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Dienstag, 29 Januar, 2008

Huhu!

Hallo da draußen. Ich hisse die weiße Fahne. Im Moment übermannt mich die Arbeit.

Das schöne: Die Dooooopelkarten sind da. Und sie sind schööööön! Die neuen Goldstücke wollen in den Shop eingepflegt und verkaufsfertig bearbeitet werden. Und die Fotos für die Bilddatenbank sind immer noch nicht fertig... und... und...

Meine Aufmerksamkeit spielt Pingpong zwischen all den Aufgaben und Verlockungen. Ich muss mich konzentrieren, damit ich geschafft bekomme, was ansteht, auch, weil ich ein paar Tage wegfahren will. Deswegen habe ich zwei Entscheidungen getroffen: Den Shop nehme ich bis 25.02. aus dem Netz, so kann ich die neuen Artikel in Ruhe einpflegen. Ich werde auch einge Zeit nicht bloggen. Da es hier auf der Seite ja vieles zu entdecken gibt, vielleicht eine interessante Alternative. Ich schätze, am 18.2. geht es im Blog weiter. Bis dahin eine gute Zeit.

Anja Kolberg

Neu aufgelegt!
Ab 40 reif für den Traumjob Ermutigungsbuch von Anja Kolberg

Selbstbewusstseinstraining für Frauen, die es noch einmal wissen wollen

Der Verlag: Jobwechsel oder Selbständigkeit, Wiedereinstieg nach dem Familienmanagement, Karriere machen oder doch mehr Muße haben? Ab 40 wird's erst richtig spannend! Denn gerade jetzt sind Frauen reif für den Traumjob: Sie verfügen über vielseitige berufliche Erfahrungen, wissen, was sie können, und spüren, was sie nicht mehr wollen. Was also steht dem Neustart im Wege?

Anja Kolberg: Ich kann mich noch gut erinnern wie ich 1999 auf der Buchmesse in Frankfurt mit der Lektorin des Kösel-Verlages in Kontakt kam. Ihr berichtete ich von meiner beruflichen Veränderungsberatung, meiner Freude an dieser Arbeit und dass die meisten Frauen, die zu mir kamen, über 40 waren. So entwickelte sich im Austausch die Idee für dieses Buch. Mir ist es ein wirkliches Anliegen, die Schwelle "40" aufzuheben. Dass es möglich ist, beweisen viele meiner wunderbaren Klientinnen und Klienten.

Dezember 2006 war das Buch dann ausverkauft. Die Nachricht im September 2007 vom Kösel-Verlag, dass die Lizenz an den mvg-Verlag verkauft wurde, war eine schöne Überraschung. Im Januar 2008 ist es im mvg-Verlag auf deren Wunsch unverändert neu erschienen. Unverändert bedeutet auch, dass die darin befindlichen Buch- und Linktipps vom Zeitpunkt des Buchschreibens stammen. Da das Buch nur noch knapp die Hälfte der ursprünglichen Ausgabe kostet, ist dies verzeihlich, auch weil Sie hier auf der Seite weitaus mehr und aktuelle Buch- und Linktipps finden. Im letzten Herbst habe ich das Buch noch einmal ganz bewusst gelesen und ich habe gespürt, es ist etwas Wundervolles: Ein Ermutigungsbuch für den eigenen Weg!

Ich glaube, ich habe nie erwähnt, dass mein Buch 'Ab 40 reif für den Traumjob' von der Stiftung Warentest geprüft wurde. Das ist schon einige Jahre her (2009) und ich habe es eher durch Zufall erfahren. Doch es ist immer noch ein schönes Gefühl. Die Beurteilung: "Empfehlenswert, da informativ, lebensnah und leicht verständlich. Kurzweiliges Lesebuch. Schwerpunkte: Standortbestimmung, Jobsuche, Bewerbung und Existenzgründung. Inhalte zum Teil inaktuell. Sehr gute Checklisten und Literaturtipps." [Tabelle]

Eine Leserin: "Hallo Frau Kolberg, ich bin 45 Jahre alt und war 25 Jahre verheiratet. Meine Kinder sind 25 und 18 Jahre alt. Als ich letztes Jahr im Krankenhaus lag, habe ich Ihr Buch gelesen. Es hat mir sehr gut gefallen und hat mich persönlich ein Stück weiter gebracht. Wegen der Trennung von "meinem" Mann bin ich durch ein tiefes Tal gegangen. Im September d. J. habe ich nun eine Ausbildung zur Arzthelferin begonnen. Ich gehe mit 17 - 22-jährigen Mädchen zusammen in eine völlig normale Berufsschule. Ob ich die Ausbildung wirklich schaffe, weiss ich noch nicht. Das Lernen ist nicht leicht mit 45 Jahren. Aber ich versuche es zumindest. Liebe Grüße sendet Gerlinde Tschugg"

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Donnerstag, 24 Januar, 2008

Um was geht es in 2008?

Seit Anfang des Jahres frage ich mich: "Um was geht es in 2008?" Wer sich mit der Numerologie beschäftigt, weiß dass Zahlen nicht nur eine mathematische Bedeutung haben, sondern auch eine kulturelle, religiöse, aus der Natur abgeleitete Bedeutung. Zum Beispiel die Beobachtung, dass nach sieben Jahren ein neuer Lebenszyklus beginnt oder in der Bibel die Dreifaltigkeit. Die 12 Sternkreiszeichen usw.

Ich interessiere mich für diese Materie und fand eine Expertin, die mir auf meine Frage eine Antwort bieten kann: Anna-Katharina Buse. Die Kölnerin ist Architektin und Feng Shui Expertin. Nicht nur spirituelles Feng Shui lehrt die Dipl.-Ingenieurin, sondern plant, gestaltet und baut auch seit vielen Jahren Räume, Wohnungen, Häuser, Gärten, Geschäfte nach den Grundsätzen des Feng Shui, das sie auf ein westliches Niveau bringt.

Mich faszinieren immer wieder ihre Aussagen über die Bedeutung von Zahlen, die Bedeutung des eigenen Geburtstages oder dem aktuellen Jahr. Ich konnte Sie für ein Interview gewinnen - hier ist es:

Anja Kolberg: 2008 - Welche Zeitqualität hat diese Jahreszahl für uns?

Anna-Katharina Buse: Man kann aus jeder Zahl eine Quersumme ermitteln, die immer kleiner werdend sich in den Ziffern 1-9 wieder finden läst. Daher sind die Zahlen Wesenarten und haben einen erzählenden Charakter, denn sie sind älter als die Buchstaben.

2008

Die 2 (Zwei) steht für Zweisamkeit, Entzweiung, die Polarität, in der sich der Mensch hier in der Welt erfährt: Tag und Nacht, schlafen und wachen, oben und unten, hell und dunkel, aktiv und passiv, einatmen und ausatmen, männlich und weiblich. Dieser ständige Wechsel der beiden Pole macht uns erlebnisfähig. Gerade in einer Beziehung wird es sehr deutlich: Über den Partner oder die Partnerin lernen wir uns selbst besser kennen. Wir sind aufgefordert, die Polarität zu akzeptieren und als Mittel zur Erkenntnis zu nutzen, d.h. die Frau darf ihre männlichen Anteile und der Mann seine weiblichen Anteile integrieren. Unser Gegenüber ist unser Spiegel.

Die O (Null) bedeutet die Vollkommenheit in der Vollkommenheit und dadurch löst es sich auf. Alle Zahlen erhalten durch die Beigabe der Null eine Verstärkung oder eine höhere Bestimmung.

Mit der 8 (Acht) wird sprachlich auch Achtsamkeit und Achtung ausgedrückt. Die Acht verbindet zwei Pole: Himmel (Gott) und Erde (Materie). In ihr liegt die Festigkeit und Stabilität der Ruhe miteinander. In der Qualität der Acht geht es um das Thema Macht und Ohnmacht, es gilt zu erkennen, dass man Täter und Opfer zugleich ist.

Wenn ich nun 2+0+0+8 addiere, ergibt sich die Zahl 10. Die Zehn steht für das höchste Maß an Vollkommenheit, das Göttliche, das Ideal.

Das Jahr 2008 wird ein einzigartiges Jahr, das das Potential jedes einzelnen Menschen voll herausfordert und zum Leuchten bringen wird. Es geht um die Qualität der EINZIGARTIGKEIT eines Jeden zu erkennen. Sich selbst als Größe, als göttliches Geschöpf wahrnehmen. Einssein mit sich selbst und dem göttlichen Prinzip. Die Qualität des eigenen Potenzials zum Ausdruck zu bringen.

Anja Kolberg: Kannst du ein praktisches Beispiel geben, was es beruflich für die Menschen bedeuten könnte und was privat?

Anna-Katharina Buse: Ja, das bedeutet, dass jeder Mensch gerade in diesem Jahr die Möglichkeit hat oder auch herausgefordert werden kann, sich auf seine innere Qualitäten zu besinnen. Sich mit allen Höhen und Tiefen, mit allen hellen und dunklen Seiten anzunehmen. Aber speziell nach seiner inneren Intuition zu handeln, seinem eigenen Gefühl zu vertrauen und seine eigene Größe erkennen oder wahrnehmen. Das kann im beruflichen wie auch privat sein. Beruflich kann es so sein, endlich den Mut zu haben sich von einem ungeliebten Arbeitsplatz zum Beispiel zu trennen oder aber auch von außen gelöst zu werden. Es hat die Aufgabe das suchen oder tun, was zu ihm stimmig ist. Nicht missverstehen, jetzt nicht alles über den Kopf zu schmeißen, sondern in sich zu gehen und schauen, worin liegt wirklich meine Freude hier im Leben, darin liegt auch das Potential. Nicht dem Negativen die Aufmerksamkeit geben, sondern das Positive oder das Potential zu nähren

Anja Kolberg: Wofür stand das Jahr 2007 und wofür wird das Jahr 2009 stehen? Wie bettet sich das Jahr 2008 dort hinein?

Anna-Katharina Buse: Das Jahr 2007 hat ja in seiner Quersumme die Neun. Das bedeutet, die Neun hat die Qualität des Abschlusses und gleichzeitig des Neuanfangs. Sie steht für das Ende und zugleich für etwas Neues, der Erfüllung und Auflösung. Das Jahr 2007 hatte die Qualität des Entwickeln von Verständnis und Toleranz gegenüber Sichtweisen und Vorurteilen anderer. Dieses zu verinnerlichen und es zu wandeln in eine andere Qualität der höheren Prinzipien der Liebe. Anders ausgedrückt, im Jahr 2007 hatten wir Chance unsere inneren Werte noch einmal zu prüfen, ob sie mit unserer Lebensphilosophie im Einklang stehen. Und all das, was zu unserer wirklichen Lebensphilosophie nicht passt, loszulassen. Das können Veränderungen in Beziehungen, Freundschaften, alte Muster, Gewohnheiten etc. sein. Und gleichzeitig zum Ende des Jahres ins Vertrauen zu gehen, das diese auch manchmal schmerzhaften Loslassprozesse etwas Neues bewirken, was dem Menschen dient und förderlich ist, um seine Einstellungen hinsichtlich seiner eigenen Fähigkeiten zu verwandeln.
Das Jahr 2009 wird diese Prozesse, des jetzt wieder neu beginnenden Erkennen der Einzigartigkeit noch mal unter dem Thema der 11 bzw. der 2 stellen. Das bedeutet wiederum, dass das Potential jedes einzelnen Menschen mit seinen Schatten und hellen Seiten noch deutlicher und sichtbarer wird. Es geht um das eigene Vertrauen und der Anbindung an das göttliche Prinzip.

Anja Kolberg: Du erwähnst zweimal das göttliche Prinzip. Was verstehst du darunter?

Anna-Katharina Buse: Für mich ist das göttliche Prinzip der Glaube an etwas, das größer ist als wir. Ich übersetze es immer mit diesem Beispiel für mich: Ich als Mensch schaue auf einen Ameisenhaufen und bestaune, wie emsig sie ihren Weg und Arbeit schaffen. Und so stelle ich mir etwas vor, was ich als göttliches Prinzip beschreibe, was über uns ist, außerhalb der für uns sichtbaren Welt und auf uns nieder schaut, wie wir hier emsig unser Dasein leben.

Danke für das Interview!


Mehr über Anna-Katharina Buse und ihre Angebote finden Sie auf ihrer Webseite www.wohlfuehlarchitektur.de.

Dienstag, 22 Januar, 2008

Unerwarteter Besuch

... von einem Schmetterling:

 

Ich habe es wahrhaftig geschafft, die Kamera rechtzeitig zu packen und Fotos von meinem Besuch zu schießen. Nur ganz kurz hat er sich auf der Primel in meinem Blumenkasten niedergelassen. In der Sonne sein Kleid entfaltet, mich erfreut und ist dann weitergezogen. Was für eine schöne Überraschung, an der ich Sie gerne teilhaben lasse. :o)

Anja Kolberg

 

Sonnenschein

... lacht in mein Herz hinein!

Gestern noch trübe Stimmung wie der Himmel. Heute bewirkt die Sonne Wunder: Mein Stimmungsbarometer steigt. Die Frühlingsblumen im Kasten vor meinem Bürofenster leuchten mich an. Neben mir duftet eine Tulpe - sie hat sich ganz entfaltet - 6 rote Blätter schauen aus wie ein Windrad.

Das Leben ist schön!

Und so einen schönen Tag kann ich umso mehr genießen, wenn ich vorher trübe Stimmung hatte. Yipieh!

Anja Kolberg

Montag, 21 Januar, 2008

Wochenanfang

Montag. Ich komme nicht so richtig in Schwung, obwohl ich schon recht aktiv war. Aber nicht so aktiv, wie mein Antreiber vorhatte. Zum Beispiel hatte ich heute früh eine Themenidee für einen Blogbeitrag, doch dann fühlte es sich doch nicht so gut an. Jetzt habe ich einfach angefangen und will am liebsten diesen Beitrag löschen... Himmel! "Anja, reiß dich zusammen" ruft da eine Stimme. "Wieso denn?" fragt die Rebellin in mir. Warum soll ich nicht zu dem stehen, wie es mir wirklich geht? Warum eine Maske aufsetzen, so tun als ob...

Mein Blick schweift ab auf den süßen Hasen, den ich mir auf dem Weihnachtsmarkt in Lechnich bei meiner Standpartnerin Petra-Ute gekauft habe: Dicker Bauch in Perlmut-Farben mit rosa Herzen darauf, eine weiße Schleife im Haar, Baumel-Beine mit scharfen Stiefeln und Federn am Schaft. Nicht zu vergessen die zwei Stoffröschen am Handgelenk und der bezaubernde lila Glitzerlipglos. So schön kitschig! Eine Spardose ist es. Megaschräg. Anders. Tut gut, sie anzusehen, dann bekomme ich direkt gute Laune.

Die nehme ich jetzt mit in meinen Nachmittag!

Anja Kolberg

Freitag, 18 Januar, 2008

Heute mal anders...

Ich bin unzufrieden. Nach den Glücksgefühlen und gestern dem Fertigstellen der Umsatzsteuer für das letzte Quartal (nicht wirklich eine kreative Arbeit) stellt sich Mißmut ein. Manchmal geht mir alles nicht schnell genug. Dann bin ich unzufrieden mit mir selbst. Auch die hübschen Frühlingsblumen im Kasten vor meinem Bürofenster helfen da nicht weiter. Ich sollte mal meiner schlechten Laune auf den Grund gehen. Ich erinnere mich zum Beispiel noch an einen total bescheuerten Traum. Den habe ich wohl noch nicht abgeschüttelt. Ja, das ist wohl ein Grund.

Also, liebes Inneres: "War dieser Traum die Wirklichkeit?" "Nein." "Wie kann ich ihn dann loslassen? Soll ich mich schütteln?" "Versuch's."

Mir ist jetzt ein bischen schwindelig im Kopf, aber es geht etwas besser. "Reicht das aus?" "Ja."

O.k., das ist der eine Teil meiner schlechten Laune gewesen. Sie ist aber noch nicht ganz weg. "Hat es mit dem Wetter zu tun?" "Ja, heute drückt mir das trübe Wetter draußen auf die Stimmung." Vielleicht geht es ja besser, wenn ich mit Minu meine Runde an der frischen Luft gedreht habe. Die hält sich noch ganz still und ist froh, wenn sie etwas länger schlafen kann...

Aber es gibt noch einen Anteil. "Hat er mit den Glückwunschkarten zu tun?" "Nein." "Womit denn?" "Mit deinem Anspruch an dich selbst. Du willst immer, dass alles direkt perfekt läuft. Du erlaubst dir eigentlich keine Fehler. Und bevor alles anfängt, blockierst du dich schon." "Hm." "Klingt hart." "Ja, das ist es auch. Es fühlt sich doch nicht gut an, oder?" Ich seufze laut. "Nein, es fühlt sich deprimiert an." "Dann lass' deine Ansprüche los, Anja. Ich weiß, dass ist sehr sehr schwer. Gerade für einen Menschen wie dich, der alles möglichst gut machen will. Aber gerade aus Fehlern entsteht neue Kreativität und Freiheit. Gönn' dir die Freiheit, nicht direkt perfekt sein zu müssen. Das sind andere auch nicht. Meß' dich nicht mit Menschen, die schon Jahrzehnte im Geschäft sind und dann nicht alleine, sondern mit einer ganzen Mannschaft am Start sind. Bleib bei dir, gönne dir Experimente - die schief gehen können und gelingen, probiere dich aus. Das ist dein Weg." Ich atme tief ein. Ja, das tut gut. Ich fühle mich schon etwas leichter, befreiter.

Ich stelle mir vor, wie ich meinen Anspruch loslasse: Sicher mit Luftballons verschnürt lasse ich die Schachtel mit meinen Ansprüchen (Was ist da noch mal alles drin? Noch mehr als mein Anspruch: Ehrgeiz. Perfektionismus. Angst. Unsicherheit.) los. Von den Ballons und der Luft wird sie in die Höhe getragen. Immer höher zieht sie davon, bis sie - die Ballons platzen! Die Kiste explodiert in unzählige Funken in Regenbogenfarben. Wie schön! Damit habe ich gar nicht gerechnet. Schönes Bild. Ich lächle. Mir geht es besser!

Anja Kolberg

Montag, 14 Januar, 2008

Glücksgefühle

... die habe ich schon einige Tage im Bauch. Woher die kommen? Von den Glückwunschkarten, die ich gerade gestalte. Eine hat mich so sehr berührt, das mir die Tränen in die Augen gestiegen sind. Schöööön! Diese Arbeit tut mir so unendlich gut, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Wenn ich es in einem Bild beschreiben würde, dann sind es mehrere Bilder in einem: Kunterbunte Schmetterlinge. Die warmen Hände meiner Eltern im Rücken. Das liebe Feedback, das ich vermehrt von Ihnen liebe Leserinnen in den letzten Tagen erhalten habe, in meinen Ohren. Das Lächeln und Tapsen von ganz vielen süßen Welpen. Das tiefe Rot der aufgehenden Sonne. Der Duft von Lavendel und Rosen. Das tiefe Grün von Moos. Ja - die volle Ladung pure Freude für mich! Yiepieh!

Ich bin erstaunt, wie sehr ich im Fluss bin. Letztes Jahr hatte ich schon einmal die Aufgabe, Glückwunschkarten zu erstellen. Und ich kam so gar nicht ins Fließen. Es war "auf Verlangen" eines Vertriebs, der an einer Zusammenarbeit interessiert war. Nix ging. Aber jetzt, wo ich entschieden habe, es langsam anzugehen. Wo ich mir gesagt habe: "Erst mal biete ich die Karten über meinen Webshop an. Ich mache eine kleine Auflage. Ich produziere sie in Handarbeit.", da läuft es. Der Druck ist weg, die Freude ist da!

Hüpf. Hüpf. Hüpf. Ist das schöööööööööön!

Glücksgrüße aus ganzem Herzen

Anja Kolberg

Freitag, 11 Januar, 2008

Ungewollte Tipps und Ratschläge...

... sind etwas ziemlich überflüssiges!

Wie kommt ein Außenstehender darauf, einem zu sagen, wie man besser sein sollte, wie man besser fühlen sollte, wie man etwas anders machen sollte, wie man richtig ist? Ich empfinde dies als eine unverschämte Grenzüberschreitung. Wenn ich einen Rat (und das meine ich ohne das Wort "schlag") brauche, dann kann ich den Mund aufmachen und darum fragen.

Ich reagiere allergisch auf die Besserwissenden, diejenigen, die die Weisheit gepachtet haben und dein Eindruck haben, sie müssen ihre gewonnene Weisheit mit allen teilen. Menschen, die anderen vermitteln, nur ihr Weg sei der richtige und alle "Abtrünnigen" laufen ohne sie, ohne ihr Wissen in ein heilloses Chaos, ins Verderben. Oh Mann!

Eine Sache ist doch wohl allen "Abtrünnigen" klar: Wir fühlen uns wohl, so wie wir sind. Wir kommen klar. Wir sagen Bescheid, wenn wir Hilfe brauchen oder eine Info wollen. Bitte kümmert euch um euch selbst, ihr lieben Weisen des Alltags! Lasst uns einfach so sein wie wir sind und lasst uns unser Schicksal!

Anja Kolberg (langsam verpufft eine Wutspitze auf meiner Gefühlskurve)

PS: "Hybris" nannte dieses Verhalten übrigens einmal eine Ausbilderin - ich verstehe jetzt sehr gut, was sie damit meinte.

Donnerstag, 10 Januar, 2008

Besinnen auf ein persönliches Ritual

Täglich. Zur Konzentration. Zum Sammeln. Zum Starten. Zum innerlichen: JA, jetzt geht es (so) weiter. JA, jetzt startet mein Tag.

So kann ich auch einen Tag abschließen. Zum Beispiel mit Schreibtisch aufräumen. Ähm, bei mir herrscht auf dem Tisch gerade kreatives Chaos, in das ich morgen früh genau so wieder einsteigen möchte. :o) Aber zum Abschluss einige Zeilen in mein Tagebuch schreiben und mir zum Beispiel bewusst machen, was ich alles geschafft habe, so viel Platz ist immer.

Grüße aus Köln

Anja Kolberg

Ein Schmeichler...

... für meine Seele ist heißer Kakao. Hm. Mein neuster Test: Milch auf dem Ofen erwärmen. Aufschäumen. Einen großen Löffel Nuß-Nougatcreme unterrühren. Gott, ist das gut!

Glückliche Schokogrüße

Anja Kolberg

Ich hab' mir was gegönnt

Für die neuen Glückwunschkarten habe ich mir gestern zwei neue Schriften gegönnt.

Ich weiß, viele Schriften sind auf dem PC meist installiert oder werden mit einem Programm mitgeliefert. Besondere Schriften sind jedoch nur für die private Nutzung frei gegeben und nicht für die kommerzielle, für deren Zwecke sie gekauft werden müssen. Und das habe ich getan. Es gibt Designer, die sich nur damit beschäftigen, neue Schriften zu entwerfen. In dieser Auswahl könnte ich schwelgen, ich liebe Schriften. Gestern konnte ich mich nur schwerlich entscheiden, der Einkaufwagen war schnell hochvollgeladen und dann habe ich aussortiert. Die zwei schönsten sind drin geblieben. Sie werden Sie dann auf den neuen Karten bewundern können. Ich bin ganz verliebt in sie!

Anja Kolberg

Dienstag, 08 Januar, 2008

Ich bin stolz auf mich!

Es gibt Momente im Leben, da finde ich gar nichts Gutes an dem, was ich tue. Überall gibt es etwas besser zu machen, ich gräme mich für etwas, dass ich getan habe oder bin unzufrieden, weil ich etwas bestimmtes noch nicht getan habe.

Aber es gibt auch Momente, da könnte ich Bäume ausreißen, da sprudelt eine Energiequelle in mir, die funkelt, sprüht, glitzert und plätschert unentwegt. Und die spüre ich gerade besonders stark. Ich habe mir meine letzten Newsletter gerade noch einmal durchgelesen und meinen Kundinnennewsletter, in dem ich das letzte Jahr habe Revue passieren lassen. Beim Lesen habe ich gefühlt: "Wow, die sind wirklich gut!"

Das ist ein tolles Gefühl, eine Welle, auf der ich schwimme, auf der ich mich voran treiben lasse auf meinem Weg. Inbesondere ist dieses Gefühl gut, weil ich mich zum Zeitpunkt des Schreibens ständig hinterfragt habe und unsicher war, ob ich "das Richtige" schreibe.

Was es Neues von mir gibt? Ich entwerfe gerade Motive für Doppelkarten und habe große Freude daran. Mein Bestand an schönen Fotographien ist groß - ebenso meine Ideen. Letzte Woche Freitag war ich auf einer Messe, wo auch Wettbewerber ausgestellt haben. Mir ist bewusst geworden, dass ich gut mithalten kann und das tut sooooooo gut. Meine Fotographinnen-Seele strahlt dadurch noch ein wenig heller. :o) Und ich habe auf meine Anfrage prompt ein erstes positives Feedback einer großen und bekannten Bildagentur, die gerne mehr von mir sehen möchten. *hüpf!* Ich hatte sie vor 3 Jahren schon einmal angeschrieben, zu dem Zeitpunkt aber noch keine Bilder in einer ausreichend großen Auflösung vorliegen. Das habe ich inzwischen nachgeholt. Diese Woche geht es also neben dem Gestalten der Doppelkarten auch darum, Motive für die Agentur auszuwählen, sie zu beschreiben und dorthin zu schicken.

Wie Sie sehen, bin ich auf meinem Weg, meine kreativen Projekte voran zu bringen, große Schritte weiter gekommen. Nach so viel Kraftlosigkeit und Orientierungslosigkeit im letzten Jahr ist das ein herrlicher Moment für mich.

Glücksgefühle aus Köln

Anja Kolberg

Montag, 07 Januar, 2008

Komm endlich raus!

Schon vor dem Weihnachtsmarkt dachte ich, sie bricht aus. Ich konnte sie aber nicht gebrauchen und habe sie mit Medikamenten in Zaum gehalten.

Ende Dezember, als die letzten Termine vorbei waren, habe ich die Bewachung aufgegeben, damit sie endlich rauskann und dann geht. Was soll ich sagen? Sie kommt nicht raus!

Wer? Die Erkältung!

Ich hätte sie gerne "weg". Nach dem Motto: "Komm raus, bringen wir es hinter uns." Jetzt niesse ich ab und zu, ich bilde mir ein, ich kann schlechter schlucken, aber irgendwie...

Mein Mann hat "seine" schon hinter sich. Sie überrollte ihn am letzten Wochenende im alten Jahr. Ich mache jetzt mal weiter mit locken, denn ich habe herausgefunden, dass es nichts bringt, sie zu ignorieren und Medikamente auch nicht helfen, sie verzögern nur.

Nu komm schon!

Anja Kolberg

 

Donnerstag, 03 Januar, 2008

Mein Herz...

... hat ganz eigene Vorstellungen von einer Jahresplanung. :o)

Welche? Es hat überhaupt keine Lust, eine Jahresplanung zu machen.

Konkreter Wortlaut? "So ein Quatsch! Warum soll ich mich unter Druck setzen? Was passiert, passiert. Was nicht passiert, passiert eben nicht."

Ja, ähem, so kann man es auch sagen. Nützt aber nix, dass mein Herz sich querstellt. Es gibt ja noch andere Anteile in mir, die wollen eine Planung, brauchen eine Konzentration. "Ich nicht!" höre ich beleidigt aus dem Hintergrund.

So ein inneres Team zu einem gemeinsamen, stimmig klingenden "JA!" zu bekommen, ist ganz schön schwer. Was dagegen meist wunderbar funktioniert ist ein "Nein!". Das kommt meist so laut und vehement. Wow!

Im Moment kommt ein "NEIN!" zu noch mehr am PC sitzen. Ich habe hier zwar noch etwas vor, aber das kann bis heute Nachmittag warten. Jetzt ist erst mal was anderes dran...

Anja Kolberg

Mittwoch, 02 Januar, 2008

Frohes Neues Jahr!

Ein Zyklus beginnt. Der neue Tischkalender steht glänzend auf meinem Tisch und ich schaue auf eines meiner Lieblingsbilder: Herz, Schlüssel und Hufeisen auf Moos. Das Kalenderblatt Januar 2008 mit dem Text:

"Der Schlüssel zum Glück: Höre auf dein Herz."

Das passt gerade genau in meine Stimmung. Denn die ist: "Was will ich 2008? Was ist mir wichtig? Welche Prioritäten will ich setzen?"

Damit ich vor allem bei meinen unternehmerischen Planungen nicht nur nach dem finanziellen Aspekt gehe, kommt dieses Kalenderblatt zum richtigen Zeitpunkt.

Ein Dialog mit meinem Herzen. Das fühlt sich gut an.

Einen schönen Tag und

alles Gute für 2008!

Anja Kolberg



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