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Ich lese in mir selbst

Hallo da draußen in der Welt,

eigentlich wollte ich heute die Juli-Kalenderblätter vorstellen, aber mich bewegt heute etwas anderes. Etwas, das ich Samstag und gestern Nacht tat: In mir selbst lesen.

Komischer Satz, er bringt es aber auf den Punkt. Samstag stieß ich beim Aufräumen meiner Festplatte auf einige Video-Tagebücher, die ich aufgenommen hatte. Neugierig klickte ich in die Aufnahmen, manche schon drei Jahre alt. Ich beobachtete mich selbst, hörte mir zu, fühlte mit mir, freute mich mit. Es hat so gut getan!

Gut getan besonders deswegen, weil ich selbst meine größte Kritikerin bin. Und die hat eine gewaltige Kraft und Macht und tut mir nicht wirklich gut. Eine gewisse Portion Selbstreflektion ist gut, um sich zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Zuviel davon ist schädlich. Daher ist es prima für mich, wenn ich mich mit Wohlwollen und Liebe betrachte. Eine ganz tolle und lohnenswerte Aufgabe! Und am besten, wenn ich das aus mir selbst heraus gewinne, mich selbst schön, liebevoll, gut, in Ordnung finde und das nicht von Feedback, das von außen kommt, abhängig mache.

Wobei: Heute früh kam ich an einer Baustelle vorbei und da hat mir wirklich ein Bauarbeiter nachgepfiffen! Hey, wie toll ist das denn? Ein Teil von mir sagt, ich bilde mir das ein. Und der andere sagt: Ist doch wursch, selbst wenn ich mir das einbilden würde. Der Pfiff zauberte sofort ein Lächeln auf mein Gesicht und das macht einfach Spaß. Ich finde solche Komplimente einfach zauberhaft, zumal ich in keiner 'normalen' Kleidergröße stecke, 43 Jahre alt bin und viele graue Haare auf dem Kopf trage. Also nix Pin-Up-Girl. Deswegen um so schöner!

Zurück zur Selbstkritik: Ich habe in meiner Vorstellung berichtet, dass ich irgendwann angefangen habe, meine innere Schriftstellerin zu kritisieren. Das betrifft aber nicht nur das Schreiben, sondern viele andere Dinge, die ich mache. Auf dem Weg aus diesem Verhalten heraus bin ich schon viele gute Schritte gegangen. Zu einem riet mir meine innere Stimme gestern Abend: Lies was in deinem Blog. Und ich fing an, meine Selbstvorstellung zu lesen, die Vorstellungen meiner beiden Kalender für 2013, übers Schreiben ... und es hat so richtig gut getan und Spaß. Ich liebe es!

Dieses gesunde Gefühl kosten zu dürfen ist wie im Himmel sein oder im Paradies für mich. Es hat mir richtig gut getan, in mir selbst zu lesen. Es tut gut, liebevoll mit mir umzugehen, mich zu wertschätzen. Das setzt viele gute Energien frei. Himmlisch!

Die beiden neuen Kalenderblätter werde ich morgen vorstellen. Wenn Sie schon heute neugierig sind und Lust haben auf mehr von mir, dann möchte ich Ihnen das Stöbern auf meiner Seite ans Herz legen und die Vorstellung der Kalender 2013. Darin habe ich schon einiges zum Juli geschrieben und zu den anderen Seiten dieses Jahres.

Schön, dass Sie da sind!

Herzlich,

Anja Kolberg

PS: Erkenntnisse zu diesem Beitrag hatte ich hier in diesem Beitrag.

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Erstellt durch: Anja Kolberg am Montag, 01 Juli, 2013
Thema: Blog - 2013, 2. Halbjahr, Blog - Mich selbst annehmen
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