen und das Plätschern des nahen Bachlaufes.

Ein Ausflug für die Sinne.

In Blokhus haben wir etwas gegessen und sind dann am Strand zurück gelaufen.

Blokhus Essen

Der Rückweg dauerte nochmal gut eine Stunde und war ehrlich gesagt etwas lang, aber doch machbar.

Blokhus Strand

Ich hatte meine Walkingklamotten angezogen, denn so kann ich mit dem schnellen Schritt meines Mannes mithalten (Schornsteinfeger laufen irgendwie schneller, zumindest meiner).

Zum Ende waren wir kaputt und glücklich. :-) Den Weg würde ich allerdings nicht bei Hitze laufen wollen, da er weite Strecken ohne Schatten ist. Bei bedecktem oder kühlerem Wetter ein Genuss. In der Touristeninfo gibt es für die Klittplantage Wanderkarten. Kürzere Rundwege sind von Blokhus aus möglich, dort ist auch ein Parkplatz.


2. Tipp: Die Strände der Jammerbucht gen Süden bis zum Kalkfelsen

Die Strände südlich unseres Ferienortes sind wir einen Tag bis zum Ende der Jammerbucht abgefahren.

Jammerbucht Strände

Wir besuchten die Strände Tranum, Slette, Klim und Thorup (siehe nachfolgendes Foto, dort gibt es ein Fischlokal und Fischverkauf).

Thorup

Das Ende der Jammerbucht markiert der Bulbjerg. Dort war der Höhepunkt unseres Ausflugs im wahrsten Sinne des Wortes: Bulbjerg ist ein hoher Kreidefelsen, auf dem ca. 300 Mövenpaare im Frühjahr brüten.

Bulbjerg

Ein fantastischer Blick ergab sich auf die Bucht.

Bulbjerg Strand

Von der Spitze führen Treppen nach unten an den Strand, am Felsen vorbei und auf der anderen Seite wieder hoch.

Was für ein toller Tag!


3. Tipp: Städtetripp nach Aalborg

Aalborg ist die größte Stadt in der Region. Sie hat einen hübschen Ortskern mit urigen Häusern.

Historisches Aalborg

Wir haben uns das historische Museum zusammen angeschaut. Es wäre angenehmer gewesen, wir hätten deutsche Übersetzungen gehabt, denn es war anstrengend, die Texte auf englisch zu lesen. So waren wir schnell durch, das Museum ist aber auch nicht besonders groß. Wie weiter? Ich wollte durch die großzügige Einkaufsmeile bummeln und mein Mann sich das Marinemuseum anschauen. Also haben wir uns aufgeteilt, so konnte jeder machen, was ihm lieb war. Prima Lösung.

Aalborg ist ein schönes Stadtchen am Limfjord, das ich nochmal besuchen würde.


4. Tipp: Rubjerg Knudde und Loenstrup

Irgendwie muss das sein: Der Leuchtturm an der Wanderdüne über der Steilküste ist wie ein alter Freund, der besucht werden will.

Rubjerg

Wir hatten gelesen, dass Rubjerg Knudde an der Steiküste zwischen Loekken und Loenstrup im Oktober 2019 um 80 Meter versetzt werden soll, weil die Kannte immer näher rückt und er droht abzustürzen. Das Spektakel wollte wir uns natürlich anschauen und so besuchten wir den Leuchtturm, kletterten die Wanderdüne hoch und beobachteten die Bauarbeiten.

Loenstrup

Anschließend waren wir im Künstlerörtchen Loenstrup etwas essen und auf der Pier.


5. Tipp Bummeln in Loekken und Blokkus/Hune

Dänemark steht für mich auch für seine schönen Deko- und Einrichtungsläden und Mode.

Auf das Bummeln in Loekken - einem kleinen, hübschen und bei Touristen sehr beliebten Städtchen nahe am Meer - habe ich mich schon gefreut. Besonders auf die beiden Dekoläden, die ich 2017 entdeckte. Es war nur noch einer da, dennoch ausreichend. Ich habe schöne Fotodeko gefunden. (Wenn du mehr lesen möchtest Schöner Bummel-Sonntag in Loekken in 2017)

Bummeln

Blokhus - wir waren das erste Mal dort, ebenfalls ein beliebter Ferienort an der Nordsee - hat einen großen, modernen Klamottenladen, in der oberen Etage Deko, mehr als ein obligatorisches Sportgeschäft, es gibt Drachen zu kaufen, ein Eiscafe, viele Lokale ... Hier verfliegt ein grauer Regentag im nu. Zwei Kilometer entfernt Richtung Landesinnere (man kommt daran vorbei, wenn man nicht am Strand entlang fährt) liegt Hune. Dort gibt es neben Sparmarkt und Aldi ein großes Kerzengeschäft (ich war fast erschlagen von der Fülle an Kerzen und Deko), ein Papierkunstmuseum, mehrere Klamottenläden ... Genug Stoff, zu bummeln. :-)


6. Tipp: Krammärkte

Ich mag alte Sachen und so war ich erfreut, die Anzeige einer Krammarkthalle in Panderup zu entdecken ... nicht ahnend, was das für logistische Konsequenzen hatte :-)) Krammärkte haben Seele - Ausflugstipp Dänemark 


Der erste Teil meines Reiseberichtes: Erholung in der Jammerbucht 

Das war unser zwölfter Urlaub in Dänemark. Hier der Überblick: Ferienhaus mit und ohne Hund - Reiseberichte aus Dänemark  

Viele Grüße

Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 10 Oktober, 2019
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Erholung in der Jammerbucht

Jammerbucht 2019

Der Wind zerrt an meinen Haaren, schiebt die Walkingstöcke zur Seite, sobald ich sie anhebe. Schaumkronen fliegen über den Strand. Rechts krachen die Wellen zu Boden.

Das Wetter mag ich: Blauer Himmel, schnell vorbei ziehende Wolken und ein Westwind, der die Wellen so herrlich auftürmt.

Möven segeln durch den Wind

Bestes Wetter für die Möven, die nun über die Dünen segeln. Ich liebe das Bild. Bei Windstille sitzen sie schaukelnd auf dem Wasser oder stehen in Gruppen am Strand, wo sie Essen aufsammeln, schlafen, beisammen sind. Aber wenn Wind ist, dann breiten sie ihre Flügel aus und schweben durch die Luft. An der Dünenkannte spielen sie in Gruppen (bei 50 habe ich aufgehört zu zählen) mit dem Aufwind. Auf und ab steigen ihre Körper.

Ein Vergnügen, ihnen dabei zuzusehen. Warum sie das machen? Ich vermute, weil sie es können, es ihr Element ist, aber vor allem auch, weil sie dabei Freude empfinden. Für mich ein Bild der Freiheit!

Die Natur ist ein Geschenk für sensible Menschen.

Anja Kolberg Nordseestrand

Heute wo ich gerade diese Zeilen schreibe, ist Dienstag in der dritten und letzten Woche unserer Dänemark-Reise. Eigentlich komme ich erst jetzt richtig an, bin entspannt, kann loslassen und genießen.

Nebel in den Dünen

Unser Holzferienhaus steht in der Nähe von Rodhus an der Jammerbucht. 500 Meter sind es durch die Heidelandschaft, die Düne hoch und ich blicke aufs Meer.

Minu am Meer

Nach Minus Tod im Januar 2018 ist es das erste Mal, dass wir ohne sie wieder an der Nordsee sind. Letzten Jahr waren wir bewusst in die dänische Ostsee gefahren, um nicht zu schmerzvoll mit Erinnerungen konfrontiert zu sein. Die Trauer ist viel sanfter geworden, es gab nur wenige traurige Momente, eher fröhliche, wenn wir uns erinnerten, was unsere geliebte Hündin jetzt tun würde, wäre sie dabei.

Für mich war es auch eine Versöhnung mit Dänemark und der Jammerbucht. Denn 2018 hatten wir hier einen so abenteuerlichen Urlaub um es positiv zu formulieren, dass ich befürchtete, mein Dänemarkglücksgefühl von Natur, Ruhe und Entspannung wäre für immer verschwunden. (Hier findest du meinen Reisebericht, für den du mehr als eine Teelänge brauchen wirst, mach es dir am besten mit einer Decke, einer Wärmflasche bequem und reise mit mir durch Baustellenschreck, spät abends ausschließen und am Strand festfahren und wie ich das gelöst habe bis hin zu so vielen Geschenken und Happy End).

Stille am Meer Dänemarksglücksgefühl

Diese Skepsis hat sich gewandelt: Fast schon unglaublich war die Stille eines Morgens am Haus. Der Sturm hatte sich gelegt. Kein Halm des Strandhafers bewegte sich mehr. Ich hörte: Nichts. Ein paar Vögelchen ab und an. Was für ein Ort des Friedens. Wenn Wind aufkam, hörte man die Wellen vom Strand. Schön! Da war es wieder, mein Dänemark Glücksgefühl. Der Grund, warum wir 1000 km gen Norden fahren.

Kurz bevor wir abreisten entstand auch hier eine Baustelle, da sie ein Stück weg war und ich sie nicht sehen konnte, blieb ich in meinem Wohlgefühl. Es hat mir gezeigt: Eine Baustelle kann überall entstehen. Wichtig ist, dass ich für mich Lösungen entwickle, wie ich dann trotzdem meinen inneren Frieden habe. Dann bin ich wirklich frei. Ein wichtiger Meilenstein auf diesem harten Weg war eben obiger Abenteuerurlaub in Groenhoj 2018.

Was für ein Geschenk!

Klitplantage

Was gibt es in der Gegend zu sehen? Unsere Touren dieses Jahr liest du in 6 Ausflugstipps für die Jammerbucht in Dänemark.

Liebe Grüße

Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 10 Oktober, 2019
Thema: Blog - 2019, 2. Halbjahr, Blog - Dänemark
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Wieder ich selbst sein & Tiefe Freude empfinden

September Tischkalender 2019  

Gar nicht so einfach, ich selbst zu sein, wenn alte Konditionierungen noch festsitzen. Zum Beispiel, wenn es Liebe und Aufmerksamkeit fürs brav sein gab und nicht fürs so frech und unbequem und ehrlich sein wie es gerade im Inneren ausschaute.

Dahin will ich wieder zurück. Das Kalenderblatt meines "Zeit für meine Seele"-Kalenders hilft mir dabei. Es erinnert mich daran, dass ich gerade die Menschen mag, die echt sind und sich nicht verstellen.

Ich übe meinen Perfektionismus loszulassen - der eben diesem alten Ideal entspricht, zu gefallen, alles richtig zu machen, keinen Ärger zu bekommen und für etwas geliebt zu werden, das ich gar nicht bin.

Hin zu dem Menschen in seiner wunderbaren und einzigartigen Unvollkommenheit, die in mir ist. Juchu!

Lilo September 2019

Lilo zeigt auf dem Septemberblatt tiefe Freude, sie ist voller Energie, Glück, Leichtigkeit. Gemalt habe ich das Bild nach der Goldenen Hochzeitsfeier meiner Eltern.

Wir hatten einen schönen Nachmitag im kleinen Kreis und haben auch in dem Fotobuch geblättert, in dem ich das gemeinsame Familienleben und die Zeit davor in Bildern zusammengestellt habe. Was war das ein Spaß, sich an all die gemeinsamen Erlebnisse zu erinnern und wie spannend, woran ich mich gar nicht mehr erinnere, aber meine Geschwister oder Eltern.

Das hat so unglaublich gut getan und hat mich tief erfüllt. Meine Familie gibt mir Kraft, Wurzeln und Halt. Ich bin so dankbar, dass wir zusammen sein dürfen.

Lilo spiegelt genau dieses Gefühl wider. Die Zeichnung lässt mich auch nachdenken: Was kann mir dieses tiefe Glücksempfinden noch geben, außerhalb der Familie? Wann habe ich es das letzte Mal gespürt?

Das sind die Themen der Kalender im September. Beide Motive wird es ab ca. Ende Oktober als Impulskarte in meinem Shop geben, ebenso wie die neue Ausgabe der Tischkalender 2020. Daran arbeite ich gerade mit ganzer Kraft.

Ganz liebe Grüße aus Köln

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 10 September, 2019
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Du schaffst das. Warum ich meine Aufs und Abs zeige.

Mehr Wahrheit hilft

Mir ist in meiner Zeit als Coach aufgefallen, auch durch die veröffentlichten Bücher: Wenn ich nur die Ergebnisse meiner Arbeit zeige, dann werde ich auf ein Podest gehoben, als sei, was ich schaffe, unerreichbar.

Die sind toll. Die können das. Ich nicht.

Das mochte ich gar nicht, weil es nicht der Realität entsprach und weil ich wahrnahm, dass es andere eher demotiviert. Ich will doch ermutigen!

Also habe ich angefangen, von meinen vielen Aufs und Abs zu schreiben. Dass ich auch zweifle, manchmal keinen Weg sehe, daran denke aufzugeben und dann doch immer wieder Lösungen finde, sich neue Türen öffnen und es weiter geht.

Ich will dir Mut machen für deinen Weg. Dass du deine Wünsche auch realisieren kannst. Wenn ich das schaffe oder andere es schaffen, schaffst du das auch.

Denn so schöpfe ich selbst Mut: In dem ich von anderen höre, dass sie es auch nicht leicht haben, ihnen nicht alles in den Schoß fällt. Da redet nur die wenigsten drüber.

Besonders bewusst wurde mir das bei einer Weltmeisterschaft, wo ich die Leistungen der Sportler bewunderte. Oder eben mitfühlte, wenn sie es nicht schafften. Kurz zuvor hatte ich einen jungen Mann beobachtet, der auf einer Slackline - einem Gurt - zwischen zwei Bäumen balancierte. Wie oft stürzte er runter und fing von vorne an.

Beide Erlebnisse zusammen brachten mir die Einsicht: Ich sehe nur das Ergebnis auf Wettbewerben oder wenn jemand ein neues Buch heraus bringt und denke dann: "Boah, was die schaffen, ist unerreichbar." Ich schöpfe daraus also keinen Mut, sondern denke die haben die eine gewisse Zutat, die ich niemals habe.

Ach so ist das

Wenn ich jedoch hinter die Kulissen schaue, entdecke ich: Es gehören auch für diesen Menschen unglaublich viele Schritte dazu, bis sie diese Höchstleistung zeigen können. Sie hatten auch Zweifel, sind runter gefallen, waren verletzt, hatten Flops. Aber sie sind immer wieder aufgestanden und haben weiter gemacht.

Den Unterschied zwischen Illusion und Realität zeigt auch das Beispiel von Comedian Michael Mittermeier, der in einem Interview erzählte, es würde angenommen, er wäre über Nacht berühmt geworden. Dabei entspräche das nicht der Wahrheit, er hatte dafür viele Jahre gebraucht und oft vor nur ein paar Mann gesprochen.

Also gibt es diese gewisse Zutat - oder zwei:

  • Wissen wie der Hase hinter den Kulissen wirklich läuft, dass es auch nur Menschen sind und keine Wunderkinder. Deswegen gelingt es Menschen in gleichen Kreisen leichter, in vorgelaufene Fußstapfen zu treten und ebenfalls diesen Weg zu gehen.
  • Immer wieder aufzustehen und weiter zu machen. Egal wie oft man runter gefallen ist.

Ich will dieser Mensch sein, der anderen Mut macht für ihren Weg. In dem ich zeige wie es hinter meinen Kulissen aussieht und es mir auf meinem Weg geht.

"Kritiker haben wir genug. Was unsere Zeit braucht, sind Menschen, die ermutigen." Dieses Zitat von Konrad Adenauer stand schon auf meiner ersten Webseite 1999, weil es mein Leitspruch ist. Auch wenn dieses Zitat schon sehr alt ist, hat es heute noch Gültigkeit.

Ich kann das auch schaffen.

Schön, dass du da bist! Du bist willkommen und wunderbar!

Ich glaube an dich und deinen Weg in deinem Rhytmus und in deinem ganz individuellen Tempo. Es ist nicht immer einfach. Es werden vielleicht Sackgassen kommen, dunkle Abschnitte ohne Licht. Doch dein Wunsch, dein Ziel wird dich wie eine Laterne leiten und du wirst deinen Weg finden.

So wie ich das auch schaffe. Auf meinem Blog, in meinen Ratgebern (gibt es noch gebraucht) und meinen Kalendern, Impulskarten und monatlichen Kalenderimpulsen wirst du viel von meinem Weg finden. Vom Straucheln und wieder aufstehen. Vom traurig sein und keine Lösung finden. Vom Umdenken und loslassen. Vom Ziel erreichen und feiern.

Den eigenen Weg gehen, heißt nicht, dass es keine Schwierigkeiten gibt. Es bedeutet, es dennoch zu tun.

Anja, auf dem Weg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 28 August, 2019
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Raum nur für mich: Wo finde ich Platz für mich, meine Gedanken, Bedürfnisse und Träume?

Raum nur für mich - der Tischkalender Zeit für meine Seele  

Einen Blick auf das Augustblatt meines "Zeit für meine Seele" Kalenders 2019:

Den Tisch auf der Terrasse habe ich für mich mit Hortensien, Weinranken und schweren Gartenvasen mit Rosenmuster dekoriert.

Auf dem Foto steht dieser Satz:

Ich schaffe mir einen Platz,
an dem ich mich wohlfühle.

Als ich Foto und Text bei der Kalenderkonzeption zusammenfügte, dachte ich an einen Platz nur für mich - wie diesen auf dem Foto, wo ich viel sitze, die Natur beobachte, mich der Kalender zum Nachdenken einlädt, ich schreibe und lese und in der Hängematte träume.

Mein Garten ist wie ein Tempel für mich. Hier lade ich meine Energiespeicher auf, komme zur Ruhe und zu mir selbst. Diesen Ort mache ich mir immer wieder schön mit Blumen und nutze ihn jeden Tag im Sommer.

Als wegen der nachbarschaftlichen Bausituation vor einigen Jahren das Zuhause oft kein Wohlfühlort war, habe ich mir eine Picknickdecke geschnappt und bin zum Rhein gefahren oder auf eine Wiese am Stadion, wo ich für mich sein konnte, aufatmen und zu mir kommen.

Heute sehe ich einen weiteren Aspekt:

Einen Raum nicht außerhalb, sondern innerhalb von mir.

Wo ich Zeit für mich habe - für die Dinge, die mir Kraft geben und mich aufladen, inspirieren.

Wo ich Abstand von den Ansprüchen und Wünschen anderer finde, die an mich ran getragen werden.

Der mir gehört. Wo ich für mich bin. Wo es mal nur um mich geht, mein Projekt und das, was mir wichtig ist.

Einen inneren Raum, den ich gegen Angriffe von außen verteidige.

So wie im Juli und August bewusst zu sagen: Die Phase der Kalenderkonzeption gehört mir. Das ist wichtig und hat Priorität. Ich mache nur etwas außerhalb, wenn ich es von mir heraus will. Alles andere muss jetzt warten. Ich und meine Arbeit sind diesen Raum wert.

Wunderbar!

Hast du so einen Platz, der nur für dich ist?

Ein Ort zu Sitzen oder zum Liegen mit kleinem Beistelltisch, wo deine Lieblingssachen drauf stehen? Wo schöpfst du frische Energie und kommst zu dir? Wenn es nicht im Haus möglich ist, gibt es einen Ort außerhalb für dich?

Schaffst du dir zeitliche Freiräume, wo es nur um dich geht, deine Bedürfnisse auf Platz 1 stehen?

Der Tischkalender "Zeit für meine Seele" lädt uns ein, darüber nachzudenken und uns diesen Platz und Raum immer wieder neu zu schaffen, zurück zu erobern und zu genießen.

Dieser Text ist ein Ausschnitt meiner Kalenderimpulse, eine monatliche Mail zum Monatsanfang, in der ich meine persönlichen Gedanken zum neuen Kalenderblatt teile. Es ist ein einjähriges, automatisch endendes Abo, das du bei mir im Shop zusammen mit den Kalendern kaufen kannst. Wenn du teilnehmen möchtest, komm hier im November wieder vorbei, dann hat der Shop geöffnet oder noch einfacher: Trage dich für meinen Newsletter ein, dann erinnere ich dich daran.

Hab einen schönen August!

Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 22 August, 2019
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Ich werde ankommen

Weinbergschnecke

Ich werde ankommen.

In meinem Rhythmus.

Meinen Schritten.

Zögerlich. Zärtlich. Sanft.

Mit Bedacht.

Mein Weg.

Mein Chaos.

Meine Gedanken.

Meine Fehler.

Meine Glücksgefühle.

Dieser Weg ist ok.

Auch wenn es andere Tiere gibt, die schneller sind. Es ist ihr Weg und das hier ist meiner.

Kontrolle loslassen.

Erwartungen ablegen.

Vertrauen in mich entwickeln.

Jeder Weg ist wunderbar.

Ich komme an, weil ich unterwegs bin.

Auf meinem Weg.

Anja.

Suchende. Oft Zweifelnde. Gleichzeitig Mutige.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 12 August, 2019
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Wie ich meinen Frust loslasse

Schrei

Es gibt Momente, da will ich am liebsten laut schreien vor Wut, Frust, Leid, Schmerz.

Schreien befreit die Seele. Lasten werden weggesprengt und wir können aufatmen.

Aber wie, wenn es nicht so einfach geht? Weil das andere Menschen verschrecken könnte, sie vielleicht zum Nachfragen bringen, was ich nicht will. Oder was sollen sie von mir denken? (Zumindest stört mich das noch solange, bis es mir wurscht ist.)

Meine persönliche Schreitherapie übe ich im Auto aus. (Natürlich nur, wenn es die Verkehrsbedingungen erlauben und ich sicher bin, weder jemand anderen, noch mich selbst zu gefähren. Also nur, wenn ich die Kontrolle über das Auto und mich selbst habe. Wenn es mir nicht gut geht, suche ich einen ruhigen Parkplatz auf. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, wenn er erwachsen ist.)

Im Auto lasse ich meiner Stimme dann freien Lauf. Ich brülle raus, was an die Luft will. Ich war danach schon mal heiser und gleichzeitig so erleichtert!

Irgendwann merkte ich: Eine Auto ist doch kein wirklicher Schallschutz, auch wenn es sich von innen so anfühlt. Seit dem mache ich es nicht mehr, wenn ich in der Fußgängerzone auf einem Parkplatz stehe oder vor der Haustüre. Bis mir das bewusst wurde, war ich ganz ungehemmt.

So lassen sich während der Autofahrt auch lauthals meine eigenen Kreationen singen und es ist völlig wurscht, wie schief und schäl meine Stimme klingt. Es macht mir so einen Spaß! Ich stelle immer wieder fest wie harmonischer meine Stimme mit vorangeschrittener Fahrtzeit klingt.

Tipp von einem Single: Der brüllt auch zuhause und tut so, als telefoniere er gerade. :-) Also hinter dem Schrei demnächst sagen: "Nee, Herr Müller, nicht mit mir. Rufen Sie mich morgen wieder an."

Ich hab gerade so einen Spaß beim Schreiben.

Wie machst du das? Wo schreist du?

Glücksgrüße von der Befreiungsfront,

deine Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 07 August, 2019
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Danke, Jesper Juul

Danke Jesper Juul

Dankbarkeit spüre ich für das Wirken und Publizieren des dänischen Familientherapeuten Jesper Juul, der am 25.7.2019 mit 71 Jahren verstarb und ein umfangreiches Werk hinterlies.

Auf mich haben seine Werke eine ähnliche Wirkung und Bedeutung gehabt wie die Bücher der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross.

Ich las Juuls Bücher, weil ich einen besseren Umgang mit mir selbst, meinem inneren Kind, zu meinem Partner, meinen Eltern und zu Anderen erlangen wollte. Juuls Haltung als Familientherapeut war wertschätzend, die Eigenverantwortung stärkend.

Juul hat mich viel über meine Beziehungen, meine Werte und meine Haltung nachdenken lassen. Für seine tiefsinnigen Inspirationen bin ich sehr dankbar.

Sie haben mich auf meinem Weg weiter gebracht, mich verändert, mich mehr sehen lassen. Ich habe mehr Frieden finden können, Verständnis gewonnen und mich selbst und meine Verbindung zu anderern Menschen gestärkt. So waren seine Werke auch außerhalb der Familienarbeit (ich habe keine Kinder) für die persönliche Weiterentwicklung wertvoll.

Denn es geht auch darin immer wieder um Beziehung: Zu anderen und zu mir selbst.

Die Erkenntnisse bereicherten so auch meine Tischkalender und Texte nachhaltig.

3 Bücher von Jesper Juul

Drei Ratgeber von Juul, die mich inspiriert und geprägt haben:

Allen voran: 'Nein aus Liebe. Klare Eltern - starke Kinder'. Hier geht es u.a. um die Stärkung der nahen Beziehungen, in dem wir Nein sagen und damit Ja zu uns selbst. Es hat mir geholfen, mehr auf meine Bedürfnisse zu achten und Grenzen zu ziehen. Sicherheit klärte mein schlechtes Gewissen.

Das zweite: "Was Familien trägt. Werte in Erziehung und Partnerschaft " in dem ich dem wunderbaren Wort Gleichwürdigkeit begegnete (gleich mehr dazu). Wertvolle Spuren hinterließ dieses Buch in meiner Haltung und meinem Selbstwertgefühl.

Das dritte ist "Die kompetente Familie. Neue Wege in der Erziehung". Ich hatte viel gelesen über problematische Systeme, fand aber keinen Anhaltspunkt wie ein gesundes Miteinander in einer Idealform - sofern es die überhaupt geben kann - aussieht. Bei Jesper Juul fand ich hilfreiche Antworten.

Gleichwürdigkeit

Ein wunderbarer Begriff, den Jesper Juul geprägt hat: Gleichwürdigkeit.

Er bedeutet in meinen Worten: Jeder Mensch und seine Bedürfnisse, Wünsche, Meinung sind gleich viel wert wie die eines anderen. Alter, Geschlecht, Verdienst, Macht, Herkunft sagen nicht, wer in besser ist, mehr bekommt, mehr Rechte hat, über die Köpfe anderer hinweg entscheiden darf und über deren Leben bestimmen. Wir sind alle gleich viel wert. Ein Aufruf zum Umgang auf Augenhöhe, zur Stärkung der Individualität und der Bedürfnisse und Rechte jedes einzelnen.

Mir hat dieser Wert und seine Beschreibung wie auch die anderen im Buch "Was Familien trägt. Werte in Erziehung und Partnerschaft" geholfen, meinen Rücken und meinen Selbstwert zu stärken, meine Urteile über mich selbst zu zerwirbeln und auf gesündere Beine zu stellen.

Lieber Jesper Juul, einen Gruß voller Dankbarkeit in den Himmel für Ihre Arbeit und den Antrieb, darüber zu schreiben. Sie hat mich reflektieren lassen, mich stärker gemacht und mehr Liebe und Verständnis in mein Leben gebracht.

Ihre Arbeit hat auch wertvolle Spuren in meiner Arbeit hinterlassen. Meine gewonnenen Erkenntnisse habe ich in meine Kalender und Impulse einfließen lassen.

DANKE für diese Unterstützung und das Augen öffnen!

Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 29 Juli, 2019
Thema: Blog - 2019, 2. Halbjahr, Blog - Psychologie
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Hallo und herzlich willkommen, hier habe ich einige Blogbeiträge für dich zusammen gestellt.

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Deine Anja

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Mehr über mich erfährst du in Hallo, ich bin Anja Kolberg 

Hier ganz kurz: Wer bin ich?

Ich bin Anja, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Betriebswirtin.

Von 1999 bis 2007 begleitete ich Menschen in beruflichen Veränderungssituationen durch Workshops & Coaching, ein Leben zu kreieren, das ihnen wirklich gefällt. 2001 erschienen dazu Sachbücher bei Kösel und bei mvg.

Ich war so glücklich, endlich das zu tun, was ich wirklich will und arbeitete viel. Obwohl ich immer mehr auf eine gute Work-Life-Balance achtete, zeigte mir meine Seele 2006 die rote Karte.

So legte ich nach meinem Burnout Coaching und Workshops auf Eis und entwarf aus meinen Fotografien, Zeichnungen und Texten Wegbegleiter durchs Jahr, die ich in meinem Shop verkaufte.

Im frisch gestarteten Blog schrieb und illustrierte ich fortan von meinen Weg: Von dunklen Tagen, Ausflügen zu meiner Familie aufs Land, Garteninspirationen, Selbstständigkeit, Lipödem, Hashimoto, Hochsensibilität und davon, gesund und glücklich zu werden.

Lilo ist das kleine Blogmädchen, mit der ich meine Beiträge illustriere. Mit ihr kann ich meine Gefühle wunderbar ausdrücken. Sie ist ein kleines Abbild von mir und macht mein Leben leichter, bunter, fröhlicher.

Meine wichtigsten Learnings landen jährlich in meinen Tischkalendern und den dazu gehörenden Impulsen. So hast du die Chance, von meiner Entwicklung etwas für dich mitzunehmen.

Fühl dich wohl, mach es dir gemütlich und schau dich in Ruhe um.

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Deine Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Donnerstag, 18 Juli, 2019
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