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Dienstag, 19 April, 2011

Spaziergang durch mein Inneres

Ich habe große Phantasie und kann mir vieles vorstellen, wenn ich mich darauf konzentriere. Mein Inneres kann ich mir zum Beispiel in Form von Räumen mit Türen und Fluren vorstellen. (Ich kann es mir auch in anderen Bildern vorstellen, jetzt erkunde ich es anhand dieser Idee.)

Ich stehe in einem Flur, von dem Türen abgehen. Manche Türen nehme ich nur im Augenwinkel beim Vorbeigehen wahr, bei manchen schnappe ich Töne auf, die nach außen dringen. Es gibt Türen, die regelrecht verbarrikadiert sind und ich habe das Gefühl, längst nicht alles zu kennen, was von diesem Flur abgeht.

Um es anschaulicher zu machen, zeichne ich mein Inneres - wie ich es mir gerade vorstelle - von oben. Das mache ich intuitiv, keine Ahnung, ob ich es beim nächsten Mal noch genauso zeichnen würde oder ganz anders. Es sit also eine Momentaufnahme.

In der Mitte gibt es ein Treppenhaus (lila), das in andere Ebenen führt. Kann mich nicht erinnern, ob und wann ich schon mal darin unterwegs war.

Um das Treppenhaus herum führt ein Flur, von dem Türen zu den dahinterliegenden Räumen abgehen. Ich habe den Flur hellblau gekennzeichnet und auch die anderen Bereiche farbig gestaltet, um es anschaulicher zu machen. Ich nehme im "echten" Flur keine Farben wahr. Da sind nur Weiß- und Grautöne.

Die meisten Türen sind verschlossen. Eine ist leicht geöffnet, diese Türe führt in den hellgelben Raum, der gefühlt für meine Vergangenheit ("Früher") steht. Ich halte mich darin nur noch selten auf.

Im Moment befinde ich mich hauptsächlich im grün eingezeichneten Raum der Gegenwart ("Jetzt"). Seine Türe ist weit geöffnet, der hellblaue Flurboden davor schon arg abgenutzt.

Im Raum "Jetzt" kenne ich mich bestens aus. Aber ehrlich gesagt: Er langweilt mich. Ich fühle mich unterfordert. Nicht ausgefüllt. Er ist mir zu eng geworden. Ich spüre regelrecht einen Druck auf dem Brustkorb mit dem Gedanken: "Ich muss hier raus.".

Zu einem großen Teil meiner Räume habe ich gar keinen Kontakt, weil im Flur Grenzen stehen, die ich lila gezackt eingezeichnet habe.

Diese zwei Grenzen stehen einerseits für Regeln, die die Gesellschaft vorgibt (was sich "gehört" und was nicht) und andererseits für das, was ich mir selbst nicht erlaube. Keine Frage, ich könnte diese Grenzen einreißen, wenn ich es mir erlauben würde. Es gibt aber noch ein starkes Gefühl, das mir sagt: "Das geht nicht!"

Zwischen den beiden Grenzen liegt eine Zone, die ich noch nicht betreten habe. Ich habe sie deswegen "Verbotene Zone" getauft. Von diesem Stück Flur gehen natürlich auch Räume ab.

Doch es gibt auch Räume, die vor diesen Grenzen liegen, die ich ebenfalls nicht betrete. Warum? Hm. Weil ich mich nicht traue. Weil ich keine Zeit habe (mir sie nicht nehme). Weil ich sie nicht sehen will. Damit möchte ich mich beim nächsten Mal intensiver beschäftigen und die Fragen beantworten:

  • Was liegt hinter den Räumen?
  • Was hält mich davon ab, meinen Weg zu gehen?

Hier das innere Bild im Gesamten:

Soviel für heute.

Herzensgrüße

Anja Kolberg

 © 15.4.2011 by Anja Kolberg. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe gleich welcher Art verboten. Wenn Sie auf diesen Beitrag hinweisen möchten, können Sie einen Link hierhin setzen. Er lautet:
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