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Meine Widerstände gegen technische Neuerungen

Zunächst einmal entwickle ich herrliche Widerstände gegen vor allen Dingen technische Neuerungen.

Ein Smartphone? Nee, ich brauch den Quatsch nicht. Ich hab mein altes Handy eh nur vor Terminen an oder wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, für Notfälle dabei. Ich telefoniere selten darüber. Das reicht vollkommen. Warum also ein Smartphone kaufen? Für etwas Geld ausgeben, das mir total unwichtig ist!

Mein Mann liebt den technischen Schnickschnack und ist auch sehr gut organisiert. Durch die elektronische Terminplanung übers Handy (ich berichtete) sparen sie täglich Zeit bei der Arbeit ein. Kontakte pflegt er sofort und konsequent in sein Smartphone ein. Räusper, da kann ich mir eine Schnitte von ihm abschneiden. :o)

Alles, was technisch neu ist, braucht er und haben wir. Ich erinnere mich gerade an den ersten PC bei uns zu Hause. Wann war das? 1993/94? Wofür brauchen wir das? Nur Firmen arbeiten damit, privat brauchen wir doch sowas nicht... (Jaja..., würd ich heute nicht mehr sagen.)

Ich lese keine Bedienungsanleitung. Ich finde das total langweilig. Mein Mann kennt sich super mit allem elektronischen Gerät aus. Weil er die Bedienungsanleitung liest und weil er Spaß dran hat. Ich blockiere gleich von vornherein... So kommt es, dass wir Filme nicht mehr übers TV schauen, sondern auf Maxdome und Netflix zugreifen. Die Steckdose vom TV-Gerät kann über die Fritzbox sogar von unterwegs gesteuert werden.

Boah, da ist so schnell was verstellt, mich stresst das einfach nur. Gut. Wir leben zusammen. Da muss ich durch. :o) Ich profitiere ja auch davon. Zum Beispiel, weil ich keine Bedienungsanleitung lesen muss, ich mir Filme aussuchen kann, die ich jetzt gucken will, weil ich immer nur rufen muss, wenn mein PC spinnt.

Zurück zum Smartphone.

Letztes Jahr erhielt der Chef meines Mannes ein neues Smartphone und mein Mann fragte mich: Willst du das alte nicht haben? Grübel. Eigentlich nicht. Das einzige, was mich am Smartphone reizte, war Whats app, das ich bei meinem Mann ab und an am Handy nutzte. Ich liebe diesen kurzen Kontakt mit den Menschen, die mir im privaten wichtig sind. Nur deswegen stimmte ich zu und hab seitdem große Freude daran, so Kontakt zu halten.

Durch meine Outlook-Aufräumaktion sind jetzt auch endlich die Kontakte aktuell, ich habe einen Terminkalender drauf, den ich nutzen könnte und der aktuell ist. Prima! Ich liebe es, kleine Fotos mit dem Handy zu schießen und so mein Leben zu dokumentieren. Viele schöne Neuerungen. Widerstand überwunden. :o)

Auch das alte Tablett habe ich von meinem Mann erhalten. Zum Surfen oder lesen auf dem Sofa ist das praktischer als mein kleines Netbook mit der ausgeklappten Tastatur. Auf dem Tablett lese ich jetzt meine Newsfeeds von abonnierten Seiten. Die Zeit spare ich mir nun tagsüber an meinem Arbeitsplatz. Praktisch! Die Sucherei nach den aktuellen Kontakten ist jetzt auch erledigt.

Ist ja doch ganz schön, die neue Technik. Heute habe ich meinen Mann mal ganz doll lieb!

Ihre Widerstandsbrecherin

Anja Kolberg

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Freitag, 16 Januar, 2015
Thema: Blog - 2015, 1. Halbjahr, Blog - Mich selbst annehmen
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