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Mittwoch, 29 Mai, 2013

Glückstage

Garten. Explodierendes Grün. Wärmende Sonne auf der Haut. Vogelgezwitscher. Clematisduft weht zu mir herüber. Plätschern und Gurgeln des Bachlaufes links von mir. Mein Körper schmiegt sich in den Liegestuhl. Ein gutes Buch in der Hand (Das Lavendelzimmer. Mehr wenn es ausgelesen ist. Für die Vorstellung auf den Link klicken.) Angenehme Temperatur.

Glück. Glück durchströmt mich, das alles genießen zu dürfen, zu können. Die Augen schließen. Dankbarkeit fühlen. Mein Garten ist wie ein Tempel für mich. Ein heiliges und heilendes Reich. Ich könnte ein Rezept für mich ausstellen: "Täglich 1/2 Stunde Gartenaufenthalt."

Mir fehlte es in diesem Moment gestern Nachmittag an nichts. Ich war 'einfach' glücklich und unendlich dankbar dafür. Ein berauschendes Gefühl, das ich mir öfter wünsche. Danke, Himmel!

Das Leben genießen. Ohne schlechtes Gewissen. Bewusst all das Gute und Schöne um mich herum wahrnehmen, das lerne ich mehr und mehr. Versuche es. Übe es.

Gerade das schlechte Wetter macht es mir leichter, die guten Tage im Garten bewusst zu genießen. Und wie viel schlechte Tage gibt es im Leben. Meine Herausforderung ist, sie leichter zu nehmen, die Herausforderungen darin. Den Blick auf das Gute richten.

Zum Beispiel vor über einer Woche. Da machte mein PC ganz komische Geräusche. Grummel. Sorge! Erst ignorieren. Vielleicht geht es weg. Geräusch bleibt. Wird lauter. Nach einem Telefonat mit dem Hersteller stellte sich heraus, dass 1. noch Garantie auf dem Rechner war, 2. es sich um den Lüfter auf der Grafikkarte handelte, die leicht ausgetauscht werden konnte, 3. der Hersteller per Paketdienst einen Transportkarton zuschickt, der Rechner am Tag darauf abgeholt wird und nach einer Woche wieder da sein müsste. Klang ganz einfach. War es dann auch.

Mein Mann fand eine einfache Lösung, die Daten der Festplatte zu spiegeln, ich löschte danach alle sensiblen Daten von der Platte. Der Rechner war nach einer Woche wieder da, die Datenrückspiegelung klappte so leicht und gut, dass wir das künftig regelmäßig machen werden - als zusätzliche Sicherung. Der Kundendienst war top: Der Servicemitarbeiter blieb eine halbe Stunde (!) am Telefon, bis ich den Grafikkartentreiber gefunden, runtergeladen und installiert hatte (wir hatten ihn durch die Rückspiegelung überschrieben). So eine angenehme Erfahrung.

Da fühlte ich, dass die Dinge auch leicht gehen können. Ich hab's mir leicht gemacht, in dem ich die Sache angepackt, Hemmungen überwunden und einfach telefoniert habe. Und die Dinge lösten sich. HÜPF!

Noch ein Glücksmoment: Oben auf dem Bild sehen Sie eine - inzwischen - kleine Freude von mir, die erst ein schmerzliches Desaster war: Die Blumenvase ist nämlich eigentlich eine heißgeliebte Tasse von Greengate. Ich kann gar nicht genug von dem Porzellan bekommen. Richtig schönes Mädchengeschirr, das mich zum Hüpfen bringt. Dann passierte es beim Geschirreinräumen: Meinem Mann fielen die Tassen aus dem Schrank. Schepper. Drei Tassen waren nicht zu retten. Eine von ihnen sehen sie auf dem Bild:

Ich kann sie nicht mehr zum Trinken nutzen, weil der Rand abgebrochen ist, doch als Vase auf meinem Gartentisch macht sie sich vorzüglich! Ich hätte mir nie eine der 'guten' Tassen als Vase mit nach draußen genommen, wo sie bei Wind und Regen stehen bleibt, (warum eigentlich nicht, ist doch eine tolle Investition!) aber mit dieser Macke, da genieße ich es und erlaube es mir. Und sieht es nicht wunderschön aus? So wurde aus ursprünglichem Pech etwas richtig schönes, das mein Herz erfreut. Und die zerbrochenen Tassen sind auch längst ersetzt. Von meinem Mann ausgesuchte Muster, andere als ich hatte, richtig schöne Erfahrung. :o)

Auch das bringt mich zum Strahlen: Meine Clematiswand im Garten. Innerhalb von zwei Jahren hat sie den zuvor kahlen Holzzaun in ein blühendes, grünes und dazu nach Honig duftendes Wunder verwandelt:

 

Der Mai ist ihr Blühmonat. Die ersten Blütenblätter sind inzwischen zu Boden gefallen. Ich bin ein wenig traurig, doch viele Wochen Freude sind eine ganze Menge! Ein Foto in Großaufnahme von ihr kennen Sie vom Tischkalender 'Ich gehe meinen Weg.'

 

Wenn ich erst mal damit anfange, meinen Blick auf das Gute in meinem Leben zu richten, wird mir bewusst wieviel davon da ist. Und manchmal passieren kleine Wunder, wie der Brief (per echter Post!) einer ehemaligen Workshopteilnehmerin, die mir so gut tat oder die Überraschung, einen Schein aus einem Umschlag zu ziehen, den mir eine begeisterte E-Card-Nutzerin als Dankeschön zuschickte. Das hat mich gleich motiviert, drei neue Karten zu entwerfen.

Kleine und große Wunder und Glücksmomente, davon wünsche ich Ihnen und mir von ganzem Herzen noch sehr sehr viele!

Ihre Anja Kolberg, die jetzt froh ist, endlich (!) wieder gebloggt zu haben. HüHüpf!

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Saisonschluss. Pause bis zum Verkauf der Tischkalender 2017.
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