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München und mehr (Teil 2)

Weiter geht's mit Teil 2 über unsere Abenteuerereise nach München. (Teil 1)

Sonntag Nachmittag ging es auf zur Veranstaltung in den Münchner Norden. Der große Festsaal der Arbeiterwohlfahrt war liebevoll mit Blumen geschmückt. Wir waren schon gegen 16 Uhr da, denn zuvor sollte eine Heilungsmeditation stattfinden, die wir uns auch anschauen wollten. Es war eine Phantasiereise zum Thema Schmerzen. Die Stimme des Vortragenden und die Musik war toll, ich konnte gut entspannen.

Aber ich sah immer noch keinen Paul Meek. Vielleicht kam er danach? Doch auch als die eigentliche Veranstaltung anfing, war er immer noch nicht da. Schade! Ich hatte ja keine Garantie, dass er kam. Schätzungsweise 80 Menschen saßen im Saal über die vielen Stuhlreihen verteilt. Ich verstand nicht, warum die alle da waren. Viele Teile des Gottesdienstes waren wie in der Katholischen Kirche - das konnte man doch auch in den zahlreichen anderen Münchner Kirchen haben. Warum waren also so viele Menschen genau dorthin gekommen?

Langsam wurde es mir klarer: Die Veranstaltung stand unter dem Thema Heilung. Deswegen war auch Paul Meek nicht da. Mir fiel ein, dass es auch in Stanstead zwei Gruppen gegeben hatte: Die Heiler und die Medien. Heute schienen die Heiler dran zu sein. Und in der Sequenz, wo sonst Botschaften Verstorbener vermittelt werden, stellte eine Heilergruppe ihre Dienste zur Verfügung. Bestimmt 10 Stühle standen vorne, darauf konnten sich die Menschen setzen und sich durch die Heiler, die hinter den Stühlen standen, durch Handauflegen behandeln lassen.

Deswegen waren wohl auch so viele Menschen da: Sie waren krank und suchten Genesung. Ich wollte mir ein eigenes Bild machen und setze mich auch auf einen der bereitstehenden Stühle. Ich schloss die Augen, spürte die warmen Hände auf meinen Schultern und genoss die Instrumentalmusik von Querflötenspielerin und Klavierspieler. Meine Laune besserte sich, ansonsten habe ich nichts besonderes gespürt. Es dauert nicht mehr lange und die Veranstaltung war zu Ende.

Über die Eindrücke dieses Abends und was uns gefallen hatte und was nicht tauschten meine Freundin und ich uns noch lange aus. Was mir nicht gefallen hatte, war vor allem die Form und der Ablauf der Veranstaltung. Symphatisch waren mir viele der Menschen gewesen und die liebevolle Blumendekoration des Raumens. Der Abend war anders verlaufen als ich mir erhofft hatte. Wichtige Erfahrungen habe ich trotzdem gesammelt.

Am Montag haben wir uns dann einen schönen Touristen-Tag in der Münchner Innenstadt gemacht: Rauf auf die Lieb-Frauenkirche (der sehr enge Turmaufgang mit den unendlichen 86 Stufen war der reinste Tummelplatz für meine Platzangst). Den Ausblick genießen. Danach Milchkaffee und Tee in einem sonnigen Straßencafé.

 

Frische Himbeeren und Brombeeren im Hofgarten naschen. Im Pavillon klassischer Musik lauschen. Eine Verschnaufpause im englischen Garten und dann ging es auch schon zurück zum Flughafen. Vorbei war wieder einer unserer spannenden Ausflüge.

Anja Kolberg

PS: Mein Blogbeitrag zeigte Wirkung - hier lesen Sie welche und wie ich damit umgegangen bin.

Erstellt durch: Anja Kolberg am Samstag, 25 Oktober, 2008
Thema: Blog - 2008, 2. Halbjahr, Blog - Medialität
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