Selbstliebe lernen. Blick ins reale Leben der Seele.

Die Sonne an meinem Himmel scheint nicht immer

Glaube nicht, nur weil ich Heilpraktikerin für Psychotherapie bin oder weil ich sieben Jahre Menschen in Workshops und Coaching professionell begleitet habe, habe ich keine Probleme mit der Stimmung oder mein Leben im Griff oder alles läuft bestens.

Für mich gilt es eher umgekehrt: Weil mich das Thema so bewegt, habe ich diesen Weg eingeschlagen. Mich interessiert die Tiefe der Seele, weil ich diese Tiefe selbst kenne und weil ich sie wertvoll und wichtig und lebenswert finde. Und weil darüber zu wenig offen und ehrlich gesprochen wird, mache ich das hier und meinen Kalendern einfach.

Meine Intention: Mut machen. Verbundenheit und Augenhöhe. Hoffnung und Licht teilen.

Dies hier war einer jener Momente, die seufz, nicht so sonnig waren:

Decke über den Kopf ziehen

Es gibt so Tage, da will ich mich am liebsten unter der Decke verkriechen. Wenn nicht gelingt, was ich mir vornehme. Wenn mein Körper Symptome zeigt, die ich nicht haben will. Wenn sich alles in mir quer stellt.

Ich mag diese Momente gar nicht. Null. Daran gibt es auch nix schön zu reden. Sie sind sch.... Ja, irgendwann sind sie vorbei und dann geht es mir auch wieder besser und ich kann vielleicht genauer schauen, was ist. Aber jetzt gerade ist es einfach... seufz. Zum Schreien.

Mich annehmen, obwohl ich nicht funktioniere, wie ein fordernder Teil von mir das erwartet. Mir verzeihen, diesen Ansprüchen nicht zu genügen. Vertrauen, dass alles gut wird, auch wenn es sich gerade völlig anders anfühlt.

Atmen. Loslassen. Gut zu mir sein und so liebevoll wie es eine liebevolle Oma tun würde. Die Decke über dem Kopf lassen dürfen. Unglücklich sein dürfen. Nicht beschwichtigen. Nicht schön reden. Nicht verdrängen.

Auch meine Traurigkeit ist ein Teil von mir und darf atmen. Wie meine Zweifel. Meine Ungeduld. Meine Unzufriedenheit.

Wohlwissend. Das ist nur ein Teil von mir, der gerade traurig ist. Ich bin mehr als das. Ich bin auch mutig, glücklich, stark, zuversichtlich.

Aber für diesen heutigen Moment gebe ich meiner Traurigkeit den Raum, den sie braucht und mir damit wichtige Selbstfürsorge. Mich selbst lieben bedeutet, gut zu mir sein und mir geben, was ich ich gerade brauche.

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Alles Liebe von meinem Weg der Selbstliebe

Anja

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Mittwoch, 26 Juni, 2019
Thema: Blog - 2019, 1. Halbjahr, Blog - Mich selbst annehmen, Blog - Psychologie
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