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Samstag, 21 Februar, 2015

Der neue Newsletter ist erschienen & Karnevalsrückblick

Am Freitag habe ich meinen Newsletter verschickt. Der erste in diesem Jahr und diesmal wieder mit einem Besuch bei meinem inneren Team. Das wurde intensiv, emotional, überraschend und endete mit einem Dialog mit meiner inneren Stimme und dem Aufruf, mir mehr Liebe und Energie zu schenken. Schön!

Mir ist im Newsletter ein Fehler unterlaufen, den ich gerne richtig stellen möchte. Das herrliche Zitat stammt nicht von Azmuto, wie ich es schrieb, sondern von der französischen Schriftstellerin Anaïs Nin. Ihr zu Ehren habe ich eine neue E-Card mit korrekter Urheber-Angabe gestaltet:

Zitat E-Card

Hier geht es zu den E-Cards und hier können Sie sich für den Newsletter anmelden.

Die Woche war bei uns - trotz Karneval - ruhig und angenehm. Es gibt so viel Ruhe in Köln an Karneval wie sonst nur zu den Sommerferien - wenn nicht gerade ein Umzug durch das Stadtviertel geht. :o) Das hatten wir bei uns in Junkersdorf am Dienstag. Er war so lang wie noch nie, viel mehr Wagen waren dabei. Wow!

Mein Lieblingskostüm war von einer der vielen Schul- und Kindergartengruppen gestaltet: Bücherwürmer. Die Jecken steckten in überdimensional großen Büchern (so groß wie der Oberkörper), wo ein grüner Wurm sich durchfraß. Dazu trugen sie runde schwarze Brillen wie die von Harry Potter. Das sah herrlich aus.

Karnevalsdienstag war der Himmel grau und ein fieskalter Wind war unterwegs. Mir war so kalt, dass ich nicht raus an die Straße gehen wollte. Die Kamellen sind mir eh nicht wichtig, aber die Kostüme schaue ich mir gerne an. Der Zug geht an unserer Haustüre vorbei. So blieben wir drinnen bei unserer Hündin (die fand das gut), öffneten die Fenster und wärmten unsere Beine an der Heizung. Herrliche Kombination.

Jetzt ist es so, dass die offenen Fenster die Menschen auf den Wagen und in den Gruppen dazu annimieren, diese Öffnungen zu treffen. Eine Tafel Schokolade verfehlte mich nur knapp - so hielt ich bei dem Kamellenregen Richtung unseres Fensters nur noch die Hände über den Kopf und lachte mich schlapp vor Freude! Minu hatte auch einen Heidenspaß, wenn sie schneller als wir beim Einsammeln war und ein Bonbon erwischte, natürlich mit schönem bunten Papierchen. Süß waren die Kinder, die zu uns rannten und uns Süßigkeiten ans Fenster reichten. Wir hatten eine Freude! Mein Mann machte Scherze 'Die Kinder denken bestimmt, gib den beiden armen alten Menschen auch was, die können nicht auf die Straße gehen.' :o)) Naja, graue Haare sind bei mir auf jeden Fall genug vorhanden. Aus Kindersicht bin ich bestimmt steinalt.

Auch die Nichten und Neffen meines Mannes hatten Freude. Die standen natürlich in der ersten Reihe und haben mit getanzt und gesammelt. Schön!

Ich wünsche Ihnen einen zauberhaften Tag!

Ihre Anja Kolberg

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Freitag, 28 Februar, 2014

Danke schön!

Die Frauencoaching-Umfrage ist beendet. Danke für Ihre Teilnahme!

Per Zufallsgenerator wurden drei Gewinnerinnen aus den 108 TeilnehmerInnen ausgewählt. Gewonnen haben Silke aus Bremen, Silke aus Borken und Petra aus Köln. Die Überraschungspakete aus meinem Webshop sind gepackt und unterwegs. Herzlichen Glückwunsch!

E-Cards frisch gemacht

Ich habe durch Ihre Rückmeldungen viele wertvolle Eindrücke gewonnen, die ich nun verarbeite.

Eines habe ich bereits umgesetzt: Weil mir viele geschrieben haben, wie sehr sie die E-Cards mögen, habe ich 10 nagelneue E-Cards (elektronische Postkarten, die man mit Text an Empfänger verschicken kann) entworfen. 5 mal Frühling, 5 mal Geburtstag/Glückwünsche.

Besonders gefreut und auch sehr berührt haben mich die vielen persönlichen und liebevollen Zeilen zu allen Bereichen der Umfrage. Sei es zur persönlichen Situation, zum Newsletter, zum Blog, den Illustrationen, zum Kalender oder auch zu mir. Das war etwas ganz besonderes für mich. So viel Liebe für mich. Ich bekam so das Gefühl von einer sehr kraftvollen Gemeinschaft, die schon über viele Jahre gewachsen ist. So viele interessante Berufe, Leben, Menschen, Frauen (ein Mann nahm teil *drück*). Danke für Ihr Vertrauen. Ich fühle mich ganz doll lieb gehalten und gewertschätzt, so wie ich bin.

Die Rückmeldungen geben mir Schwung, so weiter zu machen. Mir war auch nicht klar, dass viele von Ihnen nur den Newsletter lesen und nur dann in den Blog gehen. Der Wunsch der meisten von Ihnen, so oft per Newsletter von mir zu lesen wie ich mag, ermutigt mich dazu, das vielleicht öfter zu tun. Ich hatte bisher den Glauben, ich könnte vielleicht stören und habe mich deswegen reduziert. Dass das Gegenteil der Fall ist, ich willkommen bin, ist ein wunderbares Gefühl.

Das sind nur einige der wertvollen Impulse, die ich durch die Umfrage sammeln konnte. Ich habe gerade erst mit der Auswertung angefangen.

Am liebsten hätte ich jeder und jedem von Ihnen ein Überraschungspaket als Dankeschön geschickt. Ich übe mich darin, Ihr Geschenk der Zeit an mich, diesen Fragebogen auszufüllen, anzunehmen. Das fällt mir schwer. (Ermuntert werde ich dazu durch die wundervolle Geschichte von Kurt Peipe, der lernt nicht nur zu geben, sondern vor allen Dingen auch anzunehmen. Erinnern Sie sich? Leider ist das Buch vergriffen. Er erfährt auf seinem Weg wie schwer es ihm fällt, Geschenke anzunehmen. Und er lernt wie wertvoll und wichtig genau dieses Nehmen ist und welch Glück es beim Schenkenden auslöst.)

Viele von Ihnen haben sich gewünscht, dass die monatlichen Impulse - meine Gedanken zum Monatswechsel zum jeweils aktuellen Kalenderblatt - weiter erhalten bleiben. Das freut mich sehr. Ab Januar 2014 werden sie an einen besonderen Kreis von InteressentInnen direkt per E-Mail direkt verschickt. Zwei Ausgaben sind schon erschienen, die März-Ausgabe ist gerade in Arbeit.

Möchten Sie die monatlichen Impulsen 2014 per Mail ebenfalls haben? Wenn Sie einen Tischkalender 2014 besitzen, ist die Teilnahme kostenfrei. Schreiben Sie mir eine Mail. Für alle anderen kostet die Teilnahme 12 Euro für ein Jahr. Wenn Sie das möchten, mailen Sie mir ebenfalls. (Das Abo der Monatlichen Impulse 2015 kann im Webshop erworben werden.)

Ganz herzliche Grüße aus Köln und bis bald

Ihre Anja Kolberg

Direktlink dieses Artikels, um darauf zu verweisen:
http://www.frauencoaching.de/archives/2014/02/entry_6831.html
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Mittwoch, 19 Februar, 2014

Unerwartetes Jubiläum

Lilo wundert sich

Merkwürdiger Werbebrief Anfang Januar in der Post. Großer Umschlag, fette Schrift, Kugelschreiber drin. Hm, ich drehe den Stift. Och, mit Aufschrift 'Anja Kolberg - Kreative Lösungen, 50858 Köln'. Nett, danke schön. Doch warum steht daneben die Zahl 15 mit Lorbeerkranz? Farbnummer vielleicht? Komisch. Ich lege den Stift mit dem ungelesenen Brief zur Seite.

Beim Aufräumen fällt mir beides in die Hände. Jetzt will ich's wissen: Was soll diese Zahl? Man gratuliert mir zum fünfzehnjährigen Betriebsjubiläum. Unfassbar. Daran habe ich gar nicht gedacht! Stimmt, 1999 meldete ich meine Selbstständigkeit beim Finanzamt an. Ich bin 2014 im fünfzehnten Jahr selbstständig. Unbegreiflich wie schnell die Zeit vergeht. Vielleicht schreibe ich in den nächsten Monaten einen Rückblick? Ein wertvoller Schritt, mir alle Herrlichkeiten in meiner Schatzkiste bewusst zu machen.

Verglichen mit einem Menschenleben ist aus der Unternehmensidee ein Teenager geworden. Bei einem Menschen finden innerliche Umbauprozesse statt, es geht um das Loslösen von Altem und um die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit.

Darum geht es auch meinem Unternehmen in diesem Jahr: Überprüfung - Veränderung - Entwicklung. Was will ich wirklich? Was ist mir wichtig? Und was gar nicht mehr? Was brauche ich? Ja, die Fragen kenne ich aus meinem eigenen Berufsworkshop. :o) Da ich ihn laaaange nicht mehr angeboten habe, fehlt mir selbst die Teilnahme. Ich habe es immer genossen, bei ungeraden Teilnehmerzahlen selbst ab und an mitzumachen. Hach. War schon schön.

Wo geht es lang, Frauencoaching? Wo geht es lang, Anja Kolberg?

In fünfzehn Jahren bin ich fast 60. Kann das sein? Ja, bald werde ich 44 plus 15 macht 59 Jahre. Schluck. Das kommt mir so unwirklich vor. Es ist aber Realität, Anja. Auch du wirst alt. Ja, Mama, auch ich. Kicher. Und liebe Oma, ich baue auf deine wunderbaren Gene im Alter von fast 90 noch so fit und geistig lebendig zu sein und auf die robuste Gesundheit meines Papas. Mir macht die Zukunft also keine Angst.

Dennoch bringt diese Zahl 59 - die zurückliegende Zeit meiner Selbsständigkeit in meine Zukunft geworfen - noch mal eine zusätzliche, ernste Komponente in die Überlegungen. Dann wäre ich in einem Alter, in dem so mancher schon an die Rente denkt. Ehrlich gesagt kann ich mir das als Selbstständige nicht so richtig vorstellen.

Zum einen, weil ich eine Arbeit mache und auch künftig machen will, die ich liebe und die ich unabhängig von meinem Alter ausüben will. Zumindest Stand heute. Wäre ich noch in einem meiner alten Angestelltenjobs würde ich mir die Rente herbeisehnen, um endlich frei zu sein.

Zum anderen, weil ich einer Tätigkeit nachgehe, die auch mit 70 oder 80 - durchschnittliche Gesundheit vorausgesetzt - noch ausgeübt werden kann. Anders als das bei einem körperlich anstrengenden Beruf der Fall ist. Körperlich anstrengend ist meine Arbeit nicht, zumindest meistens nicht.

Meine Situation ist anders. Gut so. Zumindest meistens. Denn als Selbstständige fehlt mir doch das regelmäßig planbare Einkommen, das Urlaubs- und Weihnachtsgeld, bezahlte Krankentage und -versicherung sowie die gesicherte Vorsorge für die Rente. Trotzdem will ich nicht tauschen. Nein, kann ich mir gerade nicht vorstellen.

Klick zur Umfrage So genug geredet. Aus Anlass meines 15. Geburtstags - witzig, mir selbst vorzustellen, ich wäre dieser Teenager - habe ich eine Umfrage erstellt. Um zu erfahren, was Ihnen wichtig ist und wer meine Seite besucht. Die Leserinnen meines Newsletters wurden bereits am Montag zur Umfrage eingeladen und haben rege teilgenommen.

Nun möchte ich auch meinen Webseit-BesucherInnen, die keinen Newsletter empfangen, die Gelegenheit geben, mitzumachen. Ich weiß noch nicht, wie lange ich die Befragung online stehen lasse. Vielleicht nur einen oder zwei Tage, vielleicht eine Woche. Eine Verlosung gibt es auch. Wenn Sie Lust haben, machen Sie mit. Die Umfrage wurde am 27.2.14 geschlossen.

Herzliche Grüße

Anja Kolberg

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Donnerstag, 03 Januar, 2013

Ich gehe meinen Weg. Tischkalender-Vorstellung 2013

Tischkalender 2013 - Ich gehe meinen Weg

Den Tischkalender für 2013 mit dem Titel: 'Ich gehe meinen Weg.' stelle ich Ihnen hier ausführlich vor. Die Konzeption braucht Wochen und Monate, bis sich aus einem Pool vieler Fotographien und Texte ein den Jahreszeiten möglichst nahes Bildkonzept und ein stimmiges Textkonzept ergibt. Die Auswahl entspricht meiner Stimmung und Hoffnung für dieses Jahr.

Nun geht es los: Was sind meine Gedanken zu den einzelnen Monatsblättern? Was ist auf den Fotographien abgebildet? Bei jeder Betrachterin und jedem Betrachter rufen die Texte und Fotographien eigene Impulse und Ideen hervor - dies sind meine in diesem Moment, denn auch sie ändern sich. Je nach Stimmung und Blickwinkel.

Viel Freude beim Stöbern!

Anja Kolberg

* ~ *

Januar

Tischkalender Januar

Foto: Die Scheinhasel ist der erste Strauch im neuen Jahr, der mich mit seinem zitronenartigen, frischen Duft magisch anzieht. Ich freue mich jeden Januar darauf, genau dann an diesem Strauch beim Spaziergang mit unserem Hund vorbeizugehen und meine Nase in die Blüten zu halten. Die Scheinhasel ist recht unscheinbar, dafür trägt sie eine kostbare Gabe in sich, die sich einmal im Jahr entfaltet: Ihr Duft. Für mich einer der kostbarsten Starter ins neue Jahr.

Affirmation: Ich habe Geduld mit mir.

Wenn ein neues Jahr beginnt, denke ich darüber nach, was es wohl für mich bereit hält. Mein Kopf plant und eilt voraus. Meine Seele bleibt sitzen und braucht Zeit, sich auf all das Neue einzustimmen. Das Januarbild erinnert mich zusammen mit dem Text daran, dass zwar der Duft des Frühlings schon da ist, aber noch nicht die Zeit, zu handeln. Im Januar ist die Zeit zum Träumen von dem, was alles kommen könnte, was ich mir wünsche. Eine Zeit der innerlichen Vorbereitung und Stärkung - und die Einladung an meinen Verstand, zu warten, bis die Jahreszeit gekommen ist, wirklich aktiv zu werden. So wie die Natur es mir vormacht.

Februar

Februar 2013 Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Eine Möve segelt über das in goldenes Abendlicht getauchte Meer. Aufgenommen an Dänemarks Nordseeküste, wo es auch im Winter herrlich ist.

Affirmation: Ich höre auf, mich zu verurteilen.

Es gibt viele Gelegenheiten, wo ich genau das tue: Mich verurteilen. Besonders, wenn es nicht so lief, wie mein Kopf plante, wenn ich nicht dem Idealbild gerecht werde, das ich von mir entworfen habe. Das Februarblatt erinnert mich daran, mich selbst zu beobachten und immer dann, wenn ich mich selbst verurteile, inne zu halten und mich zu fragen: Was läuft da innerlich gerade ab? Muss ich dem Ideal entsprechen, das ich im Kopf habe? Stimmt das noch für mich? Was wäre ein stimmigeres Bild? Was würde ich jemand anderem sagen, der ein so hohes Ideal von sich selbst hat. Wie wäre es, wenn ich mir selbst diese Worte sage? Liebevoll mit mir umgehen. Mir was aufmunterndes, großzügiges, nettes sagen. Für diese Veränderung steht der Februar.

März

März 2013 Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Ein Hörnchen, das ich im schönen Park von Stansted Hall nördlich von London fotographierte. An die große, von Moos durchzogene Rasenfläche grenzt das Arthur Findlay College. In den Pausen bin ich raus in den Park. Sobald die Menschen nach den Seminarpausen wieder im Gebäude verschwanden, eroberten Kaninchenfamilien und Hörnchen ihr Revier zurück. Eine Freude sie dabei zu beobachten. Dieses hier hüpfte genau wie das Eichhörnchen aus Iceage und hielt so lange still, bis ich mein Foto geschossen hatte. Danke!

Affirmation: Ich nehme mein Leben an wie es ist.

Seufz. Aufhören, ständig etwas ändern zu wollen. Lieben, was ist. Sehen, was alles an Reichtümern in meinem Leben besteht und das schätzen. Menschen, Tiere, Pflanzen, Aufgaben, Hobbies, Dinge... Es gibt so viel, das mich umgibt und noch viel mehr, das in mir steckt. Was sind meine inneren Reichtümer? Es ist Zeit, nicht gleich weiter zu laufen, sondern inne zu halten. Mein Leben ist jetzt schon gut, so wie es ist.

April

April 2013 Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Hornveilchen in einem vom Wetter geprägten Tontopf.

Affirmation: Ich erlaube mir zu scheitern.

Sollte ich aus Angst - einen Fehler zu machen, nicht zu genügen, ausgelacht zu werden, zu scheitern oder meinen Vorstellungen nicht zu entsprechen - lieber gar nicht erst anfangen mit etwas Neuem? Perfekt zögern, um in der vermeintlichen Sicherheit des Gewohnten zu verharren? Der April macht mir Mut, ein Risiko einzugehen und etwas zu wagen. Was ist das schlimmste, das mir passieren kann? Ist das wirklich so viel schlimmer, als nicht zu leben, weil ich ständig vermeide scheitern zu können?

Wie wäre es, wenn ich mir erlaube hinzufallen und wieder aufzustehen? Wenn ich mir erlaube zu scheitern mit meinem Vorhaben? Es einkalkuliere als eine Möglichkeit, die menschlich und in Ordnung ist und kein Weltuntergang. Eine Möglichkeit wirklich gelebt zu haben. Eine Möglichkeit, meine Träume und Wünsche ernst genommen zu haben. Und wenn ich mich mit dieser Möglichkeit des Scheiterns beschäftigt habe, mir ein Scheitern erlaubt und mir überlegt habe, was ich in diesem Falle tun könnte, ist dieser Fall vielleicht gar nicht mehr so schlimm. Ich kann wie ein Kind, das laufen lernt, aufstehen, den Dreck abputzen und um eine wertvolle Erfahrung weiter die nächsten Schritte machen. Dann hält mich die Angst vor dem Scheitern nicht länger davon ab, laufen zu lernen und zu Welt zu erkunden. Dann entwickle ich Spuren in mir selbst wie die Wetterspuren am Tontopf, die ihn um so liebenswerter und begehrenswerter machen, als ein glatter einwandfreier.

Mai

Mai 2013 Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Diese luftig leichte rosa-weiße Clematis duftet nicht nur, sie ist auch sehr wuchsfreudig und ihre Glöckchen richten sich zu einem Blütenmeer im Mai auf. Eine Pracht! Ich freue mich, dass sie sich in unserem Garten so wohl fühlt und einen Zaun erobert hat.

Affirmation: Ich mach's mir leicht.

Warum nicht mal eine Abkürzung nehmen? Warum es immer so genau machen und mich an alle Regeln halten? Wie wäre es, wenn ich es mir im Leben mal leicht mache und weniger schwer? Der Mai macht mir Mut, Last von den Schultern zu werfen und Regeln über Bord, fünfe gerade sein zu lassen und es mir einfach mal leicht machen (was schwer sein kann, wenn ich von Regeln und Gewohnheit Abstand nehmen muss). Wer weiß, was sich dadurch verändert?

Juni

Juni 2013 - Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Jasmina heißt diese Ramblerrose, die herrlich nach Apfel duftet, zartweiche Blütenblätter hat und an unserem Rosenbogen emporklettert.

Affirmation: Ich bin richtig so wie ich bin.

Ich wünsche mir, dass andere mich so annehmen und mögen wie ich bin. Doch wie wäre es, wenn ich mich nicht davon abhängig mache, wie andere Menschen mich finden, sondern ich mir selbst dieses Gefühl gebe? Aufhören, mich ständig verbessern zu wollen, perfekter zu werden, mich so zu verhalten, wie andere mich mögen könnten. Schluss damit. Jetzt ist die Zeit, mich zu lieben und mir immer wieder zu sagen und auch zu zeigen: Ich mag mich so wie ich bin und ich bin richtig - genau so wie ich jetzt bin.

Juli

Juli 2013 - Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Ein Lavendelbusch mit herrlich würzigem Duft und einem intensiven lila Farbton. Ich liebe es, meine Hände über die Blätter und Zweige zu streichen und den beruhigenden Duft einzuatmen.

Affirmation: Ich gönne mir Pausen.

Wenn ich an einem Projekt arbeite, ein Ziel oder einen Termin vor Augen habe, passiert es mir oft, dass ich vergesse, es mir während der Arbeit daran schön zu machen. Pausen einzulegen. Weil es ja noch soooo viel zu tun gibt. Weil erst all die Arbeit getan werden muss und ich ja noch reichlich Zeit zum Ausruhen habe, wenn ich das Ziel erreicht habe. Dabei vergesse ich: Es gibt immer neue Ziele, Termine, Projekte im Leben. Das hört also nie auf. Es ist meine Aufgabe, mir insbesondere während solch intensiver Arbeitsphasen Pausen zu gönnen, zu schauen, was mich ablenkt, auf andere Gedanken bringt. Nicht erst zu leben, wenn ... sondern jetzt!

August

August - Tischkalender 2013 Ich gehe meinen Weg

Foto: Ein Schmetterling macht Pause auf einer Margerite.

Affirmation: Ich lasse den Gedanken an ein Wunder zu.

Wenn ich in einem dicken Problem stecke, das mir zu schaffen macht, bin ich so in ihm gefangen, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, es wird wieder besser oder es verschwindet ganz. Es gibt Probleme, die sind so hoffnungslos, da fällt es einfach schwer, den Kopf zu heben und in eine andere Richtung zu schauen als auf das Problem, die Schmerzen, die Ungerechtigkeit, das Leid. Der August lädt mich ein, meinen Blick zu heben und mir in Gedanken vorzustellen, dass ein Wunder passieren kann und mein Problem sich in Luft auflöst. Ich kann mir so kurz oder auch intensiv wie ich möchte ausmalen wie es ist, wenn sich alles gefügt hat, das Leben eine gute Wende genommen hat.

Diese Gedanken an das Wunder haben die Kraft, eine Veränderung herbei zu rufen. Ich denke an etwas Positives, ich richte meinen Blick und damit mich selbst auf und ziehe das an, was ich aussende: Hoffnungsvolle positive Gedanken. Im Jahr 2012 habe ich unzählige solcher Situationen erlebt und immer wieder geschah für mich ein kleines Wunder. Die Probleme lösten sich. An diese Möglichkeit erinnert mich der August ganz sanft, leise und dennoch kraftvoll wie der Flügelschlag eines Schmetterlings...

September

September 2013 - Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Die Kastanienallee am Decksteiner Weiher im Kölner Westen.

Affirmation: Ich gehe meinen Weg.

Es gibt so viele Gründe, die Bedürfnisse von anderen voran zu stellen und mich selbst zurück. Um den lieben Friedens willen nachzugeben, zu verzichten. Im Sinne der Gemeinschaft ist das eine wichtige Lebenseinstellung und Haltung. Doch wenn sie überhand nimmt und meist nur die Bedürfnisse der anderen erfüllt werden und die eigenen immer wieder auf der Strecke bleiben, dann macht das auf Dauer krank. Der September erinnert mich daran, für meinen Weg zu kämpfen, auch wenn das bedeutet, dass dicke Luft ist, dass ich Unfrieden aushalten muss, zum Beispiel weil es für mein Umfeld oder die Betroffenen nicht mehr so bequem ist. Zum Beispiel, weil sie dann auch mal auf Annehmlichkeiten verzichten müssen oder etwas für mich tun.

'Nur Mut. Kämpfe für deinen eigenen Weg.', ruft mir der September entgegen. Die Affirmation des Septembers ist auch das Motto in 2013 insgesamt für mich: Mehr auf mich selbst hören. Denn wenn es nach außen vielleicht so scheinen mag, dass ich damit keine Probleme habe, muss ich doch mit dem Kopf schütteln. Nein, es ist nicht so. Ich beschäftige mich gerade mit diesen Themen, weil ich auf diesem Gebiet noch viel lernen möchte und will.

Oktober

Oktober - Tischkalender 2013 - Ich gehe meinen Weg

Foto: Goldfarbene Ahornblätter im Herbstlicht. Das Bild war ursprünglich etwas dunkel geraten. Dank einiger Einstellungen im Bildbearbeitungsprogramm kam Licht und Leuchten ins Bild. Eine herrliche Verwandlung.

Affirmation: Ich gebe die Kontrolle auf und lasse mich fallen.

Uff. Der Satz stimmt sehr für mich und macht mir gleichzeitig Angst. Ich wollte ihn im Kalender haben, um mich dem Thema zu stellen. Ich bin ein Mensch, der gerne die Kontrolle hat, aber sie loslassen? Wie die Herbstblätter mich fallen lassen und darauf vertrauen, dass ich aufgefangen werde, das mir nichts passieren kann? Das ist das Thema des Oktobers - und eine große und wertvolle Lernaufgabe und Herausforderung.

November

November 2013 - Tischkalender Ich gehe meinen Weg

Foto: Von Frost überzogene Rosenblüten. Mein Lieblingsbild in diesem Kalender. Besonders gefällt mir daran die kleine Krone oben in der Mitte. Sieht aus wie die für eine Prinzessin!

Text: Ich umarme meine Angst.

Die Angst hat vielleicht ebensoviel Angst vor mir wie ich vor ihr. Wenn ich mir dieses Gefühl als Menschen vorstelle, entdecke ich vielleicht, es ist kein Monster, sondern ein Anteil von mir, der mich auf etwas aufmerksam machen möchte. Ich kann mir in meiner Phantasie vorstellen, der Angst einen Sitzplatz und ein Glas Wasser oder einen dampfenden Tee anzubieten und ihr zuhören, was sie mir sagen möchte. Nicht vor ihr davon laufen oder sie vermeiden, sondern mit ihr in Kontakt kommen, sie respektieren und gern haben, denn sie ist ein Teil von mir. Entdecken, was sie mir sagen möchte. Dafür ist der November da und ich freue mich, dass der Satz zu mir gekommen ist.

Im Rahmen der Prüfungsvorbereitung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie setzte ich mich auch mit dem Symptom Angst auseinander. Bei der Recherche nach dem Thema stieß ich auf ein schönes Buch aus dem Köselverlag mit genau dem Titel: 'Ich umarme meine Angst.' Ich freute mich sehr über diesen Zufall, meinen Satz dort wieder zu finden. Auf der Webseite der Autorin, die Therapeutin ist, fand ich Interessantes rund um das Thema. Unter anderem, warum die Angst bleibt: Weil eine Angst auslösende Situation nicht zu Ende gedacht wird. Man lenkt sich ab, geht ihr aus dem Weg. So bleibt sie und wirkt. Deswegen die Aufgabe: Die Angst ernst nehmen, nicht wegdrücken oder wegschicken, sondern anschauen, mit ihr reden wie mit einem willkommenen Besucher. Die Botschaft entdecken. Wie die Rosenknospen oben im Bild - eine frostige Hülle und ein wundervoller Kern.

Dezember

Dezember - Tischkalender 2013 Ich gehe meinen Weg

Foto: Ein erleuchteter Stern vor dem Dezemberhimmel.

Affirmation: Ich sorge für mein inneres Gleichgewicht.

Gerade im Dezember, wo viel zu tun ist und so viele Menschen Stress erleben, ist dieses Blatt eine Einladung einen Moment inne zu halten. Was brauche ich jetzt? Heute? Was kann ich für mich tun, damit es mir gut geht? Nicht erst Weihnachten oder Sylvester, sondern in diesem Moment. Schon ganz kleine Auszeiten bringen Erleichterung: Aufstehen vom Schreibtisch und zum Fenster gehen, kurz lüften und dabei ins Fenster lehnen (ich liebe das!) und auf die Dezemberlandschaft schauen, sei es in der Stadt oder auf dem Land. Die Augen schließen und durchatmen, die Glieder strecken. Eine Tasse Kaffee oder Tee kochen. Ein kurzes Gespräch. Eine kleine Kritzelei auf einem Zettel. Was auch immer mich auf andere Gedanken und raus aus dem Stress bringen kann - all das sind Wege in mein inneres Gleichgewicht zurück zu kommen. 

* ~ *

Das ist er - mein Tischkalender 2013: Ich gehe meinen Weg.

Ich freue mich auf das Jahr mit diesen Themen. Jedes Jahr bringt mich der Kalender ein Stück mir selbst näher. Obwohl ich diejenige bin, die die Texte in den Kalender bringt, mag ich nicht gleich alle Affirmationen. Zum Beispiel, wenn sie mich herausfordern. Herausfordern, etwas anders zu machen in meinem Leben. Raus aus der Bequemlichkeit, raus aus dem Alltag, aus der vermeintlichen Sicherheit - das ist nicht immer einfach. Doch wenn ich ehrlich bin: Ich will etwas ändern, weil es mir gut tut. Eine Veränderung birgt große Chancen: Die Chance zu wachsen, innerlich zu reifen, echt sein, mehr ich selbst zu sein und in Übereinstimmung mit mir selbst zu leben. Ein wertvoller Grundstein um glücklich zu sein.

Von November 2012 bis meist Januar 2013 können Sie den Kalender und seinen Zwilling im Webshop kaufen. Klicken Sie einfach auf diesen Link.

Ich freue mich, dann für Sie ein Paket zu packen und mich während der Bestellabwicklung mit Ihnen auszutauschen!

Herzlich,

Anja Kolberg

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Montag, 12 November, 2012

Juchuuuu! Bestanden!

Ich habe letzte Woche Dienstag die Prüfung zur Heilpraktikerin (Psychotherapie) bestanden. *HÜPF*TANZ*SING*SCHREI-LAUT-VOR-GLÜÜÜÜÜÜCK*

Im Dezember 2011 fiel der Entschluss und seit Anfang dieses Jahres habe ich auf dieses Ziel hingearbeitet. Was war das für ein Jahr!

Endlich, nach so vielen durchlernten Sommertagen, Wochenenden, Abendstunden, Fahrten zu Kursen, Lerngruppen, Coachings - und Lernen bei Baulärm teilweise von morgens bis spät ist es endlich vorbei. Was habe ich mich gefreut, als die Psychiaterin nach der Prüfung mein Buch ansprach und ob es ein neues geben würde. Ich fühlte mich so von ihr gesehen. Ein schönes Gefühl und ein Wink hinein in die Zukunft.

Für mich war - trotz allem Lernen - der Gedanke an die mündliche Prüfung ein Gefühl wie auf heißen Sohlen über einen gefrorenen See gehen. Das Bestehen der schriftlichen Prüfung lässt sich einigermaßen einschätzen, weil ich die Prüfungsbögen früherer Jahre durchtesten und so abschätzen konnte, dass ich sie wahrscheinlich bestehe. Die mündliche Prüfung ist nur bis zu einem bestimmten Teil vorhersagbar. Zumindest ist es an 'meinem' Prüfungsort so und ich hatte so viel Verunsicherndes gehört.

Durch all die Kurse und das Lernen habe ich so viel Sand wie möglich versucht auf das glatte Eis zu werfen, um nicht auszurutschen und wiederholen zu müssen.

Im Sommer, als ich nach dem Besuch in Stansted und meiner langwierigen Erkältung vier Wochen einfach nicht mehr ins Lernen fand - da gab ich innerlich auf und sagte: "Ok, dann verschiebst du die Prüfung eben ins Frühjahr oder erlaubst dir durchzufallen, sammelst dadurch Erfahrungen und machst es dann im Frühjahr nochmal. Auch das wird dann seinen Grund haben." Das half und ein paar Tage später war ich endlich wieder offen fürs Lernen ...

Kurz vor der mündlichen, als ich wieder mal Druck verspürte, habe ich meiner kleinen Anja dann versprochen, sie lieb zu haben, egal ob ich durch die Prüfung komme oder nicht. Auch das half.

Irgendwann habe ich mich entschlossen, nicht mehr Sand auf das Eis zu streuen, um nicht auszurutschen, sondern mich meiner Fähigkeiten zu besinnen und dessen, was ich alles gelernt habe, zu vertrauen und Schlittschuhe anzuziehen, um über das Eis zu gleiten.

Mein Verstand war der, der all die Monate zweifelte. Meine innere Stimme versicherte mir von Anfang an, dass ich bestehen würde... Wieder ein Grund, mehr auf meine innere Weisheit zu hören.

Es war wichtig für mich, die bestandene Prüfung am Dienstag zu feiern. Der Abschluss zur Betriebswirtin im Jahr 2000 war im Alltag untergegangen. Meine Prüfung fand in der Nähe des Benrather Schlosses im Süden Düsseldorfs statt.

Ich hatte mir vorgenommen, anschließend durch den Schlosspark bis zum Rhein zu gehen und dort einen dicken Stein ins Wasser plumpsen zu lassen - sinnbildlich für all die Last, die ich durch die letzten Monate getragen habe.

So bin ich nach der Prüfung und nach vielen Hüpf-Telefonaten mit meinen Daumendrückern bei strahlend blauem Himmel mit meiner Kamera durch den Schlosspark bis zum Rhein gelaufen. Meine Freude musste ich einfach teilen, so habe ich wildfremden Menschen erzählt, dass ich die Prüfung bestanden habe. War das ein Spaß, ein älteres Pärchen meinte spontan, nachdem sie mir gratuliert hatten, ich könne gleich bei ihnen anfangen. :o)

Am Rheinufer habe ich mir dann einen Stein ausgesucht, ein Stück getragen und dann in hohem Bogen in diesen kräftigen Strom geschmissen. Komisches Gefühl - er war leichter als ich mir das all die Monate vorgestellt hatte. :o)

Ich fragte zwei nette Frauen, die mir mit ihrem Hund entgegen kamen, ob sie mich fotographieren könnten, ich wollte den besonderen Moment festhalten. Sie erkundigten sich, was es zu feiern gab, gratulierten und eine der beiden ergriff die Kamera, sie fotographiere so gerne und wir drei hatten unseren Spaß dabei.

Eine ältere Dame meinte, ich müsse mir jetzt was gönnen und noch im Schlosscafé einkehren. Genau nach so etwas hatte ich gesucht. Das war dann mein Abschluss in Düsseldorf: In einem unfassbar schönen Café eine köstliche Schokotorte zu einer Tasse Kaffee diesen besonderen Moment genießen.

Falls Sie sich jetzt fragen, was ich mit dem neuen Abschluss machen möchte, so habe ich darauf noch keine klare Antwort. Bisher war es wichtig, die Prüfung zu schaffen, ich bin noch gar nicht offen für die Zukunft, obwohl damit natürlich spannende Entwicklungen verbunden sein werden. Darauf freue ich mich. Ich muss die Anstrengungen dieses Jahres jetzt erst mal verdauen...

Seufz. Ich habe es geschafft. Ich habe es geschafft. Ich habe es endlich geschafft.

So langsam setzt sich die Erkenntnis. Ich habe es wirklich geschafft. Bestanden. Juchu!

In einem zweiten Artikel habe ich über meinen Weg zur Prüfung: Verwirrungen durchstehen, Lernen & Vergessen geschrieben.

E-Card

Eine glückliche
Anja Kolberg.
Heilpraktikerin für Psychotherapie :o)

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Dienstag, 16 Oktober, 2012

Der erste Tischkalender ist eingetroffen

Gestern ist der erste Kalender aus der Druckerei eingetroffen. Ist der schön. Ein Freudenfest!

Zeit für eine Pause und Ihnen meine beiden 'Neuen' vorzustellen. :o) Dieser ist gestern eingetroffen:


Tischkalender 2013: Ich gehe meinen Weg

Titel: Ich gehe meinen Weg.

Liebevoll mit mir umgehen, Herausforderungen annehmen und mich auf den Weg machen. Vertrauen haben, an Wunder glauben und für einen Ausgleich sorgen - das sind grundlegende Themen dieses Tischkalender.

Ein Lavendelbusch, von Frost überzogene Rosen, ein Schmetterling der Pause auf einer Blüte macht, besondere Duftboten im Januar, Licht im Dezember und vieles mehr findet sich auf den Fotographien wieder.


Dieser Kalender ist noch in der Produktion, doch Sie können jetzt schon einen Blick darauf werfen:

Tischkalender 2013: Ein gutes Leben.

Titel: Ein gutes Leben.

Das Leben nehmen wie es ist und das Beste daraus machen. Höhen und Tiefen mit Gelassenheit meistern. Freude empfinden. Kraft entdecken. Ein gutes Leben haben, auch wenn es mal nicht so rosig ist. Dazu macht dieser Kalender Mut.

Auf den Fotos das Meer, eine Frühlingswiese, eine Schnecke an einem Baumstamm, eine einzelne Schneeflocke auf einem Blatt und vieles mehr...


Ich bin verliebt. In beide Kalender und kann mich nicht entscheiden, welchen ich schöner finde. Ich habe sie allebeide in mein Herz geschlossen. Meine Zwillinge. :o)

Anfang November startet der Kalender-Verkauf im Webshop. Sobald ich etwas mehr Luft habe (ich lerne parallel zur Shopvorbereitung für die mündliche Prüfung), stelle ich Ihnen die Kalenderseiten ausführlicher vor. Darauf freue ich mich schon.

Ganz herzlliche Grüße aus Köln!

Ihre Anja Kolberg

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Montag, 23 Januar, 2012

Lebenszeichen

Ein sonniges Hallo aus Köln!

Endlich wieder ein Lebenszeichen von mir. 2012 hat es ganz schön in sich. Ich erlebe viele, auch kurzfristige Änderungen, auf die ich mich immer wieder neu ausrichten darf.

Die Tischkalender "Ich will frei sein" für 2012 sind ausverkauft. Der Shop geht deswegen wieder bis zum nächsten Verkaufsstart der Kalender 2013 (ca. November 2012) in Pause.

Per Newsletter, hier im Blog oder auch auf meiner Facebook-Seite gebe ich Nachricht, wenn sich etwas im Angebot verändert. Übrigens auf letzter Seite auch, wenn sich hier im Blog etwas tut. Alternativ können Sie auch den RSS-Feed dieses Blogs abonnieren.

Ich bin sehr zufrieden mit den Kalenderverkäufen. Es war sehr schön, wieder in Kontakt mit meinen vielen Stammkundinnen zu kommen, die Pakete liebevoll zu packen. Eine besondere Zeit. Jetzt öffnet sich das Tor für etwas Neues. Was das konkret ist, weiß ich noch nicht.

Aufräumen und loslassen - das sind momentan meine Hauptbeschäftigungen. Die Buchhaltung für das letzte Quartal abschließen, die Bestände an Verpackungsmaterialien überprüfen und wieder bis zum Herbst sicher verstauen, Meldungen nach der Verpackungsverordnung vorbereiten, Entscheidungen für die Produkte im Shop ab Herbst treffen. Wichtige Arbeiten, die ich am liebsten schon abgeschlossen hätte. Einen Schritt nach dem anderen. :o)

'Wie wäre es, ein Jahr konsequent auf mein Inneres zu hören?', diese Gedanken gehen mir seit Anfang des Jahres nicht aus dem Kopf. Eine ganz schöne Herausforderung! Soll ich das wirklich wagen? Ein bisschen komisch wird mir, wenn ich an mögliche Konsequenzen denken. Bis jetzt arbeite ich zwar viel mit meiner inneren Stimme, aber wirklich konsequent auf die Weisheit in mir hören? Darüber will ich jetzt erst noch mal ein bisschen nachdenken...

Ganz herzliche Grüße!

Anja Kolberg

Dienstag, 23 November, 2010

Newsletter ist raus

Ich habe es endlich geschafft! Der erste Newsletter in diesem Jahr ist verschickt. Darin die Geschichte eines blauen Blümchens, das mir geholfen hat, in einer traurigen Situation wieder froh zu werden.

Wenn Sie den Newsletter auch erhalten möchten, können Sie sich hier dafür anmelden. Wenn Sie ihn nur mal anschauen möchten, hier finden Sie eine Browserdarstellung.

Ich freue mich sehr, dass Ihnen meine Kalender und meine anderen Produkte so gut gefallen. Jede Rückmeldung ist eine Streicheleinheit für meine Seele.

Mein größter Wunsch: Mit vor Freude roten Wangen verschicke ich Mitte Januar meine letzten Kalender. Wie letztes Jahr sind alle restlos ausverkauft.

Jetzt hüpfe ich mal in meine Gartenklamotten, um dort endlich aufzuräumen und die Zwiebeln zu pflanzen, es soll ja kaaaalt werden...

Einen schönen Tag!

Anja Kolberg

Dienstag, 31 August, 2010

Frauencoaching als Startseite

Ihr Tag soll mit einem guten Gefühl starten?

Dann machen Sie www.Frauencoaching.de zu Ihrer Startseite in Ihrem Browser:

Sobald Sie Ihren Browser öffnen, wird die Frauencoaching-Webseite automatisch aufgerufen. Sie bleiben auf dem Laufenden und sehen, was es Neues gibt. In jedem Fall erwartet Sie jedes Mal ein Zitat und ein freundliches Gesicht. :o)

So geht es:

  • Firefox: Wählen Sie im Menü Extras und dann Einstellungen. Dort können Sie unter dem ersten Reiter Allgemein die Startseite http://www.frauencoaching.de eingeben.
  • Internet Explorer: Wählen Sie im Menü Extras und anschließend Internetoptionen aus. Unter dem Reiter Allgemein können Sie die Startseite http://www.frauencoaching.de eingeben.
  • Google Chrome: Klicken Sie oben rechts auf die kleinen waagerechten Balken, worüber Sie das Programm anpassen und einstellen können. Klicken Sie anschließend auf Einstellungen. Dort lesen Sie 'Beim Start' und weiter 'Bestimmte Seite oder Seiten öffnen'. Klicken Sie auf Seiten festlegen und geben Sie http://www.frauencoaching.de ein.

Ich freue mich immer auf Ihren virutellen Besuch!

Anja Kolberg

Dienstag, 29 Januar, 2008

Neu aufgelegt!
Ab 40 reif für den Traumjob Ermutigungsbuch von Anja Kolberg

Selbstbewusstseinstraining für Frauen, die es noch einmal wissen wollen

Der Verlag: Jobwechsel oder Selbständigkeit, Wiedereinstieg nach dem Familienmanagement, Karriere machen oder doch mehr Muße haben? Ab 40 wird's erst richtig spannend! Denn gerade jetzt sind Frauen reif für den Traumjob: Sie verfügen über vielseitige berufliche Erfahrungen, wissen, was sie können, und spüren, was sie nicht mehr wollen. Was also steht dem Neustart im Wege?

Anja Kolberg: Ich kann mich noch gut erinnern wie ich 1999 auf der Buchmesse in Frankfurt mit der Lektorin des Kösel-Verlages in Kontakt kam. Ihr berichtete ich von meiner beruflichen Veränderungsberatung, meiner Freude an dieser Arbeit und dass die meisten Frauen, die zu mir kamen, über 40 waren. So entwickelte sich im Austausch die Idee für dieses Buch. Mir ist es ein wirkliches Anliegen, die Schwelle "40" aufzuheben. Dass es möglich ist, beweisen viele meiner wunderbaren Klientinnen und Klienten.

Dezember 2006 war das Buch dann ausverkauft. Die Nachricht im September 2007 vom Kösel-Verlag, dass die Lizenz an den mvg-Verlag verkauft wurde, war eine schöne Überraschung. Im Januar 2008 ist es im mvg-Verlag auf deren Wunsch unverändert neu erschienen. Unverändert bedeutet auch, dass die darin befindlichen Buch- und Linktipps vom Zeitpunkt des Buchschreibens stammen. Da das Buch nur noch knapp die Hälfte der ursprünglichen Ausgabe kostet, ist dies verzeihlich, auch weil Sie hier auf der Seite weitaus mehr und aktuelle Buch- und Linktipps finden. Im letzten Herbst habe ich das Buch noch einmal ganz bewusst gelesen und ich habe gespürt, es ist etwas Wundervolles: Ein Ermutigungsbuch für den eigenen Weg!

Ich glaube, ich habe nie erwähnt, dass mein Buch 'Ab 40 reif für den Traumjob' von der Stiftung Warentest geprüft wurde. Das ist schon einige Jahre her (2009) und ich habe es eher durch Zufall erfahren. Doch es ist immer noch ein schönes Gefühl. Die Beurteilung: "Empfehlenswert, da informativ, lebensnah und leicht verständlich. Kurzweiliges Lesebuch. Schwerpunkte: Standortbestimmung, Jobsuche, Bewerbung und Existenzgründung. Inhalte zum Teil inaktuell. Sehr gute Checklisten und Literaturtipps." [Tabelle]

Eine Leserin: "Hallo Frau Kolberg, ich bin 45 Jahre alt und war 25 Jahre verheiratet. Meine Kinder sind 25 und 18 Jahre alt. Als ich letztes Jahr im Krankenhaus lag, habe ich Ihr Buch gelesen. Es hat mir sehr gut gefallen und hat mich persönlich ein Stück weiter gebracht. Wegen der Trennung von "meinem" Mann bin ich durch ein tiefes Tal gegangen. Im September d. J. habe ich nun eine Ausbildung zur Arzthelferin begonnen. Ich gehe mit 17 - 22-jährigen Mädchen zusammen in eine völlig normale Berufsschule. Ob ich die Ausbildung wirklich schaffe, weiss ich noch nicht. Das Lernen ist nicht leicht mit 45 Jahren. Aber ich versuche es zumindest. Liebe Grüße sendet Gerlinde Tschugg"

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Montag, 29 Oktober, 2007

Eine Pause für's Herz und die Seele

Stand 15. September 2010

Liebe Interessentin, lieber Interessent,

seit Frühling 2007 befinde ich mich in meiner Coachingauszeit. Nach 8 Jahren professioneller Beschäftigung mit der beruflichen Veränderung brauchte ich Freiraum und Luft. Eine Veränderung stand an. Um mich selbst darin besser finden zu können, entschloss ich mich, keine Begleitung anzubieten.

Sie sind nicht alleine in Ihrer Veränderungssituation:

  • Es gibt viele Kolleginnen und Kollegen, die Coaching für berufliche Veränderungssituationen anbieten. Ich bin mir sicher: Sie finden den richtigen Gesprächspartner, die richtige Gesprächspartnerin für Ihren Weg.
  • Hier in meinem Blog berichte ich von meinem Weg. Vielleicht hilft der ein oder andere Gedanke weiter. Der Kernpunkt meiner Erfahrungen im Coaching: Sie tragen die Lösung in sich selbst. Sie sind also nicht weit davon entfernt. Hören Sie sich zu. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst. Das ist der Anfang. Immer wieder im Leben tauchen diese Phasen des Rückzugs und der Orientierung auf. Ich weiß, wovon ich spreche. :o)

Ganz bewusst habe ich mir keinen Zeitpunkt gesetzt, wann ich wieder starte. Wenn Sie den Newsletter empfangen, werden Sie auf jeden Fall erfahren, wenn es weiter geht und auch im Blog sind Sie immer auf dem neusten Stand. Ab und an mache ich Ausnahmen von der Auszeit, allerdings nur für Klienten und Klientinnen, die ich schon vorher begleitet habe. Gehören Sie dazu, dann melden Sie sich bei mir: ak(at)anjakolberg.de

Ganz herzliche Grüße!

Anja Kolberg

Montag, 30 April, 2007

Eine Pause machen

Im Moment nehme ich keine neuen Coachingaufträge an. Ich spüre, dass ich nach 8 Jahren Coaching eine Auszeit brauche, in der ich neue Kraft tanken kann. Mein innerer Antreiber kommt damit nicht gut klar, aber meine anderen Anteile konnten ihm gut begreiflich machen, dass das jetzt wichtiger ist als alle wirtschaftlichen Gesichtspunkte.

Nicht leicht. Aber wirklich wichtig. Die Pause kann ganz kurz sein, aber auch länger. Das weiß ich heute noch nicht. Ich werde Sie hier in meinem Blog auf dem Laufenden halten.

Im September letzten Jahres habe ich für eine unbestimmte Zeit eine Workshoppause gegeben. Das tut mir so gut. Ganz langsam kommt auch die Lust wieder, eine Gruppe anzubieten - das ist ein tolles Gefühl.

Jetzt packe ich meine Kamera ein und fahre raus ins Bergische Land. Meine Mama, meinen Papa, meine Oma und Tante und Onkel besuchen. Kraft tanken in der Familie. Das ist herrlich. Meine Oma sagte eben am Telefon, dass dort gerade alles so herrlich blüht. Da habe ich wahrhaftig wieder Lust, zu fotographieren. Dazu hatte ich nämlich auch immer wieder mal gar keine Lust. Kreativität braucht die richtige Stimmung und Freiheit, dann kann sie sich entfalten und trägt wundervolle Früchte. :o) Und eine Fahrt zu meiner Familie ist immer eine Reise wert - egal ob dort die Blumen blühen oder nicht. Meine Familie ist etwas ganz besonders wichtiges für mich.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Feiertag - und wenn Sie feiern gehen: Einen tollen Tanz in den Mai

Anja Kolberg

Montag, 05 März, 2007

Wollen Sie immer auf dem Laufenden sein...

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Erstellt durch: Anja Kolberg
Thema: Frauencoaching-News

Mittwoch, 06 Dezember, 2006

Ab 40 reif für den Traumjob

Jetzt ist auch mein zweites Buch restlos ausverkauft. Ich hatte immer noch einige Exemplare hier, die ich Ihnen zum Verkauf anbieten konnte. Das letzte ist heute verkauft worden. Das war eine schöne Zeit. So viel wertvoller Austausch entstand dadurch. So viele liebevolle Rückmeldungen, Coachings, Workshops, Briefe zog dieses Buch nach sich. Und das alles entstand aus dem Wunsch: "Ich will ein Buch schreiben."

Entstanden ist ein Ermutigungsbuch für Frauen, die sich beruflich verändern möchten. Das Buch hat mich ein wichtigen Stück meines Weges begleitet. Es ist immer noch da, wie ein guter Freund, der mir aus der Ferne zunickt und mich anlächelt. Ein richtig gutes Gefühl ist das.

An einem solchen Punkt stellt sich auch die Frage: "Und nun?" Werde ich ein nächstes Buch schreiben? Die Schublade ist voller Ideen und Möglichkeiten. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

Eine schöööööööööönen Nikolaustag!

Anja Kolberg

Erstellt durch: Anja Kolberg
Thema: Frauencoaching-News

Mittwoch, 22 November, 2006

Großartiger Erfolg!

Der neue Webshop läuft klasse!

Schon jetzt habe ich den Umsatzerfolg des Kalenders 2006 überholt. Das ist ein tolles Gefühl, auf dem Weg meines Herzens so getragen zu werden. Danke!

Das sagt eine Kundin aus Seeheim-Jugenheim: "Liebe Frau Kolberg, das Päckchen ist angekommen! Es hat Spass gemacht, den liebevoll verpackten Inhalt auszupacken und nun freue ich mich sehr über die wunderschönen Tischkalender und Postkarten. Nicht nur die Vorderseite der Postkarten, sondern auch die Rückseite ist wunderschön gestaltet, einfach rundum gelungen! Die Kalender sollen Weihnachtsgeschenke für meine besten Freundinnen sein. Ein besonderes Geschenk, mit Liebe gestaltet....."

Eine hüpfende

Anja Kolberg

Mittwoch, 11 Oktober, 2006

Mein ganzer Stolz...

... sind die Motive für die Kalender und Postkarten, die ich im Laufe dieses Jahres fotographiert habe. Einige möchte ich Ihnen vorstellen und etwas zur Entstehung erzählen. Zuerst eines meiner Lieblingsbilder. :o)

Mein absoluter Glücksgriff war im Frühling der Besuch in der Kölner Flora (Parkanlage gegenüber dem Kölner Zoo). Bei traumhaft schönem Wetter, unzähligen Frühlingsblumen auf den zart ergrünten Wiesen hatte ich unglaubliches Glück! Ich hatte meine Kamera griffbereit, als ich ein Eichhörnchen beobachtete, das über die Wiese hüpfte. Genau an der richtigen Stelle, zwischen herrlichen Blausternchen und nah bei einem alten Baum, in leichtem Sonnenlicht hielt es inne und stellte sich für mich in Pose! Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich mich gefreut habe. Das Bild ist auch noch scharf geworden. Für mich ist dieses Bild wie ein Sechser im Lotto! Und damit viele Menschen an diesem Glücks-Moment teilhaben können, habe ich davon eine Postkarte (Nr. 06028) gemacht. Und die Worte zur Karte waren so schnell da, wie das Eichhörnchen wieder auf dem nächsten Baum war: "Worauf hast du Lust? Da geht der Weg lang!"

Einen schönen Tag!

Anja Kolberg

Donnerstag, 14 September, 2006

Angekommen

Huhu vom Gipfel,

es ist geschafft!

Einen weiteren Gipfel habe ich bestiegen. Und... ich strahle und bin stolz. Diese Woche habe ich richtig was gestemmt!

Das hätte ich mir vorher wirklich (!) nicht träumen lassen. Es ist einmal wieder so gekommen, wie ich mir es vorher aufgeschrieben habe. Funktioniert!!!

Zwei Layouts für die Tischkalender 2007 sind bei der Druckerei eingetroffen. :o) Es wird für 2007 also 2 verschiedene Kalender geben:

  • Sein: Inspirierende Fotographien, die die Jahreszeiten umschmeicheln und Monat für Monat nur ein Wort. Ein Wort, auf das Sie sich konzentrieren und bei dem Ihre Gedanken fliegen können. Ganz nach dem Motto: Weniger ist mehr.
  • Leben: Eine Liebeserklärung an das Leben. Motive, aufgenommen mit der Kamera, mit Farbe und meinen Händen oder mit dem PC gestaltet. Dazu Zitate, die ich sehr mag. Worte, die in Bewegung bringen oder zum Nachdenken anregen, die Kraft versprühen oder Stille. Herzensangelegenheiten. :o)

Ich bin ganz verliebt in die Gestaltung. Hat das Spaß gemacht.Dann bin ich wirklich im Fluss. Ich bin richtig froh, dass ich das geschafft habe!

Natürlich geht so etwas nicht ohne Unterstützung: Guido - mein Partner und IT-Engel - der mich immer unterstützt und ermutigt und in Ruhe lässt, Jens - mein Bruder - der mein Portrait aufgenommen hat und mir hilft, wenn ich orientierungslos bin, Ariane - meine Freundin - die mir immer wieder liebevolles Feedback gibt, meine Eltern und meine Oma - die mir schon eine Postkartenkollektion abgekauft haben und mein Herz so zum Jubelieren brachten sind nur einige, die mir spontan einfallen. Himmel - ist das schön!

Wollen Sie mal sehen, wie die Frontseite der beiden Tischkalender aussieht?

So haben Sie schon einmal einen ersten Eindruck. :o) Mehr gibt es Anfang Oktober.

Jetzt steht vor allen Dingen jedoch eines an: Ausruhen, süßes Nichts tun, Tanks aufladen und Anfang Oktober mit voller Power durchstarten. :o)

Ich wünsche Ihnen bis dahin eine gute Zeit - so ganz nach Ihrem Geschmack.

Ihre Anja Kolberg

Montag, 04 September, 2006

Abschied und Neubeginn

Am Freitag um 17 Uhr endete mein 18. und letzter Berufsworkshop vor einer unbestimmt langen Pause. Was war das ein schöner Abschluss: Starke Frauen, wunderbare Wege, viele schöne Momente, Geschichten, Eindrücke, ganz viel Wärme und Liebe. Ja, das war das Sahnehäubchen zum Schluss. Ein ganz herzlicher Gruß an euch 4!

Für persönliche Coachings - persönlich oder per Telefon - zu beruflichen und privaten Themen stehe ich Ihnen weiter zur Seite.

Jetzt gebe ich mir endlich den Raum und die Freiheit, wonach ich mich schon länger sehne: Eine Workshop-Pause. Auch wenn das betriebswirtschaftlich gesehen keinen Sinn macht (denn jetzt beginnt die "Workshop-Hauptsaison") - die Betriebswirtin aus meinem inneren Team hatte damit ganz schön zu kämpfen. Aber die Trainerin in mir ist dankbar, dass sie ihre wohlverdiente Pause bekommt. Ich habe seit 1999 eine "Turbo-Entwicklung" durchgemacht, denn aus jedem einzelnen Berufsworkshop nahm ich etwas für meine eigene Entwicklung mit. Und wenn man sich vorstellt, was ein einzelner Berufsworkshop schon bewirken kann... :o)

Abschied nehmen heißt für mich auch Rückschau auf diese wertvolle Zeit halten:

Seit 1999 biete ich Workshops an, zu Beginn auch über externe Träger. Obwohl dies viel Geld einbrachte, war ich schon nach kurzer Zeit nicht mehr bereit, den Preis dafür zu bezahlen: Viel unterwegs zu sein. Immer wieder tauchte die Frage auf: "Warum bin ich eigentlich selbstständig?" Die Antwort: Weil ich so arbeiten will, dass es mir gut geht - also entschied ich mich für's Herz und gegen den lukrativen Geldbeutel und bot nur noch offene Workshops in Köln und Umgebung an. Mein erstes Seminar hieß 1999 "Traumjob trotz Familienpause".

Es gibt so viele schöne Beispiele von Frauen, die ich in den Workshops über die Jahre begleiten durfte und sich auf ihren Weg gemacht haben. Sie alle erfüllen mich mit ganz viel Wärme und Liebe. Schön!

Hauptthema der Workshops war immer die berufliche Veränderung - herausfinden: "Was will ich wirklich?" Und mit meiner eigenen Entwicklung änderten sich die Workshopinhalte und Bedingungen. Zunächst fanden sie am Wochenende statt. Mir fehlte jedoch das Wochenende und seine Zeit zum Ausruhen. Wider jede Vernunft ("Wer nimmt sich Urlaub für einen Workshop? Die finden doch alle am Wochenende statt, wenn man Zeit und sowieso frei hat!") bot ich ab 2002 meine Seminare nur noch während der Woche an. ("Entweder es klappt oder es soll einfach nicht sein.") Mir war wichtig, meine Bedürfnisse zu achten und mich nicht selbst auszubeuten. Mit Erfolg! Was mir gut tat (ein Wochenende zu haben), war auch gut für die Teilnehmerinnen.

In Königswinter fand der weiterentwickelte dreitägige "Kreative Berufsworkshop" zwei Jahre lang statt. Ganz besonders bleiben mir neben den tollen Teilnehmerinnen :o) und den unzählig vielen schönen Momenten die Abschlussübung - die Bergbesteigung - in Erinnerung. Tolle Natur im Wechsel der Jahreszeiten und die Parallele zum inneren Weg der Zielerreichung.

Ganz besonders war auch, dass durch die organisierte Übernachtung oft Teilnehmerinnen aus dem Ausland (Portugal, Österreich, Niederlande, Brasilien, Schweiz, Italien...) die Gruppe bereichert haben.

Mit der Zeit spürte mehr als deutlich, wie wichtig es für mich ist, abends zu Hause schlafen zu können, um in meinem kleinen Team (Partner & Hund) Energie tanken zu können. Gleichzeitig wurde der Wunsch, den Workshop inhaltlich zu verändern immer stärker. Ich wollte weg von den Bolles-Elementen der individuellen Berufsfindung, weil ich merkte, dass die Teilnehmerinnen dies zwar interessant fanden, aber es nicht das war, um was es wirklich ging...

Parallel veränderte sich "zufällig" meine Coachingwerkstatt in Zollstock: Der Schreibtisch "flog" ebenso heraus wie meine Bücherregale - es entstand viel Freiraum für eine neue Freiheit im Coaching und auch Platz für Workshops!

"Never change an winning team" sagte einmal ein Trainerkollege zu mir. Oha, mit dieser Prophezeihung im Ohr viel mir die Entscheidung nicht leicht. Ich nahm all meinen Mut zusammen, hörte auf meine Gefühle und Bedürfnisse und veränderte das Konzept so, dass mein Inneres hüpfte. Es waren nur noch die Elemente enthalten, die die innere Stimme bestärkten, die den Teilnehmerinnen am meisten Freude bereitet hatten und die zu einem stimmigen, leichten und intuitven Ergebnis führten. Der zweitägige "Intuitive Berufsworkshop" war geboren. Seit Sommer 2004 habe ich ich diese intutive Form der Berufsfindung im Workshop in Köln angeboten. Auch für die Teilnehmerinnen entstand mehr Freiraum, denn sei konnten seit dem selbst bestimmen, wo und wie sie übernachten wollten.

Viele neue Workshops zu anderen Themen entstanden und einer liegt mir besonders am Herzen: Der Workshop "Innere Stimme".

Im Frühjahr diesen Jahres kam mir ein Satz immer stärker ins Bewusstsein: "Ich mache diese Arbeit so lange, bis ich selbst das mache, was ich wirklich will." OHA! Dabei mache ich doch die Arbeit, die ich wirklich liebe! Einige Wochen später begleitete ich eine Klientin im Coaching, die voller Energie und Vorfreude von ihren Seminarideen erzählte. Und ich erkannte mich selbst, wie ich am Anfang meiner Workshopzeit stand. Erschrocken wurde mir bewusst, dass mir diese Lust - trotz aller Liebe zu meiner Arbeit - über die Jahre abhanden gekommen war.

Und durch die kreative und erfolgreiche Arbeit mit den Postkarten und dem Kalender ist mir deutlich geworden: Es gibt Arbeit, die gibt mir Energie und es gibt Arbeit, bei der ich Energie investiere - auch wenn die Arbeit stimmig ist. Der Wunsch nach einer Pause formierte sich. Pause, um Energiereserven aufzufüllen. Tun, was ich wirklich will. Lassen, was mir nicht wirklich gut tut. Auch wenn der Verstand rebelliert, aber das Herz und der Körper hüpfen.

Entscheidungen sind getroffen, zum 1.12. kommt der neue Mieter in meine heißgeliebten Räume in Zollstock, ein IT-Service. Völlig andere Energie, ein genau so netter Mensch. :o) Wie schon geschrieben: Ich will etwas Wertvolles loslassen, um Neues in mein Leben zu lassen.

Ich freue mich, noch bis Ende November in Zollstock meine Coachings anbieten zu können, danach dann in Köln-Nippes oder an dem Wunschort meiner Klientinnen und Klienten. Freiheit - Flexibilität - Luft. Yipieh!

"Abschied und Neubeginn" erblicke ich auf meiner Collage, die ich im November 2005 ebenso wie die Teilnehmerinnen im Berufsworkshop gemacht habe. Ja, ein Abschied mit einer Träne im Auge und mit dem Blick auf das Sahnehäubchen, das die Teilnehmerinnen des letzten Berufsworkshops am Donnerstag und Freitag als Schlusspunkt gesetzt haben.

Und ein Neubeginn lockt voller Lust, Freude und Energie: Kreative Arbeit & Coaching. Klingt nach einer guten Mischung!

Auf geht's!

Liebe Grüße!

Anja

Dienstag, 29 August, 2006

Druckabnahme

Heute war ein besonderer Tag, denn heute Nachmittag war ich zur Druckabnahme der Postkarten in der Druckerei. Ich liebe dieses Flair dort und hatte gaaaaaanz große Augen. Dann bin ich wie ein kleines Kind. :o)

Vom Andruck bin ich begeistert! Ich habe Ihnen einen Ausschnitt zum Spinxen mitgebracht.

Jetzt dauert es nicht mehr lange und ich halte sie in den Händen, meine erste eigene Postkartenkollektion! :o)

Eine stolze

Anja Kolberg

Samstag, 12 August, 2006

Neues wagen!

Ein sonniges Hallo aus Köln!

Neues wagen - ja das will ich.
Etwas wagen, das ich noch nicht kenne.
Was Aufregung in mir auslöst, weil ich noch nicht weiß, was auf der anderen Seite auf mich wartet.
Was ich weiß: Die Richtung und der Weg stimmen.

Welche Richtung? Welcher Weg?

In den vergangenen Monaten spürte ich eine immer stärker werdende Sehnsucht nach Kreativität, Freiheit und Flexibilität. Ich wünsche mir mehr Zeit für meine kreativen Projekte und möchte mich noch stärker auf Einzel- und Telefoncoaching konzentrieren. Seit 7 Jahren biete ich auf der anderen Seite Workshops an - und brauche hier Zeit zum Luftholen.

Meine Coachingwerkstatt in Zollstock begleitet mich seit 2002. Die Ampeln standen immer auf grün, wenn ich dorthin fuhr. Jeder, der dort hineingeht, fühlt sich wohl. Der Raum ist wirklich so wunderbar, wie ich ihn mir damals bestellt habe, einschließlich netter Vermieter. :o) Und dennoch brauche ich mehr Freiheit. So habe ich mich entschieden, etwas Wertvolles aufzugeben, um Platz für Neues zu machen: Zum 31.12.2006 ist die Coachingwerkstatt gekündigt. Ich werde meine Coachings künftig dort mit Ihnen erleben, wo Sie gerne gecoacht werden möchten: Zum Beispiel im Park am Aachener Weiher, in Ihrem Büro, im Kölner Dom, am Rheinufer, am Telefon oder in einem herrlichen Seminarraum mit Blick aufs Grüne in Köln-Nippes oder auf den Kölner Fernsehturm. Freiheit. LebensRaum. Wagen, was mein Herz fühlt. Vertrauen.

So mache ich mich jetzt auf den Weg. Ich freue mich auf den letzten Intuitiven Berufsworkhop am 31.8./1.9.2006 vor meiner Workshoppause, auf die vor mir liegenden Coachings und all die wunderbaren kreativen Projekte, die noch in mir schlummern, auf Verwirklichung warten und jetzt den Platz zum Aufblühen geschenkt bekommen haben.

Von Herzen - eine veränderungswillige

Anja Kolberg




Saisonschluss. Pause bis zum Verkauf der Tischkalender 2017.
Danke für Ihre Treue!

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