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April April - der macht...

... was er will. Mein Rückschluss: Ich mache auch, was ich will. Zumindest fange ich mal diesen Monat damit an.

Letzte Woche war ich völlig zu Unrecht auf meinen Göttergatten sauer. Er wollte 'ne Pizza bestellen und ich nicht. Ihm zu Gefallen habe ich zugestimmt, was zur Folge hatte, dass ich ziemlich angesäuert war. Die Pizza schmeckte mir nicht wirklich... Als er wissen wollte, was los ist und ich es ihm sagte, konnte er nicht verstehen, warum ich denn nicht für das, was ich wollte, gekämpft hätte. So wichtig wäre ihm das mit der Pizza gar nicht gewesen, es wäre für ihn auch o.k. gewesen, wenn wir irgendetwas gekocht hätten. Er forderte mich eindringlich dazu auf, das nächste Mal für das zu kämpfen, was ich haben will.

Das gefällt mir. Und nehme es mir als Motto für diesen Monat: Kämpfen für das, was ich haben will. Nein, damit meine ich nicht das Essensthema am Abend. Es gibt so manches, wo ich nicht wirklich tue, was ich will. Weil ich - wahrscheinlich ohne dass es sein muss - Rücksicht auf andere nehme. Ich will diesen Monat versuchen, nur bei mir zu bleiben. Auch wenn ich Gegenwind spüre. Auch wenn ich die einzige bin, die das will. Auch wenn es Umstände macht. Auch wenn ich damit rechnen muss, dass jemand sauer auf mich ist... Nicht für mein Gegenüber denken, wie es ihm/ihr damit gehen könnte. Jedem sein eigenes lassen. Jeder achtet auf sich selbst. Und ich achte auf mich und stehe für mich ein.

"Einfach" (was für ein un/passendes Wort, denn spontan finde ich es Null einfach, aber ich kann es mir ja "Einfach-Denken") machen, was ich will!

Und der Monat April und das Kalenderblatt des Tischkalenders 2008 helfen mir dabei:

Denn darauf steht: "Was braucht deine Seele heute, um froh zu sein?" Jeden Morgen, stelle ich gerade fest, werde ich so an mein Motto für diesen Monat erinnert. Was brauche ICH, mein Innerstes heute, um froh zu sein? Das gefällt mir. Ich freue mich wie sehr das Kalenderblatt zu meinem heutigen Blogbeitrag passt. Es hat sich einfach entwickelt! Schön!!!

Wobei ich anmerken möchte und das werde ich diesen Monat auch so handhaben: Eigentlich war das Kalenderblatt dafür gedacht, jeden Morgen in mich hineinzuhorchen, was ich brauche. Was sind meine Bedürfnisse? Mich fragen. Und die Antwort lautet heute auf diese Frage: Fotographieren! Das macht meine Seele heute froh! O.k., das werde ich tun, habe ich schon länger nicht mehr einfach so gemacht...

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg am Dienstag, 01 April, 2008
Thema: Blog - 2008, 1. Halbjahr, Blog - Beziehungen
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