Montag, 23 Januar, 2012

Lebenszeichen

Ein sonniges Hallo aus Köln!

Endlich wieder ein Lebenszeichen von mir. 2012 hat es ganz schön in sich. Ich erlebe viele, auch kurzfristige Änderungen, auf die ich mich immer wieder neu ausrichten darf.

Die Tischkalender "Ich will frei sein" für 2012 sind ausverkauft. Der Shop geht deswegen wieder bis zum nächsten Verkaufsstart der Kalender 2013 (ca. November 2012) in Pause.

Per Newsletter, hier im Blog oder auch auf meiner Facebook-Seite gebe ich Nachricht, wenn sich etwas im Angebot verändert. Übrigens auf letzter Seite auch, wenn sich hier im Blog etwas tut. Alternativ können Sie auch den RSS-Feed dieses Blogs abonnieren.

Ich bin sehr zufrieden mit den Kalenderverkäufen. Es war sehr schön, wieder in Kontakt mit meinen vielen Stammkundinnen zu kommen, die Pakete liebevoll zu packen. Eine besondere Zeit. Jetzt öffnet sich das Tor für etwas Neues. Was das konkret ist, weiß ich noch nicht.

Aufräumen und loslassen - das sind momentan meine Hauptbeschäftigungen. Die Buchhaltung für das letzte Quartal abschließen, die Bestände an Verpackungsmaterialien überprüfen und wieder bis zum Herbst sicher verstauen, Meldungen nach der Verpackungsverordnung vorbereiten, Entscheidungen für die Produkte im Shop ab Herbst treffen. Wichtige Arbeiten, die ich am liebsten schon abgeschlossen hätte. Einen Schritt nach dem anderen. :o)

'Wie wäre es, ein Jahr konsequent auf mein Inneres zu hören?', diese Gedanken gehen mir seit Anfang des Jahres nicht aus dem Kopf. Eine ganz schöne Herausforderung! Soll ich das wirklich wagen? Ein bisschen komisch wird mir, wenn ich an mögliche Konsequenzen denken. Bis jetzt arbeite ich zwar viel mit meiner inneren Stimme, aber wirklich konsequent auf die Weisheit in mir hören? Darüber will ich jetzt erst noch mal ein bisschen nachdenken...

Ganz herzliche Grüße!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg
Thema: Blog - 2012, 1. Halbjahr

Freitag, 06 Januar, 2012

Januar 2012

Ein frohes Jahr 2012! Die neuen Kalender können endlich eingeweiht werden. Hier die neuen Seiten:

Tischkalender 2012. "Ich will frei sein."

Klick zum Shop

Foto: Kleine, in Handarbeit hergestellte Vogelhäuschen

Text: Ich will frei sein.

Dieser Text löst große Sehnsucht in mir aus. Mich befreien von dem, was mir nicht gut tut. Mich öffnen, für das, was ich möchte, wonach ich mich sehne, was ich brauche und will: Frei sein.

Befreiung ist nicht immer leicht. Was erwartet mich, wenn ich loslasse? Wie geht es dann weiter? Was sagen andere dazu? Manchmal muss man loslassen, ohne zu wissen, wie es weiter geht. Das erfordert Mut und Kraft. Ich wünsche mir die Erinnerung an meine inneren Ressourcen, solche Wege durchzustehen, meine Erlaubnis gut für mich zu sorgen und liebevolle Ermutigung - vielleicht von anderen - vor allem von mir selbst. Es ist richtig, gut für mich zu sorgen, mich zu schützen, in dem ich mich von dem befreie, was mich belastet.

Das Leben kann ein Abenteuer sein - wenn man bereit ist, nach den inneren Bedürfnissen zu leben - und sie im Außen umzusetzen. :o)

Wovon kann ich mich befreien? Wenn ich bei dem Foto bleibe, von kleinen und großen Besitztümern. Von Büchern, Kleidung, Nippes, von Dateien, von Gedanken. Von Bekanntschaften, die mir nicht gut tun. Von alten Lebensregeln, die längst überfällig sind. Von Verhaltensweisen und Lebensumständen, die mich einschränken. Von Aufträgen, Projekten, Erwartungen, die nicht mehr stimmig sind. Befreien kann ich mich auch von meinen Selbstzweifeln, meiner Selbstkritik - weil ich dafür zuständig bin, mich zu unterstützen, bei mir zu bleiben und zu mir zu stehen. Dabei ist es hilfreich, mich selbst zu verstehen und meine Entscheidung nicht von dem Einverständnis und Verstehen anderer abhängig zu machen.

Ich wünsche mir für den Januar, in dem ich einen Befreiungsschritt schon gegangen bin, und für das ganze Jahr 2012 immer wieder die Einsicht und den Mut, mich zu befreien, von dem, was mir nicht gut tut.

[Den Tischkalender können Sie hier kaufen und damit auf Ihren Schreibtisch, in Ihr zu Hause als Wegbegleiter stellen.] Der Tischkalender ist ausverkauft.

Wandkalender 2012: Glückliche Zeiten

Kalender hier kaufen  

Foto: Von Eiskristallen umhüllte Schneeglöckchen.

Text: Eingehüllt in einen schützenden Mantel blicke ich stark & voller Zuversicht auf ein Leben, in dem ich mich ganz leben & lieben kann.

Ich liebe diesen Text. Er lässt mein Inneres erstrahlen und weckt Hoffnung. Mich ganz leben, was würde das für mich bedeuten? Wie würde mein Leben dann sein? Wenn ich mich ganz leben würde, dann würde ich meine Talente einsetzen und schulen. Dann würde ich sehr sorgfältig auswählen, was ich mache und was nicht. Ich würde mich klar und rasch von dem lösen, was mir nicht gut tut. Ich würde mir meine Wünsche und Bedürfnisse erfüllen. Ich würde gut für mich sorgen.

Wenn ich mich ganz lieben würde, was würde das bedeuten? Es würde heißen, dass ich mich aus ganzem Herzen so liebe und akzeptiere wie ich bin. Ich würde mich weder kritisieren, noch klein machen, mich nicht beschimpfen, mein Können nicht in Frage stellen. Ich würde mit mir umgehen, wie mit einem Kind, das ich über alles liebe: Ich würde ihm verzeihen. Ihm zuhören. Darauf achten, dass es ihm gut geht. Es beschützen. Es fördern, loben, lieb halten und trösten. Ihm die Dinge erklären, die es nicht versteht oder jemanden suchen, der es uns erklärt. Ich würde seine Ängste und Sorgen sehr ernst nehmen und sie nicht klein reden. Ich würde ihm die Hand reichen, wenn es schwere Zeiten durchlebt und dafür sorgen, dass es Freude empfindet, Spaß hat und seine Träume leben kann. Ich würde es ermutigen und stärken. Ich würde es lieben wie es ist.

Das wünsche ich mir - und wenn Sie mögen auch Ihnen - von ganzem Herzen!

Auf ein gutes und glückliches 2012!

Ihre Anja Kolberg

[Den Wandkalender können Sie hier kaufen.]

Wenn Sie auf diesen Beitrag hinweisen möchten, nutzen Sie diesen Link: http://www.frauencoaching.de/archives/2012/01/entry_6708.html
Das Nutzen der Inhalte außerhalb dieser Webseite erlaube ich nicht.

Freitag, 30 Dezember, 2011

Jahresrückblick 2011

Nur noch Stunden - und 2011 ist Geschichte. Gefühlt war dieses Jahr anstrengender als 2010 und das fand ich schon heftig. Ich neige dazu, eher auf das zu schauen, was nicht schön war, dabei hatte 2011 auch viele schöne Seiten. Und darauf möchte ich meinen Blick jetzt bewusst richten. An diese Erlebnisse denke ich besonders gerne zurück:

Der Rhein bei Zons, den ich diesen Sommer oft besuchte. Die vorbeiziehenden Schiffe. Füße ins kühle Wasser. Der Schatten des alten Baumes mit friedlichem Hornissennest. Sonne. Licht. Viele Menschen. Lesen. Schreiben. In die Luft gucken. Dösen. Die Zeit genießen. Bei mir sein. Gut für mich sorgen.

Das Blütenmeer aus lilafarbener Clematis an meinem Rosenbogen. Ein Augenschmaus.

Der Tagesausflug mit meinem Mann an die Belgische Nordseeküste. Durchatmen.

Viiiiiiiiele Rezepte ausprobieren. Wie diese vegane Biskuittorte mit Stachelbeeren und Mandarinchen. Lecker! [Rezept Boden] (Geht auch gut mit Erdbeeren, TK-Himbeeren....)

Die Entdeckung in einem meiner Lieblingscafés: Kaffee mit aufgeschäumter Sojamilch schmeckt richtig lecker! (Sie nutzen Sojamilch von Alpro Soja.)

Die Veränderung, immer mehr so zu leben und handeln wie es sich richtig anfühlt: Umstieg auf Naturstrom. Wechsel zur Ethik-Bank, einer ökologischen und sozialen Bank. Möglichst pflanzenbasiertes Essen seit Januar 2011 - zum Wohl sehr gefühlvoller Lebewesen, der Nutztiere.

Die Gestaltung meiner Kalender war ein Highlight für mich. Ich liiiiiiebe es, Bilder und Texte zu einer stimmigen Einheit zusammen zu fügen. Herzensarbeit. Ebenso denke ich an die liebevollen Mails, die ich aufgrund meiner Kalendersendungen und meiner Blogeinträge, meines Newsletters und meines Artikels über meine Hochsensibilität erhielt. Ich habe das Gefühl, je mehr ich mich traue, mich ganz und gar zu zeigen - mit all meiner Verletzlichkeit - desto mehr Herzen öffnen sich mir.

Ich bin dankbar für den schwärzesten Sommer meines Lebens. Weil ich dadurch viel lernen konnte. Über mich und über andere Menschen. Ich durfte mich selbst besser kennen lernen. Für mich ein schmerzhafter und wertvoller Wendepunkt. Im Dezember habe ich viele Entscheidungen getroffen. Innerhalb von kurzer Zeit löste sich ein Knoten, der sehr lange sehr fest war. Für mich ein Himmelsgeschenk. Ich schreibe jetzt in Rätseln. Das liegt daran, dass ich nicht schreiben will, für was ich mich entschieden habe. Ich werde im nächsten Jahr sicher hier im Blog darüber berichten.

In kleinen Schritten ging diese Veränderung von statten. Zum Beispiel, dass ich mich entschied, für eine Zeit weniger zu bloggen [Auszeit 2.0]. Ich wusste nicht, wohin mich das führt, nur dass es der richtige Schritt war. Es war ein Schritt ins Ungewisse, da nun etwas wegfiel, das mir Struktur gab. Chaos ist manchmal nötig, um etwas Neues entstehen zu lassen.

Was für ein besonderes Jahr. Dieser schneereiche Winter, der mir so einiges abverlangte, da mein Mann mit Beinbruch auf dem Sofa lag und Schneescheppen und alles drumherum auf meinen Schultern lastete. Danach musste ich erst mal wieder zu mir selbst zurück finden. Dann der Unfall im März, der mich so zum Nachdenken brachte. Das klingt erst mal nicht positiv. Doch rückblickend kann ich das lichtvolle hinter der dunklen und schäbigen Verpackung erkennen. All das bringt mich weiter auf meinem Weg. Ziel: Mich ganz lieben und leben. Das wird wundervoll!

Wandkalender 2012 - Januar

Ich blicke mit einem positiven und hoffnungsvollen Gefühl auf 2012.

Doch jetzt feiere ich erst noch eine Runde dieses so besondere Jahr 2011!

Einen wundervollen Sylvestertag und einen schönen Übergang ins neue Jahr wünscht Ihnen

Anja Kolberg

Freitag, 23 Dezember, 2011

Weihnachtsgrüße

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Liebe Leserin, lieber Leser,

von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen gesegnete Weihnachtstage mit einer Prise Magie, die das Kind in uns weckt.

Hier im Büro kehrt Ruhe ein. Die letzten Sendungen sind bei der Post. Gleich mache ich den PC aus und es mir nach einer langen heißen Dusche auf der Couch gemütlich. Mein Mann hat den Kaminofen schon seit einigen Stunden befeuert. Herrlich kuschlig ist es hier. Ich freue mich auf Weihnachten. Draußen ist eine andere Stimmung, eine andere Stille als sonst im Jahr.

Ich freue mich auch auf liebe Menschen, aufs Zusammensein und nette Gespräche. Auf leckeres Essen und vielleicht sogar ein Spiel. Ich habe Lust, mit meiner Mama Kalah zu spielen oder Halma und mit meinem Papa vielleicht eine Runde Mühle. Ob es mir gelingen wird, ihn endlich mal zu besiegen? Ich bin ganz schön aus der Übung.

Das Wort 'magische' hat mich elektrisiert. Eine Leserin (winke winke zu Claudia in den Norden) wünschte es mir. Es hat mir so gut gefallen und meine Phantasie angeregt. Schön! Als Kind glaubte ich noch ans Christkind. Was haben wir das Klingeln des Glöckchens herbei gesehnt, dann durften wir ins Wohnzimmer, den Baum bewundern und die Geschenke.

Als wir älter wurden, war es ein besonderer Moment, die anderen beim Geschenke auspacken zu beobachten. Wir setzten uns feierlich um den Tisch, wo auf jedem Platz das Geschenk lag. Es war so schön, die Reaktionen zu beobachten. Mir - und ich glaube auch meinen Eltern und Geschwistern - hat die Freude und Überraschung des Auspackenden ebenso viel Freude gemacht wie selbst beschenkt zu werden.

Dieses Jahr haben mein Mann und ich keinen Weihnachtsbaum aufgestellt. Bisher geht es uns damit ganz gut. Im Wohnzimmerfenster hängt ein weißer beleuchteter Stern, der für schöne Stimmung sorgt. Mein Mann meinte, wir hätten schon mal Weihnachten keinen Baum gehabt und uns danach geschworen: Nicht mehr ohne Baum. Im darauf folgenden Jahr stellten wir ihn schon Anfang Dezember auf. :o) Das war auch schön. Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt. Der Baum hängt für mich schon mit einem gewissen feierlichen Weihnachtsgefühl zusammen. Doch dieses Jahr freue ich mich einfach, dass wir weniger Arbeit hatten.

Nächste Woche kann ich ausschlafen. Die Zeit 'zwischen den Jahren' genießen. Rückblick halten. Und Ausblick. Ich habe so große Lust auf 2012!

Ich melde mich nächste Woche wieder mit den Sylvester-E-Cards und ich hoffe auf Zeit und Lust fürs Schreiben. Mal sehen, ob mir ein Blogeintrag gelingt...

Aus dem Foto oben mit dem Beeren-Rentier im Schnee habe ich eine neue Weihnachts-E-Card gemacht. Jetzt noch ein bisschen Aschenbrödel-Musik...

Liebe Grüße aus Köln in Ihr Heim, an Ihren Arbeitsplatz oder wo immer Sie gerade diesen Beitrag lesen!

Anja Kolberg


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