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Mittwoch, 03 September, 2008

Hallo, ich bin Anja Kolberg

Anja Kolberg

Zuletzt aktualisiert am 15. Oktober 2016

Kurzprofil - Berufliches

  • 1986-1989 Lehre zur Bürokauffrau
  • 1996-2000 Abendstudium zur Staatlich geprüften Betriebswirtin Marketing/Personal (Abschluss mit 1,1)
  • bis 12.2000 angestellt im kaufmännischen Bereich und im Unternehmensaufbau. Dabei habe ich die Branchen Automobil, Informationstechnologie, Freizeit, Handel, Pharma und Unternehmensberatung kennengelernt. Zuletzt vier Jahre bei den Kienbaum Management Consultants GmbH im Bereich Information Management.
  • Seit 1999 freiberufliche Beraterin, Trainerin & Coach - Spezialgebiet: Berufliche Veränderung und Neuorientierung von Berufserfahrenen
  • Autorin zweier Bücher zur beruflichen Veränderung: "Die richtige Idee für Ihren Erfolg", mvg-Verlag 2001, Ideenfibel für Gründungsinteressierte - sowie
    "Ab 40 reif für den Traumjob - Selbstbewusstseinstraining für Frauen, die es noch einmal wissen wollen", Kösel-Verlag 2001/mvg 2008
  • Seit 1999 Aufbau, Betrieb und Sponsoring des Online-Magazins für Frau & Beruf frauencoaching.de
  • Erste Tischkalenderkollektion im Herbst 2005 für 2006, Titel: 'Glaube an dich', seitdem gibt es jährlich einen neuen Tischkalender
  • 2006 erscheint meine 40teilige Postkartenkollektion, die Webseite wurde um einen Blog und einen Shop erweitert
  • Pause von Workshops seit Oktober 2006, im Mai 2007 Beginn meiner Auszeit vom Coaching
  • Seitdem vermehrt Konzentration auf meine Kalender, aufs Schreiben, meine inneren Welten kennen lernen und Coaching für besondere Menschen
  • 2012 Heilpraktikerin für Psychotherapie

Tischkalenderkollektion Übersicht

Persönliches

Geboren wurde ich an einem Frühlingstag 1970 in Wipperfürth im Bergischen Land in einer Handwerksfamilie mit zwei Geschwistern. In einem winzigen Örtchen mit elf Häusern, davon drei Bauernhöfen, umgeben von Wiesen, Wäldern, Kühen und Schafen bin ich aufgewachsen.

Mit meinem kleinen Familienteam - bestehend aus einem Schornsteinfegermeister und der Appenzeller Sennenhündin Minu - lebe ich heute im Westen Kölns. Seit Januar 2011 ernähre ich mich aus Mitgefühl möglichst pflanzlich (vegan). Seit einigen Jahren weiß ich, ich bin hochsensibel.

Anja Kolberg

Was ich mag: Meine Zeit frei einteilen. Schreiben (Tagebuch, den Blog, meine Bücher). Illustrieren (Lilo für den Blog). Gestalten von Karten und Kalendern. Das Spiel mit Fotographien und Worten. Den intensiven Kontakt zu Menschen. Gärten & die Natur. Den Rhein. Den Kölner Dom. Einen regelmäßigen Tagesablauf. Etwas Neues lernen, das mich vorwärts bringt. Meine Familie. Meine Freundinnen. Das Leben. Fotographieren. Romane lesen. Quatschen. Blumen. Menschen lieb halten, die ich lieb hab. Überraschungen machen und überrascht werden. Handgeschriebene Briefe und Karten mit der echten Post schicken und erhalten. Wände frisch streichen und Möbel rücken. Tiefsinnige Gespräche. Die Beschäftigung mit der Seele. Zeit am Meer. Wind. Wellen. Zufällige Tierbegegnungen.

Mein Weg

Meine Traumberufe als Kind und Jugendliche waren Damenschneiderin, Designerin, Fotografin und Romanschreiberin. Geworden bin ich zunächst einmal Bürokauffrau, meine Eltern meinten: "Lerne erst einmal etwas Vernünftiges". Nachdem ich gewohnt war, gutes Geld zu verdienen, traten meine ursprünglichen Berufswünsche in den Hintergrund. Auf der Suche nach Erfüllung und Zufriedenheit folgte Stelle um Stelle. Für mich war es kein Problem, einen neuen Arbeitsplatz zu finden oder den Job gut zu machen, die Schwierigkeit war für mich, dass mir schon nach kurzer Zeit langweilig war oder es nicht weiter ging. Das Abendstudium zur Betriebswirtin und die Beschäftigung in einer bekannten Unternehmensberatung waren gute und meine letzten dauerhaften Stationen als Angestellte.

Innerlich spürte ich schon lange, dass etwas Neues anfangen musste, was wirklich zu mir passte. Berufliches Coaching mit Uta Glaubitz half mir auf die Sprünge. 1999 startete ich meine zunächst nebenberufliche Selbstständigkeit. Schon Jahre zuvor war mir klar, das Jahr 2000 würde ein besonderes werden, in dem Jahr war mein 30. Geburtstag.

Gut, dass ich keine Vorstellung davon hatte, was das genau bedeutete: Im Frühling schrieb ich mein erstes Buch. Im Sommer schloss ich die Prüfung zur Betriebswirtin ab. Mir wurde immer klarer, dass es Zeit war, mich von meinem Arbeitgeber zu lösen, doch irgendwie ging es nicht. Die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die Kollegen und der gute Name meines Arbeitgebers übten eine zu große Anziehungskraft aus, als dass ich mich davon vollständig lösen konnte. Im Frühling half mir das stärkende und inspirierende Berufungsseminar bei Bernhard Langwald, mich schon ein wenig auf diesen Schritt vorzubereiten.

Im Spätsommer lag ich dann mit einem Brustkrebsverdacht im Krankenhaus, den Abgabetermin des zweiten Buches vor Augen. Der Krebsverdacht bestätigte sich nicht, doch danach war nichts mehr wie es vorher war: Ich stellte alles in Frage und so fiel die Entscheidung: Zum Ende des Jahres kündigte ich und machte mich 100% selbstständig. Heute bin ich meinem Körper dankbar für diesen Wink, auch wenn ich dies damals nicht sehen wollte und konnte.

Ich bin Anja Kolberg

Seit dem ist viel geschehen, meine beiden Bücher kamen 2001 auf den Markt. Ich spezialisierte mich auf die Methodik der beruflichen Veränderung und (Neu-) Orientierung von Menschen mit Berufserfahrung. Ein dafür von mir entwickeltes Coaching- und Workshopkonzept wurde von vielen Berufstätigen erfolgreich genutzt und umgesetzt.

Ich war so begeistert, endlich einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen, dass ich im Aufbau und den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit ganz vergaß, auf eine gesunde Lebensbalance zu achten. Meine Woche kannte kaum einen freien Tag. Wieder "half" mir mein Körper. In Form eines Bandscheibenvorfalls - und zusätzlich, weil ich mich noch immer nicht viel mehr in Acht nahm, einen Hexenschuss. Da konnte ich dann vor Schmerzen kaum noch gehen. Durch ein Telefongespräch mit Ulrike Bergmann, mit der ich mich regelmäßig austauschte, gestand ich mir ein, was mein Körper mir signalisierte: Ich musste alle Termine absagen. Ich konnte nichts lange. Weder lange stehen, noch lange liegen, geschweige denn sitzen. Was gut ging, war spazieren gehen und immer nur kurz die anderen Sachen machen. So endete meine Nacht schon um 4 Uhr, ich schrieb Tagebuch, lief durch die Wohnung, schlief dann wieder einige Stunden, machte lange Spaziergänge... Puh, das war eine heftige Erfahrung. Nach sechs Wochen konnte ich meine Arbeit wieder langsam aufnehmen.

Während der sechs Wochen gab mir meine Freundin Ariane den Tipp mit Büchern von Tepperwein, so begann ich den Dialog mit meinem Körper, den Austausch mit meiner inneren Stimme. Eine so wertvolle Erfahrung! Angeregt durch den Wink meines Körpers nach etwas anderem als Arbeit begann ich wieder zu malen und zu fotografieren. Ich nahm an Aufstellungen teil, um den Ursprung meiner Erkrankungen herauszufinden. Alles sehr wertvolle Erfahrungen, die mich auf meinem Weg weiter brachten. In einem Buchladen fiel mir ein Buch von Paul Meek, einem britischen Medium in die Hände, das mich an einen wundervollen Ort nach England brachte und mir die Trauer um meinen Großvater erleichterte, hier die Geschichte dazu.

Meine Fotographien dienten als Grundlage für meinen E-Card-Service und einer Klientin, die meine Fotographien bewunderte, erzählte ich, dass ich von einem eigenen Kalender träume. Als sie mich fragte, wann sie den Kalender denn kaufen könne, nahm das Projekt konkrete Formen an. :o) Im Sommer 2005 realisierte ich meinen Traum: Ein professionell gedruckter Kalender mit meinen Fotographien. Der Verkaufserfolg überraschte mich und öffnete eine neue berufliche Türe für mich.

Auch der Wunsch nach dem Schreiben klopfte immer stärker an. Denn nach meinen beiden Sachbüchern wurde mir klar, was ich wirklich schreiben will, sind richtig heiße Liebesromane. Auf meiner Webseite und später auch im Blog konnte und kann ich mich austoben und "frei"schreiben. Im Sommer 2006 fing ich wieder an zu nähen. So tauchten meine einstigen Herzenswünsche wieder in meinem Beruf und meinem Leben auf, wenn auch anders, als ich damals dachte.

Mit den Jahren brannte ich in meiner geliebten Arbeit als Coach und Trainerin aus. In mir schrie immer stärker eine Stimme nach Veränderung und Pause. Es dauerte einige Zeit, bis ich mir das eingestand und verwirklichte. Im Herbst 2006 - ca. 7 Jahre nach Start meines ersten Workshops - gab ich meinen letzten Intuitiven Berufsworkshop, Ende 2006 kündigte ich mein externes Büro. Coachings führte ich zunächst weiter durch, doch auch hier merkte ich im April 2007: Ich brauche auch vom Coaching eine Auszeit. Ich brauche Zeit und Orientierung für mich selbst. Ich bin meiner inneren Stimme gefolgt, wenn auch mein Verstand in Teamarbeit mit meiner starken inneren Betriebswirtin entrüstet Sturm liefen.

Die Entscheidung war genau die richtige. Mir geht es seit dem gesundheitlich und seelisch viel besser. Auch wenn ich die tiefsinnigen Gespräche mit meinen Klientinnen und Klienten sehr vermisse, so hilft es mir von meiner Auszeit ab und an eine Pause zu machen und ein Coaching zu geben (Winkewinke nach Stuttgart). Im Blog habe ich über meinen intensiven Prozess immer wieder berichtet. Durch die Auszeit habe ich die Gelegenheit, mich intensiv um mich selbst zu kümmern.

In der Coachingpause haben meine kreativen Projekte den freien Raum dankbar eingenommen. Im Frühling 2008 ist meine erste Doppelkarten-Kollektion auf den Markt gekommen, 2010 der erste Wandkalender.

Wie es weiter geht? Wann meine Pause beendet sein wird? Ich weiß es nicht. Manchmal muss man die Unwissenheit aushalten und den augenscheinlichen Stillstand, um ein wundervolles neues Tor zu öffnen und einen neuen Raum betreten zu können.

Im Juli 2008 betrat ich einen neuen Raum, den ich schon länger erneut betreten wollte: Ein Buch schreiben. Kein Sachbuch. Einen Roman! Mir ist klar: Ich hätte den Roman nicht begonnen, wenn ich wieder mit Coaching und Workshops begonnen hätte oder wieder eine Anstellung im kaufmännischen Bereich angenommen hätte. Jetzt macht die Aussage eines Arbeitgebers Sinn, den ich zwecks einer Stellenanzeige im Mai 2008 kontaktiert hatte: "Frau Kolberg, schauen Sie sich hier im Büro um. Das ist doch nichts für Sie! Viel zu trocken. Sie müssen Schreiben!" Nachdem er dies mehrmals wiederholt hatte, gab ich auf, ihm zu sagen, dass mir die Büroarbeit liegt.

Heute bin ich ihm dafür dankbar, denn wenige Wochen danach habe ich mit dem Schreiben des Romans begonnen... Inzwischen ist das Manuskript fertig und liegt als Datei auf meinem Computer. Mein Lieblingsverlag hatte einige Änderungswünsche, mit denen ich mich bislang nicht anfreunden konnte. Ich habe daraufhin begonnen, meine Art zu schreiben selbst zu kritisieren, was meiner inneren Schriftstellerin nicht gut getan hat. Ich habe gemerkt, dass ich Zeit und Abstand brauche, um zur Selbstliebe zurück zu kehren, die ich vorher für meine Schriftstellerin in mir trug. Daran arbeite ich mit leisen und stetigen Schritten. Manchmal bewusst, meist unbewusst.

Ich freue mich über die reichhaltige Mischung meiner Arbeit. Es ist nicht mehr der Bär in mir, der einen großen Batzen zum Sattwerden braucht. Nein, das Eichhörnchen in mir ist aktiv geworden, es freut sich hier und dort Nahrung zu sammeln und so satt zu werden. :o) Ich bin dankbar für alles Neue, das mein Leben betritt. Es ist nicht immer in ein goldenes Kleid gepackt, so kann es sein, dass ich zunächst damit hadere und unzufrieden oder traurig bin. Im Rückblick betrachtet, weiß ich, warum ich so manch unbefriedigende Arbeitsstelle oder herausfordernde Situation in meiner Selbstständigkeit hatte. Alles wertvolle Puzzlesteine für meine heutige Arbeit und ein Teil dessen, was mich heute ausmacht.

In 2012 bereitete ich mich auf die Überprüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie vor, die ich im November 2012 bestanden habe.

Wer weiß, wo mein Herz mich noch hinführen wird? Ich freue mich schon darauf! Eines weiß ich: Es wird nicht immer einfach, aber einfach stimmig!

Ihre Anja Kolberg

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© Urheberrecht Fotos 5 und 6: Jens Schmitz - naturlinse.de

Erstellt durch: Anja Kolberg
Thema: Anja Kolberg


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